Fanfictions > Games > Idolish7 > I don‘t belong here

I don‘t belong here

34
25.02.22 16:46
6 Ab 6 Jahren
Fertiggestellt

Autorennotiz

[ Canon Divergence / ("Canon-DanceMacabre" / YGO 5D's (NDC/Satellite)) AU ]

[ Tenn Kujou & Gaku Yaotome & Ryuunosuke Tsunashi ]

A/N: Spiel-Event "Dance Macabre", ich kriege extreme 5Ds-vibes (vor allem bei Tenn's Charakter), entwickele also ein AU auf der normalen ainana-Story basierend.

 


Der Windzug oben auf dem Dach der Produktionsfirma wehte ihm entgegen, während sein Blick einfach nur still in die Ferne gerichtet war.

Er wusste, für was er das hier tat. Um erfolgreich zu sein und sie von innen heraus zu zerstören, selbst, wenn er dafür alles aufgegeben hatte, was ihm etwas bedeutet hatte.

Er schüttelte ernster den Kopf, legte seine Arme auf das Geländer vor sich und seufzte ein wenig mehr. „Nicht mehr lange, okay?“, flüsterte er vor sich hin, lächelte schwach in die Ferne.

„Hier steckst du also, Tenn“, hörte er die Stimme von seinem Kameraden und Freund, wenn er ihn so betiteln wollte.

„Ich musste einfach was raus, Gaku“, sagte er, ohne sich umzudrehen oder sich aus seiner Position aufzurichten, seinen Blick weiter in die Ferne gerichtet.

„Du hast uns nie gesagt, warum du regeläßig hierhin gehst, wenn du alleine sein willst“, entgegnete Gaku leise, trat neben ihn, lehnte sich halb auf das Geländer, während er seinen Kopf aber eher zu seinem Kameraden gerichtet hatte.

Tenn sah ihn mit einem Seitenblick an, sah kurz auf die andere Seite zu Ryunosuke, der sich ebenfalls zu ihm gesellt hatte, bevor er schmunzelte und wieder vor sich sah. „Ich denke nicht, dass ihr es wissen müsst.“ Warum sollte er irgendjemandem von hier erzählen, woher er war? Wieso er so sehnsüchtig in die Ferne blickte, obwohl er in diesem strahlenden Licht der Stadt war?

„Du hast ziemlich viele Geheimnisse vor deinen Freunden, Tenn“, sagte Ryunosuke daraufhin, während er sich ebenfalls auf dem Geländer abgestützt hatte und vor sich blickte.

Freunde?“, wiederholte Tenn, lachte ein wenig. Waren Gaku und Ryunosuke seine Freunde? Waren sie nicht eher ein Mittel zum Zweck, den er irgendwann ebenfalls zerstören würde, wenn er endlich so weit war, diese Stadt von innen heraus zu zerstören, um etwas zu verändern?

„Hmpf, du denkst echt, wir sind nur Kameraden auf der Bühne, wie?“, brummte Gaku neben ihm, verdrehte leicht die Augen, „... aber wenn’s nur das wäre, würde ich mir keine größeren Gedanken um dich machen, Tenn.“

„Aber genau das ist es doch“, erwiderte Tenn, ohne zu den anderen zu sehen. Mehr als Kameraden würden sie nie für ihn sein. Auch, wenn er manchmal darüber nachdachte, ob es mehr sein konnte.

„Glaubst du das wirklich, Tenn?“, fragte Ryunosuke daraufhin nach.

Ein wenig drehte Tenn seinen Kopf zu ihm, bemerkte, wie Ryunosuke ihn anlächelte, blinzelte etwas mehr. „Was sonst ... ist sowieso besser so.“

„Tenn“, fing Gaku an, kurz bevor er ihn an dem Kragen seines Hemdes griff und ihn mit dem Rücken gegen das Geländer drückte, ihn eindeutig anfunkelte, „... glaubst du wirklich, dass es nur das ist? Meinst du nicht, dass wir inzwischen zu lange hier zusammen sind, um nur Kameraden zu sein?“

Tenn blickte ihn einen Moment überrascht an, bevor er seine Augen verengte. „Ich könnte niemals wirklich mit jemandem von hier befreundet sein!“, zischte er ihm dann entgegen, drehte etwas seinen Kopf weg.

„Was?“, kam es fast gleichzeitig von Gaku und Ryunosuke, während Gaku ihn langsam etwas losließ.

„Was meinst du damit?“, fragte Ryunosuke nun nach, legte den Kopf schief.

„Wie wäre es, wenn du uns endlich etwas erklärst, Tenn“, sagte Gaku immer noch wütend.

„Ich denke nicht“, sagte Tenn, schüttelte den Kopf, „ich kann euch nur sagen, dass ich alles, was ich hier tue, für meinen Bruder tue.“

Genervt verdrehte Gaku die Augen, ließ ihn ganz los und drehte sich ab. „Wenn du uns nicht endlich mehr erzählen willst, sollten wir die ganze Sache vielleicht wirklich beenden. Ich denke nicht, dass ich unter diesen Umständen noch mit dir auftreten kann, Tenn“, sagte er daraufhin leicht schnaubend.

„Gaku“, murmelte Ryunosuke etwas mehr in die Richtung des anderen, bevor er wieder halb zu Tenn sah, „... was meinst du, du tust das alles für deinen Bruder? Wir wussten nicht einmal–“,

„Das ist jetzt auch egal“, entgegnete Tenn eindeutig aggressiver, „ich werde euch nicht mehr erzählen, als ich bereits getan habe.“ Er wollte keine enge Bindung zu irgendjemandem hier aufbauen, wenn er wusste, dass er vermutlich zu viele von ihnen auslöschen würde. Wenn sie ihn nicht weiter so unterstützen würden, würde er auch alleine weitermachen. Es war eh nicht mehr weit. Er wusste, dass er es auch so schaffen konnte.

„Also besiegelst du das?“, entgegnete Gaku und sah noch einmal zu ihm zurück, „das wir ab jetzt kein Team mehr sind?“

„Das hast du doch gerade gesagt“, erwiderte Tenn genauso funkelnd, „wenn du nicht mehr mit mir zusammen arbeiten willst, dann ist es so.“

„Wa– Tenn! Gaku!“, fing Ryunosuke neben ihnen an, „können wir das nicht nochmal in Ruhe klären?“

„Ich bin bereit, wenn Tenn aufhört, uns Dinge zu verheimlichen“, sagte Gaku und verschränkte die Arme vor sich.

„Ich werde euch nicht mehr erzählen, als ich bereits getan habe“, entgegnete Tenn und verdrehte die Augen, „wenn dir das nicht reicht, dann ist es so.“

„Na schön, dann hat sich das erledigt“, sagte Gaku, bevor er sich wieder zum Gehen wandte, „du solltest ihn alleine lassen, Ryu.“

„Uh–“, fing Ryunosuke an, sah etwas hilfloser zwischen ihnen hin und her, bevor er seufzte und sich langsam daran machte, zu gehen, allerdings noch einmal kurz zurückblickte. „Wir sollten dennoch noch einmal reden, Tenn. Wenn ihr euch beide beruhigt habt, okay? Und keine Sorge, du bist unser Freund, also solltest du auch wissen, dass wir dir beistehen, ganz egal, was ist, okay?“

Kurz blinzelte Tenn ihm nach, bemerkte dieses aufrichtige Lächeln, bevor er nur genervt mit den Augen rollte und sich wieder umdrehte, um einfach in die Ferne zu sehen. Er brauchte sie nicht. Sie waren keine Freunde. Es war alles nur ein Ding, damit er etwas verändern konnte und damit er dafür sorgen konnte, dass sie alle ein besseres Leben haben konnten. Er hatte zu sehr geplant, dass er jeden von hier, in dem Licht dieser Stadt, zerstören würde, da brauchte er keine Freunde hier.

Feedback

Logge Dich ein oder registriere Dich um Storys kommentieren zu können!

Autor

Feuchens Profilbild Feuchen

Bewertung

Die Bewertungsfunktion wurde vom Autor deaktiviert

Statistik

Sätze:69
Wörter:1.054
Zeichen:5.988

Kurzbeschreibung

Tenn sollte damit glücklich sein, in dem strahlenden Licht, als Teil der Idolgruppe TRIGGER, leben zu können. Doch er weiß, dass er zu Beginn dieses Lebens jemanden zurücklassen musste.

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Alternativuniversum und Freundschaft getaggt.