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Der Aufstieg und Fall des Erzengels St. Florian

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5.11.2017 15:23
12 Ab 12 Jahren
Pausiert

Autorennotiz

HY Leute dies ist meine erste Story ich bitte um Feedback egal ob schlecht oder gut
Die Geschichte wird nach den ersten 12 Kapitel( Arbeite schon ne halbes Jahr dran) immer wieder erweitert wenn ihr Vorschläge zur weiteren Handlung habt immer her damit Danke Sorian

10 Charaktere

St. Florian

Erzengel und Schutzpatron der Erde Burder von Lux

Jack

Apokalyptisches Reittier/ Begleiter von St. Florian

Mona

Hexe und Bekannte von Florian

Prinzessin Atta von Dorn

Gefangene von Lord Henry . Tochter des Königreiches Dorn

Ode

Leibgadist / Freund von Atta

Lord Henry

Bösewicht und Lord von Westessania

Luczifer (Lux)

Herr der Unterwelt Bruder von Florian

Jess

Apokalyptisches Reittier/ Begleiter von Lux

Petrus

Himmeltorwächter und direkter Vorgesetzter von Florian und Lux

Holg

Wachoffizier von Lord Henry

Kapitel 1.

Er schritt durch den dunklen Gang seine Schritte hallten in den Morgenstunden durch den ganzen Flur. Die Diener und Dienstmädchen die zu so früher Stunde schon mit Ihren Arbeiten beschäftigt waren gingen ihn schnell aus dem weg einige Ältere von Ihnen verbeugten sich sogar vor ihm. Schließlich gelangte er an die große Flügeltür am Ende des Gangs er stieß sie auf und ging hindurch. Die Wachen auf der anderen Seite der Tür wollten ihn erst aufhalten doch als sie ihn in seiner stählenden Rüstung erkannten schritten sie schnell zur Seite. „Nur recht so“ dachte er sich und ging weiter bis er vor einem großen Thron zum stehen kam. „ Ihr habt mich gerufen ?“ fragte er. Der König antwortete ihm „ Ich habe dich nicht rufen lassen“ . St. Florian drehte sich schon zum Gehen als ein Mann aus dem Hofstaat des Königs auf ihm zukam. Der Mann fiel voller Ehrfurcht auf die Knie und sprach „Erzengel ich habe euch gerufen weil …weil…“ Weiter kam der Mann nicht , hinter ihm waren Donnerschläge zuhören und beim genauen hinsehen sah man auch grelle Blitze aus dem Gang kommen aus dem vor wenigen Minuten St .Florian gekommen war. Das im Thronsaal schon die ganze Zeit hörbarer Gemurmel wurde immer lauter bis es zum panischen Schreien wurde. Ihm gefiel es. Er lächelte leicht und sah von dem immer noch vor ihn knienden Mann hoch er wusste was da auf den Thronsaal zukam besser gesagt wer.

Ein schwarzer Hengst tauchte im Thronsaal auf jeder seiner Schritte war ein Donnerschlag und jedes mal wenn die Hufen den Boden berührten schlugen helle Blitze aus ihnen hervor.

  St. Florian drehte sich nun zum schwarzen Hengst und sprach zu Ihm „Jack was machst du hier ich hab dir doch gesagt du sollst draußen warten“ „Mir war langweilig“ sprach Jack so dass ihn nur St. Florian hören konnte, es war so als würden sie Gedanken austauschen.

Jack kam durch den Saal und stellte sich zu St. Florian hin. Der Hengst schaute dem Mann der vor seinem Herrn kniete tief in die Augen. Der Mann glaubte für einen Moment hellleuchtende  Flammen in Jacks Augen zusehen, Flammen die alles zerstören würden, wenn er den Befehl dazu bekam. St Florian wandte sich nun wieder dem vor ihnen knienden Mann zu und Fragte „ wie heißt ihr ?“ „E..E.:Evan“  „ Was wollt ihr von mir das ihr mich in den Thronsaal des Königs von Hatana ruft, ich hoffe es ist wichtig genug“ sagte er und zog im selben Moment sein Schwert aus der Schneide, die Klinge des Schwertes glänzte im Licht der Morgensonne und ging in Flammen auf. Sie brannte. Sie brannte mit ewigen Licht, einem Feuer das nie erlosch, einem Feuer das einem wenn man es auch nur kurz berührte qualvolle Schmerzen hinzufügte. Kurz darauf stand auch der schwarze Hengst neben St. Florian in Flammen, er rührte sich nicht von der Stelle hatte keine Schmerzen aber er hatte Spaß daran soviel Spaß das er seine Reißzähne zeigte. Jack war kein normales Pferd er war ein Apokalypsenpferd, eine Rasse die speziell für Erzengel gezeugt worden war. Diese Pferderasse konnte sich mit ihren Hufen durch jede Rüstung bohren und mit dem Reißzähnen konnten sie danach sämtliche Organe heraus reißen.

Evan antwortete und man sah einen leicht dunklen Fleck auf seiner Hose der immer größer wurde  „ Es war nur eine kleine Wette gestern Abend meine Freunde haben mit mir gewettet  ich würde mich nicht trauen euch zurufen“ St Florians Augen leuchteten auf sie wurden immer gelber bis sie schließlich goldig-gelb aufleuchteten. In seinem Blick lag Zorn.

Aus seinem Rücken kamen seine großen weißen Flügeln hervor und man sah für einen kurzen Moment seine wahre Gestalt das braune Haar unter einem alten Halbhelm  verborgen und die gerade noch glänzende Rüstung war matt und von altem vertrocknetem Blut übersäen. Evan blieb die Luft im Leibe stecken er bekam keine Luft mehr und er wusste auch wem er es zu verdanken hatte. Florian ließ ihn noch einem Moment lang zappeln dann nahm er seine Magie von Evan herunter dieser  keuchte hustend  und stöhnte ein „Danke“ hervor. Doch Florian wandte sich schon Jack so und sagte laut zu Ihm „Kümmere dich um Ihn“  Jacks Blicke wandte sich von Florian ab und blickten nun wieder mit diesen Flammen in den Augen auf Evan. „ Aber lass ihn am Leben“ ergänzte Florian noch schnell „ Ich werde schon meinen Spaß haben“ sagte Jack zu Ihm. Jack packte Evan mit seinem Zähnen so das sie sich in seine rechte Schulter reinbohrten und schlief ihn schreiend aus dem Thronsaal.

„ Möchte sonst noch wer was von mir“ sprach Florian und ging aus dem Saal heraus auf dem Hof wo er Jack und Evan finden würde. Im Thronsaal herrschte Panik. Er liebte sie . Er blieb noch einem Moment im Türrahmen stehen und schritt dann hinaus in den Hof.

Er fand die beiden in einer Ecke. Evan saß mit seinem eigenen Blut übersäet in einer Ecke die Arme um die Beine geschlungen. Jack stand daneben und beobachtete ihn. „Und wie schlägt sich unser Wettengewinner ?“  „ Ich hab noch gar nicht angefangen und er war schon so“ sagte Jack.

Florian zog den kleinen Dolch aus seinem Gürtel und schritt auf Evan zu. Seine Augen leuchteten wieder in diesem gold-geblichen Schein auf. Er hielt Evan den Dolch vor die Kehle. Und fragte erneut „ Warum hast du mich gerufen?“ Evan antwortete „Ich…Ich…Ich wollte es nicht vor dem gesamten Hof sagen aber meine Familie wurde entführt“

„Du weißt aber schon das ich kein gottverdammter Söldner bin der sich für ein bisschen Geld dazu überreden lässt Leute zu befreien“  sagte Florian. „Ja großer Erzengel das weiß ich aber ich kenn keinen anderen Ausweg und habe bereits alles versucht Ihr seit meine letzte Chance“ sprach Evan mit panischen Blicken zu Jack der wild schnaubte.

„Na gut ausnahmsweise werden WIR dir helfen“ sagte Florian und wendete seinen Blick zu Jack „Oder ?“  Zu Bestätigung das er verstanden hatte wieherte er zweimal laut und schlug mit den Vorderhufen auf den Boden, sodass ein lauter Donnerknall ertönte und ein greller Blitz vor seinen Hufen einschlug. Seine Mähne stand erneut in Flammen und er sagte zu Florian „ Solange ich ein paar Menschen töten darf bin ich dabei“ „Mit Sicherheit kannst du das“ antwortete Florian laut so dass Evan ihn fragend ansah. „ Er würde dir gerne helfen“ sagte Florian etwas verlegen. Dann sprachen sie mit Evan er erzählte ihnen das seine Frau und seine zwei Söhne von Söldnern in einer Scheune nahe der Stadtmauer festgehalten werden.

Florian ritt auf Jack dem Weg zur Stadtmauer entlang er hatte sich wieder in seine Tarnidentität zurück verwandelt, seine Rüstung glänzte wieder. An Jack waren zwei Satteltaschen befestigt in denen allerlei Zeug rum lag das sich im Laufe der Jahrtausende zusammen getragen hatte. Nach wenigen Minuten waren sie an der Scheune angekommen. Sie wurde von mindestens 6 Söldnern auf der Vorderseite überwacht. Florian vermutete mindestens 6 weitere hinten und weitere 12 im inneren der Scheune.

Er stieg ab und schritt auf sie zu, Jack folgte ihn.

Einer der Söldner kam auf sie zu. Florian tat so normal wie möglich „Guten Tag ihr edlen Herren, ich müsste in die Scheune um Sachen zu holen die ich dort über den Winter eingelagert hatte“ Der Söldner entgegnete ihm mit einem skeptischen Blick und sagte „ Tut mir leid für euch aber ihr könnt zurzeit nicht in die Scheune“ „O doch“ Erwiderte Florian zog seinen Dolch und schnitt dem Mann die Kehle durch. Blut spritzte auf seine glänzende Rüstung und der Mann sank vor ihm zusammen. Während Florian dem Mann beim ersticken ansah ging Jack an ihm vorbei auf die restlichen 11 Mann die aufgrund des Geschreies nach vorne gerannt waren. Jacks Mähne fing an zu brennen, die Söldner zögerten einen Moment lang und gingen dann mit gezogenen Schwertern auf den Hengst los. Jack hatte keine 30 Sekunden gebraucht um sie alle 11 niederzumähen. Aus seinem Maul tropfte Blut und an seinem Hufen klebten einige Eingeweide der Söldner.

Nun schritten sie zusammen in die Scheune. In der Halle sahen sie 14 weiter Söldner und die Familie von Evan, sie lagen gefesselt auf einem Haufen Stroh und sahen Florian flehend an. Florian schrie zu Jack „ Du übernimmst die Linke Seite und ich die Rechte“ Jack schlug mit dem Huf auf und ein Donnern erschütterte die Scheune kurz bevor ein Blitz durchs Scheunen Dach schoss und die ersten zwei Söldner tot umfielen und verbrannten.

Florian schritt mit dem brennenden Schwert in der Hand auf den ersten Söldner zu , es schien ihr Anführer zu sein , denn einige der Söldner stellten sich vor ihn. „Wir können es auf die einfache Art lösen gebt einfach auf“ sprach Florian. Doch die Schmerzschreie von links übertönten ihn. Plötzlich schritt der Anführer auf ihn zu legte sein Schwert nieder und kniete sich zu seinen Füßen. Der etwas ältere aussende Mann sprach „ Seit ihr es wirklich St Florian“  „Ja ich bin es und ich bin gekommen um die Familie von Evan zu befreien also gebt auf“ Als die anderen noch lebenden Söldner sahen wie ihr Anführer niederkniete taten sie es ihnen gleich. „Bitte halte dein Pferd auf“ rief ein Söldner nahe der Frau von Evan.

„Jack komm her“ befahl er und Jack gehorchte jedoch nicht ohne den noch vor ihn knienden Söldner mit einem gezielten Hufschlag beide Arme zu brechen.

Wieder zum Anführer gewendet sprach Florian „ Ihr gebt die Familie frei und ich lass euch vielleicht laufen“ „Das geht nicht“ sprach der Anführer. „Und wieso nicht“ fragte Florian und Jack kam näher an den Anführer heran und schnaubte laut. Es war wieder dieses Feuer in Jacks Augen zusehen. „Wir können es einfach nicht weil ….weil der König von Essania hat uns Reichtum versprochen“ „Na gut“ sagte Florian und wandet sich Jack zu „Vernichte sie alle Jack“ Darauf hin schossen Flammen aus Jacks Mähne und sie brannte in einem weißen grellen Licht. Kurz drauf schwang er seine Vorderhufen hoch und ließ sie mit voller Wucht auf dem Boden aufschlagen. Als seine Hufen den Boden berührten kam ein lauter Donnerknall hervor der die Scheune vibrieren ließ. Florian nutzte den Moment und holte Evans Familie aus der Scheune. Gerade als sie die Scheune verließen schlug ein großer Blitz in das Scheunendach ein und riss alles nieder. Dort wo gerade noch die Scheune stand war nun ein Haufen Asche auf verbrannten Boden zusehen und auf der Asche drauf stand voller Ruß Jack.

„Das war ein Spaß“ sagte Jack zu Florian dabei zeigte er seine vordere Reißzahnreihe gerade so als würde er lächeln. „Danke“ sagte Evans Familie voller Ehrfurcht.

Nun gingen sie zusammen zurück zum Schloss um Evan und seine Familie wieder zusammen zuführen als dies geschehen war verschwanden Florian und Jack auf Wundersame weise. Sie tauchten nur den Bruchteil einer Sekunde später außerhalb der Stadtmauer auf. Sie gingen auf ein kleines windschiefes Haus zu. Ihr Haus. Florian stieß die Tür auf und er nahm sofort den Geruch der Jahrhunderte wahr die sich hier versammelt hatten. Er schritt, gefolgt von Jack der gerade so in die Hütte passte, zu seinem Schreibtisch hin schlug ein Buch auf, auf dessen Seite das 14 Jahrhundert stand; und schrieb unter dem aktuellem Datum die Erlebnisse des Tages auf. So wie er es schon seit fast 30.000 Jahren tat. Rechts neben dem Schreibtisch waren 13 weitere Bücher zu sehen, sie beschrieben den Verlauf der letzten 13 Jahrhunderte, die er nun schon in dieser kleinen Hütte am Rande von Haltana verbracht hatte. Er wartete darauf das irgendwann der Befehl kam diese Stadt mit all ihrer Schande niederzubrennen. Aber dieser Befehl kam noch nicht.

Die nächsten paar Tage nahmen sie sich frei um sich zu erholen.

Plötzlich klopfte es an die Tür. Die Tür öffnete sich wie von Geisterhand und hinter ihr erschien ein junger Bursche mit einem Brief auf dem das königliche Siegel prägte in seiner Hand. Der junge Bursche kam ohne Aufforderung herein, was Jack mit einem Schnauben quittieret. Florian drehte sich vom Schreibtisch weg und sein Blick traf den des Burschens.

Jack stellte sich in die Tür sodass es kein Entkommen für den Burschen mehr gab sollte er zu fliehen versuchen. „Nun was willst du Bursche“ fragte Florian. „ Ich wurde vom König geschickt ihr sollt sofort ins Schloss kommen“ „ Du wagst es mir Befehle zu erteilen“ sagte Florian und zog im selben Moment seinen Dolch vom Gürtel nur um damit vor den Augen des Burschens herumzufuchteln. „I…..I… Ich kann nichts dafür der König schickt mich“ sagte der Bursche schüchtern. Darauf hin brachen Florian und Jack in Gelächter aus. „Entschuldige aber mir macht es einfach Spaß die Furcht in deinen Augen zusehen“ antwortete Florian im Gelächter. Der Bursche wirkte sehr eingeschüchtert und Florian steckte den Dolch weg. „ Nun den was will deine Hoheit den von mir“ das Wort Hoheit sprach Florian so aus das klar war dass er Königen keinen Respekt zollte, wozu auch er war ein Erzengel er könnte sie alle töten und vielleicht tat er das auch irgendwann einfach aus Spaß.

Wenige Stunden später trafen Florian gefolgt von Jack am Schloss an.

Er ging wieder durch diesen dunklen Gang zum Thronsaal und stieß die Türen auf.

Dann stand er wieder vor diesem hohen Thron, vor der Person der er keinerlei Respekt gegenüber hatte.

„Zum Glück seit Ihr gekommen“ sprach der König während er vom Thron herunter kam um sich vor Florian zu verbeugen „Was kann ich für euch tun“ fragte Florian.

„Nun ja ich weiß es ist nicht eure Aufgabe oder Pflicht aber unsere Stadt wird angriffen von Soldaten aus Essania“ sprach der König in seiner Stimme lag tief verborgen die Angst davor die Stadt zu verlieren.

„Und was habe ich damit zutun?“ fragte Florian und sah in dem Moment zur Tür aus der in diesem Moment Evan erschien.

„Er hat mir erzählt wie gut Ihr und euer Pferd darin wart seine Familie zu retten“ sagte der      König „Und darauf hoffte ich ihr würdet allen Bürgern von Haltana helfen wollen und die Stadt retten“ „Diesen Schandfleck auf der Karte retten ehr würd ich 1000 Jahre in der Hölle schmoren…. Moment hab ich ja schon“ sagte Florian und auf seinem Gesicht zeichnete sich ein dämonisches Lächeln ab. „Aber wenn ihr mir etwas versprecht könnten wir euch helfen“ sprach Florian mit finsterer Stimme.

„Nun gut was wollt ihr denn ?“ fragte der König. „An Gold liegt mir nichts“ sagte Florian, da in diesem Moment der Schatzmeister mit einer vollgefühlten riesigen Goldkiste in den Saal kam. „ Ich verlange eure Seele als Gegenleistung“ und zeigte auf den König der immer noch vor ihm kniete. „Nun…Nun…Gut ich mach es aber helft den Bürgern von Haltana“ im selben Moment tauchten wie aus dem Nichts Feder und Papier auf und flogen in Florians Hände. Er las sich kurz den Text durch der wie von Zauberhand auf dem Blatt erschien. „Unterschreibt“ befahl er und reichte Zettel und Feder an dem nun neben ihn stehenden König weiter. „Ich brauche Tinte“ sagte dieser. Florian nahm die Feder und stieß sie dem König in die Hand, dieser verzog kurz das Gesicht zog die Feder heraus und unterschrieb auf dem Blatt.

Kurz darauf löste sich die Feder und der Vertrag in Luft auf. An dem rechten Handgelenk des Königs bildete sich ein schwertartiges Mal. „Ihr gehört nun mir“ kommentierte Florian es und Jack wieherte erfreut.

Kurz drauf gingen Florian, Jack und der König an die Stadtmauer. Hinter der Mauer lagerte schon das Heer von Soldaten aus Essania. Bereit zum Angriff. Florian sah sich um außer den üblichen Stadtwachen sah er kaum königliche Soldaten und wen dann waren sie recht jung und sahen ziemlich Ungeschickt aus. Genau in diesem Moment rannte einer dieser Soldaten genau in den König rein und ließ die Schwerter fallen, die er wohl gerade an die Mauer bringen wollte, fallen. „Verzeihung Majestät“ murmelte der junge Mann. Der König erwiderte nur „ Gut das ihr hier seit Hauptmann darf ich euch Florian und Jack vorstellen ?“ Als der König auf Jack zeigte, schaute der Hauptmann verdutzt und sagte „ Ihr schickt uns einen Mann und sein Pferd als Verstärkung, wo wir schon die Rekruten und die Reservisten einziehen mussten, da alle immer noch an dieser Magenerkrankung leiden und die halbe königliche Garde bei Mona im Lazarett liegt.“ Jack schritt bereits bei den Worten „ Sein Pferd“ bedrohlich nah an den Hauptmann ran, schnaubte und zeigte seine Reißzähne, worauf hin der Hauptmann erschreckt zurück wankte. „Er steht nicht so darauf wenn man ihn als irgendjemandes Besitz ansieht.“ Warf Florian ein. „ Gestatten das ich mich vorstelle“ fuhr er fort , wartete auf ein Nicken des Hauptmanns „ Meine Name ist St. Florian ich bin der erste apokalyptische Reiter und Schutzengel der Welt. Und das neben mir ist Jack, erstes apokalyptische Pferd und mein treuer Begleiter Wo liegt hier das Problem und wo können wir helfen ?“ „ Nun gut eure himmlische Hoheit wir freuen uns über eure Hilfe“ „Florian reicht“ unterbrach er den Hauptmann. „Als erstes würde ich euch gerne durch die Kaserne führen damit ihr wisst wie ihr wo hin kommt“

Nun gingen Florian und der Hauptmann schon einige Zeit durch die Kaserne , Jack wollte derweil das Feld vor der Stadtmauer mit den Feinden auskundschaften, und der König war zurück in den Thronsaal gegangen. Plötzlich kamen sie an einer Eichenholztür an, de mit Blut verschmiert war. Florian öffnete die Tür. Es war das Lazarett, er schritt ein und sah im Vorraum mindesten 50 gefüllte Betten neben jedem stand ein Eimer und eine Wasserschüssel. Hier waren die Soldaten untergebracht die an der Magenerkrankung leiden. Florian schritt weiter hinein, der Hauptmann blieb in der Tür stehen. Er blieb vor einer weiteren Tür stehen die wohl zum Arbeitszimmer des Arztes führen würde. Die Tür ging schlagartig auf. Aus ihr heraus schritt eine junge Frau mit roten schulterlangen Haar und einer ziemlich einfachen Tunica heraus. Mona. „Hallo Florian nett dich mal wieder zusehen was treibt dich hierher?“

Florian kannte Mona, die so jung aussehende Frau nun schon seit fast 500 Jahren.

Sie war damals eine Oberheilerhexe im Hexenrat von  Haltana , nachdem der damalige König die Hexenjagd eröffnete half Florian ihr zu fliehen und sich zu verstecken.

Nun war sie anscheint die Heilerin der königlichen Garde und niemand schien von ihrer Vergangenheit zu wissen. „ Ich wurde vom König hierher versetzt und soll die Truppen unterstützen“ sagte er „ Was hat er dir dafür versprochen ?“ fragte sie so leise das nur er es hören konnte. „Er hat mir seine Seele verkauft“ sagte Florian und fing an teuflisch zu Grinsen. „Die Nummer ist so alt das da immer noch Leute drauf reinfallen.“ Sagte sie „Es ist mein Geschäft“ antwortet Florian. „ So ich muss mich dann mal wieder um meine Patienten kümmern“ sagte Mona und holte eine große gut riechende Schüssel mit Kräutersud raus. „ Nach altem Rezept?“ fragte Florian „ Ja mit einem Hauch Magie“ sagte Mona.

Den Rest des Tages verbrachten Florian und Jack damit die Rekruten und Reservisten kennen zu lernen.

Am nächsten Tag begannen Florian und Jack mit der Ausbildung der Rekruten.

Im Innenhof des Schlosses wurden hierfür Übungspuppen aus Stroh aufgebaut.

Florian wies die Rekruten an sich in Zweierteams zusammen zuschließen um sich gegenseitig zu bekämpfen. Jack schritt zwischen den kämpfenden Rekruten hindurch.

Als er gerade auf zwei Rekruten, die noch ziemlich jung aussahen, die Rekruten hörten sofort mit dem Kämpfen auf und beobachteten Jack mit großen Augen. Als Florian mitbekam wie zwei Rekruten einfach aufhörten zu kämpfen und fragte die beiden „Wieso habt ihr aufgehört zu üben ?“ „Das Pferd, wir glauben das es uns beobachtet“ „Stimmt“ erwiderte Florian „ und zwar weil ich ihn damit beauftragt habe und jetzt weitermachen“ „Jawohl“ sagten die beiden Rekruten wie aus einem Mund. Am anderen Ende der kämpfenden Reihe schrie ein Mann auf. Florian und Jack eilten zu ihm. Als sie vor Ort waren sahen sie was geschehen war, der Mann hatte am rechten Arm eine große stark blutende Wunde. „Jack holst du bitte Mona aus dem Lazarett“ „Mach ich“ sagte Jack wieherte auf und galoppierte davon. Als Jack am Lazarett angekommen war, trat er die Tür auf und sah auf die verschreckte Menge. Er trabte zum Arztzimmer und traf Mona „Was ist los Jack?“ Jack wieherte auf und zeigte zur Tür. Mona begriff sofort „ ist etwas auf dem Übungsplatz passiert? Brauch ich meinen Koffer?“ Jack nickte zweimal zur Bestätigung und sie rannten beide auf dem Übungsplatz heraus.

Florian stand derweil beim verletzten Soldaten und versuchte diesen zu beruhigen als er Mona sah und sie herwinkte „Schnell hilf ihm“  War das letzte was er sagte bevor er selbst zusammen brach, er hatte all seine Magie in den Mann reingesteckt damit dieser nicht verblutet und ist dadurch erschöpft und umgefallen. Mona rannte zum Soldaten hin und verband den Arm mit einem Tuch speziellem Kraütersud, sofort hörte die Blutung auf.

Florian wurde von einigen Soldaten auf sein Zimmer ins Schloss getragen und schlief 4 Tage durch.

 Am vierten Tage nach dem Vorfall auf dem Kasernenhof, schlug Florian die Augen auf.

„W..Wo..wo bin ich“ fragte er. „In deinem Zimmer im Schloss“ antwortete eine wohlvertraute Stimme. Er drehte sich zur Seite, dort saß auf einem Stuhl Mona. „Wie lange war ich weg?“

„Vier Tage“ antwortet Mona. „Wie geht es dir ?“ fragte sie weiter. „Um ehrlich Zusein, Scheiße. Was ist passiert ?“ „Nun ja ich vermute du hast dich überarbeitet“  „ Das  kann nicht sein sowas ist noch nie passiert“ antwortete Florian.

Im selben Moment stand er auf schwankte kurz doch hielt sein Gleichgewicht. Er zog seine Rüstung wieder an und ging durch die Tür in den Hof Mona folgte ihn. „Wo ist Jack?“ fragte Florian. „ Er war bis gestern hinter der Mauer und hilft nun wieder bei der Ausbildung der Rekruten“ antwortete Mona. Also gingen Florian und Mona zum Kasernenhof. „Geht’s dir wieder gut ?“ fragte Jack der in diesem Moment auf Florian zutrabte. „Ja es geht schon wieder einigermaßen“ antwortete Florian und tätschelte Jack an seinem Hals, dieser zeigte darauf wieder seine Reißzähne und stupste Florian an. „ Was machen die Essanier auf der anderen Seite der Mauer,Jack?“ fragte Florian. „Es sind nur ca 40 Mann, scheint ein Spähtrupp Zusein“ „Wie weit sind die Soldaten jetzt?“ „Einige werden sterben aber wir könnten es schaffen.“ „Nun gut auf zum Angriff“ schrie Florian heraus sodass es jeder auf dem Hof hören konnte. Einige Männer hoben ihre Schwerter in die Luft, als Ausdruck das sie bereit waren. „Auf geht’s“ rief Jack zu Florian. Florian holte gerade sein Schwert aus der Schneide, es ging wieder in Flammen auf. Florians Augen leuchtet wieder Gold-gelblich und seine Flügel erschienen an seinem Rücken, Seine Rüstung wurde wieder Blutverschmiert.

Sie gingen gefolgt von den Männern durch das Tor, das sie vom Feind trennte.

Nur noch wenige Schritte bis zum feindlichen Lager, in dessen Inneren  jetzt panische Männer hin und her rannten. Sie hatten keine Chance. Die Schlacht war innerhalb von Minuten entschieden. Die Essania hatten schwere Verluste einzustecken, nur noch 10 der 40 Männer waren am Leben, sie gaben auf und legten ihre Waffen nieder.  

Genau in dem Moment als die Essanischen Soldaten ihre Schwerter niederlegten wurde Florian wieder schwarz vor Augen.

Dieses mal wachte Florian einige Sekunden später wieder auf war allerdings wieder in seiner Tarnidentität. „Was ist passiert“ fragte Florian um ihn herum war alles grau und verbrannt.

„Du hast kurz grell aufgeleuchtet und dann bist du umgefallen als die Feuerwelle aus dir rauskam.“ Sagte Jack während er um Florian herumtrabte und das zerstörte Feldlager betrachtete. Es gab keine Überlebenden. Plötzlich tauchte Mona voller Panik hinter ihnen auf. „ Florian, vom Schloss aus war ein greller Blitz und ein großes Feuer zusehen. Ist dir was passiert?“ „Nein mir geht’s gut was hier passiert ist weiß ich leider nicht.“

„ Ich vermute du hast zu viel Magie in dir gehabt“ antwortete Mona.

„Das kann natürlich sein weil ich vor 5 Tagen soviel gebraucht hatte aber nur wenig gehabt habe hat sich meine Magieproduktion gesteigert und wenn dann 4 Tage nichts geschieht muss es ja irgendwann rauskommen .“ mutmaßte Florian.

Florian zog sich auf Jack hoch und gemeinsam mit Mona gingen sie wieder hinter die Stadtmauer zu seinem windschiefen Haus. Florian stieg vor der Tür ab. Die Tür stand offen.

„Ich hab abgeschlossen oder Jack“ fragte er. „Hast du“ antwortete Jack und fügte hinzu „Ich geh vor und schau mich mal im Haus um.“ Jack schritt durch die Eingangstür und kam kurz darauf wieder raus. „Niemand drin“ berichtet Jack. Kurz darauf schritten sie alle drei ins Haus. Florian ging direkt auf den Schreibtischstuhl zu um sich zusetzen. „Das hab ich hier aber nicht hingelegt.“  Sagte er und hielt einen Briefumschlag mit einem goldenen Fisch als Siegel in die Luft. „Mach ihn auf!“ sagten Jack und Mona wie aus einem Munde. Florian öffnete den Briefumschlag und zog einen sehr aufwändig geschriebenen Brief in der Hand. Er las vor:

 

Lieber Florian, Lieber Jack,

Ich habe einen neuen Auftrag für euch. Die apokalyptischen Vorbereitungen verschiebt ihr bitte auf später. Mit sofortiger Wirkung erhaltet ihr folgende Mission:

Kümmert euch bitte um alle Sünder auf dieser Welt ihr werdet nach jedem Erfolg einen neuen Brief mit neuen Namen und dessen Verbrechen finden.

Hier euer erster Name: Lord Henry von Westessania

Verbrechen: mehrfacher Ehebruch sowie mehrfacher Mord Unschuldiger

 

Mit freundlichen Grüßen

Petrus

Himmeltorwächer

„ Nun jetzt wissen wir auch warum ich auf einmal mehr Magie habe als je zuvor.“ Sagte Florian „Dann mal auf ins Abenteuer“ sagte Jack und wieherte vor Freude.

„Darf ich euch begleiten“ fragte Mona. „Na klar“ sagte Florian.

„Pack deine Sachen wir gehen morgen los“ ergänzte er.

Am nächsten Morgen traf Mona samt ihrem Pferd und viel Gepäck am windschiefen Haus ein. Florian und Jack warteten schon vor der Haustür.  Einige Zeit später ritten sie auch schon los. „Für die Strecke bis Essania brauchen wir ca. 6 Tage und nochmals 3 um bis nach Westessania zu kommen“ informierte Florian Mona und Jack.

Am Abend bauten sie unter einer Linde ein Nachtlager auf Florian und Mona schliefen sofort ein Jack übernahm die erste Wachschicht. Spät in der Nacht waren Geräusche zuhören, Jack richtete sofort seine Ohren auf und lauschte. Florian wurde von den Geräuschen wach und fragte „ Was ist hier los Jack“ „In der Nähe ist irgendjemand da hinter dem Busch.“ Antwortete dieser und zeigte mit seinem Kopf auf einem Busch links neben ihnen ca 35m vom Lager entfernt. Florian zog sein Schwert aus dem Schlafsack und ging nur mit seiner Tunika bekleidet mit Jack auf dem Busch zu.  Als sie knappe 5m vor dem Busch waren wurde das Rascheln lauter. „Kommt näher und Ihr holt euch den Tod“ klang es aus dem Busch. „Wie will man jemanden töten wenn man schon längst tot ist?“ gab Florian trotzig zur Antwort. Jack war während des kleinen Wortwechsels hinter dem Busch gelangt und wartet darauf das Florian ihm das Kommando gab was auch immer da drin war rauszuholen. „Soll das eine Herausforderung sein“ fragte die Stimme aus dem Busch. „Haltet euch zurück Prinzessin“ tönte eine zweite männliche Stimme von Rechts aus dem Busch.

„Soso Prinzessin also und so einen großen Mund kommt raus und nehmt euren Begleiter gleich mit ihr seit umstellt eure Hoheit“ sagte Florian mit dem selben Trotz wie immer den er hatte keinerlei Respekt vor Rang und Status. „Umstellt? Nur weil euer Pferd auf der anderen Seite grast?“ konterte die Prinzessin. „Jack hol sie raus. Unverletzt.“ befahl Florian.

In dem Moment ging Jacks Mähne wieder in Flammen auf, diesmal allerdings schossen keine weißen Flammen aus ihm hervor sondern nur kleine rote Flammen die gerade so seine Mähne bedeckten. „Nein lass mich du doofes Pferd.“ Schrie die Prinzessin als Jack sie ganz sanft aus dem Busch schob. Die Prinzessin war ca 21 Jahre alt, hatte schulterlanges zum Zopf gebundenes blondes Haar und war bis an die Zähne bewaffnet, da der Stahl allerdings selbst im Mondlicht glänzten, ließ darauf schließen das sie die Waffen noch nie benutzt hatte. Einige Sekunden nach der Prinzessin trat auch ihre Begleitung mit erhobenen Händen aus dem Gebüsch. „Bitte verschont sie und tötet mich an ihrer Stelle“ flehte der Begleiter, er trug zum Pferdeschwanz gebundene Strohblonde Haare und eine alte abgetragene Rüstung mit dem Königszeichen der Familie Dorn. „Aha“ stieß es aus Florian hervor. Der Lärm hatte mittlerweile auch Mona geweckt die zu Florian eilte. „Wie ich sehe hast du bereits alles im Griff nur das nächste Mal etwas leiser bitte“ sagte sie frech zu Florian und begann zu lachen.

  „ Und was machen wir jetzt mit den?“ fragte Jack und deutete auf die Prinzessin und ihren Begleiter.

„ Wir befragen sie und dann lassen wir sie vielleicht wieder gehen“ antwortete Florian zu Jack und sagte mit Blick auf die Prinzessin „ Nun denn stellt euch doch wenigstens einmal vor Prinzessin.“  „Gut aber nur wenn ihr euch zuerst vorstellt so erbieten es die Benimmregeln bei Hofe.“  „Aber Prinzessin“ warf ihr Begleiter ein „ Wir sind hier nicht bei Hofe“ „Nun gut ich stelle mich zuerst vor. Mein Name ist Florian ich bin der 1. Erzengel auf Erden das neben mir ist Mona ihres Zeichens Oberheilerhexe der königlichen Garde von Haltana. Der Hengst hinter euch ist Jack mein treuer Begleiter und Freund.“ Als Jack dies hörte zeigte er sein schönstes Lächeln, seine Reißzähne leuchteten im Mondlicht. Die Prinzessin schrak zurück. „ Und wer seit ihr“ fragte Florian. „Ich bin Prinzessin Atta von Dorn und dies ist mein treuer Begleiter Ode.“ „Was verschlägt euch zu so später Stunde in den Wald?“ fragte Mona „Ich wurde von Lord Henry gefangen genommen und konnte mich dank Ode befreien jetzt wollen wir nach Haltana fliehen und von dort aus meinen Vater benachrichtigen.“    „Werdet ihr uns jetzt töten?“ fragte Ode mit panischem Blick auf Florian.

„Nein ihr seid euch keiner Sünde schuldig geworden, aber solltet ihr es jemals werden wir kommen. Mal was anderes könnt ihr uns vielleicht zum Schloss von Lord Henry führen?“

„Und was kriegen wir dafür ?“ fragte die Prinzessin Atta. „Prinzessin wir sind noch am Leben das ist Belohnung genug“ sagte Ode. „Nun gut ihr sollt nicht ohne Lohn davon kommen“ unterbrach Florian die Diskussion und öffnete eine von Jacks Satteltaschen und holte einen großen Geldbeutel hervor.  „Reicht das ?“ fragte Florian während er den Beutel zu Füßen der Prinzessin warf. Diese nahm den Beutel auf und öffnete ihn. Er war leer. „ Was soll das“ fragte Atta. Jack war derweil in fröhliches Gewieher ausgebrochen und auch Mona konnte sich vor Lachen nicht mehr halten. „Nun du musst dir dein Geld ja erst noch verdienen der Beutel füllt sich mit jedem Tag den du uns hilfst“

Einige Tage später erreichte die kleine Gruppe die Grenze zwischen Haltana und Essania, zwischen ihnen liegt das Niemandsland, eine gesetztes lose Zone wo sich Gauner, Diebe, Mörder und alle der andere Abschaum versteckt hielten. „Ab jetzt müssen wir….“ Florian wurde durch Geräusche von beiden Seiten unterbrochen „Vorsichtig sein“ sagte Florian nun leiser. In genau diesem Moment sprangen Männer aus den Büschen. Sie waren umstellt.

„Guten Tag ihr edlen Leute wir sind hier um euch zu erleichtern. Gebt uns alles was ihr habt und wir lassen euch vielleicht am Leben“ „Normaler Weise ist das mein Spruch“ sagte Florian in Gedanken zu Jack. „Wer ist euer Anführer“ sagte der selbe Dieb wie vorher. „Das bin dann wohl ich, Florian von Lohre“ Der Name den Florian nannte ist sein Tarnname falls er mal wie jetzt nicht auffliegen will. „So weit weg von Zuhause eure Hoheit?:“  sagte der Gauner. „Nun denn legt ab eure Rüstung“ „Nie im Leben“ sagte Florian „Nun das können wir ändern“ kam die Antwort. Im nächsten Moment wurde Florian von Jack runter gestoßen und stand auf dem Boden. „Und nun?“ fragte der Gauner. „Nie im Leben“ wiederholte Florian.

In der selben Sekunde bekam Florian einen Dolch in den Rücken gestoßen. Normalerweise eine tödliche Verletzung. Der Dolch steckte immer noch in seinem Rücken und er sah das Grinsen des Gauners vor ihn das langsam verschwand, da nicht das eintraf was sich alle Gauner erhofft hatten. Florian fiel nicht um und lag nicht Bewusstlos auf dem Boden, stattdessen fing er jetzt an zu Grinsen und Jack tat ihm gleich. In dem Moment als die Gauner Jacks Reißzähne sahen wurden sie kreidebleich. „Scheiße“ entfuhr es einem der Gauner. „Ohja“ meldete sich jetzt die Prinzessin zu Wort „Ihr seit am Ar…“ Weiter kam sie nicht da Ode ihr den Mund zuhielt. Einige Sekunden später zog Jack Florian den Dolch aus dem Rücken. Florian stieg wieder auf Jack auf. Sie ritten weiter und ließen ein paar verdutzte Gauner zurück. „ Wieso hast du sie nicht getötet?“ fragte Atta. „Ich hatte keine Lust drauf“ antwortet Florian. Am Abend erreichten sie die Grenze zu Essania und mieteten sich in einem Gasthaus Zimmer. Sie schliefen sofort ein.

Am folgendem Morgen gingen sie gemeinsam im Wirtshaus frühstücken, als plötzlich eine Truppe essanischer Soldaten in den Raum stürmten. „Wirt habt ihr irgendetwas Verdächtiges bemerkt“ fragte der Anführer der Gruppe. „Nein Leutnant Holg habe ich nicht“ antwortete der Wirt. Die Prinzessin und Ode versteckten sich unter dem Tisch, als Mona fragend zu ihnen herunterblickte flüsterte die Prinzessin „Leutnant Holg war bei meiner Gefangennahme dabei er wird mich erkennen und dann wieder festnehmen.“.  „ Heißt das er arbeitet für Lord Henry?“ mischte Florian sich ein allerdings etwas zu laut. „Wirt, wer sind deine Gäste?“ fragte Holg. „Wanderer von weit her“ antwortete dieser. „Wer seid ihr“ fragte Holg diesmal zu Florian und Mona gerichtet, die damit bemüht waren so vor dem Tisch zu sitzen das man nicht unter ihn schauen konnte. „Ich bin Florian von Lohre und dies ist meine Zofe Mona.“

„Ihr esst mit eurer Zofe?“ die Frage kam von einem Soldaten hinter dem Leutnant. „Ruhe Gefreiter“ sagte der Leutnant kurz darauf. „Und warum seid ihr hier?“ fragte er nun wieder zu Florian und Mona gerichtet. „Wir wollen Lord Henry besuchen.“  „Davon hat er nie was gesagt“ „Es ist ja auch ein Überraschungsbesuch“ warf Mona ein. Es rappelte unter dem Tisch „Aua“ stieß Ode hervor. „ Wer ist da unter dem Tisch?“ fragte Holg. „ Niemand“ sagten Florian und Mona wie aus einem Mund. Zu spät. Einer der Soldaten von Holg schob den Tisch beiseite. „Prinzessin Atta“ stieß der Leutnant hervor und hielt der Prinzessin seinen Dolch an die Kehle. „Schön euch wiederzusehen“ fuhr er fort. „Lasst die Prinzessin frei“ sagte Ode während er unter dem Tisch hervor gekrochen kam. Florian und Mona stellten sich hinter Ode und zogen ihre Waffen. „Jack blockier die Tür“ rief Florian. „Selbst zu viert könnt ihr uns nicht aufhalten“ rief Holg. „Sicher?“ murmelte Atta zu Holg. Im nächsten Moment trat Jack ins Gasthaus ein. Kurz darauf schlossen sich alle Türen und Fensterläden wie von Geisterhand, selbst als die Soldaten mit aller Gewalt versuchten die Türen und Fenster zu öffnen blieben sie zu. „Lasst die Vorstellung beginnen“ rief Florian aus und nun passierten mehrere Dinge gleichzeitig Jacks Mähne ging in Flamme auf, genauso wie Florians Schwert. Im selben Moment leuchteten seine Augen wieder Gold-gelblich auf und seine Rüstung wurde blutig. Und auch Mona verwandelte sich, zum ersten Mal seit fast 500 Jahren zeigte sie wieder ihre wahre Gestalt, das rote Haar wurde nun hüft lang und ganz zerzaust ihre Augen blitzen grünlich auf, sie begann knapp über den Boden zu schweben.

Als Holg dies sah ließ er vor Schreck Atta los, diese rannte sofort rüber zu Ode, der nun hinter Mona stand. „Holg van Berk ihr habt euch wohl etwas verschätzt.“ rief Florian und seine Stimme schien von überall zu kommen, sie klang nicht gut und auch nicht böse.  „We….wer seit ihr“ fragte Holg  „Dein schlimmster Albtraum.“ War die knappe Antwort. „ Wir wollen deine Sünden bestrafen.“ Fügte Florian hinzu. Die meisten Männer von Holg hatten die Waffen bereits weggeschmissen und versuchten raus zu kommen. Florian, Mona und Jack schritten nun zusammen auf Holg zu. Dieser fühlte sich in die Ecke gedrängt und schaltete auf Angriff um. Er zog sein Schwert rannte auf Florian zu und schnitt ihm die Kehle durch. Nichts passierte, es floss kein Tropfen Blut aus Florians Hals. Doch in genau diesem Moment stand Jack hinter Holg und trat ihn Bauchwärts zu Boden. Jack ließ Holg sich auf den Rücken drehen und setzte dann seinen Huf auf den Brustkorb. Der Huf erhitzte sich und schmälzte die Rüstung weg bis nur noch der nackte Brustkorb zusehen war. Jack wartete auf Florians Befehl bevor er weiter machen würde. „So Holg das war es dann wohl mit deinem erbärmlichem Leben“ sagte Florian. „Nein“ war das Letzte was Holg sagen konnte bevor Jack seinen Huf durch den Brustkorb rammte und sein Herz heraus riss. Blut spritze überallhin. Die Türen öffneten sich und die Soldaten rannten heraus und verbrannten. Mona hatte einen Fluch auf sie alle gelegt als Florian die Türen wieder öffnete. Als sie sich zum Gehen wandten, warf Florian dem Wirt einen gefüllten Geldsack zu. „Für die entstandenen Schäden“ sagte Florian. „Danke Erzengel“ sagte der Wirt der Florian wohl aus alten Legendenbüchern kannte.

„Toll, jetzt sind wir aufgeflogen und das nur wegen mir“ jammerte Ode als sie gerade an der Stadtmauer von Essania angekommen waren. „So schlimm ist das nun wieder auch nicht“ sagte Mona „Oder Florian“ fügte sie noch hinzu. „Wie bitte“ sagte Florian der gerade damit beschäftigt war das Blut von Jacks Hufen zu entfernen. „Es war doch gut das wir Holg getötet haben hat sie gesagt“ wiederholte Jack. „Das kann sich als nützlich erweisen.“ Sagte Florian. „ Wie das denn“ fragte Atta. „Nun erstens haben wir jetzt kaum noch Wachen im Schloss und zweitens eine Möglichkeit unbemerkt rein zukommen. Also danke Ode.“ Die kleine Gruppe schritt nun auf das Stadttor von Essania zu. Sie kamen nicht weit am Tor wurden sie von zwei Wachen aufgehalten. „Einlass nur wenn ihr auf der Liste steht“ sagte einer der Wachsoldaten. „Wer seit ihr“ fuhr er fort. „Florian von Lohre und Gefolge wir stehen nicht auf der Liste aber wir wollen Lord Henry seine verlorenen Prinzessin Atta bringen“. „Was“ stieß Atta hervor. „Na gut ihr dürft einschreiten“ sagten der Wachsoldat. Sie schritten durchs Stadttor. Ode packte die Prinzessin und führte sie wie eine Gefangene hindurch. Als sie um die Ecke bogen packte Ode Florian am Kragen, Jack drehte sich in diesem Moment um und schnaubte wütend und schritt auf Ode zu. „Schon gut Jack“ sagte Florian laut „Ich schulde euch wohl allen eine Erklärung“ gab er zu. „Als erstes Atta wir bringen dich nicht zum Lord zurück es war nur ein Vorwand und damit es echt aussah habe ich euch nichts gesagt. Und zweitens Ode du kannst mich wieder loslassen.“  Ode ließ Florian sofort los „Entschuldige mich bitte für die Überreaktion.“ Sagte Ode bevor Jack ihn zu Boden schubste und seine Reißzähne zeigte „Sag ihm er soll es nicht nochmal machen Florian.“ Sagte Jack. Und zeigte sein schönstes Lächeln. „Ich soll dir von ihm sagen du sollst sowas nicht nochmal bringen“ weiderholte Florian „In Ordnung ich werde dich nie wieder angreifen.“ „Nein das meinen wir nicht.“ Sagte Florian. „Was dann?“ fragte Ode. „Dich zu Entschuldigen, obwohl du ganz normal gehandelt hast“ Ode nickte, Jack ließ ihn wieder aufstehen. „Und jetzt ein bisschen unauffälliger bitte.“ Sagte Mona, die damit beschäftigt war den Passanten zu erklären das alles in Ordnung ist. „Weiter geht’s“ sagte Florian schließlich und stieg wieder auf Jack um besser über die Menschenmengen vor ihnen Blicken zu können. Sie waren mittlerweile fast im Zentrum der Stadt. Heute schien Markttag zu sein. Atta schaute Florian fragend an „Krieg ich bitte mein Geld was du mir bisher schuldest.“ „Du hast es schon“ war die Antwort von Florian. Atta holte in diesem Moment den Geldbeutel raus den Florian ihr vor einigen Tagen gab. Er war tatsächlich gefüllt. „Wie geht das denn?“ fragte die Prinzessin. „Das ist ja Magie“ stieß Ode hervor der aus seiner Tasche auch einen kleinen Geldbeutel hervor kramte. „Wir haben uns gedacht das wir uns heute mal einen freien Tag gönnen, deshalb hab ich euch allen etwas von meinem Vermögen gegeben und wünsche euch einen schönen Tag. Wenn ihr mich oder Jack sucht dann berührt einfach das Amulett das im Gelbeutel liegt. Viel Spaß“ sagte Florian, er und Jack lösten sich in Luft auf und waren weg.

„Wo sind sie jetzt hin?“ fragte Atta „Sie sind garantiert in ihrer Hütte in Haltana .Florian muss sein Bericht noch niederschreiben und das geht nur dort“ antwortet Mona. „Und wieso sind wir nicht die ganze Zeit so gereist?“ fragte Ode. „Das geht leider nicht sie können sich nur selbst so schnell fortbewegen. Wenn sie jemanden mitnehmen dann verschwindet ihre Magie ganz schnell und sie können keine großen Distanzen fort gehen“ war Monas Antwort. Währenddessen waren Florian und Jack an der windschiefen Hütte angekommen, Florian schrieb in sein Buch während Jack draußen wartete, als Florian fertig war lösten sie sich wieder in Luft auf und landeten im Königreich Dorn. Direkt im Thronsaal. „Herr von Dorn mein Name ist St. Florian und ich möchte nur kurz bescheid geben eure Tochter ist in Sicherheit bei mir“ „ Danke“ war die knappe Antwort. Jetzt tauchten Florian und Jack neben Mona am Marktplatz auf. Es war mittlerweile schon wieder dunkel geworden. „Wir mieten uns hier ein Zimmer.“ Sagte Mona.

Plötzlich leuchtet das Amulett um Florians Hals auf. „Atta braucht uns“  „War wohl keine gute Idee sie alleine rumlaufen zulassen“ sagte Jack. „Bis später Mona“ sagte Florian und löste sich mit Jack in Luft auf. Sie tauchten an einer abgelegene Stelle des Marktplatzes wieder auf, direkt neben Atta und Ode „ Was ist los“ fragte Florian. „Sie haben mich erkannt es hängen überall Plakate mit meinem Bild rum.“ Sagte Atta. „Wie viele sind es?“ „Nur die halbe Stadtwache“ stieß Ode fasst ein bisschen panisch hervor. „Nun gut dann mal anders. Steigt auf“ rief Florian Ode und Atta zu. Als sie auf Jack saßen gab Florian den Befehl und Jack löste sich in Luft auf und verschwand. Einige Sekunden später tauchten alle vier neben Mona auf. „Ich brauch jetzt eine lange Pause“ stieß Jack hervor bevor er vor Überanstrengung zusammen sackte. Florian tätschelte Jacks Kopf „ Gut gemacht Kumpel.“ Und nun schlief auch Florian neben Jack ein.

Am nächsten Morgen trafen sich Florian, Mona, Atta und Ode zum Frühstück im Gastraum der Pension. „Morgen, wie geht es Jack?“ fragte Mona „ Besser , er steht schon wieder. Ich denke wir können heute Mittag weiter.“ War Florians Antwort. „Eigentlich soll ich es ja nicht mehr sagen, aber es tut mir leid das wir euch in solche Schwierigkeiten gebracht haben.“ „Nicht schlimm Ode.“  Sagte Florian. „Immerhin sind wir jetzt die meistgesuchten Verbrecher  in Essania“  „Und wofür soll das gut sein“ fragte Atta.

„Wir stellen uns heute am Palast.“ Sagte Florian. „Moment was??“ warf Ode ein. „Wir stellen uns und dann schlagen wir zu.“ Wiederholte Mona Florians Plan. Einige Stunden später schritten sie durch das Tor von Henrys Gutshaus. „Wir wollen uns stellen“ schrie Ode aus voller Kraft. Im nächsten Moment wurden sie alle vier abgeführt und wie geplant zu Lord Henry geschleppt. „Prinzessin Atta schön das ihr wieder da seid “ sagte Henry höhnisch.

„Und ihr habt sogar Freunde gefunden. Florian von Lohre nehme ich an?“ sagte der Lord zu Florian gerichtet. „Da liegt ihr richtig.“ Antwortete Florian. „Ein Gauner und Ganove das hätte ich von euch nicht erwartet.“ Sagte der Lord. „Nett wie Ihr euch selbst beschreibt“ antwortete Atta. „Bitte wie.“ War das einzige was der Lord zu dieser Sache sagen konnte. Florian zog sein Schwert und stieß es in den Rücken des Lords. Dieser röchelte noch zweimal und fiel tot um. „So das war es also“ sagte Mona. In diesem Moment kam eine weiße Taube mit einer Botschaft auf Florian zu. Er las vor:

     Gratulation ihr habt es geschafft, wie ich sehe habt ihr auch neue Gefährten gefunden.

Sie dürfen euch gerne weiter begleiten, wenn sie wollen. Nun zu eurem nächsten Auftrag: Es geht nach Bort zu einem Mann dessen Namen ich nicht kenne er hat viele Sünden begangen findet ihn und führt ihn seiner gerechten Strafe zu.

Liebe Grüße

Petrus

Himmelstorwächter

Als Florian, Mona Atta und Ode gerade das Schloss verlassen hatten, stand dort ein weißer Hengst neben Jack. „Jess?“ stieß Florian hervor. „Richtig“ antwortete der Hengst. „Moment was?“ warf Ode ein. „Heißt das ER ist auch da?“ fragte Florian. „Ja“ die Stimme kam vom Schlosstor und Tatsache dort stand er, ein junger Mann in Florians Alter mit schulterlangen pechschwarzen Haar und derselben Rüstung wie Florian nur das seine schwarz war. „Lux du bis hier wieso das denn? Ich dachte du musst dich um die Geschäfte kümmern“ sagte Florian voller erstaunen. „Ist das etwa die Art seinen Bruder zu entfangen“ antwortete Lux, doch seine Antwort wurde durch das gleichzeitige Ausrufen von Mona Ode und Atta übertönt. „Bruder???“ schrien alle drei wie aus einem Mund. „Ach ja ihr wisst es ja gar nicht. Also das ist mein Bruder Luzifer genannt Lux und das dahinten ist Jess sein treuer Begleiter.“ „Und als du Geschäft sagtest meintest du die Unterwelt“ fügte Lux hinzu. „Aber ich habe mir Urlaub genommen“ fuhr er fort. „Und jetzt willst du mich begleiten oder wie?“ fragte Florian „Jup“ antwortete Lux. „Außerdem soll ich dich ab sofort hier unterstützen und dir helfen die Sünder zu bestrafen“ „Dann willkommen im Team. Darf ich vorstellen Mona, Prinzessin Atta und ihr Begleiter Ode, das ist Luzifer Herr der Unterwelt und mein Bruder.“   

„Sehr erfreut“ sagte Atta und schüttelte den verdutzen Lux die Hand. „Achja mein Bruder hat noch nicht soviel Erfahrung mit den Lebenden“. „So dann gehen wir mal nach Bork“ sagte Florian. „Nop“ antwortete Lux. „Wieso denn das nicht“ fragte Florian. „Weil Bork der Projekt Name dieser Welt ist.“ Sagte Lux. „ Gut dann zurück nach Haltana wir müssten mein Haus zwar etwas verändern aber wir können dort unser Hauptquartier einrichten. Was haltet ihr davon“ fragte Florian und stieß auf großem Zuspruch.

Plötzlich kam ein Reiter zum Schlosstor „Entschuligung ist irgendjemand der werten Herren Lord Henry“ fragte der Reiter „Ja ich was gibt es“ log Lux „Ich soll euch ausrichten das Haltana wie ihr befohlen habt vernichtet wurde“ antwortete der Reiter. „Wunderbar Danke“ sagte Lux und warf den Reiter eine Goldmünze hin. „Moment ihr seit gar nicht Lord Henry. Er ist viel zu geizig um sein Gefolge zu bezahlen Wer seid ihr?“ fragte der Reiter und sprang vom Pferd, was zur Folge hatte das Florian, Lux und Ode ihre Schwerter zogen. „Scheiße was habt ihr mit dem Lord gemacht“ fuhr der Reiter fort und zog ebenfalls sein Schwert. „Nun gut wenn wir uns vorstellen dürfen Wir sind die Gebrüder Morningstar und das sind Atta Mona und Ode und wer bist du?“ „Markus von Eisenstein treuer Ritter meines Vaters Alexsander von Eisenstein“ „Ritter du“ fragte Mona

Und spielte damit auf die schlampig angezogene Rüstung von Markus an, die im selben Augenblick krachend von seinem Körper fiel. Diesen Moment nutzen Florian und Lux aus um hinter Markus zu kommen und ihn anschließend zu Boden zustoßen.   „So Graf von Eisenstein was machen wir jetzt mit dir?“ fragte Lux. „Wollt ihr mich jetzt etwa umbringen? Wo ich euch doch gar nichts getan hab lasst mich leben und ich erfülle euch jeden Wunsch . “sagte Markus ängstlich. „Jeden Wunsch“ fragte Atta „Wenn das so ist dann wünsche ich uns ein neues Zuhause“

 

­­­­­­­­­­­­­Einige Zeit später erreichte die kleine Gruppe um Florian schließlich Eisenstein gemeinsam mit Markus gingen sie zu seinem Vater und klärten die Situation. Wie Markus versprochen hatte erhielt die kleine Gruppe hier eine neue Bleibe, es war ein kleines Haus gread genug Platz das alle drin schlafen konnten und eine kleine Scheune für Jack und Jess. Das Haus Grenzte an einen Reiterhof an,hier konnte man anscheinend gegen Geld reiten lernen dachte Florian,als es an der Tür klopfte. Florian stand auf und öffnete die Tür. „Guten Tag neuer Nachtbar. Ich bin Sabine Schitz die Bestitzerin des Schitz Reiterhofs neben an und wollt euch begrüßen“ Frau Schitz holte aus dem Korb in der linken Hand Brot Salz und ein kleines Kästchen. „Für sie“ Sagte sie und überreichte den völlig verdutzten Florian die Geschenke. „Danke Frau Schitz. Mein Name ist Florian Morningstar und ich lebe hier mit meinem Bruder Lux und zwei weiteren Freunden von mir hier“ sagte Florian der seine Verstaundheit gerade noch unterdrücken konnte. „Ach wie schön dann kommen die doch alle heute Nachmittag zum Kaffee vorbei Herr Morningstar.“ Antwortete Frau Schitz. „Sehr gerne bis dann“ sagte Florian und schloss die Tür. „Wer war das denn?“ meldete Jack sich telepartisch. Florian erklärte ihn die ganze Situation und Jack begann zu wiehern.

Am Nachmittag gingen Florian Lux Atta und Ode zusammen mit Mona zu Frau Schitz. Der Butterkuchen schmeckte hervorragend. Als es dann Abend wurde gingen die fünf nach Hause.

Am nächsten Morgen gingen Florian und Lux in Begleitung von Jack und Jess zur Dorfkirche von Eisenstein dort wollten sie sich mit dem Pastor bekannt machen und fragen ob sie irgendwelche Aufgaben erledigen könnten. Als sie schließlich an der Kirche ankamen sahen sie ein relativ verfallenes Gebäude das wohl einst mal die Kirche war.Ein alter Mann mit grauen Haar und großer Nickelbrille in einem Pastoren rock gekleidet kam aus diesem Haus heraus. „Seid gegrüßt ihr Kinder Gottes ihr seid neue hier also könnt ihr es noch nicht wissen die Kirche ist verflucht also verschwindet von hier.“   Sagte er . „MMH mit Kinder Gottes hat er schon fast recht was meinst du Lux sollen wir den armen Pastor erklären wer wir sind?“ fragte Florian und Lux nickte zustimmend, also sprangen beide von den Pferden ab. „Gestatten das wir uns vorstellen das ist Florian und ich bin Lucifer Morningstar wir sind Erzengel ihres so gepriesenen Herrens.“ Sagte Lux worauf hin der Priester seine große Brille zurecht schob und sagte „Wenn den so ist dann könnt ihr die Kirche vielleicht noch retten. In ihr haust seit einigen Jahren ein Dämon welches mir bei einem misslungenen Experiement entsprang“ Da fiel es Florian und Lux wie Schuppen von den Augen.Dies war gar keine Kirche es war ein Gebäude des Fachseminars für Exorziten und der Mann vor ihnen trug zwar einen Pastorenrock aber darüber hinaus auch die Abzeichen eines Paladins, dem höchsten Rang den man innerhalb dieser Reihen erreichen kann.

„Wie kommt es dazu dass uns ein Exorzist um Hilfe bitte?“ fragte Jack. „Wer weiß“ murmelte Florian vor sich hin. „Also gut wir schauen uns die Sache mal an unter einer Bedingung ihr und eure besten Schüler kommen mit.“ Sagte Lux. „Alles klar wann sollen wir es durchführen?“ fragte der Pastor zustimmend. „JETZT“ schrien Florian und Lux wie aus einem Mund und auch die Pferde wieherten und stampften, was zur Folge hatte das ein greller Blitz aufschlug und ein lautes Donnern ertönte. Aus dem nebenliegenden Gebäude waren Stimmen zuhören, es war anscheinend der Schlafsaal. Wenige Sekunden nachdem Donnerschlag waren auch schon die ersten Schüler mit Waffen zu Ihrem Meister geeilt.

Im selben Moment wurden Florian und Lux Schwerter von hinten an die Kehle gehalten. „Lasst unseren Meister in Ruhe ihr dreckigen Diebe.“ Klang eine Stimme hinter ihnen. In diesem Moment bekamen Florian und Lux die Klinge so Stark gegen die Kehle gedrückt, das sie bei einem normalen Menschen schon durchtrennt wäre. „Nein haltet ein“ schrie der Pastor. Zu spät. In diesem Moment hatten Florian und Lux sich von den verdusten Schülern befreit und warfen diese gekonnt über die Schulter zu Boden. In der nächsten Sekunde zogen beide ihre Schwerter und um sie herum wurde es still. „Aber das ist unmöglich.“ Schrie einer der entfernteren Schüler. „Diese Art von Klingen und Schmiedekunst tragen nur Paladine oder….. Meister was habt ihr getan“ stieß der Schüler hervor. „Liebe Schüler falls ich nun auch mal zu Wort kommen darf dies sind die Erzengel Florian und Lucifer Morningstar die uns an diesem Morgen einen Besuch abstatten wollten. Aber da ihr sie so herzlich empfangen habt kann ich ihnen nicht verübeln wenn sie jetzt einfach gehen wollen und uns vielleicht sogar auf ewig verfluchen.“ Sprach der Pastor zu seinen Schülern.

„Was meinst du Lux so gute Gegner hatten wir lange nicht mehr wir sollten ihnen weiterhelfen.“ Sagte Florian. „Ohja der Meinung bin ich auch.“ „Habt tausend Dank und verzeiht meinen Schülern bitte“ sagte der Pastor.

[Kapitel in Bearbeitung]

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suedehead Am 13.12.2018 um 20:49 Uhr Mit 1. Kapitel verknüpft
Okay, also zunächst: Absätze. Du solltest sie sinnvoller setzten. Also zum Beispiel auch da, wo eine wörtliche Rede zu Ende ist und eine weitere Anfängt.
Kann es sein, dass in dem ganzen Text nicht ein einziges Komma zu finden ist? Das liest sich total unangenehm. Auch solltest du dringend auf deine Rechtschreibung achten. Es sind doch viele vermeidbare Fehler drin, die keine Tippfehler sind. Einmal drüber lesen vor dem Posten sollte das Minimum sein.
Deine Formulierungen sind oft sehr unbeholfen. Es sind vor allem Satzreihen und das liest sich sehr holprig, als würdest du gegen die Sprache kämpfen, statt sie mit ihr zu arbeiten.

Du legst großen Wert auf Beschreibungen - insbesondere der Dinge, die man sieht. Was völlig untergeht, sind die Dinge, die gefühlt oder gedacht werden. Ein Buch ist kein Film. Es braucht mehr als Dialog und visuelle Eindrücke. Innere Handlung, Motivationen, Zweifel, Wünsche... Wo ist das alles? Als Leser baut man keine Verbindung zu den Figuren auf, wenn alles nur so oberflächlich und äußerlich bleibt.
Auch sind viele der Beschreibungen unnötig. Auf mich wirken sie wie Füllmaterial, weil du irgendwas schreiben wolltest, aber dir nichts eingefallen ist. Da musste es dann ein flammendes Schwert und ein reißzähniges Pferd sein... Aber das ist nicht wichtig. Für den Leser sind diese Dinge völlig irrelevant - insbesondere, weil er noch keinen blassen Schimmer hat, was hier eigentlich vor sich geht, wo und wann wir sind und wer diese ganzen Leute sein sollen. Wenn du eine Info dropst, muss auch klar sein, warum das wichtig ist. Bisher ist mir nicht klar, warum das, was du hier erzählst, wichtig ist...

Ansonsten... gut künstlerische Freiheit und so, aber kann es sein, dass du die Begriffe Engel, Heiliger und Apokalyptischer Reiter durcheinander wirfst? Sankt Florian war ein Heiliger, also ein ganz normaler Mensch, der im 4. Jahrhundert gelebt hat und heute als Schutzheiliger der Feuerwehrleute gilt. Ein Erzengel ist ein Engel in gehobener Position in der Schar der Engel. Namentlich genannt werden Michael, Raphael, Gabriel und Uriel. Sie agieren vor allem als göttliche Botschafter.
Mir ist, wie gesagt, völlig unklar, wann und wo das hier spielt und was das hier für Figuren sind. Und das ist ein Problem, denn wenn diese fundamentalen Fragen nicht direkt am Anfang geklärt werden, wenn die Leser direkt schon am Anfang verwirrt sind und verwirrt bleiben, verlieren sie schnell die Lust an der Geschichte.

Was diese ganze Sache mit dem Typen sollte, der Flori in den Thronsaal bestellt, dann aber nicht dort mit ihm reden will... Ich verstehe es nicht. Hätte er ihm nicht eine Nachricht zukommen lassen können, auf der er seine Bitte direkt formuliert? Wieso dieses Theater? Ich sag's dir: Wegen des Dramas und das ist nicht gut. Wenn man merkt, dass Dinge nur wegen des Dramas irgendwo rein geschrieben wurden, bedeutet das, dass die Geschichte nicht logisch durchdacht ist, sondern nur auf Effekte setzt. Daran solltest du unbedingt arbeiten. Weniger visuellen Pomp und mehr Innenleben.

Grüße
suedehead
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Kapitel:15
Sätze:570
Wörter:9.096
Zeichen:52.051

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Diese Story wird neben Abenteuer auch in den Genres Fantasy, Action und Humor gelistet.