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Rauschen 1.09

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17.11.20 22:55
12 Ab 12 Jahren
Fertiggestellt

Erik schwieg über das was am vergangenem Abend passiert war. Franka hatte ihn nach Hinweisen gefunden, aber Erik legte sich nur Schlafen.

  Nicolas hatte Erik gebeten sich an seinem nichts vorzunehmen, da er eine Überraschungsparty geplant hatte, mit ein paar seiner Freunden und natürlich Eriks Familie. Nur die Hauptperson erschien den ganzen Abend nicht. Seinen fünfzehnten Geburtstag begang Erik mit genügend Gras, mit dabei Ben der es alles spontan organisiert hatte. Dieser machte zwei Mädchen die sie im Jugendklub kennenlernten klar. Ben schlug vor die Mädchen nach Hause zu begleiten, sie schienen nicht abgeneigt und machten sich auf den Heimweg. Erik bewunderte Ben wie er es schaffte Mädchen um den Finger zu wickeln war ihm ein Rätsel. Wo er sich abmühte brauchte Ben nur mit dem Finger schnipsen und er bekam 10 Mädchen an die Hand. Es war zu komisch Ben bei seinen Versuch zu beobachten, und wie er am Ende abblitzte.

Mürrisch zündete Erik sich eine Zigarette an und Ben wollte um beide Begleiterinnen kümmern. Er sah nur zu empfand es als Kindertheater und hatte keinen Bock lange drum herum zu reden. Seine schlechte Laune lies er dann auch raus, so dass Ben der Meinung war es sei besser wenn er gehen würde.Nach Hause wollte er nicht.

Am Abend lief ein Bericht zum Fall Marie im Abendprogramm . Marie sagte im aus, und was sie nicht sagte erzählte ihr Vater. Tim Streicher war Polizist. Trotz der Vorkommnisse stolz auf seine Tochter wie richtig und vorallem wie selbstlos John* gehandelt hatte.

In der Öffentlichkeit nannte man ihn John*. Erik saß alleine vor dem Fernseher, während Janis im Bett eingeschlafen war. Ihr war es egal, sie hielt sich raus und deswegen war er zu ihr ehrlicher, als zu jedem anderen.

Je mehr Marie in diesem Fernsehinterview redeten, desto schlechter fühlte sich Erik, aber er verstand auch das Marie reden musste, er verstand nicht, das er es nicht konnte.

 

  Es war kalt und trotzdem, wollte Erik nicht eher das Haus betreten, bevor Suza nach Hause kam.

Vieles ging ihm durch den Kopf, vor allem der Streit mit Janis, nach dem kleinen Desaster, was ihn zum Ausrasten gebracht hatte. Sie waren nicht zusammen, daß war ihm klar und dennoch war es für ihn nicht in Ordnung, wenn sie mit einem anderen ins Bett stieg. Sie machte ihm endgültig die Sache klar. Alles konnte er bei ihr machen Gras rauchen, sich bei ihr ausheulen oder sonst was, aber er sollte sie nicht als sein Eigentum betrachten und ihr jeden Spass vermasseln. Erik wollte sich nicht entscheiden und brauchte Zeit.

Suza bemerkte ihn gar nicht, sie hatte beide Arme voll und ging an Erik vorbei, bis er sich bemerkbar machte. Vorsichtig umarmte er sie still und nahm ihr ein paar der Sachen ab. „Du bist ja Eiskalt! Warum bist du nicht reingegangen?”

„Ich wollte Papa aus dem Weg gehen. Mam es tut mir Leid! Tut mir Leid, dass ich dir Ärger gemacht habe, dass wollte ich nicht! Tut mir Leid , dass ich dich und vor allem Isabella vernachlässigt habe!”, flüsterte er.

„Komm mit rein!” Suza war nur froh das er wohl auf war.

„Ich weiß du hättest gestern so gerne gewollt dass, alles okay ist, und es tut mir so Leid, dass ich alles kaputt gemacht hab!”

„Komm rein! Vielleicht ist noch etwas von deinem Geburtstagskuchen übrig. Hast du dir schon überlegt wie du den Rest deiner freien Zeit nutzen willst.” Sie betrachten das Haus, Jonas schaute noch immer seine Sendung.

„Erzähl mir was los ist. Hat das was mit dieser Janis zu tun? Alles inOrdnung mit euch?”

„Anscheinend kannst du Gedanken lesen!”

„Ich hatte da so ein Gefühl!” Sie konnte ihn nicht belehren, nur willkommen heißen und hoffen das Erik es annahm. „Sie ist ein wunderbares Mädchen, anders wie Karo meine ich. Ich mag sie sehr gerne.”

„Und sie denkt das gleiche von dir?”

„Nein! Das hat sie nie. Von vorne herein war klar, dass ich für sie nur eine Übergangslösung war , damit war ich einversttanden Mama. Und dann hatte ich einen Überflieger,.... ihr habt euch solche Mühe gegeben!”

„Es wird Konsequenzen haben, wir hatten dich für Klüger gehalten. Bei Karo und Nico hast du dich schon entschuldigt?”

"Bei Nico... etwas"

"Und Karoline? Seid ihr noch Freunde!"

„Nein ich denke nicht ... ich hab sie nicht mehr gesehen, seit dem ... Ich bereu es, aber das was Ronny passiert, ist hat er verdient... “

„Hhm das geht so nicht willst du dein Leben lang deine Probleme so lösen...”

“Nein ... es hätte mir sonst wo vorbei gehen sollen, aber ich ... bin ich so schlimm?” Er hatte schwere Probleme.

“Wenn du doch mal bei Falk anrufst...”

"Als ob der Zeit hätte...!"

"Er war nur wegen Dir hier und ihr habt geredet, worüber will ich doch gar nicht wissen! Vielleicht bleibst du eine Weile bei ihm."

“Mama, ich will das vergessen...ok.”

“War nur ein Vorschlag...” Sie packtedie Tüten aus.:” Warum machst du nicht einfach Schluß mit deiner sogannten Freundin?”

„Das ist nicht so einfach, da spielt noch eine andere Sache mit. Und soll mir den sogannten Spass entgehen lassen, den Männer so haben wollen, ich denke nicht.”

„Wie ist sie so ... ?” Etwas hoffte sie doch über das Mädchen zu erfahren.

„Sie meinte, dass ich zu viel klammer... Bin ich wirklich so schrecklich? ...Mama?” Davon war er wirklich überzeugt.

„Du hast dich sehr verändert, wir kriegen dich in letzter Zeit kaum noch zu Gesicht. Wenn wir reden schreist du nur rum, besonders wenn Papa dabei ist. Du vernachlässigst deine Freunde ...und komm mir nicht mit Bennie, an hängst du dich zu sehr.”

„Hey er hat´s auch nicht leicht, als einziger Kerl unter fünf Frauen. Es tut mir alles so Leid! ... Wichtig bist du mir ... Kannst du mir verzeihen?” Ja , Ben hatte vier Schwestern und alle waren sie älter, dementsprechend hatte Ben weniger wie nichts zu sagen.

„Auf jeden Fall..., wenn du wieder mein kleiner lieber Junge wirst. Tob dich meinetwegen aus, wenn du das brauchst, aber lass unnötigen Ärger sein..., wir suchen dir Hilfe, du kannst nicht jeden aus deinem Leben vergraulen an dem dir etwas liegt ... mich schon gar nicht ” , sie nahm seine Hand: „Du wirst hier immer zu Hause sein!”

„Dann geh ich mal auf mein Zimmer.” Jonas wollte sich was zu trinken aus der Küche holen und blieb stehen.

„Herr Franka hat angerufen, wegen irgend so einem Fest das ihr im April veranstaltet!” Überrascht davon das Erik mal zu Hause war, schien er nicht.

„Ja er hat mich eingespannt um den Klassenverband zu stärken. Damit wir die nächsten Wochen etwas sinnvolles zu tun haben.”

„Bist du doch ein Streber!” Suza zog ihn auf.

„Klar!” Sie lachten, gemeinsam. „Es ist schön eine Aufgabe zu haben.”

„Dann streng dich an?” Jonas öffnete die Coladose und nahm einen kräftigen Schluck.

„´Jeder muss da mitmachen, was für ´ne Frage! Eltern sind auch herzlichst eingeladen zum Mitmachen, der Aufbau, da brauchen wir kompetente Leute." Erik war froh und im selben Moment, schien es ihm wieder egal. Ein Gedanke beschäftigte ihn und noch nicht mal richtig zu Hause wollte er wieder los. "Wenn´s die Zeit zulässt... Wo gehst du hin!"

Doch die Antwort blieb er schuldig. Er war vergesslich wie selten.   Micha zog erneut beim Sport über Karoline her, sie sei ein heißer Feger vor allem im Bett. Was die anderen vorzuweisen hätten. Ronny sagte dazu das Janis die Schlampe es mit jedem außer Erik treiben würde und dann zog er auch über Karoline her. Auch Micha lachte, anstatt ihn in die Schranken zu weise. Ben sprach ihm zu sich nicht provozieren zu lassen, es war eben nur blödes Gerede unter Jungen und er sollte drüber stehen.

Steffi war Karolines Freundin sie mußte am besten wissen was nun Sache war.

Seit Erik Karoline so herablassend behandelt hatte mochte sie wie Glibberpudding. Mit Micha hatte Karoline laut Gerüchten endgültig Schluss gemacht, aber Steffi bestritt es und sagte das sie glücklich seien und Erik nicht die kleinste Chance bei ihr hätte. Mit Janis konnte man ab und zu ein normales Gespräch führen. Erik´s Gedanken schweiften in anderen Welten.

„Ich bin verliebt!... Ich liebe Karoline!”

„Es ist schade . Du willst wirklich nicht rummachen?” Sie machte ihre Haare zurecht und massierte seine Schultern. Janis hatte troz seiner Wutausbrüche nie Angst vor Erik gehabt, es gab schlimmeres.

“Bleiben wir in Kontakt?”

„Wenn du es brauchst! Mal sehen...”

„Du weißt was ich meine.” Er nahm ihre Hände blickte nach oben in ihre Augen.

„Ich konnte mich selten so gut unterhalten, das muß ich nicht öfter haben.” Sie küßte ihn auf die Wange.

„Woran denkst du?”

„Könnte es zu spät sein? Für Karo und mich?”

„Frag sie einfach, mittlerweile versteht ihr euch doch gut?” Janis hatte sich arangiert.

“Das muss ich rausfinden! Da kannst du dir sicher seinm ich werde um sie kämpfen!” Seine letzten Worte.

 

Der nächste Morgen war einer der schönsten diesen Monats gewesen. Die ganze Nacht hatte Erik aus dem Fenster gestarrt und nachgedacht. Er und Karoline, es gab nichts anderes, doch was, wenn sie ihn nicht wieder haben wollte und er sich alles nur einbildete, Sie waren vielleicht doch zerstritten, so vieles was er nicht aussprechen konnte, es würde das was zwischen ihnen sein könnte wieder zerstören. Karoline würde verzeihen, verzeihen und mit ihm zusammen sein.

Nicolas schlief seit Anfang seiner selbst auferlegten Sperrzeit wieder ab und zu in Erik´s Zimmer, so wie in der Nacht auch, seit es mit seinen Alpträumen schlimmer geworden war und er die Abende auch wieder zu Hause verbrachte.

Jetzt war es für ihn nicht mehr so einfach gewesen unbemerkt das Zimmer zu verlassen. Nicolas war ein Mensch, der in der Nacht einen leichter Schlaf hatte, der bei dem kleinsten Räuspern aufwachte, ausser es war seine Morgenmuffelzeit. Die Uhr zeigte 5.30 Uhr , 5.33 Uhr, am Ende schien die Zeit fast stehen zu bleiben. Nicolas öffnete seine Augen.

„Hey was ist los Kleiner?”

„Ich hab einen Fehler gemacht .” Erik stand vom Bett auf und stieß an die Kante seines Schreibtisches, er schien es eilig zu haben. Er kramte in seinem Rucksack.

„Ach, darf ich den auch mal erfahren.”

„Später, versprochen ... du kann ich dein Rad haben, meins hat ´nen Platten! Ich muss zu Karo.” Er packte was von seinem Zettelkram ein, dann schloss er den Rucksack.

„Sicher, man es ist so früh am Morgen und das hat keine Zeit bis heute Vormittag. Schau mal auf die Uhr!”

"Ich muss los! Mit ihr reden ..."

"Na dann, viel Spass!" Nicolas drehte sich auf die warme Seite seines Bettes. „Ich mach mich frisch und dann zur Zone, dann kann ich dir auch alles erzählen, wenn du noch daran interessiert bist.”

„Ich würde mich freuen. Beeilst du dich? Dann bekomme ich zumindest noch ein bisschen Schlaf. Hör auf zu Quatschen okay!” Leicht gereizt.

„Ich bin schon weg!”

 

Die Tür schloss sich fast selbsttätig hinter Erik. Der huschte so schnell er konnte ins große Bad, richtig aufgeweckt, doch nicht erfüllend. Da war er dann auch schon wieder dieser Stimmungswandel, seine Augen signalisierten ihn im Spiegel, dass alles doch irgendwie keinen Sinn mache. Den Grund für sein Aufbrechen hatte er total verdrängt. Er ging an den kleinen Medizinschrank, wo Suza seine Schmerztablette und Salben aufbewahrte, er wollte sie alle wegwerfen, wofür brauchte er denn das Zeug schon. Er erinnerte sich an die Geschichte, des Drogensüchtigen von Bahnhof, der ihn zulaberte und alles hatte mit einfachen Medikamenten begonnen. Über die Hälfte war schon im Klo verschwunden, als er sich fragte ob der Penner wirklich recht habe und man von sowas wirklich high würde.

Er nahm drei grüne Pillen ein und brach eine gelbe Packung mit 20 runden Tabletten an. Müdigkeit beschlich Erik, doch unbewusst nahm er eine Tablette nach der nächsten ein, bis die angebrochene Packung leer war. Langsam zog Erik seine Sachen aus. Ebenso wie seine Uhr, nahm er seinen Ring ab,im letzten Jahr hatte Karoline ihn ihm geschenkt und legte sich auf die gläserne Ablage, es wäre ein Fehler gewesen es ihr zu beichten wie sehr er sie liebte. Dann müsste er ihr beichten, wie wenig damals zu einem Seiten - sprung gefehlt hatte. Empfand Karoline wie er, er wusste es nicht. Jetzt war es egal. Dieser Film in seinem Kopf es war alles so durcheinander und er war teilnahmslos. Erik besah seine verheilten Narben, die riesig schienen, seine Finger wanderten auf und ab. Er fand sich abscheulich und verstand nicht wie jemand, vorallem Karoline, ihn je wider lieben konnte, wo er sich selbst verachtete. Verständlich das sie ihn nicht zurück haben wollte. Er hatte extrem abgenommen, aß mehr als die anderen und übergab sich mehr als die anderen. Das Wasser in der Wanne war kalt, als Erik einstieg, seine Muskeln zogen sich zusammen. Kurz schien er wieder wach zu werden, aber es schien nur so. Er wollte nur noch Ruhe.


Suza kam um 7.00 Uhr von der Nachtschicht und genoss die Stille. Sie war so k.o. das sie auch gleich nur noch ins Bett wollte. Nicolas war am Ende doch der Erste, der nach Erik aufstanden war. Er schaltete im Wohnzimmer den Fernseher ein, während er nebenbei in der Küche den Frühstückstisch aufräumte und natürlich auch kurz zum Bäcker rüber lief um Brötchen zu hohlen. Als er kurz nach Suza zurück kam, fiel im das erste Mal sein Rad auf, es lehnte an der nordöstlichen Fassade wo er es gestern abgestellt hatte. Nervös wurde er, denn irgendetwas stimmte hier nicht. Um sich zu vergewissern, sah er nach den Schuhen in der Garderobe alle waren sie da Isabellas, seine und Erik´s. Er fiel ihm wie Schuppen von den Augen, als er ins Bad wollte, war es von innen verriegelt. Er dachte, dass es Jonas gewesen war, doch er vermutete jetzt Erik dort. Er legte den Beutel vom Bäcker in der Küche ab, suchte sich eine Schere und klopfte beim Bad an. Er bekam keine Antwort. Die Klinke ließ sich auf und ab bewegen, doch öffnen tat sie sich der Tür nicht. Er ging mit der Schere ins Schloss und es machte `klick´. Die Tür sprang einen Spalt auf und eine eisige Kälte stieg Nicolas entgegen. Er betrat das Bad, sah Erik bewusstlos in der Wanne liegen, seine Farbe war sehr blass, leicht bläulich. Nicolas zog Erik aus der Wanne und er schlug die Augen auf, doch er bekam nichts mit und legte ein Badetuch um ihn. Er stützte ihn und sie liefen im Kreis umher. Die Schachteln der Pillen waren nicht zu übersehen, es waren seine Medikamente. Nicolas rief nach Erik´s Eltern. Suza steckte Erik den Finger in den Hals, während Jonas den Notarzt rief. Erik wurde wach als man ihm den Magen auspumpte. Nur schwer bekam er Luft, ein großer Schlauch steckte in ihm, er wollte nicht mehr. Er griff nach einer der vielen Hände und hielt sie zurück und nach der nächsten. Man sagte ihm er solle ruhig bleiben und alles käme in Ordnung. Er wehrte sich nicht mehr und er hoffte diese Welt nicht wieder zu sehen...

 

Das Micha nicht gut von Caro sprach passte Erik überhaupt nicht.
"Wenn du nichts Gutes zu sagen hast, dan solltest du lieber die Klappe halten."
Ben sah was sich anbahnte und er ging dazwischen um die Sache zu beruhigen.
"Ich sage nur wie es ist!"
"So wie stehen die Dinge? Ist sie ´ne Schlampe willst du sagen."
"Ganz schön krass findest du nicht!"
"Du bist doch nur jemand, der auf Abgelegtes steht und dann mal rüber darf!" Ben hatte gehofft Erik würde schweigen, aber das war noch nie seine Art.
"Was hast du gesagt?"
"Erik was soll der Scheiß ...?"
"Niemand legt sich mit mir an." Micha packte ihn am Kragen, doch er schreckte nicht zurück.
"Tu was du tun musst, beweis den Leuten hier was für ein harter Mann du bist! ... Mach schon." Erik schrie ihn an und Micha lies ihn los und wich zurück. Aber Erik folgte ihm nach.
"Erik?" Auch Caro bemerkte den Ärger und kam hinzu."Lass es gut sein!"
"Wir sehen uns später Spasti!"
"Wie gesagt ich wünsche euch das Beste!" Erik lächelte alles weg dies war nicht das Ende, dieses Abends.
Es ging sehr schnell als man ihn allein erwischte und niemand hörte ihn in seinem Kellerverließ, am nächsten Morgen war die Abreise und niemand würde ihn vermissen...
** wird rausgeschmissen ignorieren**

Vergangenes Frühjahr/Sommeranfang

Zu Beginn des letzten Frühjahrs seit seiner Magenverstimmung kaute Erik nur noch auf Zwieback herum. Erik hatte es bevorzugt bei den schokoladigen Knusperkrachern zu bleiben und er dachte nicht im geringsten daran damit aufzuhören. So sah mit ihn mit dem Gebäck in der einen und dem Farbpinsel in der anderen Hand. Das die Zone bald fertig sein würde daran lag ihm sehr viel, schließlich steckten schon 3 Jahre harter, schweißtreibender Arbeit in ihr. Draußen schien die Sonne und es wurde Zeit endlich die alte Holzverkleidung mit ein paar Frischen Farben aufzumischen. Nicolas war unterwegs diverse Lacke kostengünstig wie möglich zu besorgen. In dieser Richtung hatte er doch die besseren Kontakte. Doch nur zum Arbeiten war der Tag viel zu schade Erik ging trotz der frischen Temperaturen im See schwimmen. Er tauchte und erkundete den steinigen Untergrund nach ein paar Blutegel, um die Mädchen später damit zu erschrecken. Am Seeufer, im Schilf hielten sich immer die prächtigsten Exemplare. Der Zufall machte es das just in diesem Moment Ben und Steffie vorbei kamen.

„So langweilige Ferien hatte ich noch nie!”, sagte Steffi und sah in die Gegend. Sie trug nicht gerade viel am Leib, aber es war die neuste Mode und der sonnige Tag schrie nach knappen Kleidern. Steffie war die erste die sie besaß und sie zur Schau trug.

„Wir könnten es schlimmer haben Stef! Ich sag bloß letztes Jahr!” Ben schob sein Fahrrad vorsichtig über die zerklüftete nasse Erde. Steffi machte sich darum nicht die geringsten Sorgen. Sie riss einen langen Grashalm aus, nahm ihn zwischen die Zähne.

Die „Zone” war in Sicht.

„Ach erinnere mich bloß nicht daran! Das schlechte Wetter steckt mir jetzt noch in den Knochen, aber man hatte wenigstens was zu reden!” Eine Libelle flog dicht an Ben´s Gesicht vorbei er wedelte sie weg.

„Ich habe gehört diese Viecher sollen sehr angriffslustig sein!”

„Das sind Wespen oder Bienen, die stechen aber die Libellen, die können dich höchstens beißen.”

„Beißen? ... appopo ... Wollten Nico und Erik nicht da sein? Sieht mir aber gar nicht dannach aus! Keiner da, die haben uns verarscht.”

„Die treiben sich bestimmt in der Gegend rum und machen sonst was!”

„Ja, Hannibal und Lector auf der Suche nach einem unschuldigen Lämmchen!” Sie lachten ausgelassen, als ein Schlammbesudeltes Monster vor ihnen auftauchte und einen kreischenden Laut ausstieß.

„Buuuhaaa!” Keine Regung konnte Erik den Beiden entlocken.

„Ey warum määht ihr nicht!Ihr Schafe... määht los.”

„Warum kleidest du dich so geschmacklos?” Steffie war keine Regung zu entlocken.

„Ehrlich gesagt du siehst eher zum Totlachen als zum Totfürchten aus!” Bei Ben konnte sich dieser steife Ton nicht langen halten, er schmunzelte:

„Zudem haben wir dich vorhin gesehen!”

“Diese Schlammpackung ist gut für die Haut, ein echter Verkaufsschlager.” Steffi strich Erik den Schmutz von der Wange und küßte ihn freundschaftlich. „I-hm womit hab ich das verdient?” Er sah sie mit anderen Augen an.

„Weil du du bist. Zudem fragt man nicht nach dem Warum?” Ein bisschen Schmutz hatte sie abbekommen doch es stärte nicht im geringsten.

„Sag uns wo wir anpacken können!” Ben war tatkräftig, zu allem bereit.

„In diesen Fummel willst du arbeiten Stef?”

„Spricht was dagegen ich kann mich gut bewegen und das ist,was zählt!”

„Mach was du denkst, als allererstes brauchen wir Holz für Feuer.”

„Ja großer Meister!” Verbeugend folgte Ben Erik

„Spricht was dagegen?” Ben armte Steffie nach.

„Wenn es Farbe verträgt, spricht nichts dagegen. Nein?”

“Ja ganz deiner Meinung!”

„Wer sagt das?”

„Ich!”

"Seit wann?” Ben lachte und machte sich an die Arbeit.

„Wir benötigen noch Holz fürs Lagerfeuer heute Abend.”, stellte Erik fest.

„Kann man das nicht später sammeln?”

„Was man hat das hat man, zudem ist es jetzt nötig! Später ist es nur wieder nass und man kann es nicht gebrauchen.” Er blickte sie an und es sagte alles. So ein Spaßvogel Erik warm so ernst nahm er auch anderes.

„Ja schon gut. Mit gar nichts seid ihr zufrieden!”

„Wenn wir mit dem Streichen fertig sind helf ich dir, versprochen!”

„Will ich auch hoffen.” Steffi ging los in Richtung der Lichtung und begann das Feuerholz zu sammeln. Ben und Erik verpassten der „Zone” den letzten Anstrich. Nachdem ein beachtlicher Haufen an Holz vorhanden war kümmerte sich Ben um die Feuerstelle. Jetzt warteten sie nur noch auf Nicolas und Karoline die schließlich das wichtigste besorgen sollten. Erik wollte sein Versprechen einlösen und folgte Steffi zur Lichtung, bis er sie gefunden hatte. Erik erschreckte sie, dabei ließ sie das Holz fallen und riss sich einen Splitter ein. Er nahm den Finger in den Mund und hatte den Splitter wenig später. Ihre Blicke trafen sich und für einen Moment loderte ein Feuer in ihnen. Sie küßten sich, sanken zu Boden. Die Streitereien mit Karoline der letzten Wochen setzten Erik unter Druck und er brauchte Ablenkung. Steffi lies ihn aber nur bis an die bestimmte Grenze, obwohl Erik mehr wollte und sie drängte.

„Ich guck mal wo die Beiden bleiben.” Nicolas war in der Zone, der Retter in der Not, besorgte alles , kannte jeden und konnte alles.

„Tue das und erinnere den Blödmann an seine Entschuldigung!” Seit sie stritten war das Verhältnis zwischen Karoline und Erik sehr angespannt und es wirkte sich auf die gesamte Clique aus.

„Komm niemand wird es erfahren!” Erik küßte ihren Hals.

„He ich hab meine Prinzipien! Wenn Karo das erfährt sie wird mich umbringen.”

„Ist es so schlimm für dich?” Erik konnte stundenlang Süßholz raspeln um ans Ziel zu kommen.

„Nein, aber du weißt schon ... ”

„ ... Für mich doch auch!”

„Du hast was getrunken! Wenn du wenigstens bei klarem Verstand wärst!”

„Ich sehe alles klar und ich möchte es mit dir teilen! Ich brauch etwas Erfahrung, ich wills mir mit Karo nicht verscherzen.” Wieder küßte er sie und öffnete langsam seine Hose.

“Für Karo!” Sie war überzeugt es für sie zu tun.

“Ja. Und ich werde Benny auch etwas zu reden, er ist bestimmt froh darüber wenn du weist was du tust.”

„Was treíbt ihr denn hier?” Nicolas konnte sich das Grinsen nicht verkneifen. Die Zwei sprangen erschrocken voneinander weg.

„Hättest du nicht ein paar Minuten später kommen können?”

„Ach Kleiner, ich glaub dann wär jemand bei mir gewesen, dem das ganz und gar nicht gefallen hätte, was ihr hier so macht!” Er sah zu Erik und stieß ihn mit dem Fuß. „Komm! Und das nächste Mal suchst du dir einen Platz wo man dich nicht so schnelll findet. Oder ich willeine unvergessliche Show. Sowas muss schneller gehen.”

„Sagst du es ihr?”

„Hey ich mag dich mehr als sie. Es ist immer noch deine Sache!”

„Danke!”

„Freu dich nicht zu früh!” Er sah Steffie hinterher. „Sie sagt nichts bestimmt!” Nicolas half Erik auf...

"Wenn dann bist du tot, das Biest würde dich killen!"

 

Autorennotiz

Der letzte Sommer vor dem Bruch mit seinen Freunden, macht ihm bewußt warum er es getan hat

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Kapitel:2
Sätze:388
Wörter:4.017
Zeichen:22.424

Kurzbeschreibung

... niemand kan mir sagen warum ich traurig bin

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