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Begegnung mit einer Katze

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27.03.21 15:22
6 Ab 6 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Autorennotiz

[Shapeshifter - AU]

Sou Inuoka/Shouyou Hinata & (Side) Tetsurou Kuroo/Morisuke Yaku/Yuu Nishinoya

2 Charaktere

Sou Inuoka

Er ist ein Erstklässler von der Nekoma Oberschule und Mittelblocker des Volleyballteams und einer der ersten Charaktere, der mit Hinatas & Kageyamas unnatürlichem Schnellangriff mitkommt und ihn stoppen kann.

Shoyo Hinata

Shoyo Hinata ist ein Erstklässler an der Karasuno Oberschule in Miyagi. Er ist Mittelblocker des Volleyballteams und hat, seit er ein Spiel von dem früheren Team von Karasuno gesehen hat, den Traum genauso zu werden, wie das damalige Ass des Teams. Er hatte sich eigentlich vorgenommen, Kageyama zu besiegen, muss schließlich aber mit diesem zusammenarbeiten.

Gut gelaunt stoppte Shouyou sein Fahrrad neben der Mauer zu einem Park, richtete seinen Blick auf die orange-braune Katze, die darauf lag und den Kopf zu ihm gedreht hatte.
„Mau.“
„Hey~“, grinste Shouyou und suchte kurz nach etwas in seinem Rucksack, bevor er eine kleine Fischdose rausholte und öffnete, „hab dir was mitgebracht!“
Die Katze schwenkte etwas den Schweif zur Seite, maunzte und sah ihm einen Moment entgegen, bewegte sich dann zu ihm und futterte genüsslich.
Shouyou hatte keine Ahnung, seit wann er hier stoppte, aber irgendwann hatte er einfach nicht mehr vorbeifahren können, ohne bei ihr zu stoppen. Ab und an war es nicht nur diese Katze, sondern noch die ein oder andere, die ihn etwas genauer musterte, aber aus irgendeinem Grund hatte er zu dieser einen Katze eine besondere Bindung, als wenn sie jeden Tag auf ihn wartete.
Schmunzelnd streichelte er der Katze etwas über den Kopf, bevor sie anfing, zu essen.
„Wo sind die anderen eigentlich?“, fragte er nach, auch, wenn Shouyou wusste, dass er keine Antwort bekommen konnte. Wie auch, wenn er mit einer Katze sprach.
Dennoch hob die Katze kurz den Kopf, schwenkte ihren Schweif in die Luft und drehte den Kopf zur Seite, maunzte knapp, bevor sie sich wieder daran machte, weiter zu essen.
„Du bist die Einzige, die immer auf mich wartet, huh“, murmelte Shouyou vor sich hin, grinste etwas, „ah, ich wünschte, ich könnte dich einfach adoptieren.“ Aber er wusste, dass es keine gute Idee war, solange er noch auf die Oberschule ging und bei seinen Eltern lebte. Davon ab, dass er nicht einmal wusste, wo genau er in einem Jahr landete.
„Miauu~“, drang das Maunzen der Katze zu ihm und er bemerkte, wie sie sich über die Mauer zu ihm bewegte und ihren Kopf gegen seine Hand drückte, sich wieder streicheln ließ.
„Nächstes Jahr, wenn ich meinen Abschluss habe“, fing Shouyou breit lächelnd an, kraulte sie im Nacken, „dann sehen wir gemeinsam, wo es uns hin verschlägt.“
„Miau.“
Shouyou grinste und richtete sich dann auf, schwang seinen Rucksack wieder auf seinen Rücken und griff nach seinem Fahrrad: „Aber ich muss wieder los! Bis später!“
 


 
Einige Sekunden sahen die braunen Augen dieser Katze ihm hinterher, bevor sie sich streckte und auf der anderen Seite von der Mauer sprang.
„Du magst diesen Menschen, hab ich Recht?“, kam eine Stimme an die Ohren dieser Katze, während auf der anderen Seite der Mauer, so, dass Shouyou ihn nicht sehen konnte, eine Person mit schwarzen, wild abstehenden, Haaren gegen die Mauer lehnte, während die Ohren des anderen spitz und etwas zerzaust waren, aber durchaus Ähnlichkeiten mit denen einer Katze hatten.
Ändert das etwas?“, maunzte die Katze ein wenig leiser, verwandelte sich kurz darauf in eine menschlichere Gestalt mit orange-braunen Katzenohren und einem orangenen Schweif, der in der Luft schwenkte, „wurde uns nicht gesagt, dass wir den Menschen nicht zeigen dürfen, was wir sind, Kuroo-san?“
Kuroo zuckte nur mit den Schultern, stützte sich von dem Boden ab, bewegte seinen eigenen, komplett schwarzen, Schweif etwas zur Seite. „Ist ja nicht so, als müsste es jemand anderes erfahren.“ Er schmunzelte und legte dem anderen eine Hand auf seine abstehenden, braunen Haare. „Wenn du meinst, dass du ihm vertrauen kannst, dann spricht nichts dagegen, Inuoka.“
Überrascht blinzelte Sou, sah unter der Berührung zu Kuroo auf, spürte, wie er ein wenig verlegen wurde, als er bemerkte, wie Kuroo ihn an einem der Ohren entlang kraulte. „Ich … weiß nicht.“
„Ich bin die letzte Person, die irgendetwas dagegen sagen kann“, zuckte Kuroo mit den Schultern, grinste weiterhin, zog seine Hand zurück, „du hast Yakkuns und meinen Segen in der Sache.“
„Was für einen Segen, huh?“
„Oh, Mori~“, grinste Kuroo zur Seite zu dem anderen Shifter, dessen Ohren etwas spitzer aufrecht standen, während sie aber genauso braun waren, wie die von Sou, „Inuoka hat sich in einen Menschenjungen verliebt.“
Sou blinzelte etwas mehr, schüttelte den Kopf, spürte, wie seine Wangen rot wurden. „Ich bin nicht– ich mag ihn nur … ein bisschen?“
„Du hast ihn getroffen, Tetsu?“, fragte Yaku nach, legte den Kopf zur Seite, während er zu ihnen blickte.
„Hab ihn ein, zweimal mit Kenma und Sou hier empfangen“, erwiderte Kuroo ruhig schmunzelnd, „aber die meiste Zeit lassen wir ihn alleine mit ihm.“
„Dann spricht doch nichts dagegen?“, entgegnete Yaku und hob eine Augenbraue, „ich lebe praktisch bei einem Menschen in der Gegend. Und?“
Sou schluckte, drehte dennoch leicht seinen Kopf weg. „Es ist nur … er denkt, ich wäre nur eine Katze und … außerdem …“
„Yuus Freunde und Familie wissen auch nichts davon, dass ich ein Shifter bin“, erwiderte Yaku daraufhin, „er weiß von mir und Tetsu, aber sonst weiß niemand etwas von uns.“
„Und er sagt nichts dagegen?“, blinzelte Sou ihn verwundert an. Er wusste natürlich, dass Yaku bei jemandem in der Nähe lebte, aber er hatte bisher nicht gewusst, dass er so, in seiner normalen Gestalt, bei ihm lebte.
„Yuu ist ziemlich cool damit umgegangen“, erwiderte Kuroo und grinste, „außer vielleicht, als herauskam, dass er in Morisuke verliebt ist.“
„Du hast ihn geradezu angefaucht und so getan, als gehöre ich dir“, grummelte Yaku und sah kurz ein wenig wütender in die Richtung seines Freundes.
„Du gehörst ja auch mir, Mori!“, entgegnete Kuroo und verschränkte die Arme vor sich.
Yaku schüttelte nur den Kopf, seufzte dann aber. „Wie auch immer, wenn du meinst, es ist in Ordnung, dann solltest du dir keine Sorgen machen, Inuoka.“
Sou schluckte, nickte allerdings. „Na schön. Vielleicht … sollte ich nachher mit ihm reden.“
„Viel Glück!“, grinste Kuroo ihn an, legte seinen Arm kurz darauf um Yakus Schultern, „wir beobachten dich aus der Ferne, für den Fall, dass du unsere Hilfe brauchst.“
„Wa–“, fing Sou an.
„Nichts da. Ich hab Yuu versprochen, dass ich nachher wieder zurück bin und wenn ich das hier so sehe, nehme ich dich lieber mit zu ihm. Das ist eine Sache, die nur Inuoka und diesen Menschen etwas angeht“, sagte Yaku kurz darauf und verdrehte die Augen, schenkte Inuoka ein knappes Lächeln, bevor er mit einer Hand nach einem von Kuroos Ohren griff und ihn zu sich zog.
„Au– Yakkun~“, brummte Kuroo, wurde aber unterbrochen, als er von seinem Freund einfach nur für ein paar Sekunden geküsst wurde, „... okay, okay, ich komme mit dir. Wünsch dir trotzdem viel Glück, Inuoka!“
„Du machst das schon, Inuoka“, sagte Yaku daraufhin und schenkte ihm ein letztes Lächeln, ließ seinen Freund los und drehte sich um, „kommst du, Tetsu?“
„Bin schon da~“, hörte er noch Kuroo, bevor er die beiden sah, wie sie in eine andere Richtung durch den Park wanderten.
Sou seufzte einen Moment, lehnte sich gegen die Wand und dachte noch einen Moment nach. Er hatte bis zum Nachmittag Zeit, bis er Shouyou wiedersehen würde und er hoffte gerade, dass es wirklich eine gute Idee war und das alles funktionierte. Er hatte Shouyou eigentlich so kennengelernt, dass er ziemlich offen für alles war, immerhin hatte er ihm das ein oder andere erzählt, was er so erlebt hatte.
 


 

 Zum späten Nachmittag oder fast frühen Abend hatte sich Sou wieder auf die Mauer geschwungen, ließ seinen Schweif nach unten baumeln und sorgte absichtlich dafür, dass er sich nicht verwandelte, während seine Ohren ein wenig der Umgebung lauschten.
Um diese Zeit hatte er hier meistens eh nur Shouyou gesehen, weswegen er sich keinerlei Gedanken machen musste, dass ihn sonst jemand so sah. Außerdem würde er, wenn er jemand anderen hörte, sich schnell verwandeln können. War auch ein Vorteil, dass er inzwischen genau wusste, wann er Shouyou hörte oder wann sich jemand anderes ihm näherte. Oder ob einer von Shouyous Freunden ihn begleitete.
Allerdings hörte er auch diesmal einzig das leise Geräusch von dem Fahrrad des anderen, bevor er sah, wie Shouyou in seiner Nähe stoppte und abstieg.
„Hey“, grüßte Sou ihn ruhig und schmunzelte etwas.
„... Hi?“, fragte Shouyou ein wenig überrumpelt nach, lehnte sein Fahrrad gegen die Wand und blinzelte zu ihm auf, rieb sich mit einem Arm über die Augen und sah ihn dann wieder an, „habe ich Halluzinationen?“
„Nein“, schüttelte Sou den Kopf, verwandelte sich kurz darauf in die Form der Katze und sprang neben Shouyou auf den Boden, maunzte ihn kurz an.
„Eh?“, blinzelte Shouyou ihm entgegen, während Sou erneut seine menschlichere Gestalt annahm, „wa– was.“
„Sorry, aber es gibt Gründe, warum ich es nicht vorher gesagt habe“, murmelte Sou und kratzte sich etwas am Hinterkopf, „... ich dachte nur ... ich mag dich, wirklich und ... ich denke, du solltest wissen, dass ich ein Shifter bin.“
Shouyou blickte ihm entgegen, weitete etwas die Augen, streckte seine Hand aus, zuckte aber sogleich wieder zurück. „Du– du– du bist keine normale Katze? Du bist ... was?“
„Ich kann meine Gestalt verändern“, sagte Sou und legte den Kopf zur Seite, „es ist nur fair, dass ich es dir sage. Und ... vielleicht können wir so wirklich ein gemeinsames Leben anfangen? Demnächst?“
„Du ...“, murmelte Shouyou, schluckte und berührte nun doch eines der Katzenohren, was dafür sorgte, dass Sou ein wenig durch die Berührung schnurrte, „wie heißt du eigentlich?“
„Sou Inuoka“, sagte er kurz darauf, lächelte ihn an, beugte sich zu dem anderen vor und berührte Shouyous Stirn ein wenig mit seinen Lippen, „du solltest dich glücklich schätzen, dass ich dir so vertraue.“
Shouyou nickte heftig, grinste schließlich breit. „Das ist cool!“
Sou kicherte daraufhin, erinnerte sich kurz an seine Freunde und schüttelte ein wenig schmunzelnder den Kopf. Vermutlich hatte er sich viel zu viele Gedanken gemacht, was sein konnte, und immerhin interessierte es Yaku auch nicht, dass er bei einem Menschen lebte, der wusste, wer er war. „Darf ich dich küssen, Shouyou?“
Shouyou weitete kurz seine Augen, nickte dann allerdings langsam und etwas schüchtern, was ihn irgendwie wieder niedlich wirken ließ.
Schmunzelnd beugte sich Sou vor und legte nun seine Lippen auf die des anderen, zog ihn in einen kurzen Kuss, während er geradewegs in die Augen des anderen sah. Hatte er in dieser Zeit gar nicht realisiert, wie sehr er sich in Shouyou verliebt hatte?

 

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Kurzbeschreibung

Shouyou trifft auf seinem Schulweg regelmäßig auf eine streunende Katze - ohne zu wissen, dass es keine gewöhnliche Katze ist.

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Diese Fanfiction wurde mit Fantasy, Fluff und Romanze getaggt.