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Nett sein

18
19.03.22 20:02
6 Ab 6 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Autorennotiz

[ Canon - Universum ]

[ Ryuunosuke Akutagawa/Atsushi Nakajima ]

Atsushi blinzelte ein bisschen zwischen den Schüsseln Chazuke, die auf dem Tisch standen, Akutagawa, den Schüsseln und wieder seinem Rivalen hin und her. „Was genau ist das hier, Akutagawa?“

„Was glaubst du denn, Jinko?“, brummte Akutagawa und verschränkte seine Arme vor sich, sah ihn mit einem Blick an, dass sich Atsushi nicht sicher war, ob er nicht nur darauf wartete, dass er abgelenkt war, um ihn zu erdolchen.

Er drehte seinen Kopf zur Seite, suchte nach irgendeinem Anzeichen von Rashoumon, welche auf einen Angriff wartete.

„... war das doch nur ein Trick von Dazai-san?“, murmelte Akutagawa und zog seine Augen etwas mehr zusammen, grummelte vor sich hin.

„Eh, uh ...“, fing Atsushi an, griff langsam nach einer Schüssel, um ein paar Bissen zu essen, allerdings nicht, ohne Akutagawa dabei sehr genau im Auge zu behalten. Das hier fühlte sich zu unwirklich an, um gerade nicht wachsam zu sein. Davon ab, dass es immerhin Akutagawa war, der ihn einlud.

Er stoppte, starrte wieder zu dem anderen. „Du willst mich nicht vergiften, oder?“

„Jinko. Sag mir bitte, wie ich da Gift reingetan haben soll, wenn ich die Schüsseln nicht mal angerührt habe“, erwiderte Akutagawa und verdrehte die Augen, „Dazai-san meinte, du liebst es, aber scheinbar war das auch nur ein Trick ...“

„Ehhhh“, fing Atsushi an, blinzelte nur noch mehr, „doch, doch, ich liebe Chazuke, aber ... eh, was.“ Es war alles so verwirrend, dass er gerade mit Akutagawa in einem kleinen Restaurant saß, Chazuke essen konnte, ausgerechnet Akutagawa ihn eingeladen hatte und überhaupt ... sollte er das wirklich noch weiter hinterfragen?

Außerdem schmeckte es wirklich lecker und selbst wenn es nur eine Falle war, er später tot umfiel, Akutagawa ihn danach tötete, dann könnte er doch wenigstens seine letzte Mahlzeit genießen, oder?

Er nickte etwas entschlossener, ignorierte den etwas verwirrteren Blick Akutagawas, und machte sich dann lieber über die Schüsseln Chazuke her. Immerhin, was gab es Besseres als das?

Damals, als Dazai ihn gefunden und Kunikida ihn (wegen Dazai) eingeladen hatte, hatte es sich schon angefühlt, als würde er auf Wolke 7 schweben. Jetzt war es anders, immerhin hatte er auch lange nicht mehr tagelang nichts essen können. Außerdem war er nicht mit irgendjemandem aus dem Detektivbüro hier, sondern mit Akutagawa. Dem Mafioso Akutagawa. Derjenige, der ihn eigentlich umbringen wollte. Und dennoch fühlte er sich in dem Moment absolut nicht unwohl, weil es sich anfühlte, als würde er in eine komplett andere Welt entfliehen, während er aß.

„Glaubst du mir jetzt, dass ich dir gerade nichts tun will, Atsushi?“, drang aus einer ungewohnten Entfernung die Stimme seines Gegners an seine Ohren, worauf Atsushi etwas blinzelte und versuchte, diesen Schleier um sich herum verschwinden zu lassen.

„... Ich verstehe trotzdem nicht so ganz“, murmelte er langsam, nachdem er eine weitere Schüssel geleert hatte, bemerkte, wie Akutagawa sich zu ihm beugte, während er spürte, wie ein Teil von Rashoumon seine Schulter berührte und ihn erschaudern ließ, „... Akutagawa? Du– ich wusste, dass du–“,

„Jetzt beruhig dich endlich mal, Atsushi“, brummte Akutagawa, verdrehte die Augen und legte ihm kurz einen Finger auf die Lippen, bevor er sich wieder auf seinen Sitz zurückfallen ließ, während Rashoumon langsam nur noch ruhig hinter ihm in der Luft zu sehen war.

„... Huh?“, machte Atsushi verwirrt nach, „moment ... du hast mich– was?“ War er noch in seiner Fantasie, weil er diese Schüsseln Chazuke gegessen hatte oder hatte Akutagawa ihn wirklich normal Atsushi genannt? Nicht Jinko?

„Ich will, dass du mir gehörst und niemand anderem, okay?“, brummte Akutagawa und verdrehte die Augen.

Atsushi starrte ihn einen Moment länger an, bevor er seine Mundwinkel etwas nach oben zog und schließlich nicht anders konnte, als zu lächeln. „Ist das deine Art, mir zu sagen, dass du mit mir gehen willst, Ryuu?“

„Pff“, brummte Akutagawa, drehte aber nur seinen Kopf zur Seite, „ich wusste, dass es eine blöde Idee war, auf Dazai-san zu hören.“

„Klar“, sagte Atsushi grinsend weiter, „ich will mit dir zusammensein.“

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Sätze:45
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Kurzbeschreibung

Atsushi wird von Akutagawa eingeladen, was ihn skeptisch werden lässt, was genau er vorhat. Denn: Akutagawa würde ihn niemals einladen, ohne etwas vorzuhaben, oder?

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