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Totentanz

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27.8.2019 14:54
16 Ab 16 Jahren
Heterosexualität
Homosexualität
Homosexualität
Bisexualität
In Arbeit

Jeder hat seinen eigenen speziellen Ort an dem er hin geht und nachdenkt. Ryans Ort war die Badewanne. Egal ob leer oder bis an den Rand gefüllt. Er würde komplett bekleidet darin sitzen und nachdenken. Als Geist muss sich schließlich keine Gedanken mehr um nasse Kleidung machen.
Dolores (eine nette ältere Dame, welche die Wohnung gegenüber von Ryan heimsucht) sagte das er diesen Ort so möge, weil er dort starb. Die Logik dahinter wollte Ryan nicht verstehen und es war ihm auch egal ob an diesem Ort starb oder nicht. Hauptsache ein netter Ort zum nachdenken.
Er dachte über viele Sachen nach. Über sein damaliges Leben oder wie es seiner Mutter wohl im Moment geht. Nach seinem Tod kam sie einige Male in die Wohnung um seine Sachen zu holen und jedes Mal wenn sie das tat, weinte sie. Sie gab sich die ganze Zeit selbst die Schuld an seinem Tod und das einzige was Ryan wollte war sie in den Arm zu nehmen und ihr zusagen wie es ihm leid tue und das es ganz allein seine eigene Dummheit war die ihn das Leben kostete. Aber als Geist war dies nicht möglich. Jedenfalls nicht für einen der erst kürzlich starb.
Ryan wusste nicht wie lange er schon tot war. Er wusste nur, dass seine Mutter nicht mehr kam und dass andere die Wohnung nun besichtigten. Nach ihm zogen zwei weitere Männer ein, aber die blieben nicht lange. Der erste kam mit nichts in die Wohnung und sprang zwei Tage später vom Dach des Gebäudes. Niemand wusste was der genaue Grund dafür war und Ryan interessierte dies auch nicht. Jeder hat seine Gründe dafür.
Der zweite Mann war anders. Er kam mit duzend Kartons, aber er konnte nie alle auspacken. Eine Woche nach seinem Einzug verschwand er auch wieder und es kamen Männer um seine Sachen zu holen. Ryan fragte sich ständig ob sein verschwinden mit dem Vorfall zu tu  hatte bei dem direkt vor der Nase des Mannes eine Vase verschoben hatte. Jedenfalls ist dieser schreiend aus der Wohnung gerannt und Ryan hatte ihn seit dem nicht mehr gesehen.
Der Geist hörte nicht wie die Wohnungstür geöffnet wird und nicht wie sich der Vermieter mit dem potenziellen neuen Mieter unterhält. So kann es das er erschrocken aufspringt, als die Badezimmertür geöffnet wurde und die beiden reinkamen.
„Wie du siehst ist das Badezimmer nicht sonderlich groß, aber es hat doch seinen Charme", erklärte der Mister Carter und versuchte dabei Ryan so gut es geht zu ignorieren. Ryan konnte schwören das dies der exakt selbe Satz war den Mister Carter ihm sagte, als er derjenige war der die Wohnung besichtigte.
Der Mann in seiner Begleitung, welchen Ryan nur den schönsten Mann der Welt bezeichnen würde, war nicht wirklich überzeugt.
Mister Carter ließ sich davon nicht abhalten und führte ihn schon zum nächsten Zimmer. Ryan kletterte etwas ungeschickt aus der Badewanne und folgte den beiden Männern ins Schlafzimmer.
„ – genug Platz für ein großes Bett und einige Schränke und Regale. Sieh dir erstmal die Aussicht aus dem Fenster an!“
„Das klingt alles so vertraut. Hast du nicht das exakt selbe zu mir und den anderen zwei Kerlen nach mir gesagt?“
Ryan wusste, dass von all den anwesenden nur Mister Carter ihn hören konnte, aber er erwartete keine Antwort. Jedenfalls nicht während jemand anderes im Raum war. Stattdessen sah der Vermieter ihn nur grimmig an. Er ist auch die einzige lebende Person, die ihn und die anderen Geister sehen kann.
„Die Wohnung scheint im besten Zustand zu sein und ist auch nicht sonderlich klein", merkt der andere Mann an. „Weshalb also dieser extrem lächerliche Preis?“
Man konnte sehen das Mister Carter am überlegen war ob er nun die Wahrheit sagt oder schnell eine Lüge herbeizaubert, aber letzteres schien es ihm wohl nicht  wert gewesen zu sein.
„Nun, das Gebäude hat über die Jahre viele Tragödien miterlebt. Mal kleine und mal große.“
Beim Wort große huschte sein Blick zu Ryan, welcher es sich auf dem Bett gemütlich gemacht hatte.
„Viele meiden deshalb dieses Gebäude und es ist schwer die Zimmer zu vermieten.“
Außerdem spukt es hier in so gut wie jeder Wohnung, fügte Ryan in Gedanken hinzu.
Der Andere nickte nur und sah nochmal aus dem Fenster. Er schien zu überlegen.
„Wann das der einzige Grund ist, dann nehme ich die Wohnung“, verkündete der andere Mann letztendlich.
„Hervorragend! Dürfte ich nochmal ihren Namen erfahren? Ich hab ein schlechtes Namengedächtnis.“
Er nannte Ryan die ersten zwei Monate ständig Jerry und das selbst nach mehrmaligen verbessern. Irgendwann hatte er es dann doch aufgegeben und akzeptiert, dass er in der Gegenwart des Vermieters Jerry heißt.
„Aidan. Aidan Kim.“
„Nun denn Mister Kim. Lassen sie uns runter gehen und den Vertrag holen.“
Scheint als hätte Ryan einen neuen Mitbewohner. Nur weiß Aidan nichts davon.

Ryan mochte es anderen beim Umziehen zu zuschauen. Seiner Meinung nach lernt man einiges über die Person. Was für Bücher die Person liest, welche Filme sie schaut oder ihr Kleidungsstil. Würde er noch leben, dann würde er selbstverständlich helfen, aber jetzt ist er nicht in der Lage irgendwas aufzuheben ohne dabei unnötig viel Energie zu verbrauchen oder Aidan  zu erschrecken. Schließlich weiß er nicht, dass er und Ryan Mitbewohner sind.
Was Ryan sofort aufgefallen war, ist das Aidan  überraschend viele medizinische Bücher hat. Der Geist freute sich darüber mehr als er sollte, denn das könnte bedeuten, dass Aidan  eventuell ein Arzt sein könnte. Wie er damals. Okay, eigentlich hofft er das Aidan  nicht ganz so wie er ist. Es soll nicht heißen, dass Ryan ein schlechter Arzt war. Ganz im Gegenteil. Er war äußerst guter Arzt, aber auch ein recht schusseliger noch dazu.
Aidan s Umzug streckte sich über mehrere Wochen, da er viel Zeit auf der Arbeit verbringt und nur am Wochenende dazu kommt die Kisten auszupacken. Zu Ryans Erstaunen kam niemand um Aidan  dabei zu helfen. Er hätte erwartet das Freunde oder Familienmitglieder kommen würden, aber es war immer nur Aidan  da. Das führte dazu, dass Ryan sich um so schlechter fühlt, dass er nicht helfen kann.

Ryan lag auf der Couch und beobachtete Aidan  dabei wie er die letzten Bücher in Regal räumt, als es klingelt.
Der junge Arzt eilte schnell zur Tür und öffnete sie. Ryan konnte von seinem momentanen Standpunkt nicht sehen, wer dort stand, aber er erkannte die Stimme wieder.
„Hey! Ich bin Sally. Ich wohne am anderen Ende des Flures und wollte mal hallo sagen. Es ist lang her das jemand neues auf diese Etage gezogen ist!“
„Aidan . Ja, ehm. Komm doch rein!“
Ryan richtete sich auf und schaut in Richtung Tür wo ehr endlich den neuen Gast erblickt. Der Geist kannte Sally ziemlich gut. Tatsächlich waren er und fast zur selben Zeit eingezogen und sie haben sich gegenseitig dabei geholfen. Sie ist (oder besser gesagt war) seine einzige Freundin.
„Darf ich dir was anbieten? Tee? Kaffee? Wasser?“
„Ein Kaffee wäre nett.“
Aidan  nickte und verschwand in der Küche. „Mach es dir ruhig gemütlich!“
Sally lächelte schüchtern und fing zögerlich an sich im Wohnzimmer umzusehen. Ryan wurde erst so richtig klar wie lange er sie nicht mehr gesehen hatte, als nur paar Schritte von ihm entfernt war. Sie hatte sich so sehr verändert. Er erinnerte sich noch an das kleine schüchterne Mädchen, welche frisch aus der Schule war und nun selbst auf den Beinen stehen musste. Das einst lange dunkelbraune Haar, war jetzt kurz und knallig pink. Ihre Körperhaltung war jetzt komplett gerade und ihre kleine Statur glich sie mit hohen Absätzen aus. Sie strahlte so viel Selbstsicherheit aus, dass es Ryan auf der einen Seite freut, aber auf der anderen traurig stimmt. Wie lange war er nun tot?
Der tote Arzt stand auf und ging zu Sally hinüber, welche im Moment Aidan s Bücherregal genau studiert. Ihr war eine Haarsträhne ins Gesicht gefallen, welche er sanft weg streicht. Überrascht legte Sally ihre Hand auf die Stelle an der Ryan sie berührt hatte und sah in seine Richtung. Wie zu erwarten sah sie ihn nicht direkt an, sondern sah durch ihn hindurch. So wie jeder auch.
Wie auf Kommando kam Aidan  mit zwei Tassen Kaffee zurück und reichte Sally eine. Beide setzten sich auf die Couch.
„Also gut, Aidan . Aus welchem Grund bist hier eingezogen? So wie ich an deiner Einrichtung sehen kann, mangelnd es dir nicht an Geld. Als schließe Geldsparen mal aus“, fing die Nachbarin an.
Aidan  sah sich erst mal selbst in seiner Wohnung um.
„Ich weiß es selbst noch nicht. Vielleicht weil es hier so ruhig und weit weg vom Tummelt der Innenstadt ist. Ich arbeite als Orthopädischer Chirurg im Twin Lakes Community Hospital und da hab ich schon Stress genug“, versuchte Aidan  zu erklären, wobei er selbst nicht wusste ob dies die wirkliche Wahrheit war. Er nahm einen Schluck aus seiner Tasse und sah zu Sally hinüber, welche ihn mit einem verstörten Blick an sah. „Stimmt etwas nicht?“
Sally blinzelte kurz, bevor sie sich wieder fang.
„Ja! Nein! Ich mein…ich bin bloß über den Zufall überrascht!“
„Zufall?“
Die junge Frau atmete tief ein und auf und schien sich für einen kurzen Moment zu sammeln.
„Vor ungefähr zehn Jahren lebte hier ein Mann namens Ryan Clearwater. Er war die netteste Person der ich jemals begegnet bin und er hat mir mit so vielen Sachen geholfen. Er war ebenfalls Chirurg im Twin Lakes.“
Aidan  sah sie überrascht an.
„Tatsächlich? Ist er umgezogen, weil der Name sagt mir jedenfalls nichts und ich bin mit so gut wie jedem Chirurgen vertraut.“
„Das ist ja das seltsame. Niemand weiß was mit ihm geschehen war. An einem Tag trinken wir beide Kaffee und reden über einen Film den wir beide gesehen haben und am nächsten erfahre ich das man ihn tot in seiner Badewanne gefunden hat.“
Ihre Stimme fing langsam an zittriger zu werden und man konnte ihr die Trauer merklich ansehen.
„Ich hab ihn nicht gesehen. Den Anblick hätte ich wahrscheinlich niemals ertragen. Aber Mister Carter, er war es der ihn gefunden hat, sagte dass das komplette Badezimmer voller Blut war und das Ryan einfach nur das saß, seine Klamotten mit Blut durchtränkt und weit aufgerissenen Augen. Die Todesursache war angeblich der extreme Blutverlust, aber es wurde nie gesagt wodurch es herbeigeführt wurde. Sein Tod ist ein einziges verdammtes Mysterium, für das sich keiner interessiert!“
Der letzte Satz schien das Fass endgültig zum überlaufen gebracht zu haben und die Tränen flossen Sallys Wangen hinunter. Aidan  versuchte sie irgendwie wieder aufzuheitern, während Ryan vom anderen Ende des Raumes die ganze Szenerie beobachtet.
Er war schon zehn Jahre tot?
Es fühlten sich an wie Monate.


Aidan  hatte es irgendwie geschafft seine Nachbarin zu beruhigen und nach einer kleinen Unterhaltung verschwand sie wieder in ihrer Wohnung. Doch die Geschichte die sie ihm erzählt hatte ließ ihn nicht los. Immerhin ist er in seiner Wohnung gestorben und das auf eine äußerst mysteriöse Art und Weise.
Sobald er sicher war, dass sie in ihrer Wohnung war, schnappte er sich seinen Laptop und fing an den Namen Ryan Clearwater zu googlen.
Es dauerte nicht lange bis er Artikel zu seinem Tod fand. Wie es aussah, war dieses Ereignis sehr beliebt bei Verschwörungstheoretikern und Hobbydetektiven. Es gab zwar unzählige Theorien, aber kein Anhaltspunkt, welcher den Tathergang beschreiben. Der junge Arzt klickte sich durch unzählige Seiten und lass sich jede Theorie gründlich durch. Je mehr er lass desto mehr wollte er wissen.
Ryan hingegen stand die ganze Zeit hinter ihm und sah ihm über die Schulter. Er hatte nicht gewusst wie berühmt er außerhalb dieses Gebäudes ist und musste über so manchen Versuch der Erklärung lachen. Soweit er sehen konnte, stimmte keine dieser Theorien, aber einige kamen überraschend nah ran.
Nach fast zwei Stunden saß Aidan  nun da. Sein Laptop auf seinem Schoß und auf ein Foto von Ryan starrend. Warum war er plötzlich so besessen von diesem Mann, obwohl er heut morgen nicht mal wusste das dieser existiert.
Aidan  schnaufte.
„Eins muss man ihm lassen. Er ist süß.“
„Danke", sagte der Geist mit einem breiten Grinsen.
Aidan  fuhr erschrocken hoch und sah hektisch durch sein Wohnzimmer. Es war mittweile dunkel und sein Laptop war die einzige Lichtquelle, weshalb er zum nächst besten Lichtschalter lief.
Der Geist beobachtete alles mit verwirrten Blick und versuchte auszumachen was sein Mitbewohner grade panisch anstarrt. Bis er realisiert, das Aidan  ihn anstarrt. Nicht durch ihn hindurch sondern in direkt. Konnte er ihn etwas sehen? Warte. Hieß das auch, dass er ihn vorhin auch gehört hat?
Der junge Arzt starrte weiterhin Ryan an, welcher für ihn nur eine dunkle Silhouette war. Hektisch tastete er nach dem Lichtschalter und war sofort geblendet von dem Licht. Nach wenigen Sekunden hatten sich seine Augen ans Licht gewöhnt und er suchte nach der Gestalt, welche er eben erst gesehen hatte. Aber diese war Spurlos verschwunden, obwohl sich Ryan keinen Zentimeter bewegt hat.
Aidan  fuhr sich mit einer Hand durch Haar.
„Ich sehe und höre schon Gespenster. Ich sollte einfach ins Bett gehen.“

Es gab viele Dinge für die Ryan dankbar war. Eins davon ist die Fähigkeit den Fernseher anzuschalten.
Es ist ein wohl bekannter Fakt, dass Geist nicht in der Lage sind Gegenstände aufzuheben oder zu bewegen (es sei den sie sind sehr geübt oder sehr emotional), aber dafür sind sie in der Lage jegliche Art von Elektronik zu beeinflussen. Das ist äußerst praktisch, da tot sein alles andere als aufregend ist und manchmal will man auch nach seinem Tod seine Lieblingsshow zu sehen.
Um nicht Aidan zu erschrecken, hat sich Ryan es sich zur Gewohnheit gemacht den Fernseher nur einzuschalten, wenn der junge Arzt nicht zu Hause ist. Was ziemlich oft der Fall ist.
Es war wieder einer dieser Tage, nur mit der Ausnahme, dass Dolores zu besuch kam. Die Geister können sich ohne Probleme im Gebäude bewegen, aber es nicht verlassen. Sollte es jemand es versuchen, dann landet er am selben Ort an dem er gestorben ist. Das lernte Ryan noch an seinem ersten Tag (neben der Tatsache das das komplette Gebäude voll mit Geistern ist). Die Geister konnten deshalb ohne weiteres einen anderen Geist in einer anderen Wohnung besuchen und so die Zeit etwas schneller vergehen zu lassen. Es gab natürlich nicht viel das sie zusammen Unternehmen konnten. Einige unterhielten sich über alte Zeiten oder über ihre lebenden Mitbewohner, einige die dazu in der Lage waren, spielten Schach oder man schaute zusammen Shows.
Und das taten Ryan und Dolores sehr oft. Normalerweise war es immer Ryan gewesen der zu Besuch kam, aber seit dem er einen Mitbewohner hat und seinen eigenen Fernseher, war es nun die ältere Dame. Sie schauten sich gemeinsam eine Krankenhaus Drama namens ‚Dr Sexy, M.D.‘, welche Dolores aus irgendeinem Grund sehr mag. Ryan hingegen frägt sich die ganze Zeit wie Drama in einem einzigen Krankenhaus geben kann.
„Ich habe gehört, dass dein Mitbewohner ebenfalls ein Arzt ist", fing die ältere Dame ein Gespräch an.
Ryan seufzte. Nichts ist Schneller als das Getuschel unter Geistern und dank Jacob, der in der Verwaltung rumgeistert, wusste alle über neue Bewohner bescheit.
„Ja, das ist er", antwortete der jüngere trocken.
Auf dem Bildschirm machten Dr Sexy und Dr Piccolo in einem Fahrstuhl rum. Warum immer der Fahrstuhl, dachte sich Ryan. Es gibt so viele Ort an denen man es machen kann, ohne das es jemand sieht.
„Und noch ein solch guter noch dazu! Nach deinem Tod hatte schon langsam die Hoffnung verloren, dass überhaupt noch jemand gut aussehendes hier einzieht!“
Er sagte nichts dazu. Dolores mag zwar al und tot sein, aber sie hatte weiterhin eine Vorliebe für junge (und lebende) Männer.
„Ich frag mich wie lange er es hier überleben wird.“
„Ich gebe ihm einen Monat. Ich hoffe nur das es nicht  im Bad passiert. Ich will nicht teilen.“
Ryan beobachtete wie ein Pärchen zum gefühlt hundertsten Mal Beziehungsprobleme hat und er fragt sich wie er bloß fünfzehn Staffeln davon ertragen konnte.
Er war so Bahn der Show, dass es schon lächerlich war wie plötzlich und zufällig dieser eine Gedanke aufkam.
„Hey Dolores. Du bist ja schon etwas älter und erfahrener mit dem ganzen Geisterding.“
„Ich rate dir deine Worte ab jetzt weise zu wählen, mein Lieber. Aber ja. Ich hab Erfahrung auf diesem Gebiets", erwiderte die ältere Dame und richtete dabei ihre Brille.
„Ich weiß das Mister Carter uns sehen und hören kann, aber können das auch andere Lebende? Können wir mit ihnen in Kontakt aufnehmen?“
Der tote Arzt musste an den einen Vorfall denken, als Aidan ihn definitiv angesehen hatte. Er wusste nicht wie viel sein Mitbewohner gesehen hatte, aber er hatte ihn gesehen.
Dolores schien von der Frage merklich überrascht zu sein und sah den Jüngeren mit weiten Augen an, bevor sie etwas sagte.
„Nun, Mister Carter kann mit uns kommunizieren, weil er sein ganzes Leben in diesem Gebäude verbracht hatte. Je länger ein Mensch dem übernatürlichen ausgesetzt ist, desto sensibler werden sie dafür", erklärte sie ihm. „Düfte ich erfahren weshalb du dich plötzlich so sehr dafür interessierst?“
„Ich glaub Aidan hat mich letzte Woche gesehen. Oder jedenfalls denke ich das. Es war dunkel und ich war vielleicht nicht mehr als ein Schatten führ ihn, aber er hatte mich ohne weiteres gesehen!“
„Dann scheint er entweder vorbelastet zu sein oder er ist von Natur aus sehr sensible für solche Dinge. Jedenfalls brauchen viele deutlich länger um unsere Präsenz wahrzunehmen.“
Ryan verstand was sie meinte. Als er selbst noch lebte hatte er die anderen Geister erst nach etwas mehr als ein halbes Jahr wahrgenommen. Seinen ersten Geist hatte erst nach über einem Jahr gesehen. Er war im Keller gewesen und wollte einige Kisten verstauen, als er sie sah. Sie stand am anderen Ende des Flurs mit ihren langen dunklen Haaren und der schneeweißen Haut. Er schätzte sie auf ungefähr sechzehn oder siebzehn Jahre. Er hatte sie gefragt ob alles in Ordnung sei und ob sie Hilfe mit etwas bräuchte. Er kam auf sie zu als sie ihm nicht antworte. Er hatte es im schlecht beleuchteten Keller nicht gesehen, als er nur wenige Meter vor ihr stand, bemerkte er es. Ein tiefer Schnitt an ihrem Hals, aus dem immer noch Blut floss. Ryan wollte ihr helfen. Wissen was geschehen war. Er hatte nur kurz nicht hingesehen, als er sein Handy herausholte. Aber sie war verschwunden, als er wieder aufsah. Keine einzige Spur von ihr.
Der tote Arzt wusste noch wie er an seiner eigenen Psyche zweifelte und Angst hatte verrückt zu werden. Dies hielt nicht lange an, da er nur wenige Tage später starb.
Später erfuhr er, dass das Mädchen Abigail hieß und dass sie von ihrem Vater ermordet wurde. Sie starb im Keller, weshalb sie recht einsam war, da niemand sie besuchen wollte. Sie hatte sich bei ihm Entschuldigung und meinte das sie ihn nicht erschrecken wollte.
Er fragte sich wie lange er brauchen würde, bis Aidan ihn komplett sehen konnte. Es wäre nur höfflich sich zuvor vorzustellen, bevor beide auf alle Ewigkeiten die Wohnung teilen würden. Mal davon ausgehend, dass Aidan wirklich in der Wohnung stirbt und nicht wie die anderen außerhalb davon.
Es wäre schön einen richtigen Mitbewohner zu haben mit dem er reden konnte und Aidan schien perfekt dafür zu sein.
Wie der Zufall so will, kam eben dieser junge Arzt in die Wohnung und beide Geister sahen auf.
„Das ist wohl das Zeichen für mich zu gehen“, verkündete Dolores und stand von der Couch auf.
„Morgen wieder um die selbe Zeit?“
„Selbstverständlich!“
Die ältere Dame verließ zur selben Zeit das Zimmer in der Aidan es betrat. Völlig verwirrt sah er den laufenden Fernseher an.
„Ich könnt schören ihn ausgemacht zu haben!“
Er griff nach der Fernbedienung und schaltete ihn aus. Irritiert sah er den Apparat für wenige Sekunden an, bevor er kopfschüttelnd ins Schlafzimmer ging.
Ryan folgte ihm und blieb bei der Tür stehen, während er beobachtete wie Aidan sein Shirt auszog. Aus irgendeinem Grund faszinierte ihn dieser Anblick so sehr, dass er fast vergaß weshalb er überhaupt hier war. Nach langem starren fing sich der tote Arzt wieder und ging zögerlich auf den Lebenden zu.
Sie standen nur wenige Zentimeter auseinander und es war das erste Mal nach seinem Tod das Ryan einer lebenden Person so nah kam. Der junge Arzt stand mit dem Rücken zu ihm.
Vorsichtig hob Ryan seine Hand und berührte den anderen Mann sanft an der Schulter. Aidan drehte sich wie von einer Hornisse gestochen um und sah sich hektisch im Zimmer um.
„Was zur Hölle?“
Er hatte definitiv gespürt, dass ihn jemand an der Schulter berührt hatte. Das konnte er sich nicht eingebildet haben. Aber in seinem Zimmer war niemand.
Das dachte er jedenfalls. Bis er in den Spiegel an seinem Kleiderschrank sah.
Ihm gefror das Blut in den Adern, als er sah wer hinter ihm stand.
Er erkannte das es Dr Ryan Clearwater war. Er hatte genug Fotos von ihm gesehen um ihn jederzeit wiederzuerkennen. Aber er war so anders als auf den Fotos.
Seine Kleidung war eingerissen und rot gefärbt durch das ganze Blut, welches ihn fast komplett zu bedecken schien. Die Haut die man noch erkennen konnte war komplett bleich und er hatte tiefe Augenringe.
Ihre Augen trafen sich und Aidan könnte schwören, dass sein Herz aufhörte zu schlagen.

Ich möchte mich dafür entschuldigen, dass das Kapitel so kurz ist. Ich weiß schon wie alles enden wird, nur habe ich momentan ziemliche Probleme damit den Teil, der davor kommt aufs Papier zu bekommen. Sobald ich die Geschichte fertig habe, wird sie neu überarbeitet.

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Aiden starrte weiterhin ungläubig Ryans Spiegelbild an und bewegte sich keinen Zentimeter. Der Geist hingegen trat näher an den Lebenden heran und legte seine Hände auf Aidens Schultern.
Die Berührung war eiskalt und fast schon schmerzhaft, aber Aiden bewegte sich dennoch nicht und wartete erst ab was der tote Arzt tat. Zu seiner Überraschung sah er in die Augen von Aidens Spiegelbild lächelte sanft. Es bildete einen seltsamen Kontrast zum Rest seiner Erscheinung.
„Es freut mich dich endlich richtig kennen zu lernen, Aiden", sagte Ryan mit sanfter Stimme, wobei es für Aiden mehr ein Flüstern war.
Diese ganze Situation war für Aiden so furchtbar surreal und er hoffte das dies nur ein böser Traum sei. Ein böser Traum aus dem er jeden Moment aufwachen würde und in der Arbeit bei Paul darüber ausheulen würde. Paul würde dann einfach sagen, dass es nur ein Traum war und er sich besser auf die Arbeit konzentrieren sollte und sich nicht den Kopf darüber zerbrechen sollte. Ja, so wird es sein.
„Ganz…Ganz meinerseits, Dr Clearwater.“
Er sprach die Worte ohne groß nachzudenken aus und merkte anfangs nicht einmal das sie aus seinem Mund kamen. Anscheinend blieb er selbst unter großer Angst noch höflich.
Ryan nickte ihm nur zu und löste sich in Luft auf. Aiden atmete erstmal tief durch und versuchte sich erstmal klar darüber zu werden was eben geschehen war.
Er hat eben Dr Ryan Clearwater getroffen. Den Dr Ryan Clearwater welchen man leblos in seiner Badewanne gefunden hatte. In Aidens Badewanne! Dr Clearwater war seit zehn Jahren tot und doch sah er ihn persönlich. Zwar nicht Auge um Auge, aber so klar und deutlich wie seine Kollegen.
Aiden hatte so eben seinen ersten Geist gesehen.

Mister Carter verbrachte seinen Abend wie immer. Mit einer Tasse Tee und einem guten Buch. Früher hatte er noch mit den jungen Geistern gespielt, aber jetzt war er alt und er kann nicht mehr mit den ewig-jungen mithalten. Stattdessen lässt er sie in seiner Wohnung spielen oder ließt ihnen vor. Aber heute konnte er ganz alleine seinen Kriminalroman genießen. Dies dachte er jedenfalls.
Mister Carter wollte einen Schluck von seinem Kräutertee nehmen, als hektisches klingeln ihn beinahe dazu veranlasste ihn über sein Buch und über sich selbst zu verschütten. Es kam nicht oft vor das jemand wirklich die Klingel betätigt, weshalb ein Sturmklingeln ihn mehr als nur erschreckte.
Mit einer Mischung aus Ärger und Neugier, stand er auf und ging zur Tür. Als er diese öffnete stand ein totenbleicher Aiden vor ihm. Er sah aus als hätte er einen Geist gesehen. Nun wusste Mister Carter Bescheid. Dr Kim hat seinen Mitbewohner getroffen.
Ohne ein Wort zu sagen, trat der ältere Herr zur Seite und deutete dem jungen Arzt herein zu kommen. Aiden stolperte mehr als ging und der Hausmeister war überrascht das der Junge noch nicht den Boden geküsst hatte.
Der junge Arzt setzte sich auf das Sofa, während Mister Carter sich wieder in seinen Lesesessel setzte.
„Sie haben also Doktor Clearwater kennengelernt.“
„Sie wissen also über ihn Bescheid?“
Der ältere Herr lehnte sich in seinem Sessel zurück.
„Ob ich bescheid weiß? Ich war derjenige der ihm überhaupt erklären musste was passiert war und was aus ihm geworden ist. Mal davon abgesehen, dass ich das komplette Bad sauber machen musste!“
Aiden schluckte.
„Dann wissen Sie wie er gestorben ist?“
„Selbstverständlich! Er ist wie jeder andere hier auch gestorben. Durch das Haus. Und du mein Guter wirst das selbe Schicksal erleiden.“

Aiden saß voll bekleidet in der vollen Badewanne und sah Ryan in die Augen, welcher am anderen Ende saß. Sie saß einfach nur da und sahen sich an. Einzig das plätschern der herunterfallenden Wassertropfen konnte man hören.
Ryan war immer noch voller Blut, aber Aiden konnte nicht genau sagen woher es kam, was ihn draus schließen lies, dass die Wunde von seiner Kleidung verdeckt wurde. Doch er bemerkte das warme und freundliche Lächeln auf Ryans Gesicht. Es hatte etwas beruhigendes und Aiden konnte nicht anders, als zurück zu lächeln.

„Wie fühlst du dich?“ fragte der Ältere.
Aiden runzelte die Stirn und sah ihn verwirrt an.
„Ganz ok?“
„Bist du dir da sicher?“
„Nun, es kommt nicht oft vor, dass jemand in einer Badewanne mit seinem toten Mitbewohner sitzt, aber ich glaub, ich verkrafte das ziemlich gut? Am meisten nach dem ich mit Mister Carter gesprochen habe", gab der junge Arzt letztendlich zu.
Ryans Lächeln verschwand und seine Miene wurde ernst. Langsam lehnte er sich vor, bis er nur Zentimeter von Aidens Gesicht entfernt war.
„Das meinte ich nicht“, sprach er mit sanfter Stimmte. Seine Augen wanderten von dem jungen Arzt, zum Boden neben der Badewanne.
Aiden folgte seinem Blick und ihm stockte der Atem. Auf dem Boden lag er selbst und außenherum war nichts als Blut.
„Nach deinem kleinen Gespräch mit Mister Carter bist du zum Entschluss gekommen, dass es keinen Sinn gebe weiter zu leben“, erklärte der ältere mit sanfter Stimme und es schwang auch etwas Freude mit drin? „Deshalb nahmst es dir lieber selber, als jeden Tag Angst zu leben.“


Aiden wachte schweißgebadet auf. Es war der selbe Traum. Der selbe Traum jede Nacht, für die restlichen sechs Tage. Wenn er es nicht besser wissen würde, dann hätte er gedacht, dass das Haus will, dass er sich das Leben nahm.
Vielleicht wollte das Haus dies auch. Je früher er starb desto besser. Dann konnte neues Blut einziehen, welches das Haus sättigen würde. So hatte es Mister Carter immerhin erklärt. Das Haus will Blut und sein Schicksal war besiegt, als er die Schlüssel zur Wohnung an sich nahm.

Aiden musste sich eingestehen, dass er sterben wird. Und er konnte absolut nichts dagegen tun. Bleibt er im Haus, dann wird es ihn früher oder später treffen. Bleibt er zu lange weg oder versucht zu fliehen, dann wird es ihn auch treffen. Es war eine aussichtlose Situation. Er konnte genauso gleich seinem Traum folgen es gleich beenden.
Er war so tief in Gedanken versunken, dass das plötzliche klingeln der Wohnungstür ihn sofort hochschrecken lies.
Irritiert sah er auf die Uhr und musst mich großen Schreck feststellen, dass es mittlerweile Mittag war. Aiden war heil froh, dass er nach seinem Gespräch mit Mister Carter sich krank gemeldet hatte. Ansonsten hätte ihn dies möglicherweise den Job gekostet. Was eigentlich komplett übertrieben war, aber eins zu Aidens größten Ängsten gehörte.
Hastig stand er auf und joggte zur Tür nur um seine pinkhaarige Nachbarin wiederzufinden.
„Sally! Hi! Kann ich etwas für dich tun?“ fragte er und versuchte seine Nervosität zu verbergen.
„Hi, habe ich dich geweckt oder so etwas? Du siehst ziemlich verschlafen aus. Ich hab extra bis Mittag gewartet.“
„Nein, nein! Ich fühle mich nur nicht sonderlich wohl.“
„Du Armer! Ich bin eigentlich gekommen um dich zu fragen ob du dich um meine Pflanzen kümmern könntest, solange bis ich wieder da bin, aber wenn du dich nicht wohl fühlst…“
„Nicht doch! Ich kümmere mich gern um deine Pflanzen! Wo gehst du hin?“
„Nur meine Schwester besuchen. Sie hat ein Kind bekommen und deshalb gibt jetzt eine große Feier dafür. Meine Familie liebt es zu feiern“, erklärte die junge Dame. „Und es macht dir wirklich nichts aus?“
„Ganz und gar nicht. Und du feier schön!“
„Danke“, sagte sie mit einem lächeln und übergab ihm ihren Ersatzschlüssel. „Und du erhol dich schön.“
„Mach ich.“
Sie lächelte Aiden noch einmal bevor sie sich von ihm verabschiedete und mit ihrem Koffer auf den Weg nach unten machte.
Aiden schloss die Tür und legte den Schlüssel auf einen nahegelegenen Tisch.
Dann traf es ihn wie einen Schlag. Sally zog hier ein, als Dr Clearwater noch lebte und dies war über zehn Jahre her. Mister Carter sagte, dass jeder innerhalb von drei Jahren starb. Also warum war sie noch am Leben?
Der junge Arzt rannte ins Badezimmer und hoffte Ryan dort zu sehen, aber es war niemand da.
„Doktor Clearwater?“ fragte er, aber kam keine Antwort. „Sind sie hier, Doktor Clearwater?“
Immer noch keine Antwort.
Aiden erinnerte sich an ihr erstes Treffen und er hatte eine Idee.

Vorsichtig ging er zum Waschbecken und sah zöghaft in den Spiegel, aber selbst dort konnte nicht sehen. Frustriert machte er das Schränkchen an dem der Spiegel befestigt war, auf nahm Tabletten raus, welche ihn beruhigen sollten.
Als er das Schränkchen wieder schloss, konnte er Ryan hinter ihm in der Badewanne sitzen sehen.
„Du kannst mich ruhig Ryan nennen. Immerhin sind wir Mitbewohner.“
Der junge Arzt drehte sich hastig um, aber die Badewanne war leer und staubtrocken. Weder Wasser noch Blut. Als er wieder in den Spiegel sah, saß Ryan immer noch dort.
„Warum lebt Sally noch?“ kam es aus Aiden geschossen.
„Was?“ fragte der tote Arzt verwirrt.
„Mister Carter sagte, dass jeder innerhalb von drei Jahren stirbt. Sally lebt hier seit mehr als zehn Jahren. Warum lebt sie dann noch?“
Ryan blinzelte. Darüber hatte nie nachgedacht.
„Mister Carter sagte, dass es keine Möglichkeit gebe um seinem Schicksal zu entkommen, aber wie erklärst du dir sie? Es muss einen Weg geben!“ brüllte Aiden. „Ich will nicht sterben.“
Der letzte Satz war mehr ein Flüstern, bevor er zu Boden sackte. Ryan kletterte aus seinem nassen Grab und nahm seinen Mitbewohner in den Arm. Er wusste nicht ob er dies spürte, aber es fühlte sich so richtig an.
Vielleicht gab es tatsächlich einen Weg um das Haus zu überleben.

Autorennotiz

Mir wurde schon gesagt, dass es einige Flüchtigkeits und Zeitfehler gibt. Ich kann diese momentan nicht ausbessern, da die Zeit dafür fehlt. Ich werde es, aber in nächster Zeit abarbeiten.
Ich bin aber für weitere Kritik offen.

Feedback

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Yukis Profilbild
Yuki Am 23.05.2019 um 12:32 Uhr
Bitte schreib weiter. Es wurde doch gerade so spannend. Total gemein, das es einfach aufhört.
Yukis Profilbild
Yuki Am 23.05.2019 um 20:33 Uhr
@Prizrak Na gut, dann wünsche ich gutes Gelingen und ich denke, das ich auch etwas warten kann. Also viel Glück.
Prizraks Profilbild
Prizrak (Autor)Am 23.05.2019 um 18:20 Uhr
Es wird definitiv weiter gehen. Ich hab momentan nur nicht wirklich Zeit zum schreiben, da ich nächste Woche Abi schreibe.

Autor

Prizraks Profilbild Prizrak

Bewertung

Eine Bewertung

Statistik

Kapitel:5
Sätze:364
Wörter:5.398
Zeichen:30.479

Kurzbeschreibung

Ryan hatte zu Lebzeiten nicht viele Freunde und nach seinem Tod änderte sich nichts daran. Tag ein, Tag aus geistert er durch seine Wohnung und wartet bis jemand neues einzieht. Aiden wollte nur eine kleine gemütliche Wohnung und etwas Frieden, aber die Geschichte vom Mann der in seiner Wohnung starb lässt ihn nicht mehr los. Bald würde er selber wissen wie es ist mit den Toten zu tanzen.

Kategorisierung

Diese Story wird neben Fantasy auch in den Genres Liebe und Mystery gelistet.