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Lotus

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07.06.21 18:11
18 Ab 18 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Der folgende Text thematisiert explizit Sex, Erotik, Blut, Gewalt und Selbsttötung. Außerdem wechselt die Sicht  immer wieder. Wiederholungen kommen vor und wer das nicht abkann, der möchte bitte nicht weiterlesen!


Hallöchen hier bin ich mal wieder mit etwas Altem, was seit 2010 in der Versenkung und fast in Vergessenheit geriet.
Leider nichts für schwache Nerven, aber ich hatte damals mega Fun und ich kann heute mit Stolz sagen, dass meine damalige Mitschreiberin eine mittlerweile echte Autorin ist.
Geil, oder?
Kann auch nicht jeder von sich sagen, dass er mal das vergnügen hatte, mit solch einer Größe zu schreiben.
Aber genug Arroganz und Überheblichkeit. Viel Spaß mit der Kurzgeschichte und über Kommentare würde ich mich natürlich sehr freuen.
Am 23.05.2010 wurde Lotus ursprünglich als Final Fantasy mit  37096 Wörtern verfasst, wurde dann aber von mir umgeschrieben und in Naruto umgetextet.





Nahe am Rande von Iwagakure lag eines der bekanntesten Bordelle, die Lotusblüte.
Wer auch immer sich hierher verirrte, suchte nicht das schnelle Abenteuer, sondern bekam neben ein paar leichten Mädchen noch eine gute Live-Show geboten.
Von außen sah das Gebäude unscheinbar aus, doch hinter den Türen verbarg sich ein regelrechter Schatz, ein Edelbordell wie es kein Zweites gab.
Der Chef verdiente sich mit seinen Mädchen eine goldene Nase, gab diesen aber selbst kaum etwas ab und war sich auch nicht zu schade, einige zur Arbeit zu zwingen.
Seine neuste Errungenschaft war der blondhaarige Deidara, der Deidara der einst bei Akatsuki war und kläglich geflohen war. Nun da dieser sich verstecken wollte, hatte ihm Rabant seine Hilfe angeboten, doch schnell merkte Deidara was dieser wirklich wollte und sagte ein klares „Nein", welches Rabant aber gekonnt überhörte und zu drastischen Maßnahmen griff. Er hatte sich Deidara mit einigen Drogen gefügig gemacht, hatte ihn somit gezwungen, für ihn zu arbeiten und war sich selbst nicht zu schade, den jungen Körper des Mannes zu brechen.
Deidara war wehrlos, aufgeschmissen und gegen die Wirkung von Drogen, hatte er nicht die geringste Chance.
So kam es, dass er nun schon seit zwei Wochen für Rabant arbeitete, für ihn sogar in Mädchenklamotten gesteckt und in die Höhle voll von hungrigen Löwen geworfen wurde, die nur darauf warteten, ihn zu vernaschen oder zu demütigen.

Drei Wochen.
Ganze drei Wochen hatte ihn Pain mit seinem blödsinnigen Auftrag beschäftigt. Wenn er daran dachte, die ganze Zeit nur Kisame um sich zu haben und der hatte ja bekanntlich nichts anderes im Sinn, als schweigen.
Ab und zu ein Wort und wieder Stille. Furchtbar.
Wie hatte er das nur ausgehalten.
Kaum legte er die Hand auf die Klinke des schäbig wirkenden Gebäudes am Dorfrand, wusste er es wieder.
Hier konnte man doch wirklich alles vergessen.
Mit einem leichten Lächeln im Gesicht betrat er die Lotusblüte.
Schon von Weitem erkannte er die Bühne, auf der das Programm in vollem Gange war.
Etwas abseits die bequemeren Sitzgelegenheiten, von denen er sich gleich eine sicherte.
Einzelne bekannte Gesichter, die ein oder andere Hand hob sich zur Begrüßung. „Hey~... Lange nicht gesehen! Dachte schon, bist pleite oder warst mal nicht schnell genug."
Auch ohne aufzusehen, wusste er, wer ihm die Sicht auf die Show nahm. „Lex ... entweder hinsetzen oder du haust ab." Angestrengt versuchte er an ihm vorbeizusehen, bemerkte dann zufrieden wie sich der Blonde neben ihn setzte.
„Is ja schon gut. Zu lange her wah?", wurde er wieder unterbrochen.
Genervt wandte sich Itachi an den Typen neben sich.
Als er ihn das erste Mal sah, hatte er ihn tatsächlich mit diesem Naruto verwechselt.
Zum Glück, war er es nicht.
Erinnerte ihn irgendwie immer an Arbeit. „Viel zu lange. Irgend was Neues?", fragte er und lehnte sich zurück um die Show zu verfolgen.
„So ne Blondine. Ziemlich dünn, is so ne Art Geheimtipp. Hab sie noch nich ausprobiert, sie is aber auch erst zwei Wochen hier."
Blond?
Erinnerte auch wieder an Arbeit. Trotzdem interessant.
Denen war hier aber auch nichts zu teuer, um die Mädchen an den Mann zu bringen. „Hmm~...seit wann dauert es hier eigentlich so lange, bis man was zu trinken kriegt?" Genervt riss er seinen Blick von der Bühne los und sah sich um. Die Bedienung wusste sicher mehr über den Geheimtipp.
Und je länger er warten musste, umso mehr wollte er darüber wissen.

Lulu ein üppig gebautes, junges Mädchen schritt auf Itachi und Lex zu, lächelte die beiden sanft an.
"Hallo Jungs", begrüßte sie die beiden freundlich.
"Ahhh Lulu, wie geht es dir. Haben uns ja lange nicht gesehen", quatschte Lex munter drauf los, zwinkerte der Blondine keck zu und lehnte sich entspannt zurück.
"Stell dir vor, ich habe auch ab und zu frei und ich muss mich auch hin und wieder um das Goldstück kümmern", antwortete sie dem Blonden und rollte mit den Augen.
„Ach die Neue, ja erzähl doch mal ein bisschen. Itachi und ich sind doch so neugierig", bat er Lulu freundlich.
"Nun eigentlich ist es kein Mädchen, das wissen hier alle. Vielmehr handelt es sich um einen wirklich hübschen Jungen, aber er ist etwas jähzornig und das gefällt Rabant nicht ganz. Du weißt selbst wie er sein kann und zu welchen Methoden er dann greift", seufzte sie leise auf, sah dann aber ihren Chef und hielt augenblicklich den Mund.
"Ja, das weiß ich", nickte Lex und hob grüßend die Hand in Richtung des Bordellbesitzers.
Rabant grüßte zwar kurz zurück, ging aber hastig nach oben und ließ die Drei außer acht.
Er hatte nun wichtigeres zu tun, musste sein Goldstück zähmen und wieder mal ermahnen die Arbeit nicht zu vergessen.

„Hey Lulu", begrüßte Itachi die Blondine mit einem anzüglichen Grinsen, musste jedoch im nächsten Moment schon die Augen verdrehen.
Lex konnte es wieder einmal nicht lassen sie gleich für sich zu vereinnahmen.
Auch wenn die Kleine eigentlich nicht unbedingt sein Fall war, konnte er es nicht leiden, wenn sich Lex jedes Mal in den Vordergrund drängte.
Schließlich war das seine Rolle. Wenigstens stellte er dabei die richtigen Fragen und so verfolgte er das Gespräch der beiden.
Als er jedoch hörte, dass es sich bei der Neuen eher um einen Jungen handelte, hob er nur skeptisch die Augenbraue und warf einen Blick zu dem Blonden.
„Wenn es jeder weiß, frag ich mich doch, wo du wieder mal warst", warf er ihm entgegen.
Wahrscheinlich hatte sich Lex wie immer ablenken lassen, so auch jetzt.
Sein Blick hing eher an Lulu, die wieder einmal die Methoden ihres Chefs infrage stellte.
Dafür interessiert hatte sich Itachi nie besonders, schließlich besuchte er die Lotusblüte zum Vergnügen, nicht um sich Sorgen zu machen, über Dinge, die ihn gar nicht betrafen.
Als Lulu plötzlich verstummte, musste er nicht lange überlegen, warum.
Rabant fiel ihm sofort ins Auge und wie auch Lex grüßte er ihn mit einer knappen Geste.
Nur einen Moment später erhob auch Itachi das Wort. „Kannst weiter reden, er is weg."
Entspannt lehnte er sich wieder zurück, verschränkte die Arme hinter dem Kopf. „Dann erzähl mal, was ist an ihm denn so besonders? Muss ja ne Menge kosten, wenn nicht mal Lex ihn kriegt."
„Ey...", kam es kleinlaut von diesem und der Uchiha sah nur kurz zu ihm, um belustigt zu grinsen.
Damit hatte er wohl ins Schwarze getroffen.
Sichtlich zufrieden wandte er sich wieder an Lulu. „Kannst ihn uns ja mal vorstellen, aber vorher hätte ich gern ein Bier und Lex sicher auch."

Lulu schenkte Itachi ein strahlendes Lächeln, als dieser sie begrüßte und sie strich sich kurz ihre langen Haare über die Schulter und wartete geduldig bis Rabant außer Sicht und Hörweite war.
Sie hörte den beiden kurz zu und wartete bis Lex seine Ansprache beendet hatte, da dieser schon wieder am Schnattern war und sich auch nicht die Mühe machte sie zu Wort kommen zu lassen.
Nachdem Lex endlich den Mund hielt und Itachi erklärt hatte, dass er tatsächlich nicht wusste, dass die Neue ein Junge war, beantwortete Lulu die Frage des Uchihas.
„Nun, da sich in den letzten Wochen einige Bisexuelle hier herumtreiben hat Rabant beschlossen, das Personal etwas aufzustocken und den süßen Jungen ... ja, der ist ihm buchstäblich mitten in der Nacht in die Arme gelaufen", fing sie an zu erzählen, hielt dabei das Tablett in den Armen und schaute sich kurz ihre Kollegin auf der Bühne an, welche sich geschmeidig im Takt der Musik bewegte und sich langsam auszog.
Sie wendete den Blick wieder ab, hörte, dass Itachi gern ein Bier hätte und lächelte.
"Ich hol euch rasch eure Getränke und dann reden wir weiter", verabschiedete sie sich kurz, ging in Richtung Bar und gab dem Barkeeper die Anweisung, zwei Bier fertig zu machen.
„Hörst du das, Lulu? Ich glaub Rabant hat wieder Ärger mit dem Kleinen." Dabei deutete Jonny dezent mit dem Kopf hoch zur Decke, wo man deutlich ein Rumpeln zu hören bekam und ab und zu einen spitzen Schrei.
Lulu folgte den Blicken des Barkeepers und seufzte leise auf. "Mir tut der Kleine leid, aber wenn er hier arbeitet, dann muss er Rabant leider folgen. Ob er nun will oder nicht. Jedoch finde ich seine Methoden sehr fragwürdig, ich frag mich echt was er mit ihm anstellt?"
„Das möchte ich lieber nicht wissen, mir reicht schon das, was ich gerade höre", erwiderte Jonny, stellte ihr die zwei Bier auf das Tablett und schaute sie an.
„Gut dann will ich mal wieder", lächelte sie, nahm die Getränke und brachte sie wenig später zu Itachi und Lex an den kleinen, runden Tisch vor den roten Sitzgelegenheiten.
"So Jungs, hier ist euer Bier und nun kommen wir zu dem Kleinen. Wie eben schon erwähnt kommen hier des Öfteren bisexuelle und hätten auch gern ihren Spaß. Rabant hat natürlich sofort fette Beute gesehen und hat sich auch dementsprechend umgehört und aufgestockt. Den Kleinen fand er in der Nähe, fand ihn gleich interessant, da seine Augen so wie seine Haare sehr faszinierend auf ihn wirkten, auch das der Kleine ein wenig weiblich wirkte. So was gefällt den Kunden, das sagt er zumindest."
Lulu machte eine kurze Pause, atmete tief durch und fuhr fort. "Nun der Kleine hatte von Anfang an keine Lust auf diesen Job, aber die Hilfe von Rabant wollte er trotzdem. Er hat ihn also einen Vorschlag gemacht, einen zu einem hohen Preis und das wiederum gefiel dem Kleinen. Rabant hat ihn aber ausgetrickst und nun muss der Kleine hier arbeiten, da er versehentlich einen von Rabant seinen Verträgen unterschrieben hat. Wer diese unterschreibt, kommt hier so schnell nicht wieder weg. Ich selber hab einen unterschreiben, aber ich will auch gar nicht von hier weg. Der Kleine aber schon deswegen tanzt er Rabant auch auf der Nase herum. Er ist wie eine Raubkatze, die man zähmen muss und das macht den Kleinen so teuer. Man muss ihn bändigen, fast schon züchtigen und das erfreut sich größter Beliebtheit. Ja, das ist das besondere an ihm und macht ihn auch so teuer."

Itachi konnte sich ein freudiges Grinsen nicht verkneifen, als er Lulus Worten folgte.
Sein Feierabend würde sich womöglich in nächster Zeit um Einiges interessanter gestalten.
Mehr Auswahl war doch immer gut, warum es dazu kam, konnte ihm eigentlich egal sein, weshalb er Lulus Ausführungen auch nur noch mit halbem Ohr folgte.
Vielmehr zog die Bühne seine Aufmerksamkeit auf sich.
Die Brünette, welche sich gerade auszog, kannte er jedenfalls auch noch nicht. Vielleicht Zeit das zu ändern?
„Ist auch neu...", kam es von Lex, der seinem Blick gefolgt sein musste.
„So weit war ich auch schon. Frag mich nur, warum du mir von ihr nichts erzählt hast. Stattdessen von einer Neuen, die nicht mal..." Mitten im Satz brach er ab.
Kurz hatte er geglaubt etwas zu hören, was nicht ganz in die Geräuschkulisse passte.
„Was denn?", verlangte Lex zu wissen. „Hab was gehört, klang, als würde da oben jemand die Einrichtung demolieren." Mit einem Nicken deutete er auf die Treppen, über die Rabant vorhin nach oben verschwunden war.
„Ach das ... hört man in letzter Zeit häufig. Hast ja Lulu gehört. Würde mich nicht wundern, wenn ihr Chef sich mal wieder um jemanden ‚kümmert'." Die Betonung des letzten Wortes ließ keinen Zweifel daran, dass es Lex nicht wirklich guthieß.
„Ob das so gut fürs Geschäft ist?", gab Itachi zu bedenken.
Schließlich wirkte es nicht unbedingt Vertrauens-erweckend, das auch noch zu hören.
Lex schüttelte nur ungläubig den Kopf und noch bevor er zu einer Antwort ansetzen konnte, kehrte Lulu mit den Getränken zurück.
Itachi griff sich gleich eines der Gläser. Für ihn war der Abend jetzt schon fast perfekt.
Die Aussicht auf die Show, ein Bier und jede Menge Neuigkeiten.
Am Rande bekam er mit, was Lulu noch über den Kleinen zu erzählen hatte.
Die Haarfarbe musste sie auch nochmals ansprechen und langsam wunderte er sich. Wie oft kam es schon vor, dass jemand mit blonden Haaren rumlief?
Oder hatte Lex nur wieder mal nicht richtig hingesehen?
Ein Seitenblick auf diesen und Itachi entschied sich, dass es nur so sein konnte. Nach einem Schluck Bier, stellte er das Glas wieder ab und verfolgte mit wachsendem Interesse, was Lulu noch zu erzählen hatte.
Sie redete von einem Vertrag und er fragte sich augenblicklich, wie man so was unversehens unterschreiben konnte.
Dass man danach kaum noch eine Möglichkeit hatte da wieder raus zu kommen, davon hatte er gehört und er glaubte es auch sofort.
Alles, was sie sonst noch über ihn berichtete, sorgte eigentlich nur dafür, dass seine Neugier wuchs.
Was Neues brachte doch immer wieder den Reiz mit sich.
„Jetzt mach es doch nicht so spannend, wie teuer denn?", fragte er deshalb freiheraus und sah kurz zu Lex, der sich erhob, um mit einer knappen Entschuldigung zu verschwinden. „Verträgt wohl kein Bier", lästerte Itachi mit einem Grinsen, wandte sich dann jedoch wieder an Lulu. „Du weißt nicht zufällig, wann der Kleine frei ist?" Fragend musterte er sie.

Lulu lächelte erneut, sah zufrieden wie scheinbar das Bier schmeckte, Itachi sich sichtlich wohlfühlte und die Show ihre Kollegin Amina genoss.
Diese war ebenfalls noch nicht lange hier, gerade mal eine Woche und doch machte sie ihre Sache gut, bewegte sich geschmeidig an der Stange und ließ die letzten verbliebenen Hüllen fallen. Wieder wendete Lulu ihren Blick von ihr ab, wandte sich stattdessen Itachi und seiner Frage zu.
„Du willst wissen wie teuer? Nun ja, ab 2000 aufwärts. Es kommt darauf an was du willst, aber der Grundpreis für eine Stunde, beträgt in etwa knappe 2000", erklärte sie dem Uchiha und wunderte sich ein wenig, wohin Lex so schnell hinverschwunden war.
Kurz kicherte Lulu als Itachi meinte, dass Lex wohl kein Bier vertragen würde, doch dann wurde sie wieder ernst, sah wie Rabant die Treppen runterstürmte und seine rechte Wange tiefe Kratzer aufwiesen.
Sie schüttelte den Kopf, drehte sich wieder zu Itachi um und hob fragend die Augenbraue an.
"Willst du den Kleinen etwa buchen?", fragte sie neugierig nach, musterte sich ihr Gegenüber und wartete ab.
In der Zeit unterhielt sich Rabant kurz mit Jonny, trug diesem auf, etwas ganz besonderes nach oben zu seinem Goldstück zu bringen und es diesem zu verabreichen.
Jonny blickte seinen Chef skeptisch an, sagte aber nichts und tat das, was er verlangte.
Lulu, die nur sah, dass der Barkeeper kurz nach oben verschwand, seufzte leise auf.
"So wie es aussieht, ist er gleich frei", wandte sie sich wieder Itachi zu.

Itachis skeptischer Blick wanderte zu Lulu, als diese ihm den Preis nannte. „2000? Dann muss er wirklich was Besonderes sein." Eigentlich konnte er sich nicht vorstellen, wie Rabant den Preis rechtfertigen wollte.
Als dieser jedoch im selben Moment die Treppe hinab kam und man deutlich die Verletzung in seinem Gesicht sah, konnte es sich Itachi denken.
Schließlich hatte Lulu den Kleinen noch vor wenigen Minuten als Raubkatze bezeichnet.
Offensichtlich lag sie damit richtig und wenn er es dann selbst nach zwei Wochen noch schaffte sich gegen Rabant zur Wehr zu setzen...
Ausdauer hatte der Kleine auf alle Fälle. Eher beiläufig hörte er Lulus Frage. Schmunzelnd griff er nach seinem Glas, trank einen Schluck und wendete sich erneut an sie.
„Na so wie du ihn hier anpreist, muss es sich ja lohnen", gab er mit einem Zwinkern von sich und sah kurz zu dem Barkeeper, der die Treppe hinaufging. Wahrscheinlich um dem Kleinen etwas ruhig zu stellen.
Itachi zuckte nur mit den Schultern und wandte sich wieder an Lulu.
„Wie immer? Oder regelt Rabant das Geschäftliche in seinem Fall selbst?", verlangte er zu wissen und leerte sein Glas, um es danach wieder abzustellen.

Lulu lächelte Itachi erneut an, als dieser sie skeptisch ansah und doch verzog sie keine Miene als auch sie wenig später sah wie Jonny nach oben verschwand und das nicht gerade erfreut.
Beide taten sie ihr Leid, sowohl Jonny als auch der Kleine, dessen Namen sie immer noch nicht kannte.
Jeder sprach immer noch vom Goldstück, vom besten Pferd im Stall.
Itachi riss sie wenig später aus ihren Gedanken und nun sah sie ihn etwas verwirrt an und schüttelte sich leicht. „Wenn man auf SM steht und Spaß hat, jemanden zu züchtigen, dann lohnt es sich für diese Person wirklich", nickte sie leicht und fragte sich insgeheim was Jonny wieder für Rabant tun musste. Sicher würde er wieder irgendwas bekommen, um ruhig gestellt zu werden, um willig zu sein.
Lulu seufzte bei diesem Gedanken und wandte sich wieder Itachi zu.
"Den Kleinen handhabt Rabant selber, außer Jonny darf keiner zu ihm hoch. Ich selber hab das Goldstück nur einmal zu Gesicht bekommen und das ist nun schon gut zwei Wochen her", erklärte sie und winkte Rabant schon mit einer dezenten Handbewegung her.
Rabant kam wenig später zu den beiden an den Tisch, stemmte die Hände in die Seiten und stand wie ein muskulöser Protz vor ihnen.

Lulus Reaktion ließ Itachi abfällig schnaufen. „Ganz so unfreiwillig kann er ja nicht hier sein, hast doch selbst gesagt, er brauchte Hilfe. Wenn er sich mit so was an Rabant wendet, ist er selbst Schuld", erklärte er gelangweilt und sein Blick wanderte wieder auf die Bühne.
Er stand wirklich kurz davor, das Interesse zu verlieren, denn eigentlich war er nach den letzten drei Wochen nicht unbedingt dazu aufgelegt, sich Gedanken über irgendwas anderes, als seinen eigenen Spaß zu machen.
Und die Art wie Lulu derzeit von dem ‚Goldstück' redete, konnte ihm diesen wirklich gründlich verderben.
Sie tat gerade so, als wäre jeder, der sich für ihn interessiert ebenso schlimm wie Rabant selbst.
So tragisch konnte die Sache nun auch wieder nicht sein, dachte sich Itachi und sah abermals auf, als er das leise Seufzen der Blondine hörte.
Deren Worte und das dezente Winken, mit dem sie Rabant auf sich aufmerksam machte, ließen ihn zufrieden nicken.
Im Augenwinkel erkannte er Lex, der sich gerade wieder zu ihm an den Tisch gesellen wollte, jedoch einen abrupten Richtungswechsel hinlegte, als er Rabant bemerkte.
Dieser war ebenfalls auf dem Weg in seine Richtung und stand kurz später auch schon in seiner typisch überheblichen Art vor ihm.
Mit einem leichten Nicken begrüßte Itachi den Chef, erhob sich und ließ seine Hände lässig in den Hosentaschen verschwinden.
„Hab von dem Neuen gehört und auch, dass du das Geschäftliche übernimmst. Wie sieht denn sein Angebot so aus und vor allem was soll der Spaß kosten für...hmm~... sagen wir eine Stunde?", begann er ohne zu zögern und musterte den Älteren abschätzend.

Lulu blickte Itachi leicht verärgert an. "Ich weiß doch auch nicht genau was da gelaufen ist. Rabant sagt dazu auch nichts und wage es dir ja nicht danach zu fragen", murrte sie leise auf und sah wie Rabant dann schon neben ihr stand und ihr kurz einen mehr als abfälligen Blick schenkte.
„Was stehst du hier noch rum, hast du nichts zu tun?"
"Rabant ich hab...."
"Das ist mir egal, was du willst", schnitt er ihr kühl die Worte ab und blickte dann schon wieder in Itachis Richtung, da dieser ihn einfach anquatschte und er so was schon mal gar nicht mochte. Dennoch blieb er freundlich, da dieser scheinbar Interesse an seinen besten Pferdchen hatte und das sah er nun mal besonders gerne und stimmte ihn somit wieder etwas milder.
Lulu hielt es für besser sich wie Lex aus dem Staub zu machen, immerhin wurde sie nicht fürs Herumstehen bezahlt und so verschwand sie zu den nächsten Gästen und nahm deren Bestellungen auf.
„Du hast also schon von ihm gehört ... so, so. Spricht sich ja wirklich sehr schnell rum, aber nun gut", fing Rabant ernst an, setzte sich neben Itachi und gab Jonny eben noch ein Zeichen, dass dieser ihm sein Getränk bringen sollte.
"Das Angebot ist sehr umfassend, wenn man es genau nimmt. Es fängt bei Kleinigkeiten wie oralen Verkehr an und endete bei diversen SM-Spielen. Der Kleine muss etwas erzogen werden, wenn du verstehst was ich meine", grinste er Itachi wissend an, fuhr sich kurz durch die Haare und bekam leuchtende Augen, als er sich nach dem Preis für eine Stunde erkundigte.
„Preis für eine Stunde sagst du ... nun da wir uns nun schon eine Weile kennen, du einer mehr gerngesehenen Stammgäste bist, würde ich dir den kleinen für 1200 überlasse ... inklusive Getränke versteht sich." Dabei zwinkerte er Itachi frech zu, schlug kurz seinen Terminplaner auf und blätterte ihn durch.
"Du hast Glück, er ist gerade frei", endete er mit einem erneuten Grinsen.

Auf Lulus kleinen Ausbruch ging Itachi nicht weiter ein. Er würde sich hüten, Rabant irgendwas in diese Richtung zu fragen, schließlich interessierte es ihn herzlich wenig.
Gelangweilt verfolgte er die kurze Zurechtweisung, entschloss sich, dass es bequemer war dabei zu sitzen.
Nur Sekunden später entschied sich Lulu zu verschwinden und Rabant nahm neben ihm Platz.
„Wenn er wirklich so gut ist, wundert es mich nicht ... das Angebot klingt jedenfalls schon mal vielversprechend", entkam es ihm, während sein Blick sich kurz zu der Tänzerin verirrte, die wohl den Höhepunkt der Show darstellte.
Mit einem Grinsen wandte er sich wieder an Rabant.
„Mal einer, der nicht ganz so zimperlich ist...klingt gut", gab er sichtlich amüsiert von sich und ihm entging nicht, dass es sein Gegenüber in etwa genauso begeisterte.
Wahrscheinlich hatte er den Kleinen bereits mehr als einmal ausprobiert, kam es ihm kurz in den Sinn.
Dass er dazu auch noch eine kleine Vergünstigung als Stammkunde zu erwarten hatte...besser konnte es kaum kommen, auch wenn es wohl nur daran lag, dass Rabant Profit witterte.
Nur einen Moment später hätte Itachi liebend gerne abfällig geschnauft, versuchte ihm sein Gegenüber doch tatsächlich weiszumachen, er hätte nicht gewusst, dass der Kleine frei war.
„Was für ein Zufall, ich hab gerade Zeit...", erwiderte er gespielt überrascht, lehnte sich zurück und zog mehrere Scheine aus der Tasche.
„...und an Geld soll es auch nicht mangeln...ich schätze wie immer im Voraus?!", setzte er hinzu und reichte Rabant die 1200.

Rabant hörte erst mal schweigend zu, wurde dann aber kurz von Jonny unterbrochen, da dieser ihm sein Getränk an den Tisch brachte.
Mit einer dezenten Handbewegung machte er dem Barkeeper klar, dass er verschwinden sollte, es gerade ums Geschäft ging und dass man ihn da besser nicht störte.
Nun wandte sich Rabant aber wieder Itachi zu und nickte wissend. „Sicher doch, das Angebot ist allumfassend, wenn nicht sogar das Beste in der Lotusblüte. Zimperlich ist er nicht...nein ganz und gar nicht, nur fährt er gerne die Krallen aus. Pass also besser etwas auf, er benimmt sich gerne hin und wieder wie ein Weib, welches gerne kratzt und Haare rauft", warnte er den Uchiha vor, deutete dabei ganz dezent auf seine rechte Wange hin, als dieser sich wieder von der vielsagenden Bühnenshow losreißen konnte.
Als Itachi meinte, dass er Zeit hätte, blitzen Rabants Augen auf, ein fettes Grinsen zierte seine Lippen und er nickte zustimmend. „Perfekt, du wirst es nicht bereuen, der Kleine ist wirklich gut und du hast Glück, er dürfte gerade jetzt ziemlich willig sein."
Dabei schaute er kurz auf seine goldene Rolex und nickte erneut."Ja, um diese Zeit läuft er zu Höchstformen auf", verriet er kurz, warum dies aber so war, behielt er dann aber doch für sich, da er schon die Geldscheine sah und grinste.
"Du bist gut, Itachi, zu gut. Du weißt genau, was du willst und was ich will und wie recht du doch hast. Bei mir ist immer alles im Voraus. Erst das Geld, dann der Spaß", nickte er sichtlich begeistert, ehe er Itachi noch mal ansah und die Scheine zählte.
"Dann viel Spaß mit dem Kätzchen", grinste er zufrieden.

Itachi musste innerlich über Rabants Redefluss grinsen.
Es war doch immer wieder dasselbe, wenn der Ältere das Geschäft vor Augen hatte, wurde er regelrecht zugänglich. Diese Art Menschen waren dem Uchiha immer noch am liebsten.
Berechenbar und vor allem käuflich.
Die Tänzerin auf der Bühne wurde abgelöst und er wandte sich wieder Rabant zu.
Unbeeindruckt warf er einen Blick auf die Schrammen, welche dieser bei seiner letzten Begegnung mit dem Kleinen davongetragen hatte.
Schien sein Kätzchen ja nicht gerade unter Kontrolle zu haben, schoss es ihm durch den Kopf.
„Widerspenstig ist gut, wird's wenigstens nicht langweilig. Gibt es noch irgendwelche Einschränkungen bei ihm?", verlangte er zu wissen, wunderte sich nicht über den kleinen Hinweis, dass der Neue wohl gerade ziemlich ‚willig' sein sollte.
Er musste nur eins und eins zusammen zählen. Lulu hatte sich laut genug über die Methoden beschwert, der Barkeeper verschwand auch nur selten in die obere Etage und wie sonst bekam man etwas Wehrhaftes dazu willig zu sein, wenn man nicht etwas nachhalf.
Wie immer war es ihm eigentlich egal, solange der Kleine dabei nicht zu schnell langweilig wurde und sich die, nicht unbedeutende, Geldsumme auch wirklich lohnte.
Mit einem Nicken überging er Rabants Haifischgrinsen, mit dem er das Geld zählte und ebenso das schmeichlerische Gehabe.
„Dann sind wir uns ja einig. Wo finde ich den Kleinen?", fragte er mittlerweile etwas ungeduldig.
In der oberen Etage war er bisher oft genug gewesen und Rabant schien vor lauter Begeisterung die Menge der Zimmer vergessen zu haben.
Hinzu kam, dass nicht wenige von ihnen aus gutem Grund abgeschlossen wurden.

Rabant nickte Itachi erneut zu.
"Und wie er das ist. Einschränkungen sagst du? Nein, da gibt es keiner, der Kleine macht wirklich alles mit", erklärte er den Sachverhalt, steckte die Scheine ein und blickte kurz noch mal zur Bühne, wo nun eine rassige schwarzhaarige anfing zu tanzen.
Nachdem Itachi die Frage gestellt hatte, wo er den Kleinen finden würde, erhob sich Rabant und winkte ihn dezent zu, dass er ihm folgen sollte.
Er würde Itachi zu ihm führen, immerhin war sein Schmuckstück hinter verschlossenen Türen, so das dieser nicht einfach davon laufen konnte, oder gar ihn an die Gurgel ging.
Vorsicht war immer noch Rabants oberstes Gebot und das würde er nie außen vor lassen oder gar vergessen.
Er führte Itachi die Treppen rauf, schritt bis hoch in das letzte Stockwerk und schloss dann eine stählerne Tür auf und grinste. „Hier ist das Goldstück. Hereinspaziert und habt Spaß. Ach ja, wenn du fertig bist, dann schließ die Tür von außen wieder ab und gib Jonny oder mir den Schlüssel."

Deidara hörte aus dem Badezimmer heraus, wie jemand das Zimmer betreten hatte, leichtes Unwohlsein breitete sich in ihm aus, wusste nicht, was auf ihn zukam und wer dieser Kerl in seinem Zimmer war. Kurz rief er der Person zu, dass er gleich käme, dass es sich dieser erst mal bequem machen sollte.
Kurz blickte Deidara noch mal in den Spiegel, erschrak sich fast vor dem, was er sah und schüttelte leicht den Kopf.
Seine Welt war furchtbar klein, warum musste er so machtlos sein, so wie sein Herz zu ihm sprach.
Er las es in seinem Gesicht, wie seine Welt in Scherben lag, kein Vogel ohne Flügel flog.
Spieglein, Spieglein sprich zu mir, sein Leben lag nun hier.
Jetzt, spring noch nicht!
Jetzt noch nicht!
Das Ich, das zu ihm sprach, brannte sich ein in sein Gesicht, es wurde Zeit wieder aufzustehen, nicht kampflos niederzuknien, auch wenn seine Welt in Scherben lag.
Die Schwerkraft war vergessen, eine Welt aus Sein und Schein, sein Blick ins Ungewisse, wie ein Fenster in eine andere Zeit.
Jede Handlung kontrolliert, jeder Schritt ausbalanciert, nur den schmalen Grat im Blick, fokussiert nach vorn und nicht zurück.
Die Hoffnung starb zuletzt, es erwachte ein Lichterland, ein Drahtseilakt aus Fantasie, gejagt von Schatten an jeder Wand.
Unter ihm ein Menschennetz, hoffnungsvoll aus Sein und Schein, jeder Schritt trieb ihn voran, wie ein Tor in eine andere Zeit.
Ein letzter Schritt, kein Gleichgewicht, geschlossene Augen… kein Weg zurück.
Deidara wandte sich dem Spiegel ab, schritt zur Tür und öffnete diese mit zittriger Hand.
Noch hatte er die Kraft das durchzustehen, doch er merkte, wie diese mehr und mehr schwand, wie sie nach und nach zerbröckelte und die schützende Mauer einriss.
Als Deidara endlich aus dem Badezimmer kam, blieb er wie von Donner gerührt stehen, sah auf das schwarze Haar und auf die Statur der sich im Zimmer befindenden Person.
Konnte das sein?
Konnte das etwa dieser ... nein, ganz sicher nicht, das wäre für Deidara eine seelische, sowie auch eine körperliche Katastrophe.

Itachi stoppte mitten in der Bewegung, als er die Stimme aus einem der angrenzenden Räume hörte.
Er vermutete das Badezimmer und machte Kehrt, um es sich auf der Couch nahe der Tür bequem zu machen.
Konnte er nur hoffen, dass der Kleine nicht allzu lange brauchte, schließlich war Zeit in diesem Fall tatsächlich Geld. Gedankenverloren lehnte er sich zurück und zeichnete mit seinem Finger imaginäre Muster auf die Couch.
Eine Ewigkeit schien zu vergehen in der Itachi mehr, als einmal kurz davor war einfach aufzustehen und dem ‚Goldstück' zu zeigen, was er vom Warten hielt.
Mit kritischem Blick sah er auf seine Uhr, musste feststellen, dass nicht einmal zehn Minuten vergangen waren.
Dennoch Grund genug für ein genervtes Murren.
Gerade in diesem Moment schien das Warten ein Ende zu haben, denn im Augenwinkel bemerkte er, dass jemand eintrat.
Nur blieb dieser auch einfach stehen und schien nicht daran zu denken, einen Schritt weiterzugehen.
„Also ich glaub du wirst nicht fürs Herumstehen bezahlt...", begann er und lenkte seinen Blick zu dem Kleinen. „ ... und wenn ich noch länger war..." Mitten im Satz brach er ab, als er einen Moment nicht wusste, was genau er da sah. Entweder irgendwer hatte ihm was ins Bier gekippt oder aber ... da stand tatsächlich...
"Deidara ...?" Ungläubig zog er eine seiner Augenbrauen nach oben, als er sich langsam erhob.
Ein breites Grinsen schlich sich auf seine Lippen, als er feststellte, dass der Neue tatsächlich Deidara sein sollte.
Warum auch immer, ganz so tot wie behauptet wurde, war der wohl doch nicht. Nur ziemlich fertig sah er aus.
Und genau das trieb Itachi dazu an, sich zu nähern.
„Du ... hier? Hehe ... ich fass es nicht ?! Hast du endlich eine Aufgabe gefunden, der du gewachsen bist?", gab er belustigt von sich und vergrub seine Linke in der Hosentasche.
Wer wusste schon, ob Deidara nicht wieder auf die Idee kam ihn zu Boden zu befördern, auch wenn er derzeit eher weniger gefährlich wirkte.

Deidara stand immer noch wie angewurzelt in der Tür, starrte den Uchiha an und hörte nun, dass dieser ihn erkannte.
Also doch dieser Uchiha mit dem wunderbaren Namen Itachi.
Der, der ihm die Leviten gelesen hatte, der gegen den er gekämpft und verloren hatte. Leise fing er an zu knurren, die Worte von diesem Arsch taten mehr als weh, doch er zeigte diese zerbrechliche Seite vorerst nicht.
„Ja, ich hier ... etwa überrascht?", fragte er kalt zurück, trat aber schon langsam näher und schloss hinter sich die Tür.
Den Satz mit seiner Arbeit überhörte er ganz dezent, verzog nicht eine Miene und kam noch einen Schritt näher.
"Wer weiß ... vielleicht macht mir diese Aufgabe ja auch Spaß", grinste Deidara fies.
"Immerhin sprachen meine alte Kleidung ja Bände dafür", schnarrte er weiterhin kühl und schlich langsam wie eine Raubkatze um Itachi herum.
Er musterte ihn, sah ihn sich ganz genau an und kicherte belustigt in sich rein.
"Ich hätte ja nie gedacht, dass du auf solche Sachen stehst, aber na ja ... immer mal was Neues. So was ist jetzt? Bist du nur zum Quatschen herkommen oder wird das heute noch was?", fragte er gelangweilt, besah sich dabei seine Fingernägel und warf Itachi einen abschätzenden Blick zu.
Jetzt war er für eine Stunde sein, musste alles tun, was der Uchiha ihm sagte.
Ließ ihn sein Meister sein, in dieser Nacht voll Schmerz, zeigte ihm den dunklen Weg und brachte ihm das vermeintliche Leid. Doch er würde es dank der Drogen lieben, machte sich bereit, in unsichtbare Ketten legte er sich vor ihn auf das Bett.

Itachi wäre beinahe in Gelächter ausgebrochen, als er das Knurren des Blonden hörte.
Wollte er selbst in seiner Lage, also noch den Ton angeben und das obwohl er mehr als jämmerlich wirkte?
Seine Worte sprachen dafür.
Wie ihn Itachi in Erinnerung hatte.
Dieselbe Kälte, das fiese Grinsen und die Art wie er sprach.
Das war Deidara, kein Zweifel.
Und er musste ihm Recht geben.
Bei den Klamotten hatte wohl kaum jemand wegsehen können.
Dass Deidara so überheblich sein konnte, wunderte ihn eigentlich weniger.
Auch wenn er bei Lulu's Erzählungen etwas anderes erwartet hatte.
Scheinbar verstand es Deidara noch immer gut mit seinem Gegenüber zu spielen.
So wie er gerade um ihn herumschlich, sprach es dafür.
Itachi freute sich bereits jetzt auf das Spiel ... nach seinen Regeln.
Er hatte nicht nur eine Rechnung mit dem Kleineren offen.
Wachsam verfolgte er ihn, bis er wieder vor ihm stand und mehr als gelangweilt wirkte. „Ich hätte den Job auch eher dem anderen Versager zugetraut. Wie hieß er noch gleich...?", erwiderte Itachi nachdenklich. „Unwichtig ... wenigstens den scheint es erwischt zu haben", setzte er hinzu und nun war es an ihm, zu grinsen.
Itachi versuchte den befehlenden Ton zu überhören, mit dem Deidara deutlich machte, dass er keine Lust zum Reden hatte.
Gut, die hatte er auch nicht, dennoch ärgerte ihn die herablassende Art mit der ihn der Andere behandelte.
Ebenso abfällig sah er deshalb auf ihn hinab, als Deidara sich auf dem Bett niederließ.
Itachi befeuchtete eher unbewusst seine Lippen, als dunkle Augen über das glitten, was sich ihm derart anbot.
Bei dem Anblick schien es ihm, als wäre die Temperatur im Raum gerade gestiegen. Dennoch setzte er ein Schmunzeln auf und wandte sich abrupt ab.
Das Spiel nach seinen Regeln.
„Gewöhn dich dran, dass du nichts zu sagen hast", warf er über die Schulter zurück und begab sich zum Sofa, um sich darauf niederzulassen.
Mit dem Unterarm lässig auf der Seitenlehne sah er zu Deidara.
„Stehst du langsam mal auf?", forderte er ungehalten.
„Hast doch sicher Musik hier irgendwo. Die machst du an und auf dem Weg hierher, verschwinden erst mal deine Klamotten. Vielleicht schaffst du es, dabei wenigstens ‚etwas' reizvoll auszusehen", setzte er abwertend hinzu und strich sich beiläufig eine der schwarzen Strähnen aus dem Gesicht.
„Und wenn du hier bist, darfst du versuchen mir zu beweisen, dass du dein Geld wert bist." Ein leises Lachen entwich ihm, als er daran dachte, wie demütigend es für Deidara sein musste.

Deidara wurde stinksauer, als er hörte, wie Itachi abfällig über Hidan sprach und am liebsten hätte er ihm dafür das Maul gestopft oder ihm eine reingehauen.
Doch noch riss er sich zusammen.
Job war Job und nun saß Deidara von außen hin wenig beeindruckt auf dem Bett und sah den Uchiha frech ins Gesicht, sah wie dieser sich ekelhaft über die Lippen fuhr und schauderte kurz zusammen.
„Och ich soll mich also daran gewöhnen, ja? Hmmm~ vielleicht habe ich dazu aber keine Lust", erwiderte er bissig, besah sich von neuem seine frisch gemachten Nägel und sah dann wieder zu Itachi rüber, welcher nun auf dem Sofa saß und meinte Anweisungen geben zu müssen.
"Musik? Sehe ich aus, als wollte ich tanzen? Ne du, ich brauch zu so was ganz sicher keine Musik, das geht auch ohne", gab Deidara pampig von sich und erhob sich nun endlich von seinem durchaus bequemen Bett.
Kurz biss er sich überlegend auf die Lippe und lehnte sich gegen die Wand, warf Itachi einen tiefen Blick zu und blieb genau dort stehen, wo er war und ließ seine Hände über seine Oberschenkel auf seine Brust wandern.
Langsam löste er den Krawattenknoten und ließ das Stück Stoff über seinen Nacken zu Boden gleiten, während sich eine Hand schon den Knöpfen seines weißen Hemdes widmete.
Deidara war sich den Blicken von Itachi sehr wohl bewusst, doch er ließ sich davon nicht stören.
Wenn der Uchiha eine Show wollte, dann sollte er sie auch bekommen.
Langsam glitt er mit den Fingerspitzen über seine Brust, hielt bei seinen Brustwarzen inne und umspielte sie mit kreisenden Bewegungen.
Seine andere Hand glitt über seinen Hals zu seinem Mund und ohne Itachi aus den Augen zu lassen, steckte er sich den Zeigefinger in den Mund und saugte verlangend daran, ließ ihn wieder hinaus gleiten und umspielte ihn mit seiner Zunge. Er klinkte sich gedanklich aus dem Raum aus, schloss die Augen und legte den Kopf zurück.
Er wollte es genießen, wollte sich seiner Lust hingeben und atmete heftig auf, als seine Hand über seinen Schritt strich.
Deidara öffnete den obersten Knopf, zog quälend langsam den Reißverschluss auf und schob seine Hand hinein.
Völlig in seiner Erregung versunken ließ er seine Hose zu Boden gleiten, streichelte und massierte seine Erektion, die sich deutlich in den schwarzen Shorts abzeichnete.
Langsam ließ er seine Hand schließlich hineingleiten und umfasste seine Erektion, die heiß und stolz stand und nach Aufmerksamkeit bettelte.
Seine Hand löste sich noch einmal davon und beide Hände glitten zu seinen Hüften, griffen nach dem Bund der Shorts und zogen sie hinunter.
Mit leisem Rascheln landete sie an seinen Knöcheln und ohne hinzusehen, stieg Deidara heraus und stellte sich breitbeinig vor die Couch und blickte nun kurz zu Itachi herab.
"Willst du mehr sehen ... dann sag brav bitte, bitte. Vielleicht ist der süße Deidara dann gewillt weiterzumachen", grinste er fies und fuhr sich kurz durch seine blonden Haare.

Zu seinem Ärgernis stellte Itachi im nächsten Moment bereits fest, dass Deidara alles andere als bereit war, zu tun was man von ihm verlangte.
Nichts hatte sich geändert, er war noch immer das nervige, verzogene, kleine Aas von damals.
Nur jetzt hatte er die Chance ... wie hatte es Rabant bezeichnet?
Ihn zu ‚erziehen'.
Deidara machte es ihm wirklich einfach auch den letzten Rest Skrupel zu verlieren. Bei dem was sich Itachi da anhören musste, dazu die ganze Art des Blondhaarigen, konnte er ein Knurren nicht mehr zurückhalten.
Als sich Deidara erhob, rechnete er bereits mit allem, nur nicht damit, dass dieser tatsächlich begann sich auszuziehen. Perplex verfolgte er die Krawatte, welche zuerst zu Boden ging.
Kaum hatte er seinen Blick wieder gehoben, fiel er direkt auf das geöffnete Hemd.
Auch wenn er es nicht gern zugab, doch der Blondschopf wusste, was er tat.
Gebannt heftete sich sein Blick auf die Fingerspitzen, folgte kurz darauf der anderen Hand, die hinauf wanderte.
Als er sah, wie der Zeigefinger zwischen den Lippen verschwand, konnte er ein unterdrücktes Keuchen nicht mehr zurückhalten.
Wem genau er dabei zusah, hatte Itachi längst vergessen, seine aufkommende Erregung schien seinen Verstand völlig zu vernebeln.
Nur eines drang noch zu ihm hindurch.
Die Hand, die langsam tiefer glitt, den Reißverschluss der Hose öffnete ... nicht schnell genug, für seine Begriffe.
Seine Linke verkrampfte sich etwas in der Lehne der Couch als er sah, wie die Hand unter dem Stoff verschwand.
Itachi konnte sich nicht nur denken, was genau sie da tat, beinahe fühlte er es selbst und musste zugeben, dass es bei ihm langsam etwas eng wurde.
Fast schon unangenehm, was sich noch steigerte, als er sah, wie die Hände wieder hinauf glitten und nun auch den letzten Rest Stoff entfernten.
Mit einem trockenen Schlucken, stellte Itachi fest, dass Deidara bereits direkt vor ihm stand.
Beinahe hätte er tatsächlich getan was dieser verlangte, doch im letzten Moment bremste er sich.
Innerlich dankte er seiner Ausbildung zum Anbu, in der er gelernt hatte, wie man im Notfall die Selbstbeherrschung zurückgewann.
Nur so was hatte man ihm in der Zeit nie vorgesetzt.
Schwer sich da zu konzentrieren.
Doch die Worte sollten reichen, denn sie brachten ihn wieder an den Punkt zurück, an dem er einfach nur sauer gewesen war. Das kleine Miststück schien doch tatsächlich sein eigenes Spiel aufzuziehen. Gut, dass er sich nicht die Blöße gegeben hatte, darauf einzugehen.
Auch wenn der Anblick ihn noch immer nicht kaltließ und er alles andere als beherrscht war, legte sich dennoch ein fieses Grinsen auf seine Lippen.
Betont langsam erhob er sich, sah unbeeindruckt auf Deidara hinab.
„Denkst du wirklich, ich bin so einfach kleinzukriegen?", fragte er leise und versuchte dabei so kalt wie nur möglich zu klingen, auch wenn er seinem Gegenüber bereits jetzt am liebsten den Hals umgedreht hätte.
„Ich hab echt keine Lust mich mit dir herumzuplagen. Viele Möglichkeiten hast du nicht… Entweder du siehst endlich ein, dass wir hier nach meinen Regeln spielen, oder ich sorge dafür. Noch eine Option ... ich gehe und bitte ganz nett Rabant, sich um dich zu kümmern, dem scheint es ja Spaß zu machen." Mit jedem Wort schritt er näher, baute sich mehr auf und Deidara musste wohl oder übel nach hinten ausweichen.
„Mir fällt noch wesentlich mehr ein ... aber nichts davon dürfte dir gefallen...", setzte er hinzu, wobei sich mittlerweile wieder ein Grinsen auf seine Lippen legte.
„Also...?", verlangte er zu wissen, wobei er Deidara abwartend musterte.

Deidara spürte, wie Itachi aufstand, ihm immer näher kam und fies dabei grinste. Dennoch ließ es ihn kalt, beeindruckte ihn nicht mal ansatzweise.
"Wer weiß Itachi, immerhin lagst du doch mal am Boden und hast gewinselt wie ein kleiner verfluchter Straßenköter", grinste er weiterhin abfällig und hielt den kalten Blicken des Uchihas stand.
Dieser wich nicht mal, als Itachi ihm mit Rabant drohte, auch wenn sich in seinem Innern dabei alles zusammenzog und lautstark 'Nein' schrie.
Deidara war ein Sadist, durch und durch und machte nicht mal vor seinem eigenen Körper halt.
"Uhuuu~ nun habe ich aber Angst ... was fällt dir denn nettes ein ,was mir nicht gefällt? Willst du über mich herfallen? Willst du mich ... hmmm~?", kicherte er leicht irre vor sich hin, schaute Itachi leicht verdorben an und leckte sich über die Lippen.
Ja, das gefiel Deidara, er liebte es zu spielen und Itachi war ein nahezu perfektes Opfer, eins dem Hören und Sagen vergehen sollte.
Deidara stieß den Uchiha wieder von sich, schnurrte kurz auf und warf ihm einen erneut sündigen Blick zu, erst dann legte er sich nackt wie er war, auf das Bett.
„Na was ist jetzt?", säuselte er leise, fing erneut an seine erwachende Erregung zu massieren, verstärkte seinen Griff ein wenig und seine Hüften stießen in seine Faust.
Die freie Hand fuhr durch sein strubbliges Haar, sein nackter Körper räkelte sich auf den dunklen Laken und leise stöhnte er auf, als die Hitze in seinen Lenden zunahm. Seine Hand bewegte sich, er warf Itachi einen kurzen, aber verflucht durchdringenden Blick zu.
Die rechte Hand umschloss noch immer seine Erektion, die andere streichelte seinen Hals, seine harten Brustwarzen, seinen Bauch, bis hinter zu seinen Beinen, dann gab er dem Uchiha den Gnadenstoß, als er seine Finger anfeuchtete und sie langsam in sich gleiten ließ.
Immer wieder keuchte er auf, bewegte seine Finger ebenfalls schneller und ließ den Kopf fallen, als er das erste Mal seinen Lustpunkt traf.
Sein Daumen huschte über die feuchte Eichel, verwischte die Lusttröpfchen und der Griff um sein Glied verstärkte sich noch, als er immer heftiger rieb und gar nicht mehr wusste, auf was er sich konzentrieren sollte.
Die Finger, die in ihm arbeiteten, oder doch die Faust, die heftig auf und ab rieb?
Deidara stöhnte und stöhnte, stieß schneller seine Finger in sich und in seinem Kopf hatte sich ein nicht ganz jugendfreies Bild festgesetzt."Fick mich... fick mich... fick mich...", rief er immer wieder einladend, grinste Itachi aber zeitgleich kalt und herablassend an, da dies für ihn alles nur Spaß und Spiel war.

Itachi fehlten die Worte als er bemerkte, dass nicht eine seiner Drohungen Wirkung gezeigt hatte.
Deidara schien wirklich nichts aus der Ruhe zu bringen und langsam kam selbst er an seine Grenzen.
Mit der Zurückhaltung hatte er es nie sonderlich gehabt und das, was der Andere da von sich gab, hätte ihn beinahe dazu gebracht, wütend auf ihn loszugehen und ihn tatsächlich einfach zu...
Gut so tief musste er dann doch nicht sinken.
Stattdessen entkam ihm ein Knurren und noch bevor er dazu ansetzen konnte etwas zu erwidern, schob ihn Deidara von sich. Noch immer fassungslos über die Dreistigkeit starrte er dem blonden Biest nur wütend hinterher, sah, wie sich dieser wieder aufs Bett legte.
Nicht minder aufreizend als noch vor wenigen Minuten räkelte er sich auf dem Laken, zerwühlte es dabei.
Die Szene ließ Itachi ungläubig und mit wachsender Erregung mitten im Raum stehen.
Starr und nicht wissend, wo er zuerst hinsehen sollte, kaute er nervös auf seiner Unterlippe.
Kaum begann Deidara sich zu massieren, entkam ihm das erste Keuchen. Geistesabwesend wanderten seine Hände zu den Knöpfen des weißen Hemdes, welches er unter der Jacke zu tragen pflegte. Einer nach dem anderen wurde langsam geöffnet und nur wenig später fiel der Stoff achtlos zu Boden.
Nervös befeuchtete der Uchiha seine Lippen als er sah, wo genau Deidaras Finger verschwanden.
Seine eigene Erregung verlangte mittlerweile nach Aufmerksamkeit, ließ die Kleidung immer enger und den Raum immer wärmer erscheinen.
Beinahe mechanisch widmete er sich der schwarzen Hose und der gleichfarbigen Shorts, die dem Hemd wenig später zu Boden folgten.
Die Wut verblasste von Sekunde zu Sekunde, als Itachi sich langsam in Bewegung setzte und dem Bett näherte. Das kalte Grinsen des Anderen zu bemerken...?
Unmöglich, bei dem was er sah und den Szenen, welche sich mittlerweile vor seinem inneren Auge abspielten.
Deidara ... stöhnend und demütig ... unter ihm.
Der Aufforderung kam er nur zu gern nach und sein Blick wanderte über den willigen Körper des Blonden, bevor er bei dessen Lippen stoppte.
Das Grinsen schien augenblicklich einen Funken Restverstand zurückkehren zu lassen.
Nicht viel, doch ausreichend um ihn nicht sofort über Deidara herfallen zu lassen. Auch wenn Itachi den Anblick nur ungern zerstörte, griff er doch blitzschnell den Arm des Kleineren, riss ihn unsanft zu sich hinauf, um ihn im nächsten Moment mit dem Gesicht voran in die Kissen zu drücken.
Itachi fixierte ihn auf dessen Rücken, nahm Deidara so jede Möglichkeit sich zu bewegen.
Langsam beugte er sich hinab, rieb dabei sein Glied leicht an dem in die Luft gestreckten Hintern.
„Und jetzt? Soll ich dich immer noch ficken hmm~...?", hauchte er ihm ins Ohr, seine Lippen wanderten tiefer, legten sich auf den freien Nacken.
Nur Sekunden später und seine Zähne gruben sich tief in die weiche Haut.
Mit einem Grinsen ließ er wieder ab, brachte sich in Position.
„In etwa ... SO?", säuselte Itachi und ohne zu zögern, versenkte er sich tief in dem vor Erregung zitternden Körper unter ihm. „Hhng~... verdammt...ist das ...geil...", entkam es ihm keuchend und nur mit Mühe konnte er sich zurückzuhalten, nicht gleich in die heiße Enge zu stoßen.
„Sag brav ...bitte, bitte...dann mach ich vielleicht weiter...", griff Itachi das Spiel wieder auf und versuchte noch immer seinen Atem zu beruhigen.

Deidara war so vertieft in seine Handlungen, in sein Spiel um Macht und Erregung, dass er kaum wahrnahm, wie sich Itachi ihm näherte und sich derweil auch noch ausgezogen hatte.
Keuchend öffnete er die Augen, blickte ihn die des Uchiha und sah aus diesen heraus, dass dieser scheinbar etwas grimmig, wenn nicht sogar sauer gestimmt war.
Und wie recht er hatte, sollte er nun am eigenen Leib erfahren, wurde unsanft am Arm gepackt und tief in die Matratze gedrückt.
So tief, dass er sich weder rühren noch wehren konnte.
Sein angefangenes Katz und Mausspiel nahm nun eine unangenehme Wendung, eine die Deidara unterschätzt hatte.
Das reibende Glied des Uchihas ließ ihn leise knurren, er drehte den Kopf, blickte diesen abschätzend und bissig zugleich an.
"Was soll das? So haben wir hier nicht gewettet!", fing er an zu zischen, wandte sich leicht gegen dessen Griff und kam sich vor wie ein Fisch am Haken, welche anfing zu zappeln.
Die gehauchten Worte, die Zähne, welche sich langsam in seinen Nacken bohrten, ließen ihn überrascht keuchen und leicht zittern.
„Das traust du dich eh nicht, dafür hast du nicht genug Pfeffer im Arsch", lachte er spöttisch und wurde aber eines Besseren belehrt, als Itachi in einer geschmeidigen Bewegung komplett in ihn glitt.
Deidara zog zischend die Luft ein, war es nicht gewohnt, ohne Vorbereitung genommen zu werden und fluchte leise auf. „Du Trampel, geht das nicht auch rücksichtsvoller", presste er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor und versuchte den leichten Schmerz zu ignorieren.
Gut, dass sich Itachi nicht gleich anfing zu bewegen, ihm somit Zeit gab sich an dessen harte Präsens zu gewöhnen.
Die Worte drangen nur weitläufig in sein Ohr, immer noch hatte er mit einem Zippen und Brennen in seinem Allerwertesten zu kämpfen, ein zeihen, welches ihm fast die Luft wegnahm.
Er sollte also bitte, bitte sagen?
Pah einen Teufel würde er tun, nicht eher bis sein Hintern aufhörte zu summen wie ein Bienenstock an einem hohlen Baum. „Und wenn ich kein bitte, bitte sagen will? Was machst du dann?", erwiderte er erneut kühl und blickte dabei schon keck in Itachis Gesicht, nur um sich an seinen säuerlichen Anblick zu erfreuen.

Itachi musste sich eingestehen, dass ihm das Spiel mit jeder Sekunde, die er versuchte sich nicht zu bewegen an Bedeutung verlor.
Die Reaktionen und Worte des Anderen hatten gezeigt, dass er noch nicht oft unvorbereitet genommen wurde.
In jeder Situation hätte es ihn gewundert, doch die Hitze in seinen Lenden schien kaum noch einen klaren Gedanken zuzulassen.
„Rücksichtsvoller? Gib mir einen Grund", erwiderte er daher knapp auf die von Schmerz geprägte Aussage und festigte seinen Griff um dessen Handgelenk.
Mit glasigem Blick sah er auf Deidara hinab, bemerkte, dass auffordernde Blitzen in dessen Augen.
„Tja ... was tue ich dann wohl?", erwiderte er gespielt nachdenklich und musste augenblicklich Grinsen.
Selbst in dieser Lage versuchte Deidara ihn zu reizen.
Nicht schwer, wie er zugeben musste, wenn er sich den Kleineren genauer besah. Sein Blick glitt zu der noch immer geröteten Stelle am Nacken, die ohne Zweifel eine kleine Erinnerung abgeben würde, weiter den Rücken hinab bis zum Hintern, der sich ihm verlangend entgegenstreckte.
„Du stehst doch auf Schmerz, oder?", fragte er mit einem lauernden Unterton und drang tiefer in den Blondschopf ein, als er sich weiter über ihn beugte.
Dass sich Deidara im selben Moment abermals um ihn verengte, ließ ihn unterdrückt aufstöhnen.
„Tut's weh?", säuselte er kurz darauf und strich mit der Rechten über den Nacken des Kleineren, um die störenden Haare beiseite zu schieben.
Dessen Arm spürte Itachi an seinem Oberkörper und verhinderte jegliche Bewegung, indem er fast sein ganzes Gewicht einsetzte, um Deidara in die Matratze zu drücken.
Zufrieden schlang er seine Linke, um die Hüfte des Kleineren um ihn näher zu ziehen, während er sich mit dem anderen Arm abstützte.
„Das nächste Mal nehme ich weniger Rücksicht...", hauchte er gegen den freien Nacken, ließ seine Zunge kurz darüber fahren und zog sich zurück um im selben Moment abermals in der heißen Enge zu versinken.
Nur mit halber Kraft, aber so sehr wie sich Deidara verkrampfte, würde es reichen, um ihm die Tränen in die Augen zu treiben. Doch darauf achtete er nicht weiter. Stöhnend warf er den Kopf in den Nacken, stieß immer wieder zu.
Mit jedem Mal schien er tiefer vorzudringen und die sengende Hitze nahm ihn vollends gefangen.

Deidara blickte über seine Schulter hinweg zu Itachi, gab ein leises fauchendes Geräusch von sich.
"Sicher steh ich auf Schmerzen, aber das nur bei meinem Feind und nicht an mir", knurrte er leise und zog scharf die Luft an als sich Itachi anfing zu bewegen.
"Sadist, sicher tut das ... auu~", keuchte er laut auf, wandte sich leicht und versuchte sich irgendwie aus dem Griff des Uchihas zu befreien, was aber kläglich scheiterte.
Er wurde nur noch mehr in die Matratze gepinnt, bekam kaum noch Luft und musste sich nun ergeben, die ganze Bandbreite ertragen und durchleben.
„H..hör auf!"
Seine Stimme zittert und war unangenehm hoch.
Itachi trieb ihn wirklich zur Weißglut, mit seinen blöden Spielchen.
„Uchihaaa~!", schrie er seinen Namen, denn dieser stand in seinem Lexikon wohl als Synonym für Schmerz.
Deidara wandte seine Hüfte unter dessen Stößen und versuchte sich dem unangenehmen Gefühl zu entziehen, das wie ein Schauer weiter in seinen Körper eindrang.
Deidara atmete zittrig die Luft aus, die er kurz angehalten hatte, Tränen bahnten sich den Weg über seine Wangen.
Sein ganzer Körper zitterte mittlerweile unkontrolliert.
Ein schmerzhaftes Keuchen entkam seinen Lippen, sein Magen krampfte zusammen. Ein neues Gefühl von Scham und Ekel überrollte ihn.
Er presste die Zähne aufeinander, um nicht zu schreien.
Einige Tränen bahnten sich ihren Weg über seine bleichen Wangen.
Es war die Hölle, es war mit keinem Schmerz zu vergleichen, den er jemals gespürte hatte.
Das passiert nicht wirklich, das passiert nicht wirklich, wiederholte Deidara immer wieder in Gedanken.
Sein Gesicht war schmerzverzerrt und er verkrampfte sich völlig.
Das Reißen und Brennen nahm zu, je weiter der Uchiha in ihn stieß.
Als das gewaltsame Eindringen unerträglich wurde, schrie er heiser, kniff die Augen zusammen.
Deidara fühlte sich völlig entzwei-gerissen. Der Schmerz nahm ihm den Atem.
Mit jedem weiteren Stoß zerbrach etwas in ihm.
Deidara hatte keine Ahnung wie lange es schon dauerte, es konnten Minuten oder auch Stunden sein.
Er wusste nur, dass er weinte, schrie und bettelte.
Sein Widerstand schwand und seine Kraft ließ nach.
Das hier war unerträglich, die Scham und der Schmerz zerrten an seinem Verstand.

Itachi ließ sich nicht durch die Worte des Anderen beeinflussen und noch weniger beeindrucken.
Jede Bewegung schien flüssige Lava durch seine Adern schießen zu lassen, welche sich unaufhörlich in seiner Körpermitte sammelte.
Zwischen seinem Keuchen und der Hitze bemerkte er zwar das Zittern des Kleineren, doch ignorierte er auch das.
Ihm schien es unmöglich, dass Deidara tatsächlich wollte, dass er einfach von ihm abließ.
So wie er vor wenigen Minuten noch dazu aufgefordert hatte, ging Itachi davon aus, dass er es nur nicht vertrug, das Spiel verloren zu haben.
Mit wachsender Erregung drang er immer rücksichtsloser in den bebenden Körper unter sich.
Die Bettelei ließ ihn nur schmunzeln.
„Was denn? Du wolltest doch...", gab er zwischen zwei Stößen von sich und konnte sich kaum auf das konzentrieren, was er sagte.
„... und jetzt verträgst du's nicht?", setzte er deshalb etwas später erst hinzu und stützte sich nun auch mit der anderen Hand neben Deidara ab.
Mit geschlossenen Augen ließ er sich vollends gehen und als die Hitze beinahe unerträglich wurde, begannen tausende Sterne vor seinem inneren Auge zu explodieren.
Mit einem letzten tiefen Stoß ergoss sich Itachi tief in den zitternden Körper.
Ein letztes Stöhnen entkam seinen Lippen als er sich aus Deidara zurückzog und neben ihn in die Kissen fallen ließ.
Nur langsam kam er zu sich zurück, griff sich die Hüfte des Blondschopfs und zog ihn etwas näher.
Das leise Schluchzen passte nicht einmal ansatzweise zu Deidara, doch eigentlich interessierte es ihn nicht weiter.
Er musste zugeben, dass sich die Investition wirklich gelohnt hatte.
„Gegen kuscheln hast du doch nichts ... oder willst du gleich noch mal?", fragte er deshalb mit einem zufriedenen Grinsen und öffnete langsam seine Augen.

Das hier war unerträglich, die Scham und der Schmerz zerrten an seinem Verstand.
Es war eklig und erniedrigend zugleich, das Gekeuche und Gestöhne von Itachi trieben ihm immer mehr die Tränen in die Augen, er hasste ihn für das, was er ihm hier antat. Immer fester und tiefer stieß dieser in ihn hinein.
Deidara meinte sich übergeben zu müssen, als Itachi endlich mit ihm und sich selber fertig war und sich mit einem mehr als anzüglichen Grinsen auf ihm ergossen hatte.
Deidara brach zusammen, weinte still vor sich hin und zitterte am ganzen Körper. Etwas sickerte zwischen seinen Beinen hervor und lief langsam über seine schweißnasse Haut.
Deidara war sich sicher, dass es Blut war. Gedankenlos, kaltes Fernweh, dass Schlachtfeld leer, getaucht in Rot.
Den Schmerz gelernt, den Kampf verloren, tief getroffen und nicht tot.
Gespieltes Glück, kalte Räume, ein falscher Mensch, verstaubter Fluch.
Die Lust verlernt, im Zorn verborgen, fremd geliebt und nicht tot.
Überschüttet ihn mit Zärtlichkeit, sein Schutzschild stark und schwer, verändere die Vergangenheit, hatte geblutet und war jetzt leer.
Wie ein Vogel in der Nacht kreisten seine Gedanken durch Raum und Zeit auf der Suche nach der Antwort.
Die Antwort auf die Frage, die seit Langem schon in seiner Seele brannte.
Doch er wich vor der Wahrheit, die weinen Traum zerstörte, die Kälte floss durch seine Adern, fühlte die Dunkelheit in sich.
Sein Blick fiel stumm auf sein Spiegelbild, sah den Schatten im Kerzenschein.
Was er sah, konnte er nicht glauben und sein Herz zerbrach.
Wortlos starrte Deidara gegen Wände, fühlte keinen Blick, der ihn noch traf, hatte sich selbst schon längst verloren, es waren nur Schatten, die er sah.
Unsichtbar brach er zusammen, fiel ins Leere und fühlte sich nicht.
Er war nicht mal in der Lage zu antworten, spürte nur wie Itachi ihn an sich zog und scheinbar etwas von kuscheln oder einer zweiten Runde sagte.
Die Worte drangen nur verschwommen durch ihn hindurch, wie durch Milchglas war sein Blick und sein gesamter Körper zuckte und krampfte immer wieder auf.

Was Itachi sah ließ ihn nur ungläubig eine seiner Augenbrauen hochziehen.
Deidara und Tränen?
Noch dazu hielt er es nicht mal für nötig zu antworten, starrte einfach abwesend vor sich hin.
Langsam stemmte sich der Uchiha etwas hinauf, stützte sich auf seinen Unterarm und strich mit der anderen genervt durch sein Haar.
„Erst kann es dir nicht schnell genug gehen und dann heulen? Echt erbärmlich, wer soll dir das denn abkaufen?" Etwas skeptisch musterte er den Anderen, der nur weiter vor sich hin zitterte und ihn nicht zu beachten schien.
„Zu viel Stolz kann weh tun... verträgst es wohl nicht mal zu verlieren?", stichelte er weiter und beugte sich nach vorn, um Deidara direkt ins Gesicht zu grinsen. Mitbekommen würde er es wohl kaum, es sei denn...
Itachi kam der Gedanke, dass sein Gegenüber einfach nur schauspielerte, um es hinter sich zu bringen, nicht einmal so abwegig vor.
Selbst wenn nicht sollte ihn das etwa interessieren?
„Echt gut ... wenn ich jetzt wüsste wie viel Zeit wir noch haben...", lachte er und griff mit seiner Linken nach dem Kinn des Blondhaarigen, um es zu sich zu ziehen. „Das wollte ich schon immer mal machen..." Ohne zu zögern, zwang Itachi ihm einen groben Kuss auf, ließ jedoch wieder von ihm ab als er bemerkte, dass er keinerlei Reaktion bekam.
Leise murrend erhob er sich, ließ Deidara unbeachtet zurück und suchte in dem Durcheinander seiner Kleidung nach dem Handy.

Tief in seinem Herz, spürte Deidara diesen tiefen kalten Schmerz und spürte, wie Itachi von ihm ging.
Seine Haut so zart und weich, seine Wangen wurden langsam bleich.
Nun war er fast schon frei, nur noch ein paar Minuten, ein paar Sekunden, dann war er frei.
Frei von Trauer, Zorn und Bitterkeit.
Seine Augen schlossen sich, Tränen liefen über sein Gesicht.
Ein letzter Kuss bevor er scheinbar ging, beugte sich langsam zu ihm vor, leise flüsterte er ihm in sein Ohr.
Für diese Welt, da schien sein Leben von Schmerz und Leiden steht's verschont und niemand wagte es zu erahnen, dass hier ein finsterer Schatten wohnte, dass in der Hülle niederscheint, als ob nur Freude ihr entspringt.
Ein schwarzes Loch steht's um ihn griff, seine Seele ums überleben rang.
Deidara wurde erst wieder richtig wach, als Itachi anfing zu kramen und zu suchen, was ihn hochschnellen und dem Uchiha hinterherblicken ließ.
"Was machst du da?", verlangte er zu wissen, zog die Bettdecke über seinen nackten Körper und zog langsam und schutz- suchend die Beine an.

Kaum hatte Itachi sein Handy hervorgezogen, schien Deidara wieder zu sich zu kommen und fuhr ihn geradezu an. Ein kurzer Blick auf sein Telefon teilte ihm mit, dass er in wenigen Minuten wieder gehen musste.
„Was wohl? Verschwinden", erwiderte er skeptisch und richtete seinen Blick auf den Anderen.
Beinahe hätte Itachi geglaubt, was er da sah.
Durch den ängstlichen Blick ließ er sich jedoch nicht mehr täuschen.
In den letzten Minuten hatte er zu viele Gefühlsausbrüche bei Deidara gesehen, als dass er auch nur einen davon ernst nehmen wollte.
Erst widerspenstig und überheblich, gerade eben noch heulend und kaum ansprechbar. Der Kleinere hatte in seinen Augen echtes Talent in Sachen Schauspiel.
„Nette Show, ich sollte dich für die Bühne vorschlagen", feixte er und begann die Sachen zusammenzusuchen, um sich wieder anzuziehen.
Eine Dusche hatte er zwar mehr als nötig und die Idee das gleich hier zu erledigen ... womöglich mit Deidara zusammen, gefiel ihm.
Nur leider würde die Zeit dafür nicht reichen und wenn er nicht wollte, dass Rabant ihm eine weitere Stunde berechnete, musste er wohl oder übel verschwinden. Itachi entschloss sich daher das auf später zu verschieben.
Kurz bevor er hinaustreten konnte, wandte er sich nochmals an Deidara. „Bis zum nächsten Mal...", warf er diesem mit einem Zwinkern entgegen .

Deidara blickte Itachi aus verweinten Augen an, hörte was er sagte, sah was er machte und richtete sich nun ganz auf, zog sich aber die Decke schützend über seinen Körper.
"Na endlich das wurde auch Zeit, das du verschwindest! Und was die Bühnenshow betrifft, so tu dir keinen Zwang an, du wirst bei Rabant in der Hinsicht nur auf taube Ohren stoßen", grummelte er schon wieder in alter Montur, sah wie er zur Tür langsam schritt und sich dann aber noch mal zu ihm umdrehte.
Was war denn jetzt noch, hatte der was vergessen?
"Nächstes Mal...nächstes MAL? UNTERSTEH DICH JA NOCH MAL HERZUKOMMEN DU BLÖDER ARSCH!", keifte er ihm lautstark hinterher, schleuderte ihm wütend ein Kissen hinterher und ließ sich dann wieder in sein verbliebenes Kissen sinken.
Geschockt riss Deidara die Augen auf, spürte wie sich alles in ihm zusammenzog, wie sein Körper schrie, wie er versuchte sich zu wehren.
Er würde wieder kommen?
Und das eben war nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommen würde, da war er sich sicher.
Am liebsten hätte Deidara sich mit der Bettdecke, mit seinen bloßen Händen erstickt, so verzweifelt war er jetzt schon.
Kein leben – kein Leid.

Itachi stoppte in der Tür, kramte den Schlüssel aus seiner Tasche um diese wieder zu verschließen.
Das Gekeife ließ ihn nur den Kopf schütteln.
Scheinbar war er sehr schnell wieder zu sich gekommen und Itachi rieb sich in Gedanken bereits die Hände, wenn er an das nächste Mal dachte.
Im Augenwinkel erkannte er noch das Kissen, welches Deidara nach ihm warf und bevor es ihn treffen konnte, zog er die Tür hinter sich ins Schloss um sie darauf hin abzuschließen.
Gemächlich schlenderte er wieder hinab. Das war wohl die Sorte Spaß, mit der er vor niemandem prahlen würde.
Nicht nur, weil der Neue sich letztendlich als Deidara herausgestellt hatte. Kaum betrat er die untere Etage, visierte er auch schon den Tisch an, welchen Rabant für sich besetzte.
Lange hatte er nicht suchen müssen, denn jeder wusste, dass der Chef der Lotusblüte immer denselben Tisch bevorzugte mit bestem Blick zum Eingang und der Bühne. Wie üblich saß er nicht allein.
Itachi musste nicht lange überlegen, um die brünette Tänzerin von vorhin wiederzuerkennen.
Mit einem kurzen Räuspern trat er neben Rabant, machte so auf sich aufmerksam. „Nicht schlecht, aber an Erziehung fehlt es wirklich...", begann er ohne Umschweife und beförderte den Schlüssel aus der Tasche.
In einer lässigen Bewegung warf er ihn auf den Tisch. „Ist demnächst noch was frei bei dem Kleinen?"
Rabant würde sich sicher nicht daran stören, gerade jetzt gestört zu werden, wenn es dabei ums Geld ging.

Deidara sah auf zu Itachi, sah, wie er das Zimmer verließ und hörte wie die Tür von außen verschlossen wurde. Langsam ließ er sich erneut in sein Kissen sinken, schloss die Augen und ließ seinen Gedanken den freien und unstillbaren Lauf sich mitzuteilen, ihn zu entführen. Am Anfang war das absolute Nichts.
Dunkelheit.
Vielleicht nicht ganz: Ein kleines, unscheinbares Licht, wie die weit entfernte Öffnung eines Tunnels, indem er sich aufzuhalten schien. Vielleicht ein Gedanke.
Klein, aber nicht derart bleibend, eher wachsend oder langsam näher kommend ...
Und dann – mit einem furchtbaren Schlag aus Licht und Kälte – war er!
Und er fror, fühlte sich so schwach, dass ihn bald darauf der Schlaf mit seinen sanften, dunklen Schwingen umschloss.
Doch wenn er schlief, so träumte er nicht.
Vielmehr war es so, als läge er mit offenen Augen. Und eher unbewusst nahm er damals dieses Funkeln, das ihn unaufhörlich um schwirrte, war und eine seltsame Energie, die langsam in ihm aufstieg ...

Rabant hingegen genoss das Gespräch an seinem Tisch, ließ aber auch seine Tänzerin nicht außer acht und ließ den Champagner nur so fließen.
Als er Itachis kurzes Räuspern vernahm, blickte er ihn ernst an, lauschte dem, was er sagte und bot dem Uchiha den Platz neben sich an.
"Keine Sorge, in drei oder vier Tagen wirst du den Kleinen nicht wieder erkennen, dann macht der freiwillig alles mit", erwiderte er geheimnisvoll, reichte Itachi ein Bier und steckte den Schlüssel, welcher auf dem Tisch lag in seine Innentasche.
Er wurde jedoch wieder rasch hellhörig, als Itachi sich nach Deidaras Aufträgen erkundigte und schlug rasch sein Büchlein auf.
„Mal sehen...." Er blätterte kurz durch den Timer und sah wieder auf. "Morgen Abend um dich gleiche Zeit wäre er frei und dann erst wieder in vier Tagen."

Mit einem Nicken nahm Itachi das Angebot an und setzte sich. Interessiert verfolgte er was Rabant in verschwörerischem Tonfall versprach. In drei oder vier Tagen also?
Was hatte er mit ihm vor?
Der Uchiha bedachte ihn mit einem eher misstrauischen Seitenblick, nahm dann jedoch erst einmal dankend das Bier entgegen.
„Freiwillig? Wie stellst du das denn an?", rutschte es ihm raus.
Wie so oft hatte die Neugier gesiegt. Vorstellen konnte er es sich bei Deidara immer noch nicht.
Mussten wirklich starke Mittel sein, um den Blondhaarigen so weit zu bringen.
Dass Rabant sofort seinen Terminplaner zücken würde, sobald es ums Geld ging, damit hatte er bereits gerechnet.
Als er hörte, dass Deidara bereits am nächsten Tag wieder frei sein würde verzog er kurz unzufrieden das Gesicht.
„In vier Tagen ist okay, kann leider nicht eher...", erwiderte er und nahm einen Schluck vom Bier um es danach wieder abzustellen.
„Arbeit", grummelte er leise.
Pain hatte ihn für die nächsten drei Tage mit mehr Arbeit versorgt, als ihm lieb war und nun war Deidara in der Zeit auch noch frei.
Vielleicht besser, er verdiente zwar mehr als nur gut, doch jeden Tag konnte er sich so was auch nicht leisten.

Rabant schaute Itachi mit vielsagendem Blick an, hörte zu, was er sagte und freute sich das dieser seiner Einladung auf ein Getränk folgte.
Jedoch störte ihn die Frage welche Itachi ihm so rotzfrech und neugierig stellte.
„Ja, freiwillig, nur wie ich das mache geht dich nun wirklich nichts an. Ich sage nur, dass es ähnlich wie bei einem Pferd ist, welchem man gern die Peitsche gibt, wenn es nicht spurt", erklärte er mit einem fiesen und sehr kalten Grinsen im Gesicht, wandte sich dann aber wieder seinem Timer zu und blätterte ein paar Seiten vor. Die Worte, welche der Uchiha von sich gab, ließ ihn kurz schmunzeln.
Ja, die liebe Arbeit konnte einem wirklich jedes Vergnügen zunichtemachen, aber was soll's.
„Gut dann trag ich dich für Samstag ein, alles andere besprechen wir dann. Ich will jetzt noch etwas die Show genießen und nicht ständig über die Arbeit sprechen. Das verstehst du doch?", fragte er mit einem leicht süffisanten Grinsen, blickte dann schon zur Show-Bühne und genoss es wie sich nun eine dralle Blondine im Takt der Musik bewegte und sich langsam anfing zu entkleiden.

Itachi hätte beinahe genervt aufgestöhnt, als Rabant etwas abweisend auf seine Frage reagierte. Logisch, dass er seine Methoden niemandem verriet und nicht gerade erfreut schien, wenn man danach fragte.
Er beschloss daher es einfach hinzunehmen, nicht, dass Rabant auf die Idee kam ihm seinen Rabatt abzusprechen, nur weil er zu viel Interesse gezeigt hatte.
Itachi hob nur einen Moment skeptisch die Augenbraue, als er das fast schon sadistische Grinsen sah. Deidara würde in den nächsten Tagen sicher nicht viel zu Lachen haben und wenn es sich nicht gerade um den Künstler handeln würde, hätte Itachi es sicher auch nicht gutgeheißen. Aber so...
Anders konnte man den Kleinen sicher nicht handhaben und etwas Besseres hatte er ohnehin nicht verdient.
Und wie Rabant ihm mitteilte, würde er am Samstag wohl bereits sehen, was genau es gebracht hatte. Eigentlich nicht mehr als ein dummer Zufall, dass er Deidara gerade hier begegnet war.
Noch immer verstand er nicht ganz, wieso dieser überhaupt noch lebte. Doch er nahm es einfach hin, rieb sich bereits die Hände, wenn er daran dachte, dem kleinen Giftzwerg alles zurückzuzahlen.
Dass Rabant nun nicht weiter über die Arbeit reden wollte, verständlich.
Der Uchiha widmete sich auch viel lieber der Show, verfolgte interessiert die Blondine auf der Bühne und lehnte sich zurück.
Die Tänzerinnen wechselten, sein Bier leerte sich und nach dem zweiten beschloss er sich lieber doch langsam auf den Heimweg zu machen.
Mit einer kurzen Verabschiedung erhob er sich.
Rabant schien von seiner Show auch nicht genug zu bekommen, klebte förmlich mit seinem Blick auf der Bühne.
Eigentlich hatte Itachi bereits vor zwei Stunden aufbrechen wollen, doch wie so oft ließ er sich von den Shows in der Lotusblüte viel zu sehr ablenken.

Rabant genoss die Show seiner Tänzerinnen immer sehr gern und in vollen Zügen, immerhin wollten ihm fast alle der Mädchen gefallen und zeigten das auch ganz offensichtlich. Dass Itachi sich nun ebenfalls zurücklehnte und die Show genoss, bekam er gar nicht mit, vielmehr schickte er per SMS eine kurze Anweisung an Jonny und dieser folgte dieser gleich, machte sich auf den Weg und nach oben zu Deidara.
Nun wieder voll konzentriert schaute Rabant den wechselnden Damen zu, schaute hin und wieder zu Itachi und dann wieder zur Bühne.
Als dieser nach zwei weiteren Stunden nun gehen wollte, störte ihn nicht, immerhin wusste er, dass er schon lange hier war und so verabschiedete er den Uchiha kurz und widmete sich dann wieder den geschäftlichen Dingen zu.
Ein weiterer Herr wollte Deidara buchen, hatte sogar Glück und wurde von ihm persönlich nach oben geführt und in das Zimmer, in welchem dieser sich befand .
Jonny verließ dieses gerade, grinste Rabant gutgelaunt an und verschwand wieder nach unten.
Verstümmelt waren Deidara Flügel, die einst seine Seele empor trugen. Verbrannt, wie die einer Motte im Kerzenlicht.
Nun begann sanftes Schwarz ihn zu umhüllen, hervorgebrochen aus den Abgründen der Verdrängung.
Nur ein Schimmer, wie der einer ersterbenden Flamme blieb.
Ein trüber Lichtblick, der ihn mit dem Versprechen eines erneuten Entfachens aus den Tiefen der Dunkelheit hervorzulocken versuchte. Doch der Schmerz blendet schließlich alles aus.
Sein Haar – so schön.
Eine Dornenkrone es bekam.
Die Haut – so weiß.
Sein Mund – so rot.
Ein Schrei durch seine Lippen drang. "Du wirst nie mehr lachen!"
Das Blut in seinen Ohren sang. Zusammengekrümmt kauerte er in einer dunklen Ecke auf dem Boden, die Beine von den Armen umschlossen, dicht an den Oberkörper gezogen.
Ein kalter Windzug strich über seine geschundene Haut – und durch die verborgensten Gänge seiner Seele.
Die Bilder vor seinen Augen fingen an zu verschwimmen, all seine Tränen werden Perlen sein, eingeschlossen in das erschöpfte Herz.
Wundes Herz.
Körper schmerzt.
Seele zerstört.
Niemand hatte seine Schreie gehört...

Natürlich hatte Itachi verschlafen und war am darauf folgenden Tag deshalb etwas verspätet zur Arbeit erschienen. Pain hatte es sich nicht nehmen lassen, ihn mit einem Vortrag über Pünktlichkeit und Arbeitsmoral zu quälen und letztendlich durfte er den Überwachungsauftrag dann auch noch allein ausführen.
Soviel Langeweile hatte der er selten erlebt.
Ganze drei Tage und seine Laune sank zwischenzeitlich auf den Tiefpunkt. Für jemanden wie ihn tatsächlich eine Seltenheit.
Gerade deshalb noch weniger erträglich.
Mit einem Murren hatte er die neue Auftragsliste gelesen, welche dafür sorgen würde, dass er die ersten Tage der nächsten Woche in den Archiven Unterlagen auseinandernehmen durfte. Natürlich allein.
Und sicher Pains Art ihm einen Denkzettel zu verpassen. Entsprechend mürrisch betrat er an seinem freien Abend die Lotusblüte. Etwas genervt schlenderte er direkt an die Bar, ließ sich dort auf einem der Hocker nieder und wendete sich der Bühne zu, auf der die Show bereits in vollem Gange war.
Seine Laune hob sich unmerklich, als er sah wie die Brünette langsam die Hüllen fallen ließ.
Dennoch nicht ausreichend, um ihn die folgenden Tage verdrängen zu lassen.
„Ein doppelter Whiskey..", warf er dem Barkeeper entgegen, der geschäftig ein paar Drinks mixte und sah sich kurz um.
„Hast du Rabant gesehen?", setzte er hinzu und musterte den Keeper fragend.
Schließlich hatte er Deidara gebucht und die Abwechslung brauchte er auch dringend.
Zudem gefiel ihm die Aussicht sich etwas abzureagieren und der Blondhaarige passte einfach hervorragend in die Rolle des Prügelknaben.

Jonny stand an diesem Abend schon gute sechs Stunden hinter der Bar, stellte Lulu die Getränke auf das Tablett und sah wenig später, wie Itachi die Lotusblüte betrat und genau auf ihn zusteuerte.
Besonders gut gelaunt sah dieser nicht aus, machte sich durch seine Bestellung auch deutlich bemerkbar. Gern machte Jonny Itachi seinen bestellten Whiskey fertig, wunderte sich nicht mal, dass es gleich ein doppelter sein sollte und stellte ihm diesen auf den Tresen hin.
Auf die Frage hin, ob er Rabant gesehen hätte, nickte er kurz, deutete dezent zu der Bürotür hinter sich.
"Er ist im Büro und telefoniert, aber er kommt jeden Moment." Jonny wandte sich dann wieder dem Spülen der Gläser zu und wenig später kam auch Rabant schon aus der Tür raus und direkt auf sie zu.
"Itachi, wie schön dich zu sehen", begrüßte er ihn locker, setzte sich heute mal zu ihm an die Bar und bestellte sich einen von Jonnys Cocktails.
„Wartest du schon lange?", wandte er sich erneut an Itachi und blickte dabei kurz auf die Uhr.

Dankend nahm Itachi den Drink entgegen, setzte an und nahm einen etwas größeren Schluck. Augenblicklich fühlte er sich etwas besser und verfolgte weiter die Show. Den Hinweis, dass Rabant noch in seinem Büro saß und telefonierte, nahm er nur am Rande wahr.
Kurz sah er auf, nickte Jonny zu, als dieser auf die Tür hinter sich deutete und widmete sich wieder seinem Glas. Bei dem, was die Bühne zu bieten hatte, dachte er auch weniger an die kommenden Tage und seine Laune hob sich etwas.
Nur kurze Zeit später und Rabant trat wie versprochen zu ihm.
„Gut gelaunt wie ich sehe...", warf er dem Älteren mit einem Nicken entgegen und schüttelte auf dessen Frage hin nur den Kopf.
„Ich denke nicht und selbst wenn, bei der Show..." Kurz deutete er auf die Blondine, die sich zum Takt der Musik entblätterte. „... wird die Zeit nicht lang."
Grinsend wandte er sich wieder an Rabant und nahm einen weiteren Schluck aus seinem Glas.
„Was genau wolltest du besprechen?", verlangte Itachi dann ohne Umschweife zu wissen, schließlich hatte Rabant dezent darauf hingewiesen, bevor er sich beim letzten Mal dafür ausgesprochen hatte, nicht weiter über die Arbeit zu reden.

Rabant sah Itachi weithin an, hörte was er sagte und nickte leicht.
"Das weißt du doch, mir geht es immer gut. Die Damen spuren, das Geschäft läuft und sogar mein kleiner Tiger lässt langsam seine Krallen drin", erzählte er zufrieden seinem Gegenüber, ehe er an seinem Drink nippte und sich kurz umsah.
"Schön, dass dir meine Shows gefallen, ich will doch nur das Beste für meine Gäste und Langeweile kann ich gar nicht ab", erklärte er sich weiterhin und schaute Itachi dennoch mit ernsten Blicken an.
"Was ich mit dir besprechen will? Nun ja, eigentlich nur das Geschäftliche, oder hast du kein Interesse mehr?", fragte Rabant ernst, schaute dabei kurz hoch an die Decke und schmunzelte leicht.
Vor wenigen Minuten hatte er Deidara noch einmal eine Spritze verabreicht, dieser dürfte wohl etwas benommen und ziemlich rattig sein.
Heute würde der Kleine wohl keine zicken machen, würde alles machen und die Kasse klingeln lassen.

Itachi verfolgte die Worte des Älteren nur mit halbem Ohr.
Jemand wie Rabant hatte nie einen Grund sich zu beklagen, dessen war er sich bewusst.
Immerhin wurde eine Menge über dessen Methoden gemunkelt und nicht ein gutes Gerücht war darunter. Vielleicht wurde er gerade deshalb hellhörig, als Deidara kurz angesprochen wurde.
Es interessierte ihn schon, wie Rabant den Kleinen ruhig gestellt hatte, nur leider hielt dieser ja nicht allzu viel von Neugier.
Ihm waren so viele Mittel bekannt, die dafür infrage kamen und wer wusste schon, an was der Bordellbesitzer rankam.
Als der Blick seines Gegenübers plötzlich ernster wurde, musste er allerdings stutzen. Hatte er was Falsches gesagt?
„Kein Interesse?", wiederholte er verwirrt.
Rabant sah also nur seinen Profit schwinden?
Einen Moment entglitten Itachi tatsächlich die Gesichtszüge, bevor er auflachte und dabei beinahe seinen Whiskey verschüttet hätte.
„Wie kommst du darauf? Sicher hab ich noch Interesse", versicherte er, als er sich wieder beruhigt hatte und setzte das Glas erneut an die Lippen. Im Augenwinkel bemerkte er das Schmunzeln und wunderte sich etwas als Rabant seinen Blick hob.
Itachi konnte nur vermuten, woran der Ältere gerade dachte.
„Wie lange wäre der Kleine eigentlich heute frei?", warf er einfach ein, stellte sein leeres Glas ab und drehte es nachdenklich zwischen seinen Fingern.
Die Idee sich mit Deidara etwas mehr Zeit zu lassen, gefiel ihm ... vor allem, wenn er an den Stress der kommenden Woche dachte.

Statt Itachi anzusehen, zog es Rabant vor seinen Mädels an der Stange zuzuschauen, jedoch wandte er sich wieder dem Uchiha zu, als dieser ihn wiederholte und das konnte er auf den Tod nicht ausstehen.
Seine Gesichtszüge verfinsterten sich, auf der Stirn zeigte sich eine deutliche Zornesfalte.
"Ich brauch keinen Papagei, merk dir das und ja ich hab dich etwas gefragt und möchte gern eine Antwort von dir. Ansonsten kann ich den Termin auch anders vergeben", schnarrte er grollend und ließ die Finger knacken. Als er jedoch dann hörte, dass er noch Interesse hatte, hellte seine Laune wieder auf und er lächelte sogar ganz kurz, wenn auch etwas aufgesetzt.
"Wunderbar, das höre ich doch gern", grinste er zufrieden, bestellte sich bei Jonny noch einen Drink und wandte sich erneut Itachi zu, welcher fragte wie lange Deidara frei wäre.
„Uhuuu~ willst du ihn länger buchen? Nun ja, er ist heute etwa drei Stunden frei, du könntest sie ganz ausschöpfen oder halbieren. Das ist ganz dir überlassen, da misch ich mich nicht ein", witterte er schon das dicke Geschäft und ließ seinem Gegenüber noch einen Drink zukommen.

Rabants Reaktion auf seine etwas verwirrte Frage, hatte Itachi dann doch etwas aus dem Konzept gebracht. Offensichtlich hatte er wohl doch keinen so guten Tag, wie er behauptete oder er hatte einfach nur extreme Stimmungsschwankungen.
Der Uchiha hätte ihm liebend gern einen guten Psychologen empfohlen, nur kannte er keinen und hatte auch keine Lust nochmals mit Rabant anzuecken.
Den Drink nahm er daher dankend entgegen und überlegte kurz, wie viel Geld er noch dabei hatte.
Für zwei Stunden würde es gerade so reichen, schließlich hatte er nicht damit gerechnet, dass Deidara länger frei sein würde.
Rabant würde sich vermutlich auch nicht zu einem weiteren Rabatt herablassen, dessen war sich Itachi eigentlich fast schon sicher.
„Ich denk 90 Minuten würde ich ihn buchen", erwiderte er nachdenklich und sah kurz zur Bühne auf welcher nun zwei Tänzerinnen ihre Hüllen fallen ließen.
„Ist es drin zu verlängern ... sagen wir um die dreißig Minuten, falls ich mich umentscheide?", fragte er und probierte kurz von seinem Drink, den er wie er zugeben musste, noch nicht kannte.

Rabant schaute Itachi ruhig, abwartend aber auch aufmerksam an, lächelte leicht, als dieser sich den Drink nahm und sich nun scheinbar etwas entspannte, oder was auch immer.
Dass dieser gerade am überlegen war, interessierte den Bordellbesitzer nicht wirklich, vielmehr sah er nun wieder zu seinen Mädels, genoss deren Show und schielte nur ab und an zu Itachi, welcher scheinbar doch etwas am Grübeln war, zumindest den Anschein machte.
Rabant horchte aber wenig später auf, hörte etwas von 90 Minuten und klatschte freudig in die Hände.
„90 Minuten ist in Ordnung", fing er an zu grinsen, roch schon wieder das dicke Geschäft, den Profit und das goldene Näschen, welches er damit verdiente.
„Ob du verlängern kannst?", wiederholte er mit einem Glitzern in den Augen.
„Sicher kannst du das machen, musst nur Bescheid sagen", nickte er dem Uchiha zu, nippte an seinem Glas und stellte fest, das dies schon wieder leer war.
"JONNY, TRAB AN UND BRING MIR NOCH WAS ZU TRINKEN", rief er lautstark in Richtung der Bar und zu seinem Barkeeper, welcher kurz zusammenzuckte, ihm aber dann schon ein neues Glas brachte.

Itachi schüttelte innerlich den Kopf über Rabants plötzlichen Ausbruch. Wie immer unberechenbar und nur eines vorhersehbar.
Das Interesse am Geld.
Dass dieser ihm nun nachplapperte, darauf ging er lieber nicht ein. Wenigstens waren die 90 Minuten okay und verlängern konnte er auch. Kurz kramte er in seiner Tasche nach dem Geldbeutel.
Besser er zahlte gleich, bevor der Ältere es sich noch anders überlegte...obwohl, bei der Profitgier eher nicht. Sorgfältig zahlte er 1800 ab.
Den Rabatt hatte er längst abgehakt und fragen würde er sich wohl auch sparen.
Rabants plötzliches Geschrei hätte ihn beinahe zusammenzucken lassen.
Als dieser sein neues Getränk entgegen nahm, wendete sich Itachi ihm wieder zu. „1800 schätze ich. Und an seinem Angebot hat sich nichts geändert? Immer noch alles?"
Kurz musterte er ihn fragend, legte dann das Geld aber einfach auf den Tresen und griff nach seinem Getränk. „Ab wann ist er denn heute frei?" Besonders eilig hatte er es zwar eigentlich nicht, doch er konnte sich derzeit einfach besseres vorstellen, als mit Rabant am Tresen zu sitzen und dessen Launen ertragen zu müssen.

Rabant murrte noch mal leise Jonny zu, nippte kurz an seinem Drink und sah erneut rüber zu Itachi, welcher ihn anfing auszuquatschen, was ihn nur noch mehr zu nerven schien.
"Du lernst schnell, aber nicht schnell genug", grinste er fies. „Der Kleine macht noch immer alles mit, ist sogar fast schon Handzahm geworden. Du hast also keinerlei Probleme mit ihm."
Rabant nahm das Geld, welches auf dem Tresen lag an sich, warf Itachi davon aber wieder 200 zurück und schaute auf seine Rolex.
"In circa 15 Minuten dürfte der Kleine frei sein, du kannst also schon langsam hochgehen, oder aber du bleibst noch was hier und genießt die Show", erzählte und bot er ihm gleichermaßen an.

Etwas verwirrt musterte Itachi sein Gegenüber.
Er sollte also nicht schnell genug lernen?
Was auch immer Rabant damit gemeint hatte, dessen fieses Grinsen veranlasste den Uchiha dazu einfach nur zu nicken.
Dass Deidara fast schon handzahm sein sollte, hielt er dann doch eher für ein Gerücht.
Den Tag wollte er erleben ... nein, eigentlich eher weniger, schließlich bedeutete es doch wesentlich mehr Spaß, wenn sich der Kleine wehrte. Rabant nahm das Geld entgegen, doch als ein Teil davon zurückgeflogen kam und Itachi 200 zählte, musste er innerlich schmunzeln.
Damit konnte er sich weitere dreißig Minuten leisten, falls er nachher noch auf die Idee kam zu verlängern.
„Die Show ist definitiv interessanter, als vor der Tür zu stehen", erwiderte er nur knapp auf Rabants Erklärung und wendete sich der Bühne zu.
Etwas Anstand hatte er dann doch, nicht gleich zu verschwinden, erst recht nicht nach dem Rabatt.
Weitere zehn Minuten vergingen, in denen er seinen Drink leerte und die mehr als ansprechende Show der Blondine verfolgte.
Kurz sah er auf sein Handy und bemerkte die vergangene Zeit.
„Ich geh dann mal", erklärte er kurz und erhob sich, um hinauf zu gehen.

Mit genervten Blicken verfolgte Rabant weiterhin die Show seiner Mädels, sah zu wie sich Patty im Rhythmus der Musik mit kreisenden Hüften bewegt und grinste breit.
Ein wahrlich schöner und erotischer Anblick.
Jedoch riss ihn die Stimme des Uchihas, welcher neben ihm saß, aus seinen Gedanken.
Leicht mürrisch sah er deswegen zu ihm rüber, nickte ihm aber zu da auch dieser jetzt die Show seiner Girls genoss.
Wie ein hypnotisierter Teenager sah Rabant auf die Bühne, sah weiter zu wie sich Patty lasziv bewegend die Kleidung auszog.
Viel hatte sie vorher auch nicht an, genug um ihre Reize zu verdecken, aber genau das machte seine Mädchen so verdammt gut.
Sie versteckten nicht viel, aber noch genug um die Fantasien der Männer zu beflügeln.
Erneut riss ihn Itachi aus der Show, sagte ihm das er hoch zu seinem besten Pferdchen ging und wieder nickte Rabant ihm kurz nur zu.
"Viel Spaß", wünschte er ihm dann aber doch, lächelte ihn kurz an und genoss dann schon wieder die Show.

"Danke, wünsch ich auch", erwiderte Itachi und war sich fast schon sicher, dass Rabant davon nichts mehr mitbekommen hatte.
Offensichtlich wurde ihm die Show nie langweilig, egal wie oft er sie sah. Mit einer knappen Geste, verabschiedete er sich und schlenderte kurz darauf langsam die Stufen hinauf.
Etwas neugierig war er schon, konnte sich kaum vorstellen, dass das, was der Ältere erzählt hatte tatsächlich stimmen sollte.
Als er die Tür erreichte, fiel ihm jedoch auf, dass ihm Rabant nicht einmal den Schlüssel gegeben hatte. Vielleicht nicht grundlos?
Kurz fuhr er sich unschlüssig durch die Haare, legte dann einfach die Hand auf die Klinke und bewegte sie hinab. Die Tür öffnete sich wider Erwarten. Entweder jemand hatte vergessen abzuschließen oder aber es war mittlerweile doch unnötig.
Mit einem Kopfschütteln schob er die Gedanken beiseite, trat einfach ein und ließ die Tür hinter sich ins Schloss fallen.

"Danke, wünsch ich auch", erwiderte Itachi und war sich fast schon sicher, dass Rabant davon nichts mehr mitbekommen hatte.
Offensichtlich wurde ihm die Show nie langweilig, egal wie oft er sie sah. Mit einer knappen Geste verabschiedete er sich und schlenderte kurz darauf langsam die Stufen hinauf.
Etwas neugierig war er schon, konnte sich kaum vorstellen, dass das, was der Ältere erzählt hatte tatsächlich stimmen sollte.
Als er die Tür erreichte, fiel ihm jedoch auf, dass ihm Rabant nicht einmal den Schlüssel gegeben hatte. Vielleicht nicht grundlos?
Kurz fuhr er sich unschlüssig durch die Haare, legte dann einfach die Hand auf die Klinke und bewegte sie hinab. Die Tür öffnete sich wider Erwarten. Entweder jemand hatte vergessen abzuschließen oder aber es war mittlerweile doch unnötig.
Mit einem Kopfschütteln schob er die Gedanken beiseite, trat einfach ein und ließ die Tür hinter sich ins Schloss fallen.

Wankend stand Deidara im Badezimmer, hörte wie jemand sein Zimmer betrat und hinter sich die Tür schloss.
"Ich bin gleich da", rief er deshalb dem Kunden zu, richtete noch mal seine Haare und sah in den Spiegel.
Leere Augen sahen ihn an, Augen so tot-geweint wie die eines Kindes, welchem man den Teddy genommen hatte. Seine Arme waren überseht von Einstichen einer Nadel, Einstiche die er immer wieder in Form von Drogen und Medikamenten bekam und das nur damit er ruhig und willig wurde.
Deidara wehrte sich schon lange nicht mehr, es hatte auch gar keinen Sinn, denn je mehr er sich dagegen wehrte, desto schlimmer waren die Auswirkungen und die Schläge seitens Rabant.
Noch einmal atmete er tief durch, betrat langsam das Zimmer und sah Itachi aus geröteten Augen an.
Er war also wie versprochen wieder da, saht ihn nur abschätzend an und trieb ihn mit diesen Blicken in die Enge.
"Itachi ...", mehr traute er sich nicht zu sagen, wusste, dass das Zimmer überwacht wurde und bei dem kleinsten Widerstand sofort jemand kommen würde und ihn peinigte.
Deswegen setzte er sich auch ruhig auf sein Bett, sah Itachi weiterhin an und fragte sich was der heute machen würde. Ihm war es auch mittlerweile egal, was dieser über ihn und sein armseliges Dasein dachte, er machte nur seinen Job, wenn auch nicht ganz freiwillig.

Wie einige Tage zuvor hörte Itachi aus dem Badezimmer die Stimme. Nur dieses Mal wusste er, zu wem sie gehörte, weshalb er nur seine Jacke auf das Sofa warf und vermied sich zu setzen.
Abwartend sah der Uchiha zur Tür, musterte Deidara abschätzend als dieser eintrat.
Erbärmlich.
Sein erster Gedanke als er die Gestalt sah, die mit dem Künstler nicht mehr viel zu tun hatte. Zerstochene Arme und der leblose Blick ... scheinbar bekam man ihn nur mit Drogen gefügig.
Was anderes hatte er auch nicht erwartet.
Über Rabants Methoden wurde oft geredet und Deidara war schlichtweg zu stur.
Einen Moment dachte er allen Ernstes daran Mitleid zu empfinden. Doch Itachi rief sich ebenso schnell in Erinnerung wen er vor sich hatte, als sein Blick den Bewegungen folgte und er sich auf dem Bett niederließ.
Nur seinen Namen hatte er ausgesprochen, nichts weiter. Keinerlei dumme Kommentare, wo blieb bitte der Sarkasmus?
„Haben sie dir deine Launen ausgetrieben?", fragte er und ein Schmunzeln zog an seinen Mundwinkeln.
Das musste er doch gleich testen. Sein Blick fiel auf das Sofa und kurz darauf wieder zu Deidara. Neben seiner Jacke ließ er sich nieder, schob sie beiseite und lehnte sich entspannt zurück.
„Komm her…" Eine knappe Geste, mit der er direkt vor sich auf den Boden deutete...
"... aber bitte so wie es dir zusteht. Auf Knien", setzte er mit einem Grinsen hinzu und stützte seine Unterarme auf die Rückenlehne, um ihn weiter zu mustern.

Weiterhin saß Deidara auf dem Bett, sah Itachi abwartend an und gab keinen Muckser von sich.
Dass der Uchiha ihn die ganze Zeit ansah, war ihm relativ egal.
Ja schau nur, schau dir an, was aus mir geworden ist. Sieh dir den jämmerlichen Deidara nur richtig an, sieh dir das Häufchen Elend ganz genau an! Der große Künstler, der ich einst einmal war, den gibt es nicht mehr, der ist lange schon tot und begraben.
Das, was Itachi hier sah, war eine Marionette, eine die machte was man ihr sagte ... ohne Widerworte, ohne jeglichen Verstand.
Itachis Worte ließen ihn kurz zusammenzucken, er sah ihn aus seinen leeren Augen an, folgte seine Stimme und konnte so was wie ein Schmunzeln entdecken.
Lach du nur, lach mich doch aus. Es ist mir egal, genauso egal, als wenn du einfach über mich herfällst.
Als er auf dem Sofa Platz nahm, ihn dabei noch immer ansah, fing Deidara an, nervös mit seinen Haaren zu spielen an.
Seine entspannte Art machte ihm fast sogar Angst, er wusste nicht was auf ihn zukam, was er wollte. Doch keine Sekunde später sollte er zu ihm kommen, stand also auf und ging langsam auf den Uchiha und das Sofa zu, blieb brav vor ihm stehen und sah ihn an.
Folgsam ging er vor ihm auf die Knie, demütige sich somit selber und wusste, dass er am Boden gelandet war, dass er um es genau zu sagen, in der Gosse gelandet war.
Wie ein kuschender Hund sah Deidara ihn auf Knien an, wagte es kaum ihn anzusprechen, warte stattdessen brav auf weitere Anweisungen.

Was musste man mit Deidara eigentlich alles anstellen, um ihn dermaßen kleinzukriegen?
Das alles innerhalb weniger Tage, eigentlich kaum vorstellbar, doch der leere Blick und kurz darauf die Reaktion auf seine Anweisung, bewiesen das Gegenteil.
Auch wenn er verlangt hatte, dass der Künstler sich auf Knien zu ihm bewegen sollte, allzu kleinlich wollte er dann doch nicht sein. Allein Deidara am Boden zu sehen, war doch Entschädigung genug.
Willenlos...
„Was tut ein Mensch eigentlich, wenn er keinen Willen mehr hat?", murmelte er und fixierte Deidara von oben herab.
Nicht zu wissen, was kommen würde musste doch unangenehm sein, oder?
Auch wenn ihn die Frage beschäftigte, verschob er derartige Grübeleien lieber auf später.
Den Anblick musste man sich einprägen.
Wo war die Kamera, wenn man sie mal brauchte.
Vielleicht sollte er...
„... die Idee! Sasori muss das gesehen haben, der könnte seinen Frust endlich mal abbauen", lachte Itachi und dachte an ihre letzte Begegnung.
Den Frust hatte er ohne Zweifel. Warum auch immer, aber so richtig entspannt würde der wohl nie werden.
Aber warum an so was denken, wenn er mit seiner Zeit viel Sinnvolleres anfangen konnte. Seine Arme nahm der Uchiha damit von der Lehne, beugte sich etwas nach vorn und bettete sie auf seine Knie.
Gespielt nachdenklich legte er den Kopf leicht schief, musterte Deidara und als sein Blick, auf dessen Lippen fiel, musste er unwillkürlich grinsen.
„Du kannst mit deiner Zunge doch sicher auch etwas anderes, als zynisch reden, oder?", säuselte er und kam dem Blondschopf mit jedem Wort etwas näher.
Erst, als er dessen Atem spüren konnte, stoppte er.
„Na dann ... du weißt, was du zu tun hast...", hauchte er leise und lehnte sich augenblicklich wieder zurück.

Fast schon demütig sah Deidara Itachi in seine vor Genugtuung glitzernden Augen, sah in ihnen nur Spott, Verachtung und Schadenfreude darin.
Er konnte es ihm nicht mal verübeln, war selbst daran schuld, dass man ihn so ansah.
Dass dieser später von Sasori sprach, seinem Danna, stimmte ihn traurig, dennoch versuchte er es vor ihm zu verbergen.
Ob ihm das gelang, wusste er nicht, es war ihm auch wie so vieles andere schlichtweg egal.
Nur langsam drangen deswegen auch Itachis nächsten Worte zu ihm hervor, konnte sie sogar von seinen Lippen ablesen und unterdrückte die Übelkeit, welche sich langsam durch seinen Magen bis hoch zu seiner Speiseröhre ausbreitete.
Alles nur nicht erbrechen, führte er sich immer wieder vor Augen, doch gelang es ihm nicht das Gefühl gänzlich zu unterdrücken.
Dennoch folgte er seinem Wunsch, öffnete Itachis Hose und streifte sie langsam nach unten.
Mit zitternden Händen streifte er auch die Shorts runter, legte damit das Glied frei und beugte sich seinem Willen.
Langsam nahm er es in seine Hand, leckte mit der Zunge über die zartrosa Spitze, weiterhin den Drang zu brechen, unterdrückend. Ihm war schlecht, furchtbar schlecht und doch tat er was der Uchiha verlangte, tanzte mit der Zunge immer wieder über seine empfindsame Spitze, ehe er diese vollständig in seinen Mund nehme und leicht zu saugen begann.
Seine freie Hand wandert dabei wie automatisch zu seinen Hoden und massierte diese vorsichtig.
Eigentlich gefiel es ihm nicht, dennoch tat er es, denn andere waren weitaus schlimmer als er.

Abwartend sah Itachi hinab, verfolgte jede der Regungen von denen Deidara in diesem Moment reichlich zeigte.
Ob auch nur eine davon echt sein sollte?
Er bezweifelte es eigentlich, nur der Ekel wirkte glaubhaft und nachvollziehbar, wenn man bedachte, dass es dem blonden Künstler sicher nicht gerade Freude bereitete auf dem Boden zu knien mit der Aussicht, ihm Befriedigung zu schenken.
Trotzdem amüsant und es ließ Itachi nur grinsen, denn die Trauer, welche er einen Augenblick zu erkennen glaubte, konnte er ihm einfach nicht abkaufen. Wahrscheinlich versuchte er nur sich zu drücken, Mitleid erregen. Oder vermisste da jemand seinen Danna?
Eigentlich egal, denn auch wenn er nicht mit kommentarlosem Gehorsam gerechnet hatte, bekam er ihn in eben diesem Moment.
Das leichte Zögern störte ihn nicht weiter, denn die Aussicht Deidara richtig tief sinken zu sehen, reichte völlig aus, um dessen Handeln gebannt zu verfolgen.
Beinahe hätte er Skrupel entwickelt, als er die zitternden Hände verfolgte, doch selbst das schob er schnell beiseite.
Ein Leichtes, wenn er daran dachte, wie oft Deidara gezeigt hatte, wie rücksichtslos er sein konnte.
Alles verlor an Bedeutung, als er im nächsten Moment bereits die zaghaften Berührungen spürte.
Den Drang die Augen zu schließen und den Kopf in den Nacken zu legen, gab er dieses Mal nicht nach.
Die Perspektive war einfach nur mit einem Wort zu beschreiben. Geil.
Die feuchte Zunge schaffte es trotz der vorsichtigen Berührungen ihn leise keuchen zu lassen.
Heiße Schauer, die jede Faser seines Körpers einnahmen und ihn unterdrückt aufstöhnen ließen.
Nur einen Augenblick und Itachi biss sich hart auf die Unterlippe, um nicht noch lauter zu werden.
Feuchte Lippen, welche seine Erregung umschlossen, die ebenso feuchte Hitze und das leichte Saugen, was ihm definitiv nicht genügte ... die massierenden Finger...
„Wenn du so weiter machst, schlafe ich ein...", warf er Deidara betont gelangweilt entgegen, musste im nächsten Moment dennoch grinsen.
Ohne zu zögern, wanderte seine Hand in die Haare seines Gegenübers, zog ihn näher und drängte sich ihm verlangend entgegen.
Rücksicht war in diesem Moment wohl das Letzte, was er Deidara gönnen würde, weshalb er seine Finger fester in dessen Haare grub und immer tiefer in die warme Höhle stieß.

Itachis leises Keuchen drang zu Deidara vor, ließ ihn kurz angewidert zucken, dennoch verwöhnte er den Uchiha weiter, umkreiste weiterhin dessen feucht glänzende Spitze mit der Zunge.
Gelangweilte Worte fanden den Weg in sein Ohr, am liebsten würde er ihm deshalb auch eine pfeffern, ihm mit den Zähnen einen hübschen Abdruck an seiner Eichel hinterlassen und doch schluckte er den Ärger, seine Wut einfach runter.
Plötzlich spürte er eine Hand in seinem Haaren, bekam Itachis Erregung tiefer in den Rachen geschoben, musste den Würgereflex unterdrücken, denn sonst würde er ihm vermutlich zwischen die Beine erbrechen.
Nichtsdestotrotz machte er brav seinen Job, verwöhnte weiterhin sein pulsierendes Glied, welches immer wieder gegen seinen Gaumen stieß.
Dass er immer wieder würgen musste, ihm die Übelkeit weiterhin die Speiseröhre hochkroch, versuchte er weitgehend zu verdrängen, saugte sich deshalb an Itachis Kuppe fest und wirbelte immer wieder mit der Zunge über das zarte Fleisch.
Seine rechte Hand knetete dabei feste, aber nicht zu feste seine Hoden, strich ab und an hauchzart mit den Fingerspitzen über die leicht wellige Struktur seiner Haut.
Der Schmerz der sich in seinem Nacken durch Itachis Einkrallen seiner Haare ausbreitete, nahm er schweigend hin, nahm das Glied tief in seiner feuchtwarmen Mundhöhle auf und begann damit seinen Kopf rasch auf und ab zu bewegen.
Eile war hier keine geboten, immerhin war Itachi der Kunde, er derjenige, der ihm Folge zu leisten hatte und wenn er es langsamer machen sollte, ihn langsamer verwöhnen sollte, dann würde er dies auch machen.
Kein Wort verlor Itachi aber darüber, sodass er in einen schnellen aber intensiven Tempo weiter machte.

Die leisen Geräusche, welche Deidara von sich gab, störten Itachi nicht weiter.
Eher trieben sie ihn dazu seine Erregung noch tiefer gleiten zu lassen und den Zug zu verstärken.
Warum sollte es ihm auch gefallen? Dass es diesem zuwider sein würde, sprach für die Demütigung und schien die Hitze um Itachis Erregung nur noch zu steigern.
Bewegungen, die langsam dafür sorgten, dass er sich kaum noch kontrollieren konnte und sich ununterbrochen auf die Unterlippe biss, während er den Kopf in den Nacken legte und schlussendlich doch genießerisch die Augen schloss.
Ja~... so gefiel es ihm um Einiges besser.
Ein leises Stöhnen entkam ihm dennoch, als sich Deidara stärker festsaugte und ihm den letzten Rest Verstand zu rauben schien.
Das Ziehen in seinen Lenden schien mittlerweile unerträglich, zeugte von dem nahenden Höhepunkt und ließ ihn nur wenige Augenblicke später ein letztes Mal tiefer in die feuchte Mundhöhle stoßen.
Kleine Lichtblitze, die hinter geschlossenen Lidern sein Blickfeld einnahmen und nur einen Moment später ergoss sich der Uchiha in die Hitze, welche ihn umgab.
Etwas außer Atem öffnete er seine Augen, sah abfällig auf Deidara hinab und löste seinen Griff.
Langsam zog er sich zurück, presste dann jedoch blitzschnell die Hand auf dessen Mund.
„Schön schlucken!", verlangte er mit einem Grinsen, während er Deidara abwartend musterte.
Der Gedanke ihn keuchend unter sich zu haben, oder auf sich ... vielleicht auch schreiend...?
Eigentliche egal.
Hatte er das letzte Mal geschrien? Kurz dachte Itachi darüber nach, doch erinnern konnte er sich nicht.
Vier Tage waren wohl doch etwas zu lang.
Also warum nicht nachhelfen?
„... und danach zeigst du mir, wo Rabant dein Spielzeug aufbewahrt", setzte er deshalb hinzu, beugte sich etwas hinab und zog Deidara an den Haaren zu sich hinauf.
Nur Sekunden, in denen er ihm ein gehässiges Grinsen schenkte, seine Finger fester in die Haare krallte, um sein Gegenüber daran zurückzuziehen und von sich zu stoßen.

Wieder schob er seine Erregung tiefer in Deidara Rachen, brachte ihn damit fast zum Erbrechen, trieb ihm die Tränen in die Augen und ließ ihn leise wimmern.
Er mochte das nicht, hasste es und doch musste er es tun, hatte nicht mal Lust, Itachi in sein Glied zu beißen, ihm wehzutun.
Dessen lustvollen Laute drangen zu ihm hervor, sagten ihm, dass es ihm trotz alledem zu gefallen schien, auch dass er tiefer in seinen Mund zu stoßen begann, seine Lenden anfingen zu zucken und Deidara damit wusste, dass der Uchiha wohl gleich kommen würde – sich in seinem Mund ergoss. Wie vermutet zuckte sein Glied stark, schwoll scheinbar noch mal an und dann spürte er die heiße, bittere Flüssigkeit, wie sie schubweise in seinen Rachen strömte und ihn angewidert das Gesicht verziehen ließ. Kurz darauf ließ Itachi seine Haare los, lehnte sich zurück ... doch hielt er ihm mit eisernem Griff den Mund zu – zwang ihn zu schlucken.
Lange rang Deidara mit sich, hatte noch immer dessen Ejakulat in seinem Mund und musste sich zusammenreißen, um nicht augenblicklich zu kotzen.
Es war widerlich, schmeckt nach Gift und Galle, schmeckt nach ihm! Letztendlich schluckte er es runter, doch gleich darauf hob es ihn, er musste sich daher die Hand vor den Mund halten und sah den Uchiha entschuldigend an.
Wieder zog dieser ihn an den Haaren zu sich rauf, schenkte ihm ein gehässiges Grinsen und stieß ihn wenig später von sich.
Leicht taumelte er durch den Raum, konnte sich gerade noch so auf seinen Beinen halten und ein Schwindel und Ekelgefühl rieselt auf ihn nieder, ließ ihn kurz stark zittern und fast ohnmächtig werden.
Dennoch suchte er brav nach den verlangten Spielsachen, suchte die Peitsche, den Cockring und die Fesseln heraus, legte alles neben Itachi auf die Couch und gab keinen einzigen Ton von sich.
Solange wie ein Kunde da war, hatte er zu gehorchen, hatte nur zu sprechen, wenn er dazu aufgefordert wurde.

Entspannt schloss Itachi seine Hose vorerst wieder, verfolgte dann Deidara, wie dieser mehr durch den Raum stolperte als ging.
Eigentlich erbärmlich, kam es ihm in den Sinn.
Dennoch konnte man sich an den Gedanken oder eher an den Anblick gewöhnen.
Eigentlich hatte er nie so viel Spaß daran gehabt, andere zu erniedrigen. Vielleicht etwas, ab und zu die eigene Position ausspielen ... nur dabei hieß sein Gegenüber auch nicht Deidara. Dass dieser innerhalb der letzten vier Tage wohl auch das Schweigen gelernt hatte, wunderte ihn nur geringfügig. Kommentarlos legte Deidara wenig später das angeforderte Spielzeug auf die Couch und er besah sich die Auswahl etwas genauer.
Sollte das alles sein?
Keine Plugs?
Klammern oder... gut vielleicht auch besser so, schließlich kostete das alles nur unnötig Zeit.
Die Peitsche greifend, wog er sie kurz in der Hand.
Eigentlich hatte er gegen so was eine Abneigung, weshalb er sie kurz darauf wieder beiseite legte.
Doch einen Moment dachte er so etwas wie Angst im Blick des Künstlers erkannt zu haben und allein dafür hatte es sich gelohnt.
Die Fesseln beachtete er nicht weiter ... warum nutzen, wenn Deidara das Ganze freiwillig tat und sich damit eher selbst demütigte?
Letztendlich entschied er sich für den Cockring, der dafür sorgen würde, dass der Kleine nicht ganz so viel Spaß bei der Sache haben würde.
Vielleicht konnte er ihn damit ja zum Betteln bringen?
Mit einem kurzen Blick zu Deidara erhob sich der Uchiha, warf ihm den Cockring entgegen.
„Ausziehen, anlegen und mitkommen. Die Reihenfolge ist mir egal", verlangte er im Vorbeigehen und steuerte das Badezimmer an.
„Ein Halsband hast du nicht zufällig? Würde zu dir passen...", setzte Itachi sichtlich erheitert hinzu, grinste über seine Schulter hinweg zu Deidara und betrat kurz darauf den Raum.
Ohne weiter auf diesen zu achten, begann er sich zu entkleiden und trat unter die Dusche.

Deidara sah, wie Itachi sich Rabants Spielzeug ansah, wie er die Peitsche in die Hand nahm und sie in seiner Hand zu drehen begann.
Ein mulmiges Gefühl beschlich ihn, als der Uchiha den Cockring wenig später zur Hand nahm, diesen scheinbar kalt lächelnd anblickte und ihm selbst zuwarf.
Auf so was stand er also, auf Dinge die andere leiden ließen, wobei der seinen Spaß hatte.
Es war nicht anders zu erwarten, dass er dieses Ding umlegen sollte.
"Halsband? Nicht das ich wüsste", schüttelte Deidara auf die Frage hin hastig seinen Kopf, sah sein Grinsen und wie er wenig später im Badezimmer verschwand.
Langsam drehte Deidara sich um, ging zu seinem Bett und fing an sich zu entkleiden.
Mit zittrigen Händen öffnete er seine Hose, streifte sie langsam ab, legte sie aufs Bett und fing an sich seiner Oberbekleidung zu entledigen.
Angst warf dabei ihren Schatten an die Tür, Angst biss sich fest wie ein Geschwür.
Seine Angst hatte ihn fest in ihrer Hand, hatte ihn entmannt, nackte Angst war die Macht die ihn regierte, Angst, die seine Seele kontrollierte. Seine Angst war die Quelle anderer Gier, Angst vor ihm.
Es ging ihm an die Substanz, er wirkte so müde und gehetzt, weil ihm die Angst den Kopf zerfetzte.
Er glaubte es ging mit ihm bergab, denn seine Stunden wurden knapp.
Er rannte und rührte sich nicht vom Fleck und warf sich selber einfach weg.
Angst warf ihren Schatten an die Tür, Angst zerriss ihn wie Papier.
Seine Angst hatte ihn fest in ihrer Hand, Angst hatte ihn erkannt.
Nackte Angst war die Mutter seiner Not, Angst war sein Führer, sein Despot.
Seine Angst – das Böse im Visier – Angst vor ihm.
Sie kam ganz leise in der Nacht, sperrte ihn in ihren schwarzen Schacht. Er war die Frucht aus ihrem Schoß, ja seine Angst ließ ihn nicht los.
Angst warf einen Schatten an die Tür, Angst biss sich fest wie ein Geschwür. Nur langsam bewegte sich Deidara als er sich fertig ausgezogen hatte, den Cockring angelegt hatte, in Richtung Badezimmer, schob die Tür auf und trat ein.
"Ich wäre dann so weit", sprach er leise, schritt weiter in den kalt wirkenden Raum und direkt auf die Dusche zu.

Eigentlich wunderte sich Itachi, dass Rabant dem Kleinen nicht längst ein Halsband verpasst hatte.
Vielleicht mit kleinen Zusatzfunktionen?
Vermutlich war es dem Älteren einfach zu teuer und erhöhte den Profit nur unwesentlich.
Nur Deidaras Reaktion… er hatte doch tatsächlich brav und ohne jegliche Anspielung geantwortet.
Nicht zu fassen eigentlich.
Mit einem Grinsen genoss Itachi das warme Wasser, welches auf ihn niederregnete, schloss einen Moment die Augen und fragte sich ,wie lange es dauern konnte sich auszuziehen. Beinahe als würde Deidara versuchen Zeit zu schinden.
Einige Momente vergingen, bevor er endlich das leise Geräusch der sich öffnenden Tür hörte.
Kurz sah er in die Richtung des Blonden.
Die fast schon kraftlose Stimme, viel zu leise ... und als er seinen Blick über den mit Blessuren überzogenen Körper schweifen ließ, hatte er einen Moment tatsächlich Zweifel, ob er das Richtige tat.
Gut es handelte sich um Deidara, aber… verdammt er ließ sich tatsächlich von so was beeinflussen.
„Komm her", verlangte er vorerst nur und wartete, bis Deidara ihn erreichte, um ihn unter die Dusche zu ziehen. Jeglichen Zweifel oder Gedanken an Reue schob er so gut es ging beiseite, als er seine Lippen auf die des Künstlers presste und ihn in Richtung Wand dirigierte.
Darüber nachdenken konnte er auch später noch, versuchte er sich einzureden und drängte sich Deidara entgegen, den er zwischen sich und den kalten Fliesen einkerkerte.
Allein das Gefühl der Haut unter seinen Fingern, als er tiefer strich und eine der Brustwarzen entdeckte, um kurz darauf hinein zu kneifen, schien auch den Rest seiner Bedenken auszuräumen.
Etwas mehr könnte Deidara allerdings mitspielen, musste er sich eingestehen als er den Kuss löste und mit den Lippen weiter wanderte.
„Tu wenigstens so, als würde es dir gefallen", raunte er dem Blonden ins Ohr, fuhr weiter hinab und vergrub nur einen Augenblick später seine Zähne in der weichen Haut darunter.

Musternde Blicke trafen Deidara, begutachten ihn fast wie ein Stück Fleisch, sahen seinen dünnen, geschundenen Körper an und ließen ihn beschämend zur Seite blicken. Sieh mich doch bitte nicht an, ich weiß selbst, dass ich dünn und hager geworden bin, dass mein Körper aussieht wie der eines Sklaven, welcher ausgepeitscht und getreten wurde.
Itachis verlangende Stimme riss ihn aus den tristen Gedanken, ließ ihn fürchterlich zusammenzucken und zu ihm Aufsehen.
Langsam, nur sehr langsam schritt er auf ihn zu, kam unter die Dusche und ließ sich den Rest zu ihm ziehen.
Er schwieg wieder, spürte die Angst, die in ihm aufstieg, die seine Kehle zuschnürte, die seinen Magen zusammenkrampfen ließ und dennoch ließ er es zu, dass Itachi ihm seine Lippen auf die seinigen presst und ihn küsst.
Die kalte Wand, welche er im Rücken spürte, ließ ihn erneut zucken.
Sie war kalt, zu kalt, tausend Messerstiche bohrten sich in seinen Rücken.
Eine Wahnvorstellung, nicht real und trotzdem da.
Er fühlte sich wie eine Ölsardine, wie ein Tier das man in die Enge trieb, wie die Beute eines Löwen, der sich ungeniert über sein Fleisch hermachte und ihn einkesselt.
Das war nur Itachi und sein Körper, aber dennoch fühlte er so, nicht mal die Finger des Uchihas, welche über seine Brust strich, über seine Brustwarzen, konnten ihn mehr ablenken.
Noch immer spürte Deidara seine Lippen auf den seinigen, schmeckte Itachi – seinen Speichel und wieder überrannte ihn das Gefühl von Ekel, welches sich in Schmerz umwandelt, als er ihm in die Brust kniff und ihn somit zum Wimmern brachte.
Nur sehr leise drangen Itachis Worte, nachdem dieser endlich den Kuss gelöst hatte, in sein Gehör, sah ihn direkt an und nickte, als er ihm zuraunte, er solle so tun als ob.
Wie sollte er so tun, wenn es ihm nicht gefiel, wenn ihm diese Angst machte und diese sich in seinem Körper wie ein Parasit festfraß?
Dennoch gab er keine Widerworte, schloss daher seine Augen und tat das, was Itachi wünschte, versuchte so zu tun, als würde es ihm tatsächlich Spaß machen.
Vorsichtig nahm Deidara seine Hände hoch, legte sie auf den Rücken des Uchihas und streichelte fast schon andächtig über seine warme, fast schon für ihn brennende Haut.
Als würde er sich die Finger an ihm verbrennen, so fühlte es sich an ihn zu berühren, Itachi zu fühlen.

Itachi konnte sich denken, wie schwer es Deidara fallen musste, auf sein Verlangen hin zu schauspielern, doch gerade das war doch der Reiz an der Sache.
Ob er ihn in seinem derzeitigen Zustand dazu bringen konnte Widerworte zu geben?
Das zaghafte Nicken und der Blick, welcher nicht einmal ansatzweise noch etwas Kämpferisches zeigte, sprachen dagegen.
Ein gehässiges Grinsen zog an den Mundwinkeln des Uchihas, als er die streichelnden Hände auf seinem Rücken spürte.
Das fühlte sich doch gleich um Einiges besser an, weshalb er abermals die Lippen seines Gegenübers einfing, um ihn in einen verlangenden Kuss zu verwickeln.
Mit der Zunge verschaffte er sich Zugang zu der warmen Mundhöhle, knabberte an der Unterlippe, während er seinen Arm um die Hüfte des Künstlers schlang.
„Festhalten", verlangte er knapp, als er Deidara im nächsten Moment auch schon anhob und gegen die Wand presste.
So leicht wie er zu sein schien ... kaum spürbar und das, obwohl er zwar dünn aber nicht allzu abgemagert wirkte. Doch das sollte ihn nicht weiter beschäftigen.
Das warme Wasser spürte er nur noch am Rande, die Hitze in seinen Lenden war in diesem Moment wesentlich präsenter und forderte nach Aufmerksamkeit.
Während er Deidara mit seiner Rechten an sich presste, suchten sich die Finger der anderen Hand ihren Weg zwischen die Pobacken und strichen eher unsanft über den Muskelring.
Nur einen Moment umspielten sie ihn, erhöhten den Druck und zwei von ihnen brachen die Barriere, bahnten sich ihren Weg in die zuckende Enge um immer weiter vorzudringen. „Stöhnst du auch auf Kommando?", raunte er belustigt in den Kuss, ertastete die kleine Erhebung inmitten der Enge und strich darüber, während er Deidara abwartend musterte.

Das leicht gehässige Grinsen seitens Itachi, ließ Deidara leicht erschauern, fühlte sich unbehaglich und spürte erneut seine verlangenden Lippen, wie sie seine einfingen und stürmisch begrüßten.
Kurz schreckte er auf, spürte Itachis Zunge in seiner feuchtwarmen Mundhöhle, wie sie begann die seinige zu umspielen, sie herauszufordern und immer wieder anzustacheln in diesem Zungenspiel mitzumachen.
Deidara musste sich selbst gestehen, dass er solch einen Kuss noch nie bekommen hatte, dass es neu für ihn war und dennoch stieg er darauf ein, um den Uchiha nicht zu enttäuschen. Vorsichtig stupste er dessen Zunge an, hörte seine Worte und wusste im ersten Moment nicht wirklich, was er von ihm wollte.
Plötzlich wurde er aber gehoben, schlang deshalb beide Arme in seinen Nacken und versuchte sich während er ihn weiter gegen die Wand drückte, an ihm festzuhalten.
Verlangend gierige Finger, suchten sich ihren Weg zwischen seine Pobacken, ließen ihn zusammenzucken und leise fiepen, da es sich nicht gerade angenehm anfühlt, es sogar wehtat.
Er hatte das Gefühl, als würden ihn Messerklingen durchbohren, als würde man ihm eine Ananas in den Allerwertesten schieben und doch versuchte er sich weitgehend zu entspannen, atmete tief ein und aus. Itachis Worte konnte er nicht beantworteten, wurde von heftigen Gefühlen durchgeschüttelt und schrie deshalb laut auf.
Peinlich berührt blickte er deshalb zur Seite, hatte pure Lust erlebt, welche ihm zu allem Überfluss auch noch hart werden ließ und somit dieser dämliche Cockring anfing zu spannen.
Lust, er hatte tatsächlich Lust empfunden, schämte sich dafür, da ihm diese nicht zustand.
Deidara hätte lieber von Schmerzen geschrien, aber nicht vor Lust.

Das hektische Atmen des Kleinen ließ Itachi abermals schmunzeln.
Der folgende Schrei verursachte beinahe schon eine Gänsehaut und klang eindeutig nach mehr.
Sollte es Deidara tatsächlich gefallen? Der beschämte Blick zur Seite sprach dafür und die Erregung, welche gegen die Haut knapp über seinen Lenden stieß, beseitigte auch den letzten Zweifel.
Ob er ihn dazu bringen konnte ihn, um Erlösung zu betteln?
Mit einem Grinsen griff er das Kinn des Blondhaarigen, zwang ihn seinen Kopf zu drehen und ihn wieder anzusehen.
„Gefällt dir hm~..?", säuselte er gegen die Lippen und ließ seine Zunge kurz darüber streichen, um ihn im nächsten Augenblick abermals in einen Kuss zu verwickeln.
Die sündigen Lippen auf den seinen, warum auch immer er nicht genug davon bekommen konnte...
Wenn er an den letzten Kuss dachte, an welchem sich Deidara tatsächlich beteiligt hatte, einfach nur Wahnsinn. Seine Finger ließen wieder ab, strichen die Seite hinab um seine Erregung zu umfassen und sich langsam zwischen die Pobacken zu zwängen.
Verlangend rieb er sich an dem zuckenden Muskelring, erhöhte den Druck bis der Widerstand langsam nachgab.
In einer fließenden Bewegung ließ er sich in den fragilen Körper gleiten, stöhnte in den Kuss und knabberte kurz darauf verlangend an der Unterlippe.
Nur einen Moment in dem sich Itachi nicht bewegte, die Enge einfach nur genoss, bevor er sich langsam zurückzog, um erneut vorzudringen. Das Ganze etwas sanfter anzugehen hatte auch etwas für sich und sorgte nur dafür, dass er länger genießen konnte.
Zudem war es das wert, mit anzusehen, wie sehr es Deidara widerstrebte zuzugeben, dass es ihn ebenso erregte.
Dass es womöglich auch daran lag, dass sich die Reue langsam einschlich, schob er gekonnt beiseite.

Immer noch senkte Deidara beschämt den Blick, schämte sich für sich und seinen Körper, welcher ihm nicht gehorchen wollte, der sich gegen ihn verschworen hatte.
Sein Kinn wurde gepackt, Itachi zwang ihn ihm in die Augen zu sehen, musste sich sein gehässiges Grinsen ansehen und schluckte leicht. Nun konnte er sich nicht einfach entziehen, musste ihn anschauen und seine mehr als peinliche Frage beantworten.
"Ich weiß nicht, das ist neu für mich", gestand er dem Uchiha, spürte schon wieder seine Zunge an seinen Lippen, wie sie die seinigen teilte und zu einem erneuten Kuss vordrang.
Wieder ging er auf diesen ein, umspielte seine Zunge sanft mit der seinigen, kitzelte ihn sogar am Gaumen und strich frech über seinen Zungenrücken.
Das alles lenkte ihn nur von dem ab, was ihn gleich erwarten würde, er hatte schon oft Sex, aber es tat immer wieder weh, keiner nahm Rücksicht, dachte immer nur an sich selbst und an die eigene Lust.
Itachi schien nicht anders zu sein, denn ohne Vorwarnung drang dieser Sekunden später in ihn ein, ließ Deidara gedämpft vor Schmerzen in den Kuss keuchen und sich fester in seinen Nacken krallen.
Was ihn jedoch etwas wunderte, war die Tatsache, dass er nicht gleich anfing in ihn zu stoßen, er scheinbar auf irgendetwas wartete, ihm somit Zeit gab sich an seine Erregung zu gewöhnen.
Deidara versuchte ruhig zu bleiben, entspannte sich nur langsam und naschte trotz der hereinbrechenden Gefühle auf seinen Körper, weiterhin von seinen Lippen.
Itachis Glied füllte ihn vollständig aus, konnte es deutlich in seinem Inneren spüren, wie es zuckte und anfing zu pulsieren.

Itachi wusste nicht, ob er den Worten des Blondhaarigen glauben sollte.

Das letzte Mal sah es nicht so aus, als wäre es tatsächlich neu für ihn gewesen, so ungeduldig wie er war.. konnte es ja kaum abwarten.
Der wahnsinns Kuss verdrängte so ziemlich alles, was ihn gerade eben noch beschäftigte hatte.
Fast als würde Deidara versuchen sich damit abzulenken.
Ihm sollte es Recht sein, er nahm sich einfach alles, was ihm die sündigen Lippen gaben.
Das leise Keuchen, vom Rauschen des Wassers fast verschluckt, sorgte es dennoch für angenehme Schauer. Beinahe als wären die warmen Tropfen einen Moment noch deutlicher auf seiner Haut zu spüren gewesen. Verlangend drängte er sich dem Körper entgegen, spürte die Feuchtigkeit zwischen ihnen hinab rinnen und drang mit dem nächsten Stoß etwas tiefer vor.
Deidara sollte lauter werden, sich gehen lassen und danach daran denken, wer ihn dazu gebracht hatte. Wie lange es wohl dauern würde, bis er begann zu betteln?
Der Cockring würde das Ganze sicher beschleunigen.
Und wenn nicht, ein Wimmern war sicher drin.
Leise keuchte Itachi gegen die Lippen des Künstlers, schmeckte das Wasser, was daran hinab perlte und fing es auf, als er ihn erneut in einen Kuss zog. Schneller stieß er in die heiße Enge, variierte nicht nur die Geschwindigkeit, auch den Winkel, bevor er sich im nächsten Moment völlig zurückzog und Deidara wieder hinab ließ, bis dessen Füße den Boden berührten.
„Umdrehen, Hände an die Wand...", flüsterte er mit rauer Stimme gegen die bebenden Lippen, während seine Hände die Seiten seines Gegenübers hinab strichen.
Mit seinen Lippen, folgte er den Spuren des Wassers, die Wange entlang, weiter... strich das Haar beiseite um seine Zunge über das Ohrläppchen streichen zu lassen. „Spreiz die Beine ... und streck mir deinen Hintern entgegen", setzte er etwas leiser hinzu, bevor er langsam von ihm abließ.

Stark wurde Deidara gegen die kühlen Fliesen der Duschkabine gedrückt, spürte das warme Wasser, welches wie ein Rinnsal zwischen ihren erhitzten Leibern durchrang und sich ab und zu, zu einem kleinen See zusammensammelte.
Itachis Stöße gingen nun tiefer, ließen ihn erneut keuchen, ihn erzittern und sich schämen.
Lust war etwas, das ihm fremd war, was ihn nun fast umwälzte und ihn innerlich nach mehr schreien ließ. Itachis leises Keuchen drang zu ihm hervor, er spürte dessen Zunge an seinen Lippen, in seinem Mund, an seiner Zunge und am Gaumen.
Wieder erwiderte er den Kuss so gut es ihm möglich war, schmeckte seinen Speichel und spürte, wie der Uchiha nun begann schneller in ihn zu stoßen, sogar den Winkel änderte und ihn somit Sterne sehen ließ.
Langsam nahm die Hitze in ihm zu, vernebelte seinen Verstand, ließ ihn leise stöhnen und die Augen öffnen, denn plötzlich zog Itachi sich aus ihm zurück.
Fast schon sanft ließ er ihn runter, ließ ihn wieder den Boden unter seinen Füßen spüren, wurde aber auffordernd dabei angesehen.
Itachis raue Stimme drang in sein Gehör, er zuckte leicht deswegen zusammen, beugte sich ihm aber und drehte sich nach dem Kuss, seinen streichelnden Händen um, stützte sich mit beiden Händen an den Fliesen ab und sah über seine Schulter hinweg zu ihm.
Wartete somit auf weitere Anweisungen und zitterte leicht.
Nicht weil ihm kalt war, eher weil Deidara die Lust mehr und mehr gefangen nahm, ihn erneut keuchen ließ, was ihm nun immer weniger peinlich wurde.
Itachis feuchtwarme Zunge an seinem Ohrläppchen veranlasste ihn dazu, seine Augen zu schließen, seinen Worten zu folgen, sich fast vollständig zu entspannen und sich ihm hinzugeben.
Wieder hörte er Sekunden später eine leise Anweisung, folgte auch dieser, spreizte seine Beine etwas weiter für ihn, streckte Itachi seinen Hintern entgegen und stützte sich an der nasskalten Wand vor sich ab.
Dass dieser Anblick verboten aussehen musste, war ihm nicht klar, er tat einfach das, was der Uchiha verlangte, dachte nicht nach, wartete einfach auf das kommende, wartete auf die Wiedervereinigung.

Das kurze Warten lohnte sich.
Dabei zuzusehen, wie Deidara jeder seiner Anweisungen nachkam, ließ Itachi zufrieden schmunzeln.
Viel besser als ihn dazu zwingen zu müssen.
Wie er zusammen zuckte, beinahe schon ängstlich oder ... der Blick über die Schulter, das Zittern, leises Keuchen…alles zusammen sah nach etwas ganz anderem aus.
Der Kleine konnte es nicht abwarten. Itachi musste einfach einen Schritt zurücktreten und jeden Zentimeter der nassen Haut mit seinem Blick abtasten. Die Tropfen, welche langsam hinab rannen, manche etwas schneller, dazu die Position und der ihm entgegen gestreckte Hintern... einfach nur heiß. Langsam fuhr er mit den Fingern den Rücken hinab, erhöhte den Druck und kratzte schlussendlich über die weiche Haut.
Die Schrammen und blauen Flecken versuchte er so gut es ging zu ignorieren.
Fast unmöglich, wie er sich eingestehen musste, was ihn dazu brachte wieder näher zu treten und den Raum zwischen ihnen zu verkürzen bis nicht einmal das Wasser noch eine Chance hatte zwischen sie zu kommen. Verlangend drängte er sich zwischen die Pobacken, rieb mit seiner Erregung an dem Muskelring und spürte bereits dessen nervöses Zucken.
Quälend langsam erhöhte der Uchiha den Druck, spürte, wie er immer tiefer drang bis ihn die heiße Enge vollständig umschloss.
Seine Hände begannen die Seiten hinauf zu streichen, wanderten weiter nach vorn und während eine von ihnen sich mit den Brustwarzen des Kleineren beschäftigte, sie abwechselnd rieb und leicht darüber strich, fuhr die andere tiefer.
Leicht begann Itachi am Nacken des Blondhaarigen zu knabbern, biss in die weiche Haut um kurz darauf abzulassen und mit der Zunge darüberzufahren.
Gleichzeitig spielte er an dem Cockring, Finger tasteten sich den Schaft hinauf, umspielten die feuchte Spitze und schoben die empfindliche Haut auf und ab, während er im selben Moment begann, sich in dem fragilen Körper zu bewegen.

Deutlich spürte Deidara wie Itachi sich kurz von ihm entfernte, warf ihm deswegen einen erneut fragenden Blick über die Schulter, sah dabei das dieser ihn musterte, etwas mit seinen Augen regelrecht verfolgte und scheinbar tief in sein Gedächtnis aufnahm.
Es war ihm doch wieder etwas unangenehm, dass er ihn so anstarrte, immerhin war sein Körper nicht der, der er einmal war, makellos, ohne Narben und blaue Flecken, ohne Einstiche und Striemen am Rücken. Langsam fuhren Itachis Finger nun über seinen Rücken, kratzten leicht über seine blasse Haut, waren dabei aber dennoch vorsichtig und bescherten ihm dadurch einen heftigen Schauer.
Zitternd nahm Deidara es hin, dass der Uchiha sich kaum später verlangend und wild zwischen seine Pobacken drängte, schloss deshalb auch die Augen, spüre seine harte Männlichkeit wie sie fordernd über seinem Anus strich, sich schließlich langsam in ihn schob.
Wieder ging er dabei sehr behutsam vor und alleine diese Erkenntnis, ließ ihn von Neuem zittern und leise keuchen.
Vollständig füllte der Uchiha sein Inneres aus, spürte deutlich das Pulsieren und Zucken seines Gliedes, drückte seine Beine noch etwas weiter für Itachi auseinander und hielt sich so gut es ihm gelang an der Wand fest. Seine streichelnden Hände, welche sanft über seine Seiten hinauf zu seiner Brust glitten, etwas forscher seine Brustwarzen bearbeiten, ließen ihn erneut in Verzückung geraten, ließen es zu, dass er sich Itachi entgegen drängte und lauter keuchte.
Was dieser mit ihm machte, ließ Deidara nicht mehr klar denken, sprach eine nie wahrgenommene Lust in ihm aus, was das Knabbern seinerseits an seinem Hals nur noch mehr verstärkte.
Zitternd gab der Künstler sich seiner Hand, welche sich in seinem Schritt nur zu deutlich bemerkbar machte hin, koste es aus, wie diese sanft sein Glied betastete und ihn somit nur noch mehr beben ließ.
Endlich, nach langen warten, bewegte Itachi sich in seinem Inneren.
So stark, dass Deidara dachte, er kippte vor Lust und überschäumenden Gefühlen um.
Dieser dämliche Cockring engte ihn ein, schnürte ihm regelrecht etwas ab und doch empfand er dieses Gefühl von Schmerz und Lust als äußerst erregend, warf seinen Kopf in den Nacken und stöhnte dunkel auf.
Jedoch verkniff er es sich, mit den Worten, welche ihm durch den Kopf gingen, um sich zu werfen, da er so was peinlich und für nicht angebracht hielt.

Das leichte Zittern und Keuchen brachte Itachi dazu, sich fordernder gegen Deidara zu drängen.
Wie unnachgiebig ihn die Hitze umschloss, ein leises Stöhnen entkam ihm als er bemerkte, dass der Blondhaarige seine Beine weiter öffnete und er plötzlich etwas tiefer vordrang.
Nur mit Mühe hielt er sich zurück, bemerkte bereits das leichte Ziehen in seinen Lenden, was sich langsam ausbreitete und ihn drohte mit sich zu reißen.
Das Stöhnen, was kurz darauf an den kahlen Wänden widerhallte, trieb einen Schauer nach dem Anderen über seinen Rücken.
Kurz hielt er inne, strich den Oberkörper hinauf, über die Arme um seine Hände auf die des Kleineren zu legen.
Das Wasser hatte er beinahe vollständig vergessen, denn das, was sich genau vor ihm befand, zog seine ganze Aufmerksamkeit auf sich. „Lauter, sag mir hh~…was du willst!", verlangte der Uchiha mit rauer Stimme als er seine Lippen über den Nacken streichen ließ.
Genau das wollte er hören, die Stimme, mit der Deidara um mehr betteln sollte, stöhnen und sich gehen lassen.
Ganz sicher gefiel ihm das nicht, doch Itachi interessierte es gerade herzlich wenig.
Er wollte mehr, was ihn dazu brachte, erneut in die heiße Enge zu stoßen. Nur dieses Mal würde er nicht stoppen, viel Zeit blieb ohnehin nicht.
Leider.
Bisher hatten es nur wenige geschafft, dass sich der Uchiha derart gehen ließ. Deidara schien sich zu reinem Gift zu entwickeln, ihn süchtig werden zu lassen, nach mehr.
Seine Lippen ließen ab und mit gierigem Blick sah er den Rücken hinab, der sich im Takt seiner Stöße bewegte.
Tiefer, immer weiter verfolgte Itachi jeden einzelnen der Wassertropfen.
Die Stelle, welche er nur zu deutlich spürte, in die er sich unnachgiebig drängte ... allein der Anblick wie er mit jeder Bewegung die Pobacken teilte. Nur schwer riss sich Itachi von dem Bild los, drängte sich wieder stärker gegen Deidara, während er mit der Rechten dessen Erregung umfasste. „Soll ich das hier abnehmen?", verlangte er zu wissen, zog dabei leicht an dem Material, was sich dadurch nur noch weiter verengte. „Sag bitte und hh~… ich tu's…"

Kräftige Stöße, ein forderndes Drängen seitens Itachi, ließ Deidara nur noch mehr keuchen, sich an der Wand festhalten und sich dem Anderen entgegen bewegen.
Tiefer drang man in ihn vor, was ihn dazu veranlasste weiter zu zittern, zu stöhnen und zu ächzen.
Worte, für ihn demütigende Worte, drangen zu ihm hervor, ließen ihn zittern und sich kaum merklich etwas zu Itachi drehen.
„Bitte ... Bitte verlang so was nicht von mir", bat er ihn leise, fast schon flehend.
Seine Wünsche waren ihm peinlich, so peinlich, dass er sie niemals aussprechen würde, nicht mal unter Zwang.
Das würden auch die nun tieferen und festeren Bewegungen des Uchihas nicht herausreißen, würden ihn auf keinen Fall zum Reden bringen.
Doch dann – plötzlich legte sich dessen Hand an sein Glied, massierte es unaufhörlich und trieb ihn fast an den Rand des Wahnsinns.
Es fehlte nicht viel und er hätte vor Lust laut aufgeschrien, doch er biss sich tapfer auf die Lippen – unterdrückte es.
„Ich kann es nicht ... bitte verlang nicht von mir so zu reden", wiederholte er sich noch einmal, warf dabei den Kopf in den Nacken und gab sich Vollendens den harten und federnden Stößen in seinem Inneren hin.
Dass Itachi von ihm ein „bitte" hören wollte, ließ ihn kurz mit den Augen rollen, ließ ihn kurz in sein altes Verhaltensmuster zurückkehren.
„Ich soll bitte sagen? Nun ja, das könnte ich, aber dann müsstest du dafür auch etwas tun", säuselte er leise, grinste den Uchiha keck über die Schulter an und leckte sich lasziv über die Lippen.

Verlangende Bewegungen, die sich ihm entgegendrängten und dafür sorgten, dass Itachi immer wieder unterdrückt aufstöhnte.
Doch trotz seiner offensichtlichen Erregung schien Deidara nicht bereit zu tun, was er von ihm verlangte.
Was war an ein paar Worten bitte so schlimm? Wollte er nur nicht zugeben, dass es ihm gefiel?
Tat er das nicht ohnehin allein schon durch seine Bewegungen, das Stöhnen und Keuchen...
Das leise Betteln klang wie Musik in seinen Ohren, veranlasste Itachi dazu, seine Stöße zu beschleunigen und noch tiefer vorzudringen, eigentlich unmöglich, dennoch fühlte es sich danach an.
Selbst seine Finger, welche er nun etwas fester um die Erregung des Künstlers schloss, um diese zu massieren, änderten nichts daran.
Der Kopf, welcher in seiner Halsbeuge zum Liegen kam, gerade als er dachte, Deidara so weit zu haben, hörte er dessen Worte, mit denen er eine Gegenleistung forderte.
Was war das denn jetzt?
Gespaltene Persönlichkeit oder doch alles nur Schauspielerei?
Itachi dachte nicht weiter darüber nach, erst recht nicht auf das einzugehen, was Deidara ihm entgegensäuselte, auch wenn er dabei verflucht erotisch wirkte.
„Was sollte hh~… das denn sein?", verlangte er kurz darauf trotz allem zu wissen, unterstrich seine Worte jedoch durch ein hämisches Grinsen.
„Wenn du auf so was stehst ... mir soll's egal sein", setzte er hinzu und entfernte seine Finger um seinen Arm wieder um die Hüfte zu legen und den Blondhaarigen zu fixieren.
Die Hitze in seinen Lenden hielt er beim besten Willen kaum noch aus, und egal was Deidara nun wollte oder nicht, lange würde er dem nicht mehr standhalten, weshalb er weiter in die bereits feuchte Enge stieß, jegliche Zurückhaltung vergaß und nur noch dem nahenden Höhepunkt entgegenstrebte.

Itachis Aufstöhnen, welches diesem immer wieder zwischen den rhythmischen Stößen entwich, spornte nun auch Deidara richtig an, veranlasste ihn dazu selbst lauter zu stöhnen und sich ganz hinzugeben.
Kraftvolle Stöße seitens des Uchihas, schüttelten ihn immer wieder durch, er warf den Kopf in den Nacken, hielt sich an der nassen Wand fest und bewegte sich aufreizend Itachis Becken entgegen.
Der feste Griff an seinem Glied, ließ ihn erneut keuchen, öffnete daher verblendet die Augen und sah frech über die Schulter hinweg zu Itachi.
„Quatsch nicht rum ... uhhh~... mach ... einfach", schnurrte er ihm heißer entgegen, wurde jedoch mit einem festeren Griff fixiert und quiekte leicht erschrocken auf.
In ihm selbst brodelte es mächtig, ein Orkan braute sich in seinem Inneren zusammen, besonders dann, wenn der Uchiha immer wieder seinen magischen Punkt traf, ihn Sterne sehen und dunkel stöhnen ließ.
Doch störte diese Cockring an seiner Erregung, schnürte ihn mehr und mehr ein, hinderte ihn Erlösung zu finden.
Keuchend biss er sich deswegen auf die Lippen, sah erneut hinter zu Itachi und leckte sich lüstern über die trockenen Lippen.
„Itaaaa~...", säuselte er lieblich, hoffte mit Nettigkeiten weiterzukommen, lehnte sich wie eine rollige Katze an diesen an und sprach sanft und leise zu ihm weiter.
"Wärst duuuu~... so freundlich ... ahhh ... den Ring zu entfernen...?" Dabei klimperte er aufreizend mit den Wimpern, lächelte ihn verführerisch zu und rieb sich heiß an seinem Körper.

Die viel zu frechen Worte hatte Itachi ebenso übergangen, wie das darauf folgende Quietschen, als er den Griff um die Hüfte des Blondhaarigen verstärkte.
Sollte er doch betteln, wenn es ihm so viel Spaß zu machen schien.
Völlig in seinen Empfindungen gefangen, versenkte er sich weiter in dem bebenden Körper, genoss jedes Zucken, was doch nur verriet, wie sehr es Deidara zusetzte.
Mit einem gehässigen Grinsen auf den Lippen öffnete er die Augen, als er seinen Namen hörte. Nur einen Spalt, der genügte um zu erkennen, dass Deidara wohl kaum noch an sich halten konnte.
Wie er sich an ihn schmiegte, die leise Stimme, der fast schon harmlose, jedoch nicht minder reizvolle Blick.
„Wenn du so hmm~…nett bittest", säuselte der Uchiha nun ebenso verführerisch und ließ seine Finger die Hüfte entlang streifen.
Quälend langsam fuhr er über die Erregung des Kleineren, löste den Cockring um ihn achtlos zu Boden fallen zu lassen.
Fester als noch zuvor, legten sich seine Finger um den Schaft, begannen im Rhythmus seiner Stöße zu massieren, während sich seine Lippen abermals in den Nacken des Künstlers verirrten. Die Enge schien sich mit jeder Bewegung weiter um ihn herum zusammenzuziehen, die Hitze zu steigern und ihn an den Rand der Besinnungslosigkeit zu katapultieren.
Sein Griff schloss sich mittlerweile unnachgiebig um Deidaras Erregung und er drängte sich fester gegen den viel zu erhitzten Körper.
Seine Lippen lösten sich vom Nacken des Blondhaarigen, als er leise keuchend den Kopf in den Nacken warf und den Versuch es hinauszuzögern, vollends aufgab. „Hmm~... gnnaahhh~ ... hh~.." Einmal mehr konnte und wollte Itachi sich nicht zurückhalten, als er sich tief in dem verführerischen Körper ergoss, seinen Griff jedoch nicht lockerte und sich weiter versenkte, um Deidara ebenso über die Klippe zu stoßen.

Deidara fühlte außer Hitze, Lust und seinem eigenen Verlangen nichts mehr, nicht mal mehr, wie Itachi sich immer wilder und schneller zu bewegen begann, ihn somit nur noch mehr zusetzte und das Verlangen nach Erlösung steigerte.
Erst die raue und bebende Stimme des Anderen riss ihn kurz aus den Wogen der Lust, er öffnete träge die Augen, versuchte Itachis Worten zu folgen und spürte, wie dieser sanft und langsam zwischen seine Beine fasste, fast schon zu langsam für seinen Geschmack und endlich diesen verfluchten Ring von seiner zuckenden Erregung befreite.
Kurz darauf wurde dieser wieder ungehalten und wild, stieß noch tiefer und fordernder zu, raubte ihm fast gänzlich den Verstand, dass eine oder andere ungewollte Wort. „Itachiii~... uhmmm ... ich ... kann ... nicht mehrrr~..."
Die Hand welche an seinem Schaft immer wieder rauf und runter streichelte, machte es nicht besser, die Hitze in Deidara nahm noch einmal zu, ein Orkan baute sich auf, er spürte nur noch Lust und heiße Lippen, welche seinen Nacken küssten, sich dann aber lösten und eine eisige Kälte hinterließen.
Er zitterte, bebte und fühlte, wie sich Itachi laut keuchend, selbst zitternd in seinem Inneren ergoss, genau seinen Punkt traf und ihn somit selbst über die Klippe brachte.
Nun immer lauter stöhnend und schreiend, spürte er Itachi seine Hände auf seiner Erregung und als er es fühlte, war es bereits zu spät.
Wie ein schwerer Orkan, wie ein Tornado... wie alle Stürme dieser Erde zusammen, zog sich sein Orgasmus innerhalb von Sekunden durch den Körper und hielt und hielt und hielt.
Heiß und hart spitzte sein Samen gegen die Wand und noch immer hatte er das Gefühl, tief zu fallen.

Das Verlangen verblasste nur langsam, in kleinen seichten Wellen nahm es Itachi noch immer mit und das Stöhnen, die Schreie zögerten es nur weiter hinaus.
Immer fester rieb er die Erregung des Blondhaarigen, denn ihn derart die Beherrschung verlieren zu sehen, wer würde davon schon genug bekommen?
Nur zwei Stöße, alles um ihn herum zog sich zusammen und brachte ihn dazu nochmals aufzustöhnen, nicht vor Erregung, eher schien die Hitze einen Moment ins Unermessliche zu steigen und schon fast schmerzhaft seinen Schaft einzukerkern.
„Verdammt… ist das…hh~…wow…" Einen Augenblick war es ihm tatsächlich schwarz vor Augen, weshalb er die Hände nun hob und sich an der Wand abstützte.
Sein Blick fiel auf eben diese, verfolgte die hinterlassenen Spuren, die das Wasser langsam hinabspülte.
Kopfschüttelnd musste Itachi sich eingestehen, dass er sich nicht erinnern konnte, jemals so etwas Heftiges erlebt zu haben und das, obwohl der Uchiha, wenn er so darüber nachdachte, genügend Vergleichsmöglichkeiten sah.
Nur für eine zweite Runde würde die Zeit wohl nicht reichen, zumal ihn die eine schon völlig ausgelaugt hatte.
Sein Atem beruhigte sich nur langsam, Deidara wirkte nicht minder fertig und schien noch immer etwas Halt zu suchen.
Langsam nahm er die Hände von der Wand und zog sich zurück.
Sein Blick fiel abermals auf den ziemlich zerschundenen Körper vor sich.
Das schlechte Gewissen oder was auch immer es war, aber es brachte ihn dazu, mit der Hand vorsichtig darüberzustreichen.
„Was für eine Verschwendung ..", entkam es ihm nur leise, als er von Deidara abließ und die Dusche abstellte.
Ohne weiter auf den Künstler zu achten, begab er sich zu seinen Sachen um das Handy zu suchen und kurz darauf festzustellen, dass ihm noch etwa zehn Minuten blieben.
Super.
Leise grummelnd nahm er sich eines der Handtücher und begann sich abzutrocknen.

Immer noch zitternd hielt sich Deidara nach Abflauen der anschwellenden Gefühlen an der Wand fest, kam dabei nur langsam wieder zu Atem und zur Besinnung, drehte sich dann leicht zu Itachi und hörte, was dieser sagte und wie er es empfunden hatte.
Er schloss erneut die Augen, kostete die letzten Zuckungen seines Körpers aus, kam nur schwer wieder in die eigentliche Welt zurück und auch das Sprechen fiel ihm noch schwer.
Wie Itachi ihn erneut musterte, fiel ihm auch nicht wirklich auf, vielmehr kämpfte er mit seinen schwachen Beinen, versuchte nicht zu kippen, nicht das Bewusstsein zu verlieren, da sich nun irgendwie alles um ihn herum drehte. Eine zarte Hand, welche kurz über seinen Rücken strich, ließ ihn so zusammenzucken als hätte er pures Feuer auf der Haut verspürt, als hätte man ihn gepeitscht oder mit glühenden Kohlen gepeinigt.
Ihm war wieder unwohl, er schämte sich sogar für seinen Körper, wie dieser aussah, auf andere wirken musste und doch wollte er kein Mitleid von anderen.
Itachi Worte trafen es genau auf den Punkt, er schnauft deshalb leise und drehte abfällig den Kopf zur Seite, ließ den Uchiha ohne etwas zu sagen, gehen.
Deidara war auch nicht nach reden zumute, stattdessen rutschte er langsam die kalten Fliesen runter, kauerte am Boden der Dusche und vergrub den Kopf zwischen seinen Händen. Flüsternder Schutz umgab ihn einst.
Nun schwieg dieser, sagte nicht mehr ein Wort. Kein Raunen, warnendes Fingerzeichen, nicht das kleinste Notsignal kam mehr von ihm.
Wo war sie hin?
Seine innere Stimme, er brauchte sie!
Der sechste Sinn, seine innere Stimme, er hört sie nicht!
Zumeist ließ er sie einfach stehen, ließ ihren Ratschlag, Ratschlag sein.
Was geschah, ließ er geschehen, als Schicksal – mehr fiel ihm nicht ein!
Doch heute begriff er, was er brauchte.
Vernunft allein, machte keinen Sinn ...
Er brauch sie, das Gefühl im Bauch, was warnend ihm zu denken gab!

Wenig zufrieden sah Itachi in den Spiegel und zog etwas an den einzelnen, noch immer feuchten Strähnen.
So würde er definitiv nicht vor die Tür gehen. Nie wieder die Dusche, nahm er sich vor, auch wenn es absolut nicht zu verachten war.
„Du hast nicht zufällig irgendwas zum Trocknen hier?"
Nach der Handtuchaktion hatte sich auch der Rest seiner gepflegten Unordnung verabschiedet und die Strähnen standen nun einfach nur noch wild in alle Richtungen.
„Deida-..." Etwas verwirrt hatte er sich umgewendet, sah nun auch, warum Deidara nicht antworten wollte...oder eher konnte.
Bei dem Anblick verzog Itachi einen Moment das Gesicht.
Der Künstler wirkte ohnehin nicht sehr ansehnlich, jedenfalls hatte er schon wesentlich besser ausgesehen.
Doch am Boden kauernd, das Gesicht in den Händen vergraben ... das Bild hatte was Erbärmliches an sich.
Etwas verletzte es Itachis Stolz, immerhin war die letzte Stunde nicht unbedingt ein Grund sich derart hängenzulassen.
Mit einem genervten Seufzen trat er näher und beugte sich zu Deidara hinab, blieb jedoch außerhalb der Dusche.
Ein Handtuch hatte er sich zuvor gegriffen und warf es dem Kleineren nun über die Schultern. Etwas unwohl war ihm bei der Sache schon und langsam machte sich auch die Befürchtung breit, dass Rabant ihm die Schuld zuweisen würde, für den Zustand des Blondhaarigen.
Bei dessen Geldgier wäre es zumindest zu erwarten.
„Soll ich unten Bescheid geben?", fragte er leise, auch wenn er sich denken konnte, dass Deidara genau das nicht wollen würde.
Doch immer noch besser, als ihn allein zu lassen und zu riskieren, dass er sich letztendlich noch irgendwas antat.
Itachi hatte diese Art der Reaktion bereits mehr als einmal gesehen und wusste, dass es mehr als wahrscheinlich war, dass sich jemand in diesem Zustand verletzte oder schlichtweg umbrachte. Nichts von beidem würde der Uchiha verantworten wollen, vor allem nicht, wenn es so aussah, als wäre er es gewesen.
Der Blick auf die Uhr brachte ein weiteres Problem.
Nur noch knappe zwei Minuten.
Langsam erhob er sich. „ Das heißt wohl ja..", sprach er mehr zu sich selbst und wendete sich ab, um das Badezimmer zu verlassen.

Deidara spürte wie die kalte Glut in seiner Seele brannte, spürte die dunkle Macht, die ihn vom Leben trennte.
Er war die schwarze Lust im Schoss der Einsamkeit, war das letzte Licht vor der Unendlichkeit, war ein Kind, ein Kind der Nacht, welches aus den Schatten der Dunkelheit erwachte.
Er spürte wie schwarzes Blut durch seine Venen schoss, spürte wie die kalte Lust sich in sein Herz ergoss, spürte wie die dunkle Macht sich in sein Herz schlich.
Erst brannte der Stolz, dann brannte die Wut. Erst brannte die Lüge, dann sein Blut.
Erst brannte die Freiheit, dann die Gier.
Erst brannte der Zorn, dann die Faust und hörte nicht auf.
Sein Inneres wehrte sich mit allen Mitteln gegen das Leben, gegen ein Leben in Licht und Wärme.
Er spürte nicht einmal mehr das Handtuch, welches um ihn gelegt wurde, das ihn schützen und wärmen würde.
Auch Itachis Worte prallten an ihm ab, wie ein Ball an einer Wand, wie ein Licht das auf Schatten traf.
Nicht einmal mehr die Worte drangen zu ihm hindurch, dennoch sah er auf, sah Itachi mit leeren Augen an und krallte sich in dem Handtuch fest.
Die Sinne schwanden ihm, ließen ihn fallen, kalte Angst suchte sich seinen Weg.
Zitternd spürte er diese Kälte in sich, die sich wehrlos in ihm drehte, viel zu schwach – die letzte Wärme von Itachi, so kraftlos in ihm zusammenbrach.
Jedes Wort und jeder Blick, jeder Atemzug... völlig ausgebrannt.
Kein Wort traf auf seine Welt, keine Hand, die seine hielt, keine Augen, die in seine sahen, nur die Bilder, die nie vergingen.
Und niemand hörte ihn jemals schreien.
Jedes vertraute Gefühl war fremd, so unnahbar fern.
Was ihn noch halten konnte, schweigend suchte er seine Schuld in sich, die ihn endlich weinen ließ.
Jede Sehnsucht und jeder Traum jeder Atemzug... völlig ausgebrannt.

Rabant bemerkte Itachi erst gar nicht, war so auf die Show fixiert, dass er den Uchiha erst ansah, als dieser genau vor ihm stand und ihn ansprach.
Als er hörte, was er zu sagen hatte, verfinsterte sich sein Blick, sein Gehirn fing an zu arbeiten und im inneren fing er an sich zu ärgern. Äußerlich jedoch sah man es ihm nicht wirklich an, stattdessen winkte er Lulu her und er deutete mit Blicken zu Itachi und dann nach oben.
Lulu nickte verstehend, wusste, dass sich Rabant erst nach Feierabend darum kümmern würde, sie wegen dem noch regen Treiben in der Lotusblüte mit hochschickte.
"Ich kümmere mich darum", versprach sie ihrem Chef, nahm Itachi wieder mit sich und schritt vorerst stumm mit diesem nach oben.
Vor der Zimmertür warf sie diesem jedoch einen Blick über die Schulter, blieb kurz stehen und drehte sich Vollendens zu dem Uchiha um.
"Ich hatte mit einem solchen Zusammenbruch von dem Kleinen schon gerechnet, das, was man hier mit ihm macht, ist einfach zu viel für ihn. Wenn das so weiter geht, geht er ein wie eine Pflanze und doch scheint es Rabant nicht zu kümmern, der sieht nur sein Geld, das dicke Geschäft. An Deidaras Gesundheit wird da so rein gar nicht gedacht", erzählte sie im leisen Ton, ehe sie schon langsam das Zimmer des Blondhaarigen betrat und diesen völlig apathisch im Bett liegend vorfand.
Auf ihre leise Stimme reagierte er nicht, starrte unentwegt an die kahle Wand und zitterte.
Sofort ging Lulu einige Schritte näher, setzte sich an die Bettkante und befühlte sich die Stirn, stellte fest, dass der Kleine förmlich glühte.
"Fieber, er hat hohes Fieber", stellte sie laut fest, stand auf und fasste sich etwas gestresst in ihre Haare.
"Das wird Rabant nicht gefallen, er holt ungern einen Arzt in die Lotusblüte", seufzte sie leise auf und besah sich dann erneut Deidara.

Den Wutausbruch schien Rabant im Keim zu ersticken, dennoch entging es Itachi nicht, wie sich dessen Blick verfinsterte.
Etwas wunderte er sich zwar darüber, dass dieser sich nicht selbst um das Problem kümmerte, stattdessen Lulu anwies, jedoch sagte er nichts dazu.
Nur, dass er nun offensichtlich nicht wie geplant den Heimweg antreten würde, nervte gehörig. Was hatte er denn bitte mit der Sache noch zu tun?
Widerwillig folgte er Lulu nach oben, vergrub die Hände in den Hosentaschen und verdrehte innerlich die Augen als sie sich vor der Tür zu ihm umdrehte.
„Wenn es dich stört, dann tu doch was dagegen..", erwiderte er lediglich knapp, schließlich wusste hier jeder, dass Rabant nur eines im Sinn hatte.
Und Itachi hatte ohnehin nie verstanden, wie man für so jemanden arbeiten konnte.
Auch wenn er es nur ungern zugab, der Zustand des Blondhaarigen ging ihm irgendwie nahe, nur ändern konnte selbst er nichts daran.
Zum einen würde er sich keinen Ärger mit Rabant einhandeln und zum anderen, ... war es denn seine Aufgabe?
Kopfschüttelnd folgte er Lulu. Deidara war offensichtlich doch wieder zu sich gekommen, zumindest lange genug um es bis zum Bett zu schaffen.
Kurz davor stoppte auch er, sah auf die zitternde Gestalt hinab und begrüßte wie so oft die absolvierte Ausbildung zum Anbu, in der man lernte solche Situationen an sich vorbeigehen zu lassen.
Vor wenigen Minuten noch ließ er das Bild an sich heran, hier war es wohl besser es nicht zu tun, zumal er sich wieder in Erinnerung rief, um wen es sich handelte.
Sollte Rabant keinen Arzt dulden, würde es ohnehin nicht mehr lange dauern, bis Deidara über den Jordan gehen würde.
„Wird ihm wohl nichts anderes übrig bleiben, oder was schlägst du vor?", fragte er Lulu nun direkt und musterte sie eindringlich.
Ihm kam da schon der ein oder andere Gedanke, wie man den Künstler dank der Situation aus der Lotusblüte bringen könnte. Nur eigentlich zählte es nicht zu den Dingen, mit denen er sich gerade beschäftigen wollte. Dennoch wäre es interessant zu erfahren, wie loyal Lulu ihrem Chef tatsächlich gegenüber stand.

Lulu drehte sich zu Itachi, hörte ihm geduldig zu und schüttelte kaum merklich ihren Kopf.
"Ich kann nichts tun, ich brauch diesen Job und vor allem brauche ich das Geld", erwiderte sie kurz, besah sich weiter Deidara und legte ihm schon einen nassen Waschlappen auf die Stirn.
Viel bringen würde das auch nicht, aber ein Anfang war es alle mal. Einen richtigen Arzt konnte sie nicht holen, nicht, solange Deidara diese ganzen Blessuren hatte, man würde sofort die Polizei zuziehen und das wäre das Aus für die Lotusblüte.
Geschlossen wegen Drogenmissbrauch, wegen Unterdrückung des Personals und noch einige Dinge mehr.
"Ich kann wie eben schon gesagt, keinen Arzt holen, nicht, solange bis die ganzen Flecken weg sind. Ich muss also mit Hausmitteln die 'Wadenwickeln' dem Fieber zu Leibe rücken. Wenn ich das schaffe, dann kann ich auch einen richtigen Arzt rufen", wiederholte sich Lulu traurig, stand auf und holte schon einige kleine und große Handtücher, welche sie nass machte und Deidara um die Beine und den Oberkörper wickelte. Außerdem packte sie ihn danach richtig schön warm ein und rief nach einen der anderen leichten Mädchen.
Eine Blondine trat in das Zimmer, fragte was sie tun sollte und bekam von Lulu den Auftrag einen fiebersenkenden Tee zu machen. Geli wie sie genannt wurde, nickte kurz und folgte der recht merkwürdigen Anweisung und begab sich auch gleich in die Küche.
Deidara hingegen wirkte sehr blass, schwitzte stark und keuchte leise im Schlaf.
Scheinbar hatte das Fieber den Höhepunkt erreicht und zerrte an seinen letzten Reserven.

Itachi nickte lediglich, nachdem Lulu ihren Standpunkt verdeutlicht hatte.
So gesehen war es zu erwarten, schließlich musste sie von irgendetwas leben.
Nur was genau er nun tun sollte... Im Moment fühlte sich Itachi mehr überflüssig als nützlich, stand lediglich daneben und verfolgte Lulu's Bemühungen stillschweigend.
Dass sie keinen Arzt rufen konnte, so weit verständlich, dennoch sah Deidara nicht gerade aus, als würde er das überleben.
Erst wenn die Flecken verschwunden sein sollten?
„Was soviel heißt wie gar nicht", murmelte er eher abwesend, während sein Blick weiter ungerührt auf dem Blondhaarigen lag, der nun mit Tüchern eingewickelt wurde.
„Kann ich irgendwas tun? Ich mein… wenn nichts mehr ist..", begann er, unterbrach sich jedoch selbst, als jemand den Raum betrat.
Abermals schweigend wartete er bis Geli den Raum wieder verließ, um der Anweisung zu folgen.
Das leise Keuchen des Blondhaarigen...
So wie er wirkte, viel zu schwächlich, würde er wohl ohne Arzt kaum lange durchhalten.
Dazu brauchte er einen fleißigen Schutzengel, nur, selbst wenn es so etwas gäbe, sicher nicht für ihn. „Ich gehe dann… scheint eh nichts zu geben, was ihm noch hilft", warf er Lulu deshalb einfach entgegen.
Auch wenn es klang, als würde es Itachi nicht weiter interessieren, dann doch nur, weil er nicht daran dachte, sich mit etwas zu belasten, was er nicht zu verantworten hatte.

Lulu lächelte traurig auf Itachis Worte hin, nickte sogar stumm und seufzte niedergeschlagen auf.
Der Uchiha hatte mit seiner Vermutung recht, Deidara würde immer wieder neue Blessuren davon tragen, würde so gar keine Chance haben gesund zu werden.
"Du kannst hier nichts mehr tun, kannst also gehen, wenn du möchtest", entgegnete sie, tauschte schon den Waschlappen aus und wartete das Geli endlich den Tee bringen würde.
Wo steckte die Blondine denn nur? Wieso dauerte das so lange?
Kurz sah Lulu noch mal zu Itachi, sah wie dieser sich zum Gehen abwandte und lächelte deswegen etwas.
Sie fragte sich überhaupt warum er noch geblieben war, warum ihn das Schicksal des Kleinen interessierte.
Nachfragen wollte sie nicht, schließlich ging es sie nichts an und so kümmerte sie sich lieber um Deidara, sah wie dann auch endlich Geli mit dem Tee kam und sich zu ihr an das Bett setzte.
"Rabant holt einen Arzt, einen der für genau solche Fälle tragbar ist." "Was soviel heißt, einen ohne Zulassungen, einen korrupten Arzt", schüttelte Lulu fassungslos ihren Kopf, dennoch hoffte sie, dass dieser dem Blondhaarigen helfen konnte.
"Lulu, du weißt, wie Rabant ist, dass er keinen echten Arzt hier duldet, nicht bei solchen Blessuren", sprach die Blondine erneut, streichelte dabei Deidara über den Kopf.
"Der arme Junge, er tut mir leid. Ich hab ihn sehr in mein Herz geschlossen", endete Geli, ehe sie sich erhob und mit gesenkten Blick dessen Zimmer verließ.
Lulu blickte ihr noch einmal wehmütig hinterher, wusste, dass Geli in dem Kleinen so was wie ihren Sohn sah und dass sie sich immer liebevoll um ihn gekümmert hatte.
Scheinbar tat es ihr in der Seele weh ihn jetzt so zu sehen, so zerbrechlich, so verletzt und dem Tode nahe.
Dennoch versuchte die Blondhaarige Deidara den Tee zu verabreichen, setzte ihn etwas auf und führte die Tasse zu seinen Lippen.
Der öffnete müde Augen und Lippen, stöhnte leise wegen des Fiebers auf und hatte kaum noch die Kraft etwas zu trinken.
"Bitte versuch es", lächelte Lulu, hielt ihm weiterhin die Tasse entgegen und half ihm mit prüfendem Blick, den Inhalt zu trinken.
Deidara schaffte es die halbe Tasse zu trinken, Schluck für Schluck, legte sich dann wieder erschöpft in die Kissen und versuchte zu schlafen.

Es vergingen einige Stunden, am Abend kam der von Rabant geholte Arzt, natürlich einer ohne Zulassung und besah sich Deidara und dessen fiebrigen Zustand.
Die Untersuchung dauerte lange, er schickte sogar alle aus dem Zimmer, besah sich die ganzen Wunden und blauen Flecken, versorgte diese mit Salben und Verbänden, kümmerte sich um das Fieber und spritze dem Blondhaarigen etwas gegen die Schmerzen.
An sich war der Arzt nicht schlecht, hatte seine Zulassung nur wegen einer misslungenen OP verloren, war daher also nicht der schlechteste und bekam Deidara so auch innerhalb einer Woche wieder auf die Beine.
Rabant freute dies natürlich sehr, immerhin war sein Goldesel wieder gesund, konnte arbeiten und das verlorene Geld wieder einbringen. Die Behandlung war teuer genug und Rabant gab nicht gern unnötig Geld aus, jedenfalls nicht für Ärzte, was Deidara am Tag seiner völligen Genesung am eigenen Leib erfahren durfte.
Stunden musste er die Qualen seitens Rabant ertragen, konnte sich kaum wehren, hatte bis zum Schluss alles ertragen.
Nun war sein Körper von erneut blauen Flecken gezeichnet, verbrannt, wie die Flügel einer Motte im Kerzenlicht.
Nun begann sanftes Schwarz ihn zu umhüllen, hervorgebrochen aus den Abgründen der Verdrängung.
Nur ein Schimmer, wie der einer ersterbenden Flamme, blieb.
Ein trüber Lichtblick, der ihm mit dem Versprechen eines erneuten Entfachens aus den Tiefen der Dunkelheit hervorzulocken versuchte. Doch der Schmerz blendete schließlich alles aus.
Sein Haar – Blond.
Die Haut - weiß.
Sein Mund - rot.
Ein Schrei durch seine Lippen drang. "Du wirst nie mehr lachen!"
Das Blut in seinen Ohren sang.
Zusammengekrümmt kauerte er in einer dunklen Ecke auf dem Boden, die Beine von den Armen umschlossen, dicht an den Oberkörper gezogen.
Ein kalter Windzug strich über seine zerschundene Haut und durch die verborgensten Gänge seiner Seele.
Die Bilder in seinen Augen fingen an zu verschwimmen.
All seine Tränen, eingeschlossen in dem erschöpften Herz.
Wundes Herz.
Körper schmerzt.
Seele zerstört.

Endlich Wochenende, Samstag um genau zu sein. Endlich wieder Spaß, wenn nicht mit Deidara dann eben irgendwer, im Moment war es ihm relativ egal.
Mit lockeren Schritten durchquerte er den Raum, um sich dieses Mal direkt an den Tresen zu setzen, an welchem er Rabant bereits entdeckt hatte. „Hey…schön endlich mal wieder hier zu sein. Nette Show übrigens", setzte er betont freundlich an, um erst einmal Rabants Laune abzuwarten.
„Ich nehme erst mal so nen Cocktail, den ich das letzte Mal hatte", grinste er Jonny entgegen und sah kurz zur Bühne, auf der sich ausnahmsweise eine etwas exotischere Tänzerin entkleidete.
Jonny stand wie jeden Abend hinter der Theke, schenkte die Getränke aus und gab diese Lulu, damit sie diese unter den Gästen aufteilen konnte. Als Itachi nach einigen Tagen mal wieder auftauchte, schmunzelte der Schwarzhaarige, begrüßte ihn kurz und auch Rabant hob kurz zum Gruß seine Hand, blieb aber an seinem Platz sitzen und hatte scheinbar zu tun.

„Hey Itachi, lange nicht gesehen. Scheinbar hattest du wohl mehr als genug zu tun, was?", fragte Jonny, während er schon den Cocktail für den Uchiha fertig machte, nebenbei auf die Bühne sah und eifrig nickte.
„Die Kleine da oben ist neu, kommt aus dem Ausland und arbeitet erst seit zwei Tagen hier. Dafür ist sie aber wirklich ein Blickfang und sie ist sehr gut", erzählte er nebenbei, stellte ihm das Getränk hin und schaute kurz auf die Uhr.
Noch war der Abend früh, die Lotusblüte noch nicht voll und die Gäste bester Laune.
"Die nächste Show dürfte dir ebenfalls gefallen, unser Blondchen kann tanzen. Er macht das sogar richtig gut, bewegt sich ziemlich aufreizend an der Stange, man könnte meinen es handle sich dabei um eine Frau", schmunzelte Jonny von Neuem, nippte an seinem Scotch und warf einen erneuten Blick in Richtung Bühne, wo sich die exotische Tänzerin fast schon ausgezogen hatte.

Die Frage veranlasste Itachi dazu sich von der Bühne loszureißen.
„Hm~...frag lieber nicht", erwiderte er relativ knapp.
Über die Arbeit verriet er ohnehin nie etwas, zumal jeder hier wusste, welchem Job er nachging. Außerdem hatte es nicht nur diesen Grund warum sich der Uchiha eine Woche nicht blicken ließ.
Nur wenn er sich so umsah und Rabants wie auch Jonny's gute Laune sah, hatten sie Deidara entweder bereits ersetzt oder aber er hatte sich wider Erwarten erholt.
Nochmals sah er kurz zur Bühne, verfolgte die aufreizenden Bewegungen der Tänzerin und musste Jonny recht geben mit dem, was dieser sagte.
Einen Moment kam ihm der Gedanke, dass sie Deidara ersetzen sollte.
„Danke..", erwiderte er etwas nachdenklich, griff sich sogleich das Glas, was Jonny gerade erst abgestellt hatte.
Während er davon trank, hörte er diesem weiter zu, hätte sich bei den Worten jedoch beinahe verschluckt.
„Echt? Er… ähm…also er kann echt tanzen?" Beinahe wäre ihm etwas Anderes herausgerutscht, im letzten Moment hielt er die Überraschung, dass Deidara überlebt hatte, zurück.
Wahrscheinlich hatten es die beiden auch so bemerkt oder konnten es sich denken.
Nur was er davon halten sollte... etwas erleichtert war er schon, soviel musste er sich eingestehen. Das Glas setzte er erneut an die Lippen, wendete sich wieder der Bühne zu auf der die Tänzerin auch ihre letzten Hüllen fallen ließ.
„Na da bin ich ja mal gespannt", sprach er dabei mehr zu sich selbst und lehnte sich seitlich etwas gegen den Tresen, während er die Show verfolgte.

Jonny mischte die nächsten Cocktails, war dabei aber immer auf Augenhöhe mit Itachi und hörte diesem aufmerksam zu, wie er über seine Arbeit sprach und dabei immer wieder die Show der Tänzerin genoss.
Ihm fiel jedoch auch auf, wie Itachi etwas nachdenklich wirkte und sich nur knapp bei ihm für das Getränk bedankte.
Scheinbar hatte er eine harte Woche hinter sich, wollte nicht darüber reden, umso mehr war Jonny verwundert, das der Uchiha bei Deidaras Namen plötzlich wieder ganz da war, nahezu begeistert war.
"Oja der Kleine kann sogar sehr gut tanzen. Rabant hat es durch Zufall mitbekommen und ihn gleich mal für die Bühnenshow mit eingesetzt und das trägt natürlich dazu bei, das er noch mehr Kunden auf sich heiß macht", grinste Jonny leicht, sah wie die exotische Schönheit langsam die Bühne verließ und nun Deidara an der Reihe wäre.
Er selbst war schon gespannt, was der Blondhaarige heute machen würde, was er trug und wie er die Gäste anheizen würde.
Durch die Lautsprecher der Musikanlage wurde Lady Gaga mit Pokerface ausgelegt, die ersten Töne erklangen, das Licht auf der Bühne wurde in ein sanftes Rot getaucht und keine drei Sekunden später betrat Deidara in einer Schulmädchenuniform die Bühne, schritt rüber zur Gogo-Stange und umfasste diese zielsicher mit einer seiner Hände.
Sanft bewegte er sich im Takt der Musik, mit einem verführerischen Augenaufschlag umgriff er die Stange, schlang beide Beine um diese und bewegte seinen Oberkörper auf und ab.
Hin und wieder ließ er seine Hüften kreisen und blickte frech und keck in die Runde.
Kühles Metall berührte dabei seine Haut, schmiegte sich perfekt an seinen Körper an.
Während er den Zuschauern mit seiner Show einheizte, löste er die Krawatte seiner Uniform, ließ diese zu Boden fallen, rieb sich lasziv an der Stange und beugte sich weit nach hinten.
Die Gäste pfiffen, klatschten und grölten, er solle sich ausziehen, doch noch hatte Deidara keine Lust, legte sich stattdessen auf den Boden und spreizte die Beine, gab tiefe Einblicke, welche sogar Jonny ins Schwitzen brachten.
Dabei machte er anzügliche Bewegungen, ließ die Hüfte kreisen, stand aber dann wieder auf und knöpfte nur langsam seine weiße Bluse auf.
Lautlos fiel auch diese wenig später zu Boden, gab den Anblick auf seine helle Brust frei und wieder umfasste er das kühle Metall, schmiegte sich an diesem an, umtanzte es wie eine Elfe das Wasser.

Dass Deidara tanzen konnte bezweifelte Itachi eigentlich weniger, genauso wenig die Kunden, welche er damit anziehen würde.
Eher fragte er sich, wie sie ihn binnen nur einer Woche so weit wieder hergestellt hatten, dass er die Gäste nicht vertrieb.
Bei den zahlreichen Verletzungen eigentlich unmöglich.
Vermutlich hatte Rabant dabei keine Kosten gescheut, mit den richtigen Mitteln ließ sich ja alles Mögliche verstecken.
Warum dachte er eigentlich über so was nach? Itachi schalte sich innerlich und wendete seinen Blick wieder auf die Bühne, nachdem er viel zu lange auf das Glas in seiner Hand gestarrt hatte. Leise murrend sah er der Tänzerin nach, die er nun verpasst hatte.
Die Musik wechselte, kündigte so den nächsten Act an.
Pokerface...
Der Uchiha musste zugeben, dass er es in letzter Zeit etwas zu oft gehört hatte, um es noch gut zu finden.
In den Archiven wäre er ohne Musik wohl durchgedreht.
Demzufolge hatte er die vergangene Woche mehr als genug gehört.
Dennoch richtete er seinen Blick weiter auf die, nicht grundlos in leichtem rot, ausgeleuchtete Bühne.
Eine seiner Augenbrauen wanderte in die Höhe, als er die Schulmädchenuniform erkannte, kurz darauf den, der sie trug.
Deidara und Pokerface.
Fast schon zu witzig, um darüber lachen zu können. Wenn Itachi jemanden kennengelernt hatte, bei dem man nicht wusste, ob er spielte oder seine Mimik etwas Ehrliches hatte, dann Deidara.
Gut ihm fielen wesentlich mehr Personen ein, die dazu passten, allen voran Madara oder Pain.
Aber bei denen hatte er doch ab und zu eine Ahnung was sie dachten.
Von dem Künstler konnte das wohl niemand behaupten.
Itachi musste zu seinem Ärger jedoch feststellen, dass er sich wohl wie so viele der Gäste von dem was Deidara zeigte, ablenken ließ.
Egal ob das, was er gerade vorspielte nun ehrlich sein sollte oder nur der Show diente ... es wirkte verdammt verführerisch.
Der kleine Giftzwerg hatte es echt drauf.
Wie viele von denen wohl bereits ihr Geld zählten, sich versicherten genug dabei zu haben?
Innerlich grinsend trank Itachi einen Schluck, als das Grölen lauter und die Sprüche dreckiger wurden.
Soweit hatte selbst er sich unter Kontrolle. Trotzdem schielte der Uchiha zu der Stange hinüber, an der sich der Kleine schmiegte. Eigentlich hatte er nicht damit gerechnet, dass Deidara noch lebte und selbst wenn hatte er sich vorgenommen, diesem nicht noch einmal zu nahezukommen.
Nur bei dem, was er unweigerlich sah, wurde ihm doch etwas wärmer.
Musste am Alkohol liegen, was ihn jedoch nicht davon abhielt, das Glas vollends zu leeren.
So wie sich Deidara am Boden räkelte, wer konnte ... wer wollte da wegsehen?
Etwas nachdenklich verfolgte er das zu Boden fallende Hemd, wunderte sich mittlerweile nicht mehr, dass keinerlei Verletzungen erkennbar waren und wendete sich an Jonny.
Mit einer knappen Geste deutete er auf das leere Glas. „Noch eins davon."
Ein kurzer Blick zur Bühne genügte, um seine Bedenken zu zerstreuen.
„Ist er heute Abend noch frei?", verlangte er zu wissen, vermied es jedoch sich von der Show loszureißen.
Es hätte ihn zwar gewundert, doch Fragen kostete schließlich nichts.
Dass er allein damit seine Absichten über den Haufen warf, kümmerte Itachi derzeit weniger.
Seit wann hielt er sich an irgendwas, wo blieb da der Spaß?

Sanftes Rotlicht traf auf Deidaras nackten Oberkörper, ließ ihn beim Tanzen noch erotischer, noch anmutiger aussehen.
Seine Bewegungen wurden sicherer, sein Becken kreiste rhythmisch an der stählernen Stange, zog alle Blicke auf sich, entlockte so manchem ein dunkles Raunen.
Natürlich entging ihm dies nicht, auch nicht wie Itachi ihn beinahe schon anstarrte, dabei immer wieder an seinem Drink nippte und weiterhin sehr interessiert seine Show verfolgte.
Dann tat er aber etwas, was noch nie jemand gemacht hatte, er verließ langsam und grazil die Bühne, schritt beinahe Elfen-gleich auf die Theke zu Itachi, blieb schließlich vor diesem stehen und zog genau vor ihm sein Tanzprogramm durch.
Dabei entfiel ihm auch seine Frage an Jonny nicht, lächelte deswegen sogar leicht und fuhr dem Uchiha provokativ über den Oberschenkel, schnurrte dabei leise auf und schaute ihn verführerisch dabei an.
"Du willst also wissen, ob ich noch frei bin?", säuselte er leise, für die Anderen nicht hörbar, strich ihm keck weiter über das Bein und wanderte sehr langsam und zielsicher zu seinem Knie.
„Für dich hätte ich schon zwei Stunden Zeit", tanzte er ihn frech an, rieb sich neckend an seinem Körper und immer wieder legte sich dabei ein Lächeln auf seine Lippen.
Jonny der dies beobachtete, diesem klappte die Kinnlade runter, starrte den Blondhaarigen an und fragte sich, woher dieser seine so forsche Art plötzlich herhatte.
Deidara würdigte dem Barkeeper keines Blickes, diese hafteten noch immer an Itachi, an dessen Lippen, seinen Augen, seinen Haaren.
Mit seiner freien Hand fasste er sich langsam an den Reißverschluss seines ziemlich kurzen Röckchens, zog ihn Millimeter für Millimeter runter, ließ kurz von Itachi ab und drehte ihm seinen Rücken zu.
Sich leicht nach vorne beugend, streifte er sich diesen nun langsam ab, wackelte dabei aufreizend mit dem Hinterteil und warf dem Uchiha einen frechen Blick über seine Schulter zu.
"Itachiiii~...", schnurrte er leise auf, stieg aus dem Rock und ließ diesen unbeachtet am Boden liegen.

Itachi konnte sich nicht erinnern, dass jemals eine der Tänzerinnen die Bühne verlassen hatte.
Dass gerade Deidara die ungeschriebene Regel brach, irritierte ihn weit weniger, als die Richtung, welche dieser eingeschlagen hatte.
Eher um sich abzulenken, griff er nach dem Glas, was Jonny irgendwann abgestellt haben musste, fixierte Deidara dabei jedoch weiterhin eher desinteressiert.
Nur sein Blick ließ sich weit weniger beeinflussen als es bei seiner Mimik der Fall war, weshalb das Schwarz fast schon aufblitzte, als er die Berührung des Blondhaarigen spürte.
Die Frage, eigentlich an Jonny gerichtet, hatte Deidara nun leider gehört.
Doch Itachi interessierte es schon allein bei der Antwort nicht weiter.
Langsam stellt er sein Glas wieder ab, als der Kleinere näher trat und sich verlangend gegen ihn drängte.
Was auch immer er damit bezweckte, ohne Erfolg blieb es leider nicht.
Itachi konnte sich weder von den zu einem Lächeln verzogenen Lippen, noch von den Augen losreißen ... noch weniger von dem Körper, der sich an ihm rieb.
Scheinbar hatte er sich ziemlich schnell erholt, was Itachi noch immer wunderte, derzeit allerdings in den Hintergrund trat.
Er stützte sich weiter mit dem rechten Unterarm auf den Tresen, die andere Hand locker auf dem Oberschenkel platziert und vermied es dem Kleineren damit zu nahezukommen.
Den Triumph würde er ihm nicht gönnen, noch weniger vor Publikum, das er zugegebenermaßen einen Moment völlig vergessen hatte.
„Ganze zwei Stunden…" Mit soviel Spaß hatte er an diesem Abend eigentlich nicht gerechnet, was ihm nun ein Grinsen entlockte.
„Wann und..wie viel?", raunte er dem Blondhaarigen entgegen, kurz bevor dieser sich etwas entfernte.
Wenn es nach ihm ging, sofort...
Sein Blick folgte der mehr als aufreizenden Bewegung des Kleineren, heftete sich direkt auf den Hintern, so nah...
Automatisch befeuchtete seine Zunge die viel zu trockenen Lippen.
Wer konnte sich da zurückhalten?
Er nicht.
Seine Linke wanderte direkt zu einer der Pobacken, wobei er etwas fester zupackte.
Den meisten Gästen fiel es wohl kaum auf, auch nicht, als er den Griff kurz darauf wieder löste, um mit den Fingern leicht darüberzustreichen.
Mit einem Schmunzeln musterte er Deidara, der mehr als auffordernd über die Schulter zu ihm blickte.
Spätestens als er seinen Namen hörte, die Art mit der Deidara ihn aussprach ... hatte dieser ihn so weit.
Die Hitze schien beinahe unerträglich und er wollte inzwischen wesentlich mehr, als nur zusehen. Sicher hatte der Blondhaarige mit seiner kleinen Show auch nichts anderes beabsichtigt.

Die Musik dröhnte Deidara in den Ohren, ließ sie fast klingeln und doch konnte er Itachis Blick auf sich spüren, wie sie ihn anstarrten - fast schon hungrig und gierig.
Dass er sich aber gekonnt zurückhielt, störte ihn, animierte ihn dazu noch weiterzugehen, noch frecher zu werden.
Gut, dass er kaum zwei Meter vor dem Uchiha stand, dieser nun sogar zu ihm sprach und das auch noch auf dreiste, aber doch anzügliche Art.
Blaue Augen blitzten daher geheimnisvoll auf, fingen an zu leuchten, sündige Lippen wurden mit der Zungenspitze befeuchtet, welche sich Itachis Ohr langsam näherten.
Neckisch glitt diese kurz über die Ohrmuschel, pustete dagegen."Wenn du magst... Gleich nach der Show."
Über den Preis sprach er nicht, das war Rabant sein Gebiet, er würde den Teufel tun und sich da einmischen.
Deidara entfernte sich wieder, spürte beim Herunterbeugen und abstreifen seines Rockes die Hand an seinem Hintern, wie diese feste zupackte und ihn verzückt keuchen ließ.
Da konnte es wohl jemand nicht abwarten, umso besser, hatte er also erreicht was er wollte.
Itachis Blick und dessen Grinsen verrieten diesen, was Deidara nicht sonderlich überraschte, immerhin war es sein Job die Gäste heiß zu machen.
Warum also nicht ein wenig spielen?
Genau vor den Augen der anderen Gäste, welche sich ärgerten ihn und seinen Körper nicht zu besitzen.
Wie die Geier starrten sie ihn an, wie Raubkatzen auf der Lauer nach Beute, welche sie grazil zu jagen versuchten.
Deidara ließ in einer raschen Bewegung seinen Fuß genau zwischen Itachis Schritt gleiten, blaue Augen sahen diesen erneut keck und sündhaft erotisch an und wieder beugte der Blondhaarige sich leicht zu ihm vor.
"Zieh es aus", schnurrte er leise, beinahe schon zärtlich und deutete auf das an seinem Oberschenkel enganliegende Strumpfband.

Nur mit Mühe beherrschte sich Itachi.
Nicht die anderen Gäste brachten ihn dazu, es ging einzig und allein ums Prinzip.
Da der Blondhaarige sicher einen Grund hatte, inmitten der unzähligen Zuschauer genau ihn anzusteuern, würde er ihm den Triumph nicht gönnen, zu sehen wie er die Fassung verlor.
Was Itachi allerdings zu der Frage brachte, ob es tatsächlich nur das sein sollte, oder Deidara etwas anderes damit bezweckte.
Die Lippen des Kleineren lenkten ihn abermals etwas ab.
Mittlerweile waren sie ihm so nah, dass er hören konnte, wie die Zunge sie befeuchtete.
Innerlich schalte er sich, dass die feuchte Zungenspitze an seinem Ohr seine Gedanken derart zerstreute.
Nach der Show fast schon gleich bedeutend mit ‚sofort'.
Damit konnte der Uchiha leben.
Nur würde der Preis wohl wieder mit Rabant ausgehandelt werden, wie nervig.
Dass er Deidara zum Keuchen brachte, allein mit seiner Berührung, wunderte ihn eigentlich etwas. Entweder der Kleinere hatte tatsächlich nicht damit gerechnet, oder aber... er liebte es zu spielen. Itachi sah sich einen Moment als das ‚Opfer', was herhalten durfte.
Deidara ... auf seine Art etwas grausam...
Nicht für ihn, eher für all die Anderen, die lediglich zusahen und nach etwas mehr Aufmerksamkeit lechzen konnten.
Dass es dem Künstler noch nicht ausreichte, konnte sich Itachi denken.
Der Fuß und die folgende Aufforderung waren wohl der beste Beweis.
Sein Blick glitt über den Oberschenkel, heftete sich schlussendlich auf das Strumpfband, das wie er zugeben musste, auf der glatten Haut mehr als verführerisch wirkte.
Eigentlich widerstrebte es ihm der Forderung nachzugehen.
Was ihn dazu trieb es dennoch zu tun?
All diejenigen, die ihnen zusahen und eine Menge geben würden, um mit ihm den Platz zu tauschen. Langsam hob er daher seine Hand, legte sie auf dem Knie des Blondhaarigen ab und streichelte den Oberschenkel entlang bis zu dem kleinen Band.
„Du kannst es nicht lassen", stellte er dabei betont gelangweilt fest.
Seinen Blick hob er, als sich seine Finger den Stoff griffen und daran zum Innenschenkel wanderten. Die blauen Augen waren den seinen nicht einmal so unähnlich, nur übten sie einen gewissen Reiz aus. Etwas, was das Verlangen steigerte, warum auch immer...
Sanft strichen seine Finger die Haut entlang, nur einen Moment bevor er den Druck etwas erhöhte und sie durch Fingernägel ersetzte, die quälend langsam über die Haut kratzten, das Band dabei mit sich zogen und schlussendlich vom Fuß streiften.
„Immer reizen. Der Fehler in deiner Rechnung…" Mit der Rechten griff er nun wieder zu seinem Glas, nahm einen Schluck und stellte es wieder ab. „…du bist käuflich!"
Das Reizen konnte Itachi ebenso wenig lassen, doch er sah sich in der wesentlich besseren Position für derartige Spielchen.
Leider wirkte sein Grinsen dabei eher mitleidig, als amüsiert, denn er ging eigentlich nicht davon aus, dass Deidara den Unterschied erkannte ... oder sehen wollte.

Deidara spielte nicht, hatte sich in den Kopf gesetzt den Uchiha heute noch rum zubekommen, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln.
Bisher waren ihm seine Kunden egal, nicht aber Itachi.
Warum er ausgerechnet jetzt so was wie Lust verspürte, die er davor nie kannte, wusste er selbst nicht - noch nicht.
Wenige Wochen zuvor hatte er immer alles stumm ertragen, hatte alles über sich ergehen lassen und war froh, wenn diese Geier abzogen, nicht so bei ihm.
Wenn dieser auftauchte, erfüllte ihn dies mit einer gewissen Freude, Vorfreude und einem Verlangen, das er selbst nicht stillen konnte.
Deidara wurde jedoch aus seinen Gedanken gerissen, fühlte eine Hand an seinem Knie, wie diese auf unschuldige Art zu seinem Oberschenkel und dem Strumpfband glitt.
Hinzu kamen leise Worte, die nur er verstand, die ihn erneut zum Schmunzeln brachten.
Eins störte aber doch, sie klangen gelangweilt und das störte den Blondhaarigen nun doch etwas, was ihn dazu veranlasste etwas drastischer seinem Gefühl Nachdruck zu verleihen.
"Ich spiel eben gern...", mehr sagte er nicht, nahm seine Hand und klatschte damit nicht gerade zärtlich gegen Itachis Wange.
Doch stopp, was war das?
Der Uchiha zog an dem Band, zog es langsam und doch gefühlvoll an seinem Innenschenkel herunter, kratzte leicht über seine Haut, was ihn leicht erschauern ließ.
Kurz genoss er das Gefühl von dem weichen Stoff, wie er über die Haut streifte, ein angenehmes Kribbeln hinterließ.
"Wer kann ... der sollte auch", ging er frech auf Itachis nächste Worte ein, "und das ich käuflich bin, stimmt nicht ganz!"
Deidara beugte sich zu Itachi, fasste ihn am Kinn, zwang ihn so ihn anzusehen, so dabei die mitleidigen Blicke, welche ihn aber nur zu einem müden Lächeln bewegten.
"So mitleidig ... so beschissen mitfühlend", leckte er ihm kurz über die Lippen, stieß ihn von sich und knallte ihm das Strumpfband an den Kopf. "Hier darfst behalten", drehte er sich weg und schritt hinter zu Jonny an den Tresen.

Wer kann, der sollte auch?
Itachi hätte unter anderen Umständen sicher zugestimmt, nur verrieten auch die folgenden Worte, dass Deidara nicht begreifen wollte, dass er nicht mehr wert war als sein äußeres Erscheinungsbild.
Nicht einmal das, denn Rabant kannte offensichtlich genügend Wege die Blessuren zu verdecken.
Der rasche Abstieg des Blondhaarigen war unter den Umständen eigentlich vorhersehbar.
Ziemlich schade, wie Itachi nicht das erste Mal feststellen musste.
Sein Blick haftete noch immer auf dem Strumpfband, vielleicht etwas zu nachdenklich, denn die Finger an seinem Kinn brachten den Uchiha dazu aufzusehen.
Das Lächeln seines Gegenübers wirkte gekünstelt und die Worte klangen beinahe schon verletzt ... vielleicht auch enttäuscht?
Itachi war sich nicht sicher, die Zunge an seinen Lippen sorgte dafür, dass er den Gedanken beiseite schob.
Nur ein Augenblick später stieß ihn Deidara bereits von sich und das Strumpfband traf ihn unerwartet im Gesicht.
„Ich frag mich welchem Phantom du jetzt hinterherjagst", überlegte er laut genug, um es Deidara noch hören zu lassen, ließ sich dabei jedoch nicht anmerken, wie sehr es ihn verärgerte. Die Illusion seiner ‚Kunst' war es ja offensichtlich nicht mehr.
Nur war sich Itachi sicher, dass Deidara HIER nicht finden würde, was er suchte.
Kaum hatte sich dieser entfernt, wendete sich der Uchiha wieder dem Tresen zu.
Dass Deidara nun neben Jonny trat, wunderte ihn etwas.
„Ich wünsch dir übrigens viel Spaß mit einem der gierigen Idioten,... Schätzchen", zwinkerte Itachi über den Tresen hinweg, nachdem er mit einem knappen Nicken in die Menge hinter sich gedeutet hatte.
Zwar tat die Aktion seinem Interesse keinen Abbruch und sicher hatte er sich so weit unter Kontrolle nicht zu zeigen, was er davon hielt, sich vor den Gästen derart behandeln zu lassen.
Doch er konnte sich ebenso denken, dass Deidara genau darauf abzielte, ihn anzuheizen und damit zu ködern.
Nur würde er sich ganz sicher nicht so berechenbar geben.
Das konnte der Blondhaarige bei sonst wem versuchen.
Eben diesen beachtete Itachi nicht weiter als er sein Glas leerte und es Jonny entgegenschob. „Noch eins und ich zahl dann auch gleich."
Für den Rest des Abends gab es sicher interessanteres, als hier zu sitzen…nur ein Glas noch und die folgende Show genießen, schließlich war er nicht gekommen, um gleich wieder zu verschwinden.

Deidara blickte Itachi desinteressiert, gelangweilt und mit einem müden Lächeln an.
"Glaub mir, das willst du nicht wissen", setzte er an, schluckte dann aber doch, als Itachi die sabbernde Horde von Brüllaffen im Publikum ansprach.
„Lass das mal meine Sorge sein, mit denen werd ich schon fertig, zur Not stell ich mir einfachvor, dass du das bist", ein bissiger aber dennoch ernstgemeinter Kommentar, welchen Jonny nur hinnahm und den Kopf darüber schüttelte.
Deidara hatte wohl keine Ahnung was er da gerade tat, dass Rabant mittlerweile die Ohren gespitzt hatte und dem Gespräch sehr genau zuhörte. Darüber wollte er lieber nicht nachdenken, nicht darüber, was Rabant alles machen und tun würde, lieber schenkte er Itachi wie verlangt noch mal nach, kassierte das Geld und lehnte sich ruhig an die Bar.
Rabant klingelten schon die Ohren, Itachi hatte das Interesse verloren, nur weil sein Pferd sich so stur anstellte oder weiß der Geier, was die Nummer eben sollte.
Wenn er eins hasste, dann wenn das Geld vor seinen Augen dahinvegetierte, wie ein Mensch in der Wüste ohne Wasser.
Das Zerschellen eines Glases war zu hören, Rabant hatte es mit der bloßen Hand zerquetscht, seine Augen funkelten zornig und stierten Deidara gerade zu an.
Was erlaubte sich dieser kleine, miese…
Rabant fehlten die Worte, wüste Beschimpfungen für den Blondhaarigen.
Der Bordellbesitzer sprang so rasch von seinem Hocker, dass dieser umfiel, liegen gelassen wurde und ein am kochender Rabant auf sein bestes Pferd im Stall schritt und losging.
Unter den vielen entsetzten Blicken der Gäste musste Deidara mit ansehen, wie er am Hals gepackt und gegen die gläserne Bar geschleudert wurde, abprallte und mit zersplitterndem Glas zu Boden ging.
Mit leicht zerknirschten Gesicht, aber noch ganz gut dabei, versuchte sich Deidara aufzurappeln, doch Rabant war schneller, schritt auf ihn zu und verpasste ihm einen Tritt in die Seite, dass man deutlich das Knacken - das Brechen von zwei Rippen hörte.
"DU KLEINE SCHLAMPE! DU WIRST MIR NICHT NOCH EINMAL GELD DURCH DIE LAPPEN GEHEN LASSEN! DU WIRST DEN AUSFALL, DEN SCHADEN AN DER THEKE SCHÖN DER REIHE NACH ABARBEITEN! IST DAS KLARRRRRR~!?" Rabant kochte vor Wut, Deidara sagte nichts, keucht nur, legte schützend die Hände über seinen Kopf und Jonny stand wie versteinert hinter der Theke, wagte es nicht zu reden, oder gar dazwischen zugehen.
In der Lotusblüte war es mucksmäuschenstill, keiner der Gäste sprach, die Musik hatte aufgehört zu spielen.
Alles blickte entsetzt, starr und fassungslos auf den Bordellbesitzer und wie dieser mit seinen Angestellten umsprang.
"Rabant meinst du nicht das es reicht?", mischte sich Geli ein, welche aus der Küche kam, sich lange genug das Schauspiel angesehen und die Nase gestrichen voll hatte.
"Misch dich nicht ein, sonst bist du die Nächste!", herrschte dieser sie an, packte dabei Deidara an den Haaren, zog diesen brutal daran an sich hoch, dass er nur so schrie und zerrte ihn hinter sich her. Die Blicke, die er dabei erntete, ließen ihn kalt, er ließ sich von diesem Früchtchen nicht seinen Laden demolieren, erst recht nicht sein Geld durch die Lappen gehen lassen.
Das würde ein grausames Nachspiel haben, eines das nur Jonny kannte, was einem das kalte Grauen über den Rücken huschen ließ.

Eigentlich wollte Itachi es tatsächlich nicht wissen. Sein Interesse bezüglich Deidara beschränkte sich auf den Spaß, den er ja heute nicht mehr haben würde.
Den bissigen Kommentar quittierte der Uchiha lediglich, indem er eine seiner Augenbrauen hob und ein Schmunzeln andeutete.
Für ihn schien es klar, dass Deidara langsam einsah, dass er es etwas übertrieben hatte, wahrhaben wollte er es wohl noch immer nicht. Nur sah er auch keinen Grund sich weiter damit auseinander zu setzen, schob Jonny das Geld über den Tresen und widmete sich seinem Glas.
Noch hatte sich keine Tänzerin auf der Bühne eingefunden, keine Show, die er hätte verfolgen können.
Ein Klirren nicht weit entfernt, was verräterisch nach einem Glas klang, das Geräusch des umgestoßenen Hockers und kurz darauf die Schritte, sprachen für eine andere Art Show.
Itachi nippte noch immer betont teilnahmslos an seinem Glas, stellte es wieder ab als er im Augenwinkel Rabant erkannte, der die Kontrolle offensichtlich vollends verlor und auch nicht mehr bedachte, dass seine Aktion fast geschäftsschädigender sein könnte, als das was sich Deidara erlaubt hatte.
Mit voller Wucht traf dieser auf die unzähligen Flaschen und Gläser der Bar, riss sie mit sich zu Boden und landete eher unsanft inmitten der Scherben.
Der Abstieg kam schneller als Itachi es vermutet hätte und auch wenn er nicht ganz so unbeteiligt dachte, wirkte er nach außen hin, als hätte er noch immer nichts bemerkt.
In die Situation hatte sich Deidara selbst manövriert, schließlich bekam er Rabants Methoden nicht das erste Mal zu spüren.
Nicht so wie er vor Tagen noch gewirkt hatte. Einen kurzen Blick in die Richtung des Blondhaarigen und Itachi verzog etwas das Gesicht als er den Tritt verfolgte und kurz darauf das typische Knacken hörte.
Er selbst wusste wie es sich anfühlt, die Luft zum Atmen raubt, das Stechen, was die Sinne fast in völlige Schwärze tauchen konnte, je nachdem wie viele Rippen erwischt wurden, oder an welcher Stelle sie brachen.
Reine Routine, mit der man sich auch irgendwann an das widerliche Geräusch gewöhnte.
Nur dieses Mal war er nur Zuschauer und das hier kein Auftrag.
Dennoch verkrampfte sich seine Rechte etwas um das Glas, während er es anhob, um noch etwas zu trinken.
Rabants Worte, klangen nach blankem Hohn.
Deidara würde nie irgendetwas abarbeiten können. Nicht hier.
Jedenfalls konnte sich der Uchiha nicht vorstellen, dass dem Blondhaarigen Lohn zustand.
Innerlich schüttelte er den Kopf über die Gedanken, fragte sich, was ihn dazu brachte sich überhaupt damit zu beschäftigen.
Erst Gelis Stimme schien die Situation kaum merklich zu entspannen.
Rabant nutzte wenigstens wieder eine angemessene Lautstärke.
Auch wenn es nicht viel gebracht hatte, kam Itachi nicht umhin sich zu wundern, woher sie den Mut nahm sich einzumischen.
Seinen Blick wendete er wieder ab, als Rabant den Blondhaarigen auf die Füße und kurz darauf hinter sich her zerrte.
Stille...
Itachi musste sich nicht umdrehen, um zu wissen, dass alle Gäste wohl noch immer perplex in ein und dieselbe Richtung starrten.
Gelangweilt drehte er das Glas in seiner Hand, erzeugte ein leises Geräusch auf dem Tresen, das noch immer durch nichts anderes überdeckt wurde.
Kurz sah er zu Jonny, legte ein Grinsen auf, nach dem ihm nicht einmal ansatzweise zumute war. „Ich schätze, wenn der Kleine die Gäste nicht vertreibt..." Das Glas führte er an seine Lippen, leerte auch den Rest und stellte es wieder ab. „..Rabant schafft es ganz sicher!"
Mit diesen Worten erhob er sich und vergrub seine Hände lässig in den Hosentaschen.
Itachi war es mehr als egal, ob die halbe Lotusblüte seine Worte gehört hatte als er sich abwendete. „Man sieht sich..", warf er eher beiläufig über seine Schulter zurück und hob kurz die Hand, jedoch ohne zurückzusehen.

Zwei Wochen waren vergangen, zwei in denen Itachi nicht einmal aufgetaucht war, sich nicht sehen ließ.
Was wirklich dahintersteckte und vor allem wer, ahnte Deidara nicht, man verschwieg es und die sonst so gesprächige Geli sagte auch nichts, benahm sich als hätte man ihr den Mund verboten, was auch in gewisser Hinsicht stimmte.
Rabant hatte die Blondine gleich, nachdem er zurück in die Lotusblüte gekommen war, diese mehr oder weniger in sein Büro verzerrt, ihr jeglichen Kontakt zu ihm untersagt und für den Fall, sie würde sich nicht daran halten, hatte er auch schon ein paar Druckmittel.
Diese fruchteten, Geli hielt Wort, hielt sich von Deidara fern und sah diesen nur noch, wenn er unter an der Bar saß und da war Jonny immer dabei, welcher ebenfalls Geli unter Druck setzen könnte. Rabant hatte den Barkeeper schlichtweg mit einbezogen.
Deidara war ohnehin so seltsam drauf, dass er nichts um sich herum merkte, die Drogen machten ihn mehr und mehr zu schaffen, veränderten ihn und ließen ihn nur noch wie so ein Frack wirken.
Die Augen glänzten lange schon nicht mehr, die Lippen trocken und spröde, das Haar ebenfalls und der Gang schwer, als hätte er Blei an den Füßen.
Reden tat er kaum noch, wenn dann nur noch einen Satz. "Für wie lange."
Alles andere wurde schlichtweg vergessen, war nicht wichtig, hatte für ihn nichts mehr zu bedeuten.
Nicht mal seine eigens einstudierte Tanznummer konnte ihn noch begeistert.
Es war, als würde innerlich sterben, nur noch äußerlich leben, doch man sah ihm deutlich an, das auch dieser Lebenswille langsam dahinraffte, schmolz wie Butter in der Sonne, wie Wasser in der Wüste, wie der Tropfen auf dem heißen Stein .
Lulu tat der Anblick weh, sie fragte sich, warum Geli nichts unternahm, warum sie ihren vermeintlich liebgewonnenen Sohn in Spe alleine ließ, sich nicht mehr um ihn kümmerte?
Ihr Blick fiel auf Jonny, doch auch er schien nicht reden zu wollen, mischte sich auch nicht mehr in Deidaras Leben ein, ließ ihn scheinbar dahinvegetieren wie Fallobst unter einem Apfelbaum.
Lulu hatte Angst, nicht weil sie sich ungefragt einmischen könnte, nein, vielmehr hatte sie Angst, dass Deidara kaputtging.
Wie feinstes Glas zersplitterte, wie dünnes Eis brach und in den tobenden Wellen der Einsamkeit und des Verlustes ertrank...
Lulu wusste längst schon, dass er Drogen nahm, nicht wenige - alles durcheinander und das veränderte Deidara von Tag zu Tag mehr, riss diesem den Boden unter den Füßen weg, ließen ihn in eine Welt abtauchen, welche außer ihm keiner kannte.
Dennoch war sein Zustand beängstigend, die einst so schönen Augen-leer und tot-geweint, die Lippen einst schwungvoll - jetzt nur noch wie ein dünner Strohhalm - klaffende Bissspuren von darauf beißen. Scheinbar immer dann, wenn er einen Kunden hatte, um den Schmerz, das Leid und die Demut zu vergessen, aber wieso durch Drogen, warum solche harten Mittel? Gut, Alkohol würde ihn mit der Zeit ebenso fertig machen, abhängig und später dem Tode nahebringen - durch einfaches Leberversagen.

Die Blicke gingen durch ihn hindurch, er sah sie nicht, spürte sie nur wie sie sich durch ihn bohrten, ihn aufzuspießen drohten, weswegen er noch einmal zitterte und in sich zusammenzuckte. Wahnvorstellungen, ein unangenehmer Aspekt von Drogen, rosa Elefanten, das Gefühl plötzlich fliegen zu können, welche nicht minder tödlich ausgingen.
Das Dunkle ... schmerzerfüllt, sein Tagewerk, getränkt mit kaltem Schweiß und Blut, aufgezehrt, wartete auf den Dämmerschein, im Dunkeln brach sie frei, die nackte Wut.
Ausgebrannt gab er sich seinem Körper hin, die Haut verwelkte taggleich durch sein Dasein.
Das Dunkle ... ausgelaugt, würgte ihn jeder Sonnenstrahl, erbrach er sein schwarzes Blut, schmerzerfüllt.
Wieder solche Vorstellungen, Tag für Tag das Gleiche und doch sah er nicht ein, dies zu ändern, es abzulegen, den Drogen zu entfliehen. Antworten tat er noch immer nicht, sah durch Menschen hindurch, sah an den Wänden riesige Nachtfalter, verschlungen von dicken, achtbeinigen Spinnen, die selbst auf ihn zukamen, ihn anleckten und deutliche Speichelspuren auf ihm hinterließen.
Der Kopf zersprang, er war ein Irrer in der Nacht, der in Angst nach Notausgängen suchte.
Der kalte Trip blendete die Augen, er konnte nicht sehen, konnte den Drogen nicht widerstehen.
Kalter Traum und sein geschundener Leib, kalter Schweiß, kalter Traum.
Das Spiel begann in der Dunkelheit.
Lauter Schrei, kalter Traum.
Warum war er alleine?
In der Dunkelheit?
Weder vor noch rückwärts, weder links noch recht, weder oben noch unten ... weder Himmel noch Hölle.
Deidara wusste keine zusammenhängende Dinge mehr, was vielleicht daran lag, dass wieder einige Tage oder Wochen verstrichen waren. Das Zeitgefühl hatte er ganz verloren, wusste nicht mal mehr was für ein Wochentag heute war, welche Uhrzeit oder welcher Kunde wann und wo bei ihm war.
Alles war leer, wie weggefegt, als wäre es nie dagewesen.
Die Kundschaft war ein Kommen und Gehen, störte Deidara nicht mal mehr, dass auch schmierige Kerle darunter waren, einer der ihm heute mächtig zusetzen würde, den Zorn Rabants auf sich ziehen würde.
Ein dickerer, ältere Mann kam auf sein Zimmer, grinste ihn schon beim Eintreten anzüglich an und forderte gleich mal seine Rechte, da er immerhin zahlender Gast war und nun schon seit Jahren in die Lotusblüte kam.
Beim Anblick dieses Fetten was auch immer, drehte sich Deidara der Magen um, ihm wurde schlecht und er musste festhalten, um sich nicht gänzlich zu erbrechen.
Was dann folgte, ging ziemlich rasch vonstatten, so schnell, dass Deidara nicht reagieren konnte.
Mit seinem dreckigen Grinsen befreite der Stammkunde sich von seiner Kleidung, hob eine Hand, strich über seinen zitternden Körper und spürte wie sich seine Muskeln verkrampften.
Er fuhr weiter über seine Wirbelsäule und massierte leicht die Pobacken.
Gleich, gleich würde er sich hart in diesem knackigen Hintern versenken, gleich würde er ihm gehören .
Mit einem Finger fuhr er seine Pospalte entlang und stieß dann brutal in den Eingang.
Deidara biss sich auf die Unterlippe und wimmerte. „Nein,....nicht...!" Seine Pein war Musik in seinen Ohren und er gab ein heiseres, kaltes Lachen von sich.
Mit einem eisernen Griff hielt er seine Hüfte fest, zog sich kurz aus ihm zurück um sich gleich wieder in ihm zu versenken.
Deidara fühlte sich völlig entzwei gerissen.
Der Schmerz nahm ihm den Atem.
Mit jedem weiteren Stoß zerbrach etwas in ihm.
Er hatte keine Ahnung wie lange es schon dauerte.
Es konnten Minuten oder auch Stunden sein.
Er wusste nur, dass er weinte, schrie und bettelte.
Sein Widerstand schwand und seine Kraft ließ nach.
Das hier war unerträglich, die Scham und der Schmerz zerrten an seinem Verstand.
Er hörte wieder Mann keuchte und stöhnte.
Seine Hoden wurden grob geknetet und danach auch noch sein Penis mit eiserner Hand, im Rhythmus der grausamen Stöße, brutal massiert.
Als er endlich den Höhepunkt seiner Lust erreichte, nahmen die Schmerzen an Intensität noch zu.
Deidaras Schreie wurden zu einem kraftlosen Wimmern, dann folgten Schläge, Tritte und es floss warmes Blut über sein Gesicht, da der Typ einen Ring trug und dieser ordentliche Blessuren hinterlassen hatte. Mit letzter Kraft rappelte sich Deidara rasch auf, schnappte sich seinen Bademantel und lief nach unten in die schützende Lobby, direkt zu Rabant, direkt in Jonnys Arme.
"Großer Gott...." Jonny blickte dieser Deidara an, sah aus dem Augenwinkel heraus, wie Rabant anfing zu toben.
Rasch schritt der Bordelchef zu den Sicherheitsleuten, schickte diese nach oben.
Sollten die sich die Finger schmutzig machen, er würde nur ein langfristiges Hausverbot aussprechen, würde dafür sorgen, dass sein Goldstück nicht noch einmal so angefasst wurde.

Deidara hatte seine Außenwelt fast verloren, drehte langsam aber sicher durch, hörte immer wieder Stimmen in seinem Kopf, welche zischelnd zu ihm sprachen.
Ich kann nicht sehen was du tust, kann nicht hören, was du sagst. Du hast mich nicht beeindruckt, kannst nicht sehen was ich tue, kannst nicht hören was ich sage. Ich möchte nicht, dass du es weißt! Du verdienst mich nicht, entferne dich von mir. Ich will deinen Körper, will nicht deine Seele, will dich nur ficken. Ich will dein Herz nicht wirklich, ich befriedige nur meine Gier, hörte er immer wieder ganz genau eine Stimme sagen, die Stimme Itachis, die in seinem Kopf widerhallte. Warum sonst, kam er nicht wieder, ließ ihn alleine und scherte sich einen Dreck um ihn?
Deidara schritt wankend weiter, hielt sich immer wieder die Hände an die Ohren, wollte die Stimme nicht mehr hören und sackte ein paar Mal in sich zusammen.
Immer wieder rappelte er sich auf, stützte sich an der Wand bis hin zur Treppe, welche er nur sehr vorsichtig hoch schritt und schließlich an vielen Kunden vorbei.
Die Blicke, welche ihn trafen, taten weh, bohrten sich tief unter seine Haut und erneut diese Stimme, wie sie leise „Ich will deinen Körper, will nicht deine Seele, will dich nur ficken", zischelte und zum ersten Mal versuchte sich Deidara zu wehren.
„Geh weg ... Bitte geh weg", wimmerte er mit erneut an den Ohren anliegenden Händen.
So schwach, nahe am Ableben… Viel zu lange hatte er den Schatten gesehen und viel zu lang war alles grau um ihn herum.
Man konnte ruhig klagen, denn es reichte.
Die stärkste Seele wurde schwach und jede Nacht, wenn er nicht schlafen konnte, die Armee des Wahnsinns bei ihm klopfte.
Wenn er jetzt aufgab würde er nie verstehen, war zu weit um umzudrehen.
Wenn es auch weh tat, so würde es doch geschehen, die dunkle Nacht würde irgendwann doch vergehen...
Es tat weh, es schmerzte und Geli würde nie verstehen, warum er sich selbst so fertig machte.
Sicher, er war dem Druck nicht mehr gewachsen, lebte nur noch vor sich hin und hoffte auf das schnelle Ende seines kümmerlichen Lebens. Dennoch brannte irgendwo noch ein Licht und dieses Licht schien nicht mehr allzu fern zu sein.
Leise klopfte es an der Tür, Geli guckte durch diese kurz hindurch und lächelte sanft.
"Du hast zwanzig  Minuten Zeit, um dich fertig zu machen. Gleich werden hier zwei Herren auftauchen, die dich zusammen gebucht haben", erklärte sie knapp, schritt zum Kleiderschrank und half schon etwas Passendes zum Anziehen herauszusuchen.
Deidara blickte sie nur an, sagte nichts und kämmte sich weiterhin die Haare, achtete dabei nicht auf den leisen Seufzer der älteren Frau und Kollegin.
Das Einzige, was ihn zu beschäftigen schien waren seine Haare, seine Gedanken die unaufhaltsam ins Leere griffen und nicht wirklich nennenswert waren.
Worüber sollte er auch nachdenken, etwa über das, was hier gleich passieren würde.
Das wusste er auch so, kannte bereits die Regeln und nicht mal diese schienen ihn noch zu interessieren.
Demnach griff er sich eine seiner Zigaretten, zündete sie sich an und stieß den Rauch in kleinen Kringeln aus der Lunge heraus.
Geli legte einen weißen Kimono heraus, fein-säuberlich auf das Bett und drehte sich zu Deidara um. „Musst du jetzt rauchen? Du sollst dich doch fertig machen!"
Er antwortete ihr nicht, stand stattdessen auf und sah sie nicht einmal an.
Mehr ging er zu seinem Bett, nahm das Kleidungsstück und machte sich weiter fertig, im angrenzenden Badezimmer.
Langsam fielen dort die schmutzigen Kleider, wanderten auf den Boden und frische wurden wieder über seinen abgemagerten Körper gestreift.
Der Blick in den Spiegel verhieß nichts Gutes - zeigte ein eingefallenes, stumpfes und aufgesetztes Gesicht.
Lippen trocken und Augen leer wie die einer Puppe.
Wangen so blass wie Schnee, Fingernägel stumpf und abgekaut.
Er wirkte erbärmlich, war am Boden und wäre er mit Glas zu vergleichen - er wäre längst gefallen und in tausend Scherben am Boden zerschellt.
Plötzlich aber schlug ihm die Lösung seines Problems so in den Sinn, dass er sich fragte, warum sie ihm nicht gleichgekommen war.
Wie hypnotisiert stand er vor dem Spiegel, zerschlug ihn und nahm sich eine Scherbe.
Es wäre so einfach ...
Ein Schnitt und es wäre vorbei ... Endgültig ...
Deidara schluckte.
Traute sich nicht so recht.
Warum schwebte ihm jetzt Itachis Bild vor Augen?
Warum gerade jetzt?
Sein Blick, seine Augen, sein Grinsen.
Deidara schloss seine Augen, ließ eine letzte Träne seine Wange hinab gleiten.
Dann presste er sich die Scherbe an den Hals und schnitt sich nach einigem Zögern fest in die Haut.
Es dauert nicht lange und er spürte, wie etwas Warmes über seine zittrigen Finger floss.
Er biss die Zähne zusammen, als der Schmerz seinen Körper durchzuckte, konnte einen kleinen Schmerzenslaut nicht unterdrücken.
Kraftlos ließ er die Scherbe fallen, die mit einem lauten Klirren zu Boden fiel.
Deidara stolperte einige Schritte rückwärts, knallte gegen den Waschtisch und ließ sich dann, von der Kraft verlassen, einfach fallen. Hatte er jetzt das Richtige getan?
Doch war es eh zu spät, darüber nachzudenken.
Er presste sich die Hand an die Schnittwunde, spürte seinen Puls, der das Blut durch seine Adern pumpte.
Ihm wurde schlecht und seine Augen wurden immer schwerer.
Dazu kam noch die Kälte, die sich in ihm verteilte und ihn letztendlich endlich sterben ließ.


Vielen Dank an alle Leser, für jedes Sternchen und jeden Kommentar. Ihr seid klasse und es freut mich, dass euch meine Geschichte gefallen hat.

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Autor

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Statistik

Kapitel:5
Sätze:963
Wörter:34.279
Zeichen:196.815

Kurzbeschreibung

Rotlicht und Drogen. Eine Welt, die Deidara nicht kannte, niemals betreten wollte und doch suchte er genau in dieser den Schutz. Nicht ahnend, dass er schon bald gefunden und erneut gebrochen werden würde.

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Sexuelle Gewalt und Drama (Genre) getaggt.

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