Alterskennzeichnung

Das setzen einer passenden Alterskennzeichnung für sämtliche veröffentlichte Werke ist für jeden Autor verpflichtend. Natürlich sollte eine möglichst niedrige Stufe gewählt werden, im Zweifelsfall ist es jedoch besser, eine höhere Stufe zu wählen.

0Keine Alterskennzeichnung

Vollkommen harmlose Inhalte. Kein Sex, keine Gewalt, keine Bedrohungssituationen, keine Beziehungskonflikte, keine Schimpfwörter und Beleidigungen. Jeder kann sich die Inhalte bedenkenlos ansehen. Im Bereich des möglichen liegt noch:

  • angedeutetes Küssen (oder auf die Wange)
  • Küssen ohne Partnerschaft (z.B. mütterlicher Gutenachtkuss)
  • Händchenhalten
  • Nebensächliche und vollkommen unproblematische Gewaltbeschreibungen

Eine schnelle Auflösung problematischer Situationen ist sehr wichtig.

z.B. harmlose Liebesgeschichten, Nachrichtenartikel, usw.

6ab 6 Jahren

Hauptsächlich harmlose Inhalte. Kein Sex. Maximal zulässig sind:

  • Vernachlässigbarer Gebrauch von Schimpfwörtern und Beleidigungen
  • Vernachlässigbare Gewaltbeschreibungen, angedeutete Gewalt

Eine positive Auflösung von Konfliktsituationen ist auch hier maßgebend.

z.B. Spannungs- und Bedrohungsmomente welche nicht zu lang anhalten und nachhaltig wirken, usw.

12ab 12 Jahren

Teils anspruchsvollere Inhalte. Keine Beschreibung sexueller Praktiken. Maximal zulässig sind:

  • Küssen und Körperkontakt
  • Extensiver Gebrauch von nicht-sexuellen Schimpfwörtern und Beleidigungen
  • Moderate, undeutliche Gewaltbeschreibungen

z.B. Inhalte mit erhöhter Erregungsintensität (unter anderem Thriller sowie Science Fiction), Aktfotografien (Nacktdarstellungen in aufreizenden Posen), Bilder von Frauen in Reizwäsche, FKK-Bilder und lediglich angedeutetes/verdecktes Liebesspiel, maßvolle Darstellung sexueller Handlungen zu Aufklärungszwecken - hierbei muss jedoch deutlich sein, dass vorgenannter Zweck erfüllt werden soll und die Darstellungen nicht der sexuellen Befriedigung dienen, Inhalte welche zur Indentifikation mit einem Helden einladen, Inhalte welche gesellschaftliche Themen seriös problematisieren, hochemotionale Impressionen, usw.

16ab 16 Jahren

Etwas härtere Inhalte. Keine detaillierte Beschreibung sexueller Praktiken. Maximal zulässig sind:

  • angedeuteter Sex
  • Extensiver Gebrauch von moderat-sexuellen Schimpfwörtern und Beleidigungen
  • Moderate Gewaltbeschreibungen

z.B. Obszönitäten, leichte Bondage-Darstellungen, neutrale Darstellung der Genitalien, Darstellung nackter Männer ohne Erektion, nackter Frauen, generell nackter Personen in lasziver Körperhaltung, Schulprügeleien, Inhalte in Bezug auf Hacking und Cracking, Inhalte welche den Leser stark verunsichern oder verletzen könnten, intensive alkohol- und tabakbezogene Inhalte, usw.

18ab 18 Jahren

Entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte. Die Grenzen sind nur durch die in den Richtlinien festgelegten verbotenen Inhalte gesetzt.

z.B. Vermittlung schädigender Botschaften, moderate Bondage-, Fetisch-, Oral- und Selbstbefriedigungsdarstellungen, Spanking, Darstellungen von wahllosem Partnerwechsel, extremer Frauenfeindlichkeit oder überholter Rollenklischees, Inhalte in Verbindung mit illegalen Drogen und Drogenzubehör, Befürwortung des Verkaufs von Waffen und Waffenzubehör, usw.

Kennzeichnung von Inhalten mit Liebe / Sexualität

Heterosexualität
Weibliche Homosexualität
Männliche Homosexualität
Bisexualität
Asexualität

Neues im Forum

Vor 6 Tagen, 17 Stunden und 2 Minuten
Bei der gerade erwähnten Sorte schlechter Schnulze frage ich mich immer nach dem Sinn. Eine Schnulze die handwerklich schlecht geschrieben ist, ist ja immer noch romantisch. Und schnulzig. Erfüllt also emotional ihren Zweck. So ungefähr wie mit wackelnder Kamera gefilmte junge Kätzchen.Kein intellektueller Anspruch, nicht künstlerisch wertvoll, aber eben süß und herzerwärmend.Und dann kommt da die schlechte Schnulze, in der der "Held" ein emotional manipulativer oder physisch gewalttätiger (oder beides!) Dreckskerl ist. Das ist so, wie wenn jemand filmt, wie ein Kätzchen ertränkt wird: Egal wie gut man es handwerklich macht, es ist grässlich.Die Ursache scheint zu sein, dass die Leute nicht merken, wo der Unterschied ist, aber da frage ich mich dann auch, wie man das nicht merken kann.Besonders grässlich: Wenn es sich um eine Fanfic handelt, und dieses Verhalten außerdem noch völlig OOC für die jeweiligen Figuren ist.     Mehr anzeigen
Am 08.08.2018 um 10:30 Uhr
Von LockXOn
Eine alternative Handlung heißt eine Erzählung, die etwas an der Originalhandlung abändert. [...] Umgekehrt ändert eine Geschichte, die - um bei dem Beispiel zu bleiben - darauf eingeht, was der Bösewicht dachte als dem Helden in der Endschlacht gegenübersteht - rein nichts an der Originalhandlung. Es ist lediglich eine Ergänzung, eine Erweiterung, eine bestimmte Interpretation und damit keine alternative Handlung. [...] Und solange im Originaltext nicht stand wie der Bösewicht in der Szene dachte, ist jede davon Canonfiction und keine eine alternative Handlung.Aaaaaah. Ich glaub, es macht Klick.Wenn Leute nach "Alternativer Handlung/AT/What-if" suchen, dann wollen sie wohl Geschichten finden, in denen der Bösewicht überlebt und der Held stirbt (als Beispiel) und kein "Hier verläuft alles genauso wie im Originalwerk, nur dass ihr ein paar Gedanken mithört" und umgekehrt. [...] Ansonsten möchte ich der Aussage "gar kein so großer Unterschied"vehement widersprechen: Ob der Bösewicht vom Helden besiegt wird (Originalwerk) oder er selbst den Helden schon nach der Hälfte der Geschichte tötet und die Welt ins Dunkel stürzt, macht sehr wohl einen Unterschied und zwar einen gewaltigen.Ja, und den schnall ich jetzt auch, aber erst jetzt, wo du es mir lang und breit erklärt hast. Was mich dann trotzdem wieder auf das andere Problem zurückbringt.Also, Unterschied ist geklärt, aber wie geht es weiter? Bin ich der letzte Idiot, dem dieser Unterschied nicht bewusst war oder gibt es vielmehr eine ganze Menge Fanfictioner, die ebenfalls dermaßen ignorant sind?Ein Tag ist nur dann hilfreich, wenn er richtig gesetzt ist. Je nachdem, ob man sich selbst für absolut canon aware ansieht, ob zu recht oder aus Selbstüberschätzung, kann er aber nun zu den gewünschten Geschichten führen - oder in Sackgassen. Jetzt, wo ich den Unterschied begriffen habe, erkenne ich den Sinn der Trennung noch mehr als vorher, aber sie wird nichts bringen, wenn 9 von 10 Schreiber sie falsch verstehen.Ich bin mir schon im Klaren darüber, dass solche Hilfmittel von nur wenigen angenommen werden, aber hier würde eine Tagliste, wie sie glaube ich schon mal an anderer Stelle angesprochen würde, sicher ein bisschen mehr Klarheit schaffen: Halt eine Liste, wo man alle bereits eingereichten Tags nachlesen kann, mit einer Erklärung, was sie überhaupt meinen. Dann würden manche den Unterschied zwischen "Alternate Universe" - "Alternate Timeline(Storyline?)" - "Kanon-Ergänzung/Erweiterung" auch einsehen/verstehen und ihre Geschichten korrekt taggen, was wiederum für den Leser dann tatsächlich sinnvoll ist.Okay, dieser Thread war ja eigentlich dazu eröffnet worden, erstmal zu diskutieren, wer alles für eine Trennung stimmen würde, aber da sich die Beteiligung in Grenzen hält, sorry, wenn ich das Thema zu sehr ausweite.Edit: Sorry übrigens, falls ich gerade etwas schnippisch klinge. ich bin momentan einfach von ein paar Dingen genervt, was vielleicht etwas abfärbt.Naja, ich bemühe mich, Mitmenschen ihre eigenen Emotionen zuzugestehen und nicht gleich wegen jedem Zischlaut zur Mimose zu vegetieren. Ich möchte deshalb nur in den Raum werfen, dass ich eine Meinung in der Regel nicht aus Bösartigkeit vertrete, sondern weil mir entweder Informationen fehlen oder meine Intelligenz für einen andere Ansicht nicht ausreicht.(´∀`) Mehr anzeigen

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