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Don't look in the Moon

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24.2.2017 19:00
12 Ab 12 Jahren
Fertiggestellt

Bevor ich über meine Story schreib, muss ich erstmal unser Leben vorstellen. 
Alles hatte mit den obersten Gründern angefangen. Pa, Doro, Jax und Mr Durn und diese leben auch noch. 
Es gibt fünf Gebiete in Alexa. Jedes Gebiet wird nochmal 4 geteilt. Diese vier sind systematisch an die Gründer benannt. 
In der Stadtmitte gibt es Durnwell in der ich wohne, Jaxwell, Pawell und Durnwell. 
Im oberen Gebiet gibt es Jaxcity, Pacity, Durncity und Dorocity. 
Rechts enden die Städte mit -er, unten mit -en und links mit -warts.
Außerdem habe ich am '2.6. vor Doro Geburt' Geburtstag, was so schon mir zu kompliziert ist.
Unser Feind sind die Pixels. Erst vor ein paar Wochen herrschte Krieg. Ich würde mich nicht als Gewinner sehen, wir hatten zu viel verloren. Außerdem macht die Regierung zu viel Stress wegen des Vollmondes. Niemand weiß was passiert wenn man ihn anblickt, entweder man verschwindet Spurlos oder man wird tot aufgefunden. Keiner will so wirklich wissen was da genau passiert. 
Wir haben auch keine Nachnamen, sondern von klein auf wird uns ein Familien Tattoo auf dem oberen Armgelenk gestochen. So erkennen wir uns wieder. Wer es verfälscht oder Missbraucht, kommt nicht mit dem Leben davon. 
Erst vor kurzem bin ich wieder in mein altes Familienpalaterium eingezogen. Seit meine Eltern und Benjamin im Krieg gestorben sind, hatte ich den drang dazu auf das Palaterium aufzupassen. 
Das Palaterium ist sieben Quadratmeter groß und besitzt 6 Zimmer, die ich erst nach meiner Vorstellung dekoriert hatte.

Ich stehe unten auf dem Boden, ich hatte einen sehr langen Arbeitstag hinter mir gehabt. Außerdem startet in wenigen Minuten der erste Tag des Mondzyklus. Er dauert insgesamt 3 Tage. In der Nacht sind wir in unseren Palateriums gefangen. 
Ich drücke auf meinen elektrischen Schlüssel und greife nach der Strickleiter und kletter hinauf zu mein fliegenden Palaterium. Dies fliegt wieder hinauf und ich stehe sicher auf der Terasse. Darauf genieße ich die schöne Aussicht. Die Sonne glitzert zum letzten mal für heute und die Stadt war knall rot erleuchtet. Aber man hört schon die Alarmglocken, Zeit sich zu verstecken. Nach 30 Metern Höhe macht es halt und ich schließe die Tür auf, gehe hindurch, mache sie wieder zu und betätige den Vollmond Hebel. 
Der Hebel verriegelt alles im Haus. Ich schmeiße meine Schuhe in eine Ecke und hänge meine Jacke an den Kleiderhagen, gehe zur Tür in der ich reingekommen war, drehe das Rad auf 'Küche', mache die Tür auf, laufe hindurch und dann stehe ich in der Küche. Das grelle Licht der Glühbirne half mir noch zu sehen. 
Ich gehe zum Kühlschrank, hole ein Kinder Jogurt heraus und öffne ihn vorsichtig, als schon eine Blase aus Jogurt nach oben fliegt. Weiter als 30 Zentimeter kommt sie nicht. 
Ich fange die Blase geschickt auf und lasse den Jabôuritzen Geschmack auf meinen Mund zergehen. 
Es ist ein blütiger Geschmack, der leicht säurig schmeckt. 
Er schmeckt auch so wie die Blume duftet. 
Nach der 3. Blase mache ich den Jogurt wieder zu und stelle ihn zurück in den Kühlschrank. 
Dann gehe ich zur Tür, mache sie zu, stelle das Rad auf 'Schlafzimmer' und öffne die Tür. 
Darauf entschließe ich mich das Rad abzustellen, bevor ich Nachtwandel. 
Ich atme tief ein und aus und betrachte meine Tapete. 
Darauf sieht man ein Wald.
Man kann endlos in den Horizont schauen. 
Man findet immer neue Details. 
Dann ziehe ich mich in mein Baumpalaterium hoch. Es ist nicht sonderlich weit vom Boden entfernt, ich bin 1,47 Meter groß und das Bett müsste zwei Meter vom Boden entfernt sein. Es ist ein Doppelbett was an jeder Ecke von ein dicken Wollfaden gehalten wird. 
Ich stelle mein Wecker auf um zwölf. 
Meine Arbeit beginnt 13 Uhr. 
Nach Vollmondnächten bleibt jeder sicherheitshalber länger in sein Palaterium. 
Viele wollen in den Zyklustagen gar nicht hinaus. Die Uhr baumelt wie das Bett an einem Strick. 
Ich greife nach einen Buch 'The Story of my life'. Es handelt um eine Hexe, die das Universum retten muss. 
Eigentlich ein 0815 Fantasy Roman. Irgendwann lege ich das Buch zur Seite und fange an einzuschlafen.

Am morgen klingelt der Wecker und ich stehe nur mühsam auf. 
Mein Kopf brummt da ich das Hardcover Buch mit meinen Kissen verwechselt habe. Selber Schuld von mir es auf den Bett liegen zu lassen. Ich springe vom Bett hinunter und merke das ich mich gestern Abend gar nicht umgezogen hatte. Ich gehe zu mein Kleiderbaum. 
Es ist eine alte Eiche -natürlich nicht echt und vorallem hohl. Ich ziehe die Versteckten Schieber hinaus und krame nach den Sachen die ich brauche. 
Dann öffne ich den Stamm der Eiche und krame nach einer engen Jeans und einen blau-weiß gestreiften Oberteil.
So wie ich alles in Händen halte, versuche ich das Rad wieder zu aktivieren und auf Bad zu drehen und schaffe es ohne etwas fallen zu lassen die Tür zu öffnen. Erst als ich im Bad bin, lasse ich alles fallen. Alles was ich anhatte schmiss ich in den Wäschesack. 
Er macht die Kleidung sofort sauber und schafft es auf unerklärliche Weise dir diese Sachen gebügelt und gepflegt auf ein Tisch im Bad zu legen. 
Darauf ziehe ich die frischen Sachen an. 
Dann gehe ich wieder zur Tür, mache sie zu und stelle das Rad auf Flur und öffne die Tür wieder. Dann schnappe ich eine Jacke, ein paar Schuhe und meine Tasche und lasse das Palaterium nach unten fahren. 
Ich vergewissere das ich alles habe und stelle das Rad auf 'Draußen'. Irgendwann springe ich die letzten 5 Meter hinunter und das Haus fliegt wieder hinauf. Unter dem Palaterium sind Düsen, die Feuer machen um das dass Palaterium fliegen kann. An der Unterseite sind auch riesige Neonzahlen angebracht, damit man die richtigen Palateriums finden kann. Gemütlich schlendere ich die Straßen entlang. 
Ich laufe an meiner alten Schule vorbei - Die wie öffentliche Gebäude auf den Grund steht. Ein paar Jugendliche knallen mit ihren Hove Boards an mir vorbei. 
Sie funktionieren irgendwie mit Schall. Dieser Schall ist so hoch das ihn niemand hören kann. Aber er hat zu nutze, das die Boards bis zu zwei Meter in der Luft schweben können und eine Geschwindigkeit biszu 20 Km/h erreichen können. Nach der 5. Biegung erreiche ich mein Büro wo ich arbeite. Vor dem Gebäude wartet schon mein Chef.
Seine Familie reicht in die lange Vergangenheit zurück und sie sind bekannt dafür schleimige Bosse zu sein. 
Sein Tattoo ist )O(
"Guten Tag Sir." versuche ich freundlich zu klingen. "Tag." sagt er schroff. "Das ist Kay, er hat die Stelle gerade bekommen, zeigen sie ihn alles!" und ohne ein weiteres Wort wendet er mir seinen Rücken zu und geht weg. Kay kommt nun näher. Er hat Fuchsrotes Haar, was er zu einen Zopf zusammen gebunden hat. 
Er hat viele Sommersprossen, Seine Augen glitzerten rot. Er hat einen normalen Körperbau, nicht dürr und durchtrainiert aber auch nicht fett. Er ist auch ein eineinhalb Köpfe größer als ich, was nicht verwunderlich ist bei meiner Größe.
"Gut... Also ich bin Louisa, dann komm mit." Ich zeige ihn das ganze Bürogebäude, von der Bibliothek, bishin zu unserer Cafeteria. Nachdem spendiert mir Kay ein leckeres Mittagessen, was ich dankend annehme. 
Wir quatschen viel und scheinen uns gut zu verstehen.

Es war ein langer Arbeitstag. Es ist um vier und ich sitze auf meiner Terasse. Die Aussicht ist immer lohnenswert. 
Bis es drinnen klingelt. Ich blicke hinunter und sehe das Kay dort steht. Ich lasse mein Palaterium nach unten fahren. Nach wenigen Minuten steigt er mit mir auf die Terasse und es fährt wieder hinauf. "Was gibt's?" frage ich neugierig. Er kratzt sich zuerst verlegen am Hinterkopf bis er mir sagt das er es nicht nach Hause schafft, den er müsse sein Palaterium erst hier anmelden. 
Das Verstand ich natürlich sofort und öffne die Tür für ihn und er legt seine Sachen in eine Ecke. Während er noch die Uniform unserer Arbeit trägt bin ich schon in Pytschama. Ich finde es einfach mega bequem wenn man Faullänzt mit Schlaf Sachen. Dann drehe ich das Rad auf Wohnzimmer und Kay geht Barfuß hinein.
Für mich ist das Wohnzimmer etwas besonderes. Auf dem Boden ist kein Teppich sondern eine sehr dicke Schicht Sand. 
Die Decke und die Tapete deutet auf die Legende des Meeres an.
Überall sind einzelne Palmen, das Wasser geht bis zu dem Horizont und weiter. 
Hinter den Klippen sieht man einzelne Palateriums, wärend links nichts als Sand ist.
Oben in strahlend blauen Himmel sieht man einzelne Vögel und Wolken. 
Im Zimmer ist sonst nur eine Mini Palme die durch eine runde Platte gesteckt ist, die Platte kann man bequem als Tisch verwenden. Daran stehen zwei Barhocker, vor uns an der Wand sind noch zwei Liegestühle, sowie im Raum noch ein Strandkorb steht und eine Hängematte von der Decke hängt. 
"Wow." sind seine einzigen Worte.
"Soll ich etwas zu trinken bringen?" 
Nach seiner Antwort hole ich zwei Gläser Coco Saft. Ohne erst die Tür zuzumachen. 
Erst als ich wieder im Wohnzimmer bin, schließe ich sie hinter mir. 
Er hat sich in der Hängematte gemütlich gemacht. Ich stelle alles auf den Palmen Tisch, fülle die Gläser und reiche ihm das Glas. 
Ich knülle mich in den Strandkorb und nippe an mein Glas. 
Es ist unheimlich still, bis Kay vorschlägt das Radio anzu machen, da stimme ich nur zu und wir hören es:
Und das Wetter für morgen. 
Morgen haben wir einen heißen Sommertag vor uns. 
Es kann passieren dass euch in den nächsten Tagen ein Klempner vorbeikommen und schaut ob eure Palateriums in Ordnung sind. Hitze und Kälte können großen Schaden anrichten. Man will ja nicht abstürzen! Das sind wir NNN - News. 
Haha! Sind wir nicht gut? Wir haben seit Tagen nichts mehr von den Pennern den Pixels gehört! Aber bevor wir mit dem News Fortsetzen, kommt ein Lied von LaFee, Schnulze pur!
I'm sitting here of my chair
I looking around,
I have a ... [...]

"Das ist totaler Blödsinn!" schreie ich das Radio an und bin kurz davor zu explodieren. So das Kay zurück zuckt. 
"Diese Pixels werden definitiv nicht aufgeben, sie werden bald wieder angreifen!" 
Kay scheint Angst zu haben. "Beruhig dich doch!" Ich verschränke nur meine Arme und verschütte versehentlich mein Saft auf mir. Genervt gehe ich zur Tür und stelle das Rad auf 'Bad' und gehe durch die Tür. Dann stelle ich mich unter den Radatu und durch chemische Prozesse werde ich trocken. Meine Fingernägel sind Raben schwarz. 
Ich muss mich schnell beruhigen, bevor ich zur Furie werde.
Ich blicke in den Spiegel, immer wieder flüstere ich zu mir: "Beruhig dich."
Erst als meine Fingernägel blau wurden, gehe ich wieder zu Kay. "Am besten ich zeig dir dein Zimmer." Dann schließe ich die Tür und drehe das Rad auf Gästezimmer. Es enthält eigentlich nur ein Bett und ein Schrank, sonst dient es all die Jahre nur als Rumpelkammer. 
Nach all den Jahren ist sehr viel Krempel dazu gekommen. Ich stelle den Wecker auf um elf.
"Tu mir den Gefallen und schließe immer die Türen!" Er nickt darauf. Das fahle Licht der Glühbirne macht alles dunkler als denje. 
"Danke." sagt er, bis ich in mein eigenes Zimmer gehe und in meinem Bett mein Buch weiter lese. 
Es beruhigt, dass es der vorletzte Tag des Vollmondes ist, ehe die Phase vorbei ist. Erst in zwei Monaten kommt er wieder. Mein Bauch vertraut Kay sehr, doch mein Kopf sagt da etwas anderes.

Mein Wecker klingelt. 
Ich rappel mich auf und ziehe mich um. Als ich das Rad drehe, wollte es sich nicht drehen lassen und als ich die Tür öffne bin ich draußen. 
Mir ist sofort klar, dass Kay eine Tür offen gelassen hat. Somit mache ich die Tür wieder zu. 
Nach gefühlten 10 Minuten kann ich das Rad wieder drehen. 
Erst gehe ich ins Bad und schmeiße die Wäsche, die ich am vortag anhatte, in den Wäschekorb und suche Kay, der sich in der Küche befindet. 
Ich wünsche ihn mufflig einen guten Morgen und setze mich auf einen Barhocker und esse das Essen, was er gemacht hat. 
"Und die Nacht überlebt?" frage ich ihn schmatzend. "Ja!" sagt er genau so schmatzend, ohne etwas im Mund zu haben.
"Du bist doof!" sage ich wie ein kleines, ditschendes Kind. 
"Du auch. Ich bin nicht mehr dein Freund." macht er mir nach und nach 3 Minuten fragt er im Ernst, in einen zuckersüßen Ton: "Wollen wir Freunde sein?" 
Das Lachen konnten wir nicht verkneifen. 
Dann müssen wir auch los. 
Ich überlege ob ich alles habe und schließe die Türe zu. Das Palaterium fliegt daweile hinunter. Als wir auf dem Boden stehen, fliegt das Palaterium auch schon wieder hinauf. 
Kay kramt aus seiner Tasche eine kleine Schachtel heraus. 
Als er es auf den Boden legt entfaltet sich dieses Ding als Hove Board. "Steigen Sie auf Mylady." sagt er charmant, was ich auch tu. 
Er stellt sich hinter mich, es ist ziemlich eng. Kay legt seinen Arm um meine Hüfte und treibt das Hoveboard mit dem rechten Fuß an. 
Es war wundervoll den Wind zu zu spüren. Immer wieder fragt er mich ob alles in Ordnung ist. 
Ich nicke darauf immer. Es ist so wundervoll und schnell, man fühlt sich frei. 
Vor einer Bar sieht man deutlich, dass dort eine Beerdigung stattfindet. Mein Blick landet dort hin und laut einer Schrifttafel ist ein Benjamin heute Nacht vom Mond erwischt worden, seine Clique hat man als Leiche gefunden. "Komm, bitte lass uns weiter hoven!" 
Es war mir unwohl schon weil ich das Gesicht von Benjamin kenne, nur habe ich keine Ahnung wo ich ihn einordnen kann. 
Schon stoßt Kay das Hove Board an und wir flitzen beide weiter. 
Das Gesicht geht mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Selbst im Büro merkt man dass es mir nicht sonderlich gut geht und die anderen petzen es den Chef, der mir sofort als Strafe Überstunden gibt. 
Mit der Strafe hatte keiner gerechnet, vorallem dass er so weit geht. 
Kay versucht mich zu beruhigen und bietet mir an ebenfalls zu arbeiten, darauf konnte ich ihn nur drücken. 
Später sind wir beide allein. Ich blicke gerade aus dem Fenster, wo man eine prima Aussicht hat. "Alles in Ordnung?" fragt mich Kay. Ich nicke nur, drehe mich um und blicke in seine roten Augen und lächelnd fragt er mich erneuert ob alles okey ist. 
Ich nicke nur. 
Er beugt sich langsam vor und umschlag mit seinen Arme meine Hüfte und zog mich an sich. 
Ich komme ihn entgegen, es fehlten nur wenige Zentimeter, als ich etwas auf seiner Haut aufblitzen sehe. 
Deshalb stosse ich ihn gewaltig von mir weg und reiße seine Bekleidung von der Schulter und da sehe ich es, sein Tattoo. 
"Du Schufft!" schreie ich ihn an. 
"Du bist ein Pixel wann hättest du die Freundlichkeit gehabt um es mir zu sagen?..."
Er blickt mich verdutzt an: "Du... Du hattest nie nachgefragt!" Er bleibt mega ruhig dabei und seine Worte machen mich selbst sprachlos. 
Ich habe tatsächlich nie gefragt. 
"Du ... dreh dich nicht um." sagt er und verdeckt seine Augen, als er blind durch den Raum rennt. Doch es fühlt sich falsch an, sich nicht umzudrehen, daher mache ich es und sehe ihn, den Vollmond. 
Er ist wundervoll, er leuchet magisch hell. 
Die Kugel lacht mich förmlich an. 
Es fühlt sich richtig und warm an. 
Es zieht mich magnetisch an. Kay schreit ich solle das Messer nehmen und mich schnellstens umbringen. 
Doch ich will es nicht, ich will unbedingt hinauf zum Mond. Ich fühle mich immer leichter und leichter. 
Der Boden unter meinen Füßen verschwindet und ich werde in ein weiß-silbernes Licht umhüllt. Sofort bin ich bei Bewusstsein. 
Was habe ich getan?

Mir ist mehr als nur Übel, ich fühle mich als würde sich alles drehen, sowohl ist die Luft auch mega stickig. Ich öffne meine Augen und übergebe mich. Dann sehe ich ein Mann mit einem grasgrünen Outfit und einen Federhut. Neben ihm einen haariger Vierbeiner. 
"Good Moro!" Sagt er. 
Ich wirke nur verwirrt. "Was tun sie da?" fragt er böse. 
Ich blicke ihn an, dieser Mann sieht merkwürdig aus. 
"Wo bin ich überhaupt?" überspiele ich seine Frage. 
"Mach dich nicht blonder als du bist und steh erstmal auf und verschwinde!"
Schnell versuche ich aufzustehen und mich auf wackligen Beinen zu halten und renne wahllos in eine Richtung. 
Ich fühle mich als wäre ich an die Wand meines Schlafzimmer gerannt. Überall sind Bäume und Bäume. Einzelne Sonnenstrahlen lassen die Baumspitzen glitzern. Irgendwann lasse ich mich auf einer Bank nieder. Entweder der Wald ist riesig oder ich laufe im Kreis herum.
Schnell suche ich nach einen Plan. 
Wild herumrennen bringt es auch nicht. 
Ich bekomme außerdem erstmal ein extremen Hust Anfall.
Auch mein Kopf schwinkt umher. 
Ich muss kühlen Kopf bewahren und gehe weiter auf der Suche nach Alexas, selbst die Pixels würden mich jetzt gerade nicht stören. 
Der Mann von vorhin hat mir allerdings sehr viel Angst gemacht. 
Desto mehr ich nachdenke, erreich ich tatsächlich einen Waldrand. Mir steht der Mund offen. 
Ich sehe einen Hügel und blicke hinunter auf die Stadt. Überall stehen Palateriums. 
Kein einziges fliegt, sie stehen tatsächlich alle auf dem Boden. Was ist das für eine Platzverschwendung? Und wie soll das bitte schön funktionieren? Wie will man mit seinem Haus so reisen? 
Ohne weiter danach zu grübeln kletter ich geschickt den Hang hinunter. 
Die letzten paar Meter springe ich, komischerweise schmerzt es höllischst. Somit bekomme ich Publikum, als wäre es das ungewöhnlichste der Welt zu klettern. 
Ohne weitere Blicke zu würdigen laufe ich weiter. An meiner Wange scheine ich zu bluten, doch es war mir gerade komplett egal. 
Meine Klamotten sind so zerissen, dass die rechte Seite meines Shirts nach unten fällt, so ist auch mein Tattoos zu sehen. Haufen von undefinierten Pa's rennen in großer Menge herum. So viel habe ich noch nie gesehen. 
Auf einen Schlag rennt ein Junge in meine Richtung. 
Kurze weiß-silberne Haare und blaue Augen wie meine. 
Er kommt mir sofort bekannt vor. 
Es ist dieser Benjamin. 
Er umarmt mich als würden wir uns kennen. Schnell zeigte er sein Tattoo und schnell wurde mir klar das es mein großer Bruder ist und das erste was ich tu, ich scheuer in eine. 
"10 verdammte Jahre hast du mich und Mam im Stich gelassen!" brülle ich ihn voll. Jetzt erkenne ich den kleinen Jungen der damals mein Bruder war. 
Ist es Zufall oder Schicksal? 
"Ich... Hatte meine Gründe!"
"Bist wohl den Pixels gerannt?" pampe ich ihn an, sein Blick verrät mir ein Ja.
Ich ändere meine Meinung. 
Ich will kein Alexa oder Pixel finden! 
Ohne mit ihm weiter zu diskutieren wollte ich weiter laufen, doch er lässt mich nicht allein und er ist an meinem Fersen. 
"Lou!" ruft er immer und immer wieder. "Wo willst du denn hin?"
Gute Frage...! 
"Ich lebe jetzt schon ein ganzes Jahr auf der Erde, ich weiß wie schrecklich es dir gerade geht! 
Dich dreht es, dir ist schlecht und du hast ganz andere Gefühle hier!" 
Ich drehe mich wieder zu ihm und umklammer ihn weinend. Es tut gut zu wissen dass er weiß wie dreckig es mir geht. 
Ich erwähne nicht dass er erst gestern verschwunden ist. "Komm. Du brauchst Ruhe!" Er hievt mich irgendwann ins Bett und dort schlafe ich ein.


Verwundert und verwirrt stehe ich in mein Palaterium, vor mir stehen Mr Durn, Jax, Doro und Pa. 
Alle blicken mich an und versuchen mir etwas zu sagen, doch die Bomben draußen übertönen alles. Schlagartig ist alles ruhig und die Welt steht still. Nun tritt der Herr der Pixels vor - Balthasar. Sein Auftreten und das Aussehen - er ist unverkennbar! 
Die meerblauen Haare, die rabe schwarzen Augen, die Iris die eigentlich schwarz ist, ist weiß.. 
Am ganzen Körper ist er tätowiert. Ich bin nicht im Stande zu reden. 
"Du fragst dich gewiss warum du von mir träumst !?" fragt er sanft.  Ich konnte mich nicht rühren...
Ich höre plötzlich ein lautes, unerträgliches Fiben.
So wie er kam, geht er rückwärts zurück und verschwindet hinter den vier Gründern. 
Mein Kopf schmerzt, trotz dass ich schlafe merkte ich es. 
Das alles ist nicht real... Ich trete heftig und der Boden bricht ein und ich falle nach unten auf dem Grund. So wie ich darunter falle, wache ich auf.

Mein Kopf brummt und desto mehr ich über meinen Traum nachdenke, desto mehr vergesse ich es.

Ein Wecker klingelt und ich sehe mich im Horrorhaus wieder. 
Danach vergewissere ich mich das ich in der Realität bin, indem ich meine knallroten, langen Fingernägel in meine Haut bohre. 
Der Schmerz vergewissert mich in der Realität zu sein. Das Schwindelgefühl hat einigermaßen nachgelassen und die Luft ist nicht mehr so stickig wie gestern. Dennoch ist sie für mich immer noch extrem stickig. 
Benjamin liegt tatsächlich neben mir auf den Boden. Trotz dass er uns all die Jahre im Stich gelassen hat, in der Nähe war, mich und Mutter im Glauben ließ er sei tot, konnte ich meinen großen Bruder nicht sauer sein, er ist immerhin mein Bruder. Ich nehme die Decke von mir und lege sie behutsam über ihn. 
Dann suche ich die Küche auf, aber um Himmels Willen, es gibt gleich fünf verschiedene Türen... 
Ich mache die erste Tür auf. Es scheint das Bad zu sein mit einer komischen Kabine, die ich erstmal begutachte. 
Bei dem begutachten bekomme ich eine Ladung kaltes Wasser ab, worauf ich vor schreck schreie und Benjamin steht lachend hinter mir. "Was ist das?" frage ich ihn empört und vermisse den Radatu. 
"Das ist eine Art Radatu." liest er irgendwie meine Gedanken ab. 
"Nur funktioniert sie mit Wasser."
Was für eine Verschwendung... Wozu? Auch diese Frage beantwortet er mir. "Diese Menschen hier, haben einen anderen Körper als wir. Sie haben Schweißdrüsen, wenn man sich anstrengend kommt eine Art Flüssigkeit aus ihnen, damit du wahrscheinlich nicht austrocknest. Dieser Schweiß kann anfangen zu stinken, deshalb müssen sie jeden Tag duschen." 
Ich schüttel mich vor Ekel und verlasse schnell das Bad und öffne einfach die nächste Tür. 
Es ist die Küche, voller Hunger öffne ich den Kühlschrank. 
"An das Essen wirst du dich gewöhnen müssen. Wusstest du dass die Menschen tote Tiere Essen?" 
Schnell renne ich zu einem Waschbecken und übergebe mich. 
Das ist mir zuviel und zu eklig. Während dessen konnte Benjamin nur feixen und bietet mir eine so genannte Erdbeere an. 
Ihr kennt gewiss das Sprichwort: 
Was der Bauer nicht kennt das frisst er nicht,

und das ist ja eigentlich auch der Fall, doch ich stecke die quietsch rote, finger große Beere in den Mund. Es hat keinen Vergleich zu meinen Essen, doch sie ist lecker und essbar. 
Da verlange ich noch eine. Benjamin gibt mir gleich eine ganze Schachtel. 
Diese verputze ist rasend schnell. 
Daraufhin meint er dass er zur Berufsschule muss. 
Ich erfahre dass die mehr als 350 Jobfelder besitzen, wärend ich nur den Journalismus (Zeitung, Nachrichten...); die sozialen Berufe zum Beispiel Kindergärtnerin und Lehrerin; Büro arbeiten; kreative Jobs wie Möbeldesign, Maler, Architektur und so weiter kenne. Dann gibt es bei uns noch die Lebensmittelherstellung und Verkauf sowie die, die die alles reparieren.

Aber um Himmelswillen 350 Jobfelder, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Benjamin will gerade das Berufsfeld Arzt kennenlernen. 
Wärend die Regierung uns Medizin schickt nach Anfrage, gibt es hierfür eine Arbeit? 
Das ist krank! Sehr sogar! Aber es ist gewiss interessant diesen Menschen kennenzulernen, auch wenn ich gewiss an meine Grenzen stoßen werde.

Benny hat mir eine Berufsschule gezeigt und so bin ich eine Grundschullehrerin geworden. Es ist schon immer mein Traumberuf gewesen. Die Chance ihn in Akexa zu bekommen ist bei unter 20%. 
Daher habe ich es damals ausgegeben und bin ins Büro gegangen, wo ich sofort aufgenommen wurde.

Es ist nun ein Jahr vergangen. Ich habe sehr viel gelernt über die Menschen. Ich fühle mich unter den Milliarden von denen so allein. Denn ich bin anders! Ich muss nie aufs Klo ich schwitze nicht, ich bekomme keinen Sonnenbrand und ich habe total andere Merkmale. Schon seltsam dass die Menschen nur 4 verschiedene Naturhaarfarben haben können, es sei denn sie färben sie. So wie sie nur drei Augenfarben haben können. Selbst meine hellblauen Augen sind viel heller als die anderen gewöhnlichen Farben. Viele behaupten ich habe Kontaktlinsen, mit diesen Begriff kann ich noch immer nichts anfangen. Es gibt noch so vieles was bei uns anders ist als hier. Ebenso habe ich jede Nacht den gleichen Traum, Mal war er deutlicher mal verschwommener. Doch ab Mittag ist es so verschwommen dass es wehtut zu grübeln. Erst vor ein paar Tagen habe ich mit einem Traumtagebuch angefangen was mir sehr viel weiter hilft. Doch ich weiß dass es nicht vollständig ist, doch ein was weiß ich genau. Es müssen noch zwei andere Undefinierte Pa's* geben. (* Es bedeutet das man nicht weiß, ob es ein Pixel oder Alexa ist)
ich muss ihn oder sie finden, vielleicht hat er oder sie eine Ahnung wie man nach Hause kommt. Doch im Vergleich der Milchstraße ist Alexa nur ein Zwergplanet, den man sofort über sehen kann. "Frau Lehrerin!" holt mich eine Schülerin aus meinen Gedanken. 
Ich bin so müde, dass die Kinder einem Film schauen durften. "Warum ist Arielles Vater so gemein?" Ich zucke mit den Schultern. 
"Er will sie beschützen." Ist meine Antwort. "Da muss man auch mal gemein sein."
und schon geht  die Tür auf und ein entsetztes Gesicht sieht den Fernsehn.
"Wir machen gerade Film Interpretation." rede ich mich sofort heraus. 
Die Blicke an der Tür verrieten mir, dass sie reden will. Ich verlasse den Klassenraum. "Ich wollte fragen ob alles okay ist. Wir haben übrigens eine neue Mitschülerin, verwirrt ist das kleine Ding, ist erst von Adoptiveltern aufgenommen worden. Ihre Eltern, die richtigen, haben sie sehr misshandelt, so wie sie aussieht! Knall blaue Haare, pinke Augen und schon an den Oberarm tätowiert. Ich hoffe sie nehmen Sie auf!" Ich nicke rasch und sie tritt  hervor. Ihre Augen glitzern mich an. Sie erinnert mich an zu Hause und sie lässt mich mit ihr allein. Ich beuge mich zu ihr herunter, was nicht viel ist, da sie mir bis Brusthöhe geht. Und nun streife ich mein Ärmel von der Schulter, so dass mein Tattoo sichtbar ist. 
"Du hast im Alexa in den Mond geblickt, oder?" 
So sehr wie sie weint umarmt sie mich. Ich hebe die kleine hoch und trage sie in das Klassenzimmer. 
"Wie heißt du?"
"Mein richtiger Name ist Coco, doch meinen Eltern gefällt der Name nicht deshalb heiße ich Laura."
" Coco ist ein wundervoller Name."
Ich lasse sie zu Boden nieder, Stelle Coco der Klasse vor und sie setzt sich ganz nach vorne. Nun kommt die stelle bei Arielle, wo das Schiff mit der falschen zur Hochzeit segelt. Ich ziehe fast die Kinnlade herunter, das soll ein Kinderfilm sein?? 
Coco starrt mich die ganze Zeit an, was mich nicht sonderlich stört. Irgendwann verwandelt Triton Arielle zu einem Mensch und das Happy End ist da. 
Nun gut wir sollen über den Film diskutieren. 
"Gut habt ihr etwas fürs Leben gelernt?"
Jemand meldet sich und kichert das sie ab sofort immer eine Gabel zum Kämmen benutzen will. Die ganze Klasse lacht und alle unterhalten sich über Motive und Theorien. Später klingelt es, der Unterricht ist für heute zu Ende. Ich packe meine Sachen und gehe ins Lehrerzimmer. "Ah Louisa." sagt die Chefin. "Wie macht sich Laura so?" 
"Sitzt stumm da." antworte ich nur und schenke mir in ein Glas Wasser hinein. An die Essgewohnheiten der Menschen werde ich mich nie gewöhnen. Ich setze mich an den Lehrertisch. 
"Wissen Sie warum die Eltern sowas machen?" wollte sie wissen. 
"Woher soll ich das wissen?" 
Sie blickt mich an. 
"Ich weiß dass sie Kontaktlinsen tragen, daher müssen sie sowas doch wissen." Verwundert blicke ich sie an. "Meine Theorie ist die Natur, vielleicht ist sie so geboren." 
"Ob ihre Eltern Drogen genommen haben?" 
"Natürlich." sage ich in ein voll ironischen Ton und ich verlasse schnell das Zimmer. In einer Ecke steht Coco, vor ihr zwei Leute die auf sie drauf ein schreien. Als sie mich sieht, rennt sie ohne Worte zu mir und versteckt sich hinter mir. 
"Du kommst auf der Stelle zu mir!" schreit der Mann und hätte mich fast umgeschmissen. "Laura ich rede mit dir."
Ich bin genauso geschockt und sprachlos wie Coco. "Beruhigen sie sich mal." sage ich ruhig. 
"Nicht bevor dieses Ding auf mich hört."
ich drehe mich vorsichtig um und hebe Coco hoch. Ich habe sie fest im Arm, wärend ihre Hände sich um mein Hals schlingen. Endlich ist die kleine etwas in der Augenhöhe des zwei Meter großen Mannes. 
"Hören sie, wenn sie so weiter machen, kommen sie nicht gerade weit." 
Die Wut ist in seinen Augen sichtbar, als seine Frau mir Coco aus den Händen reißt. Coco wehrt sich natürlich. 
"Tschüss." sage ich unhöflich und gehe weiter. Weiter nach Hause. Dort ist Benny schon da. "Und wie war es ?"
"Schrecklich." stelle ich klar. 
"Da ist eine neue 7 Jahre alt, sie hat blaue  Haare und pinke Augen, sie kommt von Alexa, da bin ich mir sicher." Benny will wissen wie das Tattoo aussiehst und ich zeichne es ihn auf. 
"Oh. Die Frakal Familie. Reich, egoistisch und durchgeplant."
die Arme. Ob sie jemals eine richtige Mutter hatte? Ich nehme erstmal eine Banane - schäle sie, werfe die Schale weg und beiße hinein. "Ich bin im Bett." gene ich und gehe ins Schlafzimmer, ziehe mich um und steige in das Bett.

Verwundert und verwirrt stehe ich in mein Palaterium, vor mir standen Mr Dorn, Jax, Doro und Pa. Alle blicken mich an und versuchen mir etwas zu sagen, doch die Bomben draußen übertönen alles. Schlagartig ist alles ruhig und die Welt steht still. Nun tritt der Herr Pixels vor ... Balthasar. Sein Auftreten und wie er aussieht  - er ist unverkennbar!
Ich bin nicht im Stande zu reden.
"Du fragst dich gewiss warum du von mir träumst !?" fragt er sanft.
Ich kann mich nicht rühren... 
"Du scheinst nicht mehr auf Alexa zu sein und du sollst die Wahrheit erkennen! Es ist schwer alles zu akzeptieren und es zu erklären. Du denkst gewiss wir sind die bösen, das wird ja immer jeden erzählt, das ist eine Lüge. Die Witzfiguren hinter mir sind an allem Schuld." Nun beginnt wieder das Fiben. 
So wie er kam geht er rückwärts zurück und verschwindet  hinter den vier Gründern. Jetzt kann ich sie verstehen: "Hey kleine wir sind es und wir hoffen dass du bald zurück kommst. Armes kleines Ding."
Mein Kopf schmerzt, trotz dass ich schlafe merke ich es. Das alles ist nicht real... 
Ich schrecke auf und greife sofort nach meinem Buch und schreibe auf was mir einfällt, ehe es wieder verblasst. Dennoch, desto mehr ich nachdenke, desto mehr überlege ich ob es überhaupt passiert war und dann klingelt der Wecker. Ich schlage darauf und er verstummt. Ich stehe auf und suche einen weiß/blau gestreiftes Kleid. Obenrum ist es wie eine Bluse aufgebaut, die Ärmel gehen nicht mal über die Schulter. Dann trennt ein kleiner Gürtel das Kleid und dann geht es locker bis zu den Knien. 
Als ich Unterwäsche an habe, ziehe ich das Kleid drüber, mache einen seitlichen Dutt den ich ein wenig ausfranze, ziehe passende Flip Flops an, packe nach meiner Tasche und wollte los. Bis Benjamin sich vor mir aufbaut. Er ist so groß, das ich mich als kleine Maus fürchte. 
"Du musst was essen!" 
"Habe keinen Appetit." murre ich und er drückt mir eine Schale Blaubeeren in die Hand, die ich sofort annehme und das Haus verlasse. Ich stopfe mir eine Beere nach der anderen hinein, als ich zur Bücherei gehe, um die Arielle DVD abzugeben. Ich leihe mir auch eine neue aus.

Nachdem wir Harry Potter und der Stein der Weisen geschaut haben und darüber diskutiert haben, ist die Doppelstunde vorbei. Es ist um 2, als ich dann auch nach Hause gehe. Morgen ist der letzte Schultag vor den Sommerferien und Benny hat einen Überraschungsausflug geplant. Er will mir etwas anderes zeigen als Brocklin. Am Ende sehe ich das Coco wieder von den beiden Menschen angeschrien wird. Zu Hause fletze ich mich auf die Couch und nehme mein Traumtagebuch her und interpretiere es, als es an Tür klingelt. 
Boar hat Benny denn keinen Schlüssel mit? Etwas gereizt quäle ich mich zur Tür und entdecke Coco. 
"Was machst du hier?" frage ich.
"Bin abgehauen!" schmollt sie. 
"Geh nach Hause!"
Sie schüttelt den Kopf und rennt in die Wohnung hinein und macht es sich an meiner Kuschelecke der Couch gemütlich. 
"Ich komme voll in Schwierigkeiten." stelle ich klar und klaue mein Buch und mein Lieblingsblumenkissen von ihr (von den 20 anderen Kissen) und setze mich an das andere Ende und nehme meine Füße hoch. Lange herrscht Stillschweigen. Coco greift immermal in das Gummibärchen Glas. "Glaubst du wir schaffen es nach Hause?" Murmelt sie vor sich her. Ich nicke, es ist aber eher Hoffnung. Später klickt die Tür auf und Benjamin tretet hinein. 
Er kommt gar nicht erst ins Wohnzimmer hinein, sondern scheint gleich duschen zu gehen. Ich bin vielleicht nur drei mal in den Monster Ding drinnen gewesen. Als er fertig ist und Coco sieht, ruft er ihre Eltern an.
Weil er nicht in Schwierigkeiten kommen will. Sie durfte sogar bei uns bleiben, im Vorwand dass sie im Jugendamt ist.

Nachdem wir Aladin angeschaut haben, die Zeugnisse ausgeteilt haben, holt mich Benny ab. Er hat alles in sein Ratu gepackt, ich hasse diese Dinger. Ich steige vorn ein (Coco mussten wir auch mitnehmen), und fahren los. Die stickige Luft von Öl und Benzin ergeht mir übel. 
Coco liegt hinten und schläft. So wie ich auch sofort einschlafe.

Verwundert und verwirrt stehe ich wieder in mein Palaterium, vor mir stehen Mr Dorn, Jax, Doro und Pa. Alle blicken mich an und versuchen mir etwas zu sagen, doch die Bomben draußen übertönen alles. Schlagartig ist alles ruhig und die Welt steht still. Nun tritt der Herr Pixels vor - Balthasar. Sein Auftreten und wie er aussieht  - er ist unverkennbar! Ich bin nicht im Stande zu reden. "Du fragst dich gewiss warum du von mir träumst !?" fragt er sanft.  Ich kann mich nicht rühren... 
"Du scheinst nicht mehr auf Alexa zu sein und du sollst die Wahrheit erkennen! Es ist schwer alles zu akzeptieren und es zu erklären. Du denkst gewiss wir sind die bösen, das wird ja immer jeden erzählt, das ist eine Lüge. Die Witzfiguren hinter mir sind an allem schuld. wir sind dennoch nicht unbeteiligt, das muss ich zugeben. Wir wollten die vier stürzen, wir wollten euch aus dem Chaos retten, doch die haben alles umgekehrt und die Schuld auf uns gerichtet. Du kannst dir nicht vorstellen was Sie vorhaben. Es ist mehr als nur unmenschlich. Wenn ihr nach ihrem regeln tanzt, wird euch natürlich nichts passieren, doch wenn ... dass will man sich nicht ausmalen Louisa, du bist etwas Besonderes. Seit du auf der Erde bist. Egal wo du bist, es müssen mindestens noch zwei andere geben. Findest sie und sie werden dir hoffentlich helfen. Glaub an dich und ich hoffe wir sehen uns bald wieder."
So wie er kam geht er rückwärts zurück und verschwand hinter den vier Gründern. Jetzt kann ich sie verstehen: "Hey kleine wir sind es und wir hoffen dass Du bald zurück kommst. Armes kleines Ding."
Mein Kopf schmerzt, trotz dass ich schlafe merkte ich es. Das alles ist nicht real... Ich trete heftig und der Boden bricht ein und ich falle nach unten auf dem Grund. So wie ich falle, wache ich auf. 
Ich schrecke auf. Es ist dunkel und Benjamin hat auf einem Rastplatz angehalten. Er wacht nach mein Schrei auf. Als ich alles in mein Buch ein schreibe erscheint es mir deutlicher denje. 
Benny stellt klar, dass er auch immer den gleichen Traum hat, was mich verwundert. 
"Verstehst du ihn?" 
"Na klar warum glaubst du bin ich zu den Pixels gegangen?" 
Schultbewusst blicke ich ihn an. 
"Was haben sie vor?" 
"Frag nicht was sie vorhaben, frag lieber was sie schon getan haben. Ich erkläre es dir mal wann anders wenn du bereit bist."
Ohne weitere Worte geht die Reise weiter. Ein bisschen sauer bin ich schon auf meinem Bruder dass er mir nichts verrät, aber was soll ich auch von machen.

Irgendwann hat er mir die Augen zugebunden und führt mich wohin. 
"Um wie viel wollen wir wetten dass du jetzt stirbst?" fragt er und macht die Augenbinde locker. "Was soll schon so..."
Schon fällt die Augenbinde hinunter, das was ich jetzt sehe ist nicht real, das konnte es nicht, ich träume.... Ich muss träumen... "Willkommen am Põure - Strande." Meine Augen blicken in die Weite. 
Das Wasser ist unglaublicher als ich es mir je vorstellen konnte. Der Sand ist warm, fast zu heiß und sehr viele Menschen tummeln sich herum. Ich suche für uns einen guten Platz und Benny breitet eine große Decke aus und spannt einen großen Schirm auf. Die Blicke sind auf uns gerichtet, ich meine eine 7 Jährige mit Knall blauen Haaren und pinken Augen, eine Blondine mit Augen die heller als das Meer sind und ein Mann mit silbernen Haar und die Augen wie meinen. 
Ich gebe Coco eine Sonnenbrille. Ich setze auch eine auf. 
"Ich bin gleich zurück." und schon ist Benny weg. Irgendwann bringt er drei Cocktails mit sehr viel Eis. Es schmeckt köstlich. 
"Aber ein was verstehe ich nicht, wie können wir von der Legende wissen, wenn noch nie jemand hier war und auch zurück gekommen ist?"
Benny wird hellhörig. "Du meinst das jemand einst hier war und zurück gekommen ist?" mischt sich Coco ein. Ich zucke mit den Schultern, nehme eine Handvoll Sand und lasse es aus meiner Hand rieseln. "Das heißt es gibt ein Weg nach Hause!?" sagt Benny, als wäre es der einfachste Weg wieder nach Hause zu kommen. "Wer zu erst im Wasser ist!" brüllt Coco, lässt das 1/4 volle Glas fallen und rennt so wie sie war in das Wasser. Ich versuche mein Glas in den Sand zu stellen und renne hinterher. Das Wasser ist angenehm kühl und spritzt uns immer wieder voll, indem es Wellen schlägt.
"Coco, du gehst aber nur so weit hinein, wie du auch stehen kannst!" stelle ich klar. 
"Ai Ai Sir." schmunzelt sie und spritzt mir eine Ladung Wasser in meine Richtung. Das bekommt sie natürlich zurück und ich spritze zurück. Irgendwann haben wir keine Kraft mehr und gehen zurück. 
Sofort bettelt Coco dass ich ihre Beine ein buttel und dass tue ich auch. Coco bewegt sich nicht, bis Benny uns eine Flasche zu schmeißt. "Nur um keine Aufmerksamkeit zu erregen!" sagt er Väterlich. Die Flasche war quietsch Orange und darauf steht Sonnencreme.
Nach langem umschauen sehen wir viele Menschen die knallrot sind, wärend ich noch Käse bleich bin. 
Ich schmiere mir die Creme ordentlich auf. Sie klebt und der eklige Duft ist unerträglich.
Auf Coco schmiere ich nur einen kleinen Punkt auf die Nase und male ein Schnurrbart auf ihre Oberlippe. 
Da sie im Sand eingebuddelt ist, kann sie sich auch nicht wehren. Benny komm zu uns und fragt ob wir auf die Sachen aufpassen können, ich nicke und er rennt in das Wasser. 
Ich bin fast trocken, meine Haare sind nur noch ein wenig feucht. "Das ist voll kühl hier unten!" lacht Coco und schläft fast ein. Ich setze mich auf unsere Decke. Irgendwann schlafen wir beide vor Müdigkeit ein.

"Du kennst nur die halbe Wahrheit, die andere Hälfte werde ich dir nun zeigen und zwar das Leben von Mr Durn oder wie er wirklich heißt Adolf Hitler!" 
Balthasar der Pixel wird heller und heller. Ich stehe auf einer Straße. Es ist Vollmondnacht, das sehe ich sofort. 
Neben mir steht Mr Durn, der den Vollmond anblickt und auch so eingesaugt wird. 
Ich sehe ihn nun in einem Dorf wieder, wo er scheinbar versucht sich zu paaren um ... irgendeine Stimme sagt mir, dass er uns erschafft. 
In der nächsten Szene entpuppt er sich als Diktator,der gerade gestürzt wird. Er schaut lange in die Sonne und verschwindet wieder nach Alexa. 
Wieder wechselt die Szene und alle Gründer sind im  Regierungsorden. 
"Sind sie alle hier?" fragt Pa. 
"Ja sind sie." Antwortet Mr Durn. 
"Gut, wenn wir alle genetisch verändern, können wir es schaffen eine Armee zu erschaffen um somit die Pixels aus den Weg zu räumen, dann gehört der Planet uns!" lacht nun Doro. Jax sitzt nur grübelnd da und sagt nur mysteriös: "Der Vollmond wird unser Gegner sein, man weiß nicht wo man landet, die können alle den Mond nutzen um zu fliehen!"
"Ist doch egal!" sagt Doro.
"Solange die nicht die Erde erreichen." 
Somit wird es dunker und dunkler und ich sehe mich wieder am Strand.

Ohne groß überrascht zu sein, wache ich auf. 
Coco ist wieder ausgebuddelt und hat ihre Creme verschmiert. Außerdem leckt sie gerade an einem Eis.
"Danke das ihr dass alles für mich macht." murmelt sie. Darauf antwortet Benny ein bitte. Ich frage auch Benny wie gut er Mr Durn kennt. Darauf behauptet er ihn kam zu kennen und ich erzähle von meinen Traum. Coco will sofort in die Sonne blicken, doch Benny ratet davon ab, denn man weiß nicht was passiert. Menschen sollen erblinden wenn sie da hinein schauen. Daher schnappt Coco ihre Sonnenbrille und setzt sie auf und blickt zur Sonne. Natürlich passiert nichts mit ihr. Plötzlich hören wir hinter uns: "Das ist das Mädchen." automatisch drehen wir uns alle um und sehen Cocos Adoptiveltern mit der Polizei. Cocos versteckt sich hinter uns. "Laura." schreit der Vater. "und warum entführen sie meine Tocher?" 
Ich weis darauf keine Antwort, aber Coco deckt uns. "Ich habe gehört dass die beiden hierher fahren wollen, ich habe behauptet dass ihr ja gesagt habt, dann haben sie mich unfreiwillig mitgenommen."
"und du sagst uns nicht bescheid?" brüllt der Vater.
"Du hättest eh Nein gesagt." brüllt sie um lauter zu sein als ihr Stiefvater. Coco ist etwas Besonderes in ihrem Alter. Für mich wirkt sie sehr mutig und scheut sich vor nichts. "Ich habe es satt dass ihr mich anschreit und herum kommentiert! Ich werde zum Jugendamt gehen und sagen dass Louisa und Benjamin meine Eltern werden!"
Vater lacht sie aus: "Zu den verrückten Haufen willst du?" 
Ich sitze da wie versteinert, als die Polizei den Sachverhalt beschreibt und sie uns dann Coco aus den Händen reißen und ihnen geht. Benjamin meint darauf dass wir einpacken und nach Hause fahren. Ich bin voll dafür.

Ich brauche Abwechslung an diesen Mittwoch und gehe ein wenig durch den Wald. Ich schließe meine Augen und atme die frische Waldluft ein. Der Wald scheint endlos zu sein. Irgendwann setze ich mich auf den Boden und lehne mich an einem Baum um auf Benny zu warten. Er muss bis um 3 arbeiten, damit wir die Miete zahlen können.  Von weitem sehe ich ein Schatten, der wie ein betrunkener zu torckeln scheint.
Da ich helfen will, gehe ich auf ihn zu und kann kaum glauben wenn ich da sehe, es ist Kay. Ich renne zu ihn hin und nun  glaube ich nicht mehr an Glück sondern an Schicksal. Er ist kreidebleich und hat sehr krass rote Augenringe. Wahrscheinlich kann er mich kaum erkennen. Ohne große Tortur lege ich seinen Arm um meine Schultern und hieve ihn nach Hause und kontaktiere Benny. 
Kay liegt nun auf dem Sofa. Ihn scheint es schneller besser zu gehen als mir. Ich gehe in die Küche und hole einen kleines Whiskyglas und gebe es ihm. Er trinkt es tatsächlich auf Ex aus und wurde sofort putzmunter. Darauf kann ich ihn nur küssen. 
Mein Herz sagt mir dass er wegen mir hier ist. 
Er wehrt sich auch nicht. Ich liege förmlich auf ihn und küsse ihn. In mein Bauch kribbelt es herrlich. Ich habe ihn fast verdrängt, dennoch habe ich jeden Tag an ihn gedacht.
"Nicht so hastig." sagt seine Tiefe Bassstimme und er scheint mich jetzt erst richtig zu erkennen. Dennoch fehlen seine Worte. Wir setzen uns hin und als er Wort fing fragt er wo wir sind und ich fange einfach wild an zu quasseln. Scheinbar schaltet er ein paar mal ab. Ich weiß wie er sich im Moment fühlen muss, ich habe es damals ja auch erlebt. Irgendwann platzt Benny herein und begrüßt Kay und sagt das wir morgen zum Richter gehen um das Sorgerecht von Coco zu klären. Ich springe dankbar in seine Arme. Mein Herz vertraut ihn immer mehr.

Ich habe mich bei Kay für alles entschuldigt. 
Er hat es zum Glück verstanden. Wir beide sind jetzt auch offiziell ein Paar. Heute ist der 4. Ferientag von 42 Tagen. 
Wir sitzen nun im kühlen Amtsgericht. 
Jetzt sind wir schon drei komische Leute. 
Eine Blondine mit viel zu blauen Augen, einer mit silbernen Haaren und blauen Augen und jetzt noch ein Rothaariger mit Vampir roten Augen.
Brrr.... das Wort Vampir lässt mich immer und immer wieder schaudern. 
Coco sitzt in der Mitte und sagt offen die Wahrheit, was ihre Adoptiveltern alles tun und wie herzlich wir sind. 
Nun wird sie drei Tage beobachtet bei denen. Die Eltern zeigen sich von ihrer Schokoladenseite. 
Danach wird es beim Gericht ausgewertet, danach war sie unter Beobachtung bei uns drei Tage. 
Danach wird es wieder ausgewertet. 
Coco muss im Amt bleiben und nun nach einer ganzen Woche durfte Coco bei uns bleiben mit der Bedingung eine größere Wohnung zu mieten. 
Das Amt unterstützt uns sogar.  
Somit haben wir drei Blocks weiter eine größere Wohnung gemietet. 
Ich und Kay haben unser eigenes Zimmer, Benny und Coco haben sich ein Zimmer freiwillig gehälftet, beide machen sich nichts daraus.
Kay gewöhnt sich sehr schnell an das Leben hier und macht mega die Essen Mutproben. 
Ich werde nie so etwas essen können. 
Das Jugendamt pirscht darauf dass Coco die Ferien lang Spaß hat, deshalb haben wir an den Donnerstag eine Kanutour gebucht.

"Gut." sagt eine Stimme kühl. "Hier haben Sie zwei Boote!" 
und nach ein paar Regeln verschwindet er. 
Wir bilden eine Mädchen und Jungs Gruppe und dann renne ich und Coco zum Kanu Boot und springen hinein, ehe die Jungs erst reagieren konnten. Wir beide packen das Ruder und paddeln. Wir drehen uns erst einmal im Kreis, daher nutzen die Jungen den Vorsprung auf. 
Ich schreie: "Na wartet." und wir beide kommen vorwärts. 
Die Strömung hilft uns dabei. Irgendwann wird das Wasser steiler und das Boot schneller. 
Ich prüfe noch schnell ob der Helm und die Schwimmweste passt, als sich das Boot automatisch dreht und wir immer schneller werden. 
Die Jungs bleiben gerade, da sie paddeln.  
Ich und Coco haben die Kontrolle verloren und die Ruder ebenso und klammern uns daher an das Kanu, alles wird immer krasser. 
Das Boot dreht sich mal nach links und mal nach rechts und wir werden immer schneller.
Wir beide brüllen uns die Seele aus den Leib, holen die Jungs ein, die uns auslachen. 
Mein Herz rutscht mir in die Hose und ich habe panische Angst. Dennoch ist es irgendwie ein geiles Gefühl. 
Irgendwann gewöhnen wir uns an das Gedrehe und die Geschwindigkeit, das es fast Spaß macht. Irgendwann landen wir auf einen See. Dieser bremst uns ein wenig ab. 
Da unsere Ruder weg sind und wir gerade quer auf das nächste Hindernis steuern, versuchen wir beide mit den Händen zu paddeln. Da wir aber nicht die Geschwindigkeit schaffen wie wir eigentlich brauchen, fallen wir nun den circa 4 Meter hohen Wasserfall herunter. Das Boot dreht sich um und wir fallen heraus, während die Jungs elegant hinunter fallen und perfekt auf kommen. Ich und Coco atmen auf und lachen. 
Da die Schwimmweste uns oben hält, hilft es uns das Boot wieder so zu drehen dass wir uns hinein einsetzen können. Ich setze den Helm ab und ringe mein blondes Haar aus. "Nochmal." lacht Coco.
Die Strömung lässt uns langsam vorwärts kommen. Benny und Kay haben mit rudern aufgehört. Coco versucht sich hinzulegen, springt aber sofort wieder auf. Das Boot ruckelt stark nach links und rechts, das es fast umgekippt. Aber auch nur fast. 
"Hei Lou." schreie Kay und schmeißt uns etwas trinken her und eine Brotdose. Darin waren viele verschiedene Beeren. Ich und Coco stürzen uns darauf.
Der Tag geht schneller herum als gedacht, sowie auch die Kanutour.

So schnell können drei Wochen vergehen. Kay und Benny sind oft beieinander und tüfteln nach einem Plan um nach Hause zu kommen. Kay kommt gerade auf mich zu und ladet mich auf einen Kaffee ein.

Wir beide sitzen nun in einen Café. 
Vor mir ein saftiger Brownie und ein Espresso. Kay kramt in seiner Tasche herum. Schnell blickt er mich an, ich spüre dass er mega nervös bin. 
"Wir haben uns vor unbestimmte Zeit kennengelernt, auf Erden Zeit vor vier Jahren. Drei Jahre musste ich ohne dich leben, mit dem Glauben du hasst mich wegen meiner Herkunft, jetzt weiß oder hoffe ich dass du nur geschockt warst. Ich habe ehrlich gesagt auf dein Haus aufgepasst, bis ich entschlossen habe in den Mond zu schauen, den ich habe dich vermisst.
Ich kann ohne dich nicht leben. Jetzt möchte ich dich fragen..." er steht auf und kniet sich hin und öffnet eine kleine Schatulle. 
"Willst du mich Heiraten?" 
Ich breche in Freudentränen aus und Knie mich ebenfalls zu ihm und schrie ein Ja. Er steht auf, hilft mir auf und steckt mir einen schlichten silberen Ring an, an dem einen blauer Stein ist. 
Ich umschlinge ihn und küsse ihn. 
"Mir würde es eine Freude sein, Coco als unser Kind großzuziehen."
Es verschlägt mir die Sprache und ich setze mich wieder hin und esse den Brownie langsam auf. 
Als Kay bezahlt, laufen wir Händchenhalten weiter. "In übrigens haben ich und Benjamin herausgefunden wie wir zu 70% nach Hause kommen. Mit der Sonne ist es nicht verkehrt aber es muss zusammen Finsternis sein und diese ist in 6 Tagen." Ich halte an und ich habe ein Hoffnungsschimmer in den Augen. Ich... Wir kommen nach Hause. 
"Es ist gefährlich, es kann alles schief gehen, aber wenn... Ich hoffe es ist okay wenn wir dein Palaterium zu den Pixels schicken. Es ist groß genug für uns alle!"
Ich nicke rasch. Nachdem ich in letzter Zeit, den gleichen neuen Traum habe, werde ich Alexa nie wieder trauen können. Uns kommt nun Coco entgegen. 
"Na ihr Turteltäubchen." grinst sie.

So vergeht die Woche, bis zu den Finaltag. Es ist nun der 22 Juli 2028. Wir können dabei draufgehen oder nach Hause kommen.

Wir haben noch knapp eine Stunde Zeit. 
Die Koffer sind gepackt. Wir haben ebenso entschlossen zum Every Hill zu laufen, sowie wir schon da sind. 
Ich halte Kay fest, sowie er mich und Benny hat Coco auf seinen Schultern. 
Es sind nur noch wenige Sekunden, als es ähnlich dunkler wurde. 
Wir haben nur drei Minuten Zeit, ehe es zu spät ist. 
Wir blicken hinauf und es schmerzt im Auge, es ist nur eine Millisekunde und ich wollte wegschauen, doch ich bleibe stark. Ich fühle mich wie damals, federleicht und ich habe das Gefühl zu schweben. 
Es ist ein wunderbares Gefühl der Freiheit *Wum * und schon falle ich auch und lande auf ein paar Fliesen. Ich höre ein paar Stimmen und getuschel, schon fällt Coco auf mich drauf. Ich sehe kaum etwas, da ich immer noch das Licht der Sonne im Auge habe. Als mir Kay aufhilft, höre ich die Worte: "Das sind die verschwunden."
Meine Sicht wird immer klarer und Doro kommt gerade auf mich zu. "Du bist Louisa richtig?" 
Ich nicke und sie gibt mir eine Pistole. 
"Töte sie. wir brauchen keine Zeugen!"
eine zweite Stimme in meinem Körper sagt ja und diese zweite Stimme dreht sich zu den verwirrten Jungs und es schießt. 
Geisteskrank rennen die Jungs weg und ich schieße wieder.
Dieses Mal schein ich getroffen zu haben, wem weiß ich nicht und es ziele auf den 2. 
"Lou. Ich bin es doch." jammert Kays Stimme. "Du darfst die Elektronik nicht gewinnen lassen."
Eine Stimme lacht in meinem Kopf. Ich kämpfe darum nicht abzudrücken, doch diejenige in mir ist stärker, sodass es weh tut. Krampfartig versuche ich nicht abzudrücken und schon fällt die Kugel und ich falle um.

Darauf sehe ich mich in meinen Palaterium wieder. Kay sieht halbtot aus und blutet am ganzen Körper, Coco hingegen ist kreidebleich.
"Wo ist Benny?" schreie ich halb. "Du weißt es nicht? Du hast ihn getroffen."
Ich halte mir den Mund zu um nicht zu schreien. Ich will zu einen Arzt ich will das nicht. Der Arzt sagt das Cocos Chip scheinbar erst in zehn Jahren funktionstüchtig ist und daher ist sie als erste gegangen. 
Mir kullert eine Träne nach der anderen. Ich habe meinen Bruder ermordet. Das werde ich mir nie verzeihen können. 
"Nicht weinen." bittet Kay und nimmt mich in seine Armen. 
Kay vergewissert mir jetzt die ganze Zeit, dass ich keine Schuld trage. Ich weiß dass ich dagegen viel stärker ankämpfen hätte müssen. Darauf schreit Kay mich sehr wütend an und meint dass ich fast gestorben bin da ich so gekämpft habe. Nachdem er mir klar gemacht hat was ich getan habe und wie er mich da raus gebracht hat, konnte ich ihn als Dank nur küssen. Gerade jetzt steht meine Welt auf den Kopf und wir bemerken das klingeln erst nach dem 5. Mal. 
Ich stehe auf und drücke auf nach unten. Man habe ich meinen Palaterium vermisst. Unten hüpft Coco herein und meint dass ich dran bin. Coco habe ich natürlich mein Gästezimmer angeboten, was sie freudend einrichten will. Nun gehe ich zum Arzt. Er Begrüßt mich herzlich und beschreibt mir Einzelheiten. Vorallem soll es schwer sein meinen Chip einfach so zu entfernen, da es sehr wahrscheinlich im Gehirn eingewachsen ist und es ihn unmöglich wird es zu entfernen, er kann es nur versuchen zu zerstören, aber er kennt die Folgen nicht. 
Aber ich muss es wagen. 
Ich lege mich auf den Patienten Stuhl und er versucht zuerst mit Magneten an die Sache zu kommen. 
Dabei ruht sich Kay aus. 
Er wird bald wieder zu Kräften kommen. Coco hat sich ein paar Farb Eimer besorgt und fängt an ihr neues Zimmer anzumalen. Vorher hat sie mit Kay das Zimmer leer geräumt und viel Gerümpel weggeschmissen, da es wirklich jahrelang als Gerümpelzimmer diente. 
Kay wird in mein Bett einziehen, es ist groß genug für uns beide. 
Später nach einem Gehirn Trauma Klingel ich und das Palaterium fährt hinunter. 
Im Zimmer helfe ich Coco beim Malen, während Kay noch immer schlief. Ich kann nur hoffen das es kaputt ist.
Später gehe ich mein Zimmer. 
Mein Zimmer kann ich nicht mehr sagen.
Ich ziehe mich in mein Bett hoch und kuschel mich an ihn. Er öffnet seine Augen und lächelt mich an. 
"Alles okay bei dir?" 
Ich nicke und frage ihn dasselbe. Darauf sagt er dass er mich liebt und küsst mich. 
Er hat seinen Arm um mich geschlossen und zieht mich an sich. 
Es tut mir echt gut mich nicht mehr zu isolieren und allein zu sein.
Zufrieden schlafe ich mit ihn ein.

Der Wecker klingelt früh. Zeit das Coco in die Schule geht. Ich lasse den Schnarcher neben mir erstmal in Ruhe und dreh das Rad auf Bad, doch als ich die Tür öffne sehe ich keinen Bad sondern die Terrasse mit der abgefahrenen Aussicht. Coco scheint eine Tür offen gelassen zu haben und ich schließe die Tür wieder. Nach 5 Minuten kann ich das Bad endlich erreichen. Coco kämmt gerade ihre Haare. 
"Morgen Mum." sagt sie happy. 
Das Wort Mum macht mein Herz richtig warm. "Du musst nicht wegen mir Aufstehen, ich schaffe das auch alleine!"
Das glaube ich dir sofort und gehe verschlafen zur offene Tür, doch Kay kommt gerade hinein. "Guten Morgen." sagt er freut sich und schließt die Tür und verstellt das Rad auf Küche. "Also wer hat Hunger?"
Ich blicke verdattert und renne zum Kühlschrank. Es stinkt,den er wurde noch gar nicht ausgeleert.
Angewidert macht Kay den Kühlschrank auf und schmeißt mutig alles hinaus um es weg zu schmeißen. Es ist egal in welcher Welt man lebt, Essen wird irgendwann immer schimmelig. 
"Gut, dann gehen wir einkaufen." sage ich noch immer voll verschlafen und nicht in dieser Welt. Das einzige was ich höre ist Wasser, bis man eine Ladung über mich kippt, das eiskalte Wasser macht mich munter. 
"Ey, das ist wirklich nicht nett!" sagte ich eingeschnappt und gehe zu Kay, gebe ihn einen Kuss und ziehe mich in mein Zimmer um.
später fahre ich das Palaterium hinunter und Coco geht allein zur Schule. Ich und Kai müssen erst einmal einkaufen gehen. Das man hat nun ein Ende. Nimm meine Hand und wir holen was wir brauchen. So kommen Sie auf das Thema Doppelpunkt an wollen wir heiraten? Wir wollen es allein im Wald machen, mit wenigen bekannten. Als Coco nach Hause kommt war sie hell begeistert und will mit mir das tollste Märchen Kleid holen was wir bekommen. Da Coco fast so groß wie ich ist, wusste ich fast in welcher Abteilung sie mich steckt. Ecke an schickt sie mich in die Brautjungfern Abteilung. Dort gibt es mega süße Kleider. Nach langem Probieren entscheide ich mich für ein Kleid was selbst den Boden schleift. Es ist komplett mit Spitze übersehen und schneeweiß. und es ist rückenfrei. Da Coco sehr zufrieden ist, kaufe ich es gleich. Sie meint dass sie Schmuck besorgt, ich soll bloß nicht erfahren was. 
Dann schnappt sie meine Geldkarte und rennt in den nächsten Shop. Oh weh... Ob ich ihr echt so vertrauen kann? 
Daher gehe ich nach Hause um das Kleid sicher zu verwahren. 
Coco kommt dann auch Heim, will mir die Tüten nicht zeigen und gib mir die Karte wieder. Nach sehr stressigen Vorbereitungen,ist nun endlich der große Tag.

Ich bin in einem Nebenraum und bewundere mich in meinem neuen Kleid. 
Meine Schuhe sind mega hoch, nur um in Augenhöhe von Kay zu sein. 
Mein Herz schmerzt gerade höllisch, den gerade jetzt vermisse ich meine Eltern und vorallem Benjamin. 
Nach meinem 18. Geburtstag habe ich den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen und habe mich sehr lange um meine Mutter gekümmert, die drei Jahre später starb. 
Ich hatte vor einigen Monaten noch geglaubt er wäre mit ihr gestorben.
Und jetzt? 
Nun ist meine halbe Familie zu meiner Hochzeit gekommen. 
Wir feiern im Grenzwald zwischen uns und den Pixels. 
Nun kommt Coco mit einer Frau herein. 
"Oh Madeū." sagt sie. 
"Mam. Das ist dein Friseur und sie hilft dir." und hält die Tüten hoch die sie alleine damals gekauft hatte. 
Ich sitze auf einem Stuhl und sie fischt in meinen Haaren herum. 
Ein Spiegel besitze ich im Moment nicht.
Die Frau hat in übrigen giftgrüne Haare und leuchtend gelbe Augen. 
Nach einer Weile reicht sie mir ein Spiegel und ich erkenne mich kaum wieder. 
Meine Haare sind gelockt und sind offen. 
Die vordersten Haare sind nach hinten gesteckt und einzelne Perlen halten diese Haare. Ein göttlicher Kamm steckt in meinem Haar. Er ist silbern und ist mit hellblauen Steinen fixiert. Mein Make-up ist schlicht, dennoch auffällig. Ich drehe mich um und kann mich bei Coco nur bedanken. Darauf meint sie, dass sie dran ist und zieht ein Kleid an. 
Es ist kirschrot und hat weiße Punkte. Dieses Kleid erinnert mich an die Erde, so die 80er Jahre. 
Ich bin gerade etwas am weinen, denn ich habe keinen besonderen Menschen der mich zum Altar führt. 
Doch bevor eine Träne fließt, klappt die Tür auf und mein Großvater ist davor. 
Ich habe ihn seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. 
"Seit ihr bereit?" fragt er fürsorglich. 
Coco schreit sofort ja. 
Ich bin so froh dass er mich nach vorn bringt, auch wenn ich ihn kaum kenne. 
Coco greift nach einem Korb voller Blumen. 

Nun gehe ich langsam, Schritt für Schritt Richtung Altar.
Ich halte den Arm meines Großvaters fest, wärend Coco hunderte von Blütenblättern auf mich wirft. Ich halte den Arm meines Großvaters noch fester. Kay steht da oben, in seinen feinen Smoking. 
Die Gästeliste war um die 20 Leute, was mir schon zu viel ist. 
Kay sieht nun mich, er ist wirklich von meinen aussehen erstaunt. Mein Herz klopft schneller und schneller. Jetzt stehe ich vor Kay und nehme seine Hände wärend der Priester redet und redet. Nun spricht Kay. "Ich, Kai Alexander, möchte dich lieben und ehren so wie in guten und in schlechten Zeiten und selbst der Tod kann uns nicht auseinander bringen. Sagst du ja?"
Im Hintergrund höre ich ein Klavier spielen. Meine Augen wandern zu den Gästen. Verzögert sagte ich ja und wiederhole verhaspelt seine Worte, bis er ebenfalls ja sagt und mich küsst. 
Er drückt mich fest an sich sodass ich kaum klar denken kann. 
Mein Gehirn ist gerade in Standby-Modus, selbst als Kay mir einen Ring ansteckt und ich stecke sein Ring an seinen Finger.
Coco jubelt laut. 
Dann ist das Buffet eröffnet und Kay will unbedingt seine Eltern vorstellen. 
Nun stellt er mir ein paar vor. Ich würde sagen, dass er von seiner Mutter kommt. 
"Mam, Dad das ist Louisa." Die Frau mustert mich ganz genau, mit einem extremen Lächeln. "Du bist also die Glückliche." Sein Vater schaut mich irgendwie wütend an, aber meine Schwiegermutter überspielt alles. "Ich hoffe wir können bald etwas zusammen machen. Oh Kay du hast ja so eine glückliche Wahl getroffen." 
Sie spricht und spricht. 
"Ich hoffe ich kann deine Eltern mal kennenlernen. Wo sind sie denn?" 
"Sie sind Tod." sage ich leise und bemerke das Kay schon von anderen Leuten entführt wurde. Coco kommt mit einem vollen Teller an. 
"Oh man sind die Ratze Spätzel lecker." schwärmt sie. 
"Und wer bist du?" fragt meine Schwiegermutter in einen mega verspielten und niedlichen Ton.
Ich schaue Coco an und versuche ihr mitzuteilen, dass ich diese Frau loswerden will. 
Coco versteht mich wie immer sofort und redet auf wie ein, bis ich unauffällig zur Kay gehe. So viele Menschen, die wegen mir hier sind... Irgendwie halte ich das nicht lange aus. 
Ich umklammer Kays Hand, der sich mit meinen Großeltern unterhält. 
Meine zwei Onkels, mein 2 Tanten und meine anderen Großeltern ließen sich nicht bei mir blicken. Sie kamen gewissen zu meiner Hochzeit wegen dem Essen. 
Meine Großmutter hält eine Kamera in der Hand und will unbedingt draußen die Hochzeit Fotos selber machen. Ich und Kay stimmen zu.

Es war ein stressiger Tag. Ich und Kay liegen unsere Hochzeit Bett. Et schnarcht neben mir laut und ich kann kaum schlafen. 
Daher gehe ich runter doch so weit komme ich nicht, da nämlich jemand in meinem Zimmer steht.  Es ist Doro. 
Eigentlich wollte ich schreien, Kay aufwecken doch ich bleibe ruhig, dass sie es so will. 
Sie hat eine Pistole in der Hand. 
"Na los, du hast schon den einen erschossen, jetzt ist der andere dran." Der drang Kay zu erschießen erfüllt mein Körper, doch das Kämpfen ist nicht mehr so schlimm wie vorher. Ich wehre mich und leide darunter, doch ich schaffe es sehr schnell daran anzukämpfen und das merkt sie scheinbar und sagt: "Eine Revolution wird doch erst spannend wenn sie Rebellen anfangen zu kämpfen." 
Nun ertönt ein Schuss und ich treffe sie tatsächlich. 
Erst jetzt schreie ich wie blöd, sodass Kay aufwacht. 
Es wirft sich auf mich, umarmt mich und drückt mich an sich.
Ich habe Doro umgebracht... 
Jetzt wird mir mehr als nur die Todesstrafe blühen. 
Kay bitte die ganze Zeit dass ich mich beruhigen soll doch es wurde immer schlimmer mit meinen Weinen. 
"Ich werde die Leiche zu Balthasar bringen. Süße. Alles wird gut."
Das Blut von Doros Leiche fließt und fließt, so dass man Angst hat dass das Blut durch die Bretter fließt, die den Boden halten. Kay geht hinaus und kam mit einer großen Mülltüte wieder und packt Doro hinein und verständigte Balthasar. 
Mein großer Wunsch ist dass niemand davon Wind bekommt. 
Der Herr der Pixel ist schneller als schneller da und zu meinen überraschen kennt er mich aus dem Traum. War es wirklich real? Er verspricht mir hoch und heilig dass er niemanden erzählt dass die Leiche auf mein Konto geht.

Schon sehe ich mich in meinem Bett wieder. 
Der Gestank von Verwesung sagt mir dass die gestrige Nacht real war. 
Ich liege in Kays Armen. Awww... Ich liebe ihn so sehr. 
Ich drehe mich auf die andere Seite und streiche über seinen roten Haarschopf und fange irgendwann an seinen Bart zu flechten. 
Er ist um die 5 cm lang. Grinsend küsse ich ihn einfach und dies lässt ihn aufwachen.
"Guten Morgen kleine!" flüstert er.
"Alles okay?" 
Ich schüttel meinen Kopf. Kay küsst mich auf die Stirn und steht auf.

Ich schlüpfe wieder in meine Alltagsklamotten, bis Kay mich schnappt und mich auf seinen Schultern platziert.
Ich schreie immer und immer lauter dass er mich runter lassen soll, doch er hört nicht. 
Er hat meine Füße fest im Griff und läuft nach unten zu den anderen. Wir bedienen uns an den Buffet vom Vortag. 
Kay reicht mir einen Teller hoch, den ich auf seinen Kopf platziere und er reicht immer mal etwas hinauf. 
Von dem Malowar Kraut bishin zur Trelar Beere. Brav esse ich alles auf, bis Coco mit den anderen kommt und uns beiden förmlich auslacht. 
Ich meine wir sehen mit sicherheit affig aus. 
Ich stecke die Zunge zu ihr heraus und Kay lässt mich endlicher runter. Vor allem weil seine Eltern kommen. 
Ich finde es war von Anfang an eine dumme Idee unsere Familie in unseren Tag einzuladen. Kays Vater will ihn sprechen und beide gehen in einen anderen Raum. 
Ich will ihn nicht verfolgen, schon weil... Mein Herz sagt mir allerdings dass da etwas nicht stimmt. 
Unauffällig laufe ich in den großen Saal herum und lausche. 
Als meine guten Ohren etwas hören. Besorgt renne ich zu mein Mann.
Als ich die Tür öffne, liegt Kay auf den Boden. 
Sein Vater tretet heftig auf seinem Bauch ein. Ohne groß zu zögern renne ich zu ihm, schmeiße sein Vater um und werf ihn zu Boden und nehme Kay schützend in meine Arme. 
Sein Nase blutet und hat ein paar blaue Flecke im Gesicht. 
Kay fängt sofort an zu weinen. 
Sein Vater steht allerdings schnell auf. 
"Sie Monster." schreie ich ihn an. 
Ohne groß an die Folgen für denken. 
Der Vater lacht aber er will scheinbar keine Zeugen haben, daher geht er wieder. 
"Hat er das schon immer getan?"
"E-er wi...ir...rd mi-ch umb- br...ring' we-nn i-i-ch w-a' s-sa..ag." jammert er völlig aufgelöst. 
"Es war so dumm von uns die Familie einzuladen." beruhig ich ihn, krame in meiner Tasche herum und hole ein Taschentuch heraus und tupfe somit seine Nase ab. Nach meiner bitte legt er seinen Kopf so weit nach hinten wie möglich. 
Das bluten hört somit auch schon auf.
"und jetzt atme tief ein und aus und schluck den Schmerzen hinunter." Darauf stehe ich auf, reiche meine Hand und zieh ihn hoch.
"B-Br-echn' wi-r d-ddd-ie Hoch-zzzz-ei ab?" "Zumindest sollen dass die anderen denken!" 
Es ist ein sehr starkes Stück meinen Mann so aus der Fassung zu bringen. 
Es ist echt nicht einfach. 
Er küsst mich. 
Dieser Kuss ist herrlich und soll nie aufhören. "Verschwinden wir einfach." 
"Ich hole nur schnell Coco."
Unauffällig gehe ich zu Coco, die von jedem bewundert wird und wir drei Rennen einfach weg und feiern allein weiter. Was wir nicht wussten, aber wenige Minuten später war ein Spitzel von Mr Durn in der Holzhütte.

Am nächsten Tag, als Coco in der Schule ist und Kay auf Arbeit ist, habe ich mich nach Alexa gebracht und suche das riesige Palaterium Nummer 436.
Als ich es gefunden habe, nehme ich mein Funkschlüssel, richte es zum Palaterium und drücke auf dem Schlüssel. 
Jetzt müsste es oben klingeln. 
Tatsächlich fährt das Palaterium herunter. 
Es ist einfach nur riesig. Ich weiche ein paar Meter zurück damit es mich nicht erdrückt. Nun tritt eine Frau heraus, die Coco wie aus dem Gesicht geschnitten ist. 
"Wer sind sie?" fragt sie barsch und auch sehr laut um an den Wind anzukämpfen. 
"Ich will es ihnen gern drinnen erklären." sag ich ruhig aber dennoch laut um ebenfalls den Wind zu übertönen und sie lässt mich tatsächlich herein. Das Palaterium hat die Größe einer riesigen Sporthalle. Überall tröpfeln ein paar Springbrunne. 
Hier und da ist ein Sofa und unzählige Tische mit irgendwelchen Dingen drauf. 
Ich drehe mich kurz um und sehe dass das Zimmer Rad mindestens 20 Zimmer haben muss. 
Das ist schon ziemlich krass. 
Sofort als ich reinkam sage ich zu der Frau: "Ich habe ihre Tochter wieder mitgebracht." Jetzt tut sie mich zu erkennen geben. Aber anstatt eine besorgte Reaktion Antwort sie genervt: "Und?"
Ich runzel die Stirn. 
"Ich dachte sie wollen sie mal wieder sehen..."
Die Frau lacht sarkastisch. 
"Meine Liebe. Irgendwann werden sie erkennen dass man froh sein kann seine Kinder los zu haben. Ich meine die machen doch eh nur Probleme."
Mir bleibt der Mund offen und wollte mich entschuldigen und gehen, doch sie lässt mich nicht gehen und sagt: "Ich kann dich nicht gehen lassen. Auf dir ist ein großes Kopfgeld angesetzt." Überrascht blicke ich sie an und schreie wahrscheinlich, aber ich sehe nur schwarz vor mir.

Als ich meine Augen wieder öffne ist es extrem heiß. Die Sonne glüht auf den heißen Sand. Sand? Ich blicke auf und sehe ringsherum nur Sand. Wo bin ich? Was ist passiert. 
Ich schließe meine Augen und versuche mich zu erinnern vereinzelt höre ich Jax Stimme der mir erzählt dass ich zu 90% auf ein Planeten Lande auf den es nicht belebbar ist. 
Zu 0,0001 % komme ich wieder auf die Erde und zu 10% auf einen Planeten auf den ich irgendwann verhungere. Wieder versuche ich mich genauer an gestern zu erinnern. 
Doch war es überhaupt gestern? 
Hatte ich etwas wieder in den Vollmond geschaut? Und wo ist Kay? 
Oder Coco?  
Diese Fragen werden mir jetzt auch nicht weiterhelfen. Ich stehe auf und laufe ziellos in eine Richtung. 
Es ist heiß. Gefühlte 50 Grad ohne Schatten. 
Ich bin nicht auf der Erde, aber so nah daran dass ich sie im Himmel sehe. Der Planet hat auch nicht die Atmosphäre der Erde, denn hier kann ich bequem los atmen. 
Ich hüpfe nun förmlich meinen Weg entlang. Irgendwann merke ich dass ich im Kreis gelaufen bin. 
Ich schreie. Ich bin am Ende. Ich werde sterben an Hitze, an Durst und an Hunger. 
Dennoch laufe ich jetzt in die andere Richtung. Irgendwann sehe ich ein riesiges Zelt und ich renne darauf zu. 
Ich reise den Eingang auf und hustete an der stickigen Luft, dennoch renne ich zu einem Regal, auf den eine Wasserflasche steht und ich trinke sie auf Ex aus. 
Dann blicke ich mich um. In einen Locktagebuch finde ich heraus, das ich auf dem Mars bin und das 5 Kilometer von hier entfernt, ein kleines Menschendorf sich angesiedelt hat um den Mars lebhaft zu machen. 
Man sind die Menschen krank im Kopf. 
Ich nehme mir ein paar Wasserflaschen und entschließe mich das Dorf zu suchen, vielleicht werde ich dort aufgenommen. 
Mit neuen Proviant mache ich mich auf den Weg. Ich solle nach Osten gehen und mein Gefühl sagt mir das ich es tu.
Nun hüpfe ich wieder den Weg entlang, den hier herrscht scheinbar Schwerelosigkeit.
"Привет. Что ты здесь делаешь?"
Verwundert drehe ich mich zu der wütende Stimme und antworte: "Tut mir leid, ich bin Amerikaner!"
Der Typ blickt mich böse an und sagt auf einen seltsamen Akzent: "1. Waru' du hier drausen ohn'e Schuz?" 
"Ah. Richtig. Ich arbeite an ein Experiment. Du siehst ja wie wunderbar es mir geht." Und ich hopse weiter. Irgendwann sehe ich exakt fünf Häuser. 
Das.... das wird so mega auffallen das ich hier neu bin...
Sollte ich sagen das ich vom amerikanischen Camp komme und mich verlaufen habe?
Etwas anderes wird mir wohl nicht übrig bleiben und ich klopfe an eine Tür. 
Ein Jugendlicher Mann in meinen Alter macht auf. Seine Frisur sieht aus wie ein Topfschnitt. "Привет." sagt er Charmant. Ich wiederhole dieses Wort einfach und sage ihn das ich Amerikanerin bin und das ich mich verlaufen habe. 
Sofort Flucht er und ich verstehe irgendwas von Konkurrenz. Zögernd aber lässt er mich nun rein.
"Ich bin Louisa."
Er blickt mich an. "Mei Name is Wladimir." 
Und er reicht mir ein Glas Wodka, das rieche ich schon von weiten. 
Ich nippe dran, während er es auf Ex austrinkt.
"Wann kann ich nach Hause? Ich habe Heimweh und außerdem erwarte ich bald ein Baby, ich muss Heim." heuchle ich ihn was vor. 
"Morgen komm Rakete mit Essen. Du können gewiss mitfliegen." 
Ich nicke rasch. Eine Erleichterung weniger. 
"Deine Augn sin soo wunderbar." Ich wende schnell den Blick ab und frage was die ganzen Dinge hier sind. 
Er meint darauf das er aufpassen muss, das die Atmosphäre gehalten wird, sonst müssten sie ein Anzug tragen.
Es ist mir mal wieder zu hoch. 
Wladimir bietet mir ein Bett an. Hier auf den Mars soll es sehr schnell dunkel werden und gleich mal -50C°.
Ich bedanke mich und schon als ich nach draußen blicke ist es Stockfinster. 
Ich krieche in das Bett und versuche meine Gedanken zu sammeln. 
Zuviel ist heute passiert.

Ich sitze in ein Café und trinke ein Kakao mit Wodka. Ich überlege fieberhaft warum die Erde für die Gründer so Wertvoll ist. 
Und warum sprechen wir Englisch und nicht unsere eigene Sprache? 
Dies werde ich hier nicht erfahren, daher muss ich zurück nach Amerika.
Ich habe nur 2 Jahre Zeit, ehe die neue Finsternis eintreten soll.
Daher steige ich in den nächsten Flieger ein und fliege nach Amerika, ich fliege in das Dorf wo ich einst gelandet bin, den irgendwo muss ich Anfangen zu suchen. 

Error ... ._.

Fieberhaft suche ich in den Aktenschrank, doch ich kann nichts finden, doch dann steht auch schon Trump vor der Tür, mit seinen blond gefärbten Haar und den blauen Kontaktlinsen. 
Ich lasse alles prompt fallen, doch lasse ich eine Proschure in meiner Hose nieder.
"Setz dich gefälligst hin!" brüllt er. Ich merke den Rückstand, setze mich aber brav auf den Boden. 
"Wer bist du eigentlich? Eine kleines Alexa Mädchen, das hören kann aber nicht hören will und es so weit geschafft hat?" Sagt er mysteriös, als er in den Raum auf und ab geht. "Du bist klug, fast zu klug meine - unsere Pläne zu durch kreuzen, ein Plan die Galaxien du beherrschen. Man muss nur wissen wie!"
Ich rühre mich nicht und schließe meine Augen und überlege. Dann stehe ich auf und schmeiße ihn um, indem ich den Überraschung Moment nutze.
Dann schnappe ich seine Schlüssel und schließe hinter mir die Tür fest zu. 
Dann renne ich zu den riesigen Tresor in der Untergrundwelt und suche den richtigen Schlüssel und stecke ihn hinein.
"Passwort." Sagt eine Stimme und ich sage schnell "Alexa" und es taucht ein rundes Loch ein, wo ich meine Hand behutsam hinein stecke.
Langsam umschlängelt sich etwas um meine Hand. Man sagte, wenn ich meine Hand hinaus ziehe bin ich Tod. 
Doch das etwas umschlingt meine Hand ziemlich fest und ich spüre wie ein Maul auf mich zu steuert.
Ein Moment lang überlege ich ob mein Informant mich belogen hat, doch suche ich ein Knopf.
Der Drang meine Hand hinaus zu ziehen ist riesig, sowie meine Angst. 
Als ich den Knopf gefunden habe, wurde das darin zu Asche und ich kann die Tür öffen.
Darin ist ein aktiver Computer, laut mein Informant ist seine einzige Schwäche Bratöl, weshalb ich dies aus meiner Tasche nehme und drüber goss.
Die letzten Schritte sind irgendwie zu einfach!!
Aber ich fühle mich richtig befreiender als vorher.
Dann begutachte ich den Simulator und mache ihn an. Er produziert den Mond, um nach Hause zu kommen.

Alles ist nun vorbei. 
Die Gründer sind weit weg und sitzen ihre Strafe ab, den einer Masse kannst du alles auf den Tisch legen, wenn du Beweise hast und die Masse nicht mehr kontrollierbar ist. Und nun?
Ich stehe auf ein Podest. 
Unter mir die Bevölkerung von Alexa.
Sie blicken auf mich, als Heldin und Rebellin.
Ganz vorn ist Kay und Coco die mir die Daumen drücken. 
"Hallo erstmal." Sage ich zögernd in das Mikrofon. "Das ich hier oben stehe war nie mein Wunsch. Eigentlich wollt ich nur Rache an den Tod meiner Familie. Was ich damit sagen will ist, dass ich nicht eure Präsident sein kann. Ich könnt sowas schon aus Prinzip nicht." Ich mache eine kurze Pause. "Von der Erde hab ich gelernt das es Wahlen gibt. Jeder der hier oben sein will, kann ein Wahlprogramm schreiben, alles was er vorstellt zu tun. Dann wird es Wahlen geben. Und ihr als Volk werdet Wählen."
Die Menge applaudiert und ich springe herunter, umarme mein Mann und küsse ihn.
 

Das ist unsere Welt♡

Autorennotiz

Bitte macht nix nach!
Alexas und Pas sind anders als ihr, daher können sie Dinge die ihr leider nicht könnt :*

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Autor

tettie009s Profilbild tettie009

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Statistik

Kapitel:20
Sätze:1.272
Wörter:13.333
Zeichen:74.052

Kurzbeschreibung

Louisa lebt auf den Planeten Alexa, der weit weg von der Milchstraße ist. Das oberste Gebot ist nicht in den Vollmond zu schauen, doch was passiert wenn man es doch tut? Louisa schaut in den Mond und erfährt so einiges, Alexa und sie ist in Gefahr!!

Kategorisierung

Diese Story wird neben Science Fiction auch in den Genres Heimat, Drama, Krieg und Familie gelistet.