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Severus Snape und die Absichten des Aurors

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28.6.2018 2:20
16 Ab 16 Jahren
Heterosexualität
Homosexualität
In Arbeit

Autorennotiz

Ich habe die Geschichte als ab 16 gekennzeichnet, weil in einem Handlungsstrang sexuelle Gewalt vorkommt. Nichts Schlimmeres als in den Originalbüchern, aber die sind auch nicht gerade harmlos.
Ansonsten würde ich sagen, sie ist auch schon ab 14 geeignet; ich gehe bei Gewalt nicht ins Detail.

Ein weiteres Treffen am Grimmauldplatz, wieder beschwerten sich alle darüber, dass Severus zu wenig Informationen hatte, zweifelten diese Informationen gleichzeitig an, und warfen ihm vor, ein Todesser zu sein.
Dass er, wäre er kein Todesser, überhaupt nichts zu berichten hätte, war ihnen egal.

Wenn es nicht wegen Lily gewesen wäre, hätte er wahrscheinlich alles hingeschmissen. Wie damals schon.
Es gab in diesem Krieg keine gute Seite. Es gab den Dunklen Lord, und es gab … diese Leute, die versuchten Mord für eine Bagatelle hielten, die man einem jungen Mann aus gutem Hause verzeihen musste.

In der relativen Ruhe seines eigenen Büros konnte er sehen, dass der Dunkle Lord weitaus schlimmer war, aber wenn er in Sirius Blacks Küche saß und sich wünschte, stattdessen bei den Malfoys zu Besuch zu sein, dann sah die Sache schon anders aus.

Ja, Lucius Malfoy war ein skrupelloser Mann, der Muggel quälte, seine Hauselfen misshandelte und die Lehrer seines Sohnes bestach um gute Noten sicherzustellen, aber er war höflich.


Severus stand unvermittelt auf und ging zur Tür hinaus. Da er hinter sich Schritte hörte, ließ er die Tür hinter sich offen stehen. Wenn Black sich im Flur duellieren wollte, konnte er das haben.

Die Tür wurde geschlossen. „Der reinste Kindergarten da drinnen“, sagte eine tiefe Stimme.

Also nicht Black. Der dunkelhäutige Auror. Wie hieß er noch gleich? Die anderen nannten ihn Kingsley, aber das war sein Vorname, den Severus ganz sicher nicht benutzen würde.

Er drehte sich um. Der Auror stand ein Stück hinter ihm. „Kindergarten?“

„Man hat den Eindruck, einem Haufen Kleinkinder zuzusehen, wie sie sich um Spielzeug streiten“, erklärte – Shacklebolt, genau, das war der Name – langsam. „Alle behaupten, Direktor Dumbledore zu vertrauen, aber offenbar halten sie ihn nicht für kompetent genug, zu merken, ob ihm jemand falsche Informationen zuträgt.“

„Ah. Ja.“ Was wollte Shacklebolt damit sagen? Dass er das anders sah? Severus konnte sich tatsächlich nicht entsinnen, dass Shacklebolt jemals eine Meinung in die eine oder andere Richtung geäußert hätte.

„Ich dachte daran, den Rest des Abends im Tropfenden Kessel zu verbringen. Angenehmere Atmosphäre. Hast du heute Abend schon was vor?“

Das Einzige, was er vorhatte, war, einen Stapel Aufsätze seiner vierten Klasse Hufflepuff-Ravenclaw zu benoten, eine Aufgabe, die er allerdings auch noch zwei weitere Tage aufschieben konnte.

Shacklebolt führte klarerweise irgendetwas im Schilde. Ein wenig neugierig, was das sein mochte, war er schon.
Aber der Tag war schon so anstrengend genug gewesen … musste er sich das heute wirklich noch antun?

~~~„Nichts von Bedeutung.“ ~~~
~~~„Ich sehe mich leider gezwungen, einige unterirdisch miserablen Aufsätze über die Verwendung von Wermut in Heiltränken endlich zu benoten – eine Aufgabe, der ich bedauerlicherweise nicht im Tropfenden Kessel nachkommen kann.“ ~~~
~~~„Wenn du glaubst, dass ich mich auch nur im Geringsten versucht sehen könnte, dir bei deiner Sauftour Gesellschaft zu leisten, hast du dich geschnitten. Ich habe vor, heimzugehen und meine Ruhe zu haben.“ ~~~

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Kurzbeschreibung

Kingsley Shacklebolt, der Neuzugang im Orden des Phönix, ist verdächtig freundlich zu Severus. Der Mann hat klarerweise irgendeine geheime Agenda, aber welche? Hilf Severus herauszufinden, was der Auror im Schilde führt.