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Die fantastischen Abenteuer des Raumschiffs Hydra

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11.06.21 15:06
12 Ab 12 Jahren
Fertiggestellt

Vorwort: 


Wir schreiben das Jahr 3212. 


Schon über 1000 Jahre, beherrsche die Menschheit, die Überlicht schnelle Raumfahrt. 
Es gab schon einige Planeten, die von der Menschheit besiedelt wurden. Es gab auch viele Völker, in der Milchstraße, die auch die Überlicht schnelle Raumfahrt beherrschten. Mit einigen der Völker, wurde Handel getrieben. In den Jahrhunderten gab es auch Kriege. Der letzte Krieg liegt jetzt schon über 170 Jahren zurück. Aber immer wieder, ist die Menschheit, bei einige Raum fahrende Völker, auf eine Legende gestoßen. Es war die Legende, um das Geheimnis, vom Zentrum der Milchstraße. Viele behaupteten, wer das Rätsel löst, den würde unermesslichen Reichtum beschert. Einige hatten Versuch, das Zentrum der Milchstraße zu erreichen. Aber es hieß auch, das nie einer wieder zurückgekehrt war. So schickte jetzt die Menschheit an, das Geheimnis, vom Zentrum der Milchstraße zu lösen.


Dies sind die fantastischen Abenteuer des Raumschiffs Hydra und ihre Crew. 

 

Die Hydra ​​​​​

Vor 7 Jahren, im Jahr 3205. 
Iris, die erst gerade 22 Jahre war, sie gehörte die irdische Raumflotte an, galt als die beste Raumschiffs-Ingenieurin. Sie war ein Genie in der Raumschiff-Technologie. Einige behaupten sogar, sie könnte aus einem Rasenmäher-Motor, ein Überlicht schnelle Triebwerk bauen, was natürlich übertrieben war. Die letzten vier Jahre, hatte sie schon maßgeblich, an Verbesserungen am Raumschiffen mit gewirkt. Iris, war zu einem Gespräch, mit dem obersten Chef der irdische Raumflotte geladen, den 5 Sterne General Sander. "Iris, dir sind doch sicherlich die Legenden, um das Zentrum unserer Milchstraße bekannt?". "Ja, davon habe ich schon gehört". "Wir möchten, dass du ein Raumschiff konstruiert, mit den man das Zentrum der Milchstraße erforschen kann. Meinst du, dass du diese Aufgabe gewachsen bist?". Iris überlegte einen Augenblick und sagte "Ich denke schon, aber ich stelle drei Bedingungen". "Welche drei Bedingungen?" wollte General Sander wissen. "Erstens, ich bekomme eine Raumschiffwerft, zweitens, ich stelle mein Team selber zusammen, drittens, ich möchte von Ihnen ein Satz hören". "Welchen Satz?". "Geld spielt keine Rolle", sagte Iris lächelnd und fuhr fort "Ich möchte nicht, das irgendwo, der Rotstift angesetzt wird". General Sander rollte mit den Augen und sagte "Um die Gelder musst du dir keine Sorgen machen, ich werde mich höchstpersönlich darum kümmern". "Gut, in 12 Monate werde ich Ihnen ein Konstruktionsplan vorlegen". Iris verließ das Büro von General Sander. 

Iris wusste genau, dass das Raumschiff für alle Eventualitäten gerüstet sein musste, weil das Zentrum der Milchstraße noch nicht erforscht war. Iris holte sich neun Mann ins Boot, um ein Konstruktionsplan zu entwickeln. 3 Triebwerks-Ingenieure, 3 Raumschiffs-Ingenieure, ein U-Boot-Ingenieur, ein Wissenschaftler, den einen großen Durchbruch, bei der Entwicklung von einer KI gelungen ist und zum guten Schluss, einen Waffenexperten für offensiv und defensiv Bewaffnung. Die Monate gingen ins Land. Iris ist es tatsächlich gelungen mit ihrem Team, einen kompletten Konstruktionsplan für das Raumschiff zu entwickeln. Sie hatte den Konstruktionsplan Termin gerecht fertig gestellt. Heute war es so weit, sie sollte den Konstruktionsplan General Sander vorstellen.

Es war 8 Uhr morgens. 
Iris betrat General Sanders Büro. Neben General Sander waren noch zehn andere Männer im Büro. Alle begaben sich an den Konferenztisch. Alle stellten sich gegenseitig vor. Bei den 10 Männer handelt es sich, um Männer aus verschiedene Fachgebiete. "Iris, dann zeige mal deinen Konstruktionsplan?" forderte General Sander, Iris auf. Sie stellte ein kleines handliches technisches Gerät auf dem Tisch und drückte auf einen Knopf. Über den Tisch entstand ein Hologramm von ein Raumschiff. Iris begann mit ihrem Bericht "Wie ihr seht, meine Herren, hat dieses Raumschiff, ein sehr große Ähnlichkeit mit unserer Raumschiffe, der Duplo-Klasse. Es hat die gleiche Länge, 220 Meter, auch die gleiche Breite, von einer Spannbreite von 160 Meter, und ihre Höhe beträgt auch 60 Meter. Beim genauen Hinschauen, sieht man doch feine Unterschiede, z.b. die Schotten, für die vier ausfahrbare Propeller-Turbo-Triebwerke, es sind die Antriebe für den U-Boot Modus, wenn sich das Raumschiff unter Wasser befindet". Einer der Männer unterbrach Iris. "Wozu braucht das Raumschiff ein U-Boot Modus, ich weiß, dass wir einige kleine Raumschiffe haben, die diesen Modus haben. Ohne diesen Modus würde das Raumschiff sicherlich um 13 % billiger werden. Jetzt sehe ich auch, was du für ein Material nehmen willst, für die Raumschiff Hülle. Es ist PRI-Chromstahl und das Raumschiff soll eine doppelwandige Außenhülle haben, aus diesem Material. Ein Kilo von diesem Material hat fast den gleichen Wert wie Gold. Würde das Raumschiff, ganz normale außen Wandungen bekommen, wie andere Raumschiffe, könnte man die Kosten noch mal um 18 % senken". "Natürlich würde das Raumschiff aus Gold, schick aussehen, aber Gold ist zu weich, ich brauche das Material, damit das Raumschiff, in U-Boot Modus eine Tauchtiefe von 20000 Meter erreichen kann, die Doppel Wanderung dient als zusätzlichen Schutz. In den Zwischenraum zwischen die beiden Wandungen werden die Flut Tank verbaut" erwiderte Iris. Ein anderer der Männer sagte "Was kannst du uns über das Triebwerk sagen, Iris?". "Das Triebwerk ist eine Neuentwicklung. Es wird in Mikro-Bauweise gebaut. Einige unsere neuen großen Raumschiffe haben eine Reichweite von maximal 800.000 Lichtjahre. Dieses Triebwerk in seiner Größe, wird eine Reichweite von 1,5 Millionen Lichtjahre haben, bevor es wieder eine Werft an fliegen muss, um die Konverter zu tauschen. Das Triebwerk ist eine Neuentwicklung". Ein anderer sagte "Wenn ich mir die Labore und die Krankenstation und die restliche Einrichtung des Raumschiffes anschaue, gibt es da nur die beste Ausrüstung, die man auf der Erde auftreiben kann". Iris sagte "Jetzt wollen wir doch wohl nicht kleinlich werden, oder?". Wieder ein anderer sagte "Wenn ich mir die offensiv und defensiv Bewaffnung anschaue, sehe ich das Beste vom Besten und scheinbar auch paar neu Entwicklungen". "Ja, dank meiner Waffenexpertin" erwiderte Iris. "Was kannst du uns über die KI erzählen, Iris?" wollte General Sander wissen. "Ihr habt von dem Wissenschaftler gehört, dem ein Durchbruch, in der KI Entwicklung gelungen ist. Diese KI Besitz ein Plasma Klumpen, das eine Art Gehirn darstellt. Dadurch erlangt die KI eine Gefühlswelt. Seine erste KI wird im Raumschiff verbaut. Diese KI hat auf alle Systeme, des Raumschiffes zugriff. Ein Raumschiff dieser Größe braucht normal ca. 160 Mann Besatzung, dank diese KI, reichen 9 Mann Besatzung" erklärte Iris. "Und wird der Bau dieses Raumschiffes genehmigt?" wollte Iris wissen. Die Berechnung der ungefähre Kosten, für das Raumschiff dauerte 3 Stunden. Iris konnte förmlich zusehen, wie General Sander mehr graue Haare bekam. General Sanders sagte zu Iris "Für diese Kosten könnte man eine kleine Raumflotte bauen. Aber ich werde den Bau genehmigen". Iris freute sich und verließ das Büro. Am nächsten Tag fing die Arbeit auf der Werft an.

Die Jahre gingen ins Land. Normalerweise dauert der Bau eines Raumschiffes der Duplo-Klasse, 9 Monate. Aber bei diesem Raumschiff waren alle Bauteile Einzelanfertigungen. Es waren jetzt sieben Jahre vergangen. Wir schreiben das Jahr 3212. Das Raumschiff stand kurz vor seiner Fertigstellung.

General Sander damit beschäftigt, für das Raumschiff, eine passende Crew zu finden. Er wusste, das nur die beste Crew, den größten Erfolg versprach, diese gefährliche Mission, unbeschadet zu überstehen. 9 Crewmitglieder brauchte er. Er hatte die größte Positronik der irdische Raumflotte, den Auftrag erteilt, eine passende Crew, für die Hydra zu finden. In den Datenbanken der Positronik, waren alle Angehörige, der Raumflotte erfasst. Nach wenigen Minuten lagen ihn neun Akten von Flotten Angehörige vor. Er studierte die Akten genau. Erstaunlich war nur, dass die Crew nur auf Frauen bestand. Er dachte (haben die Männer heutzutage nichts mehr drauf?). Er musste schmunzeln, wer das Kommando über die Hydra übernehmen sollte. Es würde sicherlich nicht einfach werden, sie davon zu überzeugen, das Kommando der Hydra zu übernehmen.

Auf den Flotten Flaggschiff Wyoming. 
Jane, eine Frau von 28 Jahre, war die Flotten-Kommandantin, über 25 Einheiten. Sie war die jüngste Flotten-Kommandantin, die es bis jetzt jemals in der irdische Flotte gegeben hatte. Zur Zeit führte ihre Flotte, in einem benachbarten Sonnensystem, ein Flottenmanöver durch. Die Funkerin kam auf Jane zu und überreichte ihr einen Zettel, und sagte "Es ist eine Nachricht, aus dem flotten Ober-Kommando". Jane schaute auf den Zettel und macht ein nachdenkliches Gesicht. "Was ist das für eine Nachricht?" wollte Ihr Stellvertreter wissen. "Es ist eine Nachricht von ganz oben, von General Sander persönlich". "Und was will er?". "Ich soll morgen um 9 Uhr meinen Arsch in seinem Büro bewegen. Was das jetzt soll, weiß ich auch nicht. Er weiß doch genau, dass wir jetzt in einem Manöver stecken". Aber innerlich freute sich Jane über diese Nachricht. General Sander hatte Ihr gegenüber, vor einigen Monaten angedeutet, das eine Flotte von 100 Einheiten zusammengestellt werden sollte und der Platz für den Flotten-Kommandanten noch nicht belegt war. Er hatte angedeutet, dass sie wohl den Job bekommen würde. "Ich werde mich dann mal, auf eine, von unseren kleinen Einheiten begeben, dass mich dann zur Erde bringen wird. Du bringst das Manöver hier zu Ende. Ich bin gespannt was der Alte von mir will".

Pünktlich um 9 Uhr, betrat Jane das Büro von General Sander. Im Büro war General Sander anwesend und 8 Frauen, die am Konferenztisch saßen. General Sander stellte die acht Frauen Jane vor. Iris, Annabella die Ärztin und Sina die Pilotin waren Jane von hören und sagen bekannt. "So, jetzt kommen sie auf den Punkt, General. Wie Sie wissen stecke ich in einem Manöver und habe keine Zeit für diesen Kaffeekränzchen". "Ich habe ein neues Kommando, Jane, aber das Kommando ist freiwillig". Janes Augen fingen an zu strahlen, endlich durfte sie ein Kommando über eine große Flotte übernehmen. "Um was für ein Kommando handelt es sich General?". "Das Kommando über ein Raumschiff der Duplo Klasse, Jane". Janes Gesicht verfinsterte sich. "Habe ich da gerade richtig gehört, ich soll das Kommando über einem Raumschiff der Duplo-Klasse übernehmen? Das ist doch nicht ihr ernst, General". "Jetzt entspanne Dich erstmal Jane. Es dreht sich um eine spezielle Mission. Und dafür brauche ich die beste Kommandantin, die ich in meiner Flotte habe". Jane fühlte sich geschmeichelt. "Von was für eine Mission reden wir hier, General?". "Die Erforschung vom Zentrum der Milchstraße". Jane fing laut an zu lachen "Die Erforschung vom Zentrum der Milchstraße? Ich bin zwar blond, aber lange noch nicht irre und das mit einer kleinen Einheit der Duplo-Klasse. Sie wissen genauso wie ich, das in einem Radius von 2000 Lichtjahre, um das Zentrum herum, die Sonnen so dicht beieinander stehen, dass man gleich in die Hölle fliegen könnte. Das ist reiner Selbstmord. Und haben Sie schon 160 Verrückte gefunden, die diesen Flug mitmachen wollen?". "Wir brauchen keine 160 Besatzungsmitglieder, deine Crew sitzt drüben am Tisch". Jane schaute zu den Mädels hinüber. "Da ist Eva die Waffenexperten, die ich als stellvertretende Kommandantin ernannt habe. Denn haben wir Annabella, die Ärztin, sie hat auch einen Doktor in Biologie und Chemie. Das da ist Nora, sie hat ein Doktor in theoretische Physik. Denn ist Finja dabei, sie hat einen Doktor in Archälogie und Völkerkunde. Mit dabei ist Sina, die Pilotin und Navigatorin. das da drüben ist Soraja eine Kosmos-Psychologin. Denn ist da noch Josie eine Ortungs-Spezialisten, sie hat ein Doktor in Astrophysik und zum Schluss, Iris die Konstrukteurin der Hydra". "Dann bitte ich um eine Erklärung, wie ein Raumschiff der Duplo-Klasse, mit nur neun Besatzungsmitglieder auskommen soll". General Sander forderte Iris auf, Jane die Hydra genau zu erklären. Anhand eines Hologramms, erklärte Iris, Jane das Raumschiff. Jane hatte viele Fragen zur Technologie des Raumschiffs. Hin und wieder kamen auch mal Fragen von den anderen Mädels. Die Unterhaltung dauerte 9 Stunden. "Und Jean, bist Du mit dabei?" wollte General Sander wissen. "Natürlich bin ich mit dabei, ich kann schließlich nicht die acht Mädels in ihren Tod fliegen lassen".

 Die nächsten zwei Monate, verbrachte die Crew der Hydra damit, das Raumschiff genau kennen zu lernen. Bei verschiedene Übungen, brachte Jane ihre Crew, bis an die Belastungsgrenze. Von der Hydra, forderte Jane auch alles. Die Technologie der Hydra, wurde von Jane oftmals, bis an ihre Leistungsgrenze gefordert. Nachdem die Übungen abgeschlossen waren, erhielt die Crew der Hydra, drei Wochen Urlaub. Danach sollte der Einsatz beginnen. 

Ende dieser Geschichte, die nächste folgt...

Es war morgens 10 Uhr. 
Die Crew der Hydra betrat ihr Raumschiff. Die neun Mädels verstauten ihre privaten Sachen noch in ihre Quartiere. Um 11 Uhr sollte der Start erfolgen. Kurz vor 11 Uhr fragte Jane, Bob, die KI der Hydra "Ist schon die Starterlaubnis vom Raumhafen hereingekommen?". "Ja, vor 5 Minuten". Jane sagte in die Com "Mädels nehmt eure Plätze ein, in 5 Minuten starten wir". Nachdem die Mädels ihre Plätze eingenommen hatten, fragte Jane im Maschinenraum nach "Iris, hast du ordentlich Dampf auf dem Kessel?". "Von mir aus können wir starten, hier ist alles im grünen Bereich". "Was bedeutet der Ausdruck, Dampf auf dem Kessel" wollte Bob wissen. "Da gibt man ein Vermögen für eine KI aus, und er kennt nicht mal Ausdrücke aus der Seefahrt. Sina bringe den Vogel in die Luft" befahl Jane. Sina gab Schub auf die Triebwerke. Langsam erhob sich die Hydra vom Raumhafen und immer schneller werdend, verschwand sie in den Himmel.

Das Zentrum der Milchstraße war von der Erde 35812 Lichtjahre entfernt. Der Flug würde, wenn alles glatt lief, 3 Tage dauern. Der Flug wurde in drei Etappen aufgeteilt. Die Arbeitszeit der Mädels, war im Normalfall, von 8 Uhr bis 16 Uhr. Die restliche Zeit des Tages und der Nacht, übernahm Bob, die KI der Hydra. Die erste Etappe war problemlos gelaufen. Es hatte keine Zwischenfälle gegeben. Von Josie und Bob wurden Ortungen vorgenommen, ob die Hydra noch auf dem Kurs befand. Danach verschwand die Hydra wieder in den Hyperraum, für die zweite Etappe. Es war 2:30 Uhr morgens. Jane begabt sich in die Kommandozentrale." Was schleichst du zu dieser nachtschlafende Zeit in der Kommandozentrale herum, Kommandantin?" wollte Bob wissen. "Bob, gebe gelben Alarm, wir machen eine Übung". Die Alarmsirene für den gelben Alarm heulte auf, sie war im ganzen Schiff zu hören. Die Crew hatte Maximum 10 Minuten Zeit auf ihrer Stationen zu sein. Bei rotem Alarm gab es nur sieben Minuten Zeit. Bei vorherige Übungen, in der Nacht, hatte es die Crew schon in viereinhalb Minuten geschafft. Bei Alarm, hatten die Mädels keine Zeit mehr, sich auf zu Brezeln. Da hieß es, aus dem Bett zu hüpfen, in die Kombi zu springen und schnellstmöglich auf die Station zu begeben. Nach fünf Minuten rannten die ersten Mädels zu ihrer Stationen. Nach sieben und halb Minuten waren alle Mädels auf ihrer Stationen. Nur eine fehlte, Nora. Nora dachte (Jane und ihre verfluchte Übungen, ich habe keinen Bock aufzustehen). Aber sie überlegte es sich doch anders und stand auf und begab sich auf ihre Station. Es waren 14 Minuten vergangen seit dem Alarm. Als Jane, Nora sah, sagte sie "Ah, Fräulein Nora, beglückt uns auch mit ihrer Anwesenheit. Sofort mit dir in meinem Büro". Beide verschwanden in Janes Büro. Nach 5 Minuten kam Nora wieder heraus, mit einem hochroten Kopf. "Was hat Jane gesagt?" wollte Josie wissen. "Sie hat mich durchgekaut, und wieder ausgespuckt. Ich habe einen richtigen Anschiss bekommen". Eines war sicher, Nora würde ich nie wieder bei einem Alarm, so spät auf ihren Posten sein. Kurz danach hatte Jane den Alarm wieder abgeblasen. Die Mädels verschwanden wieder in ihre Betten, um noch paar Stunden Schlaf zu bekommen.

Nach der dritten Etappe kam die Hydra zum Stillstand. Sie war jetzt nur noch 2212 Lichtjahre, vom Zentrum der Milchstraße entfernt. Auf den großen Panoramaschirm, leuchteten unzählige von Sterne, sie standen sehr dicht zusammen. Da waren die Urgewalten, der Milchstraße gebündelt. Es sah aus wie das Tor zur Hölle. "Da soll ich hinein fliegen, ich bin doch nicht bescheuert, das kommt ja ein Selbstmord gleich" meinte Bob die KI. (Bob hatte, dank seines Plasma Klumpen, was ein Gehirn gleich kam, einen ausgeprägtes Selbsterhaltungstrieb). "Dir wird wohl nichts anderes übrig bleiben" sagte Jane. Bob projektierte auf den großen Panoramabildschirm ein trauriges Smiley Gesicht. "Jetzt lasse die Faxen, Bob, sonst ziehe ich dir den Stecker" drohte Jane. Jane als Kommandantin, konnte natürlich Bob deaktivieren. Das wäre natürlich ein großer Nachteil für die Crew der Hydra. Schließlich übernahm Bob die Routine-Arbeiten von 160 Mann Besatzung. Man konnte natürlich denn auch nicht auf die große Datenbank von Bob zurückgreifen. Die Hydra, konnte auch nur von der Crew geflogen werden. Aber es würde eine große Belastung für die Crew bedeuten. "Immer diese Drohungen, aber ich werde mich deine Befehle beugen Herrin" meinte Bob. Die Mädels lachten. "Bob, es reicht, wenn du mich Kommandantin, oder Jane nennst".
Jane sagte "Sina und Josie, kommt ihr mit an den Kartentisch". Nachdem die drei Frauen am Tisch Platz genommen hatten, stellte Jane eine Frage "Wie sollen wir am besten jetzt vorgehen?" wollte Jane vom die beiden wissen. Bob sagte sofort "Ist doch ganz einfach, wir drehen um und fliegen wieder nach Hause". "Bob, noch so ein Gag, Stecker weg" drohte Jane wieder. Josie sagte "Wir müssen erst mal genaue Ortungen vornehmen, soweit es mit unserer Ortungs-Anlagen möglich ist. Dann werde ich versuchen mit Sina und Bob einen ungefährlichen Kurs zu berechnen". "Einen ungefährlichen Kurs? Schön, dass ihr noch Träume habt. Ihr braucht doch nur auf dem Panorama-Bildschirm gucken, da gibt es keinen ungefährlichen Kurs". "Bob, jetzt ist aber gut, sonst kommt wirklich der Stecker raus". Bob war mit sämtliche Mikrofone, Kameras und Lautsprecher, die in der Hydra überall verteilt waren, verbunden, nur in den privaten Quartiere gab es für Bob keine Kameras, somit war er im ganzen Raumschiff allgegenwärtig und konnte an das Leben auf dem Raumschiff mit teilnehmen. Bob sah wie bei Jane am Hals die Zornader anschwoll und sagte "Ich werde mit den beiden Mädels zusammen arbeiten und versuchen einen Kurs zu finden". "Was meint ihr, wie lange ihr dafür braucht?". "Gebe uns mal zwei Stunden" meinte Josie. Die beiden Mädels und Bob machen sich an die Arbeit. 2 Stunden später treffen sie wieder am Kartentisch zusammen. "Und konntet ihr einen Kurs berechnen?" wollte Jane wissen. "Für die erste 500 Lichtjahre, konnten wir einen relativ sicheren Kurs errechnen. Danach empfehle ich, nur noch hundert Lichtjahre Hyper-Sprünge zu machen, um jedes Mal wieder einen neuen relativ ungefährlichen Kurs zu berechnen" sagte Sina. "Falls es wen interessiert, nach meine Berechnungen, werden wir nach den ersten 500 Lichtjahre, mit 43 % Wahrscheinlichkeit, schon ums Leben kommen" sagte Bob. "Och Bob, diese Prozentzahl ist ja noch annehmbar, das ist kein Zuckerschlecken wert, ist uns allen klar. Der Plan ist gut. Morgen nach dem Frühstück werden wir starten" sagte Jane.

 Am nächsten Morgen nach dem Frühstück. 
Die Mädels waren alle in der Kommandozentrale anwesend. "So Mädels, denn mal alle auf eure Plätze, lasse uns mit dem Abenteuer beginnen" sagte Jane. Alle Station waren Doppel besetzt. Selbst Iris, die sich meist in den Maschinenraum aufhielt, hatte in der Kommandozentrale auch einen Maschinen-Leitstand, von denen aus Sie, die einzelne Energiemeiler bedienen konnte, und auch kontrollieren. Jane drückte auf ihrem kleinen Pult, der neben ihrem Kommandostuhl war, auf den Katastrophen Knopf. Sämtliche Panzer-Schotte schlossen sich in der Hydra, somit war die Hydra hermetisch verriegelt. Falls es bei diesem Flug, zu einem Außenhülle-Bruch kommen sollte, würde der Sauerstoff, nur in der beschädigte Sektion in dem Weltall entweichen. Auch die Sicherheitsgurte legten sich automatisch auf den Plätzen der Mädels um ihre Körper. Die größte Gefahr, was auf der Hydra zu kommen konnte, war, wenn eine Sonne, eine Sonneneruption hatte. Wenn sowas die Hydra erwischen würde, dann half auf der beste Schutzschirm nichts mehr. Gegen die Urgewalt einer Sonne kam ein Schutzschirm nicht gegen an. Die zweite große Gefahr bestand darin, wenn die Hydra außen Hyperraum kommt, in die Gravitationskräfte einer Sonne geriet. Um so dichter die Hydra das Zentrum näherte, umso dichter standen die Sonnen beieinander. "So Sina, jetzt wollen wir mal, gebe Schub und bei dreiviertel Lichtgeschwindigkeit, gehen wir in den Hyperraum" befahl Jane. Die Hydra nahm Fahrt auf, kurze Zeit später verschwand sie in den Hyperraum. Nach einer dreiviertel Stunde, glitt die Hydra wieder in den Normalraum, direkt vor einer großen Sonne. Im letzten Moment konnte Sina die Sonne noch ausweichen. "Das war knapp" meinte Sina. Jetzt berechneten Sina, Josie und Bob den nächsten Sprung durch den Hyperraum. Jetzt würden es nur noch Sprünge, von jeweils hundert Lichtjahre geben und zwar 16 Stück an der Zahl. Die nächsten dreizehn Sprünge verliefen ohne große Zwischenfälle. Nach den nächsten Sprung aus dem Hyperraum, wurde die Hydra, wie ein welkes Blatt im Wind hin und her gewirbelt. In unmittelbarer Nähe der Hydra, befanden sich 12 Sonnen. Die Gravitationskräfte der Sonnen wirkten auf die Hydra ein. Die Gravo-Neutralisatoren konnten die Kräfte, nicht mehr ganz neutralisieren. Es kamen zum Teil bis 12 Gravos durch. Das bedeutete für die Mädels, dass sie das 12-fache, ihres eigenes Gewicht ertragen mussten. Jane konnte kaum noch atmen und schrie "Bob, leite die Energie, von dem Schutzschirm, zu den Gravo-Neutralistoren, sonst sind wir gleich platt wie Briefmarken, wie du siehst, hängen Eva und Finja schon bewusstlos auf ihre Plätze". "Das kann ich nicht machen, sollte uns nur ein Hauch von einer Sonneneruption erwischen, denn seit nicht nur ihr, ich, sondern die ganze Hydra weg vom Fenster". Mit letzter Kraft sagte Jane "Ich fange jetzt sicherlich nicht an mit dir zu diskutieren, mache es, das ist ein Befehl!". Bob fügte sich, und leitete die Energie um. Sofort konnten die Mädels wieder frei durchatmen. Zwei kleine Medi-Robots glitten auf Eva und Finja zu und verabreichten Ihnen eine Spritze. Eine Minute später, erwachten Sie aus der Bewusstlosigkeit. Schnell berechneten sie den nächsten Sprung. Bei dem 15. Sprung gab es keine Zwischenfälle. Jetzt kam der letzte Sprung. Als sie wieder aus dem Hyperraum tauchten, war um die Hydra herum, Stille.

"Was hat das jetzt zu bedeuten?" fragte Jane in die Runde. "Moment, die Ortung läuft schon" erwiderte Josie. Nach einem Augenblick sagte Josie "In diesen Raum gibt es nichts, keine Sonnen keine Planeten. Der Raum hat ein Durchmesser von 50 Lichtjahre. Man könnte dies hier sowas wie, das Auge eines Hurrikans bezeichnen". "Und das soll das große Geheimnis vom Zentrum der Milchstraße sein?" meinte Jane bisschen enttäuscht. "Ich hätte damit gerechnet, das im Zentrum der Milchstraße, ein riesiger großer Black Hole existieren würde" meinte Nora, unsere theoretische Physikerin von der Hydra. "Man gut, sowas existiert nicht in Zentrum der Milchstraße, wenn es so wäre, da wir jetzt nur noch 23,4 Lichtjahre vom genauen Zentrum entfernt sind, hätte uns ein Black Hole, aufgesaugt wie ein Staubsauger" meinte Bob. "Moment, die Masse-Taster springen an, in genauen Zentrum gib es Materie" sagte Josie, unsere Ortungs-Spezialistin und Astrophysikerin. "Um was handelt es sich?" wollte Jane wissen. "Wir sind noch zu weit entfernt, um genaue Daten zu bekommen. Aber es muss sich um was sehr Großes handeln. Sonst würden die Masse-Taster darauf nicht reagieren. Für genaue Daten müssen wir näher heran fliegen" erwiderte Josie. "Gut, dann werden wir uns das Zentrum bis auf eine Milliarde Kilometer nähern" sagte Jane. Die Hydra glitt wieder in den Hyperraum und kurze Zeit später wieder heraus. Alle Mädels starrten auf den großen Panoramabildschirm. Was sie da erblickten, konnte es nicht geben, aber es war trotzdem da.

Jane fand ihre Sprache zuerst wieder und sagte "Das sind ja fünf Sonnen, die einen Fünfeck bilden". "Von dein Auffassungsvermögen bin ich beeindruckt, Kommandantin, gut, dass du uns das gesagt hast, wir wären nicht drauf gekommen. Aber jetzt im Ernst, ich habe die Ortungsdaten vorliegen. Es sind fünf gleiche blaue Sonnen, der Klasse C, die einen exakten Fünfeck in der gleiche Ebene bilden. Sie stehen 200 Millionen km auseinander. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,999 % ist das kein natürlicher Phänomen" sagte Bob. "Bob kann es sein, dass du mir gegenüber frech wärst, es wird Zeit, dass wir uns mal unter vier Augen unterhalten. Bob, willst du damit andeuten, das irgend wer, oder irgend was, 5 gleiche Sonnen gesucht und dann hier zum Zentrum der Milchstraße transportiert und die Sonnen als Fünfeck angeordnet hat. Wir sprechen hier von Sonnen, und nicht von fünf kleine Murmeln. Welche Technologie müsste dahinterstecken?". "Eins ist sicher Jane, gegen denen sind wir nur Baumbewohner" meinte Bob. "Was meint ihr beiden dazu, Josie und Nora?" wollte Jane wissen. Die beiden waren auch der Meinung, das ist kein natürliches Phänomen sein konnte. "Ich denke jetzt kommt die wichtigste Frage, warum wurde in Zentrum der Milchstraße ein Sonnen-Fünfeck installiert. Welchen Sinn und welchen Zweck sollte dieses Fünfeck haben, hat von euch einer eine Idee?" wollte Jane wissen. Aber keiner hatte eine Idee, selbst Bob nicht. "Jane, ich habe hier noch was in der Ortung, ein kleiner Planet, hat ungefähr die gleiche Größe wie der Mars, es scheint ein Wüstenplanet zu sein. Der Umlauf des Planeten, um das Sonnen Fünfeck, ist in einer Entfernung von 250 Millionen km" berichtete Josie. "Vielleicht finden wir auf dem Planeten, paar Antworten, auf unsere Fragen" meinte Nora. "Da kannst du recht haben, Nora, wir werden uns dem Planeten bis auf 100000 km nähern" sagte Jane. Die Hydra nahm Fahrt auf. Keiner der Crew konnte ahnen, dass sie direkt in ihren verderben flogen.
Die Hydra hat noch nicht, bis auf 100000 Kilometer genähert, als plötzlich von einer Sonne, ein Energiestrahl auf dem Planeten schoss. Kurz danach, wurde der ganze Planet, von einem Schutzschirm umschlossen. "Das ist doch nicht möglich, ein ganzer Planet in einen Schutzschirm?" meinte Jane. "Jane, mit höchster Wahrscheinlichkeit, versorgt der Energie-Strahl der Sonne, den Schutzschirm mit Energie, denn wäre es möglich" sagte Bob. Plötzlich schoss an rötlicher Strahl, von den Planeten auf die Hydra zu und hüllte die Hydra ein. Jane schlug mit ihrer Faust, auf den Knopf, für den Alarm Start, die Triebwerke fuhren hoch. Aber die Hydra bewegte sich nicht vom Fleck. "Fahre die Triebwerke wieder runter, Iris, es scheint ein Traktorstrahl zu sein. Gegen einen Traktorstrahl, der mit der Energie von einer Sonne gespeist wird, haben die Triebwerke der Hydra keine Chance" sagte Jane. Plötzlich setzte sich die Hydra in Bewegung, Richtung Zentrum zwischen die fünf Sonnen. Kurz bevor die Hydra das Zentrum der fünf Sonnen erreicht hatte, flammende zwischen die Sonnen, sowas wie, fast transparenten Energieschirm auf, das ganz leicht Grün schimmerte. Als die Hydra diesen Energieschirm durch drangt, schrien alle Mädels lautstark. Sie hatten das Gefühl, als wurde jeder Atom in ihren Körper zerrissen. Nur Bob geschah nichts, sein Bio-Gehirn, war gegen äußere Einflüsse extrem abgeschirmt. Die Besatzung fiel in tiefer Bewusstlosigkeit. 

Ende dieser Geschichte, die nächste folgt...


Ihr Name war Alita 


Auf der Erde würde man sagen, sie wäre eine Barbarin.

 
Sie hatte sich in die Krone eines Baumes zurückgezogen, um zu nächtigen. Hier in den Wäldern ihres Heimatplaneten war das der sicherste Ort vor wilde Tiere und ihre Feinde. Sie konnte noch nicht einschlafen und schaute in den Sternenhimmel. Schon als kleines Mädchen mochte sie gerne die Sterne beobachten. Am Lagerfeuer, erzähle man sich auch Geschichten und Legenden. Hin und wieder, berichteten Legenden, vom Besucher von den Sternen. Ob die Legenden wahr waren oder nicht, das wusste Alita nicht. Aber sie hatte schon oftmals davon geträumt, zu den Sternen zu reisen. Aber zurzeit beschäftigt sie nur ein Gedanke, Rache.

 
Ihre Geschichte. 
Sie war bis vor 6 Monaten Anführerin ihres Clans. Als sie vier Jahre alt war, fing ihre Ausbildung als Kriegerin an. Mit 23 Jahre, wurde sie Anführerin ihres Clans. Jetzt war sie mittlerweile 30 Jahre alt. Ihr Clan zählte 486 Seelen. Vor 6 Monaten, wurde ihr Dorf, von einem benachbarten Clan überfallen, in den Morgenstunden, als alle noch schliefen. Der Clan besaß über 2000 Krieger. Gegen diese Übermacht hatte Alita mit ihren 126 Krieger keine Chance. Es wurden alle getötet, Alte, Frauen und Kinder. Bevor Alita, durch mehrere Wunden und hohem Blutverlust, bewusstlos wurde, hatte sie 23 Feinde in den Tod geschickt. Ihr wurde alles genommen, was ihr lieb wahr. Einige Stunden später, erwachte sie aus ihrer Bewusstlosigkeit. Sie war sehr schwach. Das Dorf brannte, keiner war mehr am Leben. Drei kleinere Wunden verband sie mit einem Tuch. Zwei Wunden, musste sie mit einem glühenden Messerspitze ausbrennen, um die Blutung zu stillen. Sie wusste jetzt selber nicht mehr genau, wie sie die erste zwei Wochen überlebt hatte. Jetzt nach die Monate kam langsam ihre alte Kraft wieder zurück. Eins wusste sie genau, sie würde nicht vorher ruhen, bis der Kopf, des Anführers von dem Clan, auf ihre Schwertspitze steckte.

 
Zur gleichen Zeit auf der Hydra. 
Bob hörte wie die Mädels schrien, als die Hydra durch den Energieschirm, zwischen den Sonnen-Fünfeck hindurch flog. Plötzlich war der Traktorstrahl nicht mehr da, der die Hydra durch das Sonnen-Fünfeck geschoben hatte. Bob reagierte in Bruchteil einer Sekunde, er hatte jetzt die volle Kontrolle über die Hydra. Er veranlasste einen Notstart. Die Hydra beschleunigte mit Höchstwerten, kurze Zeit später verschwand die Hydra in den Hyperraum. Bob hatte es geschafft, die Hydra aus dem Gefahrenbereich zu bewegen. Er hatte sich nicht die Zeit genommen, um einen Kurs zu berechnen, nur die Entfernung hatte er bestimmt, von 5000 Lichtjahre. Er wollte erst mal aus dem Zentrum verschwinden. Die Reise würde jetzt acht Stunden dauern. Jetzt hat der er Zeit sich um die Crew zu kümmern, die in tiefe Bewusstlosigkeit lag. Er veranlasste das ein Medi-Robot, die Crew ein Aufputschmittel verabreichte. Nach kurzer Zeit erwachte Jane als erster aus der Bewusstlosigkeit. Ihr Gesicht war schmerzverzerrt, sie schaute sich um und sah, dass die anderen Mädels noch bewusstlos waren. "Wie geht es dir, Jane?" wollte Bob wissen. "Mir tut alles weh, sogar die Haarspitzen. Aber was ist geschehen, Bob?". Bob berichtete Jane was vorgefallen war. "Das war eine kluge Entscheidung von dir". Nach und nach erwachten die andere Mädels aus ihrer Bewusstlosigkeit. Annabella bestand da drauf, die Mädels noch mal genau zu untersuchen, ob die Bewusstlosigkeit und die Schmerzen, einen Schaden an den Körper der Mädels hinterlassen hatte. Aber zum Glück fiel das Ergebnis negativ aus. Die Mädels waren alle gesund. Seit dem Zwischenfall waren acht Stunden vergangen. Die Hydra glitt wieder in den Normalraum. Sie befand sich jetzt in einem kleinen Sonnensystem. Die Sonne wurde von 3 Planeten Umkreis. Die Hydra kam zum Stillstand. Iris meldet sich von Maschinen-Leitstand bei Jane "Wir haben einen kleinen Schaden an der Hydra. An eine unsere Impulskanonen müssen zwei kleine Hydraulikschläuche gewechselt werden, sie lecken. Wenn der Schaden nicht behoben wird, fällt eine Impulskanone aus". "Ich habe es nicht gerne, wenn ein Raumschiff nicht zu 100 % einsatzfähig ist. Wie lange würde die Reparatur dauern?". "Relativ lange, die Schläuche sitzen so bescheuert, dass ich einiges demontieren muss, um an die Schläuche heran zu kommen. Ich denke so drei Tage. Es gibt die zweite Möglichkeit, die Reparatur außerhalb der Hydra durchzuführen. Das sollte denn in eineinhalb Tage geschafft sein, das wäre denn ein Einsatz im Weltraum. Was nicht gerade ungefährlich ist. Das Beste wäre, die Hydra würde auf einen Planeten landen, dann wäre der Schaden in acht Stunden behoben". "Nach der Ortung, sieht der zweite Planet vielversprechend aus, es ist ein Sauerstoff Planet, vielleicht wäre das ein Planet um dort zu landen" meinte Josie. "Bob, schleuse eine Sonde aus, wir wollen uns den Planeten erstmal genauer ansehen, bevor wird dort landen und die Hydra eine Gefahr aussetzen" befahl Jane. Nach der Ausschleusung, nahm die Sonde direkt den Kurs auf den Planeten. Nachdem die Sonde den Planeten erreicht hatte, kamen auch schon die ersten Daten und Bilder herein. Es war ein erdähnliche Planet. Die Atmosphäre war Atem bar. Er stellte sich heraus, dass der Planet bewohnt war. Es waren einige Siedlungen zu sehen. Die Bewohner sahen aus wie Menschen. Die Mädels versammelten sie sich am Kartentisch. Nachdem Finja die Bilder genau betrachtet hatte, sagte sie "Es scheint, dass die Kultur auf diesem Planeten, die gleiche ist, wie zurzeit, als es bei uns auf der Erde noch Barbaren gab. Wie ihr seht, tragen einige Einwohner, Bogen, Schwerter und Speere. Ich denke sie leben von der Jagd und was sonst der Planet zur hergibt, z.b. Früchte, Beeren. Von einer Landwirtschaft ist nichts zu sehen. Nach meiner Einschätzung, besteht keine Gefahr für die Landung, durch die Einwohner. Sollte es überhaupt wer mitbekommen, dass wir da landen, werden sie uns sicherlich für Götter halten und auf Distanz bleiben". Keiner hatte einen Einwand um da nicht zu landen, selbst Bob nicht, der meist, immer was zum Nörgeln hatte. Die Hydra umrundete dem Planeten dreimal und setzte dann zur Landung an. Sie setzte in einem kleinen Tal neben einem See auf.
Die Sonne ging auf und Alita erwachte. Sie kletterte den Baum hinunter und ging zum Fluss um sich frisch zu machen. Plötzlich hörte sie ein leises Summen am Himmel, was immer lauter wurde. Sie schaute zum Himmel hinauf und sah ein Punkt was immer größer wurde. Erst konnte sie nichts damit anfangen, was es war, aber dann erinnerte sie sich an die Legenden, die am Lagerfeuer erzählt wurden, die Legenden von Besucher der Sterne. Sollte das etwa ein Sternenschiff von den Sternen sein? Das Sternenschiff setzte zur Landung an. So was Großes hatte sie noch nie gesehen. Sie überlegte, was sie jetzt machen sollte. Ihre Neugierde war groß, so beschloss sie, näher an das Sternenschiff ran zu schleichen und zu beobachten. Sie nutzte jede Deckung geschickt aus, wenn sie nicht wollte, dass man sie Entdeckt, denn entdeckte man sie auch nicht. Bis auf 500 Meter konnte Alita sich ran schleichen, jetzt fing sie an zu beobachten. Zuerst rührte sich nichts am Sternenschiff, aber plötzlich fuhr ein Gangway herunter und es erschienen 3 der Besatzung. Alita staunte nicht schlecht, es waren 3 Frauen. Sie hatte mit so ein 8 beiniges Schleimviech gerechnet, aber nicht mit Frauen die wie sie aus sahen.
Jane sagte "Iris, Eva lass uns mal raus gehen und den Schaden mal an schauen, ob man was erkennen kann". Die Drei verließen über die Gangway die Hydra. Als sie auf der anderen Seite der Hydra waren, erkannten sie oben am Rumpf, dass eine Luke von einer Impulskanone nicht richtig geschlossen war. "Hier ist es friedlich, es wird uns sicherlich keiner belästigen von den Barbaren, die haben sicherlich angst vor uns" meinte Eva. "Denke ich auch, wir werden die Kampfroboter nicht ausschleusen" meinte Jane. Kurze Zeit später schwebte eine kleine Plattform die Gangway hin unter, auf der standen zwei Arbeits-Roboter, sie waren Kugel förmlich und hatten 6 Tentakeln. Iris und Eva sprangen auf die Plattform und schwebten mit ihr, an den Rumpf der Hydra entlang, hinauf zur Impulskanone und fingen mit ihrer Arbeit an. Den ganzen Tag über ließen sich immer mal Mädels der Crew draußen sehen, um die Beine zu vertreten. Am späten Nachmittag rief Jane zu Iris und Eva hinauf "Lasse uns für heute Schluss machen, den Rest machen wir Morgen. Wie lange werdet ihr noch brauchen?". "Ich denke morgen in drei Stunden haben wir es erledigt" meinte Iris. Die Mädels begaben sich wieder hinein in die Hydra.


Alita sah wie die Frauen wieder in das Sternenschiff verschwanden. Sie hatte aber auch beobachtet, dass die Arbeiten noch nicht abgeschlossen waren. Sie wollte morgen wieder kommen und weiter beobachten. Jetzt hatte sie Hunger. Sie zog sich zurück. Sie hoffte, das in eins, der drei ausgelegten Fallen, was gefangen hatte. Sie hatte Glück, in eins der Fallen, hatte sich einem Hasen ähnliches Tier verfangen. Nachdem sie das Tier die Kehle durchgeschnitten hatte, ging sie zum Fluss runter, und nahm das Tier aus. Danach machte sie zwischen einige kleine Felsen ein kleines Lagerfeuer. Das Feuer konnte von außer halb nicht gesehen werden. Sie bereitete ihr Essen vor. Nachdem sie gegessen hatte, zog sie sich wieder zurück, zu ihrem Baum um zu schlafen.


Am nächsten Morgen.
Jane kam in die Messe um zu Frühstücken, sie war bisschen spät dran und setzte sich auf ihren Platz. Sie schaute in die Runde und sagte "Wo sind denn Eva und Finja, haben die etwa verschlafen?". "Nein, die Beiden sind gestern Abend um 22:34 Uhr noch mal raus gegangen. Sie wollten noch bisschen zum See runter und spazieren gehen. Bis jetzt sind sie noch nicht zurück" berichtete Bob. "Sind die beiden verrückt geworden? Auf einem fremden Planeten nachts spazieren zu gehen. Wieso wurde ich da nicht drüber informiert, Bob?. Keiner verlässt die Hydra  ohne mein wissen ". "Ich hielt es nicht für nötig, schließlich ist Eva die stellvertretende Kommandantin". "Ist mir scheiß egal ob sie die stellvertretende Kommandantin ist, oder nicht. Die beiden werden denn was von mir zu hören bekommen. Sina, Josie geht in die Waffenkammer und holt euch  Impuls-Gewehre und bring mir eine Knarre mit, wir treffen uns an der Gangway" befahl Jane. Die 3 begaben sich hinunter zum See. Von Finja und  Eva war nichts zu sehen. Sie suchten nach Spuren.

Alita war wieder in ihrem Versteck und beobachtete Sternenschiff. Sie sah wie die Gangway herunter ging und das 3 Frauen heraus kamen und zum See herunter gingen. Sah so aus, als ob sie was suchten. Alita überlegte (Soll ich zu den dreien herunter gehen, vielleicht kann ich ja helfen).
"Jane, schaue da, es scheint einer der Barbaren zu uns kommt". Als sie näher dran war, erkannten sie, dass es eine Frau war. Eine hübsche Frau, mit lange blonde Haare, und schlank. Die Frau war bewaffnet. Auf ihren Rücken über Kreuz trug sie zwei Schwerter. Ein Bogen hing über ihre Schulter und ein Köcher mit Feile trug sie auf den Rücken. An ihren Gürtel hatte sie ein Messer und in der Hand hielt sie ein Sperr. Sina und Josie hoben ihre Waffen und richteten sie auf die fremde Frau. "Runter damit" befahl Jane "Wenn sie uns was Böses will, würde sie nicht so entspannt auf uns zu latschen". Als die Frau bis auf 5 Meter genähert war, fing sie an zu sprechen. Jane, Josie und Sina schalteten an ihr Handgelenk den Translator ein. Es war ein Gerät am Handgelenk, nicht viel größer als eine Armbanduhr. Das konnte nach paar Silben einer fremden Sprache, die Sprache übersetzen. Das Gerät war ein Kombi-Gerät, es war auch zu gleich ein Funkgerät. Jeder der die Hydra verliest, musste das Gerät am Handgelenk tragen, das man zu jeder Zeit Funk-Kontakt mit der Hydra aufnehmen konnte und auch unter einander. "So, jetzt können wir dich verstehen, mein Translator was ich am Handgelenk trage, übersetzt jetzt deine Sprache. Ich bin Jane, die Kommandantin von diesem Raumschiff und das sind Sina und Josie und wer bist du?". "Mich nennt man, Alita. Ich habe den eindruck das ihr was sucht. Ich beobachte euch schon eine ganze Zeit". Jane berichtete was vorgefallen war. Jane schaute in Alitas Augen, sie sah kluge Augen und vertrauen würdige Augen. Sie wusste, dass sie Alita nicht unterschätzen sollte. "Hab ihr schon Spuren gefunden?". "Ja, da drüben". Alita begabt sich zu der Stelle, ging in die Hocke und betrachtete die Spuren. Nach einer Minute sagte sie "Zwei Männer haben sich an die beiden Frauen geschlichen, sie denn betäubt auf die Schulter gelegt und sind denn verschwunden. Es waren Männer von Dandal". "Woher willst du das wissen, das es sich so zu getragen hat?" wollte Jane wissen. "Schaut hier, das sind die Spuren von euren beiden Frauen, und von da kommen zwei Spuren von Männer. Die Spuren sind merklich größer. Es gibt keine Spuren von einem Kampf. Hier verschwinden die Spuren der Männer. Die Eindrücke sind tiefer, weil sie die Frauen getragen haben". Das leuchtete Jane ein und sagte "Willst du mit zu uns ins Raumschiff kommen, denn können wir um das weitere Vorgehen reden. Vielleicht hast du ja, ein paar Tipps für uns. Wenn du möchtest, können wir dir in 15 Minuten unsere Sprache bei bringen".  "Ich komme gerne mit, nicht das ihr hier auf den Planeten noch sterbt".


Alita folgte die drei Frauen die Gangway hinauf in das Raumschiff. Was sie zu sehen bekam, beeindruckte sie sehr. "Ich bringe dich direkt zu Annabella, sie ist unsere Ärztin hier. Sie wird dir eine Hypno-Schulung verpassen. Es tut nicht weh, davon wirst du nichts merken. Denn kannst du unsere Sprache und bekommst auch viel Informationen von uns und mein Volk". Alita war damit ein verstanden. Nachdem die Hypno-Schulung abgeschlossen war, trafen die Crew und Alita an den Kartentisch, um das weitere Vorgehen zu besprechen. "Alita, erzähle uns deine Geschichte" forderte Jane. Nachdem Alita ihr Geschichte erzählt hatte, war die Besatzung bedrückt, wegen des Todes, von Alitas Clan. "Es waren Männer von Dantal". "Woher weißt du das?" wollte Jane wissen. "An den Schuh abdrücke, nur Männer von Dandals Clan tragen solche Schuhe. Das Dorf von denen ist ungefähr 18 km von hier entfernt" berichtete Alita. "Was meinst du, was unsere Mädels da geschehen wird?". "Sie werden sicherlich gefoltert, um Information über euch zu bekommen. Es ist Eile geboten". "Ich denke, wir werden einen Shuttle nehmen, zum Dorf liegen und da mal den lauten machen. Dann werden Sie sicherlich, Eva und Josie wieder herausgeben" meinte Sina. "Das werden sie sicherlich nicht, die werden eure Mädels umbringen" sagte Alita. "Ich werde mich, heute Nacht, mit zwei meiner Mädels, zu Fuß auf dem Weg machen, und versuchen die beiden Mädels zu befreien". Anita fing an zu lachen und sagte "Ihr würdet keine Stunde in den Wäldern überleben. Mal abgesehen von der Raubtiere, gibt es viele Fallen in den Wäldern. Ich werde für euch die Mädels holen. Wie ihr wisst, habe ich mit Dandal noch eine Rechnung offen. Ich werde sowieso nicht vorher ruhen, bis Dandals Kopf auf meine Schwertspitze steck". Jane sah in Alitas Augen, dass sie davon nicht abzubringen war. "Ich werde dich begleiten. Schließlich gehören die Mädels zu mir" sagte Jane. "Dann werden wir uns jetzt auf den Weg machen" forderte Alita. "Bob, in meiner Abwesenheit hast du hier das Kommando. Wenn ihr in zwei Tagen noch nichts von uns gehört haben, könnt ihr in euren eigenen Ermessen handeln" sagte Jane. Jane ging mit Anita zur Waffenkammer. "Nehme nur leichte Waffen, Jane. Der Marsch durch die Wälder ist lang" sagte Alita. Jane nahm ein Thermo-Gewehr, und eine Impuls-Pistole, sie steckte sich noch einige Handgranaten ein und das Messer vergaß sie auch nicht. Jane dachte (Jetzt kann ich wegen die beiden Hühner, 18 km durch die Wälder latschen. Die werden was von mir zu hören bekommen). Die beiden machten sich auf den Weg.

 
Jane und Alita hatten schon zwei Kilometer geschafft. "Jetzt bleibe genau hinter mir, in meiner Spur, Jane. Der Wald wird jetzt dichter, die Fallen sind jetzt kaum zu erkennen". Jane fügte sich Alitas Anordnung, aber auch nur die nächsten 3 km. Immer wieder ertappte Alita, Jane dabei, dass sie wieder neben ihr ging. "Habe ich irgendwie eine undeutliche Aussprache, ich hatte doch gesagt, dass du hinter mir bleiben sollst". "Meinst du etwa, dass ich vor mir keine Falle erkennen würde?". Kaum hatte Jane diesen Satz ausgesprochen, trat sie mit ihrem Fuß, gegen ein dünnes Band, am Boden, was durch Blätter und dünne Zweige getarnt war. Plötzlich schoss ein dicker Baumstamm auf sie zu, der Baumstamm war wie eine Art Schaukel und mit Spiekern besetzt. Alita schaffte es gerade noch rechtzeitig, Jane mit auf dem Boden zu reißen. Jane landete mit ihrem Gesicht in eine Matschpfütze. Der Baumstamm huschte über die beiden hinweg. Einer der Spieker, verletzte Jane leicht an der Schulter, sie schrie auf. Nachdem die beiden wieder aufgestanden waren, sagte Jane "Das du mich mit meinem Gesicht genau in die Matschpfütze gezogen hast, war doch Absicht, oder?". "Ja das war Absicht, das war eine kleine Strafe dafür, dass du nicht auf mich hören willst". Alita lachte und Jane war damit beschäftigt, mit ihrer Hand, den gröbsten Matsch, aus ihrem Gesicht und Haare zu wischen. "Und jetzt zeig mir deine Wunde, Jane". Jane machte die rechte Schulter frei. Alita begutachtete die Wunde und sagte "Ist nur eine Fleischwunde, sie ist am Bluten. Ich werde mal meine Messerspitze heiß machen und dann die Wunde ausbrennen, das stoppt die Blutung". Jane schaute Anita mit großen Augen an und sagte "Hier wird gar nichts ausgebrannt". Jane holt er aus ihrem Medi-Pack eine kleine Spraydose hervor "Das kannst du mal auf die Wunde sprühen, es wird die Wunde denn gleich schließen". Alita konnte förmlich sehen, wie sich langsam die Wunde wieder schloss. "So wird das bei uns gemacht, und nicht mit irgendwelche glühende Messerspitzen an Wunden herum gefummelt". Sie machten sich weiter auf den Weg und kamen gut voran. Plötzlich sagte Anita laut "Stopp". "Was ist denn jetzt schon wieder?". "Siehst du das denn nicht vor uns?". "Was soll ich sehen". "Die Falle". "Ich sehe keine Falle". Alita zog Schwert und stocherte ein Meter vor ihr mit der Schwertspitze in den Boden und schob mit den Schwert paar Zweige und Blätter beiseite. Jane schaut in das Loch, was sich vor ihr auf tat. Sie erkannte eine Fallgrube und am Grund gab es auch Spieker. Jane gab zu, dass sie die Falle nicht gesehen hatte, sie war perfekt getarnt und sagte "Langsam gehen mir die Spicker hier, auf dem Planeten, richtig auf die Eierstöcke. Und ich gebe dir recht, als du sagtest, dass wir keine Stunde in den Wäldern überleben würden". Nach weitere 3 Stunden, erreichten sie das Dorf von Dantal.


Nachdem sie das Dorf eine Stunde beobachtet hatten, fragte Jane "Wie gehen wir vor". "Siehst du am Marktplatz die große Hütte, das wird Dandals Hütte sein, und sicherlich sind da auch deine beiden Mädels drin, bei der Hütte stehen 10 Wachen". In der Siedlung war reger Betrieb. "Sollen wir bis heute Nacht warten und dann, versuchen die beiden zu befreien? ". "Nein, du bleibst hier, ich werde die beiden holen". Alita stand auf und ging Richtung Marktplatz. Jane dachte (Ist sie irre). Sie wusste um die Geschichte von Alitas Clan, dass die alle ermordet wurden, von Dandal. Alita schritt langsam auf den Weg zum Marktplatz. Schnell hatten einige Dorfbewohner Alita erkannt und es ging wie ein Lauffeuer im Dorf herum, das Alita Richtung Dankals Hütte ging. Als Alita 10 Meter vor Dandals Hütte stand, hatten über 100 Dorfbewohner versammelt und warten gespannt, was geschähen würde. Alita sagte mit lauter Stimme. "Dandal komme raus". Aus der Hütte kam eine kräftige Männerstimme "Wer wagt es, mich in meiner Mittagsruhe zu stören?". Ein großer kräftiger Mann trat aus die Hütte, sein nackter Oberkörper wies viele Narben auf, von unzähligen Kämpfen. Jane beobachtete die Szenerie von ihrem Platz aus. "Ahhh, Alita, ich dachte, du wärest tot, in dein eigenes Blut ersoffen, als wir dein Clan überfallen hatten". Die 10 Wächter machten Anstalten, Alita festzunehmen. Dandal gab den Wächtern ein Zeichen, das die sich zurückhalten sollten. "Das übernehme ich selber, Alita bereite dich schon mal auf dein tot vor". Und Dandal griff nach seinem Schwert. Auch Alita griff nach ihren beiden Schwerter, die sie über Kreuz an ihren Rücken trug, Pfeile und Bogen hatte sie bei Jane zurückgelassen. Die beiden standen sich gegenüber. Alita schaltete ihre Immissionen aus, sie wurde zu einer Raubkatze, die gnadenlos ihre Beute töten würde, alle ihre Instinkte waren hell wach. Dandal war ihr an Körperkraft weit überlegen. Dandal holte zum ersten Schlag aus, Alita werte den Schlag mit ihrem Schwert ab, aber der Schlag war so kraftvoll, das sie fast ihr Schwert aus der Hand verloren hätte. Dandal griff immer wieder von Neuen an. Alita passte Bruchteil einer Sekunde nicht auf und Dandal Schwertspitze streifte ihr Oberarm, sie bekam eine kleine Schnittwunde, die sofort anfing zu bluten. Dandal rief "Gleich wirst du bluten wie ein abgestochenes Schwein". Sollte Alita hier und heute sterben? Es ist eine Ehre für eine Krieger/in, im Kampf zu sterben. Alita sagte "Jetzt wollen wir mal richtig kämpfen, ich bin heute Abend zum Abendbrot eingeladen, und ich möchte nicht zu spät kommen". Alita griff an, Dandal hatte Mühe ihre Angriffe abzuwehren, ihre Bewegungen waren einfach zu schnell. Plötzlich griff Alita mit einem für Dandal, nicht vorher sehbaren Angriff an. Das eine Schwert von Alita traf Dandal quer an seinen Bauch und fügte ihn eine tiefe Schnittwunde zu, die Eingeweide fing an raus zu drücken. Bruchteil einer Sekunde danach, nachdem Alita eine schnelle Drehung, gemacht hatte, traf ihr zweites Schwert Dandals Hals. Sein Kopf rollte über den sandigen Boden und sein Körper brach zusammen. Es war toten still im Dorf, keiner sagte was. Alita schritt zu Dandals Kopf nahm ihr Schwert, stach ihr Schwert in Dandals Kopf und hielt ihn hoch. Sie hatte ihre Rache bekommen. Auch die Dorfbewohner waren froh, von ihren Tyrannen befreit zu sein. Die ersten Dorfbewohner fingen an, Alita, zu rufen, es schlossen sich immer mehr an, bis alle nur noch, Alita, Alita, riefen. Alita gab ein Zeichen und alle waren still, sie sagte mit lauter Stimme "Nein, ich werde nicht eure Anführerin, ich bin, und werde immer eine Kriegerin des Clans Tanol sein, auch wenn ich die letzte aus dem Clan bin, und jetzt bring mir, die beiden gefangene Mädchen". Alita begabt mit Eva und Josie zu Jane. Der Rückweg zur Hydra verlief ohne Zwischenfälle. Als die vier am Fuße der Gangway standen, sagte Jane "Ihr beide meldet euch bei Annabelle, sie soll euch untersuchen, ob alles in Ordnung ist" und mit einer etwas schärferen Ton sagte Jane noch "Wir werden Morgen miteinander Reden". Die beiden Mädels wussten genau, dass ihnen noch ein Donnerwetter von Jane erwartete. Jane und Alitas Blicke trafen sich, sie schauten sich tief in den Augen, und Jane sagt "Danke für deine Hilfe, Alita, wir stecken Tief in deine Schuld, wenn du möchtest, kannst du mit uns kommen, eine Kriegerin können wir gut in unsere Mannschaft brauchen, aber überlege es dir genau, wir werden bestimmt diesen Planeten nicht wieder anfliegen, denke dran es ist deine Heimat". Alita musste nicht lange überlegen und sagte "Weißt du Jane, alles was mir lieb und wichtig war, lebt nicht mehr und meine Rache habe ich auch bekommen und soll ich dir was verraten, als kleines Mädchen hab ich schon davon geträumt, eines Tages zu den Sternen zu fliegen und wenn ich zum Abendbrot ein Stück Fleisch bekomme, komme ich mit". Jane lachte und sagte "Das bekommen wir hin“. Die beiden Mädels schritten die Gangway hinauf.

Ende dieser Geschichte, die nächste folgt...


     

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Kapitel:3
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Kurzbeschreibung

Dies sind die fantastischen Abenteuer, von der Crew des Raumschiff Hydra, die in der Galaxie Andromeda gestrandet sind und nach eine Möglichkeit suchen, ihre Heimat, die Milchstraße wieder zu erreichen.

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