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Rauschen 1.08

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17.11.20 22:47
16 Ab 16 Jahren
Fertiggestellt

„Wer hat dich in der Hand, das bist doch nicht du?”

„Ich will und werde mich dazu nicht äußern, ausgrechnet dir gegenüber. Und du entscheide dich entweder bist du mein Freund oder lass es sein. Was so eine Bettgeschichte kaputt macht. Ich kenn dich seit der ersten Klasse, ich bin Konsequent und nicht erst seit heute! Fass mich nicht noch mal ohne zu Fragen an, wenn du nicht im Krankenhaus landen willst. ” Erik entfernte sich.

“Du bist doch nicht mehr ganz dicht!”

 

 Es war Ende Februar als Erik merkte, dass es nicht mehr ging. Er hatte zuviel versäumt und noch an keinem Schwimm training teilgenommen. Darüber unterhielt er sich auch sehr lange mit Thorsten Franka, der seinem Wunsch so gut es ging entgegen trat. Das was Erik am liebsten war, hatte nun endgültig aufgeben müssen um seine Gesundheit, laut seiner Ärztin, vorläufig nicht weiter zu Gefährden.

„Es tut mir Leid für dich!”

„Tja vielleicht sieht es in ein paar Monaten schon wieder ganz anders aus.”

„Schön wäre es ja!” „Im Augenblick hab ich eh nicht viel Zeit!” Die Halle war fast leer.

"Dir geht´s aber soweit wieder gut?"

"Klar ..." "Wenn was ist, du kannst du auch mit mir reden!"

"Alles ist in Ordnung!" Erik lächelte alles weg.

„Ich danke ihnen, dass sie mir die Chance gegeben und gewartet haben...”

„Stell mir bloß keinen Unsinn an. Du kannst jeder Zeit mal vorbeischauen und ein paar Tips geben, die Jungs werdens brauchen! Hoffentlich strengst du dich im Sportunterricht dafür etwas mehr an. Freundschaftlich reichte Franka Erik die Hand, dann nahm er Abstand und ging in sein Büro. Erik blickte nicht zurück. Nicolas wartete vor der Halle, wie fast jeden Abend, es dämmerte, der Nachmittag ging gerade zu Ende. Seine Sporttasche war schwer dennoch schaffte er es sich eine Zigarette anzuzünden.

„Alles klar!” Das Erik etwas bedrückte übersah Nicolas natürlich nicht.

„Sicher...” Erik kettete das Fahrrad ab.

„Was hast du heute noch vor?” Es war ein ruhiger Ton.

„Mein Sweety und ich wollten zur Ostseebar, ´n bisschen abhängen und meinen Führerschein feiern!”

"Oh du hast bestanden!"

„Ja ... Lieber später als nie oder?"

"Wann wollt ihr los? ” Er befestigte die Sporttasche mit elastischen Stoffgummibändern und verteilte das Gewicht beidseitig. „Um Zwanzig Uhr, willst du mitkommen ich leg ein Wort für dich bei deiner Mutter ein, vielleicht kannst du mal bis 24 Uhr weg bleiben, wenn ich auf dich aufpasse.”

„Du würdest mich echt mitnehmen?” Es war überraschend.

„Na klar. Du bleibst in meiner Nähe, den Rest regel ich. Wenn jemand frag feiern wir deinen 16ten und dein Ausweis liegt noch beim Amt."

"Sie spielt da bestimmt nicht mit!"

"Lass mich das klären ... Mach hin sonst sind wir noch zu spät.” Nicolas fuhr los. Erik folgte wenig später schnell hatte er ihn eingeholt.

„Ich muss noch im Krankenhaus vorbei schauen!”

„Nachuntersuchung!”

„Jap. Die vorläufig letzte! Und in zwei Monaten ist es dann ist es endlich vorbei!"

"Es liegt zum Glück auf den Weg...”

 

„Wie war es heute in der Schule ?” Suza hatte das Abendbrot für sich und Isabella bereitet, in einer drei viertel Stunde musste sie auf der Arbeit sein. Nicolas setzte sich zu ihr an den Tisch und Erik stellte seine Sporttasche im Flur ab.

„Ich hab Franka heute beim Schwimmen abgesagt!”

"Und du willst wirklich aufhören?"

"Ich es bringt mir nichts und ich habe keinen Spaß dran!"

"Vielleicht fühlst du dich auch nur unwohl!"

"Kann sein, kann sein ich geh damit blöden Fragen aus dem Weg!"

"Also ist du unglücklich mit deiner Entscheidung?"

"Nein ... ist nur so das Beste. Kaum einen hat´s wirklich interessiert!"

„Aha, dann hast du ja wieder mehr Zeit !”

„Ja, die brauch ich auch!”

„Wofür? Deine Freundin? Ich hab sie lange nicht gesehen?”

„Na so dies und das, ich will wieder mehr unternehmen mit Ben und den anderen! Ein paar alte Freundschaften pflegen, auch mit Nikky.” Vorsichtig blickte er zu Nicolas, ob seine Mutter ihm das so einfach abnahm? Das wollte sie hören, aber denoch fühlte es sich an wie ein Dejavüe

„Das ist gut, wirklich!” Anscheinend.

„Da wir gerade dabei sind, ich wollte den Kleinen hier mitnehmen, ausgehen in die Ostseebar. Es ist schließlich Wochenende. Ein bisschen tanzen. Das Kinderprogramm geht heute bis elf. Ich hab ein bisschen was zu feiern!” Wand Nicolas ein und schmierte sich währenddessen ein Brot.

„Du achtest auf ihn!... Willst du denn Erik?”

„Wenn du es erlaubst, ich würde mich freuen.ist mal was anderes.”

„Wann wärt ihr zurück ? Gegen Mitternacht?”

„Ja so gegen halb Einse. Heute da darf man ein bisschen länger. Und du mußt nicht immer alles wissen. Und ich verspreche wir legen uns auch mit niemanden an.” Erik lächelte.

„Ich bin einverstanden! Nikky Du bringst ihn wirklich zurück? Bis vor die Tür?”

„Ja! Als allerletzte Lösung bliebe noch ein Taxi! Aber ich werde ihn mit meinem Leben beschützen.”Erik schien das selbe zu denken wie Suza.

"Mach keine dummen Scherze!"

"Ich pass auf ihn auf ... Erik´s Mama versprochen!" Suza nickte, die Worte waren ihr nicht geheuer. Erik hatte sich gut erholt und sie lies nun mehr bei ihm durchgehen.

„Danke Mama.” Er küßte sie auf die Wange, mehr Nähe lies er nicht zu.

 

Die Jungs holten Nicolas Freundin am Abend ab. Sie mochte Erik, obwohl sie seit sie sich kannten, nur sehr wenig miteinander zu schaffent hatten. Gemeinsam hatten sie vor sich zu amüsieren und mal richtig Spaß zu haben. Erik nahm das an diesen Abend fast wörtlich. Er traf ein paar seiner Freunde, darunter war auch Janis Olivieré, das Mädchen mit dem er die Sylvesterabend verbracht hatte, seither gingen ihre Blicke aneinander vorbei, wenn sie sich begeeneten. Zwischen ihnen Lagen Welten nur an diesem Abend verstanden sie sich von der ersten Minute. Janis wusste das Erik seit kurzem wieder frei war und er lies sich auf ihre Flirtversuche ein. Für Erik war es eine neue Erfahrung, bisher war er nur mit Caroline richtig zusammen gewesen. Irgendwie schien er es zu brauchen mit ihr den Abend zu verbringen. Sie behandelte ihn normal ohne Rücksicht zu nehmen. In einer ruhige Ecke taten sie alles andere als sich zu Unterhalten.

„Gehst du immer so schnell ran!”

„Stört es dich?” Erik machte sich schon lange keinen Kopf mehr darum was andere sagten oder wer sie beobachtete.

„Nein! Keineswegs!” Sie küßten sich weiter.

„Kann ich heute Nacht bei dir bleiben?” Sie ging unter sein Hemd, spürte den Stützverband: ”Was ist das?”

„Mein Geheimnis." Erik hatte. es sich gerade gemütlch gemacht.

„Komm wir gehen, ich möchte den Geheimnis ergründen!” Janis stand auf und zog Erik hinter sich her, sie hatte es Eilig.

„Stopp...ho ho... Ich sag einem Freund nur schnell Bescheid!” Er konnte nicht von ihr lassen, aber stahl sich zu Nicolas und meldete sich ordnungsgemäß ab. Die Uhr zeigte erst kurz nach neun.

„Mach nichts, was ich nicht auch machen würde!” Nicolas ungutes Gefühl kam dem eines Dejavüe gleich, aber diesmal war jemand an Erik´s Seite

„Ganz bestimmt nicht !” Schon lies er sich von Janis an die kurze Leine nehmen.

„VielGlück!” Er blickte Erik hinter her, sich etwas aus zu toben konnte nicht schaden, schließ verlangte wieder sein Liebchen nach Aufmerksamkeit.


 

Hand in Hand stahlen sich Erik und Janis aus der Ostseebar. Sie hatten sich ein Taxi bestellt, das sie zu Erik´s Adresse brachte. Als sie ausstiegen war es in der Straße stockfinster, sie brauchten einige Zeit um in das Haus zu kommen. Sie schlichen sich auf Erik´s Zimmer, dabei kicherten sie leise. Janis setzte sich auf Bett, sie befühlte die Decke, sie war weich und begutachtete das Zimmer. Erik schloss die Tür ab. Es war dunkel.

„Und was nun?”

„Ein bißchen Licht könnte nicht schaden?”

„Das haben wir gleich!” Erik ging zum Schreibtisch und knipste die Tischlampe an, dann warf er ein T-Shirt drüber und der Raum hüllte sich in ein angenehmes Blau.

"Hell genug?" Janis war noch immer in Stimmung, irgendwas musste er richtig machen. Erik schien sich nicht mehr so besonders sicher, anmerken ließ er es sich nicht und legte sich zu ihr auf´s Bett. Janis nahm Erik´s Gesicht zwischen ihre Hände, sie vergrub ihre Finger und küsste sein Kinn und seinen Hals. Er schreckte zusammen und sprang auf.

„Du willst es doch?”

„Ja! Ich will bloß auf Nummer sicher gehen!”

„Wenn es so ist ich hab immer was dabei! Ich dachte schon du hättest ein schlechtes Gewissen ... wegen Caro ...” Sie zauberte mehrere Pariser aus ihrer Tasche und verteilte sie auf dem Bett. Erik zog sich langsam aus. Janis kam hinzu und half ihm.

„Du hast es doch schon mal gemacht?”

„Klar unzählige Male!”

"Was beschäftigt dich dann?"

"Nichts ... es ist unsinniges Zeug! Das willst du nicht wissen. Lass uns Spaß haben!" Er zupfte an ihrem Pullover und sie fielen auf den Boden. Er packte sie an den Haaren und zwang sie zurück auf Bett und sich auf den Rücken zu legen. Vorsichtig nahm er sich einen Knopf nach den den nächsten von Janins Bluse vor. Unter seinen Fingern spürte er ihre weiche Haut und vorsichtig ertastete er ihren Körper. Als er sich am Rock zu schaffen machte, dass hatte sie noch nie erlebt, er beobachtete ihre Reaktionen und antwortete ihr still mit Gegenreaktionen. Die anfängliche Aufregung legte sich alles wurde langsamer liebevoller.

 

"Das wars nun?"

"Ja!"

"Und was nun?" Sein Kopf ruhte auf ihrer Brust und vernahm Ihren gleichmäßigen Herzschlag. Janis war kühl.

„Du warst okay.”

„Besser als du erwartet hättest?”

„Ihr Kerle seid alle gleich. Aber damit eins klar ist, es war nur ein Flirt eine einmalige Sache! Verstehst du?”

"Ich habe nie gesagt das ich dich heirate!"

"Deine Augen sind traurig!"

"Besser du gehst jetzt!"

"Hey sieh mich an ... es interessiert mich nicht ... der Grund ... es zählt nur das jetzt ..."

"Können wir das wieder holen?"

"Ja verdammt ... und wenn du mich in der Schule wieder ignorierst ich kann damit Leben Erik!"

"Ich will dich nicht ignorieren du bist ein tolles Mädchen!"

"Hör auf ... sonst verliebst du dich noch!" Sie küßte ihn flüchtig. Eine kleine Liebelei so fühlte sich ein Flirt an. Einmalig? Aber er wollte mehr und er wollte sie wiedersehen.

"Ich will das wiederholen ... nicht sofort ... aber irgendwann ... dannach kannst du verschwinden!"

„Das hat mir noch keiner gesagt. Wenn du vor den anderen angeben willst...”

„Keine Sorge, ich bin nicht wie die anderen! Ich habs nicht nötig.”

„Ich glaube dir.” Er beobachtete sie. „Woher hast du die ganzen Kratzer? Sieht übel aus.” Janis stand auf und zog sich an, bis auf ihren Pullover fand sie alle Sachen.

„Von einem Überfall!?”

"Einen Bekannten von mir hat´s auch erwischt, sein ganzes Geld und dafür noch zwei Wochen Krankenhaus. Die haben diese Schweine nie gekriegt. Die Welt ist schon schlimm.” Erik robbte vom Bett und durchsuchte seinen Wäscheschrank. Er gab ihr eines seiner dunkelgrünen Sweat - Shirts, dann entließ er sie über sein Fenster über eine Leiter, der andere Weg schien zu unsicher und auf unangenehme Fragen hatte er keine Lust. Sie küsste ihn auf den Mund und ging.

„Du bist okay, bleib so!” Schon war sie verschwunden. Er musste lächeln, ein Flirt ... es war anders als eine Affäire ...


 

Suza klingelte drei mal dann öffnete Caroline die Tür.

„Was machst du denn hier?” Sie schien ausser ordentlich überrascht.

„Ich wollte dir deinen Pullover zurückbringen, du hast ihn bei uns vergessen.” Sie nahm ihn aus der Tasche. Das Rot besaß einen leichten Silberschimmer und war knapp geschnitten. Caroline schob ihn von sich weg.

„Das ist nicht meiner!”

„Bist du dir sicher?”

„Ich glaub ich kenne meine Sachen! Rot steht mir schon gar nicht.”

„Da hab ich mich wohl wirklich getäuscht, hast du nicht mal Lust vorbeizukommen, erst heute waren wir im Schwimmbad!”

„Du weißt es noch nicht ?”

„Was denn?”

„Erik und ich haben uns getrennt! ... Endgültig!”

„Wann ? ” Wirklich Überrascht.

„Is schon länger her.”

„Er hat so getan als gäbe es keine Probleme zwischen euch!”

„Jedenfalls,das ist nicht mein Pullover und wie es aussieht, läßt er nicht´s anbrennen! Den gibt´s du ihm am Besten wieder! Er wird schon wissen wem der gehört.” Caroline schloss die Wohnungstür. Das hatte Suza nicht erwartet. Erik begann mit Heimlichkeiten und daraus wurden große Geheimnisse, sie fragte sich ob da noch mehr war.

„Du hast was verloren ?” Erik kam von der Schule. Zwei Tage hatten sie sich nicht gesehen, aber jetzt konnte er ihr nicht entkommen.

„Was ?” Er fühlte sich angesprochen.

„Hier.” Suza reichte ihm den Pulli und hielt ihn fest.

„Hhm!” Wortlos nahm er ihn entgegen.

„Kenn ich das Mädchen ? Ich würde sie gerne kennenlernen.” Sie sah ihm in die Augen.

„Nein.” Er riss ihr den Pullover aus der Hand.

„Hey! Warum hast du mir nichts von eurer Trennung erzählt?”

„Weil es meine Sache ist und dich nichts angeht.” Erik wurde aufbrausend. Jetzt wurde ihm klar warum Carolines in letzter Zeit in Ruhe ließ.

„Hast du dich also mit Caro unterhalten?”

„Und wie es aussieht nicht nur das, muss ich mich mal mit deinen Lehrern unterhalten!”

„Was willst du in der Schule!” Erik hatte sich nie mit Suza anlegen wollen, jetzt war die Situation wieder zu verfahren und er wollte sich aus dem Staub machen.

„Du läufst nicht weg, wir klären die Sache, sofort!” Sie stellte sich ihm in den Weg.

„Mama zwing mich nich !” Als ob er Angst vor Suza hätte, wich er zurück und kauerte sich in eine Ecke. Die Situation war ungewohnt, ein Verhalten was sie enorm ängstigte.

„Laß mich in Ruhe, das hat doch nichts mit dir zu Tun. Es ist meine Beziehung und es sind meine Noten !” Erik schloss sich auf seinem Zimmer ein, als Suza aufgab. Den Pullover packte er in seine Schultasche, drehte die Heizung auf und warf sich aufs Bett. Nach und nach zog er sein Hemd, seine Hose, seine Socken und seine Unterwäsche aus. Er müßte seine Spannungen abreagieren und er benötigte dieses Gefühl des Gebraucht werdens, auch wenn es nur für sich selbst war. Es war interessant zu sehen wie sein Körper reagierte, irgendwie neu war es doch schon für ihn.

 

Der Morgen war kalt, in der Nacht hatte es einen Temperatursturz auf - 10°C gegeben. Früh war Erik an diesem Morgen auf. Er machte Frühstück für alle, wie jeden Morgen, nur diesmal wartete er nicht, hoffend das der Ärger des Vortags vergessen war. Frostiger Wind herrschte vor, die gefühlten Grade waren einiges tiefer, und wie er sich vorgenommen hatte wollte er Nicolas sein Fahrrad zurück bringen. In Gedanken fuhr er auf der Straße, er raste wie es seine Art war so schnell er nur konnte, an den Wohnblöcken, sowie Parks vorbei, seine Abkürzungen, seine Strecken. Vereiste Fläche waren kein Problem. Erik stellte das Rad am Vorgarten ab, dann klingelte er und Nicolas kleiner Bruder lies ihn rein.

„Du bist ja heute überpünktlich !” Mit der Zahnbürste in der Hand schlich er sich ins Bad zurück. Nicolas Mutter lief durchs Haus und hatte noch viel zu erledigen. Hier war noch zu viel los.

„Ich muss noch was erledigen! Das Fahrrad ist vorne. Ich ruf heute an.” Er machte nach ein paar Schritten rückwärts und ging raus.

„Ist jut !” Man schiensich um ihn nicht zu kümmern. Erik wusste dass Janis irgendwo in der Nähe der Schule wohnte, in einer dieser modernisierten Plattenbauten, nicht so ein Altbau wie der in dem Caroline wohnte. Immer noch keine Spur, langsam kam Leben in die Straßen, dann sah er sie.

"Hey Janis!” , rief er ihr zu.

„Was machst du denn hier?” Sie schien sehr überrascht.

„Dein Pullover !” Erik nahm ihn aus der Tasche. Er lächelte und sah sich um. Janis nahm ihn entgegen und Erik küßte sie.

„Spielst du mit ?” Verliebt blickte er sie an. Sie spielte in seinem Gesicht umher.

„Ich wollte eigendlich zu ein paar Freunden, aber komm wir gehen hoch!” Janis zog Erik ins Wohnhaus, im Aufzug wollte sie hören was lief.

„Warum diese Spielchen?”

„Warum nicht? Du bist süß.” Er begrabbelte ihre Schulter.

„Hast wohl was angestellt? Abenteuer lustig?”

„Kann man so sagen!”

„Den Grund willst du nicht erzählen?”

„Hhm, es ist nicht wichtig, für unsere Beziehung.”

„Wir haben eine Beziehung, ist mir neu!”

„Du weißt, was ich meine.”

„Schon verstanden. Du hast nichts vor?”

„Nee!”

„Ich hab mir das vom Wochenende mal durch den Kopf gehen lassen und ich muss sagen es hat mir gefallen. Du kannst super küssen!”

„Findest du? Ich hab ja auch lange genug geübt!” Erik ahnte worauf sie anspielte und er sprang darauf an. Das Feuer stand in ihren Augen: „Wir können gerne dort weiter mache, wo wir aufgehört haben.”

„Ich stelle eine Bedingung!” Sie begann ihn zu küssen und fing bei seinem Hals an.

„Ja ?” Es war gut, ungewohnt.

„Wir schlafen zwar miteinander aber wir sind nicht zusammen!”

„Okay, tust du mir dann auch einen Gefallen ?”

„Ist nur fair.”

„Stell keine Fragen ... nie wieder ...” Er packte sie hart an und küßte sie, der Reiz von etwas Neuem unbekannten übermannte ihn.

„Verstehe schon, ist klar ...” Sie genoss die Aufmerksamkeit, Schon landeten sie wieder im Bett.

„Du warst vor kurzem im Fernsehen. Ich hab dich gesehen!” Erik freute sich über den Besuch von Marie´s Familie äusserlich, es gehörte zur Therapie das sie sich regelmäßig trafen. Marie lies dann kaum von Erik übrig, was Isabella nicht verstand. Nun war Erik ihr großer Bruder, aber mit ihr machte er Sachen, die sie lange nicht getan hatten. Im Beisein der Familie sollte es einfacher sein, es auf zu arbeiten

„Ja! Papa auch.” Marie umarmte Erik, mit ihren dunklen Locken sah sie einer dieser kleinen Porzellanpuppen ähnlich. Es war das vierte Wochenende was sie gemeinsam verbrachten.

“Das Interesse an uns hat zum Glück schon nachgelassen, sie haben uns ja Tag und Nacht belagert!”

“Ich könnte damit nicht umgehen, ich hab genug mit mir selbst zu tun, mit euch hat Marie ja eine starke Familie, im Moment muss ich mehr für mich sein!”

“Du frist es in dich rein?”

“Nein ... ich rede ... ja ich rede viel ... nur nicht darüber ...” Erik machte sich rar. Wenn den Familien dieses Treffen gut tat dann sollte es so sein. Aber er fühlte sich unwohler je mehr Zeit verstrich.

“Will jemand Kuchen!” Suza nahm es hin, sie war froh das er diese Termine ein hielt und Marie begrüsste.

 

Ronny erkannte das Mädchen. Es war ein Thema der Nachrichten, er konnte es aber nicht zu ordnen. Als er zu Hause war begann er sein Videoarchiv der letzten Wochen zu durchforsten. Und er fand den halbstündigen Bericht und stoppte auf dem Bild eines damals zwölfjährigen Jungen. Er verglich es mit einem alten Klassenfoto und hatte tatsächlich recht. Er lachte und konnte es nicht fassen. Der nächste Schultag wurde zu einem regelrechten Spießrutenlauf, denn Erik unterschätzte den Einfluß von Ronny, der ihn ganz und gar nicht mochte, auf die Klasse.

Erik kam erst zur dritten Stunde, er hatte verschlafen und wollte eigentlich so weiter machen. Komische Blicke beobachteten jeden seiner Schritte und er bemerkte sofort, dass etwas im Busch war. Ronny hetzte mit Sprüchen und Erik tat es als blödes Getue ab. In der letzten Stunde vor der Mittagspause ging es soweit, das ein paar von Ronnys Freunden ihn nicht mehr in den Raum lassen wollten. Einer grabschte ihn an den Hintern und die die im Raum waren lachten.

„Was soll diese Scheiße!” Erik wurde ausgeschlossen.

„Ne´ Schwulensau brauchen wir hier nicht!”

„Tschüß !” Er winkte Ronny zu, der näher kam und drängelte weiter: „Laß mich durch!”

„Mich verarscht keiner und erst recht nicht so eine Tucke wie du.”

„Was willst du? Ärger? Den kannst du haben.”

„Macht dich das an?” Er wackelte mit den Hintern als Thorsten Franka in die Nähe des Klassenraumes kam, ließ man Erik durch.

„In die Klasse Jungs die Stunde hat längst angefangen! Erik?”

„Was ist?” Er war genervt hätte er bloß den ganzen Tag verschlafen.

„Ich möchte die nach der Stunde sprechen!” Er schloss die Tür.„Geht es dir gut?” Franka machte sich Sorgen.

„Könnte schlechter sein! Ich kann nich besonders schlafen, aber danke der Nachfrage!”

„Machen wir erst das Offizielle. Du bist heute schon wieder zu spät... Ja ich weiß du hast verschlafen, ... trotz deiner Schlafstörungen, aber in letzter Zeit, wird das zur Gewohnheit das ist nicht gut, ... noch mehr Fehlstunden und du müßtest vielleich das Jahr wiederholen... Willst du das?” Er zeigte ihm seinen mageren Notenspiegel.

„Natürlich nicht!” Eher wollte er die Schule abbrechen.

„Deine Noten!”

„Ich bin schon dabei wieder besser zu werden! Ich geb mir Mühe ehrlich.”

„Dann bleib dran! Du weißt es gibt mehr als zwei Noten! Und wenn es geht auch in den anderen Fächern, da sieht es noch böser aus als bei mir.”

„Ich versuche mein Bestes okay!”

„Du hast jetzt mehr Zeit aber,... aber scheinst andere Sorgen zu haben... sei auch hier bei der Sache! Das ist mir vorhin wieder aufgefallen!”

„Kann ich auch mal einen schlechten Tag haben?”

„Ronny hat es wohl auf dich abgesehen?” Franka sprach das Thema an , welches Erik leugnete.

„Es ist nichts! Den hab ich im Griff!”

„Du kannst kommen und reden. Auch wenn es um andere Dinge handelt, wir müssen da einen gemeinsamen Weg finden ist dir das klar?”

„Sie sind nicht der Einzige der mir das Angebot gemacht hat.”

„Dann nutz es es endlich! Wir sind nicht da um Spaß zu machen. Wir alle wollen dir helfen.”

„Ich hab meinen Psychologen, meine Ärzte, das reicht mir.” Thorsten Franka faßte es als einen Witz auf. Erik war ganz und gar nicht zu Scherzen zu Mute. : „Sonst noch was?”

„Wäre wirklich schön wenn deine Noten besser würden.”

„Ich versuch mein Bestes!”

„Ich möchte mit deinen Eltern sprechen! Gibst du ihnen den Brief?”

„Okay.” Er nahm den Brief entgegen und folgte den anderen in die Mittagspause.

 

Unerwartet kam es nicht. Ronny und zwei seiner Kumpel sahen wie Erik den Klassenraum verließ und gingen ihm unbemerkt hinterher, bis zur Toilette. Erik wehrte sich nicht und so war es auch schnell vorbei. Mit nassen Kopf kam er aus der Toilette. Erst schien Erik sich nicht drum zu scheren, dann machte er sich auf dem Weg zum Sekräteriat.Frau Luscé war nicht da und man würde sich um diese Kleinigkeit kümmern, nichts geschah.

Nicht nur Ronny war Erik´s Geheimnis auf der Spur. Sandra Waldorf stellte weitere Recherchen über den Fall Marie S. an sie hing sich an Labbock und seinen kleinen Untergebenen Bennedikt. Durch den Fall hatte sie gute Werbung für die Polizei und vorallem für Labbock gemacht und damit sie noch etwas mehr von einander profitierten durfte Sandra Waldorf Gerald Labbock über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten begleiten. Schon drei Wochen später unterhielt sie mit Julien Bennedikt eine Affaire. Eines hatten sie gemeinsam, sie hielten beide Labbock, für einen aufgeblasenen Idioten. Aus der Affaire sollte sich nach vier Monaten eine ernsthafte Beziehung entwickeln. Ronny spielte wann es ging seine Überlegenheit aus. In Erik kochte die Wut, aber er wehrte sich auch nicht gegen die Übermacht die ihm entgegen gebracht wurde. Es kam überraschend und irgendwann, früher oder später würde er seine Chance bekommen, dessen war Erik sich sicher.

Warten ... warten...

Im kleinen Laden um die Ecke hatte Erik eine Flasche Wodka geklaut und sich dannach in eines der abrissreifen Gebäude verzogen und die Flasche in fünf vollen Zügen geleert. Er wartete, warf ein paar Fensterscheiben ein zerschlug die alten Kachelöfen.

Es war ein altes Haus und lag auf Ronny´s Heimweg egal wie lange es dauerte, er wollte auf ihn warten, bis er alleine war und Ronny kam tatsächlich Stunden später am maroden Gebäude vorbei.

Mittlerweile war Erik etwas nüchterner, und bei klarem Verstand wäre es ihm jedoch vollkommen egal gewesen, aber sein Vorhaben beherrschte ihn. Er wollte nur zerstören, was ihm keine Ruhe lies. Diesmal war es nicht er, der einfach den Schwanz einzog, diesmal wollte er es beenden. Mit einem Holzbrett lief er ihm nach und schlug ihn nieder, bis er auf allen vieren landete. Erik warf das Brett zur Seite und begann zu treten. Abwährend wollte Ronny hochkommen, doch bekam er nicht die kleinste Chance.

„Wie ist das los wehr dich du feige Sau! Alleine traust du dich wie sehe wie? Na kleines Schweinchen, wie fühlt es sich an. Kleines Schweinchen ...” Erik war am Ende, aber Ronny weit überlegen, Tritte ins Gesicht und in den Bauch folgten Ronny schleppte sich zurück auf die Straße, als ein Passant eingriff und Erik festhielt, ihn an die Wand drückte.

„Du?” Der gebrachte Wiederstand wurde weniger und Erik drehte sich um.

Paul war es dem er in die Augen blickte. Außer Atem machte er sich los und stolperte ein paar Schritte rückwärts.

„Glaub mir er hat es verdient!” Erik zeigte keine Reue.

„Bist du verrückt,... da liegt ein Mensch am Boden ...”

"Ein fettes Schwein..." Paul Kiley überprüfte Ronny´s Zustand.

„Er ist bewußtlos, braucht einen Krankenwagen!” Keine Spur von Erik. Die Polizei nahm ihn zwei Straßen entfernt fest und steckte in in eine Ausnüchterungszelle. Man informierte seine Eltern, die ihn mit Absicht bis zum frühen Morgen schmoren ließen.

 

Jona war es der Erik abholen sollte und nun wollte er, so schnell es ging zu seinem Sohn. Wie ein schützendes Haus war die Matraze über Erik gebogen. Sie nahmen sie zur Seite die leichten Abdrücke an den Handgelenken waren wieder aufgekratz. Erik hielt die Arme schützend über sich und wurde wach als man ihn berührte. Er löste sich aus seiner Fötushaltung, stand auf und steckte sich.

„Warum hast du dich nicht bemerkbar gemacht?”, fragte der Beamte der Jona begleitete.

„Füher oder später hätten sie so wieso nachgesehen. Hab ich Recht?”

„Bist du dir bewußt was du getan hast!” Jona war alles andere als begeistert.

„Ja, schließlich hab ich lange nicht so gut geschlafen!” Erik streckte und fuhr sich mit den Fingerspitzen über sein rauhes Gesicht.

„Was ist bloß in dich gefahren?” Jona war enttäuscht.

„Hunger! Hast du was zu essen?” Er ignorierte ihn. Erik ging voran seine Handknöchel waren Blutverkrustet.

„Hey Papa, diese “Sau” hat´s verdient! Was hälst du von Currywurst?” Diese verachtenden Worte waren hängen geblieben und er hatte ihn nur das zurückgegeben was er verdient hatte.

„Lass uns gehen!” Er erkannte Erik nicht wieder.

„Ich hab Angst! Uhhhu...” Es war ihm gleichgültig.

„Sei nicht so frech, das macht es nur schlimmer. Verstanden?” Einige Minuten verbrachten sie noch auf der Polizeiwache.

 

Erik war der ganz liebe Junge so wie ihn eben alle kannten, auch sie.

„Du machst Ärger? Hätte ich gar nicht erwartet!” Als Direktorin hatte Erik mit Simone Luscé eher selten das Vergnügen.

„Ich auch nicht!” Die Spuren waren deutlich an den Händen zu sehen : „In der Schule hab ich auch keinen gemacht! Oder?”

„Nein! Du weißt was mit Ronny ist?”

„Klar! Wer nicht?”

„Du bist hier weil wir wahrscheinlich über einen Schulverweis entscheiden müssen, in letzter Zeit bist du kaum wieder zu erkennen.”

"Ist doch lachhaft und das wissen sie alle hier genau!” Erik mußte sich zusammenreißen, er hatte sich nicht mehr so gut unter Kontrolle,wie am Anfang: „Entschuldigung!”

„Deine Eltern haben mir erzählt, daß du zu einem Psychologen gehst.”

„Naja, ich hör mir an was der so quatscht. Kostet schließlich auch ne Stange Geld der Mann!”

„Wie lange schon?” Sie hatten sich fast täglich gesehen, aber Nicolas hatte es nicht mit einem Wort erwähnt.

„Einige Zeit! Aber es ist Zeitverschwendung. Weil sie Angst haben das ich mir was antue, verhindern könnten sie es nicht!”

„Um mit deinen Worten zu sprechen.Willst du dir etwas antun?”

„Nein! Sie kennen mich gut genug? Aber ich hab mir wirklich genug gefallen lassen und es ist nicht erlaubt sich zu wehren? ich war hier aber niemand hat mir zu gehört”

„Deshalb machst du den Ärger? Hast du ihn Angezeigt.”

"Nein. So lange nichts großartig passiert was soll ich da machen?"Er rutscht auf den Stuhl hin und her. Am Vorabend hatten sie noch zusammen gesessen und gegrillt, jetzt sollte er sich rechtfertigen. „Und alleine war Ronny ja auch nur so ein Schwächling!”

„Kannst du mir deine Sicht der Sache schildern?”

„Keiner wird sich auf lange Zeit gesehen mehr mit mir anlegen! Zu dem Rest möchte ich nichts sagen. Ich sehe es als erledigt an.”

„Okay, du hast mir deinen Standpunkt dargelegt und jetzt schildere ich dir meinen...” Erik versprach der Direktorin das es zu keinem weiteren Vorfall kommen würde, sie vertraute auf sein Wort. Eine Woche später kam Ronny wieder zur Schule, an diesem Tag hielt Erik sich fern. Thorsten Franka bat Caroline ihn zu ihm zu bringen, es war unnötig. Sie sprachen über das was Ronny an dem Tag erzählt hatte, als es mit Erik durch ging. Erik tat es als Blödsinn Großkotzigkeit ab, so wie Ronny nun mal war. Er erzählte es Jona und das er Angst vor dem nächsten Tag hatte, wenn sie alle Ronny wirklich das glaubten, was er verbreitete.

 

Janis mochte es nicht, so unberechenbar Erik war, so lieb und einfühlsam konnte er sein. In letzter Zeit wollte er nicht mehr reden, er fragte auch nicht mehr nach den anderen mit denen sie sich abgab. Am Abend kam er vorbei, am Morgen hatte sie vier Schachteln Zigaretten auf dem Nachttisch. Bezahlung für getane Arbeit, aber sie fragte nicht nach. In Gesprächen lag nie ihre Stärke.

Das lass ich vielleicht raus
 
Auf der Klassenfahrt im März wurde es ganz schlimm. Für vier Tage ging es in die Berge. Aus Kostenersparnis fuhren die zwei achten Klassen zusammen. Die Fahrt dauerte sieben Stunden und dann waren sie ihm Schulheim angekommen. Es waren sechs Bett Zimmer. Ausgerechnet mit Steffie und Caroline musste Janis sich das Zimmer teilen. Hier hatte es Erik mit Ben besser getroffen. Sie durften sich das Zimmer mit Franka, Geissler und einem begleitenden Elternteil teilen. Ein kleines Schwimmbad und eine mittlere Spielhalle gehörten genau so zum Erholungsprogramm. Sie wollten alle erst mal etwas essen Erik und Caroline standen in der Schlange die letzten Wochen waren sie sich aus dem Weg gegangen, als ob sie einander nicht kannten. Nun Caroline machte den Anfang .
„Ronny hat dich auf dem Kiecker, er macht Sturm gegen dich.”
„Ist nichts Neues, aber danke für die Warnung! Da ist der Name Programm.” Er sah sie nicht an aber sie lachten beide.
„Du und Micha seid jetzt zusammen?”
„Ja seit ein paar Tagen. Ewig kann ich ja nicht um dich trauern.” Wieder schien es als sei nie etwas geschen.
„Na dann gratuliere ich herzlichst.” Er spekulierte auf eine eventuelle Freundschaft.
„Wir sehen uns.” Sie war ihm recht freundlich gesonnen.
„Klar!” Erik setzte sich an den Tisch zu Janis und starrte den ganzen Abend nur auf Ben, Steffi und Caroline. Als sie Abends alle das Schwimmbad stürmten, sah Erik nur zu. Während Janis sich vergnügtem war Ben es der Erik zu überreden versuchte mit ins Wasser zu kommen.
"Wie du darfst nicht!"
"Keine sportlichen Aktivitäten die mit Wasser zu tun haben, tut mir Leid!"
"Ey du hast doch auch Fussball gespielt!"
"Und gleich wieder aufgegeben!" Er erblickte Caroline und Micha wie sie sich auf Steffie stürzten. In Gedanken sah er sich wie er mit den Mädchen seinen Spass hatte. Alle kannten sie sich ein Leben lang untereinander und er der Spassvogel vom Dienst, neidete das was sie hatten und sonderte sich ab.

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Kapitel:3
Sätze:601
Wörter:5.436
Zeichen:30.405

Kurzbeschreibung

... selbst zerstörerisch gerät Erik immer weiter auf die schiefe Bahn

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Rauschen
(17 Werke)