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Emma's Leben

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10.5.2019 16:39
18 Ab 18 Jahren
Heterosexualität
In Arbeit

Es war ein ganz normaler Tag in meinem Studentenleben. Zuerst in die Vorlesungen gehen und danach in die Bibliothek um zu lernen.

Ja ich hätte auch in mein Zimmer gehen können, aber da war meine Mitbewohnerin Summer mit ihrer Clique. Und wenn die einmal anfangen zu quatschen, bist du so abgelenkt, das mit lernen nicht mehr viel wird.

Ist aber nicht schlimm. Ich bin gerne hier und sauge diese ganze Atmosphäre in mich auf. Ich kann es nicht beschreiben. Das fängt an bei dem Geruch der Bücher und wie sie sich in der Hand anfühlen und geht weiter bei der Einrichtung.

Es gab zweckmäßige Möbel an denen man lernen konnte, aber auch bequeme Sessel und Sofas, die zum schmökern einluden.

Alles in allem war mir dieser Ort der liebste auf dem Campus. Naja soviele Vergleichsmöglichkeiten hatte ich noch nicht, da ich erst im Herbst angefangen hatte zu studieren.

An dem Punkt sollte ich mich erstmal vorstellen.

Mein Name ist Emma Taylor. Ich bin 18 Jahre alt und wie gesagt habe ich erst mit meinem Psychologiestudium angefangen.

Wie ich auf Psychologie gekommen bin? Eine Freundin meiner Mum übt diesen Beruf aus und ich fand es schon immer faszinierend wie sie damit Menschen helfen kann.Alleine durch Worte konnte man soviel erreichen. Ich unterhielt mich gerne mit ihr. Von ihr konnte man soviel lernen.

Also verließ ich meine kleine Heimatstadt und ging an ein College im Nachbarort, da hier die Angebote viel besser sind.

Natürlich wollten meine Eltern das ich an unsere Universität gehen sollte, aber ich hatte mich durchgesetzt.

Schließlich war das mein Leben und nicht ihres. Klar, verstand ich sie, ich war ihr einziges Kind, aber da mussten die Beiden jetzt durch. Ich versprach ihnen jede Woche mindestens einmal anzurufen und ihnen zu erzählen, wie mein Studium so verlief. Schließlich bezahlten sie den ganzen Spaß und hatten irgendwie ein Recht darauf

Traurig machte es mich auch meine beste Freundin Maddy zu verlassen. Sie wollte nicht studieren, sondern sich mit jobben über Wasser halten. Eine saudumme Idee wenn ihr mich fragt. Ich hatte versucht sie zu überreden auch zu studieren, aber da stieß ich auf taube Ohren. Tja, was soll man da machen, ich konnte sie schlecht zwingen.

Also hatten wir jetzt fast nur noch Kontakt über E- Mail, SMS und natürlich telefonierten wir auch.

Ich hatte irgendwie die Befürchtung das wir uns langsam auseinander leben. Es war halt nicht das gleiche sich nur telefonisch zu unterhalten, als sich täglich zu sehen.

Und das hatten wir. Ich bin praktisch bei ihr aufgewachsen. Wir verbrachten meistens den ganzen Tag zusammen. Meistens trafen wir uns in unserem Lieblingscafé. Da unterhielten wir uns über soviele Dinge und ja manchmal lästerten wir über dumme Tussen, die sich für Jungs zum Narren machten. Zu meiner Schande muss ich gestehen, daß ich nicht immer wegen Maddy bei ihr war, sondern wegen ihres zwei Jahre älteren Bruders Christopher.

Ja wenn ich an Christopher denke, gerate ich immer noch ins schwärmen. Damals war ich ganz schön in ihn verknallt. Schwer vorstellbar das er es nicht gemerkt hat, da ich mich bestimmt immer wie ein Volltrottel in seiner Gegenwart benommen hatte.

Irgendwann hat auch diese Schwärmerei aufgehört. Vielleicht als ich gemerkt hatte, das er jedes Wochenende ein anderes Mädchen bei sich hatte. Das kann einen ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück bringen.

Und jetzt war Maddy die , die Schwärmte. Seit kurzem hat sie wie sie es ausdrücken würde, ihren Traummann gefunden. Noch hatten sie aber nicht mit einander geschlafen, was mir schlaflose Nächte bescherte. Da Maddy mir die ganze Zeit die Ohren vollheulte, wegen dieser Sache.

Versteht mich nicht falsch ich liebe sie wie eine Schwester, aber hoffentlich kommt Tom bald aus dem Arsch, denn lange stehe ich das nicht mehr durch.

In dieser Beziehung gibt es bei mir zur Zeit nichts zu sagen, da ich mich voll und ganz auf meinen Lehrstoff konzentriere. .

So das war erstmal genug von mir und meinem Leben.

Ich saß also vor meinen Aufzeichnungen als ich im Augenwinkel sah, das eine Person neben meinem Tisch stand. Ich sah hoch und blickte in das Gesicht eines Mädchens. * Entschuldigung, ist hier noch ein Platz frei. Die anderen Tische sind leider belegt.* Ich schob meine Sachen zusammen und bot ihr einen Platz an. Sie setzte sich und fing auch an zu lernen. Eine Stunde saßen wir schweigend so da. Jeder voll konzentriert auf seine Sachen, als mir auffiel das ich gar nicht wusste wie sie hieß.* Ich weiß gar nicht wie du heißt. Mein Name ist Emma.* * Ich bin Lisa, freut mich dich kennen zu lernen.*

Und so fing unsere Unterhaltung an. Wir redeten über alles Mögliche. * Hast du schon Ryan Young kennen gelernt. * Als ich den Kopf schüttelte sah sie mich ungläubig an. * Echt nicht. Der Typ ist so süß und er ist Leadsänger in unserer Schulband. Die Mädels liegen ihm reihenweise zu Füßen.* * Der läuft mir bestimmt mal über den Weg und dann sag ich dir wie ich ihn finde. Aber jetzt muss ich los, ich jobbe noch nebenbei in einer Bar.* Ich packte meine Sachen zusammen und machte mich erst auf dem Weg zu meinem Zimmer um mich umzuziehen und dann zu meiner Arbeit .

Ich machte mich auf den Weg zu meinem Job. Meine Eltern wollten eigentlich gar nicht das ich arbeite. Ich sollte mich auf mein Studium konzentrieren, aber ich wollte ihnen nicht auf der Tasche liegen und es war ja nur dreimal die Woche.

Bei der Bar angekommen, ging ich hinein und ging zu den Umkleideräumen. Ich zog mich um und ging dann zum Tresen um die Gläser zu spülen. * Schön das wenigstens du da bist, Brook hält es nicht für nötig hier aufzutauchen, aber sie kann es sich erlauben. Sie ist die Tochter vom Chef.* Ja Brook könnte schon ziemlich nervig sein. Sie war so gut wie immer zu spät. Manchmal ließ sie ganze Schichten ausfallen. Wenn wir das machen würden, wären wir längst unseren Job los. * Kein Problem Jasper, wenn du noch mehr Hilfe brauchst kann ich heute auch länger bleiben.* Eigentlich wollte ich nach meiner Schicht noch ein wichtiges Buch anfangen zu lesen und hatte keine Zeit länger zu bleiben, aber ich konnte Jasper doch nicht so hängen lassen. Das konnte ich einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. * Das wäre wirklich aufmerksam von dir. Zur Belohnung könnten wir beide ja mal ausgehen. Freitag hätte ich Zeit.* Wollte er etwa mit mir ausgehen? Aber vielleicht interpretiere ich auch zuviel hinein. Jasper wollte bestimmt nur nett sein. * Okay, ja gerne. Wie wäre es mit Kino und Pizza.* Das war ganz unverfänglich und wir mussten im Kino nicht immer quatschen. Ganz ehrlich. Ich wusste wirklich nicht, was ich einen ganzen Abend mit ihm reden sollte. * Klasse, da freue ich mich jetzt schon drauf.*

Und so arbeiteten wir vor uns her. Zum Ladenschluss waren wir beide fix und fertig. Wir zogen uns um und schlossen dann die Tür ab.

* Ich kann dich schnell nach Hause fahren wenn du magst.* Sollte ich sein Angebot wirklich annehmen? Warum eigentlich nicht? Dann konnte ich doch noch mit meinem Buch anfangen. Und er bot es ja an, also wieso nicht. * Das brauchst du zwar nicht, aber in Anbetracht der späten Uhrzeit und weil meine Füße so weh tun, nehme ich das gerne an.*

Ich lief neben ihm her und ein paar Sekunden später waren wir bei Jaspers Wagen.

Er entriegelte die Tür und öffnete sie mir. * Lady!* ich lächelte ihn an.* Danke der Herr!* Mit einem kichern stieg ich ein. Zwei Sekunden später fuhren wir schon los. * Ich freue mich wirklich schon auf unser Date.* DATE?? Er machte sich doch jetzt nicht etwa falsche Hoffnung. * Du siehst das wirklich als Date. Bin ich dir nicht zu jung, schließlich bist du schon 25 und ich erst 18.* Seine Hand fasste nach meiner und sanft strich er darüber. Ernst sah er mich an. * Ich fand dich schon toll, als du das erste Mal die Bar betreten hast.* Perplex schaute ich ihm ins Gesicht. Ich wusste nicht was ich darauf erwidern sollte. * Wir können das ganze erstmal ganz zwanglos halten, wenn dir das lieber ist.* WAR DAS SEIN VERDAMMTER ERNST? Er knallte mir mal eben so einen Satz hin. Dass konnte ich doch jetzt nicht einfach mal so entscheiden * Kann ich darüber erstmal nachdenken. Das kommt so plötzlich.* Ich sah ihm ins Gesicht und erkannte, dass das nicht die Antwort war, die er sich erhofft hatte. Jasper wirkte fast schon ein wenig enttäuscht.* Natürlich, so und schon bist du da. Ich wünsche dir eine gute Nacht und süße Träume.* WOW, er hatte es jetzt ja unglaublich eilig mich los zu werden. Na gut wenn er das so wollte. *Danke das wünsche ich dir auch und vielen Dank fürs heim bringen.*

Ich stieg aus und ging zum Eingang des Wohnheimes. Erst als ich so gut wie drinnen war fuhr Jasper los. Eins musste man ihm lassen, ein Gentleman war er. J

Ich ging in mein Zimmer und sah das meine Mitbewohnerin nicht da war. Auch nicht schlecht dann konnte ich mich in Ruhe bettfertig machen. Ich suchte meine Schlafsachen zusammen und ging zu den Gemeinschaftsduschen.

Daran würde ich mich nie gewöhnen. Sich Duschen mit anderen zu teilen, dass war nicht so meins. Ich war es gewohnt mir das Bad mit meinen Eltern zu teilen. Da hatte ich meine Privatsphäre. Da konnte ich die Tür abschließen und war ganz alleine. Doch hier waren soviele andere Mädels. Na ja ich würde mich schon daran gewöhnen. Was blieb mir auch anderes übrig?

Ich fing an mich zu waschen und dachte dabei an Jasper. Es war schon schmeichelhaft mit einem Älteren auszugehen und es müsste ja nichts ernstes werden.

Ein paar Dates hier und hin und wieder auch mal Sex. So schlecht klingt das in meinen Ohren nicht. Ich meine ich bin auch nur ein Mensch und ich hatte Bedürfnisse. Natürlich will ich ihn auch nicht ausnutzen, aber die Idee kam ja von ihm. Warum sollte ich das Angebot dann nicht annehmen?

Als ich fertig war, zog ich schnell meinen Pyjama an und ging zurück in mein Zimmer. Dort angekommen legte ich mich in mein Bett,nahm das Buch zur Hand und begann zu lesen. Weit kam ich aber nicht. Erschöpft von der Arbeit, schlief ich gleich darauf ein.

Ich machte mich auf den Weg zu meinem Job. Meine Eltern wollten eigentlich gar nicht das ich arbeite. Ich sollte mich auf mein Studium konzentrieren, aber ich wollte ihnen nicht auf der Tasche liegen und es war ja nur dreimal die Woche.

Bei der Bar angekommen, ging ich hinein und ging zu den Umkleideräumen. Ich zog mich um und ging dann zum Tresen um die Gläser zu spülen. * Schön das wenigstens du da bist, Brook hält es nicht für nötig hier aufzutauchen, aber sie kann es sich erlauben. Sie ist die Tochter vom Chef.* Ja Brook könnte schon ziemlich nervig sein. Sie war so gut wie immer zu spät. Manchmal ließ sie ganze Schichten ausfallen. Wenn wir das machen würden, wären wir längst unseren Job los. * Kein Problem Jasper, wenn du noch mehr Hilfe brauchst kann ich heute auch länger bleiben.* Eigentlich wollte ich nach meiner Schicht noch ein wichtiges Buch anfangen zu lesen und hatte keine Zeit länger zu bleiben, aber ich konnte Jasper doch nicht so hängen lassen. Das konnte ich einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. * Das wäre wirklich aufmerksam von dir. Zur Belohnung könnten wir beide ja mal ausgehen. Freitag hätte ich Zeit.* Wollte er etwa mit mir ausgehen? Aber vielleicht interpretiere ich auch zuviel hinein. Jasper wollte bestimmt nur nett sein. * Okay, ja gerne. Wie wäre es mit Kino und Pizza.* Das war ganz unverfänglich und wir mussten im Kino nicht immer quatschen. Ganz ehrlich. Ich wusste wirklich nicht, was ich einen ganzen Abend mit ihm reden sollte. * Klasse, da freue ich mich jetzt schon drauf.*

Und so arbeiteten wir vor uns her. Zum Ladenschluss waren wir beide fix und fertig. Wir zogen uns um und schlossen dann die Tür ab.

* Ich kann dich schnell nach Hause fahren wenn du magst.* Sollte ich sein Angebot wirklich annehmen? Warum eigentlich nicht? Dann konnte ich doch noch mit meinem Buch anfangen. Und er bot es ja an, also wieso nicht. * Das brauchst du zwar nicht, aber in Anbetracht der späten Uhrzeit und weil meine Füße so weh tun, nehme ich das gerne an.*

Ich lief neben ihm her und ein paar Sekunden später waren wir bei Jaspers Wagen.

Er entriegelte die Tür und öffnete sie mir. * Lady!* ich lächelte ihn an.* Danke der Herr!* Mit einem kichern stieg ich ein. Zwei Sekunden später fuhren wir schon los. * Ich freue mich wirklich schon auf unser Date.* DATE?? Er machte sich doch jetzt nicht etwa falsche Hoffnung. * Du siehst das wirklich als Date. Bin ich dir nicht zu jung, schließlich bist du schon 25 und ich erst 18.* Seine Hand fasste nach meiner und sanft strich er darüber. Ernst sah er mich an. * Ich fand dich schon toll, als du das erste Mal die Bar betreten hast.* Perplex schaute ich ihm ins Gesicht. Ich wusste nicht was ich darauf erwidern sollte. * Wir können das ganze erstmal ganz zwanglos halten, wenn dir das lieber ist.* WAR DAS SEIN VERDAMMTER ERNST? Er knallte mir mal eben so einen Satz hin. Dass konnte ich doch jetzt nicht einfach mal so entscheiden * Kann ich darüber erstmal nachdenken. Das kommt so plötzlich.* Ich sah ihm ins Gesicht und erkannte, dass das nicht die Antwort war, die er sich erhofft hatte. Jasper wirkte fast schon ein wenig enttäuscht.* Natürlich, so und schon bist du da. Ich wünsche dir eine gute Nacht und süße Träume.* WOW, er hatte es jetzt ja unglaublich eilig mich los zu werden. Na gut wenn er das so wollte. *Danke das wünsche ich dir auch und vielen Dank fürs heim bringen.*

Ich stieg aus und ging zum Eingang des Wohnheimes. Erst als ich so gut wie drinnen war fuhr Jasper los. Eins musste man ihm lassen, ein Gentleman war er. J

Ich ging in mein Zimmer und sah das meine Mitbewohnerin nicht da war. Auch nicht schlecht dann konnte ich mich in Ruhe bettfertig machen. Ich suchte meine Schlafsachen zusammen und ging zu den Gemeinschaftsduschen.

Daran würde ich mich nie gewöhnen. Sich Duschen mit anderen zu teilen, dass war nicht so meins. Ich war es gewohnt mir das Bad mit meinen Eltern zu teilen. Da hatte ich meine Privatsphäre. Da konnte ich die Tür abschließen und war ganz alleine. Doch hier waren soviele andere Mädels. Na ja ich würde mich schon daran gewöhnen. Was blieb mir auch anderes übrig?

Ich fing an mich zu waschen und dachte dabei an Jasper. Es war schon schmeichelhaft mit einem Älteren auszugehen und es müsste ja nichts ernstes werden.

Ein paar Dates hier und hin und wieder auch mal Sex. So schlecht klingt das in meinen Ohren nicht. Ich meine ich bin auch nur ein Mensch und ich hatte Bedürfnisse. Natürlich will ich ihn auch nicht ausnutzen, aber die Idee kam ja von ihm. Warum sollte ich das Angebot dann nicht annehmen?

Als ich fertig war, zog ich schnell meinen Pyjama an und ging zurück in mein Zimmer. Dort angekommen legte ich mich in mein Bett,nahm das Buch zur Hand und begann zu lesen. Weit kam ich aber nicht. Erschöpft von der Arbeit, schlief ich gleich darauf ein.

Ich machte mich auf den Weg zu meinem Job. Meine Eltern wollten eigentlich gar nicht das ich arbeite. Ich sollte mich auf mein Studium konzentrieren, aber ich wollte ihnen nicht auf der Tasche liegen und es war ja nur dreimal die Woche.

Bei der Bar angekommen, ging ich hinein und ging zu den Umkleideräumen. Ich zog mich um und ging dann zum Tresen um die Gläser zu spülen. * Schön das wenigstens du da bist, Brook hält es nicht für nötig hier aufzutauchen, aber sie kann es sich erlauben. Sie ist die Tochter vom Chef.* Ja Brook könnte schon ziemlich nervig sein. Sie war so gut wie immer zu spät. Manchmal ließ sie ganze Schichten ausfallen. Wenn wir das machen würden, wären wir längst unseren Job los. * Kein Problem Jasper, wenn du noch mehr Hilfe brauchst kann ich heute auch länger bleiben.* Eigentlich wollte ich nach meiner Schicht noch ein wichtiges Buch anfangen zu lesen und hatte keine Zeit länger zu bleiben, aber ich konnte Jasper doch nicht so hängen lassen. Das konnte ich einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. * Das wäre wirklich aufmerksam von dir. Zur Belohnung könnten wir beide ja mal ausgehen. Freitag hätte ich Zeit.* Wollte er etwa mit mir ausgehen? Aber vielleicht interpretiere ich auch zuviel hinein. Jasper wollte bestimmt nur nett sein. * Okay, ja gerne. Wie wäre es mit Kino und Pizza.* Das war ganz unverfänglich und wir mussten im Kino nicht immer quatschen. Ganz ehrlich. Ich wusste wirklich nicht, was ich einen ganzen Abend mit ihm reden sollte. * Klasse, da freue ich mich jetzt schon drauf.*

Und so arbeiteten wir vor uns her. Zum Ladenschluss waren wir beide fix und fertig. Wir zogen uns um und schlossen dann die Tür ab.

* Ich kann dich schnell nach Hause fahren wenn du magst.* Sollte ich sein Angebot wirklich annehmen? Warum eigentlich nicht? Dann konnte ich doch noch mit meinem Buch anfangen. Und er bot es ja an, also wieso nicht. * Das brauchst du zwar nicht, aber in Anbetracht der späten Uhrzeit und weil meine Füße so weh tun, nehme ich das gerne an.*

Ich lief neben ihm her und ein paar Sekunden später waren wir bei Jaspers Wagen.

Er entriegelte die Tür und öffnete sie mir. * Lady!* ich lächelte ihn an.* Danke der Herr!* Mit einem kichern stieg ich ein. Zwei Sekunden später fuhren wir schon los. * Ich freue mich wirklich schon auf unser Date.* DATE?? Er machte sich doch jetzt nicht etwa falsche Hoffnung. * Du siehst das wirklich als Date. Bin ich dir nicht zu jung, schließlich bist du schon 25 und ich erst 18.* Seine Hand fasste nach meiner und sanft strich er darüber. Ernst sah er mich an. * Ich fand dich schon toll, als du das erste Mal die Bar betreten hast.* Perplex schaute ich ihm ins Gesicht. Ich wusste nicht was ich darauf erwidern sollte. * Wir können das ganze erstmal ganz zwanglos halten, wenn dir das lieber ist.* WAR DAS SEIN VERDAMMTER ERNST? Er knallte mir mal eben so einen Satz hin. Dass konnte ich doch jetzt nicht einfach mal so entscheiden * Kann ich darüber erstmal nachdenken. Das kommt so plötzlich.* Ich sah ihm ins Gesicht und erkannte, dass das nicht die Antwort war, die er sich erhofft hatte. Jasper wirkte fast schon ein wenig enttäuscht.* Natürlich, so und schon bist du da. Ich wünsche dir eine gute Nacht und süße Träume.* WOW, er hatte es jetzt ja unglaublich eilig mich los zu werden. Na gut wenn er das so wollte. *Danke das wünsche ich dir auch und vielen Dank fürs heim bringen.*

Ich stieg aus und ging zum Eingang des Wohnheimes. Erst als ich so gut wie drinnen war fuhr Jasper los. Eins musste man ihm lassen, ein Gentleman war er. J

Ich ging in mein Zimmer und sah das meine Mitbewohnerin nicht da war. Auch nicht schlecht dann konnte ich mich in Ruhe bettfertig machen. Ich suchte meine Schlafsachen zusammen und ging zu den Gemeinschaftsduschen.

Daran würde ich mich nie gewöhnen. Sich Duschen mit anderen zu teilen, dass war nicht so meins. Ich war es gewohnt mir das Bad mit meinen Eltern zu teilen. Da hatte ich meine Privatsphäre. Da konnte ich die Tür abschließen und war ganz alleine. Doch hier waren soviele andere Mädels. Na ja ich würde mich schon daran gewöhnen. Was blieb mir auch anderes übrig?

Ich fing an mich zu waschen und dachte dabei an Jasper. Es war schon schmeichelhaft mit einem Älteren auszugehen und es müsste ja nichts ernstes werden.

Ein paar Dates hier und hin und wieder auch mal Sex. So schlecht klingt das in meinen Ohren nicht. Ich meine ich bin auch nur ein Mensch und ich hatte Bedürfnisse. Natürlich will ich ihn auch nicht ausnutzen, aber die Idee kam ja von ihm. Warum sollte ich das Angebot dann nicht annehmen?

Als ich fertig war, zog ich schnell meinen Pyjama an und ging zurück in mein Zimmer. Dort angekommen legte ich mich in mein Bett,nahm das Buch zur Hand und begann zu lesen. Weit kam ich aber nicht. Erschöpft von der Arbeit, schlief ich gleich darauf ein.

Als ich das Zimmer verließ, wanderte mein Blick zu Ryan.

Mmmh er sah schon heiß aus. Diese schwarzen, kurzen und doch dicken Haare, luden quasi dazu ein hindurch zu wuscheln. Diese blauen Augen, die mich so intensiv gemustert hatten und dieses ziemlich markante Gesicht mit den hohen Wangenknochen, all das lud wirklich zum schwärmen ein.

Kein Wunder das die Mädchen sich ihm reihenweise an den Hals warfen. Die muskulöse Statur tat auch ihr übriges.

Ich glaube jeder würde sich gerne an seiner Schulter anlehnen und von seinen muskulösen Armen gehalten werden.

Man sah einfach das er schon älter war. Aber dieser junge Mann würde sich doch niemals auf ein Mädchen wie mich einlassen. Da war Summer bestimmt die bessere Wahl. Zumindest passt sie besser zu ihm. Er schläft gerne mit Frauen und Sie macht liebend gerne die Beine für jeden Kerl breit. Ich könnte das nicht, nicht mit jedem X- Beliebigen. Es kommt mir irgendwie nicht richtig vor und ist auch so niveaulos.

Da klingelte mein Handy. Ich sah auf das Display und erkannte Maddys Nummer. Ich nahm schnell ab.

* Hey Süße, was gibts?*

*Ist das dein ernst. Ich meine das was du heute morgen geschrieben hast?*

* Natürlich war das mein ernst. Maddy du musst endlich aufhören an dir zu zweifeln, das ist nicht gut für dich.*

* Es hat mich auf jeden Fall wieder aufgebaut und dafür bin ich dir sehr dankbar.*

Ja, meine Worte hatten ihr wirklich geholfen, fragt sich nur wie lange. Ich schätze spätestens morgen Abend geht das ganze wieder von vorne los. So war Maddy einfach und da konnte keiner etwas machen.

*Das freut mich für dich. Lass Tom einfach ein bisschen Zeit. Und wenn du dich besser fühlen willst dann musst du eben den ersten Schritt machen und mit ihm darüber reden. Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert, da darf die Frau den ersten Schritt machen.*

* Das ist aber so schwer.*

* Ja das weiß ich. Ähm, mal was anderes wie gehts eigentlich deinem Bruder?*

Ich konnte einfach nicht anders, ich musste einfach wissen wie es ihm ging. Naja da kam wohl doch noch die alte Schwärmerei ans Tageslicht.

* Chris? Ja dem gehts gut. Kannst du dir vorstellen das er jetzt eine Freundin hat. Kaum zu glauben,aber wahr.*

* Wow. Es passieren noch Zeichen und Wunder. Wer ist denn die glückliche.*

Ich konnte nicht verhindern, das diese Nachricht mir einen kleinen Stich versetzte. Ja, ich muss zugeben, das ich eifersüchtig war. Total irrational. Wir haben schließlich so gut wie nichts mit einander zu tun.

* Hey, hörst du mir zu?*

* Tut mir leid. Ich war gerade abgelenkt. Was sagtest du?*

* Das seine Freundin ein richtiges Modepüppchen ist. Sie sieht immer viel zu perfekt aus. Ihr Name ist Charlotte und ich glaube die Beiden haben sich an der Uni kennen gelernt.*

* Das klingt als hätten sich die Richtigen gefunden. Ähm, Sorry ich muss leider Schluss machen, da ich nochmal in die Bibliothek muss.*

* Ok, aber ich hab dir schon mal gesagt, das du zuviel lernst.*

* Ja ich weiß. Aber dafür bin ich doch auf dem College. Wenn ich mich nicht mit dem Lernstoff beschäftige, wird ja nichts. Also bis bald. Tschau.*

* Ja, Tschau.*

Und so legten wir auf. Sie musste ja nicht wissen, das ich erstmal Frühstücken wollte. Aber danach wollte ich wirklich noch mal in die Bibliothek und dann in meine Vorlesungen.

Bei der Mensa angekommen, musste ich erstmal warten, da schon viele andere Studenten darauf warteten sich die Bäuche voll zu schlagen.

Um mich von dieser Warterei abzulenken, begann ich Sudoku auf meinem Smartphone zu spielen. Ich war so in Gedanken versunken, das ich gar nicht bemerkt hatte, das sich jemand neben mich gestellt hatte.

* Hey dein Name ist Emma, oder?*

Bei diesen überraschenden Worten schrak ich etwas zusammen. Ich ließ mein Handy sinken und blickte in das Gesicht von Ryan. Ich war so perplex, das ich gar nicht wusste, was ich sagen sollte.

* Ähm, ja das ist mein Name. Schön das du ihn dir gemerkt hast.*

* Ja, nicht wahr. Wollen wir uns dort hinsetzen?*

Überrascht sah ich ihn an. Ich hätte nie für möglich gehalten, das er mit mir frühstücken wollen würde. Und dann war mein Mund schneller als mein Gehirn.

* Klar, wieso nicht?*

Und so gingen wir mit unseren Tabletts zu der Sitzecke ganz hinten. Natürlich folgten uns die Blicke der anderen. Man kam sich vor wie im Zoo. Alle begafften uns, was nicht meinetwegen war, sondern nur weil Ryan in der Uniband sang. Als wir uns gesetzt hatten, musste ich was loswerden .

* Kommst du dir auch so beobachtete vor?*

* Ja, aber daran gewöhnt man sich. Mich glotzen ständig irgendwelche Mädels an. Ist ja auch kein Wunder, bei meiner Ausstrahlung.*

* Eingebildet bist du gar nicht.*

Meine Worte trieften nur so vor Sarkasmus.

* Hey, das war nur ein Scherz. *

Und dann lachten wir Beide gleichzeitig los. Diese Situation war einfach zu surreal, da konnte man nur noch lachen. Als wir wieder sprechen konnten, verfielen wir in eine Unterhaltung.

Er erzählte mir das er Musik studierte. Seine Kurse aber nicht so wichtig nahm, da er eh schon sein Geld mit der Band verdiente, aber seine Eltern wollten das. Naja selbst der Selbstbewussteste, hörte ab und zu auf seine Eltern. Er war zwar alt genug, aber er liebte seine Familie und wollte sie nicht enttäuschen.

* Und was ist dein Hauptfach.*

* Psychologie.*

* Wie kamst du dazu. Vor allem wieso hast du dich schon entschieden, du bist doch erst im ersten Semester.*

Ich nahm ein paar Bissen von meinen Pancakes und kaute.

* Das wollte ich schon immer studieren. Schon seit ich denken kann. Es ist einfach schön, Menschen zu helfen. Und bevor du fragst, die Freundin meiner Mutter hat mich dazu gebracht. Ich hoffe das ich eines Tages eine halb so gute Psychiaterin werde wie sie.*

* Wow, du schwärmst ja richtig für diesen Beruf. Es muss dir wirklich viel bedeuten. Das ist wirklich bewundernswert. "

Ich sah auf meine Uhr und erkannte das ich in 5 Minuten bei meiner Vorlesung sein muss.

* Sorry ich muss los. Meine Seminare.*

Ich stand auf und nahm mein leeres Tablett um es wegzuräumen.

* Ich hoffe wir sehen uns mal wieder. By Emma.*

Ich ging aus der Mensa und machte mich auf den Weg zu meinen Kursen. Obwohl ich wusste das meine Gedanken die ganze Zeit bei einem bestimmten Mann sein werden.

Und so wie ich es mir dachte, kreisten meine Gedanken die ganze Zeit um Ryan. Ich konnte es mir nicht erklären wieso, da ich ihn erst kennen gelernt hatte.

Es war halt das altbekannte Lied. Mädchen trifft Junge. Sie findet ihn heiss und die Beiden lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Was für ein schwachsinn das doch eigentlich war.

Aber ich musste zugeben, dass das schon verlockend klang. Wer möchte nicht einen Partner der einen liebte und der einen unterstützte, wenn man mal Probleme hatte.

Was dachte ich eigentlich für einen schwachsinn. Ryan und ich würden bestimmt niemals ein Paar werden. Aber man konnte trotzdem nie wissen.

All das dachte ich während einer wichtigen Vorlesung. Ich sollte dem Professor zuhören und nicht Tagträumen. Ich schrieb die Notizen ab und lauschte den Worten meines Lehrers.

Trotzdem konnte ich nicht verhindern das meine Gedanken wieder abschweiften.

Nach meinen Kursen fühlte ich mich vollkommen ausgelaugt. Eine Dosis Koffein würde mir jetzt gut tun. Ich entschied mich gegen die Mensa und machte mich auf dem Weg zu einem nahe gelegenen Café. Die Luft war schon kalt und es würde bestimmt nicht mehr lange dauern bis der erste Schnee fiel.

An meinem Ziel angekommen, setzte ich mich in eine kleine Sitzecke, etwas weit ab vom Schuss. Die Kellnerin kam zu mir und ich bestellte mir meinen heißgeliebten Cappuccino.

Um mir die Wartezeit etwas zu verkürzen, spielte ich etwas mit meinem Smartphone. Dabei war ich so in Gedanken versunken, dass ich gar nicht merkte, das jemand neben mir stand.

* Hi, Emma. Steht unser Date am Freitag noch?*

Ich zuckte zusammen, weil ich mich so erschreckt hatte.

* Gott, hast du mich erschreckt, Jasper. Klar, Kino am Freitag geht klar.*

* Super, jetzt müssen wir uns nur noch einigen, was wir uns ansehen wollen.*

* Wie wäre es mit einem Horror- oder Actionfilm?*

* Puh, na zum Glück. Ich dachte schon du stehst auf Liebesschnulzen.*

* Wenn der Liebesfilm gut ist sehe ich mir auch hin und wieder auch so etwas an.*

Das stimmte tatsächlich. Normalerweise sehe so etwas nicht, aber hin und wieder war das mal ganz schön.

Ich freute mich schon auf den Abend mit Jasper hatte aber die Vermutung, das er sich davon mehr versprach. Denn ich hatte keine Gefühle für ihn und ich konnte mir nicht vorstellen das sich daran noch etwas ändern würde.

Jetzt musste ich ihm das nur noch klar machen. So etwas machte ich gar nicht gerne, aber mir blieb nichts anderes übrig. So konnte er sich noch überlegen ob er wirklich mit mir ausgehen wollte.

* Jasper, ich muss mit dir reden!*

Er sah mich gespannt an. Ich war nervös. Um solche Gespräche drückte ich mich eigentlich immer.

* Was hast du , Emma?*

* Dir ist doch klar, das wir nur als Freunde ins Kino gehen. Ich muss dir leider sagen das ich nur freundschaftliche Gefühle für dich habe. Sorry, aber das ist leider so.*

Plötzlich wurde er ganz ernst. Sein Gesichtsausdruck sah fast schon ärgerlich aus.

* Okay, wenn das so ist, dann sind wir ja hier fertig.*

Er stand auf und war im Begriff zu gehen.

* Können wir wenigstens Freunde sein? Wir arbeiten schließlich zusammen.*

* Nein, ich möchte nicht nur mit dir befreundet sein. Und unser Date ist gestrichen.*

Jaspers Worte waren geradezu hasserfüllt. Schade, das wir nicht wenigstens Freunde sein konnten und ich konnte nicht verhindern das ein Stich durch meinen Körper fuhr. Ein Stich des Bedauerns.

Er ging ohne sich noch einmal umzudrehen aus dem Café. Den sollte ich die nächste Zeit aus dem Weg gehen.

Ich bezahlte meinen Cappuccino und ging wieder ins Studentenwohnheim zurück.

Ein paar Tage später war ich wieder in einer Vorlesung. Es war seltsam, ich dachte nach dem Gespräch mit Jasper wäre ich erleichtert, aber jetzt hatte ich Schuldgefühle.

Sie gingen sogar so weit, das sie mich nachts vom schlafen abhielten. Hatte ich einen Fehler gemacht, als ich ihm einen Korb gab ?

Tief in Gedanken versunken bekam ich gar nicht mit, das meine Vorlesung zu Ende war. Ich sammelte meine Sachen ein und ging dann mit den anderen Studenten nach draußen.

Dort begegnete ich jemandem, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte.

* Hi, Ryan. Schön dich wieder zu sehen.*

Ich stand vor ihm und wusste nicht so recht was ich sagen sollte.

* Hallo, Emma. Und es ist auch schön dich zu sehen.*

Er grinste mir frech ins Gesicht. Ein paar Mädels glotzten uns an. Die bösen Blicke die sie mir zu warfen, konnte ich fast schon physisch spüren.

* Das ist eigenartig. Alle kucken uns an.*

* Lass sie doch kucken, also mir macht das nichts.*

Genervt rollte ich mit den Augen. Kerle!!

* Warum stehst du eigentlich hier rum. Möchtest du diesen Kurs besuchen.*

* Hmmm, gar keine schlechte Idee. Aber darum ging es mir nicht. Ich habe auf dich gewartet.*

* Gewartet? Auf mich? Wieso?*

Meine Gedanken hatten sich irgendwie verabschiedet. Geblieben waren nur diese vielen Fragen.

* Du stellst ja viele Frage, aber okay ich beantworte sie dir.*

Oh, Gott. Wie er so vor mir stand. Ich konnte nur an unanständiges denken. Wie zum Beispiel seine Lippen auf meinen. Seine Arme die mich hielten oder wir Händchen haltend.

* Emma? Hörst du mir zu?*

Er fuchtelte mit einer Hand vor meinen Augen herum. Was hatte er bloß gesagt? Beschämt musste ich zugeben das ich wirklich nichts gehört hatte.

* Entschuldige, ich war gerade in Gedanken. Wiederholst du bitte was du sagtest.*

Leider hatte ich die Angewohnheit in peinlichen Situationen rot zu werden.

* Hey, Süße du musst doch nicht rot werden. Na klar wiederhole ich es.*

Seine Stimme wurde richtig liebevoll. Und als wäre das nicht schon intim genug, streichelte er sanft über meine Wange. Was macht dieser Typ nur mit mir?

* Ja ich habe auf dich gewartet, weil ich dich mag und Summer hat mir anvertraut wo du gerade Unterricht hast. Ich hoffe das ist ok? Nicht damit du jetzt denkst, ich wäre ein perverser Stalker.*

* Nein, nein, Ryan. Ich war nur überrascht. Wir kennen uns ja eigentlich nicht.*

Uns tief in die Augen blickend, standen wir so da. Es gab nur noch ihn und mich. Die Zeit schien für ein paar Sekunden still zu stehen. Ryan streichelte immer noch meine Wange. Ich nahm seine Hand in meine und legte meine Wange hinein.

* Emma, tu das nicht. Ich kann mich kaum noch beherrschen.*

Seine Stimme ist tief und sexy geworden. Es ließ meinen ganzen Körper kribbeln. Sein Kopf kam mir ganz nah. Ich schloß die Augen und spürte fast schon seinen Atem auf meinen Lippen. Als eine blöde Tussi, Ryan in ein Gespräch verwickelte.

* Tschau Ryan. Wir sehen uns.*

Ich ging weiter und ließ sie alleine. Warum war ich jetzt bloß eifersüchtig? Ich hatte doch kein Anrecht auf ihn. Natürlich wurde er erkannt, schließlich war er hier an der Uni eine Berühmtheit.

* Ja Mum, mir gehts gut und ich lerne auch ganz fleißig.*

Ich telefonierte mit meiner Mutter. Durch meinen Alltag hatte ich nicht die Zeit gefunden mit ihr zu sprechen. Schuldgefühle plagten mich, schließlich hatte ich versprochen einmal die Woche anzurufen.

Kein Wunder das sie mich etwas ausgeschimpft hatte, aber dann beruhigte sie sich schnell wieder, da sie so erleichtert war von mir zu hören.

Ich erzählte ihr von meinem Leben hier . Ryan erwähnte ich aber nicht. Es gab da ja auch nichts zu erzählen, wir waren ja nicht zusammen.

Auch versprach ich mich auch mal zu amüsieren. Das tat ich hin und wieder, aber das lernen war mir wichtiger.

Tja, so bin ich nun einmal. Plötzlich klopfte es an meiner Zimmertür. Wer konnte das sein? Ich war alleine und erwartete keinen Besuch.

* Mum, ich muss jetzt Schluss machen, jemand ist an der Tür. Ich versuche mich jetzt öfter zu melden. Bis bald, hab dich lieb und grüß Dad von mir. Passt auf euch auf.*

Ich ging zur Tür und öffnete sie einen spaltbreit. Wen ich da sah, überraschte mich sehr.

* Maddy, Chris, was macht ihr den hier?*

* Also, was sollten wir wohl hier machen? Wir wollten nach dir sehen. Du vergisst ja immer dich zu melden.*

Nicht sie auch noch. Einmal am Tag Vorwürfe zu hören reicht mir vollkommen. Maddy zog mich in eine Umarmung, die mir richtig gut tat. Ich hatte gar nicht gewusst das sie mir so gefehlt hatte. Einige Sekunden später ließ sie mich los.

* Hallo Christopher, wie geht es dir?*

* Sehr gut.*

* Na los, nun umarmt euch schon!*

Christopher kam auf mich zu und legte seine Arme um meinen Körper. Ich schmiegte mich an ihn und genoss die Umarmung. Es tat gut seine Nähe zu spüren. Da kam wohl doch meine alte Schwärmerei wieder ans Tageslicht. Einige Sekunden später löste ich mich wieder von Chris und bat die Beiden ins Zimmer.

* Entschuldigt, viel Platz haben wir hier nicht. Wenn ihr wollt, können wir im Café etwas trinken.*

* Das klingt doch gut. Du Em, wo sind die Toiletten.*

* Den Gang runter und dann links.*

* Danke und treibt es nicht zu bunt, während ich weg bin. Nicht damit eine Socke am Türknauf hängt.*

Mit diesen Worten verließ sie uns und ich war mit Christopher alleine.

Es war eine wirklich komische Situation. Wir waren alleine in einem Zimmer und das zum allerersten Mal. Trotzdem schwiegen wir uns an.

* Es ist wirklich komisch alleine zu sein. *

* Das stimmt, Chris. Und ich muss ehrlich zugeben das ich etwas nervös bin. Keine Ahnung wieso?*

* Möchtest du dich nicht zu mir setzen, Emma ?*

Er klopfte auf das Bett und ich ging zu ihm. Langsam setzte ich mich neben ihn. Dabei spürte ich die ganze Zeit seinen Blick auf mir. Ich suchte ein Gesprächsthema um seinen Blick ignorieren zu können.

* Wie geht es deiner Freundin? Maddy sagte das du jetzt eine hättest.*

* Um ehrlich zu sein hatte ich eine, doch sie hat mich betrogen also hab ich Schluss gemacht.*

* Ja das hätte ich auch. Treue und Vertrauen sind doch das wichtigste in einer Beziehung.*

Chris griff nach meiner Hand und verschränkte unsere Finger mit einander. Ich sah hinunter auf unserer Hände und dann in sein Gesicht.

* Christopher, was machst du.*

Meine Worte waren nur ein flüstern. Denn mir fehlte die Kraft laut zu sprechen.

* Ich weiß auch nicht. Es fühlt sich so richtig an.*

Da kam Maddy ins Zimmer gestürmt. Wir zuckten Beide zusammen.

* Hab ich euch etwa gestört?*

Maddy fragte das mit so einem komischen Unterton. So als ob sie gehofft hätte, das zwischen uns etwas läuft. Ganz ehrlich, ich würde sofort etwas mit Chris anfangen, da die Schmetterlinge in meinem Bauch zu flattern begonnen hatten. Und dieses Gefühl gefiel mir.

* Um ehrlich zu sein ja, du störst, Schwesterherz.*

* Na los, gehen wir ins Café.*

Als ich abends in meinem Bett lag, versuchte ich einzuschlafen. Der Tag war ziemlich aufwühlend und das hielt mich davon ab den ersehnten Schlaf zu finden. Summers schnarchen war auch nicht gerade förderlich.

Mich hin und her wälzend dachte ich an den Moment zurück, als ich mit Chris alleine war. Diese Situation war so intim zwischen uns. Es ließ mein Herz schneller schlagen und die Schmetterlinge in meinem Bauch tanzen.

Was war das nur für eine Situation. Erst interessierte sich niemand für mich und jetzt waren gleich drei Kerle auf einmal hinter mir her. Das war ein einziges Gefühlschaos.

Tief in meinem Inneren wusste ich aber, das ich mich für Chris entscheiden würde. Ihn fand ich schon immer heiß.

Plötzlich kündigte ein Pling eine neue SMS an. Wer konnte das sein? Ich nahm mein Smartphone und sah darauf. Es war eine Nachricht von Christopher. Woher hatte er meine Nummer?

Chris

01.30 Uhr

Hallo Emma,

du wunderst dich bestimmt von mir zu hören. Deine Nummer hab ich von Mads. Wie du dir bestimmt schon dachtest.

Der Grund warum ich schreibe ist der, das ich nicht einschlafen kann. Ständig muss ich an dich denken , an uns. Ehrlich gesagt hätte ich dich heute gerne geküsst. Vielleicht können wir mal was alleine machen. Ich würde mich freuen.

Chris

Oh mein Gott, diese Nachricht war so süß. Und das er nicht schlafen konnte, zeigte mir das er genauso verwirrt war wie ich.

Emma

01.36 Uhr

Hi Chris,

ich finde auch keinen Schlaf. Unser Moment alleine war so verwirrend. Immerhin schwärme ich schon so lange für dich.

Einem Kuss wäre ich nicht abgeneigt gewesen, aber deine Schwester hat einfach ein mieses Timing. Wir sollten uns wirklich mal alleine sehen.

Naja, ich werde jetzt versuchen zu schlafen und wünsche auch dir einen ruhigen Schlaf und süße Träume.

Em

Ich legte mein Handy zur Seite und kuschelte mich unter meine Decke. Ich schloß die Augen und versuchte zu schlafen, als mein Telefon zu vibrieren begann.

Ich stand schnell auf und ging damit nach draußen auf den Gang um Summer nicht zu stören. Ich drückte den Knopf und hörte seine sanfte Stimme.

* Hallo Süße, also kannst du auch nicht schlafen?*

* Ja, so wie du. Wir sind schon ein Gespann. Ähm, liegst du im Bett?*

* Ja, in meiner Wohnung. Und ich bin so einsam. Sind wir dann zusammen im Bett?*

Vor mich hin lächelnd antwortete ich ihm.

* Nein, ich stehe im Gang um meine Mitbewohnerin nicht beim schlafen zu stören.*

* Schade, das wäre nicht schlecht.*

* Da hast du recht. Und wenn du hier bei mir wärst, wären wir trotzdem nicht alleine.*

* Dann komm nächstes Wochenende zu mir. Dann sind wir ungestört und könnten uns unterhalten.*

* Ja, das wäre schön. Das mache ich. Also ich muss Schluss machen, sonst bekomme ich gar keinen Schlaf mehr.*

* Ja, mach das. Träum süß, meine Schöne. Bis bald.*

Wir legten auf und ich ging wieder ins Bett. Nach kurzer Zeit schlief ich schließlich ein.

Am nächsten Morgen weckte mich eine kichernde Summer. Ich setzte mich auf und sah wie Jasper sie abschlabberte. Ich war erst etwas schockiert, dann schaltete ich schnell. Ich räusperte mich, um sie wissen zu lassen, das ich wach bin. Schließlich will ich die Beiden nicht beim Sex beobachten.

Schwer atmend lösten sie sich von einander.

* Warum bist du wach? Ich hätte viele Orgasmen haben können.*

* Dann nehmt euch ein Zimmer. Das ist ja eklig. Bitte treibt es nur miteinander, wenn ich weg bin.*

* Hey, entspann dich mal. Nur weil du keinen Freund hast, musst du mir doch nicht den Spaß verderben.*

Augenverdrehend schnappte ich meine Sachen und ließ die Turteltauben alleine.

Am Wochenende war ich auf dem Weg zu Christopher. Ich saß in einem Zug und genoss die Aussicht die an mir vorbei zog. Es war ein schöner Tag. War zwar kalt, aber die Sonne schien trotzdem.

Ich war wirklich nervös. Nur noch fünf Minuten dann war ich bei ihm. Mein Traum endlich mit Christopher zusammen zu sein, war in greifbare Nähe gerückt.

Er wollte mich abholen, also machte ich mir keine Sorgen wie ich vom Bahnhof weg kam.

Einige Minuten später stand ich auf dem Bahnsteig und suchte die Menschenmenge ab und dann sah ich ihn.

Lächelnd kam er auf mich zu und nahm mich in den Arm. Ich schmiegte mich an ihn und genoss seine Nähe. Ich sog seinen unverkennbaren Duft in mich ein.

* Schön das du da bist Emma.*

Ich sah zu ihm hoch und lächelte ihn an.

* Ja das finde ich auch. Danke das du mich abholst.*

* Na hör mal. Was wäre ich denn für ein Mensch. Komm wir gehen zu meinem Wagen.*

Er nahm meine Hand und verschränkte unsere Finger miteinander. So liefen wir durch die Menschenmenge, als wären wir schon ewig zusammen. Dabei stand noch gar nichts fest.

Bei seinem Auto angekommen, öffnete er mir die Beifahrertür. Ich bedankte mich und stieg ein. Chris ging um den Wagen herum und stieg auch ein.

* Ist es okay, wenn wir gleich zu mir fahren ich habe gekocht.*

War das süß.

* Das hättest du nicht extra für mich machen müssen. Ein Sandwich hätte auch gereicht.*

* Nein, du verdienst ein warmes Essen. Ich hoffe das Spaghetti Bolognese on Ordnung ist.*

* Klar, das esse ich ziemlich gerne.*

Seine Hand streicht über mein Bein. Seine Stimme wurde ganz tief.

* Ich hab mich so auf dich gefreut, Emma. *

Etwas später waren wir da und erstmal zeigte er mir seine Wohnung. Es war zwar klein, aber sehr gemütlich. Er führte mich in die Küche, wo er alles schön hergerichtet hatte. Sogar eine Kerze hatte er angezündet.

* Oh das ist wunderschön. Vielen Dank.*

Er zog mir den Stuhl zurecht und ich setzte mich. Dann füllte Chris die Teller und wir aßen. Es schmeckte ganz wunderbar.

* Du hast gekocht, ich räume ab.*

* Das musst du nicht.*

Doch da hatte ich die Teller schon in der Hand und ging an den Tresen. Er sollte das nicht auch noch machen.

Plötzlich fühlte ich das Chris hinter mir stand. Seine Hände fuhren über meine Taille. Seine Lippen küssten meinen Hals.

* Christopher, ich kann mich nicht mehr konzentrieren.*

Was war mit meiner Stimme? Sie war so verführerisch und sexy.

* Dann lass es.*

Ich drehte meinen Kopf und legte meine Hand in seinen Nacken. Und dann war es so weit, der Moment den ich schon vor Jahren herbei gesehnt hatte war da , unsere Lippen trafen sich. Mein Herz schlug so schnell und in meinem Kopf explodierten die schönsten Farben.

Seine Lippen glitten zärtlich über meine und wir fände in einen gefühlvollen Kuss. Immer wieder trafen sich unsere Münder. Ich drehte mich ganz zu ihm und legte meine Hände in seinen Nacken. Ich ließ seine Zunge in meinen Mund gleiten. Unsere Zungen duellierten sich. Unser Atem ging schneller und irgendwann unterbrachen wir den Kuss, da wir sonst erstickt wären.

Chris legte seine Stirn an meine und streichelte über mein Haar.

* Das war der Wahnsinn.*

* Ja Wahnsinn.*

Mein Gehirn hat ausgesetzt und ich war nur noch zum atmen fähig. Für sinnvolle Gedanken war kein Platz. Plötzlich hob er mich hoch und trug mich in sein Schlafzimmer.

* Was machst du ?*

* Ich möchte dich lieben.*

OH MEIN GOTT.

ENDLICH!!!!!

Okay, da war ich nun in Christophers Badezimmer und wir hatten Sex. Das das mal passieren konnte, damit hätte ich nie gerechnet.

Es war wunderschön gewesen. Er war so zärtlich und liebevoll mit mir umgegangen. Wie ging es jetzt weiter? Waren wir ein Paar? Oder war ist es für ihn nur eine lockere Sache ?

All diese quälenden Fragen. Die Antworten konnten wir nur zu zweit heraus finden und dazu musste ich wieder zu ihm.

Kennt ihr das ? Wenn man das erste Mal miteinander geschlafen hat und sich danach in die Augen sieht, das ist ein komischer Moment. Finde ich zumindest. Vielleicht geht es anderen anders.

Aber ich bereue es nicht. Keine einzige Sekunde. Dafür war es einfach zu schön gewesen.

Ich machte mich etwas frisch und ging dann wieder zu ihm. Er lag da, die Hände unter seinem Kopf und starrte an die Decke. Worüber dachte er grade nach ? Das konnte ich nur heraus finden, indem ich ihn fragte.

* Christopher, alles in Ordnung? Du siehst so nachdenklich aus.*

Langsam ging ich auf ihn zu und setzte mich neben ihn. Schweigend vergingen die Sekunden. Plötzlich antwortete er mir.

* Ja, es ist alles in Ordnung. Ich habe nur nachgedacht. *

* Findest du diese Situation auch komisch? Erst waren wir nur Freunde und das fast unser ganzes Leben lang und jetzt weiß ich nicht mehr was wir genau sind. *

* Du hast recht, es ist komisch, aber nicht unangenehm komisch. Es gefällt mir in welche Richtung diese Veränderung läuft. *

Chris nahm meine Hand und streichelte sie. Er hob den Kopf und lächelte mich strahlend an. Ich fing an seine Wange nachzufahren.

* Ich dachte schon du bereust es. *

* Nein, ich bin glücklich und diese Gefühl hatte ich noch bei keiner Frau. *

Sein Geständnis brachte mein Herz zum rasen. Und ich konnte mir endlich eingestehen, das ich mich richtig in ihn verliebt hatte. Das Gefühl davor war nur Schwärmerei. Er nahm mein Gesicht in beide Hände und küsste mich liebevoll. Unsere Lippen bewegten sich langsam und zärtlich aufeinander.

 

* Wir sollten jetzt langsam schlafen, es ist mitten in der Nacht.*

Wir kuschelten uns aneinander und schliefen zusammen ein.

 

Ich erwachte als erstes und sah Christopher beim schlafen zu. Er sah so süß aus, so friedlich fast schon wie ein kleiner Junge. Ich küsste kurz seine Stirn und stand leise auf. Mein Ziel war die Küche, denn ich wollte ein Frühstück zaubern. Ich holte ein paar Eier, Schinken und Käse aus dem Kühlschrank.

Ich arbeitete vor mir her, als sich zwei Arme um mich legten und meinen Bauch streichelten.

* Hey, meine Schöne. Was tust du denn da?*

Er vergrub seine Nase in meinem Nacken und atmete meinen Duft ein. Ich lehnte mich an Chris harte Brust und ließ mich von ihm halten.

* Ich mache uns eine Kleinigkeit zu Essen. Sex macht hungrig, mich zumindest.*

Seine Hand wandert zu meiner Brust und massierte sie leicht.

* Hmmm , ja, Hunger hab ich auch.*

Ich schloß die Augen und genoss seine Berührungen. Oh Gott, wie machte er das nur ? Ich hatte wirklich Hunger, aber mein Verlangen nach ihm war auch ziemlich stark.

Mir wurde die Antwort durch meinen knurrenden Magen abgenommen. Darüber mussten wir Beide herzhaft lachen.

* Oh, dann werden wir erstmal essen. Ich möchte nicht das du verhungerst.*

 

Nach dem Essen schliefen wir noch einmal mit einander und es war noch besser als das erste Mal.

Einen Tag später musste ich mich schweren Herzens von Christopher trennen. Das war der Nachteil wenn man an zwei verschiedenen Unis studierte, man musste sich immer und immer wieder verabschieden. Wir führten jetzt quasi also eine Fernbeziehung. Ob ich mir das wirklich gut überlegt hatte? Ja, hatte ich und wenn die Sehnsucht doch zu groß wurde, konnte ich ja versuchen, an seiner Universität zu studieren. Natürlich wäre das nur die allerletzte Möglichkeit. Wir würden es schon hinbekommen.

Als ich gegessen hatte, wollte ich gerade das Café verlassen, als ich Ryan in die Arme lief.

Er hielt mich an beiden Oberarmen fest und sah mich an. Ich konnte mich nicht rühren und sah auch ihn in die Augen.

* Hi Emma, lange nicht gesehen.*

Seine Stimme klang so freudig erregt. Ich konnte mich ihm fast nicht entziehen.

* Hi Ryan, ja ich war beschäftigt mit lernen und meinem Freund.*

Seine Hände umklammerten mich fester.

* Du hast einen Freund?*

* Ähm, ja, ungefähr einen Monat. Und bitte lass mich los! Du tust mir weh.*

Er ließ mich schnell los und ich rieb mir meine Arme.

* Entschuldige, kann ich dich nach Hause begleiten. Es ist schon etwas spät.*

Ich wusste das das keine gute Idee sein konnte, aber mein Hirn setzte schon wieder aus.

* Klar gerne.*

Und so liefen wir, von den Blicken der anderen verfolgt zu meinem Zimmer. Was ziemlich unangenehm war, war die Tatsache das wir uns nur anschwiegen.

Ryan war ziemlich in Gedanken versunken und ich fragte mich warum er plötzlich so schweigsam war.

* Ryan? Ist alles in Ordnung? Du bist so still.*

* Ja, alles gut. Ich war nur so überrascht das du plötzlich einen Freund hast.*

* Wir kennen uns schon ewig und vor kurzem hat es bei uns allen beiden klick gemacht.*

* Warum Emma? Warum jetzt?*

Er legte seine Arme um meinen Körper und zog mich näher zu sich.

* Ryan, bitte nicht.*

Ich konnte mich kaum wehren. Er hatte mich nicht so stark umklammert das ich nicht heraus kam, aber irgendwie wollte ich mich auch nicht wehren. Er war auch süß. Seine Lippen kamen meinen nähe. Sekunden bevor er mich küsste, stoppte ich ihn. Nein, das konnte ich Chris nicht antun.

Ich liebte ihn und das hier ging nicht. Der Typ Mensch, der andere betrog war ich nicht. Zart, aber bestimmt machte ich mich von ihm los.

* Nein, das kann ich nicht. Versteh mich bitte.*

Er legte seine Stirn an meine.

* Er muss es nicht erfahren. Wir machen das heimlich.*

Seine Verzweiflung war fast nicht auszuhalten. Ich legte meine Hände an seinen Wangen und sah ihm ins Gesicht.

* Bitte Ryan, zwing mich nicht meinen Freund zu betrügen. Ich kann dir ehrlich gesagt nur schwer wiederstehen.*

Ryan küsste meine Finger. Oh Gott, was tat er hier mit mir. Meine Knie wurden weich und ich musste mich an ihm festhalten. Die Stimmen in meinem Kopf wurden immer leiser. Ich wollte mich Ryan hingeben.

* Ich..... Ich muss gehen.*

Ich musste schnell hier weg. Also machte ich mich von ihm los und rannte davon. Was war ich nur für ein Mensch? Ich konnte doch nicht zwei Männer zur selben Zeit lieben.

In meinem Zimmer angekommen, schloss ich die Tür und ließ mich daran hinab rutschen. Leise begann ich zu weinen. Ich musste mit Chris sprechen und ihm von meinen Gefühlen erzählen. Er hatte ein Recht darauf.

Als Chris das nächste mal bei mir war musste ich eine Sache ansprechen. Es musste einfach sein .Er hatte ein recht darauf zu erfahren, was ich für Ryan fühlte und das ich mit dem Gedanken gespielt hatte mit ihm zu schlafen.

Ich setzte mich neben Chris und überlegte was ich nun zu ihm sagen wollte. Man platzte ja nicht jeden Tag damit heraus, das man auch einen anderen heiß fand. Wir waren schließlich auch erst frisch zusammen.

" Hey Emma, ist alles mit dir in Ordnung? Du bist so still. "

" Du hast Recht, mich bedrückt etwas, aber es ist nicht so einfach darüber zu sprechen. "

" Fang einfach an und ich bin mir sicher das wir gemeinsam eine Lösung finden werden. "

" Na gut, es gibt da noch einen anderen Typen den ich ganz gut finde. Es tut mir leid das ich dir das so vor den Latz knalle, aber ich wollte mit ihm schlafen. Sorry, aber ich kann doch nichts für meine Gefühle. "

​​​​​​" Emma ich bin dir doch deswegen nicht böse. Du hast es ja schon gesagt, du kannst nichts für deine Gefühle. Um ehrlich zu sein wollte ich auch mit einer anderen schlafen. "

Was erzählte er mir den da? Er wollte auch mit anderen schlafen. Was sind wir nur für ein Paar?

​​​​​​" Ehrlich? Warum hast du nichts gesagt? "

" Ich wusste nicht wie du reagierst. Und da habe ich es eben sein gelassen. "

​​​​​​" Aber Christopher, so können wir doch keine Beziehung führen. Wir müssen schon über alles reden. Über das was wir fühlen und unsere Probleme. Da müssen wir wirklich offener werden."

" Ja offen ist ein gutes Stichwort. Was hältst du davon, wenn wir eine offene Beziehung führen? "

​​​​​​" Offene Beziehung? Du willst doch nur einen Freibrief auch mit anderen Mädels Sex haben zu dürfen. "

​​​​​​" Ja da wieder sprechen ich dir nicht, aber du könntest auch mit anderen Männern schlafen. Das hat nur Vorteile. "

Ich wusste nicht was ich darauf antworten sollte Klar, es wäre schon toll mit Ryan zu schlafen, aber war ich wirklich der Typ dafür, etwas mit zwei Kerlen gleichzeitig zu haben. Meine Gefühle würden das bestimmt nicht mit machen. Trotzdem willigte ich ein. Wir könnten es ja mal versuchen..

 

Als Chris wieder gegangen war, suchte ich Ryan und fand ihn auch. Ich erzählte ihm alles. Das ich mit Chris eine offene Beziehung führen wollte und wir jetzt endlich mit einander schlafen konnten. Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Er fasste meine Hand und führte mich weg.

Kaum waren wir bei Ryan, fielen wir auch schon über einander her. Wir küssten uns gierig in seinem Flur, wie zwei Ertrinkende. Ich zog ihm sein Shirt über den Kopf und knabberte an seinem Ohrläppchen. Ryan packte meinen Po und zog mich ganz nah an sich. Natürlich fühlte ich wie hart er war. Ich küsste seinen Hals und zog ihn dann zu seiner Couch.

Ich legte mich darauf und zog Ryan auf mich. Sofort küssten wir uns wieder.

Immer wieder fanden sich unsere Lippen. Und was für Lippen das waren. So weich und warm. Ich konnte nicht anders, mir entfuhr ein stöhnen.

Ryan begann meinen Hals zu liebkosen.Dabei streichelte ich seinen nackten Rücken.

* Oh Gott, Ryan, das ist so gut. *

Er sah mich an und nahm mich dann zärtlich in die Arme. Was war denn jetzt los? In der einen Minute ist er so heiss auf mich und jetzt liege ich auf einmal in seinen Armen.

* Ähm, Ryan? Warum machen wir nicht weiter? *

Gespannt sah ich in sein Gesicht. Seine wunderschönen Augen sahen mit warmen Blick in mein Gesicht.

*Emma, so geht das doch nicht. *

Was wollte er mir damit sagen? Irgendwie wusste ich nicht so wirklich was er meinte, da mein Gehirn von meinen Hormonen noch etwas weich war. Ich kam nicht ganz mit. Ich fing an sein Gesicht zu streicheln.

* Ryan, was meinst du? Ich dachte wir beide hätten jetzt hemmungslosen Sex und ich dachte du wolltest das auch. *

Er hielt meine Hand fest und küsste sie.

* Em, natürlich möchte ich mit dir schlafen, da ich dich mehr als nur mag und mir ist plötzlich eins klar geworden, so können wir das nicht machen. Wenn wir zum ersten Mal Sex haben, soll es etwas besonderes sein und nicht diese Billigvariante. *

Ich schob ihn von mir und setzte mich auf.

* So billig fand ich es gar nicht. Worauf wartest du denn? Wir wollen es doch beide. *

*Emma, du bist doch sonst so intelligent. Warum fällt nicht der Groschen? Wenn ich mit dir schlafe, möchte ich der einzige für dich sein. Es fühlt sich einfach nicht richtig an es so mit dir zu tun. Trenne dich von deinem Freund und ich bin sofort bei dir. *

Geschockt sah ich ihn an.

*Ich soll Christopher verlassen? Warum? Du poppst doch sonst auch alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Was ist so anders es einfach mit mir zu machen? *

* Weil du nicht wie all die anderen bist. Du bist etwas ganz besonderes. Und deshalb solltest du jetzt lieber gehen. *

Ryan stand auf, zog sich sein Shirt wieder über und ging zur Tür. Ich folgte ihm mit den Augen.

* Und jetzt wirfst du mich raus? *

*Ja genau, ich schmeiß dich raus. Denk über all das nach was ich dir gesagt habe und wenn du zu einem Ergebnis gekommen bist, kannst du dich wieder bei mir melden, aber bis dahin sollten wir uns nicht mehr sehen. *

Entschlossen erhob ich mich und ging zu ihm.

* Okay, dann lasse ich dich eben in Ruhe, aber halte dich auch daran. *

Jetzt war ich wirklich wütend. Der hatte sie doch nicht alle. Wie konnte sich alles so entwickeln? Er öffnete die Tür und sah mich an.

* Bis bald, Emma.*

* Aufnimmerwiedersehen, Ryan. *

Ich trat aus seiner Wohnung und er schloss sie hinter mir. Ich weiß es klingt kitschig, aber mir war irgendwie als ob ich gerade ein Stück von mir verloren hätte, ein Stück meines Herzens. Ja, es fühlte sich total verletzt an.

 

Oh Gott, was war nur mit mir los? Ich hätte jetzt die Gelegenheit gehabt mit einer wunderschönen Frau zu schlafen und ich nutze sie nicht.

Ich muss wirklich bescheuert sein. Vielleicht eine plötzlich auftretende Geisteskrankheit. Aber mir ist auf einmal bewusst geworden, daß Emma mehr für mich ist.

Ich kann einfach nicht mit ihr Sex haben, solange sie einen Freund hat. Das mit uns beiden sollte etwas ganz besonderes sein und kein einmaliger Fick.

Diese Frau ist mir irgendwie ans Herz gewachsen. Warum begreift sie nicht, das ich mehr für sie empfinde und deshalb so zurückhaltend war. Hoffentlich habe ich es mir bei ihr nicht für immer verscherzt, das wäre ein Jammer.

Natürlich verstehe ich das sie jetzt verletzt ist, das wäre ich auch. Aber vielleicht versteht sie mich irgendwann. Ich werde ihr ein bisschen Zeit lassen und ihr ihren Freiraum geben. Es hätte keinen Sinn sie zu bedrängen.

Ich frage mich gerade ja selber, warum ich plötzlich diesen Rückzieher gemacht habe. Ich war doch so scharf auf sie und bin es auch noch immer, aber ich konnte einfach nicht weiter machen. Vielleicht bin ich wirklich gestört.

Ich gehe zur Couch und lasse mich darauf nieder. Meinen Kopf vergrabe ich in meinen Händen.

Oh Gott was habe ich nur getan. Ich habe jetzt vermutlich einen Menschen verjagt der mir wirklich wichtig ist. Warum muss ich gerade jetzt zu einem guten Mann mutieren?

Ich kann wirklich nur hoffen das sie wieder mit mir sprechen will.

Ich stand noch eine ganze Weile vor der Tür und starrte sie nur an. Es war als wäre ich in einem Paralleluniversum.

Was war nur mit Ryan los? Es war ihm doch auch bei anderen Mädels egal ob sie nun einen Freund hatten oder nicht. Warum musste es bei mir anders sein. Ich verstand nur noch Bahnhof.

Oder vielleicht sollte ich wirklich erstmal mein eigenes Verhalten hinterfragen Ich war doch normalerweise nicht so eine Frau die etwas mit zwei Kerlen hat. Was war nur mit mir los ?

Ich war vollkommen durcheinander und meine Hormone fuhren Achterbahn. Wenn ich so heftig auf Ryan reagieren, können meine Gefühle für Chris ja wohl kaum so stark sein wie ich dachte.

Liebte ich ihn überhaupt? Ich sollte mich erstmal von beiden fern halten und mein Leben überdenken.

Von jetzt an werde ich mich nur noch auf mein Psychologiestudium konzentrieren. Ja das ist mein Plan. Keine Kerle mehr. Nur noch lernen und hart arbeiten.

Morgen würde ich damit beginnen alle Psychologen abzuklappern um mir einen Praktikumsplatz zu ergattern.

Ja,ein wirklich guter Plan. Hoffentlich gaben sie mir eine Chance. Das werde ich spätestens morgen wissen.

 

Am nächsten Morgen erwachte ich ziemlich früh. Trotz dem mir einen Tag zuvor so viele Dinge im Kopf herum gingen, hatte ich sehr gut geschlafen.

Natürlich drehten sich meine Gedanken noch um die beiden Jungs. Das konnte man nicht so einfach abstellen, aber ich würde diese ignorieren. Mein Studium hatte einfach Vorrang. Das war ich nicht nur mir, sondern auch meinen Eltern schuldig.

Sie taten alles um mich zu unterstützen und nur weil ich gerade an Gehirnaufweichung litt, dürfte ich nicht in meinen Leistungen nachlassen.

Ich stand auf und machte mich fertig. Eine halbe Stunde später saß ich an meinem Schreibtisch und schrieb an meinem Referat, welches ich nächste Woche halten sollte. Ich hatte jetzt so viel Energie das ich es noch vor den Vorlesungen so gut wie fertig haben wollte.

Ich schrieb mir die Seele aus dem Leib und hätte fast die Zeit vergessen. Ich sah auf meine Uhr und erschreckte, als ich sah wie spät es schon war. Ich packte meine Sachen zusammen und verließ mein Zimmer.

Ich ging zu den Vorlesungen und brachte diesen Tag hinter mich um mich schnell wieder meinem Referat zu widmen, welches allerdings ein bisschen warten musste, da ich noch in die Bibliothek gehen wollte um noch ein paar andere Hausaufgaben zu erledigen.

Da angekommen suchte ich mir einen ruhigen Platz aus, wo niemand saß, der mich stören konnte.

Ich ging zu den Bücherregale und zog mir die Literatur heraus die ich brauchte um meine Aufgaben zu machen.

Eine Stunde später war ich immer noch konzentriert dabei, als ich eine mir bekannte Stimme hörte.

Mir lief es eiskalt den Rücken runter, als ich sah wie Christopher mit einem anderen Mädchen herum machte. Sie knutschen und betaschten sich.

Ja ich weiß, wir hatten ausgemacht auch mit anderen Sex haben zu können, aber es zu wissen ist eine Sache. Es zu sehen eine ganz andere. Mir wurde ein bisschen schlecht. Ich versuchte ja die Zwei zu ignorieren, aber es gelang mir einfach nicht und zu allem überfluss merkte ich wie sich meine Augen mit Tränen füllten.

Mir war klar ich musste hier weg, sonst würde ich hier weinend zusammen brechen. Ich schlich mich leise aus der Bibliothek und rannte auf mein Zimmer, wo ich mich auf mein Bett warf und hemmungslos schluchzte. Zum Glück war ich alleine, das hier zu erklären darauf hätte ich wirklich keine Lust.

Warum nahm mich das bloß so mit? Ich hatte doch sogar mit dem Gedanken gespielt mich von Christopher zu trennen und jetzt bin ich dieses heulend Etwas. Was ist nur los mit mir?

 

Ich lag also hier und heulte wie ein Schlosshund. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Liebte ich diesen Kerl etwa so sehr ? Ich spielte doch sowieso mit den Gedanken mich von ihm zu trennen. Warum nahm mich das Ganze dann so mit?

Ich war doch damit einverstanden. Aber es tat trotzdem weh ihn mit einer Anderen zu sehen. Ich fühlte nur eine Leere in mir.

Nein, ich konnte mich doch nicht davon so unterkriegen lassen.

Also stand ich von meinem Bett auf und setzte mich an meinen Schreibtisch um endlich meinen Vortrag fertig zu machen. Ich war schon fast fertig heute morgen. Also schrieb und schrieb und schrieb ich. Ich powerte mich richtig aus und das natürlich mit Erfolg. Eine Stunde später war es endlich geschafft. Mein Referat war fertig.

Ich lehnte mich zurück, schloss meine Augen und atmete tief durch. Jaa, ich hatte es tatsächlich geschafft und es war ein sehr befreiendes Gefühl. Es tat gut etwas erledigt zu haben.

Ich nutzte meine dadurch entstandene Energie um ein paar Bewerbungen zu schreiben, schließlich wollte ich noch einen Praktikumsplatz bei einem Psychologen zu ergattern. Ich wollte unbedingt erfahren, wie es ist einem Vollprofi bei der Arbeit zu zuschauen. Und vielleicht konnte ich mir dadurch ja einen kleinen Nebenjob schnappen. Man wusste ja nie. Ich musste mir doch jede Tür aufhalten.

Klar der Hauptgrund ist schon dabei etwas zu lernen. Wenn dabei aber noch ein bisschen Geld heraus springt um so besser. Ich lag meinen Eltern nicht gern auf der Tasche. Ich wollte so unabhängig wie nur möglich sein. Sie bezahlten schließlich schon mein Studium. Ich würde ihnen irgendwann dieses Geld zurück zahlen. Das hatte ich mir schon von Anfang an vor genommen. Sobald ich eine guten Job habe, würde ich ihnen jeden Cent zurück geben.

Sie wussten noch nichts davon und mir war schon klar das sie das Geld nicht annehmen werden, aber ich würde sie schon dazu bringen. Ich konnte sehr überzeugend sein.

Als ich die Bewerbungen fertig geschrieben und abgeschickt hatte, fuhr ich meinen PC wieder herunter und legte mich mit einem Psychologiebuch auf das Bett, um noch etwas zu lesen das sehr wichtig für meine nächste Vorlesung war.

Am nächsten Tag wollte ich gerade mein Zimmer verlassen als es an meiner Tür klopfte. Wer konnte das den sein um diese Zeit Normalerweise kam niemand vor den Vorlesungen vorbei.

Ich öffnete die Tür und im nächsten Augenblick spürte ich auch schon ein paar Lippen auf meinem Mund. Ich wusste das es Christophers Lippen waren. Sie waren so weich und warm.

Ich schmolz förmlich dahin. Jegliche Gedanken waren aus meinen Kopf gelöscht. Es zählte nur noch das Gefühl ihm nahe zu sein. Ich klammerte mich an ihn und küsste ihn leidenschaftlich zurück.

Ich spürte wie Chris meinen Rücken mit seinen Händen streichelte. Es tat mir so gut. Es war einfach wie Balsam auf meiner verletzten Seele.

Moment mal. Was tat ich hier eigentlich? Dieser Blödmann hatte gestern etwas mit einer anderen Tussi gehabt und jetzt kam er zu mir und begrabschte mich.

Dieser Gedanke war für mich wie ein Schwall kaltes Wasser. Ich konnte plötzlich wieder klar denken und ich musste dem hier Einhalt gebieten.

Ich legte meine Hände auf seine Brust und schob Chris sanft von mir.

" Ist alles in Ordnung mit dir, Emma ? "

" Nein, nichts ist in Ordnung. Ich finde es ziemlich frech von dir mich das zu fragen, nach dem du gestern mit dieser Tussi herum gemacht hast. Vermutlich wart ihr gleich danach zusammen im Bett und habt wer weiß was mit einander getrieben. "

" Emma, wo ist dein Problem? Wir waren uns doch einig gewesen, das jeder auch mit anderen schlafen kann. "

Da fiel mir gerade etwas auf. Was machte er eigentlich hier? Warum war er nicht an seiner Uni?

" Kannst du mir verraten, warum du eigentlich hier bist. "

" Die Antwort ist ganz einfach. Hier gibt es eine Studentin, die ich letztes Mal hier gesehen hatte als ich bei dir war und jetzt hatte ich endlich meine Chance genutzt. "

" Du hast deine Chance genutzt? "

" Ja Emma das habe ich. Warum auch nicht? Du warst doch auch damit einverstanden. Wenn du jetzt ein Problem damit hast, ist das nicht meine Sache. "

" Eigentlich schon. Das hier ist schließlich nicht nur meine Beziehung und das betrifft uns Beide. Ganz ehrlich Chris ich kann das nicht. Einfach mit einem anderen schlafen, während wir zusammen sind. Ich dachte ich könnte es, aber ich habe darüber nachgedacht und nein damit bin ich nicht mehr einverstanden. Ich möchte das du dich nicht mehr mit anderen Tussis triffst. "

" Das ist jetzt wirklich dein ernst. Erst sagst du es so und dann wieder anders. Nein Emma, entweder wir bleiben bei unserer Vereinbarung oder es ist aus. "

Dieser Satz traf mich wie ein Schlag in die Magengrube. Es zog mir fast die Füße weg.

" Bedeute ich dir so wenig? Genüge ich dir nicht mehr? "

" Du hast mir etwas bedeutet, aber es ist nicht mein Stil eine Beziehung zu führen, das habe ich jetzt gemerkt. Deshalb war es ja so toll von dir uns diese Chance zu lassen auch mit anderen Sex zu haben. "

" Und jetzt bedeute ich dir gar nichts mehr? Dieses Gefühl ist dir gerade erst gekommen oder was. Okay, Christopher dann ist es eben aus. Verlasse jetzt bitte mein Zimmer. Ich möchte dich nicht mehr sehen. "

" Na gut, dann ist es eben aus zwischen uns. Machs gut Emma. "

Er drehte sich um und verließ mein Zimmer. Natürlich mit laut knallender Tür. Wie sollte es auch anders sein? Wie im Film eben. Ich sackte auf den Boden und schluchzte laut vor mich hin.

Es dauerte eine Weile ehe ich mich beruhigt hatte. Ich schleppte mich zum Bett und ließ mich darauf fallen.

An meine Vorlesungen war heute nicht mehr zu denken. Ich war völlig fertig und mir war ein bisschen schlecht.

Ich rollte mich zusammen und ließ meinen Tränen freien lauf. Ich konnte und wollte mich jetzt nicht beruhigen. Ich wollte mich in meinem Selbstmitleid suhlen. Zumindest heute.

Ich weiß ich sollte mich nicht so gehen lassen, aber ich konnte einfach nicht anders. Immer wieder kamen Schluchzer über meine Lippen, die aber schon leiser wurden und irgendwann hatte ich mich in den Schlaf geweint.

Als ich wieder erwachte, war mein Hals ganz wund vom vielen weinen. Ich rollte mich auf den Rücken und starrte an die Decke.

Ich war nur froh das meine Mitbewohnerin nicht da war. Was war nur mit mir los? Ich sollte mich nicht so gehen lassen. Jetzt wo ich geschlafen hatte, sah ich wieder ganz klar. Ich musste mein Leben weiter leben und das ohne Kerle. Die waren doch echt das letzte. Sinnlos sich mit einem von ihnen abzugeben Sie waren doch alle gleich.

Ich stand auf, nahm mir meine Sachen und ging zu den Gemeinschaftsduschen.

Fertig geduscht fühlte ich mich gleich besser. Es hatte nicht alles weggewaschen, aber es ging mir schon etwas besser.

Ich beschloss bei meiner Arbeit vorbei zu schauen und meine Hilfe anzubieten. Nachmittags war zwar nicht so viel zu tun, aber man konnte ja nie wissen.

Bei der Bar angekommen, sah ich das wirklich nicht viel los war. Brook bediente die paar Gäste die gerade anwesend waren.

" Was machst du den hier um die Zeit, Emma. Deine Schicht ist doch erst heute Abend."

" Ja ich weiß. Ich dachte vielleicht brauchst du jetzt schon meine Hilfe. Aber das ist wohl nicht so."

" Em, ist alles in Ordnung?"

" Ja alles bestens. Warum fragst du? "

" Weil du so fertig aussiehst. Warum bist du eigentlich nicht in der Uni? "

" Du hast recht es geht mir nicht gut und ich hatte heute einfach nicht die Kraft zu studieren. "

" Was ist passiert? Ich weiß wir haben manchmal unsere Differenzen, aber ich würde dir wirklich gerne zu hören. Hier ist heute eh nicht viel los. Setz dich doch an die Bar und ich komme gleich zu dir. Dann kannst du mir dein Herz ausschütten."

Ich wollte eigentlich nicht mit Brook über mein Leben reden, aber ich konnte nicht anders. Ich musste ihr Angebot einfach annehmen. Irgendjemandem musste ich mein Herz ausschütten und mit Maddy übers Telefon wollte ich das nicht machen. Sie hatte ihr eigenes Leben.

Ja ich weiß, sie ist meine beste Freundin, aber sie ist so weit weg und ich möchte sie einfach nicht beunruhigen.

Ich ging an die Bar und setzte mich auf einem Hocker. Keine zwei Minuten später war Brook auch schon bei mir und setzte sich neben mich.

" Na dann, fang an, ich bin ganz Ohr."

Und so erzählte ich ihr die ganze Geschichte. Ich ließ nichts aus. Brook sagte während dieser Zeit kein Wort machte nur hier und da ein paar Bemerkungen. Als ich mit dieser ganzen Story fertig war, schwiegen wir Beide eine zeitlang.

" Das ist ja eine Geschichte, aber ich finde es war die richtige Entscheidung dich von diesem Christopher zu trennen. Er hat dich gar nicht verdient. Trotzdem solltest du die Männer nicht aufgeben. Du würdest eine Menge verpassen. Aber jetzt erstmal eine Pause einzulegen halte ich für komplett richtig. Du musst über all das nachdenken. "

" Danke Brook, das du mir zu gehört hast. Es hat wirklich gut getan mit jemandem zu reden. Ich fühle mich jetzt besser. "

" Keine Ursache. Das habe ich wirklich gern gemacht. Und wenn du wieder mal reden willst bin ich für dich da."

" Ich danke dir. Ich sollte jetzt trotzdem ein wenig lernen. Jetzt kann ich mich bestimmt wieder konzentrieren. "

" Wenn dir heute nicht nach Arbeit zu mute ist, übernehme ich deine Schicht. "

" Das ist wirklich nett von dir, aber es lenkt mich ein bisschen ab. "

Ich stand auf und verließ die Bar um wieder auf den Campus zu gehen.

Am Abend ging ich zur Bar, um zu arbeiten. Eigentlich war mir gar nicht danach zu mute, aber ich brauchte das Geld.

Ich zog mich um und startete meine Schicht. Natürlich hatte ich wieder Dienst mit Jasper. Es war sehr schwer für mich, mit ihm zu arbeiten, da ich ihm vor kurzem einen Korb gegeben hatte. Er wollte mit mir zusammen sein, nur ich wollte nicht. Ich hatte keine Gefühle für ihn.

Zum Glück waren heute viele Gäste da, da hatten wir keine Gelegenheit ins quatschen zu kommen. Irgendwann riss aber auch dieser Besucheransturm ab und wir konnten die Bar schließen.

Was gut war, denn ich war ziemlich erschöpft. Mein Studium, die Arbeit und dieses ganze Gefühlschaos nahmen mich ganz schön mit.

" Hey, Emma. Ist alles in Ordnung mit dir ? Du wirkst so fertig. "

Was sollte ich darauf schon antworten. Ich wäre gar nicht darauf gekommen, das ihm mein körperlicher Zustand überhaupt auffiel.

" Ja, mir geht es nicht so gut. Es war in letzter Zeit ziemlich viel. "

" Möchtest du darüber reden ? Ich höre dir wirklich gerne zu. "

Ich zögerte. Warum sollte ich mich ausgerechnet Jasper anvertrauen ? Da ich aber in keiner guten Verfassung war, nahm ich sein Angebot an.

Wir setzten uns in eine gemütliche Sitzecke , die schon fast an ein Sofa erinnerte. Jasper nahm neben mir Platz.

" Es ist eine ziemlich lange Geschichte und mir ist nicht wirklich zum reden zu mute."

" Wir müssen uns nicht darüber unterhalten, wenn du nicht willst."

Schweigend saßen wir da und plötzlich fühlte ich, wie er anfing meinen Arm zu streicheln. Ich versuchte es zu ignorieren, aber ich konnte nicht. Es tat einfach gut, so gestreichelt zu werden.

Seine Hand wanderte zu meinem Gesicht und drehte meinen Kopf zu sich. Ich sah ihm tief in die Augen und im nächsten Moment berührte er zart meine Lippen mit seinem Mund.

Ich begann Jasper zurück zu küssen und schon lagen wir auf dem " Sofa ".

Eins führte zum anderen. Ich konnte nicht mehr klar denken. Es kam wie es kommen musste. Wir schliefen miteinander.

Erschöpft lagen wir da und meine Gedanken kreisten um diese ganze Situation. Was habe ich nur getan?

Ich habe mit Jasper geschlafen und das wollte ich eigentlich gar nicht. Ich bin wirklich psychisch gestört. Um über einen Typen hinweg zu kommen, schlafe ich mit dem nächsten. Wer war ich den? Eine billige Schlampe. Was war nur mit mir los? Ich würde Jasper doch nie wieder los werden.

Es war einfach ein Moment der Schwäche gewesen. Er hatte mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich habe mich so geborgen gefühlt.

" Hey, alles in Ordnung mit dir. Geht es dir gut?"

" Ähm, ja alles bestens. Warum fragst du."

Er lag noch nackt auf mir und sah mir direkt in die Augen.

" Weil du gerade geseufzt hast und für mich klang es nicht glücklich. Bereust du was wir getan haben? "

Ich strich über seine Wange und wusste nicht wie ich anfangen sollte.

" Ein bisschen schon. Ich meine erst geb ich dir einen Korb und dann schlafe ich bei der nächst besten Gelegenheit mit dir. Ich muss geisteskrank sein. "

Jasper küsste mich zärtlich auf den Mund und strich mir über den Kopf. Dann stand er auf und zog sich an. Ich konnte ihn nur anstarren. Er wollte mich jetzt hier wirklich alleine lassen?

" Na los, Emma zieh dich an. Wir müssen hier noch abschließen. "

Ich setzte mich auf und beobachtete ihn.

" Das ist alles was du dazu zu sagen hast ? Erst haben wir Sex und jetzt sowas."

" Was soll ich deiner Meinung nach sagen? Ich möchte gerne mit dir zusammen sein, aber du nicht mit mir. Da gibt es wohl nicht mehr viel zu sagen."

Jasper ging an die Tür und wartete bis ich fertig war. Ich wusste nicht mehr was ich sagen sollte. Ich war einfach zu verwirrt. Ja, es stimmte ich wollte erst nichts von ihm, aber das eben war einfach unglaublich gewesen. Mein Gehirn konnte einfach nicht mehr klar denken. Ich konnte Jasper einfach nur anstarren.

" Also du machst mir langsam Angst, wenn du mich so ansiehst. Ist wirklich alles Okay."

" Die Frage ist wohl eher, wie sie dir geht. Ich weiß ich habe dich sehr verletzt. Aber ich weiß einfach nicht was ich jetzt fühlen soll. Ich bin einfach nur durcheinander. "

Ich spürte wie Jasper mich musterte und wagte es nicht aufzusehen. Da nahm er mein Kinn und hob es an. So blieb mir nichts anderes übrig als ihm in die Augen zu schauen.

" Emma, es ist in Ordnung. Ich bin zwar verletzt, aber ich werde dich nicht zwingen mit mir zusammen zu sein. Ich gebe dir die Zeit über all das nachzudenken. Über dich und dein Leben und über uns. Ich werde dich nicht bedrängen. Ich weiß irgendwann kommst du zu einem Ergebnis und dann höre ich dir gerne zu. "

Jasper streichelte über meine Wange, zog mich nach draußen und schloss die Tür ab. Er küsste mich noch einmal auf die Stirn und ließ mich dann stehen.

Was sollte ich jetzt nur tun. Meine Gedanken kreisten nur in meinem Kopf. Vielleicht sollte ich einfach aufhören mich mit anderen Menschen abzugeben. Dann hätte ich nicht so ein Durcheinander. Alles was ich anpackte machte ich falsch.

Ich ging mit langsamen Schritten zurück zum Campus und dachte über mein ganzes Leben nach. Ich hatte mir das Leben als Studentin so einfach vorgestellt. Lernen und hin und wieder eine Party.

Und was hatte ich jetzt. Ein totales Durcheinander. Wie sollte ich da wieder heraus kommen?

Die Tage vergingen und es herrschte das totale Chaos in meinem Kopf. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Alles war einfach so kompliziert. Erst die Sache mit Christopher, dann die Geschichte mit Ryan und zu guter Letzt auch noch Jasper.

Wann war mein Leben zu einer Seifenoper geworden ? Okay, ich weiß, ich hatte mir das alles selbst eingebrockt. Ich war ja fast schon eine Schlampe. Wer fängt schon innerhalb kürzester Zeit etwas mit drei Kerlen an. Ich war wirklich nicht ganz dicht. Zum Glück wussten meine Eltern nichts davon. Sie wären so enttäuscht von mir. Ja, ich war eine gute Studentin, aber in Sachen zwischenmenschlichen Beziehungen war ich eine komplette Niete.

Früher hatte ich mich über solche Mädchen lustig gemacht und jetzt war ich genauso wie sie. ich schämte mich vor mir selber.

Jasper konnte ich seit unserem intimen Erlebnis auch nicht mehr in die Augen sehen. Klar, wir arbeiteten immer noch in der Bar zusammen, aber das meist schweigend. Wir besprachen nur das nötigste miteinander und ließen das Privatleben außen vor.

Es war ziemlich hart für mich, weil ich gerne mit Jasper über meine Gefühle geredet hätte. Aber ich wusste einfach nicht wie ich anfangen sollte. Was ich auch tat, er blockte alles ab. Er war mir gegenüber so komisch, so kalt. Er kam mir vor in ein vollkommen anderer Mensch.

Da wurde mir erst richtig bewusst, das ich ihm überhaupt nicht kannte. Ich dachte immer das ich ihn kennen würde, aber nein dem war nicht so.

So leicht wollte ich aber nicht aufgeben, also faste ich mir diesmal ein Herz und berührte seinen Arm. Er sah mich an.

" Kann ich dich bitte mal sprechen?"

Etwas komisch sah er mir ins Gesicht.

" Sorry, aber ich habe gerade keine Zeit. Vielleicht später mal."

" Bitte, nach Ladenschluss. Wir müssen die Sache mit uns klären. Ich kann so nicht weiter machen."

Schwer atmend sagte Jasper mir zu. Es tat gut endlich etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Als wir die Bar geschlossen hatten, saßen wir an der Bar. Jasper wartete gespannt bis ich anfing zu sprechen. Mir wollte einfach kein guter Einstieg einfallen.

" Du wolltest mit mir reden, also rede."

" Bitte sei nicht so kalt zu mir. Ich möchte ja anfangen, weiß aber nicht wie. Okay, wir müssen über uns reden und über das was wir gemacht haben."

" Was haben wir schon gemacht? Wir hatten Sex und dich lässt das kalt. "

" Nein das stimmt nicht. Das was wir hatten war wunderschön. Und es geht mir nicht mehr aus dem Kopf. DU gehst mir nicht mehr aus dem Kopf. "

Jasper sah mich an als wäre mir ein zweiter Kopf gewachsen. War das so sonderbar was ich gesagt habe.

" Ist das dein Ernst, Emma? "

" Ja, ich habe nur Zeit gebraucht, das zu erkennen. "

" Was willst du mir damit sagen? Sind wir jetzt zusammen oder was?"

" Es wäre schön wenn du mir Zeit geben würdest, darüber nachzudenken. Ich weiß doch selbst nicht was ich fühlen soll. "

Jasper nahm meine Hand und küsste sie sanft. Liebevoll sah er mir in die Augen.

" Ja, ich gebe dir die Zeit die du brauchst. Ich werde auf dich warten. Und wenn du zu einem Ergebnis gekommen bist, höre ich dir gerne zu. Es ist wirklich schön, das du in Erwägung ziehst, das wir ein Pärchen werden."

Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Er war einfach so verständnisvoll und mir war klar, ich hatte das nicht verdient. Ich hatte IHN nicht verdient.

Warum war ein so netter junger Mann in mein Leben getreten?

Fragen über Fragen. Hoffentlich würde ich zu einem Schluss kommen.

 

Ein paar Tage grübelte ich pausenlos. Es hielt mich davon ab mein ganz normales Leben zu führen. Aber diese Auszeit brauchte ich. Ich musste endlich Klarheit in dieses ganze Chaos bringen. So konnte es nicht weitergehen.

Klar, ich fand Jasper attraktiv und er war so Verständnisvoll, aber wollte ich deswegen mit ihm zusammen sein.

Konnte das Leben nicht einmal einfach sein?

Ich sollte mich nur noch auf mein Studium konzentrieren. Das war aber schwerer als gedacht. Ich brauchte eben auch ein paar Zärtlichkeiten.

Noch in Gedanken, fuhr ich meinen PC hoch und sah, das sich jemand auf meine Bewerbung gemeldet hatte. Na endlich hatte ich mal Glück. Es war sogar ein Psychologe hier ganz in der Nähe. Ich bräuchte nur zehn Minuten bis zu ihm. Das war ja ein totaler Glücksgriff. Da würde ich mich gleich morgen persönlich vorstellen. Endlich konnte ich mal über was anderes nachdenken, als über die liebe Männerwelt.

Und noch etwas würde ich erledigen. Ich würde mich seit langer Zeit wieder bei meiner Mutter melden. Das hatte ich immer aufgeschoben, doch jetzt war dafür ein guter Zeitpunkt. Ich wählte ihre Nummer und wartete das sie abnahm.

" Das man auch mal wieder was von dir hört. Ich dachte schon du hast unsere Nummer gelöscht. "

" Entschuldige bitte, Mum, ich kam einfach nicht dazu mich zu melden. Ich hatte so viel zu tun. Wie geht es euch ? Ist alles gut bei euch ? "

" Bei uns ist alles in bester Ordnung und bei dir ? "

Ich zögerte etwas und wusste nicht was ich sagen sollte. Sollte ich sie anlügen? Mein zögern schien sie zu beunruhigen. Das war wohl der Mutterinstinkt.

" Also hast du Probleme. Ist es dein Studium? "

" Nein damit ist alles gut. Wie soll ich es sagen ? Es sind mehr Männerprobleme. "

Ich hörte wie sie begann zu lachen. Hatte ich einen blöden Scherz gemacht ? Ich sagte ihr das ich Probleme habe und sie begann zu lachen. Was war sie den für ein Mutter ?

" Warum lachst du jetzt, Mum ? Habe ich was verpasst "

" Entschuldige bitte, Schätzchen. Es war mir nur so heraus gerutscht. Zu hören das meine kleine Tochter Männersorgen hat, ist so komisch. Ich muss mich erst daran gewöhnen so etwas aus deinem Mund zu hören. "

" Mum, ich bin jetzt 18 Jahre alt und ich bin kein kleines Kind mehr. Das wird sich jetzt bestimmt häufen. "

" Emma, das weiß ich doch. Gib mir nur ein bisschen Zeit mich daran zu gewöhnen. Und bitte pass auf wenn du Sex hast. Du musst immer verhüten. Schließlich möchtest du doch erstmal dein Studium abschließen und in deinem Job arbeiten bevor du ein Baby bekommst. Bitte wirf nicht dein Leben so weg. Versteh mich nicht falsch, ich wäre wirklich gerne Großmutter, aber eben noch nicht jetzt. "

" Ja ich verhüte. Ich bin aufgeklärt und ich möchte jetzt auch kein Kind. Bitte hab deswegen nicht soviele Sorgen. "

" Na gut, ich wollte es nur mal ansprechen. Ich bin schließlich deine Mutter und ich werde mir immer Sorgen um dich machen, genauso wie dein Dad. "

" Okay, Mum, ich muss jetzt Schluss machen, denn ich habe noch viel zu tun. Ich hab dich lieb. "

" Ich hab dich auch sehr lieb, mein Schatz. Und arbeite nicht ganz so viel. "

" Ich versuche es. Kann dir aber nichts versprechen. "

Wir tauschten noch ein paar Wörter aus und legten dann auf. Es hatte sehr gut getan, mit meiner Mutter zu reden.

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Morgen war ich ziemlich nervös. Wie würde es bei diesem Psychologen zu gehen? Ob er nett war?

Ich hoffte das er umgänglich war. Es wäre wirklich schön, wenn das klappen würde. Ich könnte viel von ihm lernen und darüber hinaus endlich mal an was anderes denken als an Jungs. Das würde mir wirklich gut tun.

Ich zog mir ein sehr schickes Kostüm an, bestehend aus Bluse und Rock. Hoffentlich möchte er mich und das vielleicht nicht nur für ein Praktikum. Ich spekulierte auf eine kleine Arbeitsstelle. Man würde ja wohl noch träumen dürfen.

5 Minuten später war ich soweit um dorthin zu gehen. Ich nahm den Bus und war wenig später da. Ich lief noch ein paar Schritte und stand dann vor der Praxis. Nervös blickte ich die Fassade hoch und fand das dieses Haus ziemlich beeindruckend aussah.

Kurze Zeit war ich in der Praxis und stand vor der Rezeption. In meinem Bauch waren tausend Schmetterlinge. Es wäre so schön, wenn das hier klappen würde. Das würde mir so viel erleichtern.

" Kann ich ihnen helfen ? "

Ich war so in meinen Gedanken versunken, das ich gar nicht bemerkt hatte, wie die anderen Personen vor mir weg waren.

" Ja, das können sie. Ich habe einen Termin mit Doktor Robinson wegen des Praktikums, das er vergibt. "

" Dann weiß ich bescheid. Bitte gehen sie in sein Büro. Er erwartet sie schon. Immer gerade aus. "

" Ich danke ihnen. "

So lief ich einen kleinen Gang entlang und kam direkt zu einer Tür. Das musste sein Büro sein. Ich atmete ein paar mal tief durch und nahm klopfte. Ein paar Sekunden später ertönte eine sehr nette Stimme.

" Herein. "

Ich öffnete die Tür und stand in einem sehr gemütlich eingerichteten Zimmer. Natürlich stand ein Schreibtisch darin. Dieser war ziemlich groß. Aber der Doktor hatte auch eine sehr heimelige Sitzecke. Mit Sofa und einem Couchtisch. An den Wänden waren nur Bücherregale. Das waren doch mindestens 500 Bücher. Vielleicht übertrieb ich aber auch und ich verschätzte mich da.

" Wollen sie die ganze Zeit hier stehen bleiben ? "

Oh mein Gott, wie peinlich war das denn. Da stand ich hier und begaffte sein Büro. Fast schon wie eine Geisteskranke. Ich schämte mich in Grund und Boden. Zu allem Überfluss merkte ich auch noch wie mir das Blut in die Wangen schoss und ich knallrot anlief.

" Entschuldigen sie, das ich so gestarrt habe, aber ihr Büro hat mich so fasziniert. Darf ich mich vorstellen, mein Name ist Emma Taylor. Sie haben mich für ein Vorstellungsgespräch eingeladen. "

Er sah mich mit seinen sanften grünen Augen an. Doktor Robinson war bestimmt um die vierzig. Er hatte braune, kurze Haare, die schon mit ein paar grauen Strähne durchzogen waren. Seine Figur würde ich als schlank bezeichnen.

" Es freut mich sie kennen zulernen, Miss Taylor. Ich bin Doktor James Robinson. Setzen Sie sich doch auf die Couch. Möchten Sie etwas trinken. Wasser, Kaffee oder Tee.?"

" Ich würde liebend gerne einen Kaffee nehmen. Vielen Dank."

Er schenkte mir eine Tasse ein, gab sie mir und setzte sich dann auch.

" Sie studieren also Psychologie. In welchem Semester sind sie? "

" Im ersten. Ich habe erst angefangen zu studieren. "

" Gefällt es ihnen am College."

" Ja, sehr. Es ist toll. Ziemlich anstrengend, aber toll."

" Was hat sie dazu veranlasst, in Diesem Bereich zu studieren? "

" Meine Mutter hat eine Freundin und diese ist Psychologin. Ich fand es immer schon faszinierend, wie sie nur mit Worten, Menschen helfen kann. Und da dachte ich mir, das möchte ich auch. Ich habe über gar nichts anderes nach gedacht. "

" Und wie sind sie auf meine Praxis gekommen. Warum überhaupt ein Praktikum? "

" Es waren ja nicht nur sie. Ich habe mich bei ein paar Psychologen beworben. Sie waren der erste der mir geantwortet hat. Und ein Praktikum deswegen, weil ich gerne einem Vollprofi über die Schulter schauen möchte. "

Er betrachtete mich eine Weile. Es war fast schon unangenehm. Also beschloss ich einen Schluck Kaffee zu nehmen.

" In Ordnung Sie haben das Praktikum."

Ich spuckte fast meinen Kaffee wieder aus. Das war ja einfach.

" Wirklich? Wollen sie nicht noch die anderen anhören?"

" Nein, ich habe mich gerade entschieden. Kommen sie morgen Vormittag vorbei. Dann gebe ich ihnen ihren Vertrag."

Er erhob sich, gab mir die Hand und dirigierte mich nach draußen.

Einige Minuten später war ich wieder vor dem Haus und konnte immer noch nicht glauben, was gerade passiert war..

 

 

Ich hatte jetzt also meinen Wunschpraktikumsplatz. Das ist ja der absolute Wahnsinn. Was mache ich jetzt nur zuerst?

Maddy..... Ich sollte Maddy bescheid geben. Mit ihr hatte ich schon so lange nicht geredet. Und dabei war ist sie meine beste Freundin. Ich nahm mein Smartphone und drückte auf ihre Nummer. Es klingelte einmal.

" Schön das du dich auch mal wieder meldest. Ich dachte schon du hast mich vergessen."

" Eigentlich hättest du mich auch mal anrufen können. Ich muss doch nicht immer anfangen."

" Ja, da hast du natürlich recht, Em. Also was ist so wichtig, das du mich anrufst. "

" Ich habe endlich meinen Praktikumsplatz bei einem Psychologen."

" Das ist ja wirklich toll. Und hast du mir sonst noch was zu sagen."

" Was meinst du? Bist du irgendwie sauer auf mich? "

" Gut erraten. Was lief da mit meinem Bruder? Los, spuck es aus. "

" Ach Maddy, ich wollte dir das so oft erzählen, aber ich kam nie dazu. "

" Soll das ein Scherz sein. Du hast mit Christopher geschlafen und ihr wart sogar kurz zusammen und du verheimlichst mir das. Ich komme mir vor als wäre ich gar nicht deine Freundin. Ich sage dir auch alles, aber du behälst alles für dich. Ja ich bin sauer auf dich. "

" Maddy, ich wollte es dir doch sagen, aber ich konnte es nicht. Aber jetzt weißt du es ja, bestimmt von Chris."

" Ja, ich hab es ihm auch aus der Nase gezogen. Also warum seid ihr schon wieder auseinander? "

" Es hat nicht gepasst. Wir dachten das es das beste wäre, wenn wir wieder getrennte Wege gehen. Wie geht es deinem Freund? "

" Ihm geht es gut. Wir möchten vielleicht bald heiraten. "

" Was?? Jetzt schon, aber ihr seid doch noch so jung. "

" Das ist unsere Entscheidung. DAS geht dich nichts an. "

Was war nur mit Maddy los. Sie war so feindselig. Es war, als würde ich sie gar nicht kennen.

" Wir sollten jetzt Schluss machen, Maddy. Vielleicht bist du mir beim nächsten Telefonat nicht mehr böse. Bis bald. "

Ich beendete unser Gespräch bevor Maddy mir antworten konnte. Ich konnte sie gerade nicht mehr ertragen. Noch dazu hat sie mir die Sache mit Chris wieder ins Gedächtnis gerufen. Und das tat sehr weh. Ich hatte ihn sehr geliebt und ich bedauerte das unsere Beziehung nur so kurz war.

Meine Tränen verschleiern meinen Blick. Warum musste es nur so weh tun? Solange waren wir doch gar nicht zusammen gewesen und trotzdem tat es so verdammt weh. Ich hoffte, das der Schmerz durch meine Arbeit ein bisschen weniger wird. Und dieser blöde Trottel treibt es bestimmt gerade mit einem Flittchen, während ich mich hier quäle.

Ich sollte ihn einfach vergessen. Nur war das leichter gesagt als getan. Er bedeutete mir sehr viel. Nur beruhte das vermutlich nicht auf Gegenseitigkeit.

 

Ein paar Tage später, war ich wieder einigermaßen auf der Spur. Natürlich dachte ich oft an Christopher und auch an die beiden anderen Jungs, aber mein Praktikum ging jetzt einfach vor. Es war wichtig diese Chance zu nutzen und ich hatte mir wirklich den richtigen Profi ausgesucht. Er ließ mich an manchen Sitzungen teilnehmen. Natürlich nur, wenn er seine Patienten vorher gefragt hatte. Und Doktor Robinson gab mir ein paar Unterlagen, die ich bearbeiten durfte.

Es war wirklich eine Wucht mit ihm zu arbeiten. Ich konnte soviel von ihm lernen. Mit seiner Rezeptionistin verstand ich mich auch super. Sie hieß Julia und war 26 Jahre alt. Julia und ich tranken ab und zu einen Kaffee zusammen. Es war immer toll, jemand neues kennenzulernen.

Am Abend wollte der Doktor noch einmal mit mir sprechen. Ich hatte Angst, daß ich etwas falsch gemacht hatte. Hoffentlich ging es nicht darum, mich wieder los zu werden.

Er nahm mich beim Arm und dirigierte mich zu seinem Schreibtisch, wo er sich selbst auf seinen Stuhl setzte.

" Nun bleiben sie doch nicht stehen, Emma. Setzen sie sich!"

Ich nahm Platz und wartete bis er anfing zu reden. Als er nach einiger Zeit immer noch schwieg, begann ich zu sprechen.

" Entschuldigen Sie, wenn ich etwas falsch gemacht habe, aber lassen Sie mich bitte mein Praktikum hier bis zum Ende bringen. "

Überrascht sah er mich an. Ich wünschte ich könnte vorher sehen, was er dachte.

" Was meinen Sie? Sie denken wirklich das sie etwas falsch gemacht haben? "

" Ähm, ja. Worüber wollen Sie denn mit mir sprechen? "

" Emma, sie sind mir eine großartige Hilfe und ich wollte sie fragen ob sie an einem kleinen Job interessiert wären. Sie könnten noch mehr lernen und meine Bücher für ihr Studium verwenden.Von mir aus können Sie hier auch gerne Ihre Hausarbeiten erledigen, wenn ich sie mal nicht brauche. "

" Ist das ihr ernst? Ich bekomme von ihnen einen Job. Das ist super. Vielen Dank. "

" Das haben sie sich verdient So fleißig und zielstrebig wie sie sind. "

Ich konnte nicht anders. Ich sprang auf, eilte um den Tisch herum und umarmte ihn.

" Ist ja gut."

Ich ließ von ihm ab.

" Es tut mit wirklich Leid. Ich konnte nicht anders."

"Dafür brauchen sie sich nicht entschuldigen. Ich kann es verstehen. Kommen sie immer vor oder nach der Uni vorbei. Je nachdem wie sie es einrichten können. Und jetzt wünsche ich Ihnen noch einen schönen Abend. Bis morgen."

" Ja, bis morgen. Und vielen Dank noch mal. "

In voller Euphorie lief ich aus der Praxis und wusste nicht was ich als erstes tun sollte. Ich lief einfach durch die Stadt. Es war so schön heute Abend. Das ging solange bis ich gegen jemandem prallte.

" Es tut mir so leid. Das wollte ich nicht."

" Emma?"

Erst da sah ich auf. Und erkannte gegen wen ich gerade gestoßen bin.

" Ryan."

Natürlich. Es gab so viele Menschen in dieser Stadt und wem musste ich begegnen.

Genau. RYAN!!!

" Es tut mir sehr leid, Ryan, das ich nicht besser aufgepasst habe."

" Ist etwas passiert ? Du kannst mir alles erzählen, das weißt du doch."

Ich wusste nicht so recht, ob ich ihm aus meinem Leben erzählen sollte. Ja, natürlich würde ich mich gerne jemandem anvertrauen, aber ausgerechnet Ryan. Ob das klug war?

" Wollen wir zusammen einen Kaffee trinken? Dann kannst du mir alles erzählen. Ich höre wirklich gerne zu."

Es konnte ja nichts schaden, mich mit ihm zu unterhalten. Deshalb sagte ich zu und fünf Minuten später saßen wir an einem Tisch und warteten auf unsere Getränke.

" Also, warum warst du so schnell unterwegs? "

" Ich habe mir durch ein Praktikum, einen kleinen Job bei einem Psychologen ergattert. Bei ihm kann ich soviel lernen. Es ist einfach wunderbar."

Strahlend berichtete ich Ryan alles, was sich so zugetragen hatte, zumindest was mein Studium anging.

" Und was ist mit deinem Freund? Seid ihr noch zusammen? "

" Ryan, das geht dich eigentlich gar nichts an. Ich....."

Bevor ich weiter sprechen konnte, erschien die Kellnerin mit unseren Getränken. Sie stellte sie vor uns ab und verschwand dann wieder.

" Emma, bitte lass uns reden. Über uns."

"Ach Ryan, es gibt doch kein UNS. Du hast mich so verletzt, als du mich abgewiesen hast. Ich war so verwirrt und dann sah ich auch noch Christopher, wie er mit einer anderen rum macht. Das war einfach zu viel in letzter Zeit. Ich brauche jetzt erstmal Zeit für mich, um über alles nachzudenken. Bitte versteh das. "

Er nahm meine Hand und streichelte liebevoll darüber. Dabei sah er mich sanft an.

" Ich verstehe dich, Em. Natürlich gebe ich dir Zeit. Und ich möchte das du weißt, daß ich solange nichts mit anderen Mädchen habe.Versprochen."

Ich wusste nicht, was ich darauf erwidern sollte. Seine Worte rührten mich einfach. Ohne groß darüber nachzudenken verschränkte ich unsere Finger miteinander. E war ein sehr schönes Gefühl, seine Hand so zu halten.

" Emma, ich werde um dich kämpfen. Ich kann dich nicht einfach aufgeben. Dazu bedeutet du mir einfach zuviel."

" Ryan. Ich weiß nicht was ich sagen soll."

Ich starrte auf die Tischplatte. Ich konnte ihn jetzt einfach nicht ansehen. Da spürte ich, wie er mein Kinn mit seinen Fingern anhob. Er zwang mich regelrecht dazu, ihm ins Gesicht zu sehen.

" Du musst gar nichts sagen. Ich sehe es in deinen Augen. Und deine Augen lügen nicht. Sie sagen mir das ich dir nicht egal bin. Ich werde dich jetzt nicht weiter bedrängen. Du wirst schon richtig entscheiden."

Er stand auf und legte das Geld auf den Tisch. Dann kam er zu mir, beugte sich zu mir herunter und küsste mich auf die Wange.

" Bis bald, Emma. "

Mit diesen Worten verließ er mich. Ich konnte ihm nur nachsehen.

 

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BerndMooseckers Profilbild
BerndMoosecker Am 28.08.2018 um 21:29 Uhr
Hallo Rose,

Deine Erzählung Emma's Leben gefällt mir richtig gut. Es gibt aber etwas, das mich stört - beim Wechsel der Kapitel geht es in der Erzählung für mein Gefühl zu sprunghaft zu. Das ist nur mein subjektives Gefühl, andere sehen das wahrscheinlich anders, aber ich bevorzuge Erzählungen in den der Übergang zwischen den Kapiteln fließend ist.

Gruß Bernd
BerndMooseckers Profilbild
BerndMoosecker Am 29.08.2018 um 14:54 Uhr
@Rose1987 Keine Sorge, wie ich schon schrieb, es ist eher ein Gefühl bei mir - andere empfinden das sicher ganz anders und jeder Schreiber muss seinen eigenen Stil entwickeln, sonst ist das Geschriebene nicht authentisch.
Gruß Bernd
Rose1987s Profilbild
Rose1987 (Autor)Am 29.08.2018 um 14:06 Uhr
Erstmal finde ich es sehr schön das sie sich die Zeit genommen haben, meine Geschichte zu lesen. Über ihre Bewertung habe ich mich sehr gefreut und ihre Kritik werde ich beherzigen. Dies ist meine erste Geschichte, seien sie da ein bisschen nachsichtig mit mir. Ich versuche es aber anders zu machen.
LG Rose1987

Autor

Rose1987s Profilbild Rose1987

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Eine Bewertung

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Kapitel:28
Sätze:1.608
Wörter:17.022
Zeichen:93.438

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Diese Story wird neben Liebe auch in den Genres Erotik und Freundschaft gelistet.