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Ein Neko für einen gestressten Leader

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06.06.21 19:13
18 Ab 18 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Der folgende Text thematisiert explizit Sex und angedeutete Gewalt.
Wiederholungen kommen vor und wer das nicht abkann, der möchte bitte nicht weiterlesen!

Ich hab  in meiner Mottenkiste für alte Texte gekramt und wurde fündig.

Da lag doch noch ein fast fertiger Text zu Sasodei, den ich aber damals nicht mit nowaki geschrieben habe. Damals schrieb ich den mit wem anderen, aber das werdet ihr am Stil merken, denn der Sasori hier ist etwas kühler, etwas wilder und versauter.

Deidara schreib ich natürlich wieder und alle Rollen, die sonst noch vorkommen, hatten wir damals fein aufgeteilt. Hauptsächlich schreibe ich hier aber Tobi und eben Deidara. Am Ende dann Itachi und Zetsu, was auch mal seltsam klingt.

Nekos sind so süß und daher entschieden Albi und ich uns am 18.01.2012 darüber zu schreiben.

Deidara und Sasori in ungewohnter Position und das unter einem Haufen Irrer, die nichts Besseres zu tun hatten, als einem Neko das Leben schwer zu machen.



Akatsuki hatte nach der letzten Mission herbe Verluste einzuklagen.

Pain, sowie auch Konan wurden von einer deutlichen Mehrheit von Anbu überwältigt und schließlich zur Strecke gebracht.

Fast acht Wochen waren seitdem vergangen und die restlichen Mitglieder hatten Sasori zu ihrem neuen Leader ernannt.

Ein Fehler, ein schwerwiegender wie sich herausstellen sollte, denn der Sunagakure war seitdem noch schlimmer, aufbrausend und schlecht gelaunt. Kisame und Itachi waren dem so angenervt, dass sie es schier nicht mehr aushielten, sich auf den Weg machten und für den Akasuna einen netten Zeitvertreib suchten.

Kisame war ohnehin der Meinung, dieser bevorzugte Männer, die meisten seiner Puppen waren männlich, ausgenommen seine Mutter.

Dem Uchiha war das egal, Hauptsache es herrschte wieder Ruhe, der Rothaarige wäre erträglicher und würde weniger Anweisungen geben.

Langsam wurde Kisame müde, das lange Laufen durch die umliegenden Wälder strengte den Haimenschen enorm an.

Itachi hingegen hatte seinen Blick starr auf etwas, das unter einem Baum lag, gerichtete, tippte seinem Partner an die Schulter. "Schau mal, Kisame!"

Er deutete dezent auf das schlafende Bündel mit dem langen Schwanz.

"Ein Neko...", vermochte Kisame nur leise zu sagen, schritt langsam voran und hatte sich in den Kopf gesetzt, diesen zu fangen.

Der Uchiha folgte ihm leise, fast schon unauffällig, besah sich den Blonden und wusste im ersten Moment nicht, ob männlich oder weiblich.

Goldene lange Haare, oben zusammengebunden zu einem Zopf, die Figur zierlich wie die einer Frau und doch konnte dieser Schein trügen.

Kisame wollte mit dem Schwert ausholen, wurde von Itachi aber gestoppt, da dieser den Schlag kannte, wusste, dass dieser hätte tödlich enden können.

So nahm er den Neko in einem Genjutsu gefangen, gab vor, dieser würde unter dem Baum weiterschlafen und ließ ihn über der Schulter Kisames zurück zum Hauptquartier Akatsukis tragen.

Kaum, dass beide ankamen, schritt der Uchiha ruhig in Sasoris Zimmer, blieb vor diesem und der unzähligen Papiere auf dem Schreibtisch stehen. "Sasori wir haben hier etwas Nettes für dich. Wir haben es quasi im Schlaf überrascht, eingesackt und gleich mitgenommen."

Kisame legte kaum später den noch Schlafenden am Boden ab und grinste den Leader wissend an.

Als die Türe sich so ungestüm öffnete, wollte Sasori schon zu einer scharfen Tirade ansetzen, doch die beiden fielen ihm schon ins Wort.

Schnaubend drehte er sich um. "Ach, und ihr denkt, mich mit irgendeinem Viehzeug ruhiger zu stellen? Wie verzweifelt müsst ihr sein?", spottete er bissig, dann erst sah er nach dem Mitgebrachten.

"Und was ist das?", brummte er dann. "Na gut. Lasst es da. Wenn es sich aber wieder als irgend so ein unnötiges Ding handelt, landet das Vieh in den ewigen Jagdgründen und ihr kriegt eine Mission nach Suna, damit ihr nicht nochmal auf solche Gedanken kommt. Bis dahin könnt ihr fürs Erste euch zurückziehen."

Er wartete, bis die zwei gegangen waren, dann drehte er das Bündel blonden Haars grob mit dem Fuße und entdeckte jetzt erst die flauschigen Ohren.

Ein Neko?

Wo hatten sie das denn her?

Er hockte sich herunter, packte ihn am Haar und zog ihn auf das Bett.

Sollte er sich da ausschlafen, da, wo er jetzt lag, war er ihm nur im Weg.

Dann ließ er ihn in Ruhe und widmete sich wieder der Schreibarbeit.

Noch war seine Begeisterung für den Neko sehr gebremst.

Er wusste ja nicht, ob der ihm das Richtige war, oder eben nicht.

Bevor er sich zu früh freute, wollte er ihn erst einmal wach erleben.

Dann würde er weiteres entscheiden und das war zweifellos, ob er die zwei anderen belohnte mit einer Mordmission in Iwa, oder bestrafen mit einer Botenmission ins weit entfernte Suna, sollte.

Vor allem für Kisame wäre das ja ganz schön fies.

Grinsend setzte er seine Unterschrift unter einen Missionsauftrag.

Kisame blickte den Leader leicht benommen an, Itachi hingegen blieb ruhig stehen, hörte dem, was Sasori zu sagen hatte, einfach zu, hatte nichts dem entgegenzusetzen und gab sich betont ruhig.

Ihm war von Anfang an klar gewesen, dass der Rothaarige nicht gleich in purer Freude ausbrechen würde, dass er wieder etwas auszusetzen hatte.

Kaum, dass Sasori seine kleine Ansprache beendet hatte, schritten die beiden aus dem Zimmer, schlossen hinter sich die Tür und ließen beide alleine.

Hingegen wachte der Blonde langsam auf, blinzelte noch von Kisames Schlag auf den Hinterkopf und richtete sich nur langsam auf.

Verwirrt blickte er sich mit seinen blauen Augen um, wusste nicht recht, wo er sich hier befand und vor allem, wer dieser Rothaarige am Schreibtisch war.

"Uhm ..." Er fasste sich an den Hinterkopf, schwang die Beine aus dem Bett und wirkte noch immer ratlos.

"Wo bin ich, hm?", verlangte er zu wissen, schaute auf die Person am Schreibtisch, stand schließlich auf und schritt langsam zu dieser rüber.

Sasori bemerkte schon, dass der Blonde wach war, als er das Rascheln seines Haares vernahm, doch er hielt sich noch stumm.

Er wollte wissen, was er als Nächstes tat.

Aber, dass er direkt schon so munter war, gefiel ihm einerseits und andererseits wusste er, es würde ihn noch irgendwann auf die Palme bringen.

Er sah auf, als das Tappen nackter Fußsohlen kurz vor seinem Schreibtisch aufhörte.

"Du bist hier, das sollte dir als Antwort reichen, Neko", gab er knapp zurück.

Er wischte kurz mit der Hand und die Tür schnappte ins Schloss.

Vorsicht war besser als Nachsicht.

"Und hier ist dein Zuhause ... jedenfalls bis auf Weiteres. Es sei denn, du machst Ärger. Dann brauchst du kein Zuhause mehr." Sein Lächeln mochte freundlich wirken, dennoch war es kalt wie Eis.

Er betrachtete ihn noch eine Weile, dann sah er wieder hinunter zu seinen Papieren. "Sag mir deinen Namen und dann such dir eine Ecke für die Nacht. Ich habe jetzt keine Zeit für dich."

Geduldig, wenn auch ein wenig ungeduldig, blickte Deidara den Rothaarigen noch immer an und konnte kaum glauben, was dieser ihm sagte.

Pah, als würde er sich mit solch einer Antwort zufriedengeben, nicht mit ihm und schon gar nicht so.

Das Wort „Neko", allein schon wie er es betonte, ließ den Blonden leise fauchen, die Hände zu Fäusten zusammenballen, bereit anzugreifen, dem Instinkt einer Katze nachzugehen.

Als jedoch die Tür krachte, zuckte der Iwa-nin leicht zusammen, ließ die Hände entspannen, starrte sein Gegenüber angesäuert an.

"Mein Zuhause?", wiederholte er dessen Worte, runzelte leicht die Stirn und blickte sich vage um.

Ärger sollte er also auch keinen machen, nur was sollte er hier überhaupt machen?

Schriftrollen sortieren, seinem Herren die Füße kraule, oder aber ... über Letzteres wollte er lieber dann nicht nachdenken, schüttelte daher leicht seinen Kopf und blickte erneut auf.

"Deidara, ich heiße Deidara", murmelte er leise, drehte sich um und suchte sich die dunkelste Ecke des ganzen Zimmers, legte sich ab und rollte sich katzenartig zusammen.

Jedoch schwang sein Schwanz hin und her, die Ohren waren gespitzt und für den Fall der Fälle, die Krallen gewetzt.

Mit einem käferkleinen Lächeln musterte der Rothaarige die Reaktion auf seine Worte.

Interessiert beobachtete er, wie sich seine Lippen zu einem fast tonlosen Fauchen zurückzogen und die gebleckten Zähne zeigten, wie sich die kürzeren Härchen in seinem Nackenbereich aufstellten, die Ohren zurückklappten und sich die auffällig zarten Hände zu Fäusten ballten.

Und auch sein Blick aus blauen Augen verriet pure Angriffslust, die sich nur schwer im Zaume halten ließ.

Noch hatte er also die Zügel in der Hand.

Gut so.

"Dein Zuhause. Nenn es so, wenn du nicht möchtest, dass ich dir ein anderes zeige, welches du dann wohl unter "Kerker" kennst." Belustigt sah er die Gedanken bildlich durch seine Augen scheinen und auch das sanfte Kopfschütteln entging ihm nicht.

Wohlgemerkt, niedlich war er.

Vorerst würde er wohl seine Grenzen noch nicht austesten.

Aber wer wusste schon ... schon sein Name sprach von Rebell.

Aber auf jeden Fall würde er den Blonden noch eine Weile beobachten.

Er hörte, wie der Neko sich hinlegte und lächelte. "Brav. Hoffen wir mal, dass das so bleibt, hm?"

Er drehte sich minimal zu ihm herum. "Sicher bist du auch hungrig. Ich schicke jemanden, dir etwas zu holen." Damit drehte er sich wieder herum.

Deidara brummte, ließ den Anderen nicht aus den Augen und ärgerte sich insgeheim über dessen dämliches Grinsen.

Zu Hause, was war das schon?

Sicher würde er dies hier niemals sein Zuhause nennen, nicht mal in hundert Jahren, das stand für Deidara fest.

Noch weniger beeindruckte ihn der sogenannte Kerker, er kannte diese Macken, wusste, wie es sich auch so lebte.

Der Vorsicht wegen, erwähnte er dies aber nicht, wedelte stattdessen unruhig mit dem Schwanz und kraulte sich die Ohren.

Dass er brav sein sollte, hätte ihn fast zum Lachen gebracht, jeder Dummkopf wusste doch, dass ein Neko so gut wie nie brav war, nur wenn es etwas unbedingt haben wollte.

Der Unmut Deidaras interessierte Sasori nicht im Geringsten, obgleich er ihm nicht entgangen war.

Solange es ihn nicht direkt anging, war ihm eigentlich alles egal.

Er erledigte seine Arbeit und stand auf, sah, dass der Neko ihn nicht aus den Augen ließ und er schenkte ihm ein Grinsen.

Ein Warnendes.

Dann schritt er zur Tür, ließ die Schlösser aufschnappen, drehte sich noch einmal zu ihm herum. "Nimm dir ein Kissen vom Bett. Ich werde dir etwas zu essen holen. Und wehe dir, du stellst etwas an. Ich habe Mittel und Wege, es dich bereuen zu lassen."

Damit schlug die Tür zu und die Schlösser sprangen wieder ein, wie Schlangen um ihre Beutetiere.

Gähnend beobachtete Deidara seinen neuen Herren, was auch immer dieser darstellte, oder machte, jede Handlung wurde misstrauisch begutachtet.

"Ich werde schon nichts anstellen", murmelte er leise, hob dabei seinen Kopf an und blickte kurz rüber auf eines der Kissen, visierte eines an und markierte es gedanklich schon als das seine.

Langsam entrollte er sich wieder, stand schließlich auf und zuckte beim Zukrachen der Tür in sich zusammen.

Was knallte der auch immer die Türen zu, ging das nicht auch leiser? Kopfschüttelnd schnappte er sich das rote Kissen mit den Bommeln, verzog sich damit zurück in seine Ecke und legte kaum später seinen Kopf darauf ab.

Nun wo es etwas leiser war, knurrte sein Magen ganz beachtlich, teilte mit, dass er doch trotz Widerstand Hunger hatte.

Mit einem fragenden Gesichtsausdruck stand Sasori nun in der Küche.

Natürlich hatten sie kein Katzenfutter.

Und er hatte auch nicht vor, solcherlei noch extra zu den Vorräten zählen zu müssen.

Stattdessen griff er sich eine frische Leber, eines von mehreren Dingen, die Nekos wohl sehr zu schätzen wussten.

Itachi brachte immer welche vom Markt mit.

Er erhitzte also eine Pfanne und briet das Fleisch gerade so weit an, dass es gar war und somit ungefährlich für Deidara, schnitt es in mundgerechte Stücke und da er sich nicht sicher war, ob der Blonde es auch annehmen würde, eine Schale mit Milch.

Schwer beladen mit einem duftenden Teller und einer haarscharf schwappenden Schale, ruckte er nur knapp den Kopf zur Seite, dass die Tür mit Wucht aufsprang, dann schob er sie mit dem Fuß wieder zu, diesmal leiser und die üblichen Sicherheitsvorkehrungen.

Er sah, dass das Zierkissen fehlte und innerlich lachte er kurz auf.

Mit einem Seufzen ließ er sich auf den Boden nieder und winkte ihn heran. "Komm her, ich höre deinen Hunger." Mit einer feinen Gabel spießte er ein Stück Fleisch auf und hielt es ihm hin.

Mit einem fragenden Gesichtsausdruck stand Sasori nun in der Küche.

Natürlich hatten sie kein Katzenfutter.

Und er hatte auch nicht vor, solcherlei noch extra zu den Vorräten zählen zu müssen.

Stattdessen griff er sich eine frische Leber, eines von mehreren Dingen, die Nekos wohl sehr zu schätzen wussten.

Itachi brachte immer welche vom Markt mit.

Er erhitzte also eine Pfanne und briet das Fleisch gerade so weit an, dass es gar war und somit ungefährlich für Deidara, schnitt es in mundgerechte Stücke und da er sich nicht sicher war, ob der Blonde es auch annehmen würde, eine Schale mit Milch.

Schwer beladen mit einem duftenden Teller und einer haarscharf schwappenden Schale, ruckte er nur knapp den Kopf zur Seite, dass die Tür mit Wucht aufsprang, dann schob er sie mit dem Fuß wieder zu, diesmal leiser und die üblichen Sicherheitsvorkehrungen.

Er sah, dass das Zierkissen fehlte und innerlich lachte er kurz auf.

Mit einem Seufzen ließ er sich auf den Boden nieder und winkte ihn heran. "Komm her, ich höre deinen Hunger."

Mit einer feinen Gabel spießte er ein Stück Fleisch auf und hielt es ihm hin.

Von weitem roch der Blonde die Leber, hob daher erneut den Kopf hoch, schnupperte durch die Luft und leckte sich über die Lippen.

Kurz darauf kam dieser Rothaarige wieder, machte sogar mal die Tür leise zu und hatte doch tatsächlich eine Schüssel mit köstlicher Milch mitgebracht.

Wenn das kein Grund zur Freude war, wenn da nicht diese Anweisung wäre, dass er herkommen sollte, weil ihn sein Magen verräterisch verriet.

Innerlich murrend stand Deidara auf, bewegte sich langsam und anmutig auf den Rothaarigen zu, besah sich das Stückchen Leber auf der Gabel und öffnete brav den Mund.

Was sollte er auch sonst machen, der Hunger war zu groß, ließ sein sonst so zurückhaltendes Verhalten wie eine Mauer einstürzen.

Vergleichsweise vorsichtig schob Sasori dem Neko das Stück in den Mund und wollte ihm nicht die Gabel in den Rachen stechen.

Zu seiner herholenden Freude bemerkte er, dass Deidara der Mahlzeit nur allzu angetan war.

In einem kurzen Moment schmolz seine Maske zu einem lange vergessenen Lächeln, ehe er sich wieder besann und ihm ein neues Stück leicht dampfender Leber hinhielt.

Währenddessen fielen ihm noch andere Dinge auf, da der Blonde ihm so nahe kam: zum Beispiel war da der Schwanz, weißblond, aber mit solch weichem Haar, dass er schon einen sehr grazilen, zerbrechlichen Eindruck machte.

Das Haar, ungewöhnlich lang, wie es auf seine Schultern fiel, glänzte leicht und schien sehr fein, ganz anders als seine widerspenstigen kurzen Strähnen.

Ein weiteres Mal vergaß er fast wieder, wem er gegenüber saß und blinzelte hinunter auf den Teller.

Dankend nahm Deidara die Leber auf der Gabel an, kaute vorsichtig, ließ sich den Geschmack auf der Zunge zergehen und schluckte schließlich ganz runter.

So etwas Gutes aß er selten, genoss es daher in vollen Zügen, hinzukam noch dieses fast schon liebevolle füttern, all das ließ den Blonden leicht schmunzeln.

Stück für Stück aß er die Leber, schwang dabei mit seinem langen Schwanz, betonte so seine Freude, seine Dankbarkeit.

So schlecht schien es hier doch nicht zu sein, dennoch wollte Deidara erst mal abwarten, nicht so schnell vertrauen.

Dass der Andere, von dem er den Namen noch nicht mal kannte, so in Gedanken war, ihn nicht weiter fütterte, veranlasste ihn sich mit den Fingern die Leber vom Teller zu klauen, verputzte so den letzten Happen und hinterließ einen leeren Teller.

Ein kurzes Lächeln huschte auf sein Gesicht.

Aha, ging nicht schnell genug.

Mit der Milch ließ er Deidara schließlich in Ruhe, stand auf und stellte den Teller mit der Gabel auf den Tisch.

Dann nahm er sich ein Buch aus dem Regal, setzte sich aufs Bett und vertiefte sich mit einem Seufzen in die Buchstaben.

Bis jetzt war er sogar ein wenig froh, jemand im Zimmer zu haben, auch wenn dieser kaum die Augen von ihm ließ.

Dieser war jedoch nicht auf irgendwelche Positionen aus.

Das Lesezeichen, welches lose zwischen zwei Seiten hing, fiel heraus, ein kleiner Talisman mit seinem Kanji darauf gestickt.

Er bemerkte es nicht.

Sich über die Schüssel Milch freuend, schleckte Deidara diese langsam und genüsslich weg, leckte sich erneut die Lippen sauber und schnurrte wohlig leise auf.

Der Hunger war gestillt, mit leckerer Leber und köstlicher Milch und das war für ihn ein Grund jetzt zu schlafen.

Müde wie der Blonde war, kroch er auf allen vier zu seinem Kissen, legte sich auf diesem ab und blickte noch mal auf den Rothaarigen auf dem Bett.

Scheinbar las er, war in Gedanken vertieft.

Deidaras Blick fiel auf etwas am Boden, scheinbar war es dem Anderen unbemerkt heruntergefallen.

Ohne nachzudenken, robbte er zu dem kleinen Talisman, hob diesen schließlich auf und legte ihn auf dem Bett neben dem Rothaarigen einfach ab.

"Ist heruntergefallen, hm." Er drehte sich schon wieder um, machte sich erneut zu seinem Kissen.

"Hm, danke", murmelte der Rothaarige leise.

Seine Augen wanderten immer weiter über die geschriebenen Zeilen, die einzige Beschäftigung, die ihn so sehr fesseln konnte.

Er bemerkte, dass Deidara sich zum Schlafen zurückzog.

Beinahe hätte er neben sich aufs Bett geklopft, aber soweit er Katzen und somit wohl auch Nekos kannte, trauten die einem solchen Braten nicht.

Vielleicht später irgendwann.

Jetzt griff er nur nach dem Talisman, betrachtete ihn.

Da fiel ihm etwas ein.

"Und mein Name ist Sasori, Deidara. Sollte dir irgendeiner der Truppe hier Ärger machen, kommst du zu mir. Verstanden?"

Schon wieder den Kopf auf dem Kissen liegend, hob der Blonde kurz den Kopf an, hörte das leise "Danke" und brummte leicht.

Kein verärgertes Brummen, eher ein Wohliges, eines, das zeigte, dass er verstanden hatte.

Wieder rollte sich Deidara zu einer Kugel zusammen, seufzte noch mal auf und dann hörte er endlich mal einen Namen zu seinem neuen Herren.

Warum die anderen Ärger machen sollten, verstand er nicht, fragte sich insgeheim wie viele ihr wohl noch herumsprangen und ob er der einzige Neko hier war.

Wenn dem so wäre, würde das sicher irgendwann für Streit sorgen, einige sahen in Nekos nur billige und dumme Sklaven, andere wieder ganz etwas anderes.

"Danke, ich habe verstanden, hm", murmelte Deidara selber leise und schloss endlich seine müden Augen.

Das leise und gleichmäßige Atmen des Anderen signalisierte dem Rothaarigen, der Neko war eingeschlafen.

Soweit war das ja noch ganz gut abgelaufen.

Wenn da nicht der ewige Hintergedanke wäre, was als Nächstes kommen könnte. Er hatte keinerlei Verlangen, Deidara etwas anzutun.

Aber auch nicht, sich zum verwöhnenden Halter zu entpuppen.

Seufzend legte er das Buch beiseite, nahm die Schüssel und den Teller und verließ leise den Raum.

Auf dem Weg begegnete er Kakuzu, welcher ihm mit argwöhnischem Blick hinterher sah und auf dem Rückweg sprach er ihn an.

Eindeutig ein Streitthema.

Angesäuert von den dummen Fragen war es wieder vollkommen vorbei, mit der vorherigen nachdenklichen Muße.

Schließlich ging der Streit sogar so weit, dass er den Anderen anbrüllte, herrisch und grausam.

Wie es ja sich auch eigentlich in seinen Augen für einen neuen Leader gehörte. Pain war schließlich sogar noch schlimmer gewesen.

Stinksauer trat er die Tür ein, brüllte Kakuzu noch ein paar weitere Sachen zu und knallte die Tür mit zuvor noch nie dagewesener Wucht zu, dass sie wieder aufsprang und er sie erneut zuschmetterte.

Schnaubend vor Wut ließ er sich in den Stuhl fallen, atmete angestrengt und fuhr sich mit den Fingern über die Schläfen.

Den Neko hatte er in seiner Wut vollkommen vergessen.

Herrlich diese Ruhe, ideal zum Träumen, leise schnurren und wohlig alle vier von sich zu strecken.

An nichts zu denken, einfach nur schlafen...

KAWUMM...

Nicht einmal, nein, gleich zweimal das laute Krachen einer Tür, welche den Neko unsanft aus dem Schlaf riss, ihn laut fauchen ließ und sich sein Rücken zu einem Buckel krümmte.

"Was soll das, hm?" Deidara setzt sich langsam auf, fuhr sich müde durch die nun offenen Haare und blickte Sasori gähnend an.

Gerade wollte Sasori ihm eine flapsige Antwort geben, da flog die Türe erneut auf.

Hidan stand im Rahmen und schien den Streit nach Kakuzu noch einmal aufnehmen zu wollen.

Fauchend sprang er auf und ungeachtet des Blonden, stach er dem Anderen ein Kunai durch den Hals, gab ihm einen Stoß und eine gebrüllte Antwort, warf seine Hand nach hinten und haarscharf über Deidaras Kopf hinweg flog ihm eine Marionette zu, mit Hilfe, deren Siegel er nun die Türe ganz verschloss.

Man merkte deutlich, dass jetzt mit dem Akasuna besser nicht zu Reden war.

Das galt auch für müde und gereizte Nekos.

Vielleicht auch gerade für diese.

Fluchend auf das "Rattenpack" ließ er sich auf den Boden vor seinem Bett plumpsen und vergrub das Gesicht in den Händen.

Schwer atmend suchte er nach Beruhigung.

Immer noch grummelnd und fauchend blickte Deidara den Rothaarigen an, zuckte aber zusammen, als die Tür erneut aufflog und ein lautstarkes Gerangel entstand, ein Kunai eingesetzt wurde und Blut floss.

Ängstlich verkroch sich der Neko unter sein Kissen, hielt sich Augen und Ohren zu, zitterte wie Espenlaub.

Er war so von der Angst gepackt, dass er seinen Ärger auf Sasori schon wieder vergessen hatte, atmete erleichtert auf, als der Andere das Zimmer laut fluchend verlassen hatte.

Erst jetzt kam der Gedanke an den Neko wieder in sein Bewusstsein geschlichen und er wandte sich um.

Er stand auf, ging hin zu der Ecke, wo er zitternd hockte, ließ sich auf die Knie und streichelte vorsichtig mit dem Handrücken über dessen Wange.

"Alles in Ordnung? Du bist so blass..." Mit sanfter Gewalt strich er ihm die Hände vom Gesicht.

"Jetzt kennst du schon mal einen, der dir gefährlich werden könnte."

Deidaras Zittern verschwand einfach nicht, ebenso das Kissen an den Ohren.

Auch nicht, als Sasori vor ihm in die Knie ging, vorsichtig über seine Wange strich, leise und beruhigend zu ihm sprach.

Das eben Gesehene war für den Blonden nur halbverdaut, so etwas hatte er noch nie gesehen oder gar miterlebt.

"M-mir geht es gut ... hab mich nur erschrocken", nuschelte der Neko leise, blickte den Rothaarigen dennoch misstrauisch an und atmete ruhig weiter.

Scheinbar war er hier in einer Horde von Brüllaffen gelandet, eine der übelsten Sorte, die sich untereinander abstachen und weiß der Gier, was sie noch alles taten.

Sasori sah ihn über die Ränder seiner Augen an.

"Du siehst mir mehr als nach einem Schreck aus", stellte er ruhig fest.

"Keine Sorge, solange du hier drin bleibst, wird so etwas nicht nochmal vorkommen. Hier, meine ich. Tut mir leid für dich, dass du es miterleben musstest."

Er schnaubte.

"Aber eigentlich ist das hier ein täglicher Kampf. Nur nicht immer so laut..."

Er wandte sich ab.

"Für heute wird Ruhe sein, das steht fest. Leg dich wieder schlafen."

Schreck, von wegen einen Schrecken, fast hätte sich der Blonde vor Angst in die Hosen gemacht, wäre am liebsten durch ein offenes Fenster getürmt.

Eins stand fest, dieses Zimmer würde er sehr wahrscheinlich nie verlassen, wenn dann nur auf das Klo.

"Es muss ihnen nicht leidtun, hm. Ich bin nur solch ein Tumult nicht gewohnt, wuchs bisher sehr behütet auf", murmelte Deidara erneut leise, blickte den Rothaarigen aus verschüchterten blauen Augen an und schloss diese für einen Moment, ließ die nächsten Worte auf sich wirken.

"Darf ich fragen, was sie machen, wieso es hier so drunter und drüber geht?" Scheu stellte er diese Frage, biss sich auf die Unterlippe und legte sich schon zurück in sein flauschiges Kissen, hatte sehr wohl schlafen verstanden und die Müdigkeit war ohnehin nicht mehr zu stoppen.

Dennoch wollte er gern noch diese Frage beantwortet haben.

Seufzend drehte er sich noch einmal zu ihm herum.

"Das merkt man, du siehst aus, als hättest du zum ersten Mal Gewalt außerhalb des geschriebenen Papiers gesehen."

Auf die nächste Frage hin schüttelte er nur den Kopf.

"Genau das, was du eben gesehen hast, na ja, okay, Hidan ist ein schlechtes Beispiel, der ist unsterblich."

Er lachte trocken.

"Aber wir bekommen Mordaufträge und ähnlichen Murks. Wir sind Ausgestoßene aus der Gesellschaft, die für die schmutzige Arbeit der sauberen Leute zuständig sind."

Er lächelte klein.

"Und kleine Nekos sind hier selten gesehene Leckerbissen. Die anderen würden dich misshandeln, bis du elendig krepierst."

Er hob die Hände in Desinteresse.

"Ich habe keine Zeit für derlei unnötigen Firlefanz. Solange du mir nicht die Dokumente zerfetzt oder mir durch anderen Spökes Ärger machst... Soll das auch nicht so schnell geschehen."

Dann beobachtete er ihn, wie er langsam einschlief.

Deidara dropte bei Sasoris Bemerkung, er sei so etwas nicht gewohnt, grollte deswegen sogar leicht und schwang angesäuert seinen Schwanz.

"Unsterblich?", riss er dann aber doch wieder milder gestimmt die Augen auf, kratzte sich am Kopf und fragte sich innerlich, wie das vonstattenging.

Seufzend hörte er jedoch weiter zu, nickte dann und wann und hatte mit der Vermutung der Brüllaffen doch recht, nur in dem Falle, eine Horde von Mördern und Kriminellen.

"Ich werde schon keine Papiere zerfetzen und stubenrein bin ich auch."

Deidara rollte sich nun gänzlich zu einer Kugel ein, schloss der Müdigkeit ergebend die Augen und schnurrte leise auf.

Er kraulte den Neko noch kurz hinter den Ohren, dann stand er auf und machte sich bettfertig.

Im Bett las er noch ein paar Seiten, dann stützte er seinen Kopf auf eine Hand und versank in eine stumme Betrachtung Deidaras.

Er überlegte.

Überlegte, wie es weiter gehen sollte.

Überlegte, was wohl Hidan morgen sagte.

Denn der hatte den Blonden gesehen, zweifellos.

Auf jeden Fall würde er wohl schon bald neue Probleme sehen.

Oh, wie er Probleme HASSTE...

Der Blonde spürte noch wie er an den Ohren, beziehungsweise hinter ihnen gekrault wurde, streckte daher wohlig alle vier von sich und schlief aber friedlich weiter.

Noch hatte der Neko keine Ahnung was hier abgehen könnte, dass Streit entstand und das nur, weil er sich hier aufhielt, weil man ihn gegen seinen Willen hergebracht hatte.

Darüber wollte er auch gar nicht nachdenken, lieber schlafen und sich der Ruhe hingeben.

Im Zimmer fühlte er sich jedenfalls sicher, geborgen und er mochte sogar die ruhige Art Sasoris, aber eben nur die Ruhige.

Die Aufbrausende wollte er nicht noch einmal erleben, ebenfalls diesen weißhaarigen Unsterblichen, der war ihm nämlich so ganz und gar nicht geheuer.

Schließlich riss er sich los von den Gedanken, legte sich auf die Seite weg und schloss die Augen.

Schon bald legte sich die Müdigkeit über ihn, sein Atem wurde ruhiger und er entspannte.

Tief und traumlos schlief er bis tief in den Morgen hinein.

Es war fast wie eine Sehnsucht, eine Flucht vor dem Tag.

Er schien aber nicht bedacht zu haben, dass Nekos wahre Frühaufsteher waren...

Deidara wachte schon früh am nächsten Morgen auf, zusammen mit den ersten Sonnenstrahlen und blickte sich aufmerksam im Zimmer um.

Noch lag er auf seinem Kissen, streckte sich, gähnte leise und bemerkte beim Herumtollen die Bommeln des Kissens.

Kichernd fing er damit an zu spielen, stupste sie diese mit den Fingern an und zupfte immer wieder daran.

Katzentrieb, verspielt und ziemlich neugierig.

Der Neko suchte sich eben immer etwas Passendes, hatte gesehen das Sasori noch schlief, mit dem eh noch nichts anzufangen war und spielte lieber mit sich alleine.

Zwei Stunden später, als der Blonde schlug Sasori dann doch die Augen auf, brummte unwillig, bewegte sich aber zum Aufstehen.

Langsamen Schrittes nahm er den Kleiderschrank in Angriff, zog sich um und weiterhin ungeachtet des Nekos, riss er die versiegelnde Marionette von der Tür, schleuderte sie zurück in ihre Ecke und verließ kommentarlos das Zimmer. Kaffee musste her.

Vorher war er sowieso nicht ansprechbar.

In der Küche fiel ihm dann Deidara wieder ein.

Grummelnd machte er sich ans Frühstück.

Während der Kaffee sich setzte, kochte er den Reis und wärmte eine Schale der gebratenen Hähnchenbruststreifen auf, für den Neko goss er wieder Milch ein und er überlegte, ob er sich auch für einen Taiyaki begeistern könnte ... Schulterzuckend schob er zwei vorgefertigte in den Ofen, um sie aufzuwärmen, denn so schmeckte das Gelee innen drin besser.

Dann stellte er das fertige Curry, die Taiyaki, den Kaffee und die Milch auf ein Tablett.

Dann kam er zurück, wuchtete das Geschirr auf das Bett, setzte sich im Schneidersitz darauf und nahm einen Schluck vom Kaffee.

"Komm her. Frühstück", meinte er knapp zu Deidara.

Zwei Stunden später, als der Blonde schlug Sasori dann doch die Augen auf, brummte unwillig, bewegte sich aber zum Aufstehen.

Langsamen Schrittes nahm er den Kleiderschrank in Angriff, zog sich um und weiterhin ungeachtet des Nekos, riss er die versiegelnde Marionette von der Tür, schleuderte sie zurück in ihre Ecke und verließ kommentarlos das Zimmer. Kaffee musste her.

Vorher war er sowieso nicht ansprechbar.

In der Küche fiel ihm dann Deidara wieder ein.

Grummelnd machte er sich ans Frühstück.

Während der Kaffee sich setzte, kochte er den Reis und wärmte eine Schale der gebratenen Hähnchenbruststreifen auf, für den Neko goss er wieder Milch ein und er überlegte, ob er sich auch für einen Taiyaki begeistern könnte ... Schulterzuckend schob er zwei vorgefertigte in den Ofen, um sie aufzuwärmen, denn so schmeckte das Gelee innen drin besser.

Dann stellte er das fertige Curry, die Taiyaki, den Kaffee und die Milch auf ein Tablett.

Dann kam er zurück, wuchtete das Geschirr auf das Bett, setzte sich im Schneidersitz darauf und nahm einen Schluck vom Kaffee.

"Komm her. Frühstück.", meinte er knapp zu Deidara.

Zwar guckte der Neko kurz auf, nachdem sich Sasori erhoben hatte, fand aber das Spiel mit den Bommeln sehr viel spannender und blieb daher einfach liegen, spielte seelenruhig weiter.

Deidara war aber äußerst vorsichtig dabei, wollte die Bommeln nicht kaputt machen, das Kissen nicht mit den Krallen beschädigen.

Erst als der Rothaarige erneut das Zimmer betreten hatte, sich mit einem Tablett auf sein Bett setzte und ihn zu sich rief, stand der Blonde auf und lief zu ihm rüber.

Das Frühstück roch wirklich köstlich, der Neko setzte sich vorsichtig auf das Bett und trank vorerst von der Milch und aß dann Happen für Happen die Hähnchenbruststreifen, wobei er sehr aufpasste nicht zu kleckern.

Der Rothaarige beobachtete ihn dabei.

Dann wandte er sich still seinem Reis zu, aß ihn mit beinahe bedächtigen Bissen. Er wartete, bis der Neko das Fleisch verzehrt hatte, dann hob er eines der noch warmen Taiyaki hin.

"Kennst du das?", fragte er dann leise.

Er wollte den Neko auch auf anderes, als Fleischkost bringen.

Er konnte ihn nicht ständig mit irgendwelchen schwer zu beschaffenden Dingen füttern.

Und wenn er nicht willig dazu sein würde, würde er es ihm andernfalls eben aufzwingen.


Er drehte das fischförmige Gebäck, hielt ihm den Schwanz hin, wo er selbst auch immer zuerst abbiss.

Außerdem würde es so keine Riesensauerei geben.

Währenddessen nahm er einen weiteren Schluck von seinem Kaffee.

Ruhig trank Deidara die Milch aus der Schale, stellte seinen leeren Teller zurück auf das Tablett und sah dem Rothaarigen beim Essen zu.

Irgendwie war er ja recht putzig, wenn er aß, dabei leicht maufelte und sich schweigend gab, doch dann gab es noch diese laute und impulsive Ader, die ihm so gar nicht gefiel.

Sich noch leicht den Kopf zermürbend, sah der Neko schließlich auf, bekam etwas vorgehalten und sah Sasori verwundert an.

Dieser fragte ihn jedoch nur, ob er das kenne, schüttelte daher den Kopf und biss aber trotzdem davon ab und fing an zu kauen.

"Was ist das und was ist da drinnen?", fragte nun Deidara, empfand den Geschmack jetzt nicht als schlecht, aber als gewöhnungsbedürftig.

Grinsen musste der Rothaarige ja doch, so sehr er sich um das Gegenteil bemühte.

"Wir nennen das einen Taiyaki. Eine Art süße Waffel in Fischform mit Yokan (süßes Bohnengelee) drin. Aber du hast jetzt nur die Kruste erwischt."

Sich ein Lachen verkneifend, drückte er aus dem Bauchteil ein wenig von dem Gelee hervor.

"Aber ich warne dich, mit diesem Vieh macht man gerne Sauerei. Gerade beim ersten Mal. Halt die Hand drunter."

Kurz war seine befehlende Art zurückgekehrt, ehe er wieder zurücksprang.

"Und jetzt probiere mal richtig."

Er stellte die Tassen ab, nahm seinen eigenen mit einer Hand und tat einen herzhaften Bissen, wobei die gesamte Schwanzhälfte verschwand.

Schmollend das er nur die Kruste und nicht den Inhalt erwischt hatte, blickte der Blonde sein Gegenüber an, sah dessen Grinsen auf den Lippen und murrte leise auf.

"Ich habe so was eben noch nie gegessen", verteidigte sich der Neko leise, hielt, aber dann wie ihm befohlen wurde, die Hand drunter und biss erneut von dem Taiyaki ab.

Trotz der Hand konnte er nicht verhindern, dass ihm etwas von dem süßen Yokan an der Wange klebte, kaute ruhig auf dem Bissen und schluckte diesen schließlich runter.

"Das schmeckt süß, das schmeckt lecker und es schmeckt nach mehr", grinste der Blonde nun selber, aß es ganz auf und nahm noch einen Schluck seiner Milch.

"Siehst du", lächelte Sasori.

Mit einem Finger wischte er ihm das bisschen Yokan von der Wange, überlegte, wohin damit und leckte es dann einfach selbst weg.

Dann wuschelte er dem Neko übers Haar, ehe er merkte, dass sie beobachtet wurden.

Sofort hatte er dem Blonden warnend eine Hand vor die Brust gelegt, sein Blick erlosch zu einer scharfen Kälte-wüste.


Dann stand er auf, mit den Lippen formte er noch ein "Bleib."

Im nächsten Augenblick war er an der Tür, hatte sie aufgerissen und einen zappelnden Hidan an der Gurgel.

Und er sah noch gerade Kisames blaues Haar um die Ecke verschwinden.

Seine dünnen Lippen zogen sich wieder zurück zu einem aggressiven, bösartigen Fauchen, welches mehr Geräusch als das Wort "Bastard", zu definieren war.

Unter dem wischenden Finger an seiner Wange zuckte der Blonde kurz zusammen, blickte Sasori aus großen unergründlichen Augen an und sah wie dieser sich den Finger ableckte.

Ihn verwirrte so was immer wieder, selbst jetzt noch wo er doch eigentlich schon als ein fast erwachsener Neko galt.

Dennoch war so was für ihn neu, auch als der Rothaarige ihm warnend die Hand auf die Brust legte.

Es war, als würde Deidara einen Schlag abbekommen, blieb daher, wenn auch unruhig auf dem Bett sitzen und blickte Sasori nach.

Er konnte nur etwas Weißes erkennen, hören tat er nur so was wie ein Fauchen, auch dann noch, als er die Ohren spitzte, um besser hören zu können.

Langsam stellte er die leere Schale auf das Tablett, fusselte nervös an der Decke Sasoris und blickte immer wieder in dessen Richtung.

Ein lauter Knall unterstrich seine Wut, als er den Anderen gegen die Wand vor der Türe schmetterte und hinterher noch ein paar hier nicht aufführbare Ausrufe. Mit einem "Kriegt man hier nie Ruhe!", versiegelte er die Tür von Neuem und stopfte das Schlüsselloch aus.

Aus dem Augenwinkel sah er, dass Deidara reichlich verunsichert drein sah.

Er ging hin, nahm das Tablett fort, stellte es auf den Tisch und setzte sich neben ihn, nahm ihn im Nacken und drückte ihn mit sanfter Gewalt mit dem Kopf in seinem Schoss.

Dann fing er zärtlich an zu kraulen.

Eine tröstende, wenn nicht entschuldigende Geste.

Für Worte war er sich zu stolz.

Durch den Knall zuckte der Blonde nur noch mehr in sich zusammen, kniff die Augen zu, versuchte ruhig zu atmen.

Was machten die nur da draußen, weswegen wurde hier ständig Krawall geschoben?

Er alleine konnte unmöglich der Grund sein, da steckte sicher noch mehr dahinter.

Sichtlich erleichtert aber immer noch unsicher, atmete Deidara aus als sich endlich die Tür schloss und wieder Ruhe war.

Er wagte es nicht zu sprechen, blieb ruhig sitzen und sah Sasori bei jeder seiner Bewegungen angespannt zu.

Dass der ihn kaum später in den Nacken fasste, auf seinen Schoss zog und ihn kraulte, ließ Deidara kaum merklich zittern.

Dennoch fing er unter dem zärtlichen Kraulen an zu schnurren, rollte sich ein wenig ein und genoss diese kleine Geste.

"Schhh ..." Ein beruhigendes Geräusch, leise gezischelt, entwich Sasoris Mund und seine Finger kraulten geschickt zwischen den Strähnen hindurch die weiche Haut.

Er spürte das Zittern, roch seine Angst.

An solche Auseinandersetzungen musste er sich aber gewöhnen.

Gerade Hidan war derjenige, der ihn am wenigsten als neuen Leader akzeptierte. Und der scheute keinen Moment, den Rothaarigen zu reizen.

Nachdenklich zupfte er an dem ihm zugewandten Ohr, strich die Form langsam nach, ging wieder dahinter und nahm das Kraulen wieder auf.

Deidaras Zittern und die Anspannung fiel nur langsam von ihm ab, das leise "Schhh" drang kaum zu ihm hindurch.

Nur das sanfte Kraulen seiner Ohren, wie vorsichtig darüber gestrichen wurde, schien ihn mehr und mehr zu beruhigen und langsam davon dösen zu lassen.


Eins stand jedoch für den Neko fest, diesen Hidan mochte er nicht, schon gar nicht dessen aggressive Art.

Wie die anderen Mitglieder wohl waren, immerhin hatte er diese noch nie gesehen, immer nur mal gehört.

Doch wenn alle so wie der Weißhaarige waren, dann konnte er auf deren Anblick und Kennenlernen verzichten.

Lächelnd ließ der Rothaarige irgendwann das Kraulen sein und stand auf, erlaubte ihm aber, weiter auf dem Bett zu bleiben.

Schon saß er wieder am Tisch, sein Gesicht eine Maske aus Konzentration.

Es gab wieder neue Aufträge zu verteilen, Anweisungen zu überprüfen, Berichte zu lesen und wenn nötig, Strafen auszuteilen.

Deidara hob nur noch mal kurz den Kopf, blickte Sasori hinterher und ließ ihn in Ruhe seinen Schreibkram machen.

Er fand das Bett auch grade zu gemütlich, rollte sich daher wieder zu einer Kugel ein und versuchte noch ein wenig zu schlafen.

"Sasori-Sempai, Tobi würde gerne mal das Kätzchen sehen", ertönte eine quiekende Stimme vor der Tür und sofort spitze der Neko wieder seine Ohren, sah zur Tür und rollte mit den Augen.

Was war das denn jetzt für einer, noch so ein blutrünstiger oder noch schlimmer?

... eine totale Nervensäge?

"Sasori-Senpai, Tobi würde gerne mal das Kätzchen sehen!"

Ein durchdringendes Quieken, welches nur von Einem kommen konnte, brach seine ruhige Konzentration und er schnaubte resigniert und herzerweichend genervt.

"Tobi, wir sind hier nicht im Streichelzoo und überhaupt, wer hat dir davon erzählt?!"

Schnell war er bei Deidara.

"Wenn er dich nervt, kannst du mit ihm machen, was du willst. Lass dich nur nicht anfassen. Das darf nur ich, kapiert?", meinte er dann leise.

Dann löste er seufzend das Siegel auf.

"Komm rein, Nervensäge, und wehe dir, du belässt es nicht bei einem Blick!"

Deidara blickte nur verwirrt zur Tür, hörte diese piepsige Stimme und richtete sich nur langsam auf.

Bestimmt hatte dieser Hidan ihm davon erzählt, ganz sicher sogar.

Immer noch verwundert, was hier eigentlich los war, schaute er schließlich Sasori an und lauschte seinen Worten, besser gesagt seiner Warnung und nickte leicht.

Kaum, dass die Tür aufging, sah der Neko einen Mann mit Maske, hätte deswegen fast laut gelacht und blickte ihn dennoch aufmerksam an.

"Tobi ist ein guter Junge, Tobi fasst das Kätzchen nicht an", fiepste dieser in seiner Freude auf, besah sich Deidara und doch konnte er nicht verhindern, dass er nach dem Neko die Hand ausstreckte.

Deidara wich jedoch rasch zurück, fing an zu fauchen und machte auf dem Bett einen typischen Katzenbuckel. "Fass mich nicht an und versuch es erst gar nicht, hm."

"Tobi wollte nicht unhöflich sein." Er zog rasch die Hand weg, senkte den Blick und schämte sich.

"Siehst du. Ein Neko weiß, wem er gehört."

Sasori hatte kalt die Arme verschränkt.

Er traute dem Maskenträger gerade wegen seiner Art am allerwenigsten.

"Bist du fertig mit Schauen? Dann lass ihn jetzt in Ruhe."

"Tobi geht ja schon..." Geknickt watschelte ein kleines Häuflein Scham über die Türschwelle.

Fast sofort flog die Tür diesmal relativ geräuschlos, ins Schloss.

Erleichtert seufzend setzte Sasori sich wieder hin, man merkte, dass seine Anspannung nachließ.

"Bei Tobi weiß man nie. Der Typ hat so einiges seltsames an sich. Das hast du gut gemacht", fügte er dann noch hinzu.

Er betrachtete den Blonden lange, ohne unhöflich zu werden.

"Magst du lieber im Bett schlafen?", fragte er dann.

Deidara sah gespannt zwischen den beiden Männern hin und her, sah, wie der Maskenträger sich beschämend aus dem Zimmer machte und die Tür hinter ihm ins Schloss fiel.

Ein komischer Kauz, irgendwie unheimlich mit dieser Maske.

Scheinbar hatte dieser Tobi etwas zu verbergen, denn sonst würde er dieses orange Ding wohl kaum tragen.

"Er versteckt irgendwas hinter dieser Maske, ich spüre das ganz deutlich, hm", antwortete er dem Rothaarigen beim Setzen auf dessen Bett, blickte ihn schmunzelnd an und freute sich, dass er sich richtig verhalten hatte.

Bei der Frage, ob er lieber im Bett schlafen würde, wurde der Blonde rot, fusselte an der Bettdecke und sah Sasori verlegen an.

"Ich kann ihnen doch nicht ihr Bett wegnehmen", schüttelte er hastig den Kopf, dass obwohl er schon lieber in diesem schlafen würde, aber sein Kissen am Boden war auch ganz nett.

"Der versteckt nicht nur, der verbirgt", schnaubte Sasori.

"Und zwar einen Haufen Dinge, in die ich zu gerne doch hineinsehen würde." Wieder betrachtete er Deidara lange.

Auf seine Antwort hin entfleuchte ihm nun doch ein leises Lachen.

"Ich schlafe seltener als jeder andere. Und wenn, musst du eben Platz machen." Er winkte ab.

"Dieses Kissen in der Ecke ist mir zu gefährlich. Hier kommen gerne mal Leute durch die Wand oder aus der Wand. Du bist schneller entführt, als du fauchen kannst, sobald deine Anwesenheit erst einmal bekannter geworden ist."

Er sah ihm direkt in die Augen.

"Oder traust du mir nicht?"

Nickend schaute der Neko Sasori an, konnte seinen Ärger über diesen Tobi nur zu gut verstehen, auch wenn er diesen nicht kannte, aber ihm sagte sein Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmte.

Erstaunt blickte Deidara nun wieder auf, verstand nicht so recht, warum er so wenig Schlaf brauchte.

"Warum schlafen sie so wenig, haben sie soviel hier zu tun, hm?", wollte er wissen, setzte sich dabei im Schneidersitz auf das Bett und sah sein Gegenüber aus neugierigen Augen an.

Jedoch wich diese Neugier rasch, sein Blick wurde aufmerksam, richtete sich an das Kissen an der Wand.

"Meinen sie, dass dieser Hidan durch Wände gehen kann? Der ist aber doch ... ach vergessen sie es. Es war nur dummes Gerede", schüttelte er rasch seinen Kopf, versuchte nicht mal mehr daran zu denken und doch schaute er Sasori in die Augen, erwiderte dessen Blick und fusselte noch immer mit der Decke.

"Ich traue hier im Moment niemanden und so gut kenne ich sie auch noch nicht", entschuldigte sich Deidara geknickt bei seinem Herren.

"Ich muss selbst nachts jederzeit bereit sein."

Ein bitteres Lächeln unterstrich seine Worte.

"Mittlerweile höre ich schon im Schlaf das Gras flüstern."

Er deutete auf seine Augenringe.

"Hidan nicht, aber es gibt genügend Jutsu's dafür."

Langsam hob er die Hand wieder, umgriff lose sein Ohr, kraulte es neckisch. "Pass mit deinen kleinen Krallen auf. Und keine Sorge. Ich bin harmlos. Solange du mich nicht verärgerst. Da ist Hidan ganz anders. Das weißt du aber ja schon." Freundlich zupfte er an dem kleinen Haarpinsel an der Spitze des Ohrs.

"Wenn du nicht willst, lass es. Aber krabble mir nicht irgendwann unter die Decke."

Er ließ ihn wieder los.

"Ich mag keine Eindringlinge."

Mit gespitzten Ohren sah Deidara auf die Augenringe seines Gegenübers, hörte seinen Worten zu und seufzte schließlich leise auf.

Toll, es gab also Dinge und Sachen, womit man doch durch Wände kam.

Tolle Aussichten, wie der Neko fand.

Vielleicht sollte er doch im Bett schlafen, auch wenn er dem Braten noch nicht ganz traute.

Schnurrend legte er beim Kraulen seiner Ohren den Kopf leicht schief, fuhr bei der Warnung die Krallen ein und ließ von der Decke ab.

"Ich passe schon auf mit den Krallen, ich benutze sie nur, wenn es sein muss", gab Deidara Sasori zu verstehen, deutete damit an, dass auch er nicht immer nett und handzahm wäre.

Kurz überlegte er noch wegen dem Bett, kaute sich auf der Unterlippe und schaute den Rothaarigen schließlich entschlossen an.

"Ich mag lieber im Bett schlafen", kam es leise über seine Lippen, ehe er rasch aufstand und sein Kissen holte.

Sasoris Lächeln verschwand und er streichelte ihm melancholisch übers Haar. "Gut."


Kaum, wie Deidara aufgestanden war, war auch er wieder fort und machte sich wieder an die Arbeit.

Zwischen den Dokumenten fand er schließlich einen Auftrag, der ihn selber besonders interessierte und er beugte sich darüber, ein irres Glitzern von Begeisterung in seinen Augen.

Deidara nahm sich das rote Kissen mit den vier Bommeln zur Hand, hob es vom Boden auf und tapste damit wieder in Richtung des Bettes.

Dabei entging ihm auch leider nicht dieses irre Glitzern in Sasoris Augen, welches ihn doch sehr verwunderte.

War hier denn jeder so komisch, so beängstigend?

Der Neko versuchte darüber nicht weiter nachzudenken, legte sich stattdessen lieber wieder ins Bett zurück, zupfte sich das Kissen zurecht und rollte sich wieder zusammen.

Selbst vor Begeisterung schnurrend, unterschrieb er den Auftrag als angenommen, legte ihn beiseite, drehte sich herum auf seinem Stuhl und hob die Finger.

Geschickt vollführten sie schnappende Bewegungen, etwas Zartblaues blitzte auf, eine der Marionetten zuckte.

Eine Schwarzhaarige im Leinenkleid.

Noch immer sehr beseelt nahm er die andere Hand hinzu, vollführte damit ein paar schlenkernde Bewegungen und die Puppe setzte sich in Bewegung.

Sie nahm die Auftragspapiere in die Hände und verschwand durch die Tür. "Dann haben die Idioten auch mal wieder was zu tun", murmelte Sasori für sich, während die Puppe die neuen Aufträge austeilen ging.

Selbst vor Begeisterung schnurrend, unterschrieb er den Auftrag als angenommen, legte ihn beiseite, drehte sich herum auf seinem Stuhl und hob die Finger.

Geschickt vollführten sie schnappende Bewegungen, etwas Zartblaues blitzte auf, eine der Marionetten zuckte.

Eine Schwarzhaarige im Leinenkleid.

Noch immer sehr beseelt nahm er die andere Hand hinzu, vollführte damit ein paar schlenkernde Bewegungen und die Puppe setzte sich in Bewegung.

Sie nahm die Auftragspapiere in die Hände und verschwand durch die Tür. "Dann haben die Idioten auch mal wieder was zu tun", murmelte Sasori für sich, während die Puppe die neuen Aufträge austeilen ging.

Durch ein Schnurren ruckte der Blonde mit dem Kopf auf, sah, wie Sasori die Finger hob und sich gleich folgsam eine Puppe anfing zu bewegen.

Was war das denn jetzt, was machte er und wieso konnte sich eine Puppe so plötzlich von alleine bewegen und dazu noch Blätter austeilen?

Deidara glaubte zu träumen, blinzelte verwirrt und rieb sich die Augen.

Es nützte nichts, die Puppe war noch immer da, lief ruhig aus dem Zimmer raus und das mit immer noch einen kleinen Stapel Papier.

"Uhmmm ... ich glaube ich drehe durch, hm", nuschelte der Neko leise, rollte sich, nachdem er noch mal mit dem Kopf geschüttelt hatte, wieder ein.

Sasori drehte sich zu ihm herum.

"Mach dir keine Gedanken, ich kontrolliere sie, die leben nicht... nicht mehr." Er grinste.

Die Puppe kam zurück.

Liebkosend strich er der Marionette durchs Haar, küsste sie auf die harten Lippen und murmelte ein leises "Brav ..." Wieder ein Schlenker seiner Hand und sie verbeugte sich und ging zurück dorthin, wo sie hingehörte.

Dort fiel sie, von Sasoris Chakrafäden verlassen, in sich zusammen, so leblos wie zuvor.

Dann sah er wieder zu Deidara hin und fixierte die Troddeln an seinem Kissen.

Noch immer grinsend, hob er erneut die Hand, die Troddel richtete sich auf und nahm gemäß, wie Sasori es von ihr verlangte, kerzengerade Position ein, dann schwang sie hoch und puschelte Deidara frech über die Nase.

Immer noch skeptisch schaute Deidara den Rothaarigen an, konnte nicht glauben, was dieser ihm über die Marionetten sagte, dass diese einmal lebende Menschen waren.

Es gruselte ihn hier immer mehr, nicht zuletzt, als Sasori diese Puppe auch noch auf die Lippen küsste und wieder in die Ecke wie einen Besen verfrachtete.

Deidara schüttelte gerade alles, er kniff angewidert die Augen zusammen und als er sie doch wieder öffnete, kitzelten ihn die Bommeln seines Kissens an der Nase. "Ähm ...", räusperte er sich, blickte wirr diese puschelnde Bommel an und fing durch den Neko in sich an, damit zu spielen.

Lachend schnippte er mit dem Handgelenk vor und die Troddel patschte dem Neko ins Gesicht.

Dann ließ er sie wieder in Frieden.

Stattdessen formte er aus seinem ausströmenden Chakra ein genaues Abbild seiner Hand, streichelte ihn damit zärtlich.

Auch, wenn sich Chakra nicht wirklich von warmer Luft unterschied und somit die richtige Hand nicht ersetzen konnte, wusste er genau, dass der Neko sie spürte.

Durch das Patschen der Bommel in sein Gesicht, zuckte der Blonde zurück, pustete sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und schaute Sasori empört an.

Gerade wo es angefangen hatte Spaß zu machen, hörte der auf und patschte ihn stattdessen wie einen frechen Hund.

Nicht zu fassen und daran änderte auch diese zweite Hand nichts, die ihn streichelte.

Zwar spürte er diese, aber er es gefiel ihm nicht wirklich, weswegen er sich wieder einrollte, mit dem Rücken zu dem Rothaarigen.

Sasori, der das nicht wirklich böse gemeint hatte, ließ den Chakrafluss fallen, sah ihn, beziehungsweise seinen Rücken, fragend an.

Er setzte sich direkt an seinen Rücken, streichelte seinen Arm herunter.

Er wusste nicht, dass es dem Blonden gar gefallen hatte, mit der Troddel zu rangeln und verstand so umso weniger, warum er jetzt beleidigt spielte.

Eigentlich wollte er nur zeigen, wie er das mit den Marionetten anstellte.

Murrend zog Deidara beim Berühren seines Armes diesen ruppig weg, knurrte leise und rollte sich nur noch mehr ein.

"Lass das gefälligst, hm", fauchte der Neko leise, nahm das Kissen in die Hand und warf es dem Rothaarigen einfach vor den Kopf.

Was bildete sich der auch ein, erst anfangen zu spielen und dann so was!

Aber nicht mit ihm, dafür war Deidara einfach zu stolz und zu verletzlich, als das er mit sich so einfach spielen ließ.

Sein Gesicht fiel zurück und kalt wich er dem Kissen ruckartig aus, im selben Moment hatte er den Arm, zuvor zärtlich gestreichelt, jetzt im harten Griff und den Neko mit einem Ruck zu sich herumgedreht.

Kalt glitt sein Blick über ihn.

"Wie war das?", kam es leise, ruhig, so ruhig.

Zu ruhig.

Sein Griff blieb hart.

Er hatte nicht vor, sich von irgendeinem daher gebrachten Neko auf der Nase herumtanzen zu lassen.

Kaum, dass der Rothaarige hart seinen Arm ergriff, ihn mit einem unsanften Ruck umdrehte, fauchte der Neko auf und fuhr die Krallen aus.

Genervt und sauer, dass er sich noch einmal wiederholen musste, rollte er mit den Augen und murrte leise auf.

"Ich sagte: Sie sollen das lassen, hm."

Nun müsste es auch bei Sasori angekommen sein und, dass der so ruhig, so gefährlich ruhig blieb, interessierte Deidara nicht im geringsten.

Er zeterte stattdessen an seinem Arm, fauchte, als er merkte, dass der Griff nicht locker ließ und funkelte daher den Anderen warnend an.

Augenblicklich, wie er die Krallen in seinem Handgelenk spürte, hatte er den Blonden schon im Griff und rammte ihn auf die Matratze.

"Und ich sage dir, dass du mir nichts, gar nichts, absolut GAR NICHTS zu sagen hast ...", zischte er, noch immer in eisiger Ruhe.

Dann beugte er sich nahe über ihn.

"Reiz mich nicht noch weiter und du kannst dein Dasein bei Hidan fristen, ich verspreche es dir, er kriegt dich geschenkt, und zwar mit freundlichsten Grüßen!"

Dann ließ er ihn los und verpasste ihm eine nach seinen Verhältnissen recht milde Ohrfeige.

Deidara konnte gar nicht so schnell gucken, wie er die Matratze im Rücken und den Rothaarigen über sich spürte, was ihm nur noch einen lauteren Fauchlaut entlockte.


"Und ich lasse mir nicht alles gefallen, hm. Nur weil ich ein Neko bin, heißt das nicht, dass man alles mit mir machen kann", erwiderte der Blonde noch recht bissig, was aber gleichsam mit den Worten "Hidan" und "schenken" verblich und einem entsetzten Gesichtsausdruck wich.

Nein, alles nur nicht der, dachte er sich, fuhr seine Krallen zurück und jaulte auf, als ihn die Ohrfeige traf.

Schmollend und kuschend rollte er sich gleichsam zusammen, drehte dem Rothaarigen wieder den Rücken zu und das nur, um sich dann doch zu erheben und in seine Ecke am Boden zu legen.

Sofort, als das Aufjaulen des Blonden in seinen Ohren hallte, tat es Sasori ja doch leid.

Zuerst jedoch ließ er ihn in Ruhe, die Gemüter mussten sich abkühlen, holte das Kissen zurück und warf er zunächst aufs Bett zurück.

Nach einer Stunde betretenen Schweigens allerdings ging er zu der Ecke hin, hockte sich davor, drehte ihn mit vorsichtigen Bewegungen zu sich, beugte sich zu ihm herunter und streichelte mit zärtlicher Vorsicht über die rote Wange, die er geschlagen hatte.

"Verzeih", murmelte er leise.

Leise schluchzend lag der Neko am Boden, hatte sich zu einer Kugel gerollt und wünschte dem Rothaarigen gedanklich die Pest an den Hals.

Noch nie hatte es jemand gewagt ihn zu ohrfeigen, nicht mal seine Eltern hatten sich dieses Recht herausgenommen und nur weil er jetzt jemanden gehörte, war dies noch lange kein Grund, ihn zu schlagen.

Als er leise Schritte die auf ihn zukamen, hörte, rollte er sich nur noch mehr zusammen, zuckte leicht als man seine Wange berührte und doch sagte er nichts zu Sasori seiner Entschuldigung, zu seinem "Verzeih."

Er sah, dass der Blonde weinte.

Obgleich er sich solch eine Reaktion hatte denken können, so verstand er sie auch jetzt wieder nicht besonders.

Er nahm ihn auf die Arme, raus aus der Ecke, welche ohne das Kissen absolut staubig und unwirtlich war.

Er strich die Tränen aus seinem Gesicht und lehnte ihn an seine Brust an, streichelte sein Haar.

"Ich wollte dir nicht weh tun."

Das meinte er ernst.

Er glaubte nicht gerade, dass der Blonde ihm das jetzt glauben würde ohne Weiteres.

Trotzdem war es von ihm aus wahr und er wollte nicht noch mehr auf ihn zukommen müssen.

Deidara ließ sich trotz allem einfach hochnehmen, ließ sogar zu, dass Sasori ihm seine Tränen trocknete und ihn an seine Brust drückte, wenn auch diese etwas holzig war und sich dementsprechend kalt anfühlte.


Noch leicht zitternd und zuckend, schaute er aus seinen blauen Augen auf, blinzelte leicht und verstand nicht, was das jetzt wieder sollte, als er ihm durch die Haare streichelte.

"Sie haben mir aber weh getan, hm", schmollte der Blonde weiter, zog eine Schnute und gab sich trotzig.

Sauer war er nicht mehr, nur verletzt und leicht angepisst, was er aber nach außen nicht zeigen wollte.

"Ich weiß", war die einzige Antwort.

Schweigend sah er an ihm vorbei ins Nichts.

"Ich reagiere oft so auf Lärm und Stress."

Er seufzte bitter.

"Hör zu, ich möchte, dass es dir gut geht, ja? Aber deine Launen lass an jemand anders aus. Nimm Tobi. Nimm Hidan. Nimm Itachi und Kisame, die dich hergebracht haben. Aber schlage nicht den Freund in mir aus."

Er sah ihm in die Augen.

"Das ist eine Bitte."

Er wollte ihm deutlich machen, dass er ihn nun wirklich nicht als ein bloßes Spielzeug hielt.

Kauend auf seiner Unterlippe hörte Deidara dem Rothaarigen zu, blinzelte dabei ein paar mal und richtete sich etwas auf, damit er ihn besser angucken konnte.

"Wenn sie möchten, dass es mir gut geht, dann lassen sie mich gehen. Ich gehöre hier nicht her, nicht in solch ein Haus von lauter Idioten", seufzte der Neko auf, biss sich aber erneut auf die Lippen und schaute Sasori entschuldigend an.

"Es tut mir leid, das wollte ich nicht, hm."

Er legte schützend die Hände über den Kopf, nahm sie wieder weg und sah ihm ebenfalls in die Augen.

"Ich werde versuchen diese Bitte zu erfüllen, aber nur wenn ich nicht Dinge tun muss, die ich selbst nicht will."

Deidara senkte er erneut den Blick, wurde sogar ein wenig verlegen und schloss peinlich berührt darüber seine Augen.

"Ich kann dich nicht gehen lassen. Schon allein aus dem Grunde, dass du dann Freiwild für die Anderen bist."

Ruhig beobachtete er ihn, wie er zurückzuckte.

"Gebranntes Kind scheut das Feuer, hm ...?", meinte er leise, strich wieder sanft über seine Wange, wobei diese vom warmen Chakra umgeben war und die Rötung zurücktrieb.

"Ich habe bisher nie etwas gegen deinen Willen getan. Ich weiß nicht, warum du es noch wiederholst."

Er lächelte leicht, strich ihm das Haar aus der Stirn.

"Ich werde dich schon nicht belästigen."

Irgendwo war dem Neko schon klar gewesen, dass Sasori ihn nicht gehen lassen würde, seine Worte bestätigtem ihm dieses noch und so seufzte er leise auf, nickte stumm.

Wie konnte er auch annehmen gehen zu dürfen, er war so dumm und so naiv, wie ein Kätzchen, das immer wieder auf eine überfüllte Straße lief und es nicht lassen konnte.

Dass der Andere ihn nicht belästigen würde, daran glaubte Deidara nicht so ganz, immerhin kannte er von anderen Nekos wie diese behandelt wurden, was Menschen so anziehend an ihnen fanden.

Dennoch schaute er scheu auf, sah den Rothaarigen direkt an und versuchte, wenn auch vage zu lächeln.

Über sein Lächeln musste er lachen.

"Guck nicht so, ich fresse dich nicht auf."

Er drückte ihn wieder an seine Schulter, kraulte ihn.

Er überlegte, dann fragte er: "Gehörst du beim Thema heißes Bad mehr zum Neko oder mehr zum Jungen?"

Wenig später fügte er noch hinzu: "Allein. Ich stehe dann vor der Tür."

Er besah sich Deidaras noch vom Schmutz der Wiese, beschmierte Brust.

"Und ein wenig neue Kleidung. Du kannst nicht immer so herumlaufen, im Winter ist es auch hier sehr kalt."


Deidara verstand nicht, warum der Rothaarige nun lachte, dachte zuerst, er würde sich über ihn lustig machen.


Die Worte, welche er ruhig zu ihm sagte und auch das sanfte Kraulen, ließ seine schützende Mauer wieder etwas einreißen, der Neko schnurrte leise auf und legte den Kopf schief.

Jedoch entglitten ihm die Gesichtszüge, er sollte baden?!

Nicht, dass er wasserscheu sei, nein, das nicht ... aber dann bitte alleine.

Umso erleichterter war er, als Sasori dies von selber sagte, ihm versicherte vor der Tür zu warten.

"Ich bade genau, wie ein Mensch dies auch tut", nickte er ihm leicht zu, seufzte auf und besah sich nun selber seiner schmutzigen Kleidung.

Man war das peinlich, er sah aus wie ein Ferkel, fehlte nur noch das kleine Ringelschwänzchen an seinem Hintern.

"Na dann kann ich dich ja unbesorgt in die Wanne setzen."

Lächelnd hatte er den Neko schon wieder im festen Haltegriff an Rücken und in den Kniekehlen und trat aus dem Zimmer.

Er ignorierte den gerade vorbeilaufenden Hidan, stieß die Badezimmertüre auf und schloss sie hinter sich ab, dann ließ er ihn herunter.

"Ich mache dir eben Wasser, dann bin ich weg", versprach er.

Mit flinken Bewegungen fanden Öle und Tinkturen in das plätschernde, dampfende Wasser und schon bald roch es angenehm und warm im Bad.

Und ohne ein weiteres Wort war er auch schon hinausgerauscht und die Türe wieder zu.

Der Blonde nickte schüchtern auf Sasoris Worte, wurde von ihm auch schon angehoben und aus dem Zimmer getragen.

"Ähm...ich hätte auch alleine ...", setzte Deidara an, vergrub jedoch als er Hidan entdeckte sein Gesicht in Sasoris Mantel, da er diesen Untoten nicht sehen wollte.

Er war ihm immer noch ungeheuer und das würde sich nie bei ihm legen, auch nicht in hundert Jahren.

Schweigend setzte er sich im Badezimmer dann auf den Klodeckel, sah wie der Rothaarige das Wasser vorbereitete, roch herrliche Düfte wie Jasmin, Lavendel und Honig.

Deidara konnte sogar einen Hauch von Milch riechen, bestimmt ein Badezusatz, schoss es ihm durch den hübschen Kopf.

Als sich Sasori dann endlich zum Rausgehen bewegte, hinter sich die Tür schloss, zog sich der Neko die schmutzigen Kleider aus, glitt seufzend in die Wanne.

Das Wasser war wirklich sehr angenehm, nicht zu heiß und nicht zu kalt, richtig zum Wohlfühlen und entspannen.

Geduldig lehnte sich Sasori vor die Tür und wartete.

Irgendwann jedoch verließ er kurz seinen Posten, um frische Kleidung zu suchen.

Er fand ein hübsches Shirt und ein paar frischer Hosen in Deidaras geschätzter Größe.

Kurz klopfte er an, öffnete die Tür gerade soweit, wie er die Klamotten reichen konnte und warf sie auf den Klodeckel, ohne hineinzusehen.

Dann schloss er sie wieder und verjagte fauchend Tobi, dessen Harndrang jetzt warten musste.

Völlig entspannt lag Deidara in der Badewanne, spielte ein wenig mit den Schaumkronen, pustet diese weg und kicherte leise.

Er bemerkte nicht mal, dass Sasori sich entfernte, kurze Zeit später die Tür einen Spalt öffnete und frische Kleidung für ihn bereitlegte.

Das Einzige, was er dann doch hörte, war ein nörgelnder und quengelnder Tobi, der vor der Tür rumhopste und aufs Klo musste.

"Tobi muss ganz dringend", hörte der Neko immer wieder und auch das Gefauche Sasoris entging ihm dabei nicht.

Seufzend wusch sich der Blonde, wickelte sich kaum später in ein Handtuch, mit welchem er sich abtrocknete, um sich anzuziehen.

Nachdem er fertig war, zog er den Stöpsel der Wanne, machte die Tür auf und sah die beiden im Flur stehenden an.

"Ist frei, hm."

Mit finsterem Blick fauchte Sasori Tobi immer wieder an, er solle warten.

Als dann irgendwann die Tür aufging, zuckte er erschrocken, nahm sich aber schnell wieder zusammen.

Mit mürrischem Blick erlaubte er Tobi dann auch hereinzugehen, dabei höllisch aufpassend, dass Tobi nicht doch eine Berührung wagte.

Dann nahm er den Blonden an der Hand, führte ihn zurück zum Zimmer.

Auf dem Weg stellte sich Kakuzu quer, die Arme vor der Brust verschränkt. "Geh schon mal ins Zimmer und schließ ab", wies er den Neko knapp an und ließ ihn los, ging wieder den Weg zurück und Kakuzu folgte ihm.

Jedoch nicht, ohne dem Neko noch einen Klaps auf den Hintern im Vorbeigehen zu verpassen.

Deidara blickte beide etwas unschlüssig an, wich aber an die Seite und gewährte somit Tobi Einlass in das Badezimmer.

Sicher war sicher, er traute ihm nicht, kannte ihn nicht und wollte ihn auch gar nicht kennenlernen.

Seine Aufmerksamkeit lenkte sich aber rasch auf eine vernarbte Person, eine, die ebenfalls komisch vermummt war und sich aufplusterte, wie so ein Sofakissen.

Noch so ein quercher Vogel, war hier ein Nest von seltsamen Gestalten?

"Ist gut, hm", nickte er rasch noch Sasori zu, als dieser ihn ermahnte, schon ins Zimmer zu gehen und die Tür abzuschließen.

Innerlich seufzend trat er an den beiden vorbei, spürte wie ihm jemand auf den Hintern klapste und fauchte laut.

"Was soll das, hm? Pfoten weg oder es setzt was", murrte er leise auf, öffnete aber schon die Tür und war im Begriff diese hinter sich zu schließen.

Mit einem Ruck hatte Sasori sich umgedreht.

"Was ist, Deidara?"

Seine Stimme hatte einen scharfen Unterton.

Aber bevor er eine Antwort erwartete, hatte er den Narbigen schon an der Gurgel.

"Was hast du gemacht?!", knurrte er bedrohlich.

"Deidara, sag's mir. Und der Herr wird schon bald neue Eingeweide brauchen ..."

Gerade als der Blonde die Tür öffnen wollte drehte sich Sasori zu ihm, blickte ihn scharfsinnig an und man konnte deutlich sehen, dass er nicht freundlich gestimmt war, dass er sauer war.

Deidaras Vermutung bestätigte sich, als er dem Anderen an die Gurgel ging, finster anblickte und ihn fragte, was er gemacht hatte.

"Er hat mein Hinterteil geklapst."

Deidara tippte die Zeigefinger gegeneinander, schaute scheu in die Richtung der beiden Streithähne und dennoch senkte er kurz darauf seinen Blick.

"So? Kakuzu vergreift sich neuerdings also an Dingen, die ihm nicht gehören?" Er schnalzte theatralisch und gefährlich ruhig mit der Zunge.

Er schleuderte den Zombie herum, sodass er Deidara direkt unter den Händen hing.

"Was macht ein Neko dagegen? Kratzt es ihm die Augen aus oder beißt es ihm die Finger ab?"

Er erwartete ernsthaft eine Antwort.

Nur halb konnte Deidara unter seinen Haaren erkennen wie Sasori den Anderen durch den Flur schleuderte, ihn anfauchte und tadelte, wie einen kleinen Hund.

Jedoch wollte er ausweichen, als der Vernarbte direkt unter seinen Händen ihm, er ihm direkt in seine Augen sehen konnte und was er da sah, ließ ihn erschaudern.

Auf Sasoris Frage hin hob er rasch den Kopf, blickte diesen nun an und drehte nervös Däumchen.

"Nein, Nekos kratzen Augen nicht aus, auch beißen wir nicht. Es ist uns nicht gestattet uns zu wehren", sprach er leise, sagte das, was ihm seine Mutter immer hatte gelehrte.

Schnaubend ließ er den Anderen los.

"Hm. Dann sollte der Herr das nächste Mal die Finger von meinem Eigentum lassen, sonst bin ICH für die Strafe zuständig."

Er sah Deidara an.

"Und dir habe ich ausdrücklich gesagt, du sollst dich vor den Anderen zur Wehr setzen ..."

Dann ließ er ihn stehen und schob Kakuzu, welcher jetzt reichlich durch den Wind aussah, in den Konferenzraum.

Deidara nickte Sasori zu, als dieser ihn tadelte und mehr als ärgerliche Blicke zuwarf.

"Ist gut, das nächste Mal werde ich daran denken", kam es leise von dem Neko, ehe er die Tür ganz öffnete und endlich das Zimmer betrat, nur um die Tür dann hinter sich wie befohlen zu verschließen.

Seufzend setzte er sich auf das Bett, schaute die ihm gegenüberliegende Wand an und drehte gelangweilt seine Haare um den Finger.

Deidara nickte Sasori zu, als dieser ihn tadelte und mehr als ärgerliche Blicke zuwarf.

"Ist gut, das nächste Mal werde ich daran denken", kam es leise von dem Neko, ehe er die Tür ganz öffnete und endlich das Zimmer betrat, nur um die Tür dann hinter sich wie befohlen zu verschließen.
Seufzend setzte er sich auf das Bett, schaute die ihm gegenüberliegende Wand an und drehte gelangweilt seine Haare um den Finger.

Der Rothaarige hielt die Konferenz in eisigem, geschäftlichen Tonfall ab und ratterte die wöchentlichen Diskussionen innerhalb einer Stunde durch.

Während die Anderen sich auf ihre Missionen machten, fuhr er sich müde an die Schläfe und setzte sich noch einen Augenblick.
Später dann verließ auch er den Raum und wollte die Klinke zu seinem Zimmer hinunterdrücken und wollte sich gerade aufregen, warum diese verfluchte Türe nicht aufging, dann besann er sich, dem Neko gesagt zu haben, sie abzuschließen. Ein eher knurriges Lob murmelnd, klopfte er an die Tür.

Erst, als es an der Tür klopfte, hob der Blonde seinen Kopf, stand langsam vom Bett auf und kam mit unsicheren Schritten auf die Tür zu.

Noch einmal atmete er tief durch, drehte den Schlüssel um und öffnete die Tür.
"Sasori, hm", fiepste er seltsam auf, als würde er sich freuen diesen zu sehen.
Nun irgendwie schon, es wäre nicht mehr so ruhig im Zimmer.

"Nein, ehrlich? Wen hast du sonst erwartet?"

Leicht amüsiert kam er herein und schloss wieder hinter sich ab.
Dann fiel ihm noch etwas ein.
"Hast du Hunger?", fragte er ihn frei heraus.
Er hatte die Hand schon wieder auf die Klinke gelegt und erwartete eine Antwort.

"N-niemanden", beantwortete Deidara die erste Frage, blickte verlegen zu Boden und wandte sich ab.

Hunger?

Nein, Hunger hatte er noch keinen, blickte Sasori daher milde lächelnd an.
"Danke, aber ich habe noch keinen Hunger", gab er zu verstehen, sah das der andere jedoch schon wieder auf dem Sprung war und seufzte leise auf.

Sasori ließ die Klinke los.

Also gut, kein Hunger.
Schön.
Er setzte sich aufs Bett.
"Was seufzt du?", fragte er dann mild, klopfte leicht auf seinen Schoss, gab ihm zu verstehen, dass er ihn verwöhnen würde.
Wenn er denn kam.

Deidara tippte beide Zeigefinger gegeneinander, schaute scheu auf und sah das sich Sasori schon auf das Bett gesetzt hatte, ihn sogar stumm bat herzukommen.

Etwas unschlüssig kam der Neko näher, war immer noch unsicher und setzte sich auf seinen Schoss.
"Mir ist nur langweilig, hm. Deswegen ein leises Seufzen meinerseits", antwortete er leise, mit einer Mischung aus Schüchternheit und ein wenig Unsicherheit, etwas falsch zu machen.

"Langweilig?"

Sasori ging ihm sanft in den Nacken und streichelte dort. "Kein Wunder. Was würde dir denn Freude machen?", fragte er leise.
Er hatte jetzt zwar nicht gerade vor, mit ihm Bällchen zu spielen, aber solange es etwas Realisierbares war und er nicht gerade bunte Bällchen und dergleichen holen gehen musste... zumindest nicht, um ihn persönlich damit zu beschäftigen.



Scheu nickte der Neko bei der Wortwiederholung des Rothaarigen, überlegte zeitgleich, was ihm Freude bereiten würde und runzelte daher die Stirn.

"Ich würde gern etwas malen oder etwas, was mit Kunst zu tun hat", teilte er sich mit, begeisterte sich schon immer für Farben, wie man diese prachtvoll auf Leinwände setzte oder auf ein normales Stück Papier.

Sasoris Augen hellten auf.

"Kunst? Du und Kunst?"
Er langte nach einer Marionette, fegte sie zur Seite und musste dann ja doch aufstehen, um dem Packen Ton aus der Ecke zu holen.
"Geht auch Ton?", fragte er lächelnd.

"Ja, ich male gern", nickte der Blonde nochmal bestätigend, sah Sasori seine erhellten Augen, seine Freude und lächelte leicht.

Schön, dass er ihn so strahlen sah, scheinbar gefiel ihm das. Sich etwas wundernd blickte er aber dem Rothaarigen hinterher, sah wie dieser ein Packen Ton hervorholte und schaute begeistert drein, klatschte sogar in die Hände.
"Ich liebe es mit Ton zu arbeiten, mag es aus diesem Spinnen, Schmetterlinge, Heuschrecken ....", zählte er ihn seiner Begeisterung nach und nach auf.

Schnaufend ließ er den Tonklumpen fallen und massierte sich die Arme.

Auf die Freude und Begeisterung des Anderen hob er überrascht die Augenbraue.
Wenn er sich für etwas begeisterte, konnte er ja reden wie ein Wasserfall ... im Gegensatz zu den kurzen Antworten sonst ... "Ich brauche das Zeug eigentlich nur zum groben Modellieren. Mach damit, was du willst."
Er gab ihm einen Wink, dass er dran durfte.
Er solle seine Aufregung nicht so aufstauen.

Deidara wunderte sich, nachdem der Tonklumpen am Boden gelandet war, Sasori alles andere als milde gestimmt wirkte und die Augenbraue hochzog.

Was hatte er denn jetzt wieder falsch gemacht, er verstand es nicht.
"Danke", erwiderte der Neko daher auch nur sehr leise, stand vom Bett auf und ging rüber um sich etwas von dem für ihn wertvollen Ton zu hohlen.
Mit den beiden Mündern in seinen Händen formte er daraus eine Spinne, ließ diese über seine Hand laufen, tippte sie mit den Fingerspitzen an und kicherte, als das Tongebilde schnurrte.

In Wirklichkeit hatte Sasori sich nur gewundert.

Also setzte er sich einfach neben ihn und beobachtete ihn höflich.
Ein wenig ungeschickter als Deidara mit seinen besonderen Händen, formte er einen kleinen Drachen, hing ihn an seine Chakrafäden und ließ ihn auf Deidaras Knie flattern, wo er sich brummend zur Ruhe legte.
Seine Augen blitzten schalkhaft.

Kurz blickte Deidara den Rothaarigen, der sich neben ihn setzte an, wandte sich aber dann wieder der Spinne zu und sah doch aus dem Augenwinkel heraus, wie der Andere einen kleinen Drachen versuchte zu formen.

Kaum später flog ihm dieser auf das Knie, legte sich brummend ab und stieß kleine Rauchwolken aus der Nase.
"Huu~ nicht schlecht", lobte der die bescheidene Arbeit Sasoris.

Er lächelte verschmitzt, ließ die Kontrolle ab von dem Tonklumpen.

"Ich habe eben keine so besonderen Hände wie du. Aber eines kann ich."
Und er riss dem klobigen Drachen den Kopf ab und formte ihn um.
Aus Hörnern wurde ein Stachel, aus Flügeln feingliedrige Beinchen, aus dem Schädel mahlende Mundwerkzeuge und ein platter Gliederpanzer.
Dann hielt er Deidara einen weitaus besseren Skorpion hin. "Natürlich nicht so besonders wie dein Spinnchen da, aber auf jeden Fall besser als das Drachenteil."
Er lächelte.

Der Blonde hatte nicht gelogen, meinte seine Worte vollkommen ernst und verstand nicht, dass Sasori sich selbst so runterwertete und ihn stattdessen für seine besonderen Hände lobte.


Deidara mochte diese Münder in seinen Händen nicht unbedingt, sie waren teilweise frech und ärgerten gern, aber meist waren sie schon zufrieden, wenn sie sich mit Ton oder etwas andrem beschäftigen konnten.
Neugierig schaute er aber dennoch zu, was der Rothaarigen, nachdem er dem Drachen den Kopf abgerissen hatte, daraus machte.
Ein Skorpion ... und dann noch so ein schöner.
Ehrlich, er fand ihn wirklich sehr schön-schöner als den Drachen.
"Ich finde ihn sehr schön, darf ich ihn behalten?", fragte Deidara leise, schaute zwischen dem Tongebilde und Sasori hin und her.

Natürlich wusste Sasori nicht, wie Deidara seinerseits darüber dachte, aber er hatte wohl den Blick dabei gelesen. "Was denn? Sind sie nicht etwas Besonderes?", fragte er nach, und auf die Begeisterung des Anderen auf seine Figur hin lächelte er und ließ sie feingliedrig über die Hand krabbeln, ehe er sie ihm auf die Schulter setzte und den kläglichen Rest des Tondrachens vom Knie klaubte.

"Wenn er dir so gefällt ..."

Deidara war erneut überrascht das Sasori trotz das er nichts gesagt hatte, erkannte hatte, dass er seine Münder nicht als besonders empfand und schaute daher skeptisch drein.

"Es stimmt schon, hm. Sie werden frech gelegentlich frech und was sie dann tun, das mag ich nicht", wurde der Neko verlegen, senkte den Blick, sah dabei, aber ganz genau wie der Skorpion auf seiner Schulter platziert wurde und stupste diesen wie seine Spinne schon zuvor einfach mal an.
"Er ist wirklich schön, eine sehr gute Arbeit. Dafür, dass sie das nicht sehr oft machen", redete er trotz der immer noch leicht rosa Wangen und erfreute sich an seinem neuen Spielzeug.

Er fing eine von Deidaras Händen ein und streichelte seine Handfläche.

Schweigend fuhr er seine Linien nach und strich über die Lippen des Mundes.
"Das hat sonst niemand. Sei dir dessen immer bewusst. Auch wenn sie vielleicht manchmal stören..."
Dann strich er über seine Finger und hielt sie an seine eigene Hand.
"Und wenn du denkst, gar zu anders zu sein, sind deine Hände im Grunde ja doch gleich zu allen anderen."
Er lächelte aufmunternd.
Dann schaute er den Skorpion an.
"Ich habe nicht viel Vertrauen in meine Arbeit. Wunder dich nicht, dass ich das nicht so empfinde, wie du vielleicht sagst."

Heftig zuckte Deidara zusammen, war es nicht gewohnt an den Händen so angefasst zu werden.

Die meisten hatten sich lustig gemacht, versucht seine Hände mit Lösungsmitteln zu quälen oder sie zukleben zu wollen.
Seine Münder begannen sofort, nachdem sie an den Lippen berührt wurden, sich zu öffnen, zu necken und knabberten an Sasoris Fingern.
"Da ... sie machen das schon wieder!", fiepste der Blonde auf, es war im sichtlich peinlich, das sie nicht mal vor dem Rothaarigen halt machten und diesen anfingen zu necken.
Er hatte deswegen sogar vergessen darauf zu antworten, dass er sie dennoch als etwas besonders sehen sollte, weil eben diese nicht jeder besaß.

Anstatt zurückzuzucken, lachte Sasori nur leise.

Er machte das Spielchen ruhig mit, solang, bis der Mund Ruhe fand und sich in Ruhe streicheln ließ.
"Das muss dir doch nicht peinlich sein", lächelte er.
"Das ist doch ganz normal ..."
Damit meinte er, dass jeder so auf Berührungen reagierte. "Es fehlt ihnen nur die richtige Behandlung."
Dann erst ging er auf sein Zucken erst ein.
"Hast du Angst, ich könnte dir weh tun?"
Mit ruhigen Augen sah er ihn dennoch mit gewissem Ernst an, mit den Fingern liebkoste er weiter seine Hand.



Was lachte er denn jetzt, fand er das etwa komisch, dass seine Münder so frech waren und ihn neckten?

Deidara blickte Sasori leicht konfus von der Seite her an, hörte aber zu, was über diese sagte, der Meinung war das ihnen etwas fehlte, was er aber nicht wirklich nachvollziehen konnte.
"Ich habe keine Angst, nicht vor ihnen. Es ist nur so, dass es Leute bei uns im Dorf gab, die mir die Münder zukleben wollten oder sie mit Tinkturen quälten", murmelte er leise auf Sasoris Frage, ob er Angst hätte, er könne oder würde ihm wehtun.
Deidara hatte längst schon bemerkt, dass er ihm nichts Böses wollte, war dafür auch sehr dankbar und lächelte schwach.

"Auch, wenn es dumm klingt, aber sie selbst waren wohl neidisch auf dich. Oder du machtest ihnen Angst. Und was den Menschen Angst macht, das wollen sie ausmerzen. Das wollen sie nicht."

Überlegend brummte er nachdenklich, während er seine Hautbeschaffenheit untersuchte.
"Ein wenig Öl mit Kamille und Sojamilch ...", murmelte er leise.
Erklärend fügte er hinzu: "Für deine Hände. Das beruhigt sie und macht die Haut weich."
Dann ließ er seine Hand in Ruhe, schaute aus dem Fenster. "Aber nicht mehr heute, es ist schon wieder dunkel. Wie schnell Zeit doch vergehen kann."

"Neidisch, worauf denn neidisch? Etwa auf diese hässlichen ..."

Deidara sprach nicht weiter, senkte stattdessen den Blick und spürte wie Sasori seine Hände untersuchte, laut eine Mixtur aus diversen Ölen zusammenstellte und dies aber auf morgen verschob.
Nickend erhob sich der Blonde vom Bett, sah nun selbst, dass es dunkel wurde, die Sterne schon am Himmel leuchteten und diesem einen schönen Glanz verliehen.
"Soll ich denn ein Nachthemd zum Schlafen anziehen?", wollte der Neko wissen, schritt zum Fenster herüber und sah sich die klare Nacht an.

Er sah ihn an, sah, dass er sich schämte.

"Sie sind nicht hässlich, Deidara. Das haben sie dir eingeredet."
Er nahm den Ton und verpackte ihn wieder gut, die zwei Figuren stellte er für Deidara auf den Tisch, dass man nicht irgendwann versehentlich darauf trampelte.
"Mach es so, wie es dir beliebt", meinte er auf die Frage der Schlafkleidung hin und sah ihn an.
Die Nacht schien klar, wie üblich, wenn der Winter hereinbrach.
Deidara sah sehnsüchtig aus, so wie er den Himmel betrachtete.
Er verwarf den Gedanken unwirsch und entledigte sich seiner sperrigen Hosen und seines Hemdes, legte sich mit Shorts ins Bett, zündete die Kerze seines Nachttisches an und griff nach seinem Buch.
"Dich stört wohl kaum, wenn ich noch lese, hm", meinte er leise zum Blonden.

Deidara schaute weiter zu den Sternen, hörte jedoch, wie der Andere meinte, seine Münder seien nicht hässlich, seufzte deswegen leise auf und blickte weiter verträumt und abwesend in den klaren Himmel.

Es war so schön ruhig, zu ruhig und doch gefiel dies dem Neko doch sehr.
Als Sasori ihn erneut ansprach, drehte der Blonde sich um, schritt langsam vom Fenster weg und zog sich zum Schlafen um.
Es war ihm doch etwas peinlich sich nur in Shorts und im Shirt zu zeigen, dennoch legte er sich neben den Rothaarigen ins Bett, deckte sich müde zu und erkannte, wie dieser eine Kerze entzündete.
"Lesen sie ruhig, hm. Mich stört das nicht", lächelte er sanft, schloss kaum darauf seine Augen und begann ins Land der Träume abzudriften.

Lieb lächelnd ließ er ihn in Ruhe, konnte sich aber nicht verkneifen, ihm noch einmal durch weiche Haar zu wuscheln und seine hervorstehenden Ohren zu kraulen.

"Wenn es dich stört, puste ich jetzt auch aus, sag's nur", meinte er leise. Dann ließ er ihn einschlafen und fing an zu lesen.

Unter dem kurzen Kraulen seiner Ohren schnurrte der Blonde kurz noch mal auf, streckte sich der Hand sogar noch mal etwas entgegen und ließ seine Ohren am Kopf leicht zucken.

Das sanfte Licht der Kerze störte ihn aber nicht, weswegen er den Kopf schüttelte und sich kurz noch mal drehte.
"Lassen sie es ruhig an, es stört mich wirklich nicht", versicherte Deidara müde, gähnte mit vorgehaltener Hand noch mal auf und rollte sich schließlich wie die Nacht zuvor, zu einer Kugel zusammen.

Lächelnd versank er noch über eine Stunde in seinem Buch, ehe er die Riegel der Türe noch einmal prüfte und das Licht dann ausblies.

Warme Dunkelheit umgriff das Zimmer, die Stille wurde vom ruhigen Atem des Blonden neben ihm unterbrochen.
Es war ungewohnt, aber beruhigend.
Er ließ den Oberkörper unter die Decke rutschen, drehte sich kurz noch einmal zu dem Anderen um, dann fiel sein Kopf zur Seite und er schlief ein.

Deidara bekam von dem allen nichts mit, seufzte leise im Schlaf auf und schreckte hoch, als es am Fenster anfing zu klappern.

Was war das denn jetzt?
Leise gähnend erhob sich der Blonde leicht, schaute rüber zu dem kleinen Fenster und dachte sich versehen zu haben. Da stand doch tatsächlich so was wie ein Fisch, einer mit blauen Schuppen und wirrem Haar.
"Ikkkkss ..."
Panisch verkroch er sich unter der Decke, achtete dabei nicht darauf leise zu sein und zitterte am ganzen Körper.

Sasori fuhr hoch, als hätte ihn eine Schlange gebissen.

"Was denn, was denn?!", fragte er schnell und schaute unter die Decke, wohin sich der Blonde zitternd wie Espenlaub verkrochen hatte.
Dann hörte er das Klopfen an seinem Fenster.
Schnell hatte er die Kerze entzündet und sah, wer da am Fenster stand.
"Bleib unter der Decke. Er muss dich nicht sehen."
Dann verließ er das Bett und trat zum Fenster, riss es auf und fauchte leise, was Kisame denn um diese Uhrzeit draußen machte und vor allem vor seinem Fenster.
Insgeheim wusste er aber schon, dass der Blaue ausspionieren wollte, wie es mit dem Neko stand.
Und genau das warf er jetzt ihm auch drohend vor den Kopf und drohte ihm mit Strafdienst, wenn er ihn noch einmal oder einen der Anderen vor diesem Fenster erwischen würde.
Als Kisame sich verflüchtigt hatte, knallte er das Fenster zu und zog die Vorhänge zu, fluchte gepflegt.
"Das war Kisame. Der hat dich hergebracht", meinte er leise, schlug die Decke zurück und nahm ihn an den Schultern, drückte ihn vorsichtig an sich.
"Keine Angst", brummte er leise, beruhigend.
"Der ist nur ein harmloser Mistkerl. Er wird nicht nochmal kommen."

Deidara hörte Sasoris Stimme, kniff beim Hochheben der Decke die Augen zu und rollte sich wie ein Igel schützend zusammen.

Diese Person am Fenster hatte ihn zu sehr mit seinem Äußerlichen so erschreckt, dass er bibbernd unter der Decke blieb und wachsam die Ohren spitze.
Er hörte kurz das kurze Gespräch, das leise Fauchen Sasoris und wie dieser das Fenster zuknallte und Gardinen schloss. Leise seufzte der Neko auf, ließ sich drücken und sah den Rothaarigen mit immer noch schreckhaften Augen an.
"Was war das? Ein Fisch oder doch ein Mensch?"
Deidara schaute den Rotschopf lange an, versuchte zu verstehen was in dessen Kopf vor sich ging, ob er die Wahrheit sagte und dieser Kisame tatsächlich harmlos sei.

Deidara hörte Sasoris Stimme, kniff beim Hochheben der Decke die Augen zu und rollte sich wie ein Igel schützend zusammen.

Diese Person am Fenster hatte ihn zu sehr mit seinem Äußerlichen so erschreckt, dass er bibbernd unter der Decke blieb und wachsam die Ohren spitze.
Er hörte das kurze Gespräch, das leise Fauchen Sasoris und wie dieser das Fenster zuknallte und Gardinen schloss.
Leise seufzte der Neko auf, ließ sich drücken und sah den Rothaarigen mit immer noch schreckhaften Augen an.
"Was war das, hm? Ein Fisch oder doch ein Mensch?"
Deidara schaute den Rotschopf lange an, versuchte zu verstehen, was in dessen Kopf vor sich ging, ob er die Wahrheit sagte und dieser Kisame tatsächlich harmlos sei.

Seufzend und den Blonden immer noch an seine Brust gedrückt, legte er sich wieder hin und schlug mit einer Hand die Decke über sie.

"Hm, du kannst ihn als fischähnlichen Menschen bezeichnen. Er wollte schauen, wie weit ich mit dir sei, um es in seinem Salopp auszudrücken. Normal hält er sich weitestgehend aus meinen Angelegenheiten raus. Er ist feige."
Unwillig grummelnd über die nächtliche Störung, drückte er den Neko etwas fester an sich.
„Aber er tratscht gern. Könnte sein, dass Tobi dich bald auf sexuelle Neuigkeiten hin anspricht."

Der Neko seufzte leise auf, beruhigte sich langsam an Sasoris Brust und auch sein Zittern ließ langsam nach, sodass er sich nun entspannte und dem Anderen aufmerksam zuhörte.

"Ein menschlicher Fisch? Dann müsste er doch auch Kiemen haben", überlegte Deidara laut, verstand das nicht wirklich und schüttelte daher seinen Kopf.
Die nächsten Worte verstand er ebenfalls noch nicht, jedenfalls nicht, bis Sasori seinen letzten Satz gewissenhaft und ruhig von sich gab.
Sexuelle was?, schoss es dem Neko durch den Kopf, richtete sich rasch etwas auf und starrte den Rotschopf an.
"Wie meinen sie das denn, hm? Seh ich etwa aus, wie jemand, den man mal schnell sich gefügig machen kann", raunzte er beleidigt, verschränkte die Arme vor der Brust als wolle er sagen "bis hier hin und nicht weiter!"

"Kisame hat Kiemen. Kleine. Nahe der Augen", meinte er knapp und wollte nicht weiter auf den Haimensch eingehen.

Und auf seine Geste hin lachte er schallend und laut auf, sarkastisch und wütend zugleich.
"Also was du manchmal von dir gibst, Deidara!"
Sofort gefror das Lachen und er sah ihn an.
"Verscherze es dir nicht bei mir. Ich bin zärtlich zu dir und das ist alles. Wenn du mehr befürchtest, kriegst du es. Verstanden?"
Eine klare Warnung.
Verstimmt drehte Sasori sich herum und pustete das Licht wieder aus und hinterließ den Blonden in einem unangenehmen Schweigen.

Sich über Sasoris plötzlichen Umschwung sehr wundernd, blickte Deidara diesen an, verstand erst nicht, warum dieser so wütend lachte und ihn dementsprechend ansah.

Rasch wurde ihm aber klar, dass er etwas Falsches gesagt hatte, etwas, dass den Anderen zornig stimmte.
Die Worte machten dem Blonden doch ein wenig Angst, er fiepste leise auf und rollte sich schützend in sich zusammen.
Nicht mal das Erlöschen der Kerzen vernahm er noch so, verkroch sich unter der Decke und beließ es wie auch Sasori beim Schweigen.
Schlafen konnte er so natürlich auch nicht, lag deswegen lange wach und starrte später an die Decke.

Irgendwann, nachdem er den Blonden lange genug so hatte brüten lassen, drehte er sich wieder herum, zog ihn versöhnlich an sich.


"Morgen wird gemeinsam zu Mittag gegessen. Möchtest du teilhaben oder soll ich dir deinen Teil ins Zimmer mitbringen?, fragte er dann leise, legte die Decke fürsorglich weiter über ihn.
Er war nicht mehr böse, auch, wenn das gesagte Ernst gewesen war.

Deidara bibberte leicht, als der Andere ihn irgendwann versöhnlich in die Arme nahm, traute dem Braten noch immer nicht ganz und doch sagte er darauf hin nichts.

Stattdessen wurde er nach dem Mittagessen gefragte, drehte den Kopf leicht und blickte Sasori an.
"Ich würde gern an einem Tisch essen."
Mehr sagte er nicht, gähnte mit vorgehaltener Hand und schaute in die unergründlich rotbraunen Augen des Rotschopfes.
Irgendwie wirkten diese leer, wie die einer Marionette, wie, als seien sie tot. Dennoch sah er weiter in diese faszinierenden Augen, beobachtete sie aufmerksam und doch konnte man keinerlei Gefühl in diesen erkennen.

Sasori bemerkte den tief eintauchenden Blick des Anderen und seine Augen schlossen sich halb, als er lächelte, durch sein Haar fuhr, es leicht durchwuschelte.

"Dann erinnere dich daran: Jeder, der dich blöd anmacht, darf ruhig entsprechend behandelt werden. Du bist mein, keiner wird es wagen, die Hand zur Retoure zu erheben."
Seine leeren Augen ruhten ruhig auf den seinen, die voller junger Neugier glitzerten, das Mondlicht einfingen und sogar mit dem Schleier der Müdigkeit eine aufmerksame Helligkeit hatten.
"Nur von Hidan halte dich fern. Der steht auf so was. Um den kümmere ich mich."
Er streichelte weiter sein Haar, umgriff einmal sanft sein Ohr, entließ es wieder und ließ die Hand dann ruhen.
"Aber ich vertraue auch darauf, dass du nicht versuchst wegzulaufen. Damit das klar ist."
Und mit einem Mal war in seinen toten Augen ein Funke zu erkennen.
Ein kleiner Funken Sorge, der sich schnell wieder verflüchtigte.
"Und jetzt ruh dich aus."

Selbst, als Sasori halb die Augen verschloss, konnte und wollte der Blonde die seinigen nicht schließen, fand diese Farbmischung seiner Augenfarbe einfach zu interessant.

Den Worten folgte er mit gespitzten Ohren, nickte leicht und schnurrte kurz auf, als man ihm beim Durchfahren seiner Haare kurz an den Ohren streifte.
Mit Hidan, das hatte er sich fast schon gedacht, allein der Sense wegen, die dieser mit sich getragen hatte.
"Ich laufe schon nicht weg, versprochen, hm", murmelte er leise, dem Schlaf verdächtig nahe, weswegen er nun doch die Augen schloss und somit die leichte Sorge in denen Sasoris nicht mehr sah.
"Schlafen sie gut, Danna."
Kaum später war der Neko eingeschlafen, seufzte leise im Schlaf auf und rollte sich zufrieden schnurrend ein.

Sasori brummte gutwillig, kraulte kurz noch sein Ohr.

Danna ... Hatte Deidara sich also ein neues Wort ausgelegt für ihn.
Interessant.
Er kraulte freundlicher.
"Braves Nekolein ...", flüsterte er leise in das schlafende Ohr hinein und lächelte. Dann sank auch ihm das Kinn auf die Brust und er schlief seinen traumlosen Schlaf.

Unter dem noch kurz anhaltenden Kraulen schnurrte der Blonde im Schlaf leise weiter, hörte jedoch nicht mehr die leise geflüsterten Worte, sondern schlief ruhigen Gewissens weiter.

In dem Bett, unter der warmen Decke fühlte sich der Neko richtig wollte, rollte sich im Schlafen auf die andere Seite und unbewusst, kuschelte er sich an den warmen Körper neben sich.

Schnell über die plötzliche Berührung aufgeschreckt, schlug der Rothaarige die Augen wieder auf und spürte einen weichen Körper, der sich an ihn schmiegte. Grinsend schlang er einen Arm um Deidaras Hals, drückte ihn vorsichtig, kraulte seinen Nacken.

Niedlich war er ja.
Jedem Anderen hätte er es sich verbittet, solch eine Annäherung, auch im Schlaf. Er kraulte noch, bis der Schlaf auch ihn wieder einholte.

Deidara spürte zwar wie er an den warmen Körper gedrückt und im Nacken gekrault wurde, dennoch träumte er weiter von seiner großen Schüssel, voll mit Milch.

Ein leise Maunzen entwich ihm aber dann doch, genau da als der Rothaarige selbst eingeschlafen war und so das Kraulen aufgehört hatte.
Es war eben sehr entspannend und Traum-fördernd.

Leise knurrend langte er mit der Hand erneut in Deidaras Nacken und kraulte weiter, obwohl er schlief.

Sein Unterbewusstsein jedoch ließ ihn auf das Maunzen reagieren.
Er brummelte noch kurz etwas, ehe er wieder ruhig wurde.
Die Hand kraulte weiter, wie eine Maschine.

Ruhig schlief der Neko die ganze Nacht, seufzte aber gelegentlich im Schlaf und schmiegte sich weiter an den warmen Körper Sasoris an.

Träumen tat er nichts, jedenfalls nichts, woran er sich erinnern würde und so wachte er gut ausgeruht erst am nächsten Morgen auf.
Ein Blick neben sich riskierend, entdeckte er, dass der Rotschopf noch am Schlafen war.
Lächelnd blickte er den noch Schlafenden an, strich sich seine Haare aus dem Gesicht und küsste den Anderen kurz und scheu auf die Wange.
Bot sich eben so an, dachte er sich rasch, wendete sich errötet von ihm ab und vergrub das Gesicht in der Decke.

Zwar hatte der Rothaarige nicht bemerkt, was der Blonde soeben gemacht hatte, so wachte er doch langsam auf, blinzelte ins Licht und drehte sich mit einem unwilligen Murren noch mal auf die Seite.


Dann erst fiel ihm Deidara ein, er tastete und fand seinen Hinterkopf, das Gesicht war in der Decke verschwunden.
Noch etwas müde grinsend kraulte er durch das Haar.
"Na, schon wach ...?"
Er hakte geschickt seine Hand unter seine Wange und drehte ihn zu sich herum. "Na also, hast ja richtig Farbe im Gesicht", meinte er auf Deidaras noch immer gut durchbluteten Wangen, legte ihn wieder näher zu sich und streichelte seine Schläfe.
Er selbst bemerkte, wie sehr er sich bereits verändert hatte.
Vielleicht war es das, was die Anderen erreichen wollten ...?

Unter der tastenden Hand zuckte Deidara zusammen, wollte sich nur mehr verstecken und doch kam er nicht gegen an, wurde umgedreht, zu Sasori hin und blickte diesen leicht verschreckt an.

"Uhmm ... ja irgendwie schon", murmelte er leise auf die Frage, ob er schon wach sei, seufzte aber dann leise auf und sah den Rothaarigen neugierig mit noch immer roten Wangen an.
Auf die Farbe in seinem Gesicht sagte er lieber nichts und schämte sich deswegen sogar.

Er erwiderte den Blick mit einer für ihn eher ungewöhnlichen Sanftheit.

"Du bist ruhiger geworden", stellte er dann fest.
Sasori strich ihm das Haar aus dem Gesicht.
"Denkst du, du kommst heute auch mit den Anderen klar?"
Er dachte an Kisame, dessen Anblick den Neko ja schon reichlich in Panik versetzt hatte, oder an Kakuzu, der ebenso bereits einen tollen Eindruck hinterlassen hatte.
Und er würde ziemlich in die Luft gehen, wenn er noch einmal so einen Firlefanz miterleben musste.

Scheu lächelte der Blonde Sasori an, lugte schüchtern unter seinen Haaren hervor und war doch dankbar, als man ihm diese aus dem Gesicht nahm – sie sanft herausstrich.

"Ruhig? Wie meinen sie das?"
Deidara verstand nicht ganz, rollte deswegen kurz mit den blauen Augen und seufzte leicht auf.
"Ich denke schon und wenn sie mich doch dumm angucken oder gar anfassen, dann kann ich mich auch notfalls wehren. Denke ich doch, hm", knabberte der Neko auf der Unterlippe und lächelte erneut schwach den Rothaarigen an.

"Ruhig. Du lächelst sogar. Merkst du es etwa nicht? Also ich merke es."

Er drückte ihn wieder sanft an seine Brust, atmete ruhig durch.
"Du beruhigst mich. Vorher hast du mich schon vom bloßen Anblick angegriffen. Ich hoffe nur, dass du mir auch sagen kannst, dass du glücklich bist."
Er schaute ihn an.
"Bist du glücklich?"
Eine ernst gemeinte Frage.
Es interessierte Sasori sehr.

Deidara führte einen Finger an seine eigenen Lippen, sah das er tatsächlich lächelte, sich sogar wohl bei ihm fühlte.

Dennoch wusste er auf die Frage, ob er glücklich sei keine Antwort, biss sich deshalb leicht auf die Lippen und sah Sasori erneut vage lächelnd.
"Ich denke schon, dass ich glücklich bin. Also so richtig weiß ich es nicht, aber ich fühle mich sehr wohl bei ihnen, Danna", erwiderte der Neko leise, hoffte, dass der Andere nicht verletzt oder enttäuscht von ihm war.

Auf die Antwort hin nahm Sasori ihn an den Schultern, hob ihn hoch zu sich und drückte ihm einen sanften Kuss auf die Stirn.

"Auf dass es so bleibt, hm?", meinte er dann.
Seufzend stand er auf und zog sich um, legte dem Neko ebenso frische Kleidung hin.
"Ich denke, heute hilfst du mir mal beim Frühstück. Der Reis kocht sich nicht von allein."

Erst wusste der Neko nicht, was er davon halten sollte hochgezogen und auf die Stirn geküsst zu werden, wurde dadurch sogar wieder eine Spur rötlicher im Gesicht und schaute Sasori verdutzt an.

"Ähm ... ja", erwiderte er etwas leiser auf seine Worte, atmete auch schon freier auf, als der Andere sich entfernte, aufstand und schließlich anzog.
Deidara fuhr sich noch mal durch sein wirr-liegendes Haar, stand dann selber auf und zog sich die bereitgelegte Kleidung an.
Reis kochen?
Na das konnte ja heiter werden, das letzte Mal hatte er das vor drei Monaten gemacht.
Ob er es noch konnte?
Versuchen würde er es ganz sicher und so wandte er sich erneut zu Sasori.
"Ich habe lange keinen mehr gekocht, aber ich denke, ich kann es noch", lächelte er leicht, ordnete seine Haare und band sie oben zu einem Zopf zusammen.

"Das war eine Redewendung."

Milde lächelnd wischte er mit einem feuchten Tuch den holzigen Puppenkörper ab, ehe er ein neues Shirt anlegte.
"Du deckst den Tisch und ich bereite dir dein Fleisch."
Beim Kampf mit dem Shirt knackte es und eine Hand inklusiv einem Teil des Unterarms kullerte lose heraus.
Genervt schnaubend manövrierte Sasori den Rest des Arms in den Ärmel und griff dann danach, steckte ihn wieder an, machte ein paar Bewegungen, um sicherzugehen, dass die Hand zuverlässig wieder arbeitete, dann seufzte er. "Aber wenn du dir zutraust, mir meinen Reis nicht zu verkohlen, kannst du das auch gern übernehmen."

Deidara drehte sich in dem Moment zu dem Rothaarigen um, als diesem der Arm mit samt Hand davon kullerte und am Boden liegen blieb.

Geschockt sah er diesen nun an, starrte den Arm an, dann wie der Rotschopf diesen wieder anbrachte.
Okay, dachte sich der Neko, schüttelte noch mal kurz seinen Kopf und zog seine Hose an.
"Tisch decken sollte klappen", nickte er rasch, schlüpfte noch in seine Schuhe und seufzte auf.
"Ich möchte wegen dem Reis lieber doch noch mal zugucken, ist zu lange her", erwiderte er leise auf die letzten Worte Sasoris und lächelte ihn milde an.

Dem Rothaarigen entging der entsetzte Blick nicht und er lächelte.

"Hab ich dich etwa erschreckt?"
Er lachte, dann holte er sich eine weiche Bürste und kämmte sich, dann ging er auf den Neko zu, schob ihn vor den Spiegel an der Schranktüre und bürstete auch ihn.
"Du musst wohl noch für zwei mehr decken, wir sind nicht die Einzigen, die um diese Uhrzeit aufstehen. Tischsets, Teller und Besteck reichen aber."
Er strich über die von der Bürste ganz weich gewordene Strähne, lächelte und machte weiter.
"Zuschauen, hm? Willst du demnächst also selbst versuchen?"

Der Blonde nickte auf Sasoris Frage leicht mit dem Kopf, hatte sich wirklich erschreckt und es kam auch nicht jeden Tag vor, dass irgendwelche Körperteile abfielen und wieder angesetzt wurden, als sei nichts gewesen.

Und was es darüber zu lachen gab, verstand er auch nicht wirklich, weswegen er kurz innerlich seufzte und sich die Haare von ihm bürsten ließ.
Eigentlich hatte er sich diese schon gemacht, aber einem geschenkten Gaul guckte man auch nicht ins Maul und so ließ er sich eben etwas verwöhnen, schnurrte sogar wieder leise auf.
"Ich würde es demnächst gern alleine versuchen, ja."
Deidara drehte seinen Kopf zu Sasori hin, schenkte ihm ein kurzes Lächeln und wandte sich wieder von ihm ab.

Summend bürstete er den Blonden zu Ende und strich noch einmal über sein Haar, welches noch immer eine gewisse Faszination auf ihn ausübte und erst dann ergriff er wieder das Wort, leise, beinahe nachdenklich.

"Und ich dachte, Nekos sperren sich gegen alles und jeden?"
Er grinste.
"Vor allem gegen solche, denen gern auch mal der ein oder andere Wutausbruch herausschießt und gegen Besitzer im Allgemeinen sowieso."
Er summte weiter, während er den Schrank wieder schloss und das Bett machen ging.
"Dass mir Teile des Körpers abfallen, passiert eher selten. Es sei denn, ich will es hinter gewissen Leuten herschleudern."
Er grinste noch breiter und schüttelte die Kissen auf, das Rote mit den Troddeln legte er in Deidaras Bettseite.
"Mit mir hat's bisher kein einziges Wesen lang ausgehalten."

Deidaras Ohren stellten sich auf, lauschten dem leisen Summen und er kicherte leise auf.

Seit wann summte der Andre denn, das war etwas völlig Neues für den Neko und doch gefiel ihm das.
"Nekos sperren sich nur, wenn ihnen Unrecht getan wird oder sie schlecht behandelt werden", erklärte er dem Rothaarigen seufzte leise auf und erzählt, wo er ursprünglich einmal hin sollte, um zu dienen.
"Ich müsste ihnen eigentlich sehr, sehr dankbar sein, Danna. Wissen Sie, ich sollte eigentlich in vier Wochen zu einem Mann in unserem Dorf gebracht werden und ihm dienen. Nur ist der sehr grausam und man erzählt sich auch, dass er seinen letzten Neko einfach umgebracht haben soll."
Wieder stellten sich seine Ohren dann auf, er drehte sich um und lächelte Sasori an.
"Solange sie mir nicht ihren Arm an den Kopf werfen oder sonstige Gliedmaßen, hm, dann kann ich zufrieden sein"
Er zuckte kurz mit den Schultern, verstand aber auch nicht wirklich, warum es lange keiner mit ihm aushalten sollte oder wollte.

Deidaras Ohren stellten sich auf, lauschten dem leisen Summen und er kicherte leise auf.

Seit wann summte der Andre denn, das war etwas völlig Neues für den Neko und doch gefiel ihm das.
"Nekos sperren sich nur, wenn ihnen Unrecht getan wird oder sie schlecht behandelt werden", erklärte er dem Rothaarigen seufzte leise auf und erzählt, wo er ursprünglich einmal hin sollte, um zu dienen.
"Ich müsste ihnen eigentlich sehr, sehr dankbar sein, Danna. Wissen Sie, ich sollte eigentlich in vier Wochen zu einem Mann in unserem Dorf gebracht werden und ihm dienen. Nur ist der sehr grausam und man erzählt sich auch, dass er seinen letzten Neko einfach umgebracht haben soll."
Wieder stellten sich seine Ohren dann auf, er drehte sich um und lächelte Sasori an.
"Solange sie mir nicht ihren Arm an den Kopf werfen oder sonstige Gliedmaßen, hm, dann kann ich zufrieden sein"
Er zuckte kurz mit den Schultern, verstand aber auch nicht wirklich, warum es lange keiner mit ihm aushalten sollte oder wollte.

"Werden Nekos etwa bei dir wahllos unter die Herren verteilt? Meine Güte ..."

Er wunderte sich darüber.
Noch nie hatte er so etwas Derartiges gehört.
Dann sah er ihn recht gleichgültig an.
"Dann fall den zwei Knalltüten zu Füßen, die dich hergebracht haben, wenn du Dankbarkeit zeigen willst. Ich bin nicht verantwortlich gewesen. Und eine dieser "dankenswerten" Knalltüten war das Fischgesicht am Fenster, wenn du dich erinnerst."
Er schien sauer, doch er atmete tief durch.
"Entschuldige."
Nach einem längeren Schweigen deutete er ihm herauszugehen in die Küche, doch vorher murmelte er noch: "Die Zeit, wo Nekos respektiert wurden, geht erschreckend schnell immer mehr dem Ende zu. Solche Dinge wie einen Neko einfach umzubringen, ist eigentlich schon pure Normalität unter dem Volk. Es gibt kaum noch Menschen, die um den eigentlichen Wert eines solchen wissen ..."
Und mit düsterer Miene stieß er die Tür auf und ging voraus in Richtung Küche.

Deidara verstand, dass sich der Rothaarige so aufregte, aber er würde sich mit Sicherheit nicht bei diesem Fischkopf bedanken, der machte ihm immer noch Angst und das nur wegen des Aussehens.

Diesen Itachi kannte er nicht einmal, wie sollte er sich da noch bei ihm bedanken?
Seine Gedanken wurden durch ein "Entschuldige" je unterbrochen, Deidara schaute deswegen verwundert zu Sasori und sah dessen recht düstere Miene.
Er konnte deutlich sehen, wie die Ader neben der Schläfe anfing zu pochen, immer wieder zuckte und das war gar nicht gut.
"Danna, hm ....", setzte der Neko an, folgte diesem dann aber rasch in die Küche und blieb dort erst mal wie schockgefroren stehen. Sharingan ....
Ängstlich zuckte Deidara zusammen, starrte den Schwarzhaarigen am Küchentisch an.

Wie er erwartet hatte, saß Itachi bereits am Tisch und sah Deidara unverhohlen an.

Knurrend gab Sasori dem Schwarzhaarigen ein deutliches Zeichen und er ließ den Blonden in Ruhe.
"Deck den Tisch, Deidara", meinte er noch einmal knapp, sein Unmut war überdeutlich.
Eigentlich wollte er dem Anderen auf seinen Ausruf noch antworten, aber nicht vor Itachi.
Wer weiß, wer dann noch davon wusste später.
Er schüttete Reis in den Topf und stellte den Herd an, gleichzeitig suchte er nach Fleisch, fand noch eine Leber und briet sie an, den Reis schüttete er ab und ließ ihn da, nahm drei Schüsseln davon und das Fleisch, holte drei Taiyaki kalt heraus, wollte nicht vor Itachi auf Streicheleinheiten machen.
Er knallte alles auf den Tisch und setzte sich hin, deutete neben sich. Auf Itachis Grinsen hin schnaubte er gereizt.
Der Blonde hatte sich gerade zu ihm gesetzt, da platzte auch Kakuzu herein.
"Deck selber, bist zu spät", schnauzte er mürrisch und fing an zu essen. Deidara schob er das Fleisch allein hin und eine Schüssel Reis.

Sofort riss sich der Blonde nach Sasoris Anweisung von Itachis Anblick los, huschte hastig an die Schränke und deckte den Tisch.

Eins wunderte den Blonden aber doch, warum war der Rothaarige plötzlich so schlecht gelaunt und herrisch? Während er den Tisch deckte, schaute Deidara immer mal wieder verstohlen zu dem Sharingan-Träger, legte Löffel auf den Tisch und stellte die Schalen für den Reis dazu.
Nachdem er fertig war, setzte er sich neben Sasori, nahm sich seine Stäbchen und fing an sein Fleisch zu essen, wobei sein Blick zur Tür glitt und er den vernarbten Grapscher sah.
Der hatte ihm gerade noch gefehlt, aber noch mehr zuckte er in sich zusammen, als der Weißhaarige in die Küche kam und sich laut fluchend an den Tisch setzte.
Ein komischer Haufen, ihm gefiel es hier überhaupt nicht mehr.
Erst dieser Schwarzhaarige und sein Sharingan, dann dieser Vernarbte und dann noch Sasori seine Launen.
Zum Kotzen war das, vertrieb seinen Appetit, weswegen er seine Stäbchen bei Seite legte.

Als Hidan höflich wie immer auch noch dazukam, legte Sasori auch sein Besteck beiseite, die Lust am normalen Frühstück war ihm gründlich vergangen.

Aus dem Augenwinkel bemerkte er, dass der Blonde das Essen kaum berührt hatte und auf seine Knie starrte.
Ungesehen von den Anderen schob er unter dem Tisch seine Hand auf die des Nekos und schenkte ihm ein aufmunterndes, tröstendes Lächeln. Dann wurde er wieder kalt und ernst, nahm Deidaras und sein Essen auf ein Tablett und verkündete, er müsse arbeiten und sie sollten ohne ihn weiter speisen.
Hidan grinste, fragte gehässig, ob sie denn die Barbie behalten könnten, er schlug ihm kurzerhand die Stäbchen durchs Auge und befahl Deidara mit einem Blick, sofort den Raum zu verlassen.
Schwer atmend schloss er die Tür hinter ihm wieder ab und seufzte. "Und ich dachte, Hidan würde wie immer bis zum Mittag schlafen ...", murrte er und stellte das Tablett ab.
Er sah Deidara an.
"Möchtest du noch Milch oder reicht dir das? Möchtest du überhaupt noch?", fragte er sanft.



Deidara spürte die Hand auf der seinigen, wollte erst nach dieser schlagen, da er damit nicht gerechnet hatte und sich recht unwohl fühlte.


Der raue Ton hier gefiel ihm nicht, auch die Gesellschaft und Worte Hidans nicht.
Schon gar nicht, dass man ihn als Barbie betitelte.
Kurz fauchte der Neko deswegen, senkte aber sofort wieder angewidert den Blick und wollte lieber nicht sehen, wie Betroffener mit den Stäbchen ins Auge attackiert wurde.
So schnell wie es ihm nur möglich war, verließ er darauf hin auch die Küche, war kreidebleich in seinem Gesicht und setzte sich im Zimmer erst mal tief durchatmend auf das Bett.
Deidara war sogar die Lust auf Milch vergangen, er sah den Rothaarigen daher schweigend an und schüttelte nur seinen Kopf.
Für heute hatte er wirklich genug gesehen und vor allem gehört.

Sasori wusste wohl, dass die Gesellschaft Hidans dem Neko wohl sämtlichen Appetit verdorben hatte. Er kniete sich auf den Boden, schaute durch die überhängenden Strähnen hoch in seine Augen und streichelte vorsichtig seine Wange.

"So ungern ich es sage, aber sie sind nur sdeinetwegen so ...", meinte er leise.
"Du bist und bleibst nun mal ein Neko und eine Schönheit dazu. Ich kann dich nicht so behandeln wie hier, wenn sie dabei sind. Ich kann aber auch genauso wenig einfach alles so lassen, wie bisher."
Zerstreut sprang er auf und fuhr sich wie im Stress durchs Haar.
Er ließ sich in seinen Stuhl fallen und stocherte in seinem Reis herum, wie ein Vogel, dann stand er wieder auf, kickte einen Marionettenarm zur Seite und kam schließlich völlig überfordert mit der Situation an eine Wand gelehnt zur Ruhe.
Er rutschte daran herunter, legte die Finger an die Schläfen, schloss die Augen und seufzte entnervt.

Der Blick, mit welchem Deidara den Rothaarigen ansah, war scheu aber auch neugierig und gespannt auf dessen Worte, welche ihn recht verwirrt gucken ließen.

Er konnte ihn nicht so behandeln wie hier, was war so schlimm daran?
Der Blonde seufzte auf, erkannte mehr und mehr, dass es scheinbar so was wie ein ehrbares Gefühl von Stolz war, der Stolz eines Mannes ... bla, bla ...
"Ich verstehe", murmelte er daher leise, sah dem aufgescheuchten und überforderten Sasori hinterher und seufzte abermals leise auf.

Kaum hatte er Deidara ein zweites Mal seufzen gehört, stand er wieder auf und rauschte an ihm vorbei.

"Ich gehe Hidan umbringen. Er soll heute auf Mission."
Und weg war er.
Zurück kam er etwas später, allerdings ohne Oberteil, das Ding war eingesaut und nun doch mit einem Glas Milch.
"Jetzt geht's mir besser", brummte er zufrieden.
"Der wird dich fürs Erste keines Blickes mehr beehren. Und heute Mittag bleibt bestehen. Ohne ihn."
Er fuhr sich erneut durchs Haar, hielt ihm dann die Milch hin.
"Willst du wirklich nicht?"
Er lächelte unbeholfen.

Deidara schaute verwirrt auf, als Sasori so plötzlich aus dem Zimmer stürmte und dazu noch androhte den Weißhaarigen umzubringen.

Wie sollte er ihn umbringen, hatte er nicht gesagt, er sei unsterblich?
Sich am Kopf kratzend lehnte sich der Blonde zurück, saß aber wieder kerzengerade im Bett, als der Rothaarige ohne Oberteil wieder kam und direkt auf ihn zu.
In seiner Hand entdeckte der Neko die Milch, musste sich eingestehen, dass diese wirklich lockte und so streckte er die Hand nach dem Glas aus.
"Einen kleinen Schluck hätte ich doch ganz gerne, hm", begründete er seine Tat und erwiderte das unbeholfene Lächeln.

"Na also."

Zufrieden glätteten sich Sasoris Züge. Er gab ihm das Glas, nahm sich seine inzwischen kalt und pappig gewordene Portion Reis, setzte sich neben ihn und aß.
Gerade so mochte er Reis ja eigentlich am liebsten...
Kurz noch gab er ein Glas Wasser nach, dann stellte er zufrieden seufzend die Schüsseln weg, lehnte sich zurück, winkte Deidara, zu ihm zu kommen.

Lächelnd nahm der Neko das Glas Milch in die Hand, nahm einen kleinen Schluck daraus und seufzte zufrieden, als der Rothaarige seinen Reis begann zu essen.

So war es richtig friedlich, nichts störte, nicht mal das leise Klickern der Stäbchen.
Etwas skeptisch blickte er Sasori dann aber doch an, spätestens als dieser ihn zu sich winkte, andeutete zu ihm zu kommen.
Folgsam tapste er auf den Rothaarigen zu, legte sich zu ihm hin und sah ihn aus großen Kulleraugen an.

"Braves Neko~", flüsterte er sanft, und diesmal lag etwas Warmes in seinem Blick.

Er hakte die Finger hinter Deidaras Ohr und kraulte sanft, zog ihn näher zu sich, umschlang seinen Hals mit der anderen Hand, verwöhnte damit seinen Nacken und ab und an ein wenig seinen Rücken.
"So was magst du doch, oder?", meinte er leise und lächelte.

Sofort musste der Blonde wieder unter dem Kraulen schnurren, mochte es an den Ohren gekrault und verwöhnt zu werden.

Was ihn jedoch wunderte, war die Tatsache, dass Sasori nun auch noch seinen Nacken frech entlang krabbelte und ihm das irgendwie leicht nervös machte, er deswegen hin und her rutschte.
"Danna ... mir gefällt das zwar, aber das macht mich auch ein bisschen nervös", gab der Neko leise zu, schaute mit zart rosa Wangen auf die Decke runter und schämte sich, dass es ihm anfing zu missfallen, eben weil es ihm so gefiel.

Der Rothaarige verstand.

Auch, wenn er eigentlich einfach hätte weitermachen können, so ließ er seinen Nacken in Ruhe und widmete sich wortlos vollends dem Kraulen seiner Ohren.
"Nervös, hm ...", murmelte er.
"Hast du Angst, ich tue dem süßen Neko etwas an?"
Er kicherte leise, umgriff spielerisch sein Ohr.
"Früher wurden Nekos mit Lebenspartnern gleichgesetzt, wusstest du das...?", fragte er dann leise.

Deidara war einerseits erleichtert, dass der Rothaarige aufhörte, aber andererseits wurmte es ihn dann doch wieder, dass er NUR seine Ohren kraulte.

Angst hatte er eigentlich keine, nur eben diese Nervosität, dieses leichte Zittern und das schnellere Pulsieren seines Pulses.
"Ich habe keine Angst, nicht vor ihnen, hm. Aber das hatte ich ihnen doch schon gesagt", sprach er mit leiser Stimme, drehte sich etwas und sah seinen Danna überrascht an. Nekos waren früher mit einem Lebenspartner gleichgestellt?
Davon wusste er gar nichts, ihm hatte man immer nur etwas anderes erklärt, eben, dass man zu dienen hatte und nicht zu meckern.

"Was ist es dann? Eine Grundangst?"

Er ließ das Kraulen ganz sein und sah ihn erwartend an.
Dann zog er ihn doch in seine Arme und kraulte zärtlich weiter. "Hm ... sie waren gerade bei Todkranken eines der wichtigsten Dinge im Leben. Nekos waren Freuden und Trostspender, sie banden sich aus freiem Willen an Menschen."
Er seufzte.
"In meinem Land war es zumindest einmal so. Aber das lag vielleicht daran, dass bei uns Einsamkeit sehr verbreitet ist." Gedankenverloren kraulte er weiter.
"Aber heute ist es wohl nur noch sexuelle Begierde, die Menschen Nekos halten lässt. Genauso wie überhaupt Partner."

Neugierig spitzten sich Deidaras Ohren, stellten sich und zuckten kaum merklich auf.


Er hatte nicht gedacht, dass Sasori das so frei heraus sagen würde, generell so unbetucht über diese Sache sprach.
Leicht wurde er deswegen sogar rot, vergrub den Kopf an der Brust des Rothaarigen und versteckte sich.
"Das ist peinlich, hören Sie bitte auf", schämte sich der Neko weiter, blickte nur äußerst scheu zu ihm rauf.
"Tut mir leid, Danna, aber genau so etwas hat man mir immer gesagt, dass Menschen genau eben auf dieses aus sind", murmelte er leise, wackelte kurz mit den Ohren und ließ seinen puschligen Schwanz wippen.

Er lachte, wuschelte Deidara durchs Haar.

"Was ist denn? Sei doch stolz?"
Er stupste neckisch seine zuckenden Ohren an.
"Ich sage doch, ihr wurdet schon nur noch zu Solchem abgerichtet."
Dann strich er flüchtig über seinen Schwanz, als er seiner Hand entgegenwippte und lächelte.
"Schau dir Kakuzu an. Er sieht ein billiges kleines Betthäs... Kätzchen", verbesserte er sich.
"Hidan ebenso, Tobi vielleicht noch etwas zum Schmusen und irgendwann zu Tode quälen, Itachi... ein billiger Zeitvertreib. Nein, ich werde dir nicht auf die Nase binden, wie das bei mir ist."
Schnell nahm er die Frage vorweg, nahm ihn zu sich hoch, drückte seine Lippen erneut gegen Deidaras weiche Stirn. "Soviel sei gesagt", ersetzte er nur.

Stolz, warum sollte er stolz sein, im Bett dienen zu können? Angewidert von den Worten ließ er die Ohren hängen, wich Sasori ein wenig aus und biss sich auf die Unterlippe.

Bei den Anderen hatte er so was ja schon von vornherein geahnt, aber doch nicht bei dem Rothaarigen.
"Sie sind gemein, hm."
Deidara ließ sich schmollend hochziehen und auf die Stirn küssen, zog dabei noch gänzlich den eben noch wippenden Schwanz ein.
Zeitvertreib, etwas das man zu Tode quälen konnte ...
Weiter ließ er die Worte nicht widerhallen, kniff die Augen zusammen und schüttelte es einfach von sich.

"Ich meinte deine Herkunft, Deidara, nicht das ... Nicht falsch verstehen."

Er sah zur Decke.
"Wovon rede ich denn die ganze Zeit?"
Seufzend ließ er ihn los.
"Ich meine, dass die Menschen euch nach ihren wechselnden Begierden abgerichtet haben. Und das macht mich wütend. Weil ich es eben ganz anders kenne."
Seine Augen wanderten an der Decke, als suchten sie dort etwas und wüssten, es wäre nicht dort.
"Gerade deshalb sage ich ja, dass du stolz sein sollst, zu stolz für solch niedere Beweggründe."

"Ohhhh ...", entfuhr es dem Neko leise, stellte dabei wieder die Ohren auf und sah ebenfalls hoch an die Decke.

Was war denn da so Interessantes?
Er jedenfalls konnte dort nichts Spannendes entdeckte, seufzte daher leise auf und rollte sich neben Sasori zusammen.
"Ich soll stolz sein, hm, naja ich weiß nicht recht", griff Deidara nuschelnd nach seinem Schwanz, zuppelte an diesen nervös herum und fuhr sich dazu noch durch die Haare.
"Danna?", drehte er fragend den Kopf zu dem Rothaarigen um, sah das der immer noch die Decke anstarrte und runzelte die Stirn.
"Kann ich sie etwas fragen?"

"Hm", machte Sasori nur, dann schloss er die Augen.

Auf seine Frage hin schwieg er kurz, überlegte, dann meinte er, ohne die Augen wieder aufzuschlagen: "Was denn?"
Er legte sich die Hand über die Stirn, als hätte er plötzlich Kopfschmerzen.

Trotz Sasoris Erlaubnis zu fragen, war der Neko nun wieder unsicher, tippte beide Zeigefinger gegeneinander und blickte diese scheu an.

Er war sich nicht mehr sicher, ob er fragen sollte, doch andererseits interessierte es ihn schon.
"Ich habe mich nur gefragt, ob Sie ..."
Tief atmete Deidara noch mal ein, stupste weiter der Finger gegeneinander.
"Ich habe mich halt gefragt, ob Sie noch menschlich sind. Immerhin ist ihr Arm abgefallen, hm."

Sasori lachte schallend auf.

"M-menschlich!?"
Er lachte weiter und musste sich erst einmal beruhigen. "Deidara, ich bin ein Mensch, keine Frage, aber kein normaler. Ich bin eine Marionette, aber eben nur Teile von mir. Die Ellenbogen, das Herz, der Unterleib, der Kopf, das ist noch echt. Der Rest ... nichts als Kunst."
Er hatte über die Frage gelacht, weil er sie sich selbst schon so oft gestellt hatte.
So oft, dass sie noch immer in seinem Sein brannte und ihn so manches Mal um den Schlaf brachte.

Deidara erhob seinen Kopf, ließ seine Ohren wackeln und sah den lachenden Rothaarigen verwirrt und skeptisch zugleich an.

"Kunst, hm? So was nennen Sie Kunst?"
Der Blonde schüttelte seinen Kopf, hatte von Kunst eine ganz andere Fassungsaufgabe wie der Andere und sah Marionetten nicht als solche an.
"Kunst ist etwas das nicht lange dauert, das nur einen Augenblick andauert", seufzte der Blonde leise auf, sah ein Feuerwerk als wahre Kunst an, aber bestimmt kein Puppenspiel.

Sasori stupste ihn auf die Nase.

"Für mich ist Kunst das, wovon man nach harter Arbeit auch für die Ewigkeit noch etwas hat."
Er winkte aber ab.
"Bei uns ist niemand mehr richtig menschlich. Wir sind so etwas wie Aussätzige, niemand wollte uns. Darum sind wir als Underdog für die Drecksarbeit zuständig."
Er nahm ihn wieder in die Arme.
"Streite dich mit mir nicht über Kunst. Sie hat viele Formen, trägt vielerlei Blüten und Blätter und mein Strohhalm ist die, der ewig währenden Kunst."

Kurz blinzelte Deidara beim Anstupsen seiner Nase, hörte aber dennoch geduldig zu und wackelte weiter mit seinen flauschigen Ohren, welche hin und wieder zuckten, als seien sie auf Abwehr gestellt.

"Etwas Menschliches müssen Sie aber doch alle noch haben. Gefühle! Man kann doch nicht mehr so einfach vor sich hinleben, das geht doch nicht, hm", ließ er sich kopfschüttelnd wieder in die Arme nehmen, sah jedoch nach oben und seufzte leise auf.
Streiten wollte er auch nicht, er wollte eigentlich nur gesagt haben, was er von Kunst hielt, was sie für ihn bedeutete.
"Ich möchte doch auch nicht streiten, scheinbar sehen wir verschiedenes als Kunst", murmelte er leise, schloss für einen Augenblick seine Augen und schnurrte wohlig auf.

Kurz blinzelte Deidara beim Anstupsen seiner Nase, hörte aber dennoch geduldig zu und wackelte weiter mit seinen flauschigen Ohren, welche hin und wieder zuckten, als seien sie auf Abwehr gestellt.

"Etwas Menschliches müssen sie aber doch alle noch haben. Gefühle! Man kann doch nicht mehr so einfach vor sich hinleben, das geht doch nicht, hm", ließ er sich kopfschüttelnd wieder in die Arme nehmen, sah jedoch nach oben und seufzte leise auf.
Streiten wollte er auch nicht, er wollte eigentlich nur gesagt haben, was er von Kunst hielt, was sie für ihn bedeutete.
"Ich möchte doch auch nicht streiten, scheinbar sehen wir verschiedenes als Kunst", murmelte er leise, schloss für einen Augenblick seine Augen und schnurrte wohlig auf.

"Gefühle? In unserem Job darf man keine haben. Und wenn, muss man sie besser und eifersüchtiger hüten, als jeden Schatz. Du hast es doch heute Morgen gesehen", murmelte er.

"Würde ich vor den Anderen nicht so kalt mit dir umgehen, hingst schon bald gehäutet und über Kopf aufgebunden vor meiner Türe. Im Wissen, mir damit schaden zu können."

Deidara öffnete ruckartig seine Augen, löste sich leicht aus Sasoris Armen und sah ihn ungläubig an.

"Warum, warum sind sie dann hier? Wieso leben sie unter all diesen Verrückten, wenn sie doch wissen, wie diese sind oder sein könnten?" Der Neko verstand seinen Danna, verstand so vieles, was hier vor sich ging nicht und schüttelte immer wieder erbarmungslos seinen Kopf. Doch dann ruckte sein Kopf herum, er sah den Rothaarigen scheu an, wurde sogar wieder rot und zupfte an seinen Ohren.
"Heißt das ... nun ja ... dass Sie mich mögen, hm?"
Deidara wurde bei dieser Frage ziemlich leise, sein Puls begann zu rasen und in seinem Hals breitete sich ein unliebsamer Kloß aus, welcher sich nicht schlucken ließ.

"Weil ich nirgendwo anders sein kann, Deidara. Du vielleicht kannst überall hin, aber wir können nicht einmal einfach so irgendwo hin, ohne Risiko direkt gefangen genommen und hingerichtet zu werden. Es ist wie eine Horde Tiger in einem zu engen Käfig. Sie dürfen nicht hinaus, doch auf diesem engen Raum zerfleischen sie sich auch gegenseitig." Dann lächelte er schwach.

"Erschreckt dich das? Macht es dir Angst, wenn ich es bejahe?"

Eine Horde wilder Tiger, so nannte er das also.

Deidara nannte es mehr eine Horde von Brüllaffen, ein Haus voll mit Irren und er mittendrin.
Leise seufzend hörte er aber weiter zu, hob dabei den Kopf und sah Sasori direkt an, als dieser ihn nun wieder etwas fragte.
"Ich habe Ihnen doch gesagt, dass ich keine Angst habe, hm", lächelte er schwach, wiederholte sich zum wiederholten Male und hatte aufgehört dies zu zählen.
"Und erschrecken tut es mich auch nicht wirklich. Immerhin sind Nekos liebenswerte Wesen", nickte er bestätigend und lächelte ihn sicherer an.

"Es klingt aber so, hm ..."

Sasori lächelte zurück, kraulte vorsichtig.
"Und ich sage dir, mich wundert es eher."
Er summte wieder leise, griff nach Deidaras zuckenden Ohren, massierte sie zärtlich.
"Nicht immer sind Nekos liebenswert. Wenn sie sich nicht wohlfühlen, sind die Besitzer zu fragen, was sie unter "liebenswert" verstehen."

Deidara wurde erneut unter dem sanften Kraulen seiner Ohren rot, nervös und blickte den Anderen verstört an, als dieser meinte, er würde sich darüber wundern.

Das leise Summen ließ ihn jedoch wieder lächeln und ganz vorsichtig streckte der Neko seine Hand nach ihm aus, zog sie jedoch kurz vor dem Berühren seiner Wange wieder rasch zurück.
"Ich fühle mich aber doch wohl, anderenfalls würde ich nicht zu Ihnen kommen, Danna..."
Kurz machte Deidara eine kurze Pause sammelte sich und sah ihn erneut an.
"Ich empfinde es als liebenswert, dass ich hier sein darf, in ihrer Nähe und das macht mich glücklich. Glückliche Nekos sind heute eher selten und das denke ich, macht uns so liebenswert."

Als Deidara die Hand nun doch wieder zurückzog, ergriff er sie nun doch mit seiner eigenen Hand und strich darüber.

"Das ist schön zu hören. Vor allem, da mir meist nur gehorcht wird, weil Angst sie an mich bindet. Andere Bindungen hab ich nie erhalten können."
Er nahm sein Summen wieder auf, die Nervosität des Anderen ignorierte er ruhig, kraulte weiter.
"Solange es glückliche Nekos gibt, wird es wohl auch noch gute Menschen geben", meinte er dann leise.
Dann fiel ihm ein, dass Deidara auch zu den glücklichen Nekos gehörte, und ein wenig verlegen sah er weg.
"Vorausgesetzt es sind Menschen. Nekos können sich ja auch in den Umständen entsprechend anpassen und wohlfühlen ...", redete er sich heraus.

Kurz zuckte der Blonde zusammen, spürte das sanfte Streicheln seiner Hand und schloss seine Augen.

Wachsam stellten sich jedoch seine Ohren auf, trotz des Kraulens, waren diese wie Antennen ausgerichtet und wackelte freudig auf, als Sasori so verlegen wegsah.
Deidara sah nur die leicht roten Wangen, das scheue Betrachten der Bettdecke.
"Ich passe mich nicht an ...", sagte der Blonde leise.
"Ich mag Sie so, wie Sie sind. Ob nun menschlich oder nur zum Teil menschlich."
Deidara krabbelte ein Stückchen näher, saß nun so, dass er direkt vor Sasoris Gesicht saß und ihn neugierig anschaute.
"Sie sind ganz rot im Gesicht", kicherte er auf, besah sich den Anderen weiter aufmerksam und war erstaunt, dass der Rothaarige so reagieren-eben so anders reagieren konnte.

Mehr aus Verlegenheit über seine Röte, als aus Wut, wandte er sich wieder weg.

"Du bist auch warm und hängst auf mir drauf", murmelte er als Grund. Er kam sich ein wenig vor wie ein Seme, dem das Uke auf der Nase herumtanzte.
Er schnappte sich den Neko kurzerhand, setzte sich auf mit dem Rücken zur Wand und hielt ihn an seine Brust gedrückt, streichelte wieder sanft. Er merkte, dass er den Neko an seinem Herzen liegen hatte und er drückte ihn noch auf die andere Hälfte seines Oberkörpers.

So, so, er war also warm, aber auf ihm drauf hängen tat Deidara nun Weißgott nicht.

"Ich hänge aber doch gar nicht auf Ihnen, ich sehe Sie lediglich an, hm", stellte er seine Position klar, ließ sich aber seufzend wieder an ihn ziehen und spürte das rasche Schlagen Sasoris Herzen.
Genießend schloss der Neko seine Augen, schnurrte unter den sanften Berührungen leise auf.
"Ihr Herz rast wie eine Achterbahn", lächelte der Blonde mit immer noch geschlossenen Augen, lauschte weiter dem raschen Schlagen des Herzens.

Das vorherige ignorierend, drückt er ihn fester an sich.

"Bildest du dir nur ein", meinte er dann leise.
Er fuhr weiter hinunter, kraulte wieder sanft an seinem Hals entlang.
An Deidaras Schlüsselbein blieb er mit den Fingern kurz stehen, fuhr den ungewöhnlichen kleinen Knoten daran entlang.
"Hast du dir den schon mal gebrochen ...?", fragte er dann.
Das würde auf eine schlechte Behandlung schon mal hinweisen ... und die Frage lenkte ihn von seinem verdammten Herzen ab, das so schnell schlug, wie es nur konnte, da es sich mit dem Blonden sehr wohlfühlte. Manchmal hasste er sein halbes Menschendasein ziemlich.
Machte einen so richtig weich.

Kichernd hob Deidara leicht seinen Kopf, sah den Rothaarigen mit neugierigen Kulleraugen von unten her an.

"Ich bilde mir das ganz sicher nicht ein", zuckte er beim Berühren seines Schlüsselbeins zusammen und fiepste leise auf, da er es sich tatsächlich schon einmal verletzt hatte.
Allerdings geschah dies beim Spielen, stürzte im Eifer die Treppen runter.
"Ich bin damals gestolpert und die Treppe runter gefallen", seufzte er leise, berührte dabei selbst die besagte Stelle und berührte kaum merklich Sasoris Hand gleich mit.
Davon merkte der Neko jedoch nichts, ließ ruhig seine Hand auf dem Knoten liegen und drehte seinen Kopf wieder weg.

"Doch, tust du. Männliche Herzen schlagen nicht schnell", meinte er bestimmt, wollte nicht als Softie dastehen.

"Beim Spielen? Das hat bestimmt wehgetan. Und schief ist es auch noch wieder verheilt."
Er ließ von ihm ab, als er die Hand darauf legte, anscheinend wollte er dort nicht berührt werden.
Also kraulte er seinen Hals weiter und lehnte seinen Kopf leicht auf den des Neko.
Weiterhin ersuchte er verbissen, seinen Herzschlag zu kontrollieren.

Von wegen, schoss es Deidara durch den Kopf, sagen tat er es aber nicht laut, sondern seufzte nur wieder leise auf.

Seine Augen schlossen sich wieder, spürte nun wieder die Hand an seinem Hals, wie sie sachte kraulte.
"Hmmm~.... schön", schnurrte der Neko, blickte kurz zu Sasori rauf und lächelte ihn an.
Die Ruhe gefiel ihm so, auch wenn es etwas langweilte und er lieber spielen mochte.

"Schön?", lächelte der Rothaarige, ehe er aufhörte.

Es hatte an der Tür geklopft und die penetrante Stimme dahinter gehörte niemand anderem, als Tobi.
Er ließ von dem Blonden ab und ging an die Tür, eine orangene Maske hüpfte herein.
Mehrere kurze Blicke zu dem Neko, dann erst gab er seinen Missionsbericht ab.
Dann drückte er noch Sasori etwas in die Hand und kicherte, dann war er draußen.
Verdattert beäugte der die Bommel an einer Leine, die an einen dünnen Stab gebunden war.
Was war denn DAS?!

Deidara wollte antworten, wurde jedoch durch ein Klopfen an der Tür unliebsam unterbrochen und brummelte leise auf.

Mit verschränkten Armen, im Schneidersitz auf dem Bett sitzend, sah er, wie Sasori die Tür aufmachte und diesen Tobi Einlass gewährte.
Dessen Gehopse verfolgte er leicht amüsiert, dann aber fiel sein Blick auf das Spielzeug und er richtete sich langsam auf.
Geschmeidig wie eine Katze kam er auf den Rothaarigen auf allen vier zu, blieb vor ihm gekniet und sah zu der Bommel hoch.
"Ein Spielzeug für Katzen, aber auch bei Nekos sehr beliebt", stupste er mit den Fingern dieses an und blickte leicht räudig zu Sasori rauf, als wolle er sagen"spielen sie doch bitte mit mir."

Sasori zog skeptisch die Augenbrauen hoch.

"Früher war es noch einfach ein Stückchen Fell an einem Seil..."
Aber er reagierte auf seine Aufforderung.
Nur wusste er nicht ganz, inwiefern er damit mit ihm spielen konnte.
Ein wenig ungeschickt schwang er die Troddel einfach mal ein wenig umher.
"Wenn ich wüsste, wie so ein Teil Spielzeug sein kann ...", brummte er verdrießlich.

Vor Freude, dass der Rothaarige anfing mit ihm zu spielen, fiepste der Neko begeistert auf, kniete sich hin und versuchte die schwingende Bommel zu erhaschen.

Seiner Meinung nach eines der besten Spiele, eines, das über Stunden Spaß bereiten konnte, nur wollte es Deidara zu Anfang nicht übertreiben.
"Es kann sehr wohl ein Spielzeug sein, das sehen Sie doch", schmunzelte der Blonde weiter, bekam dabei endlich die Bommel zu greifen und doch ließ er sie wieder im selben Moment los und begann von vorn.

Mit der Zeit wurde Sasori geschickter, entwischte Deidaras haschenden Händen, lächelte, dass es dem Anderen so gefiel.

"Tobi meinte sich bei dir entschuldigen zu müssen. Er hat sich nicht getraut, dich nochmal anzusprechen."
Irgendwann hockte er sich ebenso hin, fuhr mit der Troddel über den Boden, um schnell wieder hochzufischen und Deidara zum geschickteren Koordinieren seiner Reflexe zu bringen.

Deidara war so verwundert, dass Tobi sich entschuldigen wollte, dass er sein Spiel kurz unterbrach und den Rothaarigen mit großen Augen ansah.

"Ich beiße doch nicht, hm, er hätte sich doch entschuldigen können." Der Neko verstand nicht, aber sicher hatte sich dieser Maskenträger wohl auch nicht wegen Sasori getraut.
Darüber etwas traurig sah er die Bommel über den Boden huschen, drehte sich ruckartig um und versuchte sie zu erhaschen, sprang dieser hinterher und versuchte sie zu fassen.

"Er hat sich nicht getraut, weil er genau weiß, dass es auch ohne Worte geht. So ist das hier üblich. Außerdem hat ihn deine Abwehrhaltung schon reichlich abgeschreckt."

Er lachte, ließ Deidara die Troddel kurz erhaschen, entzog sie ihm aber wieder und fuhr immer so fort.
Irgendwann jedoch war er dessen müde, ließ die Troddel ruhen, sah auf die Uhr.
"Zeit fürs Essen. Ich hoffe, Itachi hat nicht schon wieder den Reis versalzen. Das macht er dauernd."
Damit stand er auf, fuhr sich durchs Haar und seufzte.
"Kommst du mit oder willst du doch hier bleiben?"

"Oh ... ach so", entfuhr es dem Blonden leise, verständlich war das Verhalten Tobi's ja schon, aber er hatte ihn für stärker und sehr viel reifer gehalten.

Die Worte, dass es Zeit fürs Essen wäre, ließen Deidara leise seufzen, gern hätte er noch weiter gespielt, aber Hunger hatte er auch irgendwie. Langsam erhob er sich, streifte seine Kleider glatt und richtete sich sein zerzaustes Haar.
"Ich denke, ich komme mit", beantwortete er leise Sasoris Frage, da er nicht wirklich Lust hatte, alleine zu bleiben.

"Gleich spiele ich noch etwas mit dir", meinte Sasori wie als Antwort auf Deidaras Gedanken, stupste seine Nase an und lächelte.

"Schön, dass du mitkommst. Und mach dir keinen Kopf, wenn ich gleich wieder anders bin. Es geht nicht anders."
Dann öffnete er die Tür, schob ihn in den Konferenzraum.
Der große Raum war erfüllt vom Essensgeruch, Gemurmel verstummte, als er mit Deidara hereintrat.
Die bisher Eingetroffenen standen auf und grüßten, ehe sie sich wieder hinsetzten und die Unterhaltungen wieder aufnahmen.
Blicke sprangen über den Neko, fragendes Getuschel wurde mit wissendem Getuschel, überschwappt und schon bald starrten sie ausnahmslos Deidara an.
Dessen vollkommen ungerührt, lotste Sasori den Neko an den hinteren Teil des Tischs, drückte ihn in einen Stuhl direkt neben Tobi, der den Blick gesenkt auf seinen Teller hielt und ließ sich neben ihn nieder.
Es folgten Zetsu, im Schlepptau Kakuzu und schließlich Itachi mit einer weiteren dampfenden Schüssel, aus der es fischig roch.
Diese wurde mit lautem Knall vor dem Blonden abgesetzt, der Rotäugige starrte ihn an und suchte sich seinen Platz neben Kisame. Ermunternd nahm Sasori den Deckel herunter, rührte ein wenig in der dampfenden Brühe und schöpfte Deidara ein schönes, rosiges Stück Lachs auf den Teller.
Auf einen scharfen Blick in die Runde wurde das Gemurmel wieder aufgenommen, die Blicke gingen von Deidara und ihm ab.
"Halt dich an den Fisch, der ist alleine für dich. Itachi kannst du vertrauen. Du weißt nie, was Hidan nach dem Abnehmen einer Scheibe Fleisch über das nächste streuen kann."
Dann nahm er sich ein kleines Stückchen des Fischs und probierte selbst.
Nachher hatte er seine Worte ja doch Lügen zu strafen.
Aber sie war in Ordnung, er nickte ihm zu.

Dass Sasori nachher noch mal spielen wollte freute den Neko, er blickte ihn lächelnd an und ließ sich kaum später in den großen Raum drängen, wo er schon lecker Fisch roch, aber leider auch wieder diesen Itachi traf. Die Blicke der Anderen ließen ihn verstört zu Boden blicken, er mochte so nicht angestarrt werden, es war ihm unangenehm.

Wieder wurde der fischige Geruch stärker, Deidara hob den Kopf und sah den Rotäugigen kurz an, senkte jedoch gleich wieder den Blick und sah auf seine Hände.
Schaut mich doch nicht alle so an! , schrie es lautstark in seinem Kopf, ehe er auf dem Teller das Stück Lachs erkannte und er wirklich großen Appetit darauf hatte.
Vertrauen, wie sollte er einem Sharingan-Träger vertrauen?
Egal, der Fisch roch verlockend, sein Bauch grummelte leise und so nahm Deidara den Löffel zur Hand und begann zu essen.
Nur gut, dass die Anderen nicht mehr so starrten, jeder mit seinem Teller beschäftigt war und nur ab und zu ein leises Schmatzen zu hören war.
"Schmeckt gut, hm", merkte der Neko jedoch leise an, blickte kurz auf und sah Itachi schüchtern lächelnd an, worauf dieser nur ein Nicken von sich gab.
Scheinbar war er nicht gesprächig, aber das sollte ihn nicht kümmern, er hatte nichts mit den Andren groß zu tun.

Nur mit Unmut betrachtete Sasori das Lächeln des Blonden, was dem Schwarzhaarigen Uchiha galt und widmete sich seinem Essen.

Zwischen zwei Bissen flüsterte er Deidara ins Ohr: "Ist es okay?"
Er griff nach einem Heringsfilet von der Gemeinschaftsplatte und knubbelte geschickt die Haut daran ab, knabberte das salzige Fleisch in kleinen Stücken.
Er mochte nicht, dass der Neko von allen, wenn auch unauffälliger, weiterhin angestarrt wurde,vor allem von Itachi.
Leise etwas wie "Verdammter Uchiha", murmelnd machte er sich an seine Portion Reis.

Deidara sah scheu, als Sasori ihn leise ansprach zu ihm rüber, gab ein knappes Nicken von sich und sah wieder auf seinen Teller.

Er mochte es nicht am Tisch zu reden, nicht, wenn ihn alle anstarrten, ihn ansahen, als sei er Freiwild.
Leise seufzend aß er seinen Lachs auf, nahm sich noch etwas Reis und starrte die ganze Zeit gebannt auf den Teller.
Scheinbar war essen in geselliger Runde doch nicht sein Ding, jedenfalls nicht hier mit diesen Leuten.

Der Rothaarige bemerkt die Unruhe des Neko, doch er war der Meinung, dass er ja mitkommen hatte wollen, also sollte er das jetzt auch zu Ende ausstehen.

Ruhig gab er ihm noch ein Stück Fisch auf den Teller, als er nur noch auf das Geschirr starrte, scheinbar nicht fähig selber noch nach zu nehmen und als Kisame einen dämlichen Kommentar machte, rupfte er sich kurzerhand die Hand vom Arm und schleuderte sie ihm ins Gesicht. Seelenruhig stützte er den handlosen Arm wieder auf und nahm das ruhige Essen wieder auf.

Nachdem ein erneutes Stück Fisch auf seinem Teller landete, sah Deidara kurz auf, drehte den Kopf zu Sasori hin und schaute ihn verwundert an.

"Ich habe doch gar keinen neuen verlangt", schüttelte er leise seufzend den Kopf, wollte noch etwas sagen und sah, wie der Haimensch eines der Gliedmaßen voll abbekam und leise schnaufte.
Irgendwie witzig, aber lachen wollte er dann doch lieber nicht, nicht, dass man ihn wieder komisch ansah.

"Wer auf den Teller starrt, möchte noch etwas", meinte Sasori schulterzuckend.

Auf das Schnauben hin grinste er, wusste genau, dass es ein unterdrücktes Lachen war und widmete sich wieder seinem Essen. Schließlich stand Hidan vom Tisch auf und verließ den Raum, gefolgt von Zetsu, Kakuzu und Tobi, der den Anderen, froh um einen Grund sich zu entfernen, hinterher eilte.
Sasori sah auf, bemerkte die Anderen gehen und wies Kisame an, ihm seine Hand zurückzugeben.
Dieser nahm die Hand aus seinem Schoß und reichte sie Deidara, der ihm direkt gegenüber saß und grinste fies.

Deidara nickte dem Rothaarigen kurz zu, aß doch noch etwas von dem Fisch und atmete erleichtert auf, als die Anderen vom Tisch und aus der Küche verschwanden.

Dennoch wunderte er sich ein wenig über Tobi, fragte sich, warum dieser so seltsam und doch immer fröhlich hinter der Maske wirkte.
Kaum, dass der Blonde sich wieder umdrehte, ragte ihm der Arm Sasoris entgegen, ein fieses Grinsen des Blauhäutigen und er nahm den Arm rasch an.
"Danna, Ihr Arm", sagte er rasch, legte ihm diesen auf den Schoss und wirkte dabei alles andere als glücklich.

Fragend hob er eine Augenbraue, als Deidara mit ziemlich unglücklicher Miene ihm seine Hand in den Schoss legte, zuckte darüber aber nur die Schultern und setzte seine Hand wieder an.

Dann stützte er sich auf einen Ellenbogen und begann eine Diskussion mit Itachi über die letzten Missionsergebnisse.
Er unterbrach nur zwei Male, als Kisame wieder gar zu frech den Neko anstarrte, ehe er aufstand und Deidara ansah.
"Wir gehen."

Während Sasori mit den beiden Anderen diskutierte, schwieg der Blonde eisern, schaute auf seine Hände und ab und zu doch wieder hoch.

Dabei entging ihm auch nicht das ständige Grinsen Kisames, weswegen er sich kurz durch das Gesicht fuhr, auf der Suche nach irgendwelchen Krümeln.
Wie vermutet fand er keine, stand nach Sasoris Worten auf und strich sich die Hose glatt.
Folgsam lief er seinem Danna nach aufs Zimmer, seufzte leise auf und doch huschte ein kleines Lächeln über seine Lippen.
Einfach aus dem Grund, doch etwas Besonderes zu sein.

Sein Lächeln interpretierte Sasori allerdings als eine Aufforderung zum Weiterspielen.

"Noch nicht jetzt, okay? Ich brauche jetzt ein wenig Ruhe", seufzte er deshalb und legte sich aufs Bett.
"Wir spielen nachher. Ich muss heute noch genug arbeiten..."
Und er schloss ein wenig die Augen und atmete tief durch.

Verwirrt sah Deidara den Rothaarigen an, doch dann verstand er langsam und nickte, sagte nichts weiter und setzte sich nach Betreten des Zimmers in die Ecke und seufzte leise auf.

Ihm war langweilig, was sollte er jetzt alleine machen?
Stricken anfangen, ein Buch lesen ...
Sein Ton, natürlich.
Langsam stand der Neko wieder auf, holte sich etwas von dem Ton und fing an Dinge daraus zu formen an.
Während seiner Arbeit war er besonders leise, gönnte Sasori seine Ruhe und bildetet langsam einen durchschnittlichen Nachtfalter.

Nachdem eine Weile wahrlich angenehme Ruhe geherrscht hatte, öffnete der Rothaarige ein Auge, sah Deidara mit dem Ton hantieren und lächelte still.

Kurz darauf erhob er sich auch wieder und setzte sich an seinen Tisch, fing an zu arbeiten, wollte den Neko jetzt nicht stören.
Er sah glücklich aus, das musste man jetzt nicht stören.

Der Blonde schnurrte beim Bilden von einigen Tonfiguren, war in seine Arbeit so vertieft, dass er alles um sich herum vergaß.

Gerade formte er eines seiner liebsten Tiere, wurde dabei traurig und sein Schnurren verstummte.
Leise seufzend ließ er den kleinen Tonvogel fliegen, beneidete ihn um seine Freiheit.
Wie gern würde er über saftig grünen Wiesen laufen, sich im noch nassen Gras kugeln und einfach den Wind durch die Haare wehen lassen.

Der Rothaarige sah auf, als ein kleiner Vogel an ihm vorbei surrte und hörte den Neko seufzen.

Beinahe hätte er gefragt, was los sei, doch angesichts des Vogels konnte er es sich schon denken und er wusste zu genau, dass sein Wunsch kaum zu erfüllen sei.
Es sei denn, er nahm ihn mit auf die Missionen, allerdings erwog er dies als nicht besonders erbaulich für den Blonden.
Auch er seufzte, sah die Missionen durch.
Nur Mordaufträge... doch.
Einen Beschaffungsauftrag.
Ob er ihn dahin mitnehmen konnte?
Er vertraute nicht gerade darauf, dass Deidara da sitzen und brav warten würde, jedoch...
"Deidara? Wie sehr möchtest du raus?", fragte er leise.

Deidara sah auf, legte nach vernehmen Sasoris Stimme den Ton aus den Händen und schaute ihn an.

Warum fragte dieser jetzt, ob er raus wollte und wie sehr dieser Wunsch geprägt war?
"Ich würde schon gern raus, weiß aber auch, dass dies wohl nicht möglich – nicht mehr möglich ist", sprach der Neko mit leiser Stimme und sah seinen Danna traurig an.
Er vermisste es schon draußen durch den Regen zu laufen, nach den herabfallenden Schneeflocken zu haschen, im Sommer nur in Hosen herumzulaufen.

Die vage Antwort schien Sasori nicht zu reichen.

Er drehte sich mit dem Stuhl zu ihm herum und wedelte mit dem Missionsantrag.
"Willst du raus, oder nicht? Ich habe einen Auftrag, für den ich neue Vorräte an Giftpflanzen brauche. Heißt: Wald- und Wiesen-suche. Ich würde dich mitnehmen."
Er hob eine Augenbraue.
"Oder soll ich den Auftrag wem anders aufdrücken?"

"Natürlich möchte ich raus an die frische Luft."

Deidara sah den Rothaarigen nun völlig ernst an, sah wie er mit dem Missionsauftrag herumfuchtelte und begann zu strahlen.
Nichts war schöner, als ein Wald mit all seinen Bäumen, mit saftigen Tannen und Eicheln, welche man essen kann.
Duftende Blumenwiesen, bewachsen von Löwenzahl, wildem Moschus und Gänseblümchen.
Ein kleines Paradies auf Erden, eines, das er viel zu selten sah und nicht mehr sehen würde.

"Natürlich möchte ich raus an die frische Luft."
Deidara sah den Rothaarigen nun völlig ernst an, sah wie er mit dem Missionsauftrag herumfuchtelte und begann zu strahlen.
Nichts war schöner, als ein Wald mit all seinen Bäumen, mit saftigen Tannen und Eicheln, welche man essen kann.
Duftende Blumenwiesen, bewachsen von Löwenzahl, wildem Moschus und Gänseblümchen.
Ein kleines Paradies auf Erden, eines, das er viel zu selten sah und nicht mehr sehen würde.

Nickend dreht er sich wieder herum und unterschrieb.

"Gut. Allerdings werde ich dich natürlich nicht ohne Vorsichtsmaßnahme mitnehmen."
Er drehte sich wieder herum, hob eine Hand und ließ kleine blaue Ckakrapunkte an seinen Fingerkuppen erscheinen.
"Ich werde eines deiner Fußgelenke mit meiner Hand verbinden. Während ich sammeln gehe, kannst du tun und lassen, was du willst, der Chakrafaden zieht sich immer gerade durch Bäume und Gras. Nicht, dass ich dir nicht vertraue, aber ich muss sicher gehen, dass du dich nicht verläufst oder, was sich nicht hoffen will, ausbüxt. Wenn es Zeit wird zu gehen, werde ich einen kleinen Ruck ausüben und du kommst zu mir zurück, okay? Dann wird morgen vor Sonnenaufgang aufgestanden, schnell gegessen und dann aufgebrochen."
Er ließ die Punkte wieder verlöschen und stand auf, ging zum Schrank und suchte sich alles Nötige schon einmal zusammen.

Ihm war längst klar, das er sich nicht selbst frei bewegen konnte, unter Beobachtung oder eben unter diesen Fäden stand, sich nicht frei bewegen konnte, wie er wollte.

Das Misstrauen tat schon weh, aber es war berechtigt.
Immerhin waren schon Nekos ausgebüxt, liefen ihrem Herrchen wie Butter in der Sonne davon.
"Wenn sie das so für gut halten, dann bitte, tun sie was sie nicht lassen können", nahm Deidara wieder seine Tonarbeit auf, formte und bastelte eine Spinne, murmelte etwas sehr Leises und sie explodierte mit einem unschönen Knall.

"Ich halte es nicht für toll, aber das ist die einzige Möglichkeit, dir eine beinahe unbeschränkte Bewegungsfreiheit zu ermöglichen und zu garantieren, dass du auch wieder zurückfindest. Und wenn das gut klappt ..."

Der Knall unterbrach ihn und er zuckte zusammen, hatte es nicht erwartet.
Prompt stand auch schon Kakuzu im Zimmer, der wissen wollte, was das für ein Krach war.

"T-tut mir leid, das wollte ich nicht, hm. Das ist einfach so ...", stoppte er mitten im Satz, wollte den Knall erklären und sah stattdessen den Vernarbten in der Tür an.

Der sah alles andere als freundlich gestimmt aus, sah ihn und sowohl auch Sasori an und verschränkte beider Arme vor der Brust.

Sasori stand auf.

"Schau nicht so, Hidan schreit um vieles lauter, wenn er mal wieder zu Jashin "betet"", meinte er dann zur Verteidigung von Deidaras Werk.
Er hatte jetzt keine Lust auf Streit und schob den Zombie aus der Tür.
"Und außerdem... warum seid ihr noch nicht auf Mission?"
Und schon war die Türe wieder zu.
"Sprich weiter, DAS interessiert mich jetzt auch wirklich", sagte er.
"Du hast mich ganz schön erschreckt."

Deidara sah weiterhin zur Tür, wie Kakuzu aus dem Zimmer verbannt und ermahnt wurde, wie Sasori die Tür verschloss und sich ihm wieder zuwandte.

Er wusste nicht, wie das passiert war, er hatte nur eine Spinne geformt, den Ton vorher von seinen Mündern bearbeiten lassen und ein klitzekleines Wort namens "Katzu" gesagt.
"Ich wollte das nicht, kann es mir nicht mal erklären", fing er an Stellungnahme zu nehmen, sah den Rothaarigen dabei leicht betöpelt an.

Eine Weile sah er ihn nur an, dann trat er zu ihm hin, hockte sich neben ihn.

"Zeig mir noch mal deine Hände."
Eine Ahnung hatte er, ob sie richtig war, allerdings nicht.
Auf jeden Fall musste es mit den Händen zu tun haben.

Leicht zitternd streckte der Neko seine Hände aus, zeigte sie Sasori und wusste nicht Recht, was dieser nun vorhatte.

Er fühlte sich etwas unwohl, starrte selber auf seine Hände, dann wieder den Rothaarigen an.
"Was wollen sie gucken, hm? Haben Sie eine Vermutung, woher dieser Knall kam?", verließen diese beiden Fragen unsicher seine Lippen.

"Keine Angst, ich tu dir schon nicht weh."

Das war seine einzige Antwort, nahm seine Hände entgegen und betrachtete sie erneut eingehend.
Er nahm einen kleinen Klumpen Ton und schob ihn einem der Münder zwischen die Lippen.
"Kau mal, bitte. Mach es genau so wie eben."

Schwach nickend sah Deidara zu wie Sasori seinen Mündern den Ton zwischen die Lippen schob, diese darauf anfingen zu kauen, kauten wie auf Kaugummi und das beachtlich lange.

Der Blonde kaute genau wie vorhin auch schon, wunderte sich aber noch immer, was das sollte und was sein Danna hatte.

Geduldig ließ er den Neko kauen, ließ seine Hand dabei aber nicht aus dem Blick.

Schließlich streichelte er über die Lippen, dass sie sich öffneten, nahm den Tonklumpen wieder entgegen.
Bereits als er den Ton nur berührte, durchzuckte ihn ein Schmerz, glühend heiß und er zuckte zurück, stolperte und landete mit einem "Uhhhff ...!!" auf dem Hosenboden.
Also doch, genau wie er dachte.
Er wedelte mit der Hand und lachte leise.

Immer noch unwissend sah der Blonde aufmerksam seinen Mündern beim Kauen zu, wie sie den Tonklumpen beim Öffnen der Lippen an Sasori weitergaben und dieser unsanft auf dem Boden landete.

"Danna, ist alles in Ordnung?", eilte Deidara zu dem Rothaarigen kniete sich zu diesem runter und besah sich den Tonklumpen.
"Warum ist der Ton heiß, hm?"
Der Neko verstand nicht ganz, bei ihm war er bisher nie heiß gewesen, warum jetzt und dann noch bei Sasori?

"Ich sagte doch, dass du was Besonderes bist", lachte der nur, nahm aus seiner Hosentasche ein Tuch und griff damit nach dem Tonklumpen, hielt ihn hoch.

"In deinem Körper fließt sogenanntes "Chakra", das ist Energie, die bei jedem anders ausfällt. Ich zum Beispiel kontrolliere mit solchen Chakrafäden meine Marionetten. Du hast gerade derart viel Chakra durch deine Münder in den Ton gepackt, dass es mich verbrannt hat, es hat sich aus dem kleinen Stück in das Größere, also mich, ableiten wollen. Das ist eine ganz besondere Gabe, Deidara."
Er lachte wieder.
"Und ich habe mich gewundert was das für ein Knall war, ich Idiot."

Aufmerksam stellte der Neko die Ohren auf, legte den Kopf leicht schief und sah seinen Danna neugierigen Blickes an.


Er hatte Chakra in seinem Körper und wieso war ihm das selbst nie aufgefallen?
Dass er etwas Besonders sei, ließ ihn lächeln, freudig mit den Ohren wackeln und doch verstand er nicht, was er mit diesem sogenannten Chakra machen konnte, für was es bei ihm gut sein sollte. "Ich wollte ihnen nicht wehtun, das war keine Absicht", entschuldigte sich Deidara, streckte die Hand nach der des Rothaarigen aus und wollte sich das Ausmaß gern selbst anschauen, das er hinterlassen hatte.

"Chakra muss trainiert werden, damit kann man nicht einfach so herumspielen. Du wusstest es nicht, daher ist das verzeihlich."

Als er die Hände nach ihm ausstreckte, zog er lächelnd seine Hand hinter den Rücken, wollte ihm das verbrannte Fleisch nicht zeigen, sondern legte seine heile Hand auf seine und zog ihn zu sich, umarmte ihn.
"Sei vorsichtig mit deinen Worten, wenn du mit dem Ton hantierst, okay ...?", flüsterte er leise in sein Ohr.

Man musste es trainieren?

Das war dem Neko nicht bewusst, dennoch hörte er ganz genau seinem Danna zu, wackelte neugierig mit den Ohren und doch wurmte es ihn, das der Andere ihm nicht die Verletzung zeigte. Jedoch schnurrte Deidara wieder, als Sasori ihn umarmte, leise zu ihm sprach und ihn mit der sanften Stimme im Ohr kitzelte.
"Ich werde vorsichtig sein, versprochen, hm", lächelte er leicht, seufzte leise auf und versuchte sich dennoch zu erinnern, was er beim Formen seiner Tonfiguren alles gesagt hatte.

"Schnurrer", brummte Sasori nur zufrieden, kraulte ihn, seine verbrannte Hand zuckte hinter seinem Rücken und sein Mundwinkel ebenso.

"Außer natürlich, du wendest das gegen Hidan an. Da erlaube ich's dir."
Lachend ließ er ihn los und stand auf.
Seine Hand hielt er weiter versteckt.
"Ich gehe eben Verbandszeug..."
Im Umdrehen vergaß er kurz die Hand nach vorn zu nehmen, zog sie dann aber schnell in den von Deidara abgewandten Sichtbereich.

"Ich bin eben eine halbe Katze und diese schnurren eben, wenn man sie krault", rechtfertigte sich der Neko leise, streckte sich der Hand noch etwas entgegen und sah aber dann etwas enttäuscht aus, als der Rothaarige sich entfernte.

Sicher, er musste die Wunde versorgen, hatte sich seinetwegen verbrannt, aber deswegen musste er doch nicht ständig diese vor ihm verstecken! "Danna, sie sind komisch, hm. Als hätte ich noch nie verbranntes Fleisch gesehen", seufzte er unter dem erneut raschen verstecken der betroffenen Hand.
Sasori stellte sich seiner Meinung nach viel zu albern an, aber das behielt er dann doch für sich selbst.

Kurz vor der Tür drehte er sich noch einmal herum.

"Verbranntes Fleisch? Nun, ich wollte dir den Anblick ersparen, aber wenn du so darauf bestehst ..."
Und er hob die Hand, drehte den Handrücken zum ihm und präsentierte die schwarz verkrustete Haut, die sich heftig spannte und aus aufgerissenen kleinen Flächen Wundwasser absonderte.
"Dein Chakra ist durch meine Handfläche gegangen und hat erst gegen Ende meiner Hautschicht seine volle Kraft entladen. Zufrieden?"
Er ließ die Hand wieder herunter und ging, bevor Deidara noch etwas sagen konnte.

Deidara zuckte beim Umdrehen des Anderen heftig zusammen, war auf solche einen Ausbruch nicht gefasst und starrte stattdessen auf die verbrannte, mit Wundwasser absondernde Hand. Fast hätte es sich bei ihm gehoben, er konnte es gerade noch so unterdrücken, schaute rasch wieder weg und atmete einmal tief durch.

Die Worte seines Dannas drangen dabei an sein Ohr, klangen nicht gerade nett und ließen ihn leise fauchen und die Krallen ausfahren.
Als er ihm jedoch eine Antwort geben wollte, war der Rothaarige nicht mehr da, hatte das Zimmer verlassen und ihn somit alleine.
Ganz toll gemacht, lobt er sich selber, rollte sich unter der Decke ein und seufzte leise auf.

Schnell eilte Sasori durch den Gang und war wütend auf sich selbst.

Er hätte hartnäckig bleiben müssen und das letzte Wort nun wirklich nicht haben müssen...
Knurrend schnappte er sich Verbandszeug und kam zurück.
Bemüht um einen neuen Anlauf, setzte er sich zu Deidara.
"Mit einer Hand kann ich nur schlecht verbinden...", setzte er vorsichtig an.
"Wenn es dich nicht zu sehr ekelt ..."

Unter der Decke nachdenkend, seufzte der Blonde immer wieder leise auf, kam unter dieser erst wieder bei Sasoris Erscheinen vor.

Er wollte also seine Hilfe, konnte sich mit einer Hand nur schwer verbinden, was Deidara nicht wunderte, da er dies selbst auch nicht konnte.
Vorsichtig nahm er die Mullbinde, dann die Hand des Suna-nin und sah sie sich nicht zu genau an.
Bemüht ihm nicht wehzutun, legte er ein steriles Tuch auf die Wunde, nahm dann erst den Mull und wickelte diesen vorsichtig drum, immer aufpassend, ihm diesen nicht zu feste anzulegen.
"Ist er auch nicht zu fest?", blickte er Sasori ernsten Blickes an und deutete auf die nun verbundene Hand.

Kurz lächelte Sasori, als er ihn nun doch verband, zuckte doch einmal kurz zurück, ließ ihn dann in Ruhe verbinden.

"Mhm brummte er nur verneinend.
Zum Dank gab er ihm einen Kuss auf die Lippen. "Du bist wirklich ein Neko mit Leib und Seele~", lächelte er dann.

Deidara spürte das leichte Zucken seines Dannas, ließ sich davon aber nicht beunruhigen, denn das tat der kurze Kuss auf seine Lippen.

Es verwirrte ihn, ließ ihn rot anlaufen und beschämend zur Seite blicken.
Nie hatte ihn jemand dort geküsst, es nie versucht und jetzt  ... jetzt hatte er dort seinen ersten Kuss hinbekommen.
Der Neko war sichtlich nervös, zitterte ein wenig und spürte den rasanten Herzschlag in seiner Brust, seinen rasenden Puls und das nur wegen eines leichten Kusses.

Sasori legte den Kopf schief, ein wenig fragend über seine Reaktion.

Das war ja nun wirklich jetzt nicht das Spektakel schlechthin gewesen...

Kurzerhand legte er die Hand an sein Kinn, zog ihn an sich und betrachtete ihn eingehend.

"Hast du Fieber oder was ist mit dir los ...?", fragte er dann leise.

Heftig zuckte der Blonde beim erneuten Anfassen zusammen, blickte den Rothaarigen mit geschockten Gesichtsausdruck an. Fieber hatte er keines, aber richtig erklären, was mit ihm los war, konnte er auch nicht.

Dafür war alles zu neu und aufregend.

"Ich weiß nicht, hm. Ich fühle mich etwas seltsam, mein Körper scheint zu rebellieren und mein Puls rast wie ein ICE durch meinen Körper", versuchte er seinen Zustand zu erklären, schloss kurz seine Augen und seufzte leise auf.

Sasori spürte das Zusammenzucken und gab kurz nach, griff dann aber mit beiden Händen hinter seine Wangen unterm Haar hoch zu den Ohren, zog ihn herunter, kraulte wieder.

"Ach, so ist das", meinte er nur und lächelte, nun doch wissend.

Unsicher ließ Deidara es zu, heruntergezogen und erneut gekrault zu werden, schloss auch sofort die Augen und brummte zufrieden auf.

Er hörte zwar die Worte Sasoris, sah aber nicht dessen Lächeln, welches seine Lippen zierte.

Halb rollte sich der Neko nun ein, öffnete wieder die Augen und sah zu Sasori rauf, entdeckte so doch noch das Lächeln.

"Sie lächeln ja, un", stellte er fest, lächelte daher selber und blickte ihn warmherzig an.

Spielend umfasste er seine flauschigen Ohren, verwöhnte die dünne Haut darunter, sah auf ihn herunter und lächelte weiter.

"Von Zeit zu Zeit und zu gewissen Umständen kann auch ich lächeln, ja", meinte er dann freundlich.

"Und wie soll ich nicht lächeln, wenn du so niedlich bist?"

Er hob den Kopf und sah zum Fenster raus.

"Du wurdest noch nie wirklich geküsst, stimmt's?", fragte er dann leise.

Der Rothaarige fand ihn niedlich?

Deidara sah ihn mit großen Augen an, wurde erneut rot und war es nicht gewohnt, als niedlich bezeichnet zu werden.

Sicher, er war ein Neko und da sollte man es schon gewohnt sein, nur die meisten hatten ihn immer als etwas ganz anderes betitelt und nie als niedlich.

Auf die leise Frage schämte er sich erneut etwas, antwortete aber dennoch.

"Ja, es stimmt, ich wurde noch nie geküsst. Immer nur von meiner Mutter, aber da auf die Wange, niemals auf die Lippen."

Die großen Augen verrieten Überraschung und äußerten seine Frage laut.

"Du bist niedlich, ja. Du tust, als hörtest du das zum ersten Mal..."

Er erwartete geduldig seine Antwort, nickte leicht und lächelte wieder.

"In gewisser Weise hat man es dir angesehen. Komm hoch."

Er hob ihn auf seinen Schoß und sah ihm in die Augen.

"Sag mir, was du siehst. Und sag mir, was du bei deiner Mutter sahst."

"Man hat mich auch noch nie als niedlich bezeichnet, immer nur als heißes Kätzchen oder so was Ähnliches, hm", gab er leise auf die Feststellung Sasoris zu, erhob sich auf seine Bitte hin und ließ sich auf dessen Schoss ziehen.

Erneut sah er ihn mit seinen azurblauen Augen an, spitzte die Ohren und legte den Kopf leicht schief, als der Rothaarige anfing über seine Mutter zu sprechen, was er bei ihr sehen würde.

"Im Moment sehe ich sie vor mir, also einen Mann", sprach er leise, schloss seine Augen und rief sich seine Mutter ins Gedächtnis, versuchte etwas zu erkennen.

"Sie ist meine Mutter, daher also eine Frau und ebenfalls ein Neko, so wie ich auch. Ich bin ihr Kind, sie hat mich lieb und da gehört ein Gutennacht-Küsschen dazu. Es ist also nichts Besonders, nicht mit einem Kuss au die Lippen zu vergleichen, un."

Deidara hoffte die richtigen Worte gefunden zu haben, kaute nervös auf seinen Lippen und sah seinen Danna neugierig und abwartend an.

"Heißes Kätzchen? Also ehrlich ..."

Deutlich entrüstet schüttelte er den Kopf.

Dann schloss er kurz die Augen und brummte zustimmend, bei der Sache mit "nichts besonderes" öffnete er ein Auge, dann das andere.

"Du verwechselst etwas. Auch Mütter geben dann und wann Küsse auf die Lippen. Kurze, zarte Berührungen. Ich dachte zu der Zeit, dass es bei dir genauso wäre."

Er legt den Kopf schief.

"Der 'erste Kuss' ist somit nicht so etwas Kurzes." Er zuckte die Schultern.

"Er will nicht so leicht verschenkt werden..."

Jetzt war es an Deidara den Anderen niedlich zu finden.

Süß, wie er entrüstet den Kopf schüttelte und seine Worte knapp dabei wiederholte.

Dennoch war der Neko sofort wieder verwundert als Sasori erneut über seine Mutter sprach, über Küsse auf die Lippen und dass das genau eben auch Mütter bei ihren Kindern taten.

"Das wusste ich nicht, hm. Meine hat mir nur immer die Wangen geküsst oder auch die Stirn", erklärte er leise, horchte aber auf, als der Rothaarige etwas genauer auf einen 'ersten Kuss' einging.

Neugierig wackelten seine Ohren, seine Augen fingen an zu leuchten und er wollte unbedingt mehr darüber wissen.

"Es muss ja nicht zwingend sein", lächelte Sasori darauf, zog ihn an sich und drückte seine Wange gegen seinen Hals, streichelte die andere Seite sanft.

"Den ersten Kuss nennt man den ersten Kuss aus Liebe."

Und damit schloss er seine Worte, schwieg und streichelte, sah heraus.

Deidara hörte auf mit den Ohren zu wackeln, nickte Sasori stumm zu und schauderte kurz, als dieser mit der Wange seinen Hals berührte, sanft seine Seite streichelte.

Warum wurde ihm dabei nur so warm, wieso kribbelte das so seltsam in seinem Körper?

Der Neko verstand sich selbst nicht, hörte aber weiterhin zu und was sein Danna noch über den 'ersten Kuss' zu sagen hatte, das man diesen lieber nur von der wahren Liebe geschenkt bekommen sollte.

Deidara kannte Liebe, jedoch nur die zu seinen Eltern, eine andere Art von Liebe hatte er noch nicht kennengelernt, war aber auf solche wie jeder Neko sehr neugierig.

Ein kurzer Blick herunter zu dem Neko, der erschauerte, und er drückte sanft erneut seine Lippen gegen seine Stirn.

"Was hast du denn ...?"

Im Glauben, er friere, nahm er die Decke und zog sie hoch.

Unter der Decke wurde es dem Blonden nur noch wärmer, er sah Sasori kopfschüttelnd an und zog die Decke wieder ein Stück weg.

"Mir ist nicht kalt. Nur etwas warm, zu warm für meinen Geschmack", lächelte er unter dem Kuss auf die Stirn.

"Ach?"

Etwas fragend sah Sasori zum Fenster, zupfte einen Chakrafaden und zog es auf.

Suchend wanderte sein Blick weiter.

"Wo ist eigentlich das Spielzeug hin ...?", gab er dann das Ergebnis seiner Suche preis.

Sofort wippten Deidaras Ohren entzückend hin und her, sah sich gleich nach dem Spielzeug um, schaute sogar unter das Bett, wobei er sein Hinterteil weit in die Höhe streckte.

"Unter dem Bett."

Und schwuppdiwupp kroch der Neko darunter und hangelte nach dem Bommel an der Schnur.

Eine Augenbraue schnellte fragend in die Höhe, als der Neko so überschwänglich nach dem Ding suchte und plötzlich war er weg.

Er richtete sich auf, rutschte vom Bett und hockte davor.

Lächelnd schüttelte er den Kopf.

Also so was ...

Er streckte die Hand darunter.

"Komm, nachher bist du voller Flusen ..."

Ruckartig hob der Blonde beim Vernehmen der Stimme den Kopf, krachte mit diesem gegen den Lattenrost und jaulte schmerzhaft gepeinigt auf.

"Auuuu~ das tut weh", kroch er unter dem Bett hervor, hielt dabei aber das Spielzeug in der Hand und legte es am Boden ab.

Mit leicht verzogenem Gesicht rieb er sich noch eine Weile den Kopf, klopfte sich dann die Flusen von der Hose und sah Sasori schief lächelnd an.

Sasori zuckte, als hätte es ihn selbst getroffen, zog ihn dann auch zu sich und sah schnell nach, ob er sich nicht ernsthaft verletzt hatte.

"Tut's sehr weh? Armes Ding ..."

"Danke es geht schon, hm. Es tut nicht mehr so arg weh", antwortete der Neko leise und doch ließ er zu, dass der Andere ihn eingehend am Kopf untersuchte.

Es fühlte sich komisch an, seine Haare wurden durcheinander gebracht und jede Stelle scheinbar genaustens unter die Lupe genommen.

"Sie müssen nicht nachgucken, da ist doch nichts", beschwerte er sich dann aber leise, richtete sein wirres Haar und grinste den Akasuna mit dem Spielzeug in der Hand schon wieder an.

"Nachher hast du ne offene Wunde und das kann sich schön entzünden."

Er wuschelte noch einmal nachträglich durch.

"So mancher Schmerz ist durch Unachtsam schon entstanden."

Dann nahm er ihm das Spielzeug mit einem Lächeln aus der Hand und stand auf, setzte sich aufs Bett.

"Sei doch froh, dass ich schaue."

Und er fing das Spielchen mit dem Schwenken, Fangen lassen und entwischen wieder an.

"Ich habe aber doch keine Wunde, es tut nicht mal mehr weh, hm", ließ sich der Neko kurz noch mal durch die Haare wuscheln, sah freudig zu, wie Sasori das Spielzeug in die Hand nahm und wieder spielen wollte.

In der Tat freute er sich, dass der Andere so besorgt und rasch geschaut hatte, doch ließ er sich so was nur ungern ansehen, wollte dies nicht und fing stattdessen an, nach der Bommel zu haschen mit dieser fiepsend zu spielen.

Schulterzuckend spielte er weiter.

"Wie du meinst."

Er hatte nicht die große Lust, um solcherlei zu diskutieren, dann bemerkte er den glasigen Blick des Blonden und unterbrach.

"Deidara, leg dich hin, dir wird gleich schwindlig", meinte er schnell.

Er schien leicht gereizt darüber, dass es nun wirklich so gekommen war, wie er dachte.

"Das kommt davon, wenn man sich erst den Schädeln anschlägt und dann noch umhertobt."

Verwirrt das der Rothaarige das begonnene Spiel so schnell abbrach, sah der Neko diesen murrend und leise knurrend an, achtete dabei nicht wirklich auf dessen Worte.

Alles drehte sich vor seinen Augen, ein dumpfer Schmerz hallte in seinem Kopf wieder, es schien wie als, ob jemand dagegen hämmern würde.

Vorsichtig versuchte Deidara aufzustehen, torkelte in Richtung des Bettes, hielt sich dabei den Kopf und kniff die Augen zusammen.

Kopfschüttelnd fing Sasori ihn ein und zog ihn aufs Bett, fühlte seine Stirn und die dicke Beule, die sich knapp hinterm Haaransatz bereits bildete. "Tief einatmen, Deidara", wies er ihn leise an und drückte an dessen Schläfen, um den Kreislauf wieder in regelmäßige Gewichtung zu bringen.

Nur ungern ließ sich der Neko die Stirn befühlen, fühlte sich eigentlich recht fit und verstand nicht, was das Theater des Rothaarigen jetzt sollte.

"Danna, mir geht es aber doch gut, diese Beule ist doch nichts", quengelte Deidara leise, ruckte mit dem Kopf im Liegen herum und wollte nicht so Extrawurst- mäßig behandelt werden.

Knurrend sah er ihn an.

"Eben noch bist du beinahe umgekippt. Und ich habe keine Lust, Kakuzu zu rufen, um deine möglichen Kreislaufstörungen zu betütteln." Leicht verstimmt, da er sich einfach Sorgen machte, stand er auf und ging zum Fenster, sah hinaus und ersuchte, seinen Ärger im Rauschen der Bäume zu ertränken.

Deidara sah den knurrenden Sasori verdutzt an, wollte auf gar keinen Fall von diesem Narbenträger, von diesem Grapscher noch mal angefasst werden und schüttelte daher heftig seinen Kopf.

"Aaaa ... verdammt, hm!"

Durch das Schütteln des Kopfes wurde ihm nur noch schummriger, alles drehte sich und er legte sich lieber ganz um.

Der Fluch ließ ihn sich wieder herumdrehen und sah, wie er sich wieder hinlegte und nun deutlich schwindelte.

Kopfschüttelnd kam er wieder zu ihm hin, strich über seine Stirn.

"Ich hole dir ein feuchtes Tuch."

Er legte die Stirn in Falten.

"Es sei denn, du hast wieder etwas dagegen einzuwenden. Dann hole ich Kakuzu."

Er verschränkte die Arme und sah ihn an. "Feuchtes Tuch oder Allroundcheck von einem Fleisch liebenden Zombie?"

Feuchtes Tuch oder einen Zombie?

Deidara schlug erschrocken die blauen Augen auf, sah den Akasuna leicht brummig und knurrend an.

"Ich bevorzuge ein feuchtes Tuch. Zombies mag ich nur in Büchern und nicht real. Und schon gar nicht mag ich welche im selben Zimmer haben", verschränkte der Neko beider Arme vor seiner Brust.

Sasori knurrte.

"Schön. Ich hole auch gleich das Abendessen." Zornesröte stand in seinem Gesicht und er rauschte heraus, fauchte Kakuzu an, der schon hoffnungsvoll an der Tür gelauscht hatte und holte noch ein kalt gestelltes Fischfilet heraus, zusammen mit Milch und dem feuchten Tuch.

Er kam wieder, stellte das Tablett ab und legte ihm das Tuch auf die Stirn.

"Hör auf zu knurren. Ich machte mir einfach Sorgen."

Das Geknurre des Rothaarigen ging Deidara langsam aber sicher auf den Geist, nickte aber leicht, als dieser das Abendbrot gleich mit hohlen wollte und schloss für einen Moment seine Augen.

Er war so tranig, dass er nicht mal das Geplänkel im Flur hörte, nur, wie Sasori zurückkam und ihm etwas Kühles auf die Stirn legte.

Knurren, er knurrte doch selber und das durchaus nicht zu knapp.

Leise murrend schob der Blonde das Tuch ein Stück beiseite, sah den Akasuna ernsten Blickes an.

"Sie knurren doch selber. Wieso sollte ich damit aufhören, wenn sie es selbst nicht tun?"

"Wie der Herr, so das Geschärrrr. Entschuldige."

Er lächelte.

"Ich bin einfach zu lang allein gewesen, als dass ich jetzt mit dir perfekt umgehen kann. Versteh das bitte."

Er langte zum Teller.

"Erst Milch oder erst Fisch?", fragte er dann ruhig. Der Ärger war aus seiner Stimme gewichen, wie eine verwehte Gewitterwolke.

Deidara musste bei Sasoris Worten leicht schmunzeln, eine alte Weisheit und gar nicht mal so dumm, wie er fand.

Dennoch verstand er den Rothaarigen, konnte nachvollziehen, dass dieser lange alleine war.

"Ich hätte gern erst etwas Fisch und dann die Milch", ging er nicht weiter auf den Rothaarigen seinen Alleingang ein, schenkte ihm stattdessen ein Lächeln und richtete sich ganz vorsichtig etwas auf.

Deidara musste bei Sasoris Worten leicht schmunzeln, eine alte Weisheit und gar nicht mal so dumm, wie er fand.

Dennoch verstand er den Rothaarigen, konnte nachvollziehen, dass dieser lange alleine war.
"Ich hätte gern erst etwas Fisch und dann die Milch", ging er nicht weiter auf den Rothaarigen seinen Alleingang ein, schenkte ihm stattdessen ein Lächeln und richtete sich ganz vorsichtig etwas auf.

Billigend brummend nahm er den Fisch herunter und reichte ihn Deidara mit einem Set von Besteck.

"Wie du meinst."
Auf das Lächeln hin lächelte auch er, stupste sein Ohr an und klaute ihm ein Stück.
"Scheinst aber heute Mittag keine Probleme zu haben, hm?"

"Probleme, was denn für Probleme, hm?", blickte der Neko beim Fisch essen zu dem Rothaarigen auf, merkte erst viel später, dass dieser ihm ein Stück geklaut hatte und puffte ihn in die Rippen.

"Diebstahl, sie haben mich meines Fisches beraubt", kicherte Deidara leise, wollte so ein wenig die seltsame Stimmung kitten, ja sogar ein wenig seinen Danna anfassen.
Dem war er sich aber noch nicht ganz klar, tat es mehr unbewusst aus einer Laune heraus.

"Blitzmerker", schmunzelte Sasori nur und schnipste sanft sein Ohr an, strich mit dem Daumen darüber.

"Na, ich dachte, dass dich die Tischmanieren nicht gerade begeistern ... oder auch einfach, dass über dich geredet wurde ... ich weiß ja nicht."
Er umgriff sein Ohr und schaute nachdenklich. "Itachi schien dir wohl gesonnen."

"Meine Tischmanieren können sich durchaus sehen lassen, ich wurde da schon ziemlich gut erzogen, hm", erwiderte Deidara leise, wackelte mit den Ohren und versuchte so das frech Schnipsen zu unterbinden, zeigte so, dass es ihm Spaß machte.

Jedoch schaute er gleich wieder ernster, der Name Itachi ließ ihn komisch bis seltsam gucken.
"Naja ich kenne ihn nicht, aber er scheint sehr ruhig zu sein und das gefällt mir. Es macht ihn sympathisch", nickte der Neko leicht und wackelte erneut mit seinen flauschigen Ohren.

"Sympathisch, hm ..."

Sasori brummte nur und strich sich den Mantel glatt. "Und mit den Tischmanieren meine in die Anderen, nicht di -..."
Es klopfte, Kakuzu steckte seinen Kopf durch die Tür. "Hidan braucht dich, Sasori." Schnaubend und mit einem kurzen Blick zu Deidara, richtete er sich auf, knurrte ein "Was denn nun schon wieder", strich Deidara noch kurz übers Ohr und war verschwunden.
Kakuzu sah ihm noch hinterher, dann lehnte er sich lässig in die Tür und starrte Deidara an, die Arme vor der Brust verschränkt.
"Du scheinst gut mit ihm zu stehen", meinte er kühl.
"Na, wer weiß, wie lange noch."
Hämisch kichernd zog er die Türe zu und trat ans Bett, sein Blick ging über das Bett, den Neko und blieb an der Kanne Milch auf dem Tisch hängen.
"Ich geb dir ne Woche, ehe du ihm überdrüssig wirst und er dich zu ner Marionette macht. Eigentlich schade~..." Er griff mit einer peitschenden Bewegung seiner Hand nach Deidaras langem Haar und zog es zu sich, strich mit dem Daumen darüber.
"Selbst ein solch hübsches Exemplar wie du wirst nur noch der tote Abglanz von Ewigkeit sein, wie er selbst." Er grinste.

Deidaras Ohren wackelten freundlich gesonnen vor sich hin, er sah den Rothaarigen mit leicht schief-gelegten Kopf an und schmunzelte wegen des leisen Brummens.

Sein Schwanz schwang ebenfalls mit und irgendwie freute sich der Blonde, dass Sasori so ... so ... na ja eben so war, wie er gerade war.
Eine genaue Beschreibung fand er dafür nicht, reagierte aber umso mehr auf das Klopfen an der Tür und sah, wie der Zombie seinen Kopf durch die Tür steckte, nur um Sasori zu holen.
Was der Weißhaarige wohl von ihm wollte und wieso grinste dieser Narbenträger ihn so hämisch an?
Deidara legte die Ohren an, reagierte mit Vorsicht und rutschte ein wenig mehr an die Wand.
Die Worte Kakuzus machten ihm Angst, er biss sich auf die schönen und geschwungenen Lippen, sah jeder Bewegung dieses Monsters genaustens hinterher.
Deidara wollte ausweichen, sich der Worte wegen die Ohren zuhalten und spürte dabei einen ziehenden Schmerz an seinem Kopf, wie dieser sich über die gesamte Kopfhaut und zu der entstandenen Beule verbreitete.
Jaulend vor Schmerzen wimmerte der Neko auf, kniff die Augen zusammen, entging dem Grinsen des Vernarbten und betete innerlich, dass er sich endlich zurückzog, dass sein Danna wiederkam.

Sasori stritt sich derweil mit Hidan um Details einer Mission und ahnte nichts Böses, schließlich wusste er, dass Kakuzu niemals sich in sein Zimmer und an Deidara herantrauen würde.

Kakuzu lachte leise auf, genoss den Anblick und zog ihn näher zu sich.
"Ich frage ihn mal, ob ich deine weiche Haut haben kann, wenn er sie dir abzieht", schnurrte er frivol und packte ihn fest am Hintern, zog ihn nahe an sich, dass Deidara sein fauliges Fleisch riechen konnte.
"Und wehe, du sagst dem Fuchskopf etwas von unserer kleinen Unterhaltung. Es sei denn, du willst schon jetzt zur Schlachtbank. Und wenn du mir nicht glaubst, schau doch mal im Keller nach." Seine dunkle Zunge, feucht und glänzend fuhr ihm über die Schläfe, dann ließ er ihn los und war aus der Tür.

Zitternd hielt der Neko die Augen auch weiterhin geschlossen, hörte das Lachen seines Gegenübers, spürte dessen Körper schon fast an dem seinigen und zuckte panisch in sich zusammen.

Der Kerl machte ihm wirklich so eine Angst, dass sich sein Puls fast überschlug, seine Lippen vor entsetzen bebten und er sich komplett verspannte.
"I-ich ... werden-nichts ... sagen", stotterte und stammelte er zeitgleich, verzog bei dem Geruch von faulem Fleisch sein hübsches Gesicht und wollte seinen Kopf wegdrehen.
Ein erneuter Schmerz durchfuhr ihn, seine Haare waren noch immer in Kakuzus Hand gefangen, machte nicht den Anschein, dass sie so rasch nachließen.
Etwas Feuchtes ließ ihn erschrocken fiepsen, sich ekeln und langsam wurde dem Neko übel.
Er hörte zwar noch, was der Zombie im wegen des Kellers sagte, sank aber bei dessen weggehen auf die Knie und zitterte wie Espenlaub.
Hin und her überlegte Deidara, wollte sich selbst ein Bild machen und war kurz davor diesen Keller zu suchen.

Leicht angesäuert um Hidans Streitigkeiten kam Sasori zurück und fand den Blonden auf dem Flur vor. "Wo willst du denn hin?", fragte er, verschränkte die Arme vor der Brust und sah ganz danach aus, als wollte er nun eine verdammt gute Erklärung dafür haben, dass Deidara sich einfach aus dem Raum machte, ohne Bescheid zu geben.

Der Blonde zuckte im Flur unter Sasori seinem so plötzlichen Erscheinen zusammen, blickte diesen vage lächelnd an.

"Klo, ich wollte aufs Klo", murmelte er leise, hoffte, er würde ihm das Abkaufen und kniff unterstützend die Beine zusammen.
"Ist auch wirklich ganz dringend, hm", log der Neko weiter.

Sasori hob eine Augenbraue. "Wie du meinst. Aber die Toilette ist in der entgegen gesetzten Richtung."

Er wies mit dem Daumen über seine Schulter.
Dann ging er am Blonden vorbei und zog die Tür hinter sich zu.
Er hatte Kopfschmerzen und nun wirklich keine Lust auf Moralpredigten bei einem Neko.
Sollte er doch gehen. Spätestens, wenn er Hidan über den Weg lief, würde er schnellstens hierher zurückkommen.
Er setzte sich an den Tisch und bearbeitete den Entwurf der nächsten Marionette.
Die Teile dafür lagerten im Keller, das Rohmaterial war bereits zerlegt.
Leider war die ganze Prozedur immer eine blutige Sauerei, die in der rostigen Dusche des Kellers stattfand und nicht gerade appetitlich aussah.
Und der Karbolgeruch dort unten schlug sogar ihm selbst manches Mal den Atem weg.
Aber wenn er arbeiten wollte, musste er wohl oder übel gleich noch mal dort hinunter.

Deidara war erstaunt, dass sein Danna ihn alleine auf die Toilette ließ, nicht mal vor der Tür warten wollte und ihn ziehen ließ.

Die perfekte Gelegenheit doch noch nach dem Keller zu sehen, die Neugier zu befriedigen und hoffen, dass der Zombie vielleicht doch gelogen hatte.
Die Tür fand der Blonde ziemlich schnell, öffnete sie leise und hinter ihr erstreckte sich eine lange steinerne Treppe, schmal und mit jeden Schritt stockte einem bei der dünnen Luft der Atem.
Dicke Spinnweben an den Decken, zentimeterdicker Staub an den spärlichen Lampen, die die langen und scheinbar endlosen Gänge des Kellers erstrahlten.
An den Wänden sammelten sich kleine Tropfen von Wasser, Schimmelpilze wuchsen und übersäten den Boden, von toten Ratten, die einst hier lebten, gezeichnet und überall der Geruch von Verwesung.
Ekelhaft, wie der Neko fand und doch schritt er weiter, setzte mutig einen Fuß vor den anderen und sah sich in dem Gewölbe um.
Der Geruch wurde schlimmer, Deidara musste die Nase zuhalten und schritt um die Ecke, sah eine alte Dusche, welche nicht mehr ganz so neu war, rötlich schimmerte.
Zitternd schritt er näher, hielt sich noch immer die Nase zu und riskierte sogar einen Blick auf das, was sich darin befand.
Der Blonde glaubte sich in einem schlechten Film zu befinden, kniff unter all den abgetrennten Körperteilen die Augen zusammen und hielt sich den Mund zu, um nicht noch laut zu schreien.

Für einen Toilettenbesuch brauchte der Neko für Sasori aber ziemlich lang. Schulterzuckend rollte er die Pläne auf und klemmte sich unter den Arm, stieß die Tür zum Keller auf und ging herunter, ungeachtet des Gestanks pfiff er durch die Zähne und trat herüber zur Dusche.

Unbarmherzig griff er mit dem freien Arm hinein.
"Na, meine Hübschen~", schnurrte er zufrieden.
"Jetzt wollen wir euch doch mal waschen und aushöhlen, dass noch schöne neue Marionetten aus euch werden."
Deidara hinter dem Vorhang stehend sah er nicht.
Er erwartete ihn schließlich auch nicht hier.

Schritte, die von der Treppe ausgingen ließen Deidara heftig zucken, sich hinter dem Vorhang verstecken und er dachte schon, sein letztes Stündlein hätte geschlagen.

Deutlich hörte er die Stimme des Rothaarigen, was er sagte und allein das, ließ ihn von neuem erschaudern und zittrig die Hand vor den Mund halten.
Nicht schreien, alles nur nicht schreien, wies er sich gedanklich immer wieder an und kniff vor Panik wieder die Augen zusammen.

Eine Bewegung hinter dem Vorhang ließ ihn aufmerken. "Entweder bekomme ich langsam Paranoia oder jemand muckt da hinter dem Vorhang ...", murmelte er für sich.

Aber er schüttelte nur den Kopf.
"Werde ich wohl wieder nur selbst gewesen sein ..." Seufzend nahm er einen Kopf, band sich eine Schürze um, setzte sich auf den Hocker und riss den Unterkiefer ab, ein Messer blinkte, Blut tropfte zu Boden.
Wenig später Schnitzgeräusche, wobei der Rothaarige leise pfiff, ein Knacken, als er den hölzernen, neuen Unterkiefer in die ausgeweidete Kopfform mit einpasste und stumpfe Kugeln gegen die bereits erloschenen Augäpfel ersetzte.
Zufrieden betrachtete er sein Werk.
Dann raschelte es erneut. "Wer auch immer es ist, sollte jetzt herauskommen", meinte Sasori ohne Aufzuschauen, mehr im Scherz über sich selbst, als im Ernst.
Mal ehrlich, wer sollte sich denn auch so was hier anschauen wollen ...?

Dieser dämliche Vorhang würde ihn noch verraten, wackelte immer wieder verdächtig hin und her und doch merkte der Akasuna zu Deidaras Glück erst mal gar nicht.

Vorsichtig lugte der Blonde dahinter vor, hielt sich immer noch die Hand vor den Mund, schluckte schwer und rang mit dem Gefühl zu erbrechen.
Sein Magen drehte sich ganz langsam um, immer wieder musste er bittere Galle schlucken, dem Drang widerstehen, aus dem Keller und aufs Klo zu flüchten.
Er hatte schon Blut gesehen, aber das hier .... es übertraf wirklich alles, war ein Szenario aus einem schlechten Horrorfilm. Himmel ihm war schlecht, alles hob, senkte und drehte sich und alles zusammenpressen der Lippen half nichts mehr.
Was rausmusste, musste raus und als er noch Sasoris Stimme hörte, dass ihn nun doch bemerkte, rannte der Neko mit vorgehaltener Hand einfach aus dem Keller raus.

Sasoris Augen hoben sich gerade, als die geschmeidigen Schritte eilig über die Treppe hallten und erwischten noch mit einem Blick eine blonde Haarsträhne.

Der bearbeitete Kopf kullerte zu Boden und der Rothaarige rannte blitzschnell hinter dem Blonden her, rief seinen Namen.
Im Flur sah er sich um.
Wo war der Neko hin? Würgegeräusche klangen aus der Toilette, er wischte sich die Hände an der bereits arg befleckten Schürze ab und klopfte an die Tür.
Sein Gesicht war eine Maske aus Ausdruckslosigkeit.

Mitten im Übergeben klopfte es an der Türe und Deidara zuckte heftig in sich zusammen, hob rasch seinen Kopf und wischte sich den Mund mit Krepppapier ab.

Zittrig und wieder leicht wankend öffnete er die Tür, sah den Rothaarigen an, wie dieser mit blutverschmierter Schürze vor ihm stand und ihn seltsam gleichgültig anstarrte.
Der Blonde traute sich nichts zu sagen, klammerte sich stattdessen ängstlich an die Türklinke und versuchte einigermaßen ruhig zu atmen.

Sasori verschränkte stumm die Hände vor der Brust und sah ihn an.

Dann sah er die Ringe unter den Augen des Blonden und dessen Schockblässe, griff an ihm vorbei zum Wasserhahn, füllte ein Glas mit Wasser, hielt seinen Nacken und hielt ihm das Glas weiterhin stumm an die Lippen.

Die greifende Hand ließ den Neko erneut in sich zusammenzuckten, sich mehr und mehr an die Tür drücken und wollte dieser mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, ausweichen und entziehen.

Am liebsten hätte er unter der Hand in seinem Nacken laut geschrien, doch Deidara war sich sicher, hier keine Hilfe zu bekommen – von niemandem, nicht mal von diesem Itachi oder Tobi.
"I-ich ... ich will nichts ... t-trinken", stammelte und schob er gleichzeitig das Glas von seinen Lippen, blickte den Rothaarigen flehenden Blickes an und versuchte sich innerlich zu sammeln.

Der flehende Blick wurde von Sasori nur mit stummem Vorwurf erwidert und kühl stellte er das Glas ab, bedeutete ihm mit einer knappen Handbewegung, ins Zimmer zurückzukehren und zwar sofort.

Dann ging er vor, riss die Schürze herunter und warf sie in die Ecke.
Als Deidara durch die Tür war, schloss er sie hinter ihm ab und lehnte sich mit verschränkten Armen daran an.
"Was denkst du, denke ich jetzt wohl von dir, hm ...?", flüsterte er leise.

Unter dem vorwurfsvollen Blick, welcher sich in seinen Rücken bohrte, trottete der Blonde nur langsam zurück in Sasoris Zimmer und drehte nervös dabei seine Daumen.

Warum sagte er nichts, griff ihn nicht an oder häutete ihn gleich hier auf dem Flur? Deidara verstand nicht, tapste aber in das Zimmer und war vorerst erst mal froh alleine in diesem zu sein.
War die anfängliche Nettigkeit nur vorgespielt, das Lächeln und Spielen nur gelangweilt aufgesetzt?
Lag ihm am Ende gar nichts an ihm?
Der Blonde kauerte sich auf den Boden, schloss seine Augen und hielt sich mit beiden Händen die Ohren zu.
Reden wollte er nicht, hörte zwar die Stimme, aber war nicht gewillt dieser noch zu antworten.

Der Blonde sperrte sich, also zog er ihn mit sanfter Gewalt wieder hoch und strich seine Hände von den nieder gelegten Ohren.

"Ich rede mit dir, Deidara. Was hat dich geritten, dass du in den Keller hereinspazierst, mir vorher noch derart schamlos ins Gesicht lügst, und dann dich wunderst, warum ich so reagiere?"
Er nahm seine Wangen und sah ihm tief in die Augen. "Schau mich an und sag mir, warum du das getan hast, Deidara."

Ängstliche blaue Augen sahen den Rothaarigen an, schlossen sich verkrampft und wollten ihn nicht ansehen, nicht diese falsche Sorge – nichts von alledem, was sich heute und davor abgespielt hatte.

Heftig schüttelte Deidara den Kopf, wimmerte leise auf und zog wie irre an seinen Händen, wollte diese erneut an seine Ohren legen und der leisen und bedrohlichen Stimme entkommen.
Er erinnerte sich an die Worte des Zombies, dass er Sasori ja nichts sagen sollte und das tat er jetzt auch.
"Ich war neugierig, hm. Nichts weiter", log er den Akasuna wieder an, dabei immer noch die Augen geschlossen, stark zitternd und leise wimmernd.



Heftiger als gewollt, ließ Sasori ihn los.

"Ich wusste, dass ein Neko nur Ärger bringen wird. Nicht nur lügt er einmal, nein, gleich noch ein zweites Mal lügt er mir mitten ins Gesicht!"
Jetzt ernsthaft wütend machte er eine wischende Handbewegung.
"Ich war freundlich und alles. Habe dir Freiheit angeboten und gelassen. Und du schleichst dich in den Keller, versteckst dich da noch umso schamloser vor mir, was soll ich davon bitte halten?"
Er holte die Hand zum Schlag aus, nahm sie aber zuckend zurück und griff stattdessen nach dem Spielzeug und schmetterte es an die Wand.
"Geh! Zu Hidan, Kakuzu, wer auch immer es war! Geh! Raus! Leck dem die Füße, dem du mehr vertraust! Scher dich aus meinem Blickfeld!"
Die Wut wich einer Trauer, die tief von verletzten Gefühlen sprach und mit genau dieser Miene riss er die Tür auf.
Und draußen war er.

Mit einem leisen Plumps und verzogenem Gesicht ging Deidara beim Loslassen zu Boden, blickte kurz zu Sasori auf und in dessen mehr als wütendes Gesicht.

Man konnte deutlich das Pochen der Schläfe erkennen, wie das Blut durch seinen Körper rauschte, sich zu tosenden Wellen türmte und noch größerem Ärger Platz machten.
Gedanklich gab er zu gelogen zu haben, nicht aber laut vor dem Rothaarigen.
Er hatte Angst, Angst vor Kakuzu, davor, dass dessen Worte stimmten, doch gerade hatte er mehr Angst vor dem Rothaarigen.
Wie dieser zuckend die Hand hob, sie aber dann doch wieder senkte und ihn kaum merklich erleichtert ausatmen ließ.
Er hatte sich schon auf eine schallende Ohrfeige gefasst gemacht, wurde stattdessen aber wüst beleidigt und aus dem Zimmer geworfen.
Toll, nun stand er mitten auf dem Flur, nicht wissend, wohin und den Andren ausgesetzt.
Hinzu kam, dass sein Spielzeug auch kaputt war, am Boden zusammen mit dem Bummelkissen im Zimmer des Rothaarigen lag.
Langsam, Schritt für Schritt tapste er ins Badezimmer, schloss hinter sich die Tür ab und rutschte weinend an der Tür auf den Boden runter, legte den Kopf auf den Knien ab und blickte wimmernd ins Leere, in eine ungewisse Zukunft , die ihm nur noch mehr Angst machte.

Stunden noch danach rauschte Sasori wie ein Tiger im Käfig in seinem Zimmer auf und ab.

Wut überflutete die Zuneigung, Trauer mischte sich hinein, wurde mit Genugtuung überschwemmt, ehe die Wut wieder hervorbrodelte und sofort.
So konnte das nicht gehen. Er sah zum Spielzeug hin, hob die abgebrochene Troddel auf, drehte sie in den Fingern.
"Ruhig, Akasuna, ruhig ... Du hast dir einen Neko aufschwatzen lassen und die sind nun mal launisch. Argh! Ich hasse es!", haderte er mit sich selbst und riss irgendwann die Türe auf. Sein Gewissen, den Neko allein unter diesen Irren zu lassen, biss ihn mit scharfen Zähnen und fertig war er mit dem Blonden sowieso noch nicht!
Auf dem Weg an der Toilette vorbei, hörte er ein Geräusch.
Eines, welches er im Leben nicht mehr hören wollte.
Ein zweites Wimmern ließ ihn herumdrehen, eine Hand an die Tür legen.
Dort verharrte er eine Weile, schweigend und noch immer hadernd mit sich selbst.

Dicke Tränen rollten über Deidaras Gesicht, das Haar hing wirr in der Gegend herum, seine Augen waren vom weinen stark gerötet.

Immer und immer wieder hallten die Worte Sasoris in seinem Kopf, ließen ihn von neuem schluchzen und leise wimmern.
Nicht mal auf ein Hämmern und Klopfen hatte er reagiert, nur gezuckt und gebetet, sie mögen weggehen und ihn in Ruhe lassen.
Nicht mal Tobi wollte er hereinlassen, traute diesem einfach nicht und wollte auch nicht so fertig gesehen werden.

Irgendwann entschied der Rothaarige sich, an die Tür zu klopfen, hob den Knöchel, ließ ihn sinken.

Ging ohne ein Wort wieder, verpasste dem blöd kichernden Hidan eine blutige Ohrfeige und verschwand im Konferenzraum.
Kurz darauf schaute Kakuzu aus seinem Zimmer hervor und grinsend klopfte er an die Tür.
"Du bist ein braves Kätzchen", schnurrte er durch die Tür hinein.
"Sasori so fertig zu sehen, ist wahrhaft ein schöner Anblick. Wenn er jetzt noch den Leaderposten aufgibt und dich ganz fallen lässt ..." Er lachte.
"Komm schon raus, miez, miez, ich zeige dir, wozu Nekos geboren werden."
Der restliche Satz klang scharf und herrisch.

Deidara hörte ein Kichern, reagierte jedoch nicht, blieb weiterhin zitternd am Boden des Badezimmers sitzen und rührte sich kein Stück.

Erst, als es klopfte, hob der Neko seinen Kopf, hörte die deutlichen und herrischen Worte des vermeintlichen Zombies.
Er wollte ihm zeigen, zu was er geboren wurde?
Ungläubig blinzelte der Blonde, wackelte mit den Ohren und stand nur langsam auf.
"W - was meinst du denn damit, für was wurde ich geboren, hm?"
Leichtsinnig wie manche Nekos waren, legte er schon die Hand auf die Klinke, wartete auf eine Antwort.

Kakuzus Lachen war grässlich.

"Natürlich Betthäschen, du dummes Tier."
Er hämmerte gegen die Tür. "Nun mach schon auf~", schnurrte er.
"Oder ich muss dich holen?"
Gleich darauf ertönte Hidans Stimme. "Meinst du, Sasori wird morgen weg sein?" Kakuzu erwiderte bärbeißig. "Natürlich. Dann kann er das Vieh wenigstens nicht schreien hören. Bestimmt heult er wie ein Wolf, wenn wir ihm seine Eingeweide danach schön verpackt als Geschenk hinlegen."
Er klopfte wieder, tat so, als hätte er nie mit Hidan gesprochen und mit honigsüßer Stimme. "Nun komm schon raus, miez, miez, miez, miez ..."
Hidan lachte gehässig.

Betthäschen, was ... ?

Das hörte sich ähnlich wie heißes Kätzchen an, machte Deidara wieder unsicher und er entfernte sich rasch von der Tür.
"Ich möchte aber nicht rauskommen", murmelte der Neko eingeschüchtert, setzte sich wieder auf den Boden, legte den Kopf auf die Knie und schützend die Arme über den Kopf.
Er traute hier mittlerweile niemanden mehr, jeder hier machte ihm Angst und er wollte nur noch weg, weg von all diesen Verrückten.

Kurz darauf kam Sasori wieder, sah die zwei Idioten vor der Toilette locken und Miezen, lüsternes Funkeln in ihren Augen.

Mit einem wütenden Knurren ging er auf sie los, ließ seine Wut und seinen Schmerz an ihnen aus, prügelte, bis ihr Blut auf dem Boden schmierige, helle Schlieren zog, auf dem sie nachher schlitternd sich trollten, mit gehässigen Kommentaren und verächtlichem Spucken, worauf der Rothaarige ihnen ein Kunai hinterherwarf. "Deidara, komm bitte raus da", wandte er sich dann ruhig und leise an die noch immer verschlossene Tür. "Geh zumindest zurück ins Zimmer."

Lautes Poltern und einige Male ein dumpfes Scheppern ließen Deidara heftig zucken, damit rechnen, dass gleich die Tür aufflog und allesamt hineingestürmt kamen.

Doch dem war nicht so, stattdessen folgte ein Klopfen, darauf die Stimme Sasoris, welche ungewöhnlich komisch für den Blonden klang.
Sollte er wirklich herauskommen, dazu wieder in die Höhle des Löwen? Genau betrachtet, hatte er gar keine andere Wahl, wollte lieber dort sein, als hier.

Geduldig wartete der Rothaarige, bis die Tür sich zögerlich öffnete.

Ein wenig schuldbewusst musterte er Deidaras verweintes Gesicht, hob die Hand, wartete kurz, strich ihm dann über die Wange, und ließ ihn dann aber auch in Ruhe, ging vor ins Zimmer.
Dort hatte er eben noch auf dem Tisch Deidaras kleine Kunstwerke abgestellt, da sie ihm beim Umhertigern im Weg gestanden hatten, eine kleine tröstliche Bataillone aus kleinen Lehmtierchen. Er ging zum Fester hin, legte die Unterarme auf das Fensterbrett und sah, innerlich seufzend nach draußen.

Nur sehr zögerlich kam Deidara aus dem Bad heraus, zuckte unter der streichelnden Hand an seiner Wange kaum merklich zusammen und war froh, dass er fürs Erste in Ruhe gelassen wurde.

Langsam tapste er in Sasoris Zimmer, erkannte dort am Tisch seine Tonfiguren und starrte diese kurz an.
Wieso hatte er diese aufgehoben, warum standen sie da, als würden sie erinnern, was gestern noch war?
Sagen tat der Neko dazu nichts, rollte sich stattdessen in der Ecke zu einer Kugel zusammen, beobachtete dabei alles sehr aufmerksam und spitzte die Ohren.

Eine Weile hielt Sasori diesen fragilen Frieden auch aufrecht, dann aber hob er ein wenig den Kopf und fragte gegen die Fensterscheibe.

"Was hat Kakuzu dir gesagt?"
Er wollte reinen Tisch haben, seine Arbeit war nämlich ein recht gut gehütetes Geheimnis gewesen und er wusste, dass Nekos normal sich nicht in unterirdische Gänge trauten.
Es sei denn, sie suchten etwas Bestimmtes dort.

Deidara hob auf die Frage den Kopf, blickte träge zu dem Rothaarigen ,welcher noch am Fenster war und aus diesem raussah.

Wieso wollte er wissen, was er im Keller gemacht hatte, wieso interessierte ihn das? "Kakuzu wollte mich aus dem Bad locken, mir zeigen, was man mit Nekos macht. Wozu wir geboren wurden und davor ... ich kann das nicht sagen", schüttelte er hastig seinen Kopf, legte sich wieder vollends ab und zitterte wie Espenlaub.

Daraufhin schwieg der Rothaarige sehr lange.

Erst Stunden später riss er sich auch vom Blick nach draußen los.
"Vielleicht, dass ich Marionetten herstelle? Oder, dass diese Marionetten aus Leichen sind? Oder ... dass ich dich vielleicht töte? So etwas, nicht?"
Er lachte freudlos.
"Hätte Ironie eine Gestalt, würde sie jetzt mit dem Finger auf mich zeigen und herzhaft lachen."
Er schüttelte den Kopf.
"Ich habe dir schon mehrfach gesagt, dass es so ist. Und ich habe dir oft gesagt, dass du mir vertrauen kannst. Und du schützt noch weiterhin diesen Idioten ..."

Durch die langanhaltende Stille wäre der Neko fast eingeschlafen, hob aber müde den Kopf, als der Rothaarige zu sprechen begann.

"Ich habe alles gesehen, was sie machen und wie sie das machen. Es ist ekelhaft und abstoßend und so was wollen sie mir auch noch antun, hm!"
Ohne es zu wollen, hatte sich Deidara selber verraten, schlug sich die Hand auf den Mund und schüttelte apathisch seinen Kopf.
Er hatte es gesagt, würde nun wohl einiges zu hören bekommen, legte daher schon die Ohren an und verkroch sich zwischen seinen Beinen.

Sasoris Kopf schnellte in seine Richtung wie eine Kobra und einen Moment spiegelte sich maßloses Entsetzen darin wider. Dann aber glätteten seine Züge sich wieder und er öffnete den Mund.

"Und ich habe dir oft gesagt, was ich tue. Oft genug und du hast dir nie einen Anstoß daran gefunden. Und wie war es noch gleich? 'Du bekommst, was du erwartest'...?"
Theatralisch hob er die Hand ans Kinn und brummte übertrieben, als denke er nach.
"Hmmm ... Ja, das hieße dann ja, dass ich genau das machen soll. Wollte ja eigentlich nie einem Neko was tun, aber die Regeln besagen es ja so."
Er sah ihn an und deutete mit dem Daumen nach draußen.
"Geh schon mal brav vor und leg dich auf die Schlachtbank, während ich das Messer hole, ja? Auf dem Tisch daneben liegen Magazine, die dir die Wartezeit verkürzen."
Er schlug mit einem wütenden Aufschrei direkt nach dem letzten Wort auf den Tisch und funkelte ihn an.
"Mann! So eine Scheiße glaubst du!?"
Er bekam das Tintenfass zu fassen und schmetterte es gegen die Wand. Schnaubend stand er noch eine Weile da, wie bestellt und nicht abgeholt, dann schüttelte er nur den Kopf, legte sich aufs Bett und zog den Mantelkragen bis über den Nasenrücken.
Dann starrte er an die Wand, Kopfschmerzen und seine vorherigen Worte peinigten sein Bewusstsein.

Deidara hatte sich mittlerweile unter dem Kissen verkrochen, dieses über die Ohren gehalten, schützend sich zusammengerollt, hoffend, er würde aufhören ihn so anzuschreien.

"Ippppppppps ..."
Unter dem Aufschrei des Rothaarigen unter dessen Worten, fiepste der Neko ängstlich auf, sauste in Nullkommanichts in Richtung Tür und riss diese panisch auf.
Mittlerweile war ihm egal gesehen zu werden, den Anderen in die Arme zu laufen.
Sasori machte ihm nur noch Angst, er wollte sich verkriechen, nicht mehr herauskommen, lieber verhungern, als noch länger diesen Wahnsinn mitmachen.

Deidara hatte sich mittlerweile unter dem Kissen verkrochen, dieses über die Ohren gehalten, schützend sich zusammengerollt, hoffend, er würde aufhören ihn so anzuschreien.

"Ippppppppps ..."
Unter dem Aufschrei des Rothaarigen unter dessen Worten, fiepste der Neko ängstlich auf, sauste in Nullkommanichts in Richtung Tür und riss diese panisch auf. Mittlerweile war ihm egal gesehen zu werden, den Anderen in die Arme zu laufen. Sasori machte ihm nur noch angst, er wollte sich verkriechen, nicht mehr herauskommen, lieber verhungern, als noch länger diesen Wahnsinn mitmachen.

Sasori ließ ihn gehen.

Er konnte ihn ja doch nicht aufhalten.
Erst viel später setzte er sich auf, um den Neko zu suchen.
Langsam streifte er durch die Flure, lauschte hin. Raschelte es dort vielleicht?
War er gar einem Anderen in die Arme gelaufen? Oder gab er durch ein kleines blondes Stück Strähne sein Versteck preis?
Er seufzte kurz.
Warum eigentlich ihm noch hinterher?
Er brachte ihm doch so oder so nur Ärger.
Es war ihm egal.
Er wollte nicht, dass er ihn fürchtete.
Das taten schon genug Andere auf dieser Welt.

Deidara hatte sich in einen der Kellerräume geflüchtet, hockte hinter einer der Türen, den Kopf auf den Knien liegend die Ohren angelegt und leise seufzend.

Wenigstens hier unten herrschte Ruhe, keiner, der störte, ihn ans Fell oder sonst irgendwie irgendwo dran wollte.
Er hatte Glück, dass keiner der Anderen ihn bisher hier gefunden hatte, hier würde er wohl auch erst einmal bleiben, auch wenn es hier unten wahrlich schaurig war.

Nachdem Sasori nun wirklich jedes Zimmer von Akatsuki durchforstet und erfolglos geblieben war, gab er dann auch auf.

Wahrscheinlich war er raus ins Freie und weg.
Toll.
Seufzend stieg er den Keller wieder hinunter.
Jetzt, wo der Neko nicht mehr da schien, konnte er ja auch weitermachen.
Er nahm ein Stück Holz und fing an es zu schleifen. Diesmal aber waren seine Bewegungen lahm, die Lust und die Freude, die er sonst empfand, wenn das Holz unter seinen Händen wisperte und flüsterte und seine Gestalt langsam offenbarte, blieb aus.
Wütend warf er das Holz fort, fluchte.
Der Neko hatte ihm total den Kopf verdreht.
Etwas Feuchtes tropfte auf seine Finger und er betrachtete es fragend.
So, so, also konnten auch tote Marionetten wie er weinen ...
Er wischte sich über die Augen und stand auf.
Vor den Türen des Kellers, welche den Keller in Abschnitte unterteilten, blieb er jedoch stehen, sah die Treppe hoch.
Ging er da wieder hoch, würde sicherlich ein spöttisch grinsender Hidan dastehen.
Er setzte sich und lehnte sich an die Wand zwischen zwei Türen.
Ohne zu wissen, wer da hinter den Türen hockte, hob er eine Hand, betrachtete sie.
"Ich wollte ihm doch nie wehtun ...", murmelte er leise.

Zitternd und noch immer den Kopf hängen lassend, saß Deidara an der Tür, kauerte am Boden und horchte auf, als jemand den Keller betrat.

Noch mehr umschlang er sich selber, zitterte, hatte Angst entdeckt zu werden, doch das bleib zu seinem Glück aus.
Stattdessen hörte er leise Geräusche, konnte diese aber nur schwer zuordnen und seufzte leise auf.
Bestimmt war es der Rothaarige, wieder seine Leichen aushöhlend, dabei schon an ihn denkend, wie er auf der Schlachtbank lag und ...
Der Blonde konnte nicht mal zu Ende denken, so eklig, abscheulich fand er den Gedanken.
Wieder kamen Schritte, blieben an der Tür, hinter der er sich verbarg, stehen und gleichsam dachte der Neko, entdeckt zu werden.
Wieder war diesem nicht so, stattdessen hörte er ein leises Gemurmel, konnte es aber nicht ganz verstehen und blieb daher mucksmäuschenstill.

Seufzend richtete Sasori sich wieder auf, riss die Tür auf und ohne den Blonden unten sitzend zu sehen, griff er gleich nach den Taschentüchern und der Dose Fett und schlug die Tür wieder zu.

Eine weitere Träne tropfte dabei herunter und dem Blonden direkt aufs Gesicht, doch er erwartete niemanden in einem Vorratsschrank und der Blonde war so klein in einer Ecke geschmiegt nicht in seinem Sichtfeld.

Dass sich die Tür aber doch noch öffnete, damit hatte Deidara nicht gerechnet, wurde daher unsanft gegen die Wand gedrückt, biss die Lippen feste zusammen – kein Laut von sich gebend.

Was war das hier denn für ein Raum, dass Sasori diesen doch betreten hatte, nur rasch etwas rausholte und etwas Nasses in seinem Gesicht hinterließ? Moment, etwas Nasses?
Stutzig rubbelte sich der Neko über die Stirn, probierte ganz vorsichtig um, was es sich handelte. Salzig, es schmeckte salzig – einer Träne gleich, aber konnte eine Marionette weinen?
Nein, sicher musste er sich geirrt haben, seine Geschmacksknospen spielten sicher nur einen Streich, ließen ihn etwas sehen und schmecken, das nicht wirklich war – nie so sein würde.

Mit den Taschentüchern und dem Fett ging er hinauf, wollte sich damit ein wenig pflegen, ablenken.

Auf dem Bett fand er dann eine ganze Bataillone Spielzeuge vor.
Tobi musste wie immer übertreiben und wusste natürlich nicht, wie schmerzhaft es jetzt gerade war, dieses Zeug zu sehen.
Er schnappte sich mit schnellen Bewegungen die Armee aus klingelnden Bällchen, Gummimäuschen, Kratzbällen und klingelnden Rollen, kam wieder in den Keller, riss die Tür erneut auf und schmiss alles hinein.
Dann lehnte er sich gegen die Tür und betrachtete den traurigen Haufen an Spielsachen.
Schnell aber drehte er sich weg und zog die Türe wieder hinter sich zu.
Kaum, dass er weg war, kam Itachi.
Aber im Gegensatz zum Rothaarigen merkte er, dass etwas hinter der Tür war, sah hin und riss die Augen überrascht und fragend auf.
Er wollte sich schon aus der Tür lehnen und dem Akasuna hoch rufen, dann überlegte er es sich aber anders.
"Was machst du hier?", fragte er leise.
Nicht, dass er groß interessiert war, aber ...

Schon wieder flog die Tür auf, Deidara wurde wieder an die Wand gedrückt, verhielt sich aber wie schon zuvor ruhig und leise.

Was flog denn hier alles durch den Raum?
Von der Dunkelheit geblendet konnte der Neko nicht wirklich etwas erkennen, nur, dass einige der fliegenden Dinge anfingen zu klingeln und quietschen.
Das klingelnde Etwas lockte ihn an, er wollte aufstehen, doch da öffnete sich schon wieder die Tür und jemand trat herein, diesmal langsamer und direkt an ihn gewandt, was ihn heftig zucken ließ. Scheu hob Deidara den Kopf, sah den Anderen an, erkannte, dass es dieser Itachi war und seufzte erleichtert aus.
"Ich verstecke mich hier, aber bitte sag keinem, dass ich hier unten bin", erzählte und flehte er gleichzeitig, den Kopf erneut auf dem Kinn gebetet und zitternd, doch noch verraten zu werden.

Itachi runzelte die Stirn.

"Versteckst du dich vor Sasori? Der dackelt schon seit Stunden durch die Gänge und heult wie ein Weib."
Er nickte mit dem Kopf zur Tür.
"Mach dir keinen Kopf, ich mische mich da nicht ein. Könntest du jetzt bitte von dem Sack heruntergehen? Ich will an die Gifte."
Kurzerhand hatte er ihn weggeschoben und trat auf einer der klingelnden Sachen.
"Was macht das Zeug hier ...", grummelte er leise, langte nach dem kleinen Regal, nahm sich eine kleine Phiole und kickte das Spielzeug zur Seite, drehte sich herum und trat mit dem anderen Fuß gleich mal auf ein Gummihuhn.
"Räum deinen Mist hier weg, wenn du dich schon mit Kind und Kegel hier versteckst", motzte er ihn dann prüde an, ging heraus, schloss die Tür wieder und ließ den Neko in der Dunkelheit wieder allein.

Sasori weinte?

... ja aber das hieße ja, dass er sich doch nicht getäuscht hatte, es sich wirklich vorhin um eine Träne gehandelt hatte – keine bloße Einbildung war.
Ein leises Klingeln ließ ihn wieder aufhorchen, er wurde bei Seite geschoben und fauchte kurz auf, schwieg aber wieder und suchte mit seinen Augen den Raum nach dem klingenden Ding ab.
"Das ist nicht ...", setzte er beim Quieken des Gummihuhns an, seufzte leise, wollte sagen, dass er das Spielzeug nicht hergebracht hatte, ließ es aber bleiben.
Stattdessen überlegte er, ob er nicht doch wieder hochgehen sollte, aber was würde ihn dort erwarten, er war sich einfach nicht sicher.

Auf seinem Weg zurück, kam Sasori Itachi entgegen, genau dann, als er weitere kommende Tränen, unwirsch entfernen wollte.

Mist, was der jetzt dachte?!
Egal.
Die Figuren standen immer noch auf dem Tisch.
Er ignorierte sie geflissentlich, setzte sich auf den Stuhl, schraubte die Dose auf und zog das Oberteil aus.
Dann begann er, sich langsam einzufetten, vorsichtig, dass es schnell einzog und nicht wie ein Film auf ihm kleben blieb.



Lange hatte Deidara mit sich gerungen, öffnete die Tür nur sehr langsam, in der Hand das Spielzeug haltend und bereit den Keller zu verlassen.

Schritt für Schritt stieg er die Treppe raus, öffnete wie eben schon sehr langsam die obere Kellertür und lugte hinter dieser erst mal hervor, eben um sicherzugehen, dass ihn keiner sah.
Als er die Luft für rein empfand, huschte er rasch über den schmalen Flur, blieb kurz noch vor Sasoris Tür stehen, atmete noch mal tief durch und klopfte schließlich mit zittrigen Gliedern an.

Sasori sah auf, legte die Dose zur Seite und ging zur Tür.

Als er die Tür öffnete, sah ihm mit gesenktem Kopf und zitternden Händen, Deidara entgegen. Überrascht weiteten sich seine Augen und er musterte sein vollkommen durch den Wind geratenes Antlitz.
Stumm nahm er den Arm um ihn, drückte ihn an sich und schloss die Tür wieder.
Kaum, dass er erst realisiert hatte, dass der Neko doch wieder zurückgekommen war, quoll es wieder aus seinen Augen und er schloss sie.
"Es tut mir leid ...", murmelte er leise.

Geduldig wartete der Neko, dann öffnete sich die Tür und vor ihm stand ein wirklich wie eben von Itachi beschriebener Sasori, mit eben doch verweinten Augen, diese schon gerötet und ihn in den Arm nehmend.

Noch zitterte Deidara, wurde an den anderen Körper gedrückt, festgehalten, keine Chance zu entkommen und doch hörte er die leise Entschuldigung, die seine Ohren wackeln ließen.
Anfangs wusste er nicht was er sagen, was er machen sollte und wie er vor allem mit dem Rothaarigen jetzt umgehen sollte.

Zögernd hob er den zweiten Arm und legte ihn auch um ihn.

Er spürte ihn zittern und zuckte, als etwas klingelte. Er ließ ihn los und sah nach, was er da hielt.
Als er das Klingelbällchen wiedererkannte, wurde er rot vor Scham.
Schnell drückte er ihm die Lippen auf die Stirn und wich zum Fenster hin wieder von ihm.
Etwas bedrückt über die Situation stand er da, eine Marionette, die nicht mehr wusste, wie ihre Fäden gingen.

Erstaunt über das Zucken des Rothaarigen, versuchte Deidara diesen anzusehen, spürte dessen Lippen aber auf seiner Stirn und bekam mit, wie er kaum später wich, sich umdrehte und aus dem Fenster sah.

Was hatte er denn jetzt, warum brachte dieses Klingeln ihn so aus der Ruhe?
"Danna, was habt ihr, hm?", fragte er leise, auf der Stelle stehen bleibend und doch den Blick starr auf den Suna-nin gerichtete.

"..." Erst wusste der Akasuna nicht so recht zu antworten.
Schließlich, als er wieder Herr über sein Blut wurde, zog er ihn zu sich.
"Ich weiß nicht, was ich tun kann, um dir Sicherheit zu geben."
Er sah den Blonden an und sein Blut wallte erneut auf.
In einem Anflug von ihm unbekanntem Gefühl, zog er ihn nahe an sich, legte seine Lippen auf die des Nekos und blinzelte die Augen nieder.

Etwas unsicher stand der Neko mitten im Zimmer, wartete noch immer geduldig auf eine Antwort und wurde stattdessen nahe an den Rothaarigen gezogen. Leise fiepsend sah er ihn an, spürte den Körper nahe an dem seinen, wusste nicht damit umzugehen, wurde puterrot und dennoch versuchte er zu lächeln. Es war Deidara doch etwas peinlich, aber als er noch näher an Sasori gezogen wurde, überschlug sich sein Puls beinahe, sein Körper reagierte merkwürdig auf die Umarmung und fing an zu zittern.

Noch schlimmer wurde es beim Berühren seiner Lippen, sein Herz schlug so hart gegen den Brustkorb, verdreifachte sich und das Blut rauschte in Rekordzeit durch die Venen.

Der Rothaarige spürte die Wandlung des Blonden, der in seinen Armen erzitterte, ohne Angst zu verspüren, doch er ließ ihn nicht los.

Erst, als er seine Lippen wieder von ihm zu lösen schaffte, ließ er seine Hände an ihm herunterstreichen und wandte sich halb ab.
Ein wenig unsicher fasste er seine eigenen Arme und starrte aus dem Fenster.

Zittrig, mit weichen Knien, die drohten zu knicken, stand der Neko da, nur von zwei Armen gehalten, an den Körper des Anderen gedrückt, sich nicht wehren könnend.

Das wollte er auch nicht wirklich, genoss es sogar kurzzeitig die weichen, aber kalten Lippen zu spüren, seufzte jedoch auf, als sie sich lösten und der Besitzer sich abwendete.
Ganz vorsichtig näherte sich Deidara dem Rothaarigen, legte den Kopf auf dessen Schultern ab und schaute ebenfalls aus dem Fenster raus.

Ein wenig erschreckt, spürte er den Kopf des Nekos auf seiner Schulter ruhen, griff nach hinten, streichelte seine Wange, seufzte und senkte den Kopf.

Er drehte das Gesicht zu ihm hin und küsste vorsichtig über seine Lider, zog ihn vor sich erneut an seine Brust, liebkoste mit den Lippen seine Wangen und fand wieder zu seinen Lippen.

Deidara konnte deutlich ein kurzfristiges Zucken spüren, lächelte daher sanft und schnurrte beim Streicheln seiner Wange leise auf.

Er fühlte sich wieder wie zu Anfang wohl, aber ganz vertraute er dem Anderen noch nicht, genoss aber dennoch die sanfte Liebkosung im Gesicht und auch, dass seine Lippen erneut mit den samtigen des Rothaarigen geküsst wurden.
Noch etwas unschlüssig wie der Neko war, legte er vorsichtig seine Hände in Sasoris Nacken, wusste aber sonst nichts weiter mit diesem anzufangen.

Da der Blonde nicht ganz zu wissen schien, wie er das Ganze weiterführen sollte, ergriff er wieder die Initiative und drückte ihn langsam, sanft zurück, in Richtung eines weicheren Untergrunds.

Kurz zögerte er, dann leckte er kurz und verlangend über seine Lippen, jedoch noch sehr zahm und liebevoll.

Den weichen Untergrund unter sich spürend, zuckte der Neko kurz zusammen, entspannte aber wieder und fühlte eine feuchte Zunge, die sich ihren Weg über seine Lippen bahnte.

Das kribbelte, kitzelte sogar leicht und so öffnete Deidara diese einen Spalt breit, versuchte das Gleiche bei seinem Danna zu machen.
Dabei legte er nun auch behutsam beide Hände in dessen Nacken, streichelte die warme Haut und auch das struppig-rote Haar.

Leise lachte der Rothaarige, schloss dabei seine Augen, als er die unsicheren Finger in seinen Haaren spürte und die kleinen Ansätze seiner Zunge, die versuchten, es ihm nachzumachen, schlüpfte hinter ihr hinein und lockte ihn ein wenig, führte ihn ruhig und erkundete weiter seine warme Mundhöhle.

Es war ungewohnt eine fremde Zunge im Inneren zu fühlen, doch hatte er nichts dagegen, ließ es sogar zu, erkundet und ausgebeutet zu werden.

Weiter den Nacken kraulend, fielen die Scheuklappen langsam von dem Neko, er schnurrte immer wieder leise auf, wackelte freudig mit den Ohren und versuchte sogar die flinke Zunge Sasoris in seinem Mund zu fangen.

So langsam schien dem Neko die Scheu vor ihm zu entweichen und als er frech nach seiner Zunge haschte, ging er nur zu gern darauf ein, fing sie selbst und hob eine Hand, seine Wange ein wenig zu streicheln und weiter höher, eines seiner zuckenden weichen Ohren zu berühren, zu umfassen und zu verwöhnen.

Zärtlich ließ Deidara sich räubern, glitt immer wieder mit seiner Zunge über den Zungenrücken Sasoris, umschlang aber dann doch wieder und sehr viel lieber dessen Zunge.

Zittrig kraulte er weiter den Nacken, spürte, wie warm dieser war, wanderte aber kaum später zu seinem Rücken runter und ließ dort vorerst die Hände ruhen, sich wieder voll auf den Kuss konzentrierend.
Die dabei entstandene Gänsehaut prickelte warm, seine Haut fühlte sich noch wärmer an und vorsichtig fuhr er den Rücken des Rothaarigen auf und ab.
Sein ganzer Körper zitterte und der Neko hatte das Gefühl wahrhaftig in Flammen zu stehen.

Die Wärme des Blonden schien ihn selbst ebenso anzustecken und die Spielerei mit seiner Zunge nahm er als kleinen Kampf, umspielte etwas wilder und strich seine Zunge ebenso, ehe er sich löste.

Er leckte sich über die Lippen, hauchte auf die seinen, streichelte die Hände herunter, umgriff kurz seinen Hals und strich langsam seine Brust hinunter, wo sie schwer und warm liegen blieben.
Viel der Pause gönnte er dem Neko jedoch nicht, schon kurz darauf hatte er seine Lippen schon wieder in Besitz genommen.

Deidara zitterte heftig unter dem wilden Kampf der Zungen, versuchte die des Rothaarigen immer wieder zu erhaschen, musste sich aber geschlagen geben und den Kampf neu aufnehmen.

Etwas verwirrt wirkte der Neko aber dann doch, immerhin hatte Sasori seine Hände einfach weggestrichen, leckte sich selber über die Lippen und berührte kurz seine schon beachtlich bebende Brust, ließ dort aber die Hände ruhen, was ihn nur noch mehr verwunderte.
Er fragte sich, ob er etwas falsch gemacht hatte, bekam aber nicht viel Zeit darüber nachzudenken, denn schon wieder seine Lippen beschlagnahmt, sanft geküsst und geneckt.
Mit Freuden, sichtlich Gefallen daran gefunden zu haben, stieg der Neko auf das erneute Spiel ein, knabberte ein wenig an den gebotenen Lippen, leckte aber gleichsam entschuldigend darüber und grinste frech in den Kuss hinein.

Wohlwollend brummend ließ er Deidara ein wenig Narrenfreiheit, schickte seine Hände dabei auf Erkundungsreise.

Er strich seine Schultern entlang, welche ungewöhnlich rund und wohlgeformt waren, die geschmeidigen Arme hinunter zu seinen Seiten und hinauf auf seine Brust zurück, worunter sein Herz hastig und heißblütig schlug.
Dann ergriff er die Hände, welcher er zuvor fortgescheucht hatte, dirigierte sie an seine eigene Brust, schauerte kurz bei der Wärme seiner Hände, löste den Kuss wieder und begann mit sanftem Knabbern unterhalb des Kinns.

Immer wieder zuckte der Neko unter den streichelnden Händen, nicht wegen der Angst, mehr weil er dies nicht gewohnt war-nicht gewohnt so angefasst zu werden.

Gänsehaut kroch über jede berührte Stelle seines Körpers, kleine Flammen loderten auf, warteten darauf zur vollen Größe heranzuwachsen, um alles dagewesene niederzubrennen.
Deidara seufzte wohlig auf, spürte, wie Sasori seine Hände ergriff, sie an seine Brust legte, wo er den aufgeregten Herzschlag deutlich spüren konnte. Lächelnd hielt er daher die Hände ruhig, wollte es noch ein wenig genießen, ehe er sich wohlig schnurrend den Liebkosungen unterhalb seines Kinns ergab.

Das wohlige Schnurren des Blonden motivierte ihn weiterzumachen, schob die Zunge hervor und leckte sanft seinen Hals, küsste wieder ein wenig und klemmte eine kleine Stelle zwischen seine Lippen, saugte vorsichtig, die Wärme seiner Hände pumpte Hitze in seinen eigenen Körper, sein Atem hing ihm schwer in der Lunge, Dinge, die er glaubte, nicht mehr fühlen zu können.

Langsam schlang er die Arme um seine Taille, übte mit den Daumen kurzen Druck auf seine Lenden aus und streichelte sein Hemd hinauf, fühlte mit den Fingerkuppen genüsslich die weiche Haut, die es zuvor verbarg.
Beinahe glaubte er, Seide zu berühren, weich, geschmeidig und warm.
Er hauchte seinen Atem gegen Deidaras Lippen, spürte mit Erstaunen, dass er genauso warm war wie der des Nekos.

Heiß-kalte Schauer erschütterten immer wieder den Körper des Nekos, die feuchtwarme Zunge, welche geschmeidig über seinen Hals glitt, ließ ihn erneut seufzen und kaum, dass an einer Stelle gesaugt wurde, kniff er japsend die Augen zusammen und spürte, wie ein Beben seinen Körper zum Zittern brachte.

Mehr und mehr stieg die Hitze an, Deidara wusste weder oben noch unten, fühlte nur den sanften Griff um seine Taille, den Druck und keuchte ungewollt der Wonne wegen auf.
Sofort wurde er rot, schämte sich solch Laute von sich gegeben zu haben, war kaum noch Herr seiner Sinne und der Körper gehorchte auch schon nicht mehr.
Dieser tat, was er wollte, sein Herzschlag verdreifachte sich, die Wangen glühten in zartem Rosa, der Blick wirkte leicht glasig und sein Atmen ging stockend.
Was machte der Rothaarige mit ihm, was tat er mit ihnen beiden?
Scheu blickte der Neko auf, spürte den heißen Atem, wie dieser gleichsam wie ein Windhauch sein Gesicht streifte und blickte doch wieder verlegen zur Seite.
Sein Körper zitterte, verlangte mehr nach diesen Zärtlichkeiten, streckten sich den Händen so wie den Lippen entgegen, auf der Suche nach weiteren Liebkosungen.

Heiß-kalte Schauer erschütterten immer wieder den Körper des Nekos, die feuchtwarme Zunge, welche geschmeidig über seinen Hals glitt, ließ ihn erneut seufzen und kaum, dass an einer Stelle gesaugt wurde, kniff er japsend die Augen zusammen und spürte, wie ein Beben seinen Körper zum Zittern brachte.
Mehr und mehr stieg die Hitze an, Deidara wusste weder oben noch unten, fühlte nur den sanften Griff um seine Taille, den Druck und keuchte ungewollt der Wonne wegen auf.
Sofort wurde er rot, schämte sich solch Laute von sich gegeben zu haben, war kaum noch Herr seiner Sinne und der Körper gehorchte auch schon nicht mehr.
Dieser tat, was er wollte, sein Herzschlag verdreifachte sich, die Wangen glühten in zartem Rosa, der Blick wirkte leicht glasig und sein Atmen ging stockend.
Was machte der Rothaarige mit ihm, was tat er mit ihnen beiden?
Scheu blickte der Neko auf, spürte den heißen Atem, wie dieser gleichsam wie ein Windhauch sein Gesicht streifte und blickte doch wieder verlegen zur Seite.
Sein Körper zitterte, verlangte mehr nach diesen Zärtlichkeiten, streckten sich den Händen so wie den Lippen entgegen, auf der Suche nach weiteren Liebkosungen.

Nur allzu gern gab er dem Neko, welcher mit seinen Gesten nach mehr zu betteln schien und seine Laute auch mehr als nur Wohlgefallen ausdrückten, weiter Zärtlichkeit, schob die Hände unter sein Hemd, liebkoste in kreisenden Bewegungen seine Brust, ehe er sich erbarmte, die Knöpfe zu öffnen und den Stoff raschelnd von ihm zu ziehen.

Nicht lange und er liebkoste erneut seine Lippen, schmeckte die Süße seiner Lippen, die noch zarter als der restliche Körper war, stupste mehr beifällig mit der Kuppe seines Zeigefingers über seine Brustwarze.

Deidara verkrallte sich leicht in die unter sich ihm befindenden Laken, streckte sich mit bogenförmigem Rücken den forschenden Händen entgegen und ließ es sogar zu, dass diese flink unter sein Oberteil wanderten.

Wie zuckende Blitze, wie ein Schwarm Ameisen auf der Haut fühlte es sich an, warm und berauschend zugleich und die Hitze, die von ihnen ausgingen, stachelten den Neko ein wenig mehr an.
Er nahm seine Hände wieder hoch, wuschelte damit durch Sasori seine Haare, gab zu verstehen, dass es ihm gefiel, was dieser mit ihm machte.
Er hatte nicht einmal mehr etwas dagegen obenherum entkleidet zu werden, dass sich ihre Lippen erneut zu einem Kuss zusammenfanden und diese erneut hingebungsvoll geküsst und zurückgeküsst wurden.
Ein gellender Laut entwich Deidara, er fühlte einen besonderen Reiz an der Brust- mehr an der Warze und merkte, wie diese sich langsam unter der Fingerkuppe hart aufrichtete und nun um einiges empfindlich zu wirken schien.
Wild wuschelnd durch Sasoris Haare, erwiderte er den Kuss, nahm wieder eine Hand aus dessen Nacken und wollte es ihm gleich tun.
Vorsichtig schob er daher die Hand unter sein Netz-Shirt, suchte und fand die Brustwarze und stupste sie ganz vorsichtig ohne den Kuss zu unterbrechen, mit dem Finger an.

Ein wenig erschrocken über den plötzlichen Aufschrei des Nekos ließ seinen Finger zurückzucken und erst jetzt bemerkte er, berauscht von Deidaras süßen Lauten, die Hände in seinem Haar, welche es durchfuhren und mit ihrer Hitze sein Bewusstsein aufzusaugen drohten.

Er lächelte leicht, neckte seine Lippen wieder ein wenig, knabberte an seine Unterlippe und fuhr erneut, dieses Mal beabsichtigt, mit den Fingerkuppen über seine kleine Knospe, die sich auch schon steif ihm entgegenstreckte. Als die eine Hand sich scheinbar verflüchtigte, suchte er fragend seinen Blick und erbebte kurz, als sie zurückkam, allerdings frech und verspielt unter sein eigenes Hemd rutschend, und seine eigene Brustwarze in Angriff nahm, er zuckte nach vorn, legte den Kopf ein wenig in den Nacken, und stöhnte kurz und leise auf. Es war wie ein plötzlicher Schmerz, der allerdings nur Süße hinterließ und sein Blut aufwallen ließ.
Er sah wieder zu ihm herunter, beugte sich, nippte noch mehrfach kurz seinen Hals entlang, ihm war heiß, viel zu heiß, er brauchte Kühlung.
Die andere, noch nicht behandelte seiner empfindlichen Knospen war noch ganz kühl, zufrieden darüber leckte er zuerst um sie herum, und dann erst über sie, schloss die Lippen darum, leckte weiter, sog ab und an, schmeckte seine Haut, spürte unter der umso dünneren Haut das Blut schneller Pulsieren, dass auch schon bald diese sich steif von seiner Zunge umherscheuchen ließ.

Ein leichtes Knabbern an seinen Lippen und Deidara öffnete die seinigen erneut, zuckte wieder unter dem Necken seiner Brustwarzen zusammen und gab einen gurrenden Laut von sich, welcher tief aus seiner trockenen Kehle drang.

Neugierig verfolgte der Neko wie Sasori sich unter seinen Neckereien wandte, den Kopf in den Nacken legte, dabei leise stöhnte und ihn er schaudern ließ.
Es gefiel ihm den Anderen so zu sehen, wie dieser sich langsam fallen ließ und erneut seinen Hals in Angriff nahm, diesen mit heißen küssen übersäte, dazu wieder die Brust neckte und ihm weitere laute der Verzückung entlockte.
Jedoch riss er unter der feuchtwarmen Zunge, welche sich um seine Brust schlängelte, überrascht und wollüstig die Augen auf, krallte sich mit einer Hand Hilfe suchend in den Laken fest, die andere fuhr zittrig über den Haarschopf seines Danas und wuschelte wild dessen feuerrotes Haar.
„... Hmmm ... was ist das, mir wird so anders ...", wisperte der Neko mit leiser, belegter und zitternder Stimme, versuchte einen Blick auf den anderen zu erhaschen und hob ein wenig seinen Kopf an.
Neugierig sahen zwei schon leicht glänzende Augen hinab, plüschige Ohren legten sich an den Kopf, wackelten freudig auf und ebenso tat es der Schweif ihnen gleich und suchte sich seinen Weg unter das Oberteil des über ihn Liegenden, nur um dessen Rücken zu streicheln.

Leise, zögerliche Worte drangen an Sasoris Ohr und er ließ von ihm ab, sah ihm in die Augen, welche ihn beobachteten, lächelte. "Etwas Schönes, Deidara ..."

Das war und blieb seine einzige Antwort, fasziniert von diesen schon leicht feuchten Augen hielt er noch eine Weile den Blickkontakt und schaute überrascht, als etwas Weiches und zugleich unglaublich Festes sich hinten auch noch unter sein Hemd schob, sich an seinem Rücken entlang krümmte und wand, machte sich aber seinen Reim darauf und lächelte wieder.
"Spielkätzchen", meinte er nur wieder leise und schob sich höher, küsste zunächst seine Augenlider, und dann erneut seine Lippen.
Von seinen Geräuschen und Reaktionen motiviert, ließ er seine Hände erneut seine weiche Haut betasten, ließ kaum ein Stück unberührt, und verfing sich irgendwann bei seinem kleinen Nabel, und das weiche, fast durchsichtige kleine Fell knapp darunter, welches er auch schon ein Stück oberhalb des Nabels gefunden hatte, streichelte immer wieder darüber.

Abwartend und den sanftmütigen Blick auf sich genießend, sah Deidara den Rotschopf über sich an.

Etwas Schönes also, schoss es ihm durch den Kopf, versuchte sich vorzustellen was das sein könnte und kam doch nicht darauf, um was es sich dabei handelte.
Der erstaunte Blick Sasoris ließ ihn erneut schmunzeln, ebenso das klitzekleine Wort, das seine Lippen verließ und dabei so lieblich erklang.
Schnurrend genoss es der Neko erneut liebkost zu werden, naschte von den weichen Lippen seines Dannas, spürte gleichsam die Hände, welche unaufhaltsam über seine Haut wanderten und ein angenehmes Prickeln hinterließen.
Zarte und neugierige Hände tasteten sich weiter nach unten, umspielten seinen Bauchnabel, ließen Deidara leise und entzückend keuchen und aufgeregt den Schweif hoch und runter, über Sasoris Rücken wandern.
Warme Wellen durchfluteten seinen Körper, das Blut fing allmählich zu kochen an, schoss in sein Gesicht und wieder runter, zwischen seine Lenden, was ihn vor Scham erröten ließ. So was war dem Blonden noch nie passiert, jedenfalls nicht vor jemand anderem und dafür schämte er sich nun doch etwas mehr.
Aber Sasori hatte ihm gesagt, dass es etwas Schönes sei, meinte er damit genau dieses Gefühl?
Etwas unruhig werdend versuchte er die peinliche Lage zu verbergen, kniff die Augen zusammen und die langsam ansteigende Erregung versuchte er ebenfalls zu verbergen, so gut es ihm eben gelang.

Nanu?

Was war denn das?
Sasori schmunzelte, als er merkte, wie dem Neko unter ihm buchstäblich langsam das Herz in die Hose rutschte, beinahe hätte er gelacht, da sein schamrotes Gesicht einfach zu süß aussah.
Der weiche Schweif unter seinem Hemd zuckte erregter, hüpfte seinen Rücken hoch und runter, während der Rest des Blonden nun in die Defensive zurückwich, nicht das preisgeben wollte, was er ja hatte erreichen wollen.
Eine Weile war er nur Zuschauer dieses Schauspiels, ehe es ihm zu lang wurde, legte sich auf ihn ab, leckte seine verkniffenen Lippen, strich mit dem Daumen über die verkrampften Lider, sagte leise seinen Namen, immer wieder, bis er ihn ansah.
Er blinzelte, nahm kurz das Lecken an seinen Lippen wieder auf, unterwies seinen Bauch einer erneuten Erkundung und setzte sich auf, entledigte sich des Hemdes, welches langsam schon sich auf seiner Haut einzubrennen schien, so unpassend fühlte es sich jetzt auf seiner ebenfalls angeregten Haut.
Und noch bevor Deidara ihm hätte entschlüpfen können, hatte er sich wieder über ihn platziert und legte sanft die Hände auf die Seinen, welche sich geheimnistuerisch in den Schoß gedrückt hatten.

Ein sanftes Streicheln mit der Zunge über seine Lippen und seine Lider, ließ Deidara seine Augen wieder ein Stück weit öffnen, blinzelten den Sasoris entgegen als dieser immer wieder seinen Namen wiederholte und ihn ansah.

Scheu lächelte der Blonde, zuckte unter der leckenden Zunge erneut zusammen und gab einen fiepsigen Laut von sich, als es besonders intensiv zu kribbeln anfing.
Fast schon dankbar war er beim Aufsetzen des Rothaarigen, schluckte aber trocken beim Entkleiden dessen Oberkörpers, welchen er im Moment nur von hinten sah, aber dennoch als sehr schön empfand.
Über den Gedanken hinaus wurde er noch eine Nuance dunkler im Gesicht, kniff nur noch mehr die Beine zusammen und stockte, nachdem man sie versuchte von dort zu entfernen, sie festhielt und ihm keine Chance auf ein entkommen gab.
"S-Sasori ...", schnappte er nach Luft, versuchte den Kopf der Schamröte wegen wegzudrehen, atmete heftig ein und aus und konnte sich kaum noch kontrollieren, so aufgewühlt warten er und vor allem sein Körper.

Lächelnd ließ er nicht mehr davon ab, Finger für Finger von dem Blonden zu streicheln und zu lösen, auf die leise, hastige Nennung seines Namens sah er ihn fragend an, küsste ihn aber wieder.

"Hab doch keine Angst, es gibt nichts, um was du dich zu schämen brauchst ..."
Und schon hatte er die Hände im festen Griff mit sanfter Gewalt neben die Hüften des Blonden in die Laken gedrückt.

Fiebrige Augen sahen auf, leicht gerötete Lippen wurden erneut geküsst und leise, beruhigende Worte klangen in Deidaras Ohren wieder.

"Ich... das ist nur alles so ungewohnt und neu ...", stammelte der Neko leise, spürte, wie seine Hände sanft neben seine Hüfte gedrückt wurden, zitterte dabei noch immer leicht und wusste nicht, wie er das alles zu deuten hatte. Abwartend und minder ruhig werdend sah er den Rothaarigen an, atmete langsam etwas flacher und schloss immer wieder die Augen, um sich herunterzufahren.

"Wie ich bereits sagte, es ist nichts, was dir wehtun oder schaden wird", murmelte Sasori leise, dass dies genau das eigentlich war, was die reichen Leute mit ihren Nekos anzufangen pflegten, verschwieg er einfach mal, schließlich war es ja mit dem doch nicht zu vergleichen. Langsam, ganz langsam, ließ er eine seiner Hände los, legte die Hand auf seinen Schritt, drückte sanft, ehe er hochfuhr, flink die Öffnung seiner Hose geöffnet hatte und seinem Ziel etwas näher, über die Boxershorts glitt, sanft seinen Schoß drückte und streichelte.

Leise Worte, welche zu ihm vordrangen, beruhigten den Neko langsam.

Er nickte verstehend und doch kaum merklich Sasori zu, während er in dessen unergründliche Augen sah, fast in diesem rehbraun versank und schwach lächelte.
Etwas musste Deidara aber doch schlucken, spätestens beim Öffnen seiner Hose, keuchte jedoch beim Berühren seines Schrittes leise auf, fühlte eine nie dagewesene Hitze, wie alles zu brodeln anfing und ihn mehr und mehr umhüllte.
Er musste zugeben, dass es sich gut anfühlte, gefiel und er nach mehr verlangte, wenn auch nur stumm und mit geröteten Wangen.
Fahrig glitten die Hände Deidaras über den Rücken seines Dannas hinauf zu seinem Nacken, welchen er anfing zu kraulen, frech die Zungen seiner Münder über die empfindliche Haut streicheln und lecken lassend.
Immerhin wollte er nicht untätig sein, dem Rothaarigen ebenfalls etwas von der gespürten Hitze vermitteln, einfach dessen Haut streicheln und verwöhnen, sich dabei dem Rausch und dem stetig anwachsenden Verlangen hingeben.

Die kleinen, schüchternen Gesten Deidaras entgingen Sasori nicht, entlockten ihm ein Lächeln, so süß war er, so verfallen in seiner Wahrnehmung...

Hände strichen seinen Rücken hinauf und er erschauerte – dort wurde er normal nicht berührt und seufzte auf, genießend, sog die Berührungen in sich ein, die wenig feuchten Bewegungen seiner Zungen auf seiner Haut ließen ihn kurzweilig erzittern, so ungewohnt und herrlich zugleich war es.
Die Wärme, die unter seiner kneifenden, streichelnden und drückenden Hand war unermesslich, als griff er in zahme Gluten, er hauchte dem Neko sanfte Worte ins Ohr, suchte Kühlung mit dem Herunterschieben der Hose, zupfte dann zärtlich an dem Bund seiner Boxer.
"Darf ich, Deidara?", murmelte er leise.

Keines der Gefühle Sasoris entging dem Neko, nicht das Zittern und auch nicht; wie dessen Körper unter seinen Mündern erschauerte, sich diesen hingab und in Verzückung geriet.

Ein kaum merklicher und heißer Windhauch drang in Deidaras Ohr, ließ nun wieder in heftig schaudern, den Worten dennoch lauschend und wohlig seufzend dabei.
Hände suchten sich weiter ihren Weg, zupften am Bund seines einzig übriggebliebenen Kleidungsstückes, schlichen und lauerten wie ein Puma auf seine Beute, welche er zu verschlingen drohte.
Schüchtern blickte Deidara auf, suchte den Blick des Rothaarigen, lächelte diesen verlegen an und gab sein Einverständnis weiter zu gehen.
Zwar ahnte er noch nicht, dass diese unbeschreibliche Hitze, weiter steigen, wie heiße Lava durch seinen Körper schießen würde, aber er war bereit zu fühlen, mehr zu schmecken, sich völlig hinzugeben.

Ein schüchterner Blick und ein winziges Nicken ließ Sasori lächeln, einfach zu niedlich, wie verschüchtert Deidara sich gab, obgleich er willig zu mehr bereit war.

Zärtlich und überaus genüsslich langsam legte er die Hände an Deidaras Lenden, schlüpfte mit den Fingern in seine Boxer, hoben sie an und zogen sie herunter, entledigten erst den einen, dann den anderen nackten, aschbleichen Fuß von dem letzten bisschen Stoff.
Ein kurzer Blick erhaschte sein Schritt, ehe er ihn mit der Hand überdeckte, ihn berührend, genau wissend, wo es für ihn am schönsten war, küsste erneut über seine Knospen und ging zurück zu seinen Lippen, tauchte gleich die Zunge hinein und verwöhnte die Seine wieder.

Ein weiteres Lächeln folgte, eines das Deidara auftaute, ihn warm zurücklächeln ließ und sich der streichelnden Hand seufzend hingab.

Ein Schwarm Ameisen schien von seiner Brust runter in seinen Lendenbereich zu krabbeln, zärtlich wurde die Shorts von der Hüfte gestreift, ungeachtet auf den Boden fallen gelassen und sich wieder mit Zunge und Lippen seiner Brust zuwendend, welches kaum später ein prickeln auf der Haut des Nekos hinterließ.
Wohlig schnurrte der Blonde, vergrub eine Hand in den Laken, die andere im feuerroten Haar, es wild verwuschelnd und deutlich zeigend, dass es ihm immer mehr gefiel und er seine anfängliche Scheu gegenüber der Zärtlichkeiten verlor.
Gerne ging er auf das Zungenspiel des Rothaarigen ein, als dessen freche Zunge seine Mundhöhle räuberte, sie plünderte und seine eigene zu einem Duell herausforderte. Noch etwas scheu umspielte er sie kaum später, kitzelte frech den Gaumen, streichelte über den Zungenrücken und stupste frech wieder die Spitze der nun vertrauten Zunge seines Dannas an.

Ein leises Schnurren, tief aus der Kehle und warm und wohlig klingend, hakte sich in seine Ohren, machte ihn taub für alles andere und das zärtliche Erwidern seiner beinahe schon unverschämten Übergriffen motivierte ihn, die Führerrolle ein wenig aufzugeben, den Neko auch ein wenig tun zu lassen, ließ ihm aber nicht lange Zeit, eher er fester zupackte, zu reiben und zu triezen begann, gewillt, ihn vollkommen auszufüllen mit Lust, bis ein Ventil für diese notwendig werden würde.

Es überraschte Deidara kurz die Führung zu haben, knabberte daher frech weiter an den Lippen des Rothaarigen, stachelte jedoch ein erneut wildes Zungenspiel herauf, kraulte dazu wieder den Nacken und keuchte überrascht auf.

Ein heißen Reiben und Triezen hatte seine ungeteilte Aufmerksamkeit, drängte sich den Spielereien entgegen, nicht mehr wissend, wohin mit all der Hitze, den Gluten die immer rascher durch seinen Körper und die Venen gingen.
Kurz musste er nach Luft schnappen, sich von den Lippen lösen, nur um diese gleich darauf wieder einfangen zu können, sie zu liebkosen und zu schmecken.
Großen Gefallen hatte er an den Küssen, an den streichelnden Händen und besonders an den Lauten, welche immer wieder aus Sasoris Kehle erklangen.

Kleine Geräusche des Verlangens konnte Sasori sich nicht verkneifen, so sehr er es zu unterdrücken versuchte.

Gierig knabberte er seine Lippen an, leckte über sein Kinn, wurde immer schneller und unbarmherziger.
Erneut hauchte er leise Worte in sein Ohr, legte sich langsam auf ihn ab, seine Knie mochten ihn nicht mehr tragen.

Unter den Worten zuckte und keuchte der Neko immer wieder auf, wurde bei so manchen rot und gelegentlich verließ ein Kichern seine Lippen.

Jenes verstummte rasch unter den forschen Lippen, wurden im Keim erstickt, sorgten für erneute Wogen des Verlangens und dafür, dass dieses nicht mehr zu bremsen war.
Wie in einem Fieberrausch gefangen zupfte er an der Hose des Rothaarigen, krabbelte flink unter den Bund der Hose und kniffen frech in den Po Sasoris.

Ein kurzer, unbekannter Schmerz stach in seinen Hintern und er zuckte hoch.

Was zum Teufel war das!?
Provoziert, da er meinte, der Blonde könnte, wenn er so frech ist, könnte eine kleine Folter nicht schaden.
Mit einem leicht sadistisch einzustufenden Blick ging er hinunter, leckte seinen Schritt, biss auch leicht und leckte in einem Zwischenspiel aus Saugen, Triezen und süßer Folter.

Pures Feuer floss durch Deidaras Adern, seine Haut, welche der Akasuna mit der Zunge berührte, stand in Flammen, fraß sich durch seinen Körper.

"Nghhh ...", schwanden ihm mehr und mehr die Sinne, machte Platz für ein unermessliches Verlangen, auf den Wunsch auf Erlösung und sich zu lieben.
Deidara genoss diese Zuwendung. Scharf zog der Blonde die Luft ein, sah wie sein Danna über sein Glied leckte, es küsste und mit Lippen und Zunge verwöhnte.
Daher keuchend sackte er zurück in die Kissen, schloss genüsslich seine Augen, gab sich den sündigen und neckenden Lippen einfach hin.
Ein erneuter Stromstoß jagte beim Beißen und Knabbern durch seinen Körper, ließ den Neko in die Höhe schnellen, den Rücken durchbiegend und Sasoris Namen wimmern.

Wie ein Fisch auf dem Trockenen wandte sich der Neko unter ihm, verkrampfte sich in Wellen, entspannte wieder, fuhr dann auf und wimmerte seinen Namen.

Zufrieden um diesen ekstatischen Zustand, den er bei Deidara hervorgerufen hatte, ließ er plötzlich von ihm ab, ging hoch, naschte kurz noch von seinen Lippen und drückte ihn wieder zurück in die Laken, schob zwei Finger in seinen Mund, strich damit über seine feuchte Zunge und zog sie wieder heraus.
Mit einem beruhigenden Lächeln nahm er ihn an der Wange, streichelte, die befeuchteten Finger glitten unter seine Hoden und streichelten sanft über den zuckenden Muskelring, drückten ein wenig, streichelten, rieben und neckten.
"Ganz ruhig ...", hauchte er dem Blonden auf die Lippen.
"Ganz ruhig ..."

Frech schnappte der Neko nach den Lippen des Rothaarigen, als diese sich lösten, wollte nicht von ihnen ablassen, sie weiter spüren und fühlte stattdessen aber zwei Finger, welche mit seiner Zunge zu spielen begannen. Warum kitzelten diese so sehr, was umgarnten sie seine Zunge und was hatte Sasori als Nächstes vor, als dieser mit den befeuchteten fingern tiefer fuhr, seine Hoden streifte und ihn angenehm zucken ließ?

Ein komisches Gefühl beschlich Deidara, die Finger an einer Stelle spürend, wo er sich selbst noch nie berührt hatte und doch empfand er es als noch angenehm.

Erst, als sie anfingen zu drücken, leise Worte geflüstert wurden, scheinbar versuchten ihn zu beruhigen, merkte der Blonde, wo diese hinwollten.
"T-tut das...nicht weh?", verlangte er leise zu wissen, nicht mehr sicher, ob er das noch wollte, auch wenn sein Körper bereits in Flammen stand und nicht mehr zu bremsen war.

Eine winzige Nuance von Ängstlichkeit in Deidaras fragender Stimme ließ ihn aufblicken und er schenkte ihm ein neuerliches Lächeln. "Nichts läge mir ferner, als dir weh zu tun, Deidara. Ich werde ganz vorsichtig sein, aber ...  das Erste Mal kann nicht vollkommen schmerzlos sein ...", erwiderte er mit ruhiger Stimme.

"Darum sag mir, wenn du nicht willst und ich werde aufhören ..."
Und mit diesen Worten schob er langsam die zuckenden Muskeln beiseite und drang mit einem Finger langsam mit der Fingerkuppe in sein inneres ein, spürte die intensive Wärme, die ihn umfing, massierte und weitete vorsichtig.

Deidara blickte seinen Danna scheu lächelnd an, strich sanft über dessen Wangen, schloss aber wieder die Augen, spürte die Hand an den Seiten, hörte die beruhigenden Worte und doch verkrampfte er beim Einführen des ersten Fingers.

Es stach wie tausend Nadeln, brannte wie Feuer und war einfach nur ungewohnt.
"Uhmmm ... es tut weh ...", zischte der Blonde, versuchte aber tapfer weiterzuatmen, sich zu entspannen.
Durch die lieben Worte entspannte sich der Neko, zog noch mal scharf die Luft ein und schüttelte hastig den Kopf.
"Es geht schon, immerhin sind wir so weit gekommen und es ist auch nur ungewohnt und drückt etwas", murmelte er leise, glich einer überreifen Tomate, sah aus wie ein hechelnder Hund, welcher zu schnell rannte und sich nun erst einmal ausruhte.

"Schhh ...", meinte er nur leise, spürte natürlich das Verkrampfen auf sein vollkommen unnatürliches Eindringen.

"Es drückt? Oder brennt es?", fragte er leise nach.
Denn gegen das Brennen könnte er abhelfen... Vorsichtig wie auch zuvor weitete er ihn langsam, bereitete ihn sorgfältig vor und ließ warmes Chakra durch seine Fingerspitzen quellen, welches die gereizte Schleimhaut um seine Finger herum beruhigte und das Weiten durchaus erleichterte.
Dabei hörte er nicht auf, mit den Lippen sein Gesicht zu liebkosen.
"Ein tapferer Neko bist du ...", murmelte er leise.

Die Finger des Rothaarigen fühlten sich bei Weitem besser an als zuvor, ließen ihn erzittern und trieben ihn fast in den Wahnsinn.

"Es brennt nur noch ein wenig, hm", war das Einzige, was Deidara dazu noch sagen konnte, sagen wollte.
Es fühlte sich einfach atemberaubend an, er konnte genau die forschen, tastenden Finger in sich spüren, spürte die feuchtwarme Zunge, die über seine Lippen glitt.
Alles in dem in ihm schrie nach mehr ... schrie nach der Vereinigung und der Erfüllung. Deidara kniff vor Lust die Augen kurz zusammen, legte den Kopf in den Nacken, streichelte jedoch über den Bauch und über die Seiten Sasoris.
Ihm war heiß, furchtbar heiß, vor ihm dreht sich alles und das Kribbeln in seinem Körper wollte einfach nicht mehr aufhören.

Lange noch hielt sich der Akasuna mit dem hingebungsvollen Weiten auf, ehe er schließlich die Finger zurückzog.

Zögernd sah er nach rechts und links und für diese kurze Weile sah er aus wie ein Kind, das nicht mehr wusste, wie ein Spiel sein Ziel finden sollte.
Dann aber riss er sich zusammen, kuschelte sich nah an Deidara heran, legte sich über ihn und seinen so sündig weichen und erhitzten Körper.
Ein wenig zittrig schob er dem Neko ein Kissen unter den Hintern, hielt ihn dann gut an demselben fest und drückte sich langsam, ganz, ganz langsam in die pulsierende, heiß durchblutete Enge.
Die Gefühle darüber überwältigten seine Sinne wie ein brüllendes, tosendes Meer, wessen Staudamm soeben ein winziges Loch geschlagen hatte.
Er keuchte in Deidaras Ohr hinein, konnte seine Lust ebenso wenig verbergen, wie er seine lang abgelegte Menschlichkeit nun nicht mehr verstecken konnte.

Deidara ließ sich immer mehr fallen, fand Gefallen wie der Andere ihn sanft vorbereitete und regelmäßig etwas traf, dass ihn Sterne sehen ließ und nach mehr verlangend sich diesen entgegendrängte.

Umso enttäuschter war er beim Entziehen der Finger, fand den Anblick des ratlosen Sasoris aber zuckersüß und musste der Unbeholfenheit wegen leise kichern, gleichsam aber wieder schnurren, als dieser komplett auf ihm lag, dabei ein Kissen unter ihn schob und leise in sein Ohr keuchte.
Die Nackenhaare des Nekos stellten sich hoch, er spürte etwas Hartes, wie dieses sich seinen Weg in sein Innerstes suchte, weitaus größer als drei Finger war und sich deswegen als unangenehm, wenn nicht sogar als schmerzhaft herausstellte.
Er zog die Luft scharf ein, atmete ruhig, versuchte es ... wollte seinen Danna nicht verärgern und entspannte.
Ganz blieben die Schmerzen nicht aus, eine Träne bahnte sich den Weg, lief über seine stark geröteten Wangen und er krallte sich in die unter ihm liegenden Laken, um möglichen Halt zu erlangen.

Eine winzig kleine Träne glitzerte auf der Wange des Blonden und er sah die angespannten Augenbrauen, der Schmerz um sein Eindringen wurde von allen Teilen seines Körpers signalisiert und er verharrte, streichelte ihn.

"Shhh...", machte er ganz leise und zärtlich, leckte die Träne fort, küsste seine Lider und versuchte, sich möglichst keinen Zentimeter mehr zu bewegen.
"Das geht vorbei..."
Und so lange würde er auch warten, das nahm er sich fest vor.

Sich noch auf die Unterlippe beißend, den Schmerz verdrängend, blickte Deidara den Rothaarigen an, hörte wie dieser versuchte ihn mit leisen Worten zu beruhigen, sanft jede Träne weg küsste und atmete erleichtert auf. Durch dieses tiefe Einatmen entspannte er sich langsam, schlang beide Arme um Sasoris Nacken, spürte voll und ganz dessen Länge in sich und wie sie bereits heftig pulsierte.

Durch ein zaghaftes Nicken bestätigte der Blonde es sei okay, er könne weitermachen, schlang dann sogar noch beide Beine um seine Hüften und drängte sich nach einem letzten schmerzhaften Druck ihm entgegen.

Wie ein Segen schien das tiefe Einatmen, erleichtert seufzte Sasori, leckte seine Wange an, liebkoste hingebend seine Lippen, während die Enge um ihn zu einem gewissen angenehmen Grad abnahm.

Er musste keuchen, als sich der Neko mit allen Teilen seines Seins an ihn drückte, seine Hitze wollte ihn brandmarken, so kam es ihm vor, und wie im Fieber zog er sich ein gutes Stück aus ihm heraus und pumpte hinein.
Kurz genoss er das Gefühl, nicht ohne nach Deidara zu schauen, ehe er erneut ausholte.

Gespannt hielt Deidara den Atem an, spürte wie Sasori seine Lippen liebkoste, gern darauf einging und ihm durch sein sanftes Zustoßen ein leises Keuchen entlockte, für welches er sich aber keinesfalls schämte.

So zeigte er doch nur, wie sehr ihm dies hier gefiel.
„Nhaaa!", keuchte er, als Sasori anfing sich gezielt in ihm zu bewegen, kam mit jeden Stoß willig seinen Bewegungen entgegen und genoss stöhnend die kraftvollen Stöße, welche ihn heftig durchschüttelten und erzittern ließen. In ihm brodelte es schon mächtig, wie ein tobender Tsunami, welche aufs Land losgelassen werden wollte, nur um alles mit sich zu reißen.

Deidaras Keuchen spornte ihn an, begierig leckte er seinen Hals herunter, suchte sich eine schöne Stelle, legte die Lippen daran und begann zärtlich zu saugen.

Seine Stöße wurden forscher und er spürte so manches Mal einen Punkt, welcher besonders warm glühte und er stieß immer wieder gezielt darauf.

Seitlich legte Deidara den Kopf auf das Kissen, mehr Freiraum zum Liebkosen der empfindlichen Haut seines Halses freigebend, zuckte unter den Saugbewegungen auf und schnurrte wie ein rolliges Kätzchen dabei auf, da es ihm doch sehr zusagte.

Keuchend gab er sich hin, streichelte den Rücken Sasoris, fühlte auch schon sehr bald die fordernden Stöße, welche ihn immer mehr zum Beben brachten und als er einen besonderen Reiz tief in sich spürte, bäumte sich der necke lüstern auf, stöhnte dunkel und lauter als gewollt auf.
Immer wieder wurde die Stelle getroffen, ließ ihn immer wieder erzittern, nicht wissend, wohin mit seinem verlangen, der immer stetig anwachsenden Hitze, die seinen Körper angenehm durchströmte.

Lächelnd keuchte Sasori ihm auf die Lippen, welche immer mehr der schönen Laute ausstießen, er spürte, wie es dem Anderen langsam an den Gipfel stieg, seine Schreie waren die sündige Melodie, er konnte nicht anders, griff ihn fest und rammte, stieß, dass das holzige Bettgestell empört ächzte und knarrte, stöhnte tief aus der Kehle in sein spitzes Ohr, leckte kurz seine Ohrmuschel entlang.

Wieder entwichen dem Blonden Laute der Lust, endlich spürte er den Rothaarigen richtig, spürte ihn tiefer und wie er härter in ihn stieß. Verlangend kam Deidara ihm entgegen, ließ die Hüften kreisen, warf immer wieder den Kopf lustvoll in den Nacken.

Sasori so nah zu spüren war berauschend, fühlte sich gut an, so gut, dass er es am liebsten nie enden lassen wollte.
Deswegen klammerte er sich noch mehr an den Körper des Anderen, wollte diesen nicht loslassen, ihn mit all seinen Sinnen spüren. Deidara verlor jegliche Beherrschung, schrie laut auf und spürte diese riesige Welle der Lust, sah erneut diese Sterne und konnte nicht genug bekommen.
Es war ihm egal, dass Andere sie hören konnten, sie hören würden – für ihn zählte nur die sündige Vereinigung, das wilde Treiben zweier in Flammen stehende Körper.
Immer wieder leckte er sich dabei über die Lippen, spürte, wie Sasori noch fester eindrang, noch ungehemmter in ihn stieß und er kam ihm dabei erneut lustvoll entgegen.

Langsam ging dem Rothaarigen nun doch die Puste aus, er atmete und keuchte schwerer. Unstet nestelte seine Hand über seinen Bauch, umgriff schließlich sein Glied und pumpte fest, wollte ihm den Höhepunkt schenken, früher als er, er rammte sich mit voller Größe hinein, traktierte seinen Sweet Spot, immer und immer wieder, die Enge und Hitze um ihn wurde immer dichter, er stöhnte.

Gerade als Deidara meinte, es ginge nicht mehr besser, fing Sasori an, seine Bewegung zu ändern und immer schneller zu werden. Dies entlockte ihm noch weitere wohlige Laute und er begann ein Ziehen in seiner Leistengegend zu spüren, das Ziehen wurde immer stärker und breitete sich in ihm immer weiter aus und er musste unwillkürlich zucken. Lange würde er nicht mehr durchhalten, wenn der andere so weitermachte.

Er stöhnte laut, bäumte sich auf und keuchte. "Sasori ... ich...ggh ... ahhh ..."
Deidara musste loslassen, sich ganz hingeben, er konnte nicht mehr, er wollte nicht mehr und so ließ er sich fallen, ergab sich den Gefühlen, die der Andere ihm schenkte und fühlte eine Explosion in seinem Kopf, welche sich ganz über seinen Körper ausbreitete und an seinen Lenden angekommen, eine weitere verursachte.
Mit einem Aufschrei kam er und seine weiße Flüssigkeit lief dem Rothaarigen über die Hand.
Mit einem weiteren Seufzer ließ sich der Blonde fallen und die Welt um ihn herum schien sich immer noch zu drehen.

Deidaras gesamter Körper verzog sich im Orgasmus, die Hitze wurde grausamer, als die Flammen der Hölle, laut entrang Sasori ein Stöhnen, griff fester und noch während er seine Flüssigkeit auf den Händen und dem Bauch herunterrinnen spürte, ballte sich der Höhepunkt in seinen Lenden, er presste sich fest an ihn heran und kam.

Alle Energie schien durch dieses Ventil herausgeschleudert zu werden.
Erschöpft keuchend gab er sich dem kleinen Ohnmachtsanfall hin und ließ sich langsam auf Deidaras wunderbar weiche und vom Schweiß leicht kühle Brust nieder, hörte sein Herz schnell schlagen, er fühlte sich so hilflos wie noch nie zuvor, so ausgepowert war er.
Noch immer ein wenig schwächelnd zog er langsam seine Lenden zurück und löste den Griff und sein Glied, schwieg, zu schwer war die Zunge noch im Munde, um jetzt zu sprechen.

Sasori schrie ebenfalls auf, als sich die Explosion in seinen Lenden löste und er sich heftig zuckend und heiß in ihm ergoss.

Es rauschte ihn Deidaras Ohren und sein Herz schien, nach einem kurzen Aussetzer umso heftiger gegen seine Rippen zu hämmern.
Im Reflex hielt er den Anderen, der sich so an ihm festhielt, in einer Umklammerung fest und keuchte heftig auf.
Seine Augen musste er schließen, denn er hatte immer noch das Gefühl, als würde sich alles drehen.
"U-Unglaublich ...", presste er hervor und er fühlte immer noch die Hitze, die von Sasori ausging.
Schwer atmend lag unter ihm und versuchte sich langsam zu beruhigen.
"Das war ... wow ...", für mehr reichte es vorerst nicht, noch immer ging sein Atem stoßweise und sein Puls raste noch immer durch seinen zitternden Körper.
Nur langsam löste er die Umklammerung, strich sanft über den Rücken des Rothaarigen und seufzte wohlig auf.
Müde öffnete er seine Augen, strich sanft eine verschwitzte Haarsträhne aus Sasoris Gesicht und lächelte glücklich.
"Das war sehr schön", sprach er nun mit leiser Stimme, streichelte dabei die Wange des anderen und seufzte erneut.

Noch immer schwer atmend hob Sasori den Kopf, schloss halb die Augen, als die weichen Finger seine Stirn von seinem widerspenstigen Haar befreiten, und lächelte zärtlich.

Er hob eine Hand, streichelte seine Wange, blinzelte.
"Hm, das freut mich..."
Vorsichtig schob er sich höher, hauchte auf seine Lippen, küsste liebevoll darüber, dann raffte er sich auf, richtete seine Hose wieder, und setzte sich zu ihm.
"Komm, lass uns duschen."
Und schon hatte er den nackten Neko in die Laken verpackt und auf die Arme gehoben, streichelte über sein Haar.
"Keine Sorge. Sie sind alle auf Mission. Keiner wird uns stören."

Schnurrend schmiegte sich der Neko der streichelnden Hand entgegen, sah das warme Lächeln Sasoris, das Blinzeln und auch vernahm er die leisen Worte, worauf ein liebevoller Kuss auf seine Lippen folgte, welcher ihn lächeln ließ.

Kaum, dass Sasori aber wieder halb angezogen neben ihm saß und meinte, er wolle duschen, da blickte Deidara sichtlich verwirrt und ängstlich.
Zeit zum Protestieren hatte er nicht, fand sich eingewickelt im Laken wieder, in Sasoris Armen und kuschelte sich leicht zittrig an.
Die Anderen waren ausgeflogen?
Er blinzelte nun selber leicht, sah den Rothaarigen mit offenem Mund an und schloss ihn doch wieder.
Wenn die Anderen alle weg waren, dann konnte er entspannen, schnurrte auch gleich und wackelte freudig mit den Ohren.

Den ängstlichen Blick erwiderte Sasori nur lachend.

"Meinst du wirklich, ich liebe dich, während die ganze Truppe zuhört? Ich weiß schon noch, was Diskretion ist."
Und gleich lag der Flur hinter ihnen, er bog ein paar Kurven, ging in Gedanken die Pläne durch, welche er in den Akten von Pain gefunden hatte, schlug ein paar Zeichen und eine Wand wich zur Seite.
Na also.
Nach dem Eintreten schloss sie sich knirschend wieder und wie geplant, da war das ein Privatbad.
Er ließ den Neko auf seine eigenen Füße zurück, blätterte sanft das Laken von ihm herunter, streichelte seine Schulter und ging vor zu der Dusche, zog sich kurzerhand wieder aus, und drehte das Wasser an.
Dann winkte er Deidara lächelnd heran, sein Haar färbte sich blutrot bei dem Kontakt mit dem warmen Wasser.

Was war denn so lustig, blickte Deidara den Lachenden mürrisch an, verstand aber und was dieser sagte und nickte leicht.

Insgeheim war er froh, dass die Anderen weder da waren, noch das sie gehört wurden.
Das wäre sicherlich peinlich gewesen, besonders beim gemeinsamen Essen. Beeindruckt sah der Neko auf als sich die Wand wegschob, sich dahinter ein Badezimmer befand und er wieder aus den Armen Sasoris entlassen wurde.
Kurz sah sich der Blonde im Badezimmer um, wurde dabei aus dem Laken geschält und stand nackt wie Gott ihn schuf mitten in dem großräumigen und hellen Badezimmer.
Kurz muckte er beim Berühren seiner Schulter, ließ den Blick weiter durch den Raum gleiten, welcher einer kleinen Oase glich, hell und freundlich in einem hellen Grünton gehalten, die Badewanne war sogar groß genug für zwei, und von hinten grün hinterleuchtet.
Pflanzen standen in den Ecken, warme und flauschige Teppiche zierten den weißen Marmorboden und zwei große Spiegel zierten die Wand über den Waschbecken.
Nachdem er sich alles angesehen hatte, kam er Sasoris Aufforderung nach, tappte langsam zur Dusche rüber und kletterte in diese rein. Sofort traf ihn das warme Wasser, tropfte von seinen Haaren, von seinem Kinn und lief über seinen Bauch hinunter.
Schnurrend schloss er die Augen, genoss es warm eingelullt zu werden und strich sich die nassen Haare aus seinem Gesicht.

Was war denn so lustig, blickte Deidara den Lachenden mürrisch an, verstand aber und was dieser sagte und nickte leicht.
Insgeheim war er froh, dass die Anderen weder da waren, noch das sie gehört wurden.
Das wäre sicherlich peinlich gewesen, besonders beim gemeinsamen essen. Beeindruckt sah der Neko auf als sich die Wand wegschob, sich dahinter ein Badezimmer befand und er wieder aus den Armen Sasoris entlassen wurde.
Kurz sah sich der Blonde im Badezimmer um, wurde dabei aus dem Laken geschält und stand nackt wie Gott ihn schuf mitten in dem großräumigen und hellen Badezimmer.
Kurz muckte er beim berühren seiner Schulter, ließ den Blick weiter durch den Raum gleiten, welcher einer kleinen Oase glich, hell und freundlich in einem hellen Grünton gehalten, die Badewanne war sogar groß genug für zwei und von hinten grün hinterleuchtet.
Pflanzen standen in den Ecken, warme und flauschige Teppiche zierten den weißen Marmorboden und zwei große Spiegel zierten die Wand über den Waschbecken.
Nachdem er sich alles angesehen hatte, kam er Sasoris Aufforderung nach, tappte langsam zur Dusche rüber und kletterte in diese rein. Sofort traf ihn das warme Wasser, tropfte von seinen Haaren, von seinem Kinn und lief über seinen Bauch hinunter.
Schnurrend schloss er die Augen, genoss es warm eingelullt zu werden und strich sich die nassen Haare aus seinem Gesicht.


Sasori wartete, bis der Blonde dann auch kam- nach einer eingehenden Untersuchung des Bades - ehe er ihn hineinklettern ließ und die Milchglastüre zuzog. Lächelnd über sein wohliges Schnurren nahm er die Duschbrause herunter und fuhr mit dem warmen Wasserstrahl langsam den blassen, mit glitzernden Schweißperlen übersäten Körper des Nekos und stahl sich einen Kuss, bevor er hätte weg zucken können. Das Bad war offensichtlich für zwei Personen eingerichtet, denn auch die Dusche war relativ geräumig, kaum etwas von dem Wasser kam wirklich an den gefliesten Wänden an.

Kurz sah er sich um, fand das gesuchte und strich mit dem weichen Schwamm über Deidaras Brust und Arme. Die ganze Zeit über schwieg er.


Deidara spürte die Brause, das warme Wasser auf seiner Brust und ebenso kurz die Lippen des Rothaarigen auf den seinigen, was ihn etwas schüchtern lächeln ließ.

Er fühlte sich in der Dusche relativ wohl, ebenso bei Sasori ... wären da nicht immer die Anderen, die ihn störten und Angst machten.
Kurz schüttelte er sich, kicherte als der weiche Schwamm über seine Brust fuhr, begann ihn liebevoll einzuseifen.
Ein wohliges Schnurren entwich erneut seiner Kehle, genoss es umsorgt zu werden, behandelt zu werden wie jemand, der völlig normal war.
Sagen tat auch er nichts, nur das Prasseln des Wassers war zu hören, der leise Atem seines Dannas und das gelegentliche Quietschen des Schwammes in seiner Hand.


Lange und gründlich hielt sich der Rothaarige mit dem Umsorgen und der Pflegen von Deidara auf, hing dabei seinen Gedanken nach und lächelte, als der Neko schnurrte und gurrte, es mit sich machen ließ und es in vollen Zügen genoss.

Dann erst fiel ihm noch etwas ein. Langsam wanderte er mit der Hand Deidaras Rücken entlang, liebkoste die weiche Haut, bis knapp über dem Ansatz seines zuckenden Schwanzes und drückte sanft, dass seine Hinterlassenschaft aus Deidara heraus sickerte und dem Neko keine Probleme mehr machte.
Noch immer lächelnd ging er an sein Ohr, flüsterte leise hinein: "Möchtest du nachher lieber essen oder schlafen? Du bist sicher erschöpft."


Deidara spürte die Hand auf seinem Rücken, zuckte angenehm dieser wegen auf und schnurrte, als der Rothaarige ihn besonders gründlich säuberte.

Jedoch lief er puterrot an, als er merkte, wo er ihn säuberte und vor allem wie.
Fast hätte er gefiept, riss sich aber noch zusammen und fühlte den Atem Sasoris nahe an seinem Ohr. "Schlafen, noch etwas schlafen", erwiderte er leise, atmete noch mal tief durch und schloss wieder genießend des warmen Wassers wegen seine Augen.


Lächelnd streichelte er ihm seinen Nacken.

"Ganz ruhig, ich tu dir schon nichts an."
Leise lachend schnappte er mit den Lippen nach seinem Kinn und streichelte über das Liebesmal an seinem Hals, liebevoll beendete er seine Dusche, wusch sich schnell, und stieg als erstes aus.
Schnell nahm er ein großes Handtuch, hielt es Deidara aufgeschlagen entgegen, lud ihn ein, ihn weiter zu pflegen.
Wie es sich seiner Meinung nach gehörte.
Schließlich hatte er ihn ziemlich rangenommen und die Müdigkeit war in Deidaras Augen nicht zu übersehen.


Schnurrend begrüßte der Neko das Streicheln seines Nackens, seufzte dabei noch mal wohlig auf und lauschte Sasori seiner Worte.

„Ich habe keine Angst, hm. Ich fühle mich einfach nur gerade etwas müde, aber auch sehr wohl", gestand er leise, kicherte jedoch, als der Rothaarige nach seinem Kinn schnappte und ihn am Hals entlang streichelte.
Ein erneutes Schnurren entwich seiner Kehle, er sah zu, wie sich der Andere wusch und aus der Duschwanne stieg, ihm das Handtuch ausbreitete und ihn lockte. Vorsichtig tappte Deidara aus der Dusche, auf das Handtuch zu und ließ sich liebevoll darin einwickeln.
"Danke, hm", lächelte er, hielt wegen eines Gähnens die Hand vor den Mund und rollte kurz mit den Augen, um nicht gänzlich hier schon einzuschlafen.


"Dann ist ja gut ...", murmelte Sasori noch leise, ließ ihn kommen und legte die Arme mit dem warmen Handtuch um ihn, rubbelte ihn trocken und küsste ein paar Tropfen von seinem Hals und seinen Wangen.

"Nichts zu danken."
Das Handtuch überließ er ihm, strich noch über sein eines Ohr und schob ihn zurück, zurück ins Zimmer, mehrfach das Gähnen Deidaras hörend, wenn auch leise und versteckt.
Schnell war die Decke zurückgeschlagen, der Neko ausgewickelt und hinein verfrachtet. Er selbst band sich einen Bademantel um, setzte sich noch einmal auf die Bettkante, betrachtete ihn lächelnd.
"Schlaf ruhig, ich bin in der Nähe." Dann stand er wieder auf, und verließ den Raum.


Das Handtuch kitzelte, der Neko musste unter dem sanften Rubbeln kichern und doch genoss er es, so umsorgt zu werden.

"Ich will mich aber bedanken", erwiderte er etwas mürrisch auf die leisen Worte seines Dannas, zuckte beim Berühren seines Ohres zusammen und wackelte jedoch freudig damit auf.
Sich ins Zimmer zurück schieben lassend kicherte Deidara leise weiter, wedelte mit seinem Schweif hin und her und hatte auch nichts dagegen schon mal ins Bett gelegt zu werden. Im Gegenteil, er fand es sogar ausgesprochen nett.
Lächelnd blickte er Sasori an, wackelte noch mal mit beiden Ohren und legte sich leise gähnend in die Kissen hin.
"Ich werde bestimmt ganz herrlich ...", schlummerte er kaum, dass er lag auch schon ein, kuschelte sich in das Kissen und rollte sich ganz zu einer Kugel ein.


Ruhig war es im Hauptquartier, so ruhig wie nie und Sasori genoss es. Kein Geschrei, keine nervenden Fragen, jeder tat seine Arbeit und ließ ihn dabei endlich in Ruhe. Lächelnd ging er in die Küche, legte Leber und kleine Hühnerherzen in Mehl ein und briet sie an, ein kleines Naschwerk, wenn der Neko aufwachte, er selbst suchte sich nur einen neuen Vorrat an Wasserflaschen, ging zurück und zog leise die Tür auf.

Deidara schlief noch, hatte sich zusammengerollt und machte einen fürchterlich niedlichen Eindruck. Grinsend schloss er die Tür wieder und stellte das Wasser weg, den Teller auf den Tisch.
Er konnte nicht anders, er musste sich wieder hinsetzen und sein Gesicht streicheln, seine weiche, blasse Haut, seine dünnen, geschlossenen Mandelaugen mit den weichen, kurzen Wimpern, dem sanften Schwung seiner weichen Lippen ...
Jedes Detail nahm Sasori in sich auf, vertiefte sich in die Muße seiner Betrachtung.


Ein leises Schnurren war von dem Neko zu hören, er wandte sich unbewusst im Schlaf der streichelnden Hand entgegen, seufzte wohlig dabei auf und zupfte die Bettdecke etwas höher.

Er träumte friedlich, spielte mit anderen Nekos auf Wiesen und im angrenzenden Wald.
Überall gab es Blumen, Bäume und Hecken.
Sogar kleine Nekos gab es, so klein, dass sie fast wie Katzen wirkten. Deidara lächelte im Schlaf, sah weiter dem bunten Treiben zu, lag gemütlich dabei im hohen Gras und ließ sich die Sonne auf den Rücken strahlen.
Irgendwann hob er den Kopf, sah etwas Rotes ... und siehe da, sogar von Sasori träumte er und das mit einem noch süßeren Schmunzeln auf den Lippen.
Leise murmelte er dessen Namen, zuckte leicht und doch wirkte er sehr zufrieden und glücklich.


Schnurren erfolgte auf sein Streicheln, ein umso bezauberndes Lächeln erschien auf den zarten Lippen und sein Name wurde gemurmelt, gekostet wie ein kleines Stück Zucker.

Schmunzelnd streichelte er weiter, stupste neckend sein zuckendes Ohr an und hauchte leise Deidaras Namen zurück in die Ohrmuschel, lächelte dabei.


Freudig wackelten die Ohren weiter,vernahmen die leise Stimme des Rothaarigen, ebenso das sanfte weiter-streicheln seiner Wangen und ganz langsam wachte der blonde Neko aus seinem erholsamen Schlaf.

"Hmmm~...", gab er leise von sich, blinzelte ein paar mal und sah Sasori vor sich und wie dieser ihn anlächelte.


Leises Murmeln verriet das Aufwachen des Nekos, zwei blaue Augen schlugen auf und fixierten ihn, noch ganz schläfrig und doch wachsam.

Er konnte nicht anders, musste einfach lächeln.
Herrgott, manchmal war der Blonde auch zum Auffressen niedlich.
Mit einem leisen "Na ...?", auf den Lippen beugte er sich herunter, strich ihm das Haar aus dem Gesicht und streichelte erneut die kleinen Stellen seiner empfindlichen Haut, die Deidara aus Erfahrung am meisten zu mögen schien.


Ein warmes Lächeln wurde dem Neko geschenkt, dazu ein wachsamer Blick, welcher ihn ansah und es folgte ein einfaches und simples Wort, auf das er sich langsam zu regen begann.

"Hmmm~ hab ich gut geschlafen", zuckte Deidara mit den Ohren, genoss es an diesen, an der dünnen Haut, gestreichelt zu werden und schnurrte ein wenig vor sich hin.
"Du hast gar nicht geschlafen, oder?", wollte er aber dennoch unter der wohltuenden Hand wissen.


"Das freut mich", antwortete Sasori leise, kraulte weiter, mochte das monotone Schnurren tief aus Deidaras Brust, ehe er ihn erneut ansprach.

"Hm? Nein, ich habe nicht geschlafen", lächelte er zurück.
"Ich kann nicht mitten am Tag schlafen. Ich brauche Dunkelheit." Dann fiel ihm wieder etwas ein.
"Hast du Schmerzen, Deidara? War ich zu grob mit dir?"


Dunkelheit zum schlafen, das leuchtete auch dem Blonden ein und er schwang freundlich gesonnen seinen Schweif.

"Das wusste ich nicht", gab er leise zu und wurde bezüglich der Frage etwas rot um die Nase.
Schmerzen, ob er diese hatte wusste er nicht, hatte sich noch nicht ausreichend bewegt um es beurteilen zu können.
"Ich denke nicht, dass ich welche habe", erwiderte er daher, legte den Kopf leicht schief. um besser noch gekrault zu werden, da er es gerade sehr genoss.


Keine Schmerzen?

Na, auf dass es bei dieser Meinung blieb ...
Leise lachend tat er ihm den Gefallen und zog die Streicheleinheit noch etwas in die Länge, strich mit der anderen wohlwollend über den dünnen Schweif, welcher sich unter seine Hand geschoben hatte und nun verspielt kringelte.


Deidara schnurrte nun wieder wohlig auf, schloss ein wenig die Augen und gab sich ebenso der Hand an seinem Schweif hin, wie dieser gestrichen und mit den Fingern gestriegelt wurde, wie bei einem Pferd.

"Hmmm~ schön", gurrte er leise, kuschelte sich ein wenig näher und begann zögerlich den Rothaarigen an der Brust zu streicheln.


Weiche Hände legten sich an seine Brust und der Rothaarige musste lächeln.

"Keine Sorge, ich beiße schon nicht ...", munterte er ihn auf, weiter zu machen, kraulte weiter, stupste die Spitze seines Schweifs ein wenig an und schob die Hand höher, hinter seine Ohren, kraulte dort weiter.


Deidara musste auf Grunds er Worte leise lachen, nickte und streichelte weiter über den Brustkorb des Rothaarigen.

"Wenn sie beißen, dann beiße ich zurück."
Es war nicht ernst gemeint, nur spielerisch und falls doch, so würde er nur knabbern.
Schnurrend genoss er wieder das Kraulen seiner Ohren, seufzte dabei immer wieder wohlig auf und wirkte dabei sehr zufrieden und glücklich.


Sasori lachte leise, ließ dem Kraulen noch keinen Abbruch und strich sich mit der anderen Hand das Haar aus der Stirn.

"Wenn du dir da mal keine Splitter von mir holst", erwiderte er nur scherzend und ließ dann doch von ihm ab, erhob sich und nahm den Teller vom Tisch.
"Oh, jetzt ist's schon wieder kalt. Na, egal."
Er spießte ein kleines Klümpchen gebratenen Fleisches auf, hielt es Deidara hin und lächelte wieder.


Splitter hohlen ... etwas verdutzt blickte Deidara seinen Danna an, verstand aber dann was dieser meinte und musste leise lachen.

"Ich passe schon auf", versicherte er, blickte etwas enttäuscht als er aufstand und etwas holte.
Als er aber sah und auch roch, was Sasori beim Zurückkehren mitbrachte, wackelte er freudig mit den Nekoohren.
„Hmmm~ das riecht gut", nahm er vorsichtig das erste Stückchen Fleisch zwischen seine Lippen und kaute auf diesem herum.
"Etwas kalt, aber trotzdem lecker", nickte und lobte er gleichermaßen.


"Ich hab ja gesagt, es steht schon länger da", gab er mit einem verlegenen Lächeln zu.

"Wenn du willst, wärme ich es noch einmal auf."
Kurz sah er dem Neko beim Essen zu, ehe er sich mit Muße dem Betrachten seines Schlüsselbeins zuwandte, rosig schimmernd und darüber ein kaum zu übersehendes Liebesmal ... er lächelte.


Deidara schüttelte den Kopf, wollte nicht, dass der Rothaarige aufstand und noch mal das Essen aufwärmte. Es schmeckte auch so wie es war und man konnte sich auch nicht die Zunge daran verbrennen.

„Musst du nicht", lächelte er leicht, nahm noch einen Happen von dem Fleisch und kaute es genüsslich.
Die Blicke Sasoris merkend, legte der Neko die Gabel weg, blickte ihn fragend an und verfolgte die Blicke. Erst jetzt sah er den etwas dunkleren Fleck, strich mit den Fingerspitzen darüber und wurde leicht verlegen.


Noch mehr lächeln müssend beugte Sasori sich vor, legte die Hand auf die tastende Andere, schob sie sanft zur Seite und küsste sanft das Mal. Jetzt, und das wusste er, würde niemand mehr wagen, Hand an den Neko zu legen.

Jedenfalls nicht auf sexueller Basis. Da hatte er nun erfolgreich seinen Stempel eingedrückt.
Ein leises Knallen der Tür ließ ihn dann allerdings seufzen.
Unwillig, den Neko jetzt fürs erste allein lassen zu müssen, streichelte er noch einmal über seine Brust und ließ ihn dann los, stand auf und kleidete sich wieder richtig an.


Sanft wurde Deidaras Hand ein wenig weggeschoben, der dunkle Fleck geküsst, was ihn leise unter dem kitzelnden Gefühl leise kichern ließ.

Dennoch fühlte es sich schön an, hinterließ eine angenehme Gänsehaut, welche sich langsam ausbreitete bis runter zu seinen Füßen.
Ein lautes Knallen ließ den Neko jedoch zucken, seine Ohren richteten sich auf, er lauschte und sah wie sich der Rothaarige langsam anzog.
Das war es wohl mit der Ruhe, sicher war einer dieser Psychos zurückgekehrt und gab laut zu verstehen, dass er wieder da war. Kurz schüttelte sich Deidara, zupfte an der Decke und zog sie sich bis unter das Kinn, ehe er sich darunter ganz verkroch.


Mit einem sehnsüchtigen Blick auf das kleine Bündel Laken auf seinem Bett, warf der Rothaarige seinen Mantel wieder um und verschwand wehend durch die Tür.

Stille folgte, in denen Sasori sich um die Wunden der Zurückgekehrten kümmerte, barsche Fragen stellte und mit gewisser Zufriedenheit feststellen musste, dass alles nach Plan verlaufen war.
Itachi flüsterte ihm etwas ins Ohr, und leise brummte er eine Bestätigung.
Ruhigen Schrittes schritt der Schwarzhaarige auf die Tür zu Sasoris Zimmer zu, hob den Knöchel und klopfte kurz.
"Neko, Sasori hatte mich gebeten, dir aus der Stadt neue Kleidung mitzubringen. Komm heraus, wir müssen sie anprobieren."


Deidara dachte beim Klopfen erst, dass es jemand von diesen Psychos war, war umso überraschter, als er Itachis Stimme vernahm und dieser fast freundlich zu ihm sprach.

Rasch zog er sich etwas über, öffnete dem Schwarzhaarigen auch schon die Tür und lächelte ihn schwach an.
"Hier bin ich", sprach er leise, dennoch etwas unsicher und blickte den Anderen aufmerksam an.


Mit ausdruckslosem Gesicht ließ Sasori von den Anderen ab und folgte Itachi, lehnte sich in den Türrahmen und sah schweigend zu, wie Itachi dem Neko in Shirts, Schals und Hemden half, später nahm er ihn allerdings zur Seite und murmelte etwas mit ihm.

Als dieser nickte, lächelte er kurz. Wenig später war Itachi weg und Sasori schloss die Tür wieder. Grinsend musterte er den etwas zerzausten Neko, in den zuletzt anprobierten Klamotten und mit zuckenden Ohren.
"Steht dir jedenfalls besser als meine Einheitsuniform."
Lächelnd legte er eine Hand in Deidaras Nacken und strich ihm das Haar aus dem Kragen.
"Ich habe auch etwas Persönliches erledigen lassen", flüsterte er ihm dann sanft ins Ohr.


Deidara gefiel es zwar nicht von dem Uchiha angekleidet zu werden, aber er sah auch, dass Sasori in der Tür stand und mit wachsamem Auge zusah.

Umso erleichterte war der Neko, als er es hinter sich hatte, angezogen war und Itachi ihn endlich in Ruhe ließ.
Auch wenn dieser sehr ruhig war, traute er ihm nicht.
Nur zu genau wusste Deidara, dass der Schwarzhaarige auch anders konnte, prägte das eingehende Erlebnis im Keller doch immer noch. Nun da er eingehend gemustert wurde, lächelte er wieder, wackelte mit den flauschigen Nekoohren und wurde etwas rot.
„Danke, nett, dass sie das sagen", murmelte er verlegen zuckte kurz beim Wegstreifen seiner Haare und versuchte Sasori anzugucken.
Was hatte er vor und was hatte er Persönliches erledigen lassen? Etwas ratlos wirkte Deidara, sagte aber nichts, sondern wartete geduldig ab, was folgen würde.

Erneut lächelte der Rothaarige nur sanft, strich über das weiche Haar und kurz darauf ließ er den Schnappverschluss des Halskettchens klicken.

Prüfend ging er einen Schritt zurück, das tropfenförmige Silberplättchen blinkte im Licht.
Hintendrauf stand eingraviert, dass Sasori der Besitzer war.
Gut.
Gut so.
"Ich habe deine Papiere abholen lassen. Du bist somit offiziell vergeben und man kann dir nichts mehr anhaben", gab er seinen Gedanken Ausdruck.


Deidara hörte das leise Klicken, sah erstaunt auf die Halskette und fuhr vorsichtig mit der Hand über den kleinen Anhänger.

Er war richtig gerührt so etwas Schönes zu bekommen, war im ersten Moment einfach nur sprachlos und konnte nur ein leises „Danke" verlauten lassen.
Jedoch fasste er sich rasch wieder, blickte auf und direkt Sasori an.
Er war offiziell vergeben?
Keiner würde ... es war zu schön um wahr zu sein und bevor der Blonde irgendetwas dagegen tun konnte, rollten auch schon die ersten Tränen der Erleichterung über seine Wangen.

Deidara hörte das leise Klicken, sah erstaunt auf die Halskette und fuhr vorsichtig mit der Hand über den kleinen Anhänger.

Er war richtig gerührt so etwas Schönes zu bekommen, war im ersten Moment einfach nur sprachlos und konnte nur ein leises „Danke" verlauten lassen.
Jedoch fasste er sich rasch wieder, blickte auf und direkt Sasori an.
Er war offiziell vergeben?
Keiner würde ... es war zu schön um wahr zu sein und bevor der Blonde irgendetwas dagegen tun konnte, rollten auch schon die ersten Tränen der Erleichterung über seine Wangen.


Unsicher beobachtete Sasori genau, wie Deidara reagierte, scharrte nervös mit dem Fuß und blickte nur verlegen lächelnd zu Boden, als er sich leise bedankte.

Als aber die kleinen, glitzernden Tränen von seinen Wangen kullerten, nahm er vorsichtig seine Wangen in seine Hände. "Was ist denn? Ist es nicht gut?", fragte er dann hastig und verunsichert.


Deidara rang lange mit sich, blickte den Rothaarigen lächelnd an, als dieser sein Gesicht sanft zwischen seine Hände nahm. "Es ist alles in Ordnung, ja wirklich", versicherte er leise, schniefte noch mal kurz auf und strahlte schon wieder.

"Das sind bloß Freudentränen, weil ... na ja, weil ich doch jetzt ihnen gehöre."


Fragend und besorgt wanderte sein Blick weiter über das weinende Gesicht des Blonden, ehe er erleichterter aussah, als er hörte, dass alles in Ordnung war.

Dann musste er leise lachen.
"Du hast eine Weile lang mich geduzt, Deidara. Jetzt ist es zu spät, wieder auf das Sie umzuspringen", lächelte er dann.
Kurz zögernd sah er zur Tür, ehe er ihn nah an sich heran zog und zärtlich küsste, spielerisch durch sein Haar fuhr.


Verwundert dachte Deidara nach, wann er den Rothaarigen geduzt hatte, dann fiel es ihm aber mit leicht rötlichen Wangen wieder ein und er kratzte sich verlegen am Hinterkopf.

Wie peinlich ... aber per Du fand er es auch schöner, schnurrte leise auf und folgte Sasoris Blick zu Tür, ehe er dessen Lippen spürte und das durchstreifen seiner Haare. Erfreut schlang er die Arme um den Rothaarigen, erwiderte schon sicherer den zärtlichen Kuss und seufzte hin und wieder leise, aber glücklich aus.


Lächelnd um die freudige Erwiderung ließ er seine Wangen los und umgriff sanft seine Hüften, drückte sie sanft ein wenig hoch und als der Neko nach Luft schnappen wollte, ließ er seine Zunge in seinen Mund schlüpfen, eroberte ihn und schlang besitzergreifend die Arme um seine Taille, küsste ihn - etwas wilder als zuvor - leidenschaftlich und begehrend.



Vorsichtig ging Deidara auf das Zungenspiel des Rothaarigen ein, spielte mit dessen Zunge, stupste sie immer wieder frech an und strich neugierig darüber.

Er vergaß alles um sich herum, genoss nur noch diesen wunderschönen Kuss und die weichen Lippen seines Dannas.
Er glaubte ohnmächtig zu werden, spürte noch deutlicher die Wärme und Nähe des Rothaarigen, schnurrte deswegen auch leise auf und kraulte sehr zärtlich Sasoris Nacken.
Das innere Feuer brannte immer höher, auf seinem Gesicht zeichneten sich bereits deutliche Spuren ab, denn die Röte nahm langsam zu.


Genüsslich und mit geschlossenen Augen nahm Sasori den Neko immer mehr in Besitz, streichelte die geröteten Wangen. Lange zog er seine Leidenschaft hinaus, bis er dann doch von ihm abließ, ein letztes Mal seine weichen Lippen leckte und die Augen wieder aufschlug.

Liebevoll streichelte er über seine Brust, küsste noch einmal kurz seine Wange und griff hinter seine Ohren, um ihn erneut ein wenig zu kraulen.


Schnurrend nahm Deidara die Zärtlichkeit hin, streckte sich diesen entgegen und lächelte leicht.

"Hmmm~ das ist schön", murmelte er leise, ein wenig enttäuscht, als sich der Andere von ihm löste.
Leuchtende blaue Augen blickten nach oben, dann wieder runter auf die streichelnde Hand an seiner Brust und als diese nach seinen Ohren griff und sie kraulten, seufzte er leise und wohlig auf. Ganz still blieb Deidara stehen, wackelte erfreut mit den Ohren, schmiegte sich an seinen Danna an und lauschte dessen aufgeregten Herzschlag, welcher ihn sehr beruhigte.


"Schön? Das freut mich ...", meinte der Rothaarige nur leise, kraulte ausgiebig weiter und legte zärtlich die Lippen an Deidaras blasse Stirn, seine Wärme, die er nun mit seinem Anschmiegen an ihn weitergab, beruhigte auch ihn.

Leise wisperte er liebe Worte in das zuckende Ohr und als der Neko errötete, streichelte er nur leise lachend seine Wange.
"Du bist niedlich, weißt du das?"
Grinsend kraulte er wieder weiter, während die Hände auf seiner Brust ihm weiter Wärme schenkten.


Den Kopf schieflegend genoss Deidara das Kraulen seiner Ohren, erfreute sich an den Worten seines Dannas, welche ihn nur noch mehr erröten ließen.

Es war ihm irgendwie peinlich als niedlich betitelt zu werden, immerhin war er doch keine Katze oder ein ähnliches Tier.
"Niedlich ... na ja niedlich würde ich mich nicht nennen", gab er leise zu und sah den Rothaarigen scheu an.
"Viel mehr würde ich mich als komisch sehen, aber nicht niedlich", wiederholte er leise.


Leise lachend ließ Sasori von ihm ab. "Glaub mir, ich würde keine Katze niedlich nennen, denn sie sind es nicht, noch irgendwelche anderen Dinge, die Andere als 'süß' oder 'niedlich' bezeichnen. Ich finde dich niedlich."

Schulterzuckend holte er aus den Untiefen seiner Hosentasche ein Pfefferminzbonbon und steckte sich es nach dem Auspacken in den Mund.
"Außerdem bist du nicht komisch. Du bist ein sehr hübscher Neko. Das einzig komische ist, dass du einem alten Menschenhasser wie mir die Bedeutung von Liebe nahe gebracht hast."


Deidara gefiel das Lachen von Sasori nicht, er murrte leise auf und stellte seine Ohren auf, ebenso wedelte sein Schweif hin und her und er sah gar nicht glücklich aus.

"Und Katzen sind doch niedlich, ebenso ein Hamster", beharrte er leise, spitzte beim Rascheln des Bonbonpapier seine Ohren, wartete scheinbar ab, dass der Rothaarige anfangen würde zu schimpfen und war überrascht, was dieser von sich gab.
Er war also ein schöner Neko, aber waren das nicht alle?
Seine Eltern waren es jedenfalls, beide blond wie er selbst, dazu große blaue Augen.
"Menschenhasser?"
Deidara verstand nicht recht, blickte Sasori aber weiterhin an und lächelte, als würde er sich freuen, dass er dem Anderen andere Seiten zeigen konnte.


Sasori merkte die Wandlung im Gesicht des Nekos.

"Ich mag keine Tiere", meinte er nur leise, holte noch eines der Pfefferminze hervor und legte es ihm in die Hände.
"Und umso weniger mag ich Menschen. Ich mag eigentlich nichts, dass in irgendeiner Weise vergänglich ist."
Nachdenklich schob er das Bonbon in seinem Mund umher.
"Außer dir."
Dann winkte er ab.
"Aber darüber streit mal lieber nicht mit mir."


Wie konnte man Tiere denn nicht mögen, das verwunderte den blonden Neko doch sehr und seufzte leise deswegen auch auf.

Trotzdem nahm er den gereichten Bonbon an, packte ihn aus und ließ ihn langsam in seinem Mund verschwinden.
Pfefferminz, wie sich herausstellte, etwas, dass Deidara geschmacklich sehr gerne mochte.
"Du magst also nur mich ... na ja, wenigstens etwas, dass du magst. Das ist schön zu hören", erwiderte er lutschend an seinem Bonbon und hatte nicht vor mit dem Rothaarigen zu streiten.



Sasori lächelte nur unergründlich und wandte sich dann ab, um das Chaos im Raum zu beheben.
Umherfliegende Blätter wurden eingesammelt, die überall verstreuten Tonreste in eine Ecke gekehrt und die verstreuten Kleidungsstücke in die Wäschetonne verfrachtet.
Erst dann fiel ihm etwas ein.
"Verdammt! Ich habe doch einer Mission zugesagt!", rief er aus und seufzte gleich hinterher.
"Komm, zieh dich an, wir gehen raus."


Deidara blickte auf, sah wie Sasori sich erst von ihm entfernte, dann das Chaos beseitigte und alles schön an seinen Platz verräumt hatte.

Er half ihm rasch, räumte selbstständig seine kleinen Tonfiguren auf, dazu das Katzenspielzeug und machte ordentlich noch ihr Bett.
Er war so in Gedanken, dass der Andere ihn buchstäblich mit seinen Worten aus diesen riss.
"Wo gehen wir denn hin?", wollte er wissen, zog sich aber dabei schon an und knöpfte seine Jacke zu.


Schnellstens warf Sasori sich die Kutte um, beim Zuknöpfen murmelte er schnell eine Antwort: "Weißt du doch, in den Wald. Ich brauche Pflanzen."

In Windeseile war eine große Tasche umgeworfen und er griff Deidaras Hand. Erneut die unzähligen Flure passiert, ein paar Fingerzeichen und der Eingang wurde freigelegt.
Ohne Deidara loszulassen, trat er hinaus auf die weitläufige Steppenlandschaft und eilte vor.
Suchend sah er sich kurz um und holte eine Schriftrolle hervor.
"Lieber unbekannt unterwegs. Steig ein." Mit gedämpften "Puff!" stand Hiruko vor ihnen und er setzte sich gleich nach vorn in den Innenraum.
"Komm, hinter mich und halt dich an mir fest."
Er winkte Deidara heran.



Ohh ... jetzt fiel es dem Neko wieder ein, seine Ohren wackelten bereits jetzt vor Freude, endlich wieder frische Luft, saftige Wiesen zum toben.

Rasch an der Hand folgend schritt Deidara dem Rothaarigen durch die vielen Flure hinterher, schließlich bis raus, wo er erst mal tief einatmete und neugierig zuschaute, was Sasori da aus seiner Kutte fischte. Eine Schriftrolle, wie er erkennen konnte, dann erschien aber eine komische Puppe, die irgendwie Ähnlichkeit mit einem Skorpion hatte, zumindest der letztere Teil. Neugierig sah er sich diese an, dann aber horchte er auf und blickte Sasori an.
"Ich soll mich da reinsetzten, ist das nicht etwas zu eng?"


Sasori rollte nur die Augen.

"Willst du mitkommen oder doch bei den Anderen bleiben? Ich kann dich nicht so neben mir herlaufen lassen. Nicht, weil ich dir nicht vertraue, sondern weil wir möglicherweise auch angegriffen werden." Er deutete noch einmal hinter sich.


Okay das Argument überzeugte Deidara dann doch.

Er kletterte rasch hinter Sasori in die Puppe, hielt sich an ihm fest und kniff die Augen zusammen.
Er mochte solche Enge nicht, ließ daher lieber die Augen geschlossen und versuchte so ruhig wie nur möglich zu bleiben.
Zu deutlich hatte er Sasoris Augenrollen gesehen, ahnte, dass dieser leicht genervt war und wollte den Bogen nicht weiter überspannen.


Sasori verfolgte ihn mit den Augen und als er ihn dann endlich hinter sich sitzen hatte, langte er noch kurz nach hinten, kraulte beruhigend seinen Nacken und haschte kurz nach seinem Ohr.

"Nicht lang, versprochen", murmelte er noch leise.
Dann wandte er sich nach vorn, hob die Finger und konzentrierte sich auf das Chakra in ihm.
Kurz darauf schossen die Fäden heraus, verbanden sich mit den Gelenken der Puppe und knarzend klappten die Scharniere die Puppe zu.
Durch Hirukos Augen durch-blinzelnd, ließ er die Puppe aufstehen und losgehen.
Der schwierigste Teil war nun überstanden und er konnte mit einer Hand die weiteren nötigen Gelenke steuern.
Mit der frei gewordenen Hand, streichelte er sanft Deidaras Schenkel.


Deidara schnurrte schon wieder beim Kraulen seines Nackens, dennoch ließ er die Augen geschlossen, lauschte nur der beruhigenden Stimme und entspannte sich mäßig.

Was genau Sasori mit seinen Händen und dem Chakra machte, das bekam der Neko nicht mit, hatte immer noch die Augen verschlossen und hörte wie die Puppe sich schloss und kaum später in Bewegung setzte.
Komisch, wie bewegte sich das Ding überhaupt?
Deidara öffnete nun doch seine Augen, sah dabei die Hand auf seinem Bein, wie sie ihn beruhigend streichelte und erröten ließ. Er konnte nicht sehen, was genau Sasori machte, wie er diese Puppe lenkte - es war einfach zu dunkel.
"Wie machen sie das, also das sie sich bewegt?", fragte er daher leise und hoffte das er eine Antwort bekam, da der Andere so konzentriert wirkte.


Sasori lachte nur leise.

"Die gleiche Kraft, die deine Tonfiguren zum Explodieren bringt, bringt meine Marionetten dazu, dass sie sich bewegen", meinte er nur leise, den Blick nach draußen gerichtet.
"Das ist meine Macht des Chakras ..."


Deidara überlegte kurz, dann fiel es ihm wieder ein, was genau Sasori meinte.

Das Chakra ... das war wirklich komisch, aber irgendwie fand er es auch lustig, dass man selbst damit eine Puppe lenken konnte.
"Ich verstehe", nickte der Neko schließlich leicht und schmiegte den Kopf an Sasoris Rücken an.




Sanft lächelnd langte der Rothaarige nach hinten und kraulte wieder seinen Nacken, ehe er sich nun wirklich wieder auf die Umgebung draußen konzentrieren musste. Die Nähe des warmen Körpers von Deidara war ihm ungewohnt, vor allem in dieser engen Puppe, Hiruko war eigentlich nicht für zwei Personen gebaut.

Umso schwerer fiel es ihm, den Blick nach draußen gerichtet zu halten.
Am liebsten hätte er den Neko hier und jetzt, mitten in dieser Enge und warmen Dunkelheit flachgelegt, aber ... das ließ er lieber.
Deidara brauchte schließlich Zeit, sich zu erholen und wenn, dann sollte beider Einverständnis vorhanden sein.
Er glaubte nicht, dass der Blonde das so toll fände.
Nach weiteren zwanzig Minuten des Schweigens, in denen Hirukos schlurfende Schritte zu hören waren und nur ab und zu ein wenig schaukelte, stand Sasori auf und stemmte die Klappe auf.
"Wir sind da."


Deidara entwich ein erneutes Schnurren, er mochte es unwahrscheinlich gern, gekrault zu werden und er genoss es besonders im Nacken und an den Ohren.

Fast wäre er sogar eingeschlafen, so wohl fühlte er sich gerade und auch war er froh, das Eigentum von Sasori zu sein.
Er war trotz, dass er halb Puppe war, so freundlich und warm.
Erst, als sich die Klappe der Puppe knarzend öffnete machte er die Augen auf, blinzelte leicht und hob den Kopf.
Huch hier war er ja noch nie, aber dennoch gefiel es ihm an der frischen Luft zu sein.


Flugs war die Marionette zurück in der Schriftrolle verschwunden und der Neko wurde über den Kopf gestreichelt.

"Wenn es dunkel wird kommst du hierhin zurück. Kommst du nicht, mache ich mir Sorgen. Und du willst mir doch keine Sorgen machen?", meinte er leise, nahm einen Stock und steckte ihn in den Boden, daran heftete er einen Bannsticker.
"Schau einfach nach diesem Stock. Sonst muss ich dir eine Chakraleine anheften." Sasori seufzte, streckte sich kurz und griff dann nach der leeren Umhängetasche, die herrenlos im Gras lag.
"Ich suche ein paar Leute auf und stocke meine Vorräte auf. Pass auf, hinter dem Wald hier liegen Städte, die ein sehr gefährliches Pflaster für allein umher streunende Nekos sind."
Und schon war er im Gehölz der angrenzenden Wälder verschwunden.


Deidara konnte gar nicht so schnell schauen, wie die Puppe verschwunden war, für ihn war das wirklich erstaunlich. Dennoch hörte er aufmerksam zu, ließ sich den Kopf streicheln und legte diesen unterstreichend für seine Aufmerksamkeit leicht schief und wackelte mit den großen Ohren.

Sorgen wollte er wirklich nicht bereiten, versprach daher wieder am besagten Treffpunkt zu sein.
"Ich werde nicht weglaufen, versprochen", gab er leise von sich, sah sich den Stock noch mal ganz genau an und nickte Sasori nochmals zu, als der ihn vor den angrenzenden Städten warnte.
In Gefahr wollte er sich nicht begeben, von daher mied er diese und beschloss lieber hier in der Nähe zu bleiben.
Hier war es ebenfalls sehr schön, es gab saftige Wiesen zum tollen und Bäume zum darauf klettern...so gesehen ein kleines Paradies für Nekos.
Er schaute Sasori noch mal nach, wie der im Wald verschwand und erst dann hopste er fröhlich über die Wiese, roch an den Blumen und lümmelte sich ins grüne Gras.


Anders als der Neko lächelte Sasori nicht mehr, sobald er außer Sichtweite war.

Jetzt war sein Job, da war Lächeln unangebracht.
So gern er den Neko hatte, Deidara hatte keine Ahnung und das war auch gut so. Eine kühle Brise fuhr durch das Laub, kleine Tiere gingen raschelnd ihrem Tagwerk nach rings um ihn.
Bei ein paar Büscheln von Pflanzen blieb er stehen, holte ein kleines Messer heraus und trennte sie vorsichtig ab, steckte sie ein.
In der besagten Stadt angekommen, drehte er sich noch einmal herum.
Keiner folgte ihm.
Er richtete die Augen zurück auf seine Ziel.


Deidara tobte eine ganze Weile über die Wiese, sah sich alles ganz genau an, schnupperte hier und da und wedelte freudig mit dem Schweif, wenn er etwas Interessantes fand.

Er sah dabei aus wie eine übergroße Katze, eine die immer wieder durch die Wiese sprang und anfing Mäuse zu jagen. Er schien wirklich mehr Katzengene abbekommen zu haben als jeder andere Neko, denn er fing an, sich unter einem Baum etwas zu putzen.
Nicht viel, aber ein kleines bisschen schon. Warum genau, war ihm noch schleierhaft, aber auch ganz einerlei.


Wenig später schon wischte der Rothaarige sich das Blut von den Händen.

Seinen Mantel hatte er vorsorglich vorher abgelegt.
Alle drei Ziele eliminiert.
Sehr gut.
Draußen stand die Sonne noch hoch am Himmel.
Sasori, der den Neko nicht schon frühzeitig wieder einholen wollte, ging sich erst in der Dusche des Apartments reinigen, zog sich wieder an und trat hinaus in die Stadt, zog die Kapuze über sein rotes Haar.
Es war gefährlich, hier aufzufallen.
Am besten, man sah möglichst selbst gefährlich aus, damit man in Ruhe gelassen wurde.
Der Markt war belebt, alles schob, drückte und drängelte sich, am liebsten hätte Sasori umgekehrt.
Doch an einem Stand erblickte er etwas. Am Handwerksstand gab es weichen Ton, und direkt daneben war ein Stand eines Metzgers.
Er kaufte mehrere Arten Fleisch und ein Kilo Ton, es folgten ein paar Arten ganzem Fisches, für zwischendurch zwei Boxen Sushi, ein Satz neuer Schnitzmesser, ein wenig Öl, ein Bettelarmband für den Neko und im Voraus ein paar Anhänger und schließlich ein paar Spangen und Schleifen für Deidaras lange Haare.
Die Belohnung für die Mission war beträchtlich gewesen, für einen kleinen Teil nur hatte er jetzt eingekauft.
Die schweren Tüten in einer Hand und immer bedacht, nicht beobachtet oder verfolgt zu werden, verließ Sasori die Stadt, als die Dämmerung einbrach.
Zumindest gab es nun wieder für die nächsten Wochen genug Fleisch.
Es war schwierig, außerhalb von Akatsukis Reichweite zu gelangen, wo man nicht von Anbu überrascht werden konnte.
Da musste man vorsorgen.
Schließlich trat er ein wenig außer Atem zurück an den Treffpunkt , stellte die vielen Tüten ab und wuchtete die Tasche von den Schultern.
Erleichtert genehmigte er sich ein Seufzen, kramte nach Hirukos Schriftrolle und sah sich nach Deidara um.


Deidara hatte sich nach seiner Katzenwäsche ins hohe Gras gelegt, die Augen geschlossen und ratzte nun ein wenig vor sich hin.

So im hohen Teil der Wiese, konnte man ihn kaum sehen, nur die Spitze seiner Ohren war zu sehen, ebenso ein paar blonde Haarsträhnen und sein Schweif, der steil nach oben gerichtet war und hin und her pendelte.
Wirklich schlafen tat er nicht, er döste nur leicht und als er ein Rascheln vernahm, hob er langsam den Kopf und schaute sich um.
Lustig sah er dabei aus, noch ein wenig verschlafen vom Toben und doch lauschte er aufmerksam, wer sich da näherte.
Erst, als er Sasori erkannte, hob er ganz den Kopf, wackelte freudig mit den Ohren und kam schließlich aus dem hohen Gras heraus.
Ein paar Halme strich er von seiner Kleidung, ebenso aus den Haaren und dann kam er schon auf den Rothaarigen schleichend zu.


Halme knackten und Sasori drehte sich zu Deidara herum.

"Ah, da bist du ja", meinte er im lobenden Ton und nickte zufrieden.
"Ich hatte noch eingekauft. Ist irgendetwas passiert? War es schön?"
Mit einem gedämpften Laut erschien Hiruko und Sasori wuchtete die Tüten nach vorne hinein und dann die Tasche, welche ein wenig klimperte, als die Messer an das Armband stießen und der Glöckchenanhänger bewegt wurde.
Dann trat er noch einmal zu Deidara hin, streichelte seine Wange und zupfte noch ein paar kleine Flechten von ihm, die der Neko noch vergessen hatte.
"Ich habe Sushi mitgebracht. Wir können jetzt etwas essen oder später."


Schade, anschleichen hatte nicht funktioniert, Sasori hatte sich bereits schon umgedreht und lobte ihn mit leiser Stimme, unterstrichen von einem anerkennenden Nicken.

Passiert war nichts, jedenfalls nicht, dass auf eine Gefahr hin deutete und somit schüttelte der Neko den Kopf und lauschte lieber dem leisen, aber für ihn deutlich zu hörenden Klimpern.
Demnach musste Sasori ja eine Menge gekauft haben, nun ja, ihn ging das nichts an und somit erzählte er lieber von der aufregenden Mäusejagd.
„Ich hab sie nicht gefressen, aber es war lustig ihr nachzujagen", berichtete er mit strahlenden Augen, ließ sich kurz durch die Haare zupfen und lächelte.
Hunger hatte er schon etwas, aber nicht allzu großen, er konnte somit also noch warten.
"Essen wir später. Es wird ja auch schon dunkel und zurück müssen wir auch", erklärte er kurz seinem Danna.


Sasori nickte nur, hörte lächelnd zu und auf seine Worte zuckte er die Schultern, stieg wieder ein, die Tüten zwischen die Beine geklemmt.

Er wusste anhand der Besitzdokumente, dass Deidaras Geburtstag in nächster Zeit anstehen würde.
Nicht, dass er das feiern wollte, aber ein kleines Geschenk war wohl doch angebracht.
Die Besitzurkunde war ja mehr eine Formalität gewesen und die Kleidung eine Notwendigkeit.
Er wartete, bis Deidara sich wieder auf seinen angestammten Platz hinter ihn niedergelassen hatte, schloss die Klappen und ließ die Puppe losgehen, dann erst wandte er kurz den Kopf, reckte den Nacken und berührte zärtlich seine Lippen mit den seinen.
Die Hände hatte er gerade nicht frei, sonst hätte er ihn auch damit liebkost.


Deidara nahm Platz in der Puppe, aber erst als der Andere bereits saß.

Dann schloss sich die Klappe, es wurde wie schon einmal dunkel und gerade als er sich wieder ankuscheln wollte, drehte der Andere den Kopf.
Was war denn jetzt?
Hatte er etwas falsch gemacht, saß er nicht richtig?
Etwas unsicher wollte er fragen, spürte aber etwas Weiches an seinen Lippen, was sich als die von Sasori herausstellten. Schnurrend schloss der Neko die Augen, bewegte ganz vorsichtig und scheu seine Lippen und erwiderte den Kuss.
Wie weich sie waren, immer wieder faszinierend und immer noch so ungewohnt neu.
Dennoch mochte er dies, kostete den Moment auch voll aus und knabberte sogar etwas an den süß-schmeckenden Lippen, wenn auch vorsichtig, um ihm nicht wehzutun.

Deidara nahm Platz in der Puppe, aber erst, als der Andere bereits saß.
Dann schloss sich die Klappe, es wurde wie schon einmal dunkel und gerade als er sich wieder ankuscheln wollte, drehte der Andere den Kopf.
Was war denn jetzt?
Hatte er etwas falsch gemacht, saß er nicht richtig?
Etwas unsicher wollte er fragen, spürte aber etwas Weiches an seinen Lippen, was sich als die von Sasori herausstellten. Schnurrend schloss der Neko die Augen, bewegte ganz vorsichtig und scheu seine Lippen und erwiderte den Kuss.
Wie weich sie waren, immer wieder faszinierend und immer noch so ungewohnt neu.
Dennoch mochte er dies, kostete den Moment auch voll aus und knabberte sogar etwas an den süß-schmeckenden Lippen, wenn auch vorsichtig, um ihm nicht wehzutun.



Leises Schnurren tönte in der warmen Dunkelheit, sein kleiner Kuss wurde erwidert, sogar ein wenig provoziert. Sasori entbehrte eine Hand und legte sie unter Deidaras Kinn, zog ihn ein Stückchen näher und erwiderte das sanfte Knabbern, ehe er kurz mit der Zunge über die Oberlippe des Blonden strich und mit dem Daumen seinen Mundwinkel liebkoste.

Natürlich genoss er selbst diese Erwiderung, es war eine wahre Wonne, dem Schnurren Deidaras zu lauschen und seine hübsch geschwungen, warmen und sensiblen Lippen zu umwerben.



Deidara schmunzelte leicht, als man sanft unter sein Kinn fasste, er näher an Sasori gezogen und weiter geküsst wurde.

Sogar das freche Zurückknabbern spürte er, die feuchtwarme Zunge, die über seine Lippen glitt und heiße Schauer in ihm auslösten.
Deidara spielte, beide Zungen umschlangen sich, vollführten einen Tanz und dann wieder einen Kampf, wo Sasori deutlich als Sieger hervorging.
Warum musste dieser Kuss nur so süß verboten schmecken, ihm fast die Sinne rauben und den Sauerstoff?


Sasori könnte ewig so weitermachen, zuerst noch Deidaras Zunge verführend und liebkosend, rang er sie schon bald ungestüm nieder und nahm ihn vollkommen in Besitz. Zu sündig war der Neko, als dass er jetzt von ihm ablassen könnte, zu schön der Augenblick.

Jedoch, als Deidara leise leise schniefte und keuchte, musste er wohl oder übel zurückziehen, damit er Luft bekam.
Zur kleinen Strafe aber strich er die Hand tiefer, drückte damit seinen Hals ein wenig zu sich und bedeckte diesen nun mit sanften Küssen, ließ ab und an die Zunge hervorschauen und seine süße Haut schmecken, in die aufgeregt schluckende Kehle biss er zärtlich hinein.


Sein Herz machte einen Hüpfer, der Puls raste durch seinen Körper und eine dicke Gänsehaut schlich sich von Kopf bis Fuß und schüttelte den Blonden kräftig durch.

In seinem Körper tobte ein Sturm, einer den er nicht einschätzen konnte, der ihn fast umriss und fortfegte, so überwältigend fühlte es sich für ihn an.
Er zitterte leicht, krallte sich ein wenig in Sasoris Mantel fest und im Gegensatz zu diesen, hatte der Blonde nur einen Gedanken.
Jener welcher sich damit befasste, wie weich diese Lippen waren, wie verboten gut.
Etwas tranig schaute Deidara in die unergründlichen Augen seines Dannas, dann spürte er aber dessen weiche Lippen an seinem Hals, wie sie lauter kleine Küsse verteilten.
Unter der schmeichelnden Zunge zuckte er kurz auf, keuchte leise und legte den Kopf etwas seitlich, um noch mehr Platz für ihn zu bieten.
Es gefiel ihm, keine Frage.
Selbst, als Sasori leicht zubiss, nicht feste, aber so, dass er erneut zuckte und fiepte.


Vollkommen hilflos, so kam der Neko ihm vor, so hilflos wie ein Kätzchen.

Lächelnd über dieses Wissen lauschte er seinen süßen Geräuschen, die ihm entschlüpften.
Zarte Hände krallten sich in den Stoff seines Mantel, er schenkte ihnen nur einen kurzen Blick, nahm die Hand von seinem Hals und legte sie auf die zitternden, bebenden von Deidara, nicht dabei sein Spiel unterbrechend.
Mit diesem war er mittlerweile an dem zarten Schlüsselbein angekommen, zufrieden brummend knabberte er sacht die dünne Haut entlang, leckte in die kleine Mulde darüber und auch über die etwas blasser gewordenen Umrisse seiner letzten Hinterlassenschaft, setzte direkt daneben eine neue Markierung.
Dann sprang er jedoch mit hastigen Küssen seinen Hals wieder hinauf und riss wild seine unverschämt süßen Lippen wieder in seinen Besitz.



Die Hand des Rothaarigen beruhigte das zarte Gemüt des Neko, er seufzte leise auf erwiderte den kurzen Blick, welcher dennoch sehr durchdringend war und ihn schaudern ließ.

Wieder schlossen sich aber die Augen des Blonden, zu jener Zeit, als heiße Lippen auf sein Schlüsselbein trafen, es sehr genau erforschte und später anfing an der empfindlichen Haut zu saugen.
Deidara hob seine Hände, legte diese Sasori in den Nacken, wollte selbst nicht unbeteiligt sein und kraulte ihm den Nacken.
Ein leises Brummen ließ ihn stutzen, dann aber wieder lächeln und er wuschelte sachte das feuerrote Haar in den Händen, in das er sich bald darauf leicht festkrallte.
Wie ein Raubtier war der Andere, nahm wieder seinen Hals in Beschlag, übersäte ihn mit Küssen, nur um dann wieder seine Lippen zu erobern und wild zu küssen.
Gern erwiderte Deidara den stürmischen Kuss, knabberte und spielte mit den Lippen, ließ sich dieses Mal nicht so schnell besiegen und versuchte den Kampf zu gewinnen.


Ausnahmsweise ließ Sasori es zu, dass er in dem stürmischen Kampf der Unterlegene war, ein schneller Blick nach vorn, sie durchquerten scheinbar gerade erneuten Wald und er ließ die Chakrafäden reißen, nahm diese Hand nun auch nach vorn. Hiruko würde sich auch so regelmäßig bewegen, das wusste er.

Mit den beiden Händen strich er nun sachte über Deidaras Brust, fühlte sie beben und das Herz dahinter klopfen, die leicht krallenden Hände hinten in seinem Nacken ließ er genießend gewähren.
Er schloss die Augen, überließ Deidara die Führerrolle im Kuss und schob sein Hemd ein Stück-weit hoch, tastete über seinen Bauch, tippte spielend in den Nabel und sank von seinen Lippen herunter, hauchte noch einmal darauf.
Ebenso hauchte er noch einen zarten Kuss auf seinen Hals, ehe er seine Wange an Deidaras bloßgelegten Bauch legte, seine Wärme genießend.


Deidara schnurrte immer wieder leise gegen die Lippen, ließ es sich nicht nehmen diese ausgiebig zu erforschen, weiter vorzudringen und alles auszuplündern.

Er war so in sich gefangen, in dem Kuss, an den Lippen, dass er die Hand erst gar nicht merkte, erst als diese unter sein Hemd schlüpfte, an seiner nackten Brust lag und ihn schaudern ließ.
Die Hand fühlte sich im ersten Moment ganz kalt an, dann wurde sie aber war, löste eine erneute Gänsehaut aus.
Immer wieder naschte er von Sasoris Lippen, umgarnte dessen Zunge mit der seinigen, streichelte zart über den Zungenrücken, ehe er leicht fiepte.
Ein Finger tippte frech in seinen Nabel, löste ein ganzes Inferno an Schauern in seinem Körper aus, eines, das ihn heftig erzittern ließ und sich an ihm festkrallte.
Weiter Sasoris Nacken streichelnd, schloss er wieder die Augen, gab sich den sanften Küssen hin, fühlte wie sei immer tiefer gingen und schließlich an seinen Bauch endeten, durch eine Wange ersetzt wurden, welche er vorsichtig mit der noch freien Hand berührte. Nur mit den Fingerspitzen liebkoste er sie, malte kleine Kreise auf ihr und wanderte zu den Lippen, welche er ebenfalls zärtlich streichelte.
Dabei brummte er immer wieder leise, wirkte sehr in sich gekehrt, aber auch verspielt wie es für Nekos normal war.


Leise lachend streichelte Sasori Deidaras Seiten entlang, genoss die Liebkosungen an seiner unbedeckten Wange und seinen Lippen.

Im Gegenzug haschte er mit denselben des Öfteren nach den liebkosenden, tastenden Fingerkuppen, bekam eine zu fassen und leckte ihn sanft an, ehe er sich dem Bauch zuwandte und sanft seinen Nabel knabberte, die Zunge hinein tauchte, sich quälend langsam wieder hinauf arbeitete, Deidaras Hemd dabei immer wieder stückchenweise höher schiebend.


Aufgeregt wackelten die großen Ohren des Nekos, zeigten deutlich, dass es ihm gefiel, dass er sich mehr und mehr hingab und alles was sie beide Taten in vollster Weise genoss. Selbst das leise Lachen gefiel, er spielte daher weiter mit den Lippen, auch später mit der Zunge, die an seinem erhaschten Finger zu spielen begann, diesen leicht umgarnte. Deidara schnurrte etwas lauter, unterstrichen von einem leisen Schmatzen, genau dann, wann immer Sasori mit der Zunge in seinen Nabel tauchte und ihn sachte bearbeitete. Dass er bereits sein Hemd höher raffte, bekam er nicht wirklich mit, eher spürte er die freche und neckende Zunge, wuschelte wieder wild durch die Haare und gab einen wohl-brummenden Laut von sich.



Wie in Hypnose reagierte Sasori auf die wohligen Laute Deidaras.

Hiruko war mittlerweile stehen geblieben, doch das war ihm gerade nicht bewusst und einerlei.
Das Shirt des Nekos war mittlerweile bis unter seine Achsen hochgeschoben, die rosigen Knospen kamen darunter hervor.
Ein wenig gierig legte der die Hände darum und massierte rundherum, dass die kleinen Brustwarzen sich noch mehr aufrichteten und ließ von seinem Nabel ab.
Mit genüsslichem Brummen drehte er sich ganz zu dem Neko herum und leckte sachte über die eine Knospe, stupste die Andere sanft an, nahm die umso sensiblere rosige Haut zwischen die Lippen und liebkoste weiter.


Deidara wandte sich schon leicht, kam der stippenden und kostenden Zunge mehr und mehr entgegen, ebenso den Fingern, die sanft die erhitzen Haut zu kosen schienen. Nur ein sanfter Windhauch zeigte, das scheinbar sein Oberkörper frei war, Sasori sich an diesem mit den Fingern zu schaffen machte, ihm weitere Laute entlockte und wohlig schmatzen ließ.

Die frechen Finger taten wahrlich gut, der Neko versuchte ganz still zu sein, was aber nicht gelang und er sich etwas heftiger aufbäumte, der recht forschen Art des Rothaarigen weiter entgegenkam.
Weiter wurde er durch die heiße Zunge angestachelt, welche sich ihren Weg suchte, über seine Knospen leckte, sie verwöhnte bis sie ganz hart waren.
Unglaublich was so eine Berührung alles an Gefühlen auslösen konnte.
Als wären seine Nerven bereits jetzt viel zu gereizt, gaben sie ihm das Gefühl, als würden tausende Nadelspitzen auf ihn niederhageln.
Die Leidenschaft brannte tief in seinem Inneren, brach endlich heraus, fraß sich über seine Haut, seine Haare, versetzte ihn in Verzückung, nur noch zu fühlen, zu schmecken...zu riechen.
Eines seiner Beine schlang er irgendwie halt-suchend um den Körper Sasoris, spürte diesen so noch intensiver, die Hitze und dessen Verlangen, die starken Muskeln, die sich unter seinem Mantel verbargen, nur darauf warteten gestreichelt und liebkost zu werden.


Sasori konnte sich nicht mehr zurückhalten. Er keuchte verlangend, als er noch näher an den Neko gepresst wurde, als sowieso schon in der Enge der Puppe.

Noch immer seine Brustwarzen neckend saugte er sich an einer fest, schlang die Arme um ihn und drückte ihn umso fester an sich.
"Ich will dich...", hauchte er ganz leise in Deidaras Ohr, als er sich löste, sah ihm tief in die Augen, konnte das, was dahinter war, nur allzu gut sehen, da dieser Sturm auch in seinem Bewusstsein tobte.
Stoff schabte über die nackte Haut des Nekos, unwirsch knöpfte Sasori sich den Mantel auf, wie ein lästiges Unding.


Keuchend gab er sich den Berührungen hin, jede Berührung, welche der Rothaarige an ihm vollführte, war wie flüssiges Feuer.

Sein Blut verwandelte sich in heißeste Lava, schien immer dicker zu werden und floss immer schneller durch seine Venen, alles mit sich reißend, was es finden konnte.
Konnte ein Satz allein ihm den Verstand so ausschalten?
Hatte Sasori pures Gift in seinem Lippen, welches ihn nun Stück für Stück auffraß, ihn in seine Bestandteile zersetzte, einzelne Teilchen aus ihm machte, ihn auflöste, nur um jedes Teilchen von sich einzunehmen und ihn voll und ganz mit seiner Präsens zu erfüllen.
Seine Ohren zuckten und seinen Lippen entkam ein leises, dezentes Stöhnen, welches er kaum im Zaum halten konnte. Schon nur noch träge erwiderte der Neko den Blick des Rothaarigen, lauschte dem einen Satz, welcher so verführerisch in seinen Ohren klang.
Er grinste nur, wollte sich aufrichten und zu sehen, was genau Sasori tat, wie er den Mantel beinahe schon von sich riss.


Leise lachend küsste Sasori seine Lider, streifte den Mantel in Hast und Eile von den Schultern, die Tüten hinter ihm raschelten leise, als er den Mantel hinter sich warf. Warm ... es war so warm hier drin ...

Mit einem Blick auf die zusammengeschobenen Reste bedeckenden Shirts des Blonden war auch dieses schnellstens verschwunden, seine helle Haut zog ihn an wie die Motte das Licht.
Viel begieriger, diese zu berühren und zu liebkosen, verwarf er weitere Pläne, sich selbst auszuziehen, schmiegte sich lieber wieder näher an und eroberte wie schon so oft diese unglaublich herrlichen Lippen.



Den Verstand ganz ausschaltend, gab er sich weiter den weichen, sündigen Lippen hin, jene welche so süß schmeckten, Mauern der Unsicherheiten einrissen und nur an das eine denken ließen.

Wie konnte er sich nur verleiten lassen solches Zutun, sich in einer mickrigen Puppe hingeben zu wollen?
Egal, weg mit unsinnigen Gedanken, weg mit all den Sorgen, Bedenken und weiß der Geier was noch.
Es zählte nur das hier und jetzt, nur diese Lippen, der warme Körper, die streichenden Hände die sich ihren Weg über seinen Körper bahnten und ihn in Verzückung versetzten.
Nur noch diese Lippen wollte Deidara haben, keine anderen, nur sie sollten und durften die seinigen küssen, mit ihnen verschmelzen.



Dass Deidara ihn ließ, nichts Abwehrendes unternahm oder sagte, hätte ihn vielleicht vor ein paar Momenten noch überrascht, jetzt war es einerlei, der Rothaarige hätte sowieso nicht mehr so schnell aufgehört.

Flink verschwanden seine Hände im Bund von Deidaras Hosen, der Knopf sprang auf und seine Seiten gierig betastend wurde die Hose abgestreift.
Einen kurzen, genüsslichen Blick auf Deidaras absolut wehrlose Nacktheit in der Schwärze, die Hitze, die er ausstrahlte, die Bereitschaft für das, was kam, ließ sein Blut schäumend aufkochen.
"Oh, Deidara", nuschelte er nur leise.
"Was machst du nur mit mir?"
Er brachte ihn um Herz und Verstand, das war es.
Ach, was kümmerte das?
Raus damit, raus mit Denken, raus mit Wenn und Abers.
Raus aus den Klamotten.
Es dauerte nicht lange, und der nackte Leib Sasoris schmiegte sich an den von Deidara, wälzte sich mit ihm in der engen Kuhle, inmitten der Kleidungsstücke, ließ kaum mehr seine Lippen los.




Äußerst geschickte, einfühlsame aber auch fordernde Hände wanderten an seinem Körper entlang, zerrten ungeduldig am Stoff seiner Hose und glitten, nachdem sie runter gezogen wurde, an seinem Hintern entlang, was Deidara selbst leise zum keuchen brachte.

Etwas kühl fühlte es sich schon ohne Hose an, aber die aufsteigende Hitze entschädigte, dafür ließ er gern die Hosen in den Kniekehlen hängen, seinen Hintern streicheln und das seufzen Sasoris vernehmen.
Wie sinnlich es war, wie Musik in den Ohren erklang und immer wieder gehört werden wollte.
Leise seufzend schmiegte er sich wieder an den Körper des Rothaarigen, streichelte über den Rücken, ertastete jeden Muskel und zuckte in sich zusammen, als dieser bereits mit der Hand in ganz anderen Regionen sich befand und an seiner Shorts näselte. Sämtliche Hitze schien sich nun dort zu sammeln, als würde alles Feuer zwischen seine Beine schießen, sich in sein Inneres fressen und ihn verbrennen.
„... nghhhhh ... ahhhh ... das könnte ich ... hmmm ... auch fragen ..."
Ein noch leiser Stöhner verließ seine Lippen, er schob seine Hände unter die Hose Sasoris, direkt mit in die Shorts und massierte das feste Fleisch seiner Pobacken, welche wirklich gut in der Hand lagen, sich nach mehr anfühlten und gern streichelte und zwickte in sie hinein.


Sasori lachte nur, rang ihn unter sich und keuchte, als er seine Hände bei sich am Hintern spürte.

"Hmmm, du kleiner Wildfang", brachte er nur hervor, griff nach vorn, rutschte mit einer Schlangengleichen Bewegung in Deidaras Shorts und ehe er sich versah, war sie fort. "Jetzt ... nhhh, kann dich keiner mehr retten...", keuchte Sasori hervor, genoss die ausgiebige Behandlung und drückte seine Hand dem Neko in den Schritt, packte fest zu, als wolle er eine Kobra im Nacken erwischen.
Mit dem Daumen rieb er sanft am runden Endstück des Objekts seiner Begierde, spürte, wie sich Muskel um Muskel, Faser um Faser immer mehr unter ihm anspannte und versteifte.



So zärtlich und einfühlsam diese Hand an seiner Erregung war, sie immer wieder rauf und runter arbeitete, so konnte diese nur ein Traum sein, nicht von dieser Welt und doch versetzte sie Deidara in höchste Ekstase. Seine Vorstellungen sollten noch übertroffen werden, spätestens, als Sasori anfing gegen seine Männlichkeit zu drücken, mit dem Daumen über die empfindsame Spitze fuhr und ihm weitere Laute der Verzückung entlockte.

Bereits jetzt kochte sein Blut, schoss unaufhaltsam durch seine Lenden, wurde durch ein starkes zittern begleitet.
„Ich mag auch nicht gerettet werden", grinste er, deutete mit keckem Blick auf die Hose des Anderen und fuhr aufreizend mit den Fingerspitzen über seine Brustwarzen, die sich ihm gierig entgegenstreckten und gern verwöhnte er sie noch weiter und reizte sie durch bloßes an stupsen.


Elektrische Stöße zuckten Sasori immer wieder hoch, brachten ihn zu stoßweisem Keuchen, jedes Mal, wenn seine empfindlichen Brustwarzen betastet wurden. Auf den blick hin grinste er.

"Ich hab die Hände voll. Würde der Rettungslose vielleicht ...?"


Deidara grinste anzüglich der Worte wegen, bewegte rasch seine flinken Finger an die Hose seines Partners, öffnete den Knopf,den Reißverschluss und schließlich streifte er die Hose mit samt Shorts einfach herunter.

Dabei sprang ihn die beachtliche Erregung fast schon wie ein wildes Tier entgegen, wurde aber aufgefangen und zärtlich mit der Hand gebändigt.


"Nh ..." Ein Keuchen konnte, wollte nicht zurückgehalten werden, als Deidara seine Männlichkeit ebenso berührte und verstärkte den Griff um die des Nekos, rieb ein wenig hastiger, ein Zeichen, dass ihm gefiel, was da passierte.

Hitze kroch vor bis in die winzigsten Kapillaren und er stöhnte erneut.
Er lächelte den Neko an.
"Freches Kätzchen", meinte er zart.


Von dem Keuchen ermutigt, welches zeigte, dass es gefiel, machte der noch etwas unsichere Deidara weiter, fuhr das Glied auf und ab, fasste es mal fester und dann wieder lockerer an, ehe er die Spitze sachte mit zwei seiner Finger attackierte und sie frech ruppelte.

Selbst entwich ihm immer wieder ein Stöhnen, gefolgt von einem angezogenen Keuchen, eines das deutlich verlauten ließ, dass es gut tat, so verwöhnt zu werden.
"Bin nicht frech...nur verspielt und sehrrrr~ neugierig", schnurrte der Neko ganz leise, beugte sich ein wenig vor und biss Sasori unterstreichend zärtlich in sein Ohr.


Sasori zuckte hoch, als der Neko sein Spiel immer frecher mit ihm trieb.

"Nh ... das merkt man ...", bemerkte er grinsend.
"Aber so ungern ich das Kätzchen beim Spielen störe, der Puppenmeister bin immer noch ich."
Flugs waren die Schenkel Deidaras heruntergedrückt und der Rothaarige beugte sich über seinen Schoß.
"Wollen wir das süße Neko doch zum Maunzen bringen", meinte er noch lächelnd, leckte sein Glied an, hinterließ Spuren mit seiner feuchten Zunge, küsste kurz die Eichel und tippte die Zungenspitze an die winzige Öffnung, ehe er unbarmherzig loslegte, zu lecken.


Freudig wackelten die Ohren über das Lob, dann aber blinzelte er verwirrt, sah Sasori mit leicht schiefgelegen Kopf an, als wolle er etwas sagen.

Kein Laut verließ jedoch seine Lippen, stattdessen zitterte er stark vor Aufregung, wusste beim Herunterdrücken seiner Beine, was schon bald folgen würde.
Bisher hatte er das auch nur einmal gemacht, aber dennoch ließ er es zu, entspannte sich wieder und schnurrte leise. Deidara konnte nur noch spüren, fühlen und stumm nach mehr verlangen.
In der Hitze gefangen nahm er kaum noch etwas wahr, nicht mal die feuchte Zunge an seiner Männlichkeit, welche ihm wahre Glücksgefühle bescherte und ihn erneut aufstöhnen ließ.
Immer weiter stieg seine Körpertemperatur, stieg ins Unermessliche und drohte den Neko zu verbrennen.


Die Laute, die Deidara von sich gab, stachelten ihn nur zu mehr an.

Unstet streichelte er über seine blassen Innenschenkel, begann, gierig zu saugen, drückte sacht die Zähne in das pochende, empfindliche Fleisch.
Er wollte den Neko zucken sehen, zucken und sich winden, die Ekstase verfolgen. Gerade weil der Neko ihm nicht entkommen konnte, es gab keinen Platz zum Ausweichen.
Wenig später klemmte er mit den Knien Deidaras Füße fest, welche ihm immer wieder wegzuckten und ließ keuchend von seiner Erregung ab.
Seine Beine trotzdem noch gespreizt haltend, legte er sich dazwischen, dass ihre Erregungen sich berührten, aneinander rieben und strich dem Anderen lächelnd das Haar aus dem bereits leicht verschwitzten Gesicht.


Deidara hatte das Gefühl wie Wasser in der Sonne zu verdampfen, wie Butter zu schmelzen.

Immer wieder ließ er durch ein Keuchen und Winseln verlauten, wie sehr es ihm gefiel auf diese Art berührt und heiß gemacht zu werden.
Besonders, als Sasori die Zähne einsetzte, besonders dann bäumte sich der Neko auf, stöhnte laut auf, dass das Echo fast zwischen den Bäumen widerhallte. Ausweichen, sich entziehen war nicht möglich, das wollte er auch gar nicht, ebenso hatte er nichts dagegen, dass der Rothaarige ihn so fixierte, dass ein Weglaufen nicht möglich war.
Jedoch spürte er kaum später den erhitzen Leib Sasoris, sein Glied, dass das seine berührte und die Glut immens weiter entfachte.
Ganze Lavaströme schienen sich zusammenzufinden, flossen heiß durch die Adern des Nekos, ließen ihn zittern und würde er stehen, so würde er wohl taumeln. Deidara erwiderte das Lächeln, schaute Sasori aus glasigen Augen an, leckte sich über die trockenen Lippen und atmete stockend.


Sasori ließ sich nicht stören, keuchte sachte in Deidaras zuckende Ohren.

Hitze, überall Hitze ...
Stöhnend rieb er sich sanft enger an ihm, umschlang seine Hüften, bekam seine Pobacken zu fassen und griff beherzt zu.
Auf das laute Aufkeuchen desselben massierte er grob, verwöhnte seine zarte Haut, konnte seine Begierde nicht mehr zügeln.
Liebend gern übernahm er die Aufgabe, Deidaras Lippen zu lecken, scheuchte seine Zunge zur Seite, umschlang sie und drängte sie zurück, zurück dorthin, wo er genüsslich räubern konnte, knetete erregter und rieb sich auch umso ausholender an ihm.
"Ich fress dich auf", keuchte Sasori und grinste zittrig.


Die Ohren des Nekos zuckten verdächtig, stellten sich immer wieder freudig wackelnd auf, puschelten, als sachte in sie gekeucht wurden und wackelten nur noch mehr, als die Verzückung stetig anzuwachsen schien. Keuchend empfing er die zarten Hände, jene die voller Hingabe seine Pobacken zu streicheln begannen, diese sanft kneteten und seine Lust weiterhin anstachelten.

Der Kuss war ebenso berauschend, verlangte eine Menge von Deidara ab, dennoch ließ er zu und das mit Freude, dass die andere Zunge wild forschte, räuberte und plünderte, ihn in Euphorie versetzte, wie er sie nicht kannte.
Keuchend genoss er den wilden Kuss, versuchte diese freche Zunge zu fassen, schlängelte ihr aufmerksam hinterher und wann immer er sie zu fassen bekam, saugte er voller Verlangen diese in seinen Mund.
Die Worte ließen ihn kurz kichern, er schlug die Augen auf und blickte Sasori an.
"Wenn sie mich fressen, dann kann keiner mehr das hier machen", schnurrte er leise, strich mit den Fingerkuppen über die Brust des Rothaarigen und schnippte frech gegen die erhärteten Nippel, die sich ihm so sehnsüchtig entgegen streckten.


Ein erregtes Zucken konnte Sasori sich nicht verkneifen, sah ihn aber verschmitzt grinsend an.

"Schön brav bleiben, dann fresse ich dich auch nicht. Hmmm ... vielleicht jedenfalls." Langsam, durch stetes Streicheln und Liebkosen der sündig zarten Haut Deidaras, drehte er denselben auf den Bauch, legte sich über ihn, strich seinen zuckenden Schweif beiseite.
"Du schmeckst einfach zu gut~", säuselte er leise, strich mit dem Daumen sanft über den kleinen Eingang, der ihn pochend begrüßte. Ein wenig den Rücken buckelnd, beugte er sich hinunter und leckte sachte darüber. Noch erst etwas zögernd, sah er kurz auf, schnappte den wild umher-zuckenden Schweif und machte umso gieriger weiter.


Deidara blinzelte leicht, dann grinste er aber und wuschelte Sasori durch die Haare.

"Ich bin doch brav, so brav wie man nur sein kann ...", hauchte er leise zurück, ließ kaum später zu, auf den Bauch gedreht zu werden und warf dem Rothaarigen sündige Blicke über die Schulter hinweg zu.
Er schmeckte also gut, nun ja, das konnte er selbst nicht beurteilen, dennoch war er neugierig was der Andere hinter ihm nun machte.
Erst als er die Zunge an seinem Po spürte, zog er zischend die Luft ein, fiepte laut und schaute den Rothaarigen entgeistert an.
„Sie können doch nicht ...", der Satz wurde nicht zu Ende gebracht, die sich gierig bewegende Zunge stellte alles Bisherige in den Schatten, ließ ihn dunkel aufstöhnen und sich Sasori entgegen drängen.
Egal wie abwegig dies war, es gefiel dem Neko, immer wieder verlangte er mit einem lustvollen Stöhnen nach mehr, versuchte sich irgendwo unterstreichend festzuhalten und hechelte bereits stark.


Unbarmherzig und die zweifelnden Worte des Nekos ignorierend, machte er weiter, konnte keinen Grund finden damit aufzuhören.

Das laute Stöhnen des Anderen spornte ihn nur an, noch frecher sein Spiel zu treiben, ihn etwas mehr auseinander zu ziehen und die Zunge hinein zu drücken.
Dann ließ er aber auch ab, den Neko zu foltern, schob langsam den Zeigefinger zwischen die zuckenden, heiß durchbluteten Muskeln.
"Mh, nicht nur süß, sondern auch noch warm~", murmelte er leise, küsste über seine Wirbelsäule hinauf und wieder herunter.


Heiße Wellen der Lust durchströmten seinen erhitzten Leib, verbrannten und verschlangen ihn in den Tiefen seiner Lust.

Deidara keuchte laut, biss sich auf die Unterlippe um seine Laute wenigstens ein wenig zu dämpfen.
In ihm brodelte es schon mächtig, wie ein tobender Tsunami, welche aufs Land losgelassen werden wollte, nur um alles mit sich zu reißen.
Den Finger in sich fühlend, veranlasste den Neko dazu lauter zu stöhnen, sich erneut zu winden.
"... ahhhh ... reicht nicht", japste er leise auf, sah runter zu Sasori und sah was dieser mit ihm tat.
Alleine dieser Anblick war berauschend, so berauschend, dass er sich auf die Lippe biss, um nicht gleich den Verstand zu verlieren. Jedoch war das nicht möglich, er spürte, wie er anfing seinen Lustpunkt intensiv zu reizen, sah vor seinem Inneren Augen bunte Sterne und schrie animalisch seine Lust heraus.


Sasori sah auf.

"Nein? Na dann wollen wir dich doch zufrieden stellen..."
Nur kurz noch schob er den zweiten Finger hinein, spreizte schnell und legte sich wie ein schwarzer Schatten über ihn, drang in ihn ein, stöhnte laut und schlang die Arme um seine Brust.
"Oh Gott ..."

Deidara erwiderte träge bis ungeduldig Sasori seine Blicke, bäumte sich unter dem zweiten Finger auf und krallte sich in dessen roten Haaren fest.

Jetzt wo sich die beiden Finger schneller bewegten, krallte sich der Neko wieder fest, wollte seinem Danna nicht wehtun und keuchte ungehalten auf.
Als aber er ein so plötzlich hereinbrechendes Gefühl über ihn hereinbrach, schrie Deidara laut auf, bäumte sich auf und kam ihm willig entgegen.
Lust-verschleiert wartete er auf das, was folgen würde, spreizte automatisch seine Beine noch etwas mehr als Sasori seine Spitze an seinem Eingang platzierte und langsam in ihn eindrang.
Seine Augen weiteten sich, jetzt spürte er wieder den Schmerz, aber gleichzeitig war er dankbar, dass ihm die nötige Zeit gegeben wurde, sich an das Gefühl vollkommen ausgefüllt zu sein, zu gewöhnen.
Nach und nach hatte er sich an die Größe gewöhnt und konnte sich nun besser auf das Glücksgefühl und dem Treiben seiner Gefühle konzentrieren.
Er verspannte sich nicht mehr so, war locker und presste auch nicht mehr zu, so dass es nun auch für Sasori richtig genüsslich und wohltuend sein musste.
"Mach bitte weiter", flüsterte er leise, dachte gar nicht mehr daran aufzuhören und schlang beide Beine um die Hüften seines Dannas und zog ihn somit nur enger an und in sich.


Eine Weile ließ er ihm Schonzeit, keuchte dabei schwer, bis ein paar Worte geflüstert wurden, die das Okay gaben, in diese pulsierende, warme Enge zu stoßen, zu markieren, was ihm gehörte, auszufüllen, was ihn darum flehte.

Kurz nahm er sich noch Zeit, den willigen Neko fester an sich zu pressen und seine Lippen mit gierigen Küssen zu plündern. Dann aber spannte er die Hüften und stieß sich mit einem Ruck so tief er konnte hinein, überwand die letzte Schmerzgrenze.
Das herrliche Gefühl genießend, hauchte er Deidara auf die Lippen, streichelte seinen Rücken, zog sich ein Stück wieder hinaus und stieß zurück hinein, presste sich tiefer. Erbebend bäumte Sasori sich auf, ein Stöhnen rollte über seine Kehle.
Noch mehrmals stieß er so zu, Deidara dabei immer weiter hochziehend.
Schließlich saß er in seinem Schoß, und Sasori klapste die vor Erregung geröteten Pobacken, sein Handabdruck zeichnete sich schnell und unheimlich erotisch darauf ab. "Besorg's uns ...", hauchte er dem Blonden zu, lächelte ihn ermutigend an, ihn zu reiten.


Der Neko keuchte mittlerweile stetig auf, konnte sich kaum mehr halten, ihm war schwindlig vor Glück, seine Gefühle fuhren Achterbahn und sein Denkvermögen war irgendwo im nirgendwo.

Deidara stöhnte immer wieder leise auf, spürte Sasori so nahe wie noch nie, hatte das Gefühl innerlich zu verglühen und fing an sich langsam gegen ihn zu bewegen.
Als der Rothaarige tief in ihn stieß, die eine Stelle in ihm reizte die ihn Sterne sehen ließ, bäumte er sich auf und schrie laut seine Lust heraus.
"Oh Gott ... oh Gott ...", stammelte er wie in Trance vor sich hin, krallte sich sanft in den Hintern des Anderen und warf immer wieder seinen Kopf von rechts nach links.
Sein ganzer Körper brodelte, vibrierte und die immer weiter ansteigende Hitze raubte ihm fast den Verstand.
Deidara erwiderte den feurigen Kuss, naschte immer wieder hingebungsvoll von dessen Lippen und spürte ganz am Rande wie Sasori ihn langsam auf seinem Schoss platzierte.
Ein wohliger Schauer durchfuhr ihn, als er wieder die volle Länge in sich fühlte, das Gefühl spürte, ganz ausgefüllt zu sein. Langsam bewegte er sich auf und ab, ließ seine Hüfte kreisen und stöhnte immer wieder auf.
Die Hitze stieg erneut in ihm auf, vernebelte seine Sinne, ließ ihn nicht klar denken.
Beide Hände schlang er um den Nacken des Rothaarigen, kraulten diesen immer wieder, während er sich den rhythmischen Bewegungen hinzugeben schien.
Mit jedem Stoß schien er tiefer zu kommen und jeder Treffer versetze ihm noch mehr Hochgefühle.


Sasori lächelte, erbebte dann aber und stöhnte dunkel auf.

Der Neko war gut ... zu gut, um ihn nicht in den Wahnsinn zu treiben.
Hin und wieder ebenso anspornende Laute der Lust und des Wohlgefallens ausgebend, streichelte und knetete er Deidaras Brust, beugte sich vor, sog sich wieder an einer seiner kleinen Knospen fest, leckte und knabberte, eine Hand wanderte herunter, stupste sein Glied an und rieb die empfindliche Spitze, genoss die kraulenden Hände im Nacken und den gierigen Rhythmus, den Deidara vorgab.


Immer wieder stöhnte Deidara laut und lustvoll unter den stetig schneller werdenden Stößen auf, klammerte sich an Sasori fest und bewegte sich im gleichen Takt dagegen. Wann immer er seinen Lustpunkt traf, schrie er auf, zitterte stark vor Erregung und sackte leicht in sich zusammen.

Dieses Gefühl war einfach zu gut, zu unglaublich und immer wieder wollte er es spüren.
Sein immer mehr anwachsendes Verlangen, walzte ihn beinahe um.
"Nhhg ... das macht ... mich uhhh ... wahnsinnig", keuchte er leise auf, legte den Kopf zur Seite und ließ ihm so mehr Freiraum zum spielen. Heftig bewegte er sich gegen die Stöße, rieb immer wieder fordernd sein Becken gegen Sasoris und streichelte sanft dessen harte Nippel.
Deidara war sich nicht sicher wie lange er diese süße Qual noch aushalten würde, aber in einem war es sich sicher und das war, das er lange noch nicht genug hatte.


Sasori lachte zittrig, klapste erneut sein Hinterteil.

"Sinn und Zweck, Dei ... dara ... S-Sinn und ... Zweck ...", murmelte er nur mit einem Lächeln.
Als er merkte, dass es noch immer nicht genug war, hielt er Deidaras Hüften fest und rammte einmal mit Kraft in ihn, packte sein Glied und rieb für eine kurze Weile schnell und grob, dann stieß er noch einmal.
Mit missbilligendem Grunzen rang er den Neko wieder nieder, packte fest seine Schenkel, hob sein Becken in die Höhe und stieß so hart er konnte, so tief er konnte und so schnell er konnte.
Er wollte Deidara schreien hören.
Schreien und fiepen.
Nichts wollte er mehr, als Deidara, in vollkommener Hörigkeit.


Deidara bekam eine Gänsehaut, fühlte die Kraft die hinter den Stößen steckten, spürte wie Sasori besonders tief in ihm war und allein diese Erkenntnis ließ ihn dunkel aufstöhnen, ließ ihn abermals erzittern und er hatte jetzt schon erhebliche Probleme überhaupt noch klar zu denken.

" ... ja ... fester!", verlangte er fast schon schreiend, als er anfing dauernd Sterne zu sehen, aber auch merkte, wie sich sein Orgasmus aufbaute, einen den er nie im Leben wieder vergessen würde.
Er war gefangen in seiner Lust, schwebte in intergalaktischen Sphären und fühlte sich wie auf Wolke Sieben.
Sein ganzer Körper stand nun unter Strom, seine Lenden kribbelten als würden tausend Ameisen darüber krabbeln und sein Blut geriet heftig in Wallung.


Für sie beide den nahenden Höhepunkt bemerkend, setzte Sasori noch einmal auf alles, stöhnte tief aus der Kehle und nahm ihn mit alle seiner Kraft und Hingabe.

Hastig ließ er einen von Deidaras Schenkeln los, packte sein Glied und rubbelte und pumpte schnell und heftig, stieß mit voller Kraft, dass Hiruko ächzte und knarrte.
Nicht lang und der Orgasmus erreichte ihn mit einem Schrei, er presste sich so tief es ging in ihn, in die atemberaubende Enge, presste seine Hüften gegen die den Nekos, und ergoss sich brennend heiß in ihn.


"AHHH ah ... nhhnng ..." Mit jedem Stoß stöhnte Deidara stockend auf und drückte sich ihm entgegen.

Der Druck nahm immer mehr zu, ließ ihn stark zittern und er genoss die letzten Blitzen die durch unaufhaltsam durch seinen Körper jagten.
Ob er nun so zur Hölle fahren würde, war ihm egal, Hauptsache dieses Gefühl und der, der es ihm schenkte, würden immer bei ihm sein.
Deidara konnte die Anspannung Sasoris förmlich spüren, spürte jedes ach so kleine Zittern und jede ach so kleine Verkrampfung. Auch spürte er den tobenden Sturm in sich selber, spürte wie dieser langsam auf die Klippe zurollte und ihn mit sich riss.
Immer näher wurde er an jene Grenze gebracht, welche nur einen weiteren Stoß benötigen würde, um sich auch schon komplett von diesen so berauschenden Gefühlen mitreißen zu lassen, die gleichzeitig ein Meer von Wellen und Explosionen in einem hervorriefen, aber auch das Ende ankündigten.
Mit einem Male wurde es ihm heftig warm und alles schien sich zu drehen.
Sasori hatte es wohl übertrieben, mit einem heftigen Zucken kündigte sich sein Höhepunkt an, welchen er nicht mehr unter Kontrolle hatte und mit einem doch etwas lauteren Wimmern zuckte er nochmals und spürte, wie er sich mit kleinen zuckenden Bewegungen ergoss.


Ein lautes, kläglich klingendes Wimmern ertönte.

Besorgt ließ er Deidara nieder, zog sich sachte heraus und strich ihm das Haar beiseite.
Fragend vor Sorge sah er in die blauen Augen und streichelte seine Wange. "Shhht ...", machte er nur leise und beruhigend, unsicher, wie er reagieren sollte.


Deidara ging es soweit ganz gut, er zuckte noch einmal auf, als sich Sasori aus ihm zurückzog und seine Wange streichelte. Sorgenvoll wurde er dabei angesehen, er erwiderte den Blick jedoch mit einem schwachen Lächeln und klammerte sich an ihn.

"M-mir geht ... es gu-ut", keuchte er aber noch etwas und versuchte dem Rothaarigen die Sorge um ihn zu nehmen.

"..."

Trotz allem nicht im Geringsten überzeugt, streichelte er Deidaras noch immer erhitzte Wange weiter, musterte jeden Zentimeter eingehend im warmen Dunkel.
"War ich zu grob mit dir ...?", brachte er dann alle Fragen seines Kopfes auf eine sinnbringende Summe, stützte den Unterarm an der holzigen Seite Hirukos ab.


Deidara betrachtete weiterhin lächelnd seinen Danna, schmiegte sich ein wenig der streichelnden Hand entgegen und schüttelte schließlich seinen Kopf.

"Du warst nicht grob, es war wunderbar und ich hätte schon etwas gesagt, wenn mir etwas nicht gepasst hätte."
Er sah ihn lächelnd dabei an, schmunzelte dann, wie er da so den Kopf abstützte und ihn immer noch so besorgt ansah.
"Mir geht es wirklich gut, mach dir also keine Sorgen."


Sasori überlegte noch kurz, ehe er entspannte.

"Dann bin ich erleichtert ...", murmelte er leise, legte sich zu ihm nieder.
Deidaras noch immer erhitzte Haut war noch immer so herrlich weich, er konnte nicht anders, als sie erneut zu betasten, zärtlich und sanft.
Zu mehr hatte auch er nicht mehr die Kraft. Er streckte den Nacken vor, berührte Deidaras Lippen sacht mit den seinen, berührte sie erneut, küsste sie vorsichtig, leckte seine Oberlippe.

Leicht schmunzelte der Neko bei Sasoris Worten, streichelte selbst ein wenig über dessen Rücken und seufzte zufrieden aus. Deidara fühlte sich trotz, dass er müde und ausgelaugt war, wohl, schnurrte deswegen ein wenig vor sich hin und genoss die fahrigen Streicheleinheiten auf seiner noch warmen Haut.

Auch den Kuss erwiderte er gerne, nahm die weichen Lippen mit den seinigen auf und gurrte leise beim Anknabbern seiner Unterlippe.
So ließ es sich leben, so und nicht anders.
Er fühlte sich einfach nur pudelwohl, wollte gar nicht mehr weg und nur an seiner Seite sein.

Irgendwann schließlich musste Sasori sich jedoch lösen, fort von den weichen Lippen und dem wohligen Schnurren und Gurren des Nekos.

So würden sie nie wieder zurückkommen. Blind tastete er nach der Kleidung, zog seine Hose unter Deidaras Hintern hervor und zog sie mit einigen Verrenkungen im engen Raum wieder an.
Der Rest konnte warten.
Eine der Tüten war umgekippt und er sammelte die verstreuten, einzeln verpackten kleinen Pakete wieder ein.
Dann versorgte er Hiruko mit neuem Chakra, pumpte ihn auf und ließ wieder los, um sich dem Neko wieder zuzuwenden, während die Puppe wieder weiterlief.


Etwas enttäuscht war Deidara schon, dennoch lächelte er sanft und wusste selber, dass sie zurück mussten, auch wenn er gar nicht wollte.

Es musste sein, und so zog sich auch der Neko langsam wieder an, streifte seine Hosen hoch und seufzte leise auf.
Definitiv zu eng so eine Puppe, schoss es ihm durch den Kopf, als Sasori bereits angezogen war und die umgefallene Tüte wieder aufsammelte.
Kurz schloss er seine Augen, amtete noch mal tief durch und wackelte ein wenig mit den Ohren.


Wohler als hier fühlte er sich nirgendwo.

Hier war es dunkel, niemand sah sein Gesicht und er konnte sich hervorragend verteidigen.
Aus den Augen Hirukos sah er bereits die vertraute Umgebung, bald würden sie wieder in den Gängen von Akatsuki sein.
Zufrieden tastete er nach Deidaras Wange, streichelte sie, lächelte im Dunkel.
"Ich werde gleich noch schnell die anderen Berichte einsammeln und neue Aufträge austeilen. Danach...würde ich gern ein wenig schlafen."
Eine kurze Weile schwieg er verlegen.
"Ich würde mich freuen, wenn du dabei ... bei mir bist."

Wohler als hier fühlte er sich nirgendwo.
Hier war es dunkel, niemand sah sein Gesicht und er konnte sich hervorragend verteidigen.
Aus den Augen Hirukos sah er bereits die vertraute Umgebung, bald würden sie wieder in den Gängen von Akatsuki sein.
Zufrieden tastete er nach Deidaras Wange, streichelte sie, lächelte im Dunkel.
"Ich werde gleich noch schnell die anderen Berichte einsammeln und neue Aufträge austeilen. Danach...würde ich gern ein wenig schlafen."
Eine kurze Weile schwieg er verlegen.
"Ich würde mich freuen, wenn du dabei ... bei mir bist."



Deidara freute sich nachhause zu kommen, auch darüber, dass er wieder gestreichelt wurde, eine sanfte Hand seine Wange berührte und sie koste. Ja, die liebe Arbeit ging vor, daran hatte sich der Blonde schon gewöhnt, auch daran, dass die anderen Mitglieder, bis auf Tobi und diesen Itachi, alle etwas seltsam und grausam waren.

Den notwendigen Schlaf würde er Sasori auch gönnen, selbst war der Neko auch müde, fühlte sich etwas ausgelaugt nach ihrem netten Treiben.
Die Ohren stellten sich auf, die kurze Stille war komisch und Deidara wollte schon fragen, als er jedoch die Worte vernahm.
Er wollte ihn bei sich haben - ihn ganz alleine.
Erfreut wippte der Schweif des Nekos, er lächelte und gab einen nostalgischen Laut von sich.
"Wenn du dir das so sehr wünscht, dann bleibe ich bei dir", lächelte er auf weiterhin, fasste sanft Sasoris Hand, welche auf seiner Wange lag und küsste sie sanft.



Eine Hand legte sich auf seine und ein Kuss wurde darauf gehaucht. Beinahe wäre Sasori rot geworden, doch dessen konnte er sich noch beherrschen.

Er machte einen wohlwollenden Laut und ließ den Neko dann in Ruhe, dirigierte Hiruko schlurfend durch die Gänge, zurück zu seinem Zimmer, der Schwanz stieß die Tür zu, ehe er die Klappe öffnete und Deidara aussteigen ließ.
Erst dann erhob er sich ebenso, packte die Tüten und wuchtete sie heraus, verfrachtete Hiruko zurück in die Schriftrolle, wo er hingehörte. "Ich bin sofort wieder da", wandte er sich noch kurz an Deidara, ehe er mit Sack und Pack wieder durch die Tür schwankte, um in der Küche in Ruhe alles einzusortieren.
Natürlich in einem separaten Fach, denn der ganze Kram hatte nichts in den Fingern der anderen Spinner zu suchen.
Die restlichen Tüten ohne kühl-bedürftigen Inhalt wieder mit sich nehmend, sammelte er noch die Berichte überall ein und kam zurück.


Deidara kicherte leise, war es nicht gewohnt die Hand geküsst zu bekommen, das kannte er nur aus Büchern und von adligen Leuten. Sasori konnte wirklich süß sein, wenn er wollte.

Aber das Phänomen süß zu sein, gebührte nur einem und das war er selbst, wie Deidara empfand.
Allein schon seine puscheligen Ohren, dazu sein niedlicher und ukiger Blick, der grazile Gang ... das alles machte ihn zu einem niedlichen und süßen Anblick.
Ein Mensch oder eine halbe Marionette hielt da nicht mit, aber das würde er für sich behalten.
Nur langsam kletterte der Neko aus der Puppe heraus, schaute Sasori noch einmal nach und setzte sich dann aber an seinen Ton und formte aus diesem eine Figur.
Was er genau formte, wusste er selbst noch nicht, überlegte daher eifrig und hin und wieder fing er neu an.
Er war sehr beschäftigt in seiner Arbeit, setzte einen angestrengten Gesichtsausdruck auf und schaute auch erst wieder auf, als der Rothaarige mit Berichten in der Hand das Zimmer betrat.
Scheinbar hatte Sasori jetzt auch etwas zu tun, da bot es sich an, dass er selbst an seinem Ton etwas tat und ihn jetzt nicht ablenken wollte.
Diese Berichte schienen wichtig zu sein, da wollte er nicht stören und er konnte auch schon mal etwas alleine machen.


Erleichtert erkannte Sasori beim Eintreten, dass Deidara eine schöne Beschäftigung gefunden hatte und ließ sich darauf auch gleich am Schreibtisch nieder und stürzte sich in die Arbeit.

Schnell blätterte er die Berichte durch, hakte Dinge ab oder strich sie durch und füllte Formulare und Bestätigungen aus.
Der Stapel an Blättern teilte sich auf drei auf und wuchs wie eine Schleimpilzkolonie heran. Schließlich aber, nach zwei Stunden konzentrierter Arbeit, unterzeichnete er das letzte Formular, legte es auf die Stapel und trug sie hinaus in den Flur.
Dort rief er Tobi zu sich, wuchtete ihm die schwere Bürde auf und beauftragte ihn, alles an die richtigen Leute zu überbringen und schloss die Tür wieder.
Man sah es ihm nicht an, aber er war mittlerweile todmüde.
Dennoch ging er noch einmal zu den unausgepackten Tüten, holte den frischen Ton heraus und legte die zwei schweren Blöcke zu Deidaras Tonecke und nahm das Papier herunter.
Deidara über den blonden Kopf wuschelnd entledigte er sich der Kleidung und bereitete das Bett vor, schlug die Decke zurück und ließ die Beine darunter gleiten. Wohlwollend beobachtete er Deidara dann, wie er sich ebenso fertig zum Schlafen machte.


Deidara ließ den Anderen wie zuvor auch schon in Ruhe, formte und knetete seinen Ton und ließ aus ihnen wieder kleine Figuren entstehen.

Somit war er gut beschäftigt, sah zwar hin und wieder kurz zu Sasori, lächelte und wandte sich dann aber wieder dem Ton zu, aus welchem so langsam eine kleine Katzenfamilie entstanden war.
Erst, als die Tür aufging und Sasori nach Tobi rief, hob Deidara den Kopf, sah zu den beiden und irgendwie tat ihm der Maskenträger etwas leid, sicher war der Stapel Papiere nicht leicht auszutragen. Nun es war nicht sein Problem, aber es beschäftigte ihn eine Zeitlang. Jedenfalls solange, bis er zu Sasori sah, wie dieser ganz frischen Ton auspackte und ihm kaum später durch die Haare wuschelte. Lächelnd sah er ihn deshalb an, freute sich über den Ton und legte nun selbst müde die Arbeit nieder. Gähnend stand er von seinem Stuhl auf, suchte seine Schlafsachen zusammen und zog sich um.
Nett, dass der Andere das Bett vorwärmte und fast hätte der Neko deswegen leise gelacht.
Er verkniff es sich jedoch, kuschelte sich kaum später in sein Kissen mit den roten Bommeln und schaute Sasori lächelnd an.


Beinahe wäre Sasori im Warten schon eingeschlafen, er war schrecklich müde.

Das Lächeln erwiderte er müde, hob die Decke, legte sie über den Neko und rutschte herunter mit dem Kopf auf die Kissen, schloss die Augen. Noch einmal kurz blinzelte er auf, um Deidara ein Gute Nacht zu wünschen, dann schloss er sie wieder, erschöpft und entkräftet.


Deidara lächelte dankbar zugedeckt zu werden, strich Sasori noch einmal über die Wange und wünschte ihm leise eine guten Nacht.

Selbst konnte er noch nicht einschlafen, lag lange wach und beobachtete seinen schlafenden Danna.


Sasori ließ sich nicht von der Beobachtung stören, er war erschöpft und würde so schnell die Augen nicht mehr aufmachen.

Zu der Wärme, die der Neko ausstrahlte, jedoch durchaus hingezogen, schlang er schon bald die Arme um ihn, etwas unverständliches brummend.


Langsam wurde nun auch Deidara müde, schnurrte noch mal leise, als er näher an Sasori herangezogen und umarmt wurde und schloss dann müde die Augen.

Lange dauerte es nicht und er schlief endgültig ein, träumte von ganz vielen anderen Nekos, wie sie zusammen über die Wiese tollten und mitten drin, sah er sich selbst.
Zusammen mit seinem Danna.


Mehr als ein paar Stunden Schlaf waren demselben jedoch nicht vergönnt, schon wenige Stunden später klopfte es an der Tür. Vorsichtig, um Deidara nicht zu wecken, ließ er ihn los und stand geräuschlos auf.

Sich etwas anziehend, öffnete er die Tür und sprach im leisen Tonfall mit Itachi, der ein paar Fragen zur neuesten Mission hatte.


Deidara spürte ein leichtes Ruckeln, mehr jedoch nicht.

Er war von seinem Ausflug einfach zu müde und rollte sich zufrieden zu einer Kugel zusammen.
Er hörte nicht mal die leisen Stimmen, auch nicht die Tür und andere Geräusche, die ihn umgaben.
Er schmatzte nur leise im Schlaf, dann grummelte er leicht und rollte sich anders herum.


Endlich war auch Itachi zufrieden und zog seiner Wege.

Sasori schloss mit leisem Klicken die Tür wieder, seufzte und fuhr sich durchs Haar.
Noch einmal hinlegen würde keinen Sinn mehr machen, jetzt war er wach.
Ein leises Grummeln auf das auch immer jemand stören musste, zog er sich um, sammelte die verstreuten schmutzigen Sachen von Deidara auf und warf sie in einen Korb zum Waschen.
Was wohl bald wieder nötig würde, denn der Berg türmte sich schon wieder leicht.
Aber nicht jetzt, jetzt nahm er die Tüten aus der Ecke, wo er sie gelassen hatte und legte sie vorsichtig auf den Tisch, um damit nicht allzu sehr zu rascheln beim Auspacken.
Die Vorräte waren ja bereits in seinem Kühlschrankfach verstaut, würde sich auch nur einer daran wagen würde es Tote geben, er konnte das nämlich nicht leiden. Vorsichtig hob er die Schachtel mit dem Armband heraus und versteckte sie in der Schreibtischschublade, das Beutelchen mit Anhängern ebenso. Die neuen, rasiermesserscharfen Schnitzmesser hatten ein eigenes Fach.
Er nahm jedes einzeln heraus, betrachtete es, die verschieden breiten Schneiden, die unterschiedlich geformten Scheiden, ehe er sie säuberlich auf dem Tisch anordnete.
Er stand auf, ging zu dem Marionettenhaufen, suchte ein schönes Stück Holz.
Hm.
Nur ausrangierte Puppenteile. Seufzend gab er sich mit einem alten, verstaubten Holzarm zufrieden, schnitt aus dem Unterarm das quadratische Stück heraus, das er haben wollte.
Er warf den Rest zurück und begann, mit dem Größten der Messer erste Formen zu schnitzen.


"... uhm ... hmm ..."

Leise schmatzend drehte sich Deidara ein wenig, rollte sich jedoch ganz zusammen und verkroch sich noch immer schlafend unter die Decke.
Wieder ein Schmatzen, dann ein folgte ein wildes Wuseln unter der Bettdecke und ein völlig verstrubbelte Deidara hob den Kopf, blinzelte und sah sich verschlafen um.
"Uwääähhh....", gähnte er laut, streckte sich und blickte sich am Kopf kratzend im Zimmer um. Seufzend schwang Deidara sich langsam aus dem Bett, blieb aber vorerst sitzen und versuchte sein Haar zu bändigen.
Was musste das morgens auch immer so wirr liegen und in alle Richtungen abstehen? "Herrschafts-..."
Deidara griff fluchend zu seiner Haarbürste, kämmte sich die lange Mähne durch und seufzte erneut auf, als diese sich aufluden und noch wilder anstanden.
"Ich sehe aus wie ein explodiertes Kopfkissen", murrte er leise und blickte schließlich rüber zu Sasori.


Bei den ersten Anzeichen von Deidaras Aufwachen hob Sasori leicht den Kopf, arbeitete aber ruhig weiter, ließ ihn erst einmal wach werden.

Ein Lachen unterdrückend konzentrierte er sich auf sein Tun und erst bei der letzten Bemerkung konnte er ein Grinsen nicht mehr halten.
Er stand auf, legte die Sachen beiseite.
Dann streichelte er über Deidaras wildes Haar, es knisterte ein wenig, als er die Ladung in sein Chakra aufsog.
Noch immer etwas amüsiert grinsend, streichelte er schließlich die letzte Strähne glatt und nahm die Hand zurück.
Dann streichelte er Deidaras Wange.
"Gut geschlafen?", fragte er grinsend.


Deidara knurrte leise sein ungebändigtes Haar an, hielt jedoch inne und hörte das leise Lachen seines Dannas.

Ja, ja, sehr witzig, murrte er in Gedanken, beobachtete jedoch sehr wachsam, dass dieser aufstand und zu ihm kam.
Ein Knistern seiner Haare verriet ihm, dass Sasori ihn streichelte, erst dann vernahm er die Hand auf seinem Kopf und lächelte schwach. Ob er gut geschlafen hatte?
Naja wenn er von der immer wieder aufkommenden Übelkeit absah, von dem komischen Flattern in seinem Bauch ... ja, dann hätte er sicher besser geschlafen.
"Es ging so, hätte besser sein können", antwortete er daher wahrheitsgemäß, schmiegte sich der streichelnden Hand entgegen und seufzte leise auf.


Die Antwort, die Deidara ihm gab, erweckt in ihm den Wunsch, nachzufragen.

Hätte besser sein können?
So etwas hörte er nur selten.
Weiter streichelnd schaute er ihm in die Augen.
"Was hätte es denn besser gemacht?", hakte er noch einmal nach.


Kurz seufzte Deidara leise, hätte sich ohrfeigen können, dass genau hinterfragt wurde und dennoch wollte er darauf auch eine Antwort geben.

Auch wenn man sich dann eventuell wieder Sorgen machen würde.
"Mir war dauernd irgendwie schlecht und dann war da noch so ein komisches Flattern in meinem Bauch.Es fühlte sich irgendwie wie Schmetterlinge an", murmelte er leise und kaute sich auf der Unterlippe herum.


Darauf wusste nun Sasori gar nichts mehr zu sagen.

Also ein Gift konnte das nicht sein, das flatterte nicht im Bauch. Höchstens ein Halluzinogen.
Sasori verwarf den Gedanken, dass einer der Anderen irgendwas mit seinem Neko angestellt hatte. "Vielleicht ist dir schlecht vor Hunger. Du hast seit gestern nichts mehr gegessen", meinte er dann vorsichtig.
Er wollte nicht zugeben, dass er keine Ahnung hatte.
Er stand auf.
"Leg dich wieder etwas hin, mach dir ein Kissen in den Nacken, ich mache dir etwas zu essen und eine Wärmflasche für deinen Bauch." Dann ging er und tat es auch gleich.


Die kurz entstandene Stille war nichts für den aufgeweckten Neko, er begann aufgeregt an seinen Haaren zu zuppeln, dann wieder an der Bettdecke und fing an sie zu entfusseln.

Er selber konnte sich auch keinen Reim auf seine Schlafgewohnheiten machen, aber es war ihm auch egal, denn jetzt ging es ihm wieder besser.
Deidara hörte auf mit der Decke, horchte auf und nickte schließlich Sasori zu.
"Vielleicht hast du recht, vielleicht hab ich einfach nur Hunger."
Wie gesagt legte er sich schließlich wieder ins Bett, legte sich sein Bummelkissen auf den Bauch und seufzte auf.
Ob er doch krank wurde?
Vielleicht hatte er gestern beim Toben auf der Wiese etwas geschluckt - eine Polle, irgendwas, auf das er reagierte?


Auf dem Weg zur Küche zerbrach Sasori sich ebenfalls den Kopf.

Was bei allen Teufels Namen konnte das sein, wenn kein Gift? Aber mit Giften kannte er sich am Allerbesten aus.
Es wurmte ihn, dass er nicht irgendeinen Hinweis hatte, dass er in irgendeiner Weise etwas wusste. Grummelnd briet er saftiges Fleisch an, für Deidara eine Extraportion und nahm sich selbst die Packung Sushi aus dem Kühlfach.
Kurz ging er noch, um eine Wärmflasche mit heißem Wasser zu füllen, dann kam er zurück.
Er legte das Kissen auf Deidaras Bauch und schob die Wärmflasche darunter, dann setzt er sich neben ihn und stellte den Teller Fleisch vor ihn hin, daneben ein Gäbelchen.


Wie man es drehte und wandte, der blonde Neko kam auf keinen grünen Zweig.

Etwas geschluckt hatte er nicht, auch von Fremden hatte er nichts angenommen: zumal dort auch keiner außer ihm war und gestern hatte er auch keinen von diesen beiden Zombies hier gesehen. Demnach musste es wohl eine Magenverstimmung sein, oder er wurde wirklich krank.
Ruhig lag er im Bett und wartete das Sasori zurückkam, setzte sich nur langsam etwas auf, als dieser ihm schon die Wärmflasche unter das Kissen schob und einen Teller mit gebratenem Fleisch reichte. Kurz schnupperte er, dann aber wurde er blass und hielt sich die Hand vor den Mund.
Ihm war schlecht, furchtbar schlecht und er sprang panisch aus dem Bett, Richtung Tür und rein in das Badezimmer.


Etwas erschrocken hielt Sasori ihm die Tür auf, als er aufsprang und eilte gleich besorgt hinterher.

Er verscheuchte Kisame und Zetsu, die neugierig ebenso folgen wollten und schloss die Badtür hinter sich. Seufzend ging er zu Deidara hin und hielt ihm sanft die Haare aus dem Gesicht.
Der stechende Geruch machte ihm nichts aus und so konnte er gefahrlos dem Blonden einen Zopf binden und ihm ein Glas Wasser reichen, als er mit Übergeben fertig war.
Besorgt musterte er seine etwas elenden Züge und stieß die Lüftung an, dass der Geruch entfleuchte und nicht erneute Übelkeit erregte.


Würgend und den Tränen nahe hing Deidara über dem Klo, erbrach und schämte sich.

Wieso musste Sasori ihm auch folgen, das hätte er auch alleine gut hinbekommen.
Seufzend hob er den Kopf aus der Schüssel, drückte die Spülung und trank einen Schluck von dem Wasser.
"Tut mir leid, aber mir war auf einmal so schlecht", entschuldigte er sich leise, wischte sich eben noch den Mund ab und stand ganz vorsichtig auf wackligen Beinen wieder auf.


Sasori schüttelte nur den Kopf.

"Du kannst es ja nicht steuern", meinte er nur tröstend.
"Ich lege dir das Fleisch zurück, ich denke, bei so was ist ein Tee das Beste."
Seufzend streichelte er Deidaras Kopf und schickte ihn zurück ins Bett.
Er selbst nahm das Fleisch mit, legte es kühl und kochte nun stattdessen Tee.


Deidara war das immer noch alles unangenehm, er wurde sogar leicht rot und genierte sich.

Es half jedoch alles nichts, er wollte sich einfach nur wieder hinlegen, die Wärmflasche auf den Bauch legen und schlafen.
Vielleicht ging das jetzt nachdem endlich alles draußen war, besser und er fand einen etwas erholsameren Schlaf.
Schlapp schluppte er ins Bett zurück, legte sich um und das Kissen mit der Wärmflasche zurück auf seinen Bauch.


Mit einer Kanne Tee und einer leicht ramponierten Tasse, mit einem Comicskorpion drauf, kam er zurück.

"Entschuldige, das war die Einzige, die auch nicht nach dem fünften Mal, dass ich sie wem hinterher geschmissen hab, zerbrochen ist", murmelte er etwas verlegen und reichte ihm die halb gefüllte Tasse mit leicht gesüßtem Gingkotee. "Trink es, bevor du schläfst, dann wirkt es besser."
Dann nahm er sich den Stuhl vom Tisch weg und setzte sich vors Bett, blieb etwas besorgt um den Neko bei ihm.


Schmunzelnd nahm Deidara die gereichte Tasse an, besah sich diese kurz und musste sogar leise lachen.

"Hübsch ... nein, wirklich", kicherte er nochmals,ehe er vorsichtig den heißen Tee pustete und einen kleinen Schluck nahm.
Es schmeckte etwas ungewöhnlich, keinesfalls aber scheußlich...
Ungewohnt eben, da er nur Milch und Wasser kannte und selten jemand Tee für ihn kochte.
Mit großen Augen sah er jedoch Sasori an, als dieser sich zu ihm ans Bett setzte.
"Du musst aber nicht jetzt die ganze Zeit hier sitzen und aufpassen", murmelte er leise und nippte erneut an dem Tee.


Noch verlegener sah er kurz weg, war dann aber froh, dass er trank. Als er meinte, dass er jetzt nicht Aufpasser spielen müsste, lachte er nur.

"Ich bin für dich verantwortlich und mache mir zudem Sorgen. Natürlich passe ich jetzt erst mal auf dich auf. Bis wir nicht wissen, was es ist, sollten wir vorsichtig sein", meinte er nur.
"Es ist nur schwierig, wenn schon ich nicht weiter weiß ... es ist wirklich schwer, einen Arzt anzuheuern ... du weißt schon."
Damit meinte er seinen sehr prekären Job.


Was war denn nun wieder so komisch, dass gelacht werden musste?

Deidara zuckte erst, dann wackelte er mit den Ohren und blickte Sasori skeptisch an.
Schön, er machte sich Sorgen, es war auch nicht anders zu erwarten und irgendwo auch berechtigt.
"Glaub mir, ich brauche keinen Arzt. Mir geht es gut und morgen spring ich bestimmt schon wieder in alter Montur durch die Gänge", versuchte er Sasori klar zu machen und leerte zudem den Inhalt seiner Tasse.

Was war denn nun wieder so komisch, dass gelacht werden musste?
Deidara zuckte erst, dann wackelte er mit den Ohren und blickte Sasori skeptisch an.
Schön, er machte sich Sorgen, es war auch nicht anders zu erwarten und irgendwo auch berechtigt.
"Glaub mir, ich brauche keinen Arzt. Mir geht es gut und morgen spring ich bestimmt schon wieder in alter Montur durch die Gänge", versuchte er Sasori klar zu machen und leerte zudem den Inhalt seiner Tasse.



Auf den skeptischen Blick erwiderte er nur ein tröstendes Lächeln.

"Trotzdem, solange es dir nicht gut geht, bin ich lieber bei dir und sofort zur Stelle, wenn es noch schlimmer wird. Zugegeben, ich mag es nicht, Dinge nicht unter Kontrolle zu haben. Wenn es dir morgen besser geht, bin ich beruhigt, aber solange werde ich bei dir wachen", endete er mit einem Lächeln und nahm sein Stück Holz wieder auf.
Schließlich wollte er dem Neko seine Ruhe trotz allem lassen und ihn nicht ständig anstarren.


Deidara fand es wirklich süß, so umsorgt zu werden, aber so langsam reichte es mit dem ganzen Palaver.

"Es wird mir morgen schon sicher besser gehen und bestimmt habe ich nur zu wenig gegessen. Nichts Schlimmes, aber süß, das du dich sorgst", lächelte der Neko sanft, wuschelte durch das rötliche Haar seines Dannas und legte sich wieder leise seufzend zurück in sein Kissen


Seufzend lehnte Sasori sich zurück und nahm das Schnitzmesser in die andere Hand.

"Na gut, ich glaub es dir ja. Willst du denn noch einmal versuchen, etwas zu essen? Der Tee scheint ja unten geblieben zu sein... wenn dem so ist, einen Happen Fleisch versuchen?", bot er mit Lächeln an.
Süß, na das sagte gerade der Richtige, dachte der Rothaarige nur und fragte sich nun ernsthaft, was an seiner Sorgen nun eigentlich "süß" war.
Er fand nicht wirklich etwas daran.


Zufrieden wackelte Deidara mit den Ohren, war froh, dass Sasori ihn vorerst in Ruhe ließ und sich lieber seinen Messern wieder zuwandte.

Gerade als er die Decke über den Kopf ziehen wollte, hielt er inne und setzte sich doch wieder leicht auf.
Vielleicht sollte er doch etwas essen, vielleicht hatte der Tee schon angeschlagen und die Übelkeit war an sich auch verflogen.
"Ich versuch es, aber ich kann nicht garantieren, das mir nicht wieder schlecht wird", gab er dennoch leise zu bedenken.


Der Rothaarige nickte leicht, wischte ein paar Flocken Holz sich von den Knien und legte das grob bearbeitete Stück Holz und das Messer auf den kleinen Beistelltisch.

"Versuchen wir es einfach."
Kurz verschwand er aus dem Zimmer, kam zurück mit einem Eimer für den Notfall und dem Teller mit bereits erkaltetem Fleisch.
"Iss einfach langsam und schau, wie es dir geht."


Deidara setzte sich nun richtig auf, nahm noch einen Schluck von dem Tee und sah Sasori hinterher, wie dieser das Zimmer verließ und kaum später mit dem Fleisch zurückkam.

Was wollte er denn jetzt mit dem Eimer, so ganz verstand er nicht, schüttelte daher den Kopf und schnupperte an dem erkalteten Fleisch.
Deidara wollte testen, ob ihm nicht allein wieder von dem Geruch übel wurde, aber diesmal schien es nicht der Fall zu sein und er schnitt ein kleines Stück ab.
Noch einmal roch er daran, schob es sich erst dann vorsichtig in den Mund und begann zu kauen.


Den Eimer zur Seite stellend, setzte er sich wieder und widmete sich erneut dem Bearbeiten des Holzstücks. Er wollte nun wirklich nicht den Neko beim Essen zusehen und schnitt weiter grobe Formen in die groben Kanten.



Lange kaute Deidara auf dem Stück Fleisch, wollte es herunterschlucken und konnte es doch nicht.

Es fühlte sich komisch an, wie zäher Brei, wie ein Kloß im Hals und er hatte das Gefühl, es würde im Mund immer mehr werden.
Rasch griff sich Deidara daher den Tee, versuchte die breiige Masse mit Hilfe von etwas Flüssigkeit herunterzuschlucken und stellte den Teller wieder weg. Scheinbar war er doch nicht so weit, legte sich lieber wieder hin und rollte sich zusammen.


Das Klappern des Tellers ließ Sasori kurz aufblicken, aber er widmete sich fast sofort wieder der Schnitzerei. Mittlerweile waren Ansätze einer Statur zu erkennen und er arbeitete langsam erste Tiefen hinein.

Kurz aber kraulte er tröstend hinter Deidaras Ohr. "Wenigstens ein wenig im Magen."


Kurz wackelten die Ohren des Nekos, als man sie kraulte und ein leises, aber schwaches Schnurren kam über seine Lippen.

"Es fiel mir nicht gerade leicht zu essen, es wurde teilweise immer mehr im Mund. Aber sicher bilde ich mir das nur ein", nuschelte er leise und knuddelte seine Bommeln.


"Hm ... zumindest war es etwas", meinte Sasori leise, schnitt feine Kerben und Schnitzer ein, erste Ansätze einer Figur, rund und so groß wie seine Faust.

"Schlaf am besten noch ein wenig, hm?", schlug er sanft vor und sah ihn an.
Dann lächelte er.


Schlafen, gar keine so verkehrte Idee,und schon rollte sich Deidara unter der Decke ein, klopfte das Kissen noch mal auf und legte sich hin.

Lächelnd blickte er nochmals zu Sasori, wie er euphorisch dasaß und am Schnitzen war.
"Ich versuch ein wenig zu schlafen", nuschelte er unterstrichen von einem leisen Gähnen.


Sasori nickte langsam und richtete sich sogar noch einmal auf, um dem Blonden die Wange zu streicheln und ihm Gute Nacht zu wünschen, dann war er aber auch schon wieder beschäftigt.

Aus gesplitterten Seiten wurden Flügel, aus einem klobigen runden Stück ein flauschiger Kopf mit großen Augen und ein kugelrunder kleiner Bauch, ein winziger Schwanz hintendran.
Sasori betrachtete die kleine Eule nachdenklich, dann rieb er sie lächelnd mit einem Wachstuch ab, um die Splitter abzustumpfen.
Lächelnd stellte er sie Deidara aufs Tischchen und stand auf.
Deidara schien in der Zeit eingeschlafen zu sein.
Guter Junge.
Es war immer besser alles zu verschlafen, bevor man sich wach alles wund-würgte.


Noch einmal schlugen die blauen Augen des Nekos auf, strahlten müde Sasori beim Streicheln seiner Wange an und schlossen sich dann doch wieder von der Müdigkeit eingeholt.

Zufrieden rollte sich Deidara ganz ein, schlief darauf hin ein und atmete leise ein und aus.
Nun holte er den Schlaf nach, den er die Nacht verpasst hatte, von Übelkeit wachgehalten wurde und nicht wirklich ruhe finden konnte.


Die Gänge druchstreifend suchte der Rothaarige mittlerweile die große Bibliothek.

Im Laufe der Zeit hatten sich wahnsinnig viele Bücher hier angesammelt und es würde ihn schwer wundern, wenn er nicht etwas Brauchbares finden würde.
Die Tür öffnend kam ihm bereits der muffige Geruch verstaubter Folianten und Schriftrollen entgegen, zusammen mit der herrlichen Stille.
Er schloss die Tür leise hinter sich und wanderte die Regale entlang.
Von Tötungskünsten über Gifte, einige von ihm selbst verfasst, sowieso gehörte dieses ganze Regal ihm, bis er endlich an den Medizinbüchern gleich neben den spärlichen kleinen Kochbüchern angekommen war.
Er nahm sich gleich den ganzen Satz mit zurück aufs Zimmer und wuchtete den ansehnlichen Stapel auf den Tisch.
Das erste nahm er herunter, schlug es auf und begann, die vielen abertausend Krankheiten, eine schrecklicher als die nächste, abzuarbeiten.


Kurz zuckten die Ohren Deidaras, wackelten beim Vernehmen der Tür und wurden langsam gespitzt. Selbst im Schlaf war der Neko mehr als wachsam, ruhte jedoch als keinerlei Gefahr ausging und schlummerte daher friedlich weiter.

Nur hin und wieder hörte er etwas Rascheln, so, als würde jemand lesen und eine Seite umblättern.
Müde hob Deidara den Kopf und blinzelte gähnend in Sasori seine Richtung.
"Was liest du denn da?", gähnte er erneut und richtete sich langsam auf.


Mittlerweile war derselbe dabei, den dritten Wälzer zu durchforsten, als er eine sachte Stimme vernahm und den Blick von den tausenden Krankheitsbeschreibungen hob.

Er sah Deidaras noch etwas verschlafene, aber offene blaue Augen und wie die pastellfarbenen Lippen sich zu einem Gähnen teilten und lächelte.
"Nichts Besonderes. Ich schaue nur ein wenig, was so alles zu deinen Symptomen passt. Vielleicht finde ich ja die Möglichkeit, dir etwas dagegen zu mischen."


Abwartend saß Deidara bereits im Bett, streckte sich nochmals und blickte schließlich erneut zu Sasori herüber.

Er suchte also nach Symptomen für eine Krankheit, versuchte seine unterzuordnen.
Na ob das gut ging?
Nicht, dass er später falsche Prognosen stellte.
"Hast du denn schon etwas herausgefunden, was es sein könnte?", fragte Deidara dennoch von der Neugier gepackt.


Sasori schnaubte und fuhr sich etwas zerstreut durchs Haar, als er das fragte.

"Naja, laut dem einen hättest du Verstopfung. Der nächste meint, es wäre eine Lebensmittelvergiftung. Wieder einer schiebt es auf plötzliche Umstandsänderungen. Um nicht zu sagen, Schwangerschaft."
Er sah zu Deidara auf über die Halbgläser seiner kleinen Lesebrille hinweg, die er eben noch angelegt hatte, weil die Schrift des neuesten Buches so winzig war, dass es Fliegendreck sein könnte und lächelte schwach.
"Aber ich glaube kaum, dass irgendetwas davon bei dir der Fall sein könnte."


Verstopfung?

Nein, das konnte nicht sein, ebenso wenig wie eine Vergiftung.
Deidara knabberte auf der Unterlippe und musste über die Krankheiten müde lächeln, denn sie trafen einfach nicht zu.
Das Lächeln verging ihm jedoch schnell – spätestens, als er von der Schwangerschaft hörte und fieberhaft begann er zu überlegen.
Konnten Nekos schwanger werden?
Nun ja, so gesehen schon, voraussichtlich, sie waren weiblich und im gewissen Alter.
"Das kann alles nicht sein, es trifft nicht zu", murmelte er leise und ließ sich seufzend wieder hinter in die Kissen fallen.


Milde lächelnd blätterte der Rothaarige um.

"Sagte ich doch. Aber keine Sorge. Ich finde schon was."
Das versprach er und holte sich gleich noch einen Stapel korpulenter Bücher in halb zerfallenen Einbänden, wo bei manchen bereits zu sehen war, dass es durch viele verschiedene blätternde Finger gegangen war und macht sich wieder auf die große Jagd der passenden Symptome.


Deidara hörte die Worte gerade noch so, murmelte leise "hoffentlich bald" und rollte sich im Bett herum.

Es war aber auch zum verrückt werden, da war er krank und keiner wusste was genau er eigentlich hatte. Vielleicht war es ansteckend, aber dann müsste Sasori auch krank sein und dieser sah alles andere als kränklich aus.


Sasori war sich sicher, etwas übersehen zu haben, denn wenn schon in sechs verschiedenen Medizinbüchern nichts passendes drin war, konnte da etwas nicht stimmen.

Irgendwann gab er aber genervt auf und ging zu der niedrigen Kommode am Fuß des Betts und zog die kleinen Schubladen auf.
Die verschiedenen winzigen Fläschchen überfliegend, pickte er gezielt ein paar pulvrige, ein geliges und ein paar flüssige Reagenzien heraus und schob den Giftschrank wieder zu.
Bevor er noch eine Fehldiagnose veranstaltete, würde er doch zunächst erst gegen die Symptome an sich vorgehen.
Mit der hauchzarten Pipette maß er winzige Mengen der hochkonzentrierten Gifte ab, verdünnte sie in verschiedenen Mengen und mischte sie, gab einen Löffel Milch hinzu und goss das Gemisch vorsichtig in ein Glas ab.
Das müsste gegen die Übelkeit und das Schwindelgefühl helfen.
Schließlich waren Gifte ihm derart vertraut, dass er nicht nur töten, sondern auch damit heilen konnte.
Da er aber den Neko jetzt nicht wecken oder stören wollte, stellte er das Glas einfach leise auf den kleinen Nachttisch, wischte mit einem feuchten Tuch den Tisch ab und putzte die gebrauchten Schälchen, die Fläschchen wanderten zurück dorthin wo sie hingehörten.
Dann brachte er die viele Bücher zurück.


Längst war Deidara im Reich der Träume angelangt, bekam nichts mit um sich herum und seufzte nur leise auf.

Jedoch roch er die Milch auf dem Nachtisch, wackelte mit der Nase und zuckte mit den Ohren.
So herrlich und verlockend diese auch roch, er war im Moment nicht gewillt aufzuwachen, die Milch zu trinken und wieder zu schlafen.
So wie er jetzt schlief, war er einfach zu faul, um sich überhaupt zu rühren.


Die Bücher zurück am Platz, kehrte er zurück und sah nach dem Glas.

Nanu, noch nicht genascht?
Sonst konnte der Neko doch nie einem Glas Milch widerstehen...
Er würde sie noch trinken, dessen war er sich sicher, deshalb ließ er ihn in Ruhe und räumte weiter das Zimmer auf.
Dann sah er auf die Uhr.
Zeit zur Besprechung, auf die er noch nie große Lust verspürt hatte.
Seufzend schrieb er Deidara auf einen kleinen Zettel, wo er war und legte ihn neben das Glas, dann warf er seinen Mantel um und ging aus dem Zimmer. Sorgfältig, um die potenziellen Störenfriede vom Eintreten zu hindern, schloss er ab und ging zum Besprechungsraum und wartete auf das Eintreffen der anderen.


Ein Rascheln und leise Schritte waren zu hören und dennoch wackelten nur die großen Neko-Ohren, der Körper aber selbst schlief weiter.

Es dauerte lange bis Deidara die Augen wieder aufschlug, alleine war und sich langsam aufrichtete. Sein Blick fiel dabei erneut auf die Milch und den Zettel, welchen er gleich las.
Sasori hatte also wieder zu tun, gut, dann würde er die Milch trinken und einfach liegenbleiben.


Die Besprechung dauerte sogar noch länger, als Sasori eingeplant hatte und er war herzlich entnervt, dass so viele Probleme in den letzten Missionen aufgetaucht waren, dass die Verfolgung immer mehr zunahm und einige von ihnen sogar trotz harter Ausbildung schwere Wunden nun auch trugen.

Er betrachtete die schwer getroffene Truppe: Kisame, dessen Nase nun mehr an einen Haufen Reis in einem Hautsack erinnerte, Itachi, dessen Augen nun auch langsam nachließen, denn Blut trocknete unter den Lidern, Zetsu fehlten einige Zinken seines Wuchses, grünes Blut tropfte an den Wunden hinunter.
Hidans Verletzungen waren ja bereits Alltag.
Kurz noch gab er die neuen Aufträge aus, dann waren schon vier Stunden vergangen und der Rothaarige gab das nächste gemeinsame Essen bekannt, dann zog er sich zurück ins Zimmer.


Gut ausgeruht wachte Deidara etwa eine Stunde bevor Sasori zurückkehrte auf, setzte sich langsam auf und rieb sich den letzten Schlaf aus den Augen.

Verwirrt stellte er fest, das der Andere noch gar nicht wieder da war, zuckte jedoch mit den Schultern und stand langsam und vorsichtig auf.
Ebenso schritt er zum Fenster, blickte aus diesem heraus und seufzte leise.
Erst das Klacken der Tür ließ ihn später herumwirbeln, lächelnd erkennen, dass Sasori zurück war.


Die Türe hinter sich zuziehend, beobachtete er mit etwas erschöpftem Lächeln, wie der Neko herumfuhr und bei seinem Erkennen lächelte.

"Schon wieder auf?"
Ein Blick auf das leere Glas ließ ihn vermuten, dass Deidara es brav getrunken hatte und ging zu ihm hin, streichelte sein Haar und ließ das flauschige, zuckende Ohr kurz durch seine Hand gleiten, dann sah er wie Deidara zuvor aus dem Fenster hinaus.
"Ab morgen werde ich eine Weile fort müssen", fing er dann leise an, das eigentliche Thema anzuschneiden, das ihn ein wenig mehr belastete als Deidaras seltsame Krankheitserscheinungen.
"Und ich habe keine Ahnung, wie lange ich brauchen werde und ob ich überhaupt zurückkehren werde. Seit ich die letzten Berichte gelesen habe, ist unser Job immer schwerer auszuüben."
Er seufzte tief.
"Nicht, dass mich so etwas groß scheren würde. Ich habe nur gewisse Sorgen, was dich anbetrifft."
Er sah kurz zu Deidara, in seine großen, blauen Augen.
"Ich gebe Itachi Bescheid, in dieser Zeit deinen Beschützer zu spielen. Außerdem wird er, wenn ich nach einer Woche nicht zurückkehre nach mir suchen lassen. Sollte ich tot sein oder nicht mehr auffindbar, wird er dich in ein abgeschiedenes Dorf eskortieren und dort freilassen."
Ein erneuter Blick.
"Denkst du, dass du dich damit arrangieren kannst?

Die Türe hinter sich zuziehend, beobachtete er mit etwas erschöpftem Lächeln, wie der Neko herumfuhr und bei seinem Erkennen lächelte.
"Schon wieder auf?"
Ein Blick auf das leere Glas ließ ihn vermuten, dass Deidara es brav getrunken hatte und ging zu ihm hin, streichelte sein Haar und ließ das flauschige, zuckende Ohr kurz durch seine Hand gleiten, dann sah er wie Deidara zuvor aus dem Fenster hinaus.
"Ab morgen werde ich eine Weile fort müssen", fing er dann leise an, das eigentliche Thema anzuschneiden, das ihn ein wenig mehr belastete als Deidaras seltsame Krankheitserscheinungen.
"Und ich habe keine Ahnung, wie lange ich brauchen werde und ob ich überhaupt zurückkehren werde. Seit ich die letzten Berichte gelesen habe, ist unser Job immer schwerer auszuüben."
Er seufzte tief.
"Nicht, dass mich so etwas groß scheren würde. Ich habe nur gewisse Sorgen, was dich anbetrifft."
Er sah kurz zu Deidara, in seine großen, blauen Augen.
"Ich gebe Itachi Bescheid, in dieser Zeit deinen Beschützer zu spielen. Außerdem wird er, wenn ich nach einer Woche nicht zurückkehre nach mir suchen lassen. Sollte ich tot sein oder nicht mehr auffindbar, wird er dich in ein abgeschiedenes Dorf eskortieren und dort freilassen."
Ein erneuter Blick.
"Denkst du, dass du dich damit arrangieren kannst?



Deidara wollte antworten, sich mitteilen und doch hielt er inne, nachdem Sasori ihm offenbarte, fortzugehen.

Da half auch wenig das Streicheln seiner Ohren, welche Deidara kaum merklich hängen ließ, das freudige Wackeln einstellte. Erst musste er weg und dann wusste er nicht wie lange, machte sich aber Sorgen und wollte ihm Itachi als Aufpasser an die Seite stellen?
Mit trauriger Miene erwiderte Deidara den Blick, schluckte der weiteren Worte wegen und zuckte in sich zusammen.
Was redete er da von tot sein?
Davon wollte er nichts hören, schüttelte daher den Kopf und hielt sich sogar die Ohren zu.
"Du wirst nicht sterben, du wirst wiederkommen. Daran will ich glauben und alles andere werde ich erdulden und ertragen müssen", erwiderte Deidara leise, seufzte und trat näher an Sasori heran.
"Egal wie lange es dauert, ich werde auf dich warten", fügte er noch hinzu und kuschelte sich schnurrend an den Älteren an.


Die traurige Miene und die treuherzigen Worte ließen ihn erneut lächeln und die Arme um den Neko legen, als er sich schnurrend anschmuste.

"Ich kann dir nichts versprechen, aber ich werde wohl mein Bestes geben, am leben zu bleiben", meinte er leise freundlich und kraulte seinen Nacken.
"Wer soll denn dich sonst terrorisieren und beherrschen, wenn ich nicht mehr bin?", neckte er mit einem Grinsen.


Es freute Deidara, dass der Andere sein Bestes zu geben versuchte, in gewisser Weise versprach wieder zu kommen und zwar lebend.

Daher hob er auch wieder den Kopf, ebenso den Blick und lächelte Sasori an.
Freudig wackelten auch wieder seine Ohren, genoss es gekrault zu werden und leise seufzte der Neko auf. Terrorisieren, etwas, dass Deidara erstaunt in Sasoris Augen blicken ließ und ihm ein freches Schmunzeln bald wieder entlockte.
"Außer dir darf das doch gar keiner, demnach wäre es nicht dasselbe und würde nur halb soviel Spaß machen", begann auch Deidara nun zu grinsen, vergrub jedoch den Kopf wieder an Sasoris Brust und schloss leise schnurrend die Augen.


So, so, also war das Ganze ein Spaß, wie der Blonde es ausdrückte und Sasori grinste noch breiter, dass es ihm fast wehtat.

Lächeln war schließlich etwas, was er sonst nie zu tun gepflegt hatte und gab ihm einen sanften Klaps auf den kleinen knackigen Nekohintern.
"Ich hoffe doch sehr, dass du in meiner Abwesenheit noch weiter so frech und munter bleibst, damit ich bei meiner Rückkehr wieder die Zügel in die Hand nehmen kann.", meinte er leise in sein Ohr und lachte.
"Denn nichts liebe ich mehr, dich zu dominieren und zu beherrschen, wie ein Schatten auf deiner zarten Haut."


Das breiter Grinsen bekam Deidara vorerst gar nicht wirklich mit, dafür aber den Klaps auf seinen Hintern, welcher ihn zucken und fiepen ließ. Verwirrt löste er sich von Sasori, blickte in dessen Gesicht und erkannte jetzt dessen Grinsen.

In seiner Abwesenheit weiterhin frech bleiben?
Nun, das konnte er haben und nun schlich sich auch wieder ein Lächeln auf das verwirrte Gesicht Deidaras. "Ich werde so frech sein, wie immer ... na ja vielleicht eine Spur frecher. Ich hab ja ein paar Tage genug Freiraum."
Deidara schauderte unter den nächsten Worten, weil jene genau in sein Ohr drangen und einen wohligen Schauer hinterließen.
Ein Schatten auf der Haut, dazu zarte ...
Zufrieden strich er Sasori durch die roten Haare, blickte ihn aufmerksam dabei an und auch wenn es ihm schwer fiel, er würde ihn sicher vermissen, wenn er erst weg wäre.


"Noch frecher? Geht das denn?" Neckend kniff er Deidara sanft in die Wange und genoss das kurze Streicheln seines Haars.

Er beugte sich ein wenig herunter, nippte kurz von Deidaras Lippen und dann auch zwei vorsichtige Küsse auf seine Augenlider.
"Für den Fall lasse ich dir den Schlüssel für mein Zimmer auf dem Tisch morgen früh. Damit du immer hierhin flüchten kannst."
Dann aber verfinsterte seine Mine sich in nahender Eifersucht.
"Und sollte einer wagen, dich zu sich ins Bett einzuladen, anstatt in meinem zu schlafen, kratz ihm in meinem Namen irgendwas aus. Du gehörst zu mir, in MEIN Zimmer, und in MEIN Bett."
Dabei klopfte er sich noch unterstreichend die Faust gegen die Brust.


Natürlich ging das und wie das gehen würde, würde er ihm schon zeigen.

Deidara lächelte trotz dass man ihn in die Wange kniff, näherte sich Sasori sogar noch und spürte dessen Lippen, wie sie kurz an den seinigen nippen und zu seinen Lidern wanderten.
Leise seufzte der Neko, genoss die Zuwendung und wackelte freudig mit den Ohren.
Dass man ihm aber den Schlüssel dalassen wollte zeigte Deidara nur zu deutlich, wie groß das Vertrauen, das man ihm entgegenbrachte mittlerweile war und das freute ihn sehr.
Dennoch hinterließ die verfinsterte Miene Sasoris einen bitteren Nachgeschmack, ließ Deidara kurz zucken und aufmerksam in die braunen Augen blicken.
Er war eifersüchtig, der Zorn war deutlich zu spüren und es kam Deidara so vor, als könne er diesen riechen.
Sasori wusste doch, dass er die Anderen nicht mochte, sogar Angst vor ihnen hatte und er würde sich sicherlich nicht einladen lassen.
"Beruhige dich doch, ich hab nicht vor in einem anderen Bett zu schlafen. Ich möchte nur hier schlafen, in meiner gewohnten Umgebung", erwiderte er leise, fasste nach der Hand des Rothaarigen und hielt sie davon ab, sich weiter gegen die Brust zu klopfen.


Nur mit einem eher unwilligen Grummeln ließ er zu, dass seine Hand genommen wurde und entspannte sie dann auch, hob sie hoch und legte sie auf Deidaras Wange, die Züge glätteten sich wieder.

"Dann werde ich wohl einen ganzen Haufen weniger Sorgen haben", brummte er nur leise, schließlich wusste er, dass in Einsamkeit oft Beziehungen sich änderten, insbesondere zu anderen Menschen. Und genau das bereitete ihm Bauchschmerzen.
Aber da war ja auch noch etwas anderes ...
"Deidara? Wie ist es mit deinem Magen? Wie gedenkst du zu handeln wenn es wieder schlimmer wird?"


Von dem Grummeln wenig beeindruckt, sah Deidara auch weiterhin lächelnd sein Gegenüber an, merkte die leichte Entspannung, fühlte die Hand an seiner Wange und reckte sich dieser leicht entgegen.

"Du brauchst dir um mich wirklich keine Sorgen zu machen. Ich werde die meiste Zeit einfach im Zimmer bleiben und dann wird nichts schief gehen", versicherte er ein weiteres mal.
Schon süß, wie Sasori sich sorgte und auch wieder seine Gesundheit ansprach, auf welche Deidara hin überlegen musste.
Bis jetzt ging es seinem Magen wieder besser, was aber wenn es morgen wieder dasselbe wäre oder sogar sich verschlimmerte?
„Ich weiß es nicht, so was hatte ich noch nie", gab er leise zu und war wirklich bisher noch nie richtig krank gewesen, kannte sich daher also auch nicht mit so was aus.


Eine Weile beobachtete er den Neko schweigend, in seinem Kopf überlegte es.

Was ist klüger, was praktischer? Schließlich gab er Deidara seine Überlegungen preis.
"Also entweder mische ich dir wieder das Mittel, allerdings eine höhere Menge. Damit du dir wenn es schlimm wird, einfach einen Löffel davon in Milch schütten kannst und es besser wird. Andererseits weiß ich nicht, ob du dadurch nicht immun gegen die Wirkstoffe wirst und hinterher nur umso mehr leidest." Schwierige Entscheidung.
Grübelnd versank Sasori in seinem Blick in Deidaras Augen, eine Lösung suchend in eben diesen Aquamarinaugen.


Deidara hob den Kopf, den Blick an und hörte mit gespitzten Ohren ganz genau zu, was für einen Lösungsvorschlag Sasori ihm mitzuteilen hatte.

Ihm wäre es lieber gewesen, er würde mitgenommen werden, aber wenn Sasori schon nicht wusste, ob er überleben würde, dann wäre es sicher nicht die beste Lösung.
So hörte er sich den Vorschlag schweigend an, die genaue Dosierung des Mittels und die Bedenken Sasoris.
„Vielleicht werde ich es gar nicht brauchen, vielleicht war es eine einmalige Beschwerde meines Magens", versuchte Deidara es schön zu reden, lächelte wieder und legte den Kopf schief.


Über die Beschönigung der Situation konnte Sasori nun wirklich nicht lächeln.

Nur noch sorgenvoller schloss er die Augen und schüttelte den Kopf.
"Ich denke, ich werde dir zwei kleine Fläschchen noch hierlassen, für den absoluten Notfall. Sollte es richtig schlecht werden, kannst du dann eines in Milch aufgießen und einnehmen, so kannst du es wenigstes besser und gezielter dosieren, denn du wirst wohl deine Grenzen auch besser einschätzen können."
Erneut kraulte er Deidaras weiche Ohren, dann seufzte er.
"Diese vielen Sorgen machen mir Kopfschmerzen ... hast du etwas dagegen, wenn ich mich etwas hinlege?"


Aufmerksam blickte Deidara den Rotschopf an, hörte ihm zu und kuppelte nervös an seinem Saum seines Shirts.

"Es wird schon ..."
Deidara brach den Satz ab, legte den Kopf schief, so das er zum ersten das Kraulen genießen konnte und zum zweiten sah er somit sorgenvoll Sasori an.
Er hatte Kopfschmerzen und das weil er sich so sehr sorgte?
Das hatte der Neko nicht gewollt, lächelte daher schwach und nickte seinem Gegenüber zu.
"Lege dich ruhig hin, wenn es dir nicht gut geht. Ich werde mich auch wieder hinlegen und noch etwas schlafen."


Mit knappem Nicken bekam er die Erlaubnis sich hinzulegen, tat dies auch gleich, wartete nur noch eben, dass der Blonde auch dazu kroch, und suchte sich die Schlafposition. Seine Schläfen pochten, die Sorge hatte ganze Arbeit geleistet und viel prickelnden Kalk in die Kapillaren ausgeströmt.

Anders konnte er sich wirklich nicht diese Kopfschmerzen erklären.
Als er den Neko allerdings in die Arme nahm, ihn an sich drückte und seine glatte Stirn mit den Lippen berührte, kehrte endlich Ruhe in seine Gedanken ein.
Kühlende Stille hinter seiner Stirn und langsam zog der Schmerz seine langen Finger aus seinen Adern. Seufzend vor Genuss drückt er ihn fester an sich, die Augen konnte er schon gar nicht mehr öffnen, zu verlockend die süße Dunkelheit.


Zufrieden brummelte Deidara leise auf, kuschelte sich in sein Kissen und auch in Sasoris Arme.

Nicht ganz so sehr wie sonst immer, aber noch so, dass er gut schlafen konnte.
Lächelnd vernahm er außerdem den Kuss auf seine Stirn, öffnete deswegen sogar noch einmal die Augen und erkannte, dass der andere seine längst schon geschlossen hatte, worauf er es Sasori gleich tat.
„Schlaf gut", murmelte er dennoch leise, mümmelte sich tief in die Decke ein und schloss mit einem leisen Seufzer wieder die blauen Augen.


Gut schlafen würde er, dessen war er sich sicher.

Deswegen brummte er leise, streichelte noch einmal schwach über die zuckenden Nekoohren und blieb dann still.
Nach nur wenigen Sekunden schlief er bereits ein.


Freudig wackelten noch einmal die Nekoohren, dann gaben auch diese Ruhe, verfielen dem erholsamen Schlaf.

Zufrieden lächelte Deidara im Schlaf, fühlte sich besonders in Sasori seiner Nähe wohl und fing langsam an zu träumen.
Merkwürdig war es schon, denn er sah winzig kleine Nekos mit blauen Kulleraugen und feuerroten Haaren.


Wie immer war bei Sasori kein Traum in Sicht, nur die warme Dunkelheit, das Gefühl der geborgenen Leere und dem schnurrenden und sich manchmal etwas bewegenden Neko in seinen Armen.

Zufrieden legte er die Wange an Deidaras schmales Schulterblatt und atmete tief und regelmäßig.


Wenig bekam Deidara von dem mit was neben sich geschah, tobte lieber in seinem Traum mit den Artgenossen weiter und ließ sich nach stundenlangem toben ins Gras fallen.

Selbst hier schien er geschafft zu sein, schloss die Augen und öffnete diese erst wieder, als ein kleines laut „Mama" rief und an ihm zuppelte. Mama?
Verwirrt schlug Deidara nicht nur im Traum, sondern auch real seine Augen auf, blinzelte und sah sich um. Neben sich lagen tatsächlich rote Haare, doch beim genauerem Hinschauen, stellte er erleichtert fest, dass es Sasori seine waren.


"Uhmmm ...", murmelte Sasori unwillig bei den abrupten Turnübungen, die das Bett umwühlten und seinen Körper gleich mit.

Wieder etwas grummelnd drückte er Deidara fester an sich und schlief weiter, schien dann aber doch zu träumen.
Schließlich biss man dem Bettpartner nicht einfach so in den Nacken.


Ein Drücken okay, ein Brummen ebenso ... aber ein Biss in den Nacken?

Unter diesem fiepte Deidara auch leise auf, wunderte sich und blickte dementsprechend auf den schlafenden Sasori.
Wieso hatte er ihn gebissen, er hatte doch außer etwas Herumwuseln nichts gemacht.


Sasori ließ sich nicht stören, leckte brummend die Spuren entlang und knabberte wieder etwas sanfter, ehe er wieder leckte und es sein ließ, stattdessen noch mehr drückte und sich anschmuste.

Dabei leckte er sich selbst noch einmal gierig über die Lippen.


Von was um Himmelswillen träumte Sasori da nur, dass er anfing ihn anzuknabbern und abzulecken? Verunsichert blickte Deidara auf den Schlafenden, wie er sich über die Lippen leckte und äußerst zufrieden dabei wirkte.

Rasch schüttelte er den Kopf, schloss erneut die Augen und dachte nicht weiter darüber nach.


Wirklich äußerst zufrieden schmuste er sich wieder an und brummte in sein Ohr.

Wahrscheinlich lebte er gerade unterdrückte Wünsche aus, man wusste es nicht.
Er selbst erst recht nicht.
Nach ein paar Sekundenbruchteilen leckte er nach vorn zu Deidaras Kehle und knabberte auch dort vorsichtig.


Selbst leise brummend versuchte Deidara erneut einzuschlafen, lauschte den leisen Lauten Sasoris und riss erneut die Augen auf, als er erneut dessen Zunge spürte.

Nicht nur, dass sie leckte, nein, er begann auch noch zu knabbern. "Sasori, was machst du da? Ich dachte du wolltest schlafen!", wies er ihn unüberlegt zurecht, schob ihn ein Stück von sich weg und legte sich wieder hin um endlich weiter schlafen zu können.
Dieses mal hoffentlich ohne Leckereien.

Unwillig brummend quittierte er Deidaras Flucht mit einem Knurren und zog ihn erst recht an sich. Diesmal blieb er aber auch sittlich, beließ es beim Schmiegen und leisem Atmen.

"Ja was ..."

Wieder zog Sasori ihn an sich, störte Deidara in der Ruhe und schmiegte sich an.
Murrend schloss der Neko wieder die Augen, gab sich zufrieden und hoffte nun endlich schlafen zu können und nicht angeknabbert zu werden.

Schließlich hielt Sasori sich dann ja doch recht friedlich und beließ es beim Schmiegen.

Was auch immer er geträumt hatte, war vorbei und dem ruhigen Schlaf wieder gewichen.


Endlich Ruhe, murrte Deidara in Gedanken, seufzte wohlig auf und rollte sich ein kleines Stück zusammen.

Lange dauerte es auch nicht und er war erneut eingeschlafen, gab sich den süßen Träumen hin und wackelte mit den großen Ohren.

So wenig Sasori sonst immer schlief, heute machte er eine deutliche Ausnahme und pennte sogar noch weiter, als an seine Tür mit voller Wucht gehämmert wurde. "AKASUNA!", brüllte Hidan auf der anderen Seite der Tür, die Gott sei Dank abgeschlossen war. "Komm raus, verfickt nochmal!!"

Erst als jemand brutal gegen die Tür hämmerte, lautstark herumbrüllte, fuhr Deidara erschrocken aus dem Schlaf und sah grimmig die Tür an. Dem Gefluche nachzugehen, musste das dieser Hidan sein und von dem wollte er nichts wissen. Lieber legte er sich wieder hin, mümmelte sich unter die Bettdecke und versuchte trotz allem zu schlafen, oder wenigstens zu dösen.

Erst als jemand brutal gegen die Tür hämmerte, lautstark herumbrüllte, fuhr Deidara erschrocken aus dem Schlaf und sah grimmig die Tür an. Dem Gefluche nachzugehen, musste das dieser Hidan sein und von dem wollte er nichts wissen.
Lieber legte er sich wieder hin, mümmelte sich unter die Bettdecke und versuchte trotz allem zu schlafen, oder wenigstens zu dösen.


Hidan, wie es seine Natur war, wurde dadurch natürlich nur noch lauter, lief geradezu Amok vor der Tür, bis Sasori genervt schnaubte und einen gedämpften Fluch von sich hören ließ, folgend von nicht gerade jugendfreien Bezeichnungen für die Person vor der Tür.

Ziemlich schlecht gelaunt platzierte er den zusammengerollten Neko von seiner Brust und entstieg den warmen Decken, zog den Mantel über und riss fauchend die Tür auf.
Erst jetzt wurde Hidan einigermaßen einer kultivierten Sprache Herr und trug mehr oder weniger leise sein Anliegen vor.
Nur kurz musste der Puppenspieler zuhören, dann schlug er ihm schon wieder die Tür vor der Nase zu und begann die Sachen zu packen.
Mit leisem Seufzen sah er zum kleinen Bündel Haare, das noch aus den Decken ragte, schulterte seine Tasche und streichelt noch kurz darüber.
"Ich bin weg, Deidara ... Pass auf dich auf ...", haucht er noch kurz in das zuckende Ohr, dann verließ er das Zimmer.

Murrend rollte sich Deidara im Bett hin und her, bekam so nicht wirklich mit, dass Sasori aufgestanden war und das Zimmer verlassen hatte.

Zwar hörte er Stimmen, aber schenkte diesen erst Beachtung, als der Rothaarige schon wieder bei ihm war und leise zu ihm sprach.
Langsam kroch Deidara unter der Decke soweit hervor, dass er die Hand an seinem Kopf und den Haaren spürte und dir leise gehauchten Worte hörte.
Es war also soweit, Sasori würde gehen und er wäre alleine.
Leise und wehmütig seufzte er auf, murmelte ein "Pass auf dich auf", und rollte sich wieder ein.


Dem wehmütigen Seufzen hätte er am liebsten eingestimmt, aber er hatte es sich eben doch verkniffen.

Zuvor noch hatte er die zwei Notfallfläschchen zubereitet, jetzt mischte er seine Gifte noch schnell im Gehen zusammen und verstaute sie griffbereit.
Rasch hatte er Hiruko bereit, bestrich alles Wichtige erneut mit Gift, ehe er einstieg und sich auf den Weg machte.
Immer wieder schweiften seine Gedanken zu Deidara ab und er musste sich schelten, sich zu konzentrieren.
Dies hier war nun Job.
Job und Pflicht.
Überlebenspflicht.
Was wäre wohl, wenn er starb?
Wäre er mit den Gedanken dann auch bei dem blonden, aufgeweckten Neko?
Wieder schalte er sich selbst und stierte geradeaus.
Bloß nicht dran denken ...


Drei Tage.

Drei Tage des Kampfes.
Drei Tage der ständigen Vorsicht und Angst, um das Leben.
Schließlich hatte Sasori es geschafft, zwar die Kleidung zerrissen, im Gesicht und an einigen Körperstellen unschöne Schnitte und blutende Wunden, aber er lebte.
Tief sog er die frische Luft ein, der Geruch von Blut mischte sich mit dem süßlichen Verwesungsgeruch der Anbu.
Gerade so geschafft.
Makelloses Ergebnis.
Das Werkzeug zwar arg demoliert, aber das Ergebnis zählte.
Deidara.
Sofort stahl sich ein Lächeln auf die gespaltene Lippe des Rothaarigen. Etwas unbeholfen, denn er zog sein eines Bein hinter sich her, versuchte er fluchend Hiruko zum Laufen zu bewegen, ohne eine Wirkung zu erzielen.
Diese verdammten Bastarde hatten einige schwache Gelenkstellen beschädigt, ohne Weiteres würde er diese Marionette nicht mehr nutzen können.
Die gesamte Situation zum Teufel verfluchend, zog er die Kapuze über das verdächtige feuerrote Haar, schulterte die Reste einiger seiner Werkzeuge und Habseligkeiten und marschierte auf baren Füßen los. Chakra hatte er kaum noch, er konnte gerade noch Hiruko hinter sich herziehen.
Mit richtigem Laufen war es somit auch schlecht bestellt.
Wenn er DAS noch überleben sollte, würde er als erstes Kakuzu anschnauzen, warum er ihn nicht noch daran erinnert hatte, aus dem Schrank ein paar der Drogen zur Chakrareproduktion mitzunehmen.

Meist lag Deidara faul und lustlos im Bett, wehrte sogar Itachis Aufheiterungsversuche ab und rollte sich gelangweilt durch die Federn. Essen tat er meist ebenfalls nur im Zimmer und das aber aus dem Grund, dass er weder Itachi, Hidan noch dessen Partner Kakuzu über den Weg traute.

Die Blicke der beiden sprachen deutlich dafür und selbst Tobi hatte angefangen sich dem Neko auf eine bestimmte Weise zu nähern.
Einzig Zetsu hielt sich zurück, sprach sogar hin und wieder ein Machtwort aus und kümmerte sich, wenn es die Zeit zuließ um den blonden Neko.
Die beiden taten wirklich fast alles, um Deidara von seinem trübsinnigen Gedanken herauszuholen, spielten sogar mit ihm und doch mussten sie seufzend dieses aufgeben, als der Neko mal wieder keine Lust auf das Gummihuhn hatte.
„Deidara, bitte", seufzte der Uchiha, rollte dabei mit den Augen und sah fragend seinen Partner neben sich an. Zetsu zuckte mit den Schultern, stand auf und verließ kurz das Zimmer, um aus der Küche ein paar Leckereien zu holen, welche Deidara jedoch nicht anrühren wollte.


Es dauerte dank des anstrengenden Fußmarsches, dessen Tempo zu drosseln Sasori sich selbst strikt verbat, ebenso irgendwelche Pausen, weitere zwei Sonnenumläufe.

Seine Füße schrien, als hätten sie anstatt Sohlen Nägel unter sich, seine Lunge brannte und die Wunden pochten.
Stur wie er aber war, schleppte er Sack und Pack hintendrauf und stampfte über durchweichte Erde, faulendes Unterholz und ab und an leichten Kies, überquerte Flüsse und wanderte an ihnen entlang.
In diesem Zustand ein weiterer Kampf wäre wohl ein unschönes Ende für ihn geworden.
Endlich aber kam er in den vertrauten Gegenden an, Gegenden, die Akatsuki respektierten und vor allem fürchteten.
Kurz nur ließ er sich Wasser und eine Tüte frische Dango anreichen, dann ging er auch weiter, mühevoll eine der Kugeln kauend, ein kurzer, schneller Energieschub kurz vorm Ziel.


Nicht mal die leckeren kleinen Nieren hatte Deidara angerührt, wollte lieber schlafen und achtete gar nicht auf Zetsu und Itachi, welche sich immer mehr Sorgen machten.

"Wenn das so weiter ..." Itachi brach ab, sah erstaunt zu, wie Deidara aus dem Bett, aus dem Zimmer und Richtung Klo rauschte.
Was war jetzt wieder los?
Fragend und ohne auf den Spion zu achten, folgte der Uchiha dem Neko, blieb vor dem Bad stehen und fragte, ob alles in Ordnung sei.
Deidara antwortete nicht, übergab sich wie so oft und hatte erhebliche Schwierigkeiten überhaupt Luft zu bekommen.


Ein paar Stunden nach Deidaras Expedition in die Tiefen der Toilette, klopfte ein vollkommen erschöpfter Sasori gegen die Pforten zum Hauptquartier, kraftlose Schläge mit der Faust.

Er ließ sich öffnen , schlurfte hinein und ohne auf die Begrüßung einzugehen schnauzte er gleich, wie es Deidara ginge.
Da Tobi nur die Achseln zuckte und Hidan inadequaterweise herumwitzelte, ging er weiter zu seinem Zimmer, um selbst nachzusehen.


Zetsu sah Sasori, dazu sah dieser doch ziemlich fertig aus, aber auch irgendwie ...

Kopfschüttelnd trat er auf den Leader zu, deutete auf die Badezimmertür. "Deidara ist im Bad und kommt nicht raus. Itachi hat schon versucht ihn herauszubekommen. Aber wenn ich dich so ansehe, da geht es deinem Neko weitaus besser", stellte er mit ernster Stimme fest.
Kaum hatte er zu Ende gesprochen, hörte er Wasser rauschen, demnach musste Deidara also endlich fertig sein und siehe da, die Tür öffnete sich und ein auf dem Kopf verwirrter Deidara trat heraus.


Sasori lachte trocken über den Kommentar. "Das will ich auch meinen, dass es ihm besser geht."

Als die Tür aufging hätte Sasori beinahe den Stock losgelassen, auf den er sich wegen seines lahmen Beins stützte und scheuchte heiser bellend alle fort.
Mit einem Lächeln, das leider mehr nach Horrorfratze, als nettem Anblick aussah und daher wohl reichlich daneben ging, ließ er dann doch den Stock fallen und hob die Hände, streichelte Deidaras Wangen.
"Ist es immer noch nicht besser ...?", fragte er sanft, ohne ein Wort zu verlieren, dass er jetzt da war.  Das war wohl offensichtlich genug.


Deidara, der sich langsam wieder fasste, sah auf und direkt Sasori an. Dabei fiel sein Blick auch auf das Bein und sofort schwang Sorge in diesem. Vergessen war die Freude darüber, dass er wieder da war, er nicht gestorben war und zudem nach seinem Wohlbefinden erkundigte.

"Es geht, aber sag mal, was hast du denn mit deinem Bein?", fragte er leise, deutete auf dieses und musste sich wegen des aufkommenden Schwindels an die Wand hinter sich lehnen.


Sasori legte den Kopf schief, dann winkte er ab und sah ebenso besorgt, als er schwindelte.

"Nichts Relevantes. Freue dich lieber, dass ich wirklich noch lebe, ich hatte unverschämtes Glück."
Schnaubend sah er zur Seite hin. "Geh schon mal ins Zimmer und leg dich ins Bett, ich mische dir gleich etwas, aber erst mal brauche ich Chakra ..."


Nichts Bedeutendes?

So ganz glauben wollte Deidara das nicht, sagte aber auch nichts dazu und freute sich nun doch, dass Sasori heil, bis auf sein Bein zurückgekommen war.
"Du brauchst nichts mischen, ich hab noch etwas da", murmelte er leise, machte sich dabei langsam auf den Weg zurück ins Zimmer und hielt sich taumelnd an der Wand fest.


Für Sasori war die stolze Ansammlung an Wunden und das lahmende Bein Kinkerlitzchen, wären es wohl auch weiter so gewesen, hätte er nicht diesen Chakramangel erlebt, so war natürlich jeder Meter Weg eine Qual gewesen.

Trotzdem nahm er das Glas mit der aufgelösten Droge an und kippte es runter, dann folgte er Deidara ins Zimmer.
Dort aber ließ er sich aufs Bett fallen und löste alle Chakraverbindungen.


Kaum, dass Deidara Zimmer und Bett erreicht hatte legte er sich schweigend hin, rollte sich kläglich wimmernd ein und schloss müde die Augen.

Schon den ganzen Tag fühlte er sich müde, wollte nur schlafen und nicht essen, nichts hören und am besten nichts riechen.
Von Gerüchen wurde ihm nur wieder schlecht und die Toilette erneut aufsuchen ... nein Danke.
Lieber öffnete er kurz die Augen, sah zu wie Sasori sich ins Bett fallen ließ und mümmelte sich wieder ein.


Nicht lange blieb Sasori liegen, da musste er sich aufrichten und die Wunden verbinden.

Vorsichtig schälte er die zerschlissene Kleidung vom Leib, Stück für Stück, Wunde um Wunde.
Mit versteinerter Miene verband er alles und sein Bein schiente er. Ziemlich schwach für seine Verhältnisse legte er sich wieder zurück, streichelte Deidaras Wange. "Ich bin wieder da...", murmelte er leise.


Müde hob Deidara kurz den Kopf, sah so die Wunden von Sasori und musste schlucken.

Er schien doch mehr eingesteckt zu haben, als das er zugeben wollte. Zwar sagte er nichts, ließ ihn machen und legte sich wieder ab, nur um später wieder die Augen aufzuschlagen und zu lächeln.
"Ich sehe, dass du wieder da bist und es freut mich sehr", hauchte er leise.


Sein Lächeln war wie eine kühle Brise, sie ließ die Wunden weniger schmerzen und der vorangegangene Groll verflog.

Wieder versuchte er zu lächeln, rückte näher an ihn und kraulte hinter seinen Ohren.
Erst jetzt merkte er, wie schwer er den Neko vermisst hatte, fast schämte er sich für dieses schwere Gefühl, auch wenn es wohl niemand so recht wusste.
Er blinzelte, sah ihn sanft an.
"Und ich sehe, dass mein Neko gut behandelt wurde ... gut. Ich bin froh, dass es dir einigermaßen gut zu gehen scheint."


Leise begann Deidara zu schnurren, hatte es vermisst, gekrault zu werden und genoss es mit viel Hingabe. Besonders nachts war es einsam und langweilig gewesen.

Keiner der neben ihm lag, sich herum rollte oder einfach leise schmatzte und brummelte.
"Ja, Itachi hat sich Mühe gegeben und sogar dieser komische Pflanzenkopf", erwiderte er leise auf die Worte Sasoris.


Es tat gut, den Neko wieder schnurren zu hören, ebenso seine Wärme und eigentlich auch so das Gesamtpaket.

Bei Itachi nickte er, wobei er bei Zetsus Erwähnung die Augen aufschlug.
"Echt?"
Er blinzelte kurz, nahm dann aber das Kraulen wieder auf und zuckte mit den Schultern.
"Versteh einer diesen Krautskopf", murmelte er nur für sich.

Deidara hob auf das erstaunte Gesicht hin den Kopf, sah Sasori lächelnd an.

"Die beiden wollten sogar mit mir spielen, aber ich hatte keine Lust. Ich hatte, wenn ich ehrlich bin zu gar nichts Lust, auch nicht irgendwas zu essen", gestand er leise, genoss aber dennoch das kraulen und schloss wieder zufrieden darauf die Augen.

Kurz hob er die Augenbraue, fühlte auch gleich mal nach, ob alles in Ordnung war und runzelte noch mehr die Stirn.

"Scheint aber alles in Ordnung zu sein ... bis auf die Tatsache, dass deine Rippen leicht durchdrücken, ist bei deinem Bauch alles okay ... komisch."
Weiter befasste er sich damit aber nicht, viel lieber wollte er nun ja doch einen Kuss nach so langer Absenz von ihm stehlen und das tat er auch gleich mal.

In Ordnung war so gesehen auch alles, nur der Appetit war kurzzeitig verflogen und ebenso der Spieltrieb. Nun aber wo Sasori wieder da war, seinen Bauch abtastete, war die Welt des blonden Nekos wieder vollkommen in Ordnung und er lachte leise.

"Das kitz ... hmpff ..."
Seine Worte wurden einfach verschluckt, von einem Kuss gedämpft und im Keim erstickt.
Ein wohliges Seufzen entrann Deidaras Kehle, ehe er die Augen langsam schloss und sich den weichen Lippen des Rothaarigen hingab.

In Ordnung war so gesehen auch alles, nur der Appetit war kurzzeitig verflogen und ebenso der Spieltrieb. Nun aber wo Sasori wieder da war, seinen Bauch abtastete, war die Welt des blonden Nekos wieder vollkommen in Ordnung und er lachte leise.
"Das kitz...hmpff..."
Seine Worte wurden einfach verschluckt, von einem Kuss gedämpft und im Keim erstickt.
Ein wohliges Seufzen entrann Deidaras Kehle, ehe er die Augen langsam schloss und sich den weichen Lippen des Rothaarigen hingab.

Genüsslich räuberte Sasori unverschämt weiter, genoss sehr Deidara so zahm in seinen Armen, verwöhnte ihn noch mehr mit nicht enden wollenden Küssen, Wärme kehrte in seine Eingeweide zurück, all die Strapazen waren vergessen.

Wohlig begann es zu kribbeln, Schauer auszulösen und das nur durch einen Kuss, den Deidara vollenden genoss.
Die unverschämte Art mochte er, versuchte es sogar gleichzutun und musste aber passen.
So flink und geschickt war er heute dann doch nicht, ließ sich aber dennoch immer wieder animieren und versuchte nicht allzu untätig zu sein.


Den dominierenden Part ließ er sich heute erst recht nicht bestreiten, gnadenlos drängte er Deidara immer wieder in die Passiva hinein, um genüsslich zu naschen von allem, was er zu bieten hatte, von allem, das ihm so lange verwehrt geblieben war.
Leidenschaftlich musste er ein Brummen doch loswerden, zog ihn mehr an sich und schnappte nach seinem Schwanz, streichelte und drückte dort, wo der Rücken in den Schweif überging, als Marionettenspieler kannte er sich mit Akupressur aus und bei Nekos war dies sowieso die Hormondruckstelle schlechthin, das wusste jeder.


Immer wieder ließ Deidara sich zurückdrängen, versuchte dabei jedoch immer wieder frech verschwinden zu können, was sich als äußerst schwierig herausstellte, da Sasori gar nicht vor hatte, ihn überhaupt gehen zu lassen oder abzulassen.
Schließlich ergab sich der Neko seufzend, vernahm ein wohliges Brummen und fiepte erschrocken in den Kuss hinein, als man ihn am Schweif packte und zu streicheln begann.
Fast wäre ihm schwindelig geworden, veranlasste ihn sich festzukrallen und das im Nacken des Rothaarigen, unterstrichen von einem gedämpften Keuchen.


Triumphierend glitt er tiefer hinein, eroberte alles im Sturm und riss ihn fest an sich.
Selbst das Krallen war ihm jetzt egal, das Bisschen war nichts im Gegensatz zum Rest seiner Wunden.
Er rieb etwas fester, reizte ihn und nutzte seine kleine Schwäche schamlos aus.


Deidara wusste nicht wie ihm geschah, was mit ihm geschah und was genau Sasori mit seinem Tun zu beabsichtigen hatte.
Heftig begann er zu zittern, die Ohren wackelten wild auf seinem Kopf und die Spitze des Schweifs, fegte wild hin und her, als wolle sie entkommen.
Es dauerte auch nicht lange und Deidaras Wangen färbten sich purpurrot, die geschlossenen Augen bekamen zudem einen gesund, trägen Glanz, wären sie offen gewesen.


Ein wenig später ließ Sasori es dann auch sein, streichelt sanft seine Wangen und löste.
Dass es den Neko derart verstörte, das hatte er nicht gewollt und beabsichtigt.
Beruhigend bedeckte er seine Lippen mit zarten Küssen, drückte ihn sich an die Brust, besorgt, übertrieben zu haben


Heftig atmete Deidara ein und aus, sah verklärt aus geöffneten Augen Sasori an und schmiegte sich der streichelnden, ihm zu beruhigend versuchender Hand entgegen und lächelte. "Was war das eben, was hast du gemacht?", erlaubte er sich zu fragen, noch immer nicht ganz klar darüber.


Dass Deidara wieder fähig war zu fragen, beruhigte auch ihn und er lächelte.
"Nur deinen kleinen empfindsamen Punkt etwas ausgenutzt~", antwortete er charmant und stupste seine Nase an.


Schmunzelnd runzelte Deidara die Stirn, erwiderte das Lächeln.
"Ist dir ja bestens gelungen. Ich wusste gar nicht, wie mir geschieht und was überhaupt los ist", gab er trotz der Peinlichkeiten offen zu.


Sasori lachte leise.
"Du bist so süß~ Das gefällt mir so an dir", meinte er leise und fing ihn ihn einem neuen Kuss ein.
"Ich werde dir noch mehr als nur deine Sinne rauben, wenn du mich lässt", lachte er leise in den Kuss.


Süß, Sasori fand ihn süß und daran noch Gefallen?
Nun wenn dem so war, er würde es nicht bestreiten und nur zu gerne ging Deidara erneut auf den Kuss ein.
Jedoch wurde er schnell gelöst, ersetzt durch leise geraunte Worte, welche den Neko erzittern und die Röte ins Gesicht schießen ließ.


Eine schöne Röte stieg seinem Neko in die Wangen und leise lachend nahm er sein Gesicht in beide Hände und leckte sanft seine Lippen, atmete ihm warm auf die Haut.
"Ich bin der Teufel, vor dem deine Mama dich immer warnte, mit feuerrotem Haar und einem Herzen so schwarz und hart wie Kohle, verschlinge ich deine Seele und stehle dein Herz, und wenn du nichts anderes mehr hast als deinen kleinen zarten Leib, so fresse ich dich auf mit Haut und Haar...", flüsterte er sinnlich, biss zärtlich in seine Unterlippe und zog daran, ehe er mit der Zunge dazwischen rutschte und ein weiteres Mal Deidara seinem Willen unterwarf.


Ganz ruhig sah Deidara sein Gegenüber an, lächelte als sein Gesicht zärtlich zwischen seine Hände genommen und sanft über seine Lippen geleckt wurde.
Es kitzelte, dennoch gefiel es und seine lauschigen Ohren begannen zu wackeln.
Die folgenden Worte ließen den Neko schmunzeln, fand er die Worte keinesfalls beängstigend, sondern eher zum dahin schmelzen.
„Das hast du aber schön…“
Deidara kam nicht zum ausklingen des Satzes, spürte die frechen und frivolen Lippen und wie sie sanft zu beißen und necken begannen.
Gern ließ es zu, ergab sich diesen und ließ ausgehungert von sich naschen und sich beherrschen.
Dabei entwich ihm ein leises Raunen, zeigte und verkündete sein Wohlgefallen.


Vorsichtig, ganz vorsichtig ließ er seinen Kopf auf die Kissen nieder, bewegte sich in sanften Bewegungen über ihn.
Es war wie ein Sog, immer tiefer zog es ihn hinein in Deidaras sinnliche Laute und wollte noch viel tiefer.
Es fehlte nicht mehr viel, bis er Deidaras T-Shirt hochrollte und mit gierigen Fingern seine weichen Brustwarzen betastete, leicht kniff und auch drehte. Er wollte mehr, viel viel mehr.


Erfreut und in Euphorie versetzt, wippte Deidara mit seinem Schweif, kam den tastenden und neckenden Fingern schon neugierig entgegen. Diese hatte er zugegeben, sehr vermisst, hatte schon fast vergessen, wie schön es sich anfühlte solche Zärtlichkeiten zu erleben.
Wohlig seufzte er schließlich auf, legte die Hände auf Sasoris Rücken und begann diesen auf und ab entlang zu streicheln.


"Zieh dich aus, mein hilfloser Neko...", hauchte Sasori erotisch in sein Ohr, er wollte ihn ganz für sich haben, vollkommen ausgeliefert und voller Möglichkeiten.
Zeitgleich küsste er langsam seinen Hals hinab, halt ihm noch mit dem Shirt, ehe er hungrig mit der Zunge eine seiner Knospen ins Visier nahm und immer wieder umkreiste, um sich zeitweise festzusaugen und wieder zu liebkosen.


Deidara schlug langsam die Augen auf, sah in das bereits von Lust gezeichnete Gesicht seines Dannas.
„Ich dachte ich sollte…Nghhh…“
Wie sollte er sich ausziehen, wenn der Andere ihn so sehr neckte, sich an seinem Hals zu schaffen machte und kleine elektrische Impulse durch seinen Körper scannte?
Zudem flog das Shirt bereits, eine vor-witzige Zunge machte das Atmen schwer und nur ein gedämpftes Keuchen drang noch aus Deidaras Mund empor.
Zwar war noch die Hose da, wurde mit zittrigen Fingern in Angriff genommen und ein leises Ratschen, tat Kund, das er im Begriff war diese auszuziehen.
Leise schnurrend hob er daher sein Becken an, streifte die Hose halb herunter und wuschelte sachte durch das vor ihm liegende rote Haar, das er so sehr liebte.


Nicht viel später hatte er schon die Hose im Visier, verteilte Küsse seine Lenden entlang und schob auch gleich die Hose ganz fort, als der Neko das Becken freiwillig hob, legte sich sehnsüchtig an seinen warmen Bauch und leckte kurz darauf schon unruhig weiter, knabberte seinen Nabel entlang und folgte den winzigen Härchen weiter hinunter, weiter weiter, küsste schließlich den Ansatz seines Intimbereichs entlang.


Genießend schlossen sich die blauen Nekoaugen, nahmen nur noch die sanften Lippen wahr, nur noch, was sie mit ihm machten und in ihm zu entfachen versuchten.
Mit jedem gezielten Kuss stieg die Wärme in Deidaras Körper an, sammelte sich zu Hitze und schoss unaufhaltsam in Richtung seiner Lenden. Keuchend und immer wieder vor sich hin schnurrend, vergrub er die linke Hand in den weichen Haaren, die andere fand Halt in den Bettlaken, welches er heftig durcheinander brachte.
Heftig begann er zu zittern, hatte dies kaum noch unter Kontrolle und war gespannt, wo der nächste Kuss hin folgen würde.


Die wachsende Erregung seines Nekos entging ihm nicht, konnte sie auch nicht, stupste sie doch schon bald gegen sein Kinn und er grinste.
Sanft verteilte er noch weiter quälend langsam kleine Küsse auf die Haut rundherum, leckte ab und an die dünne, pochende Haut, streichelte seine weichen Innenschenkel.
Noch lange folterte er so, ehe er endlich die pulsierenden, erwartend zuckenden Gegenden von Deidaras Lenden mit Lippen und Zunge erkundete.


Deidara hörte bald alle Glocken läuten, er vergaß wo er war, beinahe wer er war, so riss ihn Sasori von den Füßen, trieb ihn in ins Dunkle, wo nur ein eines von ihm zurück blieb. Fühlen... nur noch diese Lust empfinden.
Ob er einfach nachgeben sollte?
Wieso machte er sich überhaupt Gedanken darüber.
Keuchend wandte er sich immer mehr, immer kürzer wurden die Abstände, in welchen diese Wellen, heißer als Lava, durch seinen Körper jagten.
Leicht bewegte er seine Hüften, spürte die heißen Lippen so intensiv, wie sie immer wieder über seine Spitze glitten, dessen Mundhöhle so umfassend und die Enge des Rachens, welche ihn immer wieder erwartete, wenn er ihn wieder besonders tief in sich aufnahm, als wollte er ihn verschlucken.


Immer wieder ließ er Deidaras zuckende Erektion sich auf der Zunge zergehen, wollte ihn schmecken und aufsaugen, zur Spitze treiben und nie wieder loslassen, leckte und sog, knabberte an der hauchdünnen kleinen Haut, die ihn von seiner empfindlichen Eichel trennte, schob sie hinunter mit der Zunge und sog noch fester, kratzte mit den Zähnen sachte daran entlang, reizte immer mehr.


Deidara wurde heiß, immer heißer und er fing an wie ein Vulkan zu brodeln, brannte fast schon und spürte lechzende Flammen an seiner Haut, welche gnadenlos an ihm rissen, seinen Verstand benebelten.
Überall kribbelte es, wie als würde er in einem Ameisenhaufen sitzen und nicht wegkommen. “G-gemein…das ist so...gemein“, sprach er mit dunkler, erregter Stimme.
Die Zunge zu spüren war schon ein Erlebnis, eines was ihm die Sinne vernebelte und ihn auf eine ganz lange Reise schickte.
Eine Reise durch ein Land der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten.
Immer wieder musste sich Deidara unter den sanften Zungenschlägen winden, stöhnte und keuchte verlangend auf und streichelte Sasori sanft über den Nacken.


Immer mehr trieb es Sasori weiter in seinem Spiel mit Deidaras Gefühlen, lächelte nur kurz und machte weiter.
Dieses Mal wollte er ihn allein mit dem Munde zur Erfüllung kommen lassen.
Und dann, wenn er hilflos wie ein Junges war, würde er wie ein Schatten über ihn fahren und ihn nehmen, bis die Sterne draußen auch in des Nekos Augen funkelten.


„Aah~... hhh~.. ich...“, keuchte Deidara nur noch, ehe er spürte, wie sich die gesamte Hitze seines Körpers in der Mitte sammelte und ihn mit einem Male hin fort riss und ihn nur noch eine Verzückung spüren ließ, die ihm die Sinne vernebelte.
Mit einem lauten Stöhnen krallte er sich noch fester in die Laken und zurück blieb ein Rauschen in seinen Ohren, welches noch eine ganze Weile andauerte, bis sein Körper sich wieder beruhigt hatte.


Wenig überrascht grinsend schluckte er, ließ seine Schenkel streichelnd von ihm los, küsste seine Innenschenkel, ohne wieder zu ihm hinauf zu gehen.
Kurz ließ er dem Blonden ein Päuschen, dann aber drückte er mit dem Daumen gegen die zuckenden Muskeln etwas tiefer, befeuchtete sanft die Wärme.
"Jetzt gibt es kein Zurück mehr...jetzt bist du fällig...", hauchte er verlangend, leckte schnell über den kleinen Eingang, drückte die zuckenden Muskeln etwas zur Seite, schob einen Finger hinein.


Es erstaunte Deidara immer wieder, wie sanft und zärtlich Sasori war, ihm die nötige Zeit gab sich wieder zu beruhigen und zu fassen.
Wellen der gewogenen Lust erhoben sich in seinem Körper, preschten zusammen und ließen Deidara kaum später immer wieder in Verzückung fallen und sich aufbäumen.
Schon jetzt ging sein Atem wieder flacher, der Puls raste in Rekordzeit durch seinen Leib und das Blut rauschte nur so durch seine Ohren.
Wie ein nach Wasser schnappender Fisch an Land kam er sich vor, tat es mit Luft schnappen nach und seufzte gelegentlich leise auf.


Hingebungsvoll weitete er die zuckenden Muskeln und ließ es sich nicht nehmen, noch ein weiteres Mal von Deidaras Lippen zu kosten, ihm noch das letzte bisschen Luft zu rauben und ließ einen zweiten Finger dazu rutschen, spreizte sanft.
"Geht es?", fragte er dann hauchend.


Wie kleine elektrische Impulse, eine Horde Ameisen fühlte es sich an und ließ Deidara heftig zittern.
“Es geht schon...“, brachte er halbwegs anständig heraus, hatte von den Spieler und Neckereien die Nase voll, wollte und konnte. Lasziv leckte er sich über die Lippen, blickte Sasori mit Lust-verschleiertem Blick an und flirtete mit ihm.
Ein bisschen Spaß durfte sicher sein, so aufmerksam wie er angesehen wurde, ließ er sich das auch nicht nehmen.
Schmunzelnd wanderten daher zwei seiner eigenen Finger in den Mund, wurden von seiner Zunge umspielt, wieder entlassen und über den Oberkörper weit nach unten zu seinem Bauchnabel geschickt.


Genüsslich beobachtete Sasori, machte den kleinen Flirt spielerisch mit und zog langsam die Finger zurück aus seinem rolligen Neko.
Kurz musste er sich doch die trockenen Lippen lecken, so sexy war sein Neko, so rollig und gewillt genomm... er war kurz davor den Verstand zu verlieren.
Leise knurrend legte er sich auf ihn nieder, leckte seine Kehle hinauf, hauchte ein "Ich will dich" lüstern zu ihm empor und gab ihm einen kurzen Klaps auf den saftigen Nekohintern.
Die Hand auf ihm ruhen lassend, tastete er wieder nach seinem Eingang und setzte sich nahe daran.
Bereit oder nicht, er würde jetzt reinkommen. Kurz grinste er ihn noch an, teilte den Schließmuskel mit seiner Größe und stöhnte angesichts der eng umschließenden Wärme auf, nicht ohne gleich danach nach Deidara zu sehen.


Sasoris Reaktionen gefielen und missfielen Deidara gleichermaßen.
Zum einen grinste er innerlich über den sich bietenden Gesichtsausdruck mit dem er angesehen - beinahe schon an gegeifert wurde und zum anderen missfiel es ihm, dass er schon wieder aufgehört hatte.
Schnell wandelte sich dies mit einer herrisch-leckenden Zunge an seinem Hals, durch eindeutig geknurrte Worte, die Deidara heftig erzittern ließen.
Ebenso der sanfte Klaps, welcher ihn veranlasste aufzusehen, ungeduldig mit dem Hintern zu rotieren und das Kommende erwartend.
Lange musste er nicht verweilen, spürte wie sich Sasoris Härte langsam in ihn schob, begleitet von einem lustvollen Stöhnen, dass er zum Teil wiedergab.
Wenn auch mit einem wehleidigen Wimmern gemischt, da er sich noch an die volle Länge gewöhnen musste.


Leise und sanft brummend küsste er seine Augenlider, schob sich langsam tiefer, ließ ihm wieder ein kurzes Päuschen, ehe er sich schwer und heiß atmend wieder tiefer in die pulsierende enge Hitze schob.
Das leise Wimmern hatte er wohl mitbekommen, tröstete ihn mit sanftem Streicheln seiner Lenden und forderte einen Kuss mit den Lippen auf den weichen Deidaras.


Langsam gewöhnte sich Deidara an die Präsens, wurde durch sanfte, liebevolle Küsse gut abgelenkt und erwiderte diesen letzten Kuss, das Verschmelzen ihrer Lippen.
Zudem schlang er Arme und auch Beine um Sasoris Körper, kam ihm vorsichtig entgegen und keuchte unterstreichend in den Kuss.


Die Entspannung genießend die der Neko ausstrahlte, verwöhnte er ihn mit Streicheln und einem weiteren langgezogenen Kuss, während er die letzten paar cm in ihn eindrang, bis in einem Ruck seine volle Lange eintauchte und er musste in den Kuss stöhnen, so gut tat es, so sehr machte es ihn an, in ihm zu sein.
Gierig leckte er hinein in des Nekos Mundhöhle, räuberte dort ein wenig und versuchte einen ersten vorsichtigen Stoß zur Probe.


Deidara wurde heiß, sein Blut schoss ihm in die Wangen und seine Ohren fingen an zu glühen.
In ihm kochte einfach die Lust, anders konnte er es nicht beschreiben.
"Saso~...", winselte er heiser, zitterte und konnte es nicht aushalten, das Sasori so lange wartete. Es war einfach die Ungeduld die aus Deidara sprach, ihn animierte und er bewegte sich gegen, schnaufte zufrieden in den gegebenen Kuss.


Eine einzelne gehauchte Silbe seines Namens ließ ihn erschaudern und mit einem sehnsüchtigen "Dei..." antworten.
Schon bald war jeglicher Anstand fallen gelassen und er stieß erbarmungslos auf ihn ein, nagelte schon fast, stöhnte grollend tief aus der Brust und brachte Deidara mit forschen Stößen dazu, es ihm gleich zu tun.


Wie im Strudel gefangen, die Fliege im Netz der – so kam sich Deidara unter Sasoris federnden Stößen vor und jeden quittierte er mit einem lustvollen Laut.
Schweiß stand ihm nicht nur dabei auf der Stirn, nein, er glänzte am gesamten Oberkörper und bildete zum Mondlicht einen herrlichen Kontrast, und ließ beide Körper nur noch schöner wirken. Deidara wusste schon jetzt nicht mehr, wo genau oben und unten war, wo rechts und links, geschweige denn, ob es Tag oder Nacht war. Völlig einerlei, nur er und Sasori zählten, nur ihrer beider Körper, die ungestüme Lust und das aufkeimende Verlangen nach der Erlösung.



Wie zwei Schemen des Mondes im Wasserspiegel erinnerten die sanften Bewegungen der beiden, an fließende Bewegungen und kaum mehr an zwei ungleiche Wesen, allein die innige Umarmung ließ alle Konturen schwinden.
Die Laken raschelten leise unter ihren liebevollen Bewegungen, immer schneller stieß Sasori aus der Hüfte hinein in die immer mehr aufwallende Hitze.
Schon bald spürte er die wachsende Hinarbeit auf den endgültigen Höhepunkt, spürte die ganz besondere Stelle der Empfänglichkeit des Nekos, und stieß nun vermehrt fordernd dagegen.


Ein Zittern erfasste Deidaras Körper in genau dem Moment als er Sasori lustvoll stöhnen hörte, diese Laute liebte und es ihm mit einem heiseren Keuchen nach tat.
Wie ein wildes Pferd in die Enge getrieben, so fühlte sich die unbändige Lust an, welche sich zu einem Gefühl an hoch schlagenden Wellen zusammen-türmte und unaufhaltsam in Richtung seiner Lenden schoss.
Plötzlich zuckte scheinbar ein Blitz durch seinen Körper, verriet das der Winkel geändert und somit seine Prostata fast minütig getroffen und gereizt wurde.
„Saso-riii~…gnn...ha…“
Er musste einfach laut stöhnen, konnte sich unter dieser intensiven Behandlung nicht anderes äußern und kam auffordernd und mit kreisender Hüfte immer wieder entgegen.


Ungezügelt rammte er weiter, wollte ihn ganz und gar einvernehmen, zum hoffnungslos letzten Ausweg drängen.
Deshalb packte er auch gleich sein heftig erigiertes Glied, reizte die Eichel kurz mithilfe des Daumens und rieb dann in kräftigen Schüben, fordernd und im Rhythmus.


Fieber, heiße Lava, oder doch beides zusammen?
Deidara konnte diese aufsteigende Hitze nicht beschreiben, nur dass sie stetig an stieg, ihn zu verbrennen drohte und von ganz weit her konnte er das erlösende Meer finden, in welches er nur noch gestoßen werden musste.
Wie im Rausch klammerte er sich an Sasori, zog ihn kurz zu sich runter und musste einfach diese verführerischen Lippen einmal küssen, ehe er wieder den Kopf fest in das Kissen presste und sich stöhnend der wohltuenden Hand an seinem Schritt hingab.
“Saso~riii….ich… gnn…liebe…dich“, keuchte er schwer-atmend, schlug die Lust-verhangenen, blauen Augen auf und sah ihn direkt mit eindringlichem Blick an, welcher kaum deutlicher für sich sprechen konnte.


Hände klammerten sich an ihn wie ein Ertrinkender, und er ließ sich nieder ziehen, schmeckte erneut süße Lippen, die mehr forderten und pure Liebe verkündeten.
Mit einer erwidernden Antwort hauchte er erneut auf seine Lippen, sah tief in die verlangenden Augen des Blonden und schloss sie halb, lächelte und wurde noch schneller.


Ein gleißendes, fast schmerzhaftes, Gefühl der Lust und Erregung erfüllte seinem Bauch.
Deidara erkannte, dass Sasori mit ihm spielte, fühlte sich wie ein Spielball in seinen Händen. Und ihm gefiel das Spiel, auf eine sehr erregend, erotische Weise.


Das ganze war nichts anderes als ein Spiel, ein Spiel der Lust und der Sinne und Sasori war nur zu gewillt, es weiter zu treiben.
Suchend nach diesem einen besonderen Fleck, der Deidara die Schleier vor die Augen treiben müsste, stieß er tiefer, streichelte unstet den schweißfeuchten Körper und nestelte neckend an den kleinen Knospen.
Hungrig zettelte er gleich wieder einen neuen Kuss an, fand nun auch die besondere kleine Stelle und bearbeitete sie hingebungsvoll.


Vollständig füllte Sasori sein Inneres aus, spürte deutlich das Pulsieren und Zucken seines Gliedes, drückte seine Beine noch etwas weiter für ihn auseinander und hielt sich so gut es ihm gelang an ihm fest.
Seine streichelnden Hände, welche sanft über seine Seiten hinauf zu seiner Brust glitten, etwas forscher seine Brustwarzen bearbeiten, ließen ihn erneut in Verzückung geraten, ließen es zu, das er sich Sasori entgegen drängte und lauter aufkeuchte.
Was dieser mit ihm machte, ließ Deidara nicht mehr klar denken, sprach eine Lust in ihm aus, was das knabbern seinerseits an seinem Hals nur noch mehr verstärkte.
Endlich, nach langem Warten, bewegte Sasori sich erneut in seinem Inneren, so stark, dass er dachte, er kippe vor Lust und überschäumenden Gefühlen um.
Wann immer sein magischer Punkt gefunden und getroffen wurde, warf er seinen Kopf in den Nacken und stöhnte dunkel auf.
Jedoch verkniff Deidara es sich, mit den Worten, welche ihm durch den Kopf gingen, um sich zu werfen, da er so was peinlich und für nicht angebracht hielt.


Grollendes Stöhnen rollte seine Kehle herab, Deidaras unglaublicher Körper machte ihn noch wahnsinnig, so sündig, so warm und so schön er war.
Gierig nach noch viel mehr glitt er suchend umher, tastete seine kleinen Zonen ab, knabberte und biss seine Ohrläppchen, seine zarte Kehle, die keuchenden Lippen, drehte die kleinen Nippel und sog sich gleich danach an einer fest.
Noch viel schneller ruckte er mit den Hüften, konnte - ja, sogar wollte Deidara nicht weiter schonen, rammte kraftvoll und brachte das Bett zum Knarren.


Sasoris Aufstöhnen, welches diesem immer wieder zwischen den rhythmischen Stößen entwich, spornte nun auch Deidara richtig an, veranlasste ihn dazu selbst lauter zu stöhnen und sich ganz hinzugeben.
Kraftvolle Stöße Seitens des Rothaarigen, schüttelten ihn immer wieder durch, er warf den Kopf in den Nacken und bewegte sich aufreizend entgegen.
Der feste Griff an seinem Glied, ließ Deidara erneut keuchen, öffnete daher verblendet die Augen und sah frech zu Sasori.
„Das Bett....nghhh...knarrt“, schnurrte er ihm heißer entgegen, wurde jedoch mit fordernden Neckereien übersät und quiekte erschrocken auf.
In ihm brodelte es mächtig, ein Orkan braute sich in seinem inneren zusammen, besonders dann, wenn der Rothaarige immer wieder seinen magischen Punkt traf, ihn Sterne sehen und dunkel stöhnen ließ.


Der Kommentar zwischen unzähligen Lauten der Lust brachte Sasori heiser zum Lachen, er stieß heftiger, dass das Gestell auf seine alten Tage noch einmal gehörig krachte.
Dann beugte er sich nieder, rammelte ihn als ginge es um sein Leben und nicht um seinen Orgasmus.
Es war Wahnsinn, nie hätte er sich Sex so... erfüllend vorgestellt.
Jetzt verstand er erneut, warum der Neko ihn so schrecklich anmachte.
Bei so einem Anblick kochte sein Herz über und alle Vernunft und Kälte schmolz dahin.
Der Vulkan in seinem inneren kochte auf und zitterte, er war kurz vor der Eruption, kurz vor dem Höhepunkt.
Stöhnend legte er die Hände auf Deidaras Wangen und küsste ihn wild und leidenschaftlich.


Zu gerne hätte Deidara es noch weiter gezögert, hätte sich zu gerne noch weiter gegen die Matratze pinnen lassen, am liebsten durch die Matratze geschoben, aber der Wasserfall hatte ihn erfasst, seine tobenden Emotionen in ihm rissen ihn endgültig in den Abgrund, verschlagen ihn, lösten ihn auf, er ging unter. Immer schneller und immer härter wurde sein Ziel gestoßen, dann spürte er wie der Damm brach.
Mit einem weiteren Stoß spürte er wie sich der aufgebaute Druck löste, wie sein Glied zuckte und heiß gegen die Bauchdecke Sasoris feuerte.
Sein Körper krümmte sich, sein Stöhnen stieg an zu einem Schrei, als er sich ergoss.


Heiße Flüssigkeit, heiße Schreie, alles war so heiß.
Mit dem zweiten Stoß erigierte der Neko mit einem noch lauteren Schrei und ergoss sich ganz und er spürte auch, für ihn war alles zu spät.
Mit einem angespannten Stöhnen rammte er sich bis zur Letzten Grenze und mit einem Schlag wie er kam überrollte ihn der Orgasmus, ließ auch ihn aufschreien und all das durch Zärtlichkeit aufgebaute im ihn fand das Ventil, hinein in die sündige pulsierende Weichheit, hinein in die warme Enge.


Nicht fähig sich zu bewegen, lag Deidara in den Laken, spürte aber dennoch wie Sasori sich anspannte und sich kaum später heiß und laut mit seinem Namen stöhnend, in ihm ergoss.
Noch ein letztes Mal keuchte er, dann hielt er inne, lauschte und begann zu lächeln.
Zum sprechen war er noch nicht fähig, stammelte daher nur leise“ Uff“ und kuschelte sich schließlich an.


Müdigkeit kam gleich danach, vorsichtig zog Sasori sich noch aus ihm zurück, legte sich daneben und wartete, dass er ankuschelte, legte die Arme um ihn.
"Was meinst du, wie er ich es vermisste, dich so halten zu können...", hauchte Sasori leise in das zuckende Ohr, nippte mit den Lippen vorsichtig daran.


Schnurrend schloss Deidara die Augen, bekam nur am Rande mit wie sich Sasori zurückzog, ihm am Ohr hapste und schließlich leise zu sprechen begann.
Er war müde, es war anstrengend im Vergleich zu den beiden anderen malen gewesen und er gähnte leise auf.
"Ich hab dich auch vermisst, besonders dir durch die Haare zu wuscheln", erwiderte er leise und schlug schließlich doch die Augen auf.


Leise lachend streichelte er seine zarten Hände und küsste sie kurz.
"Na schön, dass zumindest meine Haare vermisst wurden", neckte er erschöpft und legte den Kopf nieder, auch ihm war es vorgekommen als hätte sich etwas verändert.
Nun gut, der Sex war erfüllend gewesen für sie beide und das allein zählte.
Liebevoll nahm er ihn zu sich und kraulte den Neko bis er schlief.
Dann tauchte er gleich hinterher in die dunklen Wogen des Schlafes.


Deidara schnurrte zufrieden auf, blickte Sasori zärtlichen Blickes an, dann au seine Hand, welche geküsst und sanft gedrückt wurde.
"Nicht nur deine Haare", murmelte der Neko leise, kuschelte sich nach liebevoller Aufforderung an und schloss langsam die Augen.
Zarte Finger, die ihn kraulten, sorgten zudem dafür, dass Deidara rasch einschlief und zufrieden gurrte.


Im Gegensatz zum Neko, der schlafen konnte so lang er wollte, musste Sasori früh wieder aufstehen, sich aus dem Griff entwinden und den Bericht für die Akten verfassen.
Es war wichtig, immer die Verläufe im Auge zu behalten, denn mittlerweile wurde es immer gefährlicher, auch nur eine Kleinigkeit zu übersehen.
Er musste den Überblick behalten, sonst kostete es erneut nur weitere wertvolle Mitglieder.


Zufrieden schlief Deidara auch noch dann, als Sasori bereits aufgestanden und beschäftigt war.
Er war einfach zu müde um jetzt schon aufzustehen, rollte sich daher wie eine Katze ein und verkroch sich zudem unter der Bettdecke.

Zufrieden schlief Deidara auch noch dann, als Sasori bereits aufgestanden und beschäftigt war.
Er war einfach zu müde um jetzt schon aufzustehen, rollte sich daher wie eine Katze ein und verkroch sich zudem unter der Bettdecke.


Ein kurzer Blick hinüber zum Neko, der sich gestattete, noch weiter zu schlafen, dann schrieb er weiter, verfasste noch das Ergebnis und heftete es ab.

Jetzt nur noch die Chance nutzen und die Geschenke für Deidara gut verstecken.
Die neugierigen Nekofinger und Augen waren schließlich fast überall, da musste er vorsorgen


Nur kurz ließ Deidara ein Brummen verlauten, zuckte kurz mit dem Schweif und rollte sich schließlich müde auf die andere Seite des Bettes.

So müde war er noch nie, nicht mal nach dem Toben, oder anderen Aktivitäten. Warum also jetzt, wunderte er sich selbst im Schlaf über sein Verhalten.


Dass der Sex den Neko ziemlich erschöpft hatte, war ihm kein Wunder, er hatte ihn dieses Mal ziemlich gefordert.

Er hoffte nur, dass es nicht noch an etwas anderem lag.
Kurz setzte er sich zu Deidara, um seinen Kopf zu streicheln, dann ging er Frühstück machen.


Kaum, dass Sasori draußen war, schlug Deidara die Augen auf und blinzelte verschlafen.

Müde sah er sich im Zimmer nach dem Rothaarigen um, konnte ihn aber nicht sehen und seufzte leise auf.
Scheinbar arbeitete er, oder aber er hatte eine seiner Sitzungen.


Mit gewisser Eile bereitete er das Frühstück, wollte bald fertig werden, um Zeit für Deidara zu haben.

Für Deidara kochte er ein Ei, schnitt Rindfleisch zurecht und briet es, dazu noch etwas Reis und einen Yakinabe zum Nachtisch.
Für sich selbst genügte der Reis, mit dem Tablett trat er wieder ein und fand den Blonden wach vor.
"Na, da hat aber jemand sehr gutes Timing", schmunzelte er und stellte das Tablett ihm gleich einmal auf den Schoss.


Gerade als Deidara sich wieder in sein Kissen kuscheln wollte, ging die Tür auf und Sasori trat mit dem Frühstück ein. Schmunzelnd setzte er sich deswegen auf und blickte den Anderen aufmerksam an. "Guten Morgen", lächelte er noch recht müde, streckte sich nochmals und staunte über das große Frühstück, welches sich vor ihm befand.

"Guten Morgen", gab er noch mit leichtem Lächeln zurück und fischte seinen Kaffee und seinen Reisschüssel aus dem Chaos aus Tellern und Schüsseln auf dem Tablett. Milch, Reis, Fleisch, eine Suppe, der Yakinabe und ein kleines Tellerchen mit Sushi wimmelte sich darauf.

"Du meine Güte, wer soll denn das alles essen?", wollte Deidara wissen, nahm sich jedoch etwas von dem Sushi und biss genussvoll hinein.

Roher Fisch war genau das Richtige, verursachte zudem keine Übelkeit und schmeckte ganz hervorragend.

"Na, du natürlich", schmunzelte Sasori und setzte sich an den Tisch, nahm die Feder zur Hand und führte sie zielgenau über das Papier.

Er würde erst gleich essen, zuerst musste die Kleinarbeit erledigt werden.


Er selber sollte das alles essen?

Warum, er war nicht mal abgemagert, oder krank.
Deidara verstand nicht, zuckte deswegen mit den Schultern und dachte nicht weiter darüber nach.
Lieber ließ er sich das reichliche Frühstück schmecken, trank seine warme Milch und leckte die Reste dieser, von seinen Lippen.

Sasori wollte ihm nur etwas Gutes tun, schließlich war er so lange fort gewesen, ohne auch nur einen Blick auf seinen Neko werfen zu können.

Immer wieder sah er auf und genoss in einer Art zu sehen, wie der Neko sich das Essen munden ließ, schrieb langsam weiter, ohne groß Acht auf das Geschriebene zu geben.


Von allem probierte Deidara, blieb aber am Schluss doch bei Sushi und aß dieses restlos auf.

Schmunzelnd sah er dabei jedoch zu Sasori und kicherte leise, als er merkte, dass dieser schrieb, ohne dabei hinzusehen.
Ihn störte das nicht, die Andren aber ganz sicher, wenn sie Hieroglyphen zu lesen bekamen und diese entschlüsseln sollten.

Sasori war so oder so kein Freund der lesbaren Schrift und so schmierte er seine Unterschrift noch darunter, rollte alles auf und seufzte.

Dann lächelte er Deidara an.
"Schmeckt es denn wenigstens?"

Ob es schmeckte?

Natürlich schmeckte es und wie es schmeckte.
Daher nickte Deidara auch eifrig und wackelte unterstreichend mit den Ohren. "Hai, es war sehr delikat."


"Hui, delikat auch noch", lachte Sasori und band raschelnd die Schriftrollen zu Paketen zusammen, je fünf pro Team, mit Informationen, Befehlen, Ankündigungen, Drohungen und allem anderen wichtigen der letzten Tage.

Dann stand er auf und setzt sich aufs Bett, streichelte Deidara und fühlte dann über seinen weichen Bauch.
"Hm, gut gegessen hast du ja, ich hatte mir schon Sorgen gemacht, seit du meintest während meiner Absenz so wenig gegessen zu haben."
So konnte er es wohl auf ein zeitweises Syndrom zurückverweisen und keine weitere Sorge daran verschwenden.


Deidara nickte knapp, hörte dem leisen Rascheln zu und spitzte die Ohren zudem so, dass er jedes weitere Geräusch abwiegen konnte.

Zufrieden stellte er das Tablett beiseite, machte so Sasori mehr Platz, als dieser sich neben ihn setzte und seinen Bauch abzutasten begann.
"Was machst du denn da, das kitzelt", kicherte der Neko leise, puschelte mit dem Schweif in Sasoris Nacken und sah es als Art Rache an.


Neckend grinste Sasori zu ihm hoch und der Schalk glitzerte in seinen Augen. "Kitzlig?", schnurrte er durch die Lippen, und kurzerhand kitzelte er den Neko erst einmal kräftig durch.

Wer war hier kitzlig?, schoss es Deidara durch den Kopf, doch antworten war nicht drinnen, denn er wurde schon gepackt und attackiert.

Lachend bog er sich, kicherte immer wieder und versuchte die frechen Finger zurückzuhalten, was ihm nur schwer gelang und er mit seinem Schweif einfach mal draufpatschte.

Selbst Deidaras Schwanz konnte nicht mehr aufhalten, dass die flinken Finger jegliche kitzlige Stelle fanden und ordentlich ausreizten, grinsend blieb er über ihn gebeugt, bis Deidara nicht mehr konnte und genau diesen Moment der ermatteten Hilflosigkeit gab er ihm noch einen zärtlichen Kuss.

Einen Kuss, der nur mit Widerwillen wieder gelöst werden wollte.

Deidara wandte sich heftig, wollte nicht aufgeben und sich kampflos der Attacke ergeben.

Heftig atmend erwiderte er aber dennoch den so plötzlichen und zärtlichen Kuss, ließ sich dazu fallen und schnurrte zufrieden auf, als er seinen Schweif langsam über Sasoris Rücken gleiten ließ.


Sein weicher Schwanz glitt über Sasoris Rücke und er schauerte ungewollt, grinste seinen süßen Neko an.

"Und dann hast du ja auch noch Geburtstag ... was machen wir nur mit dir~ Ob wir dich jetzt schon fürs Altenheim anmelden müssen?", neckte er ihn etwas und berührte erneut mit den Lippen die Weichen von Deidara.


Deidara horchte auf, blickte Sasori empört wegen dem Altenheim an und fauchte ihn leise an.

"Sehe ich aus, wie ein alter Bär? Ich stehe in der Blüte meiner Jugend und da ist nichts mit alt", beschwerte er sich, beruhigte sich gleichsam wieder, als er die weichen Lippen erneut spürte und gab nochmals ein leises brummen von sich.


"Nein, du siehst aus wie ein stolzer kleiner Neko, dem gerade auf dem hübschen Näschen herumgetanzt wird", grinste Sasori und gab ihm einen weiteren besänftigenden Kuss dazu.

Deidara war nach wie vor leicht zu ärgern, und das liebte er, seine explosive, emotionale Art die Dinge zu betrachten und zu reagieren war sehr erfrischend und anziehend.
Er war so ganz anders, als jeder Andere, mit dem er teils zwangsläufig Kontakt pflegte.


Stolz ja, aber auf der Nase tanzen ließ sich Deidara nur ungern.

Empört schnaufte er nochmals, erwiderte aber dennoch den sanften, beruhigen-wollenden Kuss und ließ einen Seufzer verlauten.
So gefiel es ihm besser, sehr viel besser sogar und er grinste innerlich in sich hinein.


So übellaunig der Neko auch werden konnte, wenn man ihn reizte, so leicht war er scheinbar doch wieder zu besänftigen, wenn nicht sogar ins vollkommene Gegenteil umzustimmen, das verriet ihm nicht zuletzt das wohlige Seufzen.

Kurz lächelte er, kraulte Deidara noch ein bisschen dazu hinter den Ohren.
"Wie kommt es, dass aus einem fauchenden Kater so schnell wieder ein zahmes Kätzchen wird?", flüsterte er ihm sanft ins Ohr und gab einen sanften Kuss darauf.


Deidara legte unter der kraulenden Hand den Kopf schief, grinste Sasori mit einem schelmischen Grinsen an und schloss kurz darauf die Augen, um scheinbar nachzudenken.

Es stellte sich aber als schwierig heraus, nicht wegen der Hand, sondern eher wegen des heißen Atems der sein Ohr streifte und ihn schaudern ließ.
"Ich weiß nicht ...", hauchte er daher leise, öffnete von Neuem seine Augen und blickte Sasori tief in die Augen.


Darauf lachte der Rothaarige leise.

"Das habe ich mir gedacht, ich nämlich auch nicht ..."
Der tiefe Blick, forschend und neugierig zugleich aus funkelnden Augen, veranlasste ihn gleich noch einmal zu lächeln.
"Suchst du etwas Bestimmtes?"


Suchen, nein, eher mochte Deidara diesen Ausdruck in Sasoris Augen und schüttelte abermals seinen Kopf.

"Ich gucke nur. Deine Augenrabe ist so schön geheimnisvoll und ab und an richtig verdorben und böse", schmunzelte der Neko unter den erzählten Worten vor sich hin, geziert von einem Rotschimmer auf den Wangen und einen aufgeregtem Wackeln seiner Ohren.


"Verdorben und böse?", schmunzelte Sasori und beugte sich leicht zu ihm vor. "Gefällt dir das etwa? Du bist so ein frecher, ungezogener Neko ... aber vielleicht habe ich dich auch schon einfach zu sehr in meinen Bann gezogen...wie der böse Wolf aus dem Märchen ...", flüsterte er und in seinen Augen lag der Glanz des leicht Verdorbenen wieder, den Deidara eben noch benannt hatte.

Verwirrt wollte Deidara ausweichen, sich wegdrücken, als Sasori sich vorbeugte und ihn verdorben ansah.

Was hatte er da nun wieder angestellt und zu was für Worten er ihn verleitet hatte. Deidara hätte sich schellen können, tat es aber nicht und wuschelte sich stattdessen durch die Haare und grinste.
Frech war er, ja.
Dies stand zu keinem Zeitpunkt außer Frage, aber Sasori und ein böser Wolf? Deidara kicherte leise und wuschelte frech durch die roten Haare.
"Du als böser Wolf und ich bin dann wohl das ahnungslose Rotkäppchen,oder was?


Darauf musste Sasori wirklich lachen. "Ahnungslos, im Leben nicht! Dafür hast du mich schon viel zu gut durchschaut!", grinste er und beugte sich noch weiter vor, dass der Neko ein wenig nach hinten zurückweichen musste.

"Aber du bist meine Beute, die ich nur zu gern verschlinge~", schnurrte er und küsste seine Wange, lachte wieder.
"Du bist wirklich zum Anbeißen wenn du mir so tief in die Augen schaust, dann sehe ich nämlich auch sehr tief in deine~"

Deidara war erst durch das Lachen verwirrt, dann aber verstand er und schüttelte schmunzelnd die Kopf über Sasori.

Er war seine Beute, sein Angriffsziel, welches zu überwältigen deutete und ab und zu, heftigen Widerstand ableistete. Alles ließ man sich nicht gefallen, hatte man Stolz, Ehre und den Schalk im Nacken, der immer wieder zum Vorschein kam.
Aber anbeißen lassen wollte er sie nicht, legte daher den Kopf auf die andere Seite und den Schweif über seinen Kopf.
"Genug geguckt", erwiderte er endlich hinter den ihn kitzelnden Haaren und musste mit der Nase kräftig wackeln, um nicht niesen zu müssen.


Wieder musste Sasori lachen, doch bevor Deidara meinte, ihm entwischen zu können, hatte er schon die Hand um seinen Nacken geschlungen und sein weiches Haar floss durch seine holzigen Finger.

Er wollte ihn nie wieder hergeben, wieder und wieder kam ihm der Gedanke.
Wie ein Luftzug war dieses Denken immer präsent, so drückte er ihn an sich und gab ihm einen langen Kuss, bei dem es keine Blicke brauchte.
Vorsichtig und fordernd zugleich nahm er und gab zugleich was er wollte, Deidara nehmen und geben wollte.
So sehr der Neko sich wehren konnte, er wusste nicht, dass er schon lange in seinen Fängen gefangen war, unrettbar tief war er bereits im Bau des Wolfes verschwunden.


Verdutzt sah Deidara den Anderen an, spürte wie er in den Nacken gefasst bekam und man mit seinen Haaren zu spielen begann.

Gut, sollte er spielen und ihn an sich drücken.
Dagegen hatte Deidara nichts einzuwenden und ebenso wenig gegen den Kuss, der folgte und gleichzeitig zeigte, wie sehr er begehrt wurde.
Leise seufzend erwiderte er daher den Kuss, schmiegte sich dabei an den Körper seines Dannas und brummte unterstreichend auf.
So gefiel ihm das, dazu die Ruhe, niemand der störte und hereinplatzen konnte.
Und selbst wenn, er würde nicht reagieren, fauchend die Krallen ausfahren und den Störenfried vertreiben.


Gnade Gott jedem, der nun gestört hätte. Sasori hätte mit Freuden seine Sammlung um eine mehr oder weniger gutaussehende Leiche erweitert.

Stattdessen nahm er den Blonden fordernder in Besitz, packte seine Rute und hielt sie, sah ihm herausfordernd in die impulsiven Augen.
"Na komm", wollten sie sagen, "zeig mir das Tier in deinen Adern. Zeig mir die wilde Katze, oder doch den lieben Schmusekater. Ich will wissen, was du bist!"


Mit einem lauten Fiepen tat Deidara Kund, dass er sehr wohl die Worte verstanden hatte und sie ihm im ersten Moment so peinlich waren, dass ihm eine zarte Röte in die Wangen schoss.

Zwar hatte Sasori schon des öfteren etwas zu ihm gesagt, aber so?
Deidara wackelte vernehmlich mit den Ohren und blickte scheu in die braun-leuchtenden Augen.
Er war wohl eher der Schmusekatze, konnte aber, wenn es darauf ankam, die Krallen ausfahren und zeigen, dass er eine wertschätzende Katze war.
Vielleicht sollte er es umgekehrt einmal probieren.
Frech grinste er deswegen, fuhr die Krallen aus und kratzte mit diesen anfänglich scheu, über Sasoris Rücken.
"Grrrr~..."
Er fauchte unterstreichend auf und blickte den Rothaarigen herausfordernd an.


Grinsend sah Sasori ihn an, sein Blick bohrte sich wie ein wühlender Bohrwurm in die blauen Augen.

Dann knurrte er zurück, aus tiefer Kehle, betrachtete ihn hungrig und amüsiert.
"Ich sehe, wie dein Tier sich regt ... aber mehr in der Hinsicht, dass es gestreichelt werden will ..."
Grinsend streichelte er sein Haar, sein Blick wurde wieder sanfter und die Provokation wich daraus wieder.
"Du bist wahrhaft einzig ... und vielleicht ein klein wenig artig", grinste er.


Verwundert starrte Deidara den knurrenden Sasori an, fragte sich zeitgleich, wie es sein konnte, dass dieser so knurren konnte.

Nicht, dass es ihn störte, aber es klang doch gewöhnungsbedürftig und ließ den Neko leise kichern.
Erst, als Sasori wieder sanft lächelte, ihn streichelte und ihn ohne dieses Teuflische in den Augen ansah, entspannte sich Deidara und puschelte mit dem Schweif über dessen Nacken.
"So, so, ich bin also artig, ja?", schmunzelte er auf die Worte hin, strich weiterhin mit den Krallen über die Haut und zog sie schließlich wieder ein und platzierte die Hände so, dass er dennoch weiter über den Rücken streicheln konnte.

"Ja, das bist du. Auch wenn du manchmal ein bisschen kratzig bist", lachte Sasori und stupste ihm gegen die Nase.

"Was hältst du von einem Tee, Deidara?"


Tee, Sasori wollte Tee trinken?

Deidara hob verwirrt den Blick, lächelte dann aber und wollte antworten, als es ihn bereits hob und ihm schlecht wurde.
Rasch presste er der Umstände wegen die Hand auf den Mund, gab ein unterdrücktes ‚Entschuldigung' von sich, sprang vom Bett auf und rauschte aus dem Zimmer heraus. Fast wäre er im Flur mit Tobi zusammengestoßen, konnte sich noch fangen und stürmte an diesem vorbei ins Badezimmer, wo er die Tür zuschlug und wie schon so oft, die Kloschüssel umarmte.


Das hatte Sasori sich schon fast gedacht, seufzend stand er auf und ging in die Küche, holte Sauerampfer und Kresse aus seinem Giftgarten und kochte es zum Tee auf.

Das müsste gegen die Übelkeit helfen, so hoffte er es jedenfalls.
Als er zurückkam, klopfte er vorsichtig am Bad an.
"Geht es, Deidara?"


Hustend und keuchend hob Deidara beim Vernehmen eines Klopfzeichens den Kopf und blickte erschöpft die Tür an.

"Geht schon, mach dir keine Gedanken", erwiderte er leise, ehe er sich den Mund abwischte, die Klospülung betätigte und sich die Hände wusch.
Erst nachdem dies alles erledigt war, öffnete er die Tür und sah Sasori schwach lächelnd und blass an.

Geduldig wartete Sasori vor der Tür, nahm ihn aber gleich in Empfang, als er herauskam.

"Immer noch nicht besser ... langsam mache ich mir richtig Sorgen ...", seufzte er dann und streichelte seine Wange.


Sich unwohl fühlend hob Deidara den Kopf, blickte Sasori, als dieser ihn sanft streichelte warm an und versuchte zu lächeln.

"Vielleicht habe ich mich mit irgendwas vergiftet, oder ich brauche dringend einen richtigen Arzt, der mich untersucht", gab er zu bedenken und seufzte abermals auf.


Besorgt seufzte Sasori und senkte den Blick.

"Wenn ich einen Arzt suche, bringe ich uns alle in Gefahr ... es sei denn, du nimmst seinen Tod nach Abschluss der Untersuchung in Kauf ...", seufzte er, man sah ihm deutlich an, dass er selbst alles andere als begeistert von dieser Methode war.

Den Tod eines Medic-nin in Kauf nehmen? Deidaras Ohren zuckten bei diesen Worten und er zog augenblicklich eine Schnute. "Nein, das will ich nicht. Ich will aber auch nicht ständig nicht wissen, was ich habe und was nicht", äußerte er sich ernst.

"Das hilft mir in der Entscheidung nicht besonders weiter", murrte Sasori nur resigniert und sah ihn dementsprechend an.

Schließlich aber hob er die Hände und seufzte.
"Schon gut, allein schon um Klarheit zu bekommen, sollte ausreichen und der Wille, dass es dir besser geht gibt dann auch den Ausschlag. Ich lasse einen herkommen."

Erstaunt sah Deidara auf und direkt Sasori an.

"Das ist lieb von dir, danke dafür", bedankte er sich bei ihm und lächelte schwach.
Doch jetzt wo alles besprochen war, wollte er sich doch lieber wieder hinlegen und tappte daher herüber ins Zimmer und zum Bett.

Sasori seufzte nur, die Vorstellung, Fremde hier hinein zu lassen mochte er noch nie. Aber er wollte, dass es Deidara so bald wie möglich wieder gut ging und so gab er Itachi den Auftrag, einen nicht allzu bekannten Arzt hierher zu bringen.

Allzu groß musste man das Risiko nun wirklich nicht erhöhen.

Leise seufzend legte sich Deidara zurück ins Bett, rollte sich zu einer Kugel zusammen und schloss ergebend der Müdigkeit wegen seine Augen.

Kurz zuckten nochmals die Ohren, der Schweif pendele hin und her, ließ jedoch rasch nach und bald hörte man nur noch ein leises Brummen von Deidara.

Beobachtend wie Deidara langsam einschlief dachte Sasori nach.

Es gab so viel, was er dem Neko nicht geben konnte und doch wollte.
Freiheit, Sicherheit und vor allem, dass er nicht von seinem grausamen Job wusste ... Seufzend setzte er sich zu ihm, streichelte sein weizenblondes Haar.

Leise brummend wandte sich Deidara im Schlaf automatisch der streichelnden Hand entgegen, genoss im Schlaf das sachte Streicheln und wackelte ein bis zweimal mit den Ohren.

Ansonsten verhielt er sich ruhig, schlief zufrieden weiter und träumte von saftigen Wiesen und bunten Blumen.

Erschlagt mich bitte nicht!

Ich weiß, dass das Ende dieser Geschichte ein bisschen madig ist, aber es gab auch nie wirklich einen Abschluss zu diesem Text und daher musste ich jetzt gucken, wie ich das Beste daraus mache. Dennoch möchte ich mich bei all meinen Lesern bedanken. Dafür, dass ihr so lieb kommentiert habt und mir die Treue gehalten habt. Ein besonderer Dank gilt der lieben Sophie, die fast alleine hier kommentiert hatte. Danke, danke, danke und ja, es freut mich, dass du bei jedem Kapitel mitgefiebert hast :)

LG Deidara





Leise brummend wandte sich Deidara im Schlaf automatisch der streichelnden Hand entgegen, genoss im Schlaf das sachte Streicheln und wackelte ein bis zweimal mit den Ohren.

Ansonsten verhielt er sich ruhig, schlief zufrieden weiter und träumte von saftigen Wiesen und bunten Blumen.

Als es nach einer Weile an der Tür klopfte, erhob Sasori sich langsam, wollte kaum den Blick von ihm abwenden. Deidaras Krankheit machte ihm langsam richtig Kummer.

Seufzend öffnete er die Tür, sprach sich kurz und leise mit Itachi ab.

Der Arzt war hier. Jetzt würde es bald wieder gut werden. Hoffentlich ...

Leise murrend drehte sich Deidara auf die andere Seite, hörte Stimmen und wackelte mit den Ohren, ehe er müde die Augen aufschlug und hörte, der Arzt sei da.

Leise gähnend richtete er sich daher auf und räusperte sich dezent.

"Lass ihn herkommen. Je eher ich das hinter mir habe, desto besser", sprach er zu Sasori und setzte sich so hin, dass der Medic-nin ihn untersuchen konnte

Dieser ließ auch nicht lange auf sich warten, trat direkt auf ihn zu und sah ihn vorerst genauer an.

"Ein Neko also...so, so. Nun ja, was haben wir denn für Beschwerden?", wollte er vorerst von Deidara wissen.

"Naja, mir ist ständig schlecht, ich bin häufig müde und ich hab ständig Hunger."

"Aja und ihnen wird schlecht, wenn sie etwas riechen, wenn sie vorher mochten", vervollständigte der Arzt die Symptome, worauf Deidara eifrig nickte.

"Sie sind ein männlicher Neko, wie ich das sehe, haben aber scheinbar..."

Der Arzt hielt inne und sah nun zu Sasori. "Gehört der Neko ihnen?"

Sasori, der bis eben noch im Türrahmen gestanden hatte und ziemlich bemüht war, die Anderen von der Tür wegzuscheuchen.

Als er angesprochen wurde, schloss er die Tür und stellte sich dazu.

"So ist es. Und ich hoffe sehr, dass es nichts Ernstes ist."

"Etwas ernstes ist es sicher nicht", antwortete der Arzt und lächelte. "Da der Neko ihr Besitz zu sein scheint, gehe ich davon aus, dass reger Verkehr zwischen ihnen geherrscht hatte und das erklärt die Schwangerschaft ihres Nekos."

Deidara, der bis eben noch geschwiegen und zugehört hatte , wurde blass und sah entsetzt den Medic-nin an. "Ich bin bitte was?" "Schwanger, sie sind schwanger", wiederholte er sich und lächelte dabei.

Gerade wollte Sasori noch den Mund aufmachen, da blieb er ihm stehen. Fassungslos für eine erstaunliche Weile, sah er den Medic-nin an, ehe er langsam den offenen Mund schloss.

Langsam entwich seinem Gesicht das letzte bisschen Farbe, das nicht aufgemalt war und er brachte die Summe seiner Gedanken auf den Punkt.

"Schwanger."

"Ja, schwanger. Wussten sie das denn nicht, dass Nekos die männlich sind und einem männlichen Partner zugeteilt werden, automatisch die Rolle der Frau einnehmen?", wandte sich der Arzt an Sasori und musterte ihn kritisch.

Sofort gewann Sasori seine Fassung wieder, und baute sich trotz seiner geringen Größe bedrohlich vor dem Beamten auf.

"Glauben sie etwa, ich hätte es nötig, mir von einem kleinen Arzt sagen zu lassen, wie ich einem sogenannte geschenkten Gaul ins Maul zu schauen habe? Oder sagen sie ihrer Frau auch das Handbuch für Frauenkunde auf, bevor sie sie beschlafen?"

Er grinste spöttisch, während der Arzt deutlich ein Stück kleiner wurde.

"Aber nein...sie haben keine. Das verrät ihre Akte. Vielleicht, weil sie sie mit ihren Klugscheißereien zu Tode langweilen, und ihre Flexibilität und Entschlusskraft dem eines Zahnrads gleich gehen ..."

Dabei griff er nach Deidaras Hand.

"Dann scheinen sie ja auch nicht zu wissen, warum ich es nicht nötig habe, mir um ihre tollen Vorträge einen Dreck zu scheren."

Und er lächelte kalt.

Erschrocken über Sasori seinen plötzlichen Ausbruch, verkroch sich Deidara vorerst unter der Bettdecke und fiepte laut und ängstlich auf. Erst, als man seine Hand nahm, krabbelte er unter der Bettdecke hervor und sah Sasori an. "Beruhige dich doch bitte. Bestimmt meinte der Arzt das nicht böse. Normal sieht man schwangere Nekos eher selten, da sie sich für normal zurückziehen."

"Ja, aber das tun nur die Weibchen und nicht die Männchen. Die meisten von ihnen wissen es nicht und das liegt daran, dass männliche Nekos meist doch als Spielzeug für Frauen und eben nicht für Männer gehalten werden", fiel der Medic-nin Deidara ins Wort und räusperte sich dezent.

"Deidara IST kein Spielzeug, sie minderbemittelter Tölpel", schrie Sasori schon fast, die Ader an der Schläfe pochte erneut gefährlich.

"Sieht er aus, als wäre er unglücklich, verwundet oder verwahrlost?!"

Langsam ging ihm der Kerl mächtig gegen den Strich.

Der Arzt schluckte, ehe er auf Deidara sah und schließlich den Kopf schüttelte.

„Nein, er sieht sehr zufrieden aus“, lenkte er ein, ehe er sich erneut räusperte und die beiden ernst ansah.

„Er sollte sich schonen. Die Schwangerschaft bei männlichen Nekos ist nicht gerade leicht und bei den kleinsten Unstimmigkeiten kann es zur Fehlgeburt kommen. Halten sie also alles Unnötige fern von ihm und vermeiden sie unbedingt Stress. Ebenso ist ein liebevoller Umgang wichtig und das war es dann auch schon, was es zu beachten gäbe. Alles andere pendelt sich in den nächsten Wochen ein und die morgendliche Übelkeit gehört leider gewissermaßen dazu.“

Fast hätte Sasori laut dem Kerl ins Gesicht gelacht, aber er verkniff es sich mit einem kurzen kühlen Lächeln.

"Das ... wird nicht allzu schwer sein. Zumindest um das Unnötige-Fernhalten wird sich Itachi nun zu gerne kümmern."

Welcher auch sogleich in der Tür erschien. "Zeig dem Herren sein Zimmer. Er bleibt hier, bis alles überstanden ist."

Kaum waren die beiden verschwunden, setzte er sich zu Deidara.

"Schwanger ...", wiederholte er dann noch einmal, lächelte zärtlich und nahm ihn in die Arme.

"Einerseits ... kann ich es nicht so recht fassen, andererseits ... bin ich einfach nur froh, dass es keine Krankheit ist ... dass du gesund bist." Dann küsste er seine Schläfe.

"Das ist mir nämlich das Heiligste."

Der Medic- nin sollte hierbleiben?

Verwirrt sah Deidara auf und dann zu Sasori, der sich neben ihn setzte und in den Arm nahm.

Er schien sich also darüber zu freuen, dass er gesund war, nicht aber dass er schwanger war, denn das betonte er irgendwie so seltsam. Nervös knabberte er deswegen auf der Unterlippe und sah auf.

"Du freust dich, dass ich gesund bin?" Verwirrung stand dem Neko ihm Gesicht geschrieben und er ließ kaum später beleidigt die Ohren hängen.

"Ja, natürlich", lächelte er und streichelte über sein eines Ohr, ehe er vorsichtig über den noch flachen Bauch strich.

"Ein Kind ... ich hätte niemals gewagt daran zu denken. Wesen wie mir ist Nachwuchs eigentlich nicht vorgesehen ..." Dabei lächelte er etwas trauriger und er zog ihn näher zu sich.

"Freust du dich?", hauchte er dann sanft in das eine Ohr hinein.

Deidara begann leise zu schnurren, verfolgte die Hände Sasoris und lächelte, als diese über seinen Bauch streichelten.

Den Worten hörte er natürlich sehr genau dabei zu, nickte verstehend und doch konnte er nicht begreifen, wie Sasori so etwas wunderbares wie Kinder nicht vorhersehen konnte.

"Natürlich freue ich mich und ich will es auch behalten."

Bockig sah er den Rothaarigen an, verschränkte nun selbst die Arme und legte aber eine Hand davon auf seinen Bauch.

"Keiner sagt, dass man es dir wegnimmt", lachte Sasori und küsste seine Wange.

"Hoffen wir jetzt nur, dass es so viel wie möglich von dir hat. Dann wird es nämlich das schönste Kind unter der Sonne."

Dabei ließ er ihn an sich lehnen und streichelte ihn zärtlich weiter.

Immer noch bockte Deidara, dann aber sah er schielend zu Sasori und nahm den Kuss auf die Wange hin.

"Wehe wenn dem nicht so ist. Ich kann da sehr eigen werden und ich verteidige alles, was mir lieb ist!"

Dann aber gab der Neko aufgrund des Streichelns wieder Ruhe, seufzte leise auf und lächelte wegen der folgenden Worte.

"Es darf auch gerne etwas von dir bekommen. Deine braunen Augen wären schön, ebenso die roten Haare."

"Meine roten Haare?", meinte Sasori und wurde auf den Wangen gleich eine Nuance dunkler.

Schnell legte er den Kopf auf Deidaras Schulter und schloss die Augen.

"Hoffentlich bekommt es deine Hände ... deine weichen Haare ... und deinen lieblichen Geruch ...", murmelte er dann leise.

Leise lachte Deidara.

"Ja, deine roten Haare", wiederholte er leise und strich zufrieden durch diese hindurch, ehe er verwundert auf Sasori starrte.

"Wieso soll es von mir so viel und von dir so wenig bekommen? Du hast auch sehr gute Eigenschaften!", beschwerte er sich umgehend und pickte den Anderen frech in die Seite.

"Du hast mehr als ich, viel mehr", meinte er nur sanft und küsste seinen Hals.

"Vor allem ... soll es deinen Charakter haben. Und deine süßen Ohren." Und er strich neckend über eines.

"Meine Ohren?"

Deidara sah erneut zu Sasori, schüttelte dann aber den Kopf und seufzte.

"Ich will eigentlich nicht, dass es meine Ohren bekommt, auch will ich nicht, dass es ganz nach mir kommt. Du weißt doch, was über Nekos gesagt wird", antwortete er traurig und streichelte seinen noch nicht sichtbaren Bauch.

"Was über Nekos gesagt wird, habe ich nie gelernt zu schätzen", meinte Sasori ruhig.

"Ich wurde in einer Gegend groß, wo Nekos wie gleichgestellte Lebenspartner behandelt wurden. Wenn nicht noch besser."

Tröstend streichelte er ihn weiter und gab ihm ein Stück Hähnchen zwischen die Lippen.

"Nicht?"

Deidara war überrascht, aber ging nicht weiter darauf ein und genoss lieber das Streicheln. Sasori war so lieb zu ihm, fütterte sogar ihn mit Häppchen, wonach er zufrieden hapste und auf dem Hähnchen kaute.

"Kalt, aber sehr lecker", lächelte er, wischte sich den Mund ab und gab dem Rothaarigen als Dank ein Küsschen.

Leise lachend gab er Deidara ein weiteres Stück und streichelte seine Wange.

"Dann müssen wir ja so bald wie möglich sehen, dass wir ein nahes Zimmer und Mobiliar finden... obwohl, ich kann Puppen bauen, also kann ich auch ein einfaches Kinderbett zimmern", lächelte er gleich darauf. Dann tippte er seine Nase an.

Gerne ließ Deidara sich füttern, ebenso streicheln und wackelte freudig wegen der Worte mit den Ohren.

Ein Kinderbettchen war schön, aber ein Wiege gleichfalls.

Nur für was sollte man sich entscheiden? Kauend schielte er au den Finger, der seine Nase berührt hatte und kicherte.

"Anfangs würde ich das Kleine aber hier bei uns lassen. Ich traue den anderen kein Stück", merkte er an und schluckte den Bissen im Mund herunter.

"Wenn du dem Haufen nicht traust, hast du eine Menge dazugelernt. Das kann man nämlich wirklich nicht", meinte Sasori trocken, schlang die Arme um den Neko und drückte ihn leicht an sich.

"Vertrauen kannst du denen nur so weit, dass sie sich nicht zutrauen, dir im Schlaf die Kehle durchzuschneiden."

Murrend winkte er ab und streichelte den Neko zärtlich.

"Zumindest sollten wir das Kind nicht hier aufwachsen lassen. Nicht in dieser gefährlichen Umgebung."

Geduldig hörte Deidara den Worten zu, schluckte ab und an den Kloß, der sich in seinem Hals gebildet hatte herunter und lächelte schwach.

Trauen tat er wirklich niemand, die Ausnahme bildete hier ganz alleine Sasori.

Bei ihm fühlte er sich wohl und geborgen, genoss es von ihm gestreichelt zu werden und schnurrte leise.

Aber es war vielleicht wirklich das Beste das Kind hier weder auszutragen, noch es hier aufwachsen zu lassen.

Deidara hob den Blick und sah Sasori an. „Wenn nicht hier, wo dann?“, wollte er wissen.

"Überall ist es besser als hier", meinte dieser nur und man merkte, dass ihm dieser Satz sehr schwer fiel.

"Wir haben nicht viele Möglichkeiten. Trete ich aus Akatsuki aus, würden sie mich schnellstmöglich umbringen und dich gleich hinterher. Verlasse ich im Rahmen einer Missionsreise das Quartier für genug Jahre, dass das Kind friedlich aufwachsen kann, muss ich trotz allem oft zurückkehren und die Chance, nicht entdeckt und angegriffen zu werden, ist sehr gering. Die letzte Möglichkeit wäre, dich in der Nähe inkognito unterzubringen, wo ich dich dann besuchen und mit Allem versorgen kann ... mehr Möglichkeiten haben wir nicht ... außer der riskanten Geburt hier ... Ich weiß, dass Itachi dir niemals etwas tun würde, aber wenn ein Baby nachts schreit ... ich weiß nicht."

Er schüttelte den Kopf und verriet sehr deutlich seine wachsende Verzweiflung.

Schweigend hörte sich Deidara die Vorschläge an, auch wenn diese alles andere als gefielen und ihn unsicher machten.

Austreten war keine Option, das hatte er verstanden und auch, dass die anderen bei dem ganzen Babygeschrei wohl nicht sehr ruhig blieben.

Besonders dieser Tobi würde sicher nur Blödsinn machen und Deidara erinnerte sich nicht gerne an diesen maskierten Flummi.

Ob er jedoch irgendwo alleine mit dem Baby bleiben konnte, da war sich der Neko nicht sicher.

Aber bestimmt war es so am besten und Sasori würde ihn garantiert dort nicht vergessen.

Immerhin hatte er es gesagt und er vertraute ihm.

„Bring mich von hier weg, wenn es soweit ist, der Bauch anwächst und es mir zu beschwerlich wird. Es wird so das Beste sein und weglaufen werde ich ganz sicher nicht, denn …“

Deidara brach ab und wurde verlegen, wandte den Blick ab und verkroch sich unter der Bettdecke.

Die Antwort erleichterte Sasori einerseits, zugleich aber klang sie in seinen Ohren wider, als hätte Deidara ihn geschlagen.

Ihm gefiel diese Lösung genauso wenig und es schmerzte ihn ohnegleichen, seinen Neko, seinen Deidara nicht mehr immer bei sich haben zu können.

Aber er wollte nichts anderes, als dass es Deidara gut ging.

Als er unter der Decke verschwand musste er lächeln, hob sie sanft an und streichelte sein weiches Gesicht.

"Denn ...?"

Ehe Deidara antworten konnte, hatte er sich aber schon hinabgebeugt, um ihn auf ein Neues liebevoll zu küssen.

Scheu als die Decke angehoben wurde, sah Deidara auf und lächelte vage.

Eine streichelnde Hand in seinem Gesicht, die zu Sasori gehörte, beruhigte ihn eindeutig und er setzte sich wieder halbwegs auf.

"Naja, weil ich dich halt gerne habe", gestand er schließlich unter größerer Mühe und blickte beschämt zur Seite.

Ein Mögen war es jedoch sicher nicht mehr, es war mehr, eindeutig mehr und auch wenn Deidara es noch nicht richtig kannte, so gefiel es ihm dennoch.

Sasori musste einfach leise lachen und nahm ihn wieder in die Arme.

"Manchmal bist du wirklich zu süß für diese Welt. Ich liebe dich auch, Deidara."

Zärtlich küsste er seinen Hals und legte dann seufzend die Wange an seine Brust.

"Ich werde dich tagtäglich besuchen. Anders halte ich das nicht aus."

Was war denn jetzt bitte so lustig?

Deidara blies die Wangen auf und schnaubte leise, ehe er in die Arme Sasoris gezogen wurde. Erstaunt, aber auch fassungslos sah er ihn an, hörte die Worte, die er nicht auszusprechen vermochte und lächelte.

"Süß bin ich nicht, nur unsicher in solchen Dingen", gestand er und schnurrte im selben Moment schon wieder auf.

Täglicher Besuch war das mindeste und darauf freute er sich.

"Und wenn nicht, dann sag es rechtzeitig. Nicht, dass ich enttäuscht bin."

"Wenn ich nicht schon bald zu dir dann unter die Bettdecke krieche, weil ich hier nicht mehr schlafen kann ohne dich", grinste er verschmitzt und seufzte dann wieder.

Es war schwer, diese Entscheidung zu akzeptieren.

Leise lachte nun der Neko und strich zärtlich durch das feuerrote Haar.

"Nachts wird es besonders schwer, aber zur Not habe ich mein Kissen und ab und zu kannst du sicher auch außerhalb schlafen", murmelte er nachdenklich.

"Ich sage ja, schon bald werde ich's nicht mehr ohne dich aushalten", murmelte er nur leise und küsste seine weiche Brust.

"Kissen? Dein Zierkissen meinst du?"

Beinahe musste Sasori wieder lachen, weil es einfach zu niedlich war, wie sehr Deidara an diesem Kissen hing.

Schon wieder lachte Sasori und das ließ Deidara leise grummeln.

"Lach nicht, ich mag dieses Kissen eben einfach. Es ist weich und es hat Bommeln zum spielen", murrte er leise auf.

Doch dann schnurrte er wieder versöhnlich, genoss die kleinen Zärtlichkeiten und schloss ergebend die Augen.

"Und ich finde es einfach schrecklich niedlich, wie sehr du an diesem Kissen hängst. Zwischen hundert identischen Kissen würdest du dieses wohl noch wiederfinden", lachte Sasori und zog ihn sanft zurück in die Laken, hinein in das weiche Schlaflager.

"Was ist daran denn bitte niedlich?"

Deidara guckte verwirrt, nachdem er die Augen aufgeschlagen hatte, blickte Sasori an und ließ es aber dennoch zu, weich gebetet zu werden.

"Weil du einfach niedlich bist ... keine Widerrede", meinte Sasori und unterdrückte halbherzig ein Gähnen.

"Das Ganze hat mich jetzt so aufgescheucht, ich bin schon wieder müde", lachte er dann.

Keine Widerrede sollte er geben?

Na wie nett von Sasori.

"Wenn du müde bist, dann leg dich hin und schlafe", erwiderte er, kuschelte sich schmusig an und malte kleine Kreise auf seinen Oberkörper.

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Autor

Deidaras Profilbild Deidara

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Kapitel:22
Sätze:2.397
Wörter:78.907
Zeichen:453.712

Kurzbeschreibung

Nachdem Pain und Konan auf einer Mission beide ums Leben gekommen waren, entschieden sich die restlichen Akatsuki Sasori zum neuen Leader zu machen. Der Rothaarige ist jedoch ständig schlecht gelaunt, lässt dies gerne mal an Tobi und auch an Itachi und Kisame aus. Letztere beschließen dem Abhilfe zu schaffen, suchen nach einer netten Abwechslung. Im Wald von Iwagakure werden sie fündig, finden zu ihrer Überraschung einen blonden Neko. Dieser ist wenig begeistert, sträubt sich gegen alles und jeden, lässt sich nicht alles gefallen und von seinem neuen Besitzer ist er wenig angetan. Wie eine Katze fährt er gerne die Krallen aus, faucht und tanzt Sasori zu Anfang auf der Nase rum.

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Liebesbeziehung (problematisch), Abenteuer, Fluff und Sexualität getaggt.