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Wir sind mehr als Kollegen - Wir sind Freunde

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22.10.20 10:16
16 Ab 16 Jahren
In Arbeit

Moritz war mal wieder mit Paul auf Streife. Als die Beiden gerade am Rhein lang fuhren, beschlossen sie eine kleine Pause zu machen.  Moritz war den ganzen Morgen schon nicht so gut drauf gewesen und Paul wollte mal versuchen mit ihm zu sprechen.

Er machte sich einfach ein bisschen Sorgen um seinen jungen Kollegen.

„Hey Junge, was ist heute mit dir los?“ fragte Paul

„Ach nichts.“ sagte Moritz

„Du bist den ganzen Morgen schon nicht so gut drauf. Bist du verliebt?“ fragte Paul nach

„Wie kommst du denn darauf?“ fragte Moritz

„Ich habe gestern gesehen wie du Chris unsere neue Kollegin angeschaut hast.“ sagte Paul

„Ja, das stimmt, aber das hat nichts mit heute zu tun.“ sagte Moritz

„Was ist denn dann heute mit dir los`?“ hackte Paul nach

Plötzlich zog sich Moritz zurück und wollte alleine sein. Den ganzen Morgen hatte er sich nur mit seinem Handy beschäftigt und nicht mit seinem Kollegen unterhalten. Irgendwas stimmte da nicht. Als Paul nach ihm schauen wollte, sah er an diesem Tag zum ersten Mal wieder  ein Lächeln bei seinem Kollegen.

Paul ging langsam auf Moritz zu. Er wollte ihn nicht erschrecken.

„Alles in Ordnung bei dir?“ fragte Paul

„Ja, alles in Ordnung.“ sagte Moritz.

„Junge komm mal zu mir. Irgendetwas stimmt bei dir nicht.“ sagte Paul und nahm seinen Kollegen einfach mal in den Arm.

„Ich kann jetzt nicht mit darüber reden.“ sagte Moritz und fing an zu weinen

„Wir setzten uns jetzt mal da drüben auf die Bank und dann versuchst du mal mit mir darüber zureden. Glaub mir, es bringt nichts wenn du alles in dich rein frisst.“ sagte Paul

„Wenn du meinst.“ sagte Moritz.

Paul merkt, dass sein Kollege völlig fertig war. Als die Beiden auf der Bank saßen, fing Moritz endlich an zu reden.

„Ich war doch gestern noch bei meinen Eltern und da habe ich durch einen Zufall mitbekommen, das meine Mutter meinen Vater jahrelang betrogen hat.“ sagte Moritz

„Hast du deine Eltern denn mal darauf angesprochen?“ hackte Paul nach

„Nein, ich bin dann einfach wieder gegangen ohne mit den Beiden zu reden. Seit dem weiß ich nicht mehr was ich denken und machen soll.“ sagte Moritz

„Glaub mir, es ist vielleicht nicht leicht, wenn man das erfährt aber reden einfach mal mit deinen Eltern darüber. Auch wenn du Angst hast, dass sie sich nach all den Jahren scheiden lassen.“ sagte Paul

„Kannst du denn mit mir kommen?“ fragte Moritz

Paul merkte schnell, dass sein junger Kollege das nicht alleine schafft und versprach ihm ihn am Nachmittag nach dem Dienst zu begleiten.

„Aber eine Sache interessiert mich dann doch noch: Was ist mit Chris?“ fragte Paul

„Naja, sie hat mir vorhin geschrieben und will sich morgen nach der Arbeit mit mir treffen.“ erzählte Moritz

„Dann treff dich auch mit ihr. Das bringt dich auch mal auf andere Gedanken.“ sagte Paul

„Natürlich werde ich mich mit ihr treffen, aber schon heute Abend.“ sagte Moritz

„Das ist doch schön. Du musst mir dann morgen alles erzählen.“ sagte Paul

„Werde ich machen, aber jetzt lass uns mal wieder Auf Streife fahren.“ sagte Moritz

Die Beiden fuhren wieder los. Paul merkte Moritz an, dass das kurze Gespräch ihm gut getan hatte.

 

Paul hatte schon die ganze Zeit gemerkt, wie verliebt sein junger Kollege war und auch Chris ging es nicht anders. Chris war gerade mit Heidi auf Streife.

„Du bist ganz schön verliebt.“ sagte Heidi

„Wie kommst du darauf?“ fragte Chris

„Ich habe doch gesehen, wie du Moritz angeschaut hast und auch Moritz geht es nicht anders.“ sagte Heidi

„Naja, du hast ja Recht. Ich habe mich heute Abend mit ihm verabredet. Mal schauen.“ sagte Chris

„Das ist doch super. Du musst mir dann aber morgen alles erzählen.“ sagte Heidi.

„Ich freue mich auch richtig drauf.“ sagte Chris

Klar hatte Heidi schon längst bemerkt, wie verliebt Moritz und Chris waren und sie würde auch nichts unversucht lassen, die Beiden zu verkuppeln.

Währenddessen war Moritz wieder in Gedanken versunken und Paul merkte sofort, dass heute nichts war wie immer.

„Alles klar bei dir?“ fragte Paul nach

„Geht schon. Ich frage mich nur warum meine Eltern mich die ganze Zeit belogen haben.“ sagte Moritz

„Das werden wir vielleicht im Gespräch mit deinen Eltern rausbekommen.“ sagte Paul

Paul merkte, dass es für Moritz gerade nicht leicht war und das es wahrscheinlich lange dauern würde bis er die ganze Sache verdaut hatte.

„Denk jetzt doch erst einmal an deine Verabredung mit Chris.“ sagte Paul

„Glaubst du das aus Chris und mir mehr wird?“ fragte Moritz

„Ja, ich habe Chris ihre Blicke gesehen.“ sagte Paul

Nach dem Dienst machten sich Paul und Moritz gleich auf den Weg zu Moritz seinen Eltern und auch Chris war dabei, nachdem die Beiden ihr alles erzählt hatten.

„Bist du dir sicher, dass wir hier das Richtige machen?“ fragte Moritz nach

„Ja das bin ich.“ sagte Paul

Moritz war sich nicht ganz sicher, ob er die Wahrheit wirklich rausfinden wollte.

Paul und Chris versuchten ihrem jungen Kollegen ein bisschen Mut zu machen.

„Es ist besser, wenn du die Wahrheit weißt und nicht die ganze Zeit alles in dich rein frisst. Du machst dich sonst selbst kaputt. Auch wenn die Wahrheit raus ist und es weh tut, aber es ist besser.“ sagte Chris

„Du kannst auch nicht ewig, vor der Wahrheit abhauen.“ sagte Paul

Ihr habt ja recht. Dann lasst uns die Sache mal hinter uns bringen.“ sagte Moritz und klingelte bei seinen Eltern.

Chris und Paul blieben die ganze Zeit in seiner Nähe.

„Hallo Moritz.“ begrüßte seine Mutter ihn wie immer.

„Ich muss mit euch reden.“ sagte Moritz.

„Kommt erst einmal rein.“ sagte seine Mutter

Gemeinsam gingen alle ins Wohnzimmer.

„Um was geht es denn?“ fragte seine Mutter nach

„Ich habe gestern etwas mit bekommen, was bestimmt nicht für meine Ohren bestimmt war. Ich habe gehört wie Papa zu dir gesagt hat, dass du ihn jahrelang betrogen hast.“ sagte Moritz

„Deswegen warst du gestern auch plötzlich einfach weg. Ja es stimmt, ich bin deinem Vater  jahrelang fremdgegangen und ich kann es mir auch selbst nicht verzeihen, aber in den letzten Jahren war ich ihm immer treu. Das musst du mir glauben.“ sagte Moritz seine Mutter

„Ich glaube das einfach nicht. Ist  er wenigstens mein Vater?“ fragte Moritz

„Ja natürlich ist er dein Vater. Das musst du mir glauben.“ sagte seine Mutter.

„Irgendwie kann ich dir gar nichts mehr glauben. Ich muss hier raus.“ sagte Moritz und lief weinend aus dem Haus.

Chris und Paul liefen sofort hinter ihm her. Das war jetzt einfach zu viel. Als die Beiden Moritz endlich eingeholt hatten, nahm Chris ihn einfach mal in den Arm.

Moritz brauchte jetzt einfach die Unterstützung seiner Freunde und Kollegen. Die Beiden würden ihn jetzt auch nicht alleine lassen.

Zusammen fuhren die Drei erst einmal zurück.

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Autor

Mausis Profilbild Mausi

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Kapitel:2
Sätze:101
Wörter:1.152
Zeichen:6.557

Kurzbeschreibung

Kollegen sind oft die besten Freunde, dass merkt auch der junge Polizist Moritz schnell. Und auch mit seiner Liebe zu einer neuen Kollegin geht es immer weiter voran. Die Beiden kann man nicht mehr von einander trennen und dass will auf der Wache auch Niemand. Auch wenn die Geschichte etwas Dramatisches hat, hat sie auch viel Positives. Ich würde sagen, ihr solltet sie einfach lesen. Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen meiner neuen FF zu Auf Streife und würde mich sehr über Reviews freuen

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Freundschaft und Liebe getaggt.

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