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Tintag`s Seeabenteuer

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13.10.21 00:03
Fertiggestellt

Tintag der Kapitän besaß einen ledernen - spitzen Hut. Dieser jedoch konnte mehr als nur auf dem Kopf sitzen, in wärmen und den Regen von oben von ihm abhalten; er konnte sprechen. Und das tat er zuweilen auch! Von dem und ihm will ich euch hier erzählen und berichten.

 

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Tintag Kapitän des Schiffes Groslan war ein alter schlauer und weltbereister Mann. Er wurde schon deshalb von seiner Crew geachtet! Was ihn aber, wie eingangs schon erwähnt aber besonders machte war sein sprechender Spitzhut. Wenig sagten beide, so hätte es im Grunde auch ein Papagei sein können, aber der Hut wusste mehr als so mancher an weisem, und weisem Rat, zu berichten. So war es auch an disem heutigen Tag von dem ich hier berichte und berichten möchte. Tintag stand auf der Reling und betrachtete das ruhende ruhige Meer um sie. Da begann der Hut seine Fslten zu krümmen und wie mit einem breiten Mund auf ihm auf ihn ruhig einzureden:

 

,,Wir müssen nach Süden Tintag und aus der Flaute“ sagte er. Tintag gab ihm mit einem nachdenklichen ,,Hmm“ Recht. Er strich ihm ruhig über seine seitliche rechte Kante und der Hut freute sich fast gar brummend. ,,Du hast Recht Hut“, sagte er dann. Er ging nach Achtern von seinen Crewman beäugt und leise verfolgt und wieder zurück. Dann Schritt er zum Steuerrad an dem ein bärtiger Seemann seinen Dienst bis dahin tat und übernahm lautlos das Steuer. ,,Ich den Wind Leute“ rief er. Doch wo war dieser? Ratlos schaute ihn seine Mannschaft von unten an! Der Hut meldete sich und wusste diesbezüglich Rat. ,,Wir müssen beidrehen und in die Gischt des alten Nebels halten. Dann wird er schon kommen!“, sagte er und presste seine Lederlippen wieder auf einander. Dem Hut glaubte nicht nur sein Besitzer, Tintags Crew wusste um sein wissen und so wurde es auf Befehl so gemacht. Sie drehten, liessen sich in den Nebelbeginn treiben und gleiten und schon bald begann ein Wind aufzukommen der gegen Abend sogar stürmisch wurde. Der Hut hatte wieder einmal Schläue bewiesen!

Die Mannschaft die froh um den Wind war dankte es mit einem Lied auf ihn das sie sangen:

 

Hut Hut Hut – auf der Hut gut.

Gut gut gut – gut auf der Hut so gut.

 

…; und so weiter erklang es auf dem fröhlichen Deck nun. Der Wind blies. Tintag war vorsichtig und doch so war es eben jetzt geschehen; der Hut flog ihm vom Kopf. Er drehte sich in Luftwirbeln, tanzte an und über da Deck und darüber; und hätte ihn der Schiffsjunge Fred nicht noch erwischt er wäre im Sturm von Bord und über Bord gegangen.

 

So aber wart er nochmals gerettet und Tintag nahm sich sogleich einen schmalen Lederriemen den er dem Hut durch die Flügel trieb. Dieser zeterte und jaulte zwar unter Bangen, naja er maulte nur etwas, doch zu guter Letzt hatte er einen Halteriemen unter sich und über dem Kinn von Tintag lag er unten an. Wohl besser so! Wohl besser so und so ist es dann noch lange weiter gut gegangen. Davon aber wenn wir uns wiedersehen, und -lesen und ich weiter berichte. …

Melos lag nahe! Nahe vor ihnen, erstreckte es sich vor ihren Augen; der Hut hatte sie hierher geführt und versprach ihnen mehr als einen schöne unbewohnte Insel für Freizeit und Proviant. Melos sollte einen Schatz bergen und Tintag`s Hut, der sprechende Hut, wusste darum.

 

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Sie trauten seinem Versprechen, hatten sie doch Grund dazu auch, und schon bald gingen sie an Land. Der Hut führte sie, doch woher wusste er um den Schtz?

Tintag wusste es, er schwieg jedoch - oder noch!

Bald schon näherten sie sich einer Höhle, es schien als wäre Tintag damit vertraut schon, oder gar schon einmal hier gewesen, aber vielleicht täuschte es auch. Sie langten bei den Klippen über den Langweg der Insel an wie schon gesagt. Der Hut gab Richtung und Weg vor und so waren sie bald im inneren der Höhle und in einer Felsengrotte darin angekommen.

Hier war er, ein Schatz, ein unermesslicher für Seeleute und auch andere. Es war das Schiff von Jack Silver, ehemals Kapitän der Crew der 1. Groslan und Besitzer von Kisten über Kisten an Reichtümern auf seinem Schiff. Es war wohl hier gestrandet und lag auf einer spitzen Turmmäßig zulaufenden silbergrauen Sandbank aus Meersand. Nicht mehr tauglich zu machen aber immer noch beladen mit den Schatztruhen. Da Skelett am Eingang zum Kapitänsquartier gehörte wohl leider ihm und mahnte noch.

 

,,Schade das es so mit mir oder uns zu Ende gegangen ist“, sagte der Hut von Tintag leise raunend und betroffen beim näherkommen. Tintag wusste was er meinte!

Doch wie das wusste der alte Tintag wohl wirklich.

 

,,Es war und ist nicht deine Schuld Jack!“, Tintag tätschelte ihm dabei etwas verstohlen den Auflagerand mit der Hand. So tat und sagte er es leise was neiamdn ausser den Beiden bis dahin bekannt. Seine Leute kamen eben nahe und ich hörte es. Nach und nach wurden die schweren Holzkisten auf die neue Goslan von Tintag gebracht und verladen. Dann feierten sie und zu guter letzt als aller Rum ein Ende fand segelten sie in den neuen Tag und Sonnenaufgang hinein.

Es war gut so für alle wohl!

So waren Stunden vergangen, Gold der Beute schon gelöst und eingelöst teils, als die Mannschaft, so auch ich - und auf mein Bitten, den Kapitän Tintag zur Seite nahmen und ihn nach dem Hut neugierig befragten. Tintag sagte nichts und so begann der Hut der Crew auf Deck mit seinen lederne Zügen die lippig anmuteten zu erzählen:

,, Es war vor etwa 40 Jahren, Tintag war Schiffsjunge damals bei Jack Silver an Bord, wie du Fred heute, und ehe er und dieser sein Leben verlor durch einen Fluch des Schatzes in einer der erbeuteten Kisten um den er bis dahin nicht wusste. Er wand sich vor dem Tod und so manifestierte sich sein Geist und geistiges Wesen wohl in seinem alten Segelhut, in diesem Hut den Tintag hier und heute mit mir trägt, oder jetzt eben in Händen hält. Ich habe nie wirklich Ruhe gefunden doch hier und Heute endet es mit diese guten Tat an euch. Meine Aufgabe ist wohl erfüllt. Eine ehrliche und ehrbare Crew hat mit euch den Schatz gefunden, um nicht zu sage erbeutet, und kann ihn nutzen wenn sie mich letztlich zurückgelassen und endgültig damit begraben.“

,,So möge ich nun; und dieser sprechende Hut, der noch den Geist Jack Silvers birgt, Ruhen und die Geschichte nun auch damit ruhen und Ruhe finden“, damit verstummt er.

Dann erstarrte der Hut in seine Form, Tintag legte ihn des Abends ab wie versprochen auf Jack Silvers Grabhügel den er noch allein grub auf Menos und damit endet alles und endete alles gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Hut und die Geschichte Jack Silvers

( notiert von Schiffsjunge Fred um den 9ten Monat 1887 )

 

 

 

Autorennotiz

2021 © Simon Käßheimer

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Kapitel:3
Sätze:61
Wörter:1.185
Zeichen:6.515

Kurzbeschreibung

Seeabenteuer von Tintag dem Kapitän und seiner guten Crew