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Am 15.10.2017 um 13:23 Uhr

@Larlysia: Ehrlich gesagt hab ich bis jetzt nur Das erste Gesetz der Magie gelesen. Das kann ich aber empfehlen. Und die Serie

#12

Am 08.11.2018 um 11:24 Uhr

Ich lese gerade "Das Echo der Zukunft", der zweite Band der Licanius-Saga von James Islinton. Und ein Sherlock Sammelband liegt auch noch angefangen bei mir herum

Am 12.01.2019 um 11:45 Uhr

Ich lese gerade Zoo City von Lauren Beukes. Ein Urban Fantasy-Roman, der in Südafrika spielt und auf den ich aufmerksam wurde, weil ich halt eben auch Urban Fantasy in Südafrika schreibe.

Das Buch nimmt ein wenig Inspiration aus His Dark Materials. Vor einigen Jahren sind auf einmal manchen Menschen tierische Begleiter erschienen. Woher diese kommen weiß niemand. Was man jedoch weiß: Diese Tiere erscheinen, wenn jemand enorme Schuldgefühle erfährt, weshalb vor allem Verbrecher davon betroffen sind. Was man ebenso weiß: Die Tiere geben ihren Menschen eine besondere Fähigkeit.

Unsere Heldin, Zinzi, die wegen Drogendelikten im Gefängnis von Joburg war, ihr Faultier jedoch wegen der Schuldgefühle aufgrund des Todes ihres Bruders hat, besitzt die Fähigkeit verlorene Dinge aufzuspüren. Sie kann magisch spüren, was jemand verloren hat und wo dieses Etwas ist. Damit verdient sie ihr Geld. Als sie aber angeheuert wird, eine verschwundene Person aufzuspüren - eine junge Sängerin - stellt sich das als alles andere als leicht heraus.

Soweit habe ich viel Spaß an dem Buch, lerne einige neue Worte aus dem südafrikanischen Dialekt und finde das Worldbuilding spannend. Das einzige, was ich soweit sehr schwer finde, ist, dass Hautfarben so gar nicht beschrieben werden. Da es Südafrika ist, wo hellhäutige Menschen nur um die 10% der Gesamtbevölkerung ausmachen, gehe ich automatisch von dunkelhäutigen Charakteren aus, bis auf einmal nach ein paar Seiten ein Hinweis (bspw. blondes Haar) kommt, dass der Charakter wohl doch hellhäutig ist. Das macht es aktuell etwas schwer. :/

Am 12.01.2019 um 14:40 Uhr

Haruki Murakami - Pinball 1973

Ist ein ganz frühes Werk von ihm, aber erst vor kurzem auf Deutsch erschienen, und ich finds ganz okay.

Liest noch jemand hier Murakami?

 

#15

Am 10.02.2019 um 17:47 Uhr

Ich habe bis jetzt nur South of the Border, West of the Sun von Murakami gelesen, und fand es ganz gut. Ich würde gerne noch mehr von ihm lesen, aber es gibt so viele Bücher von ihm - ich bin da leicht überfordert :D

#16

Am 19.06.2019 um 22:00 Uhr

Ich kram den Thread dann mal wieder aus :D
Zurzeit lese ich (immer noch xD) "The Way of Kings" von Brandon Sanderson (ich liebe es - das Worldbuilding, die Charaktere, den Stil. Einfach alles), sowie The Reluctant Heiress von Eva Ibbotson. Kennt jemand von euch Eva Ibbotson?

#17

Am 22.10.2019 um 21:12 Uhr

Vor kurzem habe ich Cthulhus Ruf von H.P. Lovecraft beendet. Es war schrecklich Großartig. Es ist ein Buch was ich nur empfehlen kann. OK vielleicht muss man sich noch an Lovecrafts Stil gewöhnen, nur so aus Vorwahrnung falls es Interesse gibt, aber ansonsten ist es einfach nur beeindruckend. Cthulhus Beschreibung ist besser auf dem Papier gesehen als im Realen leben, denn wenn man es zu lange ansieht, sogar auf einem Foto, wird der Betrachter wahnsinnig, und im

schlimmsten falle stirbt er vor Angst. Dazu auch noch die Form-- es ist eine Zusammenfassung von einer Person, die die Begebenheiten von drei anderen Personen zusammenfasst und jedesmal wird es immer spannender. Cthulhu selbst taucht recht selten auf, denn Lovecraft versucht ihn nicht als eine Kreatur sondern als eine Idee darzustellen. Noch unheimlicher ist was es manifestiert. Sollte Cthulhu aus seinem Gefängnis befreit werden. So ist es das Ende der Welt. Habe ich vergessen zu sagen das es eine Horrorgeschichte ist, die sich existenziellen Horror fokussiert.

Gibt es hier überhaupt jemanden der Lovecraft kennt? Gibt es jemanden der kosmischen Horror kennt?

#18
(Threadersteller)

Am 18.11.2019 um 3:13 Uhr

Natürlich kenne ich Lovecraft, den alten Rassisten.

Cthulu und co. sind totaler Standart, wenn man auf Grusel und Horror aus dem 19. Bzw. Frühen 20. Jahrhundert steht...

So ganz meins ist Cosmic Horror allerdings nicht. Da bleib ich lieber bei den guten alten Gothic Novels.

Am 18.11.2019 um 10:29 Uhr

Wo wir bei Horror des 19. Jahrhunders sind... ich les mal wieder Carmilla von Sheridan LeFanu aus dem Jahre 1872. Leider nur virtuell, da ich meine Printausgabe verlegt habe (Schande über mich). Weiblicher Vampir mit lesbischem Subtext und das aus dem 19. Jahrhundert . Außerdem gefällt mir, dass der Vampir wie das blühende Leben wirkt. Schwacher Herzschlag, Atmung und warme Haut bei Öffnung des Sargs der Dame, die seit eineinhalb Jahrhunderten tot ist. Carmilla war zugegeben auch meine Inspiration für ne Uralt-Geschichte. Neulich bin ich auch auf ein paar Realberichte und Untersuchungen aus dem 18. Jahrhundert gestoßen, die mit Vampiren zu tun haben. Graböffnungen nach mysteriösen Todesfällen, immer wird betont, dass die Leichen kaum Verwesungsspuren zeigten und daher wurde vermutet, dass es Vampire sind. Sehr faszinierend. Auch was die Wege zum Vampir zu werden, angeht. Da reicht es, Fleisch von einem Tier zu essen, das von einem Vampir gebissen wurde, um selbst zum Vampir zu werden. Eigentlich schade, dass durch die Stokerische Omnipräsenz so vieles an den eigentlich ziemlich weit gefächerteren Vampirmythen heute kaum noch bekannt ist und sich alles auf den einen Stereotyp reduziert.

#20
(Threadersteller)

Am 18.11.2019 um 10:38 Uhr

Aw, ja, Carmilla ist schon schön.

Das Witzige ist ja, dass "Dracula" damals ja eher gefloppt ist, weil's einfach nur'n weiterer Vampirroman unter vielen war, der im Grunde nichts besonderes zu bieten hat... Der Erfolg kam erst Post-mortem und eher mit Bela Lugosi.

 

Ich selber lese derzeit übrigens die Geistergeschichte "Die kleine Hand" von Susan Hill und paralell "Mein (Alp)Traum vom eigenen Buch" von Leonie Sommer.

Letzteres ist sehr... eigenwillig, um's mal vorsichtig auszudrücken...

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