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Jahre der Sehnsucht

7
06.11.21 17:16
18 Ab 18 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Eine alte Fanfiktion von mir, die ich wie einige andere auch, nicht alleine verfasst habe. An dieser wurde auch zwischen 2011 und 2018 geschrieben und sie ist komplett abgeschlossen und fertig. Die Idee dahinter war von einem Buch, welches Silvia Day verfasst hatte und doch erzählten wir die Geschichte anders und auf Naruto passender zugeschnitten. An sich wurde auch nur ein kleine Part genutzt, um daraus eine ganze Story anders zu schreiben.

Trotzdem hat es wieder Jahre gedauert, bis sie fertig war. Drei Jahre Pause war wieder der Grund und daher dauerte es etwas länger, bis man hier von fertig sprechen konnte. Nun muss ich sie einfach nur wieder nach und nach hochladen, korrigieren und ein paar Sätze umstellen oder gar streichen. 

Über neue und alte Leser freu ich mich, aber habt bitte etwas Geduld, da ich auch noch andere Texte habe und an diesen arbeite. Sonntag wird es bereits mit dem Prolog losgehen und bis dahin könnt ihr gerne durch meine anderen Storys stöbern.

 Sonntag wird es bereits mit dem Prolog losgehen und bis dahin könnt ihr gerne durch meine anderen Storys stöbern

 

Drei Jahren waren einfach so ins Land gezogen. Drei Jahre, in denen Naruto längst vergessen hatte, was er einst im Wald gesehen hatte. In diesen Jahren hatte Naruto hart trainiert, fühlte sich stark genug, um nach Konoha zurückzukehren und seine alten Freunde wiederzusehen. Er freute sich darauf, immerhin hatte er seine beste Freundin Sakura lange nicht gesehen und er war neugierig, wie sehr oder ob sie sich verändert hatte. Nun stand er vor dem Tor Konohas, war aufgeregt und schritt langsam durch. Er sah sich um, nichts hatte sich wirklich geändert. Nur die Tatsache, dass einige Dorfbewohner älter geworden waren. "Naruto?" Eine weibliche Stimme sprach ihn an und er glaubte im ersten Moment, dass es Sakura war. Erst als er sich umdrehte, sah er blondes Haar, blaue Augen und ein sanftes Lächeln. Ino, schoss es ihm durch den Kopf und er sah sie grinsend an. "Schön, dich wiederzusehen", grinste er weiter. "Wow, du bist erwachsen geworden", stellte Ino mit prüfendem Blick fest. "Äh ja, danke ... du aber auch", murmelte er verlegen, als er versehend genau auf ihre üppige Oberweite starrte. Ino bemerkte das und sofort verpasste sie Naruto eine. „Hey, das Recht habe nur ich!" Sakura kam angerannt und hielt Ino gerade noch davon ab, Naruto erneut zu schlagen.

„Hey ihr zwei, das reicht", ertönte eine für die drei bekannte Stimme. Mit einem Buch in der Hand und den Blick mehr auf dessen Inhalt gerichtet als auf seine Umgebung, kam ein Mann mit grauen zersausten Haar auf sie zu. Sofort wichen Ino und Sakura etwas von Naruto und der Blondschopf grinste breit. Sofort griff er nach seinem Rucksack und kramte ein Buch heraus. Er selbst mochte diese Bücher nicht, aber Kakashi hatte sie immer verschlungen. „Ist das?" Mit großen Augen starrte der Kopierninja auf das Buch und man konnte trotz des halb verdeckten Gesichtes, Kakashis Begeisterung sehen. Sakura schüttelte den Kopf. Das war wieder typisch ihr Sensei, fehlte nur noch das desinteressierte Seufzen eines schwarzhaarigen Mannes. Bei dem Gedanken, schmerzte ihr Herz, denn auch wenn es nun schon lange her war, so tat der Verrat ihres alten Kameraden noch immer weh.

„Ja, das ist es", erwiderte Naruto gelassen und achtete nicht weiter auf die beiden Mädchen. Für sie war das ohnehin nichts und wenn Naruto ehrlich war, hatte er Ino und Sakura noch nie wirklich lesen gesehen. „Aber egal", winkte er ab. „Wie erging es euch in den letzten Jahren? Hab ich viel verpasst?", wollte Naruto nun wissen. Drei Jahre waren eine lange Zeit und er hatte sich verstecken müssen, da man ihn mehr oder weniger verfolgt und versucht hatte, umzubringen.

Nun ja, was hatte sich geändert? Eigentlich nichts, wenn Sakura so überlegte. Im Grunde war alles gleich geblieben. „Nichts wirklich, außer dass Konohamaru bald seine Chun-nin Prüfung absolvieren wird", grinste die Frau mit rosa Haaren und warf einen kurzen Blick auf die Uhr. Verdammt, so spät war es schon. „Tut mir leid, Naruto, ich muss wieder ins Krankenhaus. Meine Pause ist vorbei und Meisterin Tsunade wird mich schlagen, wenn ich zu spät komme." Kurz hob die junge Frau zum Abschied nochmal die Hand und sobald ihr Dienst vorbei war, würde sie bei Narutos vielleicht noch kurz vorbeischauen.

„Nichts?", wiederholte Naruto leise. Als ob eine Chun-nin Prüfung nichts wäre. Aber diese hatten sie alle schon hinter sich und es freute Naruto, dass Konohamaru diese bald nun auch hinter sich hatte. Verwirrt sah Naruto jedoch auf, als Sakura zurück ins Krankenhaus musste und wie sie über Baa-chan sprach. Ja, Tsunade war ab und an sehr launisch und besonders, wenn man zu spät kam. In dem Punkt tat ihm Sakura etwas leid, aber nur etwas. „Und bei dir, Ino?" „Bei mir? Öhm ... also", stotterte diese und wurde puterrot. Skeptisch sah Naruto sie an, dann aber leuchtete es ihm ein. „Ahh du hast einen Freund, verstehe", grinste er breit. „Wer ist es denn? Kenn ich ihn? Ist es einer aus dem Team?" „Nein, er ist nicht von hier", antwortete Ino ehrlich. Mehr würde sie jedoch nicht sagen. „Verstehe", murmelte Naruto, dennoch freute er sich für Ino.

„Wie steht es mit dir, Naruto? Hast du jemanden gefunden?", mischte sich Kakashi wieder in das Gespräch mit ein, doch der Blondschopf schüttelte den Kopf. Also hatte er ihn nicht vergessen können, ob es gut war ihn dann mit zur nächsten Mission zu nehmen? „Ach Naruto, ruhe dich für heute gut aus. Morgen müssen wir zum Hokagen. Sie will uns auf eine längere Mission schicken." Zwar wusste Kakashi schon, worum es ging, doch es war besser, wenn Tsunade das Naruto selbst erklärte. Es hatte sich viel geändert, in Konoha war das zum Vorschein gekommen, was man versucht hatte seit der dritten Generation zu verbergen.

Wie jetzt? Morgen eine Mission und das zu dritt? Naruto sah Kakashi perplex an. „Wieso zu dritt? Schaffen wir das denn? Nicht, dass wir schwach wären, aber uns fehlt eine vierte Person", merkte Naruto gewissenhaft an. Wieso sollte er sich denn vor dieser Mission überhaupt ausruhen? Es gab dazu keinen Anlass. Er hatte sich die letzten zwei Tage genug ausgeruht und fühlte sich fit. Aber klar, Tsunade dachte wohl immer noch, er wäre ein kleiner Junge, den man mit Samthandschuhen anfassen müsste. Typisch für sie.

„Es wird eine Langzeit Mission. Ich glaube nicht, dass wir diese in den nächsten zwei Tagen erledigen können. Aber das wird dir die Hokage morgen in aller Ruhe erzählen. Auf jeden Fall, wird der Gegner nicht leicht zu bezwingen sein, wenn wir ihn finden." Mehr sagte der Kopierninja nicht dazu, das sollte lieber Tsunade machen. Auch, dass sie wieder jemanden zu ihrem Team bekommen, aber diese Person hatte selbst Kakashi noch nie gesehen oder gar mit ihr eine Mission absolviert. „Wir werden uns morgen wieder sehen." So verschwand der Kopierninja mit einem Puff in einer Rauchwolke und Naruto stand alleine da mit Ino.

Bitte was? Eine Langzeitmission? Naruto klingelten die Ohren, doch ehe er etwas erwidern konnte, war Kakashi auch schon verschwunden. „Na toll, kaum hier und schon darf ich wieder weg", knurrte er beleidigt. „So schlimm wird es sicher nicht werden, immerhin ist Sakura dabei und wer weiß ..." Sie zwinkerte Naruto zu. „Ino lass es. Sakura ist meine beste Freundin. Mehr nicht", antwortete er ihr, sehr wohl wissend, worauf Ino hinaus wollte. „Menno", beschwerte sie sich. „Nichts menno. Ich lass mich nicht verkuppeln. Ich such mir schon selbst jemanden aus." „Jemanden?" Ino sah verwirrt aus und ehe sie antworten konnte, ging auch Naruto des Weges.

Was war mit Naruto los? Verwirrt sah Ino dem jungen Mann nach und seufzte. Aber auf den neuen im Team, war sie dennoch gespannt, Sakura hatte erzählt, dass der Junge wohl bei der Anbu schon war. Dennoch kannte ihn keiner von damals, obwohl er im selben Alter war. Schulterzuckend wandte sich Ino ab, immerhin hatte sie für heute Abend noch etwas vor. Mit einem breiten grinsen marschierte sie durch die Straße und freute sich schon auf ihren nächtlichen Besuch heute.

Der nicht lange auf sich warten ließ. Der Tag verflog wie im Zeitraffer und ehe man sich versah, war es bereits dunkel geworden. Kaum, dass sich die Straßen leerten, huschte auch schon eine düstere Gestalt unbemerkt durch die Gassen. Wer auch immer das war, wusste, dass es gefährlich war. Aber es störte diese Person nicht, er kannte bereits die Schwachpunkte Konohas und überwand diese mühelos. Leise und äußerst geschickt kletterte er die Hauswand hoch, setzte sich auf das Fenstersims im zweiten Stock und sah Ino mit ausdruckslosen Augen an.

„Huch, du bist aber früh da." Verwirrt sah Ino zu ihren Fenstersims und die umhüllte Gestalt trat langsam in ihr Zimmer ein. „Du bist so still, ist etwas passiert?" Besorgt sah sie auf die Gestalt vor ihr und trat langsam auf diese zu. Irgendwas stimmte nicht, das spürte sie. „Morgen gehen sie auf Mission, oder?" Eine dunkle Stimme erklang und Ino nickte. Sie wusste von wem sie sprachen, morgen würde Team 7 wieder in ein Versteck von Orochimaru suchen. „Ist er da?" Ein Nicken kam nur von dem Mann und die blonde Frau seufzte frustriert.

„Es lässt sich nicht vermeiden und das weißt du. Mir ist allerdings schleierhaft, warum die Hokage so sehr darauf besessen ist, Sasuke zurückbringen zu lassen. Sie weiß sehr wohl, dass er vom Hass zerfressen ist und über Leichen gehen würde", erwiderte der Schwarzhaarige betont ruhig auf Inos Seufzen. „Ich weiß es doch auch nicht. Mir macht es eher Sorgen, dass es wieder Team 7 ist. Sakura ist dabei und ebenso Naruto. Beide kennen Sasuke und wieder wird er sie enttäuschen, wie so oft", erklärte Ino. „Sasuke ist eben so. Entweder er hasst oder aber er enttäuscht maßlos andere Leute." „Wie meinst du das denn jetzt wieder?" „Egal, eine Sache, in die wir uns besser nicht einmischen sollten", erwiderte er, ehe er die skeptische Ino an sich zog und ihre Lippen mit einem Kuss versiegelte.

Enttäuschen, das konnte er wirklich gut, das hatte Naruto am eigenen Leib erfahren. Der nächste Morgen sollte auch nicht lange auf sich warten lassen. Früh war Naruto aufgestanden und auf dem Weg zur Hokage. Er wollte wissen, wieso sie ihn jetzt schon wieder auf Mission schickte. Er war gerade einen Tag zurück und da sollte er wieder weg. Da stimmte doch etwas nicht. Schnell war er auch am Hokageturm und stand schon vor der Tür von Tsunade. Noch einmal holte er tief Luft und betrat ohne anzuklopfen das Zimmer. Sofort erblickte er das schlecht gelaunte Gesicht der Hokage, die über einem Berg von Papier hing und versuchte Herr der Lage zu werden. „Du bist aber früh", lächelte sie sanft und seufzte gefrustet.

Noch einmal holte die Hokage tief Luft, ehe sie Naruto in die Mission einweihte. "Bevor du auch nur ein Wort des Protestes hinlegst, lass mich aussprechen. Ich mag nicht alles von vorne erzählen, hast du das verstanden?" Naruto nickte, setzte sich Tsunade gegenüber und sah sie gespannt dabei an. "Es ist so. Jemand hat vermutlich wichtige Informationen über die Akatsuki und diese brauche ich ganz dringend. Dieser Jemand ist nicht leicht zu finden. Wir vermuten aber, dass er sich in einem der unzähligen Verstecke von Orochimaru befindet. Mir ist klar, dass diese Mission nicht ganz ungefährlich, aber dennoch notwendig ist", erklärte die Hokage. „Warum sagst du nicht gleich, dass wir Sasuke suchen?" „Unterbrich mich nicht!", fauchte Tsunade und Naruto zuckte erschrocken zusammen. „Ich weiß deinen Protest nachzuvollziehen, aber ich brauche dich bei dieser Mission. Sasuke ist dein ..." „War", betonte Naruto. „War dein bester Freund!", fuhr Tsunade verbessernd fort. "Du kennst ihn am besten, hast des Öfteren gegen ihn gekämpft und kannst ihn ziemlich gut einschätzen. Daher ist es mir wichtig, dass du dabei bist. Und nein, ich dulde kein Widerwort. Du gehst, verstanden?" „Ja doch", murrte Naruto beleidigt. Eigentlich hatte er so gar keine Lust Sasuke zu suchen, aber Tsunade Widerwort zu geben, war auch nicht sehr gesund. Sie konnte ziemlich aufbrausend und sehr überzeugend sein. Demnach beugte sich Naruto und gab klein bei.

Genervt seufzte Tsunade, aber es musste sein. Um Sasuke zu fangen, mussten sie jemanden dabei haben, der genauso stark war. Und wenn die Gerüchte stimmten, dann gab es eine Bedrohung, die nur der junge Uchiha kannte. „Wenn ihr ihn nicht findet und gefangen nimmt, könnte es sein, dass Konoha bald nicht mehr existieren wird." Mit ernster Miene sah die Frau auf den Blondschopf und entsetzt starrte er diese an. „Sasuke weiß leider als einziger, wer genau diese Bedrohung ist und wo er sich aufhält. Dies wurde uns von einer sicheren Quelle bestätigt." Einer der sie vertraute, aber das konnte sie Naruto noch nicht sagen. Sie wusste auch nun den Grund für Sasukes Verrat und, dass dieser Rache wollte, das wunderte sie nicht. Aber Naruto würde sie erst später davon in Kenntnis setzen, erst wenn alle Informationen bestätigt waren.

Gefangen nehmen? Na wunderbar, dann wäre Sasuke wieder im Dorf. Ganz große Klasse dachte sich Naruto und so langsam platzte ihm der Kragen. „Schön, ich such ihn, aber sollte der nach Konoha gebracht werden, bin ich hier weg! Ich hab kein Bock auf den!", stellte er patzig klar, ehe er aus dem Büro der Hokage rauschte und hinter sich die Tür zuschlug.

Verwirrt sah ihm die Hokage nach, Sasuke würde nur im Gefängnis sitzen und nicht in Konoha. Es war mit Suna abgesprochen, dass der Uchiha dann dort ins Gefängnis überstellt wurde. Warum war der Blondschopf also so gereizt? „Du weißt warum, oder nicht?" Ihr Blick wanderte auf den Mann, der plötzlich hinter ihr stand und dieser nickte. „Für Naruto war Sasuke mehr als nur ein Freund." Die Hokage nickte und den Rest musste ihr niemand mehr erklären. So, so, Narutos Gefühle gingen etwas über Freundschaft hinaus, das war ihr egal, auch wenn sie gerne wüsste, wieso Naruto sich gerade einen Eisklotz ausgesucht hatte. „Basiert das auf beiden Seiten, oder nur einseitig?" „Das weiß ich leider nicht, Sasukes Gefühlswelt bestand meines Erachtens nur aus Hass. Aber seid ihr sicher, dass er die benötigten Informationen hat?" Die Hokage nickte. „Er hat die Wahrheit über den Clanmord erfahren und das nicht von seinem Bruder. Also musste es jemand sein, der dabei war." „Ihr glaubt den Gerüchten doch nicht." „Doch und wenn es wahr ist, wird unser Dorf nicht mehr lange existieren."

 

Nicht mehr lange existieren, schoss es Kakashi durch den Kopf und musste deswegen leicht schlucken. „Wer sollte Itachi damals geholfen haben? Soweit ich informiert bin, war er das doch alleine. Oder gab es doch noch einen Verwandten? Madara kann es ja schlecht sein, auch wenn es da Gerüchte gibt. Er müsste an die hundert sein, wenn er noch leben würde." Kakashi runzelte die Stirn, dann aber winkte er ab. „Wir werden Sasuke finden und herbringen. Jetzt muss ich mich erst einmal um mein Team kümmern und Sai vorstellen." Mit einer paffenden Rauchwolke verschwand er und tauchte kaum später auf dem Trainingsplatz seines Teams wieder auf. Sai war schon da, ebenfalls Sakura. Nur Naruto kam als letzter gesprintet und schnappte erstmal nach Luft. „Sorry, bin etwas zu spät", entschuldigte er sich gleich darauf hin.

Gut alle waren da und nun auch Naruto. „Also da wir nun vollzählig sind, stelle ich euch unseren neuen Teamkollegen vor. Das ist Sai, er hat früher bei den Anbu gedient und wurde nun zu uns ins Team versetzt." Sanft lächelte der junge Mann mit schwarzen Haaren. „Freut mich sehr, ich hoffe wir werden Freunde." Sakura schüttelte sich leicht, dieses Lächeln war so falsch, das erkannte sogar sie. Ihr Blick fiel auf Naruto, doch dieser sah den jungen Mann nur mit weit aufgerissenen Augen an. „Naruto?" Verwirrt sah sie auf den Blondschopf, schüttelte ihn sanft an der Schulter, doch dieser schlug ihre Hand weg und stürmte sofort auf den Neuen zu. Ohne ein Wort zu sagen, schlug er ihm einfach ins Gesicht und Sai ging zu Boden. Sofort rannte sie zu Naruto und hielt ihn fest. „Naruto, was soll das?"

Naruto war außer sich vor Wut und sah Sai mit einem Blick an, den Kakashi noch nie bei ihm gesehen hatte. In Narutos Augen siegelte sich blanker Hass wieder. „Der soll mit uns ein Team bilden? Nur über meine Leiche. Eher lass ich mich von Akatsuki in der Luft zerreißen, als mit sowas zusammenzuarbeiten", fauchte er Sakura an. „Naruto es reicht! Was soll denn das? Warum bist du so feindselig? So kenne ich dich nicht", mischte sich Kakashi nun ein. „Mir egal. Entweder der verpisst sich wieder zu den Anbu oder ich bin draußen. Ach nein warte, vielleicht sollte ich Kyuubi herauslassen. Der hat sicher Freude ihn in der Luft zu zerreißen!" „Hör auf mit dem Blödsinn. Du kannst Kyuubi nicht herauslassen. Er ist viel zu gefährlich!" „Aja?" Naruto hob die rechte Augenbraue hoch. „Euch ist wohl entgangen, wo und bei wem ich die letzten Jahre war. Aber denkt nur weiter, ich sei naiv, dumm und schwach!", regte sich Naruto weiter auf.

Jetzt reichte es aber, was sollte das Kindertheater hier. Wütend ballte Sakura die Fäuste und verpasste Naruto eine. „Ich hab keine Ahnung wieso du jetzt so wütend bist, aber nimm die Mission ernst. Wir sind nicht umsonst ausgewählt worden. Du weißt, was das Ziel ist und was auf dem Spiel steht." Wütend sah Sakura ihren Freund an und dieser nickte stumm. „Wenn die Mission vorbei ist, könnt ihr euch von mir aus soviel prügeln wie ihr wollt, doch jetzt brauchen wir unsere komplette Kraft." „Sakura hat recht", mischte sich auch Kakashi wieder ein. „Wir sollen immerhin in ein Versteck von Orochimaru und dort Sasuke Uchiha gefangen nehmen." Kurz herrschte Stille und nun schien sich auch Naruto wieder gefangen zu haben. Sai rappelte sich wieder auf und wischte sich das Blut aus dem Gesicht. Wie aufbrausend der Blondschopf war, das komplette Gegenteil von ihrer Zielperson. "Es wird Zeit, marschieren wir los."

Bla,bla, dachte sich Naruto leise, murrte noch einmal kurz auf und stapfte aber schließlich mürrischen Gesichtsausdruckes hinter seinem Team her. „Wenn die Mission rum ist, wechsel ich das Team, echt jetzt", grummelte er noch einmal, ehe er seinen Rucksack über die Schultern streifte und es für angebracht hielt vorzugehen. Lieber vorne als hinten. Sonst müsste er sich die ganze Zeit diesen dämlichen Spinner ansehen und dann wäre es mit der Ruhe wieder aus. „Lass denn doch, der kann dir ohnehin nicht das Wasser reichen. Auch wenn er bei der Anbu war", grollte Kyuubi leise. „Mag sein", nuschelte Naruto. „Warte nur bis zur Mission, dann guckt er blöd aus der Wäsche", kicherte der Fuchsdämon und nun musste auch Naruto wieder lachen. Gut, dass Kyuubi wenigstens noch da war, so hatte er wenigstens jemanden bei sich, der ihn verstand.

Wütend sah Sakura auf ihren Teamkollegen, dann seufzte sie leise. Mit dem Gehen Sasukes, war das Team zerfallen. Traurig sah die junge Frau zu Boden, spürte eine sanfte Hand auf ihre Schulter und sah hoch zu ihren Sensei. „Es wird sich wieder legen, keine Sorge." „Vielleicht, oder es wird schlimmer." „Denk dran, was Tsunade dir gesagt hatte." Die junge Frau nickte und sah wieder entschlossen nach vorne. Wenn sie das Dorf retten wollten, dann würden sie Sasuke zurückbringen. Beim letzten Mal, da konnte sie nichts tun, doch nun würde sie zeigen, was sie konnte. Es dauerte nicht lange und sie würde ihre Chance bekommen. Das Versteck von Orochimaru war schnell erreicht, befand es sich doch recht nahe am Dorf. So nahe und dennoch hatten sie es lange nicht entdeckt. Beängstigend, wenn der Feind ständig vor der eigen Tür war und niemanden fiel es auf. „Sai?" Kakashi sah herüber zu dem neuen Mitglied, dieser nickte, zog eine Schriftrolle, zeichnete mit Tinte einige Schlagen darauf und flüsterte leise etwas. Sofort erhoben sich die Zeichnungen von dem Papier und bewegten sich. Sie schlängelten zu einem Baum, verschwanden kurz darauf und ein leises Knacken war zu hören. Der Baum verschob sich und eine Treppe in die Tiefe zeigte sich.

Toll, er kann malen, lachte Naruto in Gedanken auf, als er sah, was Sai getan hatte. Kinderkram, fügte er seinen Gedanken bei. „Noch nicht. Warte noch ab. Lass die anderen vorgehen", warnte Kyuubi leise, denn er merkte, was Naruto genau jetzt vorhatte. „Menno", murrte er leise. „Bereit?" Kakashi sah fragend in die Runde, trat als erster vor und schritt leise die Treppen von Sakura gefolgt nach unten. Nach ihr ging Sai und dann Naruto. „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Er ist nicht weit von hier. Ich rieche ihn!" Naruto nickte, formte einige Fingerzeichen und sofort erschien ein leise grollender Kyuubi, der sich die Treppe runterschlich.

Der Rest der Gruppe bemerkte nichts von Narutos Handeln, konzentrierte sich mehr auf das, was vor ihnen lag. Immerhin hatten Kyuubi und Naruto dasselbe Chakra und somit war es keine Gefahr für sie. „Ich laufe vor und du folgst mir, dann ist das hier schnell zu Ende", flüsterte der Fuchs leise, bog bei der nächsten Abzweigung nach links ab und Naruto folgte ihm. Kyuubi spürte den Uchiha, roch ihn. Der Geruch war ihm bekannt und dennoch stoppte der Fuchs plötzlich und sah verwirrt auf eine Tür. „Da ist er, aber da ist noch wer." Ein Geruch, wo der Fuchs glaubte, dass dieser eigentlich nicht mehr existieren dürfte.

Wie da war noch jemand? Bitte nicht schon wieder, stöhnte Naruto gedanklich und erzitterte leicht. Er wollte nicht schon wieder einen Anblick haben, der ihm jahrelang hinterherhing. „Weißt du, wer es ist?", fragte Naruto mit aufgeregter Stimme. „Nicht wirklich, aber ich kenne den Geruch und dieser gehört jemandem, der eigentlich längst tot sein müsste." Naruto erstarrte. Kyuubi kannte die Gerüche sämtlicher Uchihas, auch den von Madara und einigen anderen. War er es etwa? Naruto begann zu zittern. Immerhin war Madara einer der stärksten Ninjas überhaupt und sehr gefährlich. „Was machen wir denn jetzt?" „Wir warten! Wenn ER es wirklich ist, dann sollten wir uns bedeckt halten." Naruto nickte stumm, ging langsam wieder rückwärts und auch Kyuubi sah es vor sich erst einmal zurückzuziehen. Madara war kein leichter Gegner. Und zusammen mit Sasuke war er noch stärker. Aber was zum Teufel wollte Madara mit Sasuke?

Nicht einen Ton hörte man aus dem Zimmer, was die beiden wohl taten? Langsam schritt Naruto zur Tür, hoffte wenigstens etwas zu hören, doch kein Ton. Leise grummelte der Blondschopf. Ein leises Knarren war nun zu hören und die Tür öffnete sich langsam. Sofort wich Naruto zurück und Sasuke trat aus dem Raum. Das linke Auge geschlossen, warf er nur einen kurzen Blick auf den Blonden. „Sie hat es also erfahren", hauchte der junge Uchiha leise, wich sofort zurück, da Kyuubi auf ihn zusprang. Sofort nahm der junge Uchiha Abstand von den beiden und Naruto folgte dem Fuchs. Kein Wort kam über Sasukes Lippen, er starrte einfach mit kühlem Blick auf den Blondschopf. Kyuubi, rümpfte die Nase und schüttelte sich. „Er war hier." Sofort sträubte sich das Fell vom Fuchs und knurrend sah er zu den jüngeren Uchiha. Er stank nach ihm, überall klebte der Geruch von ihm an ihm.

Typisch, Uchiha. Mehr als kalt und gefühllos konnten diese nicht gucken. Naruto sah schließlich irritiert auf Kyuubi. Warum sträubte sich sein Fell? Doch dieser Madara? Naruto wollte es lieber nicht wissen. „Kyuu ganz ruhig. Wir haben eine Mission, schon vergessen? Knurren kannst du später auch noch." "Tzeeee", fauchte dieser. „Der riecht wie nasser Hund, nur noch schlimmer." "Sagt der, der nach nasser Katze riecht", murrte Naruto. Kyuubi knurrte beleidigt, sprang dann aber auf Sasuke los und riss diesen zu Boden. „Erwischt", knurrte er leise und ließ die Zähne blecken. „Sabber ihn nicht noch an." „Danke, mir ist schon schlecht", fauchte Kyuubi zornig.

Ohne sich zu wehren, ließ sich Sasuke zu Boden reißen, kein Wort, keine Reaktion. Nichts mal ein Zucken wegen dem Schmerz. „Mach schon, fessle ihn", knurrte der Fuchs und Naruto tat das, was man ihm sagte. Sofort zog er eine Schriftrolle heraus, formte einige Fingerzeichen und um Sasuke bildeten sich Ketten. Sofort zogen diese sich zusammen und nun schien Sasuke doch eine Reaktion zu zeigen. Der Uchiha biss die Zähne zusammen und unterdrückte einen Schmerzenslaut. Leise knurrte Sasuke und schloss dann einfach seine Augen. „Das ging ja sehr schnell, vielleicht sind die Gerüchte über seine Kraft ja nur Märchen." Kyuubi ließ ab vom Uchiha und setzte sich neben Naruto. „Und nun? Zurück zu deinem Team oder willst du die Chance nutzen? Immerhin ist er jetzt wehrlos."

„Welche Chance?" Verwirrt sah Naruto Kyuubi an, doch dann klingelte es langsam. „Kyuu ich denke, das lasse ich lieber. Inzwischen bin ich darüber hinweg und hab auch keine Lust mehr einem Gespinst hinterherzujagen." „Darüber hinweg. So, so", grinste Kyuubi. „Sah aber vor wenigen Stunden noch ganz anders aus." „Lass es, ich mag nicht." „Dummkopf", knurrte Kyuubi nun. „Mir doch egal. Ich hab keine Lust auf weitere Enttäuschungen. Mir reichen die, die ich bisher hatte", grummelte Naruto, ehe er abfällig auf Sasuke sah.

Kyuubi zuckte nur mit den Schultern und verschwand wieder in Naruto. „Das war wirklich leicht", hörte der Blondschopf eine Stimme hinter sich. Mit roten Augen starrte Sasuke auf den Uzumaki und lächelte sogar über den Anblick, der sich ihm bot. Im Genjutsu gefangen, Naruto hatte es noch immer nicht gelernt. Sachte stupste der Uchiha gegen Narutos Stirn und der Blondschopf fiel einfach um. „Du bekommst alles mit, er wollte das so." Vorsichtig hob Sasuke den Blondschopf hoch und selbst Kyuubi konnte nichts mehr machen. Das war zu einfach, dachte er sich nur und drehte sich nochmal um. Kein Team, nichts, dabei hatte er gedacht, es würden mindestens noch Sakura und Kakashi hier sein. Dennoch er hatte noch den Auftrag Naruto von hier wegzubringen, nicht, dass er noch in Orochimarus Hände fiel. Ruhig schritt der Uchiha aus dem Raum, sah sich nochmal um und verließ über einen weiteren Geheimgang das Versteck. Ruhig schritt der junge Mann in den Wald, legte Naruto auf dem Boden ab und sah dann auf den Mann, der aus der Dunkelheit trat. Eine orange Spiral-Maske zierte sein Gesicht und sein Blick fiel sofort auf Naruto. „Das ging ja schnell." „Er hat es mir auch einfach gemacht." Ungläubig sah der Uchiha auf den Blonden und wie dessen Augen sich rot färbten. Jetzt erst reagiert er, ging es den Uchiha durch den Kopf, als er und der Andere sofort von Naruto zurückwichen. Ein lautes Brüllen war zu hören und schnaubend sah Naruto hoch zu Sasuke. „Warum so sauer?" Breit grinste Sasuke, stachelte Narutos Wut nur noch mehr an und wich schon dem ersten Schlag aus.

Eine blödere Frage konnte Sasuke nicht fragen? Naruto war so sauer, dass er Sasuke am liebsten den Hals umgedreht hätte. Aber Tsunade wollte ihn ja lebend. Dass er ihn auch immer provozieren musste. Aber Moment! Seit wann konnte Sasuke grinsen? Hatte er etwas verpasst? Egal warum er grinste, er passte Naruto nicht und machte ihn nur noch wütender. "Das geht dich nichts an, warum ich sauer bin", keifte er daher den Uchiha an, ehe sein Blick auf die Spiralfresse fiel. Was machte der schon wieder hier? Wollte er womöglich wieder Kyuubi? „Ihr kriegt Kyuubi nicht. Er gehört zu mir und ich lass nicht zu, dass ihr ihn für eure Zwecke missbraucht!"

„Unsere Zwecke? Es gibt da keinen Unterschied zu dir oder Konoha. Obwohl, wir verstecken unsere Absicht nicht", waren die Worte des Uchihas und auch Narutos Knurren beeindruckte ihn nicht. Naruto war kein Gegner für ihn, so leicht zu durchschauen und zu provozieren. Der Blondschopf dachte weder nach, noch achtete er auf etwas. Alleine wie leicht er ihn eben im Genjutsu gefangen hatte, war Beweis genug für ihn. Mit roten Augen fixierte der Uchiha den Jüngeren, wartete geduldig darauf, dass der Blondschopf auf ihn zu stürmte und das tat er auch bald. Brüllend rannte Naruto auf Sasuke zu und dieser schloss die Augen, öffnete sie wieder und Blut lief ihm die Wange herab. Noch bevor Naruto zuschlagen konnte, bildeten sich schwarze Flammen vor dem jungen Uchiha. Sofort wich Naruto zurück und Sasuke gesellte sich in der Zwischenzeit zu dem Maskenträger. „Lass uns gehen, wir bekommen gleich Besuch von zu vielen Personen und alle lassen sich nicht ausschalten." „Deine Tarnung ist aufgeflogen, er wird sauer sein." „Das Risiko nehme ich auf mich." Der Mann mit der Maske zuckte nur mit den Schultern, legte seine Hand auf Sasuke seine und zog ihn in einen Strudel. „Bekomme deinen Hass in den Griff, du Idiot", wandte sich der junge Uchiha noch an den Blondschopf und verschwand dann. „Das war wohl nichts", grummelte der Fuchs in Naruto und schnaufte verachten. „Aber der andere Kerl war schonmal nicht Madara, riecht aber genauso stark nach diesem Kerl."

Ich soll was? Naruto dachte sich verhört zu haben. Das konnte Sasuke nicht wirklich ernst gemeint haben? Oder doch? Naruto war sichtlich verwirrt, doch ehe er richtig reagieren konnten, waren die beiden auch schon verschwunden. Er reagierte erst wieder, als Kyuubi in ihm grollte. „Wenn es nicht Madara war, wer dann? Itachi wohl kaum." „Nein, Itachi war es auch nicht. Er hält sich zwar ab und an in Sasukes Nähe auf, aber so, dass er nicht entdeckt wird. So auch damals." „Wie bitte? Itachi war damals auch ..." Naruto brach ab, denn Sakura und Kakashi und dieser dämliche Sai kamen auf ihn zugerannt. "Geht es dir gut?", wollte Sakura sogleich und sah den Blonden besorgt an. Stumm nickte dieser, aber wirklich gut ging es ihm nicht wirklich. Ihm war schlecht, unsagbar schlecht. Lag wohl an dem Genjutsu.

„Wo warst du denn plötzlich auch?" Wütend sah Sakura auf ihren Freund, sonst hatte er immer im Team gearbeitet. Was sollte das alles nur, nicht nur, dass ihnen Sasuke entwischt war, sondern auch Naruto war keine große Hilfe gewesen. Besser wäre es gewesen, sie wäre mit Kakashi alleine gegangen, denn auch Sai war keine Hilfe. Sie wusste nicht warum, aber irgendwie traute sie dem Neuen nicht. „Wir sollten zurückgehen, bevor Orochimaru uns noch entdeckt", mischte sich auch Sai nun ein und Kakashi nickte nur als Antwort. Besser war es, den wie es nun schien, war Sasuke auch nur ein Spion gewesen für jemand anderes. „Lasst uns aufbrachen, das Genjutsu ist ja nun auch gelöst."

Wo er war? Sakura hatte gut Reden, sie war ja nicht in einem Genjutsu gefangen gewesen. „Ich sollte besser üben, was Genjutsus betrifft", murmelte Naruto daher leise. „Sasuke ist mit diesem Spiralheini verschwunden, aber Kyuu meint, dass es nicht Madara, sondern ein anderer Uchiha ist", erzählte er kurz seinem Team, ehe er an Kakashi vorbeiging und Sai einen giftigen Blick zuwarf. Dieser Blödmann nervte ganz gewaltig. Besonders sein dummes und falsch, aufgesetztes Lächeln. „Genjutsus kann man nicht entgehen. Man braucht dafür Übung und das geht auch nur mit jemand, der selbst Genjutsus beherrscht." „Ich kann mich nicht erinnern, dich gefragt zu haben", knurrte Naruto Sai an. „Ich wollte nur höflich sein", erwiderte dieser. „Spar es dir einfach und halt deine Klappe!", herrschte Naruto Sai nochmals an. „Schluss jetzt, es reicht!" Kakashi rollte genervt mit den Augen. „Sai hat ausnahmsweise recht. Ich hab zwar das Sharingan, aber Genjutsu beherrsche selbst ich nicht so gut, dass ich dir beibringen könnte, diesem zu widerstehen." „Toll, vielleicht sollte ich Itachi fragen." „Mach dich nicht lächerlich. Itachi würde dir den Gefallen ganz sicher nicht tun. Was hätte er denn davon?" Naruto murrte leise. „Leider hat Kakashi recht. Itachi hätte davon nur Nachteile", brummte nun auch Kyuubi ihn ihm.

„Ich unterbreche eure nette Unterhaltung nur ungern, aber wir sind noch im feindlichen Gebiet", schnaufte Sakura, nicht nur, dass ihr Team sich benahm wie Anfänger, auch würde sie nachher den Ärger mit Tsunade haben. „Das fällt euch aber früh auf." Sofort wich Sakura zurück und sah hoch in den Baum. Ein Mann mit einer orangen Maske in Form einer Spirale und ein Sharingan konnte sie erkennen, war das der Kerl. „Keine Panik, ist bin ohne böse Absicht hier, ich soll nur jemanden was ausrichten."

Kakashi wirbelte herum, als auch er die Person auf dem Baum erkannte. Wer zum Teufel war er, wenn nicht Madara und wem sollte er etwas ausrichten. „Sprich, wir haben nicht viel Zeit!", wies er daher den Maskenträger an. Sai lehnte sich gelangweilt an die Wand und besah sich stattdessen seine Füße. Was für ein Schwachkopf grummelte Naruto in Gedanken und ebenso war dieser Spiralheini einfach nur nervig und zeitaufwendig.

„Ich soll dir was ausrichten, Naruto." Neugierig sah der Maskenträger auf den Blondschopf und wie dessen Miene nun ernster wurde. „Eine Woche hast du Zeit, dann darfst du es nochmal versuchen ihn zu fangen oder zu töten, das überlässt er dir. Heute war er nur enttäuscht von dir." „Das ist doch eine Falle", grummelte Sakura darauf, doch als sie zu Naruto herübersah, nickte der Blondschopf. „Na gut, in sieben Tage, am letzten Platz eures Kampfes", sprach der fremde Mann und verschwand wieder in einem Strudel. „Sag mal bist du verrückt, das ist eine Falle", fauchte Sakura den Blondschopf an, doch dieser schien keinerlei Bedenken zu haben in eine Falle zu tapen. „Wir werden einfach mitgehen", begann Sai und wich nur knapp den Faustschlag von Naruto aus.

Naruto glaubte sich verhört zu haben. Was sprach dieser Schwachkopf da von sieben Tagen und töten? Naruto wollte etwas sagen, doch als er Sai hörte und was dieser sagte, knurrte er leise. „Du~huuuu kommst schon mal gar nicht mit! Das ist eine Sache zwischen Sasuke und mir!" „Schluss jetzt!" Kakashi zog Naruto unsanft am Kragen zurück und von Sai weg. „Ihr benehmt euch wie Kleinkinder. Nicht zum Aushalten!" Leise lachte es in den Gängen, Krähen flogen über ihren Köpfen hinweg und sammelten sich schließlich. Itachi. Er strich sich den Mantel glatt und sah nach oben zu Tobi. „Richte Sasuke doch bitte aus, dass Naruto kommen wird", erwiderte er gelassen und schritt auf diesen zu. Sofort wich Naruto zurück und zückte eins seiner Kunai. „Sachte, sachte, ich bin nicht hier, um zu kämpfen." „Ach und weswegen dann?" „Du wirst Hilfe brauchen. Besonders, weil du dich zu schnell in ein Genjutsu gefangen nehmen lässt." Itachi achtete nicht auf die anderen, aber dennoch auf Sai. „Ach du hier und dazu lebend? Wundert mich ja, dass Sasuke dir nicht den Hals umgedreht hat!"

„Und wer sagt jetzt, dass wir der Person trauen können, die dafür verantwortlich ist, dass wir in diese Situation stecken?" Itachi hatte die eigene Familie umgebracht und das war der Grund, warum Sasuke ging. Wenn sie nachdachte, war das die Ursache aller Probleme die sie hatten. „Weil ich der einzige bin, der euch helfen kann und auch meinen Bruder", waren Itachis Worte und entsetzt sah Sakura zu diesem auf. Bitte was, er wollte Naruto und Sasuke helfen, das konnte nicht gut gehen. „Wenn er den Kampf gewinnen will, musst du mir wohl vertrauen."

Kakashi sah etwas ungläubig Itachi an. Er wollte Naruto helfen? Warum? Um ihm nach einem gewonnenen Kampf an Akatzuki auszuliefern? Kakashi gefiel der Gedanke nicht und daher sprach er seine Bedenken laut aus. „Was hat Naruto davon? Klar er würde gewinnen, Sasuke, deinen eigenen Bruder womöglich noch töten und was dann? Lieferst du ihn dann deiner Organisation aus, oder wie muss ich das verstehen?" „Ich denke nicht, dass Naruto Sasuke töten wird oder es auch nur ansatzweise kann. Eher könnte er Sai umbringen, was auch nicht allzu schwer sein dürfte", erwiderte Itachi kalt und sah Sai dabei an. Itachi wusste von der Erpressung, ebenfalls was im Wald vorgefallen war und noch ein wichtiges Detail. Darüber schwieg er aber vorerst. „Warum sollte Naruto Sai töten?", mischte sich Sakura nun ein. „Das sollte Naruto lieber selber erzählen. Ich halte mich da vorerst raus."

Verwirrt sah Sakura auf Itachi, dann zu Naruto und dieser wendete den Blick ab. Das Gerücht war also doch wahr, das konnte doch nicht sein. Na ja, ihr war es egal, aber was hatte das nun mit Sai zu tun? „Naruto, willst du das wirklich machen?" Am Ende entschied der Blondschopf und auch wenn sie Bedenken hatte, so durfte sie nichts dagegen tun. „Also Naruto, wie entscheidest du dich?", grollte der Fuchs im Blondschopf und wartete ungeduldig auf eine Antwort. „Gegen Genjutsus bin auch ich machtlos und leider ist genau, dass die stärke des Uchihas. Wir könnten es nutzen und du könntest deine Antworten endlich mal bekommen."

Naruto kaute nervös auf seiner Unterlippe und hörte Kyuubi zu. Er hatte leider recht, ohne Itachi würde er den Kampf wohl nicht überleben. Aber ob Sasuke ihn wirklich töten würde? Vermutlich. Genau wusste er es aber nicht. „Okay, ich mache es", antwortete er knapp und entschlossen. Was hatte er schon zu verlieren und wenn es sich nicht ganz so dumm anstellen würde, würde er auch nicht mehr ganz so anfällig für Genjutsus sein. „Gut. Sei dir aber im Klaren, dass es nicht einfach wird. Du darfst unter keinen Umständen länger als fünf Sekunden in Sasukes Augen schauen. Schaffst du das?" „Ich versuch es." „Nein, nicht versuchen. Genau darauf wird er es anlegen und du darfst nicht widerstehen. Egal was er tut oder dir sagt!" Naruto nickte schwach.

Einmal nicht aufgepasst und du warst gefangen, er hatte es selbst schon festgestellt. Sasuke war stark geworden und das lag besonders an dem Training, das er hatte. Madara war der stärkste Uchiha gewesen und dessen Sharingan war unglaublich stark. Jedoch hatte es auch einen Nachteil, er als auch Sasuke würden erblinden irgendwann, es sei den einer hätte die Augen des anderen Bruder. „Sasukes Sharingan ist weit entwickelt, die schwarzen Flammen, die du eben gesehen hast, ist der Beweis. Sie brennen ewig und erlöschen auch nicht." Kühl waren Itachis Worte und langsam löste sich der Uchiha wieder in Raben auf. „Ihr solltet nun gehen und wir sehen uns später Naruto." Dann löste sich der Mann in Raben auf und ließ den Trupp alleine.

Sie erlöschten nicht? Das waren ja super Aussichten für Naruto, dachte sich Kakashi, ehe er sein Team mit einer Kopfbewegung aufforderte rasch zu verschwinden. Sie hatten hier nichts mehr zu tun, mussten zurück zur Hokage und dieser erklären, dass sie gescheitert waren. Natürlich war Tsunade alles andere als begeistert, als Team 7 ohne Sasuke zurückkehrte. „Das war meine Schuld", gab Naruto schließlich zu. „Ah und wie kommt es dazu?" „Ich hab nicht aufgepasst und war in einem Genjutsu gefangen", erklärte Naruto ehrlich. Tsunade seufzte kurz, doch als Kakashi erzählte, was auf Naruto in sieben Tagen zukäme, sah diese verwirrt drein. „Du wirst da nicht hingehen?" „Doch das werde ich ..." ‚NEIN!', unterbrach ihn die Hokage verärgert. „Das ist viel zu gefährlich und wir können auch Itachi nicht vertrauen! Wer sagt, dass er dir wirklich hilft? Am Ende steckt er mit Sasuke unter einer Decke." Kakashi räusperte sich kurz. „Du vergisst, dass Sasuke Itachi hasst. Wohl kaum hecken die beiden Pläne zusammen aus."

Ob das noch stimmte, daran zweifelte die Hokage. Immerhin arbeitete der kleine als auch der große Bruder in derselben Organisation. Und wenn die Gerüchte stimmten und jemand anderes verantwortlich war für den Tod der Uchihas, dann konnten die beiden auch zusammen arbeiten. „Auch wenn sie Feinde wären, ist es zu gefährlich, zumal warum will er erst in sieben Tagen einen Kampf und wozu? Das hätte er die ganze Zeit haben können, doch stattdessen war er verschwunden." Zudem war es so gewesen, dass Sasuke wie vom Erdboden verschluckt gewesen war. Kein anderes Mitglied von Akatsuki, wusste überhaupt wo Sasuke mal war. Der Hinweis, dass er gerade bei Orochimaru war, das war ihre Chance gewesen. „Und was erhoffst du dir von diesem Kampf?"

Was er sich erhoffte? Naruto sah Tsunade verwirrt an. „Ich erhoffe mir gar nichts. Ich kämpfe und bring es hinter mich. Im schlimmsten Fall stirbt eben einer." „Ja, und dieser eine wirst du sein", flüsterte Sai leise. „Hast du was gesagt?", fragte Sakura und sah Sai misstrauisch an. „Nein, nein", erwiderte er rasch, doch Kyuubi hatte es verstanden und grollte laut in Narutos Innerem. „Ich schließ demnach ab. Ich weiß selber, dass Sasuke nicht wieder nach Konoha kommt und ich weiß auch, dass er mich hasst. Hat er mehr als einmal und mehr als deutlich gezeigt", erwiderte er der Hokage. „Du wirst da nicht hingehen. Ich hab genug Menschen beerdigen müssen, die mir nahe standen", knurrte Tsunade. „Versprich mir, dass du nicht hingehst!" „Tut mir leid, aber das kann ich nicht", antwortete Naruto ehrlich, ehe er einfach aus dem Büro der Hokage verschwand.

 

 

„Naruto", rief ihm die Hokage nach, doch der Blondschopf reagierte nicht mehr. Genervt seufzte sie und hoffte im Innersten, dass Naruto nicht zum Kampf gehen würde. Aber er würde gehen und wieso, das verstand sie nicht. Da war doch etwas faul, immerhin war es eine Frist, die zum Training nicht reichen würde. Auch wenn Naruto gut war, so konnte er in sieben Tagen nicht lernen, das Sharingan zu bezwingen. Vielleicht ein Genjutsu lösen, aber das war es auch. „Sakura, ich brauche nachher mal deine Hilfe bei den Akten. Shizune ist leider noch unterwegs." Die Frau mit rosa Haar nickte, wusste sie doch genau, dass Tsunade nur Informationen von ihr wollte, wie die Mission genau abgelaufen war. „Kakashi, behalte Naruto bitte in Auge, nicht dass er plötzlich verschwindet oder getötet wird. Ich kann es nicht verhindern, dass die beiden miteinander kämpfen werden, aber ich will wenigstens verhindern, dass er stirbt."

„Natürlich", erwiderte Kakashi der Hokage. „Komm Sai, wir gehen. Lassen wir die zwei alleine und ihre Akten wälzen", forderte er seinen Schüler auf. Sai folgte Kakashi nach draußen. Kaum war er draußen, sah Kakashi ihn kühl an. „Ich weiß zwar nicht, worauf Itachi vorhin anspielte, aber ich komm schon noch dahinter." Damit wandte sich Kakashi ab, zog ein Buch aus seiner Tasche und begann zu lesen. Kurz drehte er sich nochmals um. „Auch wenn ich auf Naruto aufpasse, dich habe ich ebenfalls im Auge!"

Nur ein sanftes Lächeln war Sais Antwort und er selbst verließ den Hokageturm. Erst musste selber noch zu jemanden und Bericht erstatten. Aber es würde seinen Meister freuen, dass alles nach Plan verläuft. Ruhig ging Sai seines Weges, bemerkte nicht einmal, dass er von jemanden beobachtet wird. Der Mann zog sich zurück und wandte sich seinem eigentlichen Ziel zu, und zwar Naruto. Diesen fand er auch sehr schnell, hatte sich der Fuchsgeistträger auf einen alten und abgeschiedenen Trainingsplatz zurückgezogen. „Du bist unvorsichtig", ermahnte ihn der Mann und trat näher auf den Blondschopf zu. „Du solltest deine Gedanken mal ordnen, sonst wirst du den Kampf verlieren."

Erschrocken, dass plötzlich jemand hinter ihm war und sprach, zuckte Naruto in sich zusammen. „Welche Gedanken soll ich ordnen? Meine Mordgedanken oder die, die von Hass geprägt sind? Ach nein, vielleicht sollte ich Kyuubis Gedanken ordnen." „Wieso denn meine?", knurrte dieser. „Weil du dich komisch benimmst. Deswegen", murrte Naruto leise. Kyuubi kratzte sich an den Ohren. „Ich reagiere nur wie du. Ich mag diesen Sai nicht, aber ich zeig es nicht offen. Du dagegen schon." „Ach, sei still!", fauchte Naruto, ehe er sich dem anderen zuwandte. „Was willst du?"

„Dich auf den Kampf mit meinem Bruder vorbereiten. Und versuche erst gar nicht etwas zu verstecken, auch ohne das Sharingan kann man deine Gefühle derzeit erkennen. Du bist ohne, dass er mit dir gerechnet hat, sofort in seinen Genjutsu gefangen gewesen. Das liegt zum einen daran, dass er mittlerweile sehr gut darin, vielleicht sogar schon besser als ich", führte Itachi auf und sah ruhig zu Naruto herüber, diesen schien der Gedanke aber eher nervös zu machen. Wenn Sasuke seinen Bruder übertrifft, dann waren sieben Tage viel zu kurz. „Aber auch dein Hass hat dich blind gemacht. Du hast geglaubt, ihn mit nur einem Schlag besiegt zu haben und es war nur eine Falle gewesen." Ein leises Schnaufen ertönte, doch den Uchiha störte das nicht. Er hatte weder Angst, noch beeindruckte ihn der Blondschopf. „Er hatte recht, als er sagte, dein Hass musst du kontrollieren können." Naruto wollte schon eine pampige Antwort geben, doch Itachi unterbrach ihn sofort. „Ich weiß, warum du so wütend bist, ich kenne das Geheimnis und auch das von Sasuke. Aber dennoch muss ich dich enttäuschen, die Wahrheit wird er dir nie sagen."

Itachi wusste es? „Hab ich dir doch gesagt, dass Itachi im Wald war", kicherte Kyuubi leise. Naruto war das mehr als nur peinlich und er fühlte sich irgendwie ertappt. Konnte es eigentlich noch schlimmer für ihn kommen? Ja, denn immerhin wusste Itachi, was los war und er kannte wohl auch sein Geheimnis. Dass Sasuke allerdings eines hatte, verwunderte Naruto dann doch. Der ach so kühle Sasuke hatte also ein Geheimnis. Nur welches? Naruto kam nicht drauf. „Mir egal, was die Wahrheit ist. Das ist seine und nicht meine Sache", knötterte er daher leise und wandte sich ab.

„Das ist deine Entscheidung." Weiter ging Itachi auf die Sache gar nicht ein. Es würde sich ohnehin in wenigen Tagen entscheiden, aber ob Madara bei dem Kampf auch fern bleiben würde, das glaubte er nicht. „Du hast bei diesem Kampf den Nachteil, dass Sasuke wohl mehr über dein Können weiß als du über seins. Immerhin hat man dich die ganze Zeit beobachtet." Der Uchiha ging einige Schritte und sah sich kurz um. Doch jetzt schien dies nicht der Fall zu sein. Komisch, den er glaubte eben Zetsu gesehen zu haben. Vielleicht hat man ihn auch zurück geordert. „Viel Zeit bleibt uns nicht, also fangen wir besser mal an."

Man hatte ihn beobachtet? So langsam wurde es Naruto zu bunt. Das wurde immer besser. Am besten häng ich mich gleich auf, murrte er in Gedanken. Weiter denken konnte er jedoch nicht, denn Itachi wollte scheinbar mit dem ohnehin sinnlosen Training anfangen. „Schön, fangen wir an, auch wenn es rein gar nichts bringt", erwiderte Naruto seine ehrlichen Bedenken, ehe er sich in Position stellte und abwartete. Bei Itachi war es schwieriger, nicht nur, dass es seine Augen waren, nein, er trug auch einen Ring. Und wenn man dies vergaß, wäre man ebenso in einem Genjutsu gefangen. Seine Chancen standen demnach bei null, auch wenn er von dem Ring wusste.

Sofort zerfiel Itachi vor Narutos Augen und Krähen erhoben sich in die Lüfte. „Du solltest aufpassen", hörte der Blonde eine bekannte Stimme und vor ihm stand der jüngere Uchiha nun. „Das ist doch ein Genjutsu, oder?" Kyuubi hob die Nase, vom Geruch her, konnte er zwischen den echten Sasuke und wenn dies eine Täuschung war nicht unterscheiden. „Was ist los, du Schwächling, selbst Sakura ist nun eine größere Herausforderung als du. Oder hast du noch immer Liebeskummer." Gehässig grinste Sasuke und sofort stürmte Naruto auf den Jungen mit wütendem Geschrei zu. „So wird das nichts." Sachte stupste Itachi Narutos Stirn an und verwirrt sah ihn dieser an. „Vielleicht sollten wir es mit etwas anderem versuchen. Wenn du ein Genjutsu nicht von alleine lösen kannst, dann muss es Kyuubi tun." „Ich? Was soll ich denn machen?" Schnaufend legte sich Kyuubi in Naruto ab, er selbst konnte doch auch nicht erkennen, wenn sie im Genjutsu waren. „Genjutsus kann man durch die Zufuhr einer anderen Person ihr Chakra lösen. Also sobald du im Genjutsu bist, muss Kyuubi dir nur einen Chakrastoß geben, der sich von euren normalen unterscheidet."

Naruto verstand nur Bahnhof von dem, was Itachi da sagte. „Ich sag ja, ich bin ein hoffnungsloser Fall", nuschelte er enttäuscht. „Hey, hier wird nicht Trübsal geblasen. Du wirst das lernen und ich ebenso." „Selbst wenn ich es lerne ..." „Willst du aufgeben. Einfach so?" Kyuubi knurrte gereizt bei den Worten und schwang wütend mit seinen Schwänzen. „Ich weiß nicht, mir wird das alles zu viel. Tut mir leid, Kyuu." Fassungslos schüttelte der Fuchsgeist den Kopf über Naruto. Scheinbar hatte sich Naruto in den letzten Jahren wirklich sehr verändert und er bemerkte es erst jetzt. „Ich glaub, du verschwendest deine Zeit", wandte sich Naruto nun an Itachi. „Du bist echt schwach. Du kannst zwar deinen Fuchsgeist kontrollieren, aber sonst hast du echt nichts drauf!" „Du~uuuu!" Sai stand falsch grinsend hinter dem Baum und trat langsam hervor. „Ich seh dich schon sterbend am Boden liegen. Arme Sakura, sie wird weinen." „Bastard", zischte Naruto leise. Sai lachte, doch im nächsten Moment flog eines von Narutos Kunai und verfehlte ihn nur knapp. „Übertreib es nicht!", warnte er ihn, ehe er seine Waffe aus dem Baumstamm zog.

„Du hast keine Chance gegen ihn." Wieder sah Sai lächelnd auf den Blondschopf und Naruto wollte schon auf ihn losgehen, doch Itachi hielt ihn ab. „Lass gut sein, konzentriere dich lieber auf den anderen Kampf." Mahnend sah der Uchiha auf den Jüngeren, doch dieser riss sich knurrend los. „Kein Wunder, dass Sasuke gegangen ist ..." Doch bevor Sai noch ein Wort sagen konnte, hatte ihn Itachi am Kragen gepackt. „Ich habe noch gute Laune, deswegen solltest du gehen. Und jemand wie du, der weiß nichts über meinen Bruder." Langsam ließ Itachi Sai los und dieser wich zurück.

Sai wusste, warum Sasuke gegangen war? Fassungslos starrte er erst Itachi an und dann Sai. Klar, Sai war komisch, aber dass ausgerechnet er mehr wusste, wurmte Naruto ganz gewaltig. „Ich mag den Kerl nicht", knurrte Kyuubi innerlich. „Ich auch nicht", grummelte Naruto zornig und sah angespannt zu beiden herüber. „Ich gehe, aber ich komm wieder. Du kannst nicht immer da sein, Nuke-nin", erwiderte Sai Itachi, spuckte ihm verächtlich vor die Füße und ging gemächlich seinem Gang. „Ich reiß den Vogel in Stücke!", brüllte Kyuubi verärgert. „Kyuu beruhig dich. Er ist leider in meinem Team und wird es wohl auch bleiben." Grummelnd und immer noch erregt, legte sich der Fuchsgeist wieder ab und schloss die Augen.

Stimmt, er war nicht immer da, aber Sai konnte Naruto auch nichts tun, ohne dass er dafür die Konsequenz zu spüren bekam. „Außer dass er dir auf die Nerven geht, wird er dir nichts tun." „Wieso bist du dir da so sicher?" Knurrend erhob sich Kyuubi wieder. „Er weiß was, du weißt was, nur wir nicht." „Dafür kann ich nichts, ich selbst kann es Naruto nicht erzählen." „Also müssen wir die Antwort von dem Kleinen selber holen, und zwar mit Gewalt." „Nun ja, das kann er nicht." Itachi gab es nur ungern zu, aber Sasuke würde nicht reden, auch wenn Kyuubi ihn in Stücke reißen würde, würde es nicht helfen. „Warum?" „Ein Bannmal verhindert es, dass er Informationen herausgibt, die mit Madara zu tun haben."

Kyuubi grummelte seufzend auf. Also waren die Gerüchte um Madara wahr. Er lebte und irgendetwas plante dieser und Sasuke wusste das. „Du weißt schon, dass Sai ein Anbu war und unter Danzous Fittiche steht? Beiden ist nicht zu trauen, aber solange die Hokage große Stücke auf ihn hält, ist auch er eine Gefahr", zischte er leise. „Was redet ihr denn da?" Naruto schüttelte sich und versuchte Kyuubi zur Ordnung zu rufen. „Ich denke nur laut", log dieser frech. „Aja, hörte sich an, als würdest du mit jemand reden", erwiderte Naruto misstrauisch. „Ich doch nicht." Unterstreichend grinste Kyuubi breit. „Warum glaub ich dir das nicht?", knurrte Naruto gereizt. Kyuubi seufzte und legte sich wieder ab. „Naruto bitte, auch ich hab ab und an Geheimnisse, die besser nicht ausgesprochen werden sollten. Jedenfalls nicht, solange, bis Beweise auf dem Tisch liegen."

„Madara lebt und leider will er Rache an Konoha. Dafür versammelt er genug starke Ninja um sich, um es zu zerstören. Sasuke und auch ich gehören dazu, nur der Unterschied zu meinem Bruder ist, ich besitze kein Interesse daran, das Dorf zu vernichten", erklärte der Uchiha ruhig und nun war Naruto noch mehr verwirrt. Wieso wussten alle etwas und nur er nichts?

Madara wollte Konoha vernichten? Warum? Was hatte ein ganzes Dorf bitte getan, dass dieser Madara so einen Gräuel verspürte. Aber hey, immerhin macht Itachi nicht mit; lachte er freudlos in Gedanken. „Sasuke will Konoha vernichten? Super, leben ja nur an die 5000 Leute dort. Mich und sein altes Team eingeschlossen", grummelte er weiter. Tsunade würde das sicherlich nicht gefallen und sie musste davon erfahren. Andernfalls wäre Konoha wirklich verloren.

„Ich weiß es nicht genau. Aber ich denke, dass er Rache für den Mord am Clan will. Mein Bruder meidet mich stark und auch Madara lässt mich nicht zu ihm. Ich hab ihn in den Jahren nur zwei Mal gesehen. Auch im Versteck von Orochimaru habe ich ihn nicht zu Gesicht bekommen", sprach der Uchiha ruhig und seufzte. Naruto sah ihn schon mit verwirrten Blick an und er konnte sich denken weswegen. „Er will keine Rache an mir ausüben, auch wenn ich den Clan getötet habe. Es gibt Dinge im Konoha, wo es besser gewesen wäre, das Dorf hätte nie existiert."

Sasuke wollte Rache an Konoha für Itachis Mord am Clan? Was waren das denn für Informationen? Diese waren Naruto neu, immerhin wusste er nur, dass Sasuke Rache an Itachi wollte und an Danzou. Alles andere überraschte ihn und ebenso, dass es besser wäre, dass Konoha niemals existieren würde. Naruto musste schlucken, denn immerhin mochte er Konoha und ebenso manche Menschen, die dort wohnten.

„Machen wir weiter?" Skeptisch betrachte sich Itachi den Blondschopf, verstand nicht, was sein Bruder nur immer mit diesem hatte. Er wirkte nicht stark, oder aber wirklich schlau. Auch war ihn der andere zu überdreht und schien selbst mit sich nicht im Einklang zu sein. „Sag Naruto, wieso willst du zu diesem Kampf? Du wirkst nicht so, als ob du Angst um dein Leben hättest, oder dass es dir um das Kämpfen ginge."

Warum er zum Kampf wollte? Von wollen war nicht die Rede, eher wohl von einem Müssen. „Ich hab eigentlich so rein gar keine Lust, echt jetzt", grummelte Naruto und verstand ohnehin nicht wirklich, was das überhaupt von Sasuke sollte.

„Warum gehst du dann hin?" Weswegen sein Bruder diesen Kampf wollte, das konnte er sich noch denken, bei Naruto hatte er gedacht, dass dieser Antworten wollte. War ihm Sasuke nun so egal geworden oder hatte ihn diese Sache so sehr verletzt, dass er es nicht mehr ertrug. Vielleicht sollte er ihn die Wahrheit sagen, aber ob er ihm das glauben würde?

Warum? Eine gute Frage. Warum wollte er hin? Eigentlich wollte er das gar nicht. Zumal da immerhin noch etwas war. Aber das war Vergangenheit und interessierte ihn nicht mehr. „Was weiß ich denn?" Naruto zuckte mit den Schultern und seufzte genervt auf. „Vielleicht, weil ich ihm einfach in seine blöde Fresse schlagen will."

„Das ist der Grund?" Skeptisch sah ihn der Uchiha an und so ganz glaubte er ihm nicht. „Dann können wir weiter machen" Sofort aktivierte er sein Sharingan, Itachi löste sich langsam auf und sein Bruder stand vor ihm. Naruto sollte wissen, dass Sasuke ein Trugbild war und dennoch wirkte er wie echt. Langsam trat die Illusion auf den Blondschopf zu, stand direkt vor ihm.

Wieso denn weitermachen? Hatte Naruto irgendwas davon gesagt? Doch bevor er anfangen konnte zu meckern, war Itachi plötzlich Sasuke und das so plötzlich, dass er erschrocken einen Satz nach hinten machte. Wie fies war das denn bitte? Grummelnd sammelte sich Naruto wieder und versuchte sich unbeeindruckt zu geben.

„Was hast du denn?", ertönte die Stimme von Sasuke und trat wieder näher auf Naruto zu. Er war nicht echt, nur ein Trugbild, weiter nichts. Dennoch bewegte es sich wie er, sprach wie er und roch wie er. Itachi wusste, wie er jemanden täuschen musste, obwohl er angeblich seinen Bruder kaum kannte. „Naruto", hauchte die Illusion leise und streckte die Hand nach Naruto aus.

Hatte Itachi nicht gesagt, er solle ihm auf gar keinen Fall in die Augen gucken, egal was Sasuke auch anstellen mochte? Naruto hatte zwar kaum zugehört, aber das hatte er deutlich gehört und daher blickte er das Trugbild Sasukes auch nicht an. „Netter Versuch, aber das zieht bei mir nicht", sprach Naruto mit fester Stimme und grinste frech.

Das würde nicht helfen, Naruto war schon im Gen-Jutsu gefangen und somit war das keine gute Idee. Langsam trat das Trugbild auf den Jungen zu und hob vorsichtig sein Kinn an. Itachi erkannte, dass Naruto die Augen zukniff und stark zitterte. Es hatte keinen Sinn, Naruto wollte sich gar nicht wehren. „Idiot." Langsam löste sich der Uchiha wieder auf und erhielt seine alte Gestalt wieder. „Du sagst, du willst gewinnen, doch du gibst dir weder Mühe, noch habe ich den Eindruck, dass du gewinnen willst." Mahnend sah ihn der Ältere an und seufzte leise. Wenn er sein Gefühlschaos nicht in den Griff bekam, dann hatte das alles keinen Sinn. „Sei froh, dass Sasuke nicht gegen dich kämpfen will."

Wie kam Itachi darauf, dass Sasuke nicht gegen ihn kämpfen wollte? Und überhaupt, was sollten diese Vorwürfe? Naruto gab sich sehr wohl Mühe, doch scheinbar hatte er nicht gemerkt, dass er schon vor der Verwandlung im Jutsu gefangen war. „Wieso sollte er nicht kämpfen wollen? Er hat es ja wohl laut und deutlich gesagt, echt jetzt!" Naruto plusterte beleidigt die Wangen auf und setzte sich im Schneidersitz auf den Boden. Wenn er gar nicht kämpfen wollte, wofür machte er das überhaupt? Das ergab null Sinn in seinen Augen.

„Wärst du gekommen, wenn er gesagt hätte, er will reden?" Bei einen Kampf würde niemands verdacht schöpfen, doch bei einen Gespräch? Sasuke war ein Verbrecher und somit erwarte man das er Naruto töten wollte. Itachi wusste zwar die Wahrheit, jedenfalls glaubte er es. Weswegen Sasuke Madara folgt, das wusste er nicht wirklich genau, man hatte ihm nur gesagt, dass sein Bruder nun für sie arbeitet als Spion bei Orochimaru, da auf Kabuto kein Verlass war.

 

Reden wollte der? Was waren das denn für neue Seite und vor allem über was wollte Sasuke reden? Über das Wetter? Den neusten Klatsch oder doch eher, wen er noch alles flachgelegt hatte? Darauf konnte Naruto nun wirklich verzichten. „Warum sollte ich noch irgendetwas mit dem reden? Wozu? Interessiert mich alles nicht mehr, was der reden will. Ich hab damit abgeschlossen und will einfach meine Ruhe!"

„Wenn du mit ihm abgeschlossen hast, warum sträubst du dich so sehr. Warum reagierst du so auf ihn, wenn es dir egal ist?" Egal was Naruto sagte, er hatte es nicht vergessen und er wollte es nicht vergessen. Der Blondschopf kämpfte mit sich selber und war somit ein Angriffsziel für alle. „Er hat recht", grollte der Fuchs in Naruto und kicherte leise.

Was mischte sich Kyuubi jetzt wieder ein? Konnte dieser übergroße Plüschfussel auch mal still sein? Wohl kaum, denn immer, wenn es scheinbar lustig für ihn wurde, meldete er sich. „Was sollen diese scheiß Fragen jetzt? Muss ich die jetzt beantworten?" Naruto sah es gar nicht ein, näher darauf einzugehen. Immerhin war das seine und nicht Itachis Sache.

„Weil du mit dir selber ins Reine kommen musst, sonst wirst du bald nicht mehr lange leben. Akatsuki sucht dich und auch einige aus Konoha hätte dich lieber in Ketten als frei." Leise seufzte der Uchiha, es frustete ihn langsam. An Sasuke kam er nicht heran und bei Naruto machte er auch keinen Fortschritt. Er wollte seinen Bruder gerne helfen, doch es klappt nur, wenn Naruto mitmachte.

In Ketten? Er war doch kein Tier und er tat keinem etwas in Konoha! Sollte das der Dank sein, dass er bisher immer geholfen hatte? Nun ja, Sai war etwas komisch, aber den hasste er ohnehin. „Ah schön, also hatte Kakashi wohl doch recht", murrte Naruto leise und wich einen Schritt zurück. Itachi war immerhin auch einer von denen und man konnte diesem nicht trauen.

„Wollte ich dich fangen, dann hätte ich das längst getan." Itachi hatte nicht nur einmal die Chance dazu gehabt, aber Naruto vertraute ihm nicht und das berechtigterweise. „Weißt du, ich bin genau wie Sasuke ein Spion, nur dass ich auf der Seite des Dorfes stehe." Jetzt jedenfalls noch, denn dieses Mal würde er seinen Bruder nicht im Stich lassen, wenn er sich entscheiden müsste.

Ein Spion, hört, hört und das sollte er Itachi jetzt mal eben abkaufen. Nein, so dumm war Naruto nicht und noch immer sah er ihn misstrauisch an. „Wenn du ein Spion bist, bin ich Mutter Natur, echt jetzt!" Naruto schüttelte den Kopf über den Uchiha. „Das Dorf hat dich genauso verraten, wie Sasuke es verraten hat. Und daher glaub ich dir kein Wort!" Wäre ja auch noch schöner, wenn es stimmen würde. Dann hätte Ba-chan ihn die ganze Zeit angelogen und das wäre nicht sehr nett.

„Wer redet davon, dass es freiwillig war? Wann ist Sasuke gegangen, kurz nachdem er mich gesehen hatte. Jedoch war noch, wer anderes da und hat ihn ein Angebot gemacht", erklärte Itachi ruhig und ein Knurren drang an sein Ohr. Er musste nicht mal den Namen erwähnen und der Fuchs wusste sofort, wen er meinte. „Ich kann auch einfach gehen und dich deinem Schicksal überlassen, das scheint dir lieber zu sein."

Ein Anderer? Wahrscheinlich Madara, so wie Kyuubi gerade reagierte. „Und wenn schon, er ist gegangen und hat Konoha und sein Team im Stich gelassen! Wenn das jeder machen würde, nur weil er ein Angebot bekommt, dann wäre Konoha vermutlich nur noch von alten Leuten belagert", schnaufte Naruto zur Antwort.

Leise lachte Itachi und schüttelte den Kopf, es war egal was er sagte, Naruto hatte sich in seinen Hass verrannt. „Warum er dich nicht getötet hatte, er hatte die Chance dazu gehabt", sprach der Uchiha ruhig und löste sich langsam auf. Naruto stand nun alleine da und auch Kyuubi knurrte noch leise. „Ich will hoffen, dass Madara nicht dabei ist."

Zum Glück war Itachi endlich weg, denn noch länger hatte Naruto dessen Geschwätz nicht ertragen. Er seufzte einmal auf und lauschte Kyuubis Worten. „Was soll Madara denn dabei? Den interessiert das ganz sicher nicht. Immerhin ist das eine Sache zwischen Sasuke und mir", murmelte Naruto leise und nachdenklich.

„Zwischen euch ja, aber Sasuke steht unter Dauerbeobachtung, wenn es dir nicht aufgefallen ist. Kannst du dich noch an diesen Pflanzenmenschen erinnern? So eine Art Keim von diesem steckt in seinem Körper, sogar mehrere", knurrte der Fuchs und legte sich in Naruto seinen inneren wieder ab. „Madara traut niemanden und selbst Sasuke ist da keine Ausnahme. Es wundert mich aber dennoch."

Naruto erinnerte sich. Ja, diese übergroße Fliegenfalle war ihm noch sehr gut im Gedächtnis und wie schnell dieser aus dem Nichts auftauchen konnte. Und von so einem hatte Sasuke einen Keim in sich? Gruselige Vorstellung und es schüttelte ihn. „Wenn ich Madara wäre, würde ich mir selber nicht vertrauen. Der Kerl ist echt ekelhaft und nervig und dabei kenne ich den nicht einmal."

„Tja, ich kenne ihn auch nur als Monster, dennoch soll er mal ein guter Kerl gewesen sein." Woran Kyuubi zweifelte, er hatte noch nie einen Uchiha gesehen, der nicht irgendwas im Schulde führt. „Hey, was hältst du davon, wenn wir Sasuke überraschen? Er wird bestimmt schon jetzt in der Nähe sein und sich vorbereiten."

Sasuke überraschen? Naruto überlegte kurz und biss sich auf die Unterlippe. „Klar, überraschen wir ihn", erwiderte er ironisch und schüttelte den Kopf. „Eher friert die Hölle zu."

„Wovor hast du Angst? Jetzt wird er alleine sein und somit kann sich keiner in den Kampf einmischen." Kyuubi wollte kämpfen und er er wollte Antworten von dem jungen Uchiha. „Zumal wenn du ihn fängst, Sai damit einen auswischen kannst."

Was fing Kyuubi jetzt wieder mit Sai an? Musste er diesen blöden Fatzken erwähnen? „Erinnere mich bloß nicht an den", knurrte Naruto und setzte sich in Bewegung. „Also schön, überraschen wir den Eisklotz."

Zufrieden grinste der Fuchs und kam in kleinerer Form aus Naruto heraus. „Ich freue mich schon ihn zu beißen, aber keine Angst, höchstens in den Hintern. Das andere Ding ist dir", grinste der Fuchs und tapste vor Naruto her. Sie waren nicht weit von dem Platz entfernt, den Sasuke ausgesucht hatte und niemand wusste, dass sie dort waren, auch der Uchiha nicht.

Das andere Ding? Also manchmal war Kyuubi echt unmöglich, besonders, wenn er draußen an der frischen Luft war. Die bekam ihm anscheinend nicht so wirklich. „Danke, aber ich kann verzichten", erwiderte Naruto daher und folgte dem kleinen Fuchs.

„Klang letzte Nacht aber nicht danach. Du hast so wüst geträumt und seinen Namen gestöhnt." Kyuubi rannte etwas nach vorne, damit Naruto nicht nach ihm schlug, aber egal wie sehr der Blondschopf es auch abstritt, der Uchiha bedeutet ihm noch immer viel. Neugierig hob der Fuchs die Nase hoch, er konnte Sasuke schon riechen und dieser war alleine, kein Madara oder sonst wer war in der Nähe.

So langsam reichte es Naruto. Kyuubi war ihm eindeutig zu frech und er versuchte diesen zu erwischen. Kläglich scheiterte er jedoch, war der kleine Fuchs doch zu schnell. Murrend tappte Naruto Kyuubi hinterher und ließ es schließlich sein, ihm die Ohren langziehen zu wollen.

„Er ist in der Nähe", hauchte der Fuchs leise und führte Naruto runter ins Tal. Neugierig sah sich Kyuubi um, doch hier verlor sich die Spur und er roch nichts mehr von Sasuke. „Hier irgendwo ist er, pass also gut auf."

Irgendwo und nirgendwo. Sasuke konnte überall sein. In den Bäumen, in den Hecken, im Gebüsch ... Kurz schüttelte es Naruto und er sah kurzzeitig wieder diese Bilder. Auch das noch schoss es ihm durch den Kopf und rasch verwarf er diese Bilder.

„Was ist los?" Verwirrt sah der Fuchs auf Naruto, erstarrte aber dann und rührte sich nicht mehr. Sofort drehte sich Naruto um und rote Augen fixierten den Blondschopf. Kalt sah ihn der junge Uchiha an, sagte aber nichts. Er wirkte nicht mal überrascht, dass Naruto hier war, fast so, als hätte er damit gerechnet. Wütend sah ihn der Blondschopf an und zum ersten Mal änderte sich seine Mimik. Er sah traurig auf den Blondschopf, er wusste, warum er ihn so sehr hasste. Er hatte es zwar nicht gemerkt, aber Sai hatte ihm dies immer und immer wieder erzählt. „Naruto", hauchte er leise, blieb aber auf Abstand und Naruto schien es ihm gleichzutun.

Sasuke konnte traurig gucken, doch warum blickte er ihn so an? Was sollte das? Naruto verwunderte dieser Blick, denn er war ungewohnt. Und dennoch blieb er auf Abstand und sah Sasuke schweigend an. Was sollte er ihm auch sagen? Er hatte ihm irgendwie nichts zu sagen.

Langsam trat Sasuke auf den Blondschopf zu, es war wie in der Illusion, doch dieses Mal war er echt. Vorsichtig legte er seine Hand auf die Wange des Jüngeren und etwas Warmes lief an seiner Hand entlang. Tränen, Naruto weinte seinetwegen und das zurecht. Es tat dem Uchiha leid, doch er konnte nichts sagen, es ging nicht. Madara war, was seine Sicherheit betraf, sehr pingelig gewesen und alles, was mit ihm zu tun hatte, konnte er nicht erzählen, genauso wie diese Nacht. Ungeachtet, bewegte sich Kyuubi wieder und schüttelte sich. Knurrend ging er auf Sasuke zu und Naruto nahm wieder Abstand zu ihm.

Naruto wich nicht zurück, als Sasuke sich näherte und ihm eine Hand auf die Wange legte. Zwar war es ungewohnt, aber er sagte nichts, sondern ihm liefen einfach die Tränen. ER konnte irgendwie nichts dagegen machen, denn er war maßlos von Sasuke enttäuscht. Ebenfalls verletzt und das alles kam jetzt wieder hoch. Erst als Kyuubi zu knurren begann, blickte Naruto auf diesen und bemerkte, dass Sasuke wieder Abstand genommen hatte. Was hatte Kyuubi jetzt wieder? Spürte er etwas oder lag ein weiterer Geruch in der Luft?

Noch immer knurrte der Fuchs und Sasuke schien wenig beeindruckt von einem eingelaufenen Fuchs zu sein. Doch das Tier gehörte nun mal zu Naruto und das musste er akzeptieren. Langsam beruhigte sich Kyuubi wieder und sah Sasuke verachtend an, er roch nach Madara und diesen hasste der Fuchs. „Wo ist der andere?", knurrte er wieder und Sasuke antwortete nicht. Leise lachte das Tier und sah zu Naruto herauf. „Scheint so, dass ihm Madara die Zunge herausgeschnitten hat". Verärgert brummte der Uchiha und streckte demonstrativ die Zunge heraus. Deutlich sah man das Bannmal und Kyuubi schüttelte sich. „Siehst du, das Bannmal verhindert, dass er Informationen Preis gibt. Aber wegen dieses Tages solltest du ihn dennoch fragen können."

Ein Bannmal also. Ziemlich gerissen und passte zu einem Uchiha. Naruto sah streng auf Kyuubi, als dieser erneut anfing von genau diesem Tag an, zu reden. „Ich will darüber nichts wissen und das solltest du langsam wissen. Ich will diesen Mist endlich aus meinem Kopf kriegen und nicht ständig damit konfrontiert werden", knurrte Naruto leise und sah Kyuubi erzürnt an.

Dieser Tag, ging es Sasuke durch den Kopf und dennoch konnte er nichts dazu sagen. Er war zwar nicht stumm, aber auch das fiel unter das Bannmal da es Madara betraf. Langsam schritt Sasuke wieder auf Naruto zu und verärgert sah ihn dieser an. Er wich wieder zurück und neugierig sah Kyuubi dem Treiben zu. Doch dann reichte es dem Fuchs und er schubst Naruto zu Sasuke. Sofort zuckte der Uchiha zusammen, sie beide hatten damit nicht gerechnet. Naruto hielt sich aus Reflex an ihm fest und er schloss ihn auch aus diesem Grund in die Arme. Es war ein Versehen und sein Körper hatte einfach reagiert. Einen Moment blieben sie so stehen und Sasuke spürte Naruto seine Wärme und auch, dass er sich an seiner Kleidung einkrallte. Sein Herz schmerzte und Naruto schien es nicht anders zu gehen.

Naruto wollte sich zum Gehen abwenden, doch Kyuubi war schneller und schubste ihn so geschickt, dass er gegen Sasuke prallte und sich an diesem festhielt. Ziemlich gerissen von dem kleinen Fuchs und dennoch sagte Naruto nichts dazu. Stattdessen grummelte er, als er die Arme Sasukes um seinen Körper herum spürte und dennoch riss er sich nicht los. Er konnte nicht, selbst wenn er gewollt hätte. Irgendetwas blockierte sein Handeln und genervt seufzte Naruto auf. Nicht wegen Sasuke selber, sondern wegen der Gefühle, die sich langsam wieder einschlichen. Naruto zitterte leicht, seine Arme hoben sich automatisch und legten sich um Sasuke. Dann vergrub er sein Gesicht an dessen Brust und erneut kamen ihm die Tränen.

„Naruto", hauchte der junge Uchiha leise, streichelte sanft über den Rücken des Anderen. Er wollte etwas sagen, doch außer seinem Namen konnte er nichts hervorbringen. Der Blondschopf vergrub sein Gesicht an seiner Brust und vorsichtig schob er ihn von sich, sah ihn lächelnd an. Langsam legte er beide Hände an Narutos Wangen und hob seinen Kopf leicht. Es war zu früh, aber anders konnte er es nicht zeigen. Sanft legte er die Lippen auf die des Anderen, legte beide Arme wieder um ihn und drückte ihn sachte an sich. Seine Gefühle in Worte fassen konnte er nicht, aber es zeigen, das konnte er noch.

Wieder hörte Naruto seinen Namen und das so leise, dass nur er es hören konnte. Scheinbar konnte Sasuke sonst nichts weiter sagen, aber das war Naruto egal. Er wollte eigentlich auch gar nichts hören. Erst als Sasuke ihn lächelnd von sich schob, blinzelte er verwirrt. War das ein Lächeln? Aber wieso? Machte er sich jetzt etwas lustig über ihn? Wohl kaum, denn er spürte deutlich Sasukes Hände an seinen Wangen und kurze Zeit später dessen Lippen auf den seinigen. Erschrocken darüber, zuckte er kurz zusammen, dann aber schlossen sich seine Augen und ein leises Seufzen verließ seine Lippen. Hatte er sich die ganze Zeit getäuscht? Vermutlich. Außer Sasuke spielte nur mit ihm, wie damals mit Sai. Aber den hatte er gar nicht geküsst. Jedenfalls so lange nicht, wie er die beiden gesehen hatte.

Ganz vorsichtig leckte er über die Lippen des Anderen, schmeckte ihre Süße und spürte wie Naruto leicht zitterte. War er zu weit gegangen, oder wollte Naruto nicht? Kurz löste sich Sasuke und legte kurz darauf die Lippen wieder auf die des Anderen. Es fühlte sich so schön an und bald merkte er auch, dass Naruto neugierig wurde und selbst mit der Zunge über seine Lippen fuhr. Frech schnappte Sasuke nach der Zunge und saugte leicht an ihr, ließ sie aber wieder frei und Naruto löste sich von ihm. Wieder vergrub er sein Gesicht und der Uchiha drückte ihn wieder an sich. „Hey, ich bin auch noch da." Beleidigt sah der Fuchs die beiden an und Sasuke grummelte deswegen. „Nerviges Vieh", schnaufte der Uchiha und sah verärgert zum Tier.

„Ich nerv dich gleich mal!" Kyuubi grollte leise und zeigte die Zähne. Naruto sah verwirrt runter zu diesem. „Dir kann man es auch nicht recht machen, was?", moserte er beleidigt. Kyuubi antwortete nicht, tappte beleidigt davon und legte sich wieder ab. Dabei wollte er auch nur kuscheln, aber scheinbar war er nicht süß genug.

Und jetzt? Der Fuchs hatte sie beide gerade gestört und ob er es schaffte Naruto wieder zu küssen, das wusste der Uchiha nicht. Frustriert, seufzte er und verwirrt sah ihn Naruto an. Und jetzt? Sasuke lief dezent rot an, immerhin hatte er Naruto damit schon gestanden, was er empfand, aber verstand der Andere das auch so? Immerhin war da noch die eine Sache und die konnte er nicht mal erklären.

Warum wurde Sasuke ... Naruto legte misstrauisch den Kopf schief und sah den Uchiha an. Er wurde eindeutig rot! Hieß das, er schämte sich? Wofür denn? Dafür, dass sie sich geküsst hatten? Oder war da doch mehr? Naruto brauchte einen Moment, dann aber grinste er breit, zog Sasuke an seinem Shirt wieder zu sich und küsste frech dessen Lippen. Was Sasuke konnte, das konnte er schon lange und diese roten Wangen luden allemal dazu ein.

Erschrocken zuckte Sasuke zusammen, spürte er die Lippen des Anderen auf seinen. Wohlig seufzte er und knabberte schon frech an den Lippen. Wieder zitterte Naruto, öffnete den Mund und neugierig ließ Sasuke seine Zunge in die Mundhöhle gleiten. Sanft stupste er die Zunge des Jüngeren an, umspielte sie und lockte sie zu sich.

Erfreut, dass Sasuke den Kuss erwiderte, neugierig in seinen Mund vordrang und seine Zunge neckte, stieg Naruto darauf ein und neckte vorsichtig zurück. Für ihn war das noch etwas ungewohnt, immerhin war dies gerade sein erster richtiger Kuss mit Zunge und da wollte er nichts falsch machen. Neugierig wie Naruto jedoch war, stupste er die noch fremde Zunge an, streichelte sie behutsam und zog sich wieder zurück.

Frech grinste der Uchiha und nahm die noch sehr scheue Herausforderung an. Wieder tauchte er in die Mundhöhle, stupste und umspielte die andere Zunge, lockte sie zu sich. Sanft wanderten seine Hände über den Rücken des Anderen und nur schwer konnte er widerstehen nicht weiterzugehen.

Sasuke war ziemlich frech, aber das gefiel Naruto. Eine Seite, die er an ihm noch nicht kannte und die er aber gerne näher kennenlernen wollte. Daher folgte er Sasukes Zunge, umspielte und umgarnte sie, ließ es zu, dass diese immer wieder von neuem neckte. Naruto hätte nie gedacht, dass Sasuke so zahm sein konnte. Doch wurde er eines Besseren belehrt, als er die Hände auf seinem Rücken spürte und kaum merklich schauderte.

Sasuke löste sich langsam von Naruto und holte nochmal tief Luft. Auch versuchte er sich zu beruhigen, dieser Kuss machte Lust auf mehr und außer ihnen war niemand hier. Der Uchiha zitterte leicht und lehnte seine Stirn an die des Blondschopfes. Er sah ihm in die Augen und verlor sich in diesem blau. „Naruto", hauchte er leise, küsste sanft dessen Stirn und dann seine Wange. Langsam küsste er den Hals hinab und löste sich wieder. Er wollte ihn nur für sich alleine, schon so lange wollte er seine Nähe spüren.

 

Naruto nutzte die Gelegenheit, als Sasuke sich löste, selber um Luft zu holen. Zwar hätte er gerne noch weiterhin von den weichen Lippen des Uchihas genascht, doch lehnte dieser bereits seine Stirn gegen die seinige und schien zu zittern. Naruto selber zitterte nicht, aber seine Beine fühlten sich wie Wackelpudding an und sein Puls raste wie ein Schnellzug. Ebenso schlug sein Herz wild, schien einige Hüpfer machen zu wollen. Nun glitten diese weichen Lippen jedoch über seine Wange, kaum später über seinen Hals und nun war es Naruto, der zu zittern begann. Sasuke löste sich kurz darauf und sah ihn an. Den Blick hatte er irgendwie noch und schon wieder tauchten diese Bilder in seinem Kopf auf und blockierten ihn. Wie gerne würde er sie vergessen, doch in seinen Augen war es falsch, Gleiches mit Gleichem vergessen zu wollen. „Tut mir leid", entschuldigte er sich daher bei Sasuke.

Was hatte Naruto plötzlich? Verwirrt sah ihn der Uchiha an, doch dann konnte er es sich schon denken. „Ich hasse Sai", sprach er leise, doch auch Kyuubi horchte wieder auf. Immerhin hatte der Uchiha etwas gesagt. Sasuke überlegte, aber er musste es Naruto sagen. „Ich hatte damals keine Wahl, ich wollte nicht ..." Sasuke unterbrach den Satz und fiel auf die Knie. Wimmernd hielt er sich selber fest und spürte deutlich, dass etwas in ihm reagierte. Das Mal, es breitete sich auf seinem ganzen Körper aus und glühte rot. Schnaufend ertrug er den Schmerz, beruhigte er sich langsam wieder. „Das ist ein starkes Siegel", knurrte der Fuchs und sah zu dem noch immer entsetzt schauenden Naruto.

Sasuke hasste Sai? Das waren ja ganz neue Töne, die Naruto da hörte. Das würde aber auch bedeuten, dass es nicht freiwillig gewesen war und es würde zudem passen, was sich in seinem Kopf gebrannt hatte. Dieser geschockte Blick! Es war nicht, weil er erwischt wurde, sondern, weil Naruto ihn und Sai gesehen hatte. Auch würde es passen, dass er Sai überhaupt nicht angefasst oder gar geküsst hatte. Langsam verstand Naruto und die Puzzleteile fügten sich ganz langsam zusammen. Erst als Sasuke auf die Knie fiel, rot zu glühen begann und scheinbar Schmerzen hatte, erstarrte Naruto und wurde auch seinen Gedanken gerissen. Fast hätte er Kyuubis Worte überhört und musste schlucken. Was war das für ein Siegel? War es ein verbotenes Jutsu? Er kannte ein solches nicht, auch, dass man Menschen die Zunge verbot. Es war völlig neu für Naruto, aber vielleicht würde Tsunade etwas wissen.

„Der Kerl ist vorsichtig." Misstrauisch sah Kyuubi auf den Uchiha und dieser nickte. Sprechen wollte er gerade nicht. Doch wichtiger war es ihm, dass Naruto ihn nicht mehr hasste. Alles andere war ihm egal, noch länger wollte er dies nicht durchmachen. „Und was willst du jetzt machen, Naruto?" Neugierig sah ihn das kleine Tier an, Sasuke mitnehmen konnte er so nicht. Aber ihn hier lassen, wollte Naruto ihn bestimmt nicht. Falls Sasuke überhaupt wieder zu Madara gehen wollte.

Naruto sah zu Kyuubi herüber und runzelte nachdenklich die Stirn. „Ich glaube, Sai hat ihn gezwungen. Es wirkt jedenfalls so, wenn ich mich recht erinnere und mir die Bilder ins Gedächtnis rufe", murmelte Naruto leise und sah zu Sasuke rüber. Langsam ging er auf diesen zu, blieb vor ihm stehen und strich ihm durch die Haare. „Es war nicht deine Schuld. Ich versteh es langsam", sprach er zu ihm und lächelte. Was er machen sollte? Sasuke konnte er nicht mitnehmen, denn Tsunade war schließlich nicht gut auf ihn zu sprechen. Aber zu Madara zurückgehen lassen? Nein, das würde er nicht zulassen. „Was ist mit Itachi? Kann er nicht?" Naruto überlegte und doch schüttelte er wieder den Kopf. Itachi war bei Akatsuki und zudem ein Spion. Das würde nicht funktionieren.

„Willst du ihn unter dem Bett verstecken?" Fragend sah ihn der Fuchs an und ging dann näher auf Sasuke zu. „Aber wir müssen uns noch um den Pflanzentyp kümmern." Sasuke schüttelte sich, er wusste, was der Fuchs meinte, dennoch war er erleichtert, dass ihn Naruto nicht hasste. Erleichtert seufzte er und war gespannt was Naruto nun machen wollte, denn wenn er ehrlich war wollte er nicht mehr weg, denn eben hatte er von der verbotenen Frucht gegessen. „Ich will bei dir sein", hauchte der Uchiha leise, hoffte, dass ihn Naruto nicht wegschickte.

Die Fliegenklatsche. Ein dummer Spanner, der irgendwie lästig wurde. Aber Kyuubi hatte recht, was diesen betraf und so runzelte er erneut die Stirn. Sasuke unter seinem Bett verstecken klang irgendwie verlockend und kurz musste Naruto grinsen. „Vielleicht nicht unter dem Bett, aber im Schrank!" Dann wurde Naruto wieder ernst und sah verdutzt auf Sasuke, als dieser verlauten ließ, dass er bei ihm bleiben wollte. Okay, das kam nun wirklich überraschend. Naruto fasste sich wieder und überlegte. „Was, wenn ich einige Doppelgänger erschaffe. Immerhin entsteht dabei Rauch und in der Zeit könnte sich Sasuke ebenfalls verwandeln."

„Willst du eine Katze halten?" Skeptisch sah Kyuubi auf Naruto und dieser grinste breit. Er hätte seine Klappe halten sollen, dachte sich der Fuchs noch und sah rüber zu den Uchiha. Dieser zuckte nur mit den Schultern, das Jutsu der Verwandlung beherrschte er und als Katze herumzulaufen war nicht schwer für ihn. Naruto schien der Gedanke ja zu gefallen, was ihn nur recht war.

Eine Katze war gar keine so schlechte Idee, immerhin könnte er sagen, sie sei ihm zugelaufen. Dass Sasuke sich gerade in diesem Moment tatsächlich in eine verwandelte, bekam er erst gar nicht mit. Erst, als diese sich schnurrend an seinem Bein rieb, sah er herunter und schmunzelte. „Tja Kyuubi, wie du siehst, hab ich jetzt eine Katze." Immer noch schmunzelnd nahm er Sasuke auf den Arm und streichelte ihm über das schwarze Fell.

Beleidigt sah der Fuchs zu dem Uchiha und dieser genoss sichtlich das sanfte Kraulen. „Na sagen das gut geht." Kyuubi verschwand wieder in Naruto und dieser lächelte zufrieden. Leise raunte der Uchiha und der Blondschopf war hin und weg. Das gefiel ihm wirklich, dass er eine Katze war. Dennoch würde er auch als Mensch herumrennen, nur als Katze ging nicht und irgendwann war sein Chakra aufgebraucht. Aber da sie nun Richtung Konoha gingen, blieb er erstmal eine Katze.

Naruto überhörte Kyuubi gekonnt, ignorierte es, dass dieser wieder in seinem Inneren verschwand und leise grummelte. Sollte er grummeln, er hatte jetzt wichtigeres zu tun. Nämlich Sasuke zurück nach Konoha zu bringen. Zwar als Katze, aber immerhin. Mit stolzgeschwellter Brust trat er den Heimweg an, ignorierte die Blicke einiger Anbu vor den Toren Konohas und machte sich rasch auf zu seiner Wohnung. Leider lief ihm Sakura über den Weg und misstrauisch sah diese ihn an.

„Naruto, wo warst du?" Besorgt sah sie den Blondschopf an und dann die Katze. „Wo kommt die her?" Sie wusste nicht warum, aber die Katze kam ihr bekannt vor. Leise knurrte der Uchiha und kuschelte sich näher an Naruto. Was wollte die den jetzt hier, er wollte von allen Menschen bestimmt sie nicht sehen.

Wo er war? Och im Wald und kuscheln und dazu auf der Suche nach der Erleuchtung! Das würde er ihr zwar nicht unbedingt sagen, aber im Wald traf schon zu. „Ich war im Wald und hatte Streit mit Itachi wegen dem Genjutsu und dann war er weg und ich alleine", erzählte Naruto Sakura. „Ja, und dann hab ich etwas geschlafen und plötzlich kam mir diese Katze entgegen." Zwar stimmte das so nicht, aber er würde Sakura ganz sicher nicht sagen, dass er gerade Sasuke auf dem Arm hatte.

Mit Itachi gestritten? Nun das wunderte sie nicht, das Naruto Katzen mochte da schon eher. „Öhm okay." Verwirrt sah Sakura auf die Katze und diese knurrte noch immer. „Ich glaube du musst ihn entwurmen, sein Bauch sieht komisch aus." Ein entsetzte Maunzen erklang und sofort sah er zu Naruto. Das machte er doch nicht wirklich, er hatte keine Würmer.

Würmer? Wie kam Sakura jetzt auf Würmer? Naruto sah auf Sasukes Bauch und dann wieder Sakura an. „Ich seh da keine Würmer und ebenso keinen Floh! Er ist ein ganz normaler und gesunder Kater, echt jetzt", erwiderte Naruto, ehe er an Sakura vorbeiging und endlich nachhause wollte.

Wieso war Naruto so zickig? Es war eine Katze von sonst wo und dann wurde er gleich so aggressiv? Es ist ja nicht so, dass sie gerade seinen Liebhaber oder so beleidigt hat. Aber genau das hatte sie getan und Naruto ging sofort zu seiner Wohnung und setzte Sasuke erst in dieser ab. Neugierig sah der Uchiha sich in der Wohnung um, blieb lieber erstmal eine Katze.

Naruto machte, nachdem er seine Wohnung betreten und Sasuke heruntergelassen hatte, das Fenster auf Kipp und zog sich seine Jacke aus. „Sakura ist manchmal echt unmöglich", murrte Naruto beim Abstreifen seiner Schuhe und stellte diese in den Flur. Dann kam er zurück, setzte sich auf sein Bett und sah Sasuke an. So gesehen war dieser ja noch nie hier gewesen, auch nicht, als er noch in Konoha gelebt hatte. Lag wohl auch daran, dass man sich damals nicht ganz so dicke war.

Nochmal sah Sasuke sich um und verwandelte sich zurück. Müde streckte er seine Glieder und sah herüber zu Naruto. „Ich hab keine Würmer", knurrte er leise und sah beleidigt zu Naruto, weil dieser lachte. Leise murrte er und setzte sich zu den Blondschopf, immerhin war er nun hier bei Naruto.

Würmer vielleicht nicht, aber Hummeln im Hintern, lachte Naruto gedanklich und hörte erst auf, als sich Sasuke neben ihn setzte. „Ich weiß, dass du keine Würmer hast", grinste er und dann fiel ihm etwas ein, was ihn in lautes Gelächter verfallen ließ. Einen Tag nachdem er damals im Wald gewesen war, kam Naruto noch einmal an die Stelle zurück und hatte den fetten Ameisenhaufen gesehen. Noch immer lachte er und hielt sich bereits den Bauch.

Verwirrt sah ihn der Uchiha an und verstand nicht, was dieser hatte, aber ärgern wollte er sich nicht lassen. Knurrend drückte er Naruto auf das Bett und sah ihn wütend an. „Du ..." Eine warme Hand legte sich auf seinen Nacken und leise schnurrt Sasuke. Was machte er da mit ihm und warum genoss er das sosehr. Langsam legte er sich auf Naruto ab und genoss die sanfte Berührung. Er wusste zwar nicht, was ihn nun erwartete aber es war ihm egal, solange er hier bei ihm bleiben konnte.

Immer noch lachte Naruto, auch als Sasuke ihn knurrend auf sein Bett drückte und zornig ansah. Sanft fasste er ihm jedoch in den Nacken, streichelte die warme Haut und hörte ein leises Schnurren, ehe er einfach weitermachte. Lag es jetzt daran, dass Sasuke vorher eine Katze war oder schnurrte er auch so? Neugierig wie Naruto war, wollte er genau das herausfinden und fing an, Sasukes Nacken zu kraulen.

Genüsslich ließ sich der Uchiha kraulen und unterbrach sein Schnurren nicht. Besser konnte es ihn jetzt auch nicht gehen, er war da wo er hin wollte und diesen Platz wollte er auch nicht verlassen. Wenn es sein musste, dann war er lieber ewig eine Katze, als wieder in sein altes Leben zurückzukehren. Wohlig seufzte der Uchiha und schreckte erst auf, als es an der Tür klopfte. Leise knurrte er und verwandelte sich wieder in eine Katze. Knurrend hüpfte er zum Bett, folgte dann den Blondschopf zur Tür und fauchte dann laut. Sofort buckelte der Uchiha und sein Fell sträubte sich.

Wer zum Teufel störte denn jetzt wieder? Hatte man heute gar keine Ruhe mehr? Murrend erhob sich Naruto, sah jedoch, dass Sasuke erneut zur Katze wurde und ihm hinterher tappte. Bestimmt Sakura oder Kakashi. Aber was wollten diese wieder und wieso fauchte Sasuke jetzt? Doch nicht die beiden? Darüber verwirrt öffnete Naruto die Tür und schluckte.

„Hallo Naruto." Mit einem aufgesetzten Lächeln grinste ihm Sai entgegen und kurz darauf fiel sein Blick auf die fauchen Katze. Sai ging auf die Knie und sofort kratzte das Tier nach ihm. „Ein merkwürdiges Tier, es wirkt, als ob es mich hasst." Lauter wurde das Fauchen und Naruto nahm ihn lieber auf dem Arm. „Ich soll dir ausrichten, dass man Sasukes Versteck entdeckt hat und dort nun hingeht. Willst du mit?"

Sai schon wieder und dazu dieses dümmlich, aufgesetzte Lächeln, welches ohnehin nicht echt war! Kein Wunder, dass Sasuke so fauchte und sogar kratzte. Geschieht ihm recht, dachte sich Naruto innerlich grinsend und verzog äußerlich jedoch keine Miene. „Er mag dich nicht, das ist alles. Tiere spüren schließlich, wenn jemand falsch ist", erwiderte Naruto trocken und sah interessiert auf, als er hörte, man habe Sasukes Versteck gefunden und ob er mitkommen wollte. Würde er nicht mitgehen, würde das komisch aussehen, also musste er wohl oder übel mit. „Ich komm mit!", antwortete er daher rasch und setzte Sasuke wieder ab.

Sofort raunte der Kater und gab so sein Missfallen Ausdruck, das war eine Falle und das wusste der Uchiha genau. „Ich wusste nicht, dass du Katzen magst." Misstrauisch sah Sai auf das Tier und fast wäre es ihm fauchen ins Gesicht gesprungen, doch er beherrschte sich. „Nun, in einer Stunde geht es los, sei bis dahin fertig." Wieder lächelte Sai und knurrend sprang Sasuke hoch in sein Gesicht, kratzte ihn und hörte erst auf, als ihn Naruto zurückholte. „Du solltest das Tier einsperren." Wütend sah der Künstler auf die Katze und sie beruhigte sich nicht. Erst als Sai weg war und Naruto die Tür schloss, verwandelte sich Sasuke zurück und grummelte noch leise etwas vor sich hin.

Woher sollte dieser Vogel namens Sai auch irgendwas wissen? Er kannte ihn nicht und das war auch gut so. Er wollte Sai jedenfalls nicht kennenlernen und schon gar nicht wollte er wissen, was dieser mochte und was nicht. Ekelhafter Mensch, schüttelte es Naruto, ehe wegen Sasuke schmunzeln musste. Dann aber sah er Sai kalt an. „Pass auf, dass man dich nicht einsperrt", murrte er und schlug die Tür, nachdem Sai weg war, nur so zu. „Was ein nerviger Kotzbrocken, echt jetzt", grummelte er noch immer und ging zurück in sein Wohn/Schlafzimmer.

„Ich glaube es ist eine Falle", merkte Sasuke an und setzte sich wieder neben Naruto. Es gab hier kein Versteck von Madara und das auch aus guten Grund, der alte Uchiha hasste das Dorf. Er verabscheute es, seit die zweite Generation an die Macht gekommen war. Wundern tat dies Sasuke nicht, jedoch konnte er das nicht Naruto erzählen und das störte ihn. Nichts konnte er dem Blondschopf erzählen, nicht mal, dass Madara weiß, dass er hier war oder dass ihn der ältere Uchiha ohne Probleme zurückrufen konnte. Er hatte ihn in der Hand, solange er nichts verraten konnte war Naruto immer noch in Gefahr. Frustriert, seufzte der Uchiha und wollte eigentlich mit, aber als Katze? Sollte Naruto sagen, er hatte eine Nin-Neko gefunden oder die ist ihn zugelaufen, das würde niemand glauben.

Eine Falle? War Sasuke sich da auch ganz sicher? Fragen konnte er jedoch nicht, denn sicher fiel die Antwort auch unter dieses Bannmal. Das war doch Scheiße hoch zehn. Hühnerkacke und stank zum Himmel. Und jetzt? Daheim bleiben und Unwohlsein vortäuschen? Kopfschmerzen, Magenkrämpfe? Plötzlicher Durchfall? Naruto überlegte, sah dann aber entschlossen zu Sasuke. "Wenn es eine ist, dann bleib ich hier."

„Es ist bestimmt eine, mich hat niemand gesehen. Kyuubi hat mich nur entdeckt durch meinen Geruch und es gibt kein Versteck hier in Konoha." Das konnte Sasuke erzählen, obwohl es einige Verstecke von Orochimaru hier gab, aber ob sie diese gefunden hatten? Das war aber auch egal, es brachte ihnen nichts. „Geh doch einfach nicht hin, wenn es keine Falle ist, wird Sakura oder Kakashi hier erscheinen und dich holen. Du kannst ja einfach sagen, du bist eingeschlafen wegen dem Training." Das klang jedenfalls sinnvoll und Naruto war in Sicherheit, Sai würde ihn bestimmt als Lockmittel benutzen für ihn. Dass er nichts erzählen konnte, das wusste nur Naruto und der Fuchs, sonst niemand.

Hatte Naruto nicht gerade selber gesagt, er würde nicht gehen? Oder hatte er es nur gedacht? Seltsam, wirklich seltsam, aber ja, er würde sich einfach jetzt ins Bett legen und ... und was? Schlafen, lesen, kuscheln oder doch schlafen? Klang irgendwie alles verlockend und so sah er auch verwirrt zu Sasuke und blickte leicht verpeilt drein. „Klingt irgendwie gut, ja", murmelte er, zog sich wieder seine Jacke, die er eben angezogen hatte, aus und legte sich bäuchlings auf sein Bett.

Warum sah ihn der Andere so verwirrt an? Skeptisch legte der Uchiha den Kopf schief und sah begeistert auf das sich ihm bietende Bild. Das lockte schon ein etwas Unfug zu machen, aber er ließ es lieber. Geschafft warf er sich neben Naruto auf das Bett, seufzte leise und schloss seine Augen. Es war schon komisch bei Naruto zu sein, früher hätte er ihn nie bei sich hereingelassen. Ob es zu dem gekommen wäre, wäre er hier geblieben? Obwohl, er hatte das Dorf verlassen für Naruto und weil er nicht länger in einem Dorf leben wollte, das ganze Familien auf Verdacht auslöschte.

Naruto hatte die Augen geschlossen, war fast schon am Dösen, als das Bett heftig nachgab und wackelte. Blinzelnd öffnete er daher die Augen und sah neben sich Sasuke liegen, der die Augen geschlossen hatte und einen Seufzer verlauten ließ. Darüber schmunzelnd beugte sich Naruto ein Stück rüber, hauchte Sasuke einen Kuss auf die Lippen und entfernte sich, als sei nichts gewesen.

„Hey", hauchte der Uchiha leise, drehte sich zu ihm und legte den Arm um ihn. Das war gerade ein böser Überfall gewesen, immerhin musste er sich schon beherrschen, um Naruto nicht zu bedrängen. All die Zeit hatte er sich diese Nähe erhofft und sich gewünscht neben Naruto zu liegen. Jetzt hatte sich sein Traum erfüllt und schon war er gierig auf mehr. Er dieses Gefühl, das er bei Sai hatte vergessen wollen. Wieder seufzte er leise und schmiegte sich an Naruto an, ganz vorsichtig damit man ihn nicht wegstieß.

„Was denn?" Naruto gab sich ahnungslos, musste jedoch dabei grinsen und wurde schon sanft umarmt. Wie eine Katze schmiegte sich Sasuke schon sehr vorsichtig an und schmunzelnd ließ er ihn gewähren. Warum auch nicht, immerhin war nichts dabei und Naruto genoss die Nähe. Sie galt auch nur ihm und niemanden anderen. Keiner störte gerade oder guckte sie dumm an und vor allem störte kein Sai. Nicht mal in Gedanken und wenn doch, dann bekam dieser eine auf den Deckel. Natürlich nur in seinem Kopf, damit er dessen ätzendes Gesicht nicht mehr sehen musste.

Sasuke tat auch nichts Schlimmes, er war nur schmusig. Wie seine Eltern wohl reagieren würden, wenn er sich so gab, obwohl es konnte ihn egal sein, den er würde es nie erfahren. Kurz überlegte Sasuke und richtete sich dann etwas auf. „Würde es dich stören, wenn ich einen Störenfried beseitigen werde?" Sasuke hoffte, dass Naruto verstand, dass er Sai meinte, die Nähe, die er zu dem Anderen pflegte, das ging ihm eindeutig zu weit. Sai hatte zu ihm gesagt, er halte sich von Naruto fern und würde dafür sorgen, dass Danzou dies ebenfalls tat. Aber nichts davon tat Sai und er hatte dafür einen hohen Preis gezahlt, der ihn noch immer anwiderte.

Jemanden beseitigen, dazu einen Störenfried? Wollte Sasuke jemanden umbringen? Das wäre alles andere als richtig und wen es rauskäme, dann hätte er ernsthafte Probleme. Aber Naruto konnte sich schon denken, wen Sasuke meinte. „Du sprichst von Sai und es würde auffallen, wenn er plötzlich verschwindet. Immerhin ist der Blödmann in meinem Team", erklärte Naruto ruhig. Zwar nervte Sai wirklich und ebenso seine Art, aber umbringen war auch keine Lösung.

„Warum nicht, wenn ich das mache, interessiert keinen der Grund. Zumal er soll sich endlich fern halten", knurrte er die letzten Worte und schmiegte sich an Naruto. Sai führte etwas in Schilde und was machten sie, wenn der Kerl auch Naruto erpresste, bei ihm hatte er dies immerhin auch geschafft. Leise seufzte der Uchiha, aber Naruto zeigte deutlich, dass er nicht wollte, dass er jemanden tötete. Für ihn würde er sich beherrschen und die Menschen in Konoha in Frieden lassen, solange sie Naruto nichts antaten.

Wen das interessierte? Fast hätte Naruto Sasuke in die Seite geschlagen, doch er verkniff es sich. „Solange Kakashi und Sakura dabei sind, wird er nichts machen. Außerdem mag Sakura Sai ebenfalls nicht und du kennst sie. Sie schlägt gerne mal zu und das nicht zu knapp", grinste Naruto eine Spur breiter und kuschelte sich ebenfalls an Sasuke. „Außerdem hab ich auch noch Kyuubi und der würde Sai in der Luft zerreißen, wenn er auch nur irgendwas Dummes machen sollte", versuchte er weiterhin Sasuke zu beruhigen.

 

Jemanden beseitigen, dazu einen Störenfried? Wollte Sasuke jemanden umbringen? Das wäre alles andere als richtig und wen es rauskäme, dann hätte er ernsthafte Probleme. Aber Naruto konnte sich schon denken, wen Sasuke meinte. „Du sprichst von Sai und es würde auffallen, wenn er plötzlich verschwindet. Immerhin ist der Blödmann in meinem Team", erklärte Naruto ruhig. Zwar nervte Sai wirklich und ebenso seine Art, aber umbringen war auch keine Lösung.

„Warum nicht, wenn ich das mache, interessiert keinen der Grund. Zumal er soll sich endlich fernhalten", knurrte er die letzten Worte und schmiegte sich an Naruto. Sai führte etwas in Schilde und was machten sie, wenn der Kerl auch Naruto erpresste, bei ihm hatte er dies immerhin auch geschafft. Leise seufzte der Uchiha, aber Naruto zeigte deutlich, dass er nicht wollte, dass er jemanden tötete. Für ihn würde er sich beherrschen und die Menschen in Konoha in Frieden lassen, solange sie Naruto nichts antaten.

Wen das interessierte? Fast hätte Naruto Sasuke in die Seite geschlagen, doch er verkniff es sich. „Solange Kakashi und Sakura dabei sind, wird er nichts machen. Außerdem mag Sakura Sai ebenfalls nicht und du kennst sie. Sie schlägt gerne mal zu und das nicht zu knapp", grinste Naruto eine Spur breiter und kuschelte sich ebenfalls an Sasuke. „Außerdem hab ich auch noch Kyuubi und der würde Sai in der Luft zerreißen, wenn er auch nur irgendwas Dummes machen sollte", versuchte er weiterhin Sasuke zu beruhigen.

Sai war leider schlau und wusste genau wo die Schwächen von Menschen waren, und zwar die Schwächen die besonders Naruto zwar stark machten, aber auch so verletzlich. „Ich will nicht, dass er dir weh tut", hauchte er leise und drückte den Blondschopf an sich. Wie warm Naruto war und er roch so angenehm. In Gegensatz zu ihm hatte Naruto schon immer ein großes Herz gehabt und dort sogar ihm einen Platz geschenkt. Wieder brummte er wohlig und küsste sanft die Stirn des Anderen.

Nochmal würde das Sai nicht schaffen, ihm wehzutun, das hatte sich Naruto fest vorgenommen und es klappte derzeit auch ziemlich gut. „Das wird er nicht schaffen", versicherte Naruto Sasuke leise und schloss zufrieden die Augen, als Sasuke ihn an sich zog. Ein wohliges Brummen entwich ihm und er öffnete erneut die Augen, als er sanft auf die Stirn geküsst wurde. „Wie eine Katze. Verschmust, warm, kuschlig und doch frech und ab und an kratzbürstig", nuschelte Naruto leise und sah Sasuke weiterhin an.

„Ich bin keine Katze", grummelte er leise, aber auch er war ein Mensch mit Gefühlen. Auch wenn das viele nicht glaubten, aber auch er hatte Gefühle und diese existierten wirklich. Er konnte es nur nicht so zeigen, zum einen war es ihm unangenehm das andere ihn so sahen. Nun gut, bei Naruto hatte er keine Probleme, er schämte sich nicht und er genoss es gerade auch solch körperliche Nähe zu spüren.

Ab und an benahm sich Sasuke aber schon wie eine Katze, doch dachte sich das Naruto nur und schmunzelte über dessen Empörung, keine Katze zu sein. Stattdessen schwieg er, kuschelte sich zufrieden an Sasuke und schloss die Augen. Einfach mal faul herumliegen und nichts tun. Keine Mission, kein Training und keine nervigen Menschen. Herrlich. Einfach nur Ruhe.

Sasuke blieb einfach so liegen, streichelte Naruto sanft den Rücken. Dennoch blieb er wachsam, konnte jederzeit jemand vorbeikommen. Seine Augen wurden schwer und langsam fielen sie ihm zu und er döst ein. Erst Stunden später wurde er wieder wach und sah sich verwirrt um. Er war in Konoha bei Naruto rief er sich in Gedanken und schaute dann auf den Blonden, der noch friedlich schlief. Das Training schien wirklich anstrengend gewesen zu sein für Naruto. Zetsu hatte ihm erzählt, dass er mit seinem Bruder trainiert hatte. Dass Itachi noch glaubte, dass Madara es nicht wusste, war wirklich lachhaft. Aber er konnte es seinem Bruder auch nicht erzählen oder Naruto selbst. Nicht mal die simplen drei Worte, um Naruto seine Gefühle zu gestehen, konnte er aussprechen. Leise seufzte der Uchiha und betrachtete Naruto weiter beim Schlafen.

Die letzte Mission war so gesehen auch anstrengend gewesen, auch wenn es die gewesen war, Sasuke zu fangen. Sie hatte Naruto viel abverlangt und das nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Daher brauchte er den Schlaf auch dringend und wachte erst auf, als es draußen langsam zu dämmern begann. Verschlafen öffnete er die Augen, sah Sasuke und lächelte. Es war also kein Traum. Sasuke lag wirklich in seinem Bett und in seiner Wohnung.

„Na gut geschlafen?", lächelte der Uchiha und streckte sich selber. Er fühlte sich gut, völlig wohl in Naruto seiner Nähe, er konnte völlig entspannen wurde nicht von Alpträumen geplagt. Wohlig brummte er, stand dann aber doch auf. Er hatte Hunger und so wie Naruto aussah, da ging es ihm nicht besser.

Bevor Naruto antwortete, setzte er sich auf und rieb sich den Schlaf aus den Augen. „Wie ein Murmeltier", gab er schließlich zu und sah verwirrt Sasuke nach. Warum stand er jetzt auf? Hatte er Hunger? Sein Bauch jedenfalls knurrte und daher stand Naruto nun selbst auf. „Ich hab leider nur noch Ramen da", entschuldigte er sich und tappte bereits in die Küche.

Es gab Dinge, die werden sich nie ändern, besonders Naruto nicht. Schon damals hat er nur diese fertigen Nudeln gegessen und nichts anderes. Na gut, ab und zu auch mal andere Dinge, aber sonst nur Ramen. Leise seufzte Sasuke und folgte den Anderem in die Küche. Die Wohnung war sehr klein, selbst seine damals war deutlich größer gewesen und er hatte mehr Platz gehabt. Kurz sah sich Sasuke in der Küche um und schüttelte sich, als er das Chaos erblickte. Naruto war wirklich ein Chaosninja gewesen, diesen Namen machte er alle Ehre.

Oje, Naruto hatte vergessen aufzuräumen und Sasuke sah das Chaos in der Küche. Peinlich, aber es war nicht zu ändern. „Gomen, hatte in den letzten Tagen keine Lust irgendwas aufzuräumen", entschuldigte sich Naruto rasch und suchte im Schrank nach den Fertigramen.

„Wenn du morgen dafür einkaufen gehst." Neugierig sah Sasuke zu, wie der Andere anfing, die Nudeln fertig zu machen. Es war lange her, dass er Ramen gegessen hatte und auch das letzte Mal mit Naruto. Damals hatten sie versucht zu erfahren, was unter Kakashi seiner Maske war. Obwohl er dennoch gerne wüsste, wie der Mann ohne aussah. Sasuke setzte sich an den Tisch und warte geduldig auf sein Essen. Frech grinste der Uchiha, verwandelte sich in eine Katze und strich maunzend um Naruto seine Beine.

Morgen einkaufen? Klar, müsste er so oder so machen, denn selbst die Milch war alle. „Muss ich ohnehin", erwiderte er daher, setzte Wasser auf und wartete, bis dieses heiß war, ehe er es auf die Nudeln goss. Dabei bemerkte er, dass Sasuke wohl wieder zur Katze geworden war, denn dieser tigerte um seine Beine herum und maunzte. „Was wird denn das jetzt?", wollte er wissen, stellte den Wasserkocher zurück an seinen Platz und kraulte Sasuke durch das Fell. „Ramen sind gleich fertig", merkte er noch an, setzte sich an den Tisch und streichelte ihn weiter.

Sasuke raunzte nur und rollte sich auf den Rücken, ließ sich dabei genüsslich den Bauch kraulen. Als Mensch so berührt zu werden war ihn doch etwas peinlich, selbst vor Naruto. Wieder raunzte er und genoss das kraulen, dennoch setzte ihn Naruto auf den anderen Stuhl und machte den Ramen fertig. Wenn er essen wollte, musste er seine alte Gestalt wechseln.

Süß, wie Sasuke sich kraulen ließ und dabei schnurrte, doch Narutos Magen grummelte laut und er hatte Hunger. Daher parkte er Sasuke auf dem anderen Stuhl, holte rasch die beiden Schüsseln mit Ramen und stellte sie auf den Tisch. „Vorsicht, ist noch heiß", merkte er an, legte Sasuke seine Essstäbchen hin und pustete vorsichtig die ersten Nudeln seiner Suppe kalt.

Sasuke wechselte die Gestalt und nahm dankend sein Essen entgegen. Als Katze könnte er sich auch in Konoha frei bewegen, aber was machte er, wenn Naruto auf Mission war? Leise seufzte der Uchiha, aber wenn das der Preis für dieses neue Leben war, dann zahlte er ihn. Ruhig begann Sasuke an zu essen, hatte schon fast vergessen, wie Ramen schmeckte. Es war ungewohnt, er saß hier mit Naruto, als ob es völlig normal war. Da fiel ihn ein, warum hatte Naruto ihn in Orochimaru seinem Versteck gesucht? Dadurch war seine Tarnung aufgeflogen und Madara war noch skeptischer geworden.

Zufrieden schlürfte Naruto seine Ramen, fischte sich gekonnt ein paar Nudeln heraus und sah herüber zu Sasuke. „Und schmecken sie?", fragte er, nachdem er seine Nudeln gegessen hatte. Immerhin hatte er mittlerweile es sich abgewöhnt, mit vollem Mund zu reden. Rasch putze er sich noch den Mund sauber und sah nachdenklich vor sich hin. Irgendwie war es ungewohnt so mit Sasuke in der Küche zu sitzen und Ramen zu essen. Sonst hatten sie das eher draußen und im Team gemacht.

„Ja", hauchte Sasuke nur leise und sah nachdenklich auf sein Essen. Er hatte es sich sosehr gewünscht mit Naruto zusammen zu sein und nun war er es. Jedenfalls dachte er es, denn Naruto hatte ihn mitgenommen. „Es ist so ungewohnt, nicht wahr?"

Wie? Verwirrt sah Naruto Sasuke an. „Ähm ja, ungewohnt", erwiderte er und wuschelte sich verlegen durch die Haare. „Aber irgendwie auch schön", gestand er nach weiterem Überlegen und wurde eine Spur verlegender.

Die leichte Rötung in Naruto seinem Gesicht gefiel den Uchiha, sie stand ihm und, dass er sagte, dass er es schön fand, ließ sein Herz einen Hüpfer machen. Ja, es war schön, wenn auch ungewohnt. Er blieb erstmal hier als Naruto sein Haustier. Zugegeben, er würde lieber so hier mit ihm leben was jedoch nicht mehr ging. „Was machen wir wegen den Treffen in drei Tagen?" Das restliche Dorf wusste bestimmt schon Bescheid und viele würden erwarten, dass Naruto ihn zurückbrachte.

Das Treffen? Wohl eher der Kampf, von dem selbst Baa-chan schon wusste und ihm abgeraten hatte. Was also sollte er jetzt machen? Hingehen ging ja schlecht, immerhin saß Sasuke ihm gegenüber und aß gerade Ramen. Ein lustiges Bild, immerhin aß er lieber Tomaten und irgendwas mit Reis. Was genau, wusste Naruto nicht. Aber es war gerade auch nicht wichtig. „Hmmm ..." Naruto überlegte. „Ich sollte hingehen, oder? Nicht, dass es Fragen aufwirft."

„Ich muss ja auch hin, nur was danach? Es könnte sein, dass dir wer folgt." Als Katze kam er ins Dorf rein und raus, aber wie sah es nach dem Kampf aus. Verlor er, dann wurde er gefangen genommen, gewann er, konnte Naruto nicht zurück nach Konoha. Kämpfen würden sie nicht, aber so tun mussten sie schon. Sein jetziges Leben wollte er auch nicht wegwerfen, dafür war es wirklich zu kurz.

Die Lage war mehr als nur verzwickt, das wusste Naruto nur zu genau. Doch dass ihm wer folgen könnte, damit hatte Naruto schon gerechnet. Entweder wäre es wohl Sai, immerhin hatte er ja schon angemerkt, mitkommen zu wollen, oder aber Tsunade schickte ein paar Anbu hinterher. So oder so sah es ziemlich scheiße aus. „Unentschieden geht wohl schlecht", murmelte Naruto noch immer recht nachdenklich.

„Ich könnte mich ergeben, doch die Informationen, die ihr haben wollt, kann ich nicht preisgeben. Ich will auch nicht bis zu meinem Tod im Gefängnis sitzen." Er hatte an sich nichts verbrochen, er hatte das Dorf nicht verraten, nur verlassen. Das mit Orochimaru war die Idee von Madara gewesen, weil er die Schlange selber im Blick behalten wollte.

Ergeben? Nun ja, das wäre leicht, aber dann würde Baa-chan Sasuke wohl ins Gefängnis werfen lassen. Wofür überhaupt? Umgebracht hatte Sasuke ja niemanden. Jedenfalls war ihm da nichts zu Ohren gekommen. „Und wenn wir es abblasen?" Naruto biss sich auf die Unterlippe, stand schließlich auf und räumte seine Schüssel weg. „Ich will einfach nicht, dass du ins Gefängnis kommst und darauf wird es dann hinauslaufen."

Naruto wollte ihn also doch behalten, dagegen sprach nichts. „Ich werde nicht mehr von deiner Seite weichen", hauchte er leise und umarmte den Jüngeren vorsichtig von hinten. Nein, wenn er ins Gefängnis ging, dann nur um Naruto zu schützen. Alles nur für Naruto, selbst das Dorf würde er verschonen für ihn. „Wir haben die Wahl zwischen fliehen oder, dass wir kämpfen und das Dorf austricksen. Ein Schaukampf, indem wir soviel Staub aufwirbeln und alle erstmal nach dir sehen und die Verfolgung zu mir erst später aufnehmen."

Zwei Arme schlangen sich von hinten um seinen Körper und ließen Naruto wohlig brummen. Wie sehr er die Nähe zu Sasuke genoss, es liebte diesen einfach nur zu spüren. Fliehen wollte er nicht, also kam wohl nur der Showkampf infrage. Naruto löste sich aus der Umarmung, drehte sich um und blickte Sasuke an. „Dann lass uns kämpfen", sprach er entschlossen und lehnte sich schließlich an ihn an.

Was anderes hatte er nicht von dem Blondschopf erwartet. Fliehen würde auch nicht zu den Uzumaki passen, immerhin wollte dieser Hokage werden. „Ich werde auch ganz lieb sein und dich nicht verhauen", grinste Sasuke, den ein paar blaue Flecken würden sie erleiden müssen. Nun ja, vielleicht auch ein paar Brüche, aber dann musste Naruto ihn pflegen oder umgekehrt.

Verhauen? Wovon träumte Sasuke bitte Nachts? Als ob er sich so einfach verhauen lassen würde. „Werd mal nicht so frech. Ich verhau sonst dich, und zwar gleich und jetzt", schmunzelte Naruto frech zur Antwort und pickte Sasuke bereits in die Seite.

Sofort zuckte Sasuke zusammen und drückte Naruto auf die Arbeitsplatte. „Du willst mich also verhauen?", raunte er ihm ins Ohr und biss sachte zu. Versöhnlich ließ er seine Zunge darüber streicheln und hauchte zarte Küsse auf Naruto seinen Hals. „Ich glaube, das wird jetzt nichts." Frech biss er in die so hellen Haut und machte weiter mit seinem Treiben.

Hu war Sasuke etwa empfindlich oder warum zuckte er so zusammen. Darüber musste Naruto innerlich lachen, wollte noch etwas sagen, doch da wurde er mal so eben auf die Arbeitsplatte gedrückt und in sein Ohr gebissen. Wie, das wurde jetzt nichts? Was hatte Sasuke denn jetzt wieder vor. Verwirrt hörte er ein Raunen, schauderte unter diesem und ebenso unter den Küssen an seinem Hals. Nachtisch? Das würde jedenfalls Sinn ergeben, immerhin waren sie immer noch in der Küche und Sasuke biss zudem sachte in seinen Hals. Naruto entwich ein Keuchen, er legte den Kopf leicht schief und gab somit mehr von seinem Hals frei. Untätig wollte er aber nicht sein, ließ seine Hand daher in Sasukes Nacken gleiten und streichelte die warme Haut.

Den geschenkten Platz nutzte der Uchiha gerne, um mit seinem Tun weiterzumachen. „Naruto", hauchte er leise und ließ seine Hand langsam über den Oberschenkel gleiten. Endlich hatte er das, was er wollte, Naruto war nun sein und niemand konnte ihn diesen wegnehmen. Ein Stöhnen drang an sein Ohr und er selbst musste sich nun beherrschen. Ein lautes Klopfen ließ Sasuke zusammenschrecken und er sah knurrend zur Tür. Wer störte denn jetzt? Leise grummelte er und verwandelte sich in eine Katze wieder und sah bockig zu Naruto.

Eine freche Hand legte sich auf seinen Oberschenkel, begann ihn zu streicheln und erneut leise keuchen. Zitternd vernahm Naruto seinen Namen, wollte etwas erwidern, doch ein Klopfen drang stattdessen an sein Ohr. Wer war das denn jetzt? Murrend und mit leicht roten Wangen tappte Naruto zur Tür und riss diese unsanft auf. „WAS?", knurrte er verärgert und sah sein Gegenüber muffig an.

„Hab ich gestört?" Verwirrt sah Shikamaru auf den Blondschopf und musterte ihn misstrauisch. „Ich soll dich holen kommen, Tsunade hat neue Informationen was unsere Feinde betrifft und auch Sasuke." Ruhig war der junge Mann und zündete sich eine Zigarette an, dann fiel sein Blick auf die schwarze Katze, die zu Naruto ging. Seit wann hatte der Kerl eine Katze?

Bor, was wollte Shikamaru jetzt? Der Ananaskopf hatte aber auch ein Timing immer und jeden zu stören. Hatte der einen eingebauten Sender oder was? „Nein, du hast nicht gestört!", erwiderte Naruto immer noch leicht angepisst und wurde aber ruhiger, als er hörte, er solle zu Baa-chan. „Ich komm gleich, muss mir nur eben Schuhe anziehen", murmelte er und nahm Sasuke hoch. „Du bleibst hier." Er setzte Sasuke kurze Zeit später auf seinem Bett ab, zog sich seine Schuhe an und trat schließlich nach draußen. Was für Informationen das wohl waren? Nachdenklich schritt er zum Turm der Hokage und klopfte schließlich an deren Tür.

Die Hokage wartete schon auf Naruto, der Rest von Team sieben war schon hier. „Da nun alle da sind, kann ich ja anfangen. Wir haben herausgefunden, dass der Uchiha Clan in Auftrag von Konoha ausgelöscht wurde. Somit ist klar, warum Sasuke das Dorf verlassen hatte. Wodurch nun einige Probleme auftauchen." Entsetzt sahen alle die Hokage an. „Wir hatten einen Spion bei Akatsuki, der nun aufgeflogen ist durch besondere Umstände."

Itachi war aufgeflogen? Das klang gar nicht gut und bestimmt steckte da dieser Tobi dahinter oder die Fliegenklatsche. Der spionierte schließlich überall herum. „Und jetzt?", fragte Naruto ernst nach.

„Das ist die Frage nun, das erste wird sein, du wirst nicht zum Kampf gehen. Es ist zu gefährlich, immerhin fehlen nur noch zwei Bijus. Du wirst auch das Dorf verlassen morgen." Streng sah Tsunade zu Naruto und akzeptierte keine Widerworte. Wenn sie Naruto noch schnappten, konnte sonst was passieren. „Ich will, dass du zum Hebi gehst und mit ihm trainierst."

Er sollte das Dorf verlassen und nicht kämpfen? Was sollte das denn jetzt? Naruto sah murrend Tsunade an und blies die Wangen auf. „Das ist ungerecht, echt jetzt. Ich hab mich so auf den Kampf gefreut und jetzt das!" Immer noch grummelte er und dachte dabei an Sasuke. Wenn er zu Bee gehen sollte, was wurde dann aus Sasuke? Ach was, er nahm ihn einfach mit. Gegen Katzen würde sicher keiner etwas sagen.

„Es ist mir egal, was du willst, hier im Dorf ist ein Spion von Akatsuki und wir wissen nicht, wer es ist. Zudem lebt Madara noch und ist der Führer von Akatsuki." Streng sah Tsunade zu Naruto und duldete kein Widerwort.

Noch ein Spion? „Sicher diese übergroße Sumpfpflanze", grummelte Naruto. Dass Madara noch lebte, war selbst für ihn nichts Neues, dennoch tat er überrascht und sah Tsunade an. „Schön, dann geh ich eben. Aber meine Katze nehm ich mit. Die lass ich nicht hier, echt jetzt!"

„Katze?" Verwirrt sah Tsunade den Blondschopf an, aber es war egal, solange Naruto machte, was sie wollte. „Du wirst auch nicht alleine gehen, es werden dich Ino und Sai begleiten." Eigentlich würde Ino reichen, aber der Rat bestand darauf, dass Sai mitging. Sakura und Kakashi brauchte sie hier, obwohl ihr wohler war, wenn diese zwei gehen würden.

Sai? Wieso der denn und warum Ino? Na ja gegen Ino hatte er ja nicht, aber musste es denn ausgerechnet dieser blöde Arsch sein? „Baa-chan bitte nicht diesen Arsch da, echt jetzt!" Empört verschränkte Naruto die Arme vor der Brust und schnaufte. Das war alles andere als fair, wenn der mitgehen würde. Überhaupt, was sollte der bei Bee? Lernen, wie man sang, wie man wirklich gute Laune haben konnte? Das könnte er auch hier machen, aber nein, dieser Affe sollte mit und das wurmte Naruto ganz gewaltig.

„Hör auf zu meckern, sonst bleibt deine Katze daheim", knurrte die Hokage und vorsichtshalber drängte Sakura den Blondschopf schon nach draußen. „Hör zu, der Rat besteht darauf, dass zwei mitgehen", erklärte Sakura kurz und schloss die Tür zum Büro der Hokage. „Tsunade wollte lieber Kakashi schicken, aber das wäre wohl zu gefährlich und deswegen gehen Ino und Sai, da es unauffälliger ist." Zwar glaubte sie nicht, dass Sai zur Lage was Gutes beitragen konnte, aber ändern konnten sie es nicht. „Versuch ihn bitte nicht umzubringen, ich weiß es fällt schwer, aber versuch es bitte."

Sai würde er nicht umbringen, aber bei Sasuke war er sich nicht so sicher. Immerhin hatte er sowas ja schon erwähnt. „Ino ist ja ganz okay, aber Sai." Naruto steckte sich den Finger in den Hals und deutete an, kotzen zu wollen. „Ich bring ihn schon nicht um, nur wenn er seine Griffel nicht bei sich behalten sollte", murrte Naruto und ging muffig gelaunt nachhause.

Sakura verdrehte die Augen, aber es musste sein. Tsunade vermutete, dass Sai derjenige war, der ein Spion war, zwar nicht für Akatsuki, doch für den alten Rat. Sasuke wusste jedoch noch nichts von dem Plan und hatte sich als Kater auf das Bett gelegt und warte geduldig auf Naruto. Raus konnte er nicht, er hatte Leinen Schlüssel und die Besprechung würde ja nicht ewig dauern. Ungeduldig warte er, hörte Schritte, doch das war nicht Naruto. Eine Person betrat den Raum, die völlig verhüllt war und als Begleitung hatte er Tobi dabei. Sasuke knurrte nicht, er wusste, wer es war. „Du bist eine Schande Sasuke." Dunkel war die Stimme und Sasuke konnte die Wut heraushören. „Ich weiß, dass dein Bruder ein Spion war und, dass du es wusstest. Warum hast du keinen Bericht erstattet?" Sasuke sagte nichts, als Kater ging es schlecht. „Passiert es nochmal, dann ist unser Abkommen dahin." Nur ein Nicken war die Antwort und die beiden verschwanden wieder. Leise maunzte der Uchiha und hoffte, dass Naruto bald wieder da war.

Kaum später betrat Naruto seine Wohnung und donnerte wütend hinter sich die Tür zu. „ARGGG ich hasse sie!" Wütend zog er die Schuhe aus, warf sie fast schon gegen die Wand und stapfte noch immer auf 180 ins Wohnzimmer. Erst als er den mauzenden Sasuke bemerkte, beruhigte er sich wieder und fing an ihn zu kraulen. „Unser Showkampf ist geplatzt. Ich soll morgen zu Bee und trainieren und jetzt kommt das Schärfste ..." Naruto machte eine Pause und knurrte leise. „Ino und Sai sind auch dabei."

Angewidert verzog Sasuke als Katze das Gesicht und hopste dem Blondschopf auf den Schoß. Wie gereizt Naruto war, aber er durfte Sai nicht töten, noch nicht und das war der erste Mord, den er gerne begannen, hätte. Wieder raunzte er, wollte wissen, was nun mit ihm war, aber Naruto verstand nicht. Stimmt, er war eine Katze, schnell verwandelte er sich zurück und drückte Naruto dabei unwohl auf das Bett. „Und? Gehe ich mit?" Das war das Erste, was er wissen wollte, zur Not gab er sich als etwas anderes aus, nur um bei Naruto zu sein.

Miau? Was hieß denn Miau und dieses Gesicht, welches Sasuke als Katze zog? So ganz verstand Naruto nicht, erst als Sasuke sich zurückwandelte und ihn auf das Bett drückte. Nanu, was war denn jetzt los? Sasuke wollte mit? So gesehen hatte Naruto nichts dagegen, immerhin durfte er ja seinen Kater mitnehmen und demnach würde er dies auch machen. Sanft lächelte Naruto daher und nickte schließlich. "Klar kommst du mit."

Gut, alleine würde er Naruto nicht ziehen lassen. Alleine schon wegen Sai, wollte er mit, nicht das Naruto noch wegen diesen in Gefahr geriet. „Warum so weit weg?" Leise schnurrt der Uchiha und legte sich neben dem Blondschopf ab.

Naruto seufzte und hatte keine Ahnung, warum so weit weg, aber sicher hatte es seine Gründe. „Frag mich was Leichteres. Das Land der Frösche wäre mir auch lieber gewesen", erwiderte Naruto leise, lauschte dem Schnurren und grinste vor sich hin.

Das Land der Frösche? Nun gut, dort war er noch nie gewesen, aber ob er da nicht aufgefallen wäre, glaubte er nicht. „Sie will dich wohl schützen, etwa vor mir?" Sanft lächelte der Ältere, den Naruto schmiegte sich an ihm. Wohlig schnurrt er, genoss die sanften und warmen Hände auf seiner Brust. „Dabei will ich gar nicht weg von dir. Selbst, wenn er kommt." Sasuke sprach den Namen nicht aus, aber Naruto schien zu wissen, wenn er meinte.

 

Scheinbar wollte Baa-chan wirklich, dass er geschützt wurde. Aber vor wem? Sollte er Sasuke einige der Informationen geben? „Itachi ist aufgeflogen. Er war Spion für Konoha. Wundert mich aber nicht, immerhin ist ja diese Fliegenklatsche überall", grummelte Naruto, ehe er den Kopf anhob und Sasuke ansah. „Außerdem gibt es noch einen Spion, der aber noch ungewiss ist."

Zetsu war überall, auch in seinen Körper. Leise seufzte Sasuke, denn dazu sagen konnte er nichts. „Tut mir leid", hauchte er leise, er wusste, wer Naruto beschattete und versuchte ihn zu fangen. „Aber nicht nur er ist eine Gefahr, auch andere im Dorf." Durch den älteren Uchiha wusste er viel, auch über Sai und dessen Meister. „Das scheint aber schon seit der zweiten Generation so zu sein."

Seit der zweiten Generation sollte das schon so sein? Verwirrt blinzelte Naruto und seufzte schließlich auf. „Dir muss das schon mal gar nicht leidtun, immerhin ist es nicht deine Schuld", merkte er leise an, küsste Sasuke kurz auf die Stirn und wirkte kaum später nachdenklich. Andere waren auch eine Gefahr und dazu noch Leute aus dem Dorf? Okay, wenn er so darüber nachdachte, waren einige immer noch auf Abstand wegen Kyuubi, dabei machte der nun wirklich nichts. Jedenfalls nichts mehr, was anderen schaden könnte.

Seine Schuld war es nicht, dennoch konnte er Naruto nicht sagen, was er wollte, oder ihn die Information geben, die er brauchte. Er wusste vieles und konnte Naruto nichts erzählen, aber an seiner Seite sein, das ging nun. „Ich bin keine große Hilfe für sich gerade. Glaubst du, mein Bruder kehrt zurück ins Dorf?"

Leise murrte Naruto und knuffte Sasuke wegen seiner Worte in die Seite. „Hör auf so zu reden. Natürlich bist du ..." Naruto stoppte und überlegte erneut. Ob Itachi wiederkäme? Wohl eher erstmal nicht. Jedenfalls glaubte er das und schüttelte daher mit dem Kopf. „So schnell ganz sicher nicht."

„Vielleicht, aber wenn er hier ist, muss ich aufpassen. Er würde mich leicht erkennen." Das wollte der Uchiha nicht, den dann müsste er wieder gehen. Oder aber er würde ihn töten, aber dazu war er zu schwach. Leise seufzte der junge Mann und schnurrt dann leise, als der Andere ihn anfing, zu kraulen.

Hatten die beiden immer noch ihre Probleme? Verwundert über Sasukes Worte, seufzte Naruto abermals, sagte aber vorerst nichts, sondern kraulte ihn sanft im Nacken. Sasuke konnte immerhin so schön schnurren und davon wollte er jetzt mehr hören. Zufrieden legte Naruto sich gemütlich in sein Kissen, kraulte zärtlich weiter den Nacken und legte doch wieder den Kopf auf Sasukes Brust ab.

„Es ist komisch", hauchte er leise und drückte den Anderen an sich. Zufrieden seufzte der Uchiha, schnurrte leise und küsste sanft den Haarschopf des Anderen. Wie sollte er auf Itachi auch reagieren oder wie reagiert er auf ihn? Hin gehen und sagen, dass er die Wahrheit weiß von ihrem Clan, ging nicht. „Ich will nicht, dass er dafür sorgt, dass ich gehen muss."

Was war komisch? Naruto verstand nicht so ganz, dann aber lauschte er dem Seufzen und schmunzelte. Daher wehte also der Wind. Sasuke hatte wohl Angst, dass Itachi ihn verraten würde. So ganz konnte Naruto das nicht glauben und daher pickte er den Anderen frech in die Seite. „Itachi würde dich sicher nicht verraten. Warum auch? Er hat mir sogar geholfen und zudem war er damals auch im Wald und hat dich gesehen", erklärte Naruto wissend und strich Sasuke beruhigend weiterhin den Nacken.

„Er hat was?" Erschrocken wich Sasuke zurück, das konnte doch nicht wahr sein. „Es tut mir leid, ich hätte das nicht tun sollen." Selbst sein Bruder hatte ihn gesehen, das konnte doch nicht wahr sein. Sasuke raufte sich die Haare und Naruto zog ihn wieder zu sich herunter. Streng sah ihn der Uzumaki an, lächelte dann aber wieder.

Erschrocken, dass Sasuke sich so plötzlich losriss und anfing sich zu entschuldigen, seufzte Naruto letztendlich auf und zog ihn wieder zurück. „Mach dir keinen Kopf. Itachi ist genauso wenig von Sai begeistert. Demnach scheint er irgendwas zu wissen oder aber zu ahnen." Kurz sah er Sasuke ernst an, dann aber lächelte er und kraulte wieder seinen Nacken. „Und jetzt hör auf, daran zu denken."

„Aber ...", fing er an, doch weiter kam er nicht, Naruto drückte ihm wieder auf das Bett zurück. Wohlig begann er wieder zu schnurren an und genoss diese Hände. Er liebte es, egal wer ihm Naruto wieder wegnehmen wollte, das würde er verhindern. Besonders Sai würde das zu spüren bekommen. „Ich gehöre dir", murmelte er leise und küsste sanft die Lippen des Anderen.

Nichts aber, hätte Naruto am liebsten gesagt, drückte Sasuke stattdessen aber auf das Bett und sah ihn ernst an, ehe er ihn erneut zu streicheln begann. Dieses Schnurren klang wie das einer Katze, nur etwas lauter und tiefer, dennoch jagte es Naruto einen leichten Schauer über den Rücken und er schüttelte sich leicht. Erst als der Schauer nachließ, blickte er verdutzt in Sasukes Gesicht und musste bei seinen Worten schließlich grinsen. Sasuke gehörte also ihm. Na, wenn das mal keine Aussage war und dann noch von ihm selber. Schmunzelnd beugte sich Naruto daher runter, fing Sasukes Lippen ein und verschloss diese mit einem sanften Kuss.

„Denke erst gar nicht daran", sprach er nach lösen des Kusses, den so wie Naruto gerade schaute, wollte er ihm ein Halsband anlegen. Wieder erzitterte er unter diesen Händen, ließ sich immer mehr fallen und schnurrte schon wieder. Naruto wusste, was er machen musste und er würde alles tun.

Fies grinste Naruto der Worte wegen und naschte erneut von seinen Lippen. Nur kurz, dann löste er sich wieder und streichelte mit der Hand, die zuvor im Nacken war, über Sasukes Wange. „Ich mach doch gar nichts", gab er sich ahnungslos, ehe er sich etwas aufrichtete und sich mit der anderen Hand abstützte. So konnte er Sasuke besser anfassen, ansehen und ihm frech eine verwirrte Haarsträhne aus dem Gesicht pusten.

Was hatte der Blondschopf nur vor mit ihm, er hatte ihn doch schon völlig. Er hatte viele Foltermethoden in der Zeit bei Orochimaru gesehen und auch selbst durchlebt. Doch hier war er nun völlig willig, Naruto konnte alles machen und das schien der Uzumaki auch zu wissen. Neugierig wanderten nun seine Hände über Naruto seinen Oberschenkel und zufrieden sah er in das Gesicht des Blondschopfes. Siehe an, auch Naruto hatte daran Gefallen, nur hatte er den Vorteil, dass er die bessere Position hatte.

Sollte dieser Blick ihm etwas sagen? Naruto legte den Kopf leicht schief und betrachtete Sasuke eingehend. Jedenfalls so lange, bis dieser anfing, über seinen Oberschenkel zu streicheln. Kaum, dass er das spürte, erfasste ein leichtes Zittern seinen Körper und er biss sich verhalten auf die Unterlippe. Nur kurz, denn sofort legte sich wieder eines seiner typischen Grinsen auf. Sasuke war ziemlich frech, etwas, was er so nicht erwartet hatte und dennoch gefiel diese Seite. Sie forderte ihn sogar heraus, trieb ihn an, diese Seite noch besser kennenzulernen.

Anscheinend hatte er Naruto damit selbst angestachelt, neugierig sah er zu ihm auf, griff ihn am Kragen und zog ihn zu sich herunter. Sanft legte er seine Lippen auf die des Anderen und ließ kurz darauf wieder von ihnen ab. „Was wird das?", hauchte er leise, als er merkte, dass sich eine paar Hände unter seinen Kimono verirrt hatten. Nur schwer unterdrückte er ein leises Keuchen verkneifen.

Neugierige Augen blickten ihn an, jagten ihm erneut einen Schauer über den Rücken, was in ein leichtes Zittern umschlug, nachdem er im Kragen gepackt und sanft geküsst wurde. Kaum spürte er die Lippen, schloss Naruto die Augen, öffnete diese aber wieder blinzelnd, als Sasuke sich löste. Was wurde was? Naruto sah schmunzelnd Sasuke an, hatte gar nicht bemerkt, wo er seine Hände hatte und merkte es erst jetzt. Ups, wie waren seine Hände unter Sasukes Kimono gekommen und konnten ihm damit ein Keuchen entlocken? Naruto wusste es nicht genau, denn es musste wohl zwischen dem Kuss und dem Blick passiert sein. „Was das wird?" Erneut legte Naruto den Kopf schief und lächelte. „Ich weiß nicht ...", hauchte er leise und streichelte bedächtig die warme Haut unter dem Kimono weiter.

Auf jedenfall wurde es langsam doch etwas gefährlich, wenn Naruto noch weiter ging, wurde aus der Schmusekatze etwas anderes. Genüsslich schloss er die Augen, spürte einen angenehmen Schauer, der durch seinen Körper zog. Wieder musste er sich ein leises Keuchen verkneifen und zog Naruto näher zu sich. Langsam wanderten seine Hände über die Seiten, beobachte wie Naruto sich diesen hingab. Es fehlte nicht mehr viel und er würde ... ein Klopfen an der Tür riss ihn aus den Gedanken und knurrend sah der Uchiha zur Tür. Wer störte denn nun wieder? Als Naruto sich erhob, verwandelte sich der Uchiha schon zu einer Katze und tigerte Naruto nach. Knurrend setzte er sich neben Naruto und buckelte als sein Bruder vor der Tür stand. Was machte der den nun hier und zumal nicht mal in diesen komischen schwarzen Mantel mit roten Wolken.

Neugierig sah Naruto Sasuke an, bemerkte so, dass er die Augen schloss und es wohl weiterhin genoss, dass er ihn mehr oder weniger verwöhnte. Und da war es auch wieder. Das Keuchen, das so unglaublich klang und doch neu für Naruto war. Schmunzelnd streichelte Naruto daher weiter, spürte aber selbst nun Hände auf seinen Körper, an seinen Seiten und wie sie stetig langsam zu streicheln begannen. Wie vom Blitz getroffen, zuckte Naruto zusammen, seufzte kurz und wollte Sasukes Lippen zu einem Kuss einfangen, als es plötzlich klopfte. Schon wieder! Hatte man hier auch irgendwann seine Ruhe? Bestimmt wieder der Nara, mit seinem Störsender oder schlimmer. Es wäre Sai, der mal wieder irgendwelche Verstecke aufgetan hatte. Murrend erhob sich Naruto, tappte zur Tür und riss diese unsanft auf. Mit allem hatte er ja gerechnet, nicht aber mit Itachi und dann in solch einem Aufzug. „Was machst du denn hier?", fragte Naruto, sah sich jedoch einmal nach links um, dann nach rechts und bugsierte den älteren Uchiha schließlich in seine Wohnung.

„Ich soll vorerst hier leben." Itachi selbst gefiel diese Sache auch nicht, doch weigern konnte er sich schlecht. Als er einen schwarzen Schatten bei Naruto sah, griff er danach und hob den fauchenden Kater hoch. Knurrend sah ihn die Katze an und kurz musterte Itachi ihn und sah dann zu Naruto. Dieser griff sich den Kater und streichelte ihn. Sasukes ganzes Fell sträubte sich und knurrend sah er zu seinem Bruder. Von allen Störenfriede, die es gab, musste es genau der sein, der ihn auffliegen lassen konnte. Wenn Itachi nur einmal das Sharingan benutzte, dann war er dran.

Itachi sollte hier leben? Wer kam denn ... aja bestimmt Tsunade. Aber was wollte Itachi dann bei ihm? „Ähm und weiter?", fragte er daher, nahm den knurrenden und fauchenden Sasuke auf den Arm und streichelte ihm beruhigend den Nacken.

„Ich soll aufpassen, dass du nicht auf die Idee kommst, alleine zu ihm zu gehen", erklärte der Uchiha ruhig und sah verwirrt auf das Tier in Narutos Arm. Seit wann hatte er ein Haustier, davon hatte ihm niemand etwas gesagt! Auch der Kater musterte ihn nicht sonderlich begeistert und beruhigte sich nur sehr langsam wieder.

Itachi sollte aufpassen, dass er nicht zu bitte WEM ging? Klar, sicher meinte er Sasuke, aber auf was für blöde Aktionen kam Tsunade da bitte? Noch dazu, wenn er eh bald hier wegmüsste. Das ergab so doch gar keinen Sinn! Naruto seufzte und sah Itachi an. „Du wirst hier aber nicht einziehen!"

„Ich soll nur aufpassen, dass du bis morgen nicht auf dumme Ideen kommst. Irgendwie glaubt jeder, dass du zu meinem Bruder gehen würdest. Aber ich werde dich auf deiner Reise begleiten, als Schutz", erläuterte er ruhig und sah wieder auf den Kater. Hatte der gerade die Augen verdreht oder hatte er sich das eingebildet? „Seit wann hast du den da?" Der Uchiha zeigte auf den schwarzen Kater und dieser sah ihn empört an.

Bis morgen sollte er also aufpassen. Na großartig. Aber lieber Itachi, als Sai, soviel stand schon mal fest. Naruto kraulte weiterhin Sasuke und sah Itachi erneut an. „Ich hab den Kater schon etwas länger", log er und sah mahnend kurz diesen an. Hoffentlich verstand er, wobei Naruto Itachi nicht zutraute, seinen eigenen Bruder zu verraten. Wobei? Sicher sein konnte er sich da auch nicht.

„Ich hoffe der ist kastriert", murmelte der ältere Uchiha und als Antwort fauchte der Kater. Knurrend sprang er von Naruto seinen Arm und tigerte wieder zurück in die Küche. Itachi folgte dem Tier und beobachte es skeptisch. Doch der Kater legte sich auf das Bett und rollte sich zusammen, dennoch fixierte er ihn mit seinen Augen, das merkte sogar Itachi. „Und wie heißt dein Tier?"

Kas ... was? Naruto glaubte sich verhört zu haben und sah Itachi entsetzt an. Wie kam er darauf? „Nein, er ist nicht kastriert", gab er daher zu und sah dem beleidigten Sasuke hinterher. Oje, da war wohl jemand ziemlich angefressen, was ihn aber auch nicht wunderte. Immerhin war er nicht wirklich ein Kater. Wie er hieß? Auch das noch, die Frage musste ja jetzt kommen. „Er hat noch keinen Namen, immerhin habe ich ihn noch nicht so lange. Außerdem hört er so auch ganz gut", schmunzelte Naruto.

Am liebsten hätte Sasuke ihn die Zunge herausgestreckt, aber damit würde er mit auffliegen. „Ich dachte, du hast ihn länger?" Wieder sah der Uchiha skeptisch zum Kater und hob ihn am Nacken hoch. Sasuke fauchte und schlug nach Itachi. „Lass ihn ja kastrieren, sonst markiert er alles und dann ist er vielleicht auch nicht so aggressiv." Das Fauchen wurde lauter, Sasuke befreite sich aus dem Griff und krabbelte unter das Bett. Wenn Itachi schlief, dann würde er sich rächen, das stand fest für Sasuke. Misstrauisch linste er unter dem Bett hervor und als Naruto nach ihm pfiff, tigerte er schnell zu ihm und versteckte sich hinter dem Blondschopf.

Naruto würde Sasuke ganz sicher nicht kastrieren. Was sollte denn das überhaupt? Er war nur aggressiv, wenn Leute kamen, die ihm nicht geheuer waren oder die er nicht leiden konnte. Naruto seufzte und wollte etwas sagen, als Itachi Sasuke im Nacken packte und dieser fauchte, doch kurz darauf verkroch dieser sich erst unter dem Bett und später hinter ihm. Grinsend sah er daher Itachi an. „Wie du siehst, hört er recht gut." Naruto ging in die Hocke und streichelte Sasuke kurz über den Kopf. „Lass dich nicht ärgern." Danach erhob er sich und tappte in die Küche. „Willst du auch einen Tee?", fragte er aus dieser heraus.

Noch immer betrachte Itachi sich das Bild skeptisch und sah zu, wie das Tier Naruto folgte. Vielleicht war es eine Nin-Neko, das würde ihre Anhänglichkeit erklären. Auf die Frage hin nickte er und setzte sich an den Tisch. Der Kater sprang auf den freien Stuhl und dann auf den Tisch. Noch immer wurde Itachi das Gefühl nicht los, dass der Kater ihn nicht mochte, sondern regelrecht hasste. Hatte er ihn gestört oder was hatte das Tier? Naruto stellte Itachi eine heiße Tasse hin und aufmerksam beobachte der Kater ihn. Der Ältere Uchiha wollte gerade zu Naruto etwas sagen, sprang dann aber fluchend auf und sah auf seinen Schritt. Das Teewasser hatte man ihm über den Schoß gekippt und vor ihm saß ein Kater, der wirkte, als würde er innerlich lachen. Grummelnd sah der Uchiha das Tier an und auch wenn Tsunade ihm morgen dafür den Kopf abreißen würde, aber seine Klamotten hatte er bei wem anderes liegen und die musste er sich dort erstmal holen.

Sasuke tat aber auch wirklich alles, um nicht als echter Kater durchzugehen. Seufzend schüttelte Naruto den Kopf, holte aus dem bad ein Handtuch und reichte es Itachi. „Tut mir leid, aber ich glaube er mag dich nicht", entschuldigte sich Naruto, setzte sich an seinen Platz und nippte an seinem Tee. Nachdem er einen kleinen Schluck genommen hatte, nahm er Sasuke vom Tisch und setzte ihn auf dem Boden ab. „Und da bleibst du jetzt und benimmst dich!"

Leise knurrte der Kater, legte sich aber dann bei Naruto seine Füße und sah zufrieden auf seinen Bruder, der sich trocken wischte. Der ältere Uchiha grummelte und sah wieder zu der Katze. Ja er mochte ihn nicht, das hatte er nun auch gemerkt. Leise seufzte er und setzte sich wieder zu Naruto an den Tisch. Die Katze kletterte auf Naruto seinen Schoß und schnurrte leise. Sasuke wollte Beachtung, auch wenn Itachi da war wollte er das Naruto ihm Aufmerksamkeit schenkte. „Irgendwie erinnert er mich an meinen Bruder", seufzte Itachi und sah zu dem Kater, der ihn nun skeptisch ansah und dann wieder mit dem Kopf Naruto anstupste. „Garstig und doch völlig verschmust."

Kaum, dass Sasuke auf seinem Schoss lag, streichelte Naruto diesen und trank weiter seinen Tee. Das Schnurren beruhigte ihn, ließ Naruto schmunzeln und daher kraulte er ihn im Nacken. Es erinnerte Itachi an seinen Bruder? Fast hätte Naruto sich verschluckt, hustete dezent und sah Itachi verwirrt an. „Das ist aber nur ein Kater, wenn auch ein sehr eigener", erwiderte er und räusperte sich, ehe er erneut Sasuke kraulte.

„Deswegen ja, besonders da er so an dir hängt." Sasuke ließ auch Naruto nur an sich heran und man sah dem Kater richtig an, dass er die Streicheleinheit genoss und sich völlig fallen ließ. Sein Bruder war auch wie dieser Kater, vielleicht nicht ganz so giftig, aber schon sehr kratzbürstig.

Naruto sah kurz auf Sasuke und schmunzelte. Ja, er hing wirklich an ihm, aber den Grund dafür kannte auch nur er und würde es Itachi nicht auf die Nase binden. „Er ist eben so, wie er ist und wohl etwas eifersüchtig", grinste Naruto breit und nippte erneut an seinem Tee.

„Das liegt wohl in der Familie. Tsunade befürchtet, dass Sasuke dir folgen würde oder einfach in der Nacht kommt und dich entführt. Deswegen diese Vorsichtmaßnahmen, Madara ist wirklich gefährlich." Itachi sah wieder zu den beiden und lächelte sanft. Selbst er konnte das zufriedene Schnurren des Katers hören und wie dieser sich auf Narutos Schoß zusammenrollte.

Was Tsunade nicht alles dachte. Wahrscheinlich hatte sie wieder zu tief in die Flasche geguckt, dass sie auf so einen dämlichen Gedanken kam. Als würde Sasuke ihn entführen. Würde er das wollen, hätte er bereits die Chance gehabt. „Tsunade übertreibt. Die sollte sich eher Sorgen wegen Sai machen", murrte Naruto und kraulte Sasuke beständig weiter.

„Das finde ich ja auch, aber vor meinem Bruder hat sie mehr Angst. Sie glaubt wohl, er zieht dich auf die andere Seite und du würdest das Dorf verraten." Gut, dass Naruto deutlich mehr für Sasuke übrig hatte als Freundschaft, das wusste wirklich jeder. Er selbst störte sich nicht daran, sein Bruder wirkte nicht abgeneigt, was das betraf. Dennoch war er damals zu Orochimaru gegangen und war gleichzeitig der Spion von Madara gewesen. Was es auch war, mit irgendwas hatte ihn Madara in der Hand und das schien noch immer zu funktionieren, wenn Sai es wusste und ihn erpressen konnte.

Als würde ich je das Dorf verraten, grummelte Naruto gedanklich und leerte seine Tasse. „Tsunade übertreibt, echt jetzt. Sie weiß ganz genau, dass ich Konoha nie verraten würde." Außerdem wusste sie auch, dass er Hokage werden wollte, aber scheinbar hatte sie wirklich zu viel Sake getrunken. Er liebte zwar Sasuke, aber er würde sich ganz sicher nicht auf die andere Seite ziehen lassen und schon gar nicht von Sasuke, falls er das überhaupt vorhaben sollte.

Das hatte Sasuke selber auch nicht vor und gern hätte er Naruto auch gesagt, warum er damals einfach abgehauen ist. Doch das konnte er nicht, nicht so lange Madara das Siegel aufrechterhielt und Zetsu ihn beobachtete und aufpasste, dass er wirklich das machte, was er sollte. „Liebe kann angeblich Menschen ändern", merkte Itachi an und seufzte leise.

Liebe konnte wirklich Menschen verändern und das sah Naruto zu deutlich. Immerhin lag ein schnurrender Sasuke auf seinem Schoss und ließ sich noch immer kraulen. „Ja, Liebe versetzt Berge", erwiderte Naruto, nahm Sasuke kurz auf den Arm und nahm sich noch einen Tee.

Entweder der Blondschopf war in Katzenminze gefallen oder aber die Katze spinnt. So verschmust konnte doch kein Tier sein. „Jedenfalls sind auch ihre Berater sehr beunruhigt und glauben, dass mein Bruder das Dorf vernichten will. Sie muss aufpassen, dass sie es sich nicht mit jeden in Konoha verscherzt, da ist sie wohl lieber was vorsichtiger. Angeblich hat man Sasuke in der Nähe vom Dorf gesehen und das beunruhigt viele." Itachi selbst glaubte nicht, dass sein Bruder plötzlich vorbeikam und einfach so in Konoha herumspazierte. Wenn er kommen wollte, wäre er schon längst hier und hätte sich das geholt, was er wollte, noch bevor es einer mitbekommen hätte.

Was schaute Itachi denn so verwundert? Naruto folgte dem Blick kurz und der ruhte auf Sasuke, der schnurrte. Scheinbar hatte Itachi noch keine Katze gesehen, die so anhänglich war. Wenn er wüsste. Grinsend kraulte er weiter, hörte aber dennoch zu. Die Berater waren unruhig? Nun, wenn dem so war, dann stimmte wirklich etwas nicht, aber das hatte ganz sicher nichts mit Sasuke zu tun, denn der war hier und ziemlich friedlich. „Man hat Sasuke in der Nähe gesehen?" Verwirrt darüber blinzelte Naruto. Da musste sich jemand gehörig verguckt haben, aber war es an dem Tag, wo er Sasuke gesehen hatte?

„Ich weiß es nicht. Ich glaube zwar das er hier in der Nähe ist, aber nicht das man ihn so schnell finden würde." Sein Bruder war nicht dumm und er hatte es geschafft Jahre zu verschwinden und nun fand man ihn ganz einfach, das glaubte er nicht. „Irgendwas stimmt hier nicht und ich glaube, es hängt auch mit meinem Bruder zusammen. Aber wohl nicht komplett freiwillig."

Wie Recht Itachi hatte. Sasuke war in der Nähe, auf seinem Schoss und schnurrte leise. Aber darauf kam sicher erstmal niemand, außer Itachi würde sein Sharingan nutzen. Aber dazu hatte er derzeit wohl keinen Grund und demnach hatte Sasuke vorerst Ruhe. „Vermutlich hast du recht. Irgendwas ist hier faul, aber was, weiß ich auch nicht", murmelte Naruto nachdenklich und rührte gedankenversunken in seiner Tasse.

„Vermutlich, irgendwer ist ein Spion im Dorf. Aber wohl nicht für Madara, diesen scheint Konoha an sich nicht zu interessieren, ich glaube sein Ziel ist ein anderes." Ein Dorf zu stürzen könnte dieser Uchiha ohne Probleme und dazu brauchte er nicht mal Hilfe. Aber Konoha stand noch und die Gefahr schien von hier selbst zu kommen. „Wer weiß, vielleicht sitzt der Verräter im Rat."

Im Rat? Wenn das wirklich so war, dann war Tsunade in Gefahr und wenn man sie stürzen würde, das ganze Dorf. Nur wer war es? Naruto kannte nicht mal den ganzen Rat, nur diesen alten Danzou und sonst keinen. „Das klingt gar nicht gut." Besorgt sah Naruto auf seinen Kater und hörte sogar auf ihn zu kraulen.

Dieser schnurrte auch nicht mehr, schlug wild mit dem Schweif, denn er wusste, wer es war. Sollte er sich Preis geben? Konnte er überhaupt Itachi vertrauen oder war es doch zu gefährlich und er lieferte ihn aus? Sasuke raunzte und sah zu Naruto, der ihn bedrückt ansah und sanft an sich drückte. „Nein, aber ich denke nicht, dass sie Tsunade versuchen werden umzubringen. Dafür ist sie dann doch zu stark und es würden viele im Dorf Widerstand leisten, wenn sie plötzlich verschwinden würde."

Immerhin etwas. Tsunade war schließlich sowas wie eine Oma für Naruto und er wollte nicht, dass ihr etwas passierte oder man ihr wehtat. Wobei Baa-chan ziemlich zuschlagen konnte. So, dass sogar ganze Häuser nachgaben und umfielen. Naruto seufzte, kraulte wieder Sasuke und nickte verstehend. „Mit Baa-chan legt man sich auch nur an, wenn man lebensmüde ist."

Das hatte der Uchiha auch schon gehört, selbst gesehen hatte er es nicht. Aber Itachi wollte es auch nicht testen, ob an den Gerüchten etwas dran war. „Du solltest aufpassen, die Macht des Kyuubi lockt viele Machtgierigen an." Kurz sah er auf die Katze, die schnurrend auf Naruto seinem Schoß saß und völlig entspannte. „Du solltest dich auch vor Sasuke in Acht nehmen, wer weiß, was Madara mit ihm gemacht hat."

Kyuubi zog viele an, ja, auch Akatzuki damals und das saß noch immer tief in Narutos Knochen. Immerhin war es damals Itachi und dessen Partner, die ihn fangen wollten. Es lag aber auch Jahre zurück und nachtragend war Naruto nicht. „Ich weiß, dass viele hinter ihm her sind", schmollte Naruto daher leise, streichelte weiter seinen Kater und runzelte die Stirn. Was sollte denn diese Aussage über Sasuke? Warum sollte er sich vor Sasuke in Acht nehmen? Er tat doch nichts, abgesehen vom Schnurren. Naruto schüttelte sich leicht, ehe er antwortete. „Sasuke ist eben Sasuke. Er ist mal so und dann wieder so."

„Nein, das Problem bei ihm ist nicht er selbst, sondern das, was er nicht weiß oder vielleicht doch weiß. Keiner von uns weiß, was Madara alles mit ihm gemacht hat. Ich weiß auch nur durch Zufall das er durch einige Siegel nichts über Madara Preis geben kann, egal was es ist. Sasuke hat es mit sich machen lassen und das wird er nicht getan haben, um nur was stärker zu werden." Das traute er seinem Bruder nicht zu, besonders was Sai damals zu Sasuke gesagt hatte. Er wüsste alles und das schweigen würde ihn etwas kosten. Sein Bruder war angeekelt, dennoch hatte er es mit sich machen lassen.

Ein Siegel, davon wusste Naruto, aber das konnte Itachi nicht sagen, denn sonst wüsste er, dass er kaum später, als sie trainiert hatten, Sasuke getroffen hatte. Daher nickte er nur verstehend, gab sich ahnungslos und trank schweigend seinen Tee. Madara war schon gerissen, zudem ziemlich stark und der Gründer Konohas. Mehr wusste Naruto allerdings nicht über diesen.

„Du hast es damals gesehen, oder?" Itachi musste die Frage stellen und als er davon sprach, wurde auch der Kater wieder munter, streckte sich und gähnte. Müde sah er zu Naruto hoch, denn dieser hatte das Kraulen eingestellt.

Die Frage kam unerwartet und bleich wie eine Wand, sah Naruto sein Gegenüber an. Musste das jetzt sein? Naruto war froh, dass er seit fast 24 Stunden diese Bilder nicht mehr im Kopf hatte und nun prasselten sie wieder auf ihn nieder. „Schneller ...", hörte er noch immer Sais keuchen und er riss seine Augen au. Sein Herz schlug immer schneller und sein Körper zitterte. Nicht gewillt zu antworten, nickte Naruto daher nur auf Itachis Frage und griff hastig nach seiner Tasse.

„Auch wieso er es getan hatte?" Itachi wusste, dass es schmerzhaft war, doch da musste Naruto durch, er hatte es gesehen. Auch, wenn ihm der Anblick lieber erspart geblieben wäre. Der Kater raunzte, leckte Naruto über die Nase und versuchte ihn so zu trösten.

Wieso? Nun ja, Sasuke wurde dazu gezwungen, aber das konnte er nicht sagen. Naruto schüttelte daher wieder nur den Kopf und versuchte die Bilder aus seinem Kopf zu verbannen. Er wusste auch nur von Kyuubi, dass Itachi da war, aber er hatte, hätte ihn darauf nie angesprochen. Einfach, weil er das endlich mal vergessen wollte und nun war aber alles wieder da.

„Deinetwegen", antwortete der Uchiha ruhig und der Kater zuckte zusammen. Itachi betrachtete das Tier, doch wie es schien, reagierte er nur auf Naruto, der ihn entsetzt ansah. „Sai sagte, dass er aufpasst auf dich und, dass er das nur macht, wenn Sasuke artig ist und macht, was er will."

 

Sai und auf ihn aufpassen? Fast hätte Naruto angefangen zu lachen, verkniff es sich jedoch und grummelte leise. „Als ob der aufpassen würde. Der Typ ist so falscher als Falschgeld", knurrte Naruto leise und erinnerte sich, dass er ihn mehr oder weniger in eine Falle locken wollte. Zum Glück aber war er nicht mitgegangen. Demnach wollte der ganz sicher nicht aufpassen.

„Du bist die Schwäche von meinem Bruder und damit hat er ihn in der Hand. Ich denke, dass Sai mit etwas gedroht hat, was dich betrifft, Sasuke wirkte danach angewidert und auch ziemlich wütend." Dennoch hatte der Andere damals nichts gemacht und geschwiegen. Er wollte wohl nicht, dass Naruto was passierte. Er würde auch Sasuke zutrauen, dass dieser nur hier war, um zu schauen, ob es Naruto gut ging und nach dem Kampf, hätte er ihm auch nicht an Madara ausgeliefert.

Alles, was Itachi erzählte, wusste Naruto bereits, saß doch die Quelle allen Übels auf seinem Schoss und schnurrte noch immer leise. Womit könnte Sai gedroht haben? Vermutlich, mit seinem eigenen Tod oder ... Nein, darüber wollte Naruto jetzt nicht nachdenken und schüttelte sich. Allein der Gedanke war schon widerlich und ließ einen gewissen Brechreiz aufkeimen, den er gerade noch so unterdrücken konnte. „Sai ist ätzend und er nervt. Aber zum Glück steh ich damit nicht allein", schmunzelte Naruto und war froh, dass Sakura ebenfalls nicht sonderlich von diesem angetan war.

„Das habe ich gehört, seine Art scheint vielen nicht zu gefallen." Itachi hatte seine Quelle, die ständig über ihn geschimpft hatte. Auch wäre er lieber jetzt dort, aber Naruto schien Gesellschaft auch mal gut zu tun. Er hatte sich wegen Sasuke zurückgezogen und sich nun eine Katze geholt. Hoffentlich blieb es auch bei diesen einen auch.

Ja, selbst Kiba war genervt von Sai und selbst Shikamaru, der eigentlich recht ruhig war, hatte schon das ein oder andere verlauten lassen, was nicht sehr nett war. Einzig Hinata und Tenten hielten sich zurück. Aber sie hatten auch ziemlich wenig mit Sai zu tun. Wie die beiden zu beneiden waren. „Er hält sich scheinbar für was Besseres", murmelte Naruto leise.

„Könnte sein", murmelte der Uchiha und streckte sich. „Wenn du nichts dagegen hast, würde ich gerne schlafen gehen." Kurz sah er zu Naruto und ging dann doch zur Tür. „Ich glaube, du kommst alleine zurecht und wenn ich hierbleibe, pinkelt der Kater in meine Sachen. Aber das wird nicht der Hokage verraten", merkte der Uchiha an und verließ dann die Wohnung.

Sasuke würde bitte was machen? Verwirrt und dann doch leise lachend, nickte Naruto und brachte Itachi noch zur Tür. „Er pinkelt schon nicht in ..." Naruto stockte und da fiel ihm auf, dass er gar kein Katzenklo hatte. Auf Dauer würde sowas auffallen und ebenso, dass kein Katzenfutter zu finden war. Das müsste er wohl dringend besorgen, wenn Sasuke nicht auffliegen wollte.

Als Itachi ging, verwandelte sich Sasuke zurück und setzte sich auf dem Stuhl in der Küche. Geduldig warte er darauf, dass Naruto zurückkam und dieser sah ihn grinsend an. „Ist was?", fragte er nach, konnte sich aber schon denken, woran dieser wieder dachte.

Ob etwas war? Sicher war etwas und daher grinste Naruto überdimensional breit, ehe er sich gegenüber auf dem Stuhl niederließ und Sasuke ansah. „Hättest du Itachi echt in die Klamotten gepinkelt?", wollte er wissen und musste dabei schon leise lachen.

„Vielleicht", murmelte der Ältere und sah in die andere Richtung. Sein Bruder störte ja auch und das gerade als Naruto ihn so schön verwöhnt hatte. Auch das mit Sai musste nicht wieder aufgewärmt werden, den nun sah er ja, dass es einfach nur dumm war zu glauben er würde Naruto nichts tun. Leise seufzte der Uchiha und sah herüber zum kicherten Naruto, der wohl gerade an einen wütenden Itachi dachte, der Sasuke durch die Wohnung jagte. Dennoch musste er vorsichtiger sein, sein Verhalten war doch zu untypisch für eine Katze gewesen. Hätte Itachi das Sharingan auch noch benutzt, dann wäre er sofort aufgeflogen, aber da der andere so ruhig war, hatte er Glück gehabt.

Dieses Vielleicht reichte schon und Naruto hielt sich lachend den Bauch und stellte sich Itachi bildlich vor, wie er vor seinen Sachen stand und diese nass trieften. Ein herrlicher Anblick und es ließ ihn das zuvor geführte Gespräch schon wieder vergessen. „Haha ... du brauchst ein Katzenklo ... hihi ... anderenfalls fällst du auf", lachte er weiter und fiel fast vom Stuhl.

Beleidigt sah der Uchiha zum Blondschopf und verdrehte die Augen, aber Naruto hatte recht, er musste sich mehr wie eine Katze benehmen, besonders wenn immer die Haustür klingelte. „Das machst aber du sauber und wehe du schleppst mich zum Tierarzt." Knurrend sah er auf Naruto, der nun lachend auf dem Boden lag. Er hätte sich lieber in einen Hund verwandeln sollen, aber dann hätte er seinen Bruder wohl in den Hintern gebissen.

Zum Tierarzt? Nur, wenn Sasuke frech werden würde oder sich daneben benahm. Immer noch am Boden vor Lachen kullernd, rappelte sich Naruto schließlich auf, guckte über die Tischkante und legte den Kopf schief. „Der Tierarzt bleibt dir vorerst erspart. Außer du wirst krank, dann musst du wohl hin", erwiderte Naruto nun wieder ernster und erhob sich nun ganz.

„Das ist nicht dein ernst." Knurrend sah er zum Blondschopf und dieser erwiderte den Blick ernst. Würde Naruto das tun, dann würde er den Tierarzt und auch ihn beißen. Besonders den Tierarzt würde er beißen, zur Not zum Menschen werden und ihm den Kopf abschlagen. „Warum hab ich mich darauf nur eingelassen?", murmelte er beleidigt und eine sanfte Hand streichelte sanft über seinen Nacken. Nanu, wann hatte sich Naruto hinter ihm gestellt. „Damit bekommst du mich nicht rum." Vorerst fügte er in Gedanken hinzu und unterdrückte ein leises Schnurren. Dieser Katzenkörper hat ihm wohl empfindlich gemacht.

Wie süß sich Sasuke aufregen konnte und das nur wegen dem Tierarzt. Naruto antwortete darauf nicht, schlich sich lieber hinter Sasuke und streichelte ihn über den Nacken. So, so, damit bekam er ihn also nicht rum. Hört, hört, ein Uchiha konnte auch mal bockig werden. Darüber innerlich grinsend, beugte sich Naruto herunter, dich an Sasukes Ohr. „So vielleicht nicht ...", fing er an, pustete frech in sein Ohr, leckte einmal über die Ohrmuschel und fuhr fort. „...aber vielleicht so!"

Sofort zuckte Sasuke zusammen und es fiel ihm schwer sich nun zusammen zu reißen. Jahre hatte er Naruto nicht gesehen und nun stand er hinter ihm und berührte ihn. Naruto seine Hände wurden frecher und nun konnte der Uchiha nicht mehr. „Dobe", knurrte er, erhob sich vom Stuhl und drückte Naruto kurz darauf auf den Tisch. Seine Atmung ging schneller und zufrieden sah ihn Naruto an. „Du weißt gar nicht, wie ich hier drauf gewartet habe." Nicht dass es bessere und bequemere Orte gab, aber Naruto lag vor ihm, berührte ihn. Diese Nähe hatte er sich immer gewünscht und auch, dass Naruto seine Gefühle erwiderte. „Frecher Kerl", hauchte er leise, beugte sich herunter zu dessen Lippen und küsste sie. Die Nacht wollte er nutzen, wer weiß, ob er später noch die Chance dazu hatte.

Unbemerkt blieb das Zucken seitens Sasuke nicht, ließ Naruto innerlich leise lachen und seine Hände frech über dessen Körper wandern. So bekam man also Sasuke also wieder handzahm, interessant, wie Naruto fand und doch hatte er die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Sasuke drückte ihn knurrend einfach auf den Tisch und dieser Blick, den er auf sich ruhen hatte, verhieß alles andere als handzahm. Eher sah es aus, als hätte er Sasukes Jagdtrieb geweckt und er wäre die Beute. Lange hatte er darauf warten müssen? Davon konnte Naruto ein Liedchen singen, denn er hatte mindestens genauso lange darauf gewartet und still gelitten. Frech, wer war hier bitte frech? Wohl doch eher Sasuke, der sich klammheimlich runterbeugte, seine Lippen versiegelte und sich einen Kuss stahl. Diesen erwiderte Naruto mit Freuden, naschte von den bereits bekannten Lippen und kraulte Sasuke andächtig im Nacken.

Zufrieden stellte Sasuke fest, dass der Andere nur zu gerne seine Annäherung erwiderte und auf sein Spiel einging. Dennoch löste er sich, worauf Naruto ihn böse ansah, doch hier wollte er es nicht. Bestimmend zog er Naruto zu sich hoch und schob ihm schon zum Bett. Sein Oberteil warf er achtlos in die Ecke und dachte nicht mal daran, dass sie wieder jemand stören konnte. Es war ihm egal, diesmal würde er Naruto auch nicht aufstehen lassen. Sanft fuhr er mit der Hand über die noch bedeckte Brust des Anderen, beugte sich wieder herunter zu ihm, küsste hauchzart seine Lippen und wand sich dann seinen Hals zu. Langsam fuhren seine Hände über Narutos Seiten, herunter zu dessen Hüfte. Dort ruhte sie erst, dann strich er mit den Fingern über den Oberschenkel des Blondschopfes. Genüsslich nahm er dessen Zittern wahr, bedeckte weiter den Hals mit Küssen und spielte an Naruto seiner Jacke. Sie störte und eigentlich hätte Naruto sie schon längst aus haben müssen.

Neugierig naschte Naruto von den auferlegten Lippen, murrte jedoch, als diese sich lösten und Sasuke sich langsam erhob. Was würde das jetzt werden? Heißmachen und stehenlassen? Darüber wenig erfreut, sah Naruto sein Gegenüber böse an, wurde kaum später jedoch zu seinem Bett bugsiert und sah zu, wie das erste Stück Stoff den Weg zu Boden fand. Der Tisch war wohl doch nicht so gut, wie es schien, aber Naruto sollte es recht sein. Gedanken darüber machen konnte er sich ohnehin nicht, wurden seine Lippen erneut geküsst und kaum später sein Hals. Zitternd legte er daher den Kopf seitlich, gab so mehr Spielraum frei und wanderte zielstrebig mit den eigenen Händen über Sasukes nackten Rücken. Im Vergleich zu seinem, deutlich muskulöser, dennoch genauso weich wie seine eigene Haut. Das dachte er zumindest, auch wenn das denken ganz langsam doch schwerfiel. Freche Hände suchten sich derzeit, nämlich ihren Weg zu seinen Seiten, zu seinem Oberschenkel und entlocktem ihm ein weiteres Zittern. Die sanften Küsse fühlten sich leicht kribblig an, wie Ameisen, die hin und her krabbelten und ihm eine Gänsehaut bescherten. Schon leicht benommen, bemerkte Naruto das Zuppeln an seiner Jacke wahr, löste kurz seine Hände von Sasukes Rücken und zog den Reißverschluss herunter.

Zufrieden sah Sasuke auf den nun neuen Spielraum, ließ seine Hand langsam über das Netzhemd gleiten und strich langsam über die harten Brustwarzen. Nur langsam befreite er Naruto von seiner Jacke, zog ihn das andere Kleidungsstück ebenso aus. Vorsichtig, als wäre Naruto aus Glas, hauchte er einen Kuss auf dessen Brust. Noch immer fuhren seine Hände über die Seiten des Anderen, stoppten wieder an dessen Hüfte und wanderten dann zu dessen Po. Beherzt griff er zu, küsste dabei weiterhin Naruto seine Brust und wand dann seine Aufmerksamkeit dessen Brustwarze zu. Langsam ließ er seine Zunge darüber fahren, biss sie leicht und umspielte sie wieder mit der Zungenspitze dann.

Nur zu deutlich merkte Naruto, dass Sasuke sehr viel erfahrener war, allein dadurch, wie er mit seinen Händen über seine Brust fuhr und ihn gleich mal Jacke und Shirt auszog. Unter dem Kuss zuckte Naruto kurz zusammen, war es nicht gewohnt dort geküsst oder gar angefasst zu werden und doch spürte er ein angenehmes Prickeln, welches sich langsam und unaufhaltsam durch seinen Körper fraß. Begleitet wurde das durch einen Schauer, ausgelöst durch die Hände an seinen Seiten, wo er doch ziemlich empfindlich war. Gerade, als sich sein Körper daran gewöhnt hatte, zuckte Naruto erneut zusammen, wurde frech in den Hintern gekniffen und keuchte verhalten auf. Schnell wandelte sich dieses leise Keuchen in ein Stöhnen, da Sasuke begonnen hatte, seine Brustwarzen mit Zunge, Lippen und Zähnen zu bearbeiten. Schon jetzt wusste Naruto nicht, wo oben oder unten war, raubte das bisschen ihm den Verstand und erneut stöhnend warf er den Kopf in den Nacken, kraulte Sasuke im Nacken und gab sich dessen Liebkosung hin.

Unbeirrt machte der Uchiha weiter, wand sich nun der anderen Seite zu und wiederholte sein Tun. Seine Hände kneten währenddessen weiter den Hintern. Eine noch scheue Hand spürte er im Nacken, zog sie sich aber immer wieder zurück und krallte sich in das Laken. Naruto hatte damit wohl keine Erfahrung gesammelt, ein Gedanke, der ihm gefiel, dann hatte dieser Sai ihn auch nicht angepackt. Seine Spuren von ihm würde er auch von seinem Körper löschen. Naruto wurde mutiger und zittrige Hände berührten seinen Körper. Kurz warf er einen Blick nach oben und wanderte dann mit den Lippen in Richtung Bauch. Ganz langsam fuhr er die zu sehenden Bauchmuskeln mit der Zunge nach. Seine Hände wanderten nun nach vorne, öffneten Naruto seine Hose und zog sie ein Stück herunter, damit er noch mehr den Bauch verwöhnen konnte. Seine Zunge tauchte in den Bauchnabel ein, glitt in Richtung Schritt und stoppte an dessen Shorts. Narutos Bauch bebte, Sasuke ließ sich Zeit, befreite den Anderen vom letzten Stoff und sah zufrieden auf dessen nun wachsende Erregung.

Bei Kami, diese Lippen würden ihm noch den Verstand rauben und diese Hände erst, die noch immer bedächtig seinen Hintern verwöhnten in ihn leise zum Keuchen brachten. Sasuke schien zu wissen, was er da tat und wie er es tun musste, damit Naruto Wachs in seinen Händen wurde. Nun selbst mutiger, schickte Naruto seine Hände über Sasukes Nacken, runter zu seinen Schultern und wieder rauf. Das wiederholte er einige Male, jedenfalls so lange, bis Sasuke zu ihm rauf sah und er dieses erotische Leuchten in seinen Augen sah. Kurz musste Naruto heftig schlucken und er merkte, wie sich unaufhaltsam das Blut in seiner Körpermitte zu sammeln schien und sein Glied anschwellen ließ. Lange konnte er jedoch diesen Anblick nicht genießen, fuhr eine freche Zunge über seinen empfindlichen Bauch, ließ ihn zittern und beben. Würde Naruto nicht bereits im Bett sich befinden, würde er wohl taumeln, nach hinten fallen oder gar umkippen. Besonders, wenn freche und geschickte Hände seine Hose aufmachten, diese mit samt Shorts nach unten streiften und dabei wie unabsichtlich seine Haut streiften.

Zufrieden hörte Sasuke das leise Keuchen, sah nochmal dann kurz Richtung Tür. Stören würde sie nun niemand mehr und das würde er nun nutzen. Naruto ließ sich fallen und wurde nur sehr kurz wieder munter in Form von Streicheleinheiten für ihn. Wieder hauchte er sanfte Küsse auf seinen Bauch, wanderte herunter und schenkte der Erregung noch keine Beachtung, dafür aber der freien Fläche. Neugierig bedeckte er die weiche Haut mit Küssen, verbissen sich an einigen Stellen. An manchen Stellen saugte er sich fest, hinterließ dabei einen roten Fleck. Wenn Sai das mal sehen sollte, wusste er nun wessen Eigentum Naruto war.

Mit geschlossenen Augen, halboffenem Mund und trocken gewordenen Lippen, verfolgte Naruto jeden Kuss, jede Berührung, ehe er sich mit der Zunge anzüglich über die Lippen fuhr, um diese zu befeuchten. Ein heiseres Keuchen verließ erneut seine Lippen, genau in dem Moment, als Sasuke sich festsaugte und einen schönen roten Fleck hinterließ. Zum Glück nicht für jeden sichtbar, schmunzelte Naruto in Gedanken und krallte sich stöhnend in Sasukes Haare.

Kurz sah Sasuke auf, den jemand zerrte ihm an den Haaren und als er Naruto sein Gesicht sah, grinste er zufrieden. Ganz vorsichtig strich er mit dem Zeigefinger über Naruto seine Männlichkeit, streichelte mit dem Daumen über dessen Hoden. Aber dann zog er die Hand wieder weg, empört sah ihn Naruto an, aber er wollte noch nicht. Wieder ließ er seine Zunge über die schon heiße Haut am Bauch, dann tauchte der Uchiha mit der Zungenspitze in dessen Bauchnabel ein. Das leise Keuchen des Anderen stachelte ihn noch mehr an, dann zerrte er an seinen Haaren und knurrend sah der Uchiha auf. Flehend sah ihn der Andere an und wieder tauchte er zwischen Naruto seinen Beinen. Langsam ließ er die Zunge über den Schafft gleiten, umspielte die Eichel und tauchte mit der Zungenspitze in das Loch.

Dieses Grinsen, welches Sasuke auf den Lippen hatte, war mehr als versaut und trieb Naruto ungewollt die Schamröte ins Gesicht. Was musste er auch derart dreckig grinsen, während er nur mit seinen Fingern, erst sein Glied berührte und dann seine Hoden. Stöhnend flog daher sein Kopf in den Nacken, genoss er es in vollen Zügen und doch hörte der Andere plötzlich auf. Was sollte denn das jetzt? Schwer atmend murrte Naruto, wollte etwas sagen und doch verstummte der Satz in seinem Mund, als erneut sein empfindlicher Bauch liebkost wurde. Damit bekam man ihn, aber das wusste keiner und ob er das Sasuke sagen sollte? Irgendwann bestimmt, aber nicht jetzt, denn vermutlich würde er das nur zu seinem Vorteil nutzen. Keuchend nahm es Naruto hin, genoss es noch einen Moment, bis er es satthatte, zu warten. Da sprach deutlich die Ungeduld, die ihn knurren und an Sasukes Haaren ziehen ließ. Aber anders kam man wohl so schnell nicht an sein Ziel, was Naruto kaum später jedoch verwarf und dunkel stöhnend die Augen schloss. Spielte nun endlich die feuchtwarme Zunge Sasukes an seiner Eichel, raubte ihm das letzte bisschen Verstand, was noch übrig war. Immer mal wieder verließ ein Kuchen seine Lippen, seine Hand wanderte nun wieder versöhnlich in Sasukes Nacken und kraulte diesen, während er sich der frivolen Zunge hingab.

Nur langsam ließ Sasuke seine Zunge über den Schaft gleiten, hauchte einen Kuss auf die so dünne Haut. Sanft streichelte er mit der freien Hand über die Hoden des Anderen, umkreist sie und drückte sie nur vorsichtig. Sanft bis er Naruto dort unter, hauchte dann wieder einen Kuss als Versöhnung an derselben Stelle. Bald wand er sich der Eichel wider zu, umspielte sie mit der Zunge und nahm sie kurz in den Mund. Das Stöhnen von Naruto trieb ihn an mehr zu tun, doch auch sein Verlangen wuchs und leider war ihn Naruto doch zu passiv gerade.

Das Gefühl der Hitze breitete sich immer weiter aus, durchströmten seine Venen, überrollte ihn in immer kürzer werdenden Abständen, wie angenehm es doch immer wieder war. „Hmm... jaaaa~ „, keuchte er. Sasuke schien wirklich genauso heiß auf ihn zu sein, wie er auf ihn. Naruto ließ seinen Mund leicht geöffnet und keuchte jedes Mal auf, wenn Sasuke über seine zuckende Eichel strich. Würde er in dem Tempo weitermachen, der Abend wäre schnell gelaufen, also sollte er ihn wohl etwas bremsen. Schnell fing er Sasuke ein und stoppte dadurch die Bewegung. Dann zog er ihn mit der anderen am Nacken zu sich hoch. Leise raunte er in dessen Ohr, musste aber immer wieder ein wenig zucken, da die Wellen seinen Körper noch immer erschütterten.

Als man Sasuke hochzog, sah er verwundert auf Naruto, den dieser Blick dem ihn gerade geboten wurde ließ selbst ihn leise keuchen. In seiner Hose wurde es enger und Naruto flüsterte ihn etwas ins Ohr, wovon er sich nicht mal zu träumen gewagt hätte. "Beschwere dich nicht, wenn du morgen nicht fit bist", raute er noch und versiegelte ihre Lippen miteinander. Wieder drückte er Naruto auf das Bett zurück, rieb sich an ihm und keuchte leise. Als eine neugierige Hand sich nach unten verirrte, stöhnte er dunkel auf und glaubte fast, dass er träumte. Doch das war kein Traum, sondern echt. „Naruto", hauchte er, bevor ein Keuchen seine Lippen wieder verließ. Langsam streichelte der Uchiha wieder die Seiten des Anderen, presste sich näher an ihm, um dessen Hitze noch mehr zu spüren.

Pure Lust spiegelte sich in Narutos Augen wider, als er Sasuke anblickte, nachdem er ihn hochgezogen hatte. Er sollte sich also nicht beschweren? Als ob er sich beschweren würde. Wie kam Sasuke überhaupt darauf? Antworten oder fragen konnte er jedoch nicht mehr, legten sich ein paar Lippen auf die seinigen, küssten ihn hart und verlangend, dass ihm schwindelte. Unbemerkt wurde er während des feurigen Kusses auf sein Bett niedergedrückt, hörte ein Keuchen und spürte, wie sich Sasuke an ihm zu reiben begann. Dies ermutigte Naruto seine Hand weiter gen Süden zu führen, beherzt in Sasukes Schritt zu langen und seinem Stöhnen zu lauschen. Gott, hörte sich das verboten an. Sinnlich und doch dunkel, mit einem leicht vibrierendem Unterton. Nur am Rande bekam er noch mit, wie Sasuke leise seinen Namen hauchte, erneut begann, ihn zu streicheln, sich an ihn zu pressen und somit ihre Körper noch dichter aneinander zu drängen. Gerade so konnte Naruto noch die Hand wegziehen, platzierte diese rasch auf Sasukes wohlgeformten Hintern und streichelte diesen bedächtig, während er sich lasziv an dessen Körper rieb.

Das Reiben reichte Sasuke nicht mehr, er wollte mehr. Viel mehr als dieses Gefummel, langsam erhob sich der Uchiha wieder und zog sich selbst das letzte Stück Stoff von seinem Körper aus. „Naruto", raunte er wieder und streichelte sanft über die Wange des anderen. Der Andere zitterte, war er doch zu schnell oder war es wegen Lust? Zwei noch scheue Hände streichelte ihn und wieder presste er sich an den Anderen. Naruto bewegte seine Hüfte und dunkel stöhnte Sasuke auf. Er spürte ein anfangs kleines Kribbeln, das immer stärker wurde. Die heiße Haut und die ersten Lusttropfen von ihnen, die nun an ihn klebten. Langsam wanderte seine Hand herunter zu dem Po des Jüngeren. Er brauchte noch etwas, sonst würde es weh tun, aber Naruto hatte sowas wohl nicht hier. Kurz sah sich der Uchiha um und erhob sich dann und ging in die Küche. Das war zwar nicht das beste, aber irgendwas musste er nehmen. Schnell kam er zurück und wütend sah ihn der Andere an. „So ungeduldig", hauchte er und legte sich wieder zu ihm. Sanft küsste er den Hals, ließ seine Hände über dessen Seiten wieder gleiten.

Nur schwach bekam Naruto mit, dass Sasuke sich das letzte Stück Stoff auszog, dafür aber den Blick, die Worte und das sanfte Streicheln seiner Wange. Zitternd erwiderte er den Blick, lächelte und streichelte Sasuke bedächtig einfach weiter, um ihm zu zeigen, dass er keinerlei Bedenken hatte. Immerhin vertraute er Sasuke und er würde ihm nicht wehtun. Auch jetzt nicht. Zufrieden lauschte Naruto dem dunklen Stöhnen, entlockte es ihm doch selbst ein Keuchen und ein angenehmes Kribbeln durch den gesamten Körper. Rasant steigerte sich das Kribbeln, wurde abgelöst und heftig zuckte Naruto unter der frechen Hand an seinem Po zusammen. Diese Berührung war ungewohnt, besonders auf nackter Haut. Träge öffnete Naruto die Augen, sah wütend Sasuke nach, als dieser in die Küche ging und kaum später mit Salatöl wiederkam. Was ...aja ... das brauchte man ja dafür, denn so was wie Gleitgel hatte er nicht daheim. Sein Blick änderte sich wieder und grinsend sah er Sasuke an. „Willst du Gurkensalat machen?" Er deutete auf die Flasche und musste leise lachen. Gott, sein Bett würde leiden, aussehen wie ein Schweinestall und doch war es ihm egal. Er verdrängte diesen Gedanken, schloss erneut die Augen, strich Sasuke über den Rücken und drängte sich fordernd an dessen Körper.

Sasuke ignorierte einfach das Gerede von Naruto, den jetzt war er einfach viel zu heiß auf ihm und wollte sich nicht durch einen dummen Kommentar die Stimmung vermasseln. Nein, Naruto vertraute ihm und das auch zurecht. Langsam glitt seine Hand zu den Hinter des anderen, streichelte behutsam über die heiße Haut. Sasuke griff nach der Flasche, tat sich etwas auf die Finger. „Entspann dich und sage, wenn ich zu schnell bin." Ganz langsam strich er mit den Fingern über Naruto seine Öffnung und tauchte den in Öl getränkten Finger langsam ein. Ganz vorsichtig und behutsam drang er tiefer ein, verwickelte Naruto in einen Kuss und hoffte, dass er sich entspannte.

Leises Stöhnen traf auf Narutos Ohren, vermischte sich mit seinem eigenen Schmerzenslaut, welcher ihm entfleuchte, als er den Finger in sich spürte. Es tat schon weh, mehr als er je geglaubt hatte und doch hielt er lange durch. „Ahhhh ..." Erneut kniff er die Augen zusammen, kratzte über die Bettlaken und wusste nicht wie ihm geschah. "Sa ... Sasuke ...", keuchte er gequält auf, versuchte sich trotz allem fallen zu lassen und es zu genießen. Langsam schien er sich jedoch zu entspannen, der Druck nahm ab und öffnete verklärt die Augen. Ein heißeres Keuchen drang an sein Ohr, ließ ihn dunkel aufstöhnen und den Lust-getränkten Blick Sasukes suchen. Es kaum noch aushaltend sah er ihn an, leckte und befeuchtete immer wieder seine Lippen und keuchte, stöhnte nur noch lauter auf, als die geschickten Hände seine Schenkel berührten. Wie schön es sich anfühlte, so heiß, verlangend ... süchtig machend nach mehr. Mehr das war es, was er wollte, von allem ein bisschen-am liebsten jetzt und hier.

Nur ganz langsam bewegte der Uchiha den Finger, ließ ihn tief eintauchen, bevor er ihn fast völlig herauszog. Naruto war noch zu verspannt und das, obwohl er sich neugierig entgegendrückte. Zärtlich bedeckte er den Hals des Anderen mit Küssen, wanderte hinab zu seiner Brust und umspielte die Brustwarzen mit der Zunge. Naruto wollte, das merkte er und doch schien der Andere verschreckt zu sein. Vorsichtig tastete er den zweiten Finger an, doch Naruto verspannte sofort und der Uchiha zog ihn noch zurück. Er müsste geduldig sein, Naruto brauchte nun mal was länger und das konnte er auch verstehen. Langsam bewegte er den Finger etwas schneller. Naruto verkrampfte nicht mehr und erneut versuchte Sasuke den zweiten Finger. Dieses Mal ließ Naruto es zu und stöhnte dunkel auf. Ganz langsam tauchte er die Finger ein, bewegte sich ganz vorsichtig in Naruto. Mit der noch freien Hand streichelte er über Naruto seine Brust, dann wieder zu dessen Bauch.

"Sasukee~ ..." Seine Stimme war nur noch ein leises Hauchen, ihm fehlte die Kraft, die Stimmgewalt und ehrlich: Er hatte gar keine Lust sich noch stimmlich zu verausgaben. Es erstaunte Naruto immer wieder wie sanft und zärtlich Sasuke war, ihm die nötige Zeit gab sich an den Finger zu gewöhnen. Noch ziepte es, war aber zu ertragen und fühlte sich nach einem tiefen Einatmen gleich besser an. Nun gewöhnte er sich schneller daran und streichelte hingebungsvoll Sasuke über den Rücken. Auch wurde Naruto mutiger, testete aus und bewegte sich vorsichtig gegen die beiden Finger in seinem Inneren, was ihn ein beherztes Keuchen entlockte. Wellen der gewogenen Lust erhoben sich in seinem Körper, preschten zusammen und ließen ihn immer wieder in Verzückung fallen und sich aufbäumen. Schon jetzt ging sein Atem flacher, der Puls raste in Rekordzeit durch seinen Leib und das Blut rauschte nur so durch seine Ohren. Wie ein nach Wasser schnappender Fisch an Land kam er sich vor, tat es mit Luft schnappen nach und seufzte gelegentlich leise auf. Erst als Sasuke den zweiten Finger dazu nahm, sie intensiver zu bewegen begann, entfleuchte ihm ein erneutes Keuchen, gefolgt von einer sich über den gesamten Körper ziehende Gänsehaut. Höher und höher schlugen die Wellen, trieben Naruto immer weiter an, veranlassten ihn immer lauter zu keuchen und schließlich durch die immense Geschwindigkeit der nun zwei Finger, laut stöhnen.

Langsam wurde Sasuke ungeduldig, den dieses Keuchen war die pure Sünde. Er selbst war schon hart und Naruto sein Körper, der ihn berührte, machte es nicht besser. Der Uchiha versuchte nicht die Beherrschung zu verlieren, sich selbst zu sammeln und dem Verlangen noch nicht nachzugeben. Es war schwer, aber das Vertrauen durfte er nicht nochmal verlieren. Langsam platzierte er den dritten Finger und tauchte ein. Kurz krallte sich Naruto fest, dann ließ er aber locker und entspannte sich völlig. Na endlich, dachte sich Sasuke nur und bewegte sofort die drei Finger. Selbst versuchte er seine aufkeimende Lust noch zu bändigen, doch das Feuer war entfacht und breitete sich aus. Narutos stöhnen trieb es noch mehr an und jetzt hielt er es einfach nicht mehr aus. Sasuke zog die Finger wieder aus Naruto, griff nach der Flasche Öl und bereitete nun die Stelle vor, die noch zu wenig Beachtung bekommen hatte. Sasuke warf sich auf das Bett, zog Naruto über sich und nun lag der Blondschopf wieder oben. „Du bestimmst das Tempo", hauchte er heiser, platzierte sich und stöhnte dunkel auf, als Naruto ihn ein Stück in sich aufnahm. Der andere war so eng und hatte mit ihm zu kämpfen, aber dass sein Glied nun so prall war, das war Naruto selber schuld, immerhin hatte er ihn so lange warten lassen und erregt.

Fast zerrissen vor Lust und Sehnsucht, reckte er sich Sasuke abermals entgegen. Seine Finger waren so zart, so zärtlich. Seine Berührungen so schön ... Seine Küsse so heiß. Naruto stöhnte fast ununterbrochen und traute sich kaum noch Luft zu holen. Bis jetzt. Er hielt den Atem an und konzentrierte sich nur auf dieses eine, wunderbare Gefühl. Welches kurz darauf schwand und er verdutzt neben sich guckte, wo Sasuke nun auf dem Rücken lag und kaum später auf seinen Schoss zog. Er sollte das Tempo? Naruto wurde es heiß und kalt und ganz langsam, führte er sich Sasukes Glied ein. Ein Zischlaut verließ seine Lippen, war er doch mächtiger als drei Finger und wieder spannte und rückte es, dass Naruto fast die Luft wegblieb. Leise seufzte er, fühlte die zarten Hände, wie sie ihn streichelten, reizten und zum lustvollen Keuchen brachten, welches durch ein hektischeres Atmen begleitet wurde. Nur langsam gewöhnte er sich, dann aber bewegte er sich vorsichtig auf und nieder, teste aus und übte sich in den ersten Bewegungen.

Zwar war Sasuke noch nicht völlig in Naruto, doch das störte ihn nicht. Keuchend warf er den Kopf in den Nacken, genoss diese warme Enge, die ihm umschloss und auch dass Naruto jener war, der ihn gerade anstachelte und ihm zum Stöhnen brachte. Sanft streichelte er über Naruto seine Schenkel, warte noch und stieß vorsichtig selbst in den Anderen. Kurz hörte Naruto auf, dann bewegte er sich weiter, weswegen Sasuke ihn an der Hüfte packte und sich selbst tiefer in ihn schob. Sein ganzer Körper bebte, fühlte sich an als hätte man ihn mit Öl übergossen und dieses brodelte nun über Feuer, welches Naruto immer wieder entfachte. Verschwommen nahm er nur noch alles wahr, wollte sich langsam treiben lassen, völlig in seiner Lust aufgehen. Immer kräftiger stieß er zu, erhöhte auch sein Tempo langsam dabei und leckte sich lüstern über die so trockenen Lippen.

Immer wieder musste Naruto keuchen, ihm erging es nicht anders. In ihm kochte einfach die Lust, anders konnte er es nicht beschreiben. „Sasuke~ ...", winselte er heiser, zitterte und konnte es nicht aushalten, dass Sasuke so lange wartete. Es war einfach die Ungeduld, die aus ihm sprach, ihn animierte und er bewegte sich, nachdem er einen Schauer über den kompletten Körper erlebt hatte. Naruto bewegte sich immer wieder, keuchte und stöhnte gleichermaßen auf, kratzte über Sasukes Brust und hinterließ feine Kratzer auf der sanft so makellosen Haut. Es war, als würde jeder erneute Stoß in ihn Aufruhr versetzen, unter Strom setzten und sich zu einer riesigen Schockwelle türmen. Schlimmer war die Hitze, welche an ihm zerrte, lechzte mit den Flammen auf der Haut und ihn sanft umschloss. Es kam ihm fast so vor wie ein wahr gewordener Traum, einer dieser süßen, dieser nun zum Greifen nahe war und ausgelebt wurde. Immer wieder verließ dabei Sasukes Name seine Lippen, unterstrichen von einem herzhaften Keuchen, einem Japsen nach Luft. Ein Zittern erfasste seinen Körper in genau dem Moment, als er Sasuke lustvoll stöhnen hörte, diese Laute liebte und es ihm mit einem heiseren Keuchen nach tat. Wie ein wildes Pferd in die Enge getrieben, so fühlte sich die unbändige Lust an, welche sich zu einem Gefühl an hoch schlagenden Wellen zusammen türmte und unaufhaltsam in Richtung seiner Lenden schoss.

Sasuke zog Naruto zu sich herunter, versiegelte ihre Lippen und drehte sich mit den Anderen wieder. Nun lag Naruto wieder unter ihm und er selbst konnte besser in ihn eintauchen. Langsam, schon fast quälend bewegte er sich in Naruto, ließ ihn noch etwas leiden. Das Stöhnen wurde verlangender und nun stieß er fester zu, bewegte sich schneller und glaubte gerade zu verbrennen. Nichts konnte ihn jetzt vor diesen Flammen noch retten, die ihn im aufgekeimt waren und alles verschlagen, was noch von seinem Verstand übrig gewesen war. Sasuke krallte sich in das Laken, hob mit der anderen Hand Naruto seine Hüfte an und drang so noch tiefer in ihn ein.

Nur am Rande bekam Naruto mit, wie er gedreht wurde und sich kaum später unter Sasuke befand. Wie auch, er wurde heiß und verlangend geküsst, während der Andere langsam in ihn stieß und seine Sinne gänzlich vernebelte. Laut und dunkel stöhnte Naruto daher auf, verlangte nach mehr und bekam es kaum später, da Sasuke nun fester und auch tiefer in ihn stieß. Sein ganzer Körper erzitterte unten Sasuke, kam ihm willig entgegen, während sich Naruto sündhaft in den Laken wandte. Heftig bog er den Rücken durch, sah plötzlich buchstäblich Sterne und schrie fast schon vor Lust, so durchflutete diese ihn, breitete sich immer weiter aus und kribbelte von Kopf bis Fuß.

Schwer atmete der Uchiha, spürte wie Naruto enger wurde, sich unter ihm unruhig wand. Er vernahm das laute Stöhnen des Anderen, wie ihn verklärte Augen ansahen. Da war er also, der Punkt, der Naruto Höhenflüge verschaffte. Sein eigener Körper fühlte sich an wie Feuer, das immer höher loderte und trotz ihrer Vereinigung nicht abklang. Schneller bewegte er sich, hob Naruto an der Hüfte an und hatte das Gefühl noch tiefer in ihn zu sein. Alles war vergessen, nur noch der Blondschopf zählte, sein Stöhnen und Keuchen erfühlte den ganzen Raum. Sasuke selbst krallte sich in das Laken fest, brauchte halt, um nicht völlig wegzudriften. Laut stöhnte er den Namen des Anderen, genoss dessen zitternden Hände auf seiner Haut, die trockenden Lippen, welche bebten unter seinen Stößen. Naruto war sein, gab sich ihn völlig hin und er würde es genießen, das Vertrauen und diese Nähe. „Naruto ..." Mehr bracht der Uchiha nicht hervor, zu gefangen war er in seiner eigenen Lust, drohte in dieser selbst zu ertrinken, das helfende Ufer weit weg von ihm. Aber er wollte das so, wollte, dass Naruto spürte, dass er ihm war, dass er alles mit ihm machen konnte, was er wollte.

Immer wieder stöhnte Naruto laut und lustvoll unter den stetig schneller werdenden Stößen auf, klammerte sich an Sasuke fest und bewegte sich im gleichen Takt dagegen. Wann immer er seinen Lustpunkt traf, schrie er auf, zitterte stark vor Erregung und sackte leicht in sich zusammen. Dieses Gefühl war einfach zu gut, zu unglaublich und immer wieder wollte er es spüren. Sein immer mehr anwachsendes Verlangen, walzte ihn beinahe platt, ließ ihn immer wieder dunkel aufstöhnen. „Sasu ... ke ... ahhhh ...", keuchte er diesem zärtlich ins Ohr, lehnte sich noch ein Stück zurück, nur um alles noch intensiver zu spüren. Seine Augen öffnete er wieder, genau in dem Moment, als er Sasuke stöhnen hörte, er keuchte und es bildeten sich kleine Schweißperlen auf seiner Stirn. Aufhören wollte er noch lange nicht, nur wusste er auch nicht, wie lange er so noch durchhalten konnte und er seufzte den Namen des anderen und streichelte über seine Brust, die vor Anspannung bebte. Wie in Trance bewegte er sich immer wieder gegen die Stöße , ließ sanft sein Becken kreisen und konnte dabei den Blick nicht abwenden. Naruto wollte ihm dabei direkt in die Augen gucken, wollte die Lust darin sehen, das gnadenlose Verlangen. In seinen Augen spiegelte sich dieselben Empfindungen wider, spiegelte sich pure Lust. Hin und wieder waren diese Gefühle aber so stark, dass er laut stöhnend den Kopf in den Nacken warf, förmlich bebte und sofort wieder in die Augen seines Gegenübers blickte.

Sasuke versuchte sein Tempo zu halten, weiter dieses schöne Stöhnen in seinen Ohren zu hören. Er spürte ein Kratzen auf seinen Rücken und musste selber laut aufstöhnen als Naruto sich bewegte und ihn selbst einen Höhenflug verschafft hatte. Es fühlte sich so unglaublich an, diese Wärme und diese Augen, in denen er die Lust sah. Eine Lust, die auch in ihm schlummerte und endlich ausgelebt wurde. Sasuke beugte sich herunter zu Naruto, küsste dessen Hals, leckte über die Halsschlagader. Sein Treiben unterbrach er dabei nicht, stieß weiter in den Uzumaki, hörte sein abgehacktes stöhnen und keuchen. Wieder hörte er seinen Namen, verwickelte Naruto in einen Kuss, biss sanft in dessen Lippen, erstickte so selbst sein lautes Stöhnen. Langsam löste er sich, schnappte nach Luft. Sasuke wollte etwas sagen, doch er konnte es nicht, aus seinem Mund kam nur noch ein Stöhnen.

Es war unbeschreiblich schön Sasuke so nahe zu sein, seinen Duft einzuatmen und sich diesem ganz hinzugeben. Narutos Körper stand gewaltig unter Strom, glühte regelrecht vor Leidenschaft und wollte ihn mehr denn je spüren. Das Kribbeln erfasste ihn wieder, ließ ihn immer wieder erschauern und immer wieder erzittern. Langsam ließ er seine Hüfte kreisen und stöhnte immer wieder auf. Die Hitze stieg erneut in auf, vernebelten seine Sinne, ließ ihn nicht klar denken. Beide Hände schlang er um den Nacken Sasukes, kraulten diesen immer wieder, während er sich den rhythmischen Bewegungen hinzugeben schien. Mit jedem Stoß schien er tiefer zu kommen und jeder Treffer versetze ihm noch mehr Hochgefühle. Sein Herzschlag überschlug sich förmlich und die anfängliche Unsicherheit war wie weggeblasen. Naruto genoss mehr und mehr die Nähe, ließ sich mehr und mehr fallen und wünschte sich, dass es nie enden würde. Jede Bewegung, ob nun schneller, langsamer oder härter, wurde mit einem kehligen Stöhnen begrüßt seinerseits. Wie in Trance verließ ebenfalls fast immer dessen Name seine Lippen, verstummte erst mit einem erneuten Kuss, welches herausfordernd angenommen wurde.

Immer höher schlug der Orkan um ihn, tobte in seinem Inneren wie ein wilder Stier und riss ihn immer weiter mit. Wie im Rausch klammerte er sich an Sasuke, zog ihn kurz zu sich runter und musste einfach diese verführerischen Lippen einmal küssen, ehe er wieder den Kopf fest gegen die Laken presste und sich stöhnend hingab.

Stöhnend krallte Sasuke sich ins Laken, wurde überrollt von einer heißen Welle, die durch seinen Körper rauschte. Zittrige Hände zogen ihn herunter, führten seine Lippen auf die des Anderen, nahmen ihn gefangen. Zufrieden knabberte er an ihnen, leckte über sie, spürte die andere Zunge deutlich. Lange würde er nicht mehr durchhalten können, aber für Naruto würde er das schaffen und ihn noch einen Höhenflug verschaffen. Nochmal hob er Naruto seine Hüfte an, drang tiefer in den Anderen ein und hoffte, dass bald die Erlösung für sie beide kam. Stöhnend, spannte sich sein Körper an, er fühlte nur noch Hitze, nichts anderes. Ein Sturm aus Feuer tobte in ihm, ließ ihn spüren, dass er innerlich schon verbrannte und nichts mehr standhielt.

Narutos Atem ging stoßweise und er blickte Sasuke mit einem verschleierten Blick immer wieder an, keuchte auf, als er von Sasuke selbst noch tiefer gedrückt wurde, das Gefühl, den Anderen nun so nah zu sein, kam zu den anderen noch hinzu und er hätte weinen können, so wahnsinnig fühlte es sich an. Heftig bewegte er sich gegen, spürte intensiv die Reibung, die Hitze und seine empfindliche Eichel schien zu zucken, wenn Sasuke an der tiefsten Stelle anstieß. All diese Eindrücke schienen sich in ihm immer schneller zu drehen und entsprechend bewegte er sich wie von selbst auch immer schneller.

Naruto ließ sich mitreisen, flog förmlich dahin, er wollte so auch nicht mehr warten, Sasuke besorgte es ihm dermaßen, dass er sich nur noch fallen lassen und hingeben konnte. Die glühende Hitze sammelte sich bereits in seinen Lenden und das erste Zucken war auch wieder zu spüren. Er warf den Kopf zu zurück und spürte wie sich alles zu drehen begann. Der Druck nahm immer mehr zu, ließ ihn stark zittern und er genoss die letzten Blitze, die durch unaufhaltsam durch seinen Körper jagten.

Laut schreiend mit Sasukes Namen kam er zwischen ihren Bäuchen zu seinem Höhepunkt. Schwer atmend sackte er in sich zusammen, keuchte immer wieder auf und drückte sich dichter an den Anderen heran.

Endlich spürte der Uchiha, dass der Andere gekommen war und auch er konnte sich nun der letzten verbleibenden Lust hingeben. Klammernd drückte er Naruto an sich, verkrallte sich in das Laken unter ihm. Stöhnend, spürte er die Wärme des Anderen, dessen zittrigen Körper und heißen Atmen. Eine Hitze durchströmte ihn, gab ihm das Gefühl, dass durch seine Adern heiße Lava floss, welche sich langsam ihren Weg durch seinen Körper zog. Sasuke glaubte innerlich zu verglühen und das nur, weil dieser Idiot ihn so weit getrieben hatte. Naruto war sein Licht, was ihn völlig umschlossen hatte, seinen Körper als auch seine Seele. Lauter wurde sein Stöhnen und er hielt es nicht mehr zurück. Die letzten Wellen seiner Lust rissen ihn mit, zogen ihn zu sich und schenkten ihm seine Erlösung. Tief ergoss er sich in der Enge und Wärme des Anderen, zitterte noch stark und keuchte völlig außer Atem. Das war wundervoll, dachte er sich noch, zog sich langsam aus den Anderen zurück und ließ sich völlig außer Atem neben ihn fallen. Noch immer ging sein Atem stoßweise und müde öffnete er die Augen, spürte einen noch heißen Körper, der sich an ihn schmiegte. Sasuke wollte was sagen, doch wieder versagte seine Stimme und er brauchte einige Minuten, bis er sich erholt hatte. „Naruto", begann er leise, küsste sanft die Stirn des anderen. „Ich werde nicht kastriert, oder?" Leise lachte er und drückte verschmust den Anderen an sich.

Naruto kam nur schwer wieder zu Atem, spürte das Zittern Sasukes und keuchte auf, als dieser sich in ihm ergoss. Es war Wahnsinn. Noch nie hatte er so etwas erlebt, oder vergleichbares geträumt. Seufzend schloss er die Augen, schmiegte sich völlig ermattet an den Anderen und vergrub die Nase in den wilden, schwarzen Haaren. „Danke ...", hauchte er leise, nicht imstande mehr zu sagen. Noch immer fehlte es ihm an Kraft und wenn er ehrlich war, so wollte er auch gar nicht viel sagen. Erst, als er Sasukes leise Frage hörte, öffnete er wieder die Augen, sah ihn verdattert an und musste schließlich schmunzeln." Nein, du wirst nicht kastriert", murmelte er und hauchte Sasuke einen Kuss auf die Lippen. Kaum später entfernte er sich wieder, kuschelte sich lieber wieder an und genoss noch etwas die Nähe zu dem Anderen.

Leise schnurrte Sasuke, zog die Decke über sie beide, auch wenn das Bett versaut war, so kümmerte er sich morgen erst darum, wenn Naruto sie duschen war. Aber warum sagte Naruto danke, es gab keinen Grund dafür, den schließlich hatte Naruto ihn gerettet und nicht umgekehrt. Zufrieden drückte er den Anderen sanft an sich, kraulte sanft seinen Nacken, bis der Andere endlich schlief. Selbst den Wecker hatte Naruto nicht gestellt und Sasuke tat es. Lese seufzte der Uchiha, schmiegte sich wieder zufrieden an den warmen Körper des Anderen und schloss zufrieden seine Augen.

Narutos Augen schlossen sich. Eingelullt von der Wärme zu Sasuke schlief er schließlich sogar ein und atmete flach und regelmäßig. Sein Puls schwächte zu Normal ab und auch sein Herzschlag ging wieder um einiges ruhiger, als noch vor wenigen Minuten. Kaum zu glauben, dass man nach Sex so müde sein konnte, aber scheinbar war dies der Fall, denn er bekam überhaupt nichts mehr mit. Naruto schlief einfach, lächelte zufrieden und murrte kurz, als die Matratze nachgab und die Wärme verschwand. Erst, als dieser wieder zu spüren war, seufzte er zufrieden und schlief ruhig weiter.

„Mecker Fuchs", hauchte Sasuke noch leise, lächelte sanft und sah zufrieden auf seinen Geliebten. Scheint als hätte er dieses Mal etwas richtig bei Naruto gemacht, den er schlief so friedlich. Müde schloss auch Sasuke seine Augen, hoffte, dass sein Bruder nicht zu früh kam und er in Ruhe den Morgen mit Naruto genießen konnte.

Ruhig schlief Naruto die ganze Nacht durch und wachte erst auf, als er seinen Wecker hörte. Nanu, wann hatte er den denn gestellt? Gähnend erhob er sich, schaltete das klingelnde Etwas aus und sah neben sich. Schmunzelnd beugte er sich runter, küsste Sasuke sanft auf die Wange und hauchte ihm ein leises „guten Morgen" zu, ehe er sich erhob und in die Küche tappte. Er wollte Wasser für Tee aufsetzen und erst dann verzog er sich ins Badezimmer, aus dem er aber wieder rauskam, weil er seine Klamotten vergessen hatte.

„Morgen", hauchte der Uchiha leise, streckte sich und sah dem Blondschopf nach, der in die Küche kurz verschwand und dann zum Bad ging. ER selbst stand nun auch auf, begann damit ihren Saustall von letzter Nacht zu beseitigen, das musste niemand sehen. In Ruhe zog er das Bett ab und suchte auch das Öl von letzter Nacht. Also Naruto musste definitiv noch einige Sachen besorgen, wenn sie nicht auffallen wollten und er nicht jedes Mal das Bettzeug wechseln wollte.

Naruto konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, als er beim Betreten seines Schlafzimmers Sasuke mit dem Bettzeug kämpfen sah. Dennoch schwieg er, holte rasch seine Sachen, schritt zurück ins Badezimmer und duschte sich ausgiebig. Etwa zehn Minuten später kam er aus der Dusche raus, trocknete sich ab und schlüpfte in seine Sachen. Leise gähnend kämmte er sich die Haare, was jedoch vergebliche Mühe war, denn später würden sie ohnehin wieder kreuz und quer liegen. Erst dann kam er aus dem Bad, nahm zwei Tassen aus dem Küchenschrank und suchte nach seinem Tee, welchen er kaum später fand. „Früchte oder doch lieber was Minziges?", fragte er und nahm sich selbst einen Teebeutel mit Waldfrüchten.

„Ich mag doch nichts zu süßes", antworte der Uchiha ruhig und bezog das Bett frisch gerade. Sasuke packte sich die ganzen dreckigen Sachen, brachte sie ins Bad zu der Wäsche und ging dann in die Küche wo ihn Naruto schon erwartete. Lächelnd betrachtete der Uchiha, das sich bietende Bild, wenn er es nicht gerade erlebte dann würde er glauben zu träumen. Aber es war real und Naruto reichte ihn schon eine Tasse mit Tee. Sasuke setzte sich, nahm einen Schluck und seufzte zufrieden. „In zwei Stunden musst du los, oder?"

Nichts Süßes, da hatte sich Sasuke nicht geändert und so machte Naruto ihm einen Pfefferminztee, welchen er ihm gegenüber von seinem Platz stellte. Zufrieden nippte er an seinem Tee, sah dem Anderen schmunzelnd nach. Erst, als sich Sasuke zu ihm setzte, stellte er seine Tasse ab und nickte. „Ja, in zwei Stunden muss ich los. Ich will zwar nicht wirklich, aber ich hab keine andere Wahl." Nachdenklich rührte er etwas Zucker in seinen Tee und legte den Löffel zur Seite.

„Ich komme ja mit." Zur Not würde sich Sasuke in Naruto seiner Tasche verstecken, aber mit kam er auf jeden Fall. Madara ließ ihn gerade auch in Ruhe und das würde er in ausnutzen und in voller Länge genießen. Vielleicht fand er dann einen Weg sich Naruto richtig mitzuteilen, ihm zu sagen, was der älteste noch lebende Uchiha eigentlich vorhatte und was das mit ihm zu tun hatte. „Aber eine Reise ist doch gar nicht so schlecht, Sai kommt ja nicht mit." Das hoffte der Uchiha jedenfalls, sein Bruder akzeptierte er noch, auch wenn er für ihn eine Gefahr war, aber bei Sai bekam er Mordlust.

 

 

 

„Ja klar kommst du mit", grinste Naruto, denn das hatte er Sasuke ja immerhin versprochen und er hielt sein Versprechen. Das seitens Sakura hatte er ja auch eingehalten, wenn auch nur zum Teil und zu seinen eigenen Gunsten. Aber darüber schwieg er, setzte die Tasse wieder an und stellte diese doch wieder ab, als es um Sai ging. Wie erklärte er jetzt, dass genau dieser Spinner auch mitkam? „Eine Reise ist auch nicht schlecht", fing Naruto an und kaute sich auf der Unterlippe. Nochmals tief durchatmend, sah er schließlich Sasuke ernst an. „Sai kommt mit und ebenso Ino."

Sofort knurrte der Uchiha und trank etwas Tee, um sich zu beruhigen. Gut, Naruto konnte nichts dafür, aber musste das den wirklich sein. „Darf ich ihn von Bord werfen?" Doch Naruto schüttelte den Kopf und kurz überlegte Sasuke die Nervensäge anders zu beseitigen, doch als Naruto ihn mahnend anstarrte, verwarf er den Gedanken. Aber Sai war gefährlich und stand leider mit Madara in Verbindung und das mehr als gut. Gut Madara nutzte Sai aus und wenn er ihn nicht mehr brauchte, dann war dieser Künstler Tod, aber noch brauchte ihn Madara. „Dummes Fluchmal", murmelte Sasuke und seufzte frustriert.

Sai wurde weder von Bord geworfen, noch irgendwas anderes angetan, was dessen Tod herbeiführte. Da musste Sasuke genauso durch, wie er selber auch und daher schüttelte Naruto auch den Kopf und sah Sasuke ernst an. „Ino wird ein Auge auf ihn haben und Itachi auch. Immerhin hast du gehört, dass beide ihn auch nicht sonderlich mögen", erklärte Naruto wissend, ehe er seinen Tee leerte und die Tasse in die Spüle stellte. „Und Bee ist auch noch da und wenn er den nerven sollte, dann wird er sich schon umgucken", grinste Naruto.

„Dennoch, ist da mehr, was ihn betrifft", murmelte der Uchiha, doch seine Sorgen konnte er Naruto nicht mitteilen. Es war frustrierend, er kannte die Gefahr und dennoch konnte er nichts dagegen machen. „Ich lass mich nicht von dir vertreiben." Egal wer es war, er würde bei Naruto an der Seite bleiben.

Da war mehr? Verwirrt sah Naruto Sasuke an, doch vermutlich konnte er diesbezüglich nichts sagen. Naruto seufzte leise, setzte sich auf Sasukes Schloss und schlang beide Arme um ihn. „Dich wird niemand vertreiben und wenn es sich doch jemand wagen sollte, dann kriegt er Ärger, echt jetzt", brummte Naruto leise.

„Etwa mit dir?" Zufrieden schnurrte Sasuke, stahl sich noch einen Kuss von Naruto. Sie hatten ja noch eine Weile bis der Andere sich fertig machen musste und das wollte er ausnutzen. „Wofür war der Dank den gestern Nacht?" Sasuke hatte nichts Besonderes getan, Naruto war der gewesen, der über Vergangenes hinweg sah.

Von wem denn sonst? Skeptisch zog Naruto die rechte Augenbraue kraus, konnte aber wegen des Kusses nichts sagen. Daher schloss er ergebend die Augen, genoss den Kuss und öffnete erst die Augen, als Sasuke sich löste und erneut sprach. Warum er sich die Nacht bedankt hatte? Überlegend kratzte sich Naruto am Hinterkopf und grinste schließlich. „Naja dafür, dass du mein erster warst."

Erstaunt sah ihn der Ältere an, dass er der erste war, schmeichelte ihm und doch schämte er sich. Naruto war nicht der erste gewesen, gut der erste den er liebte, doch leider nicht der erste der sich an seinen Körper vergnügte. Leise seufzte er, schmiegte sich an die Brust des Anderen. „Ich hoffe, dir tut nichts weh." Er war vorsichtig gewesen, wollte ganz sanft zu ihm sein. Ein sanfter Kuss auf seiner Stirn ließ ihn hinauf schauen und ein warmes Lächeln würde ihm geschenkt. „Ohne dich, wäre ich auf ewig verloren."

Ob ihm etwas wehtat? Naruto wollte den Kopf schütteln, doch so ganz stimmte es ja nicht, dass ihm etwas nicht wehtat. Sein Hintern zwirbelte, aber es war zum Aushalten und außerdem war er daran ja auch selber Schuld. Er hätte ja auch langsamer verlangen können. Aber nein, er wollte nicht. „Es geht schon, mach dir also keine Sorgen", erwiderte er daher, lächelte sanft und strich Sasuke verspielt durch die Haare. „Ohne mich wärst du wohl gerade bei Madara oder bei dieser ätzenden Schlange."

„Ja, wäre ich und von der Sehnsucht bei dir zu sein, zerfressen." Jeden Tag hatte er an den Anderen gedacht, sich nach seiner Nähe gesehnt. Länge hat er warten müssen, doch nun war er hier bei ihm. „Danke", hauchte der Uchiha leise, vergrub sein Gesicht an Naruto seiner Brust. Nur kurz wollte er es genießen, bis er dann aufstehen musste.

Von Sehnsucht zerfressen? War es denn so schlimm? Scheinbar, denn so anhänglich kannte er Sasuke nicht und auch nicht so in Sorge. Naruto strich eine Weile schweigend über Sasukes Rücken, seufzte leise. „Du musst dich nicht bedanken", murmelte er, stand im selben Moment auf, da es langsam an der Zeit war, sich fertig zu machen.

„Doch, du hast mich dennoch nicht aufgegeben." Sasuke wusste nicht, ob er es geschafft hätte, Naruto solch Taten zu verzeihen. Aber der Blondschopf konnte es, so groß war dessen Herz. Als Naruto sich erhob, um sich fertig zu machen, räumte der Uchiha den Tisch ab und ging selbst nochmal ins Bad, sich duschen und Naruto seine Wäsche machen. Etwas helfen wollte er ihm noch, den auffallen wollte Sasuke noch nicht. Frisch geduscht kam er aus dem Bad, gerade rechtzeitig, da es an der Tür schon klopfte. Naruto hatte doch noch Zeit? Wer wollte ihn den jetzt schon abholen? Knurrend verwandelte er sich in eine Katze und tappte zu Naruto.

Naruto würde Sasuke niemals aufgeben, denn er hatte Sakura ein Versprechen gegeben und auch, wenn Sasuke ihm damals das Herz gebrochen hatte, so konnte er ihm nicht böse sein. Nicht mehr und er konnte auch nichts dafür. Sai war daran schuld. Niemand anderes als dieser nervige Möchtegernkünstler. Die Worte ließen Naruto lächeln, ehe er sich seinen Rucksack nahm, Taschentücher einpackte und kurz darauf klopfte es auch schon. Nanu? Verwirrt sah Naruto auf die Uhr. Er hatte doch noch eine Stunde Zeit, wer störte denn jetzt? Mürrisch schritt Naruto zur Tür, entdeckte neben sich Sasuke und schmunzelte. Kaum später öffnete er die Tür und rieb sich den letzten Schlaf aus den Augen.

„Guten Morgen." Lächelnd stand Ino vor den beiden und genervt verdrehte Sasuke die Augen. Immerhin nicht sein Bruder, aber musste es jetzt diese Nervensäge sein. Kurz hob Sasuke den Kopf, den Geruch kannte er doch, das war doch ... gehässig sah der Kater zu Naruto auf und folgte ihm in die Küche. Jetzt hatte er vielleicht ein Druckmittel gegen Itachi, wenn er doch auffliegen sollte.

Ino? Aja, sie kam ja auch mit und neben ihr stand Itachi. Warum aber Sasuke so seltsam guckte, war ihm schleierhaft. „Kommt rein, ich brauch noch einen Moment", bat er die beiden herein, zog sich rasch, während Ino hereinkam, die Schuhe an und ebenso seine Jacke. Nachdem er fertig war, nahm er Sasuke hoch und deutete an, fertig zu sein. „Willst du ernsthaft deine Katze mit ..." „Ja, will ich", fiel ihr Naruto ins Wort und schritt bereits zur Tür.

Sasuke kletterte auf Naruto seiner Schulter, sah finster zu Itachi herüber und schmiegte seinen Kopf an den von Naruto. Verwirrt sah Ino den beiden zu und dann zu Itachi. „Ist das normal?" Der Uchiha nickte stumm und folgte den beiden. Diese Katze war sonderbar, nicht dass sie alles anfauchte, was Naruto zu nahe kam, nein, sie war völlig auf den Uzumaki fixiert. Als wäre sie ein eifersüchtig Lover.

Naruto sah Ino kurz an, dann Sasuke und schmunzelte, als dieser fauchend und später schnurrend auf seiner Schulter saß. Ja, für ihn war es normal, für andere nicht und doch störte sich Naruto nicht daran. Sollten sie doch denken, was sie wollten. Katzen konnten schon mal recht eigen und verschmust sein.

Sasuke wollte nur von Naruto berührt werden. Alle anderen konnten ihre Finger bei sich lassen. Das galt für ihn als Mensch, als auch als Katze und hier auf Naruto seinen Schultern konnte er sich bequem durch die Gegend tragen lassen. Neugierig sah sich der getarnte Uchiha um, er hatte das Dorf lange nicht mehr gesehen und es hatte sich doch mehr geändert als gedacht. Naruto hielt an und verwirrt sah der Kater zu dem Blondschopf, dann sah er ihren alten Sensei zu ihm laufen. Iruka hatte wohl noch immer guten Kontakt zu Naruto. Dieser störte sich auch nicht an der Katze, streichelte ihm kurz über den Kopf und unterhielt sich ruhig mit ihm.

„Naruto, schön, dass ich dich noch sehe", erklärte sich Iruka, streichelte kurz Sasuke über den Kopf und grinste. „Du bist ja nun die nächste Zeit nicht da und ich hoffe, du lernst viel und machst mir nicht zu viel Unfug." Unfug? Nein, Unfug würde er sicher nicht machen, immerhin wollte er Kyuubi kontrollieren können und da passte kein Unfug rein. Wobei er ihn ja schon kontrollieren und herauslassen konnte. Das wusste nur nicht jeder, aber so war es auch besser, immerhin hatten einige noch immer Angst. „Deine Katze ist echt niedlich und so anhänglich", schmunzelte Iruka. „Ja, anhänglich, verschmust, aber sehr lieb und kuschel bedürftig", erwiderte Naruto gelassen und kraulte Sasuke im Nacken.

Zufrieden schnurrte der Uchiha und ließ genoss die Streicheleinheit, selbst Iruka durfte ihn mal kraulen, aber zu diesem Mann hatte er früher auch Vertrauen und Naruto mochte ihn noch immer sehr. Ruhig lauschte er den beiden, sah dann herüber zu seinem Bruder, der versuchte Ino zu beruhigen. Ino durfte ihn nicht berühren, genauso wie sein Bruder. Er hatte ja eine Kratzbürste zum Anfassen und wollte nicht mehr an vergangendes erinnert werden. Gut, er wusste, warum Itachi es getan hatte, dass er ihn schützen wollte, aber es hätte eine andere Lösung gegeben und auch Madara sagte es, dass die Uchihas sich nicht sicher waren und durch Respekt, den man ihn gegeben hätte, umgestimmt gewesen wären. Nun waren nur noch sie da, kein einziger war mehr von ihnen als gutes Mitglied des Dorfes angesehen. Leise raunzte Sasuke und sanft streichelte Iruka nochmal seinen Kopf. „Er erinnert mich etwas an Sasuke, diese Augen sind so voller Stolz. Hat er eigentlich einen Namen schon?"

Naruto besah sich kurz skeptisch Ino und Itachi, schüttelte sich dann aber und wandte sich dann aber wieder Iruka zu und überlegte, wie er seine Katze nennen sollte. Sasuke ging ja schlecht und ebenso die Kurzfassung davon. Blacky war zu einfach gestrickt und Tiger war einfach nur öde und passte auch nicht. Dann aber fiel ihm etwas ein, etwas was Sasuke nicht mochte, er aber schon. „Ich hab ihn Sugar genannt", erwiderte er gelassen und sah eingehend diesen an. Entweder er bekam gleich eine gewischt oder aber es kam so, wie erwartet und Sasuke wäre beleidigt.

Skeptisch sah Sasuke zu Naruto, wollte der ihn gerade verarschen oder was? Zucker, er war pech schwarz und der Kerl nennt ihn so. Beleidigt raunzte Sasuke, Naruto hätte sich ruhig mehr Mühe geben können. Iruka lachte bloß und streichelte Sasuke nochmal den Kopf. „Scheint ihm nicht ganz zu gefallen, aber er gewöhnt sich bestimmt noch daran." Na ja, gewöhnen würde er sich nicht wirklich, aber eine Wahl hatte er nicht und nachher zahlte er es Naruto dafür heim. Der Kerl stand ja so auf Süßes, er aber nicht.

Scheinbar gefiel es Sasuke wirklich nicht und wie zu erwarten war er bockig. Auch das noch, aber gut, sollte er eben bockig sein. „Ja, bestimmt gewöhnt er sich daran, oder aber auch nicht", murmelte Naruto und hörte Sai, der sich mit Yamato unterhielt. Na toll, der war also auch schon da und gleich würde das Nerven wieder losgehen, Inos Gezicke und er mittendrin. Itachi musste da auch noch durch und so was Naruto was das betraf im Vorteil. „Ich geh dann mal", verabschiedete sich Naruto und schritt wieder rüber zu Ino und Itachi. Yamato grüßte er kurz, nicht aber Sai.

Es würde Rache geben und leise maunzte er, wollte nicht zu Ino und Itachi, aber als er hinter sich sah und Sai erblickte, sträubte sich Sasukes Fell und er knurrte leise. Aber Naruto hatte ihm verboten Sai etwas anzutun. Sasuke kuschelte sich in Naruto seinen Nacken, sah wenig begeistert zu der herumzickenden Ino und verdrehte nur die Augen.

Das fragte sich Naruto derzeit auch und dann ging ihm mehr oder weniger ein Licht auf, beziehungsweise: Er hatte einen Verdacht. Wie war das doch gleich? Er kam nicht aus Konoha? Dazu immer diese Heimlichtuerei, das passte irgendwie zusammen. Er war zwar nicht besser, aber schlauer. Gut, Sasuke war schlauer, aber Itachi schien auch nicht dumm zu sein, wenn er unbemerkt vorher nach Konoha kam und nicht gefasst wurde. „Ich glaubs ja nicht", murmelte er leise, kraulte wieder den fauchenden Sasuke und seufzte auf. „Faucht der die ganze Zeit jetzt?" Yamato sah genervt auf den Kater und dann auf Naruto. „Nein, er faucht nur dann, wenn Sai zu nahe kommt!"

Er könnte Sai auch versehentlich in Gesicht hopsen und ihn versehentlich zerkratzen. Das konnte Sasuke auch und dennoch musste er sich leider benehmen. Müde kuschelte er sich wieder an Naruto, behielt Sai dennoch in Auge und war erstmal stumm. Zu sehr auffallen wollte er dann doch nicht. Misstrauisch sah auch Itachi zu Sai und dann zu dem Kater. Wie es schien, hatte er gegen diesen Kerl eine größere Abneigung als gegen ihn. Vorsichtig streckte Itachi die Hand nach der Katze aus und streichelte ihr behutsam über den Kopf. Verwirrt drehte die Katze sich zu ihm und sah ihn verdattert an und auch Itachi erwiderte den Blick nicht minder verwirrt. Dieser Kater schien wohl gestern nur eifersüchtig gewesen zu sein, jetzt knurrte er ihn nicht mehr an.

Was wollte Itachi denn jetzt, noch dazu von Sasuke? Skeptisch besah sich Naruto das gebotene Schauspiel und wirkte ebenfalls verwirrt. Sasuke ließ sich tatsächlich kraulen, noch dazu von seinem Bruder. Seltsam, aber so fiel er wenigstens nicht auf oder man schöpfte Verdacht. „Braves Kätzchen", flötete Naruto grinsend und auch Ino schmunzelte über das lustige Bild, das Itachi und der Kater boten. Kurz kamen Sakura und Kakashi dazu, verabschiedeten sich von Naruto, ebenso von Ino und Sai. Wobei Sakura nicht begeistert aussah und sich daher schnell wieder auf den Weg machte.

Sasuke hasste seinen Bruder nicht, aber gestern hatte er einfach nur gestört und sie waren halt in Stimmung gewesen, da kam der Kerl einfach und störte. Gut, die Nacht hatten sie dennoch verbracht, aber es hat gestört und Sasuke hätte Itachi wirklich in die Klamotten gepinkelt, wäre er nicht gegangen. Auch von Sakura ließ er sich kurz kraulen und grinste innerlich als diese angepisst wegen Sai das Gesicht verzog und die Faust schon ballte. Er konnte sie verstehen und Sai seine dumme Bemerkung, dass sie dick wäre, hatte ihn hoffen lassen, dass Sakura doch zuschlug, aber so war es leider nicht. Zu gerne hätte er einen fliegenden Sai gesehen, doch Sakura zog sich vorher zurück und Naruto kraulte ihn nochmal kurz bevor er sich dann in Bewegung setzte und mit dem Rest zum Hafen ging.

Sakura schien wohl auch keine Zeit zu haben, Sai eine zu verpassen oder aber sie hatte keine Lust ihn vor allen bloßzustellen, was aber sicher keinen gestört hätte. Yamato vielleicht, aber nicht den Rest. Naruto schritt, nachdem er Sasuke beruhigend gekrault hatte zum Hafen, lief lieber hinter Sai, denn vor ihm bot er ihm doch zu viel Angriffsfläche und das ging gar nicht. Kurz grinste Naruto und trat neben Itachi. „Seit wann geht das zwischen euch beiden?", fragte er und deutete auf Ino, die grummelnd neben Sai laufen musste, weil Yamato irgendwas von ihr wissen wollte.

„Wovon sprichst du?" Kühl waren Itachi seine Worte und verwirrt sah er zu Naruto. Der Kater schlief auf Naruto seinem Rucksack und hatte sich zusammen gerollt. Der Uchiha wusste nicht warum, aber irgendwie war ihm das Tier noch immer suspekt und erinnerte ihn an Sasuke. Als Naruto auf Ino deutete, zuckte Itachi nur mit den Schultern und tat so als würde er nicht verstehen was dieser meint. „Ich treffe sie zum ersten Mal." Gut, das war gelogen und nun schien ihn auch der Kater ungläubig anzustarren, der wohl doch nicht tief und fest geschlummert hatte wie gedacht.

Itachi tat also ahnungslos und wollte allen ernstes erzählen, er hätte Ino heute zum ersten Mal gesehen. Schon klar, deswegen standen sie heute Morgen auch gemeinsam vor seiner Tür und Ino tat ein riesiges Geheimnis um ihren Freund. Wem wollte er das eigentlich erzählen? Jemandem, der die Hose mit der Kneifzange zumachte? Naruto kam sich reichlich verarscht vor und schnaufte. „Ist klar, deswegen wart ihr heute Morgen ja nur zu zweit vor meiner Tür? Bestimmt hatte sie ein Schild auf der Stirn, dass sie Ino heißt und mitkommt", erwiderte Naruto ironisch.

„Ich habe sie bei der Hokage heute getroffen, sie hat uns beide zu dir geschickt und ich habe mich etwas mit ihr über Sasuke unterhalten." Wer es glaubt, Sasuke verdrehte die Augen, Ino roch stark nach seinem Bruder und deutlich klebte auch ihr Geruch an ihm. Als Katze roch er es ganz deutlich, er selbst würde auch nicht abstreiten können, dass er mit Naruto geschlafen hatte. Sasuke raunzte und schmiegte seinen Kopf an Naruto, wollte ihm zeigen, dass er ihm zustimmte. Aber Itachi würde es nicht gestehen, nicht hier in der Öffentlichkeit, alleine aus Angst, dass Ino etwas passieren könnte. Naruto würde er das später auch sagen, doch erst, wenn sie alleine waren. Knurrend kam Ino zu den drei und stellte sich zwischen die zwei. Sasuke flüchtete auf die andere Seite, denn Ino wirkte so, als würde sie gleich explodieren.

Aja, bei Baa-chan also. Nette und passende Antwort, die Naruto aber noch immer nicht ganz glaubte und Sasuke wohl auch nicht, da dieser raunzte und sich ankuschelte. Er schien wohl ähnlich zu denken, was Naruto innerlich schmunzeln ließ. „Wie dem ..." Naruto brach ab und sah verwirrt Ino an, die scheinbar mehr als nur sauer war. Was war denn nun wieder los? Hatte Yamato ihr irgendwas gesagt, was sie nicht erfreute oder hatte sie einfach nur ihre Tage? Was es auch war, sie sah alles andere als zufrieden aus. Nur was war los und wieso verkroch sich nun selbst Sasuke? „Ino, was ist los?", fragte Naruto direkt nach und machte sich schon auf ein Donnerwetter bereit.

Knurrend sah sie zu Naruto und dieser wich nun zurück, antwortete jedoch nicht, sondern grummelte etwas. Itachi verdrehte die Augen und dachte sich wohl seinen Teil. Leise raunzte der Kater und sah zu Naruto. Das sollte wohl die bitte sein, werfe mich der Hexe nicht zum Fraß vor. „Dieser Kerl ist so unverschämt und warum drückt man mir die Größe von einem abtrünnigen Ninja rein?" Begeistert sah Sasuke zu Naruto, er wusste nicht, ob er ihn meinte oder einen anderen Kerl, aber sowas interessierte niemanden.

Was drückte man ihr rein? Naruto verstand nicht ganz, sah verwirrt Ino an und dann rüber zu Yamato? Was zum Henker hatte er Ino bitte gefragt oder gesagt? Oder hatte Sai sich eingemischt? „Hat Sai seine Fresse wieder aufgerissen oder was?" Wenn dem so war, dann könnte er echt was erleben, denn es gab nichts Schlimmeres neben Temari, als eine grummelnde Ino. Wobei keine wirklich ansatzweise an Temari kam. Da konnte nicht mal Sakura mithalten, aber sie war auch nicht da, was Naruto schade fand. Sie hätte Sai wohl längst eine geschossen.

„Wer sonst und Yamatos Ermahnung bringt auch nichts", grummelte Ino und genervt seufzte Itachi. Diese sah bockig zu den Uchiha und nun verdrehte Sasuke die Augen. Spätestens jetzt war ihre Beziehung aufgeflogen und war nicht abzustreiten. „Warum muss dieser Kerl mit, wir sind genug Leute", knurrte sie und sah dann zu Naruto. „Warum musst du auch auf Sasuke stehen und Tsunade damit in Bedrängnis bringen." Beleidigt raunzte der Kater und böse sah Ino diesen an, weswegen dieser anfing zu knurren und zu fauchen.

Was sollte dieser Vorwurf denn nun? Und wo bitte brachte er Tsunade in Bedrängnis? Manchmal war Ino echt komisch und Itachi tat ihm irgendwie leid. Ino war immer noch die gleiche Zicke wie vor Jahren, teilweise sogar schlimmer. „Darf ich dich daran erinnern, dass du selber mal in Sasuke verknallt warst! Ist noch gar nicht so lange her, echt jetzt!" Was konnte er denn dafür? Gefühle konnte man sich nun mal nicht aussuchen und das sollte Ino eigentlich am besten wissen oder wie war sie bitte an Itachi geraten? Der war immerhin auch ein Uchiha, dazu Sasukes Bruder, aber nein- er bekam den Ärger.

„Das ist was völlig anderes, da war er noch kein Nuke-nin", brüllte sie ihn an und Itachi verdrehte die Augen, ebenso Sasuke. „Würdest du dich bitte wieder beruhigen, der Kater schaut schon völlig verstört." Grimmig sah Ino zu dem Uchiha und nun wich dieser zurück, jetzt hatte er was angestellt. „Warum verrät dein Bruder auch das Dorf, hm?" „Weil Madara ihn erpresst hat damals, deswegen." Entsetzt sah Sasuke zu Itachi, das wusste er und was noch? Das mit Sai, das mit Naruto von letzter Nacht aber bitte nicht. War sein Bruder ein Spanner oder ein Stalker?

Bei Kami, Ino ging ab wie ein Zäpfchen und Naruto bereute es, sie überhaupt gefragt zu haben, was denn los gewesen sei. Sie brüllte ja nur noch, verschreckte zudem Sasuke und selbst Itachi schien langsam mit seinem Latein am Ende. Wollte sie Tsunade Konkurrenz machen oder was sollte das Ganze? „Jetzt beruhige dich doch mal!" Naruto reichte es langsam, Ino führte sich wie eine Furie auf und das gefiel ihm so gar nicht. „Sasuke kann nichts dafür und jetzt lass es gut sein. Es reicht schon, dass Sai dabei ist, da musst du nicht auch noch für miese Stimmung sorgen!"

„Das ist keine Ausrede, seinetwegen müssen wir dich aus Konoha schaffen." Wütend schnaufte Ino und Sasuke knurrte nun und fauchte das Mädchen an. Ihr Geschrei tat ihm in den Ohren weh, zumal traute sie sich das, auch wenn sie wüsste er bekommt das alles mit. Ino hatte keine Ahnung, weswegen er gegangen war, weswegen er sich das angetan hatte. Knurrend sah sie zu ihm und der Kater buckelte, funkelte sie zornig an. „Jetzt reicht es. Ich habe es dir schonmal erklärt das Tsunade übertreib und das Naruto eher Sasuke zurückbringt als das dieser ihn aus Konoha entreißt. Ich weiß, Sai ist nervig und unverschämt, doch dafür können wir nichts." Mahnend sah Itachi das Mädchen an und diese drehte sich bockig weg.

Ino hatte überhaupt keine Ahnung, aber das behielt Naruto für sich, streichelte lieber den fauchenden Sasuke und überließ es Itachi zu reden. Scheinbar kam der mit Frauen besser klar, besonders aber mit Ino ihrer zickigen Art. Sakura wäre ihm lieber gewesen, denn sie hätte wenigstens noch irgendwie Verständnis und ließ sich nicht so schnell aus der Fassung bringen. Weiter beruhigend Sasuke kraulend, seufzte Naruto schließlich leise auf. „Sai ist ein Arschloch. Und ja, Baa-chan übertreibt. Sie weiß genau, dass ich Hokage werden will und da lasse ich mich ganz sicher nicht zu irgendwelchen dummen Dingen verleiten!"

Das wollte der Junge Uchiha auch nicht, er wollte nur bei ihm sein, mehr nicht. Langsam beruhigte sich der Kater wieder und ließ sich wieder auf Naruto seinen Schultern ab. „Mein Bruder ist kein schlechter Mensch, nur wohl leicht zu erpressen." „Was soll das denn heißen?" Noch immer patzig sah Ino fragend zu Itachi und dieser seufzte leise. „Ich weiß nicht, womit Madara ihn erpresst, aber es scheint Wirkung zu haben, dass er ihn brav folgt und für ihn Orochimaru ausspioniert." Es war riskant, die Schlange wollte seinen Körper und hätte ihn jederzeit holen können.

Ino war ziemlich neugierig, aber das waren Mädchen von Natur aus. Die eine mehr, die andere weniger. Aber recht hatte Itachi. Sasuke war kein schlechter Mensch, eher einer, der alles daran setzte, die zu beschützen, die er liebte. Eben so, wie es Itachi damals getan hatte, nur auf eine andere Art. „Ino es reicht jetzt. Itachi weiß auch nicht alles, was auf Sasuke betrifft. Fakt ist, dass er weder Konoha angreift, noch dich, mich oder sonst irgendwen, den er kennt." Abgesehen vielleicht von Sai, aber das dachte sich Naruto nur.

„Woher willst du das wissen, er hat euch bei Orochimarus Versteck angegriffen?" Genervt seufzte Itachi und sah mahnend zu Ino. „Naruto hat sich angeschlichen und Sasuke hatte reagiert." Mehr war da nicht passiert, es war kein richtiger Kampf gewesen.

Angegriffen? Öhm, eigentlich war es ja umgedreht und Naruto und Kyuubi hatten Sasuke zuerst angegriffen. „Richtig, ich hab mich angeschlichen und ich hab ihn zuerst angegriffen. So und nicht anderes war es. Na ja gut, Kyuubi hat auch geholfen, aber der Angriff kam von mir." Ino sah Naruto überrascht an und runzelte die Stirn. „Da erzählen sich die Leute aber etwas anderes." „Ja, weil sie nicht dabei waren", murrte Naruto beleidigt.

Sasuke war unschuldig gewesen, aber er hatte Naruto vorher bemerkt und in einem Gen Jutsu gefangen. Dennoch kam Naruto mal als erstes, aber es war auch egal, jedenfalls für Sasuke. Müde gähnte er, schmiegte sich wieder an Naruto und genoss es in vollen Zügen rumgetragen zu werden. Es war ja auch nicht mehr weit und sie waren am Hafen. Noch nie ist er mit einem Boot lange gereist, obwohl doch, als sie beide zwölf gewesen waren, da mussten sie auf eine Schauspielerin aufpassen.

Nur langsam beruhigte sich Ino wieder und seufzte schließlich. „Ich mache mir doch nur Sorgen, du dummer Baka", murrte sie ein letztes Mal und sah beleidigt drein. „Ich weiß, aber es bringt nichts, wenn du jedes Mal so an die Decke gehst." Besonders strapazierte das aber seine Nerven und nicht nur seine. Verstehend nickte Ino. „Tut mir leid. Ich hoffe, ich hab dich nicht zu sehr erschreckt", entschuldigte sie sich bei Sasuke und stieg langsam auf das Boot. Naruto folgte ihr, dann Yamato und schließlich Sai.

Angst hatte Sasuke nicht, aber seine Ohren waren empfindlich und ihr Geschrei verursachte bei ihm Kopfschmerzen. Leise raunte er, sprang von Naruto seinen Schultern und sah sich neugierig auf dem Schiff um.

Kurz sah Naruto Sasuke nach, aber scheinbar war dessen Neugier geweckt und er wollte sich umsehen. Er selbst war auch lange nicht mehr auf einem Schiff gewesen, freute sich demnach auf die Reise, wenn Sai nicht dabei gewesen wäre. Aber immerhin ließ der ihn in Ruhe und so konnte Naruto sich fürs Erste entspannen.

Weit ging der Kater nicht, blieb immer in Sichtfeld von Naruto, falls etwas war. Auch Itachi sah sich kurz um und sah dann herüber zu Naruto seiner Katze. Neugierig war das Tier, schien sich nicht an dem Krach zu stören. Leise seufzte der junge Mann und sah hinaus aufs Meer. Seit langen war er wieder auf Mission und das offizielle für Konoha. Itachi zuckte zusammen, sah zum Kater, der sich an seine Beine rieb. Siehe an, jetzt war das Tier nett zu ihm. Er kniete sich hin und kraulte das Tier, zwar schnurrte es nicht, doch es schien ihm dennoch zu gefallen. „Na, Sugar. Süß bist du ja, aber irgendwie passt der Name nicht." Der Kater raunzte und schien ihn zuzustimmen. Sanft lächelte Itachi und sah dann zu Naruto, der auf ihn zukam.

Verwirrt sah Naruto zu, wie Sasuke sich an Itachis Bein rieb und leise maunzte. Scheinbar wollte er seinem Bruder nahe sein, was ihn persönlich aber nicht störte. Immerhin waren die beiden Brüder, auch wenn Itachi nicht wusste, wer sich da gerade an seinem Bein rieb. Schmunzelnd besah er sich das Bild, trat schließlich auf die beiden zu und lehnte sich lässig an die Reling. „Scheinbar mag er dich wohl doch", merkte Naruto an und merkte, dass sich das Schiff langsam zu bewegen begann. Die Reise ging endlich los, auch wenn das Schiff nicht das schnellste war, aber eilig hatten sie es ja auch nicht wirklich.

Der Kater raunzte, tigerte schnurrend zum Blondschopf, schmiegte sich an ihn und sah nach oben. Sofort hopste der Kater in Naruto seine Arme, schnurrte noch immer laut und leckte ihn über die Wange. „Mich mag er vielleicht, aber dich liebt er", lächelte Itachi und lachte leise, als das Tier in den Himmel sah und die Möwen beobachtete.

Ja, das tat Sasuke wirklich, aber das behielt Naruto für sich, schmunzelte nur und blickte hinaus auf das Meer. Es war beruhigend den Möwen zuzusehen und Sasuke schien sich dafür wohl nur als Katze zu interessieren. Katzen eben. Die schienen alles was fliegen kann, hinterherzugucken und fressen zu wollen.

Müde gähnte der Kater, schmiegte sich zufrieden an die Brust des Blondschopfes. Schnurrend genoss er die Streicheleinheiten und sah verwirrt auf, als er eine weitere Hand spürte, die seinen Kopf streichelte. Lächelnd sah sein Bruder ihn an und wandte seinen Blick wieder auf das Meer. „War es mit Ino so offensichtlich?" Hier waren sie alleine und außer Naruto hörte ihm niemand. Der Andere konnte es ruhig wissen, das störte ihn nicht.

Sasukes Schnurren war immer wieder schön anzuhören, beruhigte Naruto und scheinbar auch andere, wie er feststellen musste, Itachi streichelte ihn erneut und langsam fragte sich Naruto, ob der Andere wusste, wen er da auf dem Arm hatte. Scheinbar aber nicht, denn Itachi wollte etwas ganz anderes wissen. Ob es mit Ino so offensichtlich war? Kurz überlegte Naruto und schüttelte den Kopf. „Erstmal nicht. Sie hatte mal vor einigen Tagen erwähnt, dass sie einen Freund hat, er aber nicht aus Konoha sei und na ja, da hab ich erstmal an Suna gedacht und nicht an dich. Da wurde mir erst irgendwie klar, als die Mission jetzt losging. Kein normaler Mann hätte Inos Zickerei ausgehalten. Einige hätten ihr wohl in den Hintern getreten oder ihr den Mund zugehalten."

„Sie ist momentan etwas schwierig, besonders da sie gegen Sai und Sasuke etwas hat." Das mit Sai verstand er selbst, das mit seinem Bruder aber nicht. Gut, es war eine Qual für Naruto, doch mit Absicht wird er es ja nicht machen. „Schon komisch, ich stehe neben seiner größten Sehnsucht und die ist männlich."

Schwierig traf es tatsächlich, aber dazu sagte Naruto lieber nichts, denn Ino konnte betreffend ihrer Person, ziemlich an die Decke gehen und darauf hatte er so gar keine Lust. Was Ino jedoch gegen Sasuke hatte, war ihm schleierhaft. Immerhin hatte sie damals kaum Kontakt zu ihm und heute erst recht nicht. Itachi fand Sasukes Sehnsucht komisch? Naruto fand es eher komisch, dass Itachi neben ihm stand und dann noch friedlich. Verwirrung pur, aber Menschen änderten sich, so scheinbar auch Itachi. „Sei froh, dass es nicht Sakura ist. Die ist weitaus schlimmer noch als Ino."

Leise lachte der Uchiha und sah herüber zu Naruto, aber wenn man Ino genug ärgerte, dann war sie genauso schlimm. Gut, wenn er da war, benahm sie sich, aber wenn Sasuke auftauchte, dann würde er sie nicht bremsen können. „Ich weiß wirklich nicht, was Sasuke getan hat. Aber sie hasst ihn regelrecht, was mich ziemlich stört, er ist und bleibt mein Bruder." Verwirrt sah der Angesprochene auf, denn er hat nichts gemacht. Sakura ist er mal angegangen, aber Ino ist er immer aus dem Weg gegangen.

„Ich weiß auch nicht, was sie gegen ihn hat. Die beiden hatten ja nie wirklich Kontakt gehabt", überlegte Naruto und streichelte Sasuke über den Kopf, als dieser verwirrt guckte. Sakura hätte wenigstens noch Gründe, aber selbst sie nahm sich zurück und hatte nie geäußert, dass sie Sasuke hasste. Seltsam, aber wohl auch nicht zu ändern.

Er hat auch nichts getan, jedenfalls nichts was die Frauen betraf. Naruto hatte er verletzt, aber sonst niemanden. Leise raunzte der Kater, streckte sich und ließ sich nur zu gerne wieder kraulen. „Ich glaube, sie ist sauer, weil er mich jagt." Jedenfalls würde das etwas erklären in Itachi seinen Augen. Falls er damit wirklich recht hatte.

 

Sasuke jagte Itachi aber doch gar nicht. Okay, das wusste Ino nicht und Itachi auch nicht und sagen konnte er das auch nicht. „Vielleicht", erwiderte er daher leise und blickte aufs Meer. Wären die beiden nicht zusammen, würde sie Sasuke vermutlich nicht hassen, aber dann wäre Itachi vielleicht auch gar nicht hier, sondern gerade bei Akatsuki.

„Oder sie ist sauer, dass er ihr einen Korb gegeben hat, das würde mich aber dezent stören." Sie war mit ihm zusammen und sein Bruder hatte halt eine Neigung zu Männer, besonders zu Naruto. „Ich wüsste schon gerne, wie viel er weiß und was Madara ihn alles erzählt hatte." Der jüngere Uchiha wusste viel, die ganze Wahrheit über das Dorf und auch über seine Familie. Auch was Madara vorhatte. Nur es zu sagen ging nicht, das Mal verhinderte es und das sogar über Madara seinen Tod hinaus.

Sasuke und Ino einen Korb geben? Fast hätte Naruto gelacht, denn klar, Ino hatte oft einen Korb bekommen, aber das war Jahre her und nicht nur sie hatte einen bekommen, sondern noch ganz andere. Itachi musste sich da nun wirklich keine Sorgen machen. „Was Madara vorhat, werden wir wohl nie erfahren, außer von ihm selber vielleicht und das könnte schwierig werden." Nachdenklich legte Naruto den Kopf in den Nacken und seufzte leise. Baa-chan würde ihre Informationen darüber wohl nie bekommen, aber das war auch nicht wirklich zu ändern, außer das Mal würde gelöst werden, was Madara aber sicher nicht tun würde.

„Solange mein Bruder unter dem Mal steht, wird er nichts sagen. Falls er es dann auch sagen will, sein Vertrauen ins Dorf ist nicht gerade groß." Da musste Sasuke seinem Bruder recht geben, aber Naruto vertraute er und ihm würde er es gerne erzählen. Doch das ging nicht und da Sai sich nicht an sein Wort hielt und Madara ihn angelogen hatte, dass Naruto ihn nicht so liebt wie er, hätte er sich das sparen können. Doch leider war man nur danach schlauer und jetzt hatte ihn Naruto auch verziehen. Nur leider war er Madara nicht los und wenn dieser sich meldete dann musste er Folge leisten, sonst war ihr neuer Deal auch dahin.

Ja, das Vertrauen war nicht sehr groß. Zumal Sasuke die neue Hokage nicht mal kannte. Sie kam ja erst später, wollte erst gar nicht, aber letztendlich war sie nun da. Ebenso Danzou, aber den konnte Naruto ohnehin nicht leiden. Dieser Opa hatte etwas an sich, was ihm nicht ganz geheuer war. „Ich weiß", lächelte Naruto daher schwach und seufzte auf. Kurz blickte er auf Sasuke, stellte fest, dass er schlief und ließ ihn daher in Ruhe.

„Aber zu dir hat er Vertrauen, das sollte reichen, um ihn auf unsere Seite zu ziehen", seufzte der Uchiha und sah sich nochmals um. „Hör zu, die Hokage sträubt sich zwar noch, aber Danzou will durchdrücken, dass Sasuke im Bingo Buch steht. Damit ist es legal ihn hinzurichten und die anderen Nationen scheinen auch dafür zu sein. Madara ist ihnen eine zu große Gefahr und es reicht Ihnen schon, dass er bei Ihnen ist." Es war ihnen allen egal, warum Sasuke bei Madara war und wieso er da blieb.

Entsetzt sah Naruto erst Itachi an und dann seinen Kater. Sasuke sollte ins Bingo Buch und das kam von Danzou? Dieser alte, griesgrämige ...Arggg ... Es war echt nicht zu fassen, aber gut, dass Baa-chan sich dagegen noch sträubte. Wie lange, war aber unklar. Vielleicht wollte Tsunade deswegen Informationen von Sasuke? Das klang jedenfalls irgendwie logisch. „Sasuke ist kein schlechter Mensch und ebenso ist er kein Mörder. Er ist nur aus dem Dorf damals, weil er seine Rache wollte und hat sich der Schlange angeschlossen. Das sind meiner Meinung nach keine richtigen Gründe, aber scheinbar steh ich damit alleine." Na ja nicht ganz, Sakura dachte auch so, aber der Rest nicht mehr.

„Er hat das Dorf nicht wegen seiner Rache verlassen, Madara hat ihn auf seine Seite gezogen, nur weiß ich nicht warum." Mit irgendwas hatte er Sasuke angelockt und dieser erklärte sich für Madara als Spion bei Orochimaru. Sasuke hätte bei dieser Sache sein Leben verlieren können oder auf ewig sein Leben als Orochimaru sein Sklave verbringen können.

Es hatte etwas mit Madara zu tun? Okay, das war neu für Naruto und daher nickte er verstehend. Orochimaru war auch nicht leicht, immerhin war er einer der legendären San-nin und diese waren schwer bezwingbar. Zumal Orochimaru ohnehin etwas seltsam war. „Fragt sich nur, wie lange das gut geht." Nachdenklich streichelte Naruto den schlafenden Sasuke und blickte skeptisch vor sich hin.

„Ein Grund warst du, Madara benötigt die Bijus und er lässt dich nun in Ruhe. Uns wurde sogar der Auftrag erteilt, dich in Frieden zu lassen." Spätestens da war Itachi aufgefallen, dass sein Bruder viel für Naruto empfand und, dass dies über normale Freundschaft hinaus ging. Leise seufzte der Uchiha und sah zu dem kleinen Kater der schon tief und fest schlief.

Akatzuki sollte ihn in Ruhe lassen? Das klang ja mal irgendwie seltsam, aber irgendwas musste ja dran sein, denn nach Kisame und Itachi hatte niemand mehr versucht ihn zu fangen. „Klingt seltsam, aber scheint etwas dran zu sein", erwiderte Naruto und gähnte leise. Die Seeluft machte irgendwie müde und Sasuke schlief bereits auch schon. Vielleicht war so ein kleiner Mittagsschlaf gar nicht so übel.

„Lege dich ruhig hin, wir fahren noch einige Stunden und Bee ist ja nicht einfach." Itachi selbst wollte auch etwas schlafen, seine letzte Nacht war nur sehr kurz gewesen und von daher bot es sich gut an. Naruto wanderte schon unter Deck und legte Sasuke dort auf das Bett. Müde streckte sich das Tier, gähnte und tigerte maunzend zu Naruto. Kurz sah sich der Kater um und verwandelte sich zurück. Sasuke schritt zur Tür und verschloss diese, er wollte ja Ruhe haben vor den Anderen. „Ihr habt euch lange unterhalten."

Müde tappte Naruto unter Deck, setzte Sasuke auf dem Bett ab und zog sich die Schuhe aus. Er bemerkte erst gar nicht, dass dieser sich zurückverwandelte, sah erst auf, als dieser die Tür verschlossen hatte und sprach. „Wir haben über Ino gesprochen und dann über Madara und Orochimaru", erklärte Naruto, streckte sich und ließ sich müde auf das Bett fallen.

„Das mit Ino hab ich noch mitbekommen, den Rest nicht." Da war Sasuke eingeschlafen, aber Naruto war auch so kuschelig gewesen und er hat ihn so schön gekrault. „Orochimaru und ..." Weiter sprach der Uchiha nicht, das ging nicht. Frustriert seufzte der Uchiha, wieder konnte er nichts sagen und Naruto helfen.

Mit Ino hatte er also noch mitbekommen, den Rest aber nicht. Verstehend nickte Naruto, richtete sich ein Stück weit auf und kräuselte die Augenbrauen zusammen. Sasuke sprach wieder und doch hörte er auf, was wohl wieder mit diesem Siegel zu tun hatte. Naruto schüttelte auf Sasukes Seufzen hin den Kopf, legte seinen auf dessen Schulter ab und schloss die Augen. „Du kannst nichts dafür, es ist dieses dämliche Siegel", merkte er leise an, öffnete wieder die Augen und ließ nun selbst einen Seufzer verlauten.

„Ja, aber dennoch wünsche ich mir, dass ich damals nicht so dumm war. Ich hätte es einfach versuchen sollen und nicht vor dir davonlaufen sollen." Schmusig lehnte sich der Uchiha an den Anderen und schnurrte zufrieden. Gerade hatten sie wieder etwas Zeit für sich und das alles hätte er früher haben können, aber die Angst vor Abweisung war größer, auch der schock als ihn Madara im Krankenhaus besuchte und ihm die Wahrheit zeigte. Dem Dorf würde er nie mehr vertrauen können, aber Naruto vertraute er sein Leben ohne Bedenken an. „Werde ja Hokage, dann hab ich einen Grund wieder, als Mensch zurückzukommen." Frech grinste Sasuke und drückte Naruto sanft auf das Bett. Leise schnurrend legte er sich auf seine Brust, schloss seine Augen genießend, denn eine warme Hand kraulte ihn erneut sanft den Nacken. „Naruto", hauchte er leise, wollte die Lippen des Blondschopfes wieder schmecken und dann zuckte er zusammen, als er ein Klopfen an der Tür hörte. Frustriert seufzte der Uchiha, verwandelte sich in eine Katze und kurz darauf flog schon die Tür auf und Ino kam schlecht gelaunt in das Zimmer gerannt. Na super, die Oberzicke war wieder da und sein Bruder hat sich wohl komischerweise verkrochen.

Sasuke war nicht dumm, nur damals war er auf seine Rache aus und dann war da ja noch diese Schlange, die ihn gebissen hatte. Wer weiß, ob da damals schon sowas wie eine Beziehung reingepasst hätte. „Jetzt mach dir keinen Kopf, echt jetzt", murmelte Naruto leise, lauschte dabei Sasukes leisem Schnurren und grinste leicht. Wohlig seufzte Naruto, dann aber stockte ihm beinahe der Atem und er sah verwirrt auf Sasuke. Er sollte Hokage werden und das schnell? Das hatte damals aber anders geklungen, aber da waren sie auch noch jünger und er ziemlich unreif und naiv. Daher sagte Naruto dazu auch nichts, streichelte stattdessen sanft Sasukes Nacken und schmunzelte, als er leise seinen Namen hörte. Sasuke ließ sich fallen, hatte dazu die Augen geschlossen, suchte seine Lippen und gerade, als Naruto von diesen kosten wollte, klopfte es an der Tür. Irgendwann verteil ich Backpfeifen, echt jetzt, grummelte er in Gedanken, erneut gestört zu werden. War ja nicht das erste, sondern nun schon das dritte Mal und so langsam reichte es. Bevor er jedoch zur Tür gehen konnte, flog diese auf und eine zornige Ino trat herein. Was wollte sie jetzt von ihm? Sichtlich verwirrt trat Naruto einen Schritt zurück und sah sie eingehend an. „Was ist jetzt wieder passiert, dass du wie von der Biene gestochen fast die Tür eintrittst?", wollte er wissen, ehe er sich auf das Bett setzte und Sasuke im Nacken weiter kraulte.

Ernst sah Ino den Blondschopf an und noch bevor sie was sagte, verdrehte Sasuke genervt die Augen. „Du musst Sasuke vergessen, er ist ein Verbrecher", begann sie und am liebsten wäre ihr der Uchiha ins Gesicht gesprungen, doch er ließ es sein. Demonstrativ schmiegte er sich an Naruto an, von jemanden, die selbst mit einem Verbrecher zusammen war, ließ er sich nichts madig reden. „Der Kerl hat das Dorf wissentlich verraten und dich die ganze Zeit angelogen. Zumal ich glaube nicht, dass seine Gefühle wirklich echt sind." Bei diesen Worten sträubte sich Sasuke sein Fell und er knurrte leise. Naruto hielt ihn fest, das war auch besser so, sonst sprang er ihr einfach in das Gesicht.

Wovon sprach Ino bitte und wieso sollte er Sasuke vergessen? So ganz folgen konnte Naruto nicht, auch nicht, als es hieß, er sei ein Verbrecher und hätte das Dorf wissentlich verraten. Aber so wie Ino schaute, meinte sie das wohl ernst. „Wer hat dir die Flausen denn in den Kopf gesetzt?", fragte er daher und versuchte den aufgebrachten Sasuke zu beruhigen. Sicherlich Sai, denn Itachi würde solch einen Mist ganz sicher nicht von sich geben. Zumal der einiges mehr als Ino wusste. Dann aber hörte Naruto etwas, was dem Fass fast den Boden rausschlug. Sasukes Gefühle sollten nicht echt sein. Da hörte sich doch alles auf! Wie kam sie darauf? Naruto schluckte kurz seinen angestauten Zorn herunter, dann setzte er Sasuke auf das Bett ab und zog seine Schuhe an. „Wer oder was, hat dir bitteschön in dein Hirn geschissen, dass du sowas von dir gibst? Sai?" Doch Naruto wartete gar nicht erst eine Antwort ab und stürmte stinksauer aus dem Zimmer heraus. Wenn er diesen miesen Arsch fand, er würde Kleinholz aus ihm machen.

Laut raunzte Sasuke und rannte Naruto nach. Sofort sah er seinen Bruder, der gerade Naruto von Sai zerrte. Warum ließ er den Blondschopf nicht, der Kerl hatte es verdient. Als Itachi die beiden befreite, sah er sie mahnend an. „Es ist mir egal, was zwischen euch war, aber benehmt euch gefälligst." Bevor Sai was sagen konnte, fauchte Sasuke und hopste ihm ins Gesicht. Itachi griff nach dem Kater, sah ihn mahnend an und drückte ihn Naruto wieder in die Hand. „Geh zurück in dein Zimmer", sagte der Uchiha streng und drängte Naruto dorthin zurück. Wütend sah er auf Naruto, aber auch zu Ino und schickte sie raus. Mit seiner Freundin würde er später reden, so wie Naruto auf Sai los ist, hatte sie Mist erzählt. „Reißt euch beide mal mehr zusammen, wenn ihr nicht auffallen wollt."

Blanke Wut spiegelte sich in Narutos Augen wider, als er auf Sai losging, zum Schlag ausholte und doch zurückgezogen wurde. Was sollte das denn jetzt? Wieso mischte sich Itachi jetzt ein? Knurrend darüber, sah er erst Itachi an, dann aber wieder Sai, der sich ahnungslos gab. Dieser verdammte Arsch, grummelte er gedanklich, ballte die Hände zu Fäusten und sah angepisst Itachi an. Ach so, er sollte sich also benehmen und sich weiterhin von diesem Baka auf der Nase rumtanzen lassen? Da hörte sich doch alles auf, echt jetzt. Doch bevor Naruto etwas sagen konnte, sprang schon Sasuke auf Sai zu, ihm mitten ins Gesicht und kurz grinste Naruto diebisch. Doch wich das Grinsen, als Ino des Zimmers verwiesen wurde und er von Itachi sauer angesehen wurde. Was hieß hier denn bitte euch zusammenreißen? Darüber verdutzt, sah Naruto den Älteren an und setzte sich vorerst zurück auf das Bett.

„Von dir bin ich erst recht enttäuscht." Mahnend sah der Uchiha zum Kater und dieser legte verwirrt den Kopf schief. Itachi hatte doch nicht gemerkt, dass es nur ein Jutsu war, das war schlecht, verdammt schlecht. „Bekomme deine Laune in den Griff, sonst fliegt ihr beide auf und das nicht nur bei mir."

Itachi hatte es bemerkt, jedenfalls klang das so für Naruto. Aber wie hatte er das bitte gemerkt, ohne sein Sharingan zu nutzen? Naruto runzelte die Stirn, sah kurz zu Sasuke und stellte fest, dass auch er verwirrt schien. „Meine Laune war bis eben noch bestens. Dann aber kam deine tolle Freundin mehr oder weniger durch die Tür gerannt und wollte mir was von Verbrecher und sonstigen Ergüssen erzählen", brummte Naruto leise, ging erstmal gar nicht auf den Rest ein und gab sich demnach ahnungslos.

„Ist mir egal, was sie gesagt hat. Du rennst hier mit meinem Bruder herum und du willst bestimmt nicht auffallen. Das tut ihr aber, besonders da ihr ständig mit Sai aneinander geratet." Mahnend sah Itachi auf die beiden und Sasuke konnte nicht glauben, was er da hörte. Sein Bruder wusste es, der Kerl wusste es. Wann war er aufgeflogen und warum ausgerechnet bei seinem Bruder?

Er wusste es also doch. Das war jetzt gut oder eher schlecht? Naruto wusste es nicht, nickte daher nur stumm und schluckte den riesigen Kloß in seinem Hals herunter. Es dauerte, bis Naruto sich gesammelt hatte und Itachi erneut ansah. „Wie hast du das rausgefunden?", wollte er knapp wissen und streichelte Sasuke erneut durch sein weiches Fell.

„Wie er dich ansieht und um dich schleicht. Zumal sein Fell sehr weich ist und ich kenne meinen Bruder. Zudem so wie du darauf bestanden hast ihn mitzunehmen", lächelte der Ältere und streichelte kurz dem Kater über den Kopf. „Keine Sorge, ich verrate es nicht. Mir ist es lieber, wenn er hier bei uns ist." Hier war der Jüngere sicher und er war auch beruhigt.

Sasuke hatte sich also selber verraten. Nun ja, dagegen konnte Naruto nichts sagen, immerhin war es ja auch nur eine Frage der Zeit, bis Itachi etwas merkte. Gemerkt hatte er es und dennoch störte es ihn nicht. Im Gegenteil und das beruhigte Naruto. „Ich hatte auch nicht angenommen, dass du ihn verrätst. Aber da du es ja nun weißt, kann ich ja demnächst freier reden, wenn du mal wieder irgendwas weißt, was ich eh schon weiß", schmunzelte Naruto gelassen.

„Mir ist es lieber, wenn er hier ist. Aber ich hätte nicht gedacht, dass er dir was erzählt. Aber warum hast du es der Hokage nicht gesagt?" Es wäre ganz gut, wenn Tsunade das wüsste, dann konnte sie sich selbst überzeugen, dass sein Bruder nichts Böses tat. Besonders als Katze war er dann doch mehr niedlich und verschmust, was keiner glauben würde.

Warum er nicht mit Baa-chan geredet hatte? Ungläubig sah Naruto Itachi an, dann Sasuke, der leise schnurrte. „Oma Tsunade ist nicht ganz einfach, weißt du? Sie kann ziemlich aufbrausend werden und wer weiß, wie sie reagiert, wenn ich ihr sagen würde, wen ich die ganze auf dem schoss sitzen habe."

„Gut, sie würde ausrasten, doch es ist besser, es ihr zu erzählen. Sai und der Rat berichten immer davon, was Sasuke getan hat, aber die Wahrheit ist völlig anders." Sein Bruder versuchte nicht Naruto zu töten, eher ergab er sich in dessen Händen. Laut schnurrte Sasuke, genoss richtig, dass ihn der Blondschopf so verwöhnte.

Ja, die Wahrheit war anders und das wusste Naruto mittlerweile auch. Daher nickte er verstehend, setzte Sasuke auf das Bett ab und streckte sich kurz. „Ich werd's ihr sagen, wenn wir wieder in Konoha sind", murmelte er leise, hörte draußen im Flur Schritte und sah misstrauisch zur Tür.

„Pass auf, dass Sasuke sich nicht wegen Schwierigkeiten verrät." Wenn Naruto in Gefahr war, dann würde Sasuke auf die Person losgehen und das auch in menschlicher Gestalt. Auch Itachi hörte die Schritte und ein Angestellter betrat den Raum. „Wir müssen am nächsten Hafen anlegen, es gibt Probleme mit dem Schiff." Probleme? Da war doch etwas faul an der Sache, aber was? „Ich bleibe besser in deiner Nähe, damit er nicht auf dumme Ideen kommt."

Naruto nickte auf Itachis Worte hin, sah aber gleichzeitig Sasuke mahnend an. „Du hast ihn gehört. Keinen Blödsinn machen, egal was kommt oder wer kommt." Kyuubi müsste dasselbe tun, denn bisher wusste kaum jemand, dass er diesen bereits kontrollieren konnte. Abgesehen von Sasuke, der ihn bereits gesehen hatte. Erst, als die Tür aufging und eine ihm unbekannte Dame eintrat, runzelte er die Stirn. Im nächsten Hafen mussten sie also anlegen? Das klang nicht gut, aber besser, als wenn das schiff auf hoher See untergehen würde. „Wird das lange dauern?", wollte Naruto wissen, doch das Mädchen war bereits wieder verschwunden.

„Ich glaube, man erwartet uns am Hafen, und zwar nicht freundlich." So wie das jetzt klang, wollten sie Naruto von ihnen trennen, aber Sasuke war bei ihm und er würde auch nicht von seiner Seite weichen. „Bleibt beide bitte zusammen und Naruto, du bitte in meiner Nähe. So haben diese Leute keine Chance dich zu entführen."

Wer wollte ihn denn bitte entführen? Akatsuki sicher nicht, denn die sollten ihn ja laut Itachi in Ruhe lassen. Wer konnte das dann aber sein? Naruto kam nicht drauf, blieb aber wie Itachi verlangte in seiner Nähe und nickte. „Ich renn schon nicht weg", murmelte er und nahm vorsichtshalber Sasuke auf den Arm, damit er brav bleiben würde und er ihn bei sich wusste.

„In Konoha gibt es einen Maulwurf, der mit Madara zusammen arbeitet. Oder besser gesagt, Madara hatte ihn ausgenutzt und jetzt macht dieser Verräter ein Alleingang." Sein Bruder wusste bestimmt, wer es war, nur würde er es ihnen nicht sagen können. Zwar konnte Itachi sich denken, wer es war, aber nicht beweisen.

Der Maulwurf, von dem Baa-chan gesprochen hatte. Aber natürlich. Wie konnte er das nur vergessen? Sich innerlich selber anmeckernd, nickte Naruto. „Tsunade hatte es mir gesagt, aber auch sie weiß nicht, wer es ist und selbst Sasuke kann es nicht sagen, da es wohl auch Madara betrifft oder betroffen hat", seufzte Naruto. Vermutlich lag es an Kyuubi, dass so viele hinter ihm her waren. Er war immerhin ein mächtiges Biju, was in den falschen Händen ziemlichen Schaden anrichten konnte.

„Ich vermute, dass es Sai sein Chef ist. Aber es könnte noch mehr betreffen, schließlich war der Rat dagegen, dass du lernst, das Biju zu kontrollieren. Es wäre zu gefährlich, dabei wäre es deutlich besser, wenn du es beherrscht." Aber dann hätte Naruto keine Angst mehr und war dadurch kein williger Kämpfer, den sie überall hinschicken konnten. Ihn hatten sie mit seinem Bruder erpresst, Naruto hatte niemanden früher gehabt. Jetzt aber schon und einer davon saß in seinen Arm und schnurrte.

Also doch Danzou. Warum überraschte Naruto dies jetzt nicht? Der alte Schmierlappen war ihm noch nie ganz geheuer mit all seinen Verbänden und Bandagen. Dann aber grinste Naruto und fing an, leise zu kichern. „Der Rat kommt ein wenig zu spät und die Reise wäre eigentlich nicht nötig. Aber lassen wir die alten Herren mal in dem Glauben, ich könnte Kyuubi noch immer nicht vollständig kontrollieren."

Leise raunzte Sasuke nur und ließ sich auf das Deck tragen, sah sich dann neugierig um und knurrte leise als Ino auf sie zu kam. „Ich hoffe, du kommst, um dich zu entschuldigen." Mahnend sah Itachi auf das Mädchen und diese nickte schüchtern. „Es tut mir leid Naruto, aber ich hab so eine Angst, dass Sasuke dir wehtut und ich weiß wie das ist." Der ältere Uchiha verdrehte nur die Augen, sein Bruder war fixiert auf den Blondschopf.

Ino entschuldigte sich und das auch noch bei ihm? Naruto sah sie perplex an, ihm stand buchstäblich der Mund offen und es dauerte, bis er etwas sagen konnte. Bevor er das jedoch tat, legte er seine Hand auf Inos Schulter und sah sie lächelnd an. „Du musst keine Angst haben, nicht um mich", erklärte er ihr und zwinkerte ihr am Schluss zu. „Vertrau mir lieber einfach mal und konzentriere dich auf deine Mission. Alles andere ist meine Sache und ich komm damit schon klar, echt jetzt."

„Ja, aber das ist mit diesem Kerl so schwer. Er hätte es dir einfach sagen sollen." Würde Sasuke tun, wäre da nicht ein Siegel, welches es ihm verbot. Hätte er auch vorher gewusst was passiert, dann wäre er Madara nicht gefolgt. Aber jetzt war er zu tief drin und die Abmachung mit den Älteren Uchiha, würde er nicht riskieren, da er Naruto beschützen will.

Was hätte Sasuke ihm einfach sagen sollen? So ganz folgen konnte Naruto Ino nicht, fragte aber auch nicht danach, sondern nickte. „Es gibt scheinbar Dinge, die man nicht so einfach aussprechen kann", erwiderte er daher sachlich, kraulte Sasuke im Nacken und sah zufrieden raus aufs Meer. Ja, manche Sachen konnte man nicht so einfach sagen und das sollte Ino eigentlich am besten wissen. Immerhin hatte sie ja auch ein gut gehütetes Geheimnis namens Itachi.

Müde gähnte der Kater und sah zu Naruto auf, dann sträubte er wieder sein Fell und fauchte leise. Sai trat auf sie zu und deutlich sah man die Wunden in seinem Gesicht, die Sasuke ihm eben zugefügt hatte. Verdient wie der jüngere Uchiha fand, den was erzählt dieses auch Mist und fasste Naruto an. „Wir legen bald an, wisst ihr wieso?" Skeptisch sah Sai zu dem Kater, knurrte dieser nun ganz laut.

Ach Sai wusste also angeblich nicht, warum sie am Hafen anlegen wollten. Der log sie doch gerade dreist an und das merkte auch Ino, die genervt mit den Augen rollte. „Das Schiff hat Probleme. Deswegen legen wir an. Hat dir Yamato denn nichts gesagt?", wollte sie wissen und sah dennoch Sasuke an, der schon wieder knurrte. „Hör auf zu fauchen", murmelte Naruto leise und lächelte dezent in die Runde. Auch, wenn er Sai gerade am liebsten von Bord werfen würde. Der Kerl war einfach ätzend und schlimmer als Scheißhausfliegen.

„Aber was für Probleme? Weil keiner anscheinend etwas weiß und fragt man nach, antwortete keiner." Bei diesen Worten zuckten Sasuke seine Ohren, den das war interessant. Vielleicht war es nicht Sai der sie zum halt zwang, sondern Madara oder Zetzu. Würde ihn nicht wundern, wenn Naruto stärker wurde, dann konnten sie das Kyuubi nicht so einfach an sich reißen. Sasuke raunzte und sah zu Naruto auf, hoffte, dass der Blondschopf verstand, was er sagen wollte.

Es antwortete keiner? Das klang gar nicht gut und wenn Sai auch nicht wusste, was für ein Problem das war, dann war es sicher keiner vom Rat oder aus dem Dorf. Da war irgendwas faul und das bestätigte nicht nur Sasukes Blick, sondern auch Kyuubi lautes Grollen in seinem Inneren. Sanft streichelte er Sasuke über den Kopf und sah ernst zu Ino, die verwirrt wirkte. „Ein Leck kann es ja nicht sein, immerhin schwimmt das Schiff ja noch", merkte sie schließlich an, denn das wäre ein ziemlich großes Problem und dann müssten sie wirklich an den nächsten Hafen.

„Vielleicht sollten wir uns mal den Kapitän ansehen." Itachi sah zu seinem Bruder, wie dieser plötzlich laut knurrte und auf zwei Leute starrte. Das war doch nicht etwa? Der Uchiha aktivierte sein Sharingan und erkannte den Pflanzenmensch. „Wir haben ein ganz schönes Problem", hauchte der Uchiha, sah zu Boden, denn dort erhob sich ein weiterer Zetzu und starrte sie an. Noch bevor Itachi was tun konnte, reagierte schon Sasuke und sprang der Pflanze ins Gesicht, krallte sie ein und hopste erst von ihr runter, als Naruto nach ihm pfiff und Itachi eine Feuerkugel Ihnen entgegenschleuderte.

Den Kapitän aufsuchen klang gar nicht verkehrt, der würde schon wissen, was zu tun war. Doch bevor Naruto nicken konnte, sah er plötzlich ein ganz anderes Problem und sprang vorerst nach hinten. Wo kamen diese riesigen Fliegenklatschen jetzt her, noch dazu im Doppelpack? Sichtlich verwirrt sah er zu, wie Sasuke der Pflanze ins Gesicht sprang, rief ihn daher mit seinem Katzennamen zurück und sah ihn mahnend an. „Wer sind die?", fragte Ino und stellte sich zu Naruto, ehe sie einem Wurfgeschoss auswich. „Akatsuki", erwiderte Naruto knapp und ehe er einige Doppelgänger erschuf und vorschickte.

„Was wollen die hier und seit wann sind sie auf dem Schiff?" Sai wich einer Pflanze aus, dann sah er zu Itachi, denn diese Kerle kreisten den Uchiha ein. Noch immer knurrte Sasuke und überlegte kurz den er musste helfen, aber als Mensch. Aber ohne dabei aufzufallen, war nicht möglich. Ein stechender Schmerz durchfuhr Sasuke sein Schweif und knurrend drehte er sich um, zuckte dann zusammen, als er erkannte, wer es war. Rote Augen sahen ihn an, der Mann packten ihn am Nacken, hob ihn hoch und sah dann zu Naruto. „Nehme die beiden mit, den Rest brauchen wir nicht", wandte sich Madara an Zetsu und dieser schnappte sich schon Itachi und zog ihn in den Boden. Ino versuchte Itachi zu helfen, doch es tauchten immer mehr Pflanzenmenschen auf und hielten sie ab.

Was die hier wollten? Eine gute Frage, wie Naruto fand und doch hatte er darauf keine Antwort. Es wurden immerhin immer mehr und seine Doppelgänger verpufften reihenweise. Sasuke schien das auch nicht zu gefallen, denn sein Knurren sprach deutlich dafür. Er merkte jedoch schnell, dass dieses Knurren etwas anderem galt und sofort drehte er sich um, sah zwei rote Augen und schluckte. Wer war das? Etwa Madara? Noch bevor er das fragen konnte, verschwand auch schon Itachi und Ino sah hilflos zu Sai herüber, der sich die Pflanzendeppen vom Hals hielt. Was jetzt? Kyuubi einsetzen? Naruto entschied sich dagegen und sah stattdessen noch immer blass Madara an. Wen wollten die jetzt mitnehmen? Itachi war schon weg und Sasuke hatte er im Nacken gepackt. Demnach waren es zwei und das gefiel Naruto überhaupt nicht.

„Nehmt das Kyuubi mit, dann wird er mal etwas gefügiger." Der alte Uchiha wandte sich ab und sofort fauchte Sasuke und versuchten sich zu befreien, als er Naruto schreien hörte, sah er zornig zu Madara, doch dieser achtete nicht auf ihn, verschwand mit diesem Maskenträger Tobi in einem Strudel. Sofort ließ Madara von Sasuke ab, als sie in ihrem Versteck waren. Dieser nahm seine alte Gestalt an und sah wütend zu den Älteren. „Wir haben eine Abmachung", brüllte Sasuke und spürte die Faust des Anderen im Gesicht. „Ja, eine an der du dich nicht hältst. Du hast dich von Danzou erpressen lassen und dazu noch unseren Plan in Gefahr gebracht." Keine Antwort kam vom jungen Mann und dennoch sah er ihn zornig an. „Deinen Bruder und ihm passiert nichts, noch nicht." „Was muss ich tun?" Sasuke kannte dieses Spiel schon, er wollte Schutz für sie, dafür hatte er etwas zu tun. „Orochimaru hat etwas, was mir gehört, bring es zurück." Der Junge nickte und doch wollte er wissen, was mit Naruto und Itachi war.

Gefügiger? Was sollte das denn jetzt heißen? Grummelnd warf Naruto einen Blick hinter sich, setzte an, etwas zu sagen und doch packte man ihn und zog ihn mit. Nur ein lauter Schrei verließ kurz seine Lippen und Ino zuckte heftig zusammen. „Sai wo ist Yamato?" Er war nicht da um zu helfen und ein ungutes Gefühl machte sich in ihr breit. Sofort stürmte sie nach unten, dicht gefolgt von Sai und zusammen durchsuchten sie das Schiff. Yamato fanden sie schlafend im Bett vor und scheinbar war dem so, dass man irgendwas verabreicht hatte, dass er die nächsten Stunden schlief.

„Und jetzt? Was sollen wir tun, zurück nach Konoha gehen?" Etwas anderes blieb ihnen nicht übrig, ihre Mission war gescheitert und Madara hatte das Kyuubi, als auch den Uchiha. „Würde mich nicht wundern, wenn das schon vorher geplant war und Sasuke da mit drin steckt." Seinem Meister würde dies auch nicht gefallen, da Madara völlig alleine arbeitete.

Ino sah verwirrt Sai an, so ganz machte seine Aussage keinen Sinn. „Wenn Sasuke damit drinstecken würde, hätte er Itachi nicht mitgenommen. Wenn dann würde es ihn nur um Naruto gehen und dem Biju", seufzte Ino genervt und rieb sich die Schläfen. „Aber gut, lass uns zurück nach Konoha. Wir müssen der Hokage ohnehin Bescheid sagen."

„Er will sich doch an seinem Bruder rächen und folgt Madara blind. Vielleicht ist er nicht hier, aber er hat dennoch etwas damit zu tun", erklärte Sai ruhig und ganz Unrecht hatte er damit nicht. Sasuke hatte etwas mit der Sache zu tun, aber nicht ganz freiwillig, wie viele dachten. Ruhig ging der junge Uchiha durch die dunklen Gänge in Madara Versteck und kam bald an der Zelle des Blondschopfes an. „Alles okay?" Besorgt sah er zu Naruto, Zetsu hatte ihn in Ketten gesteckt, die Naruto die Kraft entzogen.

Nur langsam wurde Naruto wach, sah sich um und erkannt nicht wirklich viel. Es war ziemlich dunkel und demnach musste er wohl unterhalb der Erde sein. Verdammt, das war überhaupt nicht gut und auch, dass Ino mit Sai nun alleine auf dem schiff war. Darüber grummelnd sah Naruto auf, als er eine bekannte Stumme hörte. "Mir ging es nie besser, echt jetzt", erwiderte er ironisch, ehe er leise seufzte. „Tut mir leid", entschuldigte er sich.

„Ist okay, ich hätte es ahnen müssen, dass er kommen wird." Dass Madara schonmal da gewesen war, wollte Sasuke lieber verschweigen. „Ich muss was für ihn tun, er meinte meine Leistungen werden erst wieder belohnt, wenn ich Erfolge habe." Mit anderen Worten, Madara hatte ihm die Zeit bei Naruto mit Absicht gelassen, bis er ihn wieder brauchte.

Naruto seufzte leise, zog kurz an den Ketten und ließ es dann aber doch bleiben. Lösen konnte er diese ohnehin nicht. „Es ist nicht deine Schuld." Naruto versuchte zu lächeln, auch wenn es ihm schwerfiel. Die Kette nahm ihm wirklich viel seiner Kraft weg und auch Kyuubi hatte sich dadurch faul in seinem Innern aufs Ohr gelegt.

„Doch, meinetwegen seid ihr gefangen." Vorsichtig streckte Sasuke seine Hand nach Naruto aus, streichelte sanft dessen Wange. „Ich hätte es wissen müssen und hab geglaubt, dass ich so wie eben ewig bei dir sein kann." Ein Fehler, Madara hatte ihn vorhin klargemacht, dass er nichts tun konnte, wenn der Ältere es nicht wollte.

 

Wieder schüttelte Naruto den Kopf. „Es waren zu viele, dazu fehlte Yamato und Ino ist im Nahkampf leider nicht ganz so gut, wie Sakura. Ino greift mehr von hinten heraus an, aber selten von vorne", erklärte Naruto und Kyuubi hätte er auch nicht nutzen können, denn dann wüssten alle, dass er diesen bereits kontrollieren konnte.

„Mir wurde zugesagt, dass dir nichts passiert und auch meinem Bruder nicht. Dennoch wird er dich erstmal eingesperrt lassen, er meinte, dass du ihm zu unberechenbar bist." Frustriert, setzte er sich vor die Zellentür, lehnte seinen Kopf an die Gitter. Am liebsten würde er jetzt sich zu Naruto setzen und kuscheln, doch das würde vorerst aus bleiben.

Hoffentlich stimmte das auch und man tat Itachi und ihm wirklich nichts an. Bei Madara wusste man ja ohnehin nicht. Umsonst war er sicherlich nicht hier angekettet und hinter Gittern. Naruto seufzte leise und blickte Sasuke lächelnd an. „Dabei mache ich nicht mal was und Kyu schläft gerade, da ihn das Abzapfen der Kraft ziemlich müde macht."

„Ich weiß, aber das Risiko ist mir zu groß um mich gegen Madara jetzt aufzulehnen. Die Aufgabe ist leicht, aber leider muss ich dafür in eines der Verstecke der Schlange und das macht mir Sorgen." Orochimaru wusste nun, dass er ein Verräter war und dadurch wäre es nicht einfach dort einfach hinein zu spazieren und diesen komischen Ring zu holen. Was auch immer Madara sich von diesem Ding erhoffte, es schien wichtig zu sein, wenn er ihn schickte und nicht Zetsu. „Wenn ich ihm das bringe, was er will, bist du schonmal die Ketten los, aber ich glaube das er Kyuubi versiegelt."

Sasuke sollte in eines von Orochimarus Verstecke und einen Ring holen? Das klang alles andere als gut, besonders, wenn Ersterer wusste, dass Sasuke für Madara arbeitete. Naruto seufzte daher erneut und senkte den Blick. Der Auftrag klang leicht, aber es war gefährlich und er machte sich Sorgen. „Pass bitte auf dich auf, ja", murmelte Naruto leise und doch riss er erschrocken die Augen auf, als Sasuke davon sprach, dass Madara Kyuubi versiegeln wollte. „Der weiß schon, wenn er Kyuubi versiegeln will, dass ich dabei sterben kann?" Was versprach der sich überhaupt davon? Kyuubi war friedlich, schlief derzeit und wenn man ihn nicht reizte, dann tat er auch keinem etwas.

„Nicht so versiegeln, aber er wird ihn so in dir bannen, dass sein Chakra völlig blockiert ist. Er meinte, dass Kyuubi recht wild werden könnte und er nicht einsieht, dass unseretwegen alles zerstört wird." Der Ältere Uchiha war merkwürdig, zum einen duldete er nicht, dass Sasuke Fehler machte, sagte aber nichts dazu, wenn er versuchte Naruto zu schützen und duldete es sogar. „Meinen Bruder wird er aber nicht so schnell freilassen, nicht mal zu ihm kann ich."

Was sollte Kyuubi denn wegen den Uchihas zerstören wollen? Konoha sicher nicht, denn damit hatte der Fuchs abgeschlossen. Immerhin tappte er ja gelegentlich durch seine Wohnung und sah neugierig zum Fenster raus, was sich alles in den letzten Jahren getan hatte. „Kyuubi ist harmlos, du hast ihn selber gesehen. Er ist eher derzeit wie ein verspieltes Haustier, was aber durchaus Ernst machen kann, wenn der Falsche um die Ecke kommt." Damit meinte Naruto allerdings Sai, denn den würde Kyuubi nur zu gerne in der Luft zerreißen. „Kyu mag Madara nicht sonderlich, aber er hasst ihn auch nicht", erklärte er und doch stutzte er. Wie, Sasuke durfte nicht zu Itachi? Warum das denn? Wegen der Spiongeschichte?

„Überzeuge Madara davon, auf mich wird der Kerl nicht hören." In der Sache ließ sich der ältere Uchiha nicht hereinreden und schien auch kein Interesse mehr daran zu haben alle Bijus zu fangen. Das war schließlich der alte Plan gewesen, hat er ihn aufgegeben wegen Itachi. Aber Madara wusste schon vorher, dass sein Bruder nicht auf seiner Seite war und dennoch sperrte er ihn ein. „Ich weiß es nicht, er meinte das ginge mich nichts an und umbringen oder verletzen wird er ihn nicht. Jedenfalls vorerst nicht, aber ich glaube nicht das Madara da viel Geduld mit meinem Bruder hat, den für ihn hat er die Familie hintergangen und den Clan entert."

Madara überzeugen? Als ob das so leicht wäre, aber vielleicht brachte es wirklich etwas. „Ein Versuch wäre es wert, ja", gab er leise zu und stutzte erneut, als es hieße, Itachi hätte den Clan entehrt. So ganz stimmte das ja nicht, aber Madara musste ohnehin alt sein und nicht mehr alles auf dem Schirm haben. „Itachi hatte seine Gründe, auch wenn ich sie nicht verstehe. Er redet nicht über diese Sache ... jedenfalls nicht mit mir", merkte Naruto an und es ging ihn ja auch nichts an, wieso und weshalb Itachi damals so gehandelt hatte.

„Itachi hat es getan, da der Clan angeblich Konoha stürzen wollte. Danzou hat meinen Clan wie Dreck behandelt und darauf gewartet bis der Stolz meiner Familie so gekränkt war und sie den Aufstand proben wollten." Diese Sache hatte nichts mit Madara zu tun, deswegen konnte er sprechen und irgendwie schien der Ältere Uchiha auch das Siegel etwas gelockert zu haben. Wollte er etwa das Naruto mit ihm kämpfte? Kurz schüttelte der Junge seinen Kopf und sah wieder zu Naruto. „Die Uchihas haben eine Regel, dass nichts über der Familie steht. Mein Bruder und sein bester Freund stellten das Dorf an erster Stelle. Das nutzte der alte Rat und zwang ihn dazu meine Familie zu töten. Mich konnte er nicht töten und ich sollte durch seinen Tod die Ehre des Clans wieder herstellen." Konnte er weiter sprechen oder würde nun das Siegel wieder anschlagen? „Als ich im Krankenhaus lag, wegen den Ju- nin ... er kam und hat es entfernt von mir, damit ich nicht auf Orochimaru angewiesen bin."

Wow, Sasuke konnte ganz reden und das so viel, dass Naruto die Ohren klingelten. Besonders, als es um Danzou ging. Den alten Sack hatte er ohnehin gefressen wie zehn Pfund Schmierseife. Der hatte ja auch Sai unter seiner Fittiche und wer weiß, wen noch alles. Naruto ließ das alles erstmal sacken, auf sich wirken, ehe er darauf antworten konnte. „Ich kannte deine Familie nicht, aber ich weiß, dass deine und meine Mum enge Freunde waren. Ich kann demnach nicht genau sagen, wer falsch und wer richtig gehandelt hat. Allerdings gehört dieser Danzou abgesägt, der stiftet nur Unruhe in Konoha", grummelte Naruto am Schluss und knurrte leise, als es um diese Schlange ging. Die war auch nicht besser, ein hinterlistiges Reptil, dem man nicht trauen konnte. „Wusstest du, dass der eigentlich mal Hokage werden sollte? Allein die Vorstellung widert mich an." Naruto schüttelte sich und so wie Sasuke gerade aussah, sich scheinbar fühlte, würde er ihn nur zu gerne an sich drücken und einfach halten. Aber mit diesen Ketten ging das leider gar nicht.

„Dein Vater hat ihn abgesägt, selbst Madara meinte, dass es die bessere Wahl gewesen ist und dass er etwas Ordnung ins Dorf gebracht hätte. Es hieß ja damals, dass meine Familie schuld an Kyuubis Angriff sei. Orochimaru hat mir sogar erzählt, dass es angeblich Madara selbst gewesen sei, doch er war es nicht", seufzte der Uchiha und versuchte nach der Hand des Blondschopfes zu greifen. Gerade so erreichte er sie und streichelte diese sanft. „Es läuft viel schief und auch Tsunade steht im Visier von diesen Leuten. Madara hat es mir eben erzählt, er glaubt nicht, dass dieses Dorf ewig bestehen würde."

Der gelbe Blitz Konohas, Narutos Vater und in seinen Augen irgendwo ein Held. Wäre er nicht, würde Kyuubi wohl noch wüten, aber der schlief und schnurrte derzeit leise. „Wenn Madara damals etwas mit Kyuubi gemacht hätte, wüsste ich das. Kyuubi hätte davon etwas gesagt. Er mag ihn nur nicht, warum weiß ich aber auch nicht", gestand Naruto und sah verwirrt auf, als es wieder um Tsunade ging. „Baa-chan ist eigentlich die beste Hokage, sie ist zwar echt launisch, aber dennoch gerecht. Aber anlegen sollte man sich mit ihr dennoch nicht. Die haut ganze Häuser um und ..." Bitte? Madara hatte Konoha doch gegründet? „Hat er nicht das Dorf mitgegründet? Wie soll ich da denn Hokage werden, wenn das nicht lange bestehen bleibt?" Nachdenklich runzelte Naruto die Stirn und schob die Unterlippe vor. „Oder man macht es dem Erboden gleich und baut es neu auf. Aber das würde Jahre dauern."

„Das Dorf hat sich in zwei Lager gespalten und leider ist das eine Lager dabei dafür zu sorgen, dass Konoha untergeht. Die ganzen Intrigen und angeblichen Verräter waren oft nur Menschen, die ihnen im Wege standen. So auch dein Vater, er wollte das Dorf neu beleben und starb dafür, um dich zu beschützen. Das Kyuubi ist nicht von Madara damals entfesselt worden, sondern von diesen Leuten." Sasuke gab es nur ungern zu, aber Madara hatte in vielen Dingen recht und je mehr er darüber nachdachte, umso lieber wollte er in dessen Nähe bleiben. Doch Naruto würde als Hokage genauso viel ändern können und das Dorf wieder zu einem Dorf machen, wenn er die Chance dazu bekam.

Wenn diese Leute damals schon Kyuubi hatten, dann machte es Sinn, dass sie hinter ihm her waren. Sie wollten Kyuubi erneut für ihre Zwecke. „Dann sind die wegen Kyu hinter mir her. Sie wollen ihn wieder haben", murmelte er leise und sah betroffen auf seinen Bauch, wo das Siegel lag. Daher wollte Tsunade wohl auch, dass er ihn kontrollieren konnte und bestimmt ... Naruto dachte gar nicht erst weiter, sondern fing an zu murren. „Jetzt weiß ich auch, warum der Rat darauf bestand, dass Sai mitkommt."

„Scheint wohl so, aber weit gekommen sind wir ja nicht und das ist auch meine Schuld. Durch mich ... Madara weiß immer wo ich bin und das, was ich höre, das hört er auch." Wie sollte er es erklären, den er hatte völlig vergessen, dass er wirklich immer unter Beobachtung stand und es war egal in welcher Gestalt er herumstreunte. „Als Sakura meinte, ich hätte Parasiten, das ist nicht ganz falsch." Das Thema war den Uchiha unangenehm und dennoch musste er es Naruto sagen, dass wenn er etwas nicht verraten durfte, dann darf er es wirklich nicht erfahren. „In meinen Körper ist Zetsu, er kann seine Zellen anpassen und damit sich in meinen Körper unbemerkt bewegen."

Wowowow ... jetzt nochmal von vorne. Bitte, was war in Sasukes Körper? Zetsu? Was oder wie? Naruto schüttelte sich, verzog angeekelt das Gesicht und versuchte nicht weiter daran zu denken. „Na hoffentlich hat der sich nicht ..." Wieder schüttelte es Naruto, ehe er dazu lieber nichts mehr sagte. Aber immerhin konnte man Madara sowas wie ein Dankeschön sagen. Wäre er nicht vorher gekommen und hätte sie alle eingesackt und eingetütet, dann wäre er wohl in wenigen Tagen bei Danzou auf dem Präsentierteller gelandet. Dann doch lieber hier, als bei dem alten Schmierlappen.

„Nein, das hat er nicht, er ist durch das Siegel an meinen Körper gebunden." Zum Glück jedenfalls, ansonsten hätte er schon sorge das Naruto auch befallen war von diesen Wesen und das wäre ihn ziemlich unangenehm. „Dieses Wesen ist durch die Zellen des ersten Hokagen entstanden und wir sitzen gerade in dessen Brutstätte." Anders konnte er das hier ja nicht nennen, auch wenn es wirkte, dass ein Baum nur Früchte trug und das waren Pflanzen in Menschen Gestalt. „Deswegen konnten sie auch ohne Probleme auf das Schiff, sie können sich allen anpassen, was Zellen besitzt." Und das war eigentlich alles, was organisch war und ein Holzschiff konnte deswegen auch von ihnen besiedelt werden.

Anpassen konnten die sich also auch noch. Ging es noch schlimmer? Wohl kaum. Wobei? Schlimmer wäre es noch, wenn er mit Sai in einer Zelle gefangen und angekettet wäre. Allein bei dem Gedanken wurde Naruto schlecht und er unterdrückte den Brechreiz. „Wenn die sich überall anpassen können, dann kann man sich ja nie wirklich sicher sein, unbeobachtet zu sein. Aber ändern kann man es jetzt ohnehin nicht", brummelte Naruto und besah sich die Ketten an seinen Gelenken. Ganz schön schwer und dazu schneidend, aber irgendwie auch interessant, da sie hin und wieder anfingen zu leuchten. Wohl immer dann, wenn Chakra abgezapft wurde.

„Man ist immer unter Beobachtung, deswegen kann man vor Madara nichts geheim halten, er weiß es so oder so durch sie dann. Dennoch wundert es mich, dass er selbst gekommen war, um uns zu holen." Zetsu hätte ausgereicht, sie hatten Itachi in ein paar Sekunden außer Gefecht gesetzt und er war als Katze auch keine Gefahr gewesen ohne dabei aufzufliegen.

Man wurde immer beobachtet? Naruto schüttelte sich und konnte sich mit dem Gedanken nicht wirklich anfreunden. Ihm war das zu wider, immerhin hatte man eigentlich sowas wie eine Privatsphäre. Aber sowas kannte man hier scheinbar wohl nicht. „Vielleicht hat Madara sich mit Absicht gezeigt", überlegte Naruto laut.

„Das glaube ich auch, aber dann ist es eher ein schlechtes Zeichen. Wenn er freiwillig herauskommt, will er wohl Druck machen und das nicht nur bei mir." Sasuke erhob sich wieder und sah betrübt zum Blondschopf, er musste so langsam los, den Naruto sollte nicht ewig hier drin sein. „Ich werde diesen Ring holen und ich hoffe Madara hält sein Wort."

Worauf denn Druck machen? Naruto verstand das nicht, aber vermutlich ging es ihn auch nichts an. Fakt war jedenfalls jetzt, dass Sasuke bald zu der Schlange musste und das gefiel ihm nicht. Sasuke war zwar stark, aber Orochimaru war einer der legendären Sanin und die waren nicht ohne. „Pass auf dich auf, ja?", murmelte Naruto leise und sah Sasuke an.

„Natürlich, ich will ja wieder zu dir zurück", lächelte Sasuke, verließ aber dann den Raum. Leise seufzte er, schritt ruhig über den Flur, dann blieb er kurz stehen. Vor ihm stand eine verhüllte Person, doch alleine seine Aura verriet, wer es war. „Ihnen passiert nichts?" Nervös sah ihn der Junge an und der Mann nickte. „Ich will nur kurz mit ihm reden, vielleicht sieht er es dann wie du." „Verrate ihn bitte nichts, ich will es selbst tun." Der Mann nickte und ließ Naruto an sich vorbeiziehen.

Leise seufzte Naruto, nickte stumm und blickte Sasuke hinterher. Erst, als er aus dem Raum draußen war, schloss Naruto die Augen, legte den Kopf in den Nacken und versuchte etwas zu schlafen. Dazu hatte er ja jetzt Zeit, außer irgendwer würde etwas von ihm wollen.

Man ließ Naruto auch Ruhe, jedenfalls für ein paar Stunden, dann trat ein Mann mit Maske in den Raum ein und brachte Naruto etwas zu essen. „Hey, aufwachen", sprach dieser ruhig und öffnete die Zellentür. Langsam ging er auf Naruto zu und stellte ihn eine Schüssel Suppe vor die Nase. „Er meinte, du isst sowas gerne."

Aufwachen, warum denn aufwachen? Er schlief doch gerade so schön und träumte. Zumal, wer war das, der da zu ihm sprach? Gähnend öffnete Naruto daher langsam die Augen und ein Geruch stieg ihm in die Nase, den er nur zu gut kannte. Ramen, es roch nach Ramen und sofort knurrte sein Magen verräterisch. Aber sollte er wirklich essen? Sicher war da irgendein ein Haken oder aber es war vergiftet. „Und ich soll das jetzt essen, ja? Wer sagt mir denn, dass es nicht vergiftet ist!"

„Wenn ich dich umbringe, dann habe ich gleich zwei Uchihas, die mir die Haut bei lebendigem Leib abziehen wollen. Ich will gar nicht wissen, wer schlimmer ist. Du kannst es essen, ansonsten hätte dein Biju schon Protest eingelegt", erklärte der Mann ruhig und setzte sich vor den Blondschopf hin. „Ich kann es auch selber essen, wenn du das als Beweis brauchst."

Selber essen? Nichts da, das wäre ja noch schöner und wenn Kyuubi nicht knurrte, dann war sicher alles okay. „Nichts da, ich esse das schon", grummelte Naruto und doch gab es einen Haken. Die Ketten, er war immer noch an den Ketten gefesselt und das an den Händen. „Und jetzt?" Naruto raschelte mit den Ketten und legte den Kopf schief. „Ich glaube nicht, dass du mich füttern willst!"

„Ach ja stimmt." Kurz sah sich der Mann um, sah, nach, ob jemand in dem Raum noch war und löste erstmal die Ketten an den Händen. „Die müssen nachher wieder dran, wenn er das sieht, bin ich dran und dieses Mal setzt er mich nicht wieder zusammen." Madara war sehr streng mit seinen Regeln und zeigte deutlich was passierte, hielt man sich nicht daran. „Sasuke wird einige Tage unterwegs sein, vielleicht sogar eine Woche oder länger. Durch eure Entführung haben wir etwas zu viel Aufmerksamkeit erreicht."

Naruto wartete geduldig, bis man ihn von den Ketten befreite und er endlich essen konnte. Vorsichtig nahm er die noch heiße Suppe an sich und hörte dem Anderen zu. Sasuke war also ein paar Tage weg. Das sollte er eigentlich gewohnt sein, immerhin war er ganze drei Jahre am Stück weg gewesen. Da konnten ein paar Wochen im schlimmsten fall nicht so schlimm sein. „Ich versteh nicht ganz, was diese Entführung überhaupt soll?", merkte Naruto an und fing an langsam zu essen. „An Kyuubi alleine kann es nicht liegen. Zumal der friedlich ist und schläft."

„Madara wollte nur Sasuke wieder haben und dessen Bruder. Dich hat er zur Sicherheit mitgenommen, weil er Konoha nicht traut", erklärte der Mann ruhig und seufzte dann leise. „Sasuke erzählt dir nicht viel, aber dafür kann der Junge ja selber nichts. Was weißt du den? Ich habe kein Siegel, aber an mir hat auch nicht jeder Interesse." Der Maskenträger kannte in Grunde keiner und die paar Leute die wussten, wer er war, waren meist alle bereits tot. Madara musste bei ihm auch nicht befürchten verraten zu werden, den er stand ganz klar auf der Seite des Uchihas.

Es ging Madara also nur um die beiden Brüder und bitte was? Er hatte ihn nur mitgenommen, weil Konoha nicht zu trauen war? Nun ja, Danzou konnte man auch nicht trauen, ebenso Sai und einigen anderen, die Naruto jedoch nicht kannte. Einen weiteren Löffel Suppe essend, runzelte Naruto nachdenklich die Stirn. „Sasuke hat mir erzählt, dass es in Konoha wohl zwei Gesellschaften gibt und die eine gerne Kyuubi hätte", erklärte Naruto leise und löffelte weiter. „Außerdem hat er mir von Orochimaru erzählt und, dass Sai wohl etwas mitbekommen hat und ihn erpresst hat. Itachi ist ein Spion und da hört es dann auch schon auf mit dem, was ich weiß", antwortete er und stellte die leere Schüssel zur Seite.

„Er hat dir also nicht gesagt, dass er schon seit den Chun-nin Prüfungen für Madara arbeitet?" Der Mann war etwas erstaunt, aber ganz wunderte ihn das auch nicht, den Madara wollte ja nicht das er etwas über ihn preisgab, egal was passierte. Deswegen hatte er in ihn aus Zetsu in den Körper gesetzt, damit er ihn immer im Blick hatte und jede Bewegung verfolgen konnte. Etwas, das er selbst nur zu gut kannte. „Madara beobachtet das Dorf, seit ihn der erste Hokage geschlagen hatte und dessen Bruder ihn wegen Experimenten in ein Labor gesperrt hat. Aber durch einen Trick war Madara schon vorher entkommen und wollte Rache. Zwar nicht an dem jetzigen Dorf, aber an den Leuten, die sein Werk vernichten wollten."

Seit der Prüfung schon? Das erstaunte Naruto, aber damals hatte er auch nicht so einen guten Kontakt zu Sasuke, dass ihm dies hätte auffallen können. „Nein, das wusste ich nicht", antwortete er daher und seufzte leise. Seltsam, was alles ans Licht kam und dass alles nach dem Tod des ersten Hokage richtig angefangen hatte. „Was ist mit dem dritten und vierten Hokage? Haben die auch irgendwas damit zu tun?", wollte Naruto wissen, denn genau diese beiden schätzte er genauso, wie er Tsunade schätze.

„Na ja, die vierte Generation war ja nur sehr kurz da. Er verstarb sehr früh, weil ihn das Kyuubi getötet hatte. Aber ja, er wollte was ändern und genau das störte die Menschen und deswegen sorgten sie dafür, dass er starb. Man nahm in Kauf, dass das komplette Dorf dabei zerstört wurde, den einfach die vierte Generation töten, ging ja nicht. Die dritte, nun sie hat versucht etwas zu ändern, doch er gab zu oft seinen Beratern nach und das war sein Fehler. Zu leichtgläubig und das nutzte man aus", erklärte er ruhig und streckte sich dann. „Die dritte Generation hat Danzou viel zu oft nachgegeben und das hat den Uchihas das Leben gekostet. Madara hat es Sasuke erzählt, auch wenn dieser das am Anfang nicht glauben wollte, dass das ganze Dorf ihn verraten hatte und nicht sein Bruder."

Also doch Danzou. Aber gut, dass sein Vater nicht mit drinsteckte, denn das hätte Naruto ziemlich überrascht und hart getroffen. „Danzou plant auch jetzt etwas. Er hat einen seiner Schüler mit auf Mission geschickt und ich sollte ja lernen, Kyuubi zu kontrollieren. Vermutlich will er das verhindern, ohne zu wissen, dass ich es bereits kann", seufzte Naruto nachdenklich und rieb sich sein etwas steif gewordenen Handgelenke. Das ganze Dorf hatte Sasuke verraten? Das klang hart, aber einige waren damals noch Kinder, waren mittlerweile gleich alt und doch kannte Naruto nicht alle von den Eltern. Wie auch, damals wollte keiner etwas mit ihm zu tun haben und hatten ihn daher immer gemieden.

„Ja, das Dorf hat Itachi mit dem Mord beauftragt. Der dritte Hokage wollte es so mit den Uchihas klären, aber Danzou wollte das nicht. Er erpresste Itachi damit, dass er Sasuke töten würde und somit erklärte sich dieser einverstanden. Wenn du zwölf Jahre geglaubt hast, dein Bruder, der dir alles bedeutet, sei ein Mörder, dann bist du etwas überrascht, wenn du merkst, es war gelogen. Aber deswegen hat sich Sasuke nicht auf Madara eingelassen." Nein, Sasuke glaubte Madara zwar, doch an dessen Vorstellung von Bereinigung des Dorfes wollte er nichts wissen.

Verstehend nickte Naruto, denn Itachi war so gesehen kein schlechter Kerl. Anderenfalls hätte sich Ino wohl auch nicht mit ihm eingelassen. Aber warum hatte sich Sasuke dann auf Madara eingelassen, wenn er nicht an die Vorstellung von diesem Interesse hatte? „Warum hat sich ihm dann angeschlossen? Nur wegen der Schlange, um die auszuspionieren?", wollte Naruto daher wissen und sah skeptisch drein. Da stimmte doch hinten und vorne etwas nicht.

Leise lachte der Mann mit der Maske und schüttelte mit dem Kopf. „Orochimaru findet er selbst unheimlich und wollte gar nicht zu ihm. Aber Madara hatte ein kleines Druckmittel, was ihn schnell überzeugte, denn in einem sind Uchihas alle gleich. Das, was sie lieben, beschützen sie, egal für welchen Preis." Da war ein Sasuke nicht anders als ein Madara und der älteste Uchiha wusste dies besser als jeder andere.

Das Druckmittel kannte Naruto nur zu gut, denn dieses war er selber. „Ich verstehe", erwiderte er daher leise und fuhr sich gestresst durch die Haare. „Ich versteh nur nicht, was diese Ketten hier sollen? Kyuubi tut keinem was. Na ja außer mir tut einer was, dann wird er sauer. Zudem kenn ich diesen Madara nicht einmal und anlegen würde ich mich freiwillig auch nicht mit dem." Bei Tobi sah das anders aus, der kam ihm irgendwie seltsam vor. So kindisch und jetzt sprach der völlig normal? Waren das zwei verschiedene Personen oder war das wie diese Maske nur eine Fassade?

„Sei stolz drauf, er tut wirklich alles für dich und deswegen auch diese Ketten." Tobi zeigte auf diese, es hatte nicht wirklich etwas mit Kyuubi zu tun, davor hatte der ältere Uchiha keine Angst, kannte dieses Biju selbst nur zu gut. „Madara hat Sorgen, dass du ihn ausnutzt und deswegen die Ketten. Vor Kyuubi hat keiner Angst, aber dir vertraut er nicht und wird auch wohl mal vorbeikommen und mit dir reden."

Aha, die Ketten waren also dafür da, weil man ihm nicht traute. Besonders Madara. Verübeln konnte er es dem alten Hasen ja nicht, er kannte weder ihn, noch kannte er Madara und da war es nur verständlich, dass er wie ein Tier angekettet war. Trotzdem waren diese unnötig. Was sollte er auch im Alleingang machen? Lebensmüde war Naruto nicht, jedenfalls was diesen Madara anging. „Ich soll jemanden ausnutzen? Ausgerechnet ich?" Naruto fiel in schallendes Gelächter und schüttelte den Kopf. „Ich bin der letzte Mensch, der andere ausnutzen würde. Aber nun gut, wenn er reden will, dann soll er herkommen und reden. Weglaufen kann ich ja auch schlecht."

„Da ist etwas dran, aber dieser Mann vertraut nun mal niemanden mehr. Nicht mal uns vertraut er, alleine die Siegel, die Sasuke hat, sind nicht ohne." Dabei hatte der Junge oft genug gezeigt, dass auf ihn Verlass war, aber als Naruto ihn zu sich gelassen hat, da hatte er alles vergessen und genau das war es, was Madara hasste. „Tue dir selbst den Gefallen und rede nicht unfreundlich mit ihm. Er ist leicht zu reizen und trotz seines Alters noch sehr stark. Zudem bekommt Sasuke es ab, wenn du ihn ärgerst."

Madara vertraute also niemandem mehr. Nun ja, nachdem, was er alles gehört hatte, verständlich für Naruto. Wenn man einmal das Vertrauen verloren hatte, dann vertraute man nur noch schwer. Naruto erging es damals nicht anders, auch, wenn er Sasuke wieder vertraute, aber drei Jahre hatte er ihn auch nicht gesehen oder besser gesagt- er wollte ihn nicht sehen. Lange böse sein konnte er ihm ja auch nicht, als er Sasuke wieder gesehen hatte, was aber auch daran gelegen haben könnte, dass auch er Sai hasste. Anderenfalls hätte er ihn vielleicht einfach stehengelassen. Naruto seufzte erneut und sah Tobi verwirrt an. Er sollte Madara also nicht unfreundlich kommen. Ähm ja, würde er sicher nicht, denn nicht jeder reagierte so besonnen wie Tsunade, wobei diese auch ab und an genervt sein konnte, wenn er sie Oma nannte. „Ich pass schon auf. Ich kenne ihn ja nicht und daher werde ich versuchen nett zu bleiben."

„Wäre besser für euch und wenn er überzeugt ist von dir, kannst du dich hier frei bewegen. Jedenfalls im Versteck. Raus kommst du, nur wenn er es will." Tobi nahm sich die leere Schüssel, legte Naruto die Fesseln wieder ab und erhob sich dann. „Ich komme nachher nochmal wieder und bringe dir noch etwas zu essen." Mehr konnte er nicht machen, solange Madara es nicht erlaubte, dass es ging, würde er sich selbst ins Fleisch schneiden.

Gegen Bewegung hatte Naruto wahrlich nichts, auch, wenn das später wohl nur im Versteck möglich wäre. Immerhin, und beschweren war seiner Meinung nach ohnehin die schlechtere Wahl. Daher nickte Naruto und ließ sich erneut in Ketten legen, welche zuschnappten und ihn unfähig machten, seine Hände nutzen zu wollen. Wie es schein, war dieser Tobi gar nicht so verkehrt. Jedenfalls zeigte er sich von einer Seite, die Naruto niemals für möglich gehalten hatte. Man konnte sich in Menschen aber auch täuschen, bestes Beispiel war der dritte Hokage, der sich immer mal wieder beschwatzen ließ.

„Sag mal, kennst du einen Kakashi Hatake?" Neugierig sah Tobi zu Naruto und als dieser nickte, seufzte er erleichtert. „Also lebt dieser Eisklotz noch immer. Na welch ein Glück", sagte er nur noch und verließ dann die Zelle. Ruhig ging der Maskenträger durch die Gänge und brachte erstmal das Geschirr weg. Erst dann suchte er den älteren Uchiha, der wieder vor diesem Baum stand und auf die Überreste der ersten Generation blickte. „Er scheint okay zu sein", merkte Tobi an und nur dunkel brummt Madara. „Das bedeutet nichts, er wuchs nicht bei seinen Eltern auf", antwortete er ganz kühl und wand sich dann von dem Baum ab.

Kakashi sollte ein Eisklotz sein? Bestimmt früher in seiner Jugend, aber jetzt doch nicht mehr? Kakashi war höchstens ein notorischer Zuspätkommer, aber alles andere konnte sich Naruto bei ihm nicht vorstellen. Aber was hieß denn hier Glück? Kannte Tobi Kakashi? Musste er wohl, so wie er von ihm sprach und der war ja auch ein Uchiha und die lebten damals in Konoha? Schon seltsam, was man hier alles erfuhr.

„Bleiben wir also noch länger hier?", grollte es in Naruto sein inneren und langsam rührte sich Kyuubi in ihm. Zwar war der Fuchs noch immer müde, aber dennoch wollte er nicht nur die ganze Zeit schlafen. Zumal er eigentlich nicht mal hier eingesperrt sein wollte, er könnte mit ein leichtes die Ketten sprengen, aber gegen Madara war es dann doch wieder nicht so leicht zu gewinnen.

Ach Kyuubi rührte sich also auch mal und sprach zu ihm. Naruto seufzte leise auf. „Ja, wir bleiben etwas länger hier, aber komisch, dass dieser Tobi so nett sein kann", erwiderte Naruto nachdenklich. „Madara will wohl auch noch mit mir reden", erzählte er weiter und setzte sich so, dass er sich wieder bequem an der Wand anlehnen konnte. Zwar war diese recht kühl, aber immer noch besser, als mitten im Raum sitzen zu müssen und zusehen, wie man es etwas erträglicher machen konnte.

„Der Kerl, der uns entführt hat, will mit dir reden." Nur reden, als ob es da nicht einen Haken gab. Gut, Madara war kühl, aber das schien bei Uchihas normal zu sein, anders hatte er sie nie kennengelernt. „Also willst du wirklich darauf warten, dass Sasuke zurückkommt und was tust du, wenn er es nicht schafft?" Orochimaru war hinterhältig und alles andere als fair im Kampf. Bestimmt wartete man schon darauf, dass Sasuke sich blicken ließ und stellte ihn eine Falle.

Ja, nur reden wollte Madara und wann genau, das wusste Naruto jetzt nicht. Vermutlich aber in den nächsten Tagen. Lange genau würde er ja erstmal hierbleiben müssen, auch wenn Sasuke nun erstmal nicht anwesend wäre. Aber was, wenn er wirklich nicht zurückkäme? Was dann? Wenn Kyuubi schon Bedenken hatte, dann sollte er das durchaus ernst nehmen und die Schlange war ein gerissener Gegner. „Wenn Sasuke nicht wiederkehrt, muss ich mich damit abfinden. Ich kann hier schließlich nicht raus und lege mich auch nur ungern mit diesem Madara an."

„Du würdest es einfach sitzen hinnehmen, wenn er stirbt?" So ganz glaubte Kyuubi Naruto nicht, all sein Hass war auch verflogen, als er ihm gegenüber stand. Aber dennoch konnte es passieren und Sasuke konnte bei der Mission sterben oder in Gefangenschaft geraten.

„Hinnehmen nicht direkt, aber ich bin gerade in einer Lage, wo ich nicht viel machen kann", seufzte Naruto leise und legte den Kopf in den Nacken, ehe er die Augen schloss. „Ich würde auch lieber draußen sein und ihm helfen, aber das geht nun mal leider nicht. Und somit kann ich nur warten und darauf vertrauen, dass er zurückkehrt."

Stark war der Uchiha ja, das gab der Fuchs gerne zu, aber er kannte ja auch Orochimaru. Sasuke würde nichts riskieren und auf sich acht geben, alleine weil er zu Naruto wollte. „Vielleicht sollten wir etwas schlafen."

Schlafen? Kyuubi schlief doch die ganze Zeit über. Okay, gerade war er wach, aber scheinbar war Schlaf etwas, was er derzeit dringend nötig hatte. Demnach nickte Naruto, schloss langsam die Augen und fiel in einen traumlosen Schlaf.

Den Schlaf brauchte Naruto auch, den wer wusste, wann er ihn das nächste Mal bekam. „Aufwachen." Eine kalte Stimme erklang, riss Naruto aus seinem Schlaf. Kyuubi grummelte leise in den Uzumaki und als dieser die Augen öffnete, erblickte er Madara. Doch er sah nicht aus, wie auf der Steinfigur, er wirkte viel älter und auch gebrechlicher. Madara Uchiha war alt geworden, hielt sich mit einigen Mitteln am Leben und deswegen die Vorsichtsmaßnahmen. „Du hast lange genug geschlafen, selbst Sasuke ist auf dem Weg wieder zurückzukehren."

Zwar träumte Naruto nicht, zuckte aber heftig zusammen, als er eine Stimme hörte, die er noch nie gehört hatte. Verwirrt darüber und über Kyuubis Knurren, öffnete Naruto die Augen und sah einen alten Mann vor sich. Nanu, wer war das denn jetzt? Müde blinzelte er, war allerdings schlagartig wach, als es hieße, Sasuke war am Zurückkehren. Das waren immerhin gute Neuigkeiten, warf aber die Frage auf, wie lange er geschlafen hatte. „Wie lange hab ich denn geschlafen?", wollte er wissen und setzte sich etwas weiter auf.

 

„Fast eine Woche, was nicht verwunderlich ist, die Fesseln entreißen dir viel Kraft", sprach der Mann ruhig und löste nun die Fesseln an den Handgelenken von Naruto. „Er hat seine Aufgabe gut erfüllt, deswegen bekommt er auch das, was er verlangt hatte." So hatte Madara den Jungen immer gut unter Kontrolle, Sasuke ließ sich was Naruto betraf schnell beeinflussen. Jedenfalls zu Anfang, der jüngste Uchiha war nun selbst von Madara seinem Plan überzeugt und er würde alles daran setzen, um auch den Uzumaki davon zu überzeugen, dass es so besser war. „Er wird bald hier sein, es dauert nicht mehr lange."

Eine Woche? Ziemlich lange, aber etwas anderes gab es auch nicht für ihn zu tun. Naruto seufzte leise, wunderte sich aber, dass der Alte die Fesseln löste und das scheinbar Sasukes Verdienst war. Er verhielt sich sogar ganz ruhig dabei, führte seine Hände nur langsam zu seinem Körper und rieb sich die Handgelenke. Wer war der alte Mann? Kyuubi hatte eben geknurrt und er knurrte nur bei Madara oder aber bei Sai. Er musste also den ältesten und stärksten Uchiha vor sich haben und da war ohnehin Vorsicht geboten. „Du bist Madara Uchiha", murmelte er dennoch leise und betrachtete sich seine geröteten Hände.

„Ja, der bin ich. Mitgründer deiner Heimat und Sasukes Vorfahre und auch der von Itachi. Ich wollte eigentlich, dass Konoha untergeht, doch dann bewies es sich als lernfähig. Nun ja, bis vor kurzen." Der Mann setzte sich auf einen Stuhl und sah zu Boden. Zetsu erhob sich ein Stück aus diesen und der Ältere nickte nur und das Wesen verschwand wieder. „Sasuke kann gerade warten, das Gespräch wollte ich schon länger mit dir führen. Was bedeutet dir das Dorf?"

Also doch Madara. Hundert Punkte für Naruto, wenn es sowas überhaupt gab. Schweigend hörte er zu, nickte aber und wartete, bis sich der Andere gesetzt hatte und nun wohl das Gespräch, von dem Tobi erzählt hatte, aufnahm. Konoha war also lernfähig. Stimmte so weit, denn einiges wusste er durch Erzählungen und anderes wiederum nicht. Naruto sah kurz zu der Fliegenklatsche und dann wieder zu Madara, der ihm offenbarte, dass Sasuke noch warten konnte. Madara fing an zu fragen, wollte also tatsächlich mit ihm reden. Was ihm Konoha bedeutete? Eigentlich eine Menge, denn er wollte Hokage werden und einige Dinge ändern. „In Konoha leben viele Menschen, die ich sehr gerne mag und die auch mich mittlerweile mögen. Zudem habe ich Freunde gefunden, werde respektiert und ich will, nein, ich möchte", verbesserte sich Naruto und lächelte" wie mein Vater Hokage werden. Aber nicht, damit man mich anerkennt oder wertschätzt, sondern, weil ich die Dinge ändern will. Besonders den alten Rat." Danzou allen voran, denn der wollte zum einen Kyuubi und zum anderen wollte er selbst Baa-chans Platz einnehmen.

Der Uchiha hörte aufmerksam zu und doch sah man nicht, was dieser dachte oder aber ob Naruto mit seinen Worten dafür gesorgt hatte, dass Madara ihn töten wollte dafür. Er war ganz ruhig, zuckte nicht mal bei den Worten des Blondschopfes. „Wenn du Hokage wirst, was ist dann mit Sasuke? Er steht im Bingo Buch und das nicht grundlos." Niemand konnte schnell aus diesem Buch ausgetragen werden, aber auch niemand konnte einfach so dort eingetragen werden. Naruto wusste das und auch wenn diese Bindung noch jung war, so hieß es nicht das sie hielt. Naruto kannte die Art der Uchihas nicht, dass sie alles für die Menschen taten, die sie liebten und es war ihnen auch egal was sie dafür tun mussten.

Was aus Sasuke werden würde, wenn er Hokage wurde? Die Frage kam unvorbereitet und ließ Naruto eine ganze Weile nachdenken. Sasuke hatte damals Konoha verlassen, nicht aber wegen der Rache an Itachi, sondern mehr, weil er ihn schützen wollte. Es war so gesehen aber dennoch Verrat, da Sasuke zu Orochimaru übergelaufen war. So jedenfalls wusste es Naruto von damals noch und erst später erfuhr er den wahren Grund für Sasukes Gehen. Sasuke war sogar schon im Begriff gewesen Sai zu töten und wenn davon jemand Wind bekam, sah es auch nicht viel besser aus. „Sollte ich wirklich Hokage werden, würde ich den alten Rat auflösen, erklären, warum Itachi seinen Clan ausgelöscht hat und auch, warum Sasuke damals Konoha verlassen hat. Ich würde also voll und ganz hinter ihm stehen, auch, wenn mir das das Genick brechen kann", antwortete er daher ruhig und sachlich.

„Du opferst ihn also nicht für das Dorf, egal was passiert?" Nun sah man das der Uchiha noch recht skeptisch wirkte, er kannte das Prinzip der Hokagen und auch sein bester Freund verriet ihn für das Dorf. Doch dieser Verrat lag nicht schwer, er wollte jeden töten und ihm war es egal gewesen, wenn dabei unschuldige gestorben wären.

Naruto schüttelte bei der Farge den Kopf und sah Madara entschlossen an. „Nein, denn Sasuke bedeutete mir viel zu viel, als dass ich ihn je opfern würde. Wenn mich jemand vor die Wahl stellen würde, würde ich zurücktreten und dem Dorf den Rücken kehren." Auch, wenn es hart klang, aber Naruto würde zusammen mit Sasuke gehen und irgendwo neu anfangen, wenn jemand Sasukes Leben zum Wohle des Dorfes einfordern würde.

„Sehr gut, seine Liebe ist also keine Verschwendung an dir. Ich bin beeindruckt, du bist einer der wenigen Männer aus Konoha, der das Dorf an zweite Stelle stellen würde. Sowas ist selten, jedenfalls seit langen wärst du ein Kandidat für den Hokagen Posten, mit dem ich einverstanden bin." Kurz machte der Uchiha eine Pause, denn dies strengte ihn an, auch wenn man es nicht sah. „Ich will, dass dieses Dorf, was einst ein Traum war, wieder zu dem wird, was es werden sollte. Ein Ort, an dem sich viele Verfeindete aussprechen und zusammen in Frieden leben können. Doch leider hat der Bruder meines Freundes dafür gesorgt, dass die Grenzen zwischen den Shinobis bleiben. Eine Familie, jeder sollte den Anderen beschützen, doch es ist nicht wirklich so geworden."

Madara war beeindruckt? Fast wäre Naruto vom Stuhl gefallen, wenn er auf einem gesessen hätte. So rutschte er fast von der Wand weg und sammelte sich im letzten Moment, rappelte sich wieder auf und sah Madara schweigend an. Er wäre also mit ihm als Hokage einverstanden und wollte ein Dorf ohne Grenzen. Eines, wo jeder den anderen beschützte und alle in Frieden leben konnten. Derzeit unmöglich, denn es war derzeit nur Frieden zwischen Konoha und Sunagakure und das auch nur, weil Konoha den Kazekage gerettet hatten. Verstehend nickte Naruto daher und runzelte die Stirn. „Mein Vater hatte einige Änderungen damals vor, aber leider weiß ich nicht welche, da er zu früh starb und kaum etwas darüber bekannt ist. Nicht mal die derzeitige Hokage weiß genau, was Minato alles ändern wollte."

„Es ist egal, was die anderen wollten und was sie vorhatten. Du bist eine eigene Person und somit musst du wissen was du tust. Mit Sasuke hast du eine Person an der Seite, die dir völlig ergeben ist." Der Uchiha erhob sich und öffnete die Zelle. „Seh dich um, wenn du willst oder geh direkt zu Sasuke. Ich brauche heute nicht mehr mit ihm reden und die Belohnung hat er sich verdient." Sasuke war ohnehin jetzt zu nichts zu gebrauchen und wollte nur noch zu Naruto. Ungeduldig saß dieser in seinem Zimmer und wartete darauf, dass er endlich zu Naruto konnte. Seine Aufgabe hatte er schnell erfüllt und sich extra beeilt um zurück zu Anderen zu kommen. Aber nun redete Madara mit diesen und Sasuke hoffte, dass der ältere Uchiha mit seinem Urteil gnädig war und Naruto frei ließ.

Naruto wusste ganz genau, was er tat und was er wollte. Er wollte Konoha in Frieden sehen, ebenso die anderen Dörfer und er wollte, dass es seinen Freunden gutging. Allen voran Sasuke, sein Team und ebenso Tsunade und noch ein paar andere, die ihm am Herzen lagen. Naruto horchte auf und stieß sich langsam von der Wand ab. Er durfte sich also umsehen oder direkt zu Sasuke gehen. Demnach waren sie hier wohl fertig, was Naruto durchaus begrüßte. Dennoch bedankte er sich kurz bei Madara, schritt dann raus auf den Gang und sah sich um. Und wo genau war jetzt Sasukes Zimmer? Irgendwie sah hier alles gleich aus und selbst die Türen unterschieden sich nicht. Leise seufzte Naruto, öffnete dann aber einfach eine und schaute hinein.

„Hältst du das wirklich für eine gute Idee?" Tobi ging zum älteren Uchiha und dieser nickte nur und lachte leise. „Ihn als Hokage, akzeptiere ich, er setzt das Dorf nicht an erste Stelle, wird ihm nicht schaden und Sasuke kann ruhig meinen Platz bald übernehmen." Der Maskenträger nickte bloß, lachte leise, da Naruto in jedem Zimmer nach dem jungen Uchiha suchte, vielleicht hätten sie es ihm sagen sollen, wo Sasuke war.

Langsam hatte Naruto alle Türen durch und noch immer fand er Sasuke nicht. Wo war der denn? So langsam hatte er das dumme Gefühl, er war gar nicht da. Sich ratlos durch die Haare fahrend schritt er weiter, hörte dabei ein leises Lachen und drehte sich um. Das war doch dieser Tobi. Wieso lachte der jetzt? Über ihn? Weil er sich hier gerade zum Deppen machte? Na schönen dank auch, man hätte ja auch mal was sagen können oder er in seinem Fall, fragen.

Noch immer saß Sasuke brave im Zimmer und wurde nervös. Dieses Gespräch dauerte ganz schön lange und wenn es lange dauerte, dann hieß das nichts Gutes. Sasuke wurde hibbelig, erschrak als jemand einfach die Tür aufriss und sah sofort zu dieser. „Naruto." Zufrieden und erleichtert kam ihm dieser Name über die Lippen und der Blondschopf sprang ihm in die Arme. Sanft drückte er den Anderen an sich und war froh darüber, dass ihn Madara wohl doch zusagte und er ihn am Leben ließ. „Tut mir leid, dass ich so lange weg war."

Naruto schüttelte den Kopf, öffnete die letzte Tür und trat freudig ein, als er zum einen Sasuke sah und diesen auch hörte. Es ging ihm gut und daher sprang er dem Uchiha auch in die Arme und grinste über beide Wangen. Kurz darauf löste er sich und sah Sasuke eingehend an. Nicht einen Kratzer, aber gut, er hatte auch eine Woche lang geschlafen. „Ich hab gar nicht gemerkt, wie lange du eigentlich weg warst. Hab nämlich geschlafen", nuschelte Naruto peinlich berührt und fuhr sich unterstreichend durch die Haare.

„Eine komplette Woche?" Entsetzt sah Sasuke zum Blondschopf und als er dessen Magen hörte, lachte er leise. „Sollen wir was essen, ich möchte nämlich nachher kurz mit dir reden, besonders was ihn betrifft." Sasuke hoffte Naruto verstand, was er meinte und später würde er auch von Madara sich die Erlaubnis holen zu Itachi zu gehen. Wenn alles gut lief, dann war sein Bruder bald frei und musste sich nicht mehr davor fürchten von Madara getötet zu werden.

Was schaute Sasuke denn jetzt so entsetzt? Was war denn bitte an einer Woche Schlaf so schlimm? Ein lautes Knurren seines Magens ließ Naruto erröten und er wuschelte sich verlegen durch die Haare. Peinlich, aber nicht zu ändern und ja, er hatte Hunger. Ziemlich großen sogar, was aber auch kein Wunder war. „Essen klingt gut", lächelte Naruto noch immer mit roten Wangen und doch stutzte er. Wer war denn jetzt er? Itachi oder ging es um Tobi? Wohl eher um Itachi, immerhin war er ja auch noch irgendwo. „Erst essen und dann reden wir. Ich hab nämlich Huuunger." Das Wort Hunger betonte Naruto erst recht, dass sein Magen knurrte erneut und das mehr als nur laut. Der schrie schon fast sowas wie „Füttere mich, aber schnell."

„Du hast wirklich ganz lange geschlafen." Der Uchiha nahm Naruto seine Hand und führte ihn in eine Küche. „Worauf hast du Lust?" Obwohl, Sasuke musste das eigentlich nicht fragen, Naruto konnte Nudelsuppe immer und überall essen. Aber auch ein Chaosninja konnte auch einen Uchiha ins Staunen versetzen und das hatte er ihn öfters schon bewiesen. Sasuke sah nach den Vorräten und wie es schien, hatte Tobi vor kurzen nochmal alles aufgestockt. Da hatte ihn wohl jemand erwartet, aber Sasuke aß meistens nach der Mission etwas und auch wenn er es noch nicht wirklich glauben wollte, aber die beiden Uchihas kümmerten sich um sein Wohl und auch das von Naruto, denn hier war alles um Nudelsuppe zu kochen. Naruto hatte Madara wirklich überzeugt, sonst wäre der nicht an seinem Wohl interessiert, auch wenn er ein Druckmittel war, womit er ihn unter Kontrolle hatte.

Ja, für seine Verhältnisse hatte Naruto tatsächlich sehr lange geschlafen, aber nun war er wach, fit wie ein Turnschuh und hungrig wie ein Löwe. Naruto ließ sich durch die Gänge ziehen, in die Küche und blieb dort schließlich stehen. Worauf er Hunger hatte? Auf Ramen natürlich, was denn auch sonst? Das müsste Sasuke doch wissen. Scheinbar wusste er es noch, immerhin war alles da, was man dafür brauchte. Er schien es wohl erzählt zu haben oder aber Tobi war von selbst darauf gekommen, was Naruto aber nicht glaubte. „Du weißt doch, was ich am liebsten esse", merkte Naruto an und knuffte den anderen frech in die Seite.

Ja, das wusste Sasuke tatsächlich und kramte das benötigte für Ramen heraus. Naruto setzte sich an den Tisch und sah dem Uchiha lieber dabei zu und obwohl Sasuke es gewohnt war, dass man ihn beobachtete, so war das nun wieder was anderes. „Soll ich nackt mit rosa Schürze kochen?" Skeptisch sah der junge Mann zum Anderen und als er dessen Blick sah, konnte er es nicht fassen. „Hättest du wohl gerne, also wirklich." Wenn hier schon wer nackt kochte, dann nur Naruto selber, schließlich wollte er auch was davon haben.

Nackt und mit rosa Schürze? Verwundert über Sasukes mehr als merkwürdige Frage, runzelte Naruto die Stirn und sah ihn eingehend an. Wo er ihn sich so dabei ansah, war nackt kochen keine so schlechte Idee. Allerdings bitte nicht rosa. Da schüttelte es ihn nämlich dann doch. „Wieso eigentlich rosa und warum ne Schürze?", wollte er wissen und verkniff sich ein leises Lachen.

„Man muss ja nicht alles sehen." Zumal wenn etwas überkochte, hatte er das Problem und nicht Naruto. Sasuke brachte das Wasser zum Kochen und schnitt alle Zutaten hinein, bevor er die Suppe etwas köcheln ließ, sich dann etwas zu trinken nahm und Naruto ein Glas Wasser vor die Nase stellte. „Aber das wird ohnehin nicht passieren." Ganz bestimmt würde dies nicht in der Nähe von Madara passieren, es reichte, dass er sie schon bei anderen Dingen beobachtet hatte.

Ach man musste also nicht alles sehen, so, so. Fast hätte Naruto laut gelacht, verkniff es sich und biss sich stattdessen auf die Oberlippe. „Ja, alles nicht, aber rosa geht echt nicht, echt jetzt." Sich noch heftiger beißend brachte nichts und Naruto fing doch an, laut zu lachen. Kurz darauf wurde er aber wieder ernster und sah gefasst zu Sasuke. „Du kannst ja in meiner Küche mal nackt kochen, aber bitte nicht in Rosa, ja?" Bei rosa hatte er immer Sakura im Kopf und die konnte er da nun wirklich nicht gebrauchen. Erst recht nicht dann, wenn Sasuke von einer Schürze sprach.

„Ich soll in Konoha in deiner Küche kochen?" Das nackt ließ Sasuke bewusst weg, das letzte Mal war es eher Sasuke der über Naruto hergefallen war in der Küche, als umgekehrt. „Aber frühstens, wenn du Hokage bist, dann lass ich mich vielleicht mal darauf ein", grinste der Uchiha, erhob sich von seinem Platz und streichelte sanft im Vorbeigehen Naruto seine Wange. Sasuke sah das Zittern und auch die leichte Rötung in dessen Gesicht. Aber hier mussten sie beide artig sein, hier waren sie diesmal nicht alleine und von Tobi oder Madara wollte er so nicht gesehen werden. Sasuke wandte sich wieder der Suppe zu, kochte nun die Nudeln und sah herüber zum Blondschopf, der ungeduldig zu ihm sah. Wonach er wohl mehr Lust hatte, auf den Ramen oder ihm selbst?

Naruto rollte mit den Augen, immerhin war die Farge doch recht komisch und am liebsten hätte er mit einem „Nein, in Gaaras Küche", geantwortet, was er sich aber dann doch verkniff und sich lieber bildlich vorstellte, wie Sasuke tatsächlich nackt in seiner Küche kochte. Die Röte, die ihm dabei ins Gesicht schlich, bemerkte er gar nicht, nur das leichte Zittern, als Sasuke ihn kurz und dazu sehr sanft berührte. „Und was machst du, wenn ich mit achtzig erst Hokage werde?", grinste er dann aber schon wieder frech und sah dem sich entfernenden Sasuke nach. Naruto seufzte kurz, schmunzelte wegen seines Kopfkinos und sah ungeduldig auf. Eigentlich hatte er ja Hunger, aber derzeit tummelte sich irgendwie ein Sasuke in seinem Kopf, der in Ramen badete. Heftig schüttelte den Naruto den Kopf, stand auf und trat neben Sasuke. „Wo sind die Gläser? Ich brauch dringend nen Schluck Wasser, echt jetzt."

Wenn er erst Achtzig war, nun dann musste Naruto einen labbrigen Sasuke nackt sehen, damit musste er mit zurechtkommen. Leise seufzte der Uchiha, zeigte zum Schrank, er musste gerade mit seinem Kopf beim Essen sein. Als Naruto wieder zu ihm kam und neugierig auf das Essen schaute, konnte Sasuke sich die kleine Neckerei nicht verkneifen. Frech leckte der Uchiha über das Ohr und biss sanft hinein. Sofort zuckte Naruto zusammen und sah ihn entsetzt an. „Ich wollte nur vom Nachtisch kurz naschen." Ein helmisches Grinsen konnte sich der Ältere nicht verkneifen dabei.

Naruto folgte der Hand Sasukes, schritt dann zum Schrank und holte sich eines der Gläser heraus, welches er mit Leitungswasser füllte. Kurz nahm er einen Schluck, dann noch einen und stellte es schließlich ab, nur um sich neben Sasuke zu stellen und neugierig in den Topf zu blicken. Schien noch zu dauern, aber gute Ramen brauchten eben ihre Zeit und da lohnte sich das Warten. Gerade wollte Naruto sich wieder entfernen, blieb jedoch ruckartig stehen und zuckte heftig zusammen. Eine feuchtwarme und durchaus freche Zunge machte sich über sein Ohr her, ließ ihn erneut erröten und als wäre das noch nichts, biss Sasuke auch noch zu und grinste ihn derart an, dass Naruto vorerst nach der Fassung suchen musste. Es dauerte, bis er sie wieder fand, den anderen konfus anblickte und die Augenbraue hochzog. „Nachtisch, so, so." Den gab es ja so gesehen fast schon mal, nur eben in seiner Küche und dann tauchte der Störsender auf und ... Naruto grinste, dann aber schritt er zurück zum Tisch und setzte sich.

War das nun ein Ja für später oder würde Naruto ihn nachher hierfür ärgern? So wie der Andere grinste, schien beides möglich zu sein, aber das würde er erst später sehen. Sasuke schenkte seine Aufmerksamkeit wieder dem Essen und holte schon zwei Schüsseln heraus, um dann dort die Suppe und die Nudeln abzufüllen. Dann brachte er den Uzumaki sein Essen und setzte sich mit seinen Essen gegenüber von Naruto. „Ich hoffe es schmeckt dir", merkte der Uchiha an und hoffte wirklich, dass Naruto das Essen schmeckte.

Klappern von Geschirr gab Naruto zu verstehen, dass die Ramen wohl endlich fertig waren. Gut, gut, denn sein Magen knurrte schon wieder und gab zu verstehen, dass er endlich etwas zu Beißen brauchte. Kurz darauf stand auch schon eine Schüssel vor seiner Nase, lockte mit ihrem Duft und doch wartete Naruto einen Moment und lächelte. „Mir schmecken Ramen immer, das weißt du doch", erwiderte er, nahm sich dann aber seine Stäbchen, pustete und fing vorsichtig an zu essen. Die Nudeln waren perfekt. Nicht zu lange gekocht und auch nicht zu hart. Auch die Brühe war gut gewürzt, kitzelte sinnlich seinen Gaumen und entzückt kniff Naruto die Augen zusammen, ehe er sich die nächsten Nudeln in den Mund schob.

Anscheinend hatte Sasuke etwas richtig gemacht und der Uchiha hatte mehr als genug Suppe gekocht, solange er sich erinnern konnte, aß Naruto sehr viel. Zufrieden sah er ihn beim Essen zu, bevor er sich dann selbst diesem zuwandte und genüsslich die Suppe aß. Er war lange unterwegs gewesen und nun hatte er erstmal etwas Ruhe, jedenfalls körperlich. Schon komisch, dass er hier gerade mit Naruto saß, im Versteck von Madara und er sich völlig sicher und wohlfühlte. Jetzt hatte der ältere Uchiha wohl das, was er wollte, einen Hokage Anwärter, der die Prinzipien vertrat, welche immer in Konoha herrschen sollten und mit ihm wohl einen treuen Gefolgsmann. Er trat wirklich in Madaras Fußstapfen, auch wenn er es nur ungern zugab und eigentlich gehofft hatte, dass sowas nie passieren würde.

Ja, die Suppe war lecker und auch schnell war die Schüssel von Naruto leer. Es war aber auch kein Wunder. Eine Woche Schlaf machten eben hungrig und da musste schnell ein Nachschlag her. Naruto stand daher auf, nahm seine Schüssel und drehte sich um. „Ich nehm mir noch eine Portion nach", erklärte er rasch noch, schöpfte sich dann seine Schüssel voll und setzte sich zurück an den Tisch. Scheinbar hatte Sasuke aber nicht wirklich zugehört, denn er wirkte irgendwie in Gedanken. „Alles in Ordnung?", wollte er daher wissen, nahm sich seine Stäbchen wieder zur Hand und rührte damit seine Ramen vorerst um.

„Ja, mehr als das", lächelte Sasuke, für ihn war gerade alles perfekt. Naruto war bei ihm, in Sicherheit vor den Gefahren in Konoha und aß seine Nudelsuppe. Wenn er noch Itachi überzeugen konnte, dass Madara hier der gute war und das Dorf die bösen, dann war alles für ihn perfekt. Leise seufzte der junge Mann und schüttelte den Kopf, Naruto aß so, als hätte er noch nie besseres gegessen. „Wenn du Hokage bist, wirst du bestimmt eine Ramen Woche einführen", lachte der Anderen und aß nun selbst seine Suppe auf. In Gegensatz zu Naruto, reichte ihm dabei eine Suppe völlig aus.

Mehr als das, so, so. Nun gut, aber so wie Sasuke gerade vor sich hinguckte, so wirkte er doch so, als sei alles in bester Ordnung. Damit gab sich Naruto zufrieden, lächelte kurz und leerte auch seine zweite Portion Ramen. Gerade, als er die Stäbchen weglegen wollte, hörte er von der Raamen-Woche und prompt legte er den Kopf schief und überlegte. „Eine Woche? Nein, wenn würde ich ein Fest zu Ehren der Nudelsuppe veranstalten." Jeden Tag Ramen und das eine Woche lang wäre auch übertrieben, zudem nicht sehr nahrhaft und von so einem fest hatte man dann doch deutlich mehr.

Wenn man sie beide so sah, dann konnte man fast glauben alles wäre in Ordnung, alles wäre normal und die ganzen Kämpfe wären in weiter Ferne. „Sag mal, hast du mit ihm geredet?" Naruto war frei, also musste er mit dem ältesten Uchiha geredet haben, aber über was? Der Blondschopf trug kein Siegel und auch dessen Körper wirkte wie immer, kein Zetsu der in ihm war, so wie bei ihm und aufpasste, was er tat. Aber Madara wusste, dass Sasuke immer in Naruto seiner Nähe war und er ihn deswegen auch immer im Blick hatte.

Worüber Madara geredet hatte? Naruto grinste schief und sah Sasuke an. „Wir haben über Konoha gesprochen. Darüber, dass dort einiges schiefgeht und ich das Dorf nicht an erster Stelle stellen werde", antwortete er gelassen, ehe er sich erhob und seine Schüssel in die Spüle stellte. „Außerdem hat er mir erklärt, was er einst mit dem Dorf vorhatte und ich versteh es. Die Grenzen sind das Problem, dazu einige Menschen, die dumm sind und noch immer an alten Gewohnheiten hängen, statt sich auf etwas Neues einzulassen."

Er stellte das Dorf nicht an erste Stelle? Das hieß doch, dass er sich immer für ihn entscheiden wird und egal was passieren würde. „Also findest du nicht, dass der alte Mann falsch liegt mit seiner Ansicht?" Auch wenn der Uchiha oft verteufelt wird und auch gefährlich sein kann, so war Madara mit seiner Ansicht nicht alleine. Er selbst glaubte dies auch seit längerem und er war zwar am Anfang nicht freiwillig bei ihm gewesen, sondern nur weil er ihm angedroht hatte Naruto etwas anzutun, aber dennoch hatte er ihn überzeugt mit der Zeit.

Warum sollten Madaras Ansichten falsch sein? Er wollte Frieden, noch dazu zwischen allen Dörfern und daran war nichts verkehrt. Daher schüttelte Naruto auch den Kopf und holte sich sein Glas Wasser an den Tisch. „Madara seine Ansichten sind nicht falsch, zumal es Sinn ergibt und der zweite Hokage ziemlichen Mist gebaut hat und alle danach das nun ausbaden konnten. Na ja okay, der dritte ließ sich zu sehr beeinflussen, aber Baa-chan ist nicht dumm, auch wenn sie ab und an zu tief und gerne in die Flasche guckt."

Dann war Naruto also denselben Ansichten. Erleichtert seufzte der junge Uchiha, so war alles viel einfacher für ihn. „Weißt du, erst war ich nicht freiwillig bei ihm, aber je mehr ich mit ansah, was hinter verschlossenen Türen ablief ... Irgendwann wollte ich selbst, dass alles anders wird." Konoha war ein schöner Apfel, der in sich einen Wurm trug, der alles zerfraß und doch den Schein der Frucht bewahrte. Das Dorf war kurz davor in einen Krieg zu schreiten und das nur, weil einige Machtbesessen waren. Naruto war anders, er war irgendwie ... Sasuke konnte es nicht in Worte fassen, aber Naruto war wie Licht in der schwärzesten Nacht und das, obwohl er so viel durchgemacht hatte.

Naruto nickte verstehend auf Sasukes Worte hin, immerhin schienen einige hinter der Macht Kyuubis her zu sein und da war wohl jedes Mittel recht. Danzou allen voran und gleich danach Sai. „Es gibt nur wenige im Dorf, denen man vertrauen kann und wo ich weiß, dass sie mir oder Kurama nichts tun werden." Bei anderen war er sich nicht sicher, bei seinen Freunden aber schon und seinem Sensei.

„Vertraust du mir?" Neugierig sah Sasuke zum Jüngeren und als dieser frech grinste, erhob sich Sasuke, packte Naruto am Kragen und zog ihn zu sich. Nur damit er ihn sofort einen Kuss auf die Lippen geben konnte, den er aber bald wieder löste. Naruto war eine Verlockung und jetzt musste er so lange auf ihn warten, da konnte er nicht anders, als von ihm zu naschen. Selbst jetzt wo er ihn bei sich hatte, war seine Sehnsucht groß nach ihm und das, obwohl er nun das hatte, was er wollte.

Ob er Sasuke vertraute? Was war denn das bitte für eine Frage? Naruto grinste, wollte etwas sagen und wurde aber am Kragen gepackt und mit einem Kuss wurden seine Lippen versiegelt. Nur zu gern ging er darauf ein, schloss ergebend seine Augen und kostete von den mittlerweile vertrauten Lippen seines Gegenübers. So schnell der Kuss jedoch kam, so schnell war er auch schon wieder beendet und verwirrt sah Naruto Sasuke daher an. „Was war denn das jetzt?", wollte er wissen und sah ihn eingehend an.

„Ich mag nicht wirklich süßes, aber bei ein paar Dingen kann ich auch nicht widerstehen." Am liebsten würde Sasuke noch weiter gehen, aber das musste warten. „Ich sollte mal zu meinem Bruder gehen, kommst du mit?" Wenn er seinen Bruder nicht überzeugen konnte, vielleicht Naruto und dann war auch Itachi frei, auch wenn er noch strenger überwacht wurde als Sasuke selbst. Aber nun gut, Itachi hatte den Clan ausgelöscht und obwohl er ihn dadurch schützen wollte, war er Konoha noch immer treu ergeben und das störte Madara sehr. Dass er den Clan für Sasukes Schutz getötet hatte, dafür hatte der älteste Uchiha Verständnis, aber nicht, dass der Andere noch immer das Dorf beschützen wollte.

Sasuke mochte also doch süßes, auch wenn er wohl diese Süßigkeit war, aber dagegen hatte Naruto auch nichts. Itachi besuchen? Aja, er war auch noch hier, dazu wohl noch gefangen, aber immerhin am Leben, was für Ino schon mal gut war. Immerhin würde die wohl ziemlich ausrasten, wenn Itachi etwas passierte. „Klar komm ich mit, echt jetzt", erwiderte er daher und stand von seinem Platz auf. „Ich muss doch gucken, ob es ihm gut geht. Allein schon wegen Ino", grinste er breit und griff sich bereits Sasukes Hand, signalisierte so, dass er bereit war.

Der Ältere nickte nur und führte Naruto zu den Zellen. Kurz holte er nochmal tief Luft und betrat mit dem Blondschopf die Zelle. „Itachi", sprach Sasuke ruhig und erstaunt sah ihn sein Bruder an und besonders Naruto, denn ganz verstand er nicht. War der Chaosninja nun übergelaufen oder was war los? Dass Sasuke sich hatte einwickeln lassen, das konnte er verstehen, aber Naruto doch nicht. „Was?" Verwirrt sah sie der Ältere an und kurz ging Sasukes Blick zum Blonden und dann wieder zu seinem Bruder. „Er will das Dorf nicht vernichten." Solange es sich wieder dahin entwickelte, wohin es eigentlich gehen sollte, das erwähnte Sasuke aber nicht, denn mit Naruto als Hokagen, würde es sich dahin entwickeln. „Konoha ist verseucht." „Du redest Unfug. Das Dorf hat unsere Familie nicht grundlos auslöschen lassen ..." „Dafür musste man dich erpressen und noch als Spion wegschicken?" Verachtend schnaufte Sasuke, den das hätte alles nicht sein müssen. „Es wäre egal gewesen, selbst wenn du unseren Clan nicht getötet hättest, irgendwann hätten sie uns ausgelöscht."

Naruto folgte Sasuke schweigend zu den Zellen, nickte Itachi kurz zu und kaum sprachen die beiden, diskutierten sie auch schon. Naruto seufzte, hörte erstmal nur zu und schüttelte den Kopf. „Sasuke hat recht. Das Dorf ist in zwei Gesellschaften geteilt und eine davon will die Macht und Kyuubi an sich reißen. Danzou will den Titel des Hokage und wenn er das je werden wird, legt man mich in Ketten und nutzt mich als Druckmittel", erklärte er dem Ältesten und seufzte abermals auf. „Es fing mit dem zweiten Hokage an und erst mein Vater und auch Tsunade, wollten Veränderungen, die aber nicht allen passen."

„Und was wollt ihr dagegen tun? Etwa jeden töten, der anderer Meinung ist?" Itachi glaubte gerade nicht, was er da hörte und leise knurrte sein Bruder. „Wenn es sein muss, tue ich das. Aber Naruto werden sie nicht bekommen." Entsetzt sah Itachi zu seinem Bruder, dass er ihn liebte, das wusste er, aber Sasuke würde so weit gehen und das nur für den Blondschopf. „Du schmeißt dein Leben weg, wenn du sowas machst." „Na und? Du hast es auch getan, dein Leben weggeworfen für mich. Meinst du, ich wüsste das nicht. Glaubst du immer noch, er hätte es mir nicht erzählt, die Wahrheit über das Dorf, über unsere Familie und über dich." Selbst dass Itachi eine Freundin hatte, das wusste Madara, auch wenn er es Sasuke gegenüber verschwiegen hatte.

Herrje, die beiden stritten sich wie alte Waschweiber. Naruto schüttelte den Kopf, hatte genug gehört und sah Itachi ernst an. „Willst du ernsthaft Danzou an der Macht? Was der alles ändern will und kann, das muss ich dir hoffentlich nicht erklären: Zumal der Frieden mit Suna dann auch dahin wäre." Aber nicht nur das, andere würden in die Ecke gedrängt werden, andere wurden wiederum hervorgehoben und genau das war falsch. Alle Menschen waren gleich. Egal welcher Clan und egal ob Ninja oder einfacher Bauer.

„Natürlich nicht, aber als ob Madara das Dorf in Ruhe lassen würde." Itachi hatte seine Zweifel, obwohl er seinen Bruder erpresst hatte, folgte dieser ihm und warum sollten sie die Bijus fangen, wenn es am Ende nicht nötig war. Irgendwas stimmte nicht und sein Bruder als auch Naruto waren blind. „Weil große Macht nun mal auch Verantwortung mit sich bringt. Damit können die Menschen nicht umgehen und nutzen die Bijus lieber als Waffe." Bis auf Naruto, der Blondschopf war eher anders, viele hatten Angst, aber andere mochten ihn wegen seiner Art. Besonders da dieser das Kyuubi nicht wirklich kontrollierte, sondern eher mit ihm eine Freundschaft hatte.

„Hast du Madara mal in letzter Zeit gesehen?", wollte Naruto wissen, denn er war alt, leider auch gebrechlich und lange würde er sicherlich nicht mehr leben und Tobi? Der hatte sicher anderes im Sinn, als Konoha im Alleingang vernichten zu wollen. Und Kyuubi würde den Teufel tun, nochmal Konoha vernichten zu wollen. Er mochte es mittlerweile sogar recht gerne, auch, wenn ihm manche Menschen ein Gräuel waren, aber das wunderte Naruto nicht wirklich. Wieder seufzte er, ließ Kyuubi raus und dieser setzte sich vor Itachis Zelle und sah ihn mit schief gelegtem Kopf an. „Wie du siehst, ist Kyuubi eher wie ein Haustier, was aber dennoch recht bissig werden kann, wenn ihm etwas nicht passt."

Skeptisch sah Sasuke zu dem Fuchs und dieser sah ihn wenig begeistert an. Wie ein Haustier? Wohl eher ein Haustier, das etwas eifersüchtig auf den Uchiha war und ihn gerne dafür in den Hintern beißen würde. „Was macht euch so sicher, dass er die Wahrheit sagt." „Du hast es doch selbst gesehen, wie andere sich eine eigene Gesellschaft aufbauten und dann anfingen, das Dorf in den Abgrund zu treiben. Das, was mit den Uchihas passiert, das passiert mit allen." Der ältere Uchiha lehnte sich zurück und Sasuke hatte nicht wirklich unrecht, aber dennoch konnte er doch das Dorf nicht verraten, er wollte wieder zurückkehren können, wenigstens für Ino.

Kyuubi schwieg, schnupperte aber neugierig durch die Luft, ehe er zu Naruto tappte und sich neben ihn setzte. Kurz wackelte er mit den Ohren, streckte sich und legte sich dann doch ab. „Wir haben zwar nicht mehr viele Clans in Konoha, aber dennoch zwei, die durchaus gefährlich werden könnten, wenn man sie in die Enge treibt." Allen voran der Clan, dem Neji und Hinata angehörten. Aber auch Shikamrus Clan war nicht ohne, besonders dessen Mutter. Die konnte einem echt Angst machen.

Entweder man folgt ihnen oder man ist der Feind. Eines von beiden würde immer passieren. „Man darf das Dorf nicht immer an erster Stelle stellen, sonst verliert man den Blick für diejenigen, die dort leben. Ein Dorf kann man immer und immer wieder aufbauen, eine Familie nicht." Langsam trat Madara in den Raum und sah erstaunt auf Kyuubi. Der Fuchs sah den Uchiha an und legte kurz den Kopf schief. „Ich hab dich größer in Erinnerung", murmelte der alte Mann leise und stellte sich neben Sasuke. Skeptisch sah Itachi zu Madara und knurrte leise, aber der Mann war wirklich alt und dennoch gefährlich, auch wenn es nicht so aussah. „Lass ihn erstmal über euere Worte nachdenken, vielleicht überlegt er es sich dann, das Dorf vor seine Familie und Liebe zu stellen." Entsetzt sah Itachi zum Uchiha und dieser räusperte sich kurz. „Ich weiß viel und auch, dass dieses Mädchen bald in Gefahr ist. Sie hat ein sehr freches Mundwerk und das gefällt nicht jeden." Dann verließ Madara die Zelle wieder und entsetzt sah Itachi diesem nach. Der Uchiha war sprachlos, das wollte er nicht, das durfte nicht passieren, dass seine Liebe für seine Dummheit in Gefahr war. „Sai", knurrte Sasuke verachtend, er konnte sich schon denken, dass dieser mal wieder dafür verantwortlich war.

Kurz musste Naruto wegen Kyuubi und Madara grinsen, dann aber wurde er wieder ernst und das blanke Entsetzen stand ihm im Gesicht bei den Worten, die er hörte. Klar, Ino hatte ein lautes und freches Mundwerk, aber das hatte er auch. Allen voran ein sehr Lautes. Dass aber Ino dadurch in Gefahr sein sollte, überraschte Naruto dann doch. Wobei? Wenn sie derzeit in wieder in Konoha war, dann war es möglich. Besonders dann, wenn irgendjemand Wind von Itachi bekommen hatte. Naruto schluckte, zuckte aber zusammen, als Sasuke anfing zu knurren. Sai und der war auf dem Schiff gewesen und war alles andere als dumm. Wenn er, dann würde Ino ... Naruto knurrte selber, ballte die Fäuste und ließ somit die leise die Knochen knacken.

Dass etwas folgen würde, weil Madara aufgetaucht war, damit hatte Sasuke gerechnet, aber nicht damit, dass Sai so weit ging. Aber woher wusste er davon, oder hatte er es so wie sie beide gemerkt? Sasuke sah zu seinem Bruder, dieser erwiderte den Blick verzweifelt. Wenn er Madara gehorchte, dann war sein Bruder frei und Ino in Sicherheit, aber so war es ihm ein zu großes Risiko. „Spring über deine Treue gegenüber des Dorfes, das bringt erst etwas, wenn ein anständiger Hokage an der Macht ist." Jemand wie Naruto, auch wenn dieser sagte, dass Tsunade eine gute Hokage ist, so war der Blondschopf in seinen Augen besser geeignet.

Itachi schien zu überlegen, kaute nervös auf der Unterlippe und sah die ganze Zeit zwischen seinem Bruder und Naruto hin und her. Wenn ein anständiger Hokage an der Macht war? Sasuke meinte jetzt aber doch hoffentlich nicht Naruto! Wie lange sollten sie denn da bitte warten? Naruto war ja nicht mal Jonin. Wie stellten sich die beiden das bitte vor? Nicht, dass Itachi etwas dagegen hätte, aber Naruto müsste noch verdammt viel lernen und das ziemlich schnell. Itachi seufzte leise, hörte auf, sich Gedanken machen zu wollen und stand schließlich auf. „Also gut, ich springe über meinen Schatten und hoffe, dass ich es nicht irgendwann bereuen werde."

„Wirst du nicht." Im Gegensatz zu Konoha, hielt Madara das, was er sagte und der Ältere war in Grunde sehr friedlich. Vielleicht hatte er ihn zu sich geholt, damit er nicht an Sai fiel oder aber seinen Plan in Gefahr brachte. Leise seufzte Sasuke, kramte in seiner Hosentasche kurz und zog einen Schlüssel hervor. „Madara meinte, ich muss entscheiden, was dich betrifft." Kurz sah er zu Naruto, ging dann zu seinem Bruder und löste endlich dessen Fesseln.

Würde er nicht? Itachi hob die rechte Augenbraue kraus, sagte jedoch erst mal nichts dazu, sondern nickte stumm. Ach Sasuke entschied, was ihn betraf? Na lieber Sasuke als Madara, denn der war selbst Itachi nicht ganz geheuer. Warum er dabei aber kurz zu Naruto sah, war Itachi ein Rätsel. Oder meinte er Naruto damit? Wohl eher nicht, denn der bewegte sich ja schon recht frei und teilte dieselbe Meinung wie Madara und Sasuke.

Sasuke wollte wissen, ob der Blondschopf derselben Meinung wie er war, er seinen Bruder die Freiheit schenken konnte oder es besser war zu warten. „Tobi wird uns zu Ino bringen, jedoch müssen wir aufpassen, Sai wird nicht alleine sein und Madara wird uns dabei nicht helfen." Der älteste Uchiha verließ nur sehr selten dieses Versteck und bei dessen alter auch kein Wunder. „Wird die Hokage einen Suchtrupp schicken?" Es war schon längst bekannt, dass Naruto verschwunden war.

Tobi würde sie zu Ino bringen? Nun ja, dagegen hatte Naruto ja nichts einzuwenden, aber Sai könnte da sein und dann hätten sie ein Problem, welches sie alleine lösen mussten. Naruto sah kurz zu Itachi, dann zu Sasuke. „Wenn Tobi uns zu Ino bringt, dann kannst du nicht mit. Jedenfalls nicht in dieser Form, da man sicher schon nach Itachi und mir suchen wird." Tsunade war da recht schnell und schickte auch nur die besten los, um sie zu finden. Demnach könnte das Kakashi sein, ebenso Yamato oder aber auch einige seiner Freunde.

 

„Ist gut, ich nehme die Gestalt von einer Katze wieder an." Auch wenn er lieber jetzt so bleiben wollte, aber Naruto hatte leider recht. Leise seufzte der junge Mann, formte einige Fingerzeichen und mit ein Puff bildete sich eine Rauchwolke um den Jungen und als der Rauch verschwand, saß der schwarze Kater wieder vor Naruto. Sofort hopste er auf die Schulter des Anderen, raunzte und noch skeptisch sah sich Itachi das Spiel an, dann folgte er Naruto, der direkt zu Tobi ging. Dieser wartete schon und kam den beiden entgegen. „Ich werde euch nicht direkt zu ihr bringen, aber soweit in ihre Nähe, wie es geht."

Es musste leider sein. Alleine schon wegen Sai. Ino würde es irgendwann verstehen und sich daran gewöhnen, immerhin war sie mit Itachi zusammen und er war nun mal sein älterer Bruder. Naruto wartete, bis Sasuke sich gewandelt hatte, auf seine Schulter hopste und leise zu raunzen begann. Erst dann setzte er sich in Bewegung, schritt durch den langen Gang und direkt auf Tobi zu, der sie schon erwartet hatte. Er konnte sie also nicht direkt zu Ino bringen, aber das war auch verständlich. Immerhin war Tobi ein Nuke-nin und keinesfalls so dumm, wie er immer tat. Okay, einige wussten das nicht, aber Tobi könnte durchaus, wenn er wollte, gefährlich werden. Da war sich selbst Naruto sicher und daher nickte er. „Das ist mehr, als wir erwartet hatten, echt jetzt", grinste Naruto daher auch nur gelassen, kraulte kurz noch Sasuke im Nacken und dann verschwanden sie auch allesamt in einem Strudel und tauchten abseits von Konoha wieder auf. Ino war also schon wieder zurück und sicherlich war sie auch schon bei der Hokage gewesen und diese wiederum tobte, dass man es mit der Angst kriegen konnte. Aber noch standen sie ja draußen, nicht drinnen und daher hatte Naruto auch keine Ahnung, wie es wirklich im Turm der Hokage aussah.

„Passt auf euch auf und verratet nichts, sonst wird es euch wie ihn ergehen." Tobi deutete auf Sasuke und dieser maunzte beleidigt, er war ein Kind gewesen und man hatte ihn zu Orochimaru geschickt. „Können wir gehen, wir müssen zu Ino", merkte Itachi an, er machte sich Sorgen um seine Freundin, denn Sai war ein Monster und das hatte er oft gesehen.

Verraten? Im Leben würde Naruto nichts verraten, denn immerhin hing er an seinem Leben und wollte zudem Hokage werden und einiges ändern. Demnach nickte er Tobi zu, lächelte und sah dann zu Itachi, der schon ungeduldig wirkte. Okay, er konnte ihn ja verstehen. Es war Ino, dazu seine Freundin und da machte man sich eben Sorgen. Besonders aber, wenn man wusste, wie schräg Sai drauf sein konnte. „Gut, wir gehen. Sehen wir zuerst bei ihr daheim nach und dann bei Tsunade." Wenn Ino schon hier war, dann sicher zu Hause oder aber sie könnte auch noch bei Sakura sein, was Naruto aber nicht wirklich annahm. Oder aber sie war im Krankenhaus, aber auch das nahm er nicht an. Sicher zu Hause bei ihrem Vater oder aber im Laden.

Sasuke raunzte, sprang von Naruto seiner Schulter und sträubte sein Fell. Fluchend sah er auf die Mauer, entdeckte eine Anbu Truppe, welche sofort zu ihnen rannte. „Also dann, viel Glück", kam es noch von Tobi, dann verschwand er in einem Strudel und die drei waren wieder alleine. Sasuke sprang zurück auf die Schulter des Blondschopfes und knurrte noch immer leise, verstummte dann aber wieder. „Da seid ihr ja, die Hokage will euch sehen." Einer der Männer nahm seine Maske ab und Neji sah lächelnd auf die drei.

Anbu und dazu nicht wenige. Kein Wunder, dass Sasuke fauchte und Tobi verschwand. Naruto blieb jedoch kein ruhig, ließ sich nichts anmerken und sah schließlich lächelnd drein, als Neji seine Maske abnahm. Es war irgendwie klar, dass er dabei war, immerhin war Neji nicht nur stark, sondern auch schlau. Und er war sein Freund. Kein besonders Guter, aber sie verstanden sich. „Gut, wir kommen", erwiderte Naruto sachlich, warf einen Blick zu Sasuke und sah ihn mahnend an. Dann schritt er langsam hinter den anderen her, direkt zum Turm der Hokage und rauf zu deren Büro. Etwas mulmig war ihm ja schon, immerhin wusste er nicht, wie Tsunade drauf war und was sie erwarten würde.

Die Hokage war geladen und das ziemlich. Nicht nur, dass Naruto und Itachi verschwunden waren, auch Ino und Sai waren seit dem nicht mehr aufgetaucht. Yamato hatte erzählt, dass Madara persönlich da war, um Naruto zu holen und das war überhaupt nicht gut. Von Sasuke hatte sie seit damals auch nichts mehr gesehen oder gehört. So als ob er nicht mehr existiert, er nie da war. Frustriert seufzte die Frau, zuckte zusammen als sie ein Klopfen hörte und grummelte schon ein schlecht gelauntes herein. Dann griff sie nach ihrem Sake und ließ diesen fast fallen als Naruto vor ihm stand und das mit dem Uchiha unversehrt.

Nur sehr langsam öffnete Naruto die Tür zum Büro der Hokage, sah, dass sie schon wieder zum Sake greifen wollte und schüttelte den Kopf. „Irgendwann bringt dich das Zeug nochmal ins Grab, echt jetzt." Naruto trat richtig ein, grinste breit und hinter ihm kam auch Itachi ins Büro. „Sei nicht so frech, Naruto!", knurrte die Hokage und stellte rasch den Sake unter den Tisch. "Wo kommt ihr überhaupt her und wie gelang euch bitte die Flucht?" Die Frage musste ja jetzt kommen und schwer schluckte Naruto, ehe er sich hinsetzte und Tsunade ansah. „Sind wir derzeit alleine oder steht irgendwo noch jemand rum, der uns belauschen könnte!", wollte Naruto vorerst wissen, ehe er antworten würde.

„Natürlich sind wir alleine, schließlich ist das mein Büro." Skeptisch sah sich zum Blondschopf, dann aber zur schwarzen Katze, die durch ihr Büro streifte und sich umsah. „Was soll das?" Genervt sah sie zu Naruto, dann zur Katze, die raunzte und wieder zu Naruto ging. Itachi ging derzeit zur Tür und sah nochmal auf den Flur, bevor er dann die Tür verschloss und nickte.

Gut, gut, sie waren also alleine und auf dem Flur stand auch niemand, der sie hören konnte. Naruto seufzte leise, streichelte Sasuke durch das Fell und sah schließlich die Hokage ernst an. „Kannst du dir denken, warum ich so darauf bestand, meine Katze mitzunehmen?" Verwirrt über die Frage schüttelte diese den Kopf und sah den Kater an. „Ich nehme mal an, weil du ihn nicht alleine lassen willst?" Naruto schüttelte den Kopf und setzte Sasuke auf dem Boden ab. „Nein, deswegen nicht. Wobei?" Kurz überlegte er, dann aber grinste er. „Sasuke ist seit einiger Zeit verschwunden und das seit dem Tag, seit ich den Kater habe. Na klingelt da was?"

Sasuke war doch nicht etwa? Entsetzt sah die Hokage zu dem Kater und dann zu Naruto. „Du HAST WAS GETAN!" Sofort zuckte Sasuke zusammen und sah erschrocken zu Naruto und dann zur Hokage. Warum brüllte sie jetzt herum, was sollte das? „Meisterin Hokage, nicht so laut." Itachi seufzte und sah dann zu seinem Bruder, dieser verwandelte sich zurück und stand nun in seiner menschlichen Gestalt vor der Hokage, wich jedoch zurück, da er glaubte, dass sie ihn gleich erwürgen wollte.

Naruto hielt sich unter Tsunades Gebrüll die Ohren zu, zuckte heftig zusammen und kniff kurzzeitig die Augen zu. Herrgott nochmal hatte die ein Organ. Aber besser sie brüllte und ließ es sein, zuzuschlagen. Erst nachdem die Hokage wieder still war, öffnete Naruto die Augen und sah auch, dass sich Sasuke gewandelt hatte. Vorsichtig sah er nun wieder zu der Hokage, die scheinbar Bauklötze staunte und es nicht fassen konnte, wer genau da vor ihr stand. „Wie ... ich meine, wieso?" Verwirrt griff sie nun doch zur Flasche, nahm einen großzügigen Schluck und sah Sasuke mehr als erstaunt an.

Frustriert, seufzte Sasuke und sah zu den anderen beiden. Itachi verstand sofort und schüttelte den Kopf. Madara war übertrieben vorsichtig, zur Hokage konnte er nichts sagen, obwohl was sollte Sasuke auch dazu sagen. „Mein Bruder kann nichts dazu sagen, Madara ist sehr vorsichtig und hat ihn mit einem Siegel belegt." „Ein verbotenes Jutsu, oder?" Itachi nickte und die Hokage lehnte sich in ihren Stuhl zurück. Das hatte sie schon erwartet, schließlich war Madara nicht umsonst ein so gefürchteter Ninja. „Dann kann nur er das Siegel brechen, aber was hat der Kerl vor." „Das ist schwer zu erklären." Itachi sah zu seinem Bruder, aber der konnte ja nichts sagen und er selbst war nicht von der Idee des älteren Uchihas überzeugt, schließlich konnte das auch einfach nur eine Lüge sein. „Jedenfalls will er dem Dorf nicht wirklich schaden." Ungläubig sah Tsunade zum Uchiha, dann zu Naruto und zeigte auf Sasuke. „Und warum ist er bei dir? Doch nicht etwa um auf dich aufzupassen?" Das wäre doch verrückt, schließlich hatte er Naruto bei Orochimaru angegriffen und er war doch auch der Schüler von diesem gewesen. Oder hatte Madara da etwa auch seine Finger mit im Spiel?

Zum Glück übernahm vorerst Itachi das Wort und daher setzte sich Naruto schweigend hin und hörte erst mal nur zu. Er wusste das auch schon mit dem Siegel und auch alles andere, was Madara betraf. Warum Sasuke bei ihm war? Nun, die Frage musste ja kommen und mit dieser hatte Naruto irgendwie schon gerechnet. „Sasuke ist freiwillig bei mir und nein, er muss nicht auf mich aufpassen. Das kann ich schon ganz gut alleine." Na gut, dass mit Madara war nicht geplant und kam überraschend, aber gegen Sai konnte er sich noch ganz gut selber schützen. „Eher pass ich auf Sasuke auf", grinste Naruto kurz, wurde dann aber wieder ernst und sah Tsunade an. „Du glaubst hoffentlich nicht den Mist, dass er mich angegriffen hat, denn das stimmt so nicht. Ich hab ihn zuerst gesehen und angegriffen."

„Moment mal, du passt auf ihn auf? Und warum war er bei Orochimaru dann?" Verwirrt sah die Hokage zu den drein, wollte erst einen Schluck Sake nehmen, aber ließ es dann doch lieber. „Sasuke hat dasselbe getan wie ich, er war ein Spion für Madara und weiß deswegen sehr viel. Aber uns kann er nichts sagen." Die Hokage lauschte den Worten des älteren Uchihas und glaubte auch Naruto, dass er ihn angegriffen hatte. Der Blondschopf war ungeduldig und damals war er noch recht wütend auf Sasuke. „Dann hat er Sasuke erpresst und ihn spionieren lassen." Sasuke nickte, wirklich sprechen konnte er nicht mit ihr. „Aber reden kann er noch, oder?" „Ja, nur mit Ihnen wohl erstmal nicht, bis Madara das will." „Und was will diese lebendige Leiche?" Madara hätte wie ihr Großvater eigentlich tot sein müssen, doch er war sehr lebendig.

„Nicht nur er hat Sasuke erpresst, auch Sai, dieser verdammte Arsch", warf Naruto knurrend ein und sah dann doch verwirrt zu Itachi. Hatte er Tobi vorhin überhaupt zugehört? Er redete mal eben salopp und das ziemlich viel für einen sonst so schweigsamen Uchiha. Naruto schüttelte kurz den Kopf, sah dann aber Tsunade an. „Was genau er vorhat, kann ich nicht sagen. Noch nicht. Nur soviel, dass es hier zwei Gesellschaften gibt und das ist mehr als nur bedenklich." Das sollte vorerst reichen, denn mehr würde Naruto vorerst nicht erzählen. Er durfte auch gar nicht und daran würde er sich auch halten.

„Das mit den Gesellschaften ist mir auch aufgefallen, es kommt oft zu Anbu Einsätzen, die nicht mit mir abgesprochen sind." Ruhig war die Stimme der Hokage und leise seufzte sie. „Das Sasuke im Dorf ist, weiß außer uns niemand, oder?" „Nein, jedoch glaube ich, dass Sai etwas ahnt oder es herausgefunden hat, als Madara aufgetaucht ist." „Also wissen wir es nicht genau", murmelte die Frau leise und sah dann wieder zu Naruto. „Er wird nichts tun, dafür wirst du sorgen, wenn doch, wird er ins Gefängnis geworfen und ihr zwei gleich mit." Leise grummelte Sasuke, Naruto und sein Bruder sollten nichts ausbaden, was er mal angestellt hat.

Baa-chan war es auch aufgefallen? Nun ja, sie war nicht dumm, ziemlich schlau sogar und wenn schon Anbu ausrückten, ohne ihre Absprache, dann fiel so was natürlich sofort auf. Was Sai betraf, da war selbst Naruto überfragt und runzelte die Stirn. Allerdings war da ja noch was und gerade als er danach fragen wollte, hörte er etwas, was er nicht ganz nachvollziehen konnte. „Wieso komm ich ins Gefängnis, wenn Sasuke etwas anstellen sollte? So schlimm ist er nun auch wieder nicht, echt jetzt." Jedenfalls nicht, solange es ums Bett oder Ähnliches ging. Das behielt Naruto jedoch für sich und grinste kurz vor sich hin.

„Damit er nichts anstellt. In einer Sache sind Uchihas alle gleich, wenn es um das geht, was sie lieben, dann tun sie alles, um es zu schützen", seufzte die Frau, ihr Großvater hatte immer nur gut über Madara gesprochen und es ihn störte, dass dieser sich nicht mit seiner Frau verstand. So langsam ahnte sie, was dieser alte Uchiha machte, selbst wo die erste Generation schon längst tot war. Dass Sasuke es nicht erzählen sollte, konnte sie auch verstehen, aber ganz trauen wollte sie Madara nicht, schließlich war sie nun Erbin des Vermächtnis ihres Großvaters und dessen Traum eines friedlichen Dorfes, würde sie mit allen Mitteln in die Tat umsetzen.

Naruto seufzte, musste aber der Hokage innerlich zustimmen und recht geben. „Ich kann auch ganz gut auf mich selber achten. Zumal ich etwas kann, was kaum einer vermuten würde", grinste Naruto vor sich hin. Aber was Sasuke anging, da war es leider wirklich so, dass er ihn schützte und das nicht erst seit heute. Eher schon seit Jahren und das so, dass Naruto es bis vor kurzem nicht gemerkt oder vermutet hatte.

„Wenn wir schon dabei sind, ihr beide werdet erstmal woanders einquartiert, damit es ja nicht auffällt, dass Sasuke bei euch ist. Er hat zwar viel Chakra, aber auch das wird irgendwann aufgebraucht sein." Da hatte die Hokage recht, und zwar war Katze sein ganz angenehm, doch sich wie eine benehmen war dem Uchiha auch etwas zu anstrengend. Besonders, wenn ständig Leute in ihrer Nähe waren, die Sasuke hasste.

Woanders einquartiert werden? Wieso denn das jetzt? „Muss das sein, Baa-chan?", wollte er daher wissen, immerhin war ihm seine kleine Wohnung lieber. „Ja, muss es", erwiderte sie sachlich und grummelte kurz." Und nenn mich nicht immer Oma", schnaufte sie leise. Das musste ja kommen, aber das kannte Naruto schon und musste daher leise lachen. „Ja, Frau Tsunade. Ehrenwerte Hokage." „Naruto es reicht. Übertreib es nicht", knurrte sie und nahm nun doch ihren Sake zur Hand.

„Naruto." Mahnend sah Itachi zum Blondschopf, er würde auch lieber jetzt woanders sein. Zumal hatte die Hokage recht, Sasuke konnte nicht ewig als Katze herumrennen und bei Naruto würde er irgendwann auffallen. Leise seufzte der ältere Uchiha und sah kurz zu seinem Bruder, der gerade nicht ganz wusste, was er von all den hier halten sollte. Aber auch kein Wunder, Tsunade war schon sehr außergewöhnlich für eine Hokage.

Was war denn jetzt los, wieso sah Itachi ihn jetzt so mahnend an? So schlimm war es ja wohl auch nicht und Naruto wusste ganz genau, wann Schluss war. Auch bei Tsunade, die schon ziemlich geduldig mit ihm war. „Also schön und wohin willst du uns bringen?", wollte Naruto wissen, sah die Hokage ernst an und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Ihr werdet nicht hier im Dorf bleiben, aber weit weg seid ihr auch nicht. Es gibt eine Insel, die aussieht wie ein heulender Wolf, dort werdet ihr euch verstecken." Verwirrt sah Itachi die Frau an, diese Insel kannte er und das auch nur durch Zufall. Natürlich, dort wurden viele Kräuter zum heilen gezüchtet und deswegen kannte Tsunade sie auch. Vermutlich aber auch nur sie und dort würde sie keiner vermuten.

Eine Insel? Na ja besser eine Insel, als Berge und Schnee und weit weg schienen sie ja auch nicht zu sein. Doch dann brannte Naruto doch eine Frage auf den Lippen. „Weißt du irgendwas über Ino?", wollte er wissen, doch schüttelte die Hokage den Kopf. „Nein, leider nicht." Verstehend nickte Naruto und sah kurz zu Sasuke und Itachi. „Wir werden sie finden, da sei dir sicher", sprach die Hokage jedoch zuversichtlich und lächelte.

Das würde Itachi nicht reichen, Sasuke sah es an seinen Augen und wohl das erste Mal in seinem Leben, verstand er seinen Bruder verdammt gut. „Es ist schwer, aber du musst geduldig sein Nii-san." Entsetzt sah der Ältere zu seinem Bruder und seufzte frustriert. Sasuke kannte das wohl, hatte es Jahre lang durchgemacht und doch wollte Itachi nicht gehen, aber wenn er hier blieb war das auch gefährlich für Ino.

Verwirrt sah die Hokage auf, dann aber verstand sie und lächelte. „Wir werden Ino finden und auch, wenn ich es ungern zugebe, aber dein Bruder hat leider recht." Die Liebe war eben etwas auf was es sich lohnte zu warten. Scheinbar so auch bei Sasuke und Naruto, auch, wenn sie nicht wirklich verstand, was Naruto an diesem Uchiha fand.

Leise grummelte Itachi, aber immerhin baute sich wieder Vertrauen zwischen den beiden Brüdern wieder auf. Sasuke hatte ihn schon lange nicht mehr Nii-san genannt und das freute Itachi auch, dennoch war Ino noch immer in Gefahr und ihm die Hände gebunden. „Also gut, dann machen wir uns besser sofort auf den Weg."

Zufrieden nickte die Hokage. „Tut das und sobald ich etwas wegen Ino weiß, lass ich es euch wissen", sprach sie sachlich und wandte sich schließlich wieder ihren Unterlagen zu. Naruto erhob sich derweil von seinem Platz, schritt zu Sasuke und griff nach dessen Hand. „Dann sollten wir mal langsam los."

Der Uchiha nickte und verwandelte sich zurück in eine Katze und hopste schon auf Naruto seinen Schultern. „Ich glaube, die Gestalt gefällt ihm ziemlich gut", lachte Itachi und ging mit Naruto aus dem Hokage Turm hinaus. Viel Zeit um sich einiges mitzunehmen hatten sie nicht und ihr altes Gepäck war wohl verschwunden nun.

Ja, scheinbar gefiel es Sasuke tatsächlich als Katze. Warum auch nicht? Naruto kraulte ihn immer und umsorgte ihn. Das würde ihm auch gefallen, aber er war keine Katze. „Er mag es eben gekrault zu werden", grinste Naruto schief und überlegte, was er mitnehmen könnte, außer Kleidung und Waschzeug.

Das seinem Bruder sowas gefiel war schwer zu glauben, aber Sasuke schien dies hier wirklich gut zu gefallen und so wie er kuschelte wieder. „Wir können nicht viel mitnehmen, der Weg ist nur zu Fuß zu erreichen und schweres Gepäck willst du dir nicht antun." Itachi kannte den Weg, es war eine Insel, welche ihren Weg nur zur Vollmondnacht preisgab. Dann zog sich das Meer um die Insel zurück und man konnte zu ihr gelangen. Heute Nacht war es so weit und sie konnten auf die Insel, eine kluge Wahl der Hokage.

Viel konnten sie also nicht mitnehmen. Gut, Naruto sollte es recht sein, denn viel brauchte er ohnehin nicht auf einer Insel. „Ich nehme nur etwas Kleidung und Waschzeug mit und das dürfte in einen Rucksack reinpassen", antwortete er Itachi daher und schritt bereits zu seiner Wohnung. Zum Glück hatte er nicht vorher eingekauft, denn dann würde ihn nun eine ziemlich stinkende Überraschung erwarten.

„Nimm für ihn auch was mit, dein Kater braucht ja auch was." Itachi hoffte, dass Naruto die Andeutung verstand, dass sich sein Bruder auf der Insel freier bewegen konnte. Dort kannte niemand das Bingo Buch, die Menschen lebten gerne abgeschieden von allen anderen und das sollte den Uchiha nur recht sein. „Und tu mir den Gefallen, haltet euch zurück, ich lebe schließlich mit euch beiden zusammen."

Was sollte er denn für Sasuke mitnehmen? Salatöl sicher nicht, auch, wenn Itachis Anspielung mehr als deutlich war und Naruto ihn empört ansah. „Ich heiß nicht Kakashi oder Jiraiya", murrte Naruto daher leise, schloss die Tür zu seiner Wohnung auf und fing gleich darauf an, zu packen. Was sollte er für eine Katze bitte mit ... natürlich? Das war es und sofort grinste Naruto leicht, nahm sich ein Wollknäuel und steckte es ebenfalls ein.

Wollte Naruto ihn jetzt verarschen oder was sollte das nun wieder. Sasuke sah sich kurz um, dann verwandelt er sich zurück. Der Andere war zu sehr ins Packen vertieft und merkte nicht als der Uchiha hinter ihm stand und ihn einfach auf das Bett stieß. „Willst du mich ärgern?" Gespielt knurrte Sasuke, drückte den Anderen bestimmend ins Laken und schnurrte leise, als ihn eine Hand versöhnlich kraulte. „Ich hab keine Lust mit Itachi zusammen zu leben, der stört immer nur." Müde legte sich der Ältere neben Naruto, streichelte sanft seine Wange. Warum konnte er nicht etwas Zeit mit den anderen alleine haben, das hatte er sich mehr als verdient nach so langer Zeit.

Zahnbürste, Kamm und ... Hey, was war denn jetzt los? Gerade, als Naruto besagte Sachen einpacken wollte, stieß ihn jemand auf sein Bett und knurrte ihn an. Sasuke. Dazu wieder menschlich und er sah aus, als würde ihm etwas nicht ganz passen. „Womit soll ich dich denn ärgern? Mit nem Bindfaden, oder was?" Kopfschüttelnd kraulte Naruto Sasuke im Nacken, lauschte dem leisen Schnurren und seufzte schließlich auf. "Ich kann doch auch nichts dafür, dass Itachi dabei ist", grummelte nun auch Naruto und schmiegte sich dennoch der streichelnden Hand entgegen. „Mir wäre es auch lieber, wenn er nicht immer da wäre."

„Ich kann euch beide hier draußen hören." Bei diesen Worten zuckte Sasuke zusammen, sein Bruder schien nun schlechte Laune zu haben. Gut, er machte sich Sorgen um Ino, da war das verständlich und doch wollte Sasuke gerne alleine mit Naruto sein. Er hatte auch Jahre warten müssen in ungewissen und nun gönnte man es ihm nicht. „Wir holen das nach", hauchte er leise, stahl sich noch einen Kuss vom Blondschopf und verwandelte sich zurück in eine Katze.

Naruto seufzte, wollte sich ankuscheln und fuhr jedoch erschrocken hoch, als er Itachi hörte und das nicht gerade leise. Was stand der bitte jetzt vor der Tür? Schon mal was von Privatsphäre gehört? Scheinbar nicht, aber eigentlich sollte er es ja bewohnt sein, ständig gestört zu werden. Grummelnd wollte sich Naruto erheben, schmunzelte jedoch gegen die frechen Lippen Sasukes, die sich kurz auf die seinigen schlichen und stand schließlich auf. „Ist ja nicht vergessen", grinste er schon wieder, schnappte sich seinen Rucksack, dazu Sasuke und schritt schließlich nach draußen und verschloss die Tür zu seiner Wohnung. „Bin fertig", merkte er knapp an und schritt weiter nach unten.

„Dann brechen wir jetzt auf", merkte Itachi kühl an und Sasuke verdrehte die Augen. Sein Bruder war geladen und hatte wohl selbst nicht die Lust bei ihnen zu sein. Scheint als hätten sie beide vorhin einen Nerv getroffen und das wunderte Sasuke. Noch nie hatte er seinen Bruder so erlebt oder geglaubt, dass dieser mal eine Freundin hatte.

Scheinbar war Itachi mies drauf, aber verübeln konnte es Naruto nicht. Er machte sich selber ja auch Sorgen um Ino, immerhin war sie mit Sai verschwunden und dem Arsch traute er kein Stück über den Weg. Wobei Sais in solcher Hinsicht wohl eher an Männern interessiert war oder aber ... Naruto schüttelte sich dezent, denn darüber wollte er dann lieber doch nicht nachdenken.

Der ältere Uchiha, führte die beiden aus dem Dorf, durch einen Ausgang den Naruto selbst nicht kannte. Was ehemalige Nuke-nin nicht alles wussten. Die Insel war nicht weit von Konoha entfernt und doch kannte sie kaum einer. „Sag Naruto, warst du eigentlich in diesen Teil des Feuerreichs schon mal gewesen? Oder einer deines Teams?" Wenn es außer ihnen niemand kannte, dann fand sie auch niemand dort.

Schweigend folgte Naruto Itachi durch den Wald und wunderte sich, was der für Abkürzungen kannte. Gut, er war mal Nuke-nin und die mussten ja schnell sein, wenn sie nicht geschnappt werden wollten. Das erklärte auch, warum er Wege kannte, die selbst er nicht kannte. Ob er hier schon mal war, dazu im Team? Naruto schüttelte den Kopf und verneinte. „Daran würde ich mich erinnern", gab er leise zu.

„Dann wird uns Sai auf jeden Fall nicht begegnen." Itachi drehte ich nochmal zum Blondschopf um, aber auch sein Bruder sah sich neugierig um und das wirkte als Katze sogar ziemlich putzig, selbst für ihn. „Das mit vorhin, tut mir leid, ich gönne euch euer Glück."

Auf Sai hatte Naruto auch keine Lust, der sollte ja fernbleiben. Vorher sollte er bitte aber noch Ino zurückbringen und sich dann verpissen. Naruto grummelte kurz, dann sah er zu Sasuke und grinste. Er sah sich neugierig um, sah dabei mehr als niedlich aus und daher kraulte er Sasuke auch kurz im Nacken, ehe er sich Itachi wieder zuwandte. „Schon okay, ich weiß, dass du Ino vermisst und dir Sorgen machst."

„Das ist dennoch kein Grund euch anzufauchen. Ihr habt Jahre gewartet, um euch endlich wiederzusehen. Ino ist eine gute Shinobi, sie wird sich wehren können." Dennoch hatte Itachi Angst, sie war nur seinetwegen in Gefahr. Erschrocken zuckte der Uchiha zusammen, etwas Weiches hatte sich an ihn geschmiegt und schnurrte leise. Sanft lächelte der ältere Uchiha, d Sasuke hätte das nie als Mensch getan, nicht bei ihm.

Naruto sagte nichts dazu, was Itachi ansprach, nickte lediglich wegen seiner Entschuldigung und schritt schweigend weiter. Aber in einer Sache hatte Itachi recht und das war Ino. Sie war nicht schwach, dazu hatte sie was im Köpfchen und so leicht ließ sie sich sicher nicht unterbuttern. „Ino ist eben Ino und ja, sie ist stark und wird es schaffen", erwiderte Naruto, grinste, als Sasuke sich an seinen Bruder kuschelte und leise schnurrte.

„Das ist sie." Dennoch war da die Angst und doch verstand man ihn nur zu gut. Sein Bruder wusste, wie es war und tat alles, damit es Naruto gut ging. Madara hatte erst Sasuke erpresst und nun folgte er ihm doch, vielleicht war sein Misstrauen unbegründet. Er sollte Sasuke mehr Vertrauen, sein Bruder war nicht der kleine Junge von damals, schon lange nicht mehr. „Schmuse Kater", lachte Itachi, streichelte den Jüngeren sanft und führte sie zu den sogenannten Wolfinseln. „Das ist sie." Itachi zeigte auf die Inseln und die Berge sahen wirklich aus wie heulende Wölfe. „Die in der Mitte ist unser Ziel, aber wir müssen bis heute Abend warten." Der Uchiha war schon lange nicht mehr hier gewesen, seinen Augen ging es mittlerweile besser.

Leise lachte Naruto, denn es stimmt und Sasuke war wirklich ziemlich verschmust und das nicht nur als Kater. Aber das behielt Naruto für sich, folgte Itachi lieber zu der besagten Insel und blieb stehen, um sie sich genauer zu betrachten. Interessant und von außen kaum erkennbar. Naruto seufzte, setzte sich auf den Boden und legte den Kopf schief. „Wie spät ist es jetzt eigentlich?" Daheim hatte er nämlich nicht auf die Uhr gesehen und so wie es aussah, dauerte es noch, bis es Abend war.

„Wir werden Mittag haben, genau weiß ich es aber auch nicht", antwortete Itachi ruhig und sah auf seine Schulter, denn dort rührte sich nun ein Sasuke, der beherzt gähnte und dann von ihm herunterkletterte. Müde streckte sich Sasuke, dabei hatte er sich kaum bewegt oder aber was anderes getan außer zu schlafen.

Mittag? Bei Kami, dann würden sie ja noch Stunden hier sitzen und warten müssen. Aber gut, etwas anderes blieb ihnen auch nicht übrig. Naruto seufzte, sah zum gähnenden Sasuke, der langsam von Itachi kletterte und sich streckte. „Na ausgeschlafen?", fragte Naruto mit einem Lächeln, streichelte Sasuke über den Rücken und sah wieder gelangweilt geradeaus.

Der Uchiha raunzte, streckte sich nochmals und tigerte kurz etwas durch die Gegend, dann löste er das Jutsu und streckte sich wieder. Als Katze herumrennen war anstrengender als man glauben mag, besonders verbrauchte er viel Chakra, wenn er sehr aktiv war. „Keine Lust mehr?", lachte Itachi und schüttelte seinen Kopf, sein Bruder war nicht ganz anders als früher. Ruhig kramte er in seiner Tasche herum, warf Sasuke ein neues Shirt und Mantel zu. „Mit dem Uchiha Wappen, sind wir derzeit einfach zu auffällig." Sasuke zuckte nur mit den Schultern, zog sich schnell um und sah dann zur Insel. Von dieser Insel hatte er gehört, jedenfalls hatte Madara etwas über sie erzählt.

Scheinbar hatte Sasuke erst mal die Nase voll vom Katze sein oder aber er verbrauchte zu viel Chakra. Aber so war Sasuke ihm auch lieber, auch, wenn Sasuke weiches Fell hatte und so schön schnurren konnte. Naruto lachte leise, schüttelte seinen Kopf und sah, wie Itachi mit Kleidung um sich warf, damit Sasuke etwas anderes anziehen konnte. Kaum war er umgezogen, sah Naruto zu ihm und grinste breit. „Steht dir gut, das schwarz, echt jetzt."

„Gefällt mir auch besser, als dieser komische Kimono." Aber Orochimaru fand diesen toll, er selbst hasste das Teil. Besonders dieser Gürtel war viel zu groß. Nun stand er in völlig schwarz zu den beiden und kurz betrachtete ihn Itachi, warf ihn dann noch einen Gürtel zu für sein Schwert und eine Messertasche. „Sicher ist sicher", meinte der ältere der Brüder und Sasuke nickte. Jetzt sah er fast so aus wie Itachi, aber nur fast. Sasuke sah zum Blondschopf, der sich an ihn schmiegte und leise schnurrte der Uchiha. „Das kann er wohl nur bei dir", lachte der Ältere leise. Er war froh, dass sein Bruder derzeit jemanden hatte, bei dem er sich so gehen ließ.

Sah wirklich besser aus und nicht so, als wäre Sasuke zwanzig Kilogramm zu schwer für seine Größe. Naruto grinste kurz, denn selbst wenn dem so wäre, er liebte Sasuke so wie er war und daran würde sich auch nichts ändern. Naruto seufzte, legte den Kopf auf den Knien ab , schmiegte sich dann aber an Sasuke an und lauschte seinem leisen Schnurren. Ob Sasuke nur bei ihm so schnurren konnte? Naruto sah kurz zu Itachi, dann zu Sasuke. „Gut möglich", erwiderte er leise und kraulte Sasuke ein wenig im Nacken. Ob Katze oder nicht, Naruto hatte schnell herausgefunden, dass er das besonders gern hatte und es war auch nichts Schlimmes daran und Naruto tat es auch gern.

„Gleich schläft er wieder." Der ältere Uchiha schüttelte den Kopf und Sasuke döste schon leicht, aber Naruto verwöhnte ihn auch so schön. Der jüngere Uchiha hatte lange darauf gewartet, dass er dem Blondschopf so nahe sein konnte und jetzt war es endlich so weit, auch wenn er gern alleine mit ihm wäre. Dann fühlte er sich nicht so beobachtet. Dennoch war da noch was, was er wissen wollte, aber konnte er das fragen? „Itachi?" Der ältere Bruder sah auf und nochmal seufzte Sasuke. "Hast du ihn wirklich getötet?" Verwirrt sah Itachi zum Anderen, verstand erst nicht, wen Sasuke meinte. „Nein, er hat ihn getötet, für sein Sharingan. Das zweite nahm ich an mich, aber Shusai stürzte sich dann die Klippe herunter. Ich habe es mit angesehen und deswegen bekam ich die nächste Stufe des Sharingans." „Also hat er recht, Danzou zerstört das Dorf." Itachi nickte, durch Danzou sein Handeln spaltete er das Dorf.

Dann schlief Sasuke eben, was anderes konnte man derzeit eh nicht machen und immer noch besser, als sich zu langweilen. Daher kraulte Naruto auch einfach weiter, hörte jedoch zu, als Sasuke sich doch wieder regte und eine scheinbar wichtige Frage an Itachi hatte. Von wem oder was die beiden sprachen, davon hatte er keine Ahnung, kannte die Person auch nicht und daher mischte er sich auch nicht ein. Allerdings grummelte er leise, als es wieder mal um Danzou ging. Der alte Sack konnte nichts als Ärger machen und davon jede Menge. „Der gehört angeschafft und weggesperrt, echt jetzt", knurrte Naruto leise.

„Leider gehört er zum Rat des Hokagen und hat viele Verbündete." „Liegt wohl daran, dass er mit der zweiten Generation zusammen gekämpft hatte, genauso wie die Dritte." Das hatte ihm Madara erzählt und dass es sogar einen Uchiha an der Seite der zweiten Generation gab, der das Dorf vor die Familie stellte. Etwas was Madara nicht verstehen konnte und wenn Sasuke ehrlich war, das konnte er auch nicht. Er könnte Naruto nie hinter das Dorf stellen, der Blondschopf würde immer an erster Stelle stehen, egal was passierte. „Hat er dir das erzähl?" Sasuke nickte und Itachi war erstaunt, was sein Bruder alles wusste und das wohl schon sehr lange. „Er hat mir viel erzählt, nur ..." „Ist okay, wir wissen den Grund ja."

Ja, leider gehörte Danzou dem Rat an und das war etwas, was auch Naruto störte. Aber sein Vater hätte ihm in den Arsch getreten, aber leider war er tot und demnach lag es an Baa-chan, ihn endlich abzusägen. Immerhin wusste sie bestimmte Sachen. Noch immer grummelig hörte Naruto weiter zu, lehnte sich an Sasuke und seufzte leise auf. „Wenn man das so alles hört, kann man kaum glauben, dass Konoha mal friedlicher war. Scheinbar ging es mit dem zweiten Hokage bergab und der dritte hat sich zu sehr beschwatzen lassen." Gut, es war Konohamarus Großvater, aber das entschuldigte leider nicht wirklich das, was er Danzou alles hatte durchgehen lassen.

 

„Die dritte Generation hat zwei Kriege miterlebt, er hat alles getan um nirgends anzuecken und einen neuen Kampf dadurch auszulösen. Das war leider ein Fehler." Einer, welcher nun nicht mehr zu ändern war, dennoch war die dritte Generation ein guter Mann gewesen. „Er war zu weich, was die Führung des Dorfes betraf, aber bei ihm blieb nie das Menschliche auf der Strecke."

Zwei Kriege ... Ziemlich viel für einen alten Mann, der am Schluss so gebrechlich gewirkt hatte. Naruto erinnerte sich zurück, daran, wie er ihn mit seinem Jutsu geärgert hatte und die Felsen der Hokage bemalt hatte. Naruto seufzte leise. „Er war der Einzige damals, der sich um mich halbwegs gekümmert hat. Jedenfalls bis Iruka kam. Er war schon toll, dazu ein toller Opa, der auch mal anders konnte, wenn man ihn zu sehr gereizt hat." Da konnte er schon mal böse werden, aber immer hatte er seine Pfeife im Mund gehabt und manchmal fragte sich Naruto, ob er mit dem Ding auch geschlafen hatte.

„Er war ein guter Mann und hätte man ihn mehr Zeit gelassen, dann hätte ich diese Tat nie begannen." Frustriert seufzte Itachi, er hatte nicht nur sich selbst der Familie beraubt, sondern auch Sasuke und doch hatte er ihn verziehen. „Es wäre egal gewesen, sie hätten weiter gemacht und ein anderer hätte den Mord begonnen." Danzou hasste die Uchihas, sie verkörperte alles, was seiner Meinung nach dem Dorf schaden würde. Dabei hätte man ihren Clan nur mehr ins Dorf aufnehmen müssen und alles wäre gut gegangen.

Zeit war etwas, was manche nicht hatten oder die buchstäblich einfach davon rannte. Naruto seufzte und sah zu Itachi. „Mach dir keine Vorwürfe. Danzou ist und bleibt ein Arsch und wenn er gekonnt hätte, dann hätte er irgendwann Sasuke geschnappt." Demnach war es vielleicht ganz gut, dass er damals das Dorf verlassen hatte, immerhin hatte Naruto damals auch bemerkt, wie einige Dorfbewohner ihn ansahen. Und das lag nicht daran, dass er angeblich der letzte Uchiha sei. Nein, da waren auch noch andere Blicke. Kalte, herablassende und Blicke, die er lieber nicht deuten wollte.

„Die Vergangenheit kann man nicht ändern, aber aus ihr lernen", murmelte Sasuke leise, zuckte zusammen, als was Nasses seine Wange schleckte. „Warum ist der ...?" Sasuke zeigte auf Kyuubi, der sich müde streckte und dann zu Naruto sah.

In der Tat konnte man aus der Vergangenheit lernen, anderenfalls wäre Kyuubi sonst nicht da und schleckte Sasuke frech über die Wange. Warum er da war? Nun ja, er war ein Fuchs, dazu recht groß und der brauchte ab und an seinen Auslauf. Gut, gerade war er eher klein, dazu noch müde, aber wehe er war wach, dann konnte Kyuubi ziemlich nervig verschmust sein. „Kyuubi ist ein halbes Tier und die brauchen zum einen Auslauf und zum anderen mag er es, wenn man ihn hin und wieder streichelt", erwiderte Naruto daher gelassen und kraulte Kyuubi hinter den Ohren.

„Außerdem ist mir langweilig." Kyuubi setzte sich zwischen Naruto und Sasuke und ließ sich genüsslich kraulen. Das machte der Fuchs mit Absicht, bestimmt wegen damals noch, aber egal, später würde er Naruto für sich alleine haben.

Kyuubi war auch langweilig? Mal was ganz Neues und doch kraulte Naruto gemächlich weiter. „Wir sind ja bald auf der Insel und dann kannst du dich etwas umsehen und dich bewegen", merkte Naruto an, ehe er kurz zu Sasuke sah, der irgendwie beleidigt wirkte. Frech grinste Naruto nur und lauschte dem wohligen Schnurren Kyuubis.

Frechheit, dachte sich Sasuke, sah nochmal zur Insel und erhob sich dann von seinem Platz. Auch Itachi stand auf, sah wie Sasuke zu einem Felsen. Ein Strudel bildete sich dort und erleichtert seufzte Sasuke, den es war nur Tobi, der sich mal wieder blicken ließ. „Na ihr drei ... oh vier meine ich." Langsam trat der Maskenträger zu dem kleinen Trupp. „Ist was passiert?" „Ja und Nein. Madara will wissen, was ihr vorhabt und ich weiß, dass es euer Freundin gut geht. Noch jedenfalls, aber diese Leute werden ungeduldig." Itachi knurrte leise und Sasuke konnte ihn mehr als gut verstehen. „Ihren Aufenthaltsort weißt du nicht." „Noch nicht, aber den werde ich bald herausfinden." Sasuke nickte und sah dann nochmal kurz zu Naruto. „Wir gehen zur Wolfsinsel, auf Anweisung der Hokage, bis sie Danzou aus dem Rat verbannen kann." „Das wird nicht klappen, vorher hat er sie ermordet." „Vermutlich, aber sie will Naruto schützen." „Verstehe, also wartest du bis er was sagt." Sasuke nickte, Madara würde ihn rufen, wenn er ihn brauchte.

Wo kam Tobi so schnell her? Verwirrt sah Naruto zu diesem und auch Kyuubi hob interessiert seine Nase und schnupperte. Dann aber putzte er sich, schnurrte, als Naruto ihn wieder kraulte und doch Tobis Worten lauschte. Ino ging es noch gut, was aber so viel hieß, dass es sich bald ändern könnte. Naruto seufzte, lehnte sich an Kyuubi, der ihm über die Wange schleckte. Danzou verbannen ging nicht, weil er vorher Baa-chan umbringen würde? Naruto zuckte zusammen, sah entsetzt zu Tobi und grummelte leise. Wenn er das wagen würde, dann würde Naruto ihn eigenhändig umbringen. Niemand fasste SEINE Oma an, auch kein alter Schmierlappen.

„Mal sehen, was wir machen können, ohne dabei Konoha in einen Bürgerkrieg zu treiben." Wieder nickte Sasuke, aber auch Itachi tat es, schien langsam Vertrauen zu Madara zu entwickeln, oder zu ihm. Aber Madara wollte das Dorf nicht vernichten, nicht mehr, da es Leute wie Naruto gab und diese das Dorf auf den richtigen Weg führten. „Ich werde mich melden, wenn ich was neues weiß, ihr bleibt ja erstmal hier." Dann verschwand Tobi wieder in einer Spirale und ließ die vier hier zurück. „Eigentlich hätte er uns rüberbringen können." „Wäre zu auffällig gewesen, schließlich kommt man nur zur Ebbe Zeit auf die Insel."

Ohne Bürgerkrieg, der, wenn er so weiter ging, bald eintreten würde. Noch immer murrte und grummelte Naruto, schmeckten die Nachrichten nicht und auch Kyuubis sanftes Anstupsen brachte nicht wirklich viel. Wenn es nicht so riskant wäre, würde er zurück ins Dorf gehen und der Hokage nicht von der Seite weichen. Doch es war zum einen unmöglich und zum anderen würde das Tsunade auch nicht passen. Ebenso Sasuke. Leise seufzte Naruto, sah zu Wasser und merkte erst jetzt, dass Tobi schon wieder verschwunden war.

„Die Hokage weiß, was sie tut, zudem ist sie sehr schlagkräftig mit ihrer Faust als auch über Worten." Itachi klopfte Naruto sanft auf die Schulter und sah zu seinem Bruder, der zum Meer sah und dann doch zu Ihnen kam. „Keine Sorge, er hält schützend die Hand über sie und wird aufpassen. Das wird Danzou wissen oder jedenfalls ahnen."

Tsunades Rechte konnte ziemlich gemein sein, ebenso ihr Mundwerk und sie war auch sonst nicht auf den Kopf gefallen. Dennoch beruhigte das Naruto nicht wirklich, auch nicht, dass Itachi ihm gut zusprach, ihm die Schulter tätschelte. „Ich wünschte, Jiraiya wäre da, aber der streunt ja lieber in der Weltgeschichte herum", seufzte Naruto, ehe er sich an Kyuubi lehnte und zu Sasuke sah.

Jiraya würde nicht viel helfen, Danzou wusste wie er unangenehme Menschen loswurde. Sasuke sah zu seinem Bruder, der deutlich in Gedanken war. Die Sache mit Ino nahm ihn wohl mehr mit, als er zugeben wollte. Verständlich und der Jüngere war froh, dass Naruto bei ihm war und er eine Sorge weniger hatte. Auf Tobi war auch verlass, er fand jeden egal wie gut er versteckt war.

Eine Weile kraulte Naruto noch Kyuubi, dann aber hatte er genug, streckte sich lieber und sah weiterhin auf den ruhigen See. Wie es wohlauf der Insel war? Sicher ruhiger als in Konoha und zudem auch sicherer für ihn und auch Kyuubi, der sich zu putzen begann und mit den Ohren wackelte. Naruto seufzte, stand dann aber doch auf und vertrat sich etwas die Beine.

Sasuke wollte den Blondschopf folgen, doch Itachi hielt ihn ab und schüttelte den Kopf. „Lass ihn etwas Zeit für sich." Besorgt sah der Jüngere seinem Freund nach und seufzte dann leise. Angst hatte sie wohl alle, nur seine galt nur Naruto, viele waren hinter ihm her und das nicht zu knapp.

Weit weg ging Naruto nicht, lief eher im Kreis und steckte nachdenklich die Hände in die Hosentaschen. Schon seltsam, dass er mit Itachi und Sasuke auf diese Insel ging, aber gut, Sasuke wurde auch noch gesucht und gegen Itachi hatten manche ebenfalls noch einen gewissen Gräuel. Aber einige kannten die beiden nicht und da entstanden schon gerne mal Vorurteile oder dämliche Gerüchte, die kein normaler Mensch nachvollziehen konnte. Baa-chan war da anders, machte sich selbst ein Bild und ebenso Sakura und Kakashi. Die beiden vermisste Naruto, aber sie kamen ganz gut klar und da musste er sich keine Sorgen machen.

Sasuke sah nervös zum Blondschopf, seine Mine bedeute nichts Gutes. Machte sich Naruto solche Sorgen um Konoha und dessen Bewohner. Etwas feuchtes schleckte über seine Wange und verwundert sah der Uchiha zum Fuchs. Was war denn nun los, Kyuubi mochte ihn doch gar nicht. „Er ist immer so nachdenklich, hat er sich deinetwegen angewöhnt. Er wollte nie mehr jemanden verlieren, der ihn viel bedeutet." So wie bei ihm selbst, deswegen verließ er auch Konoha, um den zu schützen, der ihm alles bedeutete.

Eine ganze Weile blieb Naruto noch stehen, dann aber drehte er sich um und musste unweigerlich grinsen, weil Kyuubi zum einen neben Sasuke saß und zum anderen mit ihm redete. Ein seltsames Bild, aber Naruto fand es ganz harmonisch, wenn die beiden sich besser verstehen würden. Immerhin gehörten beide zu ihm und das würde sich so schnell auch nicht mehr ändern. Langsam kam er auf die beiden zu, lächelte noch immer und streichelte Kyuubi über den Kopf, als er sie erreicht hatte. „Ihr wirkt beide so, als würdet ihr euch mal langsam besser verstehen", merkte Naruto an.

Sasuke hasste den Fuchs nicht, aber er teilte Naruto nur sehr ungern, aber der Fuchs war ein Teil von diesem. „Wir gewöhnen uns langsam daran", murmelte der Uchiha und wurde wieder abgeschleckt. Ungewohnt für den Uchiha, Kyuubi schien doch nichts gegen die Uchihas zu haben, oder nur gegen Madara, weil dieser ihn gefangen hatte. Warum auch immer das getan hatte, was die Vergangenheit des Uchihas betraf, war er sehr schweigsam.

Sasuke gewöhnte sich also langsam an Kyuubi und der schien Sasuke auch schon so sehr zu mögen, dass er ihn abschleckte. Sah zwar irgendwie ungewohnt aus, aber Kyuubi konnte eben auch recht verspielt und verschmust sein. Dennoch sah er den Fuchs an und grinste frech. „Übertreib es nicht bei Sasuke." Kyuubi schnaufte kurz, legte sich dann aber ab und putzte beleidigt sein Fell weiter. „Sorry, aber wenn der einmal anfängt, dann hört er so schnell nicht wieder auf", murmelte Naruto Sasuke zu und schmiegte sich zufrieden an.

Irgendwie wollte gerade jeder mit ihm kuscheln, ungewohnt, aber Naruto durfte das ruhig. Zufrieden seufzte er, streichelte selbst Kyuubi über den Kopf und sah nochmals zum Meer. Noch war es zu hoch und so herübergehen auch zu auffällig, schade, er hatte keine Lust bis abends hier zu sitzen und zu warten.

Kurz ließ Kyuubi ein Schnurren verlauten, sah zu Sasuke und grinste Naruto frech an. Um noch einen drauf zusetzen, streckte er sogar die Zunge raus und kicherte leise. Naruto rollte mit den Augen, ließ sich davon nicht ärgern und genoss lieber die sanfte Brise, die ihm um die Nase wehte.

Noch hatte Sasuke eine freie Hand, kraulte damit Naruto sanft im Nacken und seufzte nur, als er das Kichern seines Bruders hörte. Nie hätte der ältere Uchiha gedacht, seinen Bruder mal so zu sehen. Obwohl, eigentlich war Sasuke ja schon immer anhänglich und verschmust gewesen.

Fast hätte Naruto angefangen zu schnurren, seufzte lediglich aber nur, als Sasuke ihn sanft im Nacken kraulte. Er mochte das genauso gerne wie der Andere, schloss daher die Augen und genoss das Ganze noch ein wenig. Hin und wieder brummte er leise und ignorierte das leise Lachen Itachis.

„Wenn ich das, wem erzähle, das glaubt mir niemand." „Wage es dir ja nicht. Das soll nicht jeder wissen." Beleidigt verzog Sasuke das Gesicht und sein Bruder lachte nur. „Angst, dass dein Bad Boy Image kaputtgeht?" „Natürlich, sonst rennen mir die Weiber wieder nach oder gehen auf Naruto los." „Ach komm, so schlimm kann es doch nicht gewesen sein." Wenn Itachi wüsste, selbst seine tolle Freundin war ihm früher nachgerannt.

Naruto sah erstaunt, als Itachi zu foppen begann auf, zwischen den beiden Brüdern hin und her und zuckte unweigerlich zusammen, als es um die Mädchen ging, die Sasuke ansprach. Herrje, das war damals schon schlimm genug im Klassenzimmer. Das musste er nicht nochmal haben, echt jetzt. Naruto schüttelte sich und sah Itachi böse an. „Das war der blanke Horror damals schon. Die haben mich wegen einem Unfall-Kuss fast in der Luft zerrissen", grummelte Naruto und überhörte Kyuubis leises Lachen, der aber bestätigend nickte.

„Nur wegen Sasuke?" So ganz wollte Itachi das nicht glauben, aber selbst Kyuubi kicherte, also musste doch etwas dran sein. War sein Bruder wirklich ein Frauen Schwarm gewesen? „Selbst Ino hat sich doch meinetwegen mit Sakura zerstritten." Nun sah Itachi entsetzt zu Sasuke und traute seinen Ohren nicht, seine Ino. Gut, sie waren alle mal jung, aber so wie Ino immer sprach, hörte sich das an, als hätte sie ihn immer gehasst.

Ja, nur wegen Sasuke und auch deswegen, weil es sein erster Kuss mehr oder weniger war. Und den wollten bekanntlich ja viele haben und er hatte ihn eben bekommen. Wenn, auch nicht ganz freiwillig. Kurz schüttelte sich Naruto nochmals und sah grinsend zu Itachi, der entsetzt dreinschaute. „Ino und Sakura waren am schlimmsten. Immer hieß es mein, nein dein ..." Naruto äffte die beiden Mädchen kurz nach, lachte dann aber und kullerte sich über den Rasen. „Mittlerweile hat es aber ja nachgelassen, echt jetzt."

„Zum Glück, obwohl ich das Gefühl hab, dass Sakura dennoch gerne mal zuschlägt." Das sollte jetzt deutlich schmerzlicher sein als er noch in Konoha lebte, sie war die Schülerin von Tsunade. „Na zum Glück sind sie erwachsen geworden." Jedenfalls hatte sich Ino für ihn entschieden und so wie sein Bruder an dem Blondschopf hing, hatte da ohnehin niemand eine Chance.

Naruto seufzte leise, sah aber Sasuke grimmig an, als der von Sakura sprach. „Die schlägt mich immer noch, echt jetzt. Na ja nicht mehr so oft, aber ab und an schon." Meistens dann, wenn er nicht aufpasste oder er träumte. Allerdings bekam auch Sai gerne eine ab und das allein schon deswegen, weil er einfach nur nervte.

„Ich denke, das wird sich nie ändern." Jedenfalls wird sie ihn nie schlagen, wenigstens etwas, was er als Vorteil bei ihr hatte. Auch wenn Sakura einsehen musste, dass Sasuke nun mal zu Naruto gehörte und das schon immer.

Das Gefühl hatte Naruto auch, dass Sakura sich in der Sache nicht ändern würde. Aber gut, derzeit war sie nicht da und Kakashi würde sie ganz sicher nicht schlagen. Wobei? Nein, auch nicht, wenn er zu viel lesen würde, was er ohnehin gerne tat. „Vermutlich, aber sie ist ja nicht da", grinste Naruto zufrieden.

„Ich teile nur dich nicht." Ein Knurren erklang und Sasuke verdrehte die Augen. „Na gut, mit keinem anderen Menschen", fügte er noch hinzu, damit Kyuubi Ruhe gab. Fürs erste, aber dennoch war der Fuchs bald wieder in Naruto und er hatte ihn allein für sich.

Sasuke teilte nicht? Oje, das gefiel Kyuubi nun gar nicht und daher knurrte er und beruhigte sich aber wieder. „Ich teile auch nicht, außer mit deinem Bruder und der ist ja nur dein Bruder", grinste Naruto vergnügt und kraulte den grummelnden Kyuubi.

„Du kannst ihn gerne ganz haben." „Mag mich da wer nicht mehr?" „Doch und du wirst immer mein kleiner dummer Bruder sein, doch Augen hast du nur für Naruto." Da hatte der ältere Uchiha recht, Augen hatte er wirklich nur für den Blondschopf. Sasuke sah nochmal zum Meer, erkannte, dass es sich langsam zurückzog. Schien als wäre es bald so weit und sie konnten endlich weiter.

Ganz haben? Was war denn jetzt los? Verwundert sah Naruto zu Itachi, dann aber wieder zu Sasuke. Man hatte nur Augen für ihn und das klang irgendwie ... na ja, kitschig eben aber es klang auch gut und ließ Naruto grinsen. „Dennoch bist du sein Bruder und das kann und werde ich nicht ersetzen", erwiderte Naruto leise und streckte sich, da es bald weiterging.

Ja, sein Bruder, der letzte seiner Familie, auch wenn noch zwei andere Uchihas lebten, war es nicht dasselbe. Sasuke küsste sanft Wange des Blondschopfes und erhob sich dann. Müde streckte sich der Uchiha, griff nach eine der Taschen und ging mit den beiden gemütlich zum Strand.

Sasuke war heute aber wirklich recht verschmust, oder lag das daran, dass Kyuubi es auch war? Noch während Sasuke seine Wange küsste, dachte er darüber nach, zuckte dann aber mit den Schultern und ließ es bleiben, sich einen Kopf machen zu wollen. Lieber nahm er sich seine Tasche, schlenderte Sasuke nach und auch Kyuubi folgte und schnüffelte immer mal wieder in die Luft.

Endlich war Ebbe und das Meer zog sich so weit zurück, dass sie ohne Probleme zur Insel gehen konnten. Itachi übernahm die Führung, brachte sie in ein Dorf und sofort wurde Sasuke angesprochen. Verwirrt sah der Uchiha die Leute an, er wollte nicht irgend welche Substanzen kaufen. Itachi griff sich seinen Bruder und zerrte ihn hinter sich her. „Ich hätte dich warnen sollen, du wirkst derzeit ziemlich müde und ein paar denken dann, dass du was haben willst." Etwas haben, etwa Drogen, um sich aufzuputschen? So fertig war er nun auch nicht und selbst bei Orochimaru hatte er sich immer geweigert etwas zu nehmen.

Schweigend folgte Naruto Itachi durch das Meer, rüber zur Insel und in ein Dorf, wie die Menschen mehr als seltsam waren. Seltsamer Ort und hier sollten sie bleiben? Ob das eine gute Idee war? Aber Itachi schien alles im Griff zu haben, zog Sasuke hinter sich her und erklärte erst mal, was diese Leute ihm da andrehen wollten. Wer brauchte bitte Drogen und wofür sollten die überhaupt gut sein? Naruto schüttelte den Kopf, brauchte so ein Zeug nicht und würde so was auch nie anfassen.

Genervt grummelte der Uchiha, die Leute starrten sie alle an. Eigentlich hatte Sasuke gedacht, sie wären nicht so auffällig und er könnte ruhig als Mensch herumrennen, aber dem war dann doch nicht so. Itachi brachte sie zu einem Gasthaus, das abseits des Dorfes war und sie etwas Ruhe haben. „Hoffentlich sind ein paar Zimmer frei." Gerne würde Sasuke alleine mit Naruto sein, besonders da er hier als Mensch herumrennen konnte.

Ein Gasthaus? Das war es dann mit Privatsphäre und Ruhe und man konnte sich schon mal auf dünne Wände und Schnarchlaute gefasst machen. Naruto seufzte, sagte aber nichts, sondern nickte nur auf das, was Sasuke sagte. Nicht, dass sie am Ende sich noch mit Itachi ein Zimmer teilen mussten.

Eigentlich hatte Sasuke nichts gegen die Gesellschaft seines Bruders, aber aktuell wollte er mit Naruto einfach alleine sein. Unbedingt über ihn herfallen nicht, aber er fühlte sich schon durch Zetsu beobachtet genug und selbst wollte er sich bei Naruto mal gehen lassen. Kuscheln, ohne dass jemand zusah oder sich ein Kommentar nicht verkneifen konnte.

Naruto sah sich nochmal draußen kurz um, betrat dann aber das Gasthaus und auch Kyuubi tappte langsam hinterher und schnüffelte. Es roch nach Essen, aber das war dem Fuchs egal, denn essen tat er so oder so nichts, aber der Rest bestimmt. Geduldig setzte sich Kyuubi vor die Rezeption, pendelte mit seinen neun Schweifen hin und her und stellte sich schließlich auf die Hinterbeine, um besser zu sehen.

Noch immer redete Itachi mit einer Frau an der Rezeption und versuchte wohl noch irgendwie ein Zimmer zu bekommen. Er kam auch eines, jedoch ein sehr kleines, dass sie sich teilen mussten. „Na kommt." Itachi führte die drei zu ihrem Zimmer und leise grummelte Sasuke. Das Zimmer war klein und somit war es das mit schönen ungestörten Kuschelstunden. „Ging leider nicht anders, alle anderen Zimmer waren schon weg."

Ein Zimmer für alle? Naruto seufzte genervt, aber gut, wenn alles belegt war, dann musste es wohl so sein. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn man sich keines teilen müsste und wenn, dann nur mit Sasuke. Das konnte ja heiter werden in den nächsten Tagen. „Ist ja nur zum Schlafen gedacht", seufzte Naruto erneut und stellte seine Tasche ab. „Klein ist gut, da ist Narutos Küche um einiges geräumiger", grummelte selbst Kyuubi und sah dann aber zum Fenster raus.

„Wir bekommen dafür das Essen umsonst, wenigstens etwas." Mehr konnte Itachi nicht herausschlagen, aber wenigstens etwas. Zumal das Dorf groß war und ihnen so schnell nicht langweilig wurde. „Wir alle in einem Bett?" Es war nur eines da und Itachi sollte nicht unbedingt auf dem Boden schlafen.

Essen umsonst aber nur ein Bett. Hoffentlich mussten sie hier nicht die nächsten Wochen bleiben, denn das wäre alles andere als angenehm. Naruto gesellte sich zu Kyuubi und sah raus. „Warum ist hier eigentlich so viel los, dass alle Zimmer belegt sind?", fragte Naruto nach, immerhin musste ja irgendwas sein, wenn derzeit alles voll war.

„Der Kräuter Markt ist berühmt unter vielen Ärzten und Köchen, zu dieser Jahreszeit sind viele seltenen Kräuter da. Das nutzen viele und bleiben einige Tage um sich einzudecken. Wegen der seltenen Kräuter ist die Insel berühmt, aber nicht sonderlich bei Ninjas", erklärte Itachi ruhig und setzte sich auf das Bett, sah zu seinem Bruder, der interessiert sich das Zimmer ansah. „Du hast in letzter Zeit oft das Sharingan genutzt, oder?" Sasuke sah zu seinem Bruder, seufzte und nickte dann. „Du bist dir über die Konsequenzen aber bewusst?" „Er hat es mir erklärt und nahe gelegt, es selten zu nutzen, aber gegen Danzou musste ich es benutzen."

Wegen Kräutern waren so viele hier? Nun gut, wenn es nur ein paar Tagen waren, dann reisten vielleicht einige wieder ab und dann ... dann gab es ein weiteres Zimmer und Ruhe. Naruto sah weiterhin raus, hörte jedoch, worüber Sasuke und Itachi sprachen und drehte sich doch um. Die Augenkunst der beiden hatte ihre Tücken, das wusste auch Naruto und das durch Kakashi. Leise seufzte er und setzte sich auf die Fensterbank. „Man kann blind werden, so viel ich weiß. Kakashi hat es mal erwähnt."

„Nicht nur blind, das ist das mildeste, was passieren kann." Sasuke war sehr angeschlagen und auch wenn er es gut versteckte, Itachi erkannte es. Sein Bruder hatte Probleme derzeit sein Chakra zu kontrollieren, er verbrauchte zu viel, selbst als Katze. „Ein paar Tage Ruhe und ich habe mich wieder erholt." Hier waren sie erstmal in Sicherheit und solange Madara ihn nicht rief, konnte er sich erholen.

Naruto wollte lieber nicht wissen, was noch alles passieren konnte. Er würde sich sonst nur Sorgen machen und das wollte er nicht. Die machte er sich zwar jetzt auch, aber nicht so, dass es ihn die ganze Zeit über einnahm. Und ein paar Tage Ruhe und sich erholen klang schon mal nicht schlecht und die würden ihm auch guttun. Naruto streckte sich und rutschte vom Fenstersims. „Wollen wir später noch raus und die Insel erkunden?"

„Klar, warum nicht." Sasuke würde gerne mit Naruto etwas um die Insel gehen. Besonders alleine, ohne Kyuubi und Itachi, einfach völlig ungestört. „Mach das alleine, ich könnte etwas Schlaf gebrauchen." Jawohl, sein Bruder war schonmal artig und ließ ihn mit Naruto alleine.

Itachi wollte nicht mit? Gut, Naruto war es recht und nun sah er jedoch Kyuubi an, der sich eifrig putzte und verwirrt innehielt und aufsah. „Was?", murrte er, schüttelte sich dann aber und streckte sich. „Ich bleib auch hier und schlafe etwas. Dann habt ihr mal etwas Zeit für euch." Frech zwinkerte Kyuubi und putzte sich dann aber weiter.

Gut, er war wirklich alleine mit Naruto und auch wenn Kyuubi sein zuzwinkern ihm nicht passte, war es ihm doch egal. „Dann lasst uns erst was essen", warf Itachi ein und gegen etwas essen hatte Sasuke nichts.

Essen klang gar nicht so verkehrt, immerhin hatte Naruto heute noch gar nicht gegessen und sein Magen hing irgendwie durch. Klang zum einen nicht sehr schön, dieses Knurren und zum anderen fühlte man sich dann auch immer so seltsam. „Dann mal los, ich bin am Verhungern, echt jetzt."

Itachi nickte und führte die drei runter in den Essenssaal, wenigstens hier hatten sie Platz und bekamen einen großen Tisch wo Kyuubi sich drunter legen konnte. Lange mussten sie nicht warten, ihnen wurde erst Suppe und danach Reis mit Gemüse und etwas Geflügel serviert. „Riecht lecker." Auch Kyuubi seine Nase sah man unter dem Tisch hervorkommen, schien auch ein Fuchs zu interessieren, was es zu essen gab.

Suppeee~ klingelten Naruto die Ohren am Tisch, doch leider keine Ramen, die er so liebte. Dafür aber Reis mit Gemüse, dazu Fleisch und das sah nicht nur gut aus, es roch auch sehr lecker. Kurz sah Naruto zum interessierten Fuchs, grinste und hielt ihm ein Stückchen Fleisch hin. Kyuubi schnupperte erst, dann nahm er es vorsichtig an und kaute darauf herum. „Hmmm ... jam ... hm ... nom ... nom ..." Mehr kam von diesem nicht und es klang so, als würde es schmecken.

 

„Dann lasst es euch schmecken." Itachi nahm sich erstmal etwas Suppe und auch Sasuke tat es seinen Bruder gleich. Es war schon etwas anderes, wenn man bekocht wurde oder selbst kochte. Die Suppe schmeckte und Sasuke genoss das warme Essen nur zu gerne und nachher hatte er noch ein paar Stunden Ruhe und Zweisamkeit mit Naruto.

„Danke", kam es kurz von Naruto, der aber die Suppe ausließ und lieber etwas Gemüse und Reis nahm. Es kam eben keine Suppe an seine Ramen heran und wenn es die nicht gab, dann aß er auch keine oder kaum Suppe. Fleisch nahm er sich auch, aber nur wenig, da ihm Gemüse derzeit lieber war. Dann fing er endlich an zu essen, schmunzelte zufrieden und reichte Kyuubi noch ein kleines Stück Fleisch, was genussvoll verzerrt wurde.

„Ich dachte Kyuubi braucht kein Essen." Erstaunt sah Sasuke unter dem Tisch, er dachte immer das Bijus sowas nicht brauchten. „Brauche ich auch nicht, aber schmecken kann ich dennoch." Interessant, dachte sich der Jüngere Uchiha nur und gab den Fuchs selbst etwas Fleisch, dann holte er sich selbst von dem anderen Essen und aß genüsslich. Auch Itachi aß in aller Ruhe und selbst er gab Kyuubi etwas von seinem Essen ab.

Wenn Kyuubi tatsächlich wie andere Tiere fressen würde, dann wäre Naruto wohl arm wie eine Kirchenmaus. Immerhin fraß ein normaler Fuchs auch recht viel und Kyuubi bei seiner normalen Größe? Vermutlich mehr noch als ein Elefant. „Ab und an frisst Kyuubi auch mal etwas, aber eben wegen dem Geschmack und nicht, weil er Hunger hat. Er ist ja schon mal recht neugierig und probiert sich aus", erklärte Naruto zusätzlich und streichelte seinem pelzbesetzten Freund über den Kopf.

Bijus sind komische Wesen, oder Madara hat vieles einfach ausgelassen und ihn nichts erzählt. In Ruhe aß Sasuke sein Essen und streckte sich zufrieden, war satt und lehnte sich entspannt zurück. Das tat gut und nachher noch was Zeit mit Naruto, konnte gerade nicht besser werden.

Müde streckte sich unter dem Tisch ein satter Fuchs und auch Naruto war nach seiner Mahlzeit mehr als voll und dennoch mehr als zufrieden. Er lächelte sogar, streckte sich kurz und griff sich dann Sasukes Hand, die er kurz streichelte. „Lassen wir die beiden mal etwas schlafen und sehen uns um."

Naruto hatte es aber eilig, aber gut, dagegen hatte er nichts einzuwenden. Etwas träge erhob sich Sasuke, ließ sich von Naruto schonmal draußen schleifen. „Was hast du es so eilig?" Kurz sah sich der Blondschopf um, den außer Ihnen war hier gerade niemand, noch bevor Sasuke richtig begriff, spürte er ein paar Lippen auf seinen. Wohlig schnurrte er, erwiderte nur zu gerne den Kuss und löste sich langsam wieder.

Sasuke hätte nicht so viel essen sollen, dann wäre er auch schneller. Das jedenfalls dachte sich Naruto, als er Sasuke nach draußen zog und sich kurz umsah. Antworten tat er auf die Frage seines Freundes nicht, schmiegte sich stattdessen an und küsste sanft seine Lippen, die so einladend auf ihn wirkten. Der Kuss wurde sogar erwidert, ein Schnurren drang ebenso an seine Ohren und ließ Naruto unweigerlich grinsen, ehe man sich löste und ihn ansah. „Gomen, aber das musste sein, echt jetzt", murmelte Naruto, fasste dann aber Sasuke wieder an der Hand und ignorierte ein paar komische Blicke von diversen Leuten.

Das war auch nötig gewesen, seit ihrer Nacht sind Zärtlichkeiten wegen mehreren Dingen auf der Strecke geblieben. Aber jetzt konnten sie etwas Ruhe genießen und fast war es so, dass es gar keine Probleme auf der Welt gab, sondern nur sie beide.

Naruto genoss kurz den Augenblick, dann aber drückte er sanft Sasukes Hand und deutete an, gehen zu wollen. Das Gestarre der Leute nervte dann doch etwas und es war ihm auch unangenehm. „Vielleicht gibt es hier einen ruhigeren Platz, wo nicht so viele Leute gaffen", grinste Naruto jedoch schon wieder gelassen, ehe er kurz abschätzte, wo es aus dem Dorf herausgehen könnte.

Hatte er sich gerade verhört oder war das ein mehr als eindeutiges Angebot gewesen für ihn. Kurz schüttelte sich Sasuke, ging dann mit Naruto hinunter ins Dorf und neugierig sah er sich auf dem Markt um. Kräuter von überall und der ganze Markt roch dementsprechend angenehm danach. Was es alles gab, kein Wunder, dass die Hokage diesen Platz kannte, hier bekam man alles, was es an Kräuter gab. Auch andere Dinge, die fast durch die Pflanzen kaum auffielen. Kurz blieb er an einem Stand stehen, sah sich die ganzen Salben an und sah dann zu Naruto, der selbst neben ihm stand und interessiert schaute.

Das Schütteln seitens Sasuke hatte Naruto gar nicht mitbekommen, war schon etwas weiter vorgegangen und der herrliche Duft von Rosmarin stieg ihm in die Nase. Ebenso andere Gewürze, die Naruto aus der Küche kannte und sehr schätzte. Einiges sagte ihm aber rein gar nichts, was aber daran liegen könnte, dass es zur Heilung oder so was in der Richtung war. Damit kannte sich Sakura besser aus und ebenso Baa-chan. An einem Stand mit diversen Salben blieb Naruto aber stehen, legte skeptisch den Kopf schief und schüttelte den Kopf. Was es nicht alles gab. Salbe zur Steigerung des Lustempfindens. Aber scheinbar gab es Leute, die sowas kauften.

Sasuke interessierte mehr die Dinge für Augen, den nicht nur er hatte Probleme mit diesen. Itachi ging es selbst nicht viel besser als ihm und das war auch nicht gerade gut. „Was ist?" Der Uchiha bemerkte das schüttelten des Blondschopfes und sah dann die Salbe mit gewisser Hilfe für schöne Stunden. So alt waren sie dann doch nicht, aber jemand anderes brauchte sowas bestimmt. „Wenn ich ihm das mitnehme, würde er mich umbringen, auch wenn Tobi vor Lachen sterben würde."

Wollte Sasuke jetzt ernsthaft wissen, was das für eine Salbe war? Scheinbar schon und er wusste wohl auch schon ganz genau, wer so was brauchen könnte. Daher lachte Naruto auch leise und konnte sich nur zu genau Tobi vorstellen, der lachend in der Ecke lag und sich nicht mehr einkriegen konnte. „Eigentlich ist die Salbe dafür da, dass man noch intensiver fühlt und nicht, wenn man Probleme hat einen hochzukriegen", erwiderte Naruto völlig ernst und las sich die Beschreibung eines Tigerbalsams durch, der gegen Kopfschmerzen helfen sollte.

Noch intensiver als normal, Sasuke wusste nicht, ob er das jetzt wirklich testen wollte oder doch lieber nicht. Würde Naruto sowas überhaupt mit machen? Aber eigentlich war es egal, wenn es zu etwas intimen kommen sollte, brauchte er etwas anderes, sonst hatten sie beide kein Vergnügen daran. Sasuke seufzte, widmete sich wieder der Augensalbe zu und lass sich die Beschreibung genau durch. Könnte nützlich sein für ihn, ebenso für seinen Bruder.

Naruto sagte zum Thema Salbe nichts mehr, immerhin hielt er davon nicht viel und andere Mixturen waren sicherlich hilfreicher, wenn er sich alles genauer ansah. Sasuke schien das scheinbar ähnlich zu sehen, interessierte sich für eine Augensalbe und las sich die Beschriftung durch. Ob die was für Itachi und Sasuke war? Vielleicht, aber aus der Entfernung konnte Naruto das nicht lesen.

„Neugierig?" Sasuke reichte Naruto die Salbe und entdeckte noch einige andere die ihnen vielleicht helfen könnten. Sie wussten nicht, wann sie wieder aufbrechen mussten, da war es klug vorzusorgen, genau an Medizin und andere Dinge bei sich zu haben.

Ob er neugierig war? Schon irgendwie und daher nahm Naruto die gereichte Salbe entgegen und sah sie sich an. Ihm half sie wenig, aber für Sasuke und Itachi war sie genau richtig. Naruto gab sie Sasuke wieder, entschied sich, den Tigerbalsam dann doch zu kaufen, denn Tabletten waren noch nie wirklich sein Fall.

Ob sie etwas brachte? Kurz überlegte der Uchiha, aber Schaden konnte es ja nichts und sein Bruder wirkte derzeit so, als sei er sehr geschwächt. Sasuke sah sich weiter noch neugierig um, hörte dann ein Kichern hinter sich. Was war denn? Verwirrt drehte sich Sasuke um, sah einige junge Frauen, welche leise tuschelten. Das änderte sich wohl nie und warum gafften sie Naruto so an, was sollte das bitte.

Durch das Kichern drehte sich Naruto um, sah ein paar Mädchen, die tuschelten und zog fragend die Augenbraue hoch. Was wollten die jetzt? Noch dazu warum kicherten die? Naruto zahlte rasch seine Salbe und steckte sie erstmal ein. Dann drehte er sich wieder um und runzelte die Stirn. „Ist irgendwas?", wollte er wissen und sah die tuschelnden Hühner argwöhnisch an.

„Gehen wir", grummelte Sasuke, griff nach der Hand des Blondschopfes und zog ihn weg von den Weibern. Leise grummelte er noch immer, warum sahen sie Naruto auch nach. Ein sanfter Kuss, riss ihn aus seinen Gedanken.

Gehen, er war aber doch noch gar nicht fertig. Naruto wartete immerhin auf eine Antwort, doch so wie Sasuke ihn hinter sich herzog, wurde daraus wohl nichts. Was grummelte er überhaupt so? Schlechtgelaunt oder ... Naruto blieb abrupt stehen, grinste vor sich hin. Da war jemand eifersüchtig und das nur wegen ein paar dummen Mädchen, die er nicht mal ernst nahm. Naruto schmunzelte, zog Sasuke zu sich und küsste sanft dessen Lippen. Dann aber löste er sich und sah ihn grinsend an. „Diese Hühner interessieren mich nicht. Kein Grund zu grummeln, echt jetzt."

„Ich weiß ... doch ..." Wieder küsste ihn der Blondschopf und leise seufzte Sasuke nur. „Ich will nicht, dass du so dumm angestarrt wirst, und gerade hab ich dich endlich mal für mich alleine." Etwas was gerade überhaupt nicht ging, da entweder sein Bruder störte oder der Fuchs.

Doch was? Naruto ließ Sasuke vorerst nicht ausreden, küsste ihn erneut und ließ dann aber doch von ihm ab. Er wollte nicht, dass man ihn dumm anstarrte? Naruto seufzte nun selber und sah den Anderen ernst an. „Ich bin das gewohnt, dass man mich blöd anstarrt. Ich kann damit umgehen, echt jetzt." Immerhin hatte man ihn fast sein ganzes Leben angestarrt und das nicht gerade freundlich. Da waren die Blicke eben erträglicher.

Aber sie zogen ihn mit den Blicken aus und zeigten deutlich, dass sie Interesse an Naruto hatten. „Bin halt eifersüchtig", murmelte er leise und zuckte zusammen, als ihn jemand piekte und ihn abseits des Dorfes zog. „Ich liebe dich und ich will dich mit niemandem teilen."

Eifersüchtig war Sasuke also und das wegen ein paar Mädchen. Naruto grinste frech, pikte Sasuke in die Seite und jetzt war er es, der ihn hinter sich herzog und raus aus dem Dorf. Teilen müsste er ihn auch nicht. Abgesehen von Kyuubi, aber der lag bei Itachi und war derzeit nicht da. Naruto blieb an einer Lichtung stehen, drehte sich um und sah Sasuke lächelnd an. „Ich liebe dich auch", erwiderte er leise, küsste die einladenden Lippen und löste sich doch wieder. „Teilen musst du mich auch nicht. Jedenfalls mit keinem Mädchen, oder sonst irgendwem."

„Außer diesen Fuchs, ein vorlautes Etwas." Haustier wollte Sasuke da nicht sagen, Kyuubi war nicht freiwillig in Naruto eingeschlossen. Sasuke sah sich kurz um und er musste sagen, der Wald erinnerte ihn leicht an Konoha, auch wenn er viel kleiner war.

Ja, Kyuubi war auch noch da, aber so schlimm war er nun auch wieder nicht. Naruto grinste daher und lehnte sich an einen Baum an. „Merken tust du von ihm aber nichts." So schlimm war der Fuchs auch gar nicht, immerhin verstand er sich ganz gut mit ihm und ab und an wollte er eben mal gestreichelt werden. Wie ein echter Fuchs eben und zudem war er auch schön flauschig, wenn er bei voller Größe war.

„Wenn er draußen ist schon, aber vielleicht gewöhnen wir uns auch bald aneinander. Obwohl ich glaube, er ist schlimmer eifersüchtig als ich." Dabei war es der Fuchs gewesen, der dafür gesorgt hatte, dass sie beide jetzt zusammen waren. Selbst Madara hielt viel von Naruto, das machte ihn sogar stolz, der Blondschopf war einfach ein guter Mensch und für ihn seine Welt.

Kyuubi konnte wirklich schlimm sein, wenn er draußen war und seine Streicheleinheiten haben wollte. Da wurde das Knurren schon mal lauter, ebenso knuffte er dann auch zu und gab sich gerne bockig. „Ohne ihn wären wir jetzt allerdings nicht hier", merkte Naruto lächelnd an, dachte kurz daran zurück, wie er von Kurama geschubst wurde und musste leise lachen.

„Ja, er will auch das du glücklich bist und er hat wohl geahnt das wir zu feige sind aufeinander zu zugehen." Sanft streichelte der Uchiha die Wange des Blondschopfes und sah zum Himmel hinauf. Langsam wurde es dunkel, einige Glühwürmchen tauchten nun auf und tanzten um die beiden herum. „Wie friedlich das Leben sein kann." Ohne Krieg oder Intrigen gegen das Dorf. „Was meinst du, ob Konoha nicht nur zum Schutz gegründet wurde, sondern auch aus Liebe?"

Zu feige traf es nicht ganz, eher zu stolz und sein Stolz war Jahre angekratzt und nicht überwindbar gewesen. Naruto lächelte dennoch, nickte und sah zum Himmel rauf. Glühwürmchen und davon jede Menge. Ein herrlicher Anblick, dazu die Ruhe und nur Sasuke, der leise sprach. Ob Konoha aus Liebe gegründet wurde? Gut möglich, aber das würde wohl nur Madara beantworten können. „Vielleicht, aber das wird wohl Madara nur wissen", erwiderte Naruto und streckte die Hand nach einem der Glühwürmchen aus.

„Das wird er mir nie beantworten." Sasuke seufzte, schmiegte sich nur zu gerne an den Blondschopf und sah zu, wie ein paar der Glühwürmchen auf Naruto seiner Hand landeten. „Wenn du Hokage wirst, willst du dann auch ein starkes Dorf oder lieber ein schwaches, dafür aber friedlich?" Sasuke war was Naruto seinen Traum betraf schon neugierig, den der andere wollte was ändern, aber was alles und Mut welchen Mitteln.

Vermutlich hatte Sasuke recht, aber Madara war auch nicht wichtig derzeit, sondern mehr ihre Zweisamkeit, die er gerne nutzte. Kurz sah er auf seine Hand, dann zu Sasuke, der scheinbar neugierig war und Fragen stellte. „Wenn ich Hokage werde?" Naruto legte nachdenklich den Kopf schief und überlegte. „Friedlich wäre mir lieber. Ein Dorf, wo niemand mehr Angst haben müsste und wo man sich gegenseitig hilft, ohne etwas dafür zu verlangen." Ob jedoch je wirklich immer Frieden herrschte, wusste er nicht, immerhin gab es draußen genug Ninja, die anders dachten und man müsste diese irgendwie überzeugen, was nicht ganz so leicht war.

„Konoha ist durch seine Stärke bekannt geworden oder eher gefürchtet. Dieses Dorf, ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Zum einen ist es meine Heimat und doch hat es mich und meinen Bruder betrogen. Mein ganzer Clan wurde ausgelöscht und dabei hat meine Familie es mit gegründet." Sasuke seufzte und drückte sanft den anderen an sich. „Du wärst ein guter Hokage, du hast oft genug gezeigt, dass egal wie schlecht die anderen waren, man deswegen nicht ein Arsch werden muss. Ich kann viel von dir lernen."

Derzeit war der Wurm im Dorf und das wusste man leider nur zu genau. Naruto seufzte diesbezüglich, konnte Sasuke aber auch verstehen. Konoha hatte Itachi übel mitgespielt, seine Liebe zu Sasuke ausgenutzt und das nur, damit man einen ganzen Clan aus dem Weg räumen konnte, der Unruhe stiften wollte. Wenn das überhaupt so wirklich zutreffend war. „Man muss auch kein Arsch sein oder werden. Mit Freundlichkeit kommt man meistens weiter, auch, wenn es länger dauert und nicht überall gut ankommt."

„Ja, besonders fängt man Uchiha so damit. Obwohl, Ino ist eine Zicke." Kurz überlegte der Uchiha, fiepte als Naruto ihn wieder piekte und mahnend ansah. Was denn? Ino war so gemein zu ihm gewesen und das unbegründet. Sanft biss er in das Ohr des Anderen und leckte entschuldigend darüber. „Ich war artig, ich habe Itachi auch nicht in die Tasche gepinkelt."

Man fing damit einen Uchiha? Das waren ja ganz neue Töne, welche, die Naruto grinsen ließen und doch pikte er Sasuke frech, da er Ino als Zicke betitelte. Der mahnende Blick verschwand jedoch, Naruto seufzte und schnurrte unter den neckischen Lippen, die sich über sein Ohr hermachten. „Ja~haaa artig warst du bei Itachi wirklich." Aber nicht bei mir, dachte sich Naruto im Stillen und grinste schon wieder, zog Sasuke dichter zu sich heran und stahl sich unterstreichend einen Kuss.

„Siehst du", hauchte er leise gegen die Lippen, genoss nur zu gerne den Kuss, den man ihm schenkte. Wenn sie schon ungestört waren, dann wollte er das auch nutzen. Sanft streichelte er die Seiten des Anderen, wanderte bis hinab zu seiner Hüfte und hielt dort erst inne. Nicht zu schnell, den sehen konnte sie jederzeit jemand und auffallen wollte er ja dann doch nicht.

Sehen, was denn sehen? Naruto hatte die Augen geschlossen, seufzte wohlig auf, als man ihm bereits an den Seiten entlangfuhr und doch stoppte. Hier sah man sie, aber gegen küssen sagte bestimmt keiner was und daher knabberte Naruto schon wieder frech an den bekannten Lippen, ehe er entschuldigend mit der Zunge nachkam.

Wohlig seufzte der Ältere, öffnete seine Lippen nur zu gerne und gewährte der frechen Zunge Einlass. Zufrieden stupste er die andere Zunge an, umgarnte sie nur zu gerne. Wenn Sie die Chance schon hatten, ein kleiner friedlicher Kampf, der Sieger wollte dennoch er sein.

Geduldig wartete Naruto, dass sich die Lippen Sasukes öffneten, er vordringen und eine vorwitzige Zunge anstupsen konnte. Gerne ließ er das zu, ebenso, dass er umgarnt wurde, Sasuke scheinbar den kleinen Kampf gewinnen wollte und doch versuchte er immer wieder dieses freche Ding zu fangen.

Doch so leicht machte es ihn der Uchiha nicht, aber etwas spielen wollte er dennoch. Neckisch stupste er die andere Zunge wieder an, lockte sie zu sich und hielt sie frech mit den Lippen fest. Nur langsam löste er sich wieder, hielt die andere Zunge dennoch kurz fest und ließ sie frei. „Lass uns woanders hingehen, ich fühle mich beobachtet." Sasuke schielte zu ein paar Leuten, die langsam herkamen. Der Ort war beliebt, wohl wegen den Glühwürmchen, die hier herumschwirrten.

Sasuke war ziemlich frech, aber das gefiel Naruto und daher ging er gerne darauf ein, ließ sich locken und murrte dennoch, als man seine Zunge erfasste und dann wieder losließ. Woanders hingehen? Naruto blinzelte, sah sich dann aber um und sah ein paar Leute. Wo kamen die denn jetzt her? Aber nun ja, Glühwürmchen waren schon etwas Tolles und daher nahm er Sasuke an die Hand und nickte. „Gehen wir einfach ein Stück und lassen die mal ihre Würmchen gucken." Frech grinste Naruto und zog den Uchiha sanft hinter sich her.

Dagegen hatte Sasuke nichts, drehte sich nur um, als er das Lachen von Kindern hörte. Das hatte er schon lange nicht mehr gehört, aber so wie er gelebt hatte kein Wunder. Der Uchiha ließ sich gerne mitziehen, sah sich neugierig um, den der Wald immer dichter. Obwohl es schon dunkel war, konnte er noch viel sehen, obwohl kein Mond zu sehen war. Leise seufzte er, als sie endlich eine kleine Lichtung fanden, in der sie ungestört waren und die Zeit nun wirklich alleine genießen könnten. „Hoffentlich haben wir bald genug Zeit füreinander."

Naruto lauschte der Stille während er Sasuke zur Lichtung durch den Wald führte, hörte das Rauschen der Bäume, die Vögel und eine Eule, die auf einem der Äste saß und sich interessiert umsah. Herrlich diese Ruhe, dazu kein Mensch und nur Sasuke. „Wir bleiben ja nicht für immer hier", erwiderte Naruto leise, setzte sich dann mitten ins Gras und blickte in die Dunkelheit hinein.

„Ja, aber nach der ganzen Zeit darf ich was hoffen." Sasuke setzte sich neben den Blondschopf, schmiegte sich verschmust an ihn. „Vielleicht ist es bald in Konoha auch so friedlich und ruhig." Etwas Aufregung war okay, aber diese ständigen Kämpfe machten einfach nur müde und waren sinnlos.

Hoffen war gut, denn wenn man die Hoffnung aufgab, wofür lohnte sich dann das ganze? Naruto seufzte, spürte dann aber ein Ankuscheln und legte daher sanft den Arm um Sasuke. Ruhe und Frieden und das in Konoha. Das klang schön, aber auch nach einer Menge Arbeit. „Irgendwann wird es bestimmt so sein und dann können wir stolz auf ein Dorf blicken, wo sich jeder respektiert und einander da ist."

„Tja, aber dafür muss man aber die Vergangenheit ruhen lassen." Etwas was schwerfiel und er selbst musste dies auch tun. Er musste dem Dorf verzeihen, seiner Familie verzeihen und auch selbst zugeben, dass er nur Mist gebaut hatte. Der Uchiha seufzte leise und sah zu Naruto, küsste sanft seine Wange. „Ich müsste auch vielen Menschen verzeihen."

Die Vergangenheit ruhen lassen? Skeptisch sah Naruto zu Boden, nickte dann aber. „Verzeihen ist nicht einfach, jedenfalls nicht, in deinem Fall." Naruto lächelte wegen dem Kuss, legte den Kopf auf Sasukes Schulter und seufzte leise. „Aber du schaffst das schon und allen musst du nicht verzeihen. Sai würde ich niemals verzeihen. Er ist und bleibt ein blöder Arsch."

Und schlecht in einer gewissen Sache war er auch. Aber das Thema wollte er erstmal lassen, zumal war es ihn unangenehm darüber zu reden. „Ich hätte einfach auf mein Herz hören sollen, dann hätte ich die Lüge erkannt." Warum auch immer er auch das wollte, Sasuke wäre deswegen weder Danzou gefolgt noch hatte er Interesse an Sai.

Naruto schüttelte den Kopf, sah Sasuke an und lächelte schwach. „Dein Herz hat dir damals genau das Richtige gesagt. Wäre es nicht so, dann säßen wir heute nicht hier." Sasuke hatte es getan, um ihn zu schützen und das hätten andere vermutlich nicht getan. Es war demnach richtig, auch, wenn es lange gedauert hatte, bis er das begriffen hatte.

„Aber du hast lange gelitten und ich wusste es nicht mal. Ich dachte, du liebst mich nicht." Schließlich war er immer Sakura nach gerannt und diese ihn und er Naruto. Wenn er so darüber nachdachte, dann war es ein unfreiwilliger Teufelskreis gewesen, den sie nicht so schnell entkommen könnten.

Drei Jahre waren es. Naruto lächelte trotz allem und ließ sich zurück ins Gras fallen. „Sakura habe ich nie geliebt. Es war eine kindliche Schwärmerei. Mir wurde das auch erst klar, dass du gegangen bist und als ich euch gesehen habe." Kein schöner Anblick, aber letztendlich hatte es ihm die Augen geöffnet und er war sich sicher, dass er Sasuke und nicht Sakura liebte.

Kindlicher Schwärmerei? Leise lachte der Uchiha, das dachte er zuerst auch, nur, dass es immer schlimmer wurde und dass es langsam mehr in die andere Richtung ging. „Und? Was hast du gedacht, als dir klar war, du magst Männer."

Was war daran denn bitte komisch? Naruto sah empört zu Sasuke, der leise lachte, dann aber wissen wollte, was er gedacht hatte damals. Naruto seufzte, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und sah zum Himmel rauf. „Zuerst hab ich gedacht, ich sei nicht normal, aber dann hat es mir Jiraya erklärt und auch, dass ich mit so was nicht alleine dastehe. War anfangs ein ziemlicher Schock, zumal ich immer gedacht habe, ich heirate mal und krieg Kinder."

„Das dachte ich auch mal. Ich wollte den Clan ja wieder aufleben lassen und dann will ich was von einem Kerl. Ich habe sogar darüber nachgedacht vom Hokage Turm zu springen, dann ..." Sasuke seufzte, dann kam Madara und alles änderte sich plötzlich und der ältere Uchiha hatte ihn deutlich klargemacht, dass er ihn liebte.

Vom Hokage-Turm wollte Sasuke springen? Das wunderte Naruto dann doch, denn er hatte angenommen, dass Sasuke damit besser klarkam als er. So konnte man sich irren und gut, dass er es nicht getan hatte. „Ich hatte damals auch gut drei Jahre Zeit mich damit auseinanderzusetzen, auch wenn ich anfangs ja nicht wirklich erfreut war und eher angepisst." Vermutlich wäre das aber jeder und so gesehen wusste es damals auch nur sein Pate und der schwieg darüber. Irgendwann wusste es dann aber auch Kakashi und selbst den hatte es nie gestört. Im Gegenteil. Es stellte sich sogar heraus, dass er Männer ebenfalls nicht abgeneigt war.

„Vielleicht, weil ich dachte, ich muss die Ehre meines Clans bewahren", murmelte Sasuke, er wusste nicht, warum er so verzweifelt war damals. „Vielleicht hatte ich auch einfach Angst, dass ich wieder alles verliere. Meine Familie war Tod und mein Bruder mal meine Welt. Ich habe echt alles verloren und noch etwas ... das ging nicht."

Wegen der Ehre? Damit kannte sich Naruto nicht aus, hatte weder eine Familie gehabt, noch einen Clan, dem er angehört hatte. Daher konnte er da auch nicht mitreden, nur stumm nicken und weiter zuhören. Das konnte er, war sogar ruhig dabei und legte sich seitlich, damit er zum einen Sasuke ansehen und durch die Haare streichen konnte. „Mich verlierst du nicht. Nicht nochmal, egal was kommt", erwiderte Naruto leise, ehe er sich an Sasuke schmiegte und verspielt mit dem Zeigefinger über seine Brust fuhr.

 

"Ich lass mich diesmal auch nicht vertreiben." Sanft lächelte Sasuke und schnurrte leise, als ihn der Jüngere neugierig streichelte. Kurz seufzte er und küsste sanft die Lippen des Anderen. Zudem hatte Sasuke nun dazu gelernt und er würde nicht mehr so schnell einen Fehler begehen. „Ich hab dir viel Leid angetan, das kann ich lange nicht wieder gut machen." Naruto hatte ihn geliebt und er hat es erst so spät gemerkt. Vielleicht hätte er Madara nicht folgen sollen, aber dann war Naruto in Gefahr gewesen.

Vertreiben lassen? Nichts da, wenn das einer wagen sollte, dann musste diese Person erst mal an ihm und an Kurama vorbei und das würden sie beide nicht zulassen. Dieses leise Schnurren wollte er dann nämlich doch ganz gerne weiterhin hören, ebenso die weichen Lippen spüren, die sanft und kurz seine eigenen küssten und ihn lächeln ließen. Naruto seufzte leise und doch schüttelte er den Kopf. Es mochte sein, dass Sasuke ihm einiges an Leid angetan hatte, darunter heftigen Liebeskummer, aber es war vergessen. Jedenfalls von seiner Seite aus. „Du musst gar nichts gutmachen. Ich hab dir längst verziehen." Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, beugte sich Naruto herüber, küsste erneut die einladenden Lippen, löste sie und sah Sasuke an. „Ich liebe dich."

Dennoch wollte der Uchiha es wieder gut machen, an Naruto seiner Seite sein, egal was kam. „Ich liebe dich auch", hauchte er leise, nach lösen des Kusses und seufzte leise. „Ich würde dir gerne soviel erzählen und erklären." Doch es ging nicht, es ging einfach nicht. Solange Madara ihn unter diesem Jutsu hatte, musste er schweigen. Schweigen darüber, dass es nur gespielt war, dass er ihn hasste, ihn nicht respektierte. Darüber schweigen, dass er wusste, dass man nach Naruto suchte und je stärker er wurde, umso gefährlicher wurde es für den Blondschopf. Madara kam zu ihm, erzählte die Wahrheit, zeigte sie ihm durch das Sharingan und führte ihn auch vor, was passieren wird, wenn er hier in Konoha blieb. „Mhmmm, immerhin kann ich dir sagen, dass ich dich liebe."

Soviel musste Sasuke nicht sagen, es reichte zu hören, dass auch er ihn liebte. Das reichte Naruto, ließ ihn lächeln und doch war es komisch, dass Sasuke nicht viel sagen konnte. Jedenfalls, was Madara betraf und auch einiges, was das Dorf anging. Naruto seufzte schwer, aber es war derzeit in Ordnung und daher grinste er auch schon wieder. „Ja, immerhin etwas und das reicht mir vorerst. Alles andere kommt mit der Zeit", erwiderte er sachlich und blickte wieder auf zum Himmel.

„Vielleicht, schließlich vertraut er dir und hält viel von dir. Genau wie ich, nur dass ich mir da was mehr herausnehme", grinste Sasuke schon, küsste sanft die Lippen des Anderen und lehnte sich dann in aller Ruhe wieder ins nasse Gras. Angenehm, besonders diese Ruhe tat ihn gerade gut und das sie alleine waren.

Naruto grinste, auch, wenn es ihm immer noch suspekt war, dass ausgerechnet Madara viel von ihm hielt. Aber gut, er verstand die Ansichten des Uchihas, ebenso, dass das Dorf zerteilt war und man dringend etwas ändern muss, damit es wieder friedlich wurde, und zwar für alle. Sasuke nahm sich mehr heraus und selbst das hatte er bemerkt, hatte aber nichts dagegen, denn es kam ihm ja zugute und war nicht schädlich. Oder? Nein und daher lachte Naruto leise gegen Sasukes Lippen, die sanft die seinen küssten, sich wieder lösten. „Ja, du nimmst dir mehr heraus, aber du darfst das auch und ich mag es ja auch." Frech grinste Naruto, legte den Kopf auf Sasukes Brust und lauschte seinem Herzschlag.

„Nein, ich will nur, dass es dir gut geht und so kann ich vergangenes etwas gut machen." Schließlich war Liebeskummer etwas, was einen lange quälte. Leise seufzte der Uchiha, kraulte behutsam den Nacken des Blondschopfes. So konnte es ruhig noch länger so bleiben, aber bald mussten sie auch wieder zurück, sein Bruder wartete ja.

Dass es ihm gutging. Das wollte Sasuke also. Naruto grinste frech, schnurrte aber, als man ihm den Nacken kraulte und eine wohlige Gänsehaut kroch über seine Haut, ließ ihn kurz erzittern. „Mir geht es gut. Gerade sehr gut sogar", erwiderte Naruto leise, hob dabei leicht den Kopf und sah Sasuke einfach nur zufrieden und durchaus glücklich an.

„Das will ich doch hoffen, ich gebe mir auch sehr viel Mühe, damit es so bleibt." Sasuke sah kurz in den Himmel, erkannte nicht einen Stern und doch war bei ihm ein kleines Licht. Nur etwas wollte er die Zeit genießen, bevor er wieder losmusste oder sie beide zurückgehen mussten.

Naruto sagte daraufhin nichts, lächelte nur vergnügt und malte kleine Kreise auf Sasukes Brust. Es dämmerte bereits, ein Zeichen, dass sie bald zurückmussten. Anderenfalls würde Itachi sicherlich nach ihnen suchen und eine seiner Standpauken halten. Naruto seufzte kurz, beugte sich vor und gab Sasuke einen Kuss. „Wir sollten langsam gehen."

„Müssen wir, ich will nicht in dieses kleine Zimmer zurück." Er musste als Katze schlafen mit Naruto und Itachi im Bett. Zwar mochte er seinen Bruder, jedoch wäre ihm ein getrenntes Zimmer deutlich lieber gewesen. „Musst du den jetzt ständig recht haben?" Beleidigt zog Sasuke gespielt eine Schnute, lachte dann jedoch und erwiderte gerne einen geschenkten Kuss, bevor er wieder aufstand.

Naruto hatte auf das kleine Zimmer ebenfalls keine Lust, aber schlafen mussten sie irgendwo und das wollte er dann doch in einem Bett und nicht unter einem Baum. „Glaub mir, ich wäre auch lieber ..." Was zog Sasuke denn jetzt so eine gespielt bockige Schnute. Noch dazu so eine niedliche? Naruto hielt inne und sah sich das genauer an, immerhin war das ein seltener Anblick. Einer, der je durch ein Lachen unterbrochen wurde und sich Sasuke bereits aufraffte. „Ich hab zwar gerne mal recht, aber nicht in dem Punkt, echt jetzt", grinste Naruto breit, erhob sich ebenso und streckte sich.

„Vielleicht können wir bald nach Konoha und da hast du ja eine schöne Wohnung für uns zwei. Zumal du j noch was wolltest", hauchte der Uchiha leise, biss sanft in Naruto sein Ohr. Vielleicht machte er das wirklich, nackt für Naruto kochen, aber ob es dann nicht sofort zum Dessert ging, wollte er nicht versprechen.

Konoha, seine Wohnung. Naruto seufzte leise, als er an diese dachte, stutzte jedoch und sah Sasuke vorerst verwirrt an, als dieser ihm sanft in sein Ohr biss. Was wollte er denn? Aja das. Naruto grinste frech und zudem breiter als sonst. „Was wollte ich denn in meiner Wohnung machen?" Gespielt fragend legte er den Finger an die Lippen und schmunzelte. „Aja, ich wollte kochen und einen nackten Sasuke bewundern."

„Oder ein nackter Naruto", schnurrte der Angesprochene schon, drückte Naruto sanft an sich, wollte ihn küssen, doch ein lautes Knurren erklang und nun knurrte Sasuke und sah zu seinen Füßen. „Was macht ihr die ganze Zeit nur?" Beleidigt saß Kyuubi zwischen den beiden und fand Sasuke doch langsam nervig, Naruto war nie da und Itachi war auf dem Bett eingeschlafen.

Ein nackter Naruto, so, so, na, ob das so gut wäre, wenn er auch noch nackt wäre? Naruto grinste noch immer, dieses Mal aber verwegener und schloss bereits die Augen, da er genau wusste, dass Sasuke ihn küssen wollte. Doch das blieb aus, stattdessen knurrte es zweimal und verwirrt öffnete Naruto seine Augen wieder und sah auf einen bockigen Fuchs. „Man Kyuubi", seufzte Naruto und sah zu ihm. „Wir wollten mal Zeit für uns haben. Wird ja wohl noch erlaubt sein, echt jetzt."

„Nein, ist es nicht, zumal hattet ihr euren Spaß schon gehabt." Verwirrt sah Sasuke zum Fuchs, ganz hatte er nicht verstanden, was dieser meinte. Es war nichts passiert, außer kuscheln und küssen. Wirklich reden konnten sie wegen dem Jutsu nicht und das, was sie sonst sich erzählt hatten, war wirklich harmlos gewesen.

Wie bitte? Naruto sah Kurama wütend an und schnaufte. „Was soll das denn jetzt?" Hatte man dem Fuchs auf einen seiner neun schweife getreten oder was war los mit ihm? Naruto verstand es nicht, fasste daher Sasukes Hand und sah nochmals grummelig auf Kyuubi. „Wir gehen und ich hab jetzt echt keine Lust mir weiterhin dein blödes Gerede anzuhören. Echt jetzt."

War der Fuchs so eifersüchtig oder nur so schlecht gelaunt, da er Madara nicht mochte. Sasuke seufzte und drückte leicht die Hand von Naruto, dann gingen sie zurück. Es war still und besorgt sah Sasuke auf das Bett, als sie im Zimmer waren. Sein Bruder schlief tief und fest, in der Gefangenschaft hatte er wohl nicht gut oder gar nicht geschlafen hat. Sasuke seufzte und küsste nochmal sanft die Lippen seines Geliebten. „Sollen wir nochmal runter, er schläft tief und fest."

Itachi schlief wohl den Schlaf der Gerechten oder aber er machte Dornröschen Konkurrenz. Er schlief jedenfalls tief und fest, als er zusammen mit Sasuke das Zimmer betreten hatte. Nochmal nach unten gehen klang gut, auch wenn Kyuubi wohl noch bockig war, aber das war Naruto dezent egal. „Lassen wir ihn schlafen und gehen nach unten", murmelte Naruto leise und schlich sich wieder aus dem Zimmer raus.

„Er hat viel durchgemacht und das die ganze Zeit." Sasuke schlich sich heraus und auch Kyuubi sah verwirrt zum Uchiha. Der Ältere griff nach der Hand des Anderen und ruhig gingen sie wieder hinunter ins Dorf. Der Fuchs kam mit, war sogar ganz brav und folgte ihnen wie ein Hund. „Ist er eifersüchtig?", flüsterte Sasuke leise, als der Fuchs weiter vorlief.

Itachi hatte mehr durchmachen müssen, als Sasuke und er selbst. Erst den Auftrag, die eigene Familie umbringen zu müssen und dann noch der Verlust seines Bruders, der ihn jahrelang hasste und jetzt Ino. Naruto seufzte leise, folgte leise nach draußen und sah erst hinter und dann vor sich zu Kyuubi, der sich teils wie ein Haustier benahm. Irgendwie ja süß, aber seine Eifersucht nervte hin und wieder dann schon. „Er ist eifersüchtig. Hat wohl Angst, dass er zu kurz kommt", erwiderte Naruto leise, als Sasuke darauf ansprach. „Dabei bekommt er genug Zuwendung und andere seiner Art werden weitaus weniger bedacht." Okay, die waren auch nicht so niedlich wie Kurama, aber eben auch Bujus.

„Die anderen Bijus haben auch nicht so jemanden wie dich an ihrer Seite." Es war schon komisch, schließlich hatten viele Menschen vor Kyuubi Angst und doch war es bei Naruto nicht so. „Er hat mir erzählt, dass die Bijus zu Beginn der Shinobis erschaffen wurden. Doch keiner weiß, warum und weswegen sie so mächtig sind." Zumal die Menschen ihre Macht immer für das schlechte nutzten. Schon seltsam, die Bijus konnte man zum einen nicht kontrollieren und doch bemächtigten sich viele ihrer Macht. „Früher hätte ich nicht gedacht, dass die uns eigentlich sehr ähnlich sind. Besonders er ist so stur wie du."

Hatten sie nicht? Naruto blieb kurz stehen und überlegte. "Das stimmt so nicht. Bee ist mit seinem auch freundschaftlich gesinnt und Gaara ebenso." Gut, deren beider waren nicht so verschmust, aber sie suchten gerne mal die Gesellschaft und redeten gerne. Naruto horchte auf. Kyuubi gab es schon länger als Shinobi? Interessant und dann versuchten einige noch immer seine Macht nutzen zu wollen oder die eines anderen Biju. Aber so waren einige Menschen nun mal. Machthungrig, gierig und stur. Stur wie er, nur eben anders und Kyuubi? Ja, der war auch stur, aber auch recht anhänglich, wenn er draußen war. „Wir sind beide stur und wenn wir das nicht wären, dann wärst du wohl jetzt nicht bei mir", grinste Naruto frech.

Nun, vielleicht war da was dran, schließlich war es Kyuubi der ihn geschubst hatte und weswegen Naruto in seinen Armen gelegen hatte. Wäre dies nicht passiert, dann hätte der Uchiha die Chance nicht genutzt, den Blondschopf nicht geküsst und er würde bei Madara frustriert sitzen, auf die nächsten Befehle einfach warten. „Bijus sind interessante Wesen, dennoch geht er mir derzeit etwas auf die Nerven mit seinem Gebrummel."

Etwas auf die Nerven? Naruto hatte Jahre das Gebrummel ertragen müssen und das jeden Tag. Ob er nun wollte oder nicht. Es war nicht abzuschalten und jetzt war es doch weniger geworden. „Vielleicht fühlt sich Kurama einsam?", überlegte Naruto laut und sah nachdenklich auf den neunschwänzigen Fuchs, der gemütlich vor ihnen tappte und interessiert in der Luft schnupperte.

„Kann sein, auch mit Gesellschaft kann man sich einsam fühlen", murmelte der Uchiha, spürte ein sanftes ankuscheln und lächelte dann sanft. „Na ja, wenn er artig ist, behalten wir ihn", lachte Sasuke und ignorierte das leise knurren von Kyuubi, ging mit den beiden zurück in das Dorf und viele sahen neugierig die drei an. Gut, wer kam schon mit einem Fuchs als Begleitung hierher und dann noch zwei Kerle, die zeigten, dass sie sich liebten.

Und wie man das konnte. Naruto erging es selber einige Jahre so und da konnte er den Fuchs ganz gut verstehen, wenn dem so wäre. Naruto kuschelte sich daher an und lauschte dem kurzen Knurren des Fuchses, der scheinbar empört war. „Notfalls such ich ihm ein Weibchen, dann kann er sie ärgern." Aber gab es so was überhaupt? Normale Füchse ja, aber keine so großen. Naruto seufzte, schritt dann aber ins Dorf und ignorierte die Blicke der anderen Leute. „Hier riecht es gut." Kyuubi streckte die Nase in die Luft und schnupperte. „Ja, nach frischen Fisch und Gewürzen." „Das auch", nickte Kurama eifrig und tappte weiter.

„Mag er überhaupt Frauen?" Soweit Sasuke wusste, gab es keine anderen Füchse wie Kyuubi. Neugierig sah sich der Uchiha um, sah wieder die ganzen Stände ab, aber hier war nichts für ihn. Sasuke seufzte, schritt ruhig weiter mit den beiden und entdeckte ein paar Personen, die ihn komisch vorkamen. Kurz stupste er Naruto an, deutete dezent auf diese Personen und wie interessiert sie zum Fuchs sahen. „Wir sollten wohl besser aufpassen."

Frauen? Öhm gute Frage, aber vermutlich schon, denn ein schwules Biju wäre mehr als komisch. „Ich denke schon", erwiderte Naruto daher und zuckte, als Kurama ihm über die Hand schleckte und grinste. Dann aber tappte er weiter, sah sich neugierig um und wackelte erfreut mit den Ohren. Naruto schmunzelte kurz, folgte aber schweigend und blieb stehen, als er angestupst wurde. Sein Blick ging zu jenen, die Sasuke angedeutet hatte und nachdenklich runzelte er die Stirn. „Niemand aus Konoha, oder aber das sind einfach Leute, die neugierig sind."

„Vielleicht ein anderes Dorf, jedenfalls scheint sie Kyuubi zu erkennen", murmelte der Uchiha leise, sah erstaunt zum Fuchs, der sich von Kindern streicheln ließ und Gefallen daran fand. „Wir werden jedenfalls beobachtet, aber uns erkannt haben sie wohl nicht." Sagte Tsunade nicht, dass den Ort niemand aus Konoha kannte, dann wird es ein anderes Dorf sein oder die Frau hatte sich geirrt.

Gut möglich, dass es andere Shinobi waren, aber Stirnbänder sah er keine. Nur einen schnurrenden Fuchs, der sich streicheln und kraulen ließ und das von Kindern. Und da sollte mal jemand sagen, er sei gefährlich und gehörte weggesperrt. „Sie scheinen mehr Interesse an Kurama zu haben", murmelte Naruto und seufzte leise. Aber vielleicht waren sie auch friedlich, hatten nur noch nie einen solchen Fuchs gesehen oder aber es sie trugen absichtlich kein Stirnband, damit man sie nicht erkannte.

„Wir sollten vorsichtig sein, wir wissen nicht, was passiert, wenn jemand den Fuchs fängt." Im schlimmsten Fall starb Naruto durch die Trennung und wenn das passierte würde er diese Leute jagen und ihnen bei lebendigem Leib die Haut abziehen. Sasuke seufzte, da ihn Naruto anstupste und dann wieder zum Fuchs zeigte. Interessant, dieser Fuchs mochte die Aufmerksamkeit wohl sehr.

Kurama fangen? Das wäre nicht gut, immerhin hing Naruto schon an seinem Fuchs und dieser auch an ihm. Naruto sah zu Kyuubi, stupste dann aber Sasuke an und schmunzelte. Da lag doch ein verschmuster Fuchs auf dem Bauch, ließ sich genüsslich kraulen und schnurrte vor sich hin, als sei er eine übergroße Katze. „Wenn man das so betrachtet, kann man kaum glauben, wie er einmal früher war."

„Der war also mal nicht so anhänglich wie jetzt?" Sasuke kannte den Fuchs nicht wirklich, das erste Mal hatte er ihn wirklich wahr genommen, als Naruto ihn vom gehen abhalten wollte. Zwar hatte Madara gesagt, dass Naruto ein Biju in sich trug, doch so war es Sasuke nie aufgefallen. Auch hatte er nicht begriffen, warum so viele Angst vor ihm hatten und wie ein böses Monster behandelten. „Damals hat er Konoha fast zerstört, oder? Ich selbst war zu klein, aber an eine dunkle Aura kann ich mich noch erinnern."

Naruto nickte auf die Frage und grinste. „Er konnte damals auch anders, war immer nur am Knurren und wollte raus, um Unheil zu stiften." Eine schlimme Zeit, aber er war standhaft geblieben bis auf ein einziges Mal. „Er hat damals Konoha zerstört, ja. Damals, als ich geboren wurde und ein Teil von ihm wurde auch im Geist meines Vaters versiegelt. Nur für den Fall, dass mir mal etwas passiert."

„Mhm ..." Sasuke seufzte leise und langsam tappte der Fuchs wieder zu den beiden, setzte sich und kratzte sich am Ohr. „Was redet ihr wieder?", brummte der Fuchs und sah zwischen den beiden hin und her, die zwei tuschelten bereits den ganzen Tag.

Hm? Was denn Hm und was sollte das jetzt bedeuten? Naruto hatte keine Ahnung, wollte fragen, doch ein neugieriger Fuchs kam zurück und wollte wissen, was sie tuschelten. „Wir haben über dich gesprochen. Darüber, wie du früher warst und wie du jetzt bist", antwortete Naruto und grinste Kyuubi schief an. „Und darüber, dass dir ne Füchsin ganz guttun würde."

„Warum eine Füchsin, was soll ich mit einem nervigen Weib. Nicht jeder braucht wie du jemanden an seiner Seite." Beleidigt sah Kyuubi zu Naruto, wackelte dann kurz mit seinen Ohren. Der Markt fühlte sich immer mehr und so langsam wurde es auch Sasuke zu voll. „Lasst uns woanders hingehen."

Aja, Weibchen waren also nervig. Interessant. Naruto lachte daher leise, wuschelte Kyuubi über den Kopf und sah sich erstaunt um. Woher kamen plötzlich die ganzen Leute? Die waren eben doch nicht da und es war auch nicht mehr Tag, sondern eher schon bald Nacht. „Am besten gehen wir zurück in die Herberge", schlug Naruto vor.

„Vielleicht passiert heute Abend etwas Bestimmtes, ein Feuerwerk oder so?" Das würde erklären, warum plötzlich so viele Leute hier waren, aber Naruto hatte recht, sie mussten zurück in die Herberge, sein Bruder war dort ganz alleine und würde wohl bald mal wach werden. Bis dahin sollten sie wieder zurück sein. „Vielleicht haben wir morgen etwas mehr Zeit für uns."

Feuerwerk konnte gut sein, immerhin gab es so etwas recht oft und lockte die Massen an Menschen an. Daher nickte Naruto, nahm Sasuke bei der Hand und lächelte. „Morgen gehen wir alleine und wehe Kurama mosert wieder, dann sperr ich ihn weg, echt jetzt." Der Fuchs grummelte kurz, tapste dann aber hinter den beiden her und zurück zu Itachi. Wie zu erwarten, schlief dieser noch und daher stupste Kyuubi ihn mit der Schnauze an und schleckte ihm über das Gesicht. „Aufstehen, du Schlafmütze."

„Was?" Wenig begeistert sah der Uchiha zu dem Fuchs und dann stand langsam auf. War etwas passiert oder warum weckte man ihn nun wieder. „Lass Itachi doch schlafen, es ist eh spät."

Kyuubi grinste frech, hopste dann aber vom Bett herunter und zum Fenster. „Ich lass ihn ja schon schlafen. Aber so habt ihr nachher auch noch Platz", erwiderte der Fuchs und sah neugierig nach draußen. Naruto schüttelte seufzend den Kopf und lehnte sich an Sasuke an. "Der wird nachher weggesperrt. Er nervt."

Dagegen würde sich Sasuke nicht stellen, lachte sogar leise als ihn der Fuchs bockig ansah. Sein Bruder sah noch immer verschlafen zu ihnen, legte sich dann doch lieber wieder hin. Das Bett war zu klein für sie alle, am besten sie ließen Itachi alleine darin schlafen. „Nehmen wir mit dem Boden vorlieb, dann ist er ausgeruht."

Der Boden sah nicht sonderlich bequem aus, aber neben Itachi wollte er auch nicht liegen. „Schlafen wir auf dem Boden", erwiderte Naruto leise seufzend und streifte sich die Schuhe ab. Alles andere blieb an, immerhin gab es auch nur eine Decke und die hatte Itachi.

Auf den Boden schlafen war zwar nicht das beste, doch Itachi war so fertig, da trat er als kleiner Bruder gerne mal zurück und überließ den anderen das Bett. Schmusig kuschelte er sich an Naruto an, spürte kurz darauf wie es dann warm wurde. Verwirrt drehte sich Sasuke um, sah Kyuubi der sich neben sie legte und sie mit seinen Schweifen bedeckte. Da lag ihn doch sehr viel an Naruto und langsam gewöhnte er sich an den Fuchs, nur an dessen Eifersucht störte er sich noch.

Wohlig seufzte Naruto, nachdem er auf dem Boden zum Liegen kam und spürte, wie sich Sasuke an ihn schmiegte. Sie fror man dann doch nicht und doch spürte er kaum später etwas Haariges, was sich auf ihn legte und verwirrt sah Naruto auf. Kurama hatte ihn und Sasuke zugedeckt, dazu mit seinen Schweifen und die waren ganz weich und flauschig. Kurz wuschelte Naruto sachte dem Fuchs durch das Fell, bedankte sich so und kuschelte sich wieder zufrieden an Sasuke an. Ehe er die Augen schloss.

Müde schloss Sasuke die Augen, schmiegte sich schnurrend an Naruto und schlief recht gut, wenn auch der Boden unbequem war. Erst als die Sonne aufging, öffnete er seine Augen und sah noch verschlafen neben sich. Naruto schlief noch, murrte leise wegen der Sonne. Sasuke drehte sich um, sein Bruder schlief noch immer und das war dann doch was Neues.

Kaum, dass die Sonne seine Nase kitzelte, murrte Naruto leise, drehte sich auf die andere Seite und kuschelte sich an den warmen Körper Kyuubis, der allerdings schon länger wach war. Sorgsam deckte er Naruto wieder zu, sah dann aber zu Sasuke, der scheinbar wach war und zu Itachi blickte. „Ausgeschlafen?", fragte der Fuchs daher leise und grinste, da sein Fell scheinbar Naruto an der Nase kitzelte und dieser sie kraus zog, dann rieb und schließlich niesen musste.

„Es ging, etwas eng hier zu dritt", antwortete der jüngere Uchiha ruhig und streckte sich dann. Schon komisch, dass er hier war und das mit seinem Bruder und Naruto. Wie lange er wohl hier bleiben würde bis sich Madara meldete und ihn auf Mission schickte. „Sag mal, seit wann hast du Freundschaft mit Naruto geschlossen, schließlich ist sein Siegel noch da." Dadurch sollte er keine Bindung zum Blondschopf aufbauen können und auch nicht reden.

Seit wann sie so was wie eine Freundschaft pflegten? Kurama legte den Kopf nachdenklich schief und dachte kurz nach. „So lange ist das noch gar nicht her. Ungefähr ein paar Monate und das auch nur, dank einem anderen Biju und der Hilfe von seinem Sensei und Killer Bee." Wieder erklang ein Niesen und Kyuubi zog daher etwas seinen einen Schweif weg. „Naruto ist eben anders. Nicht voller Hass wie andere dazu hat er ein gutes Herz und einen ziemlich sturen Kopf. Er würde meine Macht niemals missbrauchen. Jedenfalls für nichts, was schlecht wäre."

„Ja, das würde er nicht und deswegen will ich das er Hokage wird, den das Dorf braucht Menschen wie ihn." Besonders er brauchte Naruto. Sanft streichelte er über Kyuubi seinen Kopf und überlegte kurz. „Dein Hass gegen ihn, woher kommt er?" Der Uchiha war neugierig, Madara erzählte von sich nichts und zudem wollte er noch etwas wissen. „Stimmt es, dass du die Gefühle der Person spürst, in der du versiegelt bist?"

Kyuubi schmunzelte, denn Sasuke sprach mal anders darüber, hatte es immer schnaubend abgetan, wenn Naruto stolz verkündetet, dass er Hokage werden wollte. Aber gut, Dinge änderten sich und Kurama hätte auch nicht erwartet, dass der Uchiha die Gefühle Narutos erwidern würde oder gar ihm über den Kopf streichelte. Kurz schnurrte der Fuchs, dann aber sah er Sasuke an und wackelte mit den Ohren. Warum er Madara hasste, wollte er wissen? Kyuubi seufzte. „Ich hasse ihn nicht wirklich. Nennen wir es so, dass ich ihm nicht vertraut habe. Immerhin wollte man mich damals fangen und ich habe keine Ahnung wozu. Da wird man misstrauisch. Auch Madara gegenüber." Besonders, weil er damals auch noch aus lauter Wut, Verzweiflung und gewisser Angst, halb Konoha zerstört hatte. Kurama sah traurig auf Naruto, der noch immer schlief und schüttelte sich. Es war immerhin seine Schuld, dass dieser ohne Eltern aufwuchs und viele Angst vor ihm hatten. Die Gefühle, die der Junge durchmachen musste, wusste der Fuchs daher ganz genau und nickte daher Sasuke auch zu. „Jedes Einzelne. Egal, welcher Art."

Der ältere Uchiha war wirklich ein Buch mit vielen Siegeln, was nur schwer zu öffnen war. Konnte verstehen, dass Kyuubi misstrauisch war gegenüber Madara. Das war bei ihm nicht anders, als er erwacht war im Krankenhaus und er plötzlich vor ihm mit Tobi stand. Zumal er ihn einfach mitgeschleppt hatte, das Mal von Orochimaru löste und ihn zwang ihm zu dienen. Madara hatte ein Druckmittel eingesetzt, was mehr als feige gewesen war und doch musste es sein, denn seine Anwesenheit hätte Naruto in Gefahr gebracht. Aufmerksam hörte er dem Fuchs zu und seufzte leise, denn vergangenes konnte man nicht mehr ändern. „Wie bei Itachi und mir, na ja fast." Kurama hatte Angst gehabt und Itachi wollte ihn schützen. „Naruto hat dir aber verziehen, er verzeiht jeden seine Fehler, egal was es war."

Ja, Naruto hatte ihm verziehen. Anderenfalls würde er nicht hier liegen und schlafen. Kurama nickte daher und deckte Naruto wieder zu, da der sich schon wieder frei gestrampelt hatte. „Wie ein kleines Kind." Kyuubi schüttelte den Kopf, lachte dann aber leise und stupste Naruto mit der Nase an. Murrend öffnete der die Augen, sah Kurama böse an und setzte sich auf. "Musst du mich wecken?" „Du warst doch eh nicht mehr im Tiefschlaf", lachte der Fuchs und zuckte weg, als Naruto ihn frech am rechten Ohr zog.

„Hey, mein Bruder schläft noch." Mahnend sah Sasuke zu den beiden, lächelte aber als Naruto sich an ihn schmiegte. War zwar eng, dennoch ganz angenehm diese Wärme, auch wenn ihn der Rücken schmerzte. Müde gähnte Sasuke, sah herüber zu Itachi, der ebenso langsam wach wurde, sich den letzten Schlaf aus den Augen rieb. „Morgen", murmelte Itachi, gähnte und erhob sich dann langsam aus seinem Bett, ging zu seinem Bruder und streichelte ihn sanft über den Kopf. „Ihr wart lange weg."

Spielverderber, dachte sich Naruto, kuschelte sich dann aber an Sasuke an und brummte wohlig auf. Jedenfalls so lange, bis er etwas hörte, sich umdrehte und feststellte, dass auch Itachi wach war. „Morgen", erwiderte er daher und streckte sich kurz. „Wir waren auf dem Markt und dann noch ein bisschen spazieren."

„Mit Fuchs." Der Uchiha hatte gemerkt, dass Kyuubi irgendwann gegangen und er alleine war. Eigentlich wollte er seinen Bruder und Naruto etwas Zeit lassen, doch dem Biju war das wohl doch zu lange gewesen. „Dann habt ihr euch schon im Dorf umgesehen, was Auffälliges bemerkt?" „Nicht direkt, Kyuubi war sehr auffällig und das hat wohl Leute angelockt oder zumindest ihr Interesse geweckt. Aber Shinobis aus Konoha oder woanders her sind mir nicht aufgefallen." Gut, Sasuke war dezent abgelenkt gewesen und doch hatte er darauf geachtet, dass sie keiner verfolgte. Naruto wird auch nicht völlig vergessen haben, dass sie derzeit auf alles achten mussten und ebenso wachsam gewesen sein.

Kurama nickte lediglich, putzte sich lieber und dennoch hörte er zu, was geredet wurde. „Eher haben wir ein paar interessante und lustige Sachen auf dem Markt noch gefunden. Hauptsächlich aber komische Blicke, weil man Händchen gehalten hat." Kurama lachte leise, wackelte kurz mit den Ohren und setzte sich auf. „Auffällig war nur ich und ein Kindermagnet und selbst meine feine Nase konnte nichts Seltsames riechen", erklärte der Fuchs. Naruto nickte unterstreichend, ehe er überlegte und die Stirn runzelte. „Aufpassen sollten wir aber dennoch. Allein wegen Kurama. Er ist immerhin ein mächtiges Biju und viele wollen ihn haben."

 

„Acht geben müssen wir wirklich, den ewig werden wir hier nicht sicher sein. Zumal, wir alle aufpassen müssen, dass wir uns nicht als Ninja verraten." Würde jemand erkennen, dass sie Nuke-nins waren und wer Kyuubi ist, dann war Danzou sehr schnell hier. Zudem mussten sie herausfinden, wo Ino war und das war für Itachi derzeit das wichtigste. „Wir passen schon auf, in Verstecken habe ich genug Übung."

Auf einen Massenansturm von Feinden hatte Naruto keine Lust, ebenso darauf, dass Personen auftauchen könnten, die er so gar nicht mochte. Allen voran Sai und Danzou. Beide ätzend und wenn es nach ihm ging, er würde sie ins Land des Schnees verbannen und das ohne passende Kleidung. Allerdings war verstecken etwas, was er so gar nicht beherrschte und daher sah Naruto auch ziemlich blass zu den beiden Brüdern. „Ich hab damit so gar keine Erfahrung, echt jetzt.

„Benimm dich ganz normal, als ob du Urlaub mit Freunden machst." Das sollte dem Blondschopf ganz leicht fallen und so wie die beiden getrudelt hatten gestern, wird keiner denken, dass sie gar nicht so harmlos sind wie gedacht. „Schwerer ist es, wenn Ninjas kommen, die wissen, wer wir sind." Da hatte sein Bruder recht, Sasuke hatte viele Feinde und Orochimaru hatte überall einen Spitzel, der ihn erkennen wird.

Urlaub? Nun ja, wie Urlaub war es ja fast, nur eben zu ihrem Schutz und daher würde ihm das wirklich nicht schwerfallen. Naruto nickte daher grinsend und doch wich dieses Grinsen rasch wieder. Was, wenn hier wirklich jemand auftauchte, der sie kannte? Es musste ja niemand schlimmes sein, aber was, wenn jemand aus Suna käme? Immerhin war er da durch Gaaras Rettung recht bekannt. „Hoffen wir mal, dass nichts passiert und wir hier wirklich Ruhe haben", nuschelte Naruto und kuschelte sich zurück an Kurama.

Wäre möglich, jedoch wäre es unwahrscheinlich das jemand von diesen Leuten sie Angriff. Suna war kein Feind von Konoha, jedoch war Sasuke es schon. „Wir passen einfach auch, ansonsten werden wir einfach einen Fluchtweg für die Not uns zulegen." Keine schlechte Idee, sein Bruder war wirklich erfahren geworden, auch wenn Itachi ihn diesen Weg so gern erspart hätte.

„Klingt nach einem Plan", mischte sich Kurama ein und hob wieder den Kopf, wackelte mit den Ohren und sah zum Fenster raus. „Allerdings kommt man schwer von der Insel und das wissen wir ja leider nur zu gut." „Nur bei Ebbe", erwiderte Naruto und dann fiel ihm aber etwas ein. „Außer, man benutzt eine gewisse Technik." Kyuubi horchte auf, dann aber grinste er. „Ja, da wird sich Gamabunto aber sicher freuen." „Ach, der ist harmlos, der alte Griesgram", lachte Naruto und wuschelte das Fell durch.

„Wenn wir auffallen, dann ist es eh egal wie wir fliehen." Da war es egal wie groß dieser Frosch war und auch war Itachi neugierig, ob Naruto diesen Griesgram im Griff hatte. „Wir können auch über den Luftweg fliehen." „Du hast einen Pakt mit den Falken." Sasuke nickte, das war etwas wozu ihn Madara gezwungen hatte und Orochimaru hatte ihm die Schlangen aufgezwungen. Beides hatte nun Vorteil für ihn, auch wenn es schwierig war diese Bestien zu kontrollieren.

Ein Punkt für Itachi. Wenn sie aufflogen, dann hieß es schnell sein und da war es dann egal, wie. Allerdings war Naruto erstaunt, dass Sasuke wohl einen Pakt mit Falken hatte. Bisher nahm er immer an, dass Sasuke nur Schlangen kontrollieren konnte und wenn er so darüber nachdachte, dann waren Falken angenehmer, als eklige Schlangen. Die erinnerten dann nur an ... Naruto schüttelte sich kurz und verzog angewidert das Gesicht. „Ich flieg lieber, echt jetzt."

„Ist auch angenehmer, jedoch muss Kyuubi dann wieder in dir versiegelt sein, drei Leute ist das Maximum für einen Falken." Dann war er schon langsam, doch es gab kaum jemanden der einen Pakt mit Falken hatte. Schon komisch, etwas was der Uchiha gerne nutzen und nun vergessen wird. Sasuke seufzte und streckte sich kurz, erhob sich dann und sah sich neugierig um.

Kurama drehte sich um, sah Itachi an und grummelte leise, da er dann wieder in Narutos inneres zurückmüsste. „Wenn es sein muss, dann mach ich das. Derzeit aber nicht. Fühl mich gerade ziemlich wohl", erwiderte er frech, streckte sich und sah wieder neugierig aus dem Fenster raus.

Dieser Fuchs, Sasuke verdrehte kurz die Augen und seufzte. Ein Plan hatten sie wenigstens, doch reichte das aus oder machte er sich einfach viel zu viele Sorgen. Sasuke ging zu seiner Tasche und kramte neue Kleider heraus und sah zu seinem Bruder. Der deutete an, er könne ruhig zuerst ins Bad, er wollte sich erstmal Zeit lassen bevor er sich duschen ging.

Kyuubi konnte gerne und oft frech werden, besonders aber bei Naruto, der aber mittlerweile seine eigene Methode hatte, um es ihm heimzuzahlen. So, wie der Fuchs gerade aus dem Fenster ah, bekam er das eh wieder nicht mit und daher pikte Naruto ihn in die Seite und lachte, als ein fiepender Kurama hinter Itachi sprang und sich versteckte. „Solltet ihr euch merken, wenn er wieder frech wird."

„Ich denke, wir werden es einfach ignorieren." Itachi sah zu seinem Bruder, doch der verschwand schon ins Bad und befreite sich von seinen Klamotten, sprang schnell unter die Dusche und genoss das warme Wasser auf der Haut und die Ruhe. Zwar war ihm die Gesellschaft nicht zu wider, jedoch die Enge und hier hatte er Platz für sich. Ruhig dusche er sich fertig, trocknete sich ab und zog sich an. Dann ging er zurück und Itachi ging ins Bad. Verwirrt sah er zu Naruto und Kurama, die sich auf dem Boden herumwälzten. „Was macht ihr da?"

Ignorieren? Nun, das konnte Itachi ja gerne machen, er aber foppte dann zurück und meist endete das dann komisch, seltsam oder gar lustig. Aber gut, Itachi war auch älter und reifer. Sollte er es ignorieren. Kurama sah kurz hinter Itachi vor, dann aber ging der ins Bad und die Chance nutzte er, um sich zu rächen. Rasch schlich er sich an Naruto, sprang ihm auf den Rücken und das so rasch, der der umfiel und sich mit ihm auf dem Boden rollte. Erst war er nicht begeistert, dann aber lachte er und sah dennoch überrascht auf, als Sasuke wissen wollte, was sie da machten. „Wir kullern über den Fußboden. Das machen wir. Kurama hat damit angefangen." „Gar nicht wahr. Du hast mich zuerst gepickt und das war meine Rache." Naruto schüttelte den Kopf, zog den bockigen Kyuubi am Schweif zu sich und wuschelte ihm über den Kopf.

Das musste Sasuke nicht verstehen, jedoch sich daran gewöhnen, wie es schien. Der Uchiha seufzte, setzte sich auf das Bett und sah zu den beiden Streitfüchsen, die ihn frech ansahen. „Und was wollen wir jetzt machen oder eher heute?" Das Dorf hatten sie sich grob angeschaut und wirklich was machen war hier nicht möglich.

Kurama sah wachsam Sasuke nach, dann aber stupste er Naruto an und grinste, da er scheinbar schon am überlegen war, was sie heute machen konnten. Viel gab es ja nicht. Der Markt war gestern schon und heute? „Erstmal was essen, würde ich sagen." „Ja, und danach Beine, beziehungsweise Pfoten vertreten und baden", kam es von Kurama, der sich zu putzen begann, da Naruto scheinbar keine Lust mehr auf Balgen hatte.

„Wohl Nudelsuppe, oder?" Sasuke schüttelte den Kopf und wurde dann von Naruto umgeworfen und auf das Bett gedrückt. Bockig sah er zum Blondschopf und küsste sanft dessen Lippen, bevor Kurama zu ihnen ging und sich dazwischen quetschte.

Ey, nichts gegen Nudelsuppe. Die war toll und lecker und überhaupt ... Naruto stand auf, warf Sasuke einfach um und grinste ihn an. „Sag ja nichts gegen ..." Der Rest blieb unausgesprochen, legten sich doch ein paar Lippen auf die seinigen und machten das Sprechen schwer. Gerade wollte er auf den Kuss richtig eingehen, spürte aber etwas Haariges und zog sich verwirrt zurück. Da lag allen ernstes Kyuubi dazwischen und wedelte freudig mit seinen Schweifen. „Kyu, was soll das?" „Nichts, ich pass nur auf", grinste der und deutete mit dem Kopf Richtung Tür.

Als ob sie sich nicht in Griff gehabt hätte, dass Itachi hier war, das war Sasuke mehr als bewusst. „Du bist ganz schön frech." Sasuke schob den Fuchs von sich herunter und schmiegte sich an Naruto an. „Über den Markt möchte ich dennoch gehen, da Itachi und ich ein paar Salben gut gebrauchen kann."

Kurama lachte leise, legte sich dann aber doch etwas weiter weg, als man ihn wegschob. „Ich bin eben ein Fuchs und die sind frech." „Ja, aber auch schlau und gerissen." Frech streckte Naruto ihm kurz die Zunge raus, dann aber setzte er sich aufrecht hin und musste lachen. „Die sprichst hoffentlich von den Salben für die Augen und nicht davon, was du gestern gesagt hast." Kyuubi sah nur verwirrt zwischen den beiden hin und her und wusste nicht ganz, was jetzt wieder los war.

„Ich glaube, dafür bin ich dann doch zu jung, um so etwas zu tun." Dafür brauchte Sasuke kein Hilfsmittel, jedoch einen ruhigen Platz und etwas Zeit für sich und Naruto. Ganz besonders keinen Fuchs, der störte einfach zu sehr, ebenso ein Bruder.

„Wovon sprecht ihr bitte?" Noch immer war Kurama verwirrt. Erst recht, als Naruto wieder lachte und den Kopf schüttelte. „Wenn du sowas brauchen würdest, dann wäre das nicht sonderlich gut. Da hätte ich ja dann das Nachsehen." „Hä wobei denn?" Kurama schlich sich wieder an und zwickte Naruto frech in den Fuß rein und dieser hielt sich leise fluchend den Fuß. „Dabei, wo du störst", gab er bockig zur Antwort und nun verstand auch der Fuchs und grinste breit. „Ach, die liebe Fort ... ach nein, das geht bei euch ja nicht. Ist ja bei euch nur der Spaß."

Spaß war es, wenn man nur das wollte, bei ihnen war es dann doch mehr. Aber das würde Sasuke nicht erklären, zog lieber Naruto wieder zu sich und küsste ihn sanft. Jedoch nur kurz, der Fuchs drängte sich erneut dazwischen. „Hey", knurrte der Uchiha und Kurama streckte frech die Zunge raus. Dieses Mistvieh, was sollte das wieder. Der Uchiha sah zum Blondschopf, der selbst wenig begeistert guckte, denn derzeit gönnte man ihnen keine Zärtlichkeiten und dabei wollte Sasuke nur etwas kuscheln.

Naruto sagte lieber nichts mehr, immerhin hatte Kurama schon alles gesagt und zudem hatte Sasuke auch schon andere Pläne, zog ihn zu sich runter und küsste erneut seine Lippen. Wieder jedoch nicht lang, immerhin krabbelte schon wieder etwas Haariges zwischen sie und störte. Naruto murrte, sah Kyuubi warnend an und grummelte nur noch lauter. „Wenn du nicht gleich artig bist, dann kommst du weg und die nächsten Tage nicht raus", drohte er an. „Es kann ja nicht sein, dass man nicht mal fünf Minuten kuscheln kann, ohne dass ein Fuchs dazwischen hängt!" Bockig fing dieser an sich zu putzen, murrte irgendwas und drehte sich beleidigt weg.

Na endlich hatten sie ihre Ruhe und das hoffentlich etwas länger als zehn Sekunden. Wieder zog er Naruto zu sich, wollte ihn küssen, doch Itachi kam nun aus dem Bad. Genervt sah Sasuke zu seinem Bruder und der sah sie nur verwirrt an.

Erst Kurama und nun Itachi. Hier hatte man wirklich gar keine Ruhe, aber gut, das war in zu erwarten, wenn man sich zu viert, oder zu dritt, das Zimmer teilte. Naruto seufzte, setzte sich auf und schob Kyuubi mit dem Fuß vom Bett. Murrend plumpste der runter und tappte zum Fenster. „Am besten essen wir was und gehen dann raus. Hier ist es viel zu eng und zudem stört draußen auch kein dummer Fuchs."

Beleidigt schnaufte das Tier, sah bockig zum Blondschopf und Sasuke verdrehte die Augen. Sollte Naruto ihn doch wieder dahin tun, wo er hingehörte, da störte er auch nicht. Aber sein Bruder war ebenso ein Störenfried, auch wenn er das nicht mit Absicht gemacht hatte. „Na dann lasst uns aufbrechen." Vielleicht gab Itachi ihnen etwas Zeit füreinander, dann konnte er das mal auch ausgiebig nutzen und sich seine Streicheleinheiten holen.

Aufbrechen klang gut, aber bevor Naruto das tat, versiegelte er lieber wieder Kyuubi in seinem Inneren. Der aß ja so nichts und so störte er auch nicht und konnte grummeln so viel er wollte. Das konnte man zum Glück gut ignorieren. Rasch zog sich Naruto eben noch die Schuhe an, dann ein frisches Shirt. „Bin so weit, wir können."

„Na endlich. Hättest du das nicht vorher tun können?" Schließlich störte dieser Fuchs und hatte Sasuke die Chance genommen endlich etwas Zeit mit Naruto zu verbringen zu können. Gut Kyuubi gehörte zu Naruto, aber er doch ebenso. Kurz schnaufte Sasuke, wurde dafür von seinem Bruder gespickt. „Stell dich nicht so an, du hast schließlich die Möglichkeit heute noch Zeit mit ihm zu genießen."

Naruto seufzte leise und sah Sasuke an, als der fragte, ob er das nicht vorher hätte tun können. Schon, aber irgendwie hatte er das vergessen und es konnte ja auch keiner ahnen, dass Kurama so anhänglich geworden war. „Er ist ja nun erst mal weg und so schnell lass ich ihn auch nicht mehr raus", erwiderte Naruto ernst, ehe er leise lachen musste, da Sasuke gepickt wurde. Das machte scheinbar nicht nur er gerne, sondern auch mal Itachi. „Muffe nicht rum, das Frühstück wartete und ebenso der Markt." Zumal Sasuke da ja mit Itachi hinwollte und er wollte auch noch mal hin. Aber nur um zu gucken.

„Hab aber allen Grund dazu." Wer wusste schon wie lange sie Ruhe hatten. Besonders traute Sasuke der Stille nicht, hatte Angst, dass Naruto in Gefahr war und er nichts tun konnte. Sanft klopfte ihn Itachi auf die Schulter, lächelte sogar. „Beruhig dich, hier sind wir erstmal sicher und auch Naruto." Sasuke nickte stumm, wurde kurz darauf schon von Naruto gepackt und herausgezogen. Sofort entdeckte dieser eine Nudelsuppenbar und schleifte sie hin.

Sasuke hatte allen Grund dazu, zu muffeln? Na ja, recht hatte er ja, Kyuubi war wirklich derzeit nervig und ebenso, dass man sich ein Zimmer teilen musste. Aber Trübsal blasen war nicht und daher packte Naruto Sasuke am Handgelenk und zog ihn hinter sich her. Er hatte immerhin Hunger, sein Bauch knurrte bereits und da kam ihm die Nudelbar, die er erspähte, gerade recht. „Ramen", freute sich Naruto, zog Sasuke weiter hinter sich her und ebenso Itachi musste mit. „Nomnomnom." Freudig rieb er sich die Hände, sah sich die Karte durch und ... keine Misuramen? Was war das denn? Naruto seufzte, dann aber entschied er sich einfach für eine andere.

„Das essen wir aber nicht jeden Tag." Bockig sah der Blondschopf zum jüngeren Uchiha und dieser lachte, küsste sanft die Lippen des Anderen. Ruhig suchte er sich etwas aus, ebenso Itachi, der sich neugierig umsah. Das Dorf war gut besucht und das schon zu dieser Zeit, dabei war das Fest gestern. „Ich werde nachher mich im Dorf umsehen, also könnt ihr zwei ruhig eure Zweisamkeit genießen."

Ramen und das nicht jeden Tag? Was sollte denn das? Bockig sah Naruto zu Sasuke, blies die Wangen auf und ignorierte vorerst dessen Lachen. Beleidigt wollte er den Kopf schon wegdrehen, doch war der Andere schneller, küsste sanft seine Lippen und nun gab sich Naruto wieder versöhnlich und brummte sogar. „Ramen sind aber doch lecker. Besser als deine ollen Tomaten." Frech streckte er Sasuke die Zunge raus, setzte sich dann aber hin und folgte neugierig Itachis Blicken. Es war allerhand los, viele Menschen tummelten sich auf der Straße und einige standen einfach da und schwatzten. So, wie in Konoha. Da war es nicht anders. „Wir wollten ohnehin später mal zum See", merkte Naruto auf Itachis Worte an und rieb sich erfreut die Hände, als endlich eine Schüssel dampfender Ramen vor ihm stand.

Zum See? Verwirrt sah Sasuke zu seinem Partner, aber warum auch nicht, schließlich ließ Itachi ihm etwas Ruhe. Sehr nett sogar und gerade wollte Sasuke etwas essen, da mopste ihm Naruto einfach sein Essen. „Hey, etwas will ich auch haben." Am liebsten den Jüngeren, doch dachte sich der Uchiha das nur. Itachi verdrehte nur die Augen, die beiden waren wirklich schlimm, dennoch war es schön zu sehen, dass sein Bruder so glücklich war.

Sasuke konnte verwirrt gucken? Irgendwie seltsam und doch lustig. Fast wäre er daher vom Stuhl gefallen und daran war der Andere schuld. Da musste eine kleine, gemeine Rache her und daher mopste er Sasuke die Suppe. Leise lachte er, ignorierte Sasukes Protest und sah sich die Suppe genauer an. „Da sind nicht mal Tomaten drin", neckte er den Uchiha, ehe er ihm die Suppe wieder zuschob und lieber seine eigene aß.

Frecher Kerl, das gab noch Rache, aber erstmal würde er essen. Sasuke aß in aller Ruhe, folgte jedoch dem Blick seines Bruders, denn der wirkte irgendwie ganz verkrampft. „Alles okay?" „Alles gut, ich hab gerade gedacht, wen gesehen zu haben, war aber falsch." So ganz glaubte der Jüngere seinem Bruder nicht, denn sein Bruder irrte sich nicht oft. „Sicher?" Itachi nickte und stupste dem Jüngeren an die Stirn. Sasuke rieb sich diese und sah besorgt zum Älteren, er wirkte noch immer so frustriert und das lag nicht nur an der Tatsache das Ino nicht hier war. „Er wird sich bald melden", murmelte Sasuke und schmiegte sich kurz an Naruto, bevor er weiter seine Suppe aß. Vielleicht sollte er doch nicht mit Naruto an den See gehen, eher bei seinem Bruder bleiben. Gerade wollte sich Sasuke an den Blondschopf wenden, da stupste ihn Itachi erneut an die Stirn. „Genieße die Ruhe, ich denke es wird der letzte Tag sein, den ihr erstmal habt."

Naruto grinste einfach nur, dann aber aß er seine Suppe weiter und doch sah er auf und die beiden Brüder an. Da sollte jemand sein, der doch nicht da war und scheinbar war es Einbildung. Nun gut, wenn es nur ein Trugbild war, dann war ja alles in Ordnung. Oder nicht? Sasuke war jedenfalls nicht ganz überzeugt und fragte lieber nochmals nach. Aber scheinbar war wirklich nichts und man machte sich zu viele Sorgen. Naruto seufzte, dann aber lächelte er, schmiegte sich doch Sasuke an und daher machte er sich wohl doch mehr den Kopf, als einem lieb und gesund war. „Mach dir nicht so viele Sorgen, Sasuke. Itachi wird mit dem, was er sagt, schon recht haben und wir sollten den Tag genießen", grinste Naruto breit, ehe er die Suppenschüssel ansetzte und die leckere Brühe leertrank.

Der letzte Tag in Ruhe, dabei waren er und Naruto erst jetzt sich nahegekommen. Wirklich gefallen tat es Sasuke nicht, doch die beiden hatten wohl recht, zumal sollte er es ausnutzen das dieser Fuchs nicht da war. Nervig dieses Tier, aber es gehört nun mal zu ihm. Sasuke aß in Ruhe weiter, sah nur kurz auf, als ein paar Männer den Laden betraten. Die sahen nach Ärger aus, jedoch schienen sie nur was essen zu wollen. Ob es klug war, so unvorsichtig durch dieses Dorf zu gehen? Wahrscheinlich, denn einer der Männer zog gerade Steckbriefe hervor und somit waren diese Leute die Sorte Mensch, die für Geld angebliche Verbrecher suchten. Ein Ninja war nicht wirklich was anderes in Sasukes seinen Augen, jedoch hatten diese Männer die Wahl, ob sie sowas taten oder nicht.

Komische Leute, die plötzlich in die Nudelbar hereinkamen und dazu wohl jemanden suchten. Sollten sie ruhig suchen, ihm war das egal und so lange, wie sie ihn und Sasuke in ruhe ließen, konnten die eh machen, was sie wollten. Hoffentlich aber suchten die nicht Itachi, immerhin war er Nuke-nin, beziehungsweise war er mal einer. „Konntest du erkennen, wen die suchen?", murmelte Naruto leise und tat so, als würde er sich ein paar Erdnüsse nehmen.

„Nicht wirklich", murmelte der Jüngere Uchiha, versuchte was zu sehen und wunderte sich, dass Itachi so ruhig blieb. War sein Bruder nicht nervös oder war er so gefasst in solchen Situationen. „Es sind keine Ninjas, also beruhigt euch. Es sind Zettel, kein Buch." Stimmt, auf normalen Steckbriefen waren sie nicht verzeichnet. Sein Bruder war schon so lange Nuke-nin und sowas wohl schon gewohnt. Sasuke seufzte, schmiegte sich kurz an Naruto an. Mit ihm würde es sich ändern, Naruto würde nicht zulassen, dass sowas nochmal passiert.

Verstehend nickte Naruto auf Sasukes Worte, stopfte sich die Nüsse in den Mund und begann zu kauen. Komische Kerle, aber ganz ohne waren die sicher nicht und da war es egal, ob die nur Zettel hatten und kein Buch. Nochmal sah er kurz zu den Männern, wandte dann aber den Blick ab und brummte zufrieden, als Sasuke sich anschmiegte. Es war immer noch ungewohnt, dass er so anhänglich war, aber gut, das vermutete auch niemand, der nicht dabei wäre. Schief grinste Naruto daher, sagte jedoch nichts, sondern kraulte schweigend Sasuke im Nacken.

„Ich dachte, gestern Nacht war eng genug im Bett." Itachi sah zu den beiden, sah erstaunt zu seinem Bruder, der ihm die Zunge herausstreckte. War sein jüngerer Bruder gerade frech zu ihm, was waren denn das nun für Töne. Ungewohnt, doch Sasuke konnte einfach nicht genug von Naruto bekommen und es tat auch gut sich einfach gehen zu lassen. Auch wenn einige Leute verwirrt zu ihnen sahen, wie die Blicke wohl waren, wenn bekannt wäre, wer sie sind.

Bett, welches Bett denn? Sasuke und er hatten auf dem Boden geschlafen und das zusammen mit Kurama. Da war nichts mit eng, eher war es warm gewesen, da sie von neun Schweifen zugedeckt waren und der Boden war dennoch hart und unbequem. „Das Bett hattest du für dich alleine", erwiderte Naruto daher sachlich, ignorierte die Blicke der Anderen und schmunzelte, als er merkte, dass Sasuke frech wurde. Wieder eine Seite an ihm, die er so noch nicht kannte und doch sagte sie ihm zu.

So frech war er nicht, er hatte nicht in Itachi seine Sachen gepinkelt. „Schmuse Kater." „Etwas, vielleicht." Sasuke küsste sanft die Wange des Anderen, zuckte zusammen als Itachi ihn gegen die Stirn stupste. „Bedenkt, dass ihr dennoch etwas eure Umgebung im Auge haben solltet. Nachher bin ich nicht mehr dabei." Itachi wusste nur zu genau, dass man wegen einer anderen Person schnell vergaß, wo man war und dass einen keiner erwischen sollte.

Ein bisschen Schmusekatze? Naruto sah das etwas anders, sagte aber nichts dazu, sondern grinste nur wissend in sich hinein. Vergessen würde er aber schon nicht, wo er war und dass man sie jederzeit erwischen oder sehen konnte. Das musste Itachi nicht extra noch erwähnen, immerhin wusste er selber, dass er vorsichtig sein musste. Alleine schon wegen Kurama, aber auch wegen Sasuke. „Wir passen schon auf, echt jetzt", merkte Naruto an, ehe er grinsen musste und sich fragte, warum Itachi Sasuke immer gegen die Stirn stupste.

Das wollte Itachi auch hoffen, schließlich war sein Bruder doch sehr abgelenkt und das lag an einem gewissen Blondschopf. Jedoch würde Danzou nicht herkommen, vielleicht aber Sai und dann würde sein Bruder durchdrehen. „Ich mache mir halt Sorgen, schließlich bin ich der große Bruder." Das würde er auch bleiben, sein Bruder war leider immer noch sehr naiv. Obwohl er zugeben musste, dass Sasuke mit Naruto jemanden gefunden hatte, gegen den selbst er nicht gegen sagen konnte.

Sorgen machte sich Itachi also, aber das musste er nicht und da war es egal, ob er der große Bruder war oder nicht. „Mach dir nicht zu viele Sorgen. Sasuke ist kein Baby mehr und weiß, was er tut. Ich ebenfalls, auch wenn es manchmal anders rüberkommt." Ab und an kam es noch immer vor, dass man ihn naiv nannte, er es auch gelegentlich noch war, aber nicht, wenn es darauf ankam. Und derzeit kam es darauf an, vorsichtig zu sein.

„Na ja, Sasuke als Katze getarnt war nur nicht auffällig und du Naruto warst ein sehr überzeugender Katzenbesitzer." Wohl eher ein verrückter, der etwas zu vernarrt in das Tier war. „Ist ja gut, aber jetzt hatten wir ja auch lange kein Kontakt und ..." Sasuke sprach nicht weiter, so wie sein Bruder ihn ansah, reichte ihm das an Informationen dann doch langsam. Aber gut, sie waren jung und es war einfach passiert.

War das jetzt Ironie und das aus Itachis Mund? Dabei hatten sie sich beide enorm Mühe gegeben nicht aufzufliegen. Konnte ja keiner ahnen, dass ... wobei Itachi war nicht dumm und zudem war er Sasukes Bruder, besaß das Sharingan und da war es leicht, sie beide zu durchschauen. Naruto seufzte, pikte dann aber Sasuke, der eindeutig zu viel aus dem Nähkästchen plauderte und sah ihn bockig an. Dann aber grinste er schon wieder frech und wuschelte Sasuke durch die Haare. „Als Katze ist er aber so schön verschmust und schnurrt so schön."

Gab es da ein Unterschied zu seiner menschlichen Form, jetzt schmuste der Jüngere Uchiha auch viel. „Wie dem auch sei, ich werde mich etwas im Dorf umsehen und später treffen wir uns in der Herberge wieder." Etwas Ruhe wollte Itachi auch, zudem wollte er sich umhören ob Danzou Verbindungen hier hatte oder die Hokage recht hatte das diesen Ort so gut wie niemand kennt. Zumal wollte er sehen, ob er was über Ino herausfinden konnte.

Gut, gut, dann hätten sie Zeit für sich, wenn Itachi sich umsehen und umhören wollte. Naruto war es ganz recht und daher nickte er Itachi kurz zu. "Mach das, wir sehen uns dann später." Naruto hopste von seinem Stuhl, sah sich kurz um und fasste dann Sasukes Hand. „Gehen wir wieder zum See? Da war es echt schön und zudem ruhig", flüsterte er ihm leise zu, ehe er sich zum Ausgang bewegte und die Tür öffnete.

Bevor Sasuke antworten konnte, zog ihn der Blondschopf aus dem Laden, schmiegte sich an ihn und leise seufzte der Uchiha. Leise schnurrte er, verstummte jedoch schnell, als sie wieder angestarrt wurden. Das musste wirklich niemand außer Naruto hören. Ruhig gingen sie zum See und dieser war wieder ganz leer. Sasuke sah sich um, ging mit Naruto zu einem sonnigen Platz und setzte sich erstmal mit diesen in das Gras. „Kaum zu glauben, wie ruhig es hier ist."

Ankuscheln war etwas, was auch Naruto mochte, es daher tat und doch grinsen musste, als Sasuke anfing zu schnurren. Er selbst fand das süß, sagte es aber nicht, sondern rollte nur genervt mit den Augen, als man sie erneut anstarrte, als kämen sie vom Mond. Naruto schüttelte kurz den Kopf, dann aber ging er langsam zum See, blieb kurz stehen und genoss die Stille. Hier war keine Menschenseele, nur er und Sasuke. Niemand der störte oder sie dumm angucken würde. Zufrieden atmete Naruto etwas lauter aus, setzte sich neben Sasuke ins Gras und blickte auf den See. „Ruhig und keiner da, der dumm guckt, echt jetzt", erwiderte er schmunzelnd, ehe er sich zurück ins Gras legte und hoch zum Himmel sah.

„Ich glaube, in Konoha würde man noch schlimmer starren." Besonders wenn man beachtete, dass er ein Nuke-nin war und dort nicht gern gesehen war. Dass er eigentlich im Vergleich zu anderen keine Leichen im Keller hatte, wurde dabei auch völlig ignoriert. „Ich glaube, hier sind die Leute einfach nicht gewohnt." Gut, unauffälliger wäre es gewesen, hätte sich Naruto als Frau getarnt, aber das wollte Sasuke auch nicht, schließlich liebte er Naruto so wie er war. Seufzend schmiegte sich Sasuke an den Blondschopf an, genoss die milde Brise und auch dass sie diesmal kein Fuchs störte.

Vermutlich, besonders die Mädchen und die würden ihm wohl Todesblicke zuwerfen, weil er Sasuke abbekommen hatte. Sakura und Ino nicht, aber es gab noch genug, die hinter Sasuke her waren und was die dann machen würden, daran wollte er lieber nicht denken. „Ungewohntes ist eben ungewohnt und da starrt man gerne mal", erwiderte Naruto schließlich, streichelte, nachdem Sasuke sich an ihn geschmiegt hatte, durch dessen Haare und seufzte zufrieden auf. Niemand störte, nur der Wind wehte leicht und sanft raschelten die Blätter in den Bäumen.

„Ich muss zugeben, ich hab auch so nie zwei Männer turteln gesehen." Selbst wenn Sasuke unterwegs war, sah er sowas eigentlich nie, lag wohl daran, dass viele es nicht akzeptierten und wohl blöd starren das harmloseste dabei war. Aber warum war das eigentlich so, er schämte sich jetzt nicht, auch wenn einige Blicke ihn nerven war es auszuhalten.

Wenn Naruto so darüber nachdachte, hatte er so was auch noch nie gesehen. Kakashi war zwar auch mit einem Mann zusammen, aber er hielt sich öffentlich sehr betucht und Anfang wusste nicht mal jemand, dass er überhaupt eine Beziehung hatte. „Manche halten sich scheinbar sehr zurück", erwiderte Naruto daher leise, kraulte Sasuke weiterhin und verschränkte seinen zweiten Arm hinter dem Kopf. „Vielleicht aber ist es ihnen auch peinlich", murmelte Naruto nachdenklich und seufzte auf.

Vielleicht, wäre möglich oder sie hatten einfach Angst. „Kann mir auch vorstellen, dass es Angst ist. Wenn man ein hoch angesehener Anbu ist und dann sagt man liebt einen Mann, wird bestimmt erstmal für ziemlichen Wirbel sorgen." Vielleicht wollte dann keiner mit ihm mehr auf Mission oder das Dorf wollte ihn wegen der Schande loswerden. „Was andere darüber denken, aber als Junge hatte ich zu sowas ohnehin ein etwas anderes Verhältnis. Zum einen wollte ich das du mich liebst und zum anderen habe ich gehofft das es einseitig ist."

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Wirbel traf es ziemlich gut. Naruto konnte sich noch genau daran erinnern, wie man vor Jahren auf Kakashi reagiert hatte. Tsunade fiel aus allen Wolken, Sakura bekam den Mund nicht mehr zu und andere? Nun, daran wollte er lieber nicht denken. Lieber hörte er Sasuke zu, knuffte ihn und sah ihn empört an, als er sagte, dass er gehofft hatte, es sei vielleicht einseitig. „Nein, einseitig ist es nicht und das war es nie. Sakura mochte ich damals zwar schon, aber das war nur eine Schwärmerei, die schnell verflog", gestand Naruto leise und streichelte die gespickte Stelle sanft. „Kurz nachdem du nämlich verschwunden bist, ist mir das klar geworden und daher wollte ich dich suchen und dann ..." Naruto sprach nicht weiter, immerhin wusste Sasuke selber ganz gut, was dann kam und was er gesehen hatte.

„Ich weiß, ich könnte jetzt auch nicht glücklicher sein." Sasuke sah sanft zum Jüngeren, küsste seine Lippen und schmiegte sich an ihn. „Ich hatte einfach Angst, erst hat man mir meine Familie geraubt und dieser Schmerz ist noch immer da. Obwohl ich weiß, Itachi tat es für mich und meine Eltern waren stolz auf ihn, dass er mich über das Dorf stellte. Dennoch war diese Einsamkeit unerträglich und dann ..." Der Uchiha seufzte, ab hier konnte er nicht reden, sagen, dass Madara und Tobi ihn beobachtet hatten und nicht wollten, dass das Opfer der Uchihas umsonst war. Das Mittel dafür war nur ziemlich unfreundlich gewesen, war eher eine Erpressung. „Mich würde nur interessieren, woher Sai erfahren hatte, dass ich dich liebe."

Naruto sagte vorerst nichts, lächelte jedoch gegen Sasukes Lippen, die sanft die seinen küssten und sich schnell aber wieder lösten. Der Kuss zeigte auch so, was sie beide fühlten, ebenso das Anschmiegen und die Nähe zum Anderen. „Ich kann deine Angst verstehen. Zum Teil jedenfalls. Ich hatte nie Familie, jedenfalls nicht so, wie du eine hattest", gab Naruto leise von sich, drehte sich etwas und blickte Sasuke ernst an. Einsamkeit war nie erträglich und das wusste Naruto nur zu gut, hatte er Jahre diese durchlebt und erst später wusste er, was es hieß, Freunde zu haben und nicht glücklicher sein zu können. Woher aber Sai davon wusste? Naruto hatte keine Ahnung, immerhin kannte er ihn vorher nicht und Naruto hatte auch nie mit jemandem über Sasuke richtig geredet. Nur mit Jiraya und das erst, nachdem sie auf Reise waren. „Ich habe keine Ahnung, woher der das weiß", erwiderte er daher und blies sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, die störte.

„Ich habe es nie jemanden gesagt." Hätte Naruto es über einen dritten erfahren, er wäre im Erdboden versunken vor Charme, hätte es mit aller Gewalt abgestritten und es sich damit ganz verbaut. „Aus seinen Reihen kann es nicht sein, Itachi bestimmt nicht und sonst wusste es keiner." Sasuke schüttelte sich, den die Erinnerungen von damals kamen wieder hoch, dieses grinsen über seine Dummheit. Willst du Naruto schützen, solltest du ganz genau zuhören. Worte, die er nie vergessen wird, wie ihn der andere küsste und ihn sagte, was er wollte. Aber wollte Sai das von ihm, für Sex hätte er sich doch jeden anderen nehmen können, Auswahl gab es wie Sand am Meer, wenn es nur darum ging.

Er hatte auch nicht angenommen, dass Sasuke es überhaupt jemandem gesagt hatte oder nur ansatzweise etwas angedeutet hätte. Dafür war Sasuke einfach nicht der Typ, zu wortkarg gewesen und ebenso Itachi, der zwar auch im Wald gewesen war aber er hätte mit Sicherheit ebenso geschwiegen. „Egal, wer es war, er hat es sicher nicht aus Nettigkeit erzählt." Naruto grummelte kurz, sah dann aber, dass Sasuke sich schüttelte und er ahnte bereits, warum es das tat. „Dauert wohl noch, bis du das aus dem Kopf hast", murmelte Naruto wissend, kuschelte sich näher an und legte den Kopf auf Sasukes Brust ab, die er kaum später sachte zu streicheln begann.

„Wird es leider, doch ...", weiter sprach der Uchiha nicht, streichelte lieber Naruto im Nacken, schließlich konnte sich der andere denken, woran er gerade dachte. Die Nacht mit dem Blondschopf war mehr als schön gewesen und gebraucht hatten sie es beide einfach um vergangenes zu vergessen. „Was meinst du, sehen wir uns nachher etwas weiter weg von der Insel um?"

Wurde es doch? Naruto blinzelte, ließ das Thema dann aber doch sein, da Sasuke nicht weiter sprach, seinen Nacken lieber verwöhnte und er daher leise seufzte. Kurz schlossen sich ebenso seine Augen, rückte näher an Sasuke, brummte und öffnete kaum später die Augen erneut, sah zu ihm und legte nachdenklich die Stirn in Falten. Nachher die Insel weiter erkunden? Keine schlechte Idee, aber vorher würde er Kurama versiegeln, damit dieser nicht wieder störte oder man auf ihn aufmerksam wurde. „Können wir gerne machen, aber vorher kommt das haarige Nervenbündel unter Verschluss."

Dagegen hatte Sasuke nichts, er wollte etwas Zeit mit Naruto alleine verbringen, Madara würde bestimmt bald kommen oder eher Tobi. Der ältere Uchiha sagte zwar, dass er ihm Zeit lässt, doch viel würde es nicht sein. Konoha versank im Chaos und schuld daran war dieser Danzou. Kurz schnaufte er, lächelte dann und küsste sanft die Lippen des Anderen. „Lass uns diese kurze Auszeit einfach in Ruhe alleine genießen."

Was sollte das Schnaufen denn jetzt? Naruto war verwirrt, dann aber wurde er geküsst und blinzelte irritiert. Manchmal wurde man aus Sasuke nicht schlau, aber gut, er war lange weg gewesen und ein paar Dinge standen noch aus, erfahren werden zu wollen. Naruto setzte daher wieder sein Grinsen auf und nickte. „Gehen wir morgen zum See und nehmen uns eine Decke mit, dazu etwas zu essen und dann können wir die Ruhe richtig genießen."

Klar, warum auch nicht, doch Sasuke glaubte nicht daran, dass sie den Tag morgen genießen konnten. „Ich schätze, heute ist unser letzter Tag, mein Bruder ist sehr nervös, auch wenn er ruhig wirkt." Was er verstehen kann, er wäre es genauso, wenn Naruto in Gefahr wäre. Ino war eine Zicke, doch auch die Geliebte seines Bruders, quasi dadurch ein Teil seiner Familie. „Ich möchte Ino schnell befreien, damit er auch endlich zu Ruhe kommt."

Itachi war unruhig wegen ... Ino. Verständlich, wie Naruto fand, daher nickte und eingehend Sasuke ansah. Er schien sich Sorgen zu machen, eher noch um Itachi, als um Ino. „Wir finden sie schon und wenn Sai dahinterstecken sollte und ihr auch nur ein Haar gekrümmt hat, dann kann er was erleben, echt jetzt!" Unterstreichend ballte er die Faust, grummelte kurz, ehe er seufzte und sich langsam beruhigte. „Tut mir leid, aber er ist und bleibt ein Arsch."

„Das glaube ich dir, meine Erfahrung mit ihm ist ja nicht besser. Dennoch, sie ist die erste Person, die ich kenne, die ihn so zum Lachen bringt." Nicht nur zum Lachen, selbst den ein oder anderen Wutanfall, dabei ist Itachi ein sehr ruhiger und gelassener Mann. Sanft drückte er die Hand des Blondschopfes, lehnte sich an ihn, küsste sanft seine Stirn. „Ich bin so froh, dass du hier bist." Nicht auszudenken was passiert wäre, hätte nicht Madara sie geholt, sondern Danzou.

Ino war eben Ino, anders als Sakura und noch viel anders als Hinata. Ruhig, besonnen, aber ab und an gruselig, wenn sie wütend wurde. Aber sie brachte die Menschen auch zum Lachen, ja, besonders den faulen Shikamaru und da wunderte es Naruto nicht, dass sie das sogar bei Itachi schaffte. Naruto schmunzelte daher, streichelte Sasuke durch die Haare, als der sich anlehnte und froh war, dass er da war. „So schnell fängt man mich schon nicht. Jedenfalls nicht hier und auch später nicht." Naruto wusste ja nun, wer eigentlich hinter ihm her war, Madara ganz andere Absichten hatte und diese logisch waren. Jedenfalls logischer als das, was Danzou scheinbar plante.

„Ich weiß, aber all die Jahre der Sehnsucht ..." Sasuke sprach nicht weiter, Naruto wusste nur zu genau, was er meinte. In all den Jahren hatte er sich gewünscht bei ihm zu sein, ihn zu beschützen, doch es ging nicht. Madara hatte recht gehabt, wäre er bei Naruto geblieben, dann hätte Danzou dafür gesorgt, dass er ständig Ärger hatte oder man versuchte ihn auf einer Mission zu töten. Zuerst wollte Sasuke es nicht glauben, doch je tiefer er mit hineingezogen wurde, umso deutlicher sah er es. Für ihn war Naruto nicht nur ein einfacher Freund gewesen, sondern der Grund warum er kämpfen wollte, für andere war er nur etwas Lästiges, das beseitigt gehörte.

Naruto lächelte bei den Worten, wenn auch nur schwach, denn die Jahre waren grauenhaft gewesen. Besonders dann, wenn andere sich gefunden hatten und er das fünfte Rad am Wagen war. Umso besser, dass er mit Jiraya damals ging, trainierte und stärker wurde und ebenso seine vertrauten Geister besser kennengelernt hatte. Das Essen allerdings war alles andere als bekömmlich gewesen und kurz schüttelte er sich heftig. „Jetzt trennt uns keiner mehr, jedenfalls nicht so", grinste er, sah sich kurz um und entdeckte weder einen Fuchs, noch Itachi.

Worte, die der Ältere wirklich gerne hörte, nun wusste Naruto, was er so empfand. Er liebte ihn, selbst Madara akzeptiert dies und meckert nicht. Selten, den dieser Mann scheint mit den Jahren auch immer mehr gefunden zu haben was er hasst. „Lass uns mal gehen, bevor noch eine Nervensäge kommt."

Kurama. Eine kuschel trächtige Fellkugel, die gerne mal eifersüchtig wurde, wenn man sie nicht beachtete. Naruto nickte daher, ehe er sich erhob und seine Hose abklopfte. „Ich sperr ihn später dann ein. Spart Platz und Nerven", grinste Naruto, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und schritt gemächlich los.

Sasuke folgte ihm, griff nach der Hand des Blondschopfes und drückte sie leicht. Kein Wort kam über seine Lippen, warum auch derzeit brauchte es auch keine Worte. Die Insel war klein, dennoch herrschte hier viel Leben und die Menschen tummelten sich auf der Straße. Das Fest war vorbei und doch war das kleine Dorf voller Leben. „Lass ins zum Strand gehen." Zusammen am Meer waren sie beide auch noch nie gewesen, etwas was Sasuke nachholen wollte.

Ans Meer gehen? Lange musste Naruto darüber nicht nachdenken, nickte lediglich und sah sich selber kurz um. Lachende Menschen, Getümmel weit und breit und doch war es friedlich und es wirkte nicht so, wie manch andere Dörfer. Naruto seufzte, streichelte kurz Sasukes Hand und schritt weiter. Itachi wartete sicherlich schon und so ganz alleine, war dem älteren Uchiha sicher langweilig.

„Was hast du?" Sasuke spürte, dass Naruto nicht ganz da war, auch wenn sie lange getrennt waren, so verstand er ihn doch. Gerade wollte der Uchiha etwas sagen, hörte dann jedoch ein lautes Brüllen und drehte sich entsetzt um. Was war das gewesen, hörte sich an wie ein schreiendes Tier. Kyuubi war aber in Naruto.

Hmm was? Naruto sah zu Sasuke, als der ihn ansprach und wissen wollte, was er hatte. „Ich war nur ..." Weiter sprach er nicht, hörte ein Brüllen und das klang nicht nach Kurama, der ohnehin schlief und das in seinem Inneren. „Klang irgendwie nach einem Tier. Einem großen Tier", murmelte Naruto, aber ein Biju war es sicher nicht, denn das würde Kyuubi merken und zudem waren diese friedlich.

„Wohl ein wildes Tier, gibt ja genug Wesen, die teils genauso groß und stark wie Bijus sind." Tobi hatte mal etwas was das betraf erwähnt, das sah man ja auch an seinen vertrauten Geistern, Tiere so groß und stark wie ein Biju. Gut, der Fuchs war extrem mächtig, aber auch nicht unbesiegbar. „Sollen wir nach sehen?" Es war wohl besser, nicht dass dieses Vieh nachher ins Dorf kam und eine Verwüstung anrichtete.

Nachsehen war wohl die beste Option, immerhin klang das Tier ziemlich wütend und das Dorf war derzeit voll von Menschen. „Lass uns nachsehen. Vielleicht ist es nur verletzt oder sitzt in einer Falle fest", erwiderte Naruto, schritt langsam dem Gebrüll hinterher und doch blieb er wachsam. Hinterher war es gar kein Tier, ein Jutsu oder was auch immer und dann saß womöglich er noch in der Falle.

Der Uchiha war skeptisch, die Dorfbewohner schien völlig ruhig zu bleiben, war es doch eine Falle? Sasuke aktivierte sein Sharingan, wollte sichergehen in keinem Genjutsu zu landen. Geschickt schlichen die beiden durch den Wald, kamen am See an und sahen dort ein Wesen, das so groß wie ein Haus war. Der Körper eines Tigers, doch der Kopf eines Wolfes. Was war das den, aber es schien erstmal friedlich, trank in Ruhe aus dem See und hatte sie anscheinend nicht bemerkt.

Ein Tiger mit dem Kopf eines Wolfes? Verblüfft sah Naruto das Tier an, dann aber blieb er stehen und überlegte. Sai konnte Tiger malen, jede Art von Tier und doch waren die schwarzweiß und tranken kein Wasser. „Seltsam, wirklich seltsam", murmelte Naruto leise. Aber vielleicht war es ein vertrauter Geist? Er hatte zwar Frösche, aber die waren auch nicht alle klein. Besonders Gamabunto nicht, der alte Griesgram.

„Scheint friedlich zu sein, jedenfalls ist keine Panik bei dem Gebrüll ausgebrochen." Sasuke setzte sich, beobachtete das Wesen, das schnupperte und sie nun wohl gewittert hatte, aber sie beide als keine Bedrohung wahrnahm. Das waren sie auch nicht, jedenfalls so lange sie in Ruhe gelassen wurden. Sasuke seufzte und sein Sharingan verblasste wieder. „Lass wir es in Ruhe."

Scheinbar trank es nur, sah sie zwar an, aber beachtete sie nicht weiter. Recht so und daher ließ Naruto sich neben Sasuke ins Gras plumpsen und sah dennoch zum See. „Scheint auf der Durchreise zu sein, oder so." Den Kopf schief legend sah er das Tier weiter an, dann aber ließ er es in Ruhe und ließ sich ganz ins Gras fallen. „Eigentlich wollten wir ja zurück, oder nicht?" Fragend schielte er zu Sasuke, verschränkte aber dennoch die Arme hinter dem Kopf und sah lächelnd Richtung Himmel rauf.

 

 

"Die paar Stunden hält mein Bruder auch ohne uns aus", zumal Itachi den letzten Tag komplett verschlafen hatte ubd heute selbst such umsehen wollte. Also hatten sie damit Zeit und Sasuke hatte jetzt auch keine Lust zu gehen. Sanft lächelte er, beugte sich herunter und wollte Con bekannten Lippen naschen, doch ein Knurren ließ ihn hoch Schrecken. Was war den jetzt? Sasuke sah zu dem Wesen, wie es knurrte und sein Fell sträubte. Wütend starrte es auf die andere Seite des Sees, erblickte dort einige Tiere die aussahen als wären sie gezeichnet mit Tinte. Das konnte doch nicht wahr sein, sofort sprang Sasuke auf, sah schon Sai mit einigen anderen Männern. Die Anbu war das nicht, bestimmt Leute von Danzou.

Tat Itachi das? Naruto grinste, dann aber nickte er und sah weiterhin in den Himmel, den Wolken nach und schmunzelte, als ihm der Wind um die Nase und durch seine Haare wehte. Zufrieden der Ruhe wegen schlossen sich seine Augen, öffneten sich wieder, als er ein Knurren hörte und dieses von diesem übergroßen Tier ausging. Sofort ruckte Naruto mit dem Oberkörper hoch, blickte skeptisch und wachsam zu diesem und erkannte schwarzweiße Tiere, die nur von einem stammen konnten. Sai. Dazu nicht alleine. „Und jetzt? Zurückziehen oder abwarten?", wandte sich Naruto leise fragend an Sasuke und behielt Sai weiterhin im Blick.

Bemerkt hatte man sie nicht, auch scheint man nicht ihretwegen hier zu sein. „Was wollen die nur?" Etwa dieses Ungetüm fangen, aber warum? Sasuke versteckte sich mit dem Blondschopf im Gebüsch und sah zu, wie die gemalten Figuren, zu dem Tier stürmten, sich dann jedoch völlig auflösen. Nanu? Was war passiert, Sasuke sah zu Naruto, der auch nicht ganz verstanden hatte, was geschehen war. Sasuke aktivierte sein Sharingan, erkannte, dass etwas Ähnliches wie Tentakel aus dem Rücken des Tieres kamen, die anscheinend Chakra aussaugen konnten. Deswegen also wollten sie es fangen, damit konnte man jeden schwächen, sogar ein mächtiges Biju. „Dieses Tier, saugt Chakra aus."

Hastig ließ sich Naruto ins Gebüsch drängen, sah von diesem aus den Geschehnissen zu, wie das Tier sich wehrte und immer wieder laut brüllte. Lauter noch als Kurama, wenn der sauer wurde und doch war etwas anderes. Jedenfalls soviel, dass es Chakra abzapfen konnte und damit seinen Angreifer schwächte. „Schätze mal, sie wollen damit an Kyuubis Chakra ran und dafür brauchen die dann mich", nuschelte Naruto leise überlegend und war alles andere als begeistert. Besonders, dass man wegen Kyuubi hinter ihm her war und seinetwegen hinter dem Fuchs.

„Ich wüsste nur zu gerne, woher sie von diesem Biest wissen?" Sasuke sah dem Schauspiel zu, wie einige Anbus Messer warfen und dieses Wesen sie durch einen lauten Schrei abblockte. Das Tier war mächtig und selbst mit den Sharingan hätte er Probleme es zu besiegen. Dennoch war es ein wildes Tier, das nun knurrend auf die Leute zustürmte, dich einen Angreifer mit diesen Tentakeln packte und dieser schreiend zu Boden fiel. Sasuke schluckte, den das Vieh hat den Körper jegliche Kraft entzogen und nur eine vertrocknete Leiche lag dort.

Naruto fragte sich eher, wie sie hergekommen waren. Die Insel kannte doch kaum einer in Konoha. Oder hatte man Tsunade belauscht? Naruto überlegte, dann aber hielt er sich die Ohren zu und sah weg. Trockenfleisch wollte er dann doch nicht sehen, immerhin wollte er noch etwas essen. „Irgendwer muss die Hokage belauscht haben", wandte er sich leise an Sasuke und schüttelte sich.

„Glaube ich nicht, sonst würden sie nach uns suchen. Sie sind hier, wegen dieses Viehs und dessen Fähigkeiten." Hätte man sie verfolgt, dann hätte man sie in der Herberge überfallen und versucht sie zu fangen, doch auch jetzt bemerkte man sie nicht. Nein, sie waren nicht das Ziel, eher war es Zufall das dieses Tier hier lebte. „Sie dürfen es nicht fangen, ansonsten haben wir noch ein Problem."

Immerhin etwas, wenn es auch keineswegs gut war, dass sie nach diesem Chakra – absaugenden Tier hinterher waren und dieses fangen wollten. Wofür wusste Naruto bereits und das bereitete Bauchschmerzen bei ihm. Nicht nur Kyuubi wäre damit in Gefahr, auch andere Biju, die weitaus mehr an Chakra hatten, als ein normaler Shinobi. Naruto nickte verstehend auf Sasukes Worte und doch wartete er ab. Gesehen werden wollte er schließlich nicht, denn dann wäre ebenso klar, wo Kurama und er sich aufhielten.

Irgendwie musste er Itachi warnen, besser war es, damit sein Bruder wusste, wo er war mit Naruto. „Kannst du einen Frosch zu Itachi schicken, wir müssen ihn warnen?" Wieder sah Sasuke zu dem Ungetüm, aber ohne Sharingan hatten sie keine Chance gegen dieses Vieh. Glück für sie, aber riskieren wollte er nichts.

Einen Frosch und damit ... Klar, das konnte Naruto und nickte Sasuke daher zu. Am besten einen Kleinen, der fiel nicht so sehr auf, als wenn er Gamabunto rufen würde. Zumal der ohnehin ein alter Stoffel war und nicht jeden mochte. Naruto biss sich in den Finger, zog einen Kreis auf dem Boden und kaum später tauchte ein kleiner Frosch auf und sah ihn erwartungsvoll an. Naruto beugte sich zu diesem herunter und grinste. "Du musst etwas für mich tun, und zwar Itachi Uchiha warnen." Der Frosch nickte verstehend, auch, als Naruto ihm erklärte, wo er diesen finden würde und warum. Kaum hatte er dem kleinen Kerl alles erklärt, hopste dieser davon und Naruto sah ihm nach. „Hoffen wir mal, dass er Itachi erreicht und das rechtzeitig."

„Wird er schon, mehr sorgen macht mir diese Bestie und dessen Kraft." Dieses Monstrum war so stark wie ein Biju Geist, nur nicht so gesprächig wie ein solches und kleiner. Dennoch war Danzou nach diesen her und hoffte, es wie eines zu nutzen. „Nur ewig zusehen können wir auch nicht."

Sasuke hatte wohl recht, der kleine, grüne Kerl würde das schon schaffen. Er war immerhin ein Frosch und die kannte Naruto nun schon ziemlich gut. „Wir sollten uns wohl auch ungesehen zurückziehen", murmelte Naruto leise seinem Freund zu, ehe er nochmals zum anderen Ufer sah.

Sollten sie wirklich einfach gehen und rein gar nichts tun, aber ein eingreifen könnte auch Ino gefährden? Itachi würde wenig begeistert sein und stumm nickte Sasuke, folgte Naruto weg von dem Tier und war erstaunt, dass der Blondschopf so ruhig blieb. Leise seufzte er, waren sie nun weit genug entfernt, er sah herüber zum Jüngeren und sah deutlich, wie gefrustet er war. Kein Wunder, normalerweise konnte er es nicht mitansehen, wenn schwächere oder unschuldige gequält wurden, doch jetzt stand ein anderes Leben auf dem Spiel. „Ich weiß wie du dich fühlst, doch das richtige tun ist oft schwieriger als man glaubt."

So leise wie möglich schlich sich Naruto vom See davon, achtete darauf keinen Lärm zu machen und war froh, als sie endlich weit genug weg waren. Das Tier tat ihm jedoch leid, es wollte nur trinken, hatte niemandem etwas getan und doch griff man es einfach an und wollte es wie einen Sack Kartoffeln einfach mitnehmen. Für Zwecke benutzen, die sauer aufstoßen ließen. Kurz schüttelte sich Naruto, dann aber sah er zu Sasuke, der irgendwas von dem Richtigen tun sagte. Was war denn das Richtige? Hinstürzen und eingreifen, aber dafür war er mit Sasuke zu schwach und man hätte gewusst, wo sie sich aufhalten. „Hätten wir eingegriffen, wüssten sie jetzt, wo wir sind", erwiderte er daher leise und schritt weiter. „Zu zweit hätten wir auch nichts ausrichten können."

Erstaunt sah der Uchiha zum Blondschopf, das waren mal völlig neue Töne. Naruto, der selber sagte, dass er zu schwach war mit ihm. Was war denn mit dem jetzt los, sowas kannte er gar nicht von ihm. „Bist das wirklich du, oder hab ich mich verhört gerade?" Naruto Uzumaki war derjenige gewesen, der auf Alleingang ihn schnappen wollte, mit dem Wissen, dass er viel schwächer war und Orochimaru noch dort war. Naruto, der damals sich mit einer Horde Räubern angelegt hatte, obwohl sie deutlich in der Unterzahl waren. Hatte er gerade gesagt, sie beide sind zu schwach für den Kampf.

Was guckte Sasuke jetzt so erstaunt? War er anderer Meinung? Naruto runzelte selbst die Stirn, dann aber grinste er breit und pikte den Uchiha in die Seite. „Du hast dich nicht verhört, echt jetzt. Selbst Kurama würde wohl den Kürzeren ziehen, immerhin zieht das Tier Chakra ab." Etwas, was Naruto nicht riskieren wollte. Egal bei wem. „Ab und an muss man sich eben doch eingestehen, dass man nicht immer mit dem Kopf durch die Wand kann."

„Sag bloß, dieses Tier hat dir Angst gemacht?" Sasuke gab zu, das Geschöpf war nicht zu unterschätzen und auch wenn sie es beschützen wollten, so mussten sie damit rechnen, dass dieses Wesen auf alles und jeden losging. „Na ja, vielleicht erwischt es Sai."

Angst hatte Naruto nicht direkt, aber so was wie Respekt. Dieses Tier war groß, dazu laut und das war etwas, was Naruto zwar von Kurama kannte, nicht aber, dass er Chakra abzapfte. Seines schon, aber nicht das von anderen. Naruto schüttelte daher den Kopf und lachte leise, nachdem er Sasukes Bemerkung über Sai vernommen hatte. Schade wäre es um diesen nicht, immerhin war er lästig, dazu einfach ekelhaft und störend wie Scheißhausfliegen. „Wäre nicht schlecht, echt jetzt", gab Naruto daher leise lachend zu, doch wenn er Ino hatte, dann ... wobei hatte er sie wirklich oder doch eher jemand anderes. Danzou vielleicht? Immerhin wusste der auch, dass Itachi eine Zeitlang wieder im Dorf gewesen war.

„Wir sollten zu Itachi gehen." Auch wenn Sasuke gerne die Zeit noch genießen würde, aber Sai hatte ihm die Stimmung auf kuscheln verdorben. Der Uchiha seufzte, sah nochmal hinter sich und doch war nichts zu sehen mehr.

Schweigend fasste Naruto Sasukes Hand, schritt zusammen mit diesem zurück zur Herberge, denn sicher war Itachi da zu finden und wenn nicht, dann müssten sie wohl warten. Naruto glaubte jedoch nicht, dass der ältere Uchiha das Dorf erkunden würde oder den Marktplatz. Vermutlich saß er im Zimmer, las oder schlief wie sonst.

Zielstrebig gingen sie zu ihrem Zimmer und dort wartete der Ältere schon und seufzte frustriert. „Seid ihr geflohen?" „Man hat uns nicht entdeckt, aber wir sind dennoch gegangen. Auch wenn ich hoffe, dass sie diese Bestie nicht fangen." Itachi nickte vorstehend und schien zu überlegen. „Wenn wir sofort aufbrechen, dann ist die Chance groß, dass wir die nächste Ebbe noch erwischen und gehen können. Nur wohin dann?" Das war die Frage, in ein anderes Land oder doch vielleicht eher zu Madara. „Ich könnte ihn eine Nachricht schicken, ansonsten hier in der Nähe ist ein Versteck von Orochimaru, nur weiß ich nicht, ob er hier ist."

Schweigend folgte Naruto, blickte im Zimmer angekommen Itachi an, der leise seufzte und schon mit schlechten Neuigkeiten gerechnet hatte. Er schien immerhin der Meinung zu sein, dass es besser wäre, die Insel schnell zu verlassen und das am besten heute noch. Wohin war allerdings eine gute Frage, eine bei der Naruto aber nicht lange überlegen musste und doch sah er verwirrt Sasuke an, der meinte, es gäbe ein Versteck der Schlange in der Nähe. Da wollte er nun wirklich nicht hin und zog es lieber vor, zu Madara zu gehen. Mit ihm kam er immerhin klar, ebenso mit Tobi, der zwar komisch war, aber das waren andere Leute auch. „Madara ist mir lieber. Der zischt wenigstens nicht so herum und ist meist recht ruhig", merkte Naruto daher an und lehnte sich an Sasuke an.

Madara war ihm lieber, gut Sasuke konnte es verstehen, Orochimaru war nicht ganz ohne Hintergedanken. Passte er nicht auf, versuchte er sich seinen Körper zu bemächtigen und hatte Naruto in seiner Gewalt. Sasuke führte den Gedanken nicht weiter aus, sah zu seinem Bruder, der nur nickte, den beiden somit recht gab. „Also gut." Sanft küsste Sasuke den Blondschopf, erhob sich dann aber und formte schnell ein paar Fingerzeichen, legte die Hand auf den Boden und ein junger Falke saß vor Sasuke. Eine Nachricht war schnell geschrieben, dem Tier an den Fuß gesteckt und sofort flog das Tier davon. Jetzt hieß es warten, den Madara würde sie nicht in Stich lassen.

Ein kurzer Kuss folgte, ehe sich Sasuke daran machte einen Falken zu beschwören, diesem eine Nachricht an den Fuß anzubringen und losfliegen zu lassen. Interessant, aber nicht viel anders, als würde er einen seiner Frösche losschicken. Mit dem Unterschied, dass Falken in der Luft waren, damit weniger angreifbar und es gab ab und an schon einen Frosch, der bei der Übermittlung von Nachrichten das zeitliche gesegnet hatte. Naruto seufzte, setzte sich ans Fenster und sah dem Vogel nach. „Und jetzt? Warten wir einfach oder was machen wir jetzt?" Lange würde das ja hoffentlich nicht dauern, immerhin war warten so eine Sache, wenn man wusste, dass hier Leute waren, die nicht sonderlich besonnen waren und dazu versuchten, etwas zu fangen, was sich schwer fangen ließ.

„Für das erste warten, aber ich weiß nicht wie lange." Normalerweise war Madara schnell, wenn es um antworten ging und da Danzou sein Gefolge hier war, so würde er sie wohl holen kommen. Obwohl, vielleicht musste er auch aufpassen, dass man dieses Wesen nicht fing. Denkbar war es, jedoch war Naruto dann sicher und er braucht sich keine Sorgen zu machen. Der Blondschopf und sein Bruder in Sicherheit war jetzt am wichtigsten. Sasuke sah zum anderen, der nicht seinen vertrauten Geist nach sah. „Ich wusste nicht, dass du mit den Falken im Bunde bist", lächelte Itachi und Sasuke erwiderte es sogar. „Falken, Schlangen und auch Katzen." Die letzten waren auf Madara sein Anliegen gewesen und der junge Mann musste gestehen, dass ihn die Katzen oft gerettet haben.

Katzen auch noch? Interessant, aber zu diesen hatte Sasuke damals schon einen guten Draht gehabt und er erinnerte sich an diese Mission, wo sie tatsächlich diese Katzenohren tragen mussten. Sasuke sah damit sogar ziemlich niedlich aus, ebenso Sakura und er? Nun, darüber ließ sich streiten und daher verwarf er den Gedanken auch wieder. „Katzen sind auch toll. Sie sind süß, haben niedliche Ohren und sie schnurren." Sasuke schnurrte ab und an auch, aber das waren Informationen, die er lieber für sich behielt und daher nur leise lachte.

Nun, die meisten Katzen waren sehr launisch und irgendwie war er das auch ab und zu. „Ich habe wohl sehr viel verpasst." Itachi sah zu seinem kleinen Bruder und dieser schüttelte den Kopf. „Keiner konnte ahnen, dass es jemals so weit kommen wird. Das mit unserer Familie, das Dorf und auch ...", kurz unterbrach Sasuke seine Worte und sah sanft lächelnd zum Blondschopf, denn dass sie beide zusammen sein können, hatte er selbst nie geglaubt. „Beziehungen zu Menschen, was keiner erwartet hatte. Besonders du und Ino, warum eigentlich?" Das Mädchen war zickig und launisch, ihn gegenüber frech und unverschämt. Gut, früher nicht und doch konnte es Sasuke nicht glauben, dass es so war. „Du bist mit Naruto zusammen, damit hätte ich auch nie gerechnet, besonders da Ino immer erzählt hat, ihr seid Rivalen." „Ja, aber auch Freunde. Ino war ja nicht in unserem Team gewesen und deswegen hat sie auch nicht alles mit bekommen."

Sasuke war scheinbar neugierig, wollte wissen, wie es kam, dass Itachi und Ino zusammen waren und das, obwohl sie zickig war und obendrauf launisch. Nun früher war sie das, aber es hatte sie die Jahre geändert und Sasuke hatte sich auch geändert, lächelte gerne mal, wenn auch nur bei ihm oder aber er schnurrte und war derart kuschel bedürftig, dass er jedem Haustier Konkurrenz machen konnte. Demnach zogen sich wohl ab und an Gegensätze an. So wie eben Itachi und Ino oder Sasuke und er. Und Ino war ihm auch lieber als irgendwer anders. „Ino muss man eben nehmen, wie sie ist und mal ehrlich, sie ist mir lieber als dieser blondhaarige Vollidiot mit seinem Vogel. Der wäre das größere Übel gewesen, echt jetzt", mischte er sich daher ein und schüttelte sich leicht. „Der würde uns am Ende wegsprengen oder die Insel." Wobei er könnte auch einfach Sai in die Luft jagen, dann wäre er den los und das arme Ding am See hätte seine Ruhe.

"Du hast Deidara kennengelernt?" Itachi sah zum Blondschopf und lachte leise. Deidara hasste ihn eigentlich und ein Paar war auch unwahrscheinlich und das lag nicht mal an Deidara, sondern eher an ihm selbst. Er mochte Männer halt nicht so wie sein Bruder und Ino war auch sehr lieb. „Wenn sie wieder bei mir ist, dann wirst du sehen, dass sie gar nicht so schlimm ist." Sasuke überlegte kurz, aber da sie nun mal Itachi seine Freundin war, musste er sich mit ihr doch anfreunden. Naruto meinte auch, sie sei okay und wenn sie endlich sah, dass er den Anderen nichts Böses wollte. „Ich sehe mal, irgendwie müssen wir uns ja vertragen."

Mehr oder weniger, aber, ja, er hatte Deidara kennengelernt und das auf eine Art, die ihm nicht wirklich zugesagt hatte. Er war laut, frech und ihm dennoch ähnlich. Das Gegenteil jedoch von Ino. Sie war ruhiger geworden, wurde nur dann laut, wenn ihr etwas nicht passte und sie verstand sich mittlerweile auch wieder besser mit Sakura. Lag wohl auch daran, dass sie mit Itachi zusammen und die Sache mit Sache vom Tisch war. Er würde sie wohl neu kennenlernen müssen, ebenso Ino Sasuke und einsehen müssen, dass er kein schlechter Mensch war und warum er damals so gehandelt hatte. So oder so konnte sie Sai nicht leiden und selbst Sakura hatte bei ihm ein mehr als ungutes Gefühl, was sie damit alle teilten. Naruto grinste, umarmte dann aber Sasuke von hinten. „Lernt euch am besten neu kennen und ihr werdet beide merken, dass ihr in den letzten Jahren Veränderungen durchgemacht habt."

Neu kennenlernen, na ob Ino das mitmachte? Derzeit hasst sie ihn ja regelrecht. Gut, sie wollte ihre Freunde beschützen und er war ja irgendwie der Feind, jedoch nicht wirklich und das wusste sie nicht. „Sie macht sich ja viele Sorgen um dich und Itachi wirkt ja nicht unglücklich mit ihr." Genervt seufzte er, lächelte aber dann und küsste sanft die Wange des Blondschopfes. „Ich werde mir Mühe geben, aber wird sie zu frech, halte ich mich nicht zurück. Schließlich, soll mir nie mehr einer etwas wegnehmen, was mir viel bedeutet." „Wenn sie merkt, dass du wirklich verliebt in Naruto bist, dann wird Ino es verstehen." Itachi war sich da sicher, schließlich kannte er das Mädchen doch gut und wenn sie sah wie verliebt die zwei sind, dann würde das Mädchen eher begeistert sein als wütend.

Ino war ein Mädchen, welches ähnlich wie Sakura war, sich sorgte und das um die, die sie gerne hatte. Da war es egal, ob es er war, Hinata oder auch andere, die man nie vermuten würde. Besonders nach Asumas Tod war das schlimmer geworden, aber übel nehmen konnte man es ihr ja nicht. Eher war es schon teilweise süß von ihr und Itachi hatte recht. Wenn Ino erst mal sah, dass es Sasuke ernst war, dann würde sie ihm auch eine zweite Chance geben, es akzeptieren, ihn wieder akzeptieren. „Sie wird dich genauso verteidigen, wenn sie dich mag, wie mich oder Sakura oder auch Hinata. Und glaub mir, Ino kann mindestens genauso zuschlagen, wie Sakura", grinste Naruto frech.

Sasuke würde erstmal abwarten, aber sie werden schon auskommen miteinander. Der Uchiha seufzte und kuschelte sich kurz an den Blondschopf, dann kam auch endlich Tobi aus einem Strudel heraus und Sasuke hatte das Gefühl, dass der Maskenträger sogar lächelte. „Er will mal kurz mit euch reden, jedoch erst später. Ich soll euch zu diesen Mädchen bringen, das auch auf dem Schiff war." Sofort sprang Itachi auf und sah besorgt zu Tobi. „Ich weiß nicht wie es ihr geht, jedoch ist sie in einem Versteck von Orochimaru." Das hatte Sasuke schon befürchtet, das konnte heißen das es ihr gut ging, aber auch das man ihr was angetan hatte.

Tobi, dazu mit Nachrichten, die weder Sasuke gefielen, noch Itachi. Ino, dazu im Versteck von dieser Schlange und wer weiß, was der mit ihr gemacht hatte. Naruto grummelte daher leise, ballte die Fäuste. „Wenn er ihr irgendwas angetan hat, dann mach ich Schaschlik aus ihm, echt jetzt." Itachi würde ihn vermutlich rösten und Sasuke? Vermutlich ebenso oder grillen. Alles wäre gerecht, sollte es Ino schlecht gehen oder sie einen schaden davontragen.

„Bring uns dort hin." Bei diesen kalten Worten sah Tobi erstaunt zu Itachi, nickte jedoch sofort, denn selbst er verstand wie sich der andere fühlte. Sofort zog er die drei in seinen Strudel, setzte sie dann in einen Wald ab. Kurz sah sich Sasuke um, erkannte dann aber sofort wo sie waren. „Wir kümmern uns drum und ich sag Bescheid, wenn du uns holen kannst." Tobi winkte nur kurz und verschwand dann wieder. Sasuke übernahm sofort die Führung, schlich sich mit den zwei anderen an einigen Wachen vorbei, bis er dann endlich Ihnen einen geheimen Eingang zeigte und sie nach unten führte. Es roch nach Verwesung und er selbst wusste genau, dass Orochimaru hier gerne an Menschen forschte. Etwas, was er nicht verstehen konnte, denn auch wenn sein ehemaliger Meister ein kluger Mann war, so war er noch grausamer.

Itachi klang kalt. Etwas, was Naruto kannte, aber auch verstehen und nachvollziehen konnte. Ino war wichtig, ihm wichtig und ebenso ein Teil von ihm wie Sasuke. Naruto schüttelte sich kurz, folgte Sasuke und Itachi und hielt sich des Geruches wegen die Nase zu. Ekelerregend süß, faulig und irgendwie leicht schweflig. Ein Geruch, den er so noch nie wirklich gerochen hatte und doch wusste, was er für einer war. Menschliche Überreste und allein der Gedanke ließ ihn schaudern. Sagen tat er jedoch nichts, folgte lieber den beiden Uchiha und kniff angewidert die Augen zu. „Der Geruch zieht einem beinahe die Schuhe aus, echt jetzt", nuschelte er irgendwann dann doch, bog um die Ecke und kämpfte mit der aufkeimenden Übelkeit.

„Leider wird es nicht besser. Orochimaru führt hier viele Experimente durch mit Lebenden." Oft waren es Weise oder Obdachlose, die keiner vermissen würde oder einfach Gefangene, die Pech hatte in seine Hände zu fallen. Sasuke seufzte nochmal, dann führte er die beiden tiefer in das Versteck bis zu einem Labor. Der Junge sah zu den beiden anderen und sein Bruder nickte, wurde leicht blass um die Nase. Auch Sasuke musste sich kurzfassen, der Geruch hier war besonders stark.

Verstehend nickte Naruto bei Sasukes Worten und doch schüttelte es ihn, da es einfach nur krank und abartig war, an Menschen zu forschen. Nicht mal ein Toter hatte das verdient, eher seine Ruhe und keinen krankhaften Ninja, der scheinbar von irgendwas besessen war. Naruto steckte seine Nase in den Ärmel seiner Jacke, folgte und der Geruch biss beinahe schon durch den Stoff seiner Jacke und setzte sich fest. Heute Abend müsste er dringend duschen, anderenfalls würde er wirklich brechen und das wollte er verhindern. „Hoffentlich muss Ino das nicht riechen. Die ist bei so was echt empfindlich." Vielleicht war sie ohnmächtig, was nachvollziehbar wäre und das wiederum hieß, dass es ihr hoffentlich gut ging und man an ihr nicht auch noch forschte.

Nochmal holte Sasuke Luft und öffnete die Tür. Sofort knurrte er, stand dann doch jemand vor ihm, mit dem er nicht gerechnet hatte. „Sai", knurrte er, wäre am liebsten sofort auf ihn losgegangen, hätte ihm das dreckige Grinsen aus dem Gesicht geschlagen, doch etwas anderes war wichtiger. „Wo ist sie?" Itachi war nicht so gehalten wie er, fasste Sai sofort am Kragen und fixierte ihn mit seinem Sharingan. Zur Not würde er ihn ewig leiden lassen.

Sai? Was machte der Idiot hier, noch dazu bei der Schlange? Naruto blickte skeptisch zwischen Sai und Itachi hin und her, blieb jedoch erst mal hinter Sasuke stehen und runzelte die Stirn. Wie kam es, dass er hier unten war? Machten er und Orochimaru gemeinsame Sache, dazu mit Danzou? Wollten die Konoha stürzen oder was? Naruto ballte die Fäuste, knurrte leise und unterdrückte den Drang, Kyuubi freizulassen. „Was machst du hier unten, noch dazu bei der Schlange?" „Nun ja, gewisse Pläne bedarf es gewisser Maßnahmen", erwiderte Sai, blickte dabei gewohnt emotionslos und lächelte schließlich falsch. „Wo Ino ist? Nun ja, schätze mal, sie kriegt den Mund gerade zugestopft."

„Du!" Sofort schlug Itachi ihm die Faust ins Gesicht, knurrte und Sasuke wich zurück. „Sie ist tot, oder?" Sai grinste nur und nun war es Sasuke der seinen Bruder zurückzog von Sai. „Ich verstehe deine Wut, jedoch ... wir brauchen ihn noch." Für Informationen, welche Konoha betreffen. „Geh doch nach Konoha und schaue selbst, was passiert ist." Wieder lächelte Sai und Itachi schlug zu, spürte nicht mal den Schmerz in seiner Hand, als er wieder zuschlug. Seine Brust schmerzte, dennoch fühlte er eine Leere in sich. Tränen liefen ihm die Wange herab und er ließ ab von Sai. „Nii-san", hauchte Sasuke leise, zog seinen Bruder etwas weg von ihm, sah dann herüber zu Naruto. „Bring ihn bitte raus, ich werde sie suchen."

Ino sollte tot sein? Unmöglich, das konnte, das durfte nicht sein. Naruto war fassungslos, starrte Sai an, der buchstäblich die Fresse voll bekam und man Itachi schließlich doch von ihm wegzog. Sasuke. Dazu bat er ihn, Itachi nach draußen zu bringen, worauf er stumm nickte und kurz schlucken musste. „Ist in Ordnung", murmelte er dann aber doch, griff sich Itachi und zog diesen am Ärmel gepackt hinter sich her und aus dem Raum heraus. Sagen tat er nichts, es würde nichts bringen und Itachi war sicher auch nicht in der Lage, jetzt irgendwas zu sagen oder sich gar anzuhören. Ohne große Umschweife brachte er den Älteren nach draußen, drehte sich um und blickte abwartend auf den Eingang. Hoffentlich fand Sasuke Ino, dazu lebend, denn wäre sie tot, würde das Fragen aufwerfen, dazu würde ihr Vater durchdrehen und nicht nur der.

Sasuke wartete kurz, dann sah er mit roten Augen auf Sai herab, packte ihn wieder am Kragen. „Was willst du denn tun, Uchiha?" Spöttisch sah ihn Sai an, doch der Andere verzog keine Miene. Er würde nicht wie sein Bruder so sanft sein, es sogar genießen ihn zu quälen. „Du bist zu meinem Glück nicht mehr notwendig." Kurz sah Sasuke über seine Schulter, sah Tobi, der auf ihn zu trat. „Sie sind erstmal in Sicherheit." Auch Tobis Stimme war kühl und kurz schnaufte Sasuke und warf Sai vor die Füße des Anderen. Ohne ein Wort ging er weiter, achtete nicht mehr darauf, dass ihn jemand sah, sondern suchte nach Ino. Bald fand er das Mädchen, sah auf ihren nackten Körper und schluckte. Sofort zog er seine Jacke aus und warf sie über Ino. „Tut mir leid", hauchte er leise, wollte sie einpacken, doch dann griff sie nach ihm, schrie und schob ihn weg. Erschrocken sah Sasuke vor sich, verstand erst nicht und hielt sie fest. „Ich bin es, Sasuke." Ino schrie noch immer und Sasuke bekam sie nicht gebändigt. „Sie sind grausam." Sasuke drehte sich um, sah zu Madara und wie Ino plötzlich aufhörte sich zu bewegen. „Sie ist nicht tot, aber es ist besser, wenn sie schläft." Madara wandte sich ab von ihm und vorsichtig hob Sasuke Ino hoch, folgte dem Uchiha zurück in ihr Versteck.

Immer wieder sah Naruto zum Eingang, wurde langsam nervös, ungeduldig und fragte sich, was da so lange dauerte und ob Ino überhaupt da war. Dennoch blickte er auch immer wieder zu Itachi, der neben ihm stand, mehr oder weniger durch den Wind war und das war ein Anblick, der so gar nicht zu dem älteren Uchiha passte. Allerdings verständlich, immerhin ging es um Ino und noch immer hatten sie keine Ahnung was los und ob sie wirklich tot war. Dann endlich kam Sasuke, dazu mit Ino auf dem Arm und geschockt blickte Naruto auf den leblosen Körper. „Sie lebt aber noch, oder?" Vorsichtig fragte er, blickte besorgt auf das blondhaarige Mädchen und schließlich wieder zu Sasuke.

Sasuke nickte, übergab das Mädchen seinem Bruder und holte nochmal tief Luft. „Orochimaru wird an ihr Versuche durchgeführt haben. Er hat sie mit einem Genjutsu belegt, damit sie erstmal bis morgen ruhig durchschläft, bevor sie sich damit auseinandersetzen muss." Ob man sich an ihr vergangenen hatte, das dachte er nicht, jedoch konnte er das nur von Orochimaru denken und ob einer von Danzou seinen Männern etwas getan hatte, wusste er nicht. „Soll ich?" Unbeholfen sah er zu seinem Bruder und dieser schüttelte den Kopf. „Ich kümmere mich besser alleine um sie, danke." Sein Bruder lächelte traurig, aber dennoch wirkte er erleichtert, schließlich war sie noch am Leben.

Ino lebte, sah jedoch ziemlich mitgenommen aus und war nur mit Sasukes Jacke bedeckt. Ein Zustand, der alles bedeuten konnte und der Naruto nur noch wütender machte. Er riss sich jedoch zusammen, schluckte die Wut runter und lehnte sich, nachdem Sasuke Ino an Itachi übergeben hatte, an und seufzte leise. „Sie wird wieder. Es wird zwar dauern, aber Itachi ist für sie da und das wird ihr schon enorm helfen." Naruto hoffte es einfach mal, ansonsten würde er selber wohl auch ausflippen und jeden, der daran beteiligt war in den Hintern treten. Naruto war noch immer sauer, konnte es nicht fassen, dass ein Bewohner, dazu ein Mitglied aus seinem Team das zugelassen hatte und scheinbar auch andere, die daran beteiligt waren. Weit voran Orochimaru und ebenso Danzou. Naruto kam immer mehr die Erkenntnis auf, dass Konoha einfach zu sehr gespalten war, er so niemals Hokage werden würde und es auch nicht wollte.

„Alles okay?" Sasuke spürte die Wut des Anderen, auch dass Kyuubi etwas unruhig wurde. Das war das erste Mal, dass er Naruto so sah. Selbst ihn hatte er nach der Sache mit Sai nie so angesehen und da war Naruto schon wütend gewesen. „Soll ich dir etwas Ruhe gönnen?" Sasuke war unsicher, es war das erste Mal, dass er Naruto so sah, ohne Hoffnung. Vorsichtig drückte er ihn an sich, überlegte, was er sagen sollte und spürte, wie ihn etwas über die Hand schleckte. Sasuke sah neben sich, der Fuchs, der nun wieder draußen war und sich an die zwei kuschelte. „Es wird schwierig, Konoha wieder zu dem zu machen was es mal war." Der Junge Uchiha sah auf, sah Madara der langsam auf sie zu kam und sogar Kyuubi über den Kopf streichelte. „Es völlig zu zerstören wäre der leichteste Weg, jedoch bedeutet es, dass jeder getötet werden muss, der Rache nehmen kann." Was bedeutete, dass jede Person aus dem Dorf sterben müsste. Etwas was gegen Naruto sein Wille war, das wusste selbst Madara genau und doch grinste der Uchiha plötzlich, denn der Uzumaki blickte ihn mit voller Stolz an.

Naruto sagte gar nichts, ließ es jedoch zu, dass Sasuke ihn an sich drückte, den Halt gab, den er brauchte und zu schätzen wusste. Er bemerkte nicht einmal, dass Kurama von selber herauskam, sich an ihn und Sasuke kuschelte und erst, als er Madaras Stimme vernahm, hörte, was dieser sagte, wachte er langsam aus seiner Starre auf. Konoha zerstören? Ein leichter Weg, dafür aber auch einer, der Folgen mit sich zog und man aus diesen heraus Menschen töten müsste. Ein Weg und eine Mission, die Naruto nicht bestreiten konnte und wollte. Er nicht, aber andere und das wurde ihm durch Madaras Worte nur zu genau bewusst. „Erstmal müsste man herausfinden, wer Konoha alles schaden will und in sorglos weiterhin im Dorf lebt. Man müsste die Drahtzieher herausfinden. Danzou ist sicher nicht der Einzige, der die Finger im Spiel hat und wenn wir die alles kriegen würden, dann könnte man auch wieder von vorne anfangen. Zwar nicht ich selber, aber jemand, der es genauso verdient hätte, Hokage zu werden."

„Du nicht selber?" Verwirrt sah Sasuke zum Blondschopf, das würde bedeuten, dass Naruto seinen Traum aufgab und einen Weg einschlagen wollte, der ihm das für immer verwehrt. „Überlege dir das gut, einmal verbannt, dann auf ewig." Doch Naruto nahm seine Hand, drückte sie leicht. Im Grunde war es egal, Sasuke würde Naruto überall hin folgen und an seiner Seite sein. „Du scheinst dir das gut überlegt zu haben." Madara mischte sich wieder ins Gespräch ein, schloss kurz seine Augen und streichelte Kyuubi weiter. „Ich brauche einen Nachfolger, einen dem ich diesen Traum anvertrauen kann und jemanden der meine Familie führt." Sasuke und Itachi waren stark, jedoch für so eine Aufgabe nicht geeignet, besonders Sasuke nicht, da er lieber Naruto folgte. Also warum nicht, sollte Naruto sein Werk fortführen, auf das Dorf achten und es zu dem machen, was immer schön sein sollte. Ein Ort für Menschen wie sie, ein Ort des Friedens und der Familie.

Entschlossen auf Sasukes Frage hin nickte Naruto mit dem Kopf, drückte sanft seine Hand und sah stattdessen zu Madara, der sich erneut einmischte und anmerkte, dass er einen Nachfolger brauchte, dem er sich anvertrauen konnte und der seine Familie führte. „Ich kann kein Dorf führen, was im Kern gespalten ist. In dem Menschen sich gegenseitig ausspielen und über Leichen gehen. Ich agiere dann lieber von außen, nehme es ihn Kauf, sogar ins Bingo-Buch eingetragen zu werden, als mich an einen Tisch mit Leuten zu setzen, die einen nur ausnutzen, weil man das Kyuubi in sich trägt." Tsunade war da zwar anders, ebenso Kakashi und einige andere, aber das waren zu wenige, um sich durchsetzen zu können. Danzou würde vermutlich genau wie die zwei anderen Alten dafür sorgen, dass er das Dorf nicht mehr verlassen könnte und unter Zwang würde er in diesem Dorf sicher nicht bleiben. Sasuke hatte er an seiner Seite, ebenso Itachi und auch Tobi und das war etwas, worauf man aufbauen konnte. Madara wäre auch noch einige Jahre da und auch Ino, wenn sie wieder auf den Beinen war. Und dann war da Kurama selber noch. Sie waren in den letzten Jahren eng zusammengewachsen, vertrauten einander und auf seine kuschlige Fellkugel wollte er nicht verzichten. „Ich bin mir mehr als sicher, dass es der richtige Weg ist und dieser Zwiespalt endlich ein Ende haben muss, damit Kinder und Alte endlich das Leben führen können, was für sie das Beste ist. Ein Leben in Frieden und ohne Krieg."

 

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Autor

Pragomas Profilbild Pragoma

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Kapitel:20
Sätze:5.501
Wörter:80.818
Zeichen:458.813

Kurzbeschreibung

Naruto sieht im Wald verstörendes, will vergessen und wird Jahre später damit unerwartet konfrontiert. Wirklich umgehen kann er damit nicht und es kommt zum Streit, der fast schon eskaliert.

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Liebesbeziehung (problematisch), Drama (Genre) und Abenteuer getaggt.

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