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Freunde halten zusammen

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13.05.21 12:44
16 Ab 16 Jahren
In Arbeit

Jenta und Chris waren mal wieder mit Monja zum Essen verabredet. Sie wollten sich um 18 Uhr bei ihrem Lieblingsimbiss mit ihr treffen, doch sie kam einfach nicht. Sonst war Monja immer die, die schon auf die Beiden wartete. Irgendwas stimmte heute nicht.

„Irgendwie mache ich mir gerade Gedanken um Monja. Sonst wartet sie immer auf uns.“ sagte Chris

„Das stimmt, aber vielleicht ist ihr auch etwas dazwischen gekommen und sie verspätet sich.“ sagte Jenta

„Das kann schon sein, aber dann hätte sie sich doch gemeldet.“ sagte Chris

„Manchmal vergisst sie das auch.“ sagte Jenta

Chris versuchte Monja auf dem Handy anzurufen, aber sie ging nicht dran. Als sie eine Stunde später immer noch nicht aufgetaucht war und auch nicht ans Handy ging, beschlossen Jenta und Chris mal bei ihr zu Hause vorbei zu fahren und nach dem Rechten zu schauen.

Monjas Auto stand vor der Tür, also musste sie auch zu Hause sein. Aufs Klingeln hörte sie aber nicht. Hier stimmte etwas nicht. Der Hund war am Bellen und hörte einfach nicht auf.

„Was zu Teufel ist hier los? Ihr Auto steht, der Hund ist zu Hause und bellt, aber sie öffnet die Tür einfach nicht.“ sagte Jenta

„Ich habe gerade auch keine Ahnung. Vielleicht sollten wir ihre Eltern mal anrufen und fragen, ob die irgendetwas wissen.“ schlug Chris vor

„Das ist eine Gute Idee.“ sagte Jenta und rief dort an.

Monjas Eltern wussten aber leider auch nichts. Sie hatten aber einen Zweitschlüssel und wollten gleich mal vorbeikommen.

„Ihre Eltern konnten mir auch nichts sagen, aber sie kommen mit dem Zweitschlüssel vorbei und dann wollen wir mal nachschauen.“ sagte Jenta

„Das ist gut. Dann bleibt uns jetzt nichts anderes übrig, als zu warten und es weiter zu versuchen, ob sie uns die Tür öffnet.“ sagte Chris

Chris und Jenta klingelten Sturm, aber Monja reagierte gar nicht auf ihr klingeln. Also blieb den Beiden nichts anderes übrig, als zu warten, bis Monjas Eltern da waren. Kurze Zeit später waren ihre Eltern endlich da. Sie öffneten mit dem Zweitschlüssel die Tür. Zu Viert durchsuchten sie die ganze Wohnung, bis Chris Monja endlich im Schlafzimmer fand. Sie saß in der Ecke und war am Weinen.

„Was ist los?“ fragte Chris

„Nichts.“ sagte Monja

„Das glaube ich dir jetzt nicht ganz. Du sitzt hier in der Ecke und weinst. Deine Eltern und Jenta laufen auch noch hier in der Wohnung rum. Wir haben uns Sorgen gemacht, weil du nicht zu unserer Verabredung erschienen bist und nicht auf unsere klingeln reagiert hast.“ sagte Chris

„Ich kann nicht mehr.“ sagte Monja und lief weinend aus dem Zimmer.

„Wo rennst du denn jetzt wieder hin. Bleib mal hier.“ sagte Chris

Chris lief Monja hinterher. Auch Jenta und Monjas Eltern rannten ihr nach. Als Monja allerdings aufs Garagendach kletterte, ahnten alle böses.

„Lass den Quatsch.! schrie Monjas Mutter

„Ich kann nicht mehr.“ sagte Monja

„Was ist denn passiert?“ fragte Jenta

„Ich will nicht darüber reden.“ sagte Monja

Chris nahm Jenta an die Seite.

„Wir müssen irgendwie auf das Dach drauf, ohne das sie es bemerkt. Hier ist gewaltig was nicht in Ordnung.“ sagte Chris

„Du hast Recht, aber wie sollen wir das anstellen?“ fragte Jenta

„Wir müssen von hinten an die Garage und von dort aus auf das Dach.“ sagte Chris

Gesagt, getan. Chris und Jenta kletterten Monja hinterher aufs Dach und tatsächlich war sie so beschäftigt, dass sie die Beiden hinter ihr gar nicht bemerkte.

Vorsichtig packte Chris nach Monjas Hand und zog sie vom Rand weg.

„Was machst du denn für einen Unsinn. Du kannst doch mit uns über alles reden.“ sagte Jenta

Monja lag weinend bei Chris im Arm.

„Lass uns jetzt erst einmal hier wieder runter gehen, bevor die Nachbarn noch denken, dass wir alle springen wollen und die Feuerwehr rufen.“ sagte Chris

„Gute Idee. Es könnte aber auch sein das wir eine Party hier auf dem Dach feiern.“ sagte Jenta grinsend.

„Witzig.“ sagte Monja

Chris und Jenta waren froh, dass sie es geschafft hatten, Monja vom Dach zu holen.

„Was ist passiert?“ fragte Chris

„Heute Morgen stand mein Ex-Freund vor meiner Tür und war auf der Suche nach ein paar Sachen, die er vor 6 Jahren hier vergessen hatte. Er will sie bis morgen haben, ansonsten will er mir was antun.“ sagte Monja

„Aber warum willst du dich dann vom Garagendach stürzen? Mal abgesehen davon, dass du den Sprung überlebt hättest.“ sagte Jenta

„Ich halte es einfach nicht mehr aus, dass er wieder hier auftaucht.“ sagte Monja

„Wenn so etwas ist, dann rede doch bitte mit uns und mach nicht so einen Scheiß“ sagte Chris

„Genau, wir sind doch immer für dich da.“ sagte Jenta

Jenta und Chris waren froh, dass sie es noch rechtzeitig geschafft hatten, aber sie wussten auch, dass sie Monja jetzt im Moment nicht alleine lassen konnten.

Jenta und Chris blieben die ganze Nacht bei Monja. Irgendwie konnte keiner der Beiden heute nach Hause fahren und dann auch noch ruhig schlafen. Sie machten sich viel zu viele Sorgen um ihre Freundin, denn beide glaubten nicht an die Geschichte, die Monja ihnen vorhin erzählt hatte. Wenn sie sich so verhielt, musste etwas viel Schlimmeres passiert sein. Nur was?
An diesem Abend wollten Jenta und Chris sie aber erst einmal in Ruhe lassen.
Während Jenta und Chris in dieser Nacht kaum ein Auge zu machten, schlief Monja fest wie ein Stein. Es schien, als hätte die ganze Sache Monja viel Kraft gekostet.
Am nächsten Morgen saßen alle gemeinsam am Frühstückstisch. Monja stocherte allerdings mehr in ihrem Essen rum und bekam keinen Bissen runter.
„Was ist los?“ fragte Jenta
„Nichts. Es ist alles in Ordnung.“ sagte Monja
„Irgendetwas ist doch. Du hast noch nichts gegessen und stocherst nur darin rum:“ sagte Chris
„Mir ist im Moment alles zu viel.“ sagte Monja
„Dann sag uns doch mal was los ist. Wir sind doch immer für dich da.“ sagte Jenta
„Ich kann im Moment nicht darüber reden.“ sagte Monja
„Dann versuch zumindest mal etwas zu essen.“ sagte Chris
„Ich habe keinen Hunger.“ sagte Monja und kippte kurz danach einfach um.
„Das fehlte jetzt auch noch.“ sagte Jenta
„Allerdings. SIe muss langsam mal was essen.“ sagte Chris
Jenta und Chris halfen Monja auf die Beine und legten sie erst einmal aufs Sofa.
„Monja du musst etwas essen. So geht das nicht weiter.“ sagte Jenta
„Ich bekomme aber keinen Bissen runter.“ sagte Monja
„ Versuch zumindest mal ein kleines bisschen zu essen.“ sagte Chris
Plötzlich fing Monja an am ganze Körper zu zittern. Chris und Jenta merkten sofort, dass irgendetwas nicht stimmte.
„Was ist passiert? Du zitterst am ganze Körper.“ fragte Chris
„Vor dem Fenster ist eben ein Mann hergelaufen und hat hier reingeschaut.“ sagte Monja
„Bist du dir sicher?“ fragte Jenta nach
„Ja, da bin ich mir sehr sicher.“ sagte Monja
„Jenta und ich schauen mal nach. Bleib ruhig, wenn da jemand war, dann finden wir ihn oder zumindest noch Spuren.“ sagte Chris
Chris hatte irgendwie ein komisches Gefühl bei der Sache, deswegen wollte sie nicht alleine draußen nachschauen.
Jenta und Chris gingen zusammen nach draußen.
„Meinst du wir finden hier etwas?“ fragte Jenta
„Sicher bin ich mir nicht, aber wir sollten Monjas Aussage ernst nehmen. Es kann sein, dass sie vor diesem Typ hat und deswegen auch die Sache gestern.“ sagte Chris
„Dann lass uns mal schauen.“ sagte Jenta
„Irgendwie ist das hier gerade etwas unheimlich.“ sagte Chris
„Das stimmt allerdings.“ sagte Jenta
Jenta und Chris gingen ums ganze Haus, fanden aber Niemanden. Allerdings fanden sie direkt neben dem Fenster eine Dashcam, die der Typ wahrscheinlich verloren hatte.
„Wie sollen wir den jetzt an Hand der Dashcam rausfinden, wer der Typ war?“ fragte Jenta
„Eventuell finden wir etwas raus, wenn wir die Videos auf der Kamera anschauen.“ sagte Chris
„Das kann gut sein.“ sagte Jenta
Die Beiden gingen wieder rein, um gemeinsam mit Monja die Videos von der Dashcam anzuschauen.
„Draußen war niemand mehr, aber wir haben direkt neben dem Fenster diese Dashcam gefunden und ich denke, der Typ wird wieder kommen, wenn er merkt, dass er sie verloren hat. Wir schauen uns jetzt einfach mal die Videos an, vielleicht können wir ja rausfinden, wer er ist und was er hier wollte.“ sagte Chris
„Aber ich habe da mal eine ganz andere Frage: Kann es sein, dass du gestern so drauf warst, weil du von jemanden verfolgt wirst?“ fragte Jenta
„Ja und ich denke, es hat etwas mit meinem Ex-Freund zu tun.“ sagte Monja
Endlich hatten die Beiden mal eine Antwort, auch wenn sie das schon vermutet hatten.
„Warum hast du uns denn gestern nichts davon gesagt?“ fragte Chris „Ich hatte Angst, dass ihr euch über mich lustig macht.“ sagte Monja
„Wir machen uns doch nicht über dich lustig. Wir sind deine Freunde und mit uns kannst du über alles reden.“ sagte Jenta
„Eigentlich weiß ich das ja, aber ich hatte einfach Angst.“ sagte Monja
„Ist ja schon gut. Wir passen auf dich auf:“ sagte Jenta
Jenta und Chris wussten, dass sie jetzt auf ihre Freundin aufpassen mussten.
Die Drei schauten die Videos von der Dashcam an. Was sie dort sahen, konnten sie nicht glauben.
Der Typ schien Monja schon wochenlang verfolgt zu haben. Egal wo sie sich aufhielt, der Typ war ihr scheinbar auf Schritt und Tritt gefolgt.
„Der war ja überall, wo ich auch war.“ sagte Monja
„Das allerdings und ich denke, dass er auch gleich wieder auftaucht.“ sagte Chris
Kaum hatte Chris den Satz zu Ende gesprochen, fing Monja plötzlich an zu schreien.
„Was ist los?“ fragte Jenta
„Da ist der Typ wieder.“ sagte Monja
„Bleib ruhig. Wir sind bei dir.“ sagte Chris
„Das macht mir aber Angst.“ sagte Monja
„Du brauchst keine Angst zu haben. Wir sind doch immer für dich da.“ sagte Jenta
„Das sagt ihr so einfach.“ sagte Monja
„Solange wir bei dir sind , brauchst du keine Angst zu haben.“ sagte Chris
Chris und Jenta beobachteten den Typen die ganze Zeit, ließen aber auch Monja nicht aus den Augen.
„Ich glaube, wir sollten mal nach draußen gehen und ihn ansprechen.“ sagte Chris
„Denke ich auch.“ sagte Jenta
„Ihr könnt mich hier doch jetzt nicht alleine lassen.“ sagte Monja
„Wir sind doch gleich wieder da.“ sagte Chris
Chris und Jenta beruhigten Monja ein bisschen und dann gingen sie nach draußen.
„Was zum Teufel suchen sie hier?“ fragte Chris
„Nichts:“ sagte der Typ
„Dann haben sie hier auch nichts verloren.“ sagte Chris
„Ich habe hier was verloren.“ sagte der Typ
„Dann suchen sie ja doch etwas hier und ich kann mir vorstellen was sie hier suchen.“ sagte Chris
„Sie haben hier nicht zufällig ihr Dashcam verloren.“ sagte Jenta
„Die suche ich, aber was soll das Theater hier?“ fragte der Typ
„Ganz einfach. Sie laufen mit dieser Kamera immer unserer Freundin hinterher und filmen sie. Und wir möchten jetzt wissen, warum Sie das machen.“ sagte Jenta
„Mich hat da so eine Frau angesprochen und mir Geld dafür gegeben.“ sagte der Typ.
„Eine Frau? Hat Sie Ihnen auch gesagt, warum sie das machen sollen?“ fragte Chris nach
„Nein, ich sollte ihr nur folgen und sie filmen und mehr nicht.“ sagte Der Typ
„Lassen Sie uns am Besten mal rein gehen.“ sagte Jenta
Die Drei gingen rein. Als Monja den Typen sah, schreckte sie auf und fing an zu zittern.
„Alles gut. Ich glaube, er hat uns allen etwas zu sagen.“ sagte Chris
„Mich hat eine Frau abgesprochen und mir Geld dafür gegeben, dass ich Sie verfolge und filme.“ sagte der Typ
„Wie sah die Frau aus?“ fragte Monja
„Lange dunkle Haare, etwas größer wie Sie und hatte einen kleinen Hund dabei.“ sagte der Typ
„Das hört sich an wie Angela. Aber was wollte sie damit bezwecken.“ sagte Chris
„Das würde mich jetzt auch mal interessieren.“ sagte Jenta
„Vielleicht sollten wir ihr eine Falle stellen, um festzustellen, ob sie es überhaupt ist.“ sagte Chris
„Stimmt, auch wenn die Beschreibung auf sie passt, aber sie muss es ja nicht unbedingt sein.“ sagte Jenta
„Was habt ihr Beiden jetzt wieder vor?“ fragte Monja
„Ganz einfach, der junge Mann muss ihr ja die Videos bringen und wir schauen bei der ganzen Aktion zu.“ sagte Chris
„Das ist eine gute Idee.“ sagte Monja
„Jetzt muss er nur noch mitspielen und darf uns nicht verraten.“ sagte Jenta
„Ich bin dabei.“ sagte der Typ
Eine Stunde später war alles so weit. Die Vier machten sich auf den Weg zum Treffpunkt

Am Treffpunkt angekommen, warteten die Vier gespannt auf die Frau die, die ganze Aktion gestartet hatte.

Als diese Frau endlich kam, konnte Chris es nicht glauben.  Tatsächlich erschien Angela am Treffpunkt, aber was sollte die Aktion.

Ohne großartig zu überlegen, kamen Monja, Jenta und Chris aus ihrem Versteck und beschlossen sie anzusprechen.

„Was sollte diese ganze Aktion?“ fragte Chris und fiel damit mit der Tür ins Haus

„Was denn? Irgendwie muss man doch rausfinden was manche Menschen treiben.“ sagte Angela

„Das geht dich doch einen Scheißdreck an.“ sagte Jenta

„Warum darf ich denn nichts wissen. Die letzen Tage geht ihr mir doch alle aus dem Weg.“ sagte Angela

„Das hat auch schon seine Gründe, aber trotzdem muss man niemanden ausspionieren und in Angst und Schrecken versetzen.“ sagte Chris

„Ihr tut doch immer so geheimnisvoll.“ sagte Angela

„Du musst ja auch nicht alles wissen.“ sagte Jenta

„Wenn ich denke, dass es für mich wichitg sein könnte, dann möchte ich es aber wissen.“ sagte Angela

„Du darfst alles essen, aber nicht alles wissen.“ sagte Chris und lief Monja hinterher

Jenta hatte noch gar nicht bemerkt, dass Monja weggelaufen war.

„Ich glaube das jetzt einfach nicht. Jetzt fängt sie an mir hinterher zu spionieren, um etwas raus zu finden.  Hätte sie nicht einfach fragen können, anstatt im Leben anderer Menschen rum zu schnüffeln?“ sagte Monja

„Das hätte sie tun können, hätte aber wahrscheinlich keine Antwort darauf bekommen.“ sagte Chris

„Die hat sie doch nicht mehr alle.“ sagte Jenta

„Und ich befürchte, sie hört auch noch nicht damit auf.“ sagte Chris

„Wie kommst du denn darauf?“ fragte Jenta

„Ich denke, dass uns auch jemand gefolgt ist.“ sagte Chris

„Das kann gut möglich sein. Aber wozu braucht sie die Videos?“ fragte Jenta

„Ich habe keine Ahnung. Vielleicht will sie selber sehen, was wir treiben.“ sagte Chris

„Sie hat mich in Angst und Schrecken versetzt.“ sagte Monja

„Das haben wir gemerkt.“ sagte Jenta

„Wenn du magst, kannst du gerne heute Nacht bei mir schlafen.“ sagte Chris

„Das ist vielleicht keine schlechte Idee.“ sagte Monja

Nach diesem Erlebnis blieb Monja bei Chris.

„Ich verstehe diese Frau nicht.“ sagte Monja.“

„Ich glaube, diese Frau braucht man auch nicht zu verstehen.“ sagte Chris

Monja und Chris machten sich einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher.

Die kommende Nacht schlief Monja tief und fest. Sie wusste, dass sie bei Chris keine Angst haben musste und das sie dort in Sicherheit war.

Am nächsten Morgen tauchte Jenta schon früh bei den Beiden auf.

„Guten Morgen, du bist ja schon früh auf den  Beinen.“ sagte Chris

„Guten Morgen, ich glaube, ich habe da etwas rausgefunden Angela scheint ja tatsächlich etwas wissen zu wollen, dass sie nichts angeht,“ sagte Jenta

„Natürlich will sie alles wissen, auch wenn sie es nichts angeht. Hauptsache sie hat wieder einen Grund andere fertig zu machen.“ sagte Chris

„Aber warum macht sie dann solche Aktionen nicht mit jemand anders, sondern mit mir?“ fragte Monja

„Ganz einfach, sie will etwas wissen was wir ihr nicht sagen und jetzt versucht sie es mit allen Mitteln zu erfahren.“ sagte Chris

„Klingt logisch.“ sagte Jenta

Die Drei rätselten noch eine ganze Weile darüber, aber für alle war klar, dass sie Monja jetzt schützen mussten.

Jenta, Chris und Monja hofften, dass die Aktionen jetzt endlich ein Ende hatte. Doch sie hatten sich getäuscht. Schon am selben Abend ging es weiter.

 

„Was soll denn das jetzt schon wieder?“ fragte Jenta

 

„Ich glaube, diese Frau kann es nicht lassen.“ sagte Chris

„Sie muss langsam damit aufhören, sonst werde ich hier noch verrückt.“ sagte Monja

„Entspann dich mal. Du kannst so lange bei uns schlafen, bis es wieder vorbei ist.“ sagte Chris

„Das wird doch nie enden. Ich kann einfach nicht mehr.“ sagte Monja

„Das wird schon vorbei gehen. Irgendwann gibt diese Frau auf.“ sagte Chris

„Wenn du magst, können Chris und ich morgen ja noch einmal auf der Tankstelle vorbeifahren und dieser Frau ins Gewissen reden.“ sagte Jenta

„Wenn ihr wollt, könnt ihr es gerne versuchen.“ sagte Monja

„Dann werden wir morgen mal dort vorbeifahren und ihr ins Gewissen reden. Dass was diese Frau treibt, ist ja purer Psychoterror und das kann nicht so weiter gehen.“ sagte Jenta

Am nächsten Morgen fuhren Chris und Jenta an die Tankstelle um diese Frau zur Rede zu stellen und ihr endlich mal zu erklären was sie da treibt.

„Was wollt ihr denn hier?“ fragte Angela

„Ganz einfach. Wir wollen mit dir reden.“sagte Chris

„Worum geht es?“ fragte Angela nach

„Es geht darum, was du mit Monja treibst. Du weißt schon, dass es purer Psychoterror ist und wir auch hätten zur Polizei gehen können.“ sagte Jenta

„Das ist kein Psychoterror. Irgendwie müssen wir ja etwas rausfinden.“ sagte Angela

„Ganz genau. Ihr steckt doch immer eure Köpfe zusammen und wenn einer von uns kommt, sagt ihr kein Wort mehr.“ mischte sich Sabine ein.

„Wir haben Übrigends Svenja und ihren Vater auch hier herbestellt.“ sagte Jenta

„Das hätte aber auch nicht sein müssen.“ sagte Angela

„Doch, die Beiden müssen auch mal mitbekommen, was du so treibst. Es kann doch nicht sein, dass du mit anderen Menschen so umgehst.“ sagte Chris

„Ich habe nichts Schlimmes gemacht.“ sagte Angela

„Du bist vielleicht der Meinung, dass es nichts Schlimmes ist. Für Monja ist es aber der pure Stress. Ihr geht es richtig schlecht und euch scheint, dieser Umstand nicht einmal zu interessieren.“ sagte Jenta

„Warum sollte es mich denn auch interessieren?“ sagte Angela

„Willst du, dass wir das auch mal mit dir machen?“ fragte Chris

„Nein, will ich nicht,“ sagte Angela

„Dann lass du es jetzt auch. „ sagte Chris

Angela und Chris waren mal Freunde und jetzt schien der Streit endgültig zu eskalieren. Dass die Beiden sich schon vor ein paar Wochen in die Haare bekommen hatten, wusste Svenja. Sie hatte trotzdem die leise Hoffnung, dass sie sich wieder vertragen würden, aber im Moment dieser Wunsch in ganz weite Ferne zu rutschen schien.

„Ihr wart bis vor ein paar Wochen, die besten Freunde. Eigentlich hätte ich mich da auch nicht weiter eingemischt, da ihr euch auch von ganz alleine wieder vertragt, aber dieses Mal scheint ihr euch ja nicht mehr beruhigen zu wollen. Was zum Teufel ist damals passiert?“ fragte Svenja

„Was sollte denn passiert sein?“ fragte Angela

„Ihr habt euch über irgendetwas so gestritten, dass ihr euch dieses Mal einfach nicht mehr vertragen könnt.“ sagte Svenja

Dann kam Monja plötzlich angerannt. Sie war völlig panisch und total aus der Puste.

„Was ist passiert?“ fragte Chris

„Dieser Typ verfolgt mich schon die ganze Zeit.“ sagte Monja

„Entspann dich erst einmal. Du bist hier in Sicherheit.“ sagte Jenta

„Was ist das jetzt schon wieder für eine Aktion?“ schrie Chris Angela an

„Irgendwie muss man ja hinter euer Geheimnis kommen.“ sagte Angela und schien dabei überhaupt kein schlechtes Gewissen zu haben

„Du hörst jetzt endlich auf die Drei zu verfolgen oder es gibt hier richtig Ärger.“ sagte Svenja sauer

„Dann sollen die Drei mir auch mal meine Fragen beantworten.“ sagte Angela

„Die sind dir keine Rechenschaft schuldig.“ sagte Svenja

„Chris redet seit Wochen nicht mit uns. Wenn wir sie etwas fragen, weicht sie uns aus.“ sagte Sabine

„Und das ermächtigt euch in ihrem Privatleben herumzuschnüffeln.“ sagte Svenja

„Die haben doch Geheimnisse.“ sagte Angela

„Die Drei können doch so viele Geheimnisse vor euch haben, wie sie wollen. Aber mich interessiert jetzt mal, was du vor ein paar Wochen für einen Streit mit Chris hattest.“ sagte Svenja

„Ich wollte lediglich von ihr, dass sie am Wochenende die Spätschicht an beiden Tagen macht, da ich zu viele Stunden habe und Sabine nur den Frühdienst machen wollte. Und am Samstag war Chris nun mal nur Früh eingetragen und Sonntag gar nicht. Und da hat sie zu mir gesagt, dass sie am Samstag nur bis 12 Uhr kann und Sonntag kann sie nicht arbeiten, weil sie nicht da ist. Sie meinte nur, dass ich dann arbeiten soll und dass Sabine gesagt hat, dass die Mitarbeiterin die Frühdienst macht, auch mal die Mittelschicht machen kann, als Jenta nur Früschicht gemacht hat.“ sagte Angela

„Und dann hast du versucht sie dazu zu zwingen, indem du meinen Vater angerufen hast und hast sie mit seinem Einverständnis einfach in den Dienstplan eingetragen.“ sagte Svenja

Langsam wurde Svenja stinkesauer.

„Irgendjemand muss ja am Wochenende die Spätschicht übernehmen.“ sagte Angela

„Ja, aber das ist nicht deine Arbeit dich darum zu kümmern, sondern die von meinem Vater. Und außerdem ist Chris nicht fürs Wochenende eingestellt und wenn sie sagt, sie kann nicht, dann ist das auch so. Und Sabine könnte ruhig auch mal die Mittelschicht oder die Spätschicht übernehmen.“ sagte Svenja

„Und dann haben wir uns hier an der Tankstelle tierisch gestritten und seit dem redet sie nicht mehr mit mir.“ sagte Angela

„Und auch mit den Kollegen redet sie nicht viel und mir sagt sie auch nichts mehr.“ sagte Sabine.

„Sie wird schon einen Grund dafür haben.“ sagte Svenja

„Aber sie kann doch nicht immer um alles ein Geheimnis machen.“ sagte Angela

„Sie kann so viele Geheimnisse haben, wie sie will.“ sagte Svenja

„Lasst Monja doch einfach in Ruhe und haltet euch aus unseren Dingen raus. Es ist nicht immer gut sich in Dinge einzumischen, die einen nichts angehen.“ sagte Chris

„Aber man kann ja auch mal freiwillig mit uns sprechen.“ sagte Sabine

„Hört mal gut zu ihr Zwei. Es kann ja nicht sein, dass ihr euch seit neusten in Angelegenheiten einmischt, die euch nichts angehen.“ sagte Svenja

„Wir wollen doch nur wissen, ob die Drei etwas im Schilde führen.“ sagte Sabine

„Lasst es einfach sein, sonst gibt es richtig Ärger.“ sagte Svenja

„Alles klar. Verstanden. Wir werden es jetzt lassen.“ sagte Angela

Ob die Beiden wirklich verstanden hatten, dass sie diese Aktionen endlich lassen sollten wusste keiner der anwesenden Personen.

In den letzten Tagen hatten die Beiden keine seltsame Aktion mehr gemacht, aber noch glaubten Jenta, Chris und Monja nicht an dauerhafte Ruhe.

„Ich glaube noch nicht daran, dass die Beiden aufgeben.“ sagte Monja

„Ich auch nicht. Vor allem hätte ich nicht gedacht, dass die Beiden zusammen dahinter stecken.“ sagte Chris

„Das stimmt. Dass Angela dahinter steckt, hatten wir ja bereits geahnt noch bevor wir es rausfanden.“ sagte Jenta

„Ich frage mich nur, was die Beiden damit bezwecken wollten.“ sagte Monja

„Ganz einfach, die Beiden haben bemerkt, dass ich ein Geheimnis habe und das wollten sie rausfinden:“ sagte Chris

„Und sie dachten, dass sie dich so zum Reden bringen.“ sagte Jenta

„Auf jeden Fall lassen wir dich jetzt nicht alleine.“ sagte Chris

„Genau, es ist immer einer von uns in deiner Nähe.“ sagte Jenta

„Ich bin echt droh, dass ich Freunde wie euch habe.“ sagte Monja

Kaum hatte Jenta die Worte zu Ende gesprochen, war Monja auch schon eingeschlafen.

In der letzten Zeit hatte Monja ganz schön gelitten.

„Wir lassen Monja jetzt schlafen. Sie braucht den Schlaf jetzt.“ sagte Chris

„Das stimmt. Ich hoffe das Sabine und Angela endlich Ruhe geben.“ sagte Jenta

„Das hoffe ich auch, aber ich glaube nicht daran. Irgendetwas führen die Beiden im Schilde.“ sagte Chris

„Wie kommst du darauf?“ fragte Jenta

„Es ist so ein Bauchgefühl. Erst haben die Beiden diskutiert und dann haben sie einfach si aufgegeben. Da stimmt etwas nicht.“ sagte Chris

„Das kannst du Recht haben.“ sagte Jenta

„Aber jetzt nutzen wir erst einmal die Ruhe, damit Monja zu Ruhe kommt.“ sagte Chris

„Das ist eine gute Idee.“ sagte Jenta

Dann fing Monja plötzlich an zu schreien.

„Ich glaube, wir sollten mal schauen, was los ist:“ sagte Jenta

Die Beiden rannten sofort zu Monja ins Wohnzimmer.

„Was ist passiert?“ fragte Jenta

„Angela stand eben neben mir.“ sagte Monja

„Das kann nicht sein. Wir haben keinen von den Beiden in die Wohnung gelassen.“ sagte Jenta

„Sie war wirklich da.“ sagte Monja

„Ich glaube, du hast schlecht geträumt.“ sagte Chris und nahm Monja in den Arm.

Jenta und Chris versuchten Monja ein bisschen beruhigen.

„Sie war hier.“ sagte Monja zitternd.

„Entspann dich mal. Hier bist du in Sicherheit. Das war mit Sicherheit nur ein schlechter Traum.“ sagte Jenta

Monja war fix und alle. Sie wusste nicht mehr, was sie machen sollte. Chris und Jenta wollten vorsichtshalber mal ums Haus gehen. Vielleicht hatte Angela auch  nur am Fenster gestanden.

„Wir schauen vorsichtshalber draußen mal nach.“ sagte Jenta

„Ihr könnt mich doch jetzt hier nicht alleine lassen.“ sagte Monja

„Wir laufen doch nur ums Haus und hier drin kann keiner sein.“ sagte Chris

„Doch sie stand eben direkt neben mir.“ sagte Monja

„Wenn das so weiter geht, bist du ein Fall für einen Psychologen.“ sagte Jenta

Jenta und Chris gingen ums Haus, aber dort war Niemand zu sehen.

„Das war mit Sicherheit nur ein Alptraum.“ sagte Jenta

„Das glaube ich auch.“ sagte Chris

„Dann lass uns mal wieder rein gehen.“ sagte Jenta

Die Beiden gingen wieder rein.

„Draußen war auch niemand.“ sagte Chris

„Sie war hier.“ sagte Monja

„Beruhige dich mal. Ich glaube im Moment lassen die Beiden uns in Ruhe.“ sagte Jenta

Chris und Jenta spürten, wie schlecht es ihrer Freundin ging.

Chris setzte sich zu Monja und nahm sie einfach in den Arm.

Monja schlief im Arm ihrer Freundin wieder ein. Jetzt konnte sie sich wieder entspannen.

Jenta und Chris wurden das seltsame Gefühl nicht los, dass Angela und Sabine jetzt geschafft hatten, was sie wollten.

„Wenn das so weiter geht, ist Monja reif für den Psychologen.“ sagte Jenta

„Das befürchte ich auch. Dann haben die Beiden ihr Ziel erreicht.“ sagte Chris

Ein paar Stunden später, wachte Monja wieder auf. Der Schlaf schien ihr ganz gutgetan zu haben. Man merkte ihr die Entspannung an.

„Gut geschlafen?“ fragte Jenta

„Jetzt schon.“ sagte Monja

„Willst du erst einmal einen Kaffee trinken?“ fragte Jenta
„Gerne.“ sagte Monja

Jenta brachte ihr eine Tasse Kaffee. Jenta und Chris waren froh, dass es Monja jetzt etwas besser ging.

„Hier hast du erst einmal eine Scheibe Brot, damit du mal was in den Magen bekommst.“  sagte Jenta

„Danke, aber ich bekomme nichts zu Essen runter.“ sagte Monja

„Bitte versuch zumindest mal eine Kleinigkeit zu Essen. Wenn du magst, kann ich dir auch einen Joghurt bringen. Aber bitte iss zumindest etwas.“ sagte Jenta

„Wir meinen es nur gut. Du brauchst die Kraft jetzt auch.“ sagte Chris

„Ist ja schon gut.“ sagte Monja

Chris und Jenta wussten, wie wichtig es jetzt war, das Monja wieder etwas zu sich nahm.

„Wisst ihr, dass ich froh bin euch zu haben.“ sagte Monja

„Wir sind deine Freunde und wir helfen dir gerne.“ sagte Jenta

Monja verstand gar nicht, was sie Angela und Sabine getan hatte. Auch Jenta und Chris verstanden nicht, was die Beiden gegen Monja hatten.

„Ich verstehe nicht, was ich den Beiden getan habe.“ sagte Monja

„Wir wissen auch nicht, warum sie diese Aktionen mit dir treiben.“ sagte Jenta

„Aber wir werden es bestimmt noch rausfinden.“ sagte Chris

„Die werden uns das bestimmt nicht freiwillig sagen.“ sagte Monja

„Das glaube ich auch, aber irgendwie kommen wir dahinter.“ sagte Jenta

„Es wird schon alles wieder gut werden.“ sagte Chris

„Das sagt ihr so einfach.“ sagte Monja

„Ich weiß, dass es für dich nicht leicht ist, aber nur gemeinsam sind wir stark. Und wir wissen zumindest schon einmal, dass die Beiden nur Chris ihr Geheimnis wissen wollen.“ sagte Jenta

„Aber warum verfolgen sie mich dann?“ fragte Monja

„Ich denke mal, dass Sabine und Angela mitbekommen haben das wir drei in der letzten Zeit ziemlich viel zusammen unternommen haben.“ sagte Jenta

„Ok.“ sagte Monja

Chris und Jenta merkte, dass ihre Freundin durch die ganzen Aktionen ziemlich verunsichert war. Aber die Beiden wussten im Moment auch nicht mehr was sie machen sollten.

Feedback

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1
JoKarters Profilbild
JoKarter Am 15.03.2021 um 21:48 Uhr
Gerade noch rechtzeitig, das gelingt nicht immer, ...schlimm ist es dann für die Hinterbliebenen, aber alles wird gut mit solchen Freunden.
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BerndMooseckers Profilbild
BerndMoosecker Am 14.04.2021 um 12:06 Uhr
Sehr intensiv beschriebene Gefühle von Angst und Hilflosigkeit. Ich hoffe, die Geschichte geht am Ende gut aus.

Gruß Bernd
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Deidaras Profilbild
Deidara Am 13.04.2021 um 19:52 Uhr
Ich warte immer noch auf eine Erklärung!

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Mausis Profilbild Mausi

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Diese Story wird neben Freundschaft auch im Genre Angst gelistet.