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Entschuldigung

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3.12.2019 19:33
16 Ab 16 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Brief von Beate

Carmen, ich habe noch nie um einen Menschen so gekämpft wie um Dich.

Mein Schatz, mein Liebling gib uns nicht auf! Hör auf Dein Herz, was sagt es Dir? Ich liebe Dich aus tiefsten Herzen. Ich würde so gerne wieder Deinen Körper spüren. Wir könnten uns treffen, und ich verspreche Dir, Dich nicht mehr zu bedrängen, ohne Zwang ohne Druck, einfach glücklich sein. Ich habe so viel um uns geweint, und ich weiß nicht, wie es Dir geht. Du bist mir wichtig, und es ist mir egal das die Gesellschaft uns keine Chance gibt die Unterschiede, spielen für mich jetzt keine Rolle mehr. Ich will Dich, so wie Du bist. Ich hungre so nach ein paar Worte von Dir. Ich vermisse Deine Hingabe, deine Zärtlichkeit, Deine Küsse. Ich vermisse Dich so sehr. Ich möchte Dich zurück haben. Ein Zauber wohnt in uns, das spüre ich. Als ich Dir neulich zufällig begegnet bin, wollte jede Faser meines Körpers zerreißen. Du bist ohne ein Wort an mir vorbei gegangen. Carmen, ich konnte den Zauber zwischen uns spüren, und ich weiß, das Du mich liebst mein Schatz. Du bist meine große Liebe, ich fühle es mit jedem Atemzug. Carmen, Du bist mir soviel wert, ich interessiere mich für Dich, für Deine Gedanken, für alles. Durch Dich habe ich die Welt auf eine neue Weise wahrgenommen ich habe mit Dir, die Leichtigkeit des Seins kennengelernt, nicht zu vergessen Dein Spruch: „ Man lebt nur einmal!“ Die Chance nochmal eine Frau zu finden, die Dich so sehr liebt wie ich, gibt es nicht noch einmal. Ich werde Dir der Hafen sein, an dem Du Dein Herz vor Anker legen kannst. Ich hoffe und bete zu Gott, das Du mich genauso vermisst, wie ich Dich und Du in meinem Hafen endlich ankommst. Ich kann Dir alles bieten, Du brauchst nur ja zu sagen. Meine Wohnung ist groß genug für uns beide, ich verdiene genug mein Engel du mußt nicht unbedingt arbeiten, Du kannst Deinem Hobby nachgehen und Dich schön machen für mich, wir werden so oft es mein Dienstplan zuläßt Urlaub in meinem Haus in Spanien machen. Bitte mein Engel las uns unsere Liebe leben! Deine Frau???

Brief von Angelika

Ich nehme an, der Grund Deiner Verletztheit liegt woanders. Immer wenn wir Streß hatten, konntest Du Deinen Willen nicht durchsetzen. Du hast Dich ungeliebt gefühlt. Nie war es Mangel an Liebe meinerseits, sondern Dein Ego was Dich verletzte. Ich hatte oft das Gefühl, das Du mich bestrafen wolltest, Du kanntest mich gut genug, ich würde ja immer wieder ankommen. Ich war mir manchmal sehr unsicher mit Dir, und ich hatte Angst, das Du mich fallen läßt, wenn ich Deinen Forderungen nicht Nachkomme. Ich war auch überzeugt davon, wenn ich ständig nachgebe, wirst Du danach erneut was von mir verlangen. Ich benötige halt oftmals mehr Zeit für Entscheidungen. Ich wäre mir sicherer gewesen, wenn wir beide Kompromisse eingegangen wären. Sieh mal Carmen, es ist doch auch so gekommen. Ich habe so wenig von Dir verlangt. Nur etwas Toleranz und Akzeptanz. Ich habe ja jetzt gesehen, wie schnell Du Schluß machen kannst und ich habe keine Chancen. Ich möchte doch nicht wieder alleine sein. Ich bat Dich an jenem Samstag morgen mit mir spazieren zu gehen, um zu reden, weil ich Dir was sagen wollte, etwas schönes, etwas worüber Du Dich sehr gefreut hättest. Ich habe eine Entscheidung getroffen, ich habe mir was überlegt. Ich war bereit mir eine Wohnung zu suchen. Ich habe mir einen Neuanfang gewünscht. Ich wollte es mit Dir besprechen. Ich wollte Dir vorschlagen, die neue Wohnung mit mir einzurichten. Ich wünschte mir, wenn Du mich besuchen kommst, das Du Dich genauso wohl fühlst, wie ich bei Dir die ganzen Monate. Ich habe mir gewünscht, und mir vorgestellt, daß das, das optimale ist. Zwei Wohnungen. Wenn wir mal Abstand brauchten, hätten wir genug Platz gehabt zum ausweichen. Du hättest einen Schlüssel für meine Wohnung bekommen. Ich brauche eine Familie um glücklich zu sein. Das wollte ich Dir Alles sagen, denn ich wünschte mir eine richtig gute Beziehung mit Dir. Kannst Du Dir vorstellen, was das für ein Gefühlskarusell für mich war? Ich wollte einen großen Schritt auf Dich zugehen, Dir mein Vertrauen und meine Liebe schenken und freie Entscheidungen. Carmen, Du warst mir so wichtig. Du hättest alleine ausgehen können, wenn Du es gewollt hättest, denn ich wollte ja auch weiter meine Reisen machen. Ich wollte mit Dir offene und ehrliche Gespräche führen, damit es nie wieder Mißverständnisse geben würde. Carmen, ich weiß nicht, was Du über mich denkst. Ob Dir das hier lächerlich vorkommt. Lieben und geliebt zu werden ist, auch in schwierigen Zeiten füreinander da zu sein und nicht gleich abdüßen, sobald es schwierig wird, denn nur so kann eine Beziehung wachsen. Was soll ich denn machen, wenn mir das Leben so entgegen kommt. Carmen, ich vermisse Dich so unendlich sehr, Du fehlst mir so sehr, auch wenn momentan keine Beziehung möglich ist, möchte ich doch mit Dir Zeit verbringen, ich möchte Spaß mit Dir haben, ich möchte einfach mit Dir zusammen sein. Du fehlst mir wirklich. Bitte melde Dich bei mir, las uns Freunde sein. Ich habe Dich so sehr geliebt mein Schatz, spürst Du das denn nicht?! Carmen, ich möchte Dir einen Satz schenken, einen den ich Dir wahnsinnig gern vor einem Jahr geschenkt hätte. Ich wünsche Dir Liebe ohne Leiden und eine Hand, die Deine hält. Heute ist der 5. Februar, Carmen, ich las Dich frei, aber wenn ich Dir meine Hand reiche, würdest Du sie ergreifen?...

 

Brief von Gabi

Hallo Carmen,

Schade, das wir uns heute nicht sehen. Ich denke ununterbrochen an Dich und an uns. Ich habe geglaubt, das alles gut ist zwischen uns. Als ich das letzte mal von Dir weggegangen bin, habe ich geglaubt, alles ist gut. Ich werde nur eine Woche weg sein, das ist nicht lange. Ich habe mich entschuldigt, das ich Dich vor vollendete Tatsachen gestellt habe, aber es ist für Dich zu schmerzlich. Ich kann es nun nicht mehr ändern, und Du kannst es mir nicht verzeihen. Carmen, die Sonne scheint, der Himmel ist blau und wir könnten jeden Tag zusammen sein, und wir hätten uns haben können. Ich sitze hier in meinem Zimmer und weine und trinke Bier und Du in Deinem und bist traurig. Wir sind erwachsene Frauen und bekommen das nicht geregelt. Ich bin immer treu gewesen, habe Dich nie hintergangen, OK, ich bin ungeschickt und jeder kleine Fehler wird mir nicht verziehen. Ich arbeite seit Tagen Wochen extrem viel, stehe unter Strom, arbeite jeden Tag länger ohne Pausen, schlafe vor und nach meiner Arbeit, weil ich sehr erschöpft bin. Ich muß ständig aufpassen, das ich keine Angriffsfläche biete, das ist alles Mega anstrengend, und da kommt es schon vor, das ich nicht auf mein Handy sehe, und ich mich ungeschickt in meinen SMS Ausdrücke. Carmen, ich habe Dich sehr lieb, ich bin sehr glücklich, wenn ich bei Dir bin. Ich halte meine freien Tage frei, damit wir Zeit füreinander haben können. Ich wünsche mir, bei Dir auszuruhen, nicht im Sinne von schlafen, sondern in meiner Seele, einfach ausruhen, und mich geborgen bei Dir fühlen. Carmen, ich fühle mich so sehr schuldig, als hätte ich weiß was getan, und ich habe eine Schuld auf mich geladen, die nicht zu verzeihen ist. Du wirst Allen erzählen, was für eine schlimme Gefühlsarme Frau ich bin. Ich fühle mich schlecht einsam und traurig. Du bist so eifersüchtig auf alles, obwohl Du es doch nicht brauchst. Es ist so traurig, das Du mir nicht glaubst. Du glaubst mir nicht, wenn ich Dir sage, das ich Dich liebe, das Du nichts verlierst, wenn ich mal Zeit mit meinen Freunden verbringen möchte, ich habe Sehnsucht, auch nach Ihnen und Gesprächsbedarf, aber z.Z geht das alles nicht. Carmen, ich bin und Handel nicht egoistisch, ich möchte für die Menschen, die mir was bedeuten da sein, weil ich sie sehr für mein Leben brauche und ich Sie liebe. Es ist ein geben und nehmen, das ist das Leben. Bitte verstehe das, ich möchte nicht, das Du mir das verbietest oder ich ein schlechtes Gewissen habe. Wir sind seit über 8 Monaten zusammen. Für uns beide eine neue Situation. Wir hatten so viele schöne Momente, aber sobald es nicht nach Deinen Vorstellungen geht, bist Du gekränkt. Was ist das? Ich denke Angst! Wir haben beide Angst vor Verlust. Wir möchten beide mal ankommen, sehnen uns nach Harmonie. Carmen bitte, las mich in Dein Leben, las mich mein Leben neben Dir leben. Ich liebe Dich, glaube mir...

Brief von Claudia

 

Hallo Carmen, es tut mir sehr leid, das ich Dich gerade mit meinem Anruf geweckt habe. Es ist nicht meine Art, so spät noch anzurufen, aber ich wollte so gern Deine Stimme hören. Bitte entschuldige es tut mir leid, hoffentlich konntest Du gleich wieder einschlafen. Ich habe heute sehr oft an Dich gedacht und auf der Heimfahrt habe ich Angst bekommen, das Du mich nicht mehr gern hast, weil ich mich so wenig um Dich kümmere. Ich fühle mich gerade nicht so gut, und auch nicht sehr begehrenswert. Du bist schön schlank, und aktracktiv.Ja, ich weiß, du siehst das etwas anders, aber zur Zeit, fühle ich nun mal so. Ich möchte so gern in Deinen Armen liegen, ich möchte so gern, das Du mich hälst, doch heute habe ich Angst bekommen, das Du das nicht mehr lange möchtest, weil ich nicht so oft bei Dir sein kann. Mir tut es leid, ich versuche mein bestes zu tun, und ich bin so traurig, das es nicht reicht. Ich wollte Dir das nur sagen. Carmen, wenn ich bei Dir

bin, bin ich auch bei Dir, auch wenn es manchmal so scheint, das meine Gedanken woanders sind, glaube mir, ich fühle mich sehr wohl bei Dir. Du bist wie ein Schmetterling, schön in meiner Hand, aber frei und schön für andere wenn Du fliegen kannst. Carmen, ich wünsche Dir eine schöne Woche, und entschuldige meine Ungeschicklichkeit. Ich hoffe, Dich bald wiederzusehen...

 

 

 

Brief von Martina

Carmen, ich weine gerade, OK Du hast es gut mit mir gemeint, aber ich habe so gehofft das Du nochmal zu mir kommst. Carmen, ich habe so ein Verlangen nach Dir, ich brauche nicht viel, eine lange zärtliche Umarmung, einfach so, Dich spüren, Dich riechen. Du bist nicht gekommen, ich habe so gewartet. Carmen, was denkst Du denn von mir? Wieso glaubst Du was andere sagen? Warum fühlst Du nicht was ich Dir bedeute? Die allerschönsten Momente seit ich Dich kenne, sind die wenn du in meinem Arm liegst. Die Momente, wenn wir zusammen ins Bett schlüpfen und unsere Körper sich umarmen. Diese ersten Sekunden, sind die schönsten Glücksmomente für mich. Es gibt keine Worte dafür, die das beschreiben können. Ich schlafe sehr gerne mit Dir, ich begehre Dich ohne Ende, aber das weißt Du auch. Wieso denkst Du, das ich nicht gerne bei Dir bin? Ich bin das letzte mal früher gegangen, weil ich das Gefühl hatte, das Du gerne allein sein wolltest. Die Zweisamkeit ist mir so wertvoll. Eine Aussprache ist von daher längst fällig. Ich mache mir unentwegt Gedanken über uns. Ich gebe mir allein die Schuld, und ich möchte die Fehler gern ungeschehen machen. Carmen, ich habe die letzten Monate sehr viel über Dich nachgedacht, warum Du so bist wie Du bist. Warum hast Du denn mit mir Schluß gemacht? Weil es nicht so läuft, wie Du es gerne hättest! Ich denke, dein Wesen ist ein ein Leben lang geprägt worden. Wenn Du etwas Überdrüssig hast, gehst Du. Das ist einfach! Du brauchst nicht die Angst mitzumachen allein zu sein. Weil schon bald jemand neues kommt, somit mußt Du keine Kompromisse eingehen. Carmen, mir ist klar, das ich Dir nichts mehr bedeute. Ich kann es aber nicht ändern, das ich Dich immer noch liebe. Du fehlst mir, Du fehlst mir so sehr. Ich bin die traurigste Frau der Welt. Leb Wohl

Brief von Claudia

 

Carmen, ich war wirklich immer sehr gern mit Dir zusammen, und wenn wir nicht zusammen waren, habe ich ständig an Dich gedacht, immerzu auch auf der Arbeit. Was mir wirklich am meisten Kopfzerbrechen macht, ist, das Du so oft das Gefühl hattest, ich sei Abwesend und ich sei mit meinen Gefühlen nicht bei Dir. Ich überlege und denke nach und versuche mir die Zeit ins Gedächtnis zu rufen. Ich bin zutiefst traurig, sehr sehr traurig, das Du das so oft gefühlt hast. Was ich weiß ist, das ich sehr oft sehr müde war. Das liegt an meinen Tabletten, und an meinen Job. Ja, müde war ich, aber ich war immer sehr gern mit Dir zusammen. Früher hat mir mal jemand gesagt, ich wäre manchmal unnahbar. Vielleicht ist es das, was Du gesehen und gefühlt hast. Ich bin manchmal nicht mit meinen Gedanken da, nicht greifbar und Du interpretierst es anders. Das hat aber doch nichts mit Dir zu tun gehabt, OK Du warst die Leidtragende. Ich habe immer so viel nachgedacht, das war Scheiße, und mir tut das so sehr leid. Ich wollte Dir doch niemals weh tun. Ich versuchte immer auf alles und allem Rücksicht zu nehmen, und es allen Recht zu machen, auch das ist ein Fehler von mir, und Du warst die Leidtragende. Carmen, ich habe nur Dich geliebt, nur Dich, und ich hatte auch nie den Wunsch, das zu ändern. Ich hatte mich für Dich entschieden, Du warst meine Liebe meine Freundin, für mich war das klar. Sieh mal Carmen, wir waren ein Paar, wir hatten eine feste Beziehung, und Du gibst in meiner Anwesenheit, einer anderen Frau Deine Handynummer, das habe ich gesehen, obwohl ich so weit weg von Dir saß, es hat mich verletzt, zu sehen wie Sie mit Dir geflirtet hat. Beide habt Ihr mich außen vorgelassen, alle Beide. Carmen, da sind wir auch verschieden, ich hätte das niemals gemacht. Beide habt Ihr damit gerechnet, Sie, weil es gerade zwischen uns anstrengend war, und Du hast auch eine Chance gesehen getröstet zu werden. Ich habe von alle dem nichts gewusst und geahnt. Carmen, ich weine jeden Tag um Dich, jeden Tag liege ich allein und einsam in meinem Bett, bin verzweifelt und tot unglücklich. Ich Sehne mich so sehr nach Dir, ich möchte mit Dir reden. Der Gedanke, als ich am traurigsten war, und ich so gelitten habe, und Du schon seit Wochen eine andere Frau hattest, bereitet mir Übelkeit. Weißt Du was das schrecklichste daran ist? „Mir tut Deine Affäre leid.“ Ich weiß genau welche Gefühle sie für Dich hat, und ich weiß, welche Gefühle sie hat, wenn Du sie verläßt. Ist so das Leben Carmen?...

Brief von Angelika

 

Carmen, Du weißt ich bin kein bösartiger Mensch, aber all das mußte ich Dir sagen. Ich habe geglaubt, das Du mich nicht nur liebst, sondern das Du mich auch wirklich gern hast. Nach wie vor, möchte ich mit Dir sprechen. Ich habe Dir so viele SMS geschrieben, in denen ich Dich angefleht habe mit mir zu sprechen. Meinst Du nicht, das ich das verdient habe? Bitte nimm nicht in Kauf, das ich daran zerbreche. Auch wenn wir so unterschiedlich sind, haben wir uns doch mal geliebt. Du bist immer noch Du, Du bist immer noch in mir. Du bist so tief in meinem Herzen. 1000 mal hast Du mir gesagt, das ich Deine Traumfrau bin. Carmen fehle ich Dir denn gar nicht? Ist nichts mehr übrig von Deiner Liebe zu mir? Können wir nicht unbekümmert und ohne Groll auf die vergangene Zeit miteinander sprechen? Ich habe ab Freitag Urlaub und frei. Ich wollte doch die Zeit vor meinem Urlaub mit Dir verbringen, damit uns die drei Wochen Trennung nicht so schwer fallen. Bitte mach es möglich, das wir uns treffen, spazieren gehen, Kaffee trinken gehen oder ähnliches. Bitte sei fair zu mir, und gib uns die Möglichkeit uns auszusprechen. Ich liebte es so sehr mit Dir auszugehen, Dich in aller Öffentlichkeit zu küssen, und somit die Anderen verrückt zu machen. Wir waren ja auf der gleichen Welle. Ich hätte die Toleranz, wenn Du mal eine andere Frau küssen möchtest, weil ich Dir vertrauen könnte. Wir hätten weiterhin in Clubs gehen können, wir hatten doch immer unseren Spaß dabei. Ich war bereit für diese Beziehung mit Dir. Ich habe mir alles so schön vorgestellt, die Wochenenden mit Dir, die DVD Abende im Bett, oder mit Dir durch die Kneipen ziehen oder auf Flohmärkte spazieren. All das wollte ich Dir sagen. Ich habe mich gefreut, bald weniger zu arbeiten um auch mehr Zeit für Dich zu haben, vor allem auch wegen Dir habe ich reduziert. Ich wollte nie mehr von Dir hören: Ich fühle mich so allein und einsam. Carmen, mein Liebes, ich habe mich auf ein Leben mit Dir gefreut. Ich wollte mit Dir in Urlaub fahren, ein zweimal im Jahr meine Eltern besuchen mit Dir...

Brief von Beate

 

Carmen, ich bin körperlich und psychisch am Ende, Dich in den Armen einer Anderen zu sehen in unser Stammlokal das mit anzusehen hat mir gestern Abend den Boden unter den Füßen weggerissen. Mein Herz ist nicht nur gebrochen, es blutet und jeder Tropfen Blut ist eine verlorene Träne die ich um Dich weine. Schmerzlich mußte ich gestern Abend mit ansehen, wie Du mit einer Anderen Zärtlichkeiten ausgetauscht hast, Ihr wart so vertraut miteinander. Selbst als Du mich bemerkt hast, hast Du es weiter mit Ihr getrieben. Carmen, wenn es das ist, was Du willst, können die Gefühle die ich bei Dir gespürt haben nicht echt gewesen sein. Von meiner Seite war Liebe, ich habe obwohl mir das hätte den Job kosten können immer zu Dir gestanden. Du warst mir wichtiger, ich habe Dich meiner Familie, Freunde und Kollegen vorgestellt als meine Frau. Sie haben Dich akzeptiert. Ich war sehr stolz, Dich an meiner Seite zu haben. Carmen, ich kann mich doch nicht so sehr geirrt haben bei dem was ich für uns gefühlt habe? Deine Berührungen, wenn Du mich umarmt hast, hast Du nicht nur meinen Körper, sondern auch meine Seele umarmt. Wir waren so vertraut, haben viel gelacht, haben gefeiert bis in den Morgen. Und all das kannst Du Dir von heute auf morgen aus Deinem Herz en reißen? Carmen, ich heule mir die Augen aus, liege im Bett und höre unsere Musik trinke Hochprozentigen um den Herzschmerz zu betäuben. Carmen, durch Dich habe ich den Glauben an die Liebe verloren...

Brief von Beate

Carmen, heute wurde ich aus der psychosomatischen Klinik entlassen. Beim Entlassungsgespräch, hat mir der Psychiater ausdrücklich Kontaktsperre zu Dir empfohlen. Sechs Wochen lang haben die Psychologen mit Einzeltherapien und Gruppentherapien es geschafft, das ich Dich endlich loslassen konnte. Sie haben mir gezeigt, was Du für ein Mensch bist, und warum Du so bist, wie Du bist. Ich bin stolz auf mich, das ich es geschafft habe, mir tun die Frauen leid, die Du gerade, oder noch verletzen wirst. Von außen betrachtet, führst Du die Frauen in die Versuchung, Sie geben Dir Ihr Herz, Ihren Verstand, und Ihre Seele, dann sind Sie verloren, Sie irren umher nachdem Du Sie verläßt. Sie versuchen Dich zu erreichen klopfen an Dein Herz, aber Du willst Sie weder hören, noch willst Du Sie hereinlassen. Keine hat eine Chance bei Dir einzudringen. Carmen, Du hast mich mit Deiner Art dazu gebracht, das Ich derart emotional abgestürzt war, das mir mein Leben nichts mehr wert war. Ich erspare mir, Dir weitere Einzelheiten zu schreiben.

Brief von Krystyna

 

Mein lieber Schatz,

Heute genau vor sechs Monate haben wir uns kennengelernt, das war der schönste Tag in meinem Leben, diesen Tag werde und möchte ich nie vergessen. Als Du an jenen in meinem Stammlokal zur Tür rein kamst, sah ich einen Engel. Ich wußte, Du bist das was ich mir immer erträumt habe. Wir haben in den sechs Monaten viele gute Zeiten erlebt sowie schlechte Zeiten überstanden. Das hat meine Liebe zu Dir noch stärker gemacht. Du gibst mir einfach alles, was ich brauche um glücklich zu sein. Nähe, Vertrauen, Liebe, ohne Dich wäre mein Leben einsam. Jede Sekunde in der Du nicht bei mir bist, fehlst Du mir unbeschreiblich, aber immer wenn ich zu Dir komme, und Du vor mir stehst, und mich küßt, fühl ich mich als würde die Zeit mit uns stillstehen. Ich danke Dir, für die wunderschönen Stunden und hoffe, das es noch ganz ganz lange so bleibt. Carmen, ich liebe Dich mehr, als ich jemals einen Menschen geliebt habe. Ich liebe Dich, so wie Du bist, ich habe nichts auszusetzen. Meine Wünsche an Dich sind nicht viele, aber die sind mir sehr wichtig. Ich wünsche mir, das wir für immer zusammen bleiben und unsere Liebe niemals endet.

 

Brief von Krystyna

 

Mein liebster Schatz!

Warum tust Du mir so weh? Warum behandelst Du mich oft so unrecht? Ich mache so viel für Dich, bin immer für Dich da, helfe Dir wo ich kann und Du verletzt mich bei jeder Gelegenheit, achtest auf jedes Wort, was ich sage und wie ich es sage. Ich gebe Dir jeden Tag die Bestätigung, das ich Dich liebe, sexy finde und egal was mit Dir ist, bin ich ganz nah bei Dir. Carmen, bitte schätze mal was ich für Dich mache. Ich liebe Dich Carmen, aber ich habe auch Bedürfnisse, ich will auch mal getröstet werden, ich möchte auch mal eine Entschuldigung von Dir hören, wenn Du mich zu unrecht angreifst. Ich möchte mit Dir ein schönes Leben, ich will nicht für alles die Schuld von Dir bekommen. Ich weiß nicht, was ich noch alles machen soll, damit Du zufrieden und glücklich bist. Ich hab mein ganzes Leben auf Dich ausgerichtet, bis hin zum Identitätsverlust. Carmen, Deine Worte von gestern Abend machen mir Angst, Du drohtest mir Dich von mir zu trennen. Carmen, das wäre schrecklich für mich, bitte trenne Dich nie von mir, ich kann ohne Dich nicht mehr leben.

Brief von Krystyna

 

Mein Schatz,

Ich mag die Art, wie Du gehst und wie Du stehst, wie Du schaust, und wie Du manchmal zickst. Ich bin süchtig nach Dir, weil Du mir so gut gefällst. Ich habe sowas noch nie erlebt, ich liebe Dich so sehr, das mein Herz zerspringt. Ich wünsche mir, das wir für immer zusammen bleiben, weil ich nicht mehr ohne Dich leben will und kann. Du bist die Richtige für mich, das spüre ich!! Carmen, ich bin sehr glücklich mit Dir. Ich will Dich nie verlieren. Carmen, tue mir bitte nie weh, gehe mir bitte nie fremd. Ich bin die Beziehung mit Dir eingegangen, weil ich Dich zu 150% Liebe, und weil Du die Frau bist, die ich brauche. Das es mal Höhen und Tiefen gibt gehört dazu. Ich bin sehr glücklich mit Dir, ich stehe voll auf Dich, Du bist wunderschön und sexy. Ich liebe alles an Dir. Bitte Zweifel nie an uns. Ich brauche Dich in meinem Leben. Ich will mit Dir alt werden. Bitte las uns unsere Liebe leben. Meine Angst Dich an eine Andere zu verlieren begleitet mich jede Sekunde. Carmen, eine Trennung von Dir würde ich nicht verkraften...

Brief von Krystyna 

Lasse uns bitte nicht immer so streiten Carmen. Wir haben es nicht einfach zur Zeit. Jeder von uns soll einen nehmen wie er ist, mit seinen Schwächen und Stärken. Ich belüge und betrüge Dich nicht, ich konzentriere mich nur auf Dich, weil ich will, das wir es schaffen. Las uns die gemeinsame Zeit gennießen. Carmen, ich liebe Dich so sehr, und wünsche mir nichts sehnlicher, als das wir für immer zusammen bleiben. Du bist die Nummer eins in meinem Leben, und daran wird sich nie etwas ändern. Ich habe Angst, große Angst Dich irgendwann nicht mehr an meiner Seite zu haben dieser Gedanke und die Vorstellung macht mich traurig. Carmen, ich werde immer um unsere Liebe kämpfen, denn ein Leben ohne Dich ist wie ein Sommer ohne Sonne..

Brief von Krystyna

 

Ich bin am Ende! Mit eigenen Augen zu sehen wie Du eine Andere umarmst küßt und liebevoll anschaust, hat mir gestern Abend den Boden unter den Füßen weggerissen. Tagelang habe ich versucht Dich telefonisch zu erreichen, unzählige SmS blieben unbeantwortet. Ich fing an mir Sorgen zu machen, Dir könnte was zugestoßen sein, deshalb bin ich gestern Abend in unsere Stammkneipe um etwas in Erfahrung zu bringen und dann das! Carmen, wie kannst Du unsere Liebe so durch den Dreck ziehen? Mir blieb das Herz stehen bei dem Anblick! Carmen, ich bin so verletzt und traurig, wir waren uns so nah, so vertraut, wir haben so viele schöne Stunden zusammen verbracht. Warum? Ich verstehe Dich nicht! Wir haben uns nicht mal gestritten als Du das letzte mal bei mir warst, im Gegenteil wir hatten einen wunderschönen Abend den wir bei Musik Kerzenschein und einem süßen Rotwein genossen haben. Der Abend war voller Harmonie, wir haben uns auf dem Sofa unter einer kuscheligen Decke bei den Klängen von K.D Lang zärtlich geliebt. Wenn ich gewusst hätte, das es das letzte mal war, ich hätte alles gegeben Dich nicht zu verlieren. Carmen, ich verstehst nicht! Ich komm mir so verlassen vor! Ich habe niemanden zum Reden trinke hochprozentigen während K.D Lang „ Cry“ singt weine ich leise vor mich hin...

Brief von Krystyna

 

Carmen, bitte ich mache alles was Du willst, wenn Du nur wieder zu mir zurück kommst. Es ist heute eine Woche her, als Du das letzte mal bei mir warst, ich lasse unseren letzten Abend, immer wieder Revue passieren. Carmen, ich kann nicht mehr schlafen, ich irre durch die dunkle Wohnung und suche Dich obwohl ich weiß, das Du nicht da bist. Es gibt Dich nicht mehr in meinem Leben, ich werde Dich nie wieder spüren, nie wieder den Duft Deiner Haut riechen, meine Hände werden Dich nie wieder streicheln. Es tut so weh, wir waren uns so nah. Was habe ich falsch gemacht Carmen? Warum gibst Du unsere Liebe keine Chance? Ich werde verrückt bei der Vorstellung, das Du einer Anderen das gibst, was Du mir gegeben hast. Wie soll ich ohne Deine Liebe leben? Ich schaffe das nicht Carmen ohne Dich. Du bist für mich „Alles „ jede Sekunde denke ich an Dich, jeden Tag, jede Nacht. Carmen, ich habe immer gesagt, das ich nur vor Gott auf die Knie gehe, heute würde ich auch vor Dir auf die Knie gehen..

Brief 1 von Mir .

 

An die Liebe meines Lebens..

Es war der 14.04.2012 ein Samstag, ich lag mit meiner damaligen Freundin Manuela auf dem Sofa. „ Was möchtest Du heute Abend machen?“ fragte mich Manuela. Da ich wußte wie der Abend mit Ihr verlaufen würde, sprich DVD Filme schauen zwischendurch würde Sie etwas leckeres für uns kochen, nach dem Essen würde Manuela mir ein Bad einlassen und mit einem gut riechenden Badezusatz versehen. Sobald ich in der Wanne wäre, würde Sie im locker geschloßenem Bademantel zwei Gläser und eine Flasche Sekt auf die Badewannen Ablage stellen, das Licht dimmen und sich auf den Wannenrand niederlassen Ihre Hände würden Rhythmisch zur Musik meinen Körper berühren, und während sie mir schmutzige Worte aus Ihrem nach Nikotin riechenden Mund in mein Ohr flüstern würde, würde Manuela den Bademantel abstreifen, um sich mir nackt präsentieren. Mit halb geöffneten Augen schaut Sie dann erwartungsvoll dominant grinsend auf mich herab. Ihr androgyner Körper glänzt vom Schweiß im Dämmerlicht und Sie bekommt was Sie erwartet. Ich möchte heute Abend ausgehen! Ok, und wohin? In meine Stammkneipe! Ja, dann machen wir das doch, aber vorher lasse ich Dir ein Bad ein beschloß Manuela mit einem Augenzwinkern. Ich fügte mich Ihrem Wunsch, und ahnte das es das letzte Mal sein wird das ich mich Ihr hingab. Wie sehe ich aus? Fragte ich Manuela während ich mich kritisch von oben bis unten im Spiegel betrachtete. Manuela saß auf der Bettkante, statt einer Antwort pfiff Sie anerkennend durch die Zähne. Dann erhob Sie sich und stellte sich neben mir vor dem Spiegel. Sind wir nicht ein schönes Paar? Ja, antwortete ich, ohne wirklich hinzuschauen. Manuela tippte auf Ihre Uhr und mahnte mich zur Eile, da das Taxi schon unten wartete. Manuela trug einen schwarzen Lederanzug mit weißem Hemd, das ließ Sie kühl und dominant erscheinen. Ich trug eine schwarze hautenge Hose und ein schwarzes Glitzer T-Shirt mit tiefen Ausschnitt. Während Manuela das Taxi zahlte stieg ich schön aus dem Taxi, und steuerte auf die Tür meiner Stammkneipe zu. Stimmungsmusik drang aus der Kneipe, die je näher ich kam immer deutlicher zu hören war. Ich drückte die Türklinke nach unten und schob die Tür auf. Mein Blick traf Dich, Du schautest mich im gleichen Moment auch an, wie von einem warmen Licht umgeben, saßt Du auf einen Barhocker vor einen der Tischen die Arme vor Deinen leicht korpulenten Körper verschränkt, erinnertest Du mich an einen Buddha.Manuela zog mich leicht am Arm, damit ich mich zu Ihr an die Theke setzte. Ich steh lieber behauptete ich, dabei wollte ich nur sicher stellen, das ich Dich als der Inbegriff der Verkörperung von Vollkommenheit an Körper Geist und Seele weiter sichten konnte. Immer wieder schaute ich zu Ihr Dir rüber, und jedesmal traf auch Dein Blick mich. Ich hatte das Bedürfnis mich in Deine Arme fallen zu lassen!

Brief 2 von Mir

An die Liebe meines

Lebens...

Zum Glück war Manuela damit beschäftigt, sich angeregt mit der Thekenbedienung zu unterhalten, ich bewegte mich Rhythmisch zu den Klängen der Musik, Deine eisblauen Augen musterten mich wohlwollend von oben nach unten dabei verriet Dein Lächeln, das ich Dir gefalle. Erst als die Kellnerin zu Dir an den Tisch kam, um Deine Bestellung aufzunehmen, mußte ich feststellen, das Du in Begleitung dreier Frauen warst, die Dich unübersehbar umgarnten. Ich beschloß zur Toilette zu gehen, dabei mußte ich mich an Dir vorbei Zwängen, mit Absicht so schien es, bist Du keinen Millimeter ausgewichen somit streifte ich unweigerlich mit meinen Brüsten Deinen Arm, in Augenhöhe hauchtest Du mit sanfter Stimme: „Hallo schöne Frau“! In dem Moment durchzuckte eine wohlige Wärme meinen Körper, ich schwebte den restlichen Weg bis hin zur Toilette. Dort angekommen schaute ich in den Spiegel, mein Gesicht glühte als ob ich Fieber hätte. Schnell korrigierte ich mein Make-up um alsbald wieder in Deiner Nähe zu sein. Ich eilte durch die Tür, und mir stockte der Atem, Du lehntest lässig mit den Händen in den Hosentaschen an in der Tür zum Waschraum, wie selbstverständlich beugst Du Dich zu mir runter legst zärtlich Deine Hand auf meinen Nacken und ziehst mich an Dich um mir einen Kuß zu geben der nie geahnte Gefühle und Emotionen in mir auslöste. Ich fühlte die Liebe...

Brief drei von Mir

 

An die Liebe meines

Lebens..

Diesen Kuß kann und will Ich mein Leben lang nicht vergessen, ich fühlte schmeckte roch Dich, ich atmete Dich tief ein, und hätte die Luft für immer angehalten um Dich nicht wieder zu verlieren, Zeit und Raum spielten in dem Moment keine Rolle mehr, ich war mit Dir auf einer Ebene, die uns hielt und gleichzeitig trug. Ein letzter tiefer Blick in Deine Augen ein Blick, der unsere Wünsche und Sehnsüchte verriet, ein Blick der unsere Seelen Strippen ließ. Es war als hätte das Navi des Lebens mich nach endlosen Irrfahrten, doch noch sicher ans Ziel gebracht und nun sagt: „ Sie haben Ihr Ziel erreicht!“ Ich steckte Dir noch auf einen Bierdeckel geschrieben meine Telefonnummer zu. Wie in Trance erlebte ich den Abend,meine Gefühle fuhren Achterbahn, ich schaute immer wieder zu Dir rüber, den Zustand Dir so nah zu sein und doch so fern war bittersüß. Kurz nach 02:00 Nachts kamst Du an die Theke um Deinen Deckel zu bezahlen, die drei Frauen standen kichernd hinter Dir. Manuela musterte Dich von oben bis unten, und meinte dann zu mir: „ Bei Ihr muß man zweimal hinschauen, um zu erkennen, das es eine Frau ist!“ Als Du dann an mir vorbei Richtung Tür gingst, zwinkertest Du mir zu, schmachtend schaute ich Dir hinterher, in der Hoffnung, das Du mich anrufen wirst...

Brief von Angelika

 

Liebe Carmen,

Vor fast einem Jahr haben wir uns wieder gefunden, ich habe 1Jahr auf Dich gewartet, immer an Dich gedacht und insgeheim gehofft, Dich wiederzufinden. Ein Glück, das wir uns gefunden haben. Keine Ahnung wie viele Briefe ich Dir schön geschrieben habe, wenn Du auch nicht antwortest, viele davon haben Dich nicht erreicht. Ich muß schreiben, wenn Du auch nicht antwortest, die Hoffnung, das Du sie liest, habe ich doch. Auch bei diesem Brief, weiß Ich nicht, ob er Dich erreicht. Ich weiß nicht wohin mit meinen Gefühlen, ich weiß nicht, was ich machen soll, ich kenne Deine Pläne nicht, ich weiß nicht was du gerade fühlst, ich kann nicht verstehen, warum Du nicht mit mir sprichst. Ich bin der festen Überzeugung, das dieses Verhalten nicht ursprünglich von Dir kommt. Es kann doch nicht aus Deinem Herzen kommen. Warum auch. Ich möchte Dich nicht belästigen, nein, so eine Frau bin ich nicht, aber ich brauche Antworten auf meine Fragen, um damit klar zu kommen. Über 10 Monate waren wir ein Liebespaar, ich war Dein Schatz und Du meiner, wir haben uns dafür entschieden. Carmen ich kann nicht frei sein, wenn dieses Schweigen zwischen uns steht. Carmen das sind doch zweierlei Dinge, das Eine ist unsere Beziehung und das Andere ist die Art und Weise wie Du die letzten Wochen mit mir umgegangen bist. Du bist eine reife Frau mit Lebenserfahrung, und wie ich immer glaubte, mit Anstand und Feingefühl. Mittlerweile glaube ich, das Du beides verloren hast. Carmen, das ist keine Art mit Menschen umzugehen, gleich gar nicht, wenn Du sie mal geliebt hast. Du hast keinen Respekt vor mir und meinen Gefühlen. Dein Verhalten ist schäbig und Respektlos. Ist es Deine Art, Macht auszuüben? Du hast mich bewusst verletzt, Du hast mich am ausgestreckten Arm verhungern lassen, Du hast mich gequält. Du bist einen Schritt vorausgegangen um selbst nicht verletzt zu werden. Carmen ich hatte nie die Absicht Dir weh zu tun. Wir sind doch alle nur Menschen und wir machen Fehler. Ich habe Dir damals eine ungeschickte SMS geschickt, weil ich genervt war, weil ich zum falschen Dienst gefahren bin. Das hatte doch nichts mit Dir zu tun. Du hast einfach den Kontakt abgebrochen, warum denn, ich war doch bereit, mit Dir über uns zu reden. Leider habe ich seitdem nicht mehr die Möglichkeit mit Dir zu reden. Du hast mich in ein Ohnmachtsgefühl nichts mehr machen zu können versetzt. Das ist ein schreckliches und und angstvolles Gefühl. So wie Du Angst vor der Dunkelheit hast, habe ich Angst vor Verlust und Machtlosigkeit. Du hast das genau gewusst. Am Anfang unserer Beziehung, habe ich Dich gebeten, wenn Du irgendwann Schluß mit mir machen möchtest, es ganz vorsichtig zu machen. Ich habe Dir so viel intimes von mir erzählt, von meiner Krankheit vor drei Jahren, und wie es dazu gekommen ist, das zeugt von sehr viel Vertrauen. Genau Dein Verhalten, kann bei mir eine Lebensbedrohliche Situation auslösen. Mir ging es doch gerade etwas gut, warum kannst Du nicht fair mit mir umgehen? Ich war öfters dazu bereit, Dich vom Dienst am Abend abzuholen, Dich nach Hause zu begleiten, und mit Dir die Nacht zu verbringen. Aber Du hast mich am nächsten Morgen zum Frühstück bestellt. Später hast Du mir Vorwürfe gemacht, ich würde lieber in den Urlaub, und es würde mich nicht interessieren, wie Du an manchen Tagen zum Dienst und am Abend nach Hause kommen würdest. Es hätte mir nichts ausgemacht, Dich zu begleiten, so das Du sicher nach Hause kommst. Carmen ich hätte es gerne gemacht für Dich. Du hast ein paarmal Deine Gefühle und Meinung geändert. Du warst die erste Frau, nach über sechs Jahren, der ich körperlich so nahe war, ich war Dir dankbar dafür, das Du mich so begehrt hast, und Du es mir auch gesagt hast. Ich habe mich so gut gefühlt, ich habe es geliebt, Dich zu lieben, Dich zu spüren, das hat mich unbeschreiblich glücklich gemacht. Es war so unbeschreiblich schön mit Dir zusammen zu sein. Ich vermisse es die Treppen zu Deiner Wohnung hoch zu laufen und in Dein glückliches Gesicht zu sehen und von Dir in die Arme genommen zu werden. Carmen, ich kann mit dieser Situation sehr schwer umgehen, ich denke ununterbrochen an Dich, finde Abends nicht in den Schlaf, bekomme Weinanfälle, habe einen ständigen Druck im Magen, spüre meinen Herzschlag am Hals, es steigt ein Gefühl der Angst in mir hoch. Ich sehe eine Mauer, wo vorher eine Wiese war. Wenn Du mich wirklich mal geliebt hast, dann hilf mir bitte damit klar zu kommen...

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Autor

Carmens Profilbild Carmen

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Statistik

Kapitel:19
Sätze:401
Wörter:6.451
Zeichen:35.031

Kurzbeschreibung

Briefe Voller Schmerz um meine Liebe bettelnd von Frauen geschrieben, Frauen denen ich durch meine Verlustängste und die dadurch entstandene Beziehungsunfähigkeit Ihr Herz gebrochen habe. Ich kann die Art wie ich mit Euch umgegangen bin, nicht rückgängig machen, aber ich hoffe das meine aufrichtige Entschuldigung Eure Seele ein

Kategorisierung

Diese Story wird neben Liebe auch im Genre Drama gelistet.