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Stilles Beisammensein

1
17.10.2017 1:28
6 Ab 6 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Autorennotiz

Akaashi/Kenma und evtl ne kleine Geburtstagsff zu Kenmas Geburtstag? :) 16.10. ist zwar knapp vorbei aber... meh XD

2 Charaktere

Keiji Akaashi

Keiji Akaashi ist ein Zweitklässler der Fukurodani Akademie und der offizielle Setter des Volleyballteams. Er kann außerdem sehr gut erkennen, wie er mit Bokutos Stimmungsschwankungen umgehen muss und hat so ein Gespür, wie er ihm wieder genug Selbstvertrauen geben kann.

Kenma Kozume

Kenma Kozume ist ein Zweitklässler an der Nekoma Oberschule und der Setter des Volleyballteams. Er ist das "Gehirn" und das "Herz" des Teams. Er interessiert sich eigentlich nur für seine Videospiele und weniger für etwas anderes.

Er hätte nie gedacht, dass ihn eine solche Stille mal so beruhigen konnte. Vermutlich war es auch erst seit den zwei Jahren, in denen er fast ununterbrochen mit Bokuto Kotaro Kontakt hatte, dass er es genoss, wenn es mal so still war. Das einzige Geräusch, was er hörte, war die leise Musik, die aus der Spielkonsole seines Gegenübers kam. Keiji saß auf dem Boden des Zimmers von seinem Konkurrenten auf dem Volleyballfeld, während dieser gegen das Bett lehnte und konzentriert auf sein Spiel sah. Seit ihrem ersten, gemeinsamen Spiel bei einem Trainingscamp, hatte er den anderen Setter bewundert. Inzwischen verstand er immer mehr, wieso Kozume Kenma als das Gehirn von Nekoma betitelt wurde. Was ihn allerdings im Verlauf ihres zweiten Jahres an den jeweiligen Oberschulen mehr als irritiert hatte, war, wieso er ständig an den anderen denken musste. Er hatte sich ja selbst damit erwischt, dass er ihn während ihren Spielen und Trainingscamps viel zu sehr beobachtet hatte. Selbst jetzt, wo sie einfach nur zusammen hier saßen, konnte er nicht anders, als Kenma zu beobachten.
„Uhm ...“, kam es ein wenig leiser von Kenma, während er von seiner Spielkonsole aufsah, „ist irgendwas?“
Kurz blinzelte Keiji, bevor er den Kopf schüttelte und wieder so tat, als würde er weiterlesen: „Nein, alles in Ordnung.“
„Hm“, kam es von Kenma, während er sich wieder seinem Spiel zuwandte.
Erneut war es die leise Musik des Spiels, was als einziges die Stille in dem Zimmer verbannte. Keiji seufzte ein wenig. Er spürte, dass Kenma ihm das nicht so ganz abnahm, dass ‚alles in Ordnung‘ war. Er wusste ja selbst, dass es nicht so war und so wenig er den anderen Setter auch kannte, er hatte gemerkt, dass dieser ziemlich gut durchschauen konnte, was in anderen vorging. Vermutlich wollte er ihn nur nicht dazu drängen, etwas zu sagen, wenn er nicht bereit dazu war.
„... Ich mag es mit dir hier zu sein und ohne Kuro“, murmelte Kenma schließlich leise, während er allerdings nicht seinen Kopf gehoben hatte, sondern nur weiter auf sein Spiel sah.
Keiji blinzelte überrascht, als er Kenma lauschte, bevor er ein wenig schief lächelte. Er konnte sich genau vorstellen, was dieser meinte. Ihm ging es nicht anders, wenn er daran dachte, mal ein wenig von Bokuto  weg zu sein. „Ich verstehe was du meinst.“
„Kuro ist so ... laut“, murmelte Kenma vor sich hin, „und ... manchmal nervt es einfach, egal, was er will.“
„Hm hm“, nickte Keiji und schmunzelte nur daraufhin, „Bokuto-san ist da nicht besser.“
„Ja“, murmelte Kenma und stoppte sein Spiel, sah auf und blickte den anderen an, „ich verstehe nicht, wie du ihn aushältst.“
Keiji zuckte mit den Schultern, bevor er einfach nur zurück sah: „Es geht, wenn man weiß, wie. Du schaffst es ja auch, Kuroo-san auszuhalten.“
„Jahrelange Erfahrung ihn auszublenden“, entgegnete Kenma, während er ein wenig emotionslos den Boden vor sich ansah, „du bist da beeindruckender, Akaashi. Immerhin kennst du Bokuto noch nicht so lange.“
Keiji musterte den anderen, bevor er leicht seufzte: „Vielleicht habe ich nur einfach das Gespür dafür, mit ihm richtig umzugehen?“ Es schmeichelte ihm irgendwie, dass Kenma ihn beeindruckend fand, aber bei allem, was dieser anstellte und was er aus seinem Team rausholte, wusste er, dass Kenma nicht weniger beeindruckend war. Außerdem war es für diesen vermutlich genauso anstrengend jemanden wie Kuroo zum Freund zu haben. „Und du bist auch beeindruckend ...“
„Hm ...“, machte Kenma und sah ein wenig zur Seite, „dennoch ... ich ... glaube, ich ... mag dich? Irgendwie?“
„Ich mag dich auch, Kozume“, entgegnete Keiji ein wenig überrascht, als er merkte, dass Kenma seinem Blick auswich.
„Nein ... ich meine ... wirklich, so richtig, uhm ...“, murmelte Kenma und spürte, wie er eindeutig rot wurde, weswegen er seinen Blick auch auf den Boden gesenkt hielt, „... magst du ... mit mir ausgehen?“
Keiji sah ihn einen längeren Moment einfach nur an, während er versuchte zu verarbeiten, was dieser ihm da gesagt hatte, bevor er schließlich doch antwortete: „Ich denke, ich würde ... gerne etwas mit dir unternehmen, Kozume.“
„... dann ... nenn mich aber ‚Kenma‘, okay?“, murmelte Kenma immer noch viel zu schüchtern, um den anderen anzusehen.
Keiji blinzelte, nickte dann aber, auch, wenn Kenma ihn gerade nicht ansah: „Okay, Kenma“, sagte er schließlich, „dann nenn du mich aber auch ‚Keiji‘, gut?“
Kenma sah ein wenig auf und nickte schließlich schüchtern: „... Aber ... sag nichts Kuro, ja?“
„Was?“, fing Keiji an und legte etwas den Kopf schief.
„Das ... wir ausgehen oder ... irgendwie ... mehr?“, fing Kenma ein wenig fragender an, da er nicht wusste, wie genau er es bezeichnen sollte.
„Ich bin auch dafür, dass wir Kuroo-san und Bokuto-san nichts davon sagen, dass wir miteinander gehen“, entgegnete Keiji ein wenig schmunzelnd, bevor er sich vorbeugte, kurz vor dem anderen stoppte und ihm in die goldbraunen, katzenhaften Augen sah, und ihm schließlich einen kurzen Kuss aufhauchte.
Einen Moment danach blinzelte Kenma, bevor er ein wenig lächelte und sich einfach nur gegen den anderen lehnte. „Das ... klingt nach einer sehr guten Idee.“ Er wusste, wie Kuroo sein würde, wenn er davon erfahren würde und er wollte es erst einmal noch nicht erleben. Nein, fürs erste, sollte das hier ihr Geheimnis sein und er war so froh, dass Keiji es genauso sah.

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Kurzbeschreibung

Akaashi & Kenma genießen ihre Zeit ohne ihre jeweiligen, viel zu lauten, Freunde.