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Darkened Days To Come

Von AuctrixMundi Enthält 54 Werke
120 dunkle Momente Mittelerdes. 120 Einzelschicksale. 120 Augenblicke der Verzweiflung, des Schmerzes und des Verlusts. Aber auch 120 kleine Funken Hoffnung am Horizont. (120 Songfictions zu Tolkiens Werken.)
Übersicht über die Texte und Wünsche finden sich hier: docs.google.com/document/d/1sTz0Bf--kh84vSvGIUZoZ9h7ilBtBLCXLYTtVQ0fL8E/edit?usp=sharing
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Neue Threadbeiträge

Vor 20 Stunden und 27 Minuten
Von SuYeon
Muyun ( Qin Muyun aus The King's Avatar)
Vor 3 Tagen, 8 Stunden und 10 Minuten
Weil ich gerade auf einer anderen Seite über ein Werk gestolpert bin, das mich in der Hinsicht irgendwie aufgeregt hat:Ich mag diese "politische Quoten-Schreiberei" irgendwie nicht. Also, ich meine, wenn eine Geschichte zu politisch beladen ist. Früher fand ichs gut und/oder wichtig, wenn Autoren in ihren Geschichten so diese ernsthaften gesellschaftspolitischen Schienen fahren.Aber heute regt es mich irgendwie auf.Ich meine jetzt nicht, dass man ohne diese Diversität schreiben sollte, auf gar keinen Fall, ich bin selber panromantisch und schreibe auch selbst Charaktere, die hier und da ziemlich anders sind, im Sinne von Queer-sein und mit psychischen Problemen und so weiter ...Aber mich nervt irgendwie eine bestimmte Intention, so like "Die Geschichte MUSS feministisch und trans-korrekt und dies und das sein, und du musst das so und so machen". Also halt, dass sich die Freiheit beim Schreiben dem angeblich total unterzuordnen hat.Das regt mich übrigens auch bei Büchern auf. Hatte mal ein Buch, in dem im Nachwort der Geschichte dann so was von "Jeder zehnte Charakter in einem Buch hat queer zu sein, und die Frauen in Büchern müssen so und so sein" stand. So dieses Quoten-Ding eben.Versteht mich nicht falsch, ich finde es gut und richtig, dass zum Beispiel queere Charaktere gut sichtbar sind, und ich bin und schreibe das wie gesagt selbst. Was mich nur stört, ist dieses zwanghafte "Jede Geschichte MUSS jetzt eine korrekt beschriebene LGBTQ-Person und außerdem feministische Statements enthalten"-Ding. Also, wenn es so gezwungen oder moralisch aufgeladen geschrieben ist.Es liest sich einfach super anstrengend.Wenn ich so etwas in dem Themenbereich schreibe (und das mache ich viel), dann möglichst eben nicht auf dieser Moral-Schiene, sondern halt einfach so. Für mich sind diese Dinge so normal und im positiven Sinne egal, dass ich sie einfach frei hinschreiben will. Die Themen so behandeln, als seien wir schon an dem Punkt, an dem Personen, also auch Charaktere, einfach so sein können, wie sie eben sind, ohne dass man es besonders "politisch korrekt" betonen muss.Versteht jemand, was ich meine? Mehr anzeigen