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Hope - Und ihre Abenteuer in Ba Sing Se

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11.2.2019 18:28
12 Ab 12 Jahren
In Arbeit

6 Charaktere

Nadim

Das ist ein von mir selbst ausgedachter Charakter. Er ist ein Erdbändiger und ein Freund von Hope.

Liana

Das ist ein von mir selbst ausgedachter Charakter. Sie ist eine Feuerbändigerin und eine Freundin von Hope.

Medan

Das ist ein von mir selbst ausgedachter Charakter. Er ist ein Nichtbändiger und ein Freund von Hope.

Hope

Sie ist als Baby mit ihren Eltern Ying und Than nach Ba Sing Se gekommen. Der Avatar hat ihnen geholfen den gefährlichen Schlangenpass zu überwinden. In Ba Sing Se erhoffen sie sich eine sichere Zukunft zu haben. Ob Hope Bändigerfähigkeiten besitzt wurde nie erwähnt.

Ying

Ying ist die Mutter von Hope. Sie ist zusammen mit Than, ihrem Mann, über den Schlangenpass nach Ba Sing Se gekommen, damit Hope eine sichere Zukunft hat. Das Team Avatar hat ihnen dabei geholfen. Sie besitzt keine Bändigungskräfte.

Than

Than ist der Vater von Hope. Zusammen mit seiner Frau Ying will er seine Tochter nach Ba Sing Se bringen. Dabei müssen sie den gefährlichen Schlangenpass überwinden, wobei ihnen das Team Avatar behilflich ist. Er besitzt keine Bändigerkräfte.

Noch länger sehen sie dem Team Avatar hinterher, bis auch sie in ein neues Leben aufbrechen, in Ba Sing Se. Sie sind ihnen Dankbar, dass das Team den Gefahren getrotzt hat, um sie drei, nein, sie vier über den Schlangenpass zu bringen.

“Wir werden dich nie vergessen und viel Glück Avatar”, spricht Ying leise ihnen hinterher.

“Komm, lassen wir uns registrieren”, Than nimmt seine Frau in den Arm und langsam führt er sie in Richtung der Registrierungszentrale, die ihnen ein Soldat gezeigt hat.

Viele Menschen stehen in Schlangen, um an einem kleineren Häuschen eine Karte zu bekommen, die sie für eine endgültige Registrierung brauchen, um in dieser Stadt wohnen zu dürfen. Es dauert eine Weile, doch dann haben sie endlich die vier ersehnten Karten.

 

Than’s Schwester hat einen Platz in der steinernen Bahn für Ying freigehalten, damit sie sich mit Hope ausruhen kann.

Sie fahren weit und lange. Neben ihr sitzt ein älterer Mann, der Hope wohl sehr mag. Neben ihm sitzt vermutlich sein Enkel oder Neffe. Das weiß Ying nicht, aber sie hat Mitleid mit ihm, da er von einer großen Narbe gezeichnet ist. Auch er muss anscheinend eine schlimme Begegnung mit der Feuernation gehabt haben.

 

Die Bahn ist nicht zu voll und sie können dabei ein paar Blicke aus dem Zug werfen. Sie können schon viel von Ba Sing Se sehen und staunen über seine Größe. Es muss lange gedauert haben diese Mauer zu errichten, damit all die Felder und die Bevölkerung in Sicherheit leben können; und es ist nicht die einzige. Vor ihnen erhebt sich eine weitere hohe Mauer, in die der Zug hineinfährt. In der Mauer bleibt er stehen und die vierköpfige Familie muss sich erst einmal zurechtfinden bei seiner Größe.

“Woa…”, staunt Than’s Schwester.

“Weißt du, wo wir hingehen müssen?”, fragt Ying ihren Mann.

“Nein, aber wir sollten den anderen folgen”, auch Than ist überwältigt von Ba Sing Se. Nur Hope bekommt nichts mit. Sie ist in einem Tuch gewickelt und schläft in den Armen ihrer Mutter.

 

Vor einem Gebäude, aus massivem Stein, hat sich eine lange Schlange gebildet, in der sie nun auch stehen. Mehrere Soldaten der Erdnation haben den Neuankömmlingen gesagt, wohin sie zu gehen haben. Alle, die allein gekommen sind sollten zum östlichen Teil, die anderen zum westlichen.

“Namen und Anliegen?”, ein etwas unfreundlich wirkender Mann sitzt an einem Pult in einem viel zu kleinen Raum, in dem sich die vier hineinzwängen mussten.

“Ich bin Than, das ist meine Frau Ying mit unsere Tochter Hope und das ist meine Schwester Kakuia. Unsere alte Heimat ist zerstört worden und wir suchen ein neues und sicheres Zuhause”, stellt Than alle vor und hofft, dass sie ein neues Heim bekommen werden.

Ohne hoch zu sehen schreibt der Mann einiges auf die Karten, die sie zuvor in der Registrierungszentrale erhalten hatten und hier abgeben mussten, und stempelt ihn mehrfach ab.

“Ihr bekommt die Nummer 5864 West. Gebt das einen der Soldaten, er wird euch dann dort hinbringen. Willkommen in Ba Sing Se, der uneinnehmbaren Stadt”, mit einem nicht wirklich freundlichen “Willkommen” überreicht er ihnen die Formulare, damit sie endlich in Ba Sing Se leben können.

Than denkt sich seinen Teil, da der Mann anscheinend nicht weiß, was vor der Mauer passiert. Er hofft, dass der Avatar diese Gefahr bändigen kann und die Feuernation niemals nach Ba Sing Se kommen wird.

Draußen warten die Soldaten auf ihren Auftrag die neu Ankommenden in ihr neues Zuhause zu bringen.

“Können sie uns in unser neues Zuhause bringen?”, fragt Than einen Soldaten und überreicht ihm die Papiere.

Zuerst sieht der Soldat sehr grimmig aus, doch als er Hope sieht erhellt sich sein Gesicht.

“Aber natürlich. Folgt mir, es wird euch bestimmt gefallen”, der Soldat geht voran und die vier folgen ihm und sind froh, als sie endlich den großen Bahnhof und die Menschenmassen hinter sich lassen können.

“Der Büromensch scheint euch zu mögen, er hat euch eines der besseren Unterkünfte gegeben”

“Davon hat man aber nicht viel bemerkt”, entgegnet Kakuia.

“Haha. Er darf sich das nicht anmerken lassen. Wir sind immer zugange neue Unterkünfte zu bauen. Es ist daher nicht leicht zu entscheiden, wer welches beziehen soll und darf”, erklärt der Soldat ihr.

 

Mittlerweile sind sie in einer Art Kutsche, die sie schnell zu ihrem neuen Heim bringt.

Es ist von der Inneren Stadt weit entfernt. Sie befinden sich im unteren Ring der oberen Stadt. Hier gibt es auch viele Märkte und Geschäfte und vor einer Hütte, etwas abseits gelegen, hält die Kutsche an.

“Da wären wir. Willkommen in eurem neuen Heim”, begrüßt der Soldat die vier nun offiziell vor ihrem kleinen Haus. Er schließt die Tür auf und führt sie hinein. Es ist größer als ihr altes Haus in ihrem Dorf, doch es hätte auch etwas größer sein können; für Hope, so denkt Ying.

“Kann ich dich mal einladen als Dank dafür, dass du uns hier hingebracht hast?”, fragt Kakuia und wird unter den Blicken von Ying und Than rot.

“Gerne...Danke...Ja. Äh ich werde noch einmal später vorbei kommen, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist”, der Soldat ist sichtlich überrascht von dem plötzlichen Angebot und übergibt ihnen schnell die Schlüssel. Schnell macht er sich auf den Weg zurück zur Station, um vielleicht die nächsten Flüchtlinge zu ihrem neuen Zuhause zu bringen.

“Kakuia, du gehst aber schnell ran”, zwinkert Ying ihr zu, nachdem sie Hope in ein Bett gelegt hat.

“Neue Stadt, neue Menschen. Bei irgendeinem muss ich ja anfangen”, grinst sie.

“Musste es aber denn direkt ein Soldat sein?”, fragt Than seine Schwester etwas mürrisch.

“Ach, sei nicht so. Wir sollten froh sein, dass wir es endlich hier hingeschafft haben”, freut sich Kakuia und nimmt Ying fest in den Arm, die sichtlich erleichtert, aber auch müde ist.

 

Am Abend ist der Soldat tatsächlich noch einmal vorbeigekommen, um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist. Kakuia ist überrascht gewesen, dass er tatsächlich gekommen ist. Ying hat ihm etwas zu Essen angeboten, doch er wollte nicht lange bleiben. Kakuia hat ihn noch nach draußen begleitet und die Tür hinter sich zugemacht, sodass Than und Ying nichts mitbekommen konnten. Aber beide können sich denken, was sie vorhat. Ihn in Ruhe noch einmal nach einem Treffen fragen, nur dieses Mal nach einem richtigen.

Als sie endlich wieder rein kommt scheint er „Ja“ gesagt zu haben.

“Gleich morgen Abend will er mir ein wenig mehr von dieser Gegend zeigen”, schwärmt Kakuia vor sich hin.

“Wie du das nur geschafft hast”, bewundert Ying.

“Bei uns hat es lange gedauert, bis ich mich getraut habe Ying nach einem Treffen zu fragen”, beginnt Than zu erzählen und hält seine Frau fest in den Armen.

“Jaaa. Ich kenne die Geschichte…ich war ja dabei”, stöhnt Kakuia, da sie die Geschichte bestimmt schon tausendmal gehört hat.

Obwohl sie alle müde sind, sitzen sie noch länger am Tisch und reden, was sie alles in Ba Sing Se machen wollen, welche Chancen sie hier nutzen wollen, um ein glückliches Leben führen zu können.


 

Ein paar Wochen später

 

“Was ist denn hier los?”, Than springt auf und läuft zur Tür, da er von draußen laute Stimmen hört.

Dort laufen viele Menschen in eine Richtung, gefolgt von den Erdnationssoldaten.

Nando, nun der Freund von Kakuia, kommt an der Tür vorbei und sieht Than.

“Bleibt im Haus, hier ist es nicht mehr sicher”, noch einmal sieht er nach hinten und rennt sofort weiter.

Es dauert nicht lange und die ersten Feuernationssoldaten laufen siegessicher an seiner Tür vorbei.

“Schatz, was ist denn los?”, kommt Ying fragend an.

“War das gerade Nando?”, fragt Kakuia fröhlich.

Doch Than muss den beiden nicht antworten. Sie sehen die Soldaten der Feuernation vorbeiziehen.

Sofort drückt Ying ihre Tochter Hope fester an sich, aus Angst, es könnte etwas Schlimmes passieren.

“Also hat der Avatar es doch nicht geschafft…”, schnell schließt Than die Tür und setzt sich an den Tisch, an dem sie immer essen. Auch Ying und Kakuia müssen sich setzen.

Jetzt haben sie einen so weiten Weg auf sich genommen, um hier glücklich zu werden und dann schafft es die Feuernation doch Ba Sing Se einzunehmen. Seit seiner Errichtung vor vielen hundert Jahren hat niemand diese Stadt einnehmen können, doch ausgerechnet jetzt, wo sie hier sind, wird ihr Name als Uneinnehmbare Stadt zerstört, wenn man davon absieht, dass es in der Vergangenheit schon einmal passiert worden sein soll.

“Was sollen wir jetzt machen?”, fragt Ying Hoffnungslos.

“Ich weiß es nicht…”, gibt Than zu und denkt nach.

 

In diesem Moment klopft es an der Tür. Sofort sehen alle erschrocken auf. Ist das die Feuernation? Geschieht hier jetzt das gleiche wie bei ihnen damals Zuhause?

Wieder klopft es.

Kakuia geht langsam zur Tür. Nur langsam bewegt sie ihre Hand zum Knauf, der die Tür öffnet. Mittlerweile ist das Klopfen zu einem Hämmern geworden und Kakuia malt sich aus, was wohl passieren wird, sobald die Tür offen ist.

Mit einem Klick ist sie nun auf und ein Mann stürmt herein.

“Danke, dass ihr aufgemacht habt!”, der Mann schließt sofort die Tür hinter sich und lehnt sich gegen sie.

“Nando du bist es!”, sofort fällt Kakuia dem Mann mit Kapuzenmantel um den Hals.

“Schön zu sehen, dass es euch gut geht. Tut mir leid, wenn ich euch so erschreckt habe, aber die Feuernation lässt alle Soldaten gefangen nehmen. Ich konnte mich verstecken und bin sofort zu euch gekommen”, erzählt er mit erleichterter Stimme endlich weg von den Straßen zu sein.

“Was wird jetzt geschehen?”, fragt Ying besorgt, immer noch Hop fest in ihren Armen haltend.

“Wir werden erst einmal hier im Haus bleiben. Von den unteren Bezirken wollen sie nichts, sie wollen zum Palast. Hier sind wir erst einmal sicher. Aber ich weiß nicht, wie es dann weiter gehen soll…”, mit gesenktem Blick liegt er in den Armen von Kakuia.

 

Nachdem Nando Kakuia am zweiten Tag Ba Sing Se ein wenig gezeigt hat, sind sie sich näher gekommen und haben sich noch öfters getroffen, bis sie sich schließlich an einem Brunnen, der wunderschön mit Laternen beleuchtet war, geküsst haben. Seitdem lebt er bei ihr und den anderen. Da das Haus neben ihnen frei war, konnte er als Soldat einen Antrag einsenden, dass sie das zweite Haus erhalten dürfen. Dem Antrag wurde stattgegeben und sie haben die beiden Häuser miteinander verbunden. So ist das Zuhause für Hope noch größer geworden. Doch momentan sieht es so aus, als ob ein friedliches Leben für Hope in Ba Sing Se vorbei ist.


 


Ein paar Tage später

 

“Was ist das? Der Himmel ist ja Blutrot?!”, Ying sieht aus dem Fenster und beobachtet, wie zwei Vögel am Himmel vorbeiziehen. Eigentlich wollte sie nur hinaussehen, da auf der Straße so viel Lärm entsteht und sie den Grund erfahren will.

Es sind riesige Metallbehälter, die wie von selbst zu fahren scheinen. Eine ganze Reihe von ihnen fährt an ihrem Haus vorbei.

“Bleib lieber weg vom Fenster und der Tür. Das sieht gefährlich aus”, warnt Than seine Frau und nimmt sie in seine Arme.

Seit paar Tagen ist die Feuernation in Ba Sing Se und schickt immer wieder Truppen durch die Straßen, um für Ruhe zu sorgen. Kakuia ist ein paar Mal hinausgegangen, um etwas zu Essen zu holen, doch sie ist froh gewesen wieder im Haus zu sein.

“Das ist Zosins Komet. Er verleiht den Feuerbändigern eine große Kraft, so haben wir es in der Schule gehört”, erzählt Nando ihr.

Doch in diesem Moment hören sie etwas lautes auf den Boden stürzen.

Nando und Kakuia rennen sofort zur Tür, um sie einen Spalt weit zu öffnen. Ying hält Hope erschrocken im Arm und Than liegt schützend über den beiden.

“Da sind Männer, die gegen diese Metallbehälter kämpfen und sie scheinen zu gewinnen! Das ist ein Feuerbändiger und…und ein Wasserbändiger!”, ruft Nando froh zu den beiden.

 

Es dauert lange, bis in ihrer Straße und der Umgebung Ruhe einkehrt. Immer wieder können sie das Feuer zischen hören, das Wasser rauschen, spüren, wie die Erde leicht bebt, Klingen haben sie klirren gehört und ein klacken, wenn die Metallbehälter gegeneinandergestoßen sind.  

Zwischenzeitlich sind Männer in einer weiß-blauen Tracht an ihrer Tür vorbei gegangen, die gegen die Feuernation gekämpft haben.

Nando traut sich als erster hinaus, um nachzusehen, was vor sich gegangen ist.

“Sie haben es geschafft!”, stürmt er nach einiger Zeit wieder hinein.

“Was haben sie geschafft?”, fragt Kakuia verwundert.

“Ein Freund kam angerannt. Er hat gesagt, dass die Männer in weiß-blau die Feuernation in Ba Sing Se besiegt haben! Ba Sing Se ist wieder frei!”, strahlt er voller Freude.

Noch nicht zu fassen, dass dies wahr sein soll, fallen sich Kakuia und Nando in die Arme.

Auch Ying und Than sind froh über die Nachricht und halten Hope ganz fest in ihren Armen.

“Nun kannst du in Frieden aufwachsen”, spricht Ying zu ihrer Tochter.

„Nun können wir endlich in Frieden leben in Ba Sing Se”, freut sich Than und küsst die Stirn seiner Tochter.

 

Es vergeht einige Zeit, doch die Straßen von Ba Sing Se sind wieder aufgeräumt, die Stände auf dem Markt stehen wieder und eine Normalität kehrt ein. Nando ist wieder ein Soldat der Erdnation und Than hat auch Arbeit gefunden. Obwohl er kein Bändiger ist, kann er helfen zerstörte Häuser wieder aufzubauen. Mit einigen anderen darf er Pläne überarbeiten und neue konstruieren.

Auch die Nachricht, dass der Feuerlord vom Avatar besiegt worden ist, hellt die Stimmung in der Stadt sehr auf. Die Angst, dass es einen erneuten Angriff geben wird verschwindet und für Hope beginnt somit die Zeit des Friedens und der Abenteuer in Ba Sing Se.

Vor 14 Jahren besiegte der Avatar den Feuerlord. Ba Sing Se wurde befreit und Frieden kehrte ein. Frieden, den die Menschen so lange ersehnt hatten.
Auch Ying und Than ersehnten sich Frieden. Frieden für ihre Tochter Hope. 
Nun erkundet Hope mit ihren Freunden Ba Sing Se und erlebt ihre eigenen großen Abenteuer.



Nach der Schule muss Hope natürlich immer erst die Hausaufgaben erledigen. Nicht immer hat sie Lust dazu, doch ihre Mutter Ying will, dass sie diese macht. Nicht immer mit der größten Sorgfalt erledigt Hope schließlich die Hausaufgaben, um draußen mit ihren Freunden zu spielen. 
Am liebsten Spielen sie mit einer Kugel. Da nicht alle von ihnen über eine Bändigerfähigkeit verfügen, ist dies die Möglichkeit, dass jeder mitmachen kann. Ziel ist es eine größere Kugel durch zwei Steinsäulen zu schießen. Das Bändigen ist dabei nicht erlaubt. 
Hope spielt immer mit Nadim in einem Team. Sie treten wie immer gegen Liana und Medan an. Da nur Nadim Erdbändiger ist, baut er die Säulen auf. Er ist einer der besten Bändiger in der Bändigerschule und kann daher die Säulen schnell errichten, indem er ein Bein vorstreckt und die Hände in den Himmel reckt. Mit einem leichten rumpeln schießen schließlich die Säulen empor. 
Liana ist eine Feuerbändigerin. Sie ist mit ihren Eltern aus dem nördlichen Teil des Feuerreiches nach Ba Sing Se gekommen. Seit dem der Avatar den Feuerlord besiegt hat, sind viele nach Ba Sing Se gekommen. Auch wenn sie nie Angst haben mussten, waren viele in der Feuernation nie erfreut über die Taten des Feuerlords. Daher wollten Liana’s Eltern lieber nach Ba Sing Se kommen.
“Hope, du bist wieder auf dem Feld. Ich bleibe bei den Säulen und werde die Kugel halten”, stellt Nadim Hope seinen Plan vor. Ein simpler Plan, der jedoch immer sehr gut ist. Nadim ist nicht nur als Erdbändiger super, sondern auch als Hüter. Nur selten kann er die große Kugel nicht abwehren. Im anderen Team steht Medan zwischen den Säulen und Liana steht auf dem Feld. 21 Siege können Hope und Nadim verzeichnen und nur 7 Niederlagen. Daher sind Medan und Liana wilder entschlossen als denn je heute einen Sieg zu erlangen. 
“Seid ihr bereit?”, fragt Liana selbstsicher.
“Wir warten nur auf euch!”, entgegnet Hope und atmet noch ein paar Mal ruhig ein und aus. 
Nadim wirft ein Steinchen gegen eine Dose. Das ist das Zeichen, dass das Spiel beginnt.

Hope und Liana rennen auf 10 Meter Entfernung auf die Kugel zu. Wer sie zuerst erreicht hat das Recht als erstes auf die Säulen zu schießen. Natürlich darf der Gegner versuchen ihm die Kugel abzunehmen. Wenn ein Treffer erzielt wird, wird die Kugel wieder auf den Mittelpunkt platziert und die Spieler müssen erneut aus 10 Metern Entfernung zur Kugel rennen. Wer zuerst 10 Treffer landet hat gewonnen.
Jetzt ist Liana als erstes an der Kugel und läuft gezielt zu den Säulen und somit auf Nadim zu. Hope versucht ihr den Ball abzunehmen, doch dieses Mal gelingt ihr das nicht und Liana schießt, keine 5 Meter Abstand, auf die Säulen. 
“Treffer!”, jubeln Medan und Liana gemeinsam.
“Das war gerade mal der Anfang”, schnaubend holt Nadim den Ball und legt ihn in die Mitte des Feldes. Dieses Mal wirft Medan einen Stein. Hope ist jetzt als Erste am Ball und rennt in Richtung der zwei Säulen. Doch leider schafft es Liana ihr die Kugel abzunehmen. Sofort rennt Hope ihr hinterher und versucht die Kugel zurück zu gewinnen. Mit einem Trick, den sie erst seit kurzem kann, schafft sie es und erobert so die Kugel. Doch viel Spielraum hat Hope nicht, daher legt sie alles in einen Schuss. Die Kugel fliegt über das Spielfeld und rammt die Säulen. Leider prallt die Kugel dort ab und fliegt links quer in einen angrenzenden Garten. 
“Verflixt, nicht in diesen Garten…”, jammert Medan.
“Na komm, wir müssen ihn zurückholen”, zerrt Hope ihn mit und klopft schon an der Haustür. 
“Da wird euch niemand öffnen. Die Leute in diesem Haus öffnen niemandem die Tür”, erklärt Liana Hope.
“Wir müssen so in den Garten”, schon klettert Medan auf die Mauer. 
“Das dürfen wir nicht!”, ruft Hope ihm hinterher.
“Wie sollen wir sonst an die Kugel kommen? Zudem gehen wir nur kurz rein, holen ihn und sind dann wieder weg. Das merkt keiner”, schon ist Medan oben auf der Mauer und springt in den Garten. 
“Na komm, wenn wir alle suchen geht es schneller”, versucht Nadim Hope umzustimmen und will ihr beim Klettern helfen.
“Na gut…”, stimmt sie zu, auch wenn in ihr alles sagt, dass sie es nicht machen sollte, genau wie bei Nadim, nur weiß sie es nicht.
“Ich glaube, wir brauchen ein wenig länger…”, staunt Hope, als sie den Garten sieht.
Durch die Mauer konnten sie nicht erkennen, wie weit dieser nach hinten geht. Vor ihnen erstrecken sich viele Wege, die in Bäumen verschwinden und verzweigte Wege, die sich in Felsen trennen. 
“Er kann zwar nicht weit sein, aber wir sollten uns besser trennen”, schlägt Medan vor.
“Sollen wir zusammen suchen?”, fragt Nadim Hope.
“Klar, wir sind ja auch auf dem Feld ein super Team.”
“Hierbei werden wir euch besiegen! Wir werden die Kugel vor euch finden”, fordert Liana die beiden heraus und rennt mit Medan in Richtung der Bäume. 
“Dann gehen wir zu den Felsen”, meint Nadim und geht vor.

“Wo ist nur diese Kugel?”, ärgert sich Liana.
“Weit sollte sie eigentlich nicht sein”, gelangweilt sieht sich Medan hinter jedem Busch um.
“Lauft…”, flüstert eine Stimme.
“Hast du was gesagt?”, schreckt Liana auf.
“Nein”
“Lauft…”, wieder ist eine leise Stimme zu hören.
“Schon wieder. Wer ist da?”, Liana sieht sich in alle Richtungen um und ist schon in Abwehrposition.
“Ich habe nichts...wahhhh!”, plötzlich fällt Medan zu Boden.
“Was ist das?! Mach das weg!”, um seinen linken Fuß hat sich eine Liane gewickelt, die ihn in die Büsche ziehen will.
Liana reagiert sofort und stößt mit der Faust einen Feuerwall auf die Liane. Sie trifft die Liane kurz vor seinem Fuß und trennt sie durch. 
“Das war knapp. Danke”, erleichtert atmet Medan auf. 
“Wir sollten schnell hier weg”, deutend zeigt Liana auf die anderen Lianen, die sich wie von selbst bewegen. Fast wie Schlangen kriechen sie auf dem Boden auf die beiden zu.
“Los, komm!”, sofort zerrt Liana Medan vom Boden hoch und zieht ihn hinter sich her. Sie will aus diesem komischen Wäldchen heraus. 
Wie kann hier überhaupt ein Wald sein? Bisher hat sich Liana das Grundstück nicht so groß vorgestellt.

“Hast du das auch gehört?”, fragt Hope besorgt.
“Ja. Das waren Liana und Medan. Die Kugel kann gar nicht so weit geflogen sein. Wir sollten zu ihnen”, schlägt Nadim vor. 
Beide kehren sofort um, doch sie landen in eine Sackgasse.
“Sind wir nicht vorhin von hierhergekommen?”, fragt Hope irritiert.
“Das habe ich auch gedacht. Gehen wir hier lang”, von zwei Wegen entscheidet sich Nadim für den linken und geht voraus. 
Noch immer überzeugt, dass sie nicht einfach so das Grundstück hätten betreten dürfen, folgt Hope ihm. Doch sie hat ein merkwürdiges Gefühl, als ob sie beobachtet werden. 
“Waren wir gerade auch schon hier?”, verwundert sieht sich Hope den Weg an.
“Nein, hier waren wir noch nicht. Die Felsen sind höher als eben”, auch Nadim hat ein merkwürdiges Gefühl.
Hier stimmt etwas nicht. Irgendjemand schickt sie immer weiter in den Garten. 
Schon seit vielen Jahren besucht er eine Erdbändigerschule. Jetzt scheint sie gut gewesen zu sein, denn eine der ersten Übungen ist es die Erde zu sehen und zu fühlen. Das, was Nadim fühlt glaubt er aber nicht. Die Erde unter ihnen bewegt sich. Er spürt ein leichtes zittern an seinen Füßen, es sind also gerade Steine in Bewegung.
“Lass uns lieber wieder zurückgehen”, sofort dreht sich Nadim um und nimmt Hope an die Hand. Beide gehen den Weg wieder zurück und wollen rechts um die Ecke, doch der Durchgang ist schon mit Felsen blockiert. 
“Ich habe doch gesagt, dass wir nicht hier rein gehen sollten”, seufzt Hope.
“Dann müssen wir uns einen eigenen Weg machen”, schon steht Nadim bereit, um die Felsen verschwinden zu lassen.
Breitbeinig steht er vor ihnen und hebt seine Hände. Die Augen hat er dabei geschlossen und konzentriert sich. Mit einem Ruck zieht er die Arme und Hände hinunter, als ob er etwas hinunterreißen würde. In diesem Moment kann auch Hope ein zittern fühlen und sieht, wie die Felsen vor ihnen im Boden verschwinden und einen Durchgang bilden. 
“Los komm, bevor der Weg wieder versperrt ist”, schnell zieht Nadim Hope mit durch den Durchgang.
“Ich staune immer wieder”, da Hope selbst keine Bändigerkräfte besitzt oder sie sich noch nicht gezeigt haben, was sie immer noch hofft, ist sie immer wieder erstaunt, wenn Nadim oder Liana bändigen. 
“Ach, das ist doch nur eine Kleinigkeit” zwinkert er ihr zu. 
Sie gehen den neuen Weg, den Nadim frei gemacht hat und müssen feststellen, dass die Steine vor ihnen anscheinend leben. 
“Was ist das?!”, ungläubig beobachtet Hope die Felsen. 
Es sind gerade mal 5 Felsen, die sich anscheinend nach vorne bewegen, stehen bleiben und wieder nach hinten gleiten. 
“Das ist seltsam. Ich spüre, dass sie von woanders bewegt werden. Es sind auch nicht die einzigen”, Nadim hat seine Augen geschlossen und konzentriert sich auf den Boden. Er spürt die Erschütterungen und kann in seinem inneren Auge sehen, wie sich die Felsen bewegen. 
“Die sind irgendwie lustig”, langsam nähert sich Hope einen der Steine, um ihn besser zu beobachten.
“Pass auf!”, ruft Nadim.
Einer der Steine, auf den Hope nicht achtet, zersplittert in kleinere Brocken und fliegen auf sie zu. Nadim reagiert sofort und stampf seitlich mit dem Fuß auf den Boden. Dabei imitiert er die Bewegung, als ob er gegen etwas treten würde. Sofort bahnt sich eine Mauer den Weg zu Hope. Sie sieht nur noch die Brocken, die auf sie zufliegen und eine Mauer, die vor ihr in die Höhe schnellt. 
“Wahhh!”, sofort hält Hope ihre Arme vor ihr Gesicht und duckt sich. Sie hört nur, wie etwas hartes gegen die Steinmauer donnert und stecken bleibt.
“Komm mit!”, Nadim nimmt Hope an die Hand und rennt mit ihr wieder zurück, von wo sie gekommen sind. Nachdem sie einmal links abbiegen bleibt er stehen und stampf wieder auf den Boden. Dabei hebt er seine Arme und eine Wand erhebt sich und schneidet den Weg ab.

“Vielleicht sollten wir die Kugel hierlassen und lieber abhauen”, schlägt Medan vor. 
“Und die anderen hierlassen?! Nein. Wir sollten zumindest Hope und Nadim suchen”, sagt Liana entschlossen.
“Das habe ich ja auch nicht so gesagt…”, meint Medan kleinlaut.
“…aber wie sollen wir sie finden? Wir sind mitten im Wald, werden von Lianen angegriffen und die beiden sind irgendwo bei den Steinen…”
“Sei nicht so negativ. Hat uns schon mal irgendwas aufgehalten?”, ermutigt Liana ihn.
“Du hast recht”, Medan richtet sich nun mit viel Elan auf.
“Geht doch. Und jetzt zeigen wir ihnen, wo wir sind”, schon streckt Liana schnell ihre Faust in den Himmel und eine große Feuersäule bahnt sich den Weg nach oben.
“Das sollten sie gesehen haben”, sagt Medan beeindruckt, was Liana kann.

“Ich hätte nie gedacht, dass der Garten so groß sein könnte...”, Hope lehnt sich gegen einen Stein und atmet tief durch. 
“Es gibt viele, die so groß sind. Du müsstest mal den Zoo sehen. Der ist auch viel größer, als erst zu sehen ist”, erzählt Nadim ihr.
Hope ist noch nie in dem Zoo gewesen. Jetzt, wo er es ihr sagt, fällt es ihr auf. Als Kind wollte sie oft in den Zoo, doch ist sie bis heute nie dort gewesen. Irgendwann noch in diesem Sommer will sie dort hingehen, mit den anderen. Das beschließt sie jetzt. Wird bestimmt auch lustig.
“Kannst du den anderen nicht irgendein Zeichen senden, wo wir sind?”, schlägt Hope vor.
“Ich kann ja mal einen Ausguck machen”, schon geht Nadim ein Stück von Hope weg und stellt sich wieder breitbeinig auf.
Er geht in die Knie und legt eine Hand auf den Boden. Schon bebt die Erde und Nadim schießt auf einer Säule in die Höhe.
Von oben kann er den ganzen Garten sehen. Er ist in zwei Teile geteilt. In dem Teil, in dem er und Hope sind, ist hauptsächlich eine Steinlandschaft zu sehen. Nur ein Wasserfall scheint das lebendigste zu sein. Der andere Teil besteht hauptsächlich aus Bäumen. 
“Und?! Kannst du die beiden sehen?!”, ruft Hope vom Boden zu ihm hoch.
“Da sind sehr viele Bäume! Vielleicht sind sie...”, ruft Nadim hinunter, als er etwas helles im Wald sieht.
“Da! Eine Feuersäule! Das müssen sie sein!”, sofort bückt er sich, damit die Säule wieder kleiner wird. 
“Etwa 200 Meter in dieser Richtung ist ein Fluss. Er fließt genau in die Richtung, in der die Feuersäule war”, berichtet er und deutet in eine bestimmte Richtung. 
“Super, dann müssen wir ja nur noch hier durch, sie finden und dann wieder irgendwie hier raus”, leichter Hohn ist in Hope‘s Stimme zu hören.
“Klingt doch alles ganz einfach”, witzelt Nadim mit einem zwinkern.
“Kannst du uns denn einen Weg bis zu ihnen bändigen?”, fragt sie, da es etwas anstrengend ist immer einen neuen Weg zu finden.
“Sollte machbar sein. Bleib hinter mir”, mit einer Hand schiebt er sie hinter sich und geht wieder in seine Position, um zu bändigen. 
Es dauert zwar, bis sie es geschafft haben, doch schließlich kommen sie an den Fluss, der in den Wald führt. Sie laufen den Fluss entlang und findet tatsächlich Liana und Medan.

„Wie habt ihr uns gefunden?“, wundert sich Medan.
„Wir haben das Feuer gesehen. Das konnte nur von Liana kommen“, antwortet Nadim.
„Wir sollten so schnell wie möglich hier weg“, Liana klingt etwas besorgt.
„Das glaube ich auch. Wisst ihr, wo wir hier rauskommen können?“, fragt Hope.
„Wir sind von dort gekommen…“, deutet Liana in eine Richtung.
„…aber da kommen wir wahrscheinlich nicht mehr durch. Nennt uns verrückt, aber die Lianen hier leben“, ergänzt Medan.
„Klingt doch gar nicht so verrückt. Bei uns waren es die Felswände“, winkt Nadim die lebenden Lianen ab, als sei das gar nicht so schlimm.
„Da ihr beide nicht bändigen könnt, wäre es vielleicht sicherer, wenn wir nicht durch den dichten Wald gehen“, schlägt Liana vor.
„Auch wenn wir nicht bändigen können, so können wir uns dennoch verteidigen, oder Medan?“, sofort hebt Hope einen größeren Stock auf, der im Gebüsch liegt.
„Da hast du recht“, auch Medan hebt nun einen Stock auf, den er nach längerem suchen findet. 
„Na gut. Ich sollte dann vor gehen, um die Lianen zu verbrennen. Dann kommt ihr zwei und Nadim bildet den Schluss. Er hält uns den Rücken frei“, erklärt Liana ihren Plan.
„Na dann auf ins Gefecht“, grinst Nadim.
„Das kenne ich ja gar nicht von dir“, wundert sich Hope über Nadim’s grinsen.
„In der Bändigerschule hatten wir schon lange keine Kämpfe mehr. Daher freue ich mich jetzt auf ein bisschen Action“, zwinkert er ihr zu.
„Na gut, dann los. Wir sind bereit“, immer noch etwas verwundert atmet Hope tief durch und hält ihren Stock bereit.
Auch Medan ist bereit sich durch die Lianen zu schlagen.

Mit schnellen Schritten laufen sie durch den Wald, in der Hoffnung, dass es auch der richtige Weg ist. 
„Sollten hier nicht überall Lianen sein?“, fragt Hope.
„Die kommen noch“, versichert ihr Medan.
„He, ist das nicht unsere Kugel?“, abrupt bleibt Hope stehen. Sie sieht etwas braunes rundes weiter hintern liegen, etwas abseits von dem Trampelpfad, den sie gerade gehen.
„Geh nicht…“, ruft Nadim hinterher, doch Hope rennt schon zur Kugel.
„Ich habe sie!“, freut sich Hope und hält die Kugel in die Luft.
„Hinter dir!“, sofort rennt Nadim zu Hope, da sich Lianen von hinten an Hope heranschlängeln.
„Verflixt…“, Liana will hinterher, doch sie kann Medan nicht alleine lassen, da er sonst ohne Schutz wäre.
Hope will Nadim entgegenkommen, aber sie wird an einem Fuß festgehalten und fällt so zu Boden.
„Waahh! Lass mich los!“, geschockt tritt sie mit ihrem freien Fuß nach hinten, um sich frei zu bekommen. Sie tritt jedoch ins Leere, da die Lianen doch recht schmal sind. 
Im Rennen stampft Nadim einmal auf und ein kleiner Brocken erscheint vor ihm. Mit der Hand stößt er den Bricken von sich weg in Richtung Hope. Nur knapp verfehlt er ihren Kopf und trifft die Liane. Hope wird nicht mehr weggezogen und Nadim erreicht ihre Hand. Sofort zieht er sie hoch und rennt mit ihr zurück zu Liana und Medan.
„Hast du einen Stein nach mit geworfen?!“, fragt Hope ihn etwas wütend und entsetzt. 
„Ich wollte die Liane treffen, und das habe ich doch auch“
„Redet nicht so viel, sondern lauft!“, ruft Medan ihnen entgegen.
„Ducken!“, brüllt Liana und streckt schnell eine Faust nach vorne. Sofort erscheint eine helle Flamme aus ihr und bahnt sich einen Weg nach vorne. Noch so gerade kann dieses Mal Hope Nadim hinunterziehen und seinen Kopf unten halten.
Sie spüren die Hitze des Feuers und hören das Knistern, als eine Flammenwand über ihnen hinwegfegt und die Lianen trifft, die die beiden verfolgt haben.
„Jetzt kommt. Wir sind fast draußen!“, eilig kommt Medan herbei und hilft den beiden hoch. Hinte ihnen beobachten Hope und Nadim, wie sich die Lianen wie Schlangen zurückziehen. Doch viel Zeit zum sehen haben sie nicht, da von der anderen Seite nun auch Lianen kommen.
„Macht schon!“, endlich an der Mauer angekommen, steht Liana bereit den anderen Deckung zu geben, um über die Mauer zu kommen.
„Ihr zwei zuerst“, mit einem Tritt auf den Boden bringt Nadim Hope und Medan auf einer kleinen Säule in die Luft, damit sie über die Mauer können.
„Jetzt du“, sagt er zu Liana und stampft wieder auf den Boden. Noch in der Luft streckt Liana wieder ihre Faust nach vorne und stößt eine Feuerwand aus. Nadim nutzt die Deckung und kniet sich hin. In der gleichen Bewegung schlägt er mit einer Faust auf den Boden und er schießt auf einer Steinsäule in die Luft. Mit einem kleinen zittern und viel Staub landet er schließlich auch wieder auf der sicheren Seite der Mauer.

Noch einen längeren Moment stehen Liana und Nadim kampfbereit vor der Mauer, falls die Lianen es auch über die Mauer schaffen sollten. Doch sie kommen nicht und alle vier können sich erst einmal entspannen.
„Mach so was nie wieder“, sagt Liana erschöpft zu Hope.
„Hey, das war doch eure Idee über die Mauer zu klettern“, wehrt sie sich.
„Lasst uns einfach das nächste Mal woanders spielen“, atmet Medan tief durch.
„Eins steht fest: Die Gerüchte um diesen Garten sind wahr. Ich will nur wissen, wer dahintersteckt. Als die Steine sich bewegt haben, konnte ich viele Tunnel spüren“, grübelt Nadim.
„Lass uns darüber ein andermal reden. Hiernach will ich nur noch etwas Essen und dann in mein Bett“, langsam kommt auch Hope wieder zu Atem.
„Gute Idee. Lasst uns morgen wieder treffen“, verabschiedet sich Medan als Erster.
„Klar, dass du bei dem Wort Essen zuerst gehst!“, ruft Liana ihm lachend hinterher.
„Ich gehe aber auch, machts gut“, verabschiedet sie sich von den beiden.
„Danke, dass du mit geholfen hast…zweimal“, bedankt sich Hope leise.
„Dafür musst du dich doch nicht bedanken. Das hättest du auch für mich getan“, lächelt er sie an.
„Dennoch, Danke“, schnell gibt Hope Nadim einen Kuss auf seine Wange und läuft schnell nach Hause.
Nadim blickt noch einmal zum Garten zurück, bevor auch er nach Hause geht, um sich auszuruhen.

„Habend die Kinder etwas gemerkt?“
„Ich glaube nicht. Wir haben sie erfolgreich verjagt“
„Gut. Ich will nicht, dass irgendjemand unseren Plan vereitelt“
„Das wird niemand. Der Avatar ist anderweitig beschäftigt und die Soldaten sind am anderen Ende der Stadt. Es wird niemand davon erfahren“
„Sehr gut, denn schon bald wird sich alles ändern“
Ein Mann und eine Frau blicken aus dem Haus den Kindern hinterher, bis sie schließlich die Tür wieder verschließen.

Autorennotiz

In der neusten Geschichte erlebt ihr mit Hope und ihren Freunden das erste Abenteuer in Ba Sing Se ^^Ich hoffe, dass es euch gefallen wird! Viel Spaß beim lesen! :)

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Autor

ChrisPaulFaziuss Profilbild ChrisPaulFazius

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Statistik

Kapitel:2
Sätze:442
Wörter:5.859
Zeichen:32.485

Kurzbeschreibung

Ich denke, alle kennen die Folge, in dem der Avatar hilft Ying, Than, seine Schwester und natürlich Hope über den Schlangenpass zu bringen. Doch was geschieht dann? Was wird aus Hope? Hier will ich einige ihrer Abenteuer aufschreiben und hoffe, dass es euch gefallen wird. (Ying, Than und Hope sind nicht meine eigenen OC`s, sondern die der Macher des Avatars. Alle anderen Charaktere stammen von mir). Viel Spaß beim lesen! :)

Kategorisierung

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