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Weihnachtsmarktausflug

1.1.2018 23:06
6 Ab 6 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Autorennotiz

[Bokuto/Akaashi

2 Charaktere

Keiji Akaashi

Keiji Akaashi ist ein Zweitklässler der Fukurodani Akademie und der offizielle Setter des Volleyballteams. Er kann außerdem sehr gut erkennen, wie er mit Bokutos Stimmungsschwankungen umgehen muss und hat so ein Gespür, wie er ihm wieder genug Selbstvertrauen geben kann.

Kotaro Bokuto

Kotaro Bokuto ist Drittklässler an der Fukurodani Akademie und Kapitän des Volleyballteams und das Ass des Teams. Wobei er auch gut die komplette Aufmerksamkeit auf sich zieht. Es kann allerdings sein, dass ihn ab und an etwas zu sehr runterzieht.

Die Sonne strahlte auf sie hernieder. Aus sämtlichen Ecken schallte Weihnachtsmusik herüber und alles in allem fand Akaashi Keiji es momentan mehr als unpassend, während er zusammen mit seinem Freund und Teamkameraden über den Weihnachtsmarkt schlenderte. Es war eindeutig viel zu warm für Weihnachten. Dennoch legte sich ein Lächeln auf seine Lippen, als er beobachtete, wie Bokuto Kōtarō sich durch die Straßen bewegte, an fast jedem Stand stehenblieb und die Waren begutachtete. Zwischendurch seinen Kommentar dazu abgebend, was meist aus einem „das ist sooo toll!“ oder anderen, ähnlichen Sätzen bestand. Er schien zwischen diesem ganzen Weihnachtstrubel noch mehr aufzublühen, als ohnehin schon. Und es freute Akaashi irgendwie. Auch, wenn er es nicht so einfach zugab, er mochte genau das an dem anderen. Bokuto war einfach nicht er selbst, wenn er nicht aufgeweckt und fröhlich war. Was auch ein Grund war, wieso er immer dafür sorgte, dass er nach jedem Match wissen konnte, dass er mit dafür verantwortlich gewesen war, den Sieg zu erringen. Es tat Bokuto einfach gut und wenn Akaashi sah, dass sein Freund glücklich war, war er es auch.

„Akaashi, guck mal!“, rief Bokuto und grinste übers ganze Gesicht zu ihm herüber.

Ein wenig mit den Schultern zuckend, bewegte sich Akaashi auf den anderen Volleyballspieler zu und legte den Kopf schief: „Was denn?“

„Hier, das!“, sagte Bokuto und hielt ihm etwas vor die Nase, so dass Akaashi kaum erkennen konnte, was es war.

„Bokuto ...“, murmelte Akaashi und verdrehte die Augen, musterte das Etwas vor ihm und sah dann wieder in die Augen seines Freundes, während der Anhänger mit einer Eule in Schokoladenform vor ihm baumelte, „und?“

„Für diiiich!“, sagte Bokuto und grinste über das ganze Gesicht.

„Aha“, murmelte Akaashi, schmunzelte dann aber doch, wenn auch eher über den fröhlichen Ausdruck auf dem Gesicht seines Partners.

„Komm, ich hab dahinten noch was gesehen!“, sagte Bokuto schließlich, griff nach dem Arm seines Freundes und zog ihn weiter über den Weihnachtsmarkt.

Akaashi blickte ihn einfach nur ruhig lächelnd an und ließ sich von diesem mitziehen. Zumindest schien sein Freund Spaß daran zu haben, über diesen Weihnachtsmarkt zu gehen, auch, wenn er selbst absolut keine richtige Vorfreude bekam.

„Akaashi, hiiier!“, drang Bokutos schrille Stimme an die Ohren des Setters, worauf Akaashi wieder aufsah und ihn musterte.

„Ich stehe neben dir, du musst nicht so laut schreien“, murmelte Akaashi leise vor sich hin, wollte gerade darauf sehen, was Bokuto ihm zeigen wollte, als etwas – oder jemand – anderes in sein Blickfeld geriet, „... sind das da drüben nicht Kuroo und der Setter von Nekoma?“

„... Was?“, fragte Bokuto nach und drehte seinen Kopf zur Seite, beugte sich nach hinten und sah an einigen Leuten vorbei, bevor sich ein noch breiteres Grinsen auf seinem Gesicht breitmachte, „stimmt! Kuroo! Heeeeeey!“

Bevor Akaashi überhaupt wirklich wusste, was geschah, hatte Bokuto ihn losgelassen und war zu den beiden Nekoma-Spielern gestürmt. Seufzend zuckte Akaashi mit den Schultern und ließ noch kurz seine Augen über den Stand neben ihm gleiten, als ihm etwas auffiel. Schmunzelnd sah er kurz zu Bokuto herüber, der dabei war, Kuroo und dessen Kouhai zu begrüßen, so dass er in Ruhe das, was das Ass von Fukurōdani ihm wohl zeigen wollte, besorgen konnte. Zumindest hatte er so gleich noch ein kleines Weihnachtsgeschenk für Bokuto.

Nachdem er dieses eingesteckt hatte, schlenderte er weiter über den Weihnachtsmarkt und erreichte seinen Freund schließlich in der Nähe eines Standes, wo sie sich was zu trinken bestellt hatten.

„Akaashi! Wo warst du so lange?“, guckte Bokuto ihn freudig grinsend an.

„Noch etwas erledigen“, zuckte Akaashi mit den Schultern, sah zu Kuroo und dessen Kouhai und nickte ihnen kurz zu.

„Was eine Überraschung, euch hier zu treffen“, sagte Kuroo lächelnd, während er einen Arm um Kenma geschlungen hatte, „ihr hattet wohl die gleiche Idee, wie Kenma und ich.“

„Eher Bokuto“, meinte Akaashi und zuckte mit den Schultern.

„Schon klar“, sagte Kuroo und zwinkerte ihm zu.

„Was denn, Akaashi?“, guckte Bokuto ihn fragend an, stützte sich auf dem Tisch vor ihnen ab und musterte seinen Freund, „bist du etwa nicht gerne hier?“

„Das habe ich nicht gesagt, Bokuto“, sagte Akaashi ruhig und lächelte ihn ein wenig an. Immerhin genoss er es wirklich, den anderen so fröhlich zu sehen.

„Ihr seid doch einfach zu niedlich“, schmunzelte Kuroo und schlang seine Arme um Kenmas Hals, „nee, Kenma? Findest du doch auch, nicht wahr?“

„Hm ...“, murmelte Kenma, ohne von seinem Kakao aufzusehen.

„Du könntest mal etwas enthusiastischer sein, Kenma! Komm schon, es ist Weihnachtszeit! Freu dich!“, grinste Kuroo und ließ den Jüngeren los, trat neben ihn, um ihn dann von vorne anzusehen.

„Es ist viel zu warm, Kuroo“, murmelte Kenma und sah gelangweilt zur Seite, „außerdem wollte ich mich mit Shōyō treffen.“

„Stimmt ja! Karasuno ist momentan auch in Tokyo!“, sagte Kuroo und grinste vor sich hin, „kommt ihr zwei mit?“

„Huh, warum?“, fragte Bokuto nach und legte den Kopf schief, grinste dann vor sich hin, „willst du Tsukki treffen?“

„Dann sollten wir euch aber alleine lassen“, sagte Akaashi und schmunzelte ein wenig, „komm mit, Kōtarō.“

„Eh?“, guckte Bokuto verwirrt zu seinem Freund, als er von diesem an der Hand gegriffen und weiter gezerrt wurde, „Akaashi, warteeee!“

Nach ein paar Schritten stoppte der Setter von Fukurōdani und sah zu seinem Freund, lächelte ein wenig: „Was denn? Willst du etwa lieber mit Kuroo und Tsukishima unterwegs sein, als mit mir?“ Schmunzelnd lehnte sich Akaashi vor und hauchte seinem Freund einen Kuss auf die Lippen. „Das würde mich doch etwas eifersüchtig machen, Kōtarō.“

Blinzelnd sah Bokuto ihn an, lächelte dann aber: „Quatsch! Am liebsten bin ich immer noch mit dir unterwegs, Keiji!“

„Dann wäre das ja geklärt“, sagte Akaashi und griff in seine Tasche, um Bokuto etwas entgegen zu halten, „hier. Das wolltest du doch, oder?“

Überrascht starrte Bokuto die kleine Eulenfigur in der Hand seines Freundes an, bevor er einfach nur strahlte und Akaashi um den Hals fiel: „Oh, wooow! Das ist … oh man, Keiji! Woher, wieso –?!“

„Ich kenne dich nunmal“, sagte Akaashi ruhig schmunzelnd und ging dann weiter, nebenbei wieder nach Bokutos Hand greifend, „und ich habe kein Interesse, dich zu teilen, Kōtarō.“

Bokuto schmunzelte und trat neben seinen Partner, grinste ihn von der Seite her an: „Das habe ich auch nicht, Keiji.“

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Kurzbeschreibung

Akaashi und Bokuto machen einen gemeinsamen Ausflug auf einen Weihnachtsmarkt.