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Panik

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23.12.2018 18:45
16 Ab 16 Jahren
In Arbeit

Er wurde wach und hatte Schwierigkeiten sich zu orientieren. Er wusste einen Moment lang weder, wo er sich befand, noch, warum er mitten in der Nacht erwacht war. Als er endgültig wach war, bemerkte er einen schmerzhaften Wadenkrampf in seinem rechten Bein. Durch jahrelange Übung routiniert, drehte er sich vom Rücken in die Seitenlage, rutsche über die Bettkante, bis er mit den Füßen den Boden berührte, dann richtete er sich auf, streckte die Beine durch. Der Krampf löste sich, er atmete tief durch. Er legte sich wieder hin und bevor er versuchte wieder einzuschlafen, schaute er auf die grün schimmernden Ziffern des elektrischen Weckers. Fast vier Uhr, noch massig Zeit zu schlafen. Mit einer Hand langte er in das untere Fach seines Nachttischs und griff sich die dort gelagerte Nackenrolle, die er sich unter die Kniekehlen schob, da er festgestellt hatte, dass diese Rolle weitere Wadenkrämpfe meist sicher verhinderte. Entspannt lag er auf dem Rücken und wartete darauf, dass sich der Schlaf wieder einstellte. Einige Zeit hatte er bereits still gelegen, da fiel ihm auf, es war unnatürlich still im Zimmer. Aus der Ferne hörte er das auf und ab schwellende Rauschen, dass vom Verkehr auf der Autobahn verursacht wurde. Wie meist wunderte er sich, dass er dieses Rauschen immer noch hörte, denn seit Jahren war er auf Hörgeräte angewiesen und die ruhten nachts nun einmal auf dem Nachttisch. Aber es war zu still im Zimmer, so still wie sonst nie. Nach einiger Zeit hörte er einmal das weit entfernte Geräusch einer Toilettenspülung, wieder wurde es danach so still, dass es gespenstig wirkte. Vorsichtig tastete er nach seinen Hörgeräten, aktivierte diese durch das Schließen der Batteriefächer, drückte sich die Ohrstücke in die Ohren, führte die Geräte hinter die Ohren. Aber trotz der angelegten Hörgeräte, es blieb unnatürlich still. Lange blieb er noch möglichst bewegungslos auf dem Rücken liegen und horchte in die Dunkelheit. Da die Rollläden herab gelassen waren, war im Zimmer nichts zu erkennen, außer den grün schimmernden Ziffern des digitalen Weckers und ab und zu blinkte der Rauchmelder. Nach einiger Zeit hoffte er, er würde bald wieder einschlafen, da er inzwischen meinte, er würde sich die Stille nur einbilden. Als der Schlaf sich absolut nicht mehr einstellen wollte, horchte er wiederum aufmerksam in die Dunkelheit. Irgendwann gab er sich einen Stoß, er wollte nicht mehr in die Dunkelheit hinein hören. Das bringt doch nichts, redete er sich ein. So lag er still auf dem Rücken und versuchte seine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken. Mit geschlossenen Augen widerstand er der Versuchung, immer wieder nach der Uhrzeit zu sehen. Und so kam der Schlaf doch noch über ihn. Er erwachte aber bald wieder. Er hatte vergessen seine Hörgeräte auszuziehen und da er sich auf die Seite gedreht hatte, erzeugte das Hörgerät, auf dem er lag, einen störenden Druck am Ohr. Wieder kam es ihm vor, als sei es unnatürlich still im Zimmer. Aber dieses Mal versuchte er nicht wieder in die Stille zu horchen, er legte die Hörgeräte ab, drehte sich auf die Seite und schlief fast umgehend wieder ein. Zuerst schlief er traumlos und als sich die Träume einstellten, träumte er von längst vergangenen Zeiten, von Stunden voller Erotik, mit der geliebten Frau liebkosend auf dem Bett liegend, während die Sonne durch die geschlossenen Stores scheinend, das Zimmer in milchiges Licht tauchte. Er träumte manchmal von den erotischen Stunden, die er vor langer Zeit so sehr genossen hatte. Wenn die Träume so intensiv waren, dass er sich nach dem Aufwachen noch daran erinnern konnte, wusste er, der Tag würde heiter und beschwingt verlaufen.

Wieder wurde er wach, inzwischen war der Morgen angebrochen und trotz herunter gelassener Rollläden war es einigermaßen hell in der Wohnung. Die Traumereignisse waren intensiv genug gewesen, er erinnert sich genau an Berührungen und Liebkosungen der Traumzeit. Aber heute stellten sich die gewohnte Heiterkeit und die beschwingte Gefühlslage nicht ein, die sonst auf diese Träume folgte. Weiterhin empfand er die ungewöhnliche Stille, eine bedrückende Stille. Zu gerne hätte er Licht eingeschaltet oder die Rollläden hochgezogen, um es richtig hell in der Wohnung zu haben, dann hätte er den Ursachen der Stille auf den Grund gehen können. Da aber seine Frau ruhig neben ihm unter ihrer Decke lag und es immer noch früh war, wollte er auf gar keinen Fall, dass sie in ihrem Schlaf gestört wurde. So setzte er sich erst einmal auf die Bettkante, nur um wieder zu horchen. Inzwischen war auf der Straße vor dem Haus erster Autoverkehr wahrzunehmen, aus der Ferne waren die Turbinen eines wohl soeben gestarteten Flugzeugs zu hören, das aber schon genug Höhe gewonnen hatte, um nur noch ein leises Dröhnen zu verursachen. Nur in der Wohnung, da war es still, sehr still. Fast freute er sich, als er hörte, dass die Kinder aus der Wohnung über ihm ziemlich geräuschvoll aus den Betten sprangen. Wenn er auch oft dadurch vor der Zeit aufwachte, heute durchbrach das muntere Herumlaufen der Kinder die Stille. Kaum hatten sich die Kinder in einen anderen Teil der Wohnung verzogen, war sie wieder da, die bedrückende Stille. So leise wie möglich erhob er sich vom Bett, schob sich die Hörgeräte in die Ohren und ging in die Küche. Dort hörte er wiederum die Kinder. Da er wusste, dass die Küche weit genug vom Schlafzimmer entfernt war und er deshalb seine Frau nicht stören konnte, zog er hier die Rollläden hoch. Was er sah erfreute ihn nicht. Aus dicken Regenwolken fiel heftiger Regen, da völlige Windstille herrschte, fiel der Regen still, wie eine Art Vorhang, er schloss die Rollläden wieder, dem Regen zuzusehen, fand er bedrückend. Als er zurück ins Schlafzimmer kam und er wieder die bedrückende Stille spürte, fröstelte ihn. Er legte sich unter seine Bettdecke und trotz der drückenden Stille, versuchte er noch einmal zu schlafen; dazu zog er die Hörgeräte wieder aus. Zum Schlaf kam es nicht mehr, der Ausflug in die Küche hatte die Müdigkeit vertrieben. Die Stille beunruhigte ihn weiter und als der Wecker halb neun zeigte, wunderte ihn, dass seine Frau sich nicht rührte. Er war daran gewöhnt, um diese Zeit erwachte seine Frau recht regelmäßig und einige Minuten vorher drehte sie sich ein paarmal hin und her; oder ihr sonst ruhiger Atem ging in ein leichtes Schnarchen über. Jetzt kam ihm in den Sinn, er hatte bei allem Wachliegen nicht einmal Atem oder Bewegungen seiner Frau bemerkt. Panik überkam ihn. Durch eine Art autogenes Training versuchte er die Panik zu beherrschen, das gelang nur teilweise. Sollte das schwache Herz seiner Liebe gerade in dieser Nacht seinen Dienst endgültig beendet haben? Kalter Schweiß trat auf seine Stirn, die Panik verstärkte sich. Als er sich wieder soweit im Griff hatte, dass er klar denken konnte, horchte er noch einmal in das dämmrige Zimmer. Die Stille fand er jetzt nicht mehr nur bedrückend, sondern eher beängstigend.

Wieder hörte er auf dem Rücken liegend in die Stille hinein und zog sich wiederum seine Hörgeräte an. Mit geschlossenen Augen hörte er weiter und weiter in die Stille. Ab und zu hörte er ein Geräusch aus dem Treppenhaus, das ständige auf und ab schwellende Rauschen der Autobahn hörte er, jetzt mit den Hörgeräten, überdeutlich. Auf der weiter entfernten Güterzugtrasse rumpelte ein langer Zug vorbei. Danach war es wieder beängstigend still. Er schloss noch einmal die Augen, hoffte, seine Sorgen würden bei Konzentration auf sein Inneres, zurück in die Dunkelheit sinken. Aber nichts, was er erhoffte, geschah. Irgendwann drückte die gefüllte Blase, ein guter Grund, fand er, aufzustehen. Normal hätte er sich Mühe gegeben, möglichst leise das Zimmer zu verlassen und zum Bad zu gehen. Sein Unterbewusstsein flüsterte ihm zu, mach ruhig etwas Lärm, du musst wissen, was los ist. Aber nichts geschah, die Schwerhörigkeit seiner Liebe war ausgeprägter, als seine eigene Schwerhörigkeit. Was ihm laut erschien, da er seine Hörgeräte, die er liebevoll seine Öhrchen nannte, anhatte, drang nicht in die Ohren der ruhig unter der Bettdecke liegenden. Vor der Toilettenschüssel stehend, ärgerte er sich über den allzu dünnen Urinstrahl, der sich in die Schüssel ergoss. Zu lange eingehalten, kam ihm in den Sinn, aber morgens machte ihm die stark vergrößerte Prostata eigentlich immer das Wasserlassen schwer. Mit aller Kraft straffte er die Bauchdecke, der Strahl wurde stärker. Wieder im Bett liegend verspürte er wildes Herzpochen, auch das gehörte zu dazu – Anstrengung beim Pinkeln und anschließender Herzkasper. Zumindest übertönten die Herzgeräusche, die seine Ohren überfluteten, für einige Zeit die angstverbreitende Stille. Obwohl ihn das Rauschen des eigenen Blutes im Ohrinnern ihn im Allgemeinen beunruhigte, hatte es heute die gegenteilige Wirkung. Seine Gedanken schweiften ab in längst vergangene Zeiten, als sie genau auf diesen, Jahrzehnte alten Betten Stunden der Erotik und der Leidenschaft genossen hatten, genau wie der Traum es ihm vorgegaukelt hatte. Vorbei, alles vorbei; aber die leidenschaftliche Zuneigung war geblieben und unter der Asche war immer noch Glut genug. Ein leichter Windstoß reichte, um das Feuer der Leidenschaft erneut zu entfachen. Seine Gedanken schweiften weiter, irgendwann hatten sie einmal die Matratzen erneuert und was sonst noch? Sein Herz beruhigte sich und dann war sie wieder da, die Stille, beängstigender als zu vor. Wieder lag er fast unbeweglich unter seiner Bettdecke, versuchte die Panik zu beherrschen, erfolglos, wie auch die vorher gehenden Versuche. Obwohl er unter der wärmenden Decke lag, fror er jetzt. Nur um Minuten später zu bemerken, wie eine Hitzewelle in ihm aufstieg, Schweiß bildete sich auf seiner Oberlippe, sonst ein Zeichen, dass es ihm beim Wandern zu warm war. Er hörte in die Richtung, in der seine Frau unter ihrer Decke lag. Von dort kam kein Laut, keine Bewegung konnte er wahrnehmen. Von Panik ergriffen streckte er vorsichtig eine Hand aus und legte diese auf die Bettdecke seiner Liebe. Immer noch bemerkte er keinerlei Lebenszeichen. Endgültig konnte er sich nicht mehr beherrschen, er stieg, fast war es ein Sprung, aus dem Bett zog seine Schlappen an die Füße und schlurfte in die Küche. Dort schaltete er die Deckenbeleuchtung ein, zog die Rollläden hoch und beschäftigte sich mit dem Befüllen der Kaffeemaschine. Der Vorgang war seit Jahren eingespielt – Filter aus der Packung nehmen, die Falzkanten des Kaffeefilters umknicken, den Filter in den Filtereinsatz setzen, das Glas mit dem Kaffeemehl öffnen, sechs große Teelöffel Kaffeemehl abmessen und in den Filter füllen, den Filtereinsatz in der Maschine einrasten lassen, mit der Glaskanne der Kaffeemaschine zum Spülbecken gehen, die Kanne einmal mit kaltem Wasser ausspülen, erneut Wasser in die Kanne füllen – bis kurz über den Eichstrich für acht Tassen, das Wasser in den Wassertank der Kaffeemaschine füllen, bis der rote Schwimmer des Pegels kurz über der acht schwamm, das ergab fast genau sechs Tassen Kaffee. Zum Schluss schüttete er das überschüssige Wasser in den Ausguss, stellte die Glaskanne in die Kaffeemaschine und schaltete die Maschine ein. Er holte einmal tief Luft, ging zum Spülbecken und füllte die Thermoskanne mit heißem Wasser, während er das leise Gluckern der Kaffeemaschine während des Brühvorgangs vernahm.

Unschlüssig stand er in der Küche und überlegte, was er jetzt weiter tun könne. Wieder verspürte er Harndrang, ging zur Toilette und erleichterte sich. Als er die Spülung betätigte empfand er das Geräusch des fließenden Wassers, den Gegensatz zur beängstigenden Stille, fast als Genugtuung. Das Geräusch des Spülwassers endete, das leisere Geräusch des nachlaufenden Wassers, das den Spülkasten füllte, erfüllte für kurze Zeit den Raum. Dann war sie wieder da, die bedrückende, beängstigende Stille. Er lehnte seine Stirn an die kühle Scheibe der Duschkabine und versuchte sich zur Ruhe zu zwingen. Einige Zeit stand er still im Bad mit der Stirn gegen die kühle Scheibe gelehnt. Dann hatte er sich soweit gefangen, dass ihm bewusst wurde, dass er nicht ewig in Bewegungslosigkeit verharrend, im Bad stehen bleiben konnte. Noch einmal holte er tief Luft, dann verließ er das Bad und ging die zwei Schritte bis zum Schlafzimmer. Seine Liebe saß auf der Bettkante. Wo bist du gewesen, ich habe dich vermisst, fragte sie. Der Atem stocke ihm, er meinte sein Gleichgewicht zu verlieren und er würde zusammenbrechen. Er fing sich aber schnell und setze sich auch auf die Bettkante. Seine Versuche die Panik zu beherrschen zeigten jetzt Erfolg. Er wusste nicht, was er sagen sollte und sagte dann nur, ich habe den Kaffee angesetzt. Seine Liebe gähnte herzhaft und sagte dann, ach habe ich gut und lange geschlafen. Eine Minute später sagte sie, mir ist kalt, mache doch bitte schon einmal die Heizung an.

Er ging zurück in die Küche, drehte am Heizungsventil, während immer noch die Kaffeemaschine gluckerte. Auch im Wohnzimmer öffnete er die Rollläden und betätigte die Thermostatventile der Heizkörper. Das Gluckern der Kaffeemaschine verstummte und deutete auf das Ende des Brühvorgangs hin. Er wartete noch einen Moment, damit der Rest Wasser aus dem Filter in die Glaskanne tropfen konnte. Dann nahm er zwei Tassen aus dem Küchenschrank, entleerte das heiße Wasser aus der Thermoskanne und füllte den Kaffee von der Glaskanne in Tassen und in die Thermoskanne. Er stellte die beiden Kaffeetassen auf ein Tablett und ging mit dem Tablett in das Schlafzimmer, stellte das Tablett auf den Boden, öffnete die Rollläden. Wieder war es sehr, sehr still in der Wohnung, er konnte sich die Stille nicht erklären, aber die Stille beunruhigte und ängstigte ihn nun nicht mehr. Er setzte sich auf die Bettkante. Gleich wird es warm, sagte er, stand auf, nahm eine Tasse, ging ins Bad.

Nachdem er sich die Zähne geputzt hatte, war es auch ihm kühl geworden. Also drehte er auch im Bad die Heizung an und freute sich darauf, dass in wenigen Minuten der Heizkörper in seinem Rücken Wärme abstrahlen würde. Er verteilte Rasiercreme auf dem Rasierpinsel und brachte die Creme durch Befeuchten und andächtige, kreisender Bewegungen seiner linken Hand auf dem Pinsel zum Schäumen. Er befeuchtete sein Gesicht, verteilte mit dem Pinsel den Schaum auf Wangen und Kinn, trank am Kaffee und setzte eine neue Rasierklinge in den Rasierer ein. Einen Moment noch ließ er den Rasierschaum wirken, bevor er mit der Rasur begann. Da fiel es ihm auf, obwohl bereits einige Zeit vergangen war, wurde es nicht warm an seinem Rücken. Er fasste mit einer Hand an den Heizkörper, der war kalt, er schaute, ob er wirklich das Heizkörperventil geöffnet hatte, es war offen. Eingeschäumt wie er war, ging er ins Wohnzimmer, fühlte dort an den Heizkörpern, auch diese waren kalt. Langsam ging er zurück zum Badezimmer, er wusste jetzt, was die beängstigende, kaum erträgliche Stille verursacht hatte. Die fernen Fließgeräusche des warmen Wassers, das durch das Rohrsystem der Zentralheizung gepresst wurde und eine ständig vorhandene, wenn auch kaum wahrnehmbare Hintergrundmelodie erzeugte, hatte in der Nacht und in den Morgenstunden gefehlt. Sein Herz hätte vor Freude springen können, er versuchte sich aber weiter nichts anmerken zu lassen und so sagte er auch nur, die Heizung ist ausgefallen, als er an der Schlafzimmertür vorbeikam. Er beeilte sich mit der Rasur, griff noch, bevor er sich anzog zum Telefonhörer, wählte die Nummer des Hausmeisters und fragte nach, was mit der Heizung wäre. Es beruhigte ihn, als er erfuhr, der Wartungsdienst wäre bereits unterwegs.

Während seine Liebe im Bad verschwand, ging er in die Küche und bereitete das Frühstück. Zufrieden stellte er nach einiger Zeit fest, dass die fernen Fließgeräusche wieder zu hören waren. Nur Minuten später spürte er, dass sich der Heizkörper in der Küche erwärmte. Als das Frühstück gerichtet war, hatte sich Wärme in der Küche ausgebreitet. Seine Liebe erschien in der Küche, sie umarmten sich liebevoll, er verschwieg, in welcher Panik er die frühen Morgenstunden verbracht hatte.

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Kurzbeschreibung

Ein alter Mann ist verunsichert, weil es in einer Nacht beunruhigend leise im Zimmer ist. Die Stille raubt ihm den Schlaf und löst Panik bei ihm aus.