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Dat Ding mit'm Baum!

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14.7.2017 14:25
6 Ab 6 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Lange starrte er auf seinen Freund, wollte etwas sagen, doch schaffte er es einfach nicht, auch nur ein Wort hervor zu bringen. Rei Shingetsu war sprachlos, während er einfach nur die Person vor sich anstarrte.
„Wuuuuh!“ Ein fröhlich strahlender, beide Arme weit zur Seite ausgestreckt, Yuma Tsukumo sprang um einen ziemlich großen Baumstamm herum und brachte dabei immer wieder komische, jauchzende Geräusche von sich, die Rei nicht wirklich identifizieren konnte.
Normalerweise war er mit Yuma ja ziemlich auf einer Wellenlänge. Sie verstanden sich und seitdem die Sache mit Barian erledigt war hatten sie es ja sogar geschafft, dass er ein normales Leben führen konnte, womit sie so etwas wie erneute Freunde wurden, doch diesmal war Rei einfach nur sprachlos und wusste nicht, wie er mit seinem besten Freund umgehen sollte. „Yuma? Was, verdammt nochmal, tust du da die ganze Zeit?!“
Besagter Junge grinste zu Rei rüber, während seine Arme um den dicken Baumstamm geschlungen waren und es irgendwie so aussah, als wenn er den Baum gerade...knuddelte? Rei wusste nicht, wie er das sonst beschreiben sollte. „Ist das nicht ein totaaaal supiiiii geiler Baum? Hast du jeeee sooooowaaaaas tolles gesehen, Shingetsu?“, kreischte Yuma fröhlich drauf los.
Rei seufzte aber nur und schüttelte den Kopf, während er versuchte, seinem besten Freund und seiner heimlichen Liebe, wie er sich vor einigen Tagen hatte eingestehen müssen, nicht komplett zuzuhören, da er sonst wohlmöglich noch einen Hörschaden bei dessen Gequietsche bekommen würde. „Ich glaube kaum...“, gab er genervt von sich, „sag mal, Yuma, was ist mit dir los?“
Ohne das der Spitzenduellant auf die Frage antwortete griff er so urplötzlich nach Reis Handgelenk, so dass sich dieser gar nicht dagegen wehren konnte und geradewegs nach vorne gezogen wurde, womit er unliebsame Bekanntschaft mit dem Baumstamm machte. „Guck doch mal! Der is' doch echt megaaaageilooo, oda? Fühl maaal! Shingetsu! Du musst den auch riiichtig füüüühleeeen!“, sprach Yuma derweil auf seinen Freund ein.
Dieser wich aber nur ganz schnell einen Schritt zurück nachdem er kurz gegen den Stamm gestoßen war durch den Schwung seines Freundes. Hoffentlich war nicht irgendetwas an diesem Baum, was Yuma so komisch machte. „Ich glaube, dir behagt hier etwas nicht...“, murmelte Rei und griff nun seinerseits nach Yumas Handgelenk, um ihn von dem Baum wegzuziehen.
„Neiiiiin! Niiiicht! Shingetsu! Der Bauuuum braucht miiich dooooch!“, schluchzte Yuma, während er aber nur weiterhin weggezogen wurde, auch wenn er nicht nachließ sich dagegen zu wehren.
Kopfschüttelnd stoppte Rei, ließ seinen Freund aber nicht los und starrte ihn einfach nur an: „Du bist gerade total seltsam... aber so ist es mir zu anstrengend dich bis nach Hause zu schleppen...“
„Ich gehe nicht ohne Baumiii-chaaaaan!“, gab Yuma weiterhin schluchzend von sich und versuchte zurück zu seinem Baum zu kommen, während Rei ihn allerdings so gut festhielt, wie er nur konnte.
„Komm jetzt endlich hier weg!“, knurrte Rei langsam echt wütend und zog wieder weiter an seinem Freund.
„Ich will niiiiicht!“, murrte Yuma quengelnd und stemmte sich dagegen, versuchte mit aller Macht zu bleiben.
„...Wie hält Kotori-chan es nur mit dir aus?“, kam es ein wenig brummend und fragend aus Rei heraus, bevor er sich wirklich bewusst wurde, was er da gefragt hatte. Kotori. Sie war der Grund, wieso seine Liebe wohl nie erwidert werden würde.
Allerdings stellte er nach kurzem überrascht fest, dass keinerlei Gegenwehr mehr kam und somit starrte Rei zu seinem Freund, der nun auf den Boden vor sich starrte: „...Kotori...“
Irritiert sah Rei zu seinem ehemaligen Konkurrenten. Wieso war er plötzlich so deprimiert? „Was ist los, Yuma?“
„...Nichts...“, gab dieser nur zur Antwort und schritt an Rei vorbei, „lass uns gehen.“
Viel zu überrumpelt brauchte dieser einen Moment, bevor er seiner heimlichen Liebe hinter her stolperte, allerdings mal wieder nicht wusste, was er sagen sollte. Mal wieder war er sprachlos und starrte Yuma einfach nur an, wie dieser betrübt auf dem Heimweg war.

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