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gemischte Drabble-Sammlung

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22.6.2019 12:35
6 Ab 6 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Autorennotiz

Ich habe gerade Lust einfach ein paar Drabbles zu Fandoms zu schreiben, in denen ich momentan aktiv bin. Einfach, weil ich nicht unbedingt was Größeres drin schreibe oder weil etwas raus muss. ;D

Wer mag und in meinen Fandoms aktiv ist: Ich nehme hierfür auch Wünsche entgegen! ^^

Momentan geschriebene Fandoms: Bungou Stray Dogs, Tsurune, Haikyuu!!, Yu-Gi-Oh! 5D's, The (New) Prince of Tennis

Fandom: Bungou Stray Dogs

Arc / Vorlage: Dead Apple (Movie)

Pairing: Osamu Dazai x Chuuya Nakahara

 

––––––

Für einen Moment war es still.
Die Erschöpfung hatte sich in seinem Körper ausgebreitet und er war froh, dass er für den Moment entspannen konnte.
„Es ist wirklich schade.“
Minimal hob er seinen Kopf, suchte den Blickkontakt des anderen. „Was?“
„Das Chuuya mich nicht mit einem Kuss zurückgeholt hat.“
Chuuya blinzelte, starrte den anderen an und verdrehte die Augen.
Dazai war wirklich der Einzige, der auf so eine beschissene Idee kommen konnte.
„Du bist weit davon entfernt eine Prinzessin zu sein, die ich jemals wachküssen würde!“
„So gemein, Chuuya.“
„Idiot.“
„Wir holen das einfach nach, wenn du wieder fit bist.“

Fandom: Tsurune

Arc / Vorlage: Novel / Anime

Pairing: Seiya Takehaya x Kaito Onogi

 

––––––

Zwischen ihnen war es still.
Wann war es dazu gekommen, dass sie alleine waren?
Seit wann blickte er bereits in diese Augen vor sich und wieso schaffte er es gerade nicht, auch nur ein Wort zu sagen?
Wo waren die anderen, wenn er sie brauchte? Und war es nur, damit er nicht länger alleine mit ihm war?
„Kaito.“
Seiyas Stimme war so ruhig.
Seit wann sprach er so ruhig zu ihm? Wie lange waren sie schon hier alleine?
„Glaubst du, es stört sie?“
Kaito hob eine Augenbraue, musterte Seiya. „Was?“
Seiya schmunzelte und berührte Kaitos Wange mit seinen Lippen. „Deswegen.“

 

Fandom: Haikyuu!!

Arc / Vorlage: Manga / Anime (aber Zukunft)

Pairing: Shouyou Hinata & Tooru Oikawa (mehr oder weniger "Pairing")

 

––––––

Shouyou saß auf dem Hallenboden der Sporthalle. Eine Trinkflasche in der Hand, aber seine Augen auf seinen Teampartner gerichtet.
„Ist es wahr?“
Oikawa drehte seinen Kopf zu ihm, blickte ihn mit erhobener Augenbraue an. „Was denn, Chibi-chan?“
„Dass du mit Iwaizumi-san zusammen bist.“
„Huh?“ Überrascht blinzelte Oikawa, starrte ihn nun direkter an. „Wo hast du das her?“
„Von deinen Teamkameraden von der Seijoh“, erwiderte Shouyou.
„Matsun und Makki?“
„Hm.“
„Hör nicht auf sie, Chibi-chan“, sagte Oikawa, verdrehte die Augen, „hör bloß nicht auf diese Beiden!“
„Also nein?“
„Niemals unter keinen Umständen wäre ich mit Iwa-chan in einer Beziehung!“
„Oh, okay.“

 

Fandom: Haikyuu!!

Arc / Vorlage: Manga / Anime

Pairing: Koushi Sugawara & Asahi Azumane //Yuu Nishinoya x Morisuke Yaku // Ryuunosuke Tanaka x Chikara Ennoshita

 

––––––

Es war ernst. So etwas von ernst.
Suga wusste nicht, wie er es beschreiben sollte, während seine Augen auf Noya lagen.
Er wusste, dass er etwas tun musste, wenn es nicht schlimmer werden sollte.
„Suga?“
Sein Kopf drehte sich zur Seite und er blickte zu Asahi, sah ihn verwundert an. „Ja?“
„Hat Noya irgendetwas getan oder wieso starrst du ihn an?“
Suga gab ein Lachen von sich, als er das hörte.
„Nein. Das ist es nicht.“
„Warum siehst du so konzentriert zu ihm?“
„Noya ist ein Idiot“, sagte Suga ruhig.
„Was?“
Er bemerkte Asahis verwirrten Blick und er zuckte mit den Schultern.
„Bis zu dem nächsten, gemeinsamen Training mit Nekoma muss uns was einfallen.“
Er wusste, dass er einen Plan schmieden musste.
Sie hatten bald wieder ein Trainingscamp mit Nekoma. Oder mit der Fukuroudani Trainingsgruppe.
„Nekoma? Wieso Nekoma?“ Asahi wirkte so verwirrt, dass Suga einfach nur grinsen konnte.
Seine Augen richteten sich wieder auf Noya, der Tanaka angrinste, als dieser ihn entsetzt mit roten Wangen ansah.
Suga zuckte mit den Schultern.
„Noya zieht Tanaka gerade auf, oder?“
„Vermutlich, weil er Chikara endlich auf ein Date einladen soll!“, flötete Suga und zuckte mit den Schultern, „aber darum geht es nicht!“
„Chikara? Ennoshita Chikara? Ich dachte, er steht auf Kiyoko?“
Suga seufzte. Warum waren alle innerhalb von Karasuno so naiv?
„Ach was“, winkte Suga ab und legte eine Hand an sein Kinn, „also, wie mache ich das?“
Er wollte nicht über Tanaka nachdenken. Auch, wenn dieser scheinbar genauso gut Hilfe brauchen konnte, endlich mit Chikara zu reden.
„Um was geht es?“
„Noya. Und wie ich ihn dazu kriege, Yaku um ein Date zu bitten“, erwiderte Suga schließlich und seufzte.
„Noya ... und ... Yaku? Du meinst, den Libero von Nekoma?“
Konnte Asahi ihn eigentlich noch verwirrter ansehen, wie er es gerade tat?
Suga grinste und boxte ihrem Ass freundschaftlich in die Seite. „Wenn ich es nicht tue, kommt hier keiner dazu, mit irgendjemandem glücklich zu werden!“
Er war wild entschlossen, seine Teamkameraden glücklich zu machen! Und das in seinem letzten Jahr an der Karasuno Oberschule!

Fandom: Yu-Gi-Oh! 5D's

Arc / Vorlage: Anime

Pairing: Kyosuke Kiryu & Aki Izayoi (teilweise)

 

––––––

Sie lehnte mit dem Rücken gegen einen Baum, sah vor sich und hatte ihre Augen geschlossen.
Warum sie hier war, wusste sie nicht einmal.
Sie hatte einfach Abstand gebraucht.
Von allem.
„Hey.“
Die Stimme holte sie aus ihren Gedanken und sie drehte ihren Kopf zur Seite.
Jemand saß neben ihr, den Kopf in den Nacken gelehnt, während er in den Himmel blickte.
„Hey“, antwortete sie, „du bist“,
Sie hörte ein Schmunzeln von ihm. „Kiryu Kyosuke. Bist du öfters hier?“
„Nein“, antwortete sie und sah einfach nur wieder vor sich, lächelte. „Izayoi Aki.“
„Ich hab von dir gehört.“
„Woher?“
„Einem Freund.“

Fandom: Bungou Stray Dogs

Arc / Vorlage: Anime / Manga (allerdings Gakuen AU)

Pairing: Kyouka Izumi & Chuuya Nakahara (geschwisterlich)

 

––––––

Kyouka sah mit großen Augen auf ein Schaufenster, bevor sie zur Seite sah. „Was bedeutet das?“
Chuuya musterte sie, blickte auf das, was die Aufmerksamkeit des Mädchens erregt hatte, bevor er grinste. „Bald ist Valentinstag.“
„Oh“, machte Kyouka und richtete ihren Blick wieder auf das Schaufenster.
„An dem Tag kannst du dem Menschen, den du magst, selbstgemachte Schokolade schenken“, entgegnete Chuuya mit einem Schmunzeln, „willst du es probieren?“
„Den, den ich mag?“, guckte sie mit einem verwirrten Blick zurück.
„Hm, Atsushi vielleicht?“
Kyouka sah zu ihm, bevor sie ihren Kopf wegdrehte. „Vielleicht.“
„Komm, lass uns diesem Tigerjungen ein Geschenk machen.“

 

Fandom: Haikyuu!!

Arc / Vorlage: Manga / Anime (Alien AU)

Pairing: Tobio Kageyama x Tooru Oikawa

 

––––––

Er hatte nicht damit gerechnet, dass er mitten in der Nacht jemanden draußen sah, während er in dem Park saß.
Aus seinem Rücken ragten zwei große, schwarzgefiederte Flügel, während seine Augen einen leicht helleren Schimmer besaßen. Seine Ohren waren eine Spur spitzer nach oben.
Aber am wenigsten hatte er damit gerechnet, seinen ehemaligen Senpai hier mitten in der Nacht zu treffen.
„Tobio-chan? Was machst du hier draußen?“
Oikawa klang erstaunt und er konnte es ihm nicht einmal verübeln. Er hatte nicht vorgehabt, sich dem anderen so zu zeigen.
Schon gar nicht ihm, wo er der Mensch war, den er mit zu seinem Heimatplaneten bringen sollte, um den Platz des Prinzen einzunehmen. „Oikawa-san“, gab er schließlich von sich, nickte ihm zu und atmete nebenbei tief durch.
„Wie siehst du eigentlich aus? Gehst du zu einer Faschingsparty?“ Oikawa klang belustigt, als wenn er es selbst nicht glaubte, während er den Kopf schief legte.
„Das ist mein wahres Aussehen, Oikawa-san“, sagte Tobio und sah ihn nun direkt an, seine Augen funkelten heller als normalerweise.
„Wahres ... Aussehen?“, fragte Oikawa nach und starrte ihn immer noch perplex an, „komm schon, du verarschst mich.“
Tobio zuckte mit den Schultern, richtete sich auf und breitete seine Flügel zur Seite aus. „Mein Ziel ist es, einen Menschen zu suchen, der mir dazu verhilft, den Platz des Prinzen auf meinem Planeten einzunehmen.“ Er blieb ruhig, auch, wenn er verheimlichte, dass er dabei war, diesen Plan aufzugeben, weil er nicht mehr unbedingt von hier wegwollte. Genauso wenig, wie er Oikawa aus dieser Umgebung heraus mitnehmen wollte.
„Tobio-chan? Wovon redest du bitte?“, entgegnete Oikawa und hob eine Augenbraue, „dein Planet? ‚Einen Menschen‘? Du–“, er stoppte, schüttelte den Kopf, „du bist ein Außerirdischer, Tobio?!“
Tobio sah ihn still an, bewegte seine Flügel ein Stück. „Aber ich habe nicht vor, dich mit dorthin zurückzunehmen.“
„Wa–halt, Moment, was?“, blinzelte Oikawa ihn verwirrt an, schüttelte erneut den Kopf, „du– warum erzählst du mir das alles?“
„Weil das das letzte Mal ist, dass wir uns sehen, Oikawa-san“, sagte Tobio ruhig, bevor er sich etwas vorbeugte, kurz vor ihm stoppte, „ich werde dich nicht mitnehmen, was bedeutet, dass ich meinen Auftrag nicht erledigen werde.“
„Tobio-chan ...“, blinzelte Oikawa ihn verwirrt an, „du wolltest– solltest mich mitnehmen? Zu deinem Planeten?!“
„Du warst auserwählt mein Partner zu sein“, erwiderte Tobio, schüttelte dann aber den Kopf, „allerdings hieße das, dass du hier alles aufgeben müsstest. Ich kann verstehen, wieso ... Yaku getan hat, was er getan hat.“
„Was hast du vor, Tobio?“, fragte Oikawa nach, während er ihn ansah, ein kurzer Schock spiegelte sich in den braunen Augen wider.
„Ich lasse dich vergessen. Dass wir uns je getroffen–“, bevor Tobio weitersprechen konnte, spürte er, wie Oikawa ihn küsste.
Für wenige Sekunden weitete Tobio seine Augen, bevor er es die kurze Zeit genoss und sanft erwiderte. Erst danach sah er den anderen verwunderter an. „Was –?“
„Warum bleibst du nicht hier?“, fragte Oikawa nach, „warum willst du unbedingt, dass ich dich vergesse?“
Tobio sah ihn einen Moment einfach nur an, seufzte und atmete tief durch. Eigentlich wollte er das nicht. Er hatte sich doch nur überlegt, dass er nicht zurückwollte. Was, wenn er hierblieb?
„Willst du, dass ich hierbleibe?“, fragte er ruhig nach.
„Eigentlich wäre ich froh, wenn du nicht mehr in meinem Leben wärst“, murmelte Oikawa und verdrehte die Augen, seufzte dann allerdings und streckte einen Arm zu seinem Flügel aus, strich etwas über die Federn daran, „aber ich will dich auch nicht vergessen. Ich denke, ich würde einen ziemlich nervigen, süßen Rivalen vermissen.“
Tobio schluckte und bewegte seinen Flügel in Oikawas Richtung, genoss die Berührung an den Federn.
„Und auch, wenn ich mal gerne zu deinem Planeten reisen würde, ich mag es hier und ich mag es hier, mit dir zusammen“, sagte Oikawa und schmunzelte, bevor er sich etwas wegdrehte, „und ich denke, ich mag dich mehr, als ich früher je in Erwähnung gezogen hätte.“

Fandom: Bungou Stray Dogs

Arc / Vorlage: Anime / Manga

Pairing: Osamu Dazai x Chuuya Nakahara

 

––––––

Er blinzelte.

Seine Augen richteten sich auf die Gestalt auf dem Sofa.

Wie kam er bitte hier her?

„Hey! Wach gefälligst auf, Idiot!“

Er streckte seinen Arm aus, zog ihn aber sogleich wieder zurück, als er ein Armbändchen mit einem Glöckchen an seinem Handgelenk erkannte, was in dem Moment der Bewegung klingelte.

Was?!

„Was zum– Dazai, was hast du–!?“

„Uhh ... Chibi, sei still~“, kam es mit einem grummeligen Ton von sich, „oder nervst du mich jetzt schon, obwohl du eigentlich tot bist?“

Chuuya weitete die Augen, starrte seinen ehemaligen Partner an und wollte etwas sagen, allerdings blieben ihm sämtliche Worte im Hals stecken. Was? Wovon sprach dieser nichtsnutzige Idiot bitte?

Wenn er tot war, wieso befand er sich dann in Dazais Wohnung?

Okay.

Wieso befand er sich überhaupt in der Wohnung dieses bandagierten Idioten?

Nachdenklich landete er auf dem Fußboden, blinzelte, als er merkte, was er gerade tat und sah an sich herunter. War er gerade geflogen?

„Was macht Chuuya hier?“

„Stell keine Fragen, die ich selbst gerne von dir beantwortet hätte!“, erwiderte Chuuya und starrte den anderen funkelnd an, verschränkte die Arme vor sich und ignorierte das stetige Klingeln an seinen Handgelenken.

„Du bist tot. Also ... dachte ich zumindest“, murmelte Dazai und kratzte sich am Hinterkopf, „wieso bist du hier?“

„Ich bin nicht– Moment, was geht hier eigentlich vor sich?“

„Chuuya sieht niedlich aus“, fing Dazai an und grinste ihn an, streckte seine Hand zu ihm aus.

Für einen Moment wollte Chuuya ihn zurechtweisen, allerdings spürte er die Berührung kurz darauf so, dass er einen unbestimmten Impuls hatte, sich dagegen zu lehnen. „Was– was machst du, Dazai?!“

„Die sind so flauschig, wie sie aussehen, Chibi“, sagte Dazai und schmunzelte.

Chuuya starrte ihn an, fuhr mit einer Hand dorthin, wo Dazai ihn berührte, bemerkte etwas flauschiges an seinem Kopf, was vorher bestimmt noch nicht dort gewesen war. Was war das? Was ging hier vor sich?!

„Warum bist du wieder hier?“, fragte Dazai nach und ließ sich auf dem Sofa nieder, sah ihn von der Seite her an.

Chuuya blinzelte, hob eine Augenbraue, antwortete aber erst einmal nichts, sondern ging durch das Zimmer, öffnete die Tür zum Badezimmer und blickte in den Spiegel, den er dort vorfand.

Dort erkannte er, dass er zwei größere Fuchsohren besaß, während hinter seinem Rücken nicht nur einer, sondern bestimmt vier oder fünf Schweife eines Fuchses zu sehen waren.

Was war er? Was machte er hier und was war überhaupt passiert?!

Bevor er weiter darüber nachdenken konnte, erkannte er, wie sich sein Spiegelbild veränderte und er stattdessen in das Gesicht einer älteren Frau sah, die einen schneeweißen Yukata trug.

Ihre Augen waren genauso weiß, während sie ihn direkt anblickte.

Dein Schicksal ist mit seinem verbunden und deswegen musst du bei ihm bleiben.

Chuuya starrte sie an, schüttelte einfach nur den Kopf. „Und das? Was soll–“,

In der Gestalt bist du nur für ihn sichtbar. Deine Seele ist mit einem Kitsune verbunden. Deine Aufgabe ist es, ihn zu beschützen, bis seine Zeit gekommen ist, dir zu folgen.

Chuuya starrte mit geweiteten Augen in den Spiegel, der aber kurz darauf nur wieder sein Spiegelbild zeigte. Wer war das? Warum sollte er ausgerechnet Dazai beschützen?!

„Was macht Chuuya so lange?“, hörte er die Stimme des anderen und bemerkte, wie Dazai seine Arme um ihn schlang, während sich seine Schweife in beide Richtungen zur Seite bewegten.

Warum war er nur mit diesem nichtsnutzigen Idioten gestraft, selbst über den Tod hinaus?!

Fandom: Haikyuu!!

Arc / Vorlage: Manga / Anime (Imaginärer Freund AU)

Pairing: Tooru Oikawa & Hajime Iwaizumi

 

––––––

Er ließ seine Schultasche auf den Boden fallen und setzte sich im Schneidersitz auf seinen Futon, während seine Augen durch das Zimmer glitten.

Wie war dein erster Tag?“

„Langweilig!“, brummte Tooru. Seine Augen lagen auf seinem Freund, der gegen die Wand seines Zimmers lehnte. „Es wäre so cool, wenn du auch da wärst, Iwa-chan!“

Die Augenbrauen seines Freundes verengten sich. „Glaubst du, du findest dort Freunde?“

Tooru sah ihn schmollend an. „Ich brauche keine Freunde, solang ich Iwa-chan habe!“

„Es wäre gut für dich.“

Tooru starrte ihn lange und eindringlich an.

„Wenn sie Iwa-chan akzeptieren, dann denke ich drüber nach.“

Fandom: Haikyuu!!

Arc / Vorlage: Manga / Anime (after Shiratorizawa-Match)

Pairing: Tooru Oikawa & Hajime Iwaizumi (freundschaftlich)

 

––––––

„Ist das Chibi-chans Freund?“
„Huh?“
„Iwa-chan, warum hast du mir nie gesagt, dass du einen kleinen Bruder hast – und der scheinbar mit Chibi-chan befreundet ist!“
Tooru verzog sein Gesicht zu einem Schmollen, während sie in der Nähe der Sporthalle des Präfekturfinales standen.
„Was? Wovon redest du bitte, Shittykawa?“
Tooru deutete zum Eingang, auf Karasunos Lockvogel und die beiden Personen, die bei ihm standen und ihn beglückwünschten. „Der da! Iwa-chan! Warum sagst du mir nicht, dass du einen kleinen Bruder hast?!“
„Weil es nicht stimmt?“, brummte Iwa-chan und verdrehte die Augen.
„Heißt das, ihr seid getrennt worden, bevor ihr voneinander wusstet?! Wie dramatisch!“ Tooru weitete seine Augen, bevor sich ein Grinsen auf seine Lippen legte. „Weißt du was? Dann sorge ich dafür, dass eure Familie wieder zusammenfindet!“
„Oikawa, was– komm sofort her, du Idiot!“
Tooru ignorierte die Stimme seines besten Freundes, ganz egal, was Iwa-chan ihm hinterherrief.
„Huhuuuuu! Chibi-chan!“
„Oikawa, verdammt nochmal, was soll der Mist?!“
„Großer König? Was machst du hier?“ Chibi-chan sah ihn mit großen Augen an, während dessen beide Freunde ein wenig zusammenzuckten und einen Schritt zurückmachten.
„Euch anfeuern, damit ihr Ushiwaka-chan schlagt!“, grinste Tooru ihn an, bekam nebenbei ein „hmpf, von wegen“, von Iwa-chan, ignorierte es aber, „und eine längst überfällige Familienzusammenkunft!“

Fandom: The New Prince of Tennis

Arc / Vorlage: Anime

Pairing: Syuusuke Fuji x Ryoma Echizen // Keigo Atobe x Kunimitsu Tezuka // Syuichiro Oishi x Eiji Kikumaru

 

* PoT-Unkundige: "mada mada dane" = Ryomas Standardspruch ^^

 

––––––

Es fühlte sich merkwürdig an, als seine Augen in diesem Moment auf seinen Kouhai fielen.
Diese erneute Zusammenkunft.
Kurz nachdem sie auseinandergegangen waren.
Kurz nachdem Syuusuke mit ihm gesprochen hatte.
Warum hatte er in dem Moment nur so ein merkwürdiges Gefühl, wenn er seinen Kouhai sah?
„Du liebst ihn, oder?“ Seine eigene Stimme hallte in seinen Gedanken wider und er sah sich, wie er vor einigen Minuten, Stunden – wann waren sie nochmal rausgegangen – mit Atobe an einem Tisch saß.
Er wusste nicht, wie lange es bereits her war.
Es kam ihm vor, als wenn bereits Tage vergangen waren, seit Tezuka aufgebrochen war.
Seit er mit Atobe darüber geredet hatte, dass sie nicht mehr zusammen waren. Dass er Tezuka aufgegeben hatte, ganz egal, wie sehr er ihn noch liebte. Oder geliebt hatte?
„-senpai? Fuji-senpai?“
Er sah zur Seite, öffnete überrascht seine Augen und sah zu seinem Kouhai, der ein wenig zu ihm aufblickte. „Was ist denn?“
„Du wirktest weggetreten. Ist etwas passiert?“ Ryomas Stimme war so ruhig und emotionslos, wie er sie kannte und es sorgte dafür, dass Syuusuke einfach nur breit lächeln konnte.
„Es ist alles in Ordnung, Echizen“, sagte er und wandte seinen Blick wieder zu den anderen. Wenn er ihn länger ansah, würde er nur nicht widerstehen können, ihn in seine Arme zu ziehen und bei sich zu behalten.
„Hm ... mada mada dane, Fuji-senpai.“
Syuusuke gab ein kurzes Lachen von sich. Wieso konnte Ryoma nur nicht aufhören, so verdammt niedlich zu sein?
Was genau war es, was zwischen ihnen war? Was empfand er eigentlich für seinen Kouhai und was war es, was er überhaupt noch für Tezuka empfand? War es überhaupt noch das, was er damals empfunden hatte?
Langsam drehte er seinen Kopf noch einmal zu Ryoma, blickte auf die Cappie seines Kouhais, während dieser wieder zu den anderen sah, sich allerdings nicht von seiner Seite bewegte.
„Wenn das hier vorbei ist, würdest du mit mir ausgehen?“ Eigentlich wusste er, dass diese Frage dämlich war. Als wenn sich Ryoma dafür interessierte, wo er doch wusste, dass in dem Kopf dieses kleinen Tennisgenies es nur um den Sport ging. Er hatte ja nicht einmal gemerkt, wie diese Mädchen ihn regelmäßig angehimmelt hatten.
„Mada mada dane“, erwiderte Ryoma und zog ein wenig an seiner Cappie, „... ich gehe nicht mit dir aus, Fuji-senpai.“
Ein wenig überrascht sah Syuusuke nun doch zu ihm, sah mit geöffneten Augen zu seinem Kouhai. Er hatte nicht mit so einer direkten Abfuhr gerechnet.
„Zumindest nicht jetzt“, fügte Ryoma nach einem Moment der Stille an, „Fuji-senpais Gefühle gehören doch noch Tezuka-buchou, oder?“
Syuusuke weitete seine Augen eine Spur mehr, bevor er sah, wie Ryoma ihn nun direkt ansah. Irgendwie hatte er den anderen komplett falsch eingeschätzt. „Woher ...?“
„Ich bin nicht blind“, erwiderte Ryoma und drehte sich ab.
„Ich würde dich jetzt gerne küssen, Ryoma“, sagte Syuusuke und lächelte ihn nun ganz normal an.
„Dann versetzt du Momo-chan-senpai einen Schock fürs Leben, Fuji-senpai“, entgegnete Ryoma, allerdings konnte Syuusuke das Grinsen auf dem Gesicht seines Kouhais erkennen, was ihm zeigte, dass es Ryoma ziemlich egal war, wie Momoshiro das ganze aufnahm.
Genau aus dem Grund ignorierte er auch, wo sie sich befanden, oder wer ihnen zusah und beugte sich ein Stück zu Ryoma runter, schob dessen Cappie ein Stück zurück und drückte ihm einen vorsichtigen Kuss auf die Lippen.
Es wunderte ihn nicht einmal, dass Ryoma nach wenigen Sekunden den Kuss erwiderte.
„Echizen!“ – „Ochibi!“ – „Fuji-senpai!“ – „Fujiko-chan!“
Die Stimmen von hauptsächlich Momoshiro und Eiji sorgten dafür, dass er Ryoma langsam losließ, während Syuusuke nicht einmal gemerkt hatte, dass er während dem Kuss einen Arm um den Jüngeren geschlungen hatte.
„Wa– Fuji-senpai, was– wie kannst du nur–!“, brachte Momoshiro mit geweiteten und geschockten Augen von sich.
„Momo-chan-senpai“, brummte Ryoma, richtete seine Cappie wieder zurecht und verdrehte die Augen, bevor er einfach nach Syuusukes Hand griff, „beruhig dich, bitte.“
„Eiji, guck nicht so schockiert“, grinste Syuusuke und schüttelte den Kopf über seinen besten Freund, „ist ja nicht so, als wenn du Oishi nicht schon oft genug geküsst hättest.“
„Was– das ist– Fujiko-chan! Oishiiiii!“, fing Eiji weinerlich an, bevor er sich an seinen Doppelpartner (und Freund) klammerte, „Fujiko-chan ist gemein zu mir!“
Syuusuke schmunzelte und wandte sich dann wieder seinem Kouhai zu.
„Du bist gemein, Fuji-senpai“, murmelte Ryoma, zuckte mit den Schultern.
„Gehst du trotzdem mit mir aus?“, fragte Syuusuke erneut nach.
„Mada mada dane“, erwiderte Ryoma, sah zu ihm auf und gab ihm einfach nur ein Lächeln, „... aber wir lassen meinen Vater da raus.“
Syuusuke nickte nur. „Du entscheidest, wenn wir jemandem etwas erzählen.“

Fandom: Haikyuu!!

Arc / Vorlage: Anime / Manga (unabhängige Zukunft)

Pairing: Tobio Kageyama x Tooru Oikawa (^___^)

 

––––––

Er hatte keine Ahnung, wie es dazu gekommen war.
Die Überraschung stand ihm mehr als im Gesicht geschrieben, als er gegen die Wand der Sporthalle gedrückt wurde.
Seine Augen funkelten zu seinem Gegenüber.
Warum fühlte er so ein Kribbeln in seinem Magen?
Es war eine gewisse Spannung da, die ihn nicht losließ.
Er hätte nicht gedacht, dass er mal in dieser Position sein würde.
Von seinem Kouhai gegen die Wand gedrückt, während sie nur wenige Zentimeter trennten.
„Auf was wartest du noch, Tobio-chan?“
„Auf gar nichts, Oikawa-san.“
Klang sein Kouhai schon immer so erotisch oder war das gerade seiner Position geschuldet?
Er spürte innerhalb der nächsten Sekunden nur, wie Tobio ihn innig küsste, während er selbst seine Augen schloss, um sich noch mehr auf dieses Erlebnis zu fokussieren.
Warum auch immer er gerade gar nichts anderes wollte, als mit ihm hier zu sein, alleine, während er nur die Lippen seines Kouhais spürte.
Niemand hätte ihm vor ein paar Jahren sagen dürfen, dass er sich mal in dieser Lage befand und einfach nur mehr wollte.
Seit wann hatte er dieses Verlangen nach ihm?
Nicht nur das.
Es gefiel ihm regelrecht, wie sehr Tobio die Kontrolle übernommen hatte.
Es war merkwürdig und gleichzeitig wollte er es gar nicht anders.
Das hier war alles, was er wollte. Selbst, wenn es bedeutete, dass er die Kontrolle abgeben musste, aber es war eindeutig zu gut. Wieso war sein süßer, nerviger Kouhai so verdammt gut darin, in dem, was er hier tat?
Wieso fing er an, ihm den Verstand zu rauben?
Langsam öffnete er seine Augen, blickte in die strahlend blauen seines Kouhais, während sich Tobio langsam von ihm gelöst hatte. Mit seinen Händen drückte er ihn immer noch leicht gegen die Wand der Sporthalle.
„Warum bist du so ... verdammt talentiert, Tobio-chan?“, fragte er nach.
„Vielleicht warst du doch kein so schlechter Senpai, Oikawa-senpai.“
Er schluckte und spürte, wie er aufgrund dieses Tonfalls rot wurde. Tobios Lippen verzogen sich zu einem minimalen Grinsen.
„Wer ist hier gerade einfach süß, Tooru-san?“
„Sei still!“, brummte Tooru mit einem Schmollen.

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Augureys Profilbild
Augurey Am 12.06.2019 um 13:14 Uhr Mit 1. Kapitel verknüpft
Hallo Feuchen! Irgendwie führen mich Forenaktionen in letzter Zeit zu dir. Diesmal die Aktion 0 gegen 0 ^^. Also hab ich mal wieder reingelesen ins erste Kapitel. Zum Fandom kann ich nachwievor nichts sagen. Zum Drabble dagegen schon, diesmal leider weniger positiv. Die Szene ist ganz nett, aber ich muss zugeben, dass ich erstmal sehr verwirrt war. Und das lag folgendem Satz: „Das Chuuya mich nicht mit einem Kuss zurückgeholt hat.“. Erstmal: dass, nicht das ;-), aber eigentlich wollte ich was zum Inhalt schreiben. Hier wirkt es so, also ob die Person, die da spricht, über einen Dritten redet, der nicht anwesend nicht. Ich hab Verständnis dafür, dass das in dem Fandom vielleicht hin und wieder üblich ist, so sprechen, ich kenne es ja schließlich nicht. Aber an der Stelle wirkte es verwirrend, weil du im Text zuvor nicht deutlich gemacht hast, dass Chuuya derjenige ist, der erschöpft ist und nur von "er" gesprochen hat. Und noch eine zweite Sacheerfährt man nicht: Nämlich, dass Dazai sich (vermutlich) ebenfalls ausgeruht/geschlafen hat, denn sonst gibt das wachküssen ja keinen Sinn. Das alles führte dazu, dass ich den Drabble drei Mal lesen musste, ehe ich die Szene verstand. Vielleicht kannst du das nochmal überarbeiten. Mein Verbesserungsvorschlag wäre, in den ersten Sätzen einfach von beiden statt von "er" sprechen. Und dann bei "Minimal hob er seinen Kopf" statt er Chuuya schreiben. Hoffe, du kannst mit meinem Feedback was anfangen. Grüße, Augurey :) Mehr anzeigen
Feuchens Profilbild
Feuchen (Autor)Am 12.06.2019 um 14:44 Uhr
Erstmal: danke das du trotzdem reinliest, obwohl du es nicht kennst (zum zweiten mal*hust*) und ja, ähm, das ist ein bisschen sehr Fandom-bezogen und basiert halt auf Dingen aus dem Film (oder allgemein dem Fandom?) - war eher so ein bisschen darauf aufbauend kurz geschrieben xD
trotzdem danke dir ^^

Autor

Feuchens Profilbild Feuchen

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Statistik

Kapitel:12
Sätze:310
Wörter:3.820
Zeichen:22.970

Kurzbeschreibung

Eine kleine Drabble/One-Shot-Sammlung zu verschiedenen Fandoms und Pairings, was mir gerade einfallen mag.

Multicrossover

Diese Fanfiction wird neben Yu-Gi-Oh! 5D'S auch in den Fandoms Haikyuu!!, Bungou Stray Dogs, Tsurune und The Prince of Tennis gelistet.
Sie wurde außerdem mit Drabble, Fluff und OneShot getaggt.

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