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Im Besitz der Nacht

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03.03.21 16:43
18 Ab 18 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Der folgende Text thematisiert explizit Sex, Erotik, Blut und Gewalt und wer das nicht abkann, der möchte bitte nicht weiterlesen!

Geschrieben von mir alle am 10.06.2017 und das mit 45095 Worten.

Zur Idee ...

Im Besitz der Nacht von Christine Feehan.

Ein Buch, was ich binnen zwei Tagen durchgelesen hatte und mich der Klappentext zu meiner FF inspiriert hatte. Es wurde viel selber geschrieben und kaum etwas übernommen bis auf den Prolog.



Fast Mitternacht und noch immer bin ich bei Weitem nicht damit fertig, was ich mir alles vorgenommen habe. Ich muss die ganze Wohnung präparieren, damit ich überhaupt eine Chance gegen diese Bastarde habe, die vor zwei Wochen kaltblütig meinen Vater ermordet haben.

Warum? Ich weiß es bis heute nicht, kann es mir aber denken, da unser Haus und die damit verbundene Kneipe, sehr gut gelegen ist und ordentlich Gewinn einbringt. Man will sich beides wohl unter den Nagel reißen und scheinbar wollte mein Vater nicht verkaufen und musste deswegen sterben.

Er hätte sich Hilfe suchen sollen, dann wäre ich jetzt nicht alleine und müsste mich damit herumschlagen, das ganze Haus mit tödlichen Fallen auszustatten. Bis vor einer Stunde war Deidara auch noch hier gewesen, hat seine todbringenden Bomben platziert, die explodieren, wenn man nicht genau weiß, wo er sie überall angebracht hat.

Es ist schon ein Vorteil, wenn man jemanden kennt, der genauso gerissen ist, wie man selber und das ist Deidara. Ein blonder Teufel, der engelsgleiche Züge besitzt und dir im selben Moment ein Messer in den Bauch rammt.

Ich bin froh ihn zu kennen, auch, wenn es mich gleichzeitig traurig macht, da ich ihn heute das letzte Mal gesehen habe. Er weiß, was ich vorhabe, hat mich auch nicht davon angehalten, denn er würde genauso handeln, wie ich jetzt handeln muss.

Das hier ist mein Haus, meine Kneipe, mein Leben und das nimmt mir keiner weg. Auch keine sogenannten Geldhaie, die es sich unter den Nagel reißen wollen, nur um daraus irgendeines ihrer Bordelle zu machen.

Mein Blick schweift erneut zu der großen Standuhr, zeigt an, dass es bald so weit ist, sie kommen würden und dann...

Dann fliegt ihnen alles um die Ohren und ich gleich mit. Mich hält nichts mehr hier und wenn sie dieses Haus bekommen, dann bekommen sie auch mich und das kann ich nicht zulassen. Daher werde ich hierbleiben, sterben und mich darauf gut vorbereiten.

Ich bin fast fertig, stecke mir noch lässig zwei Wurfmesser ein, ehe ich mich mit einer Flasche Sake in mein Wohnzimmer setze, die Lichter ausschalte und meine letzten drei Stunden meines Lebens mehr oder weniger genieße und Revue passieren lasse.

Eigentlich hatte ich es immer gut, hatte viel von meinem Vater gelernt und auch meine Mutter hatte mir einiges mitgegeben. Besonders aber ihre aufbrausende Art habe ich geerbt und die kann echt gruslig sein. Von Dad habe ich mein Talent geerbt, ebenso mein Aussehen. Mum hat mir immer wieder unfreiwillig gezeigt, wie man andere um den Finger wickelt und das habe ich mir auf zunutze gemacht.

Deidara aber habe ich nie um den Finger gewickelt, dafür ist er zu gerissen und zudem steht er nicht unbedingt auf jüngere Männer. Ich muss aber zugeben, ich habe ihn gerne angesehen. Er hat etwas Beruhigendes an sich und er war es auch, der mich mehr oder weniger ein paar netten Mädchen vorgestellt hat.

Allen voran Sakura, die nicht nur ehrgeizig ist, sondern gerne auch mal mit durchschlagenden Argumenten um die Ecke kommt. Eine tolle Frau, die ich oft und gerne in meinem Bett habe und nun wohl hatte. Mein Leben endet bald und ich weiß, dass ich durch meinen Tod meine Familienwürde nicht ansatzweise ankratzen würde. Meine Eltern wären stolz, dass ich ihnen nichts außer Asche zurücklassen würde.

Ein Blick in meine Flasche und ich stelle fest, dass sie fast leer ist. Dennoch fühle ich mich weder berauscht, noch betrunken. Eher fühle ich mich aufgedreht, befreit und bereit, zu sterben. Angst habe ich nicht, es wird schnell gehen, dafür hat Deidara gesorgt und sollte doch einer dieser Drecksäcke in meine Nähe kommen, dann BUM!

Deidara ist zwar blond, aber eben nicht blöd. Er weiß, dass mir nicht nur Frauen nachsehen, sondern auch Männer und das mit Blicken, dass einem schlecht werden kann.

Ich mag diese Blicke nicht. Gierig, ausgehungert und lauernd. So kann man es beschreiben. Nichts für mich, denn ich bin selber ein Mann und ich habe kein Interesse an Männern. Jedenfalls nicht so!

Frauen reizen mich mehr, aber das hatten wir schon.

Wieder sehe ich auf die Uhr, rechne nach und bin erstaunt, dass bereits eine Stunde vergangen ist. Zwei noch, dann bin ich tot.

Tot und vergessen.

Ich bin mir nicht sicher, ob mich außer Deidara jemand vermissen würde, denn viele Freunde hatte ich nie. Nur Deidara und Sakura als mein Betthäschen. Vermutlich wird sie ein paar Tage weinen, dann aber wird sie sich jemand anderen suchen und mit ihm das Bett teilen.

Vielleicht heiratet sie auch irgendwann, wünschen würde ich es ihr, denn sie ist hübsch, zudem recht schlau und kann einiges vorweisen.

Aber das werde ich nicht miterleben.

Eine Stunde noch. Gott, die Zeit rast aber auch und mittlerweile ist auch meine Flasche leer, gleitet mir aus der Hand und rollt über den hölzernen Parkettboden. Ich will nicht mal aufstehen und sie aufheben, denn Ordnung brauch ich keine mehr. Nicht, wenn man mir ohnehin alles nehmen wird. Nur einen Augenblick will ich meine Augen schließen, noch einmal an Sakura denken, mir ihren wollüstigen Leib unter mir vorstellen, ihre rosigen Nippel, die ich gerne mit Lippen und Zunge verwöhnte. Doch dazu komme ich nicht.

Das dämliche Telefon klingelt und ich frage mich ernsthaft, wer nachts um kurz vor zwei noch bei mir anruft!

Es kann eigentlich nur Deidara sein, doch was will er noch? Hat er was vergessen oder möchte er mich aufhalten?

Wohl kaum.

Es klingelt noch immer und genervt stehe ich auf, nehme den Hörer ab und melde mich mit Namen.

„Verlass sofort das Haus!"

Äh was? Wer zum Teufel spricht denn da? Die Stimme kenne ich nicht, aber so wie sie spricht, meint sie das durchaus ernst. Dennoch bin ich nicht gewillt, immerhin ist die Haustür mit einer beinahe tödlichen Falle ausgestattet.

„Hörst du zu? Du verlässt jetzt augenblicklich das Haus und überlässt mir alles Weitere."

Verwirrt sehe ich das Telefon an, lege aber auf und tu das, was diese kalte, durchdringende Stimme von mir verlangt.

Durch das Fenster im ersten Stock klettere ich raus, bleibe einen Moment stehen und drehe mich nur langsam um.

Hinter mir steht Deidara, grinst mich mit einer Visitenkarten in der Hand, frech an und kommt auf mich zu.

„Ich kann dich doch nicht einfach sterben lassen, Naruto.

Mahlzeit ;)

Ich habe noch ein Kapitel fertig, damit ihr ein wenig auf den Geschmack kommt. Seht es mir bitte nach, dass ich am Ende des Kapitels einen Break gemacht habe. Aber ich kann und will jetzt noch keinen detaillierten Lemon schreiben! Es werden welche kommen, auch zwischen Naruto und Sakura, da die beiden hier ein wenig mehr, als nur Freundschaft haben. Aber gut, dass habt ihr im Prolog ja schon gemerkt. Ob die beiden zusammenbleiben kann ich noch nicht sagen, aber Sakura wird auch weiterhin eine wichtige Rolle in Narutos Leben spielen. Ebenso auch Deidara und Sai ;)


Hinter mir steht Deidara, grinst mich mit einer Visitenkarten in der Hand, frech an und kommt auf mich zu.

„Ich kann dich doch nicht einfach sterben lassen, Naruto."

Bastard, verdammter Bastard. Was soll das und was genau ist das für eine Karte in seiner Hand?

Ich will ihn schlagen. Alleine schon dafür, dass er mir meinen Arsch gerettet und die letzten Stunden zunichtegemacht hat, die Ich, die Wir zusammen damit verbracht haben, das ganze Haus mit Fallen auszustatten.

Warum? Wieso? Ich steige einfach nicht dahinter, wie er mir das antun kann!

Am liebsten will ich ihm eine in seine nun dümmlich, grinsende Fresse hauen, doch ich reiße mich zusammen und sehe ihn dennoch zornig an.

„Was soll das, Deidara?", will ich endlich wissen, doch antworten tut er nicht, dieser miese Verräter!

Stattdessen macht einen Schritt zur Seite und hinter ihm taucht Sai auf. Was macht er jetzt hier? „Deidara?" Meine Stimme klingt leise, dazu bedrohlich, da mir langsam die Zeit wegrennt.

„Du hast etwas vergessen", höre ich Sai sagen und frage mich gleichzeitig, was ich denn vergessen habe.

„Was habe ich ..." Ich breche ab, denn nun taucht auch noch zu allem Übel Sakura auf. Will Deidara mich verarschen? Erst mir helfen und dann holt er mich aus meinem eigenen Haus heraus und das nur, damit ich mir jetzt auch noch Sakura geben muss!?

„Naruto." Sakura kommt auf mich zu, streckt ihre Hand nach mir aus und doch bin ich nicht gewillt, mich von ihr anfassen zu lassen.

Jedenfalls jetzt nicht.

Ihre Anwesenheit muss ich nicht haben. Sie stört nur und ...

Aus dem Augenwinkel heraus erkenne ich noch jemanden, doch die Person ist mir völlig fremd. Deidara scheinbar nicht, denn er lächelt und mir ist, als würden die beiden sich kennen. Zu gut kennen. Aber gut, das ist eben Deidara und er macht auch kein Geheimnis daraus, dass er homosexuell ist. Allerdings frage ich mich, wann und wo er den kennengelernt hat. Normal erzählt er mir nämlich alles.

Das hat er dann wohl doch vergessen wie es mir scheint. Oder aber er hat es bewusst verschwiegen.

„Wir sind hier, um dir zu helfen. Du musst das nicht alleine machen", redet dieser fremde Kerl mich an, geht auf mich zu und sieht mich aus schwarzen Augen so durchdringend an, dass ich vor lauter Schreck einen Satz nah hinten mache. „Vorsicht, du hast noch eine Bombe an dir", warnt er mich, deutet auf meine Brust, an der dieses tickende etwas sitzt und mich jeden Moment zerfetzen kann.

Toll, wirklich toll.

Wie krieg ich die jetzt ab, ohne in tausend Teile gesprengt zu werden? Da hat Deidara wohl nicht dran gedacht, dieser Hund.

„Ruhig, ich mache das." Und ehe ich etwas sagen kann, greifen kalte Hände nach mir, öffnen vorsichtig meine Jacke, schieben mein Netzshirt nach oben und mit gezielten Handgriffen entschärft der einfach mal so eine Bombe.

Wie hat der das gemacht? Ich bin echt fassungslos und irgendwie auch beeindruckt.

„Sie war niemals scharf", erklärt man mir, ehe man das Ding einfach achtlos Deidara zuwirft.

Niemals scharf...

Die Worte hallen durch meinen Kopf und ich sehe wütend zu Deidara, der sich ahnungslos gibt und leise pfeift. Er hatte niemals vor, mir zu helfen.

Jedenfalls nicht darin, meinem Leben selbst ein Ende zu setzen. Warum ist er dann überhaupt hier?

Kurz sehe ich auf meine Uhr und stelle mit Schrecken fest, dass es bereits drei Uhr ist. Aber nicht nur das stelle ich fest. Mein Haus steht ebenfalls noch und doch brennt Licht und jemand bewegt sich in diesem.

Wie ist das möglich? Die Tür ist doch mit einer Bombe imprägniert!

Mein Blick geht erneut zu Deidara, der auf mich zukommt, lächelt und mir die Karte übergibt, die er zuvor in der Hand hatte.

Viel steht nicht drauf, nur eine Nummer und das ich sie bei erheblichen Problemen anrufen soll und somit Hilfe bekomme. Deidara muss sie gefunden haben, denn mir kommt sie nicht bekannt vor.

Aber wie es scheint, kennt er die Leute, oder zumindest die Person, die mir die Bombe von meinem Körper entfernt hat. Wer aber war in meinem Haus?

Ich will das wissen, verdammt! Und da kann mich auch Sakura nicht aufhalten, die mich flehend ansieht und versucht zurückzuhalten.

Tut mir leid, aber dieses Mal zieht das nicht und daher reiße ich mich auch los, werde aber von diesem Typen, der allem Anschein nach wirklich zu Deidara gehört, gestoppt und warnend angesehen.

Herrgott nochmal! Kann der nicht einfach weggehen, muss der mich so ansehen?

Noch dazu aus schwarzen Augen!?

Sai hat zwar auch recht dunkle Augen, aber die sind immer noch braun und nicht schwarz wie die Nacht. Dazu warm und freundlich.

Die Augen aber wirken kalt und zudem leblos. Irgendwie anders und sie geben mir ein ungutes Gefühl, weswegen ich mich auch nicht rühre, eher meinen Blick senke und schließlich aufgebe, in mein Haus gehen zu wollen.

War vielleicht auch besser so, denn es hallten plötzlich mehrere Schreie durch die Nacht, deutlich aus meinem Haus kommend und nicht nur das. Es hört sich an, als würde eine ganze Menge dabei kaputtgehen. Hoffentlich entsteht kein Trümmerfeld, immerhin sind das meine Sachen, die da zu Bruch gehen, Erinnerungen und zudem Erbstücke, die einmal meinen Eltern gehört haben.

„Ich hoffe, der Arsch, der gerade mein Haus zerlegt hat, ist gut versichert", grummel ich leise und wartete, bis schließlich alles ruhig ist und man mich endlich loslässt.

„Ist er, keine Sorge", erwidert man mir, was mich aber kein Stück beruhigt und ich mir lieber selber ein Bild des Ausmaßes an Verwüstung machen will. Daher renne ich auch fast schon, stürme in mein Haus und sehe fassungslos auf drei leblose Körper.

Dann aber gleitet mein Blick weiter, bleibt bei einem Jungen stehen, der gerade dabei ist, sein blutiges Schwert zu reinigen. Und der hat ernsthaft drei Menschen umgebracht und dabei meine halbe Kneipe demoliert?

Unfassbar! Ich weiß nicht, was ich darauf sagen oder was davon halten soll.

Bevor ich nämlich fragen kann, kommen Deidara, sein geheimnisvoller Freund, Sai und Sakura zu mir und sehen sich ebenfalls um.

„Das waren nur Gefolgsleute. Kleine Maden, die alles für ihren Wirt machen", erklärt der Junge, steckt sein Schwert endlich weg und kommt auf uns zu. „Sasuke, ich bin Sasuke Uchiha", stellt er sich mir vor und reicht mir zudem auch noch die Hand.

Immerhin einer, der sich vorstellt und Anstand besitzt.

Wobei?

Wenn ich mich hier so umsehe, dann ist das alles andere als Anstand. Hier sieht es aus, als wäre eine von Deidaras Bomben hochgegangen. Keine war jedoch explodiert, nicht mal die an der Eingangstür. Wie kommt das bitte?

Ich nicke lediglich, schüttle diesem Sasuke die Hand und wende mich aber doch ab, um mit Deidara ein ernstes Wort zu reden. Er grinst noch immer und jetzt reicht es mir wirklich. Ich hole aus und noch bevor ich zuschlagen kann, hält mich Sakura auf, umfasst mein Handgelenk und sieht mich kopfschüttelnd an. „Deidara hat von Anfang an geplant, die Uchihas um Hilfe zu bitten. Dein Vater hätte das sicherlich auch getan."

Bitte was? Mein Vater?!

Kannte der diese Uchihas etwa und wenn ja, woher?

„Dann war keine der Bombe scharf", schlussfolgere ich, ehe ich mich langsam wieder beruhige, meinen Ärger und meine Wut hinunterschlucke und Sakura einen kurzen, aber leidenschaftlichen Kuss aufdrücke.

„Ich weiß, wie viel dir das Haus und die damit verbundenen Erinnerungen an deine Eltern, bedeuten. Denkst du da ernsthaft, ich würde es zulassen, dass alles in die Luft fliegt und du obendrein gleich mit?" Deidara sieht mich an und ich kann deutlich sehen, dass er enttäuscht, aber auch erleichtert ist, dass es mir gut geht.

Wirklich gut geht es mir nicht. Mein Kopf brummt durch den Sake, zudem ist mein Hals ganz trocken und mir ist, als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggerissen.

Mir wird plötzlich ganz schlecht und ich taumle. Bevor ich jedoch mit dem Kopf gegen den Tresen knallen kann, fängt mich jemand auf. Wer weiß ich nicht, denn als ich meine Augen wieder öffne, liege ich in meinem Bett und Sakura streichelt mir durch die Haare.

„Geht es dir besser?" Besorgt sieht sie mich dabei an, weicht nicht eine Sekunde von meiner Seite und ich bin überrascht, als sie plötzlich die Bettdecke anhebt und sich neben mich legt.

„Mir geht es gut", versichere ich ihr, ehe ich meinen Arm um sie lege, sie näher zu mir ziehe und zärtlich küsse.

Sakura klammert sich schon fast an mich, weint sogar stumm und löst sich, nur um mich erneut anzusehen. „Wirklich?

„Wirklich", wiederhole ich leise und spüre ihre Hände, die langsam unter mein Shirt wandern, vorsichtig über meine Brust streicheln und mir ein wohliges Seufzen entlocken. Sie weiß ganz genau, was ich jetzt brauche. Was sie braucht, um zu wissen, dass es mir wirklich gutgeht.

Unser Kuss wird leidenschaftlicher, ihre Hände frecher und schon bald liegt sie unter mir, sieht mich aus leuchtenden Augen an, ehe ich mit nur einem festen Stoß in sie eindringe und hemmungslos liebe.

Mir steht nicht der Sinn nach hartem Sex, dennoch gebe ich ihr das, was sie braucht und was mir deutlich zeigt, dass ich fast mein Leben weggeworfen hätte.

Mein Stöhnen wird lauter, ebenfalls ihres, ehe ich mich hart in ihr ergieße, mich abrolle und schließlich doch erschöpft einschlafe.

Ich bin so müde, dass ich nicht mal merke, dass Sakura enttäuscht aufsteht, sich anzieht und geht. Scheinbar konnte ich sie heute nicht befriedigen, aber es ist mir auch egal, denn mein Tag ist ohnehin nicht so gelaufen, wie ich ihn geplant habe.

Wenn dieser bekloppte Vogel vor meinem Fenster nicht gleich den Schnabel hält, dann dreh ich ihm diesen eigenhändig um oder stopfe ihm eine meiner dreckigen Socken in die Gosche! Aber den Gefallen tut mir das blöde Vieh nicht, es singt fröhlich weiter und denkt gar nicht daran, mich schlafen zu lassen.

Ich will schlafen, verdammt nochmal! Immerhin ist es gestern spät geworden und leider brummt mir auch noch der Kopf durch den vielen Sake.

Nie wieder Alkohol.

Aber das habe ich bestimmt schon hundertmal gesagt und mich nicht dran gehalten. Müde öffne ich nun doch meine Augen, stelle fest, dass Sakura wohl schon aufgestanden ist. Sie liegt jedenfalls nicht neben mir in meinem Bett, wie so oft, wenn wir zuvor miteinander geschlafen hatten.

Vielleicht ist sie in der Küche und macht Kaffee? Wäre nicht schlecht, denn den könnte ich neben einem Aspirin gut gebrauchen.

Daher schäle ich mich langsam aus den Federn, bleibe aber noch einen Moment an der Bettkante sitzen und fahre mir mürrisch durch die Haare.

Heute Nacht hätte ich sterben können, aber ich lebe und das habe ich Deidara und diesem ... Na diesem Kerl zu verdanken, von dem ich nicht mal den Namen weiß.

Hat sich mir ja nicht vorgestellt, dieser arrogante Arsch!

Notfalls frage ich eben Deidara, wie der heißt. Er kennt ihn ja und das wohl recht gut. Wieder fahre ich mir durch die Haare, stehe auf und ziehe mir wenigstens meine Shorts wieder an, ehe ich mich langsam auf den Weg in Richtung Küche mache.

Tatsächlich steigt mir der Geruch von Kaffee in die Nase, ich lächel kurz und stelle aber fest, dass Sakura nicht da ist, sondern Deidara.

"Wo ist Sakura?", will ich wissen, schreite zur Kaffeemaschine, nehme mir eine saubere Tasse und setzte mich schließlich so hin, dass ich den Anderen ansehen kann.

"Sakura? Nun ja, sie heute Nacht schon gegangen", erwidert er mir, worauf ich nachdenklich in meine Tasse blicke. "Heute Nacht schon ...", murmle ich leise.

"Ja, direkt nach eurer Nummer. Scheint ja nicht der Kracher gewesen zu sein, so wie sie drauf war."

"Hast du uns etwa gehört?", frage ich entsetzt und lass fast die Tasse in meiner Hand fallen. "Logisch, warst ja nicht zu überhören. Wobei Sakura etwas stiller, als üblich war", überlegt Deidara laut, tippt gegen seine Lippen und grinst mich frech an.

Stiller als üblich? Was soll das denn jetzt ... Okay, wenn ich mich recht entsinne, war ich deutlich lauter und für gewöhnlich übertönt Sakura mich, wenn sie kommt. Heißt das, sie ist gar nicht gekommen und ist deswegen gegangen? Es würde zumindest ihr Gesicht erklären, von dem Deidara vorhin gesprochen hat.

Scheiße aber auch. Normal achte ich darauf, dass sie kommt. Warum gestern nicht? So besoffen war ich doch gar nicht! Oder bring ich es neuerdings nicht mehr fertig, eine Frau zu befriedigen?

Fieberhaft überlege ich, komme aber auch nicht dahinter, denn wie mir scheint, ist mir das vorher noch nie passiert. Zum Glück aber auch!

Trotzdem kratzt es ganz gewaltig an meinem Ego und das nervt mich, echt jetzt.

Deidara sieht mich neugierig an, grinst dann aber und ich sehe gestresst auf. "Ich bring's nicht mehr", stöhne ich laut auf, da mir noch immer der Schädel brummt und das ziemlich extrem.

Wortlos steht Deidara auf, kramt in den Küchenschränken und reicht mir schließlich eine Tablette, die ich mit etwas Kaffee letztendlich herunterwürge.

"Mach dir keinen Kopf. Bisher hast du sie doch immer mehr als zufrieden gestellt", kommt es von Deidara, der scheinbar meine Gedanken lesen kann oder aber man sieht es mir an, dass ich frustriert bin.

"Ich mach mir aber welche! Ich meine: Hallo, das ist Sakura, dazu ist sie echt heiß und ich schaff es nicht mal ihr einen Orgasmus zu verschaffen!"

Jetzt bin ich echt niedergeschlagen, lege den Kopf auf die Tischplatte und schließe meine Augen. "Hör auf, dich selber schlecht zu machen. Du warst gestern im Inbegriff deinem Leben ein Ende zu setzen, dazu hast du ne ganze Flasche Sake getrunken, hm. Da kann sowas schon mal vorkommen", redete Deidara weiterhin auf mich ein und ich bin ihm ja auch dankbar, dass er versucht mich aufzuheitern, aber derzeit bringt das leider gar nichts.

"Du hast gut reden. Du hast ja das Problem nicht", grummel ich nun wirklich pissig, da Deidara mich gerade überhaupt nicht verstehen will.

"Naru, bitte. Auch ich hab ab und an Probleme. Vielleicht nicht die Gleichen wie du, aber ich hab sie auch und hatte sie nicht nur einmal. Erzähl mir also mal was Neues, hm." Jetzt ist es Deidara, der mich beleidigt ansieht und schmollt.

Irgendwie ja süß, wenn er sich so gibt. Er sieht dann immer so aus, als müsste man ihn knuddeln und liebhaben.

Ich seufze leise, stehe auf und setze mich ungefragt auf Deidaras Schoß, ehe ich einfach meine Arme um ihn lege und leise aber versöhnlich brumme. Er hat ja recht, mit dem, was er sagt und er meint es auch nur gut. Immerhin ist er mein bester Freund und das schon seit vier Jahren.

"Tut mir leid, Dei", entschuldige ich mich schließlich, höre jedoch vorerst nur ein leises Grummeln, ehe er mich anfängt zu kitzeln und ganz genau weiß, dass ich das nicht leiden kann.

Trotzdem macht er es, krabbelt mir an den Seiten und ich zuckte so extrem zusammen, dass ich vom Stuhl kippe und Deidara mit mir ziehe. Er kommt auf mir zum Liegen, kitzelt mich jedoch einfach weiter und hört erst auf, als uns jemand alles andere, als begeistert anblickt.

Sofort rappelt sich nicht nur Deidara auf, sondern auch ich. Immerhin steht da der Kerl ohne Namen und sieht mich an, als würde er mich killen wollen.

Toll, wirklich toll. Ich sollte mein Testament machen und Deidara alles vermachen. Verdient hat er es. Aber so weit kommt es dann doch nicht, denn er schreitet versöhnlich ein und jetzt bestätigt sich auch mein Verdacht, dass die beiden was miteinander haben. Warum sonst knutscht er in meiner Küche einen Kerl, der aussieht wie Graf Dracula?

Mir völlig suspekt, denn ich küsse keine Männer, schon gar keine, die aussehen, als wären sie gerade gestorben. Deidara hat damit aber offensichtlich kein Problem, hängt noch immer an seinen Lippen und hat scheinbar auch nicht vor, sich die nächste Zeit zu lösen.

"Bor nehmt euch nen Zimmer, echt jetzt", rutscht es mir raus, da ich genug gesehen und gehört habe.

Ich hab ja nichts gegen küssen, auch in der Öffentlichkeit nicht, aber man sollte dann doch bitte seine Laute unterdrücken und nicht keuchen, als hätte man gerade Sex. Das mach nicht mal ich und Sakura kann verdammt gut und geil küssen. Manchmal so gut, dass ich davon schon hart werde.

Die beiden trennen sich schließlich doch mal, sehen mich verständnislos an und dieser Bastard drückt mir ernsthaft noch eine rein. "Neidisch, Kleiner?" Dabei sieht er mich ohne jegliches Gefühl an und ich frage mich ernsthaft, ob der beim Ficken auch so guckt. Bestimmt, aber das frag ich nachher Deidara, wenn wir wieder alleine sind.

"Neidisch? Wohl kaum", erwidere ich schließlich sachlich, nehme mir noch einen Kaffee und setz mich wieder hin. "Wie heißt du eigentlich? Kann mich nicht entsinnen, dass du dich vorgestellt hast", brumme ich noch immer beleidigt in meine Tasse.

"Mein Name?", fragt er mich, setzt sich und zieht Deidara auf seinen Schoss.

Ja, dein Name, aber vielleicht habe ich auch danach gefragt, wie der Kerl drei Häuser weiter heißt! Blöder Arsch, echt jetzt.

"Itachi, ich heiße Itachi Uchiha und der Kleine heute Nacht war mein Bruder."

Aha. Der ist also der Bruder von Sasuke und irgendwie tut der mir gerade leid. Lange mach ich mir darüber aber keine Gedanken, nicke lediglich und schleppe mich mehr oder weniger rüber in mein Wohnzimmer. Müde und von Kopfschmerzen geplagt, lege ich mich auf mein Sofa und schließe die Augen, welche ich aber keine Sekunde später wieder aufreiße.

Wie ist Itachi hier hereingekommen? Soweit ich weiß, war außer mir und Deidara niemand im Haus und da wir beide in der Küche am Balgen waren, konnten wir auch keine Tür aufmachen. Es hat ja nicht mal geklingelt. Der stand einfach in der Küche mit seinen Todesblicken. Aber vielleicht kann er damit ja Türen öffnen oder er kann beamen, was ich aber beides nicht ganz glauben will. Restalkohol hin oder her.

Kann also nur sein, dass er die Tür aufgebrochen hat und das macht mich gerade ziemlich sauer, immerhin habe ich ne Klingel und die kann auch dieser Idiot nutzen. Aber nein, das ist wohl zu viel verlangt.

"ITACHI", schrei ich daher laut, hoffe, er hat mich auch deutlich gehört und setz mich trotz meiner Kopfschmerzen aufrecht hin. Lange muss ich nicht warten, er kommt tatsächlich rüber, dicht gefolgt von Deidara, der aber in der Tür stehen bleibt und uns beide kritisch ansieht.

Er fragt mich aber nicht, was mich jetzt geritten hat und ebenso sein Lover nicht.

"Wie bist du in mein Haus gekommen?", will ich betont ruhig wissen, durchbohre Itachi beinahe mit meinen Blicken und doch zeigt er keinerlei Gefühl. Nicht mal Reue zeigt der Bastard!

Mir wird das echt langsam zu bunt mit dem Kerl und ich frage mich, wie Deidara das aushält. Aber vermutlich hat er sich damit schon abgefunden, dass sein Stecher zum einen Wort-faul ist und zum anderen ein gefühlloser Eisberg.

Hoffentlich friert Deidara deswegen mal nicht sein Arschloch zu, sonst kackt er demnächst noch Eiswürfel und das dürfte nicht so angenehm sein.

Kurz muss ich lachen, werde aber verwirrt angesehen und beruhige mich wieder. Ein Eiswürfel kackenden Deidara verstehe ohnehin nur ich und die beiden sehen aus, als haben sie gerade kein Verständnis für meine derartigen Ausschweifungen. Müssen sie auch nicht, immer ...

"Deine Gedanken sind ziemlich seltsam und zum Teil absurd", höre ich Itachi sagen und kann nicht ganz folgen, was er nun wieder meint.

Meine Gedanken? Scheiße, der kann nicht ernsthaft wissen, was ich gerade gedacht habe, oder doch? Wo steckt Kurama, wenn man den mal braucht? Der kann mir nämlich gerade gut mal den Arsch retten. Mir wird dieser Itachi langsam echt unheimlich. Erst kann der beamen oder durch verschlossene Türen gehen und nun scheinbar auch noch Gedanken lesen.

Was kommt noch?

Ein Ritt auf dem Besen, ne Reise durch die Zeit und hin zum Mittelalter?

Ich habe keine Ahnung, aber mir wird der langsam etwas zu strange. Was hat sich da Deidara bitte für Einen angelacht und wo hat der den kennengelernt?

In der Geisterbahn, auf dem Friedhof oder beim Schlachthof um die Ecke?

Ich muss hier ganz dringend raus und das schnell. Nicht, dass sowas noch abfärbt und ich demnächst Eiswürfel ... Ach verdammt, mein Kopf tut immer noch weh und mir reicht es für heute auch schon wieder.

"Macht, was ihr wollt. Ich bin raus. Jedenfalls für heute", merke ich an, ehe mich wieder auf mein Sofa lege und die beiden links liegen lasse.

"Ähm okay", höre ich Deidara noch sagen, schlafe dann aber ein und wache erst wieder auf, als es bereits Abend ist.

Hallo,

Ja, ich weiß, dass ich spät dran bin. Ich kam nur leider kaum zum Schreiben. Zum einen hatte ich jede Menge zu tun und zum anderen hat mich Itachi ziemlich eingenommen und maaaa er hat gestern sogar für mich gekocht *-* Dann war das Wetter scheiße, mein Kopf Matsch und ja, da kann ich nicht schreiben. Jedenfalls nichts Sinnvolles. Ich hoffe, ihr verzeiht mir und nehmt mir das Kapitel nicht ganz so krumm :P

LG Deidara

       


Keine Ahnung, wie spät es ist, als ich von meinem erholsamen Mittagsschlaf aufwache und erst blinzeln und mich an die Dunkelheit gewöhnen muss.

Dabei fällt mir allerdings auf, dass meine störenden Kopfschmerzen weg sind und ebenso die Übelkeit, die echt unangenehm war.

Ich konnte also gut auch aufstehen, in die Küche gehen und ...

Nanu?

Deidara nicht mehr da oder warum war es so still?

Nun ja, er ist alt genug, kann tun und lassen, was er will und muss mir keine Rechenschaft ablegen, was er die Nacht gemacht hat und vor allem was und mit wem.

Wobei ich lieber nicht wissen will, was Deidara alles mit diesem Itachi macht.

Nein, soweit lasse ich mein Kopfkino nicht kommen, nicht bei zwei Männern und schon gar nicht, wenn einer davon diese Flatter Maus mit Namen Itachi ist.

Mit Deidara hab ich da echt kein Problem, er ist schon heiß und auch, wenn ich Männern nicht sonderlich angetan bin, aber er ... er hatte mich schon.

Gut, es war nur küssen und fummeln, lag zudem zwei Jahre zurück, aber ich muss sagen, es war echt heiß und wäre ich damals nicht so voll gewesen, ich hätte Deidara definitiv gefickt!

Ficken lass ich mich jedenfalls nicht, außer es ist Sakura und die sitzt auf mir.

Mein Arsch bleibt nämlich jungfräulich.

Da kann kommen was und wer will.

Es ist nicht so, dass ich Männern gänzlich abgeneigt bin, aber an meinen kleinen, knackigen Hintern lass ich diese nicht ran.

Nicht mal Sakura, auch, wenn die schon ran wollte.

Wenn ich nur daran denke, dann schüttelt es mich, immerhin endete das in einem heftigen Streit und damit, dass Sakura mich ganze zwei Wochen hingehalten hat.

Sie kann ein ziemliches Miststück sein, aber eben auch ein geiles, durchtriebenes Biest.

Ich sollte lieber an etwas anderes denken, sonst habe ich gleich ernsthaft ...

Nanu, was war das denn?

War Deidara doch da und in der Küche?

Verwirrt erhebe ich mich von meinem Sofa, trotte in Richtung Küche, doch von Weitem erkenne ich, dass diese dunkel ist und demnach wird wohl kaum jemand am Tisch sitzen.

Da ich aber einen Kaffee will, betrete ich diese dennoch, knipse das Licht an und bleib erst einmal in der Tür stehen, starre die Person am Küchentisch an, ehe mich doch in Richtung meiner Kaffeemaschine bewege.

"Was machst du hier?", will ich wissen, suche im Schrank nach Kaffeepulver, ehe ich die Kanne mit Wasser fülle und in den Automaten gieße.

"Nach dir sehen, immerhin sind diese Leute noch immer hinter dir her und da Itachi und Deidara beide nicht da sind, passe ich auf."

Also doch.

Deidara war tatsächlich ausgeflogen, aber sollte mir recht sein, denn ich war es mehr oder weniger gewohnt alleine zu sein.

Zwar wohnte Deidara seit dem Tod meines Vaters bei mir, aber sehr oft war er nicht hier.

"Aja", merke ich kurz an, hole mir eine saubere Tasse aus dem Schrank und warte, bis der Kaffee durch ist.

"Willst du auch was trinken?", frage ich, sehe Sasuke dabei aber nicht wirklich an, da ich ohne Kaffee nicht wirklich zu gebrauchen bin.

"Nein", ist seine knappe Antwort, ehe er mich neugierig ansieht, aufsteht, meine Tasse klaut und mir keine zwei Minuten später dieser wieder hinstellt.

Wäre nicht nötig gewesen, aber gut, bewegen will ich mich heute auch nicht mehr sonderlich viel.

Sasuke setzt sich wieder, sieht mich an und doch sagt er nichts.

Sitzt einfach da und ...

Kann es sein, dass der mich gerade anfängt zu mustern?

Seinem Blick nach zu urteilen schon, immerhin wandert dieser immer wieder von oben nach unten und von unten nach oben, dabei ein Grinsen auf den Lippen.

Was würde das jetzt werden?

So ganz geheuer ist mir das ja nicht, immerhin werde ich hier gerade angesehen, als sei ich ein Stück Fleisch und Sasuke das Raubtier.

"Ist was?", will ich daher wissen, doch er antwortet nicht, schüttelt nur mit dem Kopf und sieht mich weiter ungeniert an.

So langsam fühle ich mich unwohl, immerhin sagt mir der Blick etwas und doch kann ich ihn nicht richtig deuten.

Kurz nippe ich an meinem Kaffee, merke, wie ich wacher und aufmerksamer werde und doch sieht Sasuke mich auch dabei an.

Er beobachtet mich regelrecht bei allem, was ich tue und so langsam geht es mir gewaltig auf die Nerven!

Was soll das denn?

Fragen will ich allerdings nicht, nur, wenn der damit nicht aufhört, was er bestimmt nicht machen wird.

Der zieht mich jetzt nicht ernsthaft mit seinen Blicken aus, oder?

Den Blick kenne ich nämlich verdammt gut.

Sakura schaut mich auch immer so an, wenn sie ficken will.

Langsam wird mir das echt zu bunt und wäre das nicht mein Haus, ich würde gehen.

Aber ich bleibe.

"Kannst du das bitte lassen, es nervt, echt jetzt", grummel ich schließlich, werde jedoch nur erstaunt angesehen und weiter angestarrt.

Okay?!

"Sasuke hör auf, mich mit deinen Blicken ausziehen zu wollen!", knurre ich nun, da meine Geduld echt am Ende ist und ich ihm am liebsten irgendwas über seinen Schädel ziehen will.

Sasuke sagt nichts und das erinnert mich doch sehr schwer daran, dass er der Bruder von diesem Eisklotz ist.

Die stehen sich scheinbar in nichts nach, außer, dass Itachi mich nicht ausziehen will.

Der zieht lieber Deidara aus, fällt über ihn her und den Rest will ich mir dann lieber nicht vorstellen und schüttle mich.

Während ich meine Augen wieder öffne, bemerke ich, dass Sasuke vor mir steht und auch, dass er mir viel zu nahe ist.

Was soll das?

Macht der das, um mich zu ärgern?

Sorry, aber da hat er sich den Falschen ausgesucht, echt jetzt.

"Du riechst gut", höre ich mit einem leicht schnurrenden Unterton und blinzle verwirrt.

Ich tu was, gut riechen?

Kurz hebe ich meinen Arm, rieche und schüttle meinen Kopf. "Da riecht gar nichts gut."

Sasuke grinst auf eine seltsame Art und Weise, ehe er geschmeidig sich auf meinen Schoß gleiten lässt und mir über die rechte Wange streichelt.

Scheiße, was macht der da?

Erst mich mit Blicken ausziehen und jetzt hockt der auf und reibt sich an mir und Fuck, mir gefällt das auch noch!

Gefallen beschreibt es nicht so richtig, eher macht es mich an und das, obwohl es ein Kerl ist, der da auf mir sitzt und sich dermaßen lasziv bewegt, dass mir gleich die Sicherungen durchbrennen, ich ihn am liebsten packen will und Maaaa ...

Ich bin eindeutig untervögelt, wenn ich schon daran denke, hier und jetzt in meiner Küche einen Kerl zu vögeln und ihm sein Hirn raus zu ficken.

Was anderes hat Sasuke nämlich nicht verdient!

Der soll runter von mir und das schnell.

Andernfalls fick ich ihn wirklich gleich auf meinem Küchentisch.

Und genau das will er doch, warum sonst schaut er mich dermaßen geil an, dass ich mir unbewusst auf die Unterlippe beiße, nicht versuche zu stöhnen, da er sich noch immer an mir reibt und zudem seine Zunge plötzlich an meinem Hals einsetzt.

Mehr und mehr schreie ich mich selber an, dass ich genau DAS nicht will, doch mein kleiner Freund sagt mir da was anderes, zuckt verdächtig in meiner Hose und will freigelassen werden.

Scheiße!

Entweder stopp ich ihn jetzt oder aber ich zerre ihn in mein Schlafzimmer und falle wie ein ausgehungerter Löwe über ihn her.

"Naru~to ..." Wieder schnurrt er, dieses Mal dunkler und das aus dem Grund, weil er extrem hart ist und sich gegen meinen Bauch drückt.

Der will ernsthaft genommen werden und ganz klar, wird er unter mir liegen.

Er heißt immerhin SasUKE und das schreit danach, dass er die Beine breit machen wird und nicht ich.

Meine Selbstbeherrschung schwindet immer mehr, neckt er mich doch mit Zähnen und Lippen am Hals, knabbert frech an der Haut, ehe er entschuldigend mit der Zunge drüber leckt.

Ein Zittern erfasst meinen Körper, ich schließe tatsächlich meine Augen und fange an zu genießen.

"Sasuke wir sollten ..."

"Schhhh" Weiter kommt er nicht, presst mir verlangend seine Lippen auf die meinigen und bringt mich zum Schweigen.

Elender Teufel, verdammt.

Er küsst verdammt gut, dazu verlangend und mit einer Ausdauer, die keinesfalls normal sein kann.

Immer ungeduldiger reibt er sich an mir, küsst dazu vernichtend meine Lippen und ich kann nicht anders, als ihm kräftig am Arsch anzupacken und in den Kuss zu stöhnen.

"Naruto?"

Verwirrt blinzle ich, sehe Sasuke an, der mir gegenüber sitzt und Kaffee trinkt.

Hab ich geträumt?

Och nö, das war nur ein fucking, geiler Traum.

Ich könnte kotzen, nicht aber, weil ich nen erotischen Tagtraum hatte, sondern, da ich wirklich hart bin und meine Hose extrem spannt.

Hoffentlich merkt er das nicht und wenn doch, dann soll er bitte nicht lachen oder mich damit aufziehen!

"Gehts dir gut, du wirkst etwas blass?", fragt Sasuke mich, worauf ich hastig nicke und inständig hoffe, dass er mir das abkauft.

"Ich denke schon", gebe ich noch unterstreichend von mir, nippe von meinem Kaffee und verziehe das Gesicht, da er nicht nur kalt ist, sondern auch noch bitter schmeckt.

Aufstehen und neuen holen geht aber nicht.

Noch immer hab ich ne Latte und wenn ich jetzt aufstehe, dann weiß Sasuke sofort, dass ich erregt bin.

Aufmerksam betrachte ich ihn, sehe sein Grinsen und ich muss unweigerlich schlucken, weil das echt alles bedeuten kann.

Himmel und Hölle, aber ich hasse dieses Kapitel und nein, ich hatte nur zu Anfang Spaß daran, es zu schreiben. Ich mag nun mal kein NaruSaku und schon gar keinen Lemon. Wer das auch so sieht, der braucht das Kapitel nicht zu lesen. Es wird auch der einzige Lemon zwischen Naruto und Sakura sein, denn schon bald nimmt die FF wieder an geballter Spannung zu. Da ich nun NaruSaku durch habe, kann ich schon mal sagen, dass noch drei Lemon kommen werden. Zwischen wem? Nun, das bleibt erst mal der Fantasie überlassen ;)

LG Deidara



Immer noch sitze ich am Küchentisch, starre mittlerweile in meinen Schritt und laufe zu allem Überfluss auch noch rot an, weil ich mir sicher bin, dass Sasuke irgendwas gemerkt haben muss.

Ich bin mir sogar sicher, dass er ziemlich breit grinst, mich ansieht und ...

Wo ist das verdammte Loch im Boden, wenn man es mal braucht?

Der lacht doch schon und fuck ey, der steht auf und, und ...

Ich mag gar nicht hinsehen, starre noch immer auf meine ausgebeulte Hose und wünsche mir nichts sehnlicher, als im Erdboden zu versinken.

"Geh einfach kalt duschen", höre ich ihn sagen, sehe verwirrt auf und direkt in sein Gesicht. "Oder soll ich dir helfen?"

Helfen? Wobei denn helfen?

Entweder höre ich Dinge, die nicht wirklich gesagt werden oder der zieht mich gerade schamlos auf, dieser blöde Hund!

Immer noch starre ich Sasuke an, werde dabei sogar deutlich roter im Gesicht und das merke ich nur daran, dass ich das Gefühl habe, meine Wangen würden regelrecht glühen.

"D-danke, aber ich brauche keine Hilfe, echt jetzt", erwidere ich sachlich, schlucke zeitgleich den Kloß in meinem Hals herunter und räuspere mich dezent.

"Schade", kommt es leise, aber dennoch deutlich von Sasuke und mir wird klar, dass ich mich also doch nicht verhört habe.

Unweigerlich muss ich deswegen sogar plötzlich breit grinsen, immerhin war es wirklich ein Angebot.

Und Angebote kann man auch ausschlagen oder darüber nachdenken.

"Vielleicht ein anderes Mal", murmle ich und steh schließlich doch auf.

Ich brauche nämlich ganz dringend doch noch einen Kaffee.

Allein schon deswegen, damit ich nicht wieder in erotische Träumereien verfalle.

Von Sasuke kommt keine Antwort, aber damit habe ich schon gerechnet, seufze lediglich und geh zu meiner Kaffeemaschine, in der mindestens noch zwei Tassen Kaffee sind.

Gerade, als ich mich mit meiner vollen Tasse in der Hand umdrehen will, spüre ich, dass Sasuke direkt hinter mir steht und oh Fuck ...

Bestimmt wieder nur ein beschissener Tagtraum.

Ich bin nicht mal schwul, aber seine Nähe macht mich derzeit echt wahnsinnig und das nicht im negativen Sinne.

Aber vermutlich bin ich nicht mal hetero, sondern einfach seit der Sache mit Deidara bi oder war es schon vorher, und habe es nur nie gemerkt.

Fakt ist, dass Sasuke schon ziemlich gut aussieht und seine Augen haben irgendwas an sich, was mich unweigerlich in eine Art Bann zieht.

Ich kann nicht anders, als ihn anzusehen, schweigend in seinen dunklen Augen zu versinken, die näherzukommen scheinen.

Noch bevor ich nach hinten ausweichen kann, spüre ich Sasukes Lippen auf meinen, blinzle einen Moment, ehe ich meine Augen schließe und es einfach genieße.

Er hat schließlich angefangen und ich bin kein Arschloch, der so was ausschlagen würde.

Er scheint nicht mal überrascht zu sein, dass ich den Kuss erwidere, sachte mit meiner Zungenspitze über seine Lippen lecke und kaum später folgt auch seine, stupst meine an und ein heißer Zungenkuss entflammt, den ich gar nicht lösen kann oder will.

Wo zum Teufel hat der Kerl das Küssen gelernt?

Ich mein Hallo, ich kann schon ziemlich gut küssen aber Sasuke ... der küsst einfach zu geil und ich kann irgendwie nicht genug davon bekommen.

Seine Lippen sind einfach der Wahnsinn, dazu weich und irgendwie auch sinnlich, was nicht gerade zu nem Kerl passt.

Aber Hey, ich genieße, lasse ich mich völlig fallen und vergesse fast, wo wir stehen.

Ich hab nicht mal die leiseste Ahnung, wann Sasuke mich auf die Anrichte gesetzt hat, mich verlangend weiter küsst und seine Hand unter mein Shirt schiebt.

Nur ein Kribbeln merke ich, welches sich wie ein kleiner Stromschlag anfühlt und ich gerne mehr davon hätte.

Sasuke scheint zu wissen, was er da macht, hat wohl schon Erfahrungen mit Männern und doch will ich mich ganz sicher nicht flachlegen lassen.

Nicht, dass ich Angst habe, aber das kratzt verdammt nochmal an meinem Stolz und nur, weil ich etwas kleiner bin, heißt das nicht, dass ich je den Uke spielen werde!

So wie es aber gerade aussieht, hat Sasuke genau das vor und das gefällt mir nicht und auch nicht, dass ich ein leises Kichern und ein empörtes Räuspern höre.

Sasuke hört es wohl ebenfalls, löst sich von mir und ich brauche einen Moment, um zu realisieren, dass sowohl Deidara als auch Itachi in der Küchentür stehen und uns anstarren.

Itachi starrt eher finster und das wiederum lässt mich heftig schlucken.

Wobei ...

Eigentlich hat Sasuke ja angefangen, mich geküsst und nicht umgekehrt.

Keine Ahnung, warum Itachi mich deswegen mit seinen Blicken erdolchen will.

Sasuke scheint es jedoch nicht zu stören, setzt sich wieder hin und doch seufzt er leise, weil er wohl gerne weitergemacht hätte.

Ich ja auch, aber immer muss hier wer stören.

Entweder gemeine Tagträume oder aber Itachi, der mich noch immer ermorden will.

Dabei hab ich doch wirklich nichts gemacht, auch vielleicht ein bisschen zu viel genossen und es als angenehm empfunden.

Der knutscht doch selber mit meinem besten Freund und nein, ich will ihn deswegen nicht umbringen, auch, wenn er so gar nicht zu Deidara passt.

Deidara hat nämlich nur das Beste verdient und das ist nicht Itachi.

Sasori passt viel besser zu ihm, auch, wenn er etwas kleiner ist.

Er ist nicht mal ansatzweise so arrogant, wie es Itachi ist und Sasori ist auch freundlicher.

Zu mir jedenfalls, aber das Leben ist leider kein Ponyhof und daher muss ich mich damit arrangieren, dass mein bester Freund mit Mister Oberkotz zusammen ist und der mich wohl immer noch lynchen will.

Doch bevor jemand was sagen kann, klingelt es an der Tür und ich stehe auf, gehe aus der Küche zur Tür und bin überrascht, dass Sakura vor dieser steht.

Schweigend geht sie an mir vorbei, bleibt dann aber doch stehen und dreht sich zu mir um.

"Du hast noch Besuch?", will sie wissen und deutet in Richtung Küche, betritt diese schließlich und begrüßt vorerst nur Deidara.

Itachi reicht sie die Hand, nickt und Sasuke beachtet sie erst gar nicht.

Warum auch immer.

Scheint, als mag sie ihn nicht, was wohl auf Sasuke genauso zutrifft, denn auch er macht nicht den Anschein, als sei er von ihrem Besuch angetan.

Ich meine sogar, dass er angewidert das Gesicht verzieht, aber ich kann mich auch täuschen.

Leise seufze ich, will mich wieder neben Sasuke setzen, der mittlerweile neben Itachi am Tisch sitzt, doch Sakura hat scheinbar andere Pläne und deswegen bleibe ich vorerst stehen.

Sakura will scheinbar allein sein, mich aus der Küche ziehen und doch wird sie von Itachi an der Tür gestoppt und kalt angesehen.

Eine ganze Weile sieht sie Itachi an, sagt nichts und ich frage mich, warum Itachi sie so ansieht, als wäre sie das Übel der Menschheit.

Keine Ahnung, was Itachi getan hat, aber Sakura geht einfach auf mein Zimmer und sagt nicht ein Wort.

Darüber mehr als verwirrt, sehe ich die Wurzel des Übels an und das nicht besonders freundlich.

Immerhin hat der gerade meine beste Freundin vergrault und ich frage mich ernsthaft, wie er das ohne Worte hinbekommen hat!

Der Typ wird mir mit jedem verdammten Tag unsympathischer und er kann froh sein, dass ich Deidara gerne habe, sonst wäre er jetzt hochkant rausgeflogen.

Aber lassen wir das, ich hab noch was vor und das hole ich mir jetzt.

Doch bevor ich mich an Itachi vorbeischleichen kann, hält der mich auf, drückt mich unsanft gegen den Türrahmen der Küchentür und sieht mich warnend an.

"Übertreib es nicht und tu dir selbst den Gefallen und hör auf, zu spielen! Du bist derzeit nämlich in einer mehr als beschissenen Lage und wenn Deidara nicht wäre, würde ich dir deinen Arsch nicht retten!"

Nani?

Was sollen die Worte jetzt?

Der hat doch nicht alle Nadeln an der Tanne, der Arsch!

Doch bevor ich was sagen kann, packt Itachi mich und katapultiert mich unsanft an die Wand im Flur.

Das tat sogar mir weh und doch sagte ich nichts, knurrte nur und sah Itachi wütend an.

Noch bevor er mich am kragen meines Shirts hochziehen kann, schreitet Deidara ein und auch Sasuke steht auf und kommt näher.

"Übertreibt es nicht, hm. Naruto weiß nicht was er ist und es ist auch nicht deine Aufgabe, ihm das zu sagen!" Beschwichtigend legt er Itachi die Hand auf die Schulter, ehe er mir die Hand reicht und mich hochzieht.

Kurz bedanke ich mich bei Deidara, werfe Itachi nochmals einen bitterbösen Blick zu und zucke aber, als der erneut auf mich zukommt und den Blick nicht minder kalt erwidert.

"In drei Tagen gehen Sasuke und du ins Coconut und ich erwarte, dass ihr beiden es bis dahin auf die Kette kriegt."

Was denn auf die Kette kriegen?

Verwirrt werfe ich einen Blick zu Sasuke, der aber weder etwas sagt, noch sich irgendwie bewegt.

Immerhin sagt mir der Club etwas und ich kann mir nicht vorstellen, was ich genau in diesem soll.

Da wimmelt es nur so von leichten Mädchen und schmierigen Typen und da will ich auf gar keinen Fall hin, auch, wenn Itachi das durchaus wohl ernst meint.

Sein Blick sagt es jedenfalls und lässt mich schlucken, ehe ich stramm wie ein Soldat nicke und mich endlich in mein Zimmer begebe, wo immerhin Sakura auf mich wartet.

Kurz atme ich tief durch, trete dann ein und schmunzle, als ich sehe, dass Sakura bäuchlings auf meinem Bett liegt und noch nicht mitbekommen hat, dass ich anwesend bin.

Erst, als ich mich leise räuspere, dreht sie sich um, lächelte und winkt mich zu sich.

Gerne komme ich der stummen Aufforderung nach, setze mich an die Kante meines Bettes und sehe sie eingehend an. "Was hat Itachi zu dir vorhin gesagt?"

"Er hat nichts gesagt, nur komisch geguckt und mehr weiß ich nicht", antwortet sie mir, setzt sich auf und lehnt sich von hinten an mich an.

Sie riecht gut, trägt wieder den Duft, den ich besonders an ihr mag und schmiegt sich noch enger an mich.

Ihr Atem kitzelt angenehm an meinem Hals, streift wie beabsichtigt meine empfindliche Haut und lässt mich zufrieden brummen.

Sie weiß ganz genau, was und wie ich es mag, verführt zu werden und das hat sie definitiv vor.

Warum sonst setzt sie ihre Lippen ein, streichelt damit meine hitzige Haut und gleitet schließlich frech mit der Zunge hoch zu meinem Ohr, wo sie einmal neckisch beißt.

Genießend schließe ich die Augen, lege den Kopf seitlich und gebe ihr damit mehr Platz, den sie auch gerne weiter ausnutzt, ehe sie ihre Hände unter mein Shirt wandern lässt.

Normal verwöhne und verführe ich sie, doch heute lass ich es zu, dass sie Regie übernimmt, mich spielerisch reizt und genau weiß, was mich antörnt und was nicht.

Ihre Finger wandern von meinem Bauch hoch zu meiner Brust, entlocken mir ein Seufzen, ehe ich den Kopf etwas mehr drehe und versuche ihre Lippen einzufangen.

Sie entzieht sich mir, lacht leise und doch gebe ich nicht auf, packe sie und bringe sie mit einer fließenden Bewegung unter mich.

Schon jetzt sehe ich ihren leicht fiebrigen Blick, ihr Verlangen und die aufsteigende Lust in ihren Augen, die mich immer wieder in ihren Bann ziehen.

Ihre Lippen sind leicht geöffnet, laden dazu ein, von mir verlangend geküsst zu werden und doch tu ich ihr den Gefallen nicht, lege stattdessen meine Lippen an ihren Hals und liebkose diesen bis hoch zu ihrem Ohr.

Sanft ziehe ich mit den Zähnen an ihrem Ohrläppchen, lasse meine rechte Hand dabei unter ihr Oberteil gleiten und streichle sanft ihren Bauch.

Ein leises Seufzen ihrerseits verrät mir, dass sie es genießt, sich fallen lässt und sich mir entgegenbringt, nur um mehr von mir und meinen heißen Lippen zu bekommen.

Und frech, wie ich bin, gebe ich ihr mehr, fahre mit der Hand hoch zu ihrer Brust, knete sie leicht und zwickte sanft in ihren Nippel, der sich mir wollüstig entgegenstreckt.

Ein Zittern erfasst ihren Körper, sie drängt sich mir entgegen und stöhnt leise in mein Ohr.

Bei Kami, wie ich es liebe, wenn sie sich so gibt, sich anfängt an mir zu reiben und mir damit den Verstand raubt.

Hektisch ziehe ich sie daher hoch, streife ihr Oberteil aus und auch meines folgt und landet irgendwo auf dem Boden, ebenso ihr BH, der auf dem Schreibtisch zum Liegen kommt.

Es kümmert mich nicht, denn ich hab ihrer Brüste im Fokus, verwöhne sie gekonnt mit Lippen, Zähnen und meiner Hand, lausche ihrem Seufzen und Stöhnen, ehe sie ihre Hand auf meinen Arsch legt und sanft zudrückt.

"Naruto, bitte ...", haucht sie, sieht mich dabei verlangend an und leckt sich über die Lippen und ich kann deutlich sehen, wie erregt sie jetzt schon ist.

Dabei hab ich nicht mal viel gemacht, aber sie war schon immer schnell geil und feucht zu kriegen und doch hab ich keine Lust, sie jetzt schon zu nehmen.

Fies grinse ich, fange ihre herrlichen Nippel wieder mit meinen Lippen ein, umschmeichle sie mit meiner Zunge und fahre mit meiner Hand langsam unter ihren Rock, in ihr Höschen und deutlich fühle ich klebrige Nässe an meinen Fingern.

Fordernd dringe ich mit einem Finger in sie ein, erfreue mich an ihrem spitzen Lustschrei und fingere sie, bis sie sich heftig an mich krallt und ihrem ersten Höhepunkt erliegt.

"Nimm mich endlich", keucht sie noch immer, sieht mich zufrieden schnaufend an und platziert frech ihre Hand in meinen Schritt, packt ordentlich zu und nun bin ich es, der heißer stöhnt und sich kaum später hastig der Hosen entledigt.

Jetzt gibt es kein Halten mehr und als sie auch noch so einladend ihre Beine spreizt, kann ich nicht anders, als mich über sie zu beugen und mit einem gezielten Stoß in ihre heiße Grotte vorzudringen.

Himmel und Hölle, sie ist so nass und so willig, schlingt ihre Beine um mich und drückt mich nur noch tiefer.

Das hält doch kein Mann aus, nicht diese Enge, die Hitze, die mich umgibt und mich dazu veranlasst, mich erst langsam zu bewegen und dann das Tempo zu erhöhen, nachdem Sakura nach mehr verlangt.

Ich gebe ihr mehr, stoße sie in den Himmel und dann in die Hölle und wieder zurück.

Verzückt klammert sie sich an mich, gibt sich mehr und mehr hin und stöhnt immer wieder meinen Namen, ehe sie erneut kommt.

Und wie sie kommt, engt mich völlig ein und nun bin ich es, der gewaltig kommt, laut stöhnt und sich eine gewaltige Ohrfeige einfängt.

Fuck, was war das denn jetzt?

Wieso krieg ich von Sakura erst eine geknallt und werde dann noch fast aus dem Bett getreten?

War ich so schlecht?

Mich erst mal sammelnd sehe ich auf, direkt in Sakura zorniges Gesicht, die sich aber bereits ihre Sachen schnappt, anzieht und mir erneut eine scheuert, die sich gewaschen hat.

"Sakura?" Verwirrt und mir die Wange reibend, ziehe auch ich mich an, jedenfalls meine Hosen, renne ihr nach, da sie wie von der Tarantel gestochen aus meinem Zimmer stürmt.

Wohlgemerkt so laut schimpfend, dass Deidara, Itachi und auch Sasuke aus der Küche kommen, sie mit hochgezogener Augenbraue ansehen und da rastet sie schließlich ganz aus.

Sie geht auf Sasuke los, will ihm eine verpassen und wird aber von Itachi am Handgelenk gepackt und aufgehalten. "Wage es dir ja nicht!"

"Halt du dich daraus", schnarrt sie Itachi an, reißt sich mehr oder weniger los und sieht Sasuke an, als würde sie ihn gleich umbringen wollen.

Sasuke gibt sich allerdings unbeeindruckt, geht sogar auf sie zu und bleibt direkt vor ihr stehen.

Angespannt sehe ich zu, beiße mir auf die Unterlippe und sehe kurz zu Deidara.

Das ist jetzt echt nicht wahr!

Der Sack hat das Popcorn ausgepackt, futtert und sieht aus, als würde er ein Drama im Kino verfolgen!!

Der hat doch den Schuss nicht gehört, der dämliche Idiot.

Und Itachi?

Der sieht aus, als würde er gleich mich oder doch Sakura killen.

Himmel, wo bin ich hier nur hin und reingeraten?

"Was ist eigentlich dein Problem, Sakura?", fragt Deidara, schiebt sich noch eine Handvoll Popcorn in den Mund und weicht aber im selben Moment aus, da Sakura scheinbar nun ihn auf dem Schirm hat und wütend anfaucht.

"Der da ist mein Problem!" Sakura deutet auf Sasuke und fragend hebe ich die Augenbraue, verstehe noch immer nicht, was er damit zu tun haben soll, dass ich geschlagen wurde.

"Und weiter?", will Itachi genervt wissen.

"Der hat meinem Naruto dermaßen den Kopf verdreht, dass er seinen Namen stöhnt, während er mich fickt!" Am Schluss wird sie immer lauter, schreit Itachi regelrecht an und doch gibt er sich unbeeindruckt und lächelt nur müde.

"Ihr hattet und werdet nie eine Beziehung haben. Nenne es einen netten Zeitvertreib. Mehr war es nicht."

Bitte was?

Verwirrt sehe ich Itachi an und auch Sakura weiß nicht recht, was sie darauf sagen soll.

Ihr klappt der Mund auf, dann schließt er sich wieder und noch bevor einer reagieren kann, dreht sie sich um, verpasst Sasuke eine heftige Ohrfeige und verlässt mein Haus.

Wohlgemerkt mit zugeknallter Tür.

"Die sind wir los." Erleichtert atmet Itachi aus, nimmt sich etwas Popcorn und geht zurück in die Küche.

Was war das gerade eben und was meinte Sakura bitte damit, ich hätte Sasukes Namen gestöhnt?

Kurz sehe ich zu Sasuke, bemerkte, dass seine rechte Wange ziemlich rot ist und geh daher zu ihm, streichle über diese und sehe ihn eingehend an.

"Tut es sehr weh?"

Er schüttelt den Kopf, legt seine Hand auf meine und unterbricht so mein Streicheln.

"Sie hat recht, du hast tatsächlich meinen Namen gestöhnt, als du kamst."

Ne, oder?

Das war jetzt nicht wahr, das konnte er doch unmöglich gehört haben!

So laut war ich nicht, schon gar nicht so laut, dass man mich bis in die Küche gehört haben muss.

Der zieht mich doch jetzt auf, echt jetzt!

Blass wie eine Leiche sehe ich Sasuke an, nehme sogar meine Hand weg und weiß nicht so recht, was ich davon jetzt halten soll.

Itachi und Deidara haben doch auch nichts gehört oder doch?

Unsicher sehe ich in die Küche, dann wieder zu Sasuke, der erneut den Kopf schüttelt. "Nur ich habe es gehört. Itachi und Deidara haben nichts mitbekommen."

Das wird ja immer besser, echt jetzt.

Wie kann er mich hören und die beiden anderen nicht?

Da ist doch was ober faul.

"Wie kann das sein?", will ich wissen, sehe Sasuke gestochen scharf an und erwarte eine zufriedenstellende Antwort.

"Ich erkläre es dir, aber nicht hier." Sasuke nimmt mich an der Hand, zieht mich zu meinem Zimmer und ich frage mich ernsthaft, ob er mir das wirklich erklären will.

Itachi scheint uns jedenfalls nicht zu folgen und auch Deidara bleibt in der Küche sitzen, sieht nicht so aus, als würde er sich jetzt einmischen.

Auch gut, aber verdammt ... ich will wissen, wie das sein kann und was das überhaupt hier alles soll.

Mir schwirren derzeit so viele Fragen in meinem Kopf, drücken mir scheinbar auf mein Hirn und vielleicht bin ich deswegen auch so durcheinander und habe Sasukes Namen gestöhnt.

Anders kann ich mir das nämlich auch nicht erklären.

Wenn ich aber ehrlich bin, ist, beziehungsweise war Sakura die Einzige, mit der ich je Sex hatte.

Nicht mal ne Beziehung hatte ich, ging ja immer irgendwie schief und das lag sicher nicht nur an mir.

Mit Temari ging es nach nicht mal zwei Tagen in die Hose und auch Hinata war irgendwie recht schnell weg und hat sich lieber mit Kiba eingelassen.

Vielleicht bin ich auch nicht für Beziehungen gemacht oder ich bin ernsthaft bi und steh mehr auf Männer.

So in Gedanken merke ich nicht mal, dass wir bereits in meinem Zimmer sind, ich vor meinem Bett stehe und Sasuke sich ans Fenster gesetzt hat.

Erst, als er mich anspricht, mich aus den Gedanken reißt, sehe ich mich verwirrt um und dann doch zu ihm.

Sasuke sitzt ganz ruhig da, schaut zum Fenster heraus und hat den Kopf auf seinen angezogenen Knien abgelegt, wirkt dadurch irgendwie ...

Keine Ahnung, aber der Anblick gefällt mir und ich fange an, ihn mit offenem Mund anzustarren, was ich nicht mal wirklich will.

Auch nicht, dass ich auf ihn zugehe, direkt vor ihm stehen bleibe und meine Hand nach ihm ausstrecke, welche anfängt durch seine schwarzen Haare zu fahren, feststelle, dass sie ganz weich sich anfühlen.

"Sasuke?", frage ich schließlich leise, warte, bis er mich ansieht und muss unweigerlich schlucken.

Er sieht mich mit einem Blick an, der meine Knie weich werden lässt und Himmel und Hölle, seine Augen.

So schwarz, so tief, so ... sexy?

Kurz schüttle ich mich, versuche mich zu fassen und kann doch nicht aufhören, ihn anzusehen.

Sasuke lächelt nur, lässt mich sogar weiter durch seine Haare streichen und scheint zu überlegen, was er sagen soll.

Oder er genießt einfach nur, was ich mir aber nicht vorstellen kann.

"Ich kann dich immer hören, wenn du in meiner Nähe bist", erklärt er mir schließlich, lächelt erneut und rutscht schließlich von der Fensterbank herunter und steht nun viel zu dicht vor mir.

Er kann bitte was, mich hören, wenn er in der Nähe ist und andere wohl nicht oder habe ich jetzt etwas falsch verstanden?

Man ey, schon wieder so viel Fragen, die mich wahnsinnig machen und mein Hirn buchstäblich ficken!

"Und weiter?"

Sasuke sieht mich aus seinen dunklen Augen an und eine Weile sagt er nichts, was mir so gar nicht gefällt, da ich endlich wissen will, was hier los ist und warum Sasuke so was kann.

"Hast du dich noch nicht gefragt, warum ich immer nur nachts hier bin oder warum du meine Nähe suchst und das, obwohl du offensichtlich auf Frauen stehst?"

Öhm ... Mein Gesichtsausdruck wechselt von verwirrt zu fragend, dann zu angespannt und schließlich sieht es aus, als wolle es sich verzweifelt verkriechen.

Ich habe mich schon vieles gefragt, aber doch nicht, warum Sasuke nur nachts herkommt.

Bestimmt, weil er am Tag arbeitet.

Er arbeitet doch, oder nicht?

Wieder sehe ich aus, als würde mein Gesicht weglaufen wollen, mein Mund klappt auf, dann wieder zu und ich muss mir eingestehen, dass hier irgendwas ganz gewaltig faul ist.

"Erkläre es mir." Zu mehr bin ich nicht imstande, fühle mich irgendwie unwohl und doch wohl, da Sasuke noch immer vor mir steht und mich ansieht.

"Ich bin ein Wesen der Nacht, ein Vampir und du bist mein Seelenpartner."

Vampir und ich sein Seelenpartner?

Ich weiß gerade echt nicht, was ich sagen soll, nicke daher und versuche es zu verstehen.

Macht sogar Sinn, denn es erklärt, warum ich ständig seine Nähe suche, mich sogar anfassen und küssen lasse.

Aber was macht ein Seelenpartner denn?

"Ich brauche ab und an dein Blut und du meins. Ich, um zu leben und du, damit du nicht stirbst." Sasuke geht ein Stück weg von mir, will scheinbar, dass ich das erst mal sacken lasse und setzt sich stattdessen auf meinen Schreibtisch.

"Außerdem kannst du so meine Gedanken lesen und ich deine", fährt er fort, spielt mit einem meiner Bleistifte und räuspert sich schließlich.

Was kommt denn jetzt noch und kann es noch schlimmer kommen?

Fragend sehe ich zu Sasuke und mir ist, als würde er rot werden, wendet sogar den Blick ab und weicht mir aus.

Och Gott wie süß und er ist ein Vampir?

Wohl eher ein ukiger Vampir und das gefällt mir gerade verdammt gut.

Ich muss sogar breit grinsen, leise lachen und nun sieht Sasuke mich verwirrt an, ehe er zu fauchen beginnt und sich wegdreht.

Hat er jetzt meine Gedanken gelesen?

Maaa ich will auch!!!

Das ist unfair, wenn er meine, ich aber seine nicht lesen kann.

Beleidigt ziehe ich eine Schnute, sehe aber dennoch zu Sasuke und mustere ihn.

Süß ist er ja, dazu verdammt sexy und seine Augen erst.

Die haben etwas an sich, dass mir ganz anders wird.

Ebenso sein Geruch.

Herb und betörend und ich kann nicht anders, als zu ihm zu gehen und bestimmt liegt das an dieser Seelenpartnersache.

Mein Körper tut einfach das, was er will und nicht, was ich will und doch wehre ich mich gar nicht erst dagegen.

Jetzt weiß ich auch, was Sasuke in der Küche gemeint hat und warum er sagte, dass ich gut riechen würde.

Er riecht meine Sexuallockstoffe und ich seine und daher habe ich vorhin wohl auch so auf ihn reagiert, habe geträumt und ...

Scheiße.

Entsetzt blinzle ich und mir wird klar, dass Vampire ziemlich dominant sind.

Ich meine, seht euch Itachi an.

Der liegt sicher nicht unter Deidara und er macht auch nicht den Anschein, als würde er das je wollen.

Mist, verdammter.

Ich will keine Uke sein!

Das gefällt mir nicht, wenn ich irgendwann ...

Ich mag nicht mal darüber nachdenken, schüttel mich und höre ein leises Lachen, was mich augenblicklich zu Sasuke sehen lässt und grummelnd sehe ich ihn nun an.

Der hat doch schon wieder meine Gedanken gelesen, der blöde Arsch!

"Was ist so lustig?", murre ich, verschränke die Arme vor der Brust und gebe mich bockig, da ich echt angepisst bin.

"Du machst dir zu viele Gedanken", erwidert Sasuke mir, worauf ich leise schnaufe, dann aber seufze und mir einfällt, dass ich Durst habe.

"Ich geh kurz in die Küche", erkläre ich daher, auch, wenn ich mir sicher bin, dass Sasuke ohnehin weiß, wohin ich will und was ich machen möchte.

Nochmals seufze ich leise, öffne die Tür und gehe nachdenklich in Richtung Küche, wo ich direkt von Itachi angesehen werde und das mit einem Blick, dass ich am liebsten wieder auf mein Zimmer gehen würde.

"Und?", fragt er mich ruhig und ich bleibe einen Moment stehen, setze mich erst dann in Bewegung und hole mir mein Glas Wasser.

"Was willst du jetzt hören?", frage ich gegen, nehme einen Schluck und stelle das Glas vor mir auf den Tisch, werfe Itachi einen ernsten Blick zu und dann zu Deidara, der leise seufzt, aufsteht und sich auf Itachis Schoß setzt.

"Habt ihr es geklärt?" Seine Stimme nimmt einen leicht knurrenden Unterton an und nun wird mir auch klar, warum Deidara da sitzt, wo er eben sitzt.

Ich nicke daher lediglich, schlucke jedoch und will ganz schnell wieder zurück in mein Zimmer.

"Gut, das ist sehr gut." Itachi lächelt sogar und ich frage mich ernsthaft, was mit dem nicht ganz richtig ist.

Seit wann kann der bitte lächeln und dann noch so freundlich?

Wohl die Ruhe vor dem Sturm und wenn Sasuke und ich irgendwann mal Streit haben, dann gefriert es wieder und Itachi reißt mir endgültig den Kopf ab.

Ganz wohl ist mir nicht, weswegen ich mein Glas schnell greife und wieder zu Sasuke in mein Zimmer verschwinde.

Sasuke sieht mich an, ahnt scheinbar schon, was los ist und muss schließlich grinsen, was nicht wirklich zu ihm passt.

Ich mag mehr sein Lächeln, ein Grinsen passt eher zu Deidara, aber nicht zu einem Vampir.

Was bedeutet dieses Grinsen überhaupt?

Gedanken kann ich immerhin keine lesen und das, obwohl ich es laut ihm können sollte.

Unweigerlich muss ich schlucken, bleibe vorerst an der Tür stehen, presse mich mit dem Rücken dagegen und doch kommt Sasuke lauernd auf mich zu.

Immer noch mit diesem Grinsen im Gesicht.

Scheiße, was hat der vor?

"Sasuke?"

Keine Antwort kommt von ihm, er leckt sich lediglich über die Lippen, drückt mich nur noch mehr gegen die Tür und betrachtet mich eingehend.

"Ich brauche dein Blut und du brauchst meins."

Blut, etwa jetzt?

Er will mich doch jetzt nicht ernsthaft beißen?

Sicher tut das weh und nein ... ich will das nicht. Noch nicht.

Warum will Sasuke jetzt mein Blut? So ausgehungert sieht er doch gar nicht aus, eher gesund, eben wie jemand, der gar keines braucht. Schon gar nicht meins.

"Muss das sein?", frage ich daher zaghaft, schlucke erneut und versuche Sasuke irgendwie doch noch auszuweichen.

Erfolglos, denn er ist schneller, erkennt meinen Fluchtversuch und presst mich nur noch mehr gegen die Tür.

Ich will nicht gebissen werden, sicher tut das weh und wer weiß, was es mit mir macht.

"Hab keine Angst", schnurrt er, was mich jedoch kein Stück beruhigt, denn es wird verdammt wehtun, wenn er mir in den Hals beißt und mich aussaugt. Heftig beginne ich zu zappeln, will noch immer nicht und kneife zudem meine Augen zusammen.

Sasuke scheint das nicht zu stören, er nimmt lediglich meinen Arm, küsst kurz mein Handgelenk, leckt mit der Zunge darüber und beißt schließlich zu. Wieso beißt er jetzt in meinen Arm? So ganz verstehe ich das nicht, wundere mich aber, dass es nicht schmerzt und warte geduldig, bis er fertig mit trinken ist.

Bevor ich aber fragen kann, warum er mich dahin gebissen hat, beißt er sich selber, reicht mir seinen Arm und fordert mich auf, ebenfalls zu trinken.

Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, dennoch tu ich, was er verlangt, greife seinen Arm und lecke vorsichtig das Blut ab, was aus der recht kleinen Wunde austritt. Der Geschmack ist wie zu erwarten metallisch, aber auch süß und die Mischung ist daher nicht so schlimm, veranlasst mich sogar dazu noch etwas mehr zu trinken und das so lange, bis Sasuke sich mir entzieht und ansieht.

"Das reicht." Dennoch grinst er mich dabei an und mir ist, als würde er etwas sagen und doch bewegte er seine Lippen kein Stück. War das gerade ein Gedanke, den ich gehört habe? Bitte nicht, denn der war ziemlich eindeutig, wenn nicht sogar anzüglich und das gefällt mir nicht.

"Sasuke hör auf so was zu denken!", knurre ich daher leicht gereizt und noch immer grinst er und sieht mich abschätzend an.

"Was denke ich denn?"

Er weiß doch genau, was er denkt. Mich muss er das nicht fragen oder will er mich jetzt ernsthaft testen? Wenn das der Fall ist, dann bitte. Frech, wie ich bin, grinse ich Sasuke an, lecke mir dabei über die Lippen und fasse mir bewusst in meine Hose.

"Hast du nicht gerade daran gedacht, wie es ist, wenn ich stöhnend unter dir ..."

"Was macht ihr da?" Itachi steht plötzlich in der Tür, sieht erst Sasuke an und dann mich, ehe er die Augenbraue hochzieht und an meiner Hand hängen bleibt.

Scheiße, wo kommt der jetzt her? Gott, ist das peinlich. Zumal meine Hand noch immer in meiner Hose ist und nicht den Anschein macht, als würde ich sie da die nächsten Sekunden herausbekommen.

Daher grinse ich einfach breit, nehme die noch freie Hand und winke gelassen Itachi zu, der mich noch immer kritisch betrachtet und schließlich anfängt zu lachen.

Was lacht der jetzt bitte? Sehe ich so komisch aus? Selbst sehe ich an mir runter, erkenne aber nichts und rolle deswegen mit den Augen. "Ja, ja, sehr witzig, Itachi."

Noch immer lacht er, wischt sich einige Tränen weg und schüttelt sich. "Tut mir leid, Naruto, aber das ist ein Bild, dass selbst ich so noch nicht erlebt habe."

"Ach Deidara fasst sich also nicht in die Hose?"

"Nein", ist die knappe Antwort und verdutzt gucke ich Itachi an, da ich das so gar nicht glauben will.

Ernsthaft? Itachi will mich doch verarschen! Als würde Deidara sich nicht in die Hose fassen und damit ...

Wobei?

Vielleicht haben die auch gar keinen Sex, kann ja sein.

Genau will ich das aber nicht wissen, hole daher endlich die Hand aus meiner Hose und lasse sie locker an meinem Körper baumeln. Nicht, dass sie nochmal wandern geht und Itachi zum Lachen bringt.

Sieht nämlich ziemlich schräg aus, wenn er lacht und es ist zudem ungewohnt, da er sonst so kalt wirkt.

"Sasuke hat dich also gebissen, ja?", will er wissen, worauf ich nicke.

"Gut, du hast bei ihm auch getrunken?"

Wieder nicke ich und zufrieden dreinschauend wendet sich Itachi ab, schließt hinter sich die Tür und doch lacht er schon wieder, als er der Meinung ist, ich würde es nicht mehr hören.

Blöder Arsch, als ob das so witzig ist. Aber lass ich ihm eben seinen Spaß. Soll er lachen und dran ersticken!

"Was war das jetzt?", frage ich mich dennoch laut, erhalte aber außer einem Schulterzucken keine Antwort von Sasuke. Eher sieht er mich an, als will er noch immer wissen, was er vorher gedacht hat. Gut, aber dieses Mal ohne Hand in der Hose. Nicht, dass Itachi noch an einem chronischen Lachanfall stirbt.

"Du hast daran gedacht, wie ich stöhnend unter dir liege und dich anbettle", grinse ich breit und wackle dazu unterstreichend mit den Augenbrauen.

"Tatsächlich?" Mir scheint, als will Sasuke mich aufziehen, dabei weiß ich ganz genau, dass er das gedacht hat und sogar immer noch zum Teil denkt. Der macht es mir aber auch nicht leicht, aber das kann ich auch, drehe mich daher bockig weg und frage mich, ob man solche Gedanken eigentlich auch unterdrücken kann. Ich sollte das aber Deidara lieber fragen, der kennt sich da bestimmt besser aus.

Außerdem spreche ich mit ihm noch am liebsten.

"Man kann sie sperren, aber wo bleibt denn da der Spaß?" Ohne es zu merken, steht Sasuke erneut vor mir, streichelt mir über die Wange und sieht mich ernst an. "Wir sollten jetzt aber lieber über diese Bar sprechen."

Reden, Sasuke will jetzt ernsthaft über das Coconut sprechen? Wie gemein ist da denn? Gerade wo es anfing Spaß zu machen, aber gut, reden wir.

Ich ziehe mich zurück, setzte mich, besser gesagt werfe ich mich auf mein Bett, stecke mir ein Kissen in den Rücken und mache es mir erst mal bequem. Sasuke bleibt an Ort und Stelle stehen, sieht aber zu mir und schüttelte den Kopf.

Hab ich etwa irgendwas gedacht? Nicht, dass ich wüsste, aber gut, ich lieg auch im Bett und da kann man schon mal komisch denken. Abwartend sehe ich Sasuke an, warte, dass er endlich mal anfängt zu reden und rolle mich auf den Bauch.

"Wir werden getarnt in diesen Club gehen und einem gewissen Pain auf den Zahn fühlen."

Pain? Nie gehört. Wer soll das sein? Der Mörder meines Vaters oder wieder so eine Made, die die Drecksarbeit erledigt?

"Inwiefern getarnt?", will ich neugierig wissen.

Sasuke grinst mich nur an, winkt gelassen ab und ich habe das dumme Gefühl, dass da irgendwas kommt, was mir so gar nicht zusagen wird.

Abwartend sehe ich ihn noch immer an, erhalte keine Antwort und seufze genervt auf, ehe ich merke, dass er neben mir sitzt und ich mich nun wieder frage, wie schnell er das bitte wieder gemacht hat.

"Es ist viel verlangt, aber nur so, erkennt uns keiner und ich bin mir auch sicher, dass dieser Pain mehr weiß, als ihm lieb ist." Sasuke streichelt mir über den Kopf und spätestens jetzt ahne ich, dass es etwas sein wird, was ich auf den Tod nicht leiden kann.

"Nun sag es schon", murre ich leise und zieh eine bockige Schnute.

"Nun ja, du wirst die Frau spielen."

Was soll ich machen, eine Frau spielen? Ist Sasuke was auf den Kopf gefallen, hat er zu heiß gebadet oder was soll das? Wenig begeistert sehe ich ihn an, hebe meine Hände und schüttle entgeistert den Kopf.

"Vergiss es, da mache ich nicht mit!"

Ich zieh doch keine Frauenkleider an. Nein, das kann er selber machen, wenn ihm danach ist. Mir steht da echt nicht der Sinn nach und wenn das ein schlechter Scherz sein soll, dann ist es ein verdammt schlechter.

"Naruto, bitte."

"Nein, und das ist mein letztes Wort!" Bockig plustere ich meine Wangen auf, drehe mich weg und ziehe mir die Decke über den Kopf.

Leise höre ich Sasuke seufzen, dann steht er wohl auf, verlässt mein Zimmer und lässt mich alleine.

Schön, soll er wegbleiben. Mir egal. Was soll diese bescheuerte Idee überhaupt? Ich will zwar den Mörder meines Vaters finden, aber sicher nicht, indem ich mich zum Affen mache und mich in Frauenkleider stecken lasse. Da hört der Spaß ganz offensichtlich auf.

Wirklich lange alleine lässt man mich aber nicht, geht doch die Tür auf und irgendwer betritt mein Zimmer, setzt sich zu mir auf mein Bett und streichelt mir über den Kopf. Der Hand nach zu urteilen Deidara.

Kurz stecke ich meinen Kopf hervor, überzeuge mich davon, dass er es wirklich ist und komme schließlich doch raus.

"Schickt Sasuke dich jetzt vor, ja?" Immer noch bin ich bockig, setze mich im Schneidersitz hin und knuffe mein Kissen gegen meinen Bauch.

"Ja und Nein", erwidert Deidara, ehe er zur Tür sieht und kurz lächelt.

Was will Itachi jetzt hier? Auch noch reden, mir aufzwingen, als Frau herumzulaufen? Ich will das nicht. Da können sie noch so viel reden.

Itachi sagt zum Glück nichts, kommt aber näher und noch bevor ich irgendwas sagen kann, macht es Flop und mir bleibt fast die Spucke weg.

Neben mir sitzt Deidara, wohlgemerkt als Blondine und das ziemlich echt. Fassungslos starre ich ihn an, dann auf seine mehr als üppige Oberweite.

"Ist das echt?", frage ich, fasse sie sogar an und grinse, als ich Itachi leise knurren höre. "Hey, ganz ruhig. Ich kenne Deidara länger und außerdem wären die mir zu groß."

Trotzdem bin ich erstaunt, dass Deidara ne Frau ist und das ganz ohne, dass er sich irgendwie umziehen musste. "Wie geht das?"

"Es ist eine Illusion. Nur du siehst ihn so, während ich Deidara als Mann sehe."

Schräg, aber irgendwie gefällt mir das und wenn das bei mir auch so klappt, dann muss ich nicht wirklich Kleider anziehen. Immer noch fasziniert sehe ich Deidara an, grinse und fahre durch sein noch viel Längeres und offenes Haar. Es fühlt sich anders an, weicher, dazu seidig und ich will gar nicht aufhören, es anzufassen.

"Das ist ..." Mir fehlen die Worte, doch ziehe ich meine Hand zurück, nachdem Itachi erneut ein leises Knurren verlauten lässt. Der soll sich mal nicht so anstellen, das sind nur Haare und nichts anderes. Ich habe Deidara schließlich nicht in die Hose gefasst und das tu ich auch nicht. Lebensmüde bin ich nicht und mit einem muffigen Itachi leg ich mich nicht an.

"Hast du es jetzt verstanden?", fragt Itachi mich, beruhigt sich wieder und löst die Illusion wieder auf. Deidara ist wieder männlich, grinst mich an, erhebt sich dann aber und verlässt zusammen mit Itachi mein Zimmer.

Kaum zu glauben, der kann ja richtig eifersüchtig werden und das, obwohl ich nichts gemacht habe. Okay, das mit der Brust war mies, aber Haare?

Hallo, es sind nur Haare, und zwar auf dem Kopf.

Reagiert Sasuke etwa auch so, wenn mir jemand zu nahe kommt? Überlegend blicke ich zur Tür, wundere mich, wo er überhaupt ist und schließe einfach mal darauf hin, dass er angefressen ist.

Leise seufzend stehe ich auf, tappe aus meinem Zimmer raus und in die Küche, wo tatsächlich auch Sasuke sitzt.

"Hey." Grüßend hebe ich die Hand, gehe aber zielstrebig zur Kaffeemaschine und nehme mir eine Tasse. Erst dann setz mich an den Tisch und betrachte Sasuke nachdenklich.

"Alles okay?", will ich nach einer Weile wissen, bekomme aber nur ein "Hm" zur Antwort und frage nicht weiter nach. Wenn er bocken will, dann bitte.

Ist ja nicht so, dass ich damit ein Problem hätte und immerhin hätte ich Grund genug hier pissig zu sitzen und nicht er.

"Naruto macht es." Itachi durchbricht die kurze Stille und nun rührt sich Sasuke endlich mal und wendet sich an mich. "Stimmt das?"

"Jap", erwidere ich knapp, nehme einen großen Schluck Kaffee und stelle ihn schließlich auf den Tisch.

"Gut", ist die Antwort von Sasuke und ich habe das blöde Gefühl, dass er noch immer sauer ist. Nur wegen was?

"Sasuke, was ist los?" Vielleicht krieg ich es über Gedanken heraus, immerhin höre nur ich die und niemand anderes.

Sasuke sieht mich erst an, dann ruckte er ganz leicht mit dem Kopf in Richtung Deidara und dann kommt auch mir langsam in den Sinn, was sein Problem ist.

Sasuke ist eifersüchtig und das, weil ich Deidara an die Brust gefasst habe. Ist ja niedlich.

"Das war nur eine Brust, dazu keine Echte, echt jetzt!"

"Mir egal. Fakt ist, dass du sie dennoch angefasst hast." Sasuke steht auf, geht aus der Küche und ich folge ihm, da ich das so nicht auf mir sitzen lasse und ich keinen Bock habe, dass er die nächsten Tage muffig ist.

"Sasuke, warte", bitte ich ihn, hole ihn im Flur ein und hindere ihn am Gehen. In mein Zimmer wollte er nämlich nicht, eher aus der Wohnung und raus aus dem Haus.

Sagen tut er nichts, gibt mir lediglich einen Kuss auf die Stirn und verpisst sich dann doch. Er ist eben einfach zu schnell. Leise seufze ich, als die Tür unten ins Schloss fällt und ich somit weiß, dass er weg ist.

Nachdenklich und leicht gefrustet gehe ich in mein Zimmer, werfe mich aufs Bett und starre die Zimmerdecke an. Jedenfalls so lange, bis Itachi mein Zimmer betritt, sich auf den Schreibtisch setzt und nach draußen blickt.

"Ich erkläre dir jetzt mal was." Ruhig spricht er, nichts deutet darauf hin, dass er sauer ist, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass er mich warnen will. Warum auch immer.

Ich habe fertig, auch, wenn ich gestern Abend noch Bedenken hatte, es bis heute pünktlich zu schaffen. Aber Hey, ich bin fertig und das im Zeitplan xDD Ich merke mal an, dass im nächsten Kapitel die tolle Bar endlich dran kommt, von der Naruto ja so mega angetan ist... NICHT. Und ihr erfahrt dann endlich, wer der Böse in dieser Geschichte ist. Ich freue mich jetzt schon auf eure Reaktionen und natürlich auf die Kommentare bis dahin.

LG Deidara



Immer noch blickt Itachi aus dem Fenster, dann aber dreht er sich zu mir, sieht mich ernst an und legt die Stirn so in Falten, als würde er überlegen, wo er anfangen soll und was er mir überhaupt erklären will. "Ich würde gerne ins Wohnzimmer gehen. Deidara kann dir auch einiges noch erklären."

Gut, gehen wir ins Wohnzimmer, da kann ich auch notfalls flüchten, falls es mir doch zu blöd wird. Ich geh sogar vor, setzte mich im Wohnzimmer auf die Couch und bin froh, dass Itachi mit dem Sessel vorlieb nimmt. Deidara setzt sich zu mir, sieht dann aber kurz zu Itachi und scheinbar sprechen die gerade über Gedanken, denn er nickt nur und lächelt kurz.

"Du hast Sasuke damit verletzt, indem du Deidara angefasst hast." Soweit bin ich auch, das muss mir Itachi jetzt nicht auch noch unter die Nase binden und dabei mich angucken, als will er mich gleich fressen.

"Er reagiert seit eurer Bindung heftig darauf, wenn du Andere anfasst oder länger als nötig ansiehst. Das vergeht mit der Zeit, aber eure Bindung ist noch frisch und daher zieht sich bei jeder Berührung schmerzhaft sein totes Herz zusammen."

Vampire haben ein Herz und das tut weh? Hab ich das richtig verstanden? Die haben doch gar kei ... "Versuch es erst gar nicht logisch zu versuchen." Itachi steht auf, läuft durch das Wohnzimmer und bleibt wieder stehen. "Vampire haben kein Herz. Jedenfalls für andere. Bei dir und Deidara sieht das anders aus. Ihr seid Seelenpartner und daher schlägt es. Es beginnt aber erst zu schlagen, wenn wir unseren Partner gefunden haben. Vorher ist es tot, wir verletzlich und Sonnenlicht müssen wir meiden. Daher konnte ich auch am Tag herkommen, Sasuke aber nur bei Nacht. Jetzt, da er dich gebissen und getrunken hat, kann auch er am Tag durch die Straßen gehen."

Ziemlich viel, was Itachi mir da erzählt, ich sacken lassen muss und es dennoch nicht ganz verstehe. Sasuke war vorher also tot, durch mich schlägt sein Herz wieder und er brennt nicht mehr in der Sonne. Das habe ich verstanden, aber kommt da noch mehr?

"Wie alt ist Sasuke eigentlich?", will ich nachdenklich wissen und sehe Itachi an, der mittlerweile wieder sitzt, aber Deidara auf dem Schoss hat.

"Er ist 420 Jahre alt." Wow so alt schon und dabei sieht er so jung aus. Ich lächle kurz, nicke dann aber und bitte Itachi weiterzusprechen.

"Einige von uns suchen nicht lange nach ihrem Seelenpartner. Sasuke und ich haben leider über 400 Jahre gesucht, denn manche sind noch nicht geboren. Unser Oberhaupt hat nur drei Jahre suchen müssen und mein Vater hat sogar nur zwei."

"Wer legt das fest?", will ich wissen, denn ganz verstehe ich das nicht.

"Das Schicksal. Trifft man die Person endlich, dann fängt das Herz wieder an zu schlagen und man will bei der Person sein. Bei euch war es recht früh. Deine Eltern kannten meine, wussten aber nicht, was wir sind und dennoch haben sie uns vertraut. Sasuke war damals vier Jahre, du drei und da habt ihr euch das erste, aber leider auch das letzte Mal gesehen. Deine Mutter starb damals kurz darauf und dein Vater musste sich um dich kümmern."

Ich erinnere mich nicht, auch nicht so recht an meine Mutter. Lediglich an ihre Haare erinnere ich mich, daran, dass sie meinen Vater um den Finger wickeln konnte und dann hört es auch schon auf. Nicht mal an ihre Stimme erinnere ich mich, ebenso nicht daran, dass ich Sasuke schon einmal gesehen habe, wenn auch nur einmal.

"Dauert das lange, bis Sasuke wieder normal ist?"

Itachi schüttelt den Kopf. "Er ist ziemlich nachtragend und kann ziemlich bockig sein, wenn es um seinen verletzten Stolz geht."

"Wie du. Du bockst dann auch tagelang herum." Deidara pickt frech in seine Seite und streckt ihm die Zunge raus.

"Gar nicht wahr."

"Oh doch und wie das wahr ist. Ich erinnere dich an Sasori!"

"Das war ganz am Anfang", grummelt Itachi nun und ja, er sieht gerade dezent bockig aus und ich muss mir echt das Lachen verkneifen.

"Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt?" Neugierig wie ich war, seh ich zwischen beiden hin und her, stand dann aber auf, ging in die Küche und holte mir etwas zu trinken.

"Das war Zufall. Ich war damals eigentlich noch in einer Beziehung, bin fast ..." Itachi sieht Deidara warnend an und mir ist, als will er nicht, dass er weiter spricht. Komisch, aber bohren will ich nicht.

"Er war damals noch in einer Beziehung, die aber nicht mehr so gut lief." Mehr erzählt Itachi nicht, aber gut, ich weiß, dass es damals Sasori war, mit dem Deidara zusammen war und sich letztendlich getrennt hat. Warum weiß ich aber bis heute nicht und Itachi wird wohl daran mit Schuld tragen.

"Irgendwann erzählen wir es dir. Jetzt aber gibt es Wichtigeres und das ist Sasuke."

Ja, die kleine, beleidigte Zicke, die einfach abgehauen ist und das nur wegen ein paar falscher Titten. Genervt atme ich aus, blicke zur Tür, dann auf die Uhr, aber heute wird er sicher nicht mehr zurückkommen und das regt mich jetzt schon auf.

Aber Hey, ich kann seine Gedanken lesen, versuche es und runzle die Stirn, als ich nichts höre. Wie ist das jetzt möglich?

"Itachi?", quengel ich ungeduldig und sehe ihn mit großen Augen an, um den Niedlichkeitsfaktor zu erhöhen.

"Was?"

"Warum kann ich Sasukes Gedanken nicht hören?"

"Er wird sie gesperrt haben. Immerhin kann man sie überall hören, egal, wo du oder er ist."

Versperrt? Dann ist er wirklich angepisst und das nervt mich noch mehr. Soll er das ruhig hören, mir egal. Ne kleine zickige Diva ist er und mit so einer darf ich mich den Rest meines Lebens herumschlagen. Toll, wirklich toll.

"Den Rest? Du meinst wohl eher für immer!"

Ach er kann ja doch reden, wenn auch nur in Gedanken. Reagiert wohl nur, wenn ich ihn necke. Kann er haben, ich sitz eh am längeren Hebel und wenn er Durst hat ... tja ... muss er herkommen und hoffen, dass ich gut aufgelegt bin, was ich definitiv nicht bin. Ich kann auch zickig sein. Okay, eher bockig, denn das Mädchen ist er und nicht ich. Leise lache ich vor mich hin und achte nicht auf Deidaras Blicke, der sich gerade fragt, was ich jetzt habe.

So macht mir das Spaß und vielleicht denke ich nachher noch gemeinere Sachen. So gemeine, dass Sasuke gar nicht anders kann und herkommt. Ich bin gut, klopfe mir gedanklich selbst auf die Schulter, ehe ich aufstehe und in mein Zimmer verschwinde.

"Ich ahne Schlimmes", höre ich dennoch Deidara, der aber sitzen bleibt und ebenso Itachi.

Recht so, ich will alleine sein und ebenso will ich alleine Sasuke ärgern. Das ist immerhin mein Spaß und den genieße ich lieber alleine. Hinterher hab ich noch ein Problem mit Itachi, weil er wieder irgendwas riecht, was nicht ganz koscher ist.

Bei dem weiß ich nie, ob der mich mag oder nur duldet.

Ist mir gerade aber egal, der soll Deidara ... Ja was eigentlich? Egal, er soll irgendwas mit Dei machen und mir meine Ruhe lassen.

In meinem Zimmer angekommen, schließe ich hinter mir die Tür ab, werfe mich auf mein Bett und starre vorerst nur die Decke über mir an. Die Arme verschränke ich hinter dem Kopf, atme einige Mal tief ein und wieder aus.

Leider fallen mir vorerst keine fiesen Gedanken ein, dann aber kommt mir die Idee und ich grinse diebisch.

"Eigentlich mag ich dich ja gar nicht. Wurdest mir ja leider ans Bein gebunden und ich vorher nicht gefragt. Rechtens ist das nämlich nicht."

Schweigen, ich höre nicht einen Gedanken von Sasuke. Entweder ist er nun wirklich angefressen oder das war zu einfach. Aber gut, ich habe den ganzen Abend Zeit, die Nacht über und morgen ist auch noch ein Tag.

Vielleicht trink ich auch noch einen Kaffee. Ja genau, Kaffee. Der hält wach und kurbelt die Denkmurmel an.

Rasch erhebe ich mich von meinem Bett, gehe in die Küche und sieh an, da hat wohl jemand mitgedacht und Kaffee gekocht. Wohl Deidara. Der trinkt das Zeug schließlich den lieben langen Tag. Zufrieden nehme ich mir eine Tasse, gehe kurz ins Wohnzimmer und danke ihm sogar für die Kanne Kaffee.

"Kein Ding", grinst er mich an, ehe er selbst seinen trinkt und sich unter einer warmen Wolldecke einkuschelt und den Fernseher einschaltet. Itachi sehe ich nicht. Entweder ist er gegangen oder aber er ist im Zimmer.

"Itachi nicht da?", will ich daher wissen, setze mich doch zu Deidara und genieße den herrlichen Duft von Kaffee.

"Nein, er ist nochmal raus. Er wollte mit Madara irgendwas wegen eurem Plan besprechen."

Madara? Wer ist das?

Verwundert sehe ich Deidara an und der lacht. "Oh stimmt, du kennst von den Uchihas ja noch nicht alle."

Gibt es da noch mehr? Scheinbar und er kennt sie wohl schon.

"Madara ist das Oberhaupt und etwas eigen. Er sieht furchteinflößend aus, ist aber ganz nett. Jedenfalls zu denen, die auch nett zu ihm sind und das sind nicht viele."

Verstehend nicke ich, nippe an meinem noch recht heißen Kaffee und blicke nachdenklich auf den Fernseher. Irgendein Vampirfilm läuft, aber zuordnen kann ich den auch nicht. Ist auf jeden Fall schwarzweiß und der Darsteller älter.

"Welcher Film ist das?"

"Ein recht guter Vampirfilm mit Christopfer Lee in der Hauptrolle. So, wie man Vampire noch kennt. Allerdings kann der nicht durch Wände gehen", erklärt mir Deidara und fast verschlucke ich mich an meinem Kaffee, huste kurz und sehe ihn entgeistert an.

"Bitte was?", krächze ich, klopfe mir gegen die Brust und stelle meine Tasse lieber vorerst weg.

"Er geht nicht durch Wände, was Vampire durchaus können. Aber nur, wenn sie wirklich sauer sind. Ich habe es einmal erlebt und mir hat keiner vorher was gesagt." Deidara lacht, dann erzählt er weiter. "Ich dachte erst, ich bin nicht ganz dicht, als ich plötzlich sah, wie Sasukes Mutter durch die Wand rauschte."

Sasukes Mutter? Also wenn die durch Wände geht, dann muss die echt unheimlich sein. Muss ich die kennenlernen?

"Ja, musst du! Und sie ist normal ganz lieb."

Ach Sasuke gibt es auch noch? Erstaunlich etwas von ihm zu hören. Ich lächle glücklich, habe mir schon Sorgen gemacht und mich gefragt, ob er noch immer muffig ist. Scheinbar nicht und das beruhigt mich dann doch.

"Ich weiß nicht mal mehr, warum sie so sauer war." Deidara überlegt, kommt aber auch nicht darauf, sondern steht auf, weil es an der Tür geklingelt hat.

Sicherlich Itachi, der wiederkommt. Sasuke wird es definitiv nicht sein. Außer, er will mich überraschen.

Wie vermutet, Itachi. Allerdings ist er nicht alleine. Ein Mann steht neben ihm, betritt mein Wohnzimmer und sieht mich mit einem Blick an, dass mir ganz komisch wird. Ob das Madara ist?

Schluckend hebe ich kurz grüßend die Hand, nehme mir meine Tasse und versuche mir nicht anmerken zu lassen, dass ich mich gerade alles andere, als wohlfühle.

"Ich bin Izuna", stellt er sich dann doch vor, setzt sich zu mir und reicht mir die Hand.

"Naruto", erwidere ich knapp, schüttle seine Hand und sehe doch verwirrt zu Itachi, der ebenfalls reinkommt und sich setzt.

"Warum ist Izuna hier?", wollen Deidara und ich zeitgleich wissen. Immerhin ist es neu, dass noch ein Uchiha hier ist, dieser etwas Ähnlichkeit zu Sasuke hat und ich mich frage, ob die beiden noch einen Bruder haben.

"Ich bin hier, weil es ernsthafte Probleme gibt und Sasuke und du schon morgen ins Coconut geht."

Bitte? Ich soll morgen schon da hin und was ist mit Sasuke? Der zickt immer noch rum und da ist er auch nicht.

"Da gibt es nur ein Problem", setze ich an, werde jedoch überfahren und sehe empört zu Itachi, da ich es nicht leiden kann, wenn mich jemand unterbricht und einfach los schnattert.

"Madara ist schon unterwegs und redet mit Sasuke."

Reden, so, so und am besten kommt der nachher auch nachher und ich lern hier die halbe Familie Uchiha kennen.

"Bringt das denn was? Sasuke kann ziemlich zickig sein", murmelte Deidara in seine Tasse rein und wickelt sich wieder leicht fröstelnd in seine Decke ein.

Izuna grinst frech. "Sasuke wird sich nicht trauen bei Madara einen auf Diva zu machen."

Wieso? Warum bei mir aber bei anderen nicht? So ganz verstehe ich das jetzt nicht! Hat dieser Madara irgendwas an sich, was ich nicht habe.

"Hat er. Aber das findest du schon noch heraus!"

Tu ich das? Vermutlich. Immerhin redet Madara wohl gerade mit Sasuke. Andernfalls bekäme ich wohl keine Gedanken von ihm zu hören. Man, er soll endlich herkommen. Ich vermiss den blöden Arsch. Ebenso seine niedlich, bockige Schnute. Eben alles an ihm.

"Wie war das doch gleich? Du magst mich nicht und dann solche Gedanken?"

Borrr, der muss aber auch immer das letzte Wort haben und darauf herumreiten! Aber ja, ich mag ihn. Auch, wenn ich noch damit klarkommen muss, dass er männlich ist. Aber damit komm ich irgendwann schon klar. Nur nicht damit, dass ich unten liegen soll?

"Musst du das? Wer sagt das denn?"

Ähm keiner, aber ich nehme es einfach mal an. Vampire sind ja recht dominant und ich kann mir nicht vorstellen, dass Sasuke unter mir liegt. Nicht, weil es komisch aussieht, aber wirklich Erfahrung hab ich damit nicht.

Etwas Fummeln, küssen ... dann aber hört es auf. Klar, ich kann mir denken, wie in etwa das abläuft, aber aua ... das tut sicher weh und ist voll unangenehm.

"Denk nicht soviel darüber nach. Lass es einfach auf dich zukommen und Hey ... ich bin kein Lustmolch, der sofort über dich herfällt!"

Nicht? Fast hätte ich gelacht, verkneif es mir aber und schmunzle daher nur. Sasuke ist anscheinend empört über meine Gedanken, aber Hallo ... ich kann ihn auch nicht wirklich einschätzen. Noch nicht.

"Wenn ich so wäre, hätte ich dich in den Hals gebissen, Baka!"

Wieso denn... Aja, er hat mich in den Arm gebissen und getrunken und ich ebenso. Gibt es da Unterschiede? Scheinbar. Aber das will ich Sasuke lieber alleine fragen und nicht Itachi oder Deidara.

Gerne will ich fragen, doch wieder klingelt es und dieses Mal geht Itachi an die Tür. Mit einem Mal weht ein eisiger Wind bis ins Wohnzimmer, lässt mich zittern und rasch gesell ich mich zu Deidara unter die Decke, der ebenfalls zittert. Warum ist es jetzt so...

Ein Mann kommt rein, schwarzes, langes Haar, dazu ein Blick drauf, der mich schlucken lässt. Das ist definitiv Madara. Alleine, weil Sasuke langsam hinter ihm vortritt und sich aber auf den Sessel setzt.

"Naruto!" Es gleicht mehr einem Grollen, wie er meinen Namen ausspricht, auf mich zutritt und kalt ansieht.

"H-Hallo ..." Mehr bekomme ich nicht heraus, will mich am liebsten unter der Decke verstecken, doch die hat gerade Deidara für sich beansprucht und seufzt wohlig der Wärme wegen auf.

Ein Mann kommt rein, schwarzes, langes Haar, dazu ein Blick drauf, der mich schlucken lässt.

Das ist definitiv Madara.

Allein, weil Sasuke langsam hinter ihm vortritt und sich aber auf den Sessel setzt.

"Naruto!" Es gleicht mehr einem Grollen, wie er meinen Namen ausspricht, auf mich zutritt und kalt ansieht.

"H-Hallo ..." Mehr bekomme ich nicht heraus, will mich am liebsten unter der Decke verstecken, doch die hat gerade Deidara für sich beansprucht und seufzt wohlig der Wärme wegen auf.

Hilfesuchend sehe ich zu Deidara, doch der ist in seiner Decke vergraben und sieht nicht so aus, als würde er etwas sagen.

Blöder Hund und so was schimpft sich bester Freund.

Schönen dank für nichts, rein gar nichts!

Ich könnte mich noch mehr aufregen, doch ich höre erneut ein Knurren und das kommt definitiv von diesem Madara, der mich dazu noch immer ziemlich streng ansieht.

"Merk dir eins, Naruto. Wenn ich mit dir rede, dann sieh mich an und starr nicht Löcher in die Luft!"

Ich kann nur nicken, denn seine Art ist mir nicht geheuer und nochmal wegsehen? Lieber nicht.

Da sehe ich ihn doch lieber an und ...

"Madara, du machst ihm Angst."

Was, wieso mischt Sasuke sich jetzt ein?

Zumal ich keine Angst habe, mich eher unwohl fühle und das hat mit Angst rein gar nichts zu tun!!!

"Tu ich das?" Madara dreht sich zu Sasuke und kurz muss ich schlucken, denn Sasuke weicht zurück und lauernd folgt ihm dieses Ungeheuer auch noch."Ich mache ihm keine Angst. Ich mache lediglich das, was du bisher nicht geschafft hast. Ihm seine Grenzen zeigen!"

Sasuke sagt dazu nichts, sieht Madara jedoch an und ich kann nicht mal hören, dass er gerade irgendwas denkt.

Er steht einfach da und blickt sein Gegenüber an.

Ganz wohl scheint er sich dabei aber auch nicht zu fühlen und selbst Itachi macht nicht den Anschein, als würde er sich jetzt einmischen wollen.

Bei Madara scheint sich wirklich keiner etwas zu trauen und alles tanzt nach seiner Pfeife.

"Nii-san hör auf damit. Sasuke und Naruto haben eine Aufgabe und da bringt es nichts, wenn du beide einschüchterst. Zumal du das bei Deidara damals auch nicht getan hast und der ist meiner Meinung nach schlimmer gewesen, als Naruto."

Madara dreht sich um, blickt seinen Bruder an und sofort wandelt sich sein Blick von kalt zu warm, beinahe schon liebevoll.

Erstaunlich, aber er ist auch sein Bruder und scheinbar kann er ihm wohl nichts abschlagen.

Kaum zu fassen, dieses Ungeheuer hat ne Schwäche und die scheint sein Bruder zu sein.

Geil, einfach nur geil und doch kann und werde ich nicht lachen.

Nicht, dass mir hinterher der Kopf fehlt oder irgendein anderes Körperteil, welches ich noch gebrauchen könnte.

Stumm und möglichst still bleibe ich deswegen stehen, sehe die beiden einfach nur an und doch spüre ich ein vorsichtiges Ankuscheln.

Sasuke.

Er steht hinter mir, legt den Kopf auf meine Schulter und kreuzt beide Hände vor meinem Bauch, ehe er leise und versöhnlich ein "Entschuldige", brummt.

Erstmal sage ich nichts dazu, lächle aber, denn damit, dass Sasuke sich bei mir entschuldigt, habe ich nicht gerechnet.

Ich habe den Fehler gemacht, ihn verletzt und da müsste ich mich eigentlich entschuldigen und nicht er.

Ich lege einfach meine Hände auf seine, streichle über sie und grinse vor mich hin, ehe ich den Kopf leicht drehe und ihm einen Kuss auf die Wange drücke. "Es war mein und nicht dein Fehler."

"Kuscheln könnt ihr später! Ihr macht euch jetzt fertig und dann ab ins Coconut!" Madara reißt uns dabei fast schon unsanft auseinander und fasst, platzt mir der Kragen.

Aber nur fast, denn Itachi steht plötzlich neben mir und schüttelt den Kopf, deutet so an, dass ich es besser dabei belassen soll.

Gut, ich belasse es dabei, aber wehe der macht das noch einmal!

Dann kann Madara echt was erleben und dann ist es mir auch scheißegal, dass er ...

"Naruto?!"

"Äh ja?" Erschrocken blicke ich auf und direkt Madara an, der mit dem Kopf schüttelt und genervt seufzt. "Mach dich endlich fertig!"

"Ich bin fertig, echt jetzt", erwidere ich, denn immerhin bin ich nicht wirklich ein Mädchen und muss Stunden vor dem Spiegel stehen.

Da reicht ein Wink und schon bin ich fertig.

Oder nicht?

Unsicher sehe ich zu Sasuke, der mit dem Finger schnippt und sofort geht ein Pfeifen und Raunen durch den Raum.

"Wow..." Deidara sieht mich an und Izuna fällt fast die Kinnlade runter, als er mich sieht.

"Hört auf ihn so anzustarren!", faucht Sasuke sofort, stellt sich vor mich und sieht Izuna warnend an.

"Gewöhn dich lieber dran, denn Naruto wird den ganzen Abend vermutlich so angesehen werden", erwidert Madara trocken, kommt auf mich zu und bleibt vor mir stehen. "Wahrlich eine Augenweide und wenn Pain da nicht redet, dann weiß ich auch nicht."

Auch, wenn mir die Worte irgendwie schmeicheln, wohl fühle ich mich nicht.

Das Kleid ist meiner Meinung nach viel zu kurz, die Schuhe zu hoch und von meinem Busen will ich gar nicht erst reden.

Einzig die Haare gefallen mir, sind ziemlich lang und zu zwei Zöpfen gebunden.

Okay, die Farbe des Kleides ist toll, aber es ist definitiv zu kurz und damit bücken?

Da bleib ich lieber den ganzen Abend sitzen ...

"Können wir dann?" Sasuke reißt mich aus den Gedanken und mehr als ein Nicken kommt nicht von mir.

Ich greif einfach nach seiner Hand, lasse sie nicht los, denn wer weiß, ob ich in diesen Horrortretern von Schuhen überhaupt laufen kann.

Seltsam, dass es doch ganz gut funktionierte und das so gut, als würde ich nichts anderes tun, als in hochhackigen Schuhen durch die Gegend zu stolpern.

"Laufen wir den ganzen Weg?", frage ich Sasuke, nachdem wir meine Wohnung und mein Haus verlassen haben, die Straße betreten und links abbiegen.

"Nein, es wartet ein Taxi auf uns. Allerdings ein paar Straßen weiter."

Warum ein paar Straßen weiter?

Sicher, damit niemand etwas merkt.

Ja, so muss es sein und daher frage ich erst mal nicht nach.

Sasuke wird schon wissen, was er tut und was richtig ist.

Außerdem tut mir die frische Luft gut, macht den Kopf frei und ich kann mich so besser auf das Kommende vorbereiten.

Zudem herunterkommen, immerhin könnte dieser Pain der Mörder meines Vaters sein und da darf ich mir nichts anmerken lassen.

Andernfalls gefährde ich die ganze Operation und das wird Madara wohl kaum schmecken.

Ich muss also ruhig bleiben, bin froh, dass Sasuke bei mir ist und ich allein deswegen schon sehr viel ruhiger bin.

Mit Deidara wäre das ganz sicher in die Hose gegangen und ich kenne ihn.

Er ist genau wie ich, nur älter und das ist teilweise erschreckend, wie ähnlich wir uns sind aber nicht verwandt.

Vertrau mir, es wird alles gut.

Hoffentlich behält Sasuke damit recht und es wird wirklich gut.

Sanft drücke ich daher seine Hand, lächle und folge so lange, bis wir endlich das Taxi erreichen, ich einsteigen und meine Füße schonen kann.

Im Taxi selber reden wir nicht, schweigen und angestrengt, sehe ich aus dem Fenster, lasse die Lichter der Stadt an mir vorbeiziehen und zucke zusammen, als wir plötzlich halten.

"Wir sind da." Sanft stupst Sasuke mich an und wortlos steige ich kurz nach ihm aus dem Wagen.

Die Leuchtreklame brennt mir in den Augen, leuchtet in einem grellen Rot und schon jetzt habe ich so gar keine Lust in diesen schuppen hereinzugehen.

Entspann dich und überlass am besten mir das reden. Deine Aufgabe ist es, nur hübsch auszusehen und wenn man dich doch etwas fragt, dann kannst du antworten.

Nur reden, wenn ich etwas gefragt werde und nur hübsch aussehen?

Meinetwegen.

So laufe ich immerhin nicht Gefahr jemanden an die Gurgel zu springen.

"Na komm, Yuki." Sasuke zieht mich sanft in den Club und einen Moment muss ich wegen dem Namen grinsen.

Irgendwie passt der gerade zu mir und er ist leicht zu merken, aber wie heißt Sasuke jetzt?

Ich kann ihn ja schlecht damit ansprechen.

Falls einer fragt, bin ich Mister Takahashi. Ichigo Takahashi.

Einen Moment bleibe ich stehen, muss mir ernsthaft das Lachen verkneifen, denn das klingt irgendwie steif und so gar nicht nach Sasuke.

Sagen tu ich aber nichts, lasse es dabei zu lächeln und fühle mich wie erschlagen, als wir das Coconut betreten und ich mir vorkomme, wie in einem gehobenen Puff.

Überall stehen Ledersofas, dazu in Schwarz und blaue Lampen erhellen den Raum, geben den Blick auf die Tanzfläche frei, an denen man allem Anschein nach auch an der Stange tanzen kann.

Fehlt nur noch ein Käfig und es wäre perfekt ... Nicht.

Ich fühl mich hier alles andere als wohl, feiere zwar gerne aber nicht so!

Dennoch folge ich Sasuke, nehme auf einem der schwarzen Ledersofas Platz und sehe mich schweigend um.

Viel ist nicht los, ein paar Leute sitzen an der Bar, einige selbst auf der Couch und folgen der Show, die gerade begonnen hat.

Mich interessiert sie nicht, auch nicht die Frau, die anfängt zu tanzen, sich dabei entkleidet und die Aufmerksamkeit der Männer genießt.

Soll sie tanzen, ich mag solche Frauen nicht, die sich billig geben und denken, sie seien die Tollsten.

Sasuke sieht das wohl genauso, er sieht nicht mal hin, blickt aber dennoch aufmerksam sich um und runzelt die Stirn.

Er ist noch nicht da. Lass uns etwas trinken und so tun, als würden wir die Show genießen.

Wie sieht dieser Pain eigentlich aus?, will ich gedanklich wissen, greife mir die Getränkekarte und werfe einen Blick hinein.

Er ist ziemlich zugetackert im Gesicht, hat dazu orange Haare und ist recht groß.

Wie der da an der Tür?!

Ich deute mit dem Kopf vorsichtig zum Eingangsbereich und sehe dann wieder in die Karte.

"Weißt du schon, was du trinken willst?", fragt mich Sasuke laut, sieht kurz selbst in die Karte und sieht dann wieder zur Tür.

"Einen Pina Colada", erwidere ich, lege die Karte wieder weg und lehne mich zurück.

"Guten Abend und herzlich willkommen im Coconut", begrüßt uns plötzlich die Bedienung und kurz sehe ich diese an.

Blaue Haare, dazu ein hübsches Gesicht und auch sonst wirkt sie recht ansehnlich.

"Wir hätten gerne einen Martini und einen Pina Colada", wendet sich Sasuke knapp an die Bedienung, lächelt jedoch nicht, sondern legt den Arm um mich und drückt mich näher an sich.

"Gerne. Habt ihr sonst noch einen Wunsch?"

"Nein." Sasuke gibt sich knapp, dazu ziemlich kalt und doch lächelt die Frau, nickt nochmals und verschwindet an die Bar, wo sie scheinbar unsere Bestellung aufgibt.

Einige Minuten später kommt sie zurück, stellt uns unsere Drinks hin und klemmt sich das Tablett vor die Brust. "Der Chef würde gerne ihre Begleitung kennenlernen."

Sasuke sieht auf, greift nach seinem Glas, nimmt einen Schluck und stellt es wieder ab. "Er soll herkommen."

Die blauhaarige Schönheit nickt, verschwindet kurz und kommt dann aber wieder.

Dicht hinter ihr steht dieser Pain, grinst mich anzüglich an, ehe er sich zu uns setzt und sich zuvor ebenfalls einen Martini bestellt.

"Mein Name ist Pain", stellt er sich vor, reicht mir die Hand und beachtet Sasuke vorerst nicht.

"Yuki, ich bin Yuki", gebe ich schüchtern zurück, schüttle ihm die Hand und sehe vorsichtig zu Sasuke, dem das alles andere als gefällt, aber da muss er jetzt leider durch, wenn wir an Informationen wollen.

"Es freut mich, dich kennenzulernen, Yuki." Er prostet mir zu, dann aber sieht er zu Sasuke und lächelt kalt. "Sag, kann sie tanzen? Ich suche noch eine Tänzerin und sie würde sich gut machen."

Der will ernsthaft, dass ich für ihn tanze?

Oh bitte nicht, das gefällt mir noch weniger, als die Sache als Mädchen herumzulaufen, auch wenn mich Sasuke so nicht sieht, sondern normal.

"Sie kann", höre ich Sasuke sagen und am liebsten will ich ihn dafür schlagen. "Allerdings ist sie meine Begleitung und ich mag es nicht, wenn man sie anfasst!"

"Ich verstehe", lächelt Pain, sieht mich jedoch noch immer an und lehnt sich lässig zurück. "Überlegt es euch, ich bin mir sicher, sie wäre eine Bereicherung für meinen Club."

Sasuke, das wäre eine Gelegenheit, mehr über Pain zu erfahren.

Es ist nur ein Gedanke, aber er macht Sinn und daher sehe ich kurz zu Sasuke, der aber keine Miene verzieht, sondern eher Pain wachsam im Auge behält.

Hat er Angst, dass er mich doch anfasst?

Ist ja süß aber ich kann ziemlich gut auf mich selbst achten und notfalls hau ich diesem Pisser eins auf seine schmierigen Flossen!

Auf Sasukes Antwort wartend, nippe ich an meinem Drink, sehe mich gelangweilt um und seufze leise.

Wir besprechen das mit Madara. Keine Alleingänge. Wenn er sein Okay gibt, dann kannst du meinetwegen tanzen und wenn nicht, dann nicht.

Borrr wieso muss man alles machen, was dieser Madara will?

Das nervt und wenn der nein sagt, dann war es das.

Dann erfahre ich nie, wer meinen Vater auf dem Gewissen hat und wieso!

Na schön, aber wehe, der sagt nein, echt jetzt!

Dann sagt er eben nein und mir wäre das nur recht. Ich mag den Typ jetzt schon nicht und ebenso seine Blicke.

Hmm ... ja, ich kann Sasuke verstehen, weiß was er damit sagen will, denn auch mir sind die Blicke nicht entgangen.

Dumm und blind bin ich nicht und dieser Blick sagt mehr, als es Worte tun könnten!

Ich fühle mich etwas unwohl, doch jetzt aufstehen und gehen war auch keine Option.

Ob ich nun will oder nicht, ich muss sitzenbleiben, diese Blicke ertragen und einfach hoffen, dass es ganz schnell vorbei ist.

Mein Blick schweift wieder durch den Raum und stutzig blicke ich in Richtung Bar, blinzelte verwirrt und mir war, als hätte ich gerade Sasori gesehen.

Was macht der jetzt hier?

Dei sein Ex steht an der Bar.

Kurz blickt auch Sasuke dorthin, dann aber wieder zu Pain, der irgendwas von Frauen erzählt und laut lacht.

"Nun ja, es war nett. Ich erwarte eine Antwort und würde euch beide gerne morgen Abend wieder im Coconut begrüßen." Pain erhebt sich, reicht erst Sasuke die Hand, dann mir und zu allem Übel drückt er mir einen Handkuss auf.

Ist der Typ schmierig und dazu auch noch aufdringlich.

Mich wundert es eh, dass Sasuke so ruhig bleibt, elegant seinen Geldbeutel zückt und bezahlt.

"Wir sehen uns morgen, Pain", erwidert er, legt zudem ein großzügiges Trinkgeld auf den Tisch und reicht mir schließlich die Hand, damit ich aufstehen kann, da es am Tisch recht eng ist.

Erleichtert greife ich seine Hand, lasse mich nach draußen führen, wo bereits ein Taxi wartet.

Noch eine Sekunde länger, und ich hätte dem Kerl den Hals umgedreht!

Also doch.

Sasuke ließ es nicht kalt und das lässt mich erst lächeln, dann aber breit grinsen.

Widerlicher Schmierlappen, mehr ist der nicht.

Ach aber tanzen willst du für ihn?

Sasuke sieht mich erst skeptisch an, dann aber schüttelt er den Kopf, steigt in das Taxi ein und ich ebenso.

Kaum, dass ich sitze, zieht er mich zu sich, versiegelt meine Lippen mit den seinigen und küsst mich mit solch einer Leidenschaft, dass mir fast schwindlig wird.

Seltsam, wenn man nachhause kommt, angesehen wird, als hätte man die ganze Nacht ungefragt durch gefeiert und ist dabei erwischt worden.
So komme ich mir vor, werde von drei Uchihas angesehen und auch Deidara sieht mich an, als wolle er, dass ich Rede und Antwort stehe.
Also schön, Augen zu und durch und ich bin froh, dass Sasuke neben mir steht, genauso angespannt ist und das nur, weil Madara uns ansieht, als wüsste er genau, was in diesem dämlichen Club vorgefallen ist.
Um genau zu sein, dass ich es in Erwägung ziehe, mir das mit dem Tanzen durch den Kopf gehen zu lassen.
„Und?" Madara sieht zwischen und hin und her und ich muss schlucken.
Verdammt, bestimmt weiß er schon, dass wir rein gar nichts aus Pain herausbekommen haben und ...
War da nicht auch Sasori gewesen?
Ich versuche den Abend Revue passieren zu lassen, schließe meine Augen und bin mir sicher, ihn an der Theke gesehen zu haben.

„Was ist? Habt ihr mir zugehört?", verlangt Madara und vorerst ist es Sasuke, der ihm erklärt, dass wir gar nichts, aber auch gar nichts wissen, was uns irgendwie weiterhelfen kann.

„Naruto zieht in Erwägung zu tanzen."
War ja klar, dass Sasuke das erzählt, aber er hat ja gesagt, dass wenn Madara sein Okay gibt, ich das machen kann.
„Tanzen, so, so." Madara lächelt und sieht mich an. „Kannst du das denn? Immerhin ist Poledance nicht ganz einfach."
Ach ernsthaft?
Hab ich im Leben ja nicht mit gerechnet und doch ist es mir egal und ich will das durchziehen.
„Ich packe das schon, echt jetzt und notfalls..." Bevor ich meinen Satz zu Ende bringen kann, boxt mir Sasuke in die Rippen und faucht mich an. „Denk nicht mal daran!"
Madara beobachtet uns, runzelt die Stirn und blickt zu Itachi, der es nicht ganz versteht und daher zu Deidara blickt und er das Grinsen anfängt.
„Naruto kann tanzen. Allerdings mehr in einem Käfig und ja, das sieht ziemlich verboten aus", schwärmt Deidara verträumt, zwinkert mir zu und steckt mich damit an.

Madara sieht mich an, dann Sasuke, der innerlich grummelt, mir andeuten will, dass ich das gefälligst lassen soll.

Mache ich ja, da braucht er nicht so einen Aufriss machen und mich mit Blicken erdolchen.
Seine Sorge ist zwar süß, aber ich bin auch alt genug, kann auf mich aufpassen und tanzen hat noch keinen umgebracht oder gar geschadet.
„Gut, ich bin einverstanden."
Bitte was?
Madara gibt mir ernsthaft sein okay dafür?
Wie geil ist das denn bitte?
Sasuke sieht allerdings wenig begeistert aus, gibt sich pissig und sieht Madara mit einem Blick an, der deutlich „Arschloch" spricht.
„Izuna und ich werden dabei sein. Keine Sorge. Alleine lassen wir Naruto nicht in einem Käfig tanzen", lenkt Madara ein, nickt mir zu und mir ist leider so, dass das Sasuke kein Stück beruhigt, er sogar wieder in den Club will und das nur, damit er mich im Auge hat.
Izuna scheint das ebenso zu vermuten, tuschelt mit seinem Bruder, der wieder ernst wird und sich Sasuke zuwendet. „Du kannst zwar mit, aber du musst erneut dein Aussehen ändern. Pain wird sonst Verdacht schöpfen, wenn du erneut dort aufkreuzt."

Wenig begeistert knurrt Sasuke den Älteren an, gibt aber schließlich nach und drückt meine Hand. „Hauptsache der hält die Finger still. Anderenfalls breche ich ihm sämtliche Knochen."

Madara lacht leise, worauf ich selber lachen muss und auch Deidara kann sich ein dümmliches Grinsen nicht verkneifen. "Deine Eifersucht ist schlimmer als die von Itachi."
„Das war nur zu Anfang so", verteidigte dieser sich rasch und nun muss auch ich lachen, lauthals und gerade aus.
„Hätte ich ja gerne gesehen", grinse ich breit, kann mir das nicht wirklich vorstellen und das, obwohl Itachi mich mit Blicken auch fast schon gefressen hat.
„Er hat Sasori fast umgebracht", erklärt Deidara mir amüsiert und ich merke schnell, dass Itachi das weniger witzig findet.
„Selbst Schuld, wenn man nicht hören und seine Finger stillhalten kann."
Deidara winkt ab, sieht Itachi dabei an und lächelt. „Er wollte mir nur helfen. Du hast das damals völlig ..."
„Indem er dir an den Hintern fasst? Das nennt man Hilfe?" Itachi sieht aus, als hätte er ein Ufo gesehen, blickt seinen Freund skeptisch an, der nun schmollt und irgendwas Unverständliches brabbelt.

Irgendwie ja süß, aber auch seltsam, wenn man einen Partner hat, der andere fast umbringt und das nur, weil sie einen angucken, anfassen oder einfach nur da sind.

Mein Blick wandert zu Madara, zu Izuna und die beiden scheinen irgendwie keine Probleme zu haben, was sicher auch daran liegt, dass sie Geschwister sind und man da ruhiger ist.
Vielleicht irre ich mich auch und es ist bei den beiden gleich, Madara ein eifersüchtiges Monster, was jeden zerfleischt, wenn er Izuna auch nur ansieht.
Wobei?
Kaum vorstellbar, immerhin lebe ich auch noch und ich sehe ihn gerade an, mustere ihn und mir fällt auf, dass er Sasuke schon recht ähnlich sieht und das, obwohl da Jahre dazwischen liegen.
Ich frage mich überhaupt, wie sie das mit Alter und Aussehen bewerkstelligen, immerhin soll ich Sasuke schon mal gesehen haben und Vampire altern ja laut gewissen Büchern so gar nicht.
Soll ich jetzt fragen oder warten?
Die Sache mit Pain ist sicher noch nicht vom Tisch und ebenso, dass ich tanzen will, beziehungsweise soll und irgendwie auch muss.
Wie auch immer man das auslegen mag.

„Naruto?" Izuna sieht mich fragend an, legt den Kopf schief und mir ist, als weiß er genau, dass mich derzeit eine Frage brennend interessiert, mich nicht loslässt und das seit ein paar Tagen schon.

„Geht es dir gut, du wirkst ein wenig blass."
Blass, ich?
Eher sehe ich aus wie ein wandelndes Fragezeichen, wie jemand, der unwissend in der Dunkelheit umherirrt und nicht alles weiß, was diese Uchiha betrifft.
„Mir geht es gut, echt jetzt", erwidere ich mit einem Grinsen im Gesicht, was scheinbar aber nicht sehr überzeugend ist, da Izuna die Stirn runzelt, zu Madara sieht und das mit einem Blick, der sagt „Ich glaube ihm kein einziges Wort".
„Dich beschäftigt was, Naruto."
Oh ach echt?
Vielen Dank fürs Gedanken- lesen, Sasuke.
Am besten sagt er gleich noch, was mich beschäftigt, damit ich mir das Reden ersparen kann oder aber er beantwortet mir endlich mal diese verdammte Frage und das bitte sofort!
Macht er natürlich nicht und dafür könnte ich ihn schlagen, aber ich räche mich dann doch anders und das ist meines Erachtens gemeiner.
Kurz grinse ich fies in mich rein, kassiere dafür einen skeptischen Blick, ehe ich angestupst werde.
„Was ist?", will ich wissen, sehe Sasuke an, der ganz genau weiß, was los ist, was in meinem Kopf vorgeht und doch sagt er dazu nichts.
„Nichts, es ist nichts, Naruto. Jedenfalls nichts Wichtiges."

„Aha nichts Wichtiges, so, so. Dein Blick sagt was anderes." Meine Gedanken klingen pissig, meine Haltung passt sich dem an und mein Mund verzieht sich ungewollt zu einer Schnute.

Sasuke rollt mit den Augen, zwickt mich letztendlich in die Seite und grummelnd zucke ich weg, sehe ihn verständnislos an und will ihn gedanklich zusammenfalten.
Dazu kommt es aber nicht, Madara steht auf, packt uns beide im Nacken und zieht uns wie Welpen auseinander und knurrend auf Augenhöhe.
„Ihr seid schlimmer als ein Sack Flöhe, wie kleine Kinder, denen man in den Sandkasten gebullert hat", knurrt er, ist scheinbar aber noch nicht fertig und setzt uns getrennt voneinander wieder ab.
Ich sitze nun neben ihm, Sasuke zwischen Izuna und Itachi.
Beide werden wir zurechtgestutzt und letztendlich packt mich Madara, zerrt mich in die Küche und schlägt hinter uns die Tür zu.
Jetzt hab ich ernsthaft ein Problem, eines, was sich vor mir aufbaut, finster anblickt und mich am Kragen packt. „Reiß dich zusammen. Du willst die oder den Mörder deines Vaters finden und dingfest machen. Deine Launen können wir da echt nicht gebrauchen und sollte sich das nicht schnell ändern, bist du das nächste Opfer!"

"Ich weiß, dass es derzeit viele Fragen gibt, du verwirrt bist und zudem den Mörder deines Vaters finden willst. So aber wird das nichts und ich bin auch zu alt für so eine Kinder Scheiße." Madara setzt sich mir gegenüber, verschränkt die Arme vor der Brust und sieht mich abschätzend an. "Morgen wirst du tanzen und wir anderen werden uns umhören."
Lediglich ein Nicken kommt von mir, ehe ich mir die Flasche Wasser vom Tisch greife, dazu ein Glas und erst mal etwas trinken muss, da ich das Gefühl habe, mein Hals ist am Austrocknen.
Fast in einem Zug leere ich dieses, stelle es zurück auf den Tisch und blicke nachdenklich die gelb gestrichene Wand vor mir an.
Ob ich morgen endlich den Mörder meines Vaters finden würde und was, wenn ich ihn kenne?
Diesen Gedanken habe ich schon länger und er behagt mir ganz und gar nicht, ebenso Madara sein gestochen scharfer Blick.
„Wir werden ihn finden. Mir ist bisher jeder ins Netz gegangen und das wird auch nicht anders sein, wenn es darum geht, den Mann zu finden, der deinen Vater auf dem Gewissen hat."
Ich nicke lediglich, kann Madara in dem Punkt nur vertrauen und hoffen, dass morgen alles glattgeht, ich endlich Ruhe habe und mein Leben in Ruhe leben kann.

Wobei Ruhe habe ich mit Sasuke an meiner Seite wohl eher nicht.

Er ist zwar derzeit drüber im Wohnzimmer, aber er kann mir schon den letzten Nerv rauben, einen fertig machen und das in jedem Sinne.
Kurz schüttle ich mich, will die Gedanken an unseren Kuss loswerden und höre ein amüsiertes Lachen, was von Madara kommt.
Liest er meine Gedanken, kann er das?
Soweit ich weiß, sind Izuna und er so was wie ein Oberhaupt und wer weiß, ob die nicht auch beide in meinem Kopf gucken können.
Peinlich, aber ich weiß eben auch nicht, wie man das abstellen kann.
Toll, jetzt werde ich unsicher, will am liebsten aufstehen und gehen, aber das ist nicht nur unhöflich, sondern auch frech und verärgern will ich Madara nicht.
Der ist mir nämlich immer noch suspekt und ich kann ihn nicht einschätzen, weiß nicht, wie ich mit ihm umgehen soll.
Vage lächelnd erwidere ich seinen Blick, der noch immer auf mir ruht und mir nichts, aber auch gar nichts sagt, mich weiterhin imaginär im Erdboden versinken lässt.
Madara beginnt zu lachen, schüttelt sich und winkt gelassen ab, was mich nur noch mehr verwundert und ich fragend die Stirn kraus ziehe.

„Entspann dich, Naruto. Ich bin nicht derjenige, der dich beißen will."

Brummelnd verzieh ich die Mundwinkel, ernte ein erneutes Lachen und rolle letztendlich mit den Augen.
„Lach nicht", motze ich bockig vor mich hin.
Madara lacht jedoch weiter, räuspert sich jedoch kaum später und erhebt sich von seinem Platz. „Izuna und ich werden jetzt gehen. Ich denke, wir sehen uns dann morgen."
Fast schon väterlich wuschelt er mir anschließend durch die Haare und ehe ich etwas sagen kann, hat er die Küche bereits verlassen.
Einen Moment bleibe ich noch sitzen, stehe dann selber auf und geh schließlich rüber ins Wohnzimmer und stelle fest, dass nur Sasuke auf dem Sofa sitzt und gelangweilt durch eines meiner Bücher blättert.„Wo sind denn alle hin?", will ich wissen, setze mich neben ihn und versuche herauszufinden, was er da genau am Lesen ist.
„Ausgeflogen", erwidert Sasuke knapp, klappt das Buch zu und legt es neben sich.
„Alle?"
„Alle", wiederholt er mit einem Lächeln, ehe er sich mir nähert, mich sanft fasst und letztendlich auf die Lippen küsst.

Nichts Verlangendes, eher ist es ein zärtlicher Kuss, einer, der mir deutlich macht, wie müde Sasuke sein muss und wir eigentlich beide ins Bett gehören.

Zum Schlafen, alles andere schiebe ich aus meinen Gedanken, auch wenn es mich dennoch reizt, Sasuke anzufassen.
Besonders an Stelle wo ich weiß, dass es ihm durchaus gefallen würde, er sich fallen und mir hingeben würde.
Aber ich bin zu müde, schiebe ihn daher von mir und blicke in seine dunklen Augen. „Sorry, aber ich gehöre ins Bett."
Sasuke antworte nicht, steht aber auf und reicht mir die Hand, zieht mich hoch und ehe ich mich versehe, packt er mich einfach und trägt mich in mein Zimmer.
Ich beschwere mich nicht mal, auch nicht, als er anfängt mir die Schuhe und die Hose auszuziehen und letztendlich sogar zudeckt.
„Danke", murmle ich nur noch halbherzig, bekomme nicht wirklich mit, dass er sich ebenfalls auszieht und sich zu mir unter die Bettdecke legt.
Nur etwas Warmes spüre ich, was mich sanft umhüllt, einlullert und letztendlich einschlafen lässt.

Mitten in der Nacht wache ich auf.

Wilde erotische Träume haben mich geweckt und ich bin erregt.
Sehr erregt.
Mein erigierter Penis pocht fast schmerzend.
Sasuke schläft natürlich immer noch tief und fest, hat sich nur auf die andere Seite gedreht und die Decke ist so weit nach unten gerutscht, dass nur die Füße damit bedeckt sind.
Er hat ein Bein angewinkelt, sein Glied liegt schlaff auf dem Oberschenkel und auch im Normalzustand ist es recht lang.
Sein Atem geht regelmäßig, ich betrachte im schwachen Licht der Straßenlaternen, das durch das Fenster scheint, seinen muskulösen Körper.
Vorsichtig streiche ich ihm über den Rücken, immer darauf bedacht, ihn nicht zu wecken.
Wie glatt die Haut unter meinen Fingern ist.
Langsam rücke ich näher heran bis ich Sasukes Rücken mit meinem Bauch berührte.
Tief ziehe er den feinen männlichen Duft ein, der mich immer wieder in Erregung versetzt.
So auch jetzt.
Ich greife um ihn herum und streichle seine Brust, die vollkommen unbehaart ist und weiter nach unten über seinen Bauch.
Hart fühlten sich seine Brust – und Bauchmuskeln an.
Ich spüre, wie sich meine Erregung immer mehr steigert.
Nun versuche ich sie nicht mehr zu unterdrücken, zu sehr ist die Verführung nahe.
Ich werde mutig und griff weiter unten zu.
Sasukes Glied liegt klein und schlaff in meiner Hand und zum ersten Mal berühre er einen anderen Mann intim.
Nie hätte ich gedacht, dass es mich so anmachen würde.
Aber es war so und keuche leise auf.

Plötzlich regt sich Sasuke.

Verschlafen murmelt er etwas, was ich nicht verstehe.
Dann drehte er sich um und sieht mir direkt in die Augen.
Darin spiegelte sich seine eigene Lust wider, die er jetzt empfindet. Ich will mich zurückziehen, aber er hält mich fest und küsste mich innig.
"Hast du Angst vor deiner eigenen Courage?", fragt er leise. "Das musst du nicht. Du bist erregt, ich auch. Also, scheue dich nicht, nicht bei mir", flüstert er weiter.
"Du machst mich an", gebe ich zu. "Dein Duft erregt mich, du erregst mich!"
Ich hebe die Bettdecke und zeige auf mein voll erigiertes Glied. "Siehst du, was du mit mir anstellst? Nicht mal das da macht, was ich will." Sasuke grinst. "Schau mich an. Mir geht es nicht anders. Meine Lust auf dich ist so groß, dass ich mich kaum noch halten kann. Aber ich möchte dich nicht bedrängen, niemals würde ich das tun."
Ich rückte wieder näher, fasse zart nach seinem Ständer und ziehe die Vorhaut zurück. "Gefällt dir das?"

Sasuke stöhnt auf. "Ja, sehr."

Er wirft den Kopf nach hinten und stöhnt lauter, als ich fester zufasse. "Bitte, langsam. Lass es uns langsam angehen", versucht er sich zu beherrschen.
Sasuke schiebt meine Hand weg und beugte sich über mich.
Zärtlich streicht er mit der Zunge über meine Lippen, zieht mich an sich und küsst mich.
Beide stöhnen wir ungehemmt auf, als sich unsere Unterleiber berühren.
Verlangend reibe ich mich an Sasuke und ihn lässt sich jetzt treiben von den Gefühlen, die ihn einfach übermannt haben.
Er spürt meine Erregung, die auch ihn ergriffen hat und er spürt, dass ich das will, was auch er möchte. "Siehst du, wie einfach es ist?", höre ich ihn flüstern. "Ganz einfach. Du musst es nur zulassen."
"Ja und es ist schön, so mit dir zusammen zu sein", antworte ich, streichle weiter über Sasukes Brust und nach unten über seinen flachen Bauch bis ich sein jetzt steifes Glied erreicht habe.
Vorsichtig streiche ich mit der Fingerspitze über die freiliegende Eichel. "Darf ich?"

"Bedien dich", gibt Sasuke zur Antwort und ich küsse nun behutsam sein Glied, erst zaghaft aber dann werde ich mutiger.

"Hmm", stöhnt er auf, als er meine Zunge spürte. "Warte, Stellungswechsel. Du sollst auch etwas davon haben. Komm über mich."
"Wie meinst du?"
"Neunundsechzig! Ganz einfach."
"Ja klar." Ich bin mir unsicher, aber meine Lust ist groß genug, um alle Zweifel und Ängste aus meinem Kopf zu verbannen.
Ich komme so über Sasuke, dass mein Geschlecht zu dessen Kopf zeigt. Fast gleichzeitig beginnen wir beide uns oral zu verwöhnen und nach kurzer Zeit ist nur noch ein Stöhnen und Schmatzen im Raum zu hören. Ich lasse mich fallen und genieße.
Zu schön ist es, Sasukes Zunge an meinen intimsten Stellen zu spüren. Das, was ich von ihm an Zärtlichkeiten bekomme, gebe ihm sogleich zurück. Er genießt es, sein steifes Glied in meinem Mund aufzunehmen und es zu liebkosen.

Noch nie habe ich den Luststab eines anderen Mannes so nah gesehen, geschweige denn ihn so berührt.
Es macht mich an, es erregte mich, mich so hinzugeben und so zu geben.
Zärtlich leckt ich am Schaft hoch und runter, stupste mit der Zunge gegen die empfindliche Eichel, lecke die austretenden Lusttropfen sogleich wieder weg, um den steifen Prügel bis zum Anschlag in den Mund einzusaugen.
Ich tue es wie in Trance. Und ich tue es, weil er es will, weil wir beide es wollten.

Ich spüre, wie sich in mir ein Vulkanausbruch aufbaute.

Mein eigenes Glied ist steinhart, das Sasuke ohne aufzuhören, immer wieder zärtlich verwöhnt und gleich darauf fordernd in seinem Mund aufnimmt.
Als ich dann noch einen Druck an meinem Anus spürt, wie ein Finger versucht, dort hineinzukommen, es dann auch schaffte, ist es um mich geschehen.
Laut stöhnt ich auf und schiebe seinen Penis mit kurzen Stößen in Sasukes Mund.
Nach ein paar weiteren Stößen in seinen Mund ziehe ich meinen Penis heraus. "Ich möchte, dass du mich fickst", sage ich leise zu ihm. "Ich möchte dich endlich richtig spüren, bitte."
Sasuke weiß erst nicht, was er darauf sagen soll. "Wenn du es wirklich willst, dann tue ich es."
"Ja, bitte, tu es." Ich lasse Sasuke frei und drehe mich um.
"Nein, leg dich auf den Rücken", fängt er an. "Hast du Creme? Und Kondome? Ich möchte dir nicht wehtun."
"Habe ich, beides", antworte ich, stehe auf um die Dinge zu holen.
"Leg dich wieder hin, lass locker, entspann dich." Sasuke nimmt das Zepter in die Hand und ich tue, was er sagt.
Sasuke nimmt die Creme, schmiert zärtlich meinen Anus damit ein, weitete mich langsam mit einem, dann mit zwei Fingern und bereitete mich auf das Kommende vor.
Nach und nach wird mein Anus geschmeidiger und ich selber entspannter.
Inzwischen genieße ich Sasukes Behandlung, aufstöhnend hebe und senke ich meinen Po, während ich dabei meinen Ständer reibe.
"Nicht zu sehr oder willst du gleich kommen?", fragt Sasuke grinsend, als er die Lusttropfen sieht, die aus meiner Eichel austreten. "Dein Po ist auch weit genug", sagt er nach einer kurzen Pause, nimmt das Kondom, das er griffbereit hingelegt hat und rollt es über seinen Penis.

Sasuke beugt sich nach vorn und küsste mein Steifen, rückt näher heran und spielt mit seinem Penis an meinem.

Aufreizend reiben wir aneinander.
"Bist du bereit?", fragt er noch einmal.
"Ja", antworte ich. "Mach endlich, ich kann es fast nicht mehr erwarten!", fordere ich.
Sasuke schiebt meine Schenkel weiter auseinander, noch einmal prüft er meinen Anus und setzt seine Eichel an.
Langsam reibt er sie daran, schaut mir dabei in die Augen und reibt mein Glied zusätzlich.
Vorsichtig erhöhte er den Druck, bis der Ringmuskel nachgibt und den Eindringling hinein lässt.
Ich stöhnt laut auf, als ich seinen dicken Ständer in meinem After fühle.
Anfangs verspüre er einen leichten Schmerz, aber dann überwiegt die Lust, der ich freien Lauf lasse.
Wir finden einen gemeinsamen Rhythmus und bewegen uns im Einklang unserer Körper, reiben aneinander, unsere Erregung wächst mit jedem Stoß, den Sasuke ausführt.
Ich lasse mich fallen und gebe mich ihm hin, wie ich mich vorher noch nie jemandem hingegeben habe, umklammere Sasuke mit meinen Beinen und ziehe ihn näher an mich heran um ihn noch tiefer zu spüren zu können.
Unser Atem geht stoßweise, keuchend liegen wir übereinander und ich bemerke, wie sich mein Höhepunkt langsam aber stetig nähert.

Sasuke scheint das auch zu spüren und erhöhte das Tempo seiner Stöße, schiebt seine Hand zwischen unsre Körper und reibt zusätzlich mein hartes Glied, was immer mehr zu zucken beginnt.

Auch ihm würde es bald kommen.
Immer heftiger reagieren unsere Körper, Schweiß rinnt uns über die Gesichter, während wir uns verlangend küssen.
Auf einmal stöhne ich, mein Penis bäumte sich noch einmal auf und dann schießt mein Sperma in Schüben aus mir heraus.
Das gibt Sasuke noch den letzten Kick und auch er setzt zum Endspurt an, während ich in den letzten Zuckungen meines ersten Orgasmus mit einem Mann liege.
Kurz darauf sehe ich, wie Sasuke die Augen verdrehte und sein Saft heiß in mich strömt.
Wieder beruhigter liegen wir schließlich nebeneinander im Bett und ich schaue Sasuke lange an. "Danke, das war schön."
Sasuke legt mir seinen Finger auf den Mund. "Das musst du nicht sagen, ich habe es auch genossen."
"Doch", sage ich weiter. "Das war viel schöner, als ich es mir erträumt habe. Jetzt mache ich mir keine Gedanken mehr, ob es richtig war, was wir getan haben. Es war richtig, weil wir es beide wollten."

Hallo und Willkommen zum letzten Kapitel von Im Besitz der Nacht. Bevor ich euch verrate, woher ich diese Idee hatte, möchte ich mich bedanken.
Zur Idee...
Im Besitz der Nacht von Christine Feehan
Ein Buch, was ich binnen zwei Tagen durchgelesen hatte und mich der Klappentext zu meiner FF inspiriert hatte.
Ich danke besonders denen, die mich immer unterstützt haben, viel Liebe dagelassen haben und mit Sasuke und Naruto mitgefiebert haben.

Danke, ihr seid großartig



Am nächsten Morgen sitzen wir zusammen am Frühstückstisch, plaudern und schieben erst mal den Abend bewusst vor uns her.

Mir geht es gut, ich bin glücklich und zufrieden. Nun bin ich mir sicher, in welche Richtung mein Denken geht und auch, wenn es für mich nicht einfach ist, mir selbst einzugestehen, dass ich schwul bin. Jetzt aber stehe ich ohne Wenn und Aber dazu. "Weißt du, wenn du nicht gewesen wärst, würde ich in hundert Jahren noch herumdümpeln und nicht wissen, wo ich hingehöre. Aber nun bin ich mir sicher."

"Und du bereust nichts, was wir getan haben?", will Sasuke wissen. "Für mich war es sehr schön, erregend, prickelnd."

"Nein, ich bereue nichts, keine Sekunde", gebe ich offen zu. "Wie gut, dass ich dir begegnet bin und keinem Anderen."

Sasuke lacht daraufhin, nickt aber und das beruhigt mich enorm, klingt nicht so, als würde er mich ernsthaft auslachen und mich damit verunsichern.

Es reicht immerhin, dass ich wegen heute Abend doch aufgeregt und angespannt bin und man sieht es mir vermutlich auch an, dass mir unwohl ist.

Sasuke scheint das zu merken, steht auf und umarmt mich von hinten. „Du musst das nicht machen, wenn du dich unwohl fühlst. Du kannst immer noch Nein sagen." Kann ich, ja, aber dann finde ich nie raus, wer mir das alles angetan hat, meinen Vater umgebracht hat und mich fast gleich mit, wäre Deidara nicht gewesen.

„Ich zieh das durch. Ich bin es meinem Dad schuldig und ebenso meiner Mum", erwidere ich mit fester Stimme, drehe meinen Kopf und blicke Sasuke an. „Ich werde tanzen und ich werde den Mörder finden und zur Strecke bringen."
Nur ein Brummen kommt von ihm, dann folgt ein kurzer Kuss auf, der mich schaudern lässt und letztendlich setzt er sich mir wieder gegenüber und nimmt sein Frühstück auf.
Schweigend und ich weiß, dass es ihm noch immer nicht gefällt, er sich Sorgen macht und das so deutlich, dass ich dafür nicht einmal seine Gedanken lesen muss.
Sagen werde ich aber nichts, es bringt nichts und auch, wenn Madara dabei sein wird, so wird das weder Sasuke beruhigen noch mich selber.
Ich hab einfach Angst davor, dass es nicht Pain ist, jemand anderes und wir irgendwo anders ansetzen müssen.

Schwer seufze ich, leere meine Tasse, will aufstehen und sie in die Spüle stellen.

Jedoch halte ich inne, lausche und blicke zum Flur, wo ich erst Deidara und dann Itachi erkenne, die beide ziemlich so aussehen, als hätten sie einen Geist gesehen, oder schlimmer, Madara hätte sie durch den Fleischwolf gedreht.
„Was ist?", will ich wissen, stehe doch auf und gehe auf beide zu.
Deidara wirkt verwirrt, Itachi irgendwie sauer und auch enttäuscht.
„Was habt ihr denn? Ist was passiert?" Geduldig versuche ich dahinterzukommen, was beide bedrückt, blicke dennoch kurz in die Küche zu Sasuke, der nun ebenfalls aufsteht und direkt auf seinen Bruder zusteuert und diesen letztendlich fassungslos ansieht.
Ja was denn?
Krieg ich auch mal eine Antwort und nicht dieses verdammte Schweigen?!
Langsam verliere ich echt die Geduld, wippe mit dem Fuß auf der Stelle und will etwas harscher nachfragen, was jedoch nicht passiert, da Deidara endlich anfängt zu reden, erklärt, was genau los ist.

Was ich mir anhören muss, verschlägt mir die Sprache und wenn ich ehrlich bin, ich will es nicht glauben.

Aber beide sehen so entschlossen und glaubhaft au, dass ich es wohl akzeptieren muss, dass Pain nicht der Mörder meines Vaters ist und die beiden sich sogar kannten, zusammen ein Lokal führen wollten, wo ich ebenfalls einsteigen sollte, wenn es mir zugesagt hätte.
„Wie habt ihr ..."
„Madara", erwidert Itachi, ehe er ins Wohnzimmer geht, sich setzt und ich ihm mehr als aufgewühlt folgte. "Wie, wie hat er das herausgefunden?"
„Er kann mehr, als Sasuke und Itachi zusammen. Madara kann nicht nur die Gedanken seiner Familie lesen, sondern alle."
Alle?
Darüber erstaunt sehe ich Deidara an, verstehe langsam und muss mir eingestehen, dass er eine gestern wohl auch gelesen haben muss. „Und jetzt? War jetzt alles für die Katze?"
„Nein, denn Pain ist auf deiner Seite."

Bitte was ist der?

Fassungslos drehe ich mich um, blicke Madara an, der zusammen mit seinem Bruder zur Tür reinkommt und zudem eine Frau dabei hat, die ich mehr als gut kenne, beziehungsweise einmal gesehen habe.
Konan.
Ist sie nun auch eingeweiht?
Es scheint so, ihr Lächeln deutet jedenfalls darauf hin und mir ist, als muss, ich mich setzten, da ich das Gefühl habe, dass es mir gleich den Boden unter den Füßen wegzieht.
„Komm mal mit. Ich hab Informationen, die ich dir gerne erzählen möchte", spricht sie mich an und ich kann es noch immer nicht fassen, dass sie hier ist und so sorglos mit mir umgeht.
Aber vielleicht hat Madara ihr das mit dieser Frauennummer gar nicht erzählt.
Kann ja gut sein, aber besser ist es, wenn sie es weiß und daher werde ich es ihr vielleicht doch noch erzählen.

„Unten können wir ungestört reden", schlage ich Konan daher vor, nehme die Schlüssel zur Kneipe und fordere sie stumm auf, mir zu folgen.

Kaum später tut sie das, steigt gemeinsam mit mir die Treppen nach unten und setzt sich mir gegenüber, als ich mich an einen der Tische setze und den Blick durch den Raum schweifen lasse.
„Madara hat einen Verdacht und ich denke, dass ich den teile, beziehungsweise sogar bekräftigen kann." Konan lächelt, greift dabei nach einem Bierdeckel und lässt ihn spielerisch durch ihre Finger gleiten. „Daher will ich vorerst alleine mit dir reden und du musst mir versprechen, dass du weder Itachi, noch Deidara von diesem Gespräch erzählst!"
Wenn das so ist, dann muss es etwas, was beide betrifft und das wiederum bedeutet, dass ich vorsichtig sein muss, was ich bis heute Abend mache.
Nicht gerade fair gegenüber Deidara, immerhin ist er mein bester Freund und das seit Jahren.
Ihm etwas vorzulügen?
Fast undenkbar.

Dennoch will ich es versuchen, nicke Konan zu und lasse mir erklären, was sie vorhat und wen Madara und auch sie in Verdacht haben.

Was ich zu hören bekomme, verschlägt mir die Sprache, ebenso, dass ich die Kneipe heute wieder eröffnen und das Ganze sich hier abspielen soll.
Trotzdem bin ich bereit dieses Opfer zu bringen und versuche zu lächeln.
„Wir sind alle da. Wir unterstützen dich. Pain, die Uchihas, Deidara, Kisame und ich stehen hinter dir."
Aufmunternde Worte, die ich da höre, die mich bestärken, aufstehen lassen und in dazu antreiben, meine Kneipe aufzuräumen und für heute Abend herzurichten.
Auch hier hilft Konan mir, packt mit an, räumt auf, bereitet vor und huscht rasch nach oben, um noch ein paar helfende Hände mitzubringen.
Alle sind sie da und zu meiner Erleichterung auch Sai und Sakura, die mich beide stürmisch, freundschaftlich umarmen und erst loslassen, als sich Sasuke dezent räuspert.
Mir scheint, dass alles wieder stimmig ist, Sakura mir nicht mehr nachtrauert und wenn ich es richtig sehe, bahnt sich da wohl etwas Festes mit Sai an.
Beide suchen sie immer wieder die Nähe zueinander, lachen viel und packen dennoch wie selbstverständlich an und spülen nicht nur Gläser, sondern besorgen gemeinsam mit Madara und Izuna einige Getränke.

Stunden später sind wir fertig, sitzen geschafft an den Tischen und sehen uns zufrieden um.

Alles ist blitzblank, vorbereitet und nun fehlen nur noch Gäste.
„Tanzt du dennoch?", will Sasuke leise von mir wissen, lehnt sich an mich und sieht mich schließlich an.
„Hmmm ... weiß nicht."
„Och komm, ich würde das schon gerne sehen", mosert er weiterhin, zieht sogar eine Schnute, die zu drollig aussieht und sogar Itachi zum Schmunzeln bringt.
„Na schön, ich tanze", gebe ich mich geschlagen, werde fast erdrückt und das von zwei Seiten, da es Sakura ist, die es sich nicht nehmen lässt, mich ebenfalls zu drücken.
„Ihr seid zu süß, ihr zwei", grinst sie, reicht Sasuke die Hand und entschuldigt sich sogar bei ihm für die Ohrfeige und ihr Benehmen.
Sasuke nimmt sie sogar an und ich bin echt froh, dass beide nicht nachtragend sind und den Abend über in der Ecke hocken und Trübsal blasen oder sich gar angefeindet hätten.
So ist es wesentlich entspannter und damit ich zum Tanzen auch in Stimmung komme, lasse ich mir von Deidara etwas Hochprozentiges geben, leere das Glas in drei Zügen und stelle es ab.
Immer mehr strömen die Gäste ein, darunter sogar Sasukes Eltern, die mir und denen ich vorgestellt werde.
Sie sind sogar nett, besonders Sasukes Mutter, die immer wieder erzählt, wie süß Sasuke als Baby war.
Wirklich als Baby war.
Ich habe nämlich mittlerweile auch erfahren, wie es sein kann, dass er noch immer so jung aussieht.
Er passt sein Aussehen an und das erstaunt mich dann doch, aber es erklärt auch, warum Madara und Izuna beide so jung und frisch aussehen.

Fasziniert blicke ich mich kurz um, stelle fest, dass die Kneipe ziemlich voll ist und mich ein paar abwartende und irgendwie auch drängende Blicke erreichen.
Deidara und auch Sasuke, die scheinbar wollen, dass ich endlich tanze.
Schön, dann will ich mal, gehe jedoch zu Kisame, der für die Musik zuständig ist und bitte ihn Anthony Norris mit Sudden End aufzulegen.
Passend und zudem eines meiner liebsten Lieder, zu denen ich gerne auch mal alleine durch mein Zimmer tanze, es mich magisch in die Mitte des Raumes zieht und schließlich anfange mich im Rhythmus der Musik zu bewegen.
Sanftes Licht trifft auf meinen Oberkörper, lässt mich beim Tanzen noch erotischer, noch anmutiger aussehen.
Meine Bewegungen werden sicherer, mein Becken kreist rhythmisch, ziehe alle Blicke auf mich, entlockte so manchem ein dunkles Raunen. Natürlich entgeht mir dies nicht, auch nicht, wie Sasuke mich beinahe schon anstarrt und weiterhin sehr interessiert meine Show verfolgte.
Dann tue ich aber etwas, dass noch nie jemand gemacht hat, ich verlasse langsam und grazil die Bühne, gehe auf Sasuke zu, bleibe schließlich vor diesem stehen und ziehe genau vor ihm mein Tanzprogramm durch.
Ich würdige den anderen Gästen keine Blicke, diese haften noch immer an Sasuke, an dessen Lippen, seinen Augen, seinen schwarzen Haaren.
Mich leicht nach vorne beugend, wackle ich dabei aufreizend mit dem Hinterteil und werfe ihm einen frechen Blick über meine Schulter zu.
"Sasu~ ...", schnurre ich leise.
Die Musik dröhnte in meinen Ohren, lassen sie fast klingeln und doch kann ich Sasukes Blick auf mir spüren, wie er mich anstarrt-fast schon hungrig und gierig.
Dass er sich aber gekonnt zurückhält, stört mich, animiert mich dazu noch weiterzugehen, noch frecher zu werden.

Blaue Augen blitzten geheimnisvoll auf, fangen an zu leuchten, sündige Lippen werden mit der Zungenspitze befeuchtet, welche sich Sasukes Ohr langsam nähern.

Neckisch gleitet diese kurz über die Ohrmuschel, pustete dagegen und zieht sich genauso schnell wieder zurück.
Sorglos tanze ich weiter, merkte erst gar nicht, dass Sasuke sich angeschmiegt und mich dicht an sich gezogen hat.
Erst die leisen gehauchten Worte dringen zu mir vor, lassen mich schmunzeln und den Kopf zu Sasuke drehen. „Ja, ich spiele gerne und sehr oft", schnurre er zurück, wende mich dann aber wieder so, dass ich direkt ins Publikum sehen kann.
Die Frauen scheinen entzückt zu sein, die Männer dagegen sprachlos, was vielleicht auch daran liegt, dass Sasuke seine frechen Fingerchen nicht bei sich halten kann.
Doch es stört mich nicht im Geringsten, soll sich Sasukes ruhig einmal austoben und erkunden. Dagegen spricht nichts, ebenso wenig, dass diese Finger gefährlich nahe am Hosenbund sind und die andere Hand an meiner Kehle.
Schmunzelnd hebe ich die rechte Hand, lege sie auf die Sasukes, welche am Hals liegt und drückte sie sanft, aber bestimmend weg, nur um mich umzudrehen.
In dem Moment hat die Musik aufgesetzt, blaue Augen treffen auf schwarz, blitzen geheimnisvoll auf und strahlten so intensiv wie Smaragde.
„Böse Finger ... aber neugierig und lauernd wie eine Schlange ...", hauche ich meinem nun gegenüberstehenden Tänzer zu und lächle. Jedoch drehe ich mich erschrocken um, als ich mitbekomme, wie Itachi zum Taumeln beginnt, umkippt und Deidara sofort besorgt über ihm kniet.

Ebenso Madara und auch Sasuke eilt zu seinem Bruder, will sehen, was passiert ist und nur ich stehe wie bestellt und nicht abgeholt da und blicke fassungslos auf das sich mir bietende Bild.

Immer mehr Gäste und Freunde stehen um Deidara und Itachi herum, wirken besorgt und wollen helfen.
Nur ich stehe noch immer da, will mich bewegen und kann es irgendwie nicht.
Meine Beine sind wie festgewachsen, rühren sich nicht und hilflos sehe ich mich um, erblicke Sasori, der sich nur langsam erhebt und auf mich zukommt.
Was will er jetzt, mir helfen?
Itachi ist es, der Hilfe braucht und das dringend.
„Sas ..."
Ein stechender Schmerz durchzuckt meinen Körper, ich halte mir die Stelle seitlich an meiner Hüfte und blicke Sasori entsetzt an, der nur kalt lächelt und das Messer aus mir herauszieht.
„Warum?" Es ist mehr ein Hauchen, was meine Lippen verlässt.
Eine Antwort bekomme ich nicht, dafür Hilfe von Pain, der sich Sasori krallt und mit eisernem Griff festhält.
„Sasuke, schnell. Naruto ist verletzt."
Ich taumle genau wie Itachi zuvor, sacke zusammen und starre die Zimmerdecke an.
Mir ist schlecht, mein Kopf dröhnt, die Welt fängt an, sich zu drehen.
Verzerrte Stimmen, die ich nicht zuordnen kann.
Ein verärgerter und tobender Deidara, der sich nur schwer von Izuna beruhigen lässt und ich mittendrin.
Sterbend, meine Eltern vor mir sehend, die mich anlächeln.
„Mum ..." Leise flüstere ich diese Worte, will nach ihr greifen, doch sie schüttelt den Kopf. „Du bist nicht soweit. Du wirst leben, mein Schatz."

Leben werde ich?

Wie meint sie das?
Ich spüre doch diese Kälte, diese Leere, die mich umfasst und einlullt.
Wieder will ich nach ihr greifen, ihre Hand halten und wieder entzieht sie sich mir, schenkt mir ein letztes Lächeln, ehe sie sich auflöst und mich alleine lässt.
„Dad?" Hoffnungsvoll blicke ich ihn an, doch auch er schüttelt den Kopf, ehe er sich dennoch zu mir kniet und mir sanft durch die Haare wuschelt. „Du wirst gebraucht, Naruto. Deidara braucht dich jetzt genauso, wie Sasuke dich braucht", wispert er leise, erhebt sich und schwebt zu Deidara, der sich noch immer über Itachi gebeugt hat und stumm weint. „Weine nicht, mein Sohn. Itachi schläft nur."

Hat er Deidara gerade Sohn genannt oder habe ich mich verhört in meinem Wahn?

Ist er womöglich gar nicht da und ich bilde mir das nur ein?
Hustend versuche ich aufzustehen, werde jedoch ermahnt liegenzubleiben und blicke Konan an, die zum einen ihre Hand auf meine Wunde presst und zum anderen über meinen Kopf streichelt.
„Warum hat ..."
„Es galt nie dir, es galt Deidara." Pain kommt zurück, zusammen mit Madara, der seine Hand mit der Konans ablöst und die Wunde wie durch Zauberei verschließt.
„Was ist mit Itachi?", will ich wissen, setze mich auf und falle doch wieder um, da Sasuke auf mich zustürmt und besorgt umreißt. „Langsam, du zerdrückst mich", beschwere ich mich, doch er drückt mich nur noch mehr an sich, lässt mich dann aber doch los und küsst mich. „Mach das nie wieder. Erschreck mich nie wieder so. Ich dachte schon, du stirbst."
„Ich? Nein, ich sterbe nicht. Ich lebe", erwidere ich leise, blicke zu Deidara, der sich langsam erhebt und auf Sasori zugeht, nur um ihn eine reinzuhauen, auf ihn einzuschlagen und erst ablässt, nachdem Izuna ihn wegzieht und Kisame Sasori nach draußen bringt.
Was aus ihm wurde, hab ich nie erfahren, nur, dass er sich an Deidara rächen wollte, mit der Trennung nie klargekommen war und ihm alles nehmen wollte, was ihm lieb und heilig war.
Meinen Vater.
Itachi.
Sasuke.
Und letztendlich mich, der so etwas wie ein kleiner Bruder ist und nicht nur sein bester Freund.

Heute sitzen wir zu viert in unserer Kneipe, lachen ausgelassen und sehen auf, als die Tür aufgeht und Sakura hereinkommt und das nicht alleine.

„Da ist ja die kleine Maus", grinse ich, komme hinter dem Tresen hervor, begrüße erst meine Paten Tochter und dann deren Mutter.
„Naru", fiept sie, grapscht nach mir, will auf den Arm genommen werden und nur zu gerne erfülle ich ihr diesen Wunsch, lächle und blicke zu Sasuke. „Guck nicht so. In ein paar Jahren adoptieren wir auch so ein süßes kleines Mädchen."
„Keinen Jungen?" Itachi sieht mich beleidigt an. „Dabei wollte ich doch dann Fußball mit ihm spielen."
Deidara lacht leise, pikt Itachi frech in die Seite. „Mit Mädchen kann man auch Fußball spielen. Die können das durchaus verkraften und erst einmal wollten wir beide Urlaub machen oder hast du das vergessen?"
„Nein, das habe ich nicht", lenkt Itachi ein, lässt sich so lange triggern, bis er die Nase voll hat, sich Deidara packt, über die Schulter schmeißt und nach oben verschwindet.

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Autor

Deidaras Profilbild Deidara

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Kapitel:12
Sätze:1.090
Wörter:25.723
Zeichen:142.697

Kurzbeschreibung

Nur ein Gedanke beherrscht ihn. Rache! Sein Vater wurde grausam ermordet und nun setzt er alles daran, die Killer zur Strecke zu bringen. Doch nicht die Mörder tappen in seine vorbereitete Falle, sondern ein geheimnisvoller Fremder. In ihm findet er nicht nur einen Verbündeten, sondern auch jemanden, der ihn auf seine ganz eigene Weise in seinen Bann zieht. WARNUNG: Gewalt, Lemon, teilweise AU, teilweise NaruSaku, ItaDei, später SaiSaku und NaruSasuNaru

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