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Ein starker Raucher ist ein schwacher Mensch

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9.7.2018 20:04
16 Ab 16 Jahren
Heterosexualität
In Arbeit

12 Charaktere

Lucy Miller

Protagonistin (genauere Infos gibt es zu den einzelnen Personen immer wieder nebenbei in den Kapiteln)

Scott Phillips

Protagonist

Karl Banne

Dealer/Nebenperson

Timo

Nebenperson/verrückter Vogel

Mina

ehemalige beste Freundin von Lucy/Nebenperson

Nando

schwuler, guter Freund von Lucy/Cousin von Scott/Nebenperson

John

Ex von Lucy/Nebenperson

Ron

abhängig/Nebenperson

Kyle

Partymaschine/Nebenperson

Frau Miller&Herr Miller

Eltern von Lucy/Nebenpersonen

Tante Rose

wohlhabende Tante von Lucy/Nebenperson

Hannah

Klassenkameradin von Lucy/Nebenperson

 

,,Am schwersten beim Rauchen ist der Anfang, ist der erst mal geschafft, steht dem Schaden nichts mehr im Weg."- -Manfred Heinrich

 

Schon seit mehreren Minuten starre ich auf mein Handy und warte auf seine Antwort. Er war das letzte Mal 16:34Uhr online. Jetzt ist es 18:11Uhr. Meine Finger beginnen nervös auf meinem Tisch zu tippen und mein Fuß wackelt die ganze Zeit. Mein Weed ist komplett aufgebraucht. Karl ist der einzige hier in der Nähe, der das Zeug zu einem Preis anbietet, der mich nicht sofort komplett arm macht. Ich würde nicht sagen, dass ich süchtig bin, aber ich brauche es. Zum Abschalten, zum Entspannen... zur Erweiterung meines Horizonts.. zur Betäubung. 

Seit meine Eltern vor 4 Jahren einfach abgehauen sind, geht es mit mir bergab. Bei meiner Geburt waren beide noch sehr jung und anscheinend haben sie nach 13 Jahren auch mal gemerkt, dass sie es nicht schaffen ein Kind großzuziehen. Seitdem lebe ich bei meiner Tante, die kaum zu Hause ist. Entweder ist sie auf Geschäftsreise oder bei ihrem Freund. Also bin ich so gut wie immer alleine in diesem großen Haus. Ich bin nicht die Person, die Freunde gerne zu sich nach Hause einlädt, ich gehe lieber zu ihnen. Dann muss ich danach nicht aufräumen oder vorher für genug Essen und Trinken und so'n Zeug sorgen. 

Die Sommerferien sind bald vorbei und dann muss ich wieder zur Schule. Ich bin gerade dabei mein Abitur zu machen, obwohl ich da eigentlich gar kein Bock zu habe, doch meine Tante möchte diesen Abschluss unbedingt für mich. Den Wunsch erfülle ich ihr, da ich hier kostenlos leben darf und sie immer für genug Lebensmittel sorgt. Kleidung, Schminkzeug und sowas muss ich von dem wöchentlichen Taschengeld von ihr selbst bezahlen. Viel bleibt dafür aber nicht übrig, da ich oft mit Freunden feiern gehe und mir spezielle Rauschmittel holen möchte. Diese ,,Mittel" bezeichne ich einfach mal als Luxusartikel, die mein Leben extrem verschönern. Natürlich kenne ich auch die ganzen Risiken und Nebenwirkungen, doch mein Lebensmotto ist ,,No Risk, No Fun.". Ich erwarte auch nicht, dass jeder meine Sicht dazu versteht. Eigentlich ist es mir auch egal was andere denken. Man soll mich einfach mein Leben leben lassen und sein Maul halten.

Ich bin gerade dabei an meinen Haaren zu spielen, wie immer, wenn ich nervös bin, als er endlich schreibt. Erleichtert lese ich seine Nachricht. 

 

 

 

Staphi zum Raucher:,,Du kannst deinen Heimweg teeren, wenn du beim Husten langsam gehst.."- Elmar Kupke

 

Schnell stecke ich mein Handy in meine Hosentasche und laufe die Treppe nach unten in den Flur. Ich ziehe mir meine schwarzen Turnschuhe an und öffne die Tür. Die warme Sommerluft umgibt sofort meinen kalten Körper. Der Himmel ist blau und man sieht keine einzige Wolke. Sommer ist schon was Schönes. In der Nähe unserer Stadt ist inmitten des Waldes ein kleiner See, an dem ich mich öfters mit Freunden aufhalte. Das Wasser dort ist klar und hat immer eine angenehme Temperatur. Andere Leute habe ich da kaum gesehen, also hat man seine Ruhe und kann so gut wie alles machen, was man will.

Karl wohnt nur ein paar Straßen von mir entfernt. Eigentlich könnte ich auch ohne Anmeldung zu ihm gehen, doch das kann er nicht leiden. Er schätzt seine Privatsphäre sehr und ist manchmal schlimmer, als ein Teenagermädchen, das sich mit 4 Brüdern ein Badezimmer teilen muss. Ich kenne ihn schon seit der 5. Klasse. Nachdem er seinen Hauptschulabschluss in der Tasche hatte, hat er die Schule verlassen. Ganz sicher hätte er es viel weiter gebracht, doch er ist einfach zu faul und findet Schule sinnlos. Karl sagt immer, dass man im echten Leben viel mehr lernt, als wenn man in einem Klassenraum mit einem Lehrer und mehreren anderen unwissenden Kindern sitzt. Ich stimme ihm da voll und ganz zu, aber ich muss an meine Zukunft denken und ohne entsprechenden Abschluss kommt man nicht weit. Dieser ganze Zukunftsstress macht mir echt zu schaffen. Täglichen prophezeien dir deine Mitmenschen, das du dich lieber schneller für einen Beruf entscheiden solltest, sonst ist es zu spät. Ich verstehe diese Hetzjagd nicht. Wenn man ein paar Jahre nach seinem Abschluss oder seinem Studium noch keinen Arbeitsplatz hat, geht die Welt davon doch auch nicht unter. Wenn man will, kann jeder einen Job finden. Egal, ob man erst 17 oder schon kurz vor der Rente ist.

Ich ziehe aus der Brusttasche meines Hemdes eine Zigarette und mein grünes Feuerzeug, an dem die Farbe schon abbröckelt. Den Geschmack von Zigaretten finde ich irgendwie ziemlich interessant. Jede Marke hat einen anderen. Es gibt verschiedene Stärkegrade und zusätzliche Stoffe, wie zum Beispiel Parfüm. Von einigen Marken wird mir schnell schlecht und einige fühlen sich irgendwie falsch an. Stark parfümierte Zigaretten verabscheue ich total. Meine Lieblingsmarke hat keine zusätzlichen Stoffe und ist vom Stärkegrad irgendwo in der Mitte. 

Schon nach dem ersten Zug an der Zigarette spüre ich den warmen Rauch im Mund, an der Kehle und an der Luftröhre. Ungefähr nach dem dritten Zug verspüre ich ein leichtes Kribbeln im Rachen. Dieses Gefühl verbreitet sich nach und nach auf den ganzen Mund und der Zunge. Wenn ich zu schnell oder zu viel rauche, spüre ich, wie sich meine Bronchien verengen. Früher fand ich das ziemlich unangenehm, doch jetzt ist es mir ziemlich egal. Ich schätze, das ist so, da es für mich schon zur Routine geworden ist.

Mit der Zigarette in der Hand und Zügen in regelmäßigen Abständen gehe ich weiter nach Karl. Ich hoffe er, hat meine Tüte schon vorbereitet, denn auf ein Gespräch mit ihm habe ich eigentlich gerade nicht wirklich Lust. Er versucht immer alle Mädchen, die ihm begegnen, um den Finger zu wickeln. So eine bin ich aber nicht und das habe ich ihm schon circa 1000x gesagt, doch Karl findet, dass mich diese Eigenschaft noch interessanter macht. 

Nach einer Weile komme ich an seinem Wohnblock an. Ich bleibe vor dem Klingelschild stehen und drücke auf den Knopf, an dem Benne, Karls Nachname, steht. Schon nach nicht mal 5 Sekunden brummt die Tür und ich drücke sie auf.

Autorennotiz

So, das ist meine Geschichte. Jetzt habe ich noch gar keine Ahnung, wie viele Kapitel es geben wird, bzw. wie die Geschichte ausgehen soll. Ich selbst bin erst 15 und habe eigentlich keine Erfahrung mit Drogen. Ich finde dieses Thema nur sehr interessant und verarbeite in dieser Story vieles, was ich aufgeschnappt oder gelesen habe. In meinen Kapitel steckt viel Recherche xD Feedback ist immer willkommen, jedoch sollte sie möglichst konstruktiv sein. :D

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Stratis Profilbild
Strati Am 12.07.2018 um 12:02 Uhr
Ich bin nicht süchtig. Karl ist der einzige, der mir Weed zu einem Preis verkauft, der mich nicht arm macht. Ich hätte gerne so 75 Gramm XD

Gehen wir von einem Preis von 8 Euro aus, dann sind das 600 Euro! :D Ich weiß ja nicht, ob sie das Zeug weiterverkauft, aber das ist schon ne menge Asche, die sie für Weed aufbringt.

Ansonsten ist die Story, aus meiner Sicht, gut nachvollziehbar und ich bin gespannt, wie ihr weiteres Leben aussieht ^^

In welchem Umfeld lebst du, dass du schon so viel darüber weißt?!
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LeonieFlgs Profilbild
LeonieFlg (Autor)Vor 6 Tagen, 19 Stunden und 53 Minuten
Haha c: Also ok jetzt im Nachhinein war es vielleicht doch ein bisschen viel �

Freut mich, dass dir die Story gefällt ^^ Schon sehr bald wird es neue Kapitel geben.

Ich lebe eigentlich in einem guten Umfeld, jedoch finde ich diese Thematik sehr interessant und dachte mir, dass man darauf vielleicht eine gute Geschichte machen könnte. Jedenfalls stecken in den Kapiteln auch immer sehr sehr viel Recherche, um die Handlung möglichst nahe an der Realität spielen zu lassen.

Ich freue mich auf mehr Feedback :)

mfG
Leonie ^^
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Autor

LeonieFlgs Profilbild LeonieFlg

Bewertung

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Statistik

Kapitel:2
Sätze:72
Wörter:1.062
Zeichen:6.026

Kurzbeschreibung

Drogen besitzen einen großen Part in dem Leben der 17-jährigen Lucy. Kann sie es so weiter verbringen? Neue Leute kommen in ihre Stadt und einige davon werden bald eine große Rolle für sie spielen. Wer bleibt bei ihr? Wer verlässt sie?

Kategorisierung

Diese Story wird neben Drama auch in den Genres Alltag, Nachdenkliches, Freundschaft und Schmerz & Trost gelistet.

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