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Endlich gefunden

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29.11.2018 16:28
6 Ab 6 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Autorennotiz

Magic!AU

Tooru Oikawa x Tobio Kageyama

Hajime Iwaizumi & Tobio Kageyama

3 Charaktere

Hajime Iwaizumi

Hajime Iwaizumi ist ein Drittklässler an der Aobajousai Oberschule. Er ist Flügelspieler und das Ass des Volleyballteams, sowie Vize-Kapitän. Er ist außerdem Oikawas Kindheitsfreund und muss ihn häufiger zurechtweisen.

Toru Oikawa

Toru Oikawa ist ein Drittklässler an der Aobajousai Oberschule. Er ist der Kapitän des Volleyballteams und deren offizieller Setter und hat ein besonderes Talent seinen Mitspielern die Zuspiele zu geben, die auf sie zugeschnitten sind.

Tobio Kageyama

Tobio Kageyama ist ein Erstklässler an der Karasuno Oberschule in Miyagi. Er ist der aktuelle Setter des Volleyballteams und bekam an der Mittelschule von seinem Team den Spitznamen „König des Feldes“, weswegen er es hasst, wenn ihn jemand so nennt.

Ruhig lehnte er gegen die Wand in der Trainingshalle des Seijoh Clans, während er ein wenig auf den kleinen, grünen Edelstein in seiner Hand sah, der vor einer Weile etwas aufgeleuchtet hatte. Auch, wenn es nach kurzem wieder abgeflaut war, wusste Hajime, was es zu bedeuten hatte.

Er wusste, dass sein Partner irgendwo in der Nähe sein musste. Nicht unbedingt in diesem Clan, sonst hätte er ihn bereits gefunden, aber vermutlich ebenfalls in dieser Gegend oder zumindest irgendwo in der Präfektur Miyagi.

„Iwaizumi-san“, wurde er von einer leisen Stimme von einem der Jüngeren unterbrochen, worauf er seinen Blick zu ihm richtete.

„Was gibt es, Kunimi?“, entgegnete er und sah ihn ruhig an, umschloss den Edelstein mit seiner Hand und wandte seine Aufmerksamkeit dem anderen zu.

„Kannst du mir bei etwas helfen?“, fing Kunimi an und sah zu ihm auf.

Hajime wusste, dass der andere dabei war, seine Fähigkeiten genauer zu erforschen und er hatte in den letzten Tagen bereits gemerkt, dass dieser etwas erlernen konnte, was nicht viele in diesem Clan konnten. Auch, weil er eine gute Auffassungsgabe hatte und sich von nichts aus der Ruhe bringen ließ.

„Natürlich“, antwortete er schließlich.

Er konnte sich später immer noch mit seinem besten Freund darüber austauschen, was er dachte. Oikawa war der Einzige, der etwas davon wusste, wer er war.

Dass er aufgrund der Tatsache, dass er ein Hexer war, dennoch dem Clan angehörte und Oikawas engster Vertrauter war, lag sowieso nur daran, dass sie sich bereits seit Kindertagen kannten.

Vermutlich würde Seijoh sonst nicht einmal Kontakt zu einer Hexe haben, immerhin war der Clan einer der angesehensten in ganz Miyagi. Sie waren stark genug, um sich ohne die Kraft einer Hexe zu verteidigen.

–*–

Zufrieden bewegte er sich von der Trainingshalle durch die Gänge des großen Clangebäudes, während er sich kurz erkundigte, wo sich Oikawa befand.

Es war nichts Besonderes, dass er ihn zu jeglichen Zeiten besuchte. Es wusste jeder, dass sie eine besondere Bindung zueinander hatten. Vermutlich war Hajime die einzige Person, gegenüber sein bester Freund und Anführer des Seijoh Clans wirklich aufrichtig war.

Sie waren beide erst achtzehn und dennoch hatte Oikawa bereits die Verantwortung über den Clan, auch, wenn es eigentlich nicht die Regel war, dass jemand vor dem zwanzigsten Lebensjahr einen Clan übernahm. Hajime wusste, dass es bei Oikawa etwas anderes gewesen war, was ihn dazu gebracht hatte.

Kurz vor der Tür zu dessen Zimmer stoppte er und klopfte kurz zweimal, bevor er nach der Türklinke griff und diese herunterdrückte.

Es war nicht so, dass er auf eine Erwiderung von seinem besten Freund warten musste, um die Erlaubnis zu haben, einzutreten. Bei jedem anderen war es vermutlich so, aber keiner sagte etwas, wenn Hajime sich Zutritt zu den Räumen Oikawas gewehrte.

Dennoch blinzelte er, nachdem er durch die offene Tür getreten war, etwas überrascht und starrte auf seinen besten Freund, der auf dem großen Sofa an der Seite lag, während über ihm ein Junge mit ausgebreiteten, schwarzgefiederten Flügeln lag, die das Sofa in der breite bedeckten. Einer hing über der Lehne ein wenig mehr nach oben.

„Iwa-chan, was –“, fing Oikawa an, als er gemerkt hatte, dass die Tür aufgegangen war.

Hajime hörte ihm allerdings nicht weiter zu, da seine Augen sich auf diesen Jungen gerichtet hatte, der in dem Moment seinen Kopf zu ihm drehte. Blaue Augen sahen ihm geradewegs entgegen, während sein noch so jugendliches Gesicht von schwarzen, etwas verwuschelten, Haaren umgeben war.

Sein Blick wanderte von dem Jungen zu dem Edelstein in seiner Handfläche, der ein wenig mehr leuchtete, bevor er wieder in die blauen Augen dieser Person sah.

„Iwa-chan! Hey! Hörst du bitte auf, Tobio-chan anzustarren?“, wurde er von der lauten Stimme seines besten Freundes aus seinen Gedanken gerissen, die einen eingeschnappten Unterton besaß. „Das gleiche gilt für dich übrigens auch, Tobio-chan.“

„Ich starre nicht ...“, kam es leise murmelnd von dem Jungen, während er seinen Kopf in die andere Richtung drehte, um keinen der beiden Freunde anzusehen.

Hajime atmete ein wenig durch, bevor er versuchte, sich wieder einigermaßen zu fangen.

Er hatte ihn also wirklich gefunden.

Statt das er allerdings darüber sprach, sah er zu Oikawa und fixierte ihn nun ernster: „Was genau macht eigentlich eine ... Krähe bei dir?“ Zumindest, wenn er es richtig identifizierte, hatte dieser Junge Ähnlichkeiten mit denen, die im Karasuno Clan lebten.

Oikawa hob eine Augenbraue und stützte sich etwas mit einem Arm auf dem Sofa auf, um sich etwas aufzurichten, während er mit der anderen Hand über den Flügel dieser Krähe strich: „Hab ihn letztlich gefunden und wenn ich dich so sehe, bist du glücklich darüber, dass er seitdem häufiger hier ist. Nee, Iwa-chan?“

Hajime sah ihn einfach nur eindringlich an, bevor er den Kopf schüttelte und auf den anderen zuging. Was auch immer Oikawa genau damit meinte, dass er diesen Jungen ‚gefunden‘ hatte. In einer Sache hatte sein bester Freund recht. Er war ihm dankbar, dass er nun hier war, wenn er das nur leichte Aufleuchten seines Edelsteins deutete.

Ruhig ließ er seinen Blick zu dem Jungen gleiten, der inzwischen eher die andere Seite des Zimmers ansah. „Du spürst auch, dass etwas zwischen uns ist, nicht?“

„Hm“, kam es leise und mit einem zögerlichen Nicken zurück, auch, wenn diese Krähe sich nicht zu ihm drehte.

„Ist er dein Partner, Iwa-chan?“, fing Oikawa fragend an, während er nicht aufhörte, den anderen am Flügel zu streicheln.

„Ja ... daran besteht kein Zweifel“, entgegnete Hajime und umschloss den Edelstein erneut mit seiner Hand, während er seinen Blick nicht von dem Jüngeren nahm, „keine Sorge, ich will dir nichts tun. Im Gegenteil, du bist ... jemand, den ich brauche. Mein Name ist Iwaizumi Hajime.“

Nur langsam drehte der andere seinen Kopf wieder zu ihm, während er einen leichten, unscheinbaren Rotschimmer auf den Wangen zeigte. „Ich heiße Kageyama Tobio ... und ... was ist das für ein Gefühl?“

„Du wirst es bald verstehen“, entgegnete Hajime und sah ihn ruhig lächelnd an, als er nebenbei bemerkte, wie Oikawa einen mehr als eingeschnappten Ton von sich gab.

„Sei froh, dass ich weiß, was das zwischen euch ist, Iwa-chan“, sagte er und ließ sich zurück in das Kissen auf dem Sofa fallen, verschränkte die Arme hinter dem Kopf.

Hajime sah ihn kurz an und schmunzelte, bevor er sich wieder zu Kageyama drehte, einen Moment seine Augen schloss und den Arm ausstreckte, mit dem er den Edelstein festhielt. Als er den anderen mit dem, inzwischen wieder etwas mehr leuchtenden, Edelstein berührte, murmelte er ein paar Worte vor sich hin.

Schließlich öffnete er seine Augen wieder und sah nur noch ein, in einem grün erstrahlendem, Licht um den anderen, bevor dieses verschwand und der Junge schließlich das Bewusstsein verlor.

Einen Moment blinzelte Oikawa, bevor er seine Arme um Kageyama schloss und seine Augen langsam zu seinem besten Freund richtete: „Was genau war das?“

„Sobald er wieder zu sich kommt, wird er wissen, wer er ist und was zwischen uns ist“, sagte Hajime und ließ sich neben ihnen auf einem Sessel nieder.

Der Edelstein war inzwischen zu einem Anhänger geworden, der an einem kleinen Halsband Kageyamas hing.

Langsam griff Hajime nach dem Hexenstab, der an seinem Gürtel befestigt war, an dem ebenfalls ein Stein in der gleichen Farbe aufleuchtete. Er wusste, dass es normalerweise nicht so lange dauerte, bis man seinen Partner traf.

„Unter normalen Umständen hätte ich eben gedacht, ihr hättet euch beide ineinander verliebt, weißt du das, Iwa-chan?“, fing Oikawa an, während er allerdings weiterhin lächelte und Kageyama nicht aus seiner Umarmung entließ.

„Wer ist er wirklich, Oikawa?“, fragte Hajime nach und lehnte sich nach hinten, während er die beiden ansah.

„Tobio-chan ist eine Krähe von Karasuno“, sagte Oikawa mit einem mehr als ernsten Blick, „du hattest schon recht damit.“

„Warum ist er dann hier?“, fragte er weiter nach. Wieso hatte er so ein Gefühl, als wenn irgendwas anderes vorgefallen war, weswegen Oikawa ihn ‚gefunden‘ hatte.

Einen Moment drehte Oikawa seinen Kopf zu dem Jungen, strich ihm ein wenig über die Federn eines Flügels, bevor er schließlich weitersprach: „Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich ihn außerhalb des Clans vor ein paar Tagen gefunden habe. Und ja, ‚gefunden‘ wie in, er streunte etwas ziellos umher.“ Langsam drehte er seinen Kopf wieder zu seinem besten Freund. „Vielleicht hat er gewusst, dass du hier bist, ohne es wirklich zu wissen?“

Einen Moment sah Hajime den anderen an, bevor er seine Augen auf Kageyama richtete. Er hatte Oikawa schon vor einigen Jahren angefangen, davon zu erzählen, was er war und wie das mit dieser Partnerschaft war. Vielleicht war es wirklich so ein Instinkt gewesen, ohne, dass Kageyama etwas Genaueres wusste, wieso er hier war. „Lebt er noch im Karasuno Clan?“

Oikawa sah ihn ruhig an. „Ja, außer uns weiß auch niemand, dass er hier ist.“ Er seufzte etwas, was Hajime ein wenig eine Augenbraue hochziehen ließ. „Ich hoffe, jetzt, wo ihr diese Verbindung habt, wird er mein Angebot doch noch annehmen und zum Seijoh Clan kommen, Iwa-chan.“

Hajime sah ihn eine Weile länger an, legte den Kopf schief und versuchte etwas in den Augen des anderen zu erkennen. „War das deine Hoffnung, dass er nicht zu unseren Gegnern gehört?“

Der Ausdruck, der Oikawas Gesicht daraufhin zierte, amüsierte Hajime ein wenig mehr daraufhin. „Natürlich ... nicht!“

Ein wenig schmunzelte Hajime, sah nach vorne und blickte auf den Edelstein an seinem Hexenstab. „Das wird er jetzt sowieso nicht ...“ Auch, wenn er genauso wenig richtig auf Oikawas – oder Seijohs – Seite war. In erster Linie war er sein Partner. Dass Hajime dem Clan angehörte, lag immerhin nur an ihrer Freundschaft.

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Kurzbeschreibung

Kageyama landet mehr oder weniger freiwillig im Seijoh Clan und Iwaizumi findet durch Oikawas Besitzansprüche auf die Krähe seinen Partner.

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Alternativuniversum getaggt.