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Rote Dämmerung

6
14.4.2018 11:13
18 Ab 18 Jahren
Heterosexualität
Homosexualität
In Arbeit

6 Charaktere

Deidara Nendo

AU - Ein junger Mann, der von Pain besondere Fähigkeiten bekommen hat und seither mit seinen übernatürlichen Explosionen die Organisation Akatsuki unterstützt.

Sasori Akasuna

AU - Ein Arzt, der der Organsition Akatsuki angehört. Von Pain hat er die übernatürliche Fähigkeit bekommen Menschen zu seinen Puppen zu machen.

Itachi Uchiha

AU - Itachi ist ein Doppelspion zwischen Akastuki und der Polizei. Er ermittelt gegen Akatsuki, spielt ihnen aber auch Informationen zu. Auf welcher Seite er steht, weiß nur er.

Sasuke Uchiha

AU - Sasuke Uchiha ist der kleine Bruder von Itachi. Er hasst es, dass Itachi so viel Zeit in die Ermittlungen gegen Akatsuki steckt und wünscht sich mehr Aufmerksamkeit, da es ihm nicht besonders gut geht nach dem Tod ihrer Eltern.

Nagato Uzumaki

AU - Ein erfolgreicher Spieleentwickler, der an einer mysteriösen Krankheit leidet. Im Untergrund steuert er Pain, den Leiter von Akatsuki.

Konan Kami

AU - Eine freundliche Angestellte von Nagato und einzige Eingeweihte. Sie unterstützt ihn und Akatsuki, da sie in ihm etwas Übernatürliches und damit eine höhere Macht sieht.

  Man nannte die beiden Spark und Puppet. Ganz zufrieden war Sasori mit den Namen nicht, aber er konnte ja schlecht etwas dagegen sagen. Sein Partner, dessen echten Namen er nicht kannte, lehnte neben ihm an der Häuserwand. Die Gasse war nur erleuchtet von einer blassen Straßenlaterne, die leicht flackerte. Sie würde jeden Moment ausgehen. Die beiden Männer waren maskiert, trugen dunkle Umhänge mit Kapuze. Nichts deutete darauf hin, wer sie im echten Leben waren und Sasori wollte es auch nicht wissen. Es interessierte ihn nicht wer Spark war. Er wusste nur, dass es ein junger Mann war,  wie er selbst auch, gut einen Kopf größer und ein riesen Arschloch. 
  „Was siehst du, un?“, drängte Spark und stieß ihm heftig in die Seite. Sasori rollte mit den Augen und spähte erneut um die Ecke. 
  „Du kannst doch so gar nichts sehen, un.“, drängte er weiter.
  „Halts Maul, du lässt uns noch auffliegen.“, zischte Sasori seinen Partner an. Er lehnte mit dem Rücken an der Ecke und hielt in der rechten Hand einen kleinen Spiegel. Im richtigen Winkel konnte er genau sehen was dort vor sich ging. Die Straße die rechts von ihnen lag, war etwas heller erleuchtet, als ihre Gasse. Sie hatten ihren Standpunkt geschickt gewählt, er lag genau zwischen den Lichtkegeln zweier Laternen im Dunklen. Die Szene die Sasori beobachtete spielte sich jedoch im orangenen Licht der Laterne ab. Er blickte auf seinen Spiegel und sah wie die Männer etwas austauschten.
  „Worauf genau warten wir? Ich lass die beiden einfach hochgehen, un.“, schlug Spark vor. Sasori zog scharf den Atem ein, schob den Spiegel in seine Tasche und fuhr dann blitzschnell zu seinem Partner rum. Er ergriff ihn am Kragen und presste ihn gegen die Wand. 
  „Hast du den Verstand verloren? Wenn Pain Aufmerksamkeit wollte, dann könnten wir auch gleich Zettel mit Name und Adresse hinterlassen! Ist dir klar wie wenig Leute in der Stadt deine Sprenglizenzen haben?“, blaffte er ihn an. Spark jedoch stieß ihn weg. Er war nicht nur größer, sondern auch recht kräftig. „Aber deine anatomischen Kenntnisse sind nicht auffällig? Die denken doch an sowas gar nicht! Die glauben wir sind Magier oder sowas, un!“ 
  „Wir tun was Pain wollte!“, gab Sasori zurück.
  „Ey, warte mal, ich glaub ich hab da was gehört…“ Schritte näherten sich. Sasori stöhnte genervt. „Natoll!“ Dann zog er Spark hinter einen Container und im nächsten Moment erschien auch schon das Gesicht von dem Mann, den er gerade noch durch den Spiegel beobachtet hatte. 
Er blickte die Gasse herab, in der Hand hatte er eine Pistole und zielte ins Dunkle. Misstrauisch sah er sich um.
  Spark rückte leise etwas nach vorn und langte in seine Tasche, Sasori hielt seine Hand fest und schüttelte den Kopf. Dann spähte er vorsichtig hinter dem Container hervor. Er hatte einige Übernatürliche Fähigkeiten, war aber nicht unsterblich. Eine Schusswaffe konnte ihm ebenso gefährlich werden wie jedem anderen. Von seinem Versteck aus streckte er seine Hände aus. Die silbrig-blauen Fäden schossen aus seinen Fingerspitzen und trafen den Mann, der sich ihnen gerade näherte mitten ins Gesicht und gegen die Schultern. Verwirrt zuckte er und wedelte mit den Händen vor seinem Gesicht rum, als wäre er in ein Spinnennetz gerannt. Dann erstarrte er auch schon. Sasori hatte ihn bereits unter Kontrolle. Die Pistole viel zu Boden. „HEY! Hier ist-„, brüllte er, unterbrach aber als Sasori ihm mit einer Handgeste das Wort abschnitt. Er stand auf. „Es ist alles in Ordnung hier.“, raunte Sasori.
  „-E…Es ist alles in Ordnung hier!“, wiederholte der Mann dann laut. Als nächstes ließ Sasori ihn umdrehen. Er hob seine Waffe auf, sicherte sie und steckte sie in seine Jacke. Dann ging er zurück.
  „Das ist irgendwie… schräg, un.“, brummte Spark, der seinen Partner dabei beobachtete, wie er sich wieder der Ecke näherte. Der Mann bog ab und gesellte sich wieder zu seinem Kollegen. 
  Spark's Desinteresse an Puppet‘s Spiegeltrick wisch einer angewiderten Neugierde. Sasori nahm es ihm nicht Übel. Es war seine erste Mission und viele die sein Puppenspiel zum ersten Mal sahen, fanden es irritierend. Jetzt beugte Funke sich über den Spiegel und beobachtete wie der Mann zu seinem Geschäftspartner zurückging.
  „Also, wo ist jetzt die Kohle?“, blaffte der Partner den kontrollierten Mann an. „Und lenk nicht wieder ab. Der Boss will wissen was Sache ist.“
  Sasori spähte um die Ecke. Funke blickte ihn abwartend an.
  „Die Kohle ist in der Lagerhalle, genau wie die andere Ware.“, murmelte Sasori und der kontrollierte Mann widerholte es.
  „Woher weißt du das?“, fragte Spark, doch Sasori winkte ab. „Wir haben unsere Information.“ 
Auch diesen Satz wiederholte Sasori‘s Opfer, woraufhin sein Geschäftspartner nur das Gesicht verzog. „Verarschst du mich?“ 
  Sollte in diesem Moment irgendjemand in den umliegenden Häusern aus dem Fenster gesehen haben, so sähe dieser jemand wohl zwei zwielichtige Gestalten, die sich im matten Licht einer Straßenlaterne gegenseitig anblafften. So wie der eine zu schubsen und wild zu gestikulieren begann, so zog der andere auch schon ein Messer. Es war ein geschickter, schneller Stich genau in die Halsschlagader. Vom Opfer kam kein Schrei, nur ein ersticktes Glucksen, als Blut aus der Stelle floss. Die Klinge blitze beim Anheben golden im Licht der Laterne und der zweite Stich, ebenso präzise ging in die Luftröhre des Mannes. Dann sackte er auch schon zuckend in sich zusammen. Blut tränkte das Straßenpflaster und der Mörder beförderte seine Waffe mit einem Fußkick hinter eine Mülltonne. Dann stapfte er davon und verschwand um eine Ecke.
  „Das war ziemlich krank, un.“, meinte Spark. „Man kann uns nicht mal was beweisen, un.“, stellte er dann fest und musste ein Lachen schwer unterdrücken. Sasori schüttelte nur den Kopf. „Ich weiß jetzt wo wir hinmüssen.“, meinte er und ließ sein von Fäden kontrolliertes Opfer vorlaufen. Die Beiden folgten ihm knapp.
  „Jetzt weiß ich aber noch immer nicht, woher du das weißt, un.“, meinte Spark, als er neben ihm herging. „Ich wusste ja dass du angeblich deine Opfer kontrollieren kannst bevor du sie tötest, das sind diese Gerüchte in den Internetforen und so weißt du, aber-„
  „Komm zur Sache.“
  „Okay, Okay, woher weißt du das mit der Lagerhalle, un?“
  „In dem Moment wo ich ihn kontrolliere, bekomme ich Fetzten seiner Gedanken übermittelt.“
  „Das heißt man würde den Unterscheid nicht merken ob er kontrolliert wird, weil du jede Information kennst die auch er besessen hat, un?“ Spark hüpfte etwas neben ihm her.
  „Nein…“, meinte Sasori nur genervt.
  Tja, es war wirklich schwierig mit Sasori‘s Fähigkeiten. Er war in der Lage seine Puppenfäden auf jedes Objekt zu legen und es zu kontrollieren. Irgendwann hatte er dann gemerkt, dass dies auch mit Menschen funktionierte, wenn er seine Fäden mit ihren Nervenbahnen verband. Dabei musste man sich die Fäden nicht als etwas Materiales vorstellen, sondern eher wie eine übernatürliche Kraft. In dem Moment als er sein Opfer kontrolliert hatte und das Gespräch zum Lagerort der Ware geschweift war, hatte Sasori den Ort gesehen, den auch der Mann in diesem Moment vor Augen hatte. Der Mann wusste natürlich nicht, dass er kontrolliert wurde. Es war eine nervenaufreibende Aufgabe seinen Geist niederzukämpfen, ein Fehler und der Mann bemerkte, dass er gerade nicht selbstständig handelte sondern von einem fremden Geist kontrolliert wurde. Spark's gequatschte war bei seiner Konzentration nicht gerade hilfreich, auch wenn Sasori das noch Stunden hätte weiterführen können. Er hatte über die Jahre, die er jetzt schon für Pain arbeitete sogar gelernt mehrere Leute gleichzeitig zu kontrollieren ohne irgendwo Abstriche machen zu müssen. Bis zu zehn Leute konnte er kontrollieren ohne das er Fehler machte. Das war eine ziemlich hilfreiche Fähigkeit um Taten zu verschleiern, die man nicht Akatsuki zuordnen sollte.
   „Aber, wo ist die Grenze, un?“ Spark ließ nicht locker.
  „Schwer zu erklären, irgendwann fällt es halt auf. Ich bekomme nicht sein ganzes Leben vorgespielt.“
  „Weißt du, dass das ziemlich schräg ist, un?“, meinte Spark. Sasori rollte mit den Augen. „Das sagtest du schon.“
  „Lassen wir ihn jetzt daliegen, un?“, hakte er weiter nach und Sasori nickte. Es war Teil des Plans, dass die Polizei dieses Opfer fand. Die Spuren würden zu ihren Mann führen, der gerade vor ihnen her spazierte in zügigem Tempo und sie genau zu dem Versteck führte, wo sie hinwollten. 
  Es war früh am Morgen, gerade mal 3 Uhr, aber das schnelle Auffinden der Leiche war Teil ihres Planes. Sie wollten, die Polizei immerhin dorthin führen, wo sie gerade hingingen. Und wie immer würde es keinerlei Erklärungen geben, für das was passiert war. Keine Spuren von ihrer Organisation, abgesehen von den Spuren die sie hinterlassen WOLLTEN.

  Eine Lagerhalle kam in Sicht und Puppet und Spark blieben etwas zurück. Völlig normal spazierte der Mann auf das Gelände, sah sich kurz um, enddeckte niemanden und öffnete dann eine Tür und verschwand in der Halle. Noch immer hoffte Deidara, dass er die Halle mit dem ganzen Geld und der anderen Ware einfach sprengen könnte, aber sein Kollege Puppet war länger bei Akatsuki als er und er wollte keinen Stress haben, wo er erst wenige Wochen dabei war. Nachdem er zahlreiche Internetforen durchsucht hatte wie ein besessener Nerd, kam er schon albern genug vor. Angefangen hatte alles mit den Hinweisen, die an die Presse gesickert waren.  Inzwischen kurierten heftige Gerüchte, dass es sich bei der Verbrecherorganisation Akatsuki um übernatürliche Wesen handelte. Nicht umsonst war der Fall von der normalen Polizei erst an die Mordermittlung und dann an ein merkwürdiges Expertenteam gegeben worden. Solche Details fanden sich mitunter nun im Internet, wo Deidara, ein riesen Fan, darüber gestolpert war. So war eines zum anderen gekommen. Er hatte seine Nase zu tief in diese Angelegenheiten gesteckt und nun saß er hier. Immerhin war er nicht tot, Pain hatte ihn aufgenommen, warum wusste Deidara nicht. 
  Er sah zu seinem Partner Puppet. Dieser sah konzentriert aus. Es war wohl schwieriger die Kontrolle zu behalten, wenn sein Opfer im inneren eines Gebäudes war.
   „Wir gehen rein.“, meinte Puppet. Seine Stimme war ruhig und überlegt.
  „Alles klar, un!“ Er grinste in den Stoff vor seinem Gesicht. Vielleicht wurde das hier ja doch noch spaßig. 
  Sie näherten sich dem Lager und lugten dann durch ein kleines vergittertes Mattglasfenster in dem ein Loch war. Der Mann schritt auf und ab. Da standen ein paar Taschen, vermutlich mit dem Geld und da lagen im halbdunklen auch einige längliche Pakete. Das war dann wohl die andere Ware, von der gesprochen worden war. Dann regte sich das eine Paket und Deidara wurde klar, dass es sich dabei um Menschen handelte. Sie waren in Decken gewickelt und gefesselt. 
  „Hey Puppet, da sind ja Menschen drin, un!“, warf er ein und sein Begleiter nickte. „Sowas habe ich mir schon gedacht. Hier ging es nicht um Drogen, Waffen oder sonst was. Sie haben auch Geiseln genommen.“
  „Aber der Mann, der uns gerade hierhergeführt hat, ist doch dann anscheinend der Entführer. Er sagte er wolle die Kohle und er hat diese Geiseln hier, denn er wusste wo sie sind. Was macht das für einen Sinn? Was hat er dann verkauft, un?“, fragte Deidara.
  „Er hat nichts verkauft. Sie gehören zum selben Team.“, gab Puppet zurück. „Er hat nur einen Auftrag erledigt. Geld und Ware von diesem Auftrag hier zwischengelagert und seinem nächsten höheren Kameraden Bescheid gegeben.“
  „Und das wusstest du weil du ihn kontrollierst, un?“, fragte Deidara.
  „Nein, das wusste ich weil ich bei Pain‘s Besprechungen zuhöre, das hat er längst vermutet. Gerade wurde es mir allerdings bestätigt!“ Damit war für seinen Kollegen das Thema wohl durch, denn er marschierte zur Tür und öffnete sie leise. 
  Deidara folgte ihm leise. Er ahnte was Puppet vorhatte und er hoffte danach konnte er etwas hochsprengen. Er ärgerte sich, dass er nicht richtig zugehört hatte, das war aber auch so kompliziert gewesen. 
  Sein Begleiter hatte immer noch den Mann unter Kontrolle und ließ diesen zu den Geiseln gehen. Er beugte sich herab und öffnete dann ihre Fesseln. Es waren vier Leute und als sie merkten, dass sie frei waren, sahen sie zu dass sie das Weite suchten und hechteten an ihrem Versteck hinter ein paar Kisten vorbei zum Ausgang. Die Tür viel ins Schloss, genau in dem Moment rannten durch eine andere Tür fünf weitere Leute in die Halle.
  „Hey spinnst du?“ Der Erste ging auf Mr. Kontrolle zu und gab ihm einen kräftigen Kinnhaken. „Die verpfeifen uns noch!“
  „Uhhh der hat gesessen, un.“, meinte Deidara grinsend.
  „Tu was du nicht lassen kannst, Spark.“, kam es von Puppet und Deidara‘s Augen begannen zu glänzen. Puppet neben ihm, zog sich schon zurück und er erhaschte noch einen Blick auf die Gruppe. Der Mann schien wieder er selbst zu sein, denn er sah ziemlich verwirrt aus und berührte vorsichtig seine blutende Nase und wischte sie dann mit dem Handrücken ab. Ein Streit zwischen den Männern entbrannte, bis dann einer sich offenbar herabließ die entflohenen Geiseln zu suchen, denn er lud sein Gewehr durch und ging schnellen Schrittes auf den Ausgang und damit auf Deidars’s Versteck zu.
Als der Mann an ihm vorbeilief sprang Deidara aus seinem Versteck. Sein Herz schlug schon aufgeregt bei dem Gedanken daran, was Puppet ihm erlaubt hatte. 
  Der Mann sah ihn perplex an, dann zielte er mit dem Gewehr auf ihn. „Hey wer bist du?“ 
Ehe sein Finger den Abzug drücken konnte, hatte Deidara bereits eine kleine Kugel fallen gelassen. Verwirrt sah der Mann runter, dann stolperte er schon zurück, doch es war zu spät. Eine Explosion aus kupferfarbenem Licht riss ihn von den Füßen und schleuderte ihn nach hinten. 
  „Ups, wärst du stehengeblieben, hätte es dich im Ganzen zerfetzt, jetzt musst du länger leiden, auch gut, un.“ Deidara stieg über seinen Körper drüber. Der Mann lag am Boden, sein Gesicht war blutig.
Nun hatte Deidara auch die Aufmerksamkeit der anderen. Doch auch sie kamen zu nichts mehr.
  Eine weitere Kugel landete direkt in ihre Mitte und mit dem Aufschlag zerplatze sie in einer riesigen Feuersbrunst. Für einen Wimpernschlag spiegelte sich die Explosion in Deidara‘s blauen Augen, dann schoss das heiße Licht auf ihn zu. Tieforangene Flammen stoben in alle Richtungen und hüllten mit einem mal die ganze Lagerhalle ein.

  Die Lagerhalle wurde mit einem ohrenbetäubenden Knall erschüttert und fiel dann klappernd zusammen, als wäre sie aus dünnem Wellblech. Sasori sah die Flammen in den Augen der Geisel, dessen Knöchel er gerade versorgte. Er blickte sich um und sah gerade noch, wie die Hütte in sich zusammenviel und aus den Flammen eine dunkle Gestalt heraustrat. 
  „D… der lebt ja noch!“, stammelte der Mann, dessen Fuß noch immer auf Sasori‘s Knie lag, jetzt etwas notdürftig mit dem Ärmel seiner Jacke verbunden.
  „Ja, der lebt noch“, meinte Sasori monoton. Es war nicht das erste Mal, dass er das sah. Spark kam heran. „Ernsthaft, un?“, fragte er und betrachtete den verletzten Mann. „Mensch Püppchen, ich hab mehr von dir erwartet. Wir haben heute sechs Menschen abgemurkst, un!“
  Sasori ließ von dem Mann ab und wandte sich an Spark. „Wenn du mich noch einmal Püppchen nennst, schlitze ich dich auf.“
  In der Ferne heulten Sirenen. „Wir sollten gehen.“ Damit lief er vor und er merkte auch schon, dass Deidara ihm folgte.
  „Das war doch cool oder? Sah heiß aus, un?“, prahlte Spark. „Warum hast du es mir eigentlich plötzlich erlaubt, un?“, fragte er dann.
  „Konnte keinen der Leute brauchen.“, meinte Sasori nur.
  „Das hast du mir jetzt schon öfters gesagt, aber ich weiß noch immer noch was das heißt, un.“
  „Das willst du auch nicht wissen.“
  „Och bitte, un!“
  „Nope…“

  Als die örtliche Polizei, sowie die Feuerwehr eintrafen fanden sich vier Überlebende Augenzeugen, die alle dieselbe Aussage Tätigten. Es war Akatsuki. Zwei maskierte unbekannte kamen in die Halle, sorgten dafür, dass der Entführer seine Gefangenen befreite und gehen ließ und sprengten danach die Halle mitsamt den Entführern in die Luft. 
  Inzwischen ist klar, dass diese Aussage zutreffend ist. Alles passt genau zur Handschrift von Akatsuki. Wieder wurden Verbrecher getötet für deren Verurteilung die Beweise fehlten. Wieder wurden Unschuldige gerettet und das Wichtigste. Akatsuki hat erneut ihre Nachricht hinterlassen. Einem Mann, dem der Knöchel verbunden wurde, trug den altbekannten Zettel mit der Botschaft: „Der Morgen bricht an“ in seiner Jackentasche. Er spricht nun zu Ihnen:
  „H..hallo, ja also das war der Wahnsinn.. D… die müssen irgendeinen Hypnose Trick gemacht haben, der Kerl war voll weggetreten und dann hat er uns einfach gehen lassen. Dabei hab ich mir d… den Knöchel verstaucht und der eine von Akatsuki kam noch zu mir und hat mir geholfen. E… er saß direkt vor mir, aber verdammt, ich könnte tot sein, aber nein, er hat mir da scheinbar den Zettel zugesteckt. Dann hat es geknallt! Riesige Stichflamme und der andere ist einfach-“

  Sasori hob den Kopf von seinen Unterlagen, als die Stimme im Hintergrund plötzlich verstummte. Jemand hatte den kleinen Fernseher in der Empfangshalle des Krankenhauses stumm geschaltet, den er durch die Glastüren immer hören konnte.
Dann glitt seine Assistenzärztin auf den Stuhl neben ihn. „Dr. Akasuna… Sie sehen erschöpft aus.“ 
Ein Kaffee wurde neben ihn gestellt. Er schielte zu seiner Kollegin. „Ich kann keine-„
„-Arschkriecher gebrauchen, schon klar…“ 
  Er sah sie schräg an. „Was ist dann der Anlass?“
  „Kein Anlass.“ Sie lächelte ihn an. „Akatsuki scheint neuerdings Mitleid zu beweisen.“, verfiel sie in Smalltalk während sie an ihrem eigenen Kaffee nippte. Sasori nahm einen Schluck und beugte sich dann wieder über seinen Bericht um den Satz zu Ende zu tippen. Die Frühschicht endete gleich und er musste das noch fertig bekommen. 
  „Sie haben noch nie Unschuldige verletzt. Warum interessiert es jetzt plötzlich die Leute?“, fragte er und wandte sich endlich vom PC ab und sah der Kollegin in die grünen Augen. Es waren junge Augen, unschuldig und sie hatten noch nicht viel Leid gesehen.
 „Oh!“, sie sah ihn überrascht an und strich ihre Pink gefärbten Strähnen hinters Ohr. „Wir führen diese Diskussion tatsächlich! … Naguuut“, Sie schlug ihre Beine übereinander und lehnte sich zurück. „Ich denke es ist den Leuten das erste Mal so ins Auge gestochen. Der Normalbürger nimmt nicht die Überlebenden unter die Lupe, sondern sieht nur die Tat und die Toten.“
  Sasori überlegte eine Weile, ehe er antwortete. „Klingt plausibel. Warum denken SIE dann, dass Akatsuki neuerdings Mitleid beweist.“ Seine goldenen Augen durchbohrten ihre. 
  „Puppet hat einem Menschen direkt geholfen.“
  „Und?“
  „Bisher haben sie nur Leichen oder Überlebende hinterlassen.“ Sie zuckte mit den Schultern und nippte wieder an ihrem Kaffee. Sasori nahm auch noch einen Schluck. Und schon langweilte ihn die Diskussion wieder. Sakura Haruno hatte wahrhaft Talent als junge Ärztin, aber eine gute Diskussion konnte man einfach nicht mit ihr führen. Sie hatte gefühlt so überhaupt keine Meinung… Oder um es etwas präziser auszudrücken. Sie hatte die Meinung, die gerade Allgemein am anerkanntesten war. Als alle Angst vor Akatsuki hatte, hatte sie ihre Besorgnis kundgetan. Kamen die Informationen raus, dass Akatsuki es nur auf Verbrecher abgesehen hatte war sie erst erleichtert, dann sprach die Moral aus ihr. Selbstjustiz war verboten, wie jeder andere anständige Kerl es auch tat. Dabei sah man ihr an, dass sie eigentlich eine andere Meinung vertrat. Wie viele andere fand sie es heimlich im Inneren gut, doch so etwas durfte ein Arzt niemals laut aussprechen ohne in Verruf zu geraten. Seit heute Nacht war bekannt, dass Akatsuki tatsächlich keinem Normalbürger etwas tat, ja ihnen sogar half und Zack! Nun saß sie mit ihrem lächerlichen Smalltalk vor ihm und langweilte ihn mit Kaffee und der Meinung der Allgemeinheit. Guuut, seit sie diesen komischen Jungen begegnet war, hatte sie etwas Rebellischeres entwickelt. Das fand er gut. Vorher hätte Sasori ihr Kaffee-Angebot einfach ausgeschlagen doch seit sie diesen etwas düsteren Jungen kannte, der sie manchmal vom Krankenhaus abholte, war sie anders geworden. Sie hatte eine Stimme bekommen.
  „Ist doch so?“ Sie riss ihn aus seinen Gedanken. 
  „Mag sein.“, meinte er und wandte sich wieder an seinen PC. Neben ihm seufzte Sakura. „Alles klar. Sie schweigen wieder. Ich bringe Ihnen noch die Unterlagen.“ Damit verschwand sie.

  Summend zur Musik in seinen Ohren spazierte Deidara zwischen den Rohren entlang, die auf der Wiese in Reihe und symmetrisch angeordnet waren. Jedes der Rohre war mit Kabeln verbunden und die Kabel führten zu einem kleinen Häuschen am Ende der Wiese. Deidara selbst hatte einen Laptop im Arm und checkte ein paar Einstellungen. Er beugte sich über jedes einzelne Rohr, checkte die Kabel und gab die Daten in seinen Laptop ein. 
  „Soll … arten … oder …?“ Die Stimme drang wie aus weiter Ferne an seine Ohren, irgendwo zwischen der Zeile „…Belive it till the end…“. Es war sein Arbeitskollege, der das Lied Clock Strikes von One OK Rock unterbrach. Deidara hätte nie gedacht, dass auf der Welt jemand existierte, der noch verrückter, hibbeliger und ungeduldiger war, als er selbst. Aber manchmal da bewies das Leben eben, dass es solche Leute doch gab. Sein Kollege war die Ungeduld in Natur und hatte einen an der Klatsche. Nun, das brauchte man für seinen Beruf auch.
  „WAAS? Ähm … Warten natürlich!“, brüllte er zurück, dann wandte er sich wieder seinem Laptop zu. Gerade war er dabei, den letzten Checkpunkt seiner Liste durchzugehen, als auf seinem Laptop ein neues Bild angezeigt wurde. Normal befand sich dort ein Leitbild zu den Feuerwerkskörpern, die um ihn herum angeordnet waren und sie waren mit Farben gekennzeichnet. Der Letzte, der noch zu überprüfen war, war in diesem Falle gelb, die anderen waren grün. Doch in diesem Augenblick, änderten alle Farben zu Rot- also aktiv.
  „Verdammte Scheiße! TOBI!“, brüllte er und nahm die Beine in die Hand. Gerade rechtzeitig, denn hinter ihm ertönte ein Pfeifen und die erste Feuerwerksrakete surrte in die Luft, wo sie im nächsten Augenblick in einem Funkenregen unter einem lauten Knall zerbarst.
  Deidara rannte zu dem kleinen Häuschen und zog die Tür hinter sich zu. Wütend suchte er nach dem Schuldigen und da saß er und grinste ihn verlegen an. Tobi war mittelgroß, hatte schwarze Haare und dunkle Augen. „T’schuldige... hab verstanden starten.“ Er hob abwehrend die Hände. „Nächstes Mal machst du den Kontrollcheck und ich sitze am Zünder!“, schnappte Deidara. „Ich will nicht abgeschossen werden. Außerdem will ich mir die Explosionen ansehen klar!“
  „Klar, Sorry.“
  Deidara setzte sich und schaute raus, wo es immer noch knallte und blitze. Die Kugeln wurden in den Himmel gepustet und malten diese wunderschönen, bunten Bilder an den wolkigen Himmel. Es war ein Test, der erste Durchlauf ihrer neuen Mischung. Zufrieden nickte Deidara. Der erste Eindruck war schon mal gut, aber er würde sich das Ganze auf dem Videoband noch mehrmals reinziehen müssen bis er jedes Detail sah und entschied an welchen Kugeln noch gearbeitet werden musste bis zum Termin des großen Feuerwerks in drei Monaten.
  Deidara liebte seine Arbeit. Angefangen vom leicht metallisch-rauchigem Geruch des Schwarzpulvers bis hin zu den regenbogenfarbenen Funken ausgelöst von den richtigen Chemikalien beigefügt. Die grünen Sprenkler, die ein Hauch von Kupfer im Feuerwerk hinterließ, oder das stechende Gelb ausgelöst von Natrium. Deidara begehrte es damit zu experimentieren. Alles daran, die ganze lange Vorbereitung. Er arbeitete manchmal ein ganzes Jahr an einem Event, Monate lange Arbeit um dann sein Feuerwerk in einem einzigen Moment, einem Moment der Schönheit zu entfesseln. Glückliche Gesichter im Publikum. Freude und Respekt zugleich. 
  Das war es, was Deidara gegenüber seiner Berufung empfand. 
  
  Sasori streifte sich seinen Mantel über und warf sich seinen Rucksack über die Schulter. Lediglich mit einem kurzen Nicken verabschiedete er sich an der Rezeption, die seine stille Art inzwischen schon gewohnt waren. Dann machte er sich auf den Heimweg. Da es nicht allzu weit war vom Krankenhaus zu seiner Wohnung, ging er immer zu Fuß. So auch heute. 
  Einige Schneeflocken rieselten vom grauen Himmel herab, blieben jedoch auch jetzt am Mittag nicht liegen. Nachdenklich ging er zu seiner Wohnung. Manchmal dachte er schon darüber nach, was es bedeutete Mitglied von Akatsuki zu sein. „Ich werde dem menschlichen Leben den höchsten Respekt gewähren“ Wie oft hatte er in seinem zweiten Leben wohl schon dagegen verstoßen? Erst heute Morgen, als er über sein Puppenspiel einem Mann so gar nicht respektvoll, aber präzise die Kehle aufgeschlitzt hatte. Nun, Sasori hatte kein schlechtes Gewissen deshalb. Er war Teil von Akatsuki, weil er glaubte es wäre der richtige Weg. Er konnte guten Gewissens sagen, dass er Akatsuki gerne unterstütze, doch ihm war auch durchaus bewusst, dass es eine moralische Gradwanderung war. 
  Er schloss die Tür zu seiner Wohnung auf. Eine kleine Wohnung, nur drei Zimmer und alles war schlicht eingerichtet. Die wenige Zeit die er hier verbrachte, war er meist in seinem eigenen kleinen Labor, indem er tat, was er neben seinem Beruf als Arzt ebenfalls gut konnte. Gifte mischen und kleine elektrische Abhörgeräte basteln. Wenn man es so wolle, dann war er der distanzierte Fernkämpfer im Team, das überlegte Genie, abgesehen von dem Genie Pain, den er jedoch selbst noch nie zu Gesicht bekommen hatte. Sein neuer Partner hingegen war eher der Kämpfer. Er fragte sich warum Pain ihn aufgenommen hatte. Er war laut, auffällig, stürmisch und kindisch. Sasori war der festen Überzeugung, sollten sie auffliegen wäre es Funkes Schuld. 
  Oder seine eigene Schuld. Doch bisher war der Öffentlichkeit der Zusammenhang zwischen Puppes anatomischem Wissen, seinen präzisen Morden, seinen Giften und seinem nun neu herausgekommenem „Mitleid gegenüber Zivilisten“ und dem Arzt Sasori Akasuna des Städtischen Krankenhauses nicht aufgefallen.
  Das wohl auffälligste war jedoch sein Körper. Seit er bei Akatsuki war und seine besonderen Fähigkeiten bekommen hatte, war auch sein Körper anders geworden. Zu Beginn war es ein kleiner Versuch. Sasori hatte bemerkt, dass er sehr schmerzunempfindlich geworden war und hatte sich gefragt ob er es steigern könne. Als nächstes war ihm aufgefallen, dass er seine neue Art fremde Menschen zu kontrollieren auch auf sich selbst anwenden konnte. Dass er mehr Kontrolle über seinen Körper hatte.  Kein Händezittern mehr bei Aufregung oder Freude, keine Schwäche mehr beim Heben von schweren Gegenständen. 
  Sasori hatte begonnen auszuprobieren und so wie Menschen langsam der Sucht von Drogen oder Alkohol nachgeben, so hatte Sasori begonnen seinen Körper immer mehr abzustumpfen. 
  Er war zur Puppet geworden. Er sah sich nicht mehr als Mensch. 
  Niemand wusste dies. Man sh es ihm nicht an. Zu Familie oder engen Freunden hatte Sasori keinen Kontakt mehr und Fremde Menschen kamen ihm nie so nah, dass sie merken würden. 
  Vielleicht würde es auffallen, sollte er mal einen Unfall haben und im Krankenhaus landen, doch bisher hatte Sasori sich immer recht gut selbst versorgen können, wen er verletzt war. Nicht zuletzt, weil er kaum noch schmerzen fühlte. 
  Ein anderer Arzt hätte ihn vielleicht gefragt, wie er es fertig gebracht hatte. Wie hatte er sich zu einer Puppe gemacht? Er konnte ja schlecht Körperteile austauschen. Das tat Sasori auch nicht. Es war für den menschlichen verstand nicht begreifbar. Es war etwas übernatürliches, ausgelöst von Pain‘s Kräften und ähnlich wie seine silbrigen Fäden, war es ein zustand den Menschen nicht begreifen konnten. Er war zu einem gefühlskalten Wesen geworden, das kaum noch Ähnlichkeit mit Menschen hatte. Trotzdem ging er seinem Alltag nach, trat an zu seinen Schichten im Krankenhaus, lebte sein Leben und nebenbei ein zweites Leben. 
  Etwas piepste und Sasori griff nach seinem zweiten Handy, welches er hier Zuhause hatte und welches nur für die Kontakte von Akatsuki war. Pain verlangte nach ihm. Es sollt ein Treffen geben. Noch nie hatte Pain so schnell nach einer Mission nach einem Treffen verlangt. Vielleicht war er wütend, weil sie die Lagerhalle gesprengt hatten. Bisher hatte Akatsuki eher still und heimlich agiert.
  Er sah auf die SMS. Wer wusste schon, was Pain sich dabei dachte. 

  Als die SMS von Pain eintraf war Deidara gerade am PC. Nachdem er seine Aufnahmen ausgewertet hatte und wusste, wo er die Feuerwerkskörper verändern musste, hatte er jetzt endlich Feierabend und war Zuhause. Seine Wohnung war klein, eng und chaotisch. Überall lagen Klamotten rum, die Küche barg Geschirr der letzten Woche und obwohl er über eine Spülmaschine verfügte, stapelten sich die dreckigen Teller in seiner Spüle. Da sprach wohl die Faulheit aus ihm, oder aber das übermäßige Interesse an der Organisation Akatsuki, was seit einiger Zeit fast jede freie Minute von Deidara‘s Zeit in Anspruch nahm. Auch jetzt wo er Teil von Akatsuki war, fand er es interessant ihnen in Internet Foren Mythen nachzujagen. Es gab einige Interessante Theorien. 
  Akatsuki war vor 10 Jahren das erste Mal mit einem Mord in Verbindung gebracht, doch es gab Gerüchte, dass sie schön länger aktiv waren. Jedes Mal wenn Leichen auftauchten, handelte es sich um Verbrecher, Vergewaltiger oder sonstigen Abschaum und jedes Mal um Leute, die ihrer Strafe entgangen waren oder die der Polizei noch nicht mal aufgefallen waren. 
  Ein Zettel mit einer roten Wolke und dem Satz „Der Morgen bricht an.“ Fand sich an jedem Tatort. Sonstige Hinweise gab es nie. Keine Fingerbadrücke, keine Fußspuren, keine DNA des Mörders. Hin und wieder wurden Gifte verendet, doch nie ein bekanntes und nie eines dessen Herkunft einwandfrei bestimmt werden konnte. Das allein war schon merkwürdig genug. Von anfänglicher Inkompetenz der Polizei spalteten sich die Internetforen bald ab. Da hieß es. „Als wären sie Geister, die keine Spuren hinterlassen.“
  Die übernatürlichen Theorien nahmen immer mehr zu und die Foren begannen selbst zu spekulieren, während die Fälle an eine spezielle Abteilung übergeben wurden. Doch die Foren waren mit ihren Spekulationen der Polizei meilenweit voraus. Bald begannen sie Theorien aufzustellen, dass jedes Mitglied von Akatsuki unterschiedliche Spezialgebiete hatten. Da musste es Leute geben, die Gedanken manipulieren konnte und somit  Erinnerungen veränderten. Da mussten Leute sein, mit Kontakten zur Polizei. Ebenso mussten sie die Fähigkeit haben einen Mord zu begehen ohne selbst eine Waffe abzufeuern. Also vielleicht Telekinese oder Manipulation von Leuten. Es waren Informationen durchgesickert, dass langjährige Mörder sich selbst die Pistole an die Schläfe gehalten hatten. Warum sollten sie das tun, wenn nicht durch Manipulation.
  Nach und nach hatten sie eine Mitgliedszahl von vier aufgestellt. Eine überschaubare Gruppe. Klein genug um nicht aufzufallen, groß genug um gut als Team zu agieren. 
Im Nachhinein fand Deidara es erschreckend, wie nah das der Wahrheit entsprach. Welche Informationen sie ans Licht befördert hatten und wie krank manche in dem Forum Pain vergötterten. So nannten sie den Anführer. Jeder hatte einen Namen, der inzwischen auch in der Öffentlichkeit verwendet wurden und wie Deidara inzwischen erfahren hatte, den die Akatsuki sogar aus diesem Forum übernommen hatten um sich nicht mehr mit Zahlen anzusprechen.
  Nun war Deidara teil von dieser Organisation und er hatte es sich zur persönlichen Aufgabe gemacht, den Foren im Internet einen Strich durch ihre Rechnung zumachen. Liebend gern verbreitete er Gerüchte, die sie etwas in die falsche Richtung lenkten, denn es wäre fatal, sollten noch mehr Leute auf die Idee kommen, auf die er selbst gekommen war. 
  Er hatte seine Nase zu tief da hinein gesteckt. Die Unterlagen waren inzwischen entsorgt. In Arbeit von mehreren Monaten hatte er für jedes Akatsuki Mitglied ein Profil angelegt. Er war weiter als die Polizei und Deidara war sich sicher, dass die Behörden blechen würden wenn sie wüsten welche Informationen er zusammengetragen hatte. Doch war damit dann alleine losgezogen. 
  Pain hatte ihn naiv und einen Idioten genannt. Damit hatte er wohl nicht Unrecht, trotzdem war Deidara ziemlich weit gekommen und das hatte Pain vielleicht geschätzt… Oder gefürchtet, wer wusste das schon. Pain hatte ihn auch gefragt wieso ein Internet Forum mehr Informationen kannte, als die Polizei. Deidara hatte ihm erklärt das die Freaks im Internet glaubten Akatsuki wäre eine Organisation von Dämonen oder irgendwas anderem Übernatürlichem.
  Pain hatte gelacht. „Dann haben die Freaks im Endeffekt mehr recht als die Normalbürger.“, hatte er gesagt und jetzt wusste Deidara auch warum. Sein Blick viel auf den Gürtel mit den kleinen Sprengkapseln, die so viel mehr bargen als Schwarzpulver und Natrium oder Kupfer.
  Er schaltete seinen PC aus und schnappte sich seine Jacke. Zeit zu Pain‘s Treffen zu gehen.

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Kapitel:2
Sätze:465
Wörter:5.551
Zeichen:32.969

Kurzbeschreibung

Akatsuki, ein Name für den wohl größten Alptraum von Tokyo. Dahinter steckt eine Organisation, deren Mitglieder dem Normalbürger völlig unbekannt sind. Angeblich Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten und einer unglaublichen Kraft, keiner kann sich erklären wie sie ihre Morde begehen, welche sogar durch verschlossene Türen hindurch geschehen. Pain und sein Team sind der Polizei immer einen Schritt voraus und töten den Abschaum der Stadt. Das ist das Bild, welches die Bürger von den 5 Leuten haben, die unbekannterweise durch Tokyo wüten... doch dahinter stecken Menschen. Sie haben ein Leben und sie haben Probleme wie jeder andere auch. Jeder hat seine eigene Geschichte und seine Gründe dort zu sein…

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Mystery und Alternativuniversum getaggt.