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Jenseits der Stille

31
22.01.22 16:20
16 Ab 16 Jahren
Bisexualität
In Arbeit

8 Charaktere

Senju Tobirama

Der jüngere Bruder Hashiramas und zweiter Hokage. Er ist weithin gerühmt für seine Schnelligkeit, auf deren Basis er auch das Hiraishin entwickelte. Außerdem entwickelte er zahlreiche weitere Jutsu, unter anderem auch das Edo Tensei. Er ist mit seiner ruhigen und rationalen Natur ein Gegenstück zu seinem Bruder und bremst oft dessen Enthusiasmus aus, um ihn in realistischere Bahnen zu lenken.

Namikaze Minato

Minato ist ein Shinobi aus Konoha. Schon in jungen Jahren lernte er Kushina kennen, welche später seine Frau wurde und mit der er zusammen einen Sohn, Naruto, hat. Sarutobi Hiruzen ernannte ihn zu seinem Nachfolger, womit Minato Vierter Hokage wurde. In der Nacht, als Naruto geboren wurde, griff Kurama das Dorf an. Minato starb in Verteidigung des Dorfes und versiegelte Kurama in Naruto.

Hatake Kakashi

Kakashi ist ein Jonin aus Konohagakure, einstiger Schüler Namikaze Minatos sowie Teamführer von Team 7. Kakashi ist berühmt für sein Sharingan, das er im linken Auge besitzt und welches er von Obito, seinem einstigen Teamkameraden, erhalten hatte. Kakashis spezielle Fähigkeit ist sein Chidori, ein Jutsu, das er selbst entwickelt hat und das er an Sasuke weitergab.

Sarutobi Hiruzen

Sarutobi Hiruzen war der Hokage der Dritten Generation und wachte viele Jahre lang über das Dorf. Er trat zugunsten von Minato zurück, nahm sein Amt jedoch wieder ein, nachdem Minato im Kampf gegen Kurama sein Leben ließ. Hiruzen gehörte einst zum Team Tobirama und zur Eskort Einheit und wurde von Tobirama selbst zu seinem Nachfolger ernannt.

Ōkami

Ōkami ist die Leitwölfin eines Rudels in den Wäldern des Feuerreiches, sowie Tobiramas Vertrauter Geist und seine Ersatzmutter. Als er einst in die Wölder ging, um mit den Wölfen einen Vertrag abzuschließen, akzeptiere sie ihn in ihrem Rudel und beschloss, dass von nun an Tobirama ihr Welpe sei.

Tsunade

Tsunade ist der Hokage der Fünften Generation und Senju Hashiramas Enkelin. Sie ist auch bekannt als der Legendäre Verlierer und ist eine der Sannin zusammen mit Jiraya und Orochimaru. Tsunade besitzt legendäre Stärke und ist eine hervorragende Heilerin. Einst hatte sie einen kleinen Bruder Nawaki und hatte eine Liebesbeziehung mit Dan, verlor jedoch beide im Krieg.

Itachi Uchiha

Itachi ist der ältere Bruder von Sasuke. Er ist derjenige, der den Uchiha Clan fast vollständig ausgelöscht hat und sein kleiner Bruder möchte ihn deswegen stellen. Itachi selbst ist Mitglied in der Verbrecherorganisation Akatsuki und seine Fähigkeiten im Umgang mit dem Sharigan(einer besonderen Clanfähigkeit der Uchiha) sind herausragend.

Naruto Uzumaki

Naruto Uzumaki ist der Hauptcharakter der Manga- und Anime-Serie "Naruto". Zusammen mit Sasuke Uchiha, Sakura Haruno und Kakashi Hatake ist er ein Teil von Team 7. Sein größter Traum ist es, von allen Bewohnern der Stadt Konoha respektiert zu werden und sich eines Tages Hokage nennen zu dürfen.
CN Gewalt, Beschreibung schwerer Wunden, Blut, milder Gore, Verlust von Angehörigen, Nadel
Hups, hab ich doch was neues gespawnt und dazu auch noch ein rare pair. Ich gebe die Schuld für die Existenz dieses Textes voll und ganz koroart auf tumblr. Der Titel kommt vom Nightwish song How's The Heart? Des weiteren habe ich ein paar Charakter ein bisschen älter gemacht, als sie im Canon zu diesem Zeitpunkt wären (Ernsthaft: mit 24 in einer führenden Position? Ja, nee.), und verzweifelte mal wieder über der Founders Era timeline, weil die no fucking sense ergibt. (Ich dachte ernsthaft, dass Kushina/Minato das einzige canon het pairing ist, mit dem ich vibe und ich ganz glücklich mit meinem Token straight Minato headcanon bin. Und jetzt schaut mich an, ich mach selbst das gay.)
Teil 1, Kapitel 1: Leben

Leben.

Am Ende wollte jede Kreatur nichts weiter als leben. Im Angesicht des Todes verlor alles andere an Bedeutung und allein der überwältigende Drang nach Überleben verblieb. Er war so mächtig, dass er ungeahnte Kräfte freisetzte. Selbst das harmloseste Beutetier konnte dann einen eigentlich doch viel stärkeren Verfolger überwältigen. Jeder erfahrene Jäger wusste das und er wusste auch, dass ihm selbst dann die größte Gefahr drohte, wenn die Jagd vermeidlich vorüber war und die waidwunde Beute mit dem Rücken zur Wand stand.

Tobirama war die Beute und in diesen seinen letzten Momenten machte er die Erfahrung, dass ein Leben als Shinobi ihn doch nie darauf hatte vorbereiten können, wie es wäre, wenn der Tod ihm die Hand reichen würde. Er hatte all seine Brüder sterben sehen. Er hatte so unzählig viele Leben genommen, dass er sie gar nicht mehr zählen konnte. Er war selbst mehr als einmal in lebensgefährlichen Situationen gewesen. Doch nie war Gevatter Tod vor ihn getreten.

Er hörte hinter sich Kinkaku lachen, als er mit seinen letzten Kräften durch den Wald stolperte. Blinde Panik hielt ihn auf den Beinen, Adrenalin verdrängte den Schmerz. Es müsste schmerzen, ein letzter Rest rationalen Denkens sagte ihm das; seine ganze linke Seite war nach der letzten Explosion nichts weiter als eine blutende Fleischmasse. Aber irgendwie schleppte er sich doch auf Beinen voran, die er schon längst nicht mehr spürte.

Leben. Das war alles. Weg hier, nur weg.

Seine Beine versagten ihm den Dienst. Er fiel der Länge nach hin. Er krallte die Hände in den laubigen Waldboden und zog sich mit seinen letzten Kräften voran.

Kinkaku und Ginkaku hatten es nicht eilig. Gelassen folgten sie der Blutspur.

»Wo will das Wölfchen denn nur hin?«, spottete einer der Brüder. »Hatten wir nicht so schön miteinander gespielt? Verstecken, haschen, das hatte wirklich Spaß gemacht. Willst du nicht noch bleiben und weiterspielen?«

Leben.

Tobirama würde hier sterben und es wäre ein langsamer, qualvoller Tod. Sie würden ihn Stück für Stück zerpflücken. Sie würden ihn ausweiden und ausbluten lassen wie ein abgestochenes Schwein.

Er schnappte nach Luft, doch egal, was er tat, es gab einfach nicht genug Luft.

Leben.

Doch hier war nur der Tod.

Weg. Weg. So weit wie möglich.

Konoha.

Ein klarer Gedanke inmitten eines Meers aus Chaos, Blut und zerfetztem Fleisch. Eine Idee geboren aus nackter Verzweiflung. Bedenken spielten keine Rolle mehr.

Er tat es.

Nur einen Augenblick später brach er in seinem Büro zusammen, kraftlos wie eine Puppe, deren Fäden durchtrennt worden waren. Sein Herz raste. Die Welt drehte sich. Egal, wie hektisch er nach Luft schnappte, wollten sich seine Lungen einfach nicht mehr mit Sauerstoff füllen. Ihm wurde kalt. Er zitterte. Seine Hände spürte er nicht mehr.

Wie aus weiter Ferne hörte er die erschrockenen Rufe von Menschen. Sie drangen nur gedämpft an sein Ohr. Wie als wäre er unter Wasser und sie standen am Ufer und riefen nach ihm. Seine Sicht wurde dunkel, seine Augen konnten nicht mehr klar erkennen, was er da sah.

»Sensei?«

»Wie kann das sein?«

»Was hat das zu bedeuten?«

»Aus dem Weg!«

»Er ist verletzt!«

»Das sehe ich selbst!«

»Er braucht einen Arzt!«

»Sofort alle zur Seite, ich bringe ihn ins Krankenhaus!«

Jemand hob ihn hoch. Dann wusste Tobirama von nichts mehr.

 

Leben.

Leben war eine unbändige Kraft, ein Funken in der bitteren Kälte des unendlichen Nichts, ein winziges Samenkorn, das sich durch alle Widrigkeiten hinweg an die Oberfläche kämpfte und zu unermesslicher Glorie erblühte. Leben fand seinen Weg, egal, wie widrig die Umstände waren.

Manchmal jedoch obsiegte die unerbittliche Endgültigkeit des Todes.

Entgegen allem, was er gedacht hatte, war Tobirama noch nicht bereit zu sterben.

»Aber eigentlich ist es gar nicht so schlimm«, sagte Hashirama. »Der Tod ist nur ein weiterer Schritt auf unserer Reise.«

»Doch was steht am Ende dieser Reise?«

»Wer weiß das schon«, sagte Kawarama. »Du weißt es nicht. Wir wissen es nicht. Viele Wege liegen noch vor uns.«

»Werden wir diese Wege gemeinsam beschreiten?«

»Es wäre schön«, sagte Itama. »Eines Tages bestimmt. Aber die Zeit ist noch nicht reif.«

»Wieso?«

»Weil du noch nicht bereit bist, otōto«, sagte Hashirama sanft. Sein Lächeln strahlte Wärme aus. »Wir warten auf dich, keine Sorge. Der Tag wird kommen, wenn die Zeit reif ist.«

»Ich freue mich schon!«, versicherte Kawarama ihm. »Aber wir können warten.«

»Wir haben sprichwörtlich die Ewigkeit für uns«, fügte Itama an. »Auf ein paar Jährchen kommt es da nun auch nicht mehr an.«

»Ich vermisse euch.«

»Wir dich auch. Wie könnten wir nicht?«, sagte Hashirama. »Aber es gibt noch immer genug Leute, die dich brauchen. Kannst du auf sie acht geben? Für uns?«

Konnte er das?

Kawarama streckte ihm seinen Daumen entgegen. Itama nickte fest. Hashirama grinste breit.

Ja. Ja, er konnte. Er prägte sich den Anblick seiner Brüder fest ein.

»Sorg dich nicht um uns, otōto. Wir kommen schon klar. Es wird ja nicht für immer sein.«

Tobirama fand Frieden im Herzen.

Schmerzen.

Das war wohl das eindeutigste Zeichen, dass er entgegen all seiner Erwartungen doch noch unter den Lebenden weilte. Oder wieder? Er konnte es nicht sagen. War es ein Fiebertraum gewesen? Eine Wahnvorstellung, hervorgerufen von akutem Sauerstoffmangel und lebensbedrohlichem Blutverlust? Oder hatte er doch einen flüchtigen Blick in das geworfen, was nach dem Leben folgte?

Er konnte nicht einmal sagen, was genau ihm wehtat, weil einfach alles schmerzte. Ihm war, als würde ein enormes Gewicht ihn nach unten drücken und an das Bett fesseln, auf dem er lag. Oder vielleicht war es auch nur eine enorme Schwäche, wie er sie noch nie erlebt hatte. Auch nur einen Finger zu heben, war eine Anstrengung, die beinahe unmöglich erschien. Er konnte ohnehin nur seinen rechten Arm bewegen, da sein linker fest bandagiert und an seinem Körper fixiert war. Etwas fühlte sich nicht richtig an.

Er blinzelte. Es war hell. Grelles Licht stach ihm in die Augen und blendete ihn.

Ein leises, stetes Piepen drang an sein Ohr. Das war das einzige, was er hörte, das und das übermäßig laut erscheinende Geräusch seines eigenen Atems. Irgendetwas war da vor seinem Gesicht. Was auch immer es war, es musste weg.

Seine Hand zu heben und das Ding von seinem Gesicht zu entfernen, erforderte beinahe unmenschlich viel Kraft. Doch wenigstens war dieser Störkörper endlich aus seinem Gesicht verschwunden. Es handelte sich dabei um eine eigenwillige Maske, die Mund und Nase bedeckte. Ein Schlauch führte davon weg. Was war das für ein Ding?

Allmählich hatten sich seine Augen an das grelle Licht gewöhnt und so konnte er sehen, dass er sich an einem fremden Ort befand. War er wirklich fremd? Irgendwie erinnerte ihn das hier doch an ein Krankenzimmer.

Hashirama war so stolz gewesen auf das Krankenhaus, ein lang gehegter Traum, den er sich damit hatte erfüllen können. Aber etwas hieran wirkte doch irgendwie nicht richtig. Tobirama konnte einfach nicht den Finger darauf legen, was genau damit nicht stimmte.

Der würzige Geruch von Pfeifenkraut stieg ihm in die Nase. Er war nicht allein.

Er wandte den Kopf und sah sich einem alten Mann gegenüber. Warum nur kam er ihm so vertraut vor? Der Alte saß an seinem Bett, rauchte seelenruhig eine Pfeife und beobachtete ihn. Neben ihm saß eine weitere Person, ein junger Mann mit strohblondem Haar, der bis jetzt in einem Buch gelesen hatte. Als er bemerkte, dass Tobirama sich regte, blickte er auf. Tobirama hatte noch nie solch eisblaue Augen gesehen.

»Oh, unser Überraschungspatient ist also aufgewacht«, sagte er.

»Willkommen zurück unter den Lebenden, sensei«, begrüßte der Alte ihn.

Sensei? Tobirama war verwirrt. Seine Gedanken waren zäh wie Honig, es war ein fürchterlich frustrierendes Gefühl. Die Puzzleteile wollten sich einfach nicht zusammenfügen.

Der Alte sah ihn fragend an. »Erkennen Sie mich nicht mehr, sensei? Oh. Nun, vierzig Jahre hinterlassen doch ihre Spuren. Ich bin‘s, Hiruzen.«

»Saru?«, krächzte Tobirama und war über den Klang seiner eigenen Stimme erschrocken. Er erkannte sie kaum wieder. »Aber … wie?«

»Das müssten wir Sie fragen, sensei«, sagte Hiruzen. »Sie tauchten vor fünf Tagen einfach so aus dem Nichts mitten in einer Besprechung auf, blutüberströmt und mehr tot als lebendig. Minato«, er deutete auf den Mann an seiner Seite, »brachte Sie umgehend hierher ins Krankenhaus, aber die Ärzte konnten keine Garantie geben, dass Sie Ihre Verletzungen überleben würden. Dass Sie überhaupt noch gelebt hatten … Es war erst vor zwei Tagen, dass sie Ihren Zustand als stabil deklarierten und Sie aus dem künstlichen Koma holten, in das sie Sie versetzt hatten. Sensei, was ist passiert? Ich verstehe es nicht, niemand versteht es. Wie kann es sein, dass Sie keinen Tag gealtert sind? Es ist doch so lang her.«

Tobirama starrte ihn ungläubig an. Dann brach er in Gelächter aus. Vielleicht waren es die Medikamente, vielleicht auch all das Blut, das er verloren hatte oder der Sauerstoffmangel, vielleicht auch einfach nur die Absurdität dieser Situation. Das Lachen schmerzte und bald schon musste er keuchend husten, aber er konnte sich einfach nicht helfen. Es war vollkommen irrsinnig.

»Ich habe das Unmögliche möglich gemacht«, sagte er, als er wieder halbwegs zu Atem gekommen war. Warum nur war er so kurzatmig? »Seit Generationen haben die Uzumaki gerätselt, ob Zeitreisen möglich sind, und sie am Ende für unmöglich erklärt. Und jetzt habe ich einfach so das Gegenteil bewiesen. Das Siegel hat schlussendlich zu gut funktioniert.«

Minato beugte sich vor. »Dieses besondere Hiraishin-Siegel im Hokagebüro? Ich hatte mich schon immer gefragt, wofür das gut sein soll, es aber nie gewagt, mich daran zu versuchen.«

Tobirama runzelte die Stirn. Woher wusste er davon? Doch dann nickte er. »Es war ein Versuch, ein Prototyp, der eigentlich noch nicht für die Anwendung gedacht war. Aber es war meine letzte Möglichkeit. Ein Hiraishin über besonders weite Strecken hinweg. Mito hatte ihre Bedenken, was die Wirkungsweise angeht. Wie immer hatte sie Recht behalten.«

Erst da wurde ihm die volle Auswirkung dessen bewusst, was er getan hatte. Er hatte nicht nur fast das gesamte Land innerhalb nur eines Augenblicks durchquert, es waren dabei auch vier Jahrzehnte vergangen. Nichts war mehr so, wie er es gekannt hatte. In einem Augenblick noch kämpfte er um sein Überleben, und im nächsten hatte sich die Welt verändert.

Sein Verstand weigerte sich, diesen Gedanken fortzusetzen.

»Sie kamen nie zurück, sensei«, sagte Hiruzen. »Alle dachten, Sie seien tot, aber Ihre Leiche wurde nie gefunden. Jetzt weiß ich auch, weshalb. Sie waren nie gestorben.«

Vierzig Jahre. Es wirkte wie in einem Alptraum. Doch dann sah er die Runzeln in Hiruzens Gesicht und wusste, dass er wach war. Seine schmerzenden Glieder erinnerten ihn nur allzu deutlich daran, dass er noch immer ausgesprochen lebendig war.

Fakten. Er brauchte Fakten. Es nützte ihm ja doch nichts, jetzt in Selbstmitleid zu vergehen und über das zu klagen, was geschehen war. Er konnte es ja doch nicht ungeschehen machen, jedenfalls nicht in diesem Moment und in seinem Zustand.

»Wer bist du eigentlich?«, wollte er daher von Minato wissen. Warum Hiruzen hier war, konnte er sich denken. Aber Minato war für ihn noch immer nicht mehr als ein Name.

»Oh. Natürlich. Entschuldigen Sie bitte, dass ich mich noch immer nicht richtig vorgestellt habe, Nidaime-sama. Ich bin Namikaze Minato, der Yondaime Hokage«, sagte Minato. Er stand auf und drehte sich um, sodass Tobirama die Schrift auf dem Rücken seines Umhangs lesen konnte. Ganz unüberraschend stand dort Yondaime Hokage.

Bevor jedoch Tobirama auch nur eine seiner unzähligen Fragen stellen konnte, wurde die Tür geöffnet und eine Frau in einem weißen Kittel trat mit energischem Schritt ein. Sie trug ein Klemmbrett bei sich. Kommentarlos registrierte sie, dass Tobirama wieder bei Sinnen war, sah jedoch Hiruzen und Minato finster an.

»Husch, husch, raus hier«, herrschte sie sie an. »Sie hätten mir gleich Bescheid geben sollen, dass er munter ist, statt ihn mit Fragen zu belästigen.«

»Sie haben natürlich Recht, Fuyuko-san«, sagte Hiruzen diplomatisch. »Allerdings ist das eine Sache von höchster Wichtigkeit, Sie verstehen das sicherlich.«

»Nein, das tue ich nicht«, schoss Fuyuko zurück. »Das hier ist meine Station und hier drin habe allein ich das Sagen, ganz egal, wer Sie da draußen sind.«

Oh, na wunderbar. Diese Art von Arzt.

Minato und Hiruzen tauschten einen Blick. Dann zuckte Minato mit den Schultern. »Wir kommen später noch einmal wieder.«

Fuyuko sah ihnen finster nach, als sie den Raum verließen. Sie erweckte den Eindruck eines Wachhundes, der erfolgreich Eindringlinge aus seinem Territorium vertrieben hatte. Dann wandte sie sich wieder an Tobirama.

»Wie geht‘s Ihnen?«

Tobirama hasste es, sich so schwach zu fühlen. Er kam sich vor wie ein Invalide. »Schmerzen«, gab er dann doch zu. Augen zu und durch. Das war auch schon mit Hashirama das zielführendste gewesen.

»Und wo?«

Tobirama warf ihr einen langen Blick zu. »Überall.«

Fuyuko hielt seinem Blick stand. »Gut, der ging auf meine Kappe.« Sie blätterte durch die Zettel auf ihrem Klemmbrett. »Ein wenig könnte ich noch die Morphindosis erhöhen, aber nicht viel und auch nicht für lang. Ansonsten gibt‘s eine Abhängigkeit. Sonst noch etwas?«

»Nehmen Sie das Zeug aus mir heraus«, verlangte Tobirama. Mittlerweile hatte er festgestellt, dass jemand eine Kanüle in seinen Handrücken gesteckt hatte. Ein Schlauch führte von dieser zu einem Beutel mit einer klaren Flüssigkeit. Außerdem klebten mehrere Kabel an ihm, die alle zu einem Monitor führten, von dem das Piepsen ausging. Von nichts davon wusste er, wozu es gut sein sollte, und er wollte es auch nicht herausfinden. Es waren Fremdkörper und die hatten nichts an ihm zu suchen.

»Nichts da«, scholt Fuyuko ihn. »Das kann ich als Ihre behandelnde Ärztin nicht verantworten. Ihr Zustand war bis vor kurzem kritisch und noch immer kann ich nicht garantieren, dass er das nicht wieder wird. Haben Sie eigentlich eine Ahnung, in welcher Verfassung man Sie zu mir brachte?«

Sie wartete Tobiramas Antwort gar nicht erst ab, sondern fuhr sogleich fort: »Ganz ehrlich, bei einer Autopsie hätte ich gar nicht gewusst, was genau ich als Todesursache hätte angeben sollen. Multiples Organversagen wäre dem noch am nächsten gekommen, einfach alles hätte es eher getroffen. Unzählige Prellungen, Schürfungen und Schnittwunden bis hin zu Fleischwunden sind da nur der Anfang, ebenso einige gebrochene und angebrochene Knochen. Weiter geht es mit Verbrennungen ersten und zweiten Grades, Glück gehabt, dass das nicht mehr gewesen war. Natürlich auch das obligatorische Schädelhirntrauma, ebenso der Verlust einer kritischen Menge Blutes. Man könnte fast von Glück reden, dass Sie bereits einen Herzstillstand erlitten hatten, als Hokage-sama wie irre nach einem Notarzt schreiend mitten ins Krankenhaus geplatzt war, ansonsten wären Sie mir noch auf dem OP-Tisch verblutet. Ach, vergessen wir nicht mehrere gebrochene Rippen und eine perforierte Lunge. Sie sahen aus, als hätte man Sie in einen Fleischwolf geworfen. Wir mussten Teile Ihres linken Lungenflügels entfernen, das Gewebe war vollkommen zerstört und das Organ bereits nicht mehr funktional. Zum Schluss noch Ihre linke Hand, so man denn noch von einer solchen sprechen mag. Wir konnten den Großteil wieder richten, mussten aber dennoch den Ring- und Teile des Mittelfingers abnehmen. Kurzum: Sie waren eigentlich schon klinisch tot, als ich Sie unter dem Messer hatte, und es glich eher einer Schlachtung als einer Operation.«

Tobirama starrte sie sprachlos an. »Sonst noch was?«, fragte er tonlos.

»Wenn Sie ein Schlafmittel wollen, kann ich Ihnen eines geben.«

Er nickte einfach nur.

 

Das erste und vielleicht auch einzige Mal nahm Tobirama die Wirkung der Betäubungsmittel mit offenen Armen entgegen. Er war sich sonst nicht sicher, ob er nach diesen Hiobsbotschaften überhaupt würde schlafen können. Es war einfach alles zu viel auf einmal.

Sein Schlaf war tief und traumlos und das war genau das, was er jetzt gebrauchen konnte. Er brauchte Erholung von seinen eigenen rasenden Gedanken.

Es war vermutlich bereits der nächste Tag, als er wieder erwachte. Das Licht einer frühen Morgenstunde schien in das Zimmer herein. Jemand hatte die Fenster geöffnet und die weißen Vorhänge wehten leicht im Luftzug. Es schien Sommer zu sein, die Luft war lau und roch nach blühenden Wiesen.

Vierzig Jahre. Tobirama konnte es noch immer nicht begreifen. Die Fakten sprachen alle dafür, aber sein Verstand weigerte sich noch immer, diese Information zu verarbeiten.

Er versuchte sich aufzurichten und stellte fest, dass es ihm unter einigen Mühen möglich war. Bandagen wandten sich fest um seinen Oberkörper. Auch sein linker Arm war noch immer fest bandagiert und lag in einer Schlinge. Der scharfe Geruch von Antiseptika haftete an ihm. Stück für Stück pflückte er diese Kabeldinger von seinem Oberkörper und achtete nicht auf das hektische Piepsen des Monitors, das Alarm schlug.

Er stellte fest, dass es eigenartig war, so lange so invalide zu sein. Früher hätte Hashirama ihn schon längst wieder zusammengeflickt. Aber Hashirama war nicht mehr da.

Er fühlte sich einsamer denn je.

Vorsichtig testete er, ob er aufstehen konnte. Der Krankenhausboden fühlte sich kalt unter seinen nackten Füßen an. Bedächtig belastete er sie nach und nach mit seinem Gewicht. Seine Knie fühlten sich an wie Pudding. Er gab einen unwirschen Laut von sich. Es konnte doch nicht sein, dass er ans Bett gefesselt war wie ein klappriger alter Mann! Stur griff er nach dem Ding, an dem dieser Flüssigkeitsbeutel befestigt war. Es hatte Rollen an den Füßen befestigt. Immer noch erniedrigend, aber immerhin besser, als die ganze Zeit nur stupide im Bett zu liegen.

Vorsichtig einen wackeligen Schritt vor den anderen setzend arbeitete er sich zum Fenster vor. Er war frustriert und entnervt, dass er keuchte wie nach einem ganztägigen Ausdauerlauf, als er endlich an seinem Ziel ankam. Erschöpft lehnte er sich auf die Fensterbank. Das war ja peinlich.

Immerhin hatte er jetzt jedoch einen guten Blick aus dem Fenster. Konoha. Eindeutig. Dort an der Klippe waren jetzt sogar vier Gesichter zu sehen. Saru, ganz wie er vermutet hatte, und Minato waren hinzugekommen. An Minatos Portrait wurde sogar noch gearbeitet, er konnte also noch nicht lange im Amt sein.

Auch das Dorf selbst war gewachsen. Vieles erkannte Tobirama wieder, doch etliches war ihm neu. Ganze Viertel waren hinzugekommen. Wie viele Einwohner Konoha jetzt wohl hatte?

Was war mit jenen, die er zurückgelassen hatte? Mit Chio und Sakumo und Mito und Miyazaki und Tsunade und Nawaki?

Instinktiv versuchte er, seine Sensorfähigkeiten einzusetzen und nach ihnen zu suchen, stellte aber zu seinem Missfallen fest, dass sich sein Chakra noch immer nicht genug erholt hatte. Er war so wehr- und hilflos wie noch nie in seinem Leben und das ausgerechnet zu solch einem kritischen Zeitpunkt. Er ballte die Hand zur Faust und hämmerte sie frustriert auf das Fensterbrett.

Aber sicher würde Hiruzen ihnen doch mittlerweile gesagt haben, was geschehen war. Mito war mittlerweile über achtzig Jahre alt. Ein reifes Alter, aber für Uzumaki nichts ungewöhnliches. Er mahnte sich zur Geduld. Alles zu seiner Zeit, es gab keinen Grund, jetzt die Dinge zu überstürzen. Für ihn war immerhin kaum ein Tag im wachen Zustand vergangen, seit er den Gold und Silber Brüdern entkommen war.

Hoffentlich hatte irgendwer die Bastarde für ihn umgelegt. Die Mistkerle hatten es verdient.

Tobirama starrte auf seine Hand. Er atmete mehrmals tief durch und zwang sich dazu, seine Finger wieder zu entspannen. Seine linke Hand war dick in Bandagen gehüllt, er konnte seine Finger nicht benutzen. Jedenfalls die, die ihm geblieben waren. Ein Gedanke, den er noch nicht wirklich verinnerlicht hatte.

Kurzerhand hob er seine rechte Hand an den Mund und zog mit den Zähnen an der Kanüle in seiner Haut. Es tat sogar dank der hoch dosierten Schmerzmittel kaum weh, als er die Nadel herauszerrte. Es blutete ein wenig, aber das störte ihn kaum. Endlich war dieses Ding aus ihm heraus. Doktor Fuyuko würde ihn mit Sicherheit dafür schelten, aber das war ihm herzlich egal.

Dann beobachtete er die Menschen im Dorf.

Zeitreisen. Er hatte es wirklich geschafft. Man mochte glauben, er würde sich mehr darüber freuen, den Beweis für das Unmögliche erbracht zu haben. Tatsächlich jedoch spürte er allein eine stets wachsende Unruhe.

Aber was genau hatte er getan? Das originale Hiraishin war für maximal wenige Kilometer ausgelegt, und eigentlich hatte es bis jetzt auch immer ausgereicht. Dennoch hatte er schon seit einiger Zeit darüber nachgesonnen, ob er die Reichweite erhöhen konnte. Das hatte offensichtlich funktioniert, er hatte fast das gesamte Land in nur einem Augenblick durchqueren können.

Und gleichzeitig vierzig Jahre übersprungen.

Hiraishin war ein Jutsu, das an Raum und Zeit gebunden war. Die Entdeckung hatte er schon sehr früh gemacht. Die erste Prototypen damals hatten nur die Raumkomponente besessen. Er hatte zwar die Strecke bis zu seiner Markierung in subjektiver Zeit quasi sofort zurückgelegt, außerhalb dessen war jedoch genauso viel Zeit verstrichen, wie er benötigt hätte, um dieselbe Strecke zu laufen. Es hatte ihn viele Versuche gekostet, bis auch außerhalb seiner subjektiven Zeit kein Moment verstrich.

Mito hatte ihn gewarnt, dass es schwierig werden würde, diese äußerst fragile Balance zwischen beiden Elementen des Siegels zu wahren, wenn er eine Variabel veränderte. Man spielte nicht mit Zeit, einer der Grundsätze des Fūinjutsu. Er hatte es dennoch getan und bis jetzt hatte es auch immer funktioniert.

Dieses neue Hiraishin war ein Prototyp, nichts, das er in jeder anderen Situation bereits getestet hätte. Zu viele offene Fragen, zu viele Unsicherheiten. Aber vor die Wahl gestellt, dieses Risiko einzugehen, oder in den sicheren Tod zu gehen, war es eine einfach zu beantwortende Frage gewesen.

Zugegeben, er war nicht stolz darauf, wie sehr er sich von seiner Panik hatte dominieren lassen. Es war geradezu peinlich. Gerade ihm hätte das nicht passieren dürfen. Und keine Stunde zuvor hatte er seinen Schülern noch gesagt, dass sie immer einen kühlen Kopf bewahren mussten, wie sie es gelernt hatten.

Wie sich herausstellte, waren alle lebenslang erlernten Lektionen im Moment des Todes für die Katz‘.

Seine Überlegungen wurden unterbrochen, als erneut die Tür geöffnet wurde. Er stellte sich schon auf die unausweichliche Schelte Fuyukos ein, aber es war nur Hiruzen, der ihn wieder in Begleitung Minatos besuchen kam.

»Geht es Ihnen also besser, sensei?«, wollte Hiruzen wissen. Er war weise genug, auf den ohnehin sinnlosen Hinweis zu verzichten, dass Tobirama sich vielleicht besser noch ausruhen sollte.

»So gut es einem eben gehen kann unter dem Einfluss starker Drogen«, erwiderte Tobirama. Ohne diese ganzen Schmerzmittel würde er wahrscheinlich nicht einmal krauchen können.

»Das freut mich zu hören«, sagte Minato. »Ich hätte ja wirklich nicht gedacht, dass ich einmal dem Erfinder des Hiraishin, den legendären Weißen Wolf von Konoha, mit seinem eigenen Jutsu das Leben retten würde.«

»Nach allem, was ich von der Ärztin erfahren habe, war es in der Tat Rettung in letzter Sekunde. Ich stehe in Ihrer Schuld, Yondaime-sama.« Tobirama neigte leicht den Kopf. Es war ungewohnt, jemand anderen mit diesem Titel anzureden. Hashirama war immer sein anija gewesen, ganz egal in welcher Situation.

Sollte er Hiruzen mit Sandaime-sama ansprechen? Die Situation war ein wenig irritierend.

»Oh, nicht doch«, wiegelte Minato ab. »Das war eine Selbstverständlichkeit, jeder andere hätte dasselbe getan.«

»Woher kennen Sie überhaupt mein Hiraishin?«, wollte Tobirama wissen. »Bis auf Mito hatte ich nie jemanden in die Details des Siegels eingewiesen. Aus gutem Grund.«

»Mein sensei, Jiraiya, lehrte es mich«, sagte Minato.

»Und er wiederum hatte von mir die Erlaubnis dazu erhalten«, ergriff Hiruzen das Wort. »Jiraiya war mit Tsunade und Orochimaru mein Schüler gewesen. Als er Jahre später selbst Jōnin-Ausbilder wurde, trat er an mich heran mit der Bitte, ihm Ihre Aufzeichnungen zu Hiraishin zu überlassen, da er der Meinung war, dies sei ein Jutsu, das Minatos Fähigkeiten angemessen sei. Da Sie, sensei, es nie als kinjutsu eingestuft hatten, willigte ich ein.«

Tobirama hätte unter Umständen anders gehandelt, aber er kannte weder Jiraiyas noch Minatos Fähigkeiten und vertraute auf Hiruzens Einschätzung.

»Was ist aus Tsunade geworden?«, fragte er stattdessen. »Wie geht es meiner Familie?«

Betretene Stille antwortete ihm. Tobirama runzelte die Stirn. Das war nie ein gutes Zeichen.

»Ah, sensei, ich weiß wirklich nicht, wo ich hier anfangen soll«, sagte Hiruzen bedauernd. »Vielleicht wollen Sie sich erst einmal setzen?«

»Sag‘s geradeheraus«, verlangte Tobirama.

Hiruzen holte tief Luft. »Nawaki starb mit gerade einmal zwölf Jahren auf einer seiner ersten Genin-Missionen. Ein Unfall, er war nicht mehr zu retten gewesen. Chio-sama, Ihre Frau, starb vor zwanzig Jahren an einer Lungenembolie. Mito-hime ließ vor fünf Jahren freiwillig ihr Leben, als sie Kyubi an den nächsten jinchūriki übertrug.«

Minato senkte den Blick. »Wir halten ihr heldenhaftes Opfer in hohen Ehren. Ihre Nachfolgerin wurde Uzumaki Kushina, meine Frau.«

»Nur ein Jahr später verstarb Miyazaki-san überraschend an den Folgen eines Schlaganfalls. Der Tod ihrer Mutter war für Tsunade der endgültige Auslöser, sich vom Dorf loszusagen, und sie verließ Konoha. Ich weiß derzeit nicht genau, wo sie sich aufhält, aber meinem letzten Wissensstand zufolge geht es ihr gut. Sakumo allerdings … Sensei, ich muss Ihnen leider mitteilen, dass Ihr Sohn sich vor neun Jahren das Leben nahm. Er hinterließ jedoch eine Tochter.«

»Einen Sohn«, korrigierte Minato.

»Oh. Ja, natürlich. Mein Fehler. Kakashi ist ein angesehener Shinobi des Dorfes und … Sensei, geht es Ihnen gut?«

Tobirama bereute es, sich nicht gesetzt zu haben. Mit einem Male drehte sich die ganze Welt um ihn. Halt suchend tastete er um sich. Minato war an seiner Seite und zwang ihn mit sanfter Unnachgiebigkeit auf das Bett.

Alle tot. Sie waren alle tot, vor ihrer Zeit gestorben. Von einem Augenblick auf den anderen. Jetzt war er wirklich allein.

»Geht«, murmelte er. »Lasst mich allein. Ich … ich brauche einen Moment für mich.«

»Natürlich«, sagte Hiruzen leise. Respektvoll zog er sich mit Minato zurück.

Erst als sie die Tür hinter sich geschlossen hatten, erlaubte Tobirama sich seine Tränen.

Am Ende holte der Tod sie alle.

No one:

Absolutely no one:

Me, overthinking every single bit: What if Hiraishin works like a minature Einstein-Rosen bridge and Tobirama creates little wormholes?

Im nächsten Kapitel geht es etwas more wholesome zu, als Tobirama ein paar nicht gänzlich schrechliche Neuigkeiten überbracht werden.

Autorennotiz

Updates alle zwei Wochen.

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Kurzbeschreibung

Bereits im Sterben begriffen wendet Tobirama sein neues Hiraishin-Siegel an. Es ist nicht mehr als eine Notlösung, ein Prototyp, der noch nicht zur Anwendung gedacht ist. Dennoch funktioniert es, er entkommt seinen Feinden und findet sich im nächsten Augenblick in Konoha wieder ... einem Konoha jedoch, das um vierzig Jahre gealtert ist. Sein einstiger Schüler Hiruzen ist als Hokage zurückgetreten und mittlerweile träg Namikaze Minato den Hut. Tobirama muss sich von jetzt auf gleich in einem Dorf zurechtfinden, in dem sich vieles beinahe bis zur Unkenntlichkeit verändert hat und in dessen Schatten dunkle Geheimnisse gewuchert sind. [MinaTobi]

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Longfiction, Alternativuniversum, Zeitreise, (romantische) Beziehungsentwicklung, Slow Burn und Transgender getaggt.

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