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Kleiner Sonnenscheins erster Geburtstag

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09.10.22 22:28
Homosexualität
Fertiggestellt

5 Charaktere

Naruto Uzumaki

Naruto Uzumaki ist der Hauptcharakter der Manga- und Anime-Serie "Naruto". Zusammen mit Sasuke Uchiha, Sakura Haruno und Kakashi Hatake ist er ein Teil von Team 7. Sein größter Traum ist es, von allen Bewohnern der Stadt Konoha respektiert zu werden und sich eines Tages Hokage nennen zu dürfen.

Hatake Kakashi

Der Jonin ist Lehrer der drei jungen Shinobi und somit Mitglied von Team 7. Er liest zumeist in seinem Buch "Icha-Icha-Tactics". Was sich unter seiner Gesichtsmaske verbirgt, bleibt lange ein Rätsel. Früher einmal kämpfte er im großen Ninja-Krieg und verlor dort auch seine beiden engsten Freunde - von einem von ihnen, Obito Uchiha, hat Kakashi sein Sharingan-Auge.

Namikaze Minato

Minato ist ein Shinobi aus Konoha. Schon in jungen Jahren lernte er Kushina kennen, welche später seine Frau wurde und mit der er zusammen einen Sohn, Naruto, hat. Sarutobi Hiruzen ernannte ihn zu seinem Nachfolger, womit Minato Vierter Hokage wurde. In der Nacht, als Naruto geboren wurde, griff Kurama das Dorf an. Minato starb in Verteidigung des Dorfes und versiegelte Kurama in Naruto.

Senju Tobirama

Der jüngere Bruder Hashiramas und zweiter Hokage. Er ist weithin gerühmt für seine Schnelligkeit, auf deren Basis er auch das Hiraishin entwickelte. Außerdem entwickelte er zahlreiche weitere Jutsu, unter anderem auch das Edo Tensei. Er ist mit seiner ruhigen und rationalen Natur ein Gegenstück zu seinem Bruder und bremst oft dessen Enthusiasmus aus, um ihn in realistischere Bahnen zu lenken.

Tsunade

Tsunade ist der Hokage der Fünften Generation und Senju Hashiramas Enkelin. Sie ist auch bekannt als der Legendäre Verlierer und ist eine der Sannin zusammen mit Jiraya und Orochimaru. Tsunade besitzt legendäre Stärke und ist eine hervorragende Heilerin. Einst hatte sie einen kleinen Bruder Nawaki und hatte eine Liebesbeziehung mit Dan, verlor jedoch beide im Krieg.

Schon den ganzen Morgen war Kakashi zusammen mit Minato damit beschäftigt, das Haus mit Girlanden zu dekorieren und Luftballons aufzuhängen. Tsunade stand in der Küche und buk einen Kuchen – laut eigener Aussage jedenfalls. Kakashi war überrascht, dass noch nichts in Flammen aufgegangen war. Tobirama deckte gerade den Tisch und Ōkami machte sich tatsächlich nützlich, indem sie auf Naruto aufpasste.

Es war sein erster Geburtstag und Naruto wusste zwar nicht so wirklich, wozu der ganze Wirbel gut war, aber es schien ihn zu freuen. Das meiste davon war ohnehin Minatos Idee gewesen, zumindest was die Deko anging.

»Naruto kann mit dem ganzen Kram noch nichts anfangen«, kommentierte Kakashi, während er gerade Minato eine weitere Girlande mit einem »Happy Birthday«-Schriftzug reichte.

Minato stand auf einer Leiter, um die Girlande an der Decke zu befestigen. »Ja, na und? Es ist bunt, das reicht ihm.«

»Du meinst orange.«

Die überwiegende Zahl der Ballons war in dieser Farbe gehalten. Kakashi musste seinem Großvater insgeheim recht geben, dass es eine schreckliche Farbe war, aber Minato ließ sich nicht erweichen. Er war der festen Überzeugung, dass es Narutos Lieblingsfarbe war.

»Wie du Tobirama dazu hattest erweichen können, ist mir ohnehin ein Rätsel«, fuhr Kakashi fort.

»Habe ich auch nicht«, sagte Minato leichthin. »Naruto hat ihn überzeugt. Ich habe lediglich den Anstoß dazu gegeben.«

Kakashi hatte im Verdacht, dass das nicht ganz der Wahrheit entsprach. Naruto selbst war wenig interessiert in den Geschehnissen und viel mehr an dem Spiel mit Ōkami, das darin bestand, ihr einen rasselnden Ball zuzuwerfen und sie rollte ihn zurück. Das ging schon seit einigen Minuten so, Naruto musste viel Spaß daran haben.

»Oh, der Kuchen sieht perfekt aus!«, rief Tsunade aus der Küche. »Wie sieht‘s bei euch aus? Wir sind hier fertig.«

»Wetten, wir bekommen gleich ein Kohlestück vorgesetzt?«, sagte Kakashi leise genug, dass nur Minato ihn hörte.

Minato stieg von der Leiter und betrachtete ihr Werk. »Perfekt! Und ich bin sicher, dass auch der Kuchen schmecken wird.«

»Du setzt erstaunlich viel Vertrauen in Tsunades nicht vorhandene Kochfähigkeiten.«

Lachend winkte Minato ab. »Wird schon keine Vollkatastrophe.«

»Nur eine halbe.«

Minato hob Naruto hoch und ging mit ihm in die Küche. Kakashi und Ōkami folgten ihm.

»Mein kleiner Sonnenschein wird heute ein ganzes Jahr alt«, sagte Minato zu Naruto und hielt ihn hoch. »Sooooo groß bist du schon!«

Naruto quietschte vergnügt und fuchtelte mit Armen und Beinen. Er liebte es, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen.

Ōkami schlich bereits um Tsunade herum und schnüffelte am Ofen. Sie hatte es eindeutig auf den Kuchen abgesehen. Tsunade versuchte ihr mit wenig Erfolg den Weg zu versperren.

»Sobo-san, das ist nicht für dich!«

»Aber ich riech doch da was«, protestierte Ōkami und schob Tsunade kurzerhand zur Seite. Ihr wedelnder Schwanz fegte beinahe das Geschirr vom Tisch hinter ihr.

»Mutter«, grollte Tobirama und knurrte sie kurzerhand an. Es klang täuschend echt. Es ließ in Kakashi die Frage aufkommen, ob er vielleicht doch ein paar Wolfsgene hatte, von denen er nichts wusste.

Minato setzte Naruto indes in seinen Kinderstuhl. Naruto kommentierte das alles sehr begeistert und klatschte in die Hände.

Tsunade ging taktisch vor. Als sie die Ofenklappe öffnete, holte sie zuerst den Happen für Ōkami heraus. Anscheinend hatte sie aus vergangenen Fehlern gelernt und auch etwas für die Wölfin gebacken. Es handelte sich dabei um eine Pastete, wahrscheinlich mit Fleisch gefüllt. Tsunade konnte sie gerade noch auf einen Teller packen und den Teller auf den Boden abstellen, da hatte sich Ōkami schon darauf gestürzt und die Pastete mit einem Happen verschlungen. Während sie den Teller ableckte, holte Tsunade den eigentlichen Kuchen aus dem Ofen und stellte ihn auf der Anrichte ab. Es sah tatsächlich essbar aus. Kakashi identifizierte ihn als Apfelstreuselkuchen, wahrscheinlich gemacht mit den Äpfel, die er gestern im Garten geerntet hatte.

Ein scharfes Kläffen gefolgt von einem hellen Miauen unterbrach die Szene. Menma hatte sich einen Krümel von Ōkami erbeutet und türmte mit ihrer Beute. Ōkami schnappte nach der kleinen Katze, ließ sie aber entkommen.

»Das sieht gut aus!«, kommentierte Minato und deutete auf den Kuchen.

»Das will ich doch hoffen, ist Omas Rezept«, antwortete Tsunade, während sie aus den Schubladen eine Kuchenkerze heraussuchte und sie auf den Kuchen steckte.

Tobirama hatte den Raum kurzzeitig verlassen und kam nun mit einem Bild wieder. Es war das Foto von Kushina und Rin, das seit einiger Zeit im Familienschrein stand. Wortlos stellte er das Bild auf einen der Plätze am Tisch.

Minato gefror das Lächeln auf den Lippen und seine fröhliche Maske bekam Risse. Keiner von ihnen hatte vergessen, was heute vor einem Jahr geschehen war, wie konnten sie auch.

Tobirama trat zu ihm und drückte ihm einen Kuss auf die Schläfe. »So kann sie auch dabei sein.«

Minato rang sich ein Lächeln ab, aber dann rannen ihm doch die Tränen über das Gesicht. Tobirama umarmte ihn.

Tsunade rang sichtlich mit sich. Zwischen ihr und Minato war noch lange nicht alles gefixt, und Kakashi wusste nicht, ob das überhaupt möglich war. Aber Minato war trotz allem ihr Sohn und sie hatte sich fest vorgenommen, sich ihrer Rolle als Mutter zu stellen, nachdem sie so lange davor weggerannt war.

Sie trat zu Minato und legte ihm einen Arm um die Schulter. »Das erste Jahr ist das schlimmste.«

Minato lehnte sich an Tobirama, wies aber Tsunade nicht zurück. »War das auch so mit Dan? Mit …«, er räusperte sich, »mit meinem Vater?«

Tsunade nickte. »Ja. Das erste Neujahr ohne ihn. Der erste Geburtstag ohne ihn. Ständig sah ich die Lücke, die er in meinem Leben hinterlassen hatte. Aber dann wurde es … nicht besser, aber erträglicher.«

»Wird es irgendwann aufhören wehzutun?«

Dieses Mal schüttelte Tsunade jedoch den Kopf. »Nein. Leute denken immer, dass Trauer mit der Zeit weniger wird. Aber das stimmt nicht, sie nimmt nicht ab. Aber wir wachsen um sie herum und über sie hinaus.«

»Vielleicht sollten wir Partyhüte aufsetzten«, platzte Kakashi heraus. Der Gedanke war ihm ganz plötzlich gekommen. Die Anwesenden sahen ihn fragend an, also fügte er an: »Kushina hat die Dinger geliebt. Wenn sie jetzt hier wäre, hätte sie die uns garantiert schon aufgezwungen.«

»Oh ja!«, rief Minato aus. »Natürlich! Tobirama, haben wir so etwas da?«

»Nein«, brummte Tobirama, »und ich gedenke auch nicht, das zu ändern.«

»Och, komm schon«, bettelte Minato. »Sei kein Spielverderber.«

Tobirama wurde von einer weiteren Diskussion erlöst, als es an der Tür klingelte. Ihr Gast stellte sich als Shizune heraus, die ebenfalls vorbei gekommen war, um Naruto zum Geburtstag zu gratulieren, und das hob endlich wieder die Stimmung. Kushina hätte ganz bestimmt nicht gewollt, dass sie den Tag mit Trauer füllten, sondern mit Lachen und Frohsinn.

»Ah, das ist ja der kleine Racker!«, rief Shizune, als sie Naruto sah. »Och, und wie groß du schon wieder geworden bist! Guck mal, was Tante Shizune für dich hat.«

Sie reichte dem Kind einen Plüschfrosch. Naruto gluckste begeistert und war offenbar sehr begeistert von seinem Geschenk.

»Das ist neu«, kommentierte Tsunade. »Er wurde doch von Stunde Null an auf Wölfe geprägt.«

»Davon hat er doch schon genug«, sagte Shizune. »Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Frösche vielleicht sein Ding sein könnten.«

Ōkami kam zu ihnen, um den Plüschfrosch in Narutos Händen zu beschnuppern. Sie brummte und schien nicht gänzlich überzeugt. Naruto streckte ihr trotzdem das Plüschtier entgegen, um es ihr zu zeigen.

»Wölfe sind besser für dich, kleiner Welpe«, stellte Ōkami klar.

»Ist doch jetzt auch egal«, wiegelte Tsunade ab. »Der Kuchen ist mittlerweile ausgekühlt. Zeit für essen!«

»Endlich der gute Teil!«, rief Kakashi dazwischen, während Tsunade bereits die Springform vom Kuchen löste und ihn auf den Tisch stellte. Sie nahmen ihre Plätze ein und Tsunade zündete die Kerze an.

»Eine ganz wichtige Tradition bei einem Geburtstag ist es, die Kerzen auf dem Kuchen auszublasen«, erklärte Minato seinem Sohn. »Und dann wünscht du dir etwas.«

»Klar, das hat er jetzt auch alles verstanden«, warf Kakashi spitz ein.

Naruto streckte seine Hände nach dem Kuchen aus. Er verstand auf alle Fälle, dass da etwas Süßes für ihn war.

»Pass auf, Sonnenschein, wir machen das zusammen, ja?« Minato stellte den Kuchen vor Naruto und blies dann gemeinsam mit ihm die Kerze aus. Naruto imitierte jedoch mehr seine Bewegungen als alles andere, aber es schien ihm dennoch Spaß zu machen.

»Alles Gute zum Geburtstag, Naruto!« riefen sie alle im Chor.

Tsunade schnitt den Kuchen an und verteile die Stücke auf ihre Teller. »Und ein ganz besonders großes Stück für meinen Lieblingsenkel.«

»Er ist ja auch dein einziger Enkel«, stellte Kakashi heraus, während er bereits seine Gabel in den Kuchen spießte.

»Und das bleibt auch gefälligst so«, betonte Tsunade. »Ich bin keine alte verschrumpelte Oma. Und nichts da, Kakashi. Das Geburtstagskind darf zuerst vom Kuchen kosten!«

»Ich muss doch kosten, ob das vergiftet ist«, protestierte Kakashi. Er wollte endlich essen!

»Natürlich nicht!«, schoss Tsunade zurück und nahm ein Stück von Narutos Kuchen auf die Gabel. »Und jetzt mach schön aahhhh für Oma.«

Naruto sperrte brav den Mund auf und ließ sich das Kuchenstück hineinschieben. Während er zufrieden vor sich hin kaute, strich Minato ihm über die Wange.

»Ein Jahr ist mein Sonnenschein jetzt schon alt. Wie die Zeit fliegt. Nächste Woche gehst du schon zur Akademie, so kommt es mir vor!«

Kakashi stellte fest, dass es eigentlich ganz schön war, eine Familie zu haben.

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Kurzbeschreibung

Es ist Narutos erster Geburtstag und die Familie kommt zusammen, um zu feiern. [TobiMina]

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Familie und Fluff getaggt.