Fanfictions > Fernsehserien > Auf Streife > Wir sind mehr als Kollegen - Wir sind Freunde

Wir sind mehr als Kollegen - Wir sind Freunde

35
21.11.20 13:14
16 Ab 16 Jahren
In Arbeit

Moritz war mal wieder mit Paul auf Streife. Als die Beiden gerade am Rhein lang fuhren, beschlossen sie eine kleine Pause zu machen.  Moritz war den ganzen Morgen schon nicht so gut drauf gewesen und Paul wollte mal versuchen mit ihm zu sprechen.

Er machte sich einfach ein bisschen Sorgen um seinen jungen Kollegen.

„Hey Junge, was ist heute mit dir los?“ fragte Paul

„Ach nichts.“ sagte Moritz

„Du bist den ganzen Morgen schon nicht so gut drauf. Bist du verliebt?“ fragte Paul nach

„Wie kommst du denn darauf?“ fragte Moritz

„Ich habe gestern gesehen wie du Chris unsere neue Kollegin angeschaut hast.“ sagte Paul

„Ja, das stimmt, aber das hat nichts mit heute zu tun.“ sagte Moritz

„Was ist denn dann heute mit dir los`?“ hackte Paul nach

Plötzlich zog sich Moritz zurück und wollte alleine sein. Den ganzen Morgen hatte er sich nur mit seinem Handy beschäftigt und nicht mit seinem Kollegen unterhalten. Irgendwas stimmte da nicht. Als Paul nach ihm schauen wollte, sah er an diesem Tag zum ersten Mal wieder  ein Lächeln bei seinem Kollegen.

Paul ging langsam auf Moritz zu. Er wollte ihn nicht erschrecken.

„Alles in Ordnung bei dir?“ fragte Paul

„Ja, alles in Ordnung.“ sagte Moritz.

„Junge komm mal zu mir. Irgendetwas stimmt bei dir nicht.“ sagte Paul und nahm seinen Kollegen einfach mal in den Arm.

„Ich kann jetzt nicht mit darüber reden.“ sagte Moritz und fing an zu weinen

„Wir setzten uns jetzt mal da drüben auf die Bank und dann versuchst du mal mit mir darüber zureden. Glaub mir, es bringt nichts wenn du alles in dich rein frisst.“ sagte Paul

„Wenn du meinst.“ sagte Moritz.

Paul merkt, dass sein Kollege völlig fertig war. Als die Beiden auf der Bank saßen, fing Moritz endlich an zu reden.

„Ich war doch gestern noch bei meinen Eltern und da habe ich durch einen Zufall mitbekommen, das meine Mutter meinen Vater jahrelang betrogen hat.“ sagte Moritz

„Hast du deine Eltern denn mal darauf angesprochen?“ hackte Paul nach

„Nein, ich bin dann einfach wieder gegangen ohne mit den Beiden zu reden. Seit dem weiß ich nicht mehr was ich denken und machen soll.“ sagte Moritz

„Glaub mir, es ist vielleicht nicht leicht, wenn man das erfährt aber reden einfach mal mit deinen Eltern darüber. Auch wenn du Angst hast, dass sie sich nach all den Jahren scheiden lassen.“ sagte Paul

„Kannst du denn mit mir kommen?“ fragte Moritz

Paul merkte schnell, dass sein junger Kollege das nicht alleine schafft und versprach ihm ihn am Nachmittag nach dem Dienst zu begleiten.

„Aber eine Sache interessiert mich dann doch noch: Was ist mit Chris?“ fragte Paul

„Naja, sie hat mir vorhin geschrieben und will sich morgen nach der Arbeit mit mir treffen.“ erzählte Moritz

„Dann treff dich auch mit ihr. Das bringt dich auch mal auf andere Gedanken.“ sagte Paul

„Natürlich werde ich mich mit ihr treffen, aber schon heute Abend.“ sagte Moritz

„Das ist doch schön. Du musst mir dann morgen alles erzählen.“ sagte Paul

„Werde ich machen, aber jetzt lass uns mal wieder Auf Streife fahren.“ sagte Moritz

Die Beiden fuhren wieder los. Paul merkte Moritz an, dass das kurze Gespräch ihm gut getan hatte.

 

Paul hatte schon die ganze Zeit gemerkt, wie verliebt sein junger Kollege war und auch Chris ging es nicht anders. Chris war gerade mit Heidi auf Streife.

„Du bist ganz schön verliebt.“ sagte Heidi

„Wie kommst du darauf?“ fragte Chris

„Ich habe doch gesehen, wie du Moritz angeschaut hast und auch Moritz geht es nicht anders.“ sagte Heidi

„Naja, du hast ja Recht. Ich habe mich heute Abend mit ihm verabredet. Mal schauen.“ sagte Chris

„Das ist doch super. Du musst mir dann aber morgen alles erzählen.“ sagte Heidi.

„Ich freue mich auch richtig drauf.“ sagte Chris

Klar hatte Heidi schon längst bemerkt, wie verliebt Moritz und Chris waren und sie würde auch nichts unversucht lassen, die Beiden zu verkuppeln.

Währenddessen war Moritz wieder in Gedanken versunken und Paul merkte sofort, dass heute nichts war wie immer.

„Alles klar bei dir?“ fragte Paul nach

„Geht schon. Ich frage mich nur warum meine Eltern mich die ganze Zeit belogen haben.“ sagte Moritz

„Das werden wir vielleicht im Gespräch mit deinen Eltern rausbekommen.“ sagte Paul

Paul merkte, dass es für Moritz gerade nicht leicht war und das es wahrscheinlich lange dauern würde bis er die ganze Sache verdaut hatte.

„Denk jetzt doch erst einmal an deine Verabredung mit Chris.“ sagte Paul

„Glaubst du das aus Chris und mir mehr wird?“ fragte Moritz

„Ja, ich habe Chris ihre Blicke gesehen.“ sagte Paul

Nach dem Dienst machten sich Paul und Moritz gleich auf den Weg zu Moritz seinen Eltern und auch Chris war dabei, nachdem die Beiden ihr alles erzählt hatten.

„Bist du dir sicher, dass wir hier das Richtige machen?“ fragte Moritz nach

„Ja das bin ich.“ sagte Paul

Moritz war sich nicht ganz sicher, ob er die Wahrheit wirklich rausfinden wollte.

Paul und Chris versuchten ihrem jungen Kollegen ein bisschen Mut zu machen.

„Es ist besser, wenn du die Wahrheit weißt und nicht die ganze Zeit alles in dich rein frisst. Du machst dich sonst selbst kaputt. Auch wenn die Wahrheit raus ist und es weh tut, aber es ist besser.“ sagte Chris

„Du kannst auch nicht ewig, vor der Wahrheit abhauen.“ sagte Paul

Ihr habt ja recht. Dann lasst uns die Sache mal hinter uns bringen.“ sagte Moritz und klingelte bei seinen Eltern.

Chris und Paul blieben die ganze Zeit in seiner Nähe.

„Hallo Moritz.“ begrüßte seine Mutter ihn wie immer.

„Ich muss mit euch reden.“ sagte Moritz.

„Kommt erst einmal rein.“ sagte seine Mutter

Gemeinsam gingen alle ins Wohnzimmer.

„Um was geht es denn?“ fragte seine Mutter nach

„Ich habe gestern etwas mit bekommen, was bestimmt nicht für meine Ohren bestimmt war. Ich habe gehört wie Papa zu dir gesagt hat, dass du ihn jahrelang betrogen hast.“ sagte Moritz

„Deswegen warst du gestern auch plötzlich einfach weg. Ja es stimmt, ich bin deinem Vater  jahrelang fremdgegangen und ich kann es mir auch selbst nicht verzeihen, aber in den letzten Jahren war ich ihm immer treu. Das musst du mir glauben.“ sagte Moritz seine Mutter

„Ich glaube das einfach nicht. Ist  er wenigstens mein Vater?“ fragte Moritz

„Ja natürlich ist er dein Vater. Das musst du mir glauben.“ sagte seine Mutter.

„Irgendwie kann ich dir gar nichts mehr glauben. Ich muss hier raus.“ sagte Moritz und lief weinend aus dem Haus.

Chris und Paul liefen sofort hinter ihm her. Das war jetzt einfach zu viel. Als die Beiden Moritz endlich eingeholt hatten, nahm Chris ihn einfach mal in den Arm.

Moritz brauchte jetzt einfach die Unterstützung seiner Freunde und Kollegen. Die Beiden würden ihn jetzt auch nicht alleine lassen.

Zusammen fuhren die Drei erst einmal zurück.

Moritz konnte es nicht glauben. Seine Mutter hatte tatsächlich seinen Vater jahrelang betrogen.

Die ganze Fahrt war er ganz still gewesen. Chris merkte schnell, dass es ihm nicht gut ging.

„Hey Mo, willst du nicht mal mit uns reden?“ fragte Paul

„Ich muss jetzt selbst erst einmal damit klar kommen und ich möchte euch nicht auch noch damit belasten.“ sagte Moritz

„Du belastest uns nicht. Du kannst ruhig mit uns reden.“ sagte Chris

„Ich bin fertig, mit den Nerven. Ich weiß nicht was ich noch denken soll.“ sagte Moritz

„Das glaube ich dir. Weißt du was, du machst dir jetzt noch einen schönen Abend mit Chris, dann kommst du auf andere Gedanken.“ sagte Paul

Kaum hatte Paul Moritz an seine Verabredung mit Chris erinnert, konnte er auch wieder ein bisschen lachen.

„Das ist eine gute Idee. Wir machen uns heute Abend einen gemütlichen Abend und schauen einen Film.“ sagte Chris

Moritz freute sich zwar auf die Verabredung mit Chris , aber momentan waren seine Gedanken bei etwas anderem.

„Ich verstehe, das nicht. Wie konnte meine Eltern mir das die ganzen Jahre verschweigen.“ sagte Moritz

Er war einfach nur enttäuscht und sauer auf seine Mutter.

Am Abend saß er gemeinsam mit Chris auf dem Sofa. Die Beiden hatten sich eine Tüte Chips geöffnet und sich dann einen Liebesfilm an gemacht.

„Es ist einfach nur schön, dass du jetzt bei mir bist.“ sagte Moritz

„Ich freue mich auch hier zu sein.“ sagte Chris

„Icj glaube, wenn ich jetzt alleine wäre, wäre ich nur am heulen.“ sagte Moritz

„Das glaube ich nicht. Ich bin immer für dich da, also wenn du reden willst kannst du mich auch mitten in der Nacht anrufen, wenn ich nicht hier bin.“ sagte Chris

„Danke, aber jemanden nachts zu wecken… Ich glaube das würde ich nicht schaffen:“ sagte Moritz

„Wenn man es wirklich will, schafft man alles.“ sagte Chris

Moritz lag schon die ganze Zeit bei Chris an der Schulter. Er fühlte sich in ihrer Nähe einfach wohl und wollte sie am liebsten nicht mehr los lassen.

Chris ging es auch nicht  anders. Die Beiden waren total verliebt und das konnten sie auch nicht verheimlichen. Ihre Kollegen hatten es so wieso schon längst bemerkt.

Es dauerte auch nicht lange, bis die Beiden sich das erste Mal küssten.

Die Beiden saßen schon fast drei Stunden vor dem Fernseher. Nach dem der Liebesfilm zu Ende war hatten sie sich einfach  durch das Fernsehprogramm geschaltet  und waren auf einen Horrorfilm gestoßen. Auch wenn Moritz eigentlich nicht so auf solche Filme steht, fand er ihn nicht schlecht und schaute sich zumindest den Anfang noch an. Dann war er bei Chris an der Schulter eingeschlafen.

Man merkte schon, dass der Tag für ihn zu viel war und er jetzt den Schlaf brauchte, deswegen ließ Chris ihn auch schlafen.

Am nächsten Morgen wachten Chris und Moritz zusammen auf dem Sofa auf. Chris war irgendwann auch eingeschlafen.

„Guten Morgen.“ sagte Chris als Moritz langsam die Augen öffnete.

„Guten Morgen.“ sagte Moritz noch etwas verschlafen

„Soll ich uns erst einmal Kaffee kochen?“ fragte Chris

„Gute Idee. Kaffee kann ich jetzt gut gebrauchen.“ sagte Moritz

Chris kochte also schnell Kaffee und ging mit zwei Tassen zurück zu Moritz ins Wohnzimmer.

„Du bist heute Morgen so Gedanken. Was ist los?“ fragte Chris

„Ach, ich mache mir immer noch Gedanken, warum meine Mutter meinen Vater jahrelang betrogen hat. Das könnte auch bedeuten, dass er gar nicht mein Vater ist:“ sagte Moritz

„Mach dir da jetzt mal keinen Kopf drum. Wenn du aber auf Nummer Sicher gehen willst, dann frag ihn doch ob er einverstanden wäre einen Vaterschaftstest zu machen.“ sagte Chris

„Das werde ich glaube ich auch machen, aber dann wenn meine Mutter nicht da ist. Ich kann es im Moment nicht ertragen sie zu sehen.“ sagte Moritz

„Das glaube ich dir. Lass uns jetzt mal Kaffee trinken und etwas frühstücken. Wir müssen nachher auch noch arbeiten.“ sagte Chris

Kaum hatte Chris den Satz zu Ende gesprochen, klingelte es auch an der Haustür

Moritz öffnete die Tür und sah in die Gesichter von Paul und Robin.

Irgendwie war ihm das ja schon klar gewesen. Die Beiden waren einfach zu neugierig. Er ließ die Beiden rein. Kaum hatte er die Tür geschlossen und sich wieder aufs Sofa gesetzt, stand auch schon der Nächste vor der Tür.

„Was geht denn heute hier ab? Sind wir hier auf dem Bahnhof? Sonst kommt selten mal einer vorbei und heute ist hier scheinbar eine Versammlung angesagt?“ fragte Moritz

Er ging also wieder zur Tür. Dieses Mal stand Heidi vor der Tür.

„Guten Morgen.“ sagte Heidi

„Guten Morgen. Komm rein, dann kann die Versammlung starten.“ sagte Moritz grinsend

„Welche Versammlung? Ich habe es schon bei Chris versucht, aber da war keiner Zuhause und da habe ich gedacht ich schaue mal bei dir vorbei.“ sagte Heidi

Heidi betrat die Wohnung und ging ins Wohnzimmer.

„Na nu was ist denn hier los?“ fragte Heidi

„Dasselbe könnte ich dich auch fragen.“ sagte Paul

„Ich glaube wir sind hier auf dem Bahnhof. Kommt da gleich noch jemand?“ fragte Chris

„Weiß ich nicht. Ich wusste nicht einmal, dass Paul und Robin hier sind.“ sagte Heidi

„Na Toll. Was wollt ihr eigentlich hier?“ fragte Moritz

„Nur mal wissen, was aus eurer Verabredung geworden ist.“ sagte Paul

„Wir haben nachher zusammen Spätschicht. Hätte eure Neugier nicht bis dahin warten können?“ hackte Chris nach

„Nein, wir haben schon die ganze Nacht warten müssen.“ sagte Robin grinsend

„Ist klar. Am liebsten wärt  ihr doch heute Nacht schon hier aufgeschlagen.“ sagte Moritz

Moritz hatte gute Laune und die Anwesenheit seiner Kollegen schien im ganz gut zu tun.

Feedback

Logge Dich ein oder registriere Dich um Storys kommentieren zu können!

Autor

Mausis Profilbild Mausi

Bewertung

Eine Bewertung

Statistik

Kapitel:4
Sätze:180
Wörter:2.113
Zeichen:12.010

Kurzbeschreibung

Kollegen sind oft die besten Freunde, dass merkt auch der junge Polizist Moritz schnell. Und auch mit seiner Liebe zu einer neuen Kollegin geht es immer weiter voran. Die Beiden kann man nicht mehr von einander trennen und dass will auf der Wache auch Niemand. Auch wenn die Geschichte etwas Dramatisches hat, hat sie auch viel Positives. Ich würde sagen, ihr solltet sie einfach lesen. Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen meiner neuen FF zu Auf Streife und würde mich sehr über Reviews freuen

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Freundschaft und Liebe getaggt.

Ähnliche Fanfictions