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The Story of my life

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24.2.2017 19:14
12 Ab 12 Jahren
Fertiggestellt

Mein Leben ist und war mega verkorkst.

Ich lebe nun in den 80er Jahre, fragt nicht wie ich da hingekommen bin. Aber ich will nicht über das Jetzt reden, sondern über das damals.

Damals als man noch Tagebücher geführt hatte.

Alles hatte mit Hieronymus angefangen, er hatte einen Krieg angezettelt, wegen seiner Familie.

In der Zeit bin ich geboren und mein Vater hat mich mitgenommen, da war ich ein paar Monate alt.

Meine Mutter war weg, weil sie gegen Hieronymus kämpfen musste. Und Thilo suchte sich eine neue. Allein nur um mich zu schützen. Die neue war schon schwanger als er bei ihr war.

Dies war auch ein gutes Motiv für ihn, denn wenn Hieronymus mich fände, wäre alles vorbei.

Thilo' Mutter hasste ihn dafür, das er bei dieser Menschen Frau war.

Er kann auch nur bei ihr leben, wegen einen Verwechslungszauber.

Thilo will auch nur zurück, zurück in sein altes Leben, aber er muss mich schützen, vor der Prophezeiung und vor Hieronymus.... :
 

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Montag, der 2.6.2012

Wir hatten gerade eine Freistunde und die anderen sind mit Lisa los gelaufen.

Da ich noch schnell auf Toilette musste, hatten sie mich nicht mitgenommen. Daher wollte ich in den Supermarkt. Liliha rannte zu mir. „Darf ich mit dir gehen?", fragte sie erschöpft, ich nickte.

Stumm gehen wir über die Straße und in den Supermarkt. Dort spendierte ich ihr ein Eis – einfach weil ich zu nett war und sie bedankte sich, meinte das ich gar nicht so übel bin und fragte ob wir Freunde sein könnten. Was sagten die anderen dazu? Stumm nickte ich und sie legte ein lächeln auf.

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Dienstag der 3.6.2012

Gleich würden wir ein Vortrag halten müssen. Nervös laufe ich hin und her. Vor mir war Liliha im Raum. Irgendwann hörte ich ein „Nächster.",

Doch die Tür ging nicht auf, dennoch machte ich sie auf und sehe zu meinen Erschrecken das Liliha tatsächlich Zauberte. Erschrocken schaue ich sie an.

„So schlimm ist das jetzt auch nicht...", stammelte sie. Ich blickte sie nur noch mit größeren Augen an. Die Lehrer schienen eingefroren zu sein und Liliha kritzelte in ihren Notizblock rum. „Willst du auch 'ne eins?", fragte sie, ich nickte stumm und Liliha beichte mir alles was sie wusste über Hexen, klatschte in die Hände und die Lehrer bewegten sich wieder.

„Dein Vortrag war ja spitze!", jammerte sie mit Krokodilstränen. „Fast so gut wie meiner.",

Jetzt war alles still.

Ich war mit einer Hexe befreundet...

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Mittwoch, der 4.6.2012

Lisa und Anna spielten H2O mit Liliha auf den Hof. Mir war egal was sie spielten, doch ich wollte mitspielen. Doch eigentlich ignorierten mich alle vier. Auf Fragen wie darf ich mitspielen, reagierte keiner und ich setze mich traurig auf eine Bank. „Alles okey?", fragte Jessica, eine gute Freundin. „Hab gehört das Liliha verbreitet hat das du deine kleine Clique betrügst.", „Sei du nur froh das du nicht selbst in so einer Clique feststeckst!", murrte ich.

Es machte mich wütend das Liliha das jetzt abzog. Ich hoffte das Anna und Lisa bald an gekrochen kommen und Liliha kann mir gestohlen bleiben.

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Montag, der 25.6.2012

Ich, Alina Wollny habe es satt, täglich von Liliha gemobbt zu werden. z.B.

„Nenne mir drei Dinge, wieso ich auf dich hören soll?", war meine Frage und sie antwortete darauf immer: „1. weil du eine Schlampe bist, 2. Du bist dumm, 3. Du bist eine Schlampe.",

Solche lächerlichen antworten bekam man immer bei ihren Fragen.

Ich zog mich lieber zu Jessi zurück und redete mit ihr.

Dennoch hatte ich Angst vor Liliha. Immerhin war ich die einzige die ihr Geheimnis kannte.

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Mittwoch, der 27.6.2012

Heute hatten sich tatsächlich Lisa und Anna bei mir entschuldigt und wollten Rache an Liliha nehmen, doch das war eigentlich keine gute Idee, da sie stärker ist, doch die beiden waren sich sicher dies zu tun. Doch Liliha hatte ein Trumpf im Ärmel und verbreitete in der Schule das ich ihr größtes Geheimnis verraten hatte

(Irgendwas über ihren Todkranken Opa??).

„Du denkst also das ich ihr was gesagt habe?", brüllte ich sie an.

„Ich hatte ja nicht mal Kontakt mit ihr gehabt. Wollen wir gemeinsam zu ihr gehen?",

Widerwillig suchten wir das Mädchen auf.

Ich erzählte ihr was Liliha behauptete.

Schnell wurde sie wütend. Unklar war aber auf welcher Seite sie stand. „Wie hässlich bist du older? Denkste ich red mit so jemanden, du hast 'se doch ne mehr alle.", Zeigte uns ein Vogel und verschwand.

Dann behauptete Liliha das ich mit ihr unter einer Decke steckte und verschwand im nichts.

Krass...

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Donnerstag, der 28.6.2012

Plötzlich tat Liliha so als wäre nie etwas geschehen. Sie krallte Lisa und Anna' Freundschaft und war auch zu mir super nett – wer weiß für wie lange -.-. Und es machte mich erst recht wütend das sie sogar versuchte mir Jessi wegzunehmen, da Anna so klug war und die Schule gewechselt hatte.

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Freitag, der 24.8.2012

Ich schaute öfters zu ihr, da ich nicht überrascht werden wollte.

Wir hatten Geographie mit Frau Walter.

Schrecklich.

Der süße Duft von Feindschaft roch ich bis hier her.

Zwei Bänke vor mir saß diese Liliha.

Ich hasste es, wenn sie sich in meine Gedanken einschleimte, so konnte sie mit mir quatschen wann sie wollte und mein Kopf brannte dabei höllisch, als würden tausende von Ameisen darauf Pinkeln.

Ich hatte mir vor einigen Wochen noch Pläne gemacht, wie ich diese Hexe umbringen kann. Scheiterhaufen?

„Alina, was hast du bei der Aufgabe vier hingeschrieben?", störte mich die Lehrerin aus mein Gedanken. Ich wurde Rot, ich hatte nichts, das Arbeitsblatt war leer.

Ich blickte zu der Lehrerin, die mich mit bösen Augen anschaute.

Die Klasse grinste, dennoch arbeiteten sie auffällig weiter, damit sie nicht die nächsten sind.

Da das Blatt leer war, schnappte sie mein Hausaufgabenheft und forderte ein anderen Schüler auf, der es Vorlesen sollte.

Pf...

„Soll ich dir bei den Aufgaben helfen?", fragte Liliha gehässig in mein Kopf.

„Fresse.", schrie ich aus aller Kraft zu ihr, doch statt es mit Gedanken zu sagen, rutschte es mir lauthals aus dem Mund. Ich hielt mein Mund ängstlich zu.

Die Worte „Was für ein Opfer.", hörte ich klar in meine Ohren. Alle dachten gewiss, ich meine Frau Walter. Wenn hätte ich es denn sonst sagen sollen?

Sie schickte mich nach draußen und die Konsequenzen würde ich schon bemerken.

Ich hörte wie man über mich tuschelte, ich war nur Tomatenrot und schämte mich zu Grunde.

Frau Walter hatte heute sogar noch ihren Guten Tag gehabt...

Sonst tickt dieses Fette Stück immer anders.

Ich ärgerte mich auf den langen weiten Schulflur. Ich stieß mein Fuß wütend gegen die Wand, worauf eine Explosion entstand. War ich das?

Ich betrachtete das kleine Loch in der Mauer und schrie dabei in mein Kopf:

„LILIHA HÖR AUF DAMIT.",

Ich lehnte mich wütend an die Wand.

Eine kleine Lehrerin blieb plötzlich stehen.

„Man hat dich rausgeworfen?", hinterfragte sie mich. „Was hast du den angestellt?",

„ Liliha hat mich zur Palme gebracht, ohne das es jemand mitbekommen hat.",

„Hach sie ist ja auch ein Biest. Mach dir nichts draus, du bist besser als sie.",

Ich runzelte meine Stirn.

„Ich habe keine besonderen Fähigkeiten, ich bin in nichts gut.",

- und sie ist eine Hexe - fügte ich in meinen Gedanken hinzu.

„Täusche dich da Mal nicht so.", und verschwand in dem Zimmer gegenüber.

Die Klingel klingelte laut, ich stürmte in das Klassenzimmer, packte meine Schultasche und rannte die Treppen herunter, mit der Hoffnung, Frau Walter würde mir nicht nachrufen.

„Alina warte.", rief mein kleiner Bruder und rannte mir nach.

Vater hat auf mein Handy geschrieben, das es wichtig sei, mit mir zu reden.

Ich hoffte nur, es ging nicht um den Unterricht.

Mein Vater ist eigentlich überhaupt nicht der Typ zum Reden, deswegen machte es mich ziemlich stutzig, das er mit mir reden will und nicht meine Mam.

„Komm schon Nils.", antwortete ich auf sein ruf und er trottete mir mit seinen Rollkoffer hinterher und zusammen schafften wir noch den Bus.

Als wir die Tickets vorzeigten, setzten wir uns auf ein Platz und fuhren zehn Haltestellen bis die Busansage: „Haltestelle Küchwald". plärrte und wir beide ausstiegen.

Ich latschte nun die Straße runter und klingelte an unsern Haus.

Vater saß am Küchentisch.

Oje ... ein wenig Angst bekam ich schon, habe ich etwas Dummes angestellt?

Oder hat Liliha gar bei uns angerufen...

„Du wolltest mit mir reden?", fragte ich vorsichtig und lege dabei meine Schultasche ab.

„Ja.... Ähm... wo soll ich anfangen?", murmelte er vor sich hin. „Gut - ähm ... Du bist nicht die, die du denkst zu sein...", fuhr er fort.

Ich starrte ihn an, das er weiter reden sollte, war er vielleicht Krank oder so?

Ich bin ich, trotzdem wollte ich hören worauf er hinaus will.

„Dein Name ist Alice Sophie Silver ...",

Ich starrte ihn weiter an.

„Nun ja, vor vielen Jahren, ... Hexenverbrennungen und so, ... haben viele Hexen und Hexern ihre Magie freiwillig ... und unfreiwillig abgegeben, ...für immer, ...was hieß..., es konnte nicht weiter vererbt werden... Wenige aber blieben Hart und behielt die Zauberkraft; wie unsere Familie.

Das Ministerium hat mir Strengstens Verboten dir das alles zu sagen, aber ich bin für dich verantwortlich...

Wenn du nun plötzlich Hext und alles durcheinander geriet und du es nicht stoppen kannst und...", stotterte er und wurde dabei immer unflüssiger.

In solchen Sätzen hat er noch nie geredet...

„Stop.", lachte ich. „Du willst mir Einbleuen, das ich eine Hexe bin?",

Er nickte.

Mit dem Wissen das es Hexen gibt, begeisterte mich dies kaum, aber ich bin doch keine Hexe, das wüsste ich.

Er deutete mit sein Zeigefinger auf die Decke und flüsterte „Schneeiei.",

Schnee. ...Wie ... es schneit. ... In der Küche?

Ganze 10 Sekunden lang.

Bis es schmolz und komplett verschwand ...

„Versuch du es.", meinte Vater.

Ich schwieg, sollte ich das denn ihn abnehmen?

„Okay Vati ...", meinte ich und ging ungläubig in mein Zimmer, wie heißt die Nummer des Physiologen?

Ich ließ Vater sitzen wo er war.

Es klingelte unten an der Tür, oh nein, sind das etwa Nils seinen Kindergarten Kinder?

Jemand kam die Treppen hinauf. Tom. Ich drückte ihn erst einmal fest.

Zum Glück war er es, der die Treppen hinauf kam. Dann setzte er sich auf mein Bett und machte es sich gemütlich. „Du Glaubst an Hexen?", fragte er mich.

„Ja. Wir haben eine in der Klasse.", sagte ich Vorsichtig.

„Nun ja... Wieso glaubst du dann nicht, das du diese wundervolle Gabe hast?", fragte er erneuert, ich zuckte mit den Schultern.

„Na also, lasse die Mitschülerin dort wo sie ist, du bist mächtig, mächtiger als diese Amateurin.", sagte er mir und nahm vorsichtig meine Hand.

„Strecke dein Zeige Finger aus, bitte.", bat er. „Aufräumiai" sagte ich nun, in mein Finger kribbelte es und die Sachen schwebten durcheinander und alles flog an den Platz. Das Harry Potter Buch flog zurück in das Bücherregal, einzelne Fusel flogen hinauf und fielen in den Papierkorb...

„Ich bin eine Hexe.", murmelte ich, überglücklich.

„So wie ich.", und er legte ein lächeln auf.

„Gut. Sophie. Hier die ersten Zauberbücher.", sagte er nun und packte mich mit Büchern voll.

„Soll ich mich jetzt darüber freuen?", fragte ich erniedrigt.

„Tja wie man's nimmt. Bis bald, ich muss wieder rüber.", meinte Tom, ich nickte stumm.

Ich lag nun auf mein Bett und probierte die Zauberbücher aus, das macht Spaß irgendwie.

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Samstag, der 25.8.2012

Wochenende. Mit schlechten Gewissen starrte ich aus dem Fenster.

In mein Ohren dröhnte schmerzend Musik, die aus der Wand neben mir kam und dort wohnte Tom.

Ich hätte am liebsten „RUHE.", geschrien, aber dazu hatte ich die Kraft nicht.

Ich war einfach nur Müde.

Ich schaute aus dem Fenster. Ich musste grinsen, da draußen in Tom' Garten sein Vater war, der gegen irgendetwas ankämpfte. Ich schaute genauer hin, doch ich erkannte nichts. Ich wand sofort den Blick ab und stieg vom Fensterbrett hinunter und klopfte vorsichtig an die Wand. Ich und Tom hatten damals ein kleines Loch reingemacht, als wir noch kleine Kinder waren und so konnten wir gut Wand zu Wand reden.

„Tom.", sagte ich und klopfte dabei wild.

Er kann so süß Aussehen.

Aber er ist zu alt für mich. Ich war 13 und er um die 20.

„Was?", fragte er ein wenig genervt.

„Schau vorsichtig aus dem Fenster, was macht dein Vater den da?", fragte ich belustigt. Er schwieg, ich hörte ein paar Schritte.

„Keine Ahnung!", prustete er. „Ich Schleim mich Mal in seine Gedanken ein. Mal sehen ob ich was heraus finde.", meinte er. „Merkt er das denn nicht, durch Kopfschmerzen?", fragte ich verwundert. „Was? Nein. Nur Hexen und Hexer spüren ein brennen im Kopf, da sich die Magie dagegen Wehrt. Aber doch nicht bei Menschen. Die nehmen das zwar Wahr was man sagt, aber die glauben doch alle nur an Hirngespinst.",

Ich spürte wie er zum Fenster ging.

Es war langsam Mitternacht und meine Augen kullerten zu.

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Sonntag, der 26.8.2012

Vater wollte heute sein Bruder besuchen.

Ich durfte mit.

Ich war noch nie bei denen, geschweige denn, kannte ich eine Adresse.

Sie waren sonst nur bei uns. Vater befahl das ich ihn anfassen solle und nicht los lassen soll, da es sonst passieren kann, das ich an ein anderen Ort, vielleicht ein paar Meter, Kilometer, in einer anderen Stadt, Land oder in einer anderen Galaxie landen könnte.

Ich klammerte mich fest an ihn und wir lösten uns auf.

Plötzlich stand ich auf ein Berg, mir war Eiskalt und schlecht dazu.

„Vati?", schrie ich. „Vater?", schrie ich erneuert. Meine Füße waren taub und eingefroren, ich glaube fast -30°C reichen hier oben nicht aus.

Ich hatte totale Gänsehaut. Hier oben war es außerdem Angst einflößend leise.

„Warmiai.", sagte ich mit meiner letzten Kraft. Jetzt hatte ich dicke Sachen an, toll jetzt war es mir zu warm. Ich lief ein Schritt, aber ich merkte schnell das ich mich lieber nicht bewegen sollte, da ich sonst eine Lawine herbei holen würde und ich in die Tiefe stürzen würde.

Vater bitte finde mich und das schnell. Am anderen Ende, weit weg, sah ich ein kleinen Schwarzen Punkt. „Hallo?", schrie ich. „Können sie mir vielleicht helfen?",

Eine Stimme, zart, leise und vertraut, woher kommt die Stimme, ich Verstand ein Sprechen, doch keine klaren Worte.

Da.... Da vorne ist jemand, ja das ist wirklich eine Person.

„HILF MIR BITTE.", schrie ich und schaute genauer hin.

Die Stimme kam sogar von der Person.

Sie war in ein Schwarzen Umgang und man konnte rein gar nichts von ihr sehen. „Lass dich fallen.", hörte ich die zarte Stimme sagen. Glaub die ich bin Verrückt? „Nein. Da geht es mindestens 100 Meter runter und vielleicht werde ich noch vergraben von den hohen Schnee.", bemerkte ich schreiend.

„Lass dich fallen.", wieder holte sie.

„NEIN.", schrie ich zurück, glaubt sie etwa, ich höre auf jeden Fremden Menschen?

Sie streckte ihre Hand nach vorne.

Selbst die Hand war jetzt verdeckt von ein schwarzen Umhang. Plötzlich fiel ich, ich fiel, ich schrie, ich bin Tod, garantiert, doch ich stürzte unbequem auf etwas hartem und leblosen.

Es war ein Skelett, wie ich es nun spürte, eines riesigen Flugwesen, das mich aufgefangen hatte. Mein Körper schmerzte, da der Fall um die 50 Meter war und ich auch nicht gerade weich gefallen bin.

Die schwarze Frau versank im Schnee, bis man nichts mehr von ihr sah.

Wer ist sie? In meinen Gedankenversunken beobachte ich die Wolken, keine Ahnung wie weit und lange das Skelett schon flog, aber es zerbröckelte gerade in sich zusammen und ich war Sekunden später im Wasser. Kalt.... Nass....

Eine Katze schnurrte neben mir.

„Lach nicht so, du Kater.", meinte ich verärgert. Ich kam einfach mit den dicken fetten Sachen die sich nun komplett mit Wasser aufgepumpt hatten, nicht aus den See heraus oder sagt man dazu eher schon Teich?

„Ich würde wenn ich du wärst die dicken fetten Sachen weg hexen Alice.", sagte der Kater, er kann sprechen ... oha ... und mein Name kennt er auch.

„Hexen...ja...stimmt...", meinte ich verlegen.

„Herbstsacheniai.", flüsterte ich.

Jetzt kam ich bequem los aus dem Wasser heraus. Dennoch war ich noch klitsch nass. Auch wenn ich die über fetten Jacken nicht mehr anhatte.

„Wenn ich du wäre, würde ich mich trocknen.", sagte der Kater kichernd.

„Klappe.", schrie ich den blonden Kater an und hexte mich erst einmal trocken.

„Und jetzt zu dir.", meinte ich und zeigte mit den Finger schon auf den Kater.

„Du hast sie gefunden.", sagte Markus froh, der auf ein Besen angeflogen kam.

Neben ihn war Tom.

„Gute Arbeit Julian.", sagte Tom, ich wurde knall rot, als die Katze sich auf die hinter Beine stellte und immer größer wurde.

Da stand er nun, mein Cousin Julian. Er hexte sich Klamotten herbei, da er nur, ich betone nur, in ein Fell gewickelt war, was scheinbar aus Katzenfell bestand. Er stopfte das Fell in eine Tasche und er hielt auch zwei Besen in der Hand.

Tom flog vorne weg, dahinter ich, dann Julian und dahinter Markus.

Fliegen mit den Besen ist wirklich leicht.

Man konnte dies gut mit Fahrräder vergleichen oder auch wie Autofahren, nur ohne Altersbeschränkung. Auch wenn ich glaube, das ein Kleinkind nicht alleine auf ein Besen sitzen darf. Wo wir auch waren, es war hier wundervoll.

Die Herbstlichen, gesunden Bäume raschelten leise im Wind, nirgendwo laute Autos, nur Gras, Blumen und Bäume.

Wir hielten an ein Laden an, da die anderen noch ein paar Lebensmittel kaufen wollten. Der Platz sah anders aus als das was ich vorher gesehen hatte. In der Mitte ist ein Springbrunnen, darum war ein Kreisverkehr. Nur bestand der Weg nicht aus Teer sondern aus Kieselsteine. Und um den Kreisverkehr sind genau 5 Geschäfte.

Ich wartete vor den Laden.

Mir viel auf, das mich ein schwarzhaariger Junge anstarrte. Er schaute mich weiterhin an.

Billige Klamotten, schwarze kurze Haare, die ihn im Gesicht hingen.... Ich behielt ihn im Augenwinkel. Süß ist er schon...

Plötzlich rannte jemand zu mir und der Blickkontakt wanderte zu der rennenden Person, Oh Nein, verdammt, ist das Liliha? „Alina?", fragte sie überrascht und zornig. „Oh...Hey...", stammelte ich.

„Dir ist klar, das Menschen nicht hier sein dürfen.", fauchte sie mich an.

„Ist das dein einziges Problem?", fragte ich sie kühl.

Sie blickte mich wütend an. Sie streckte ruckartig ihre Hände nach vorn und ohne das sie mich berührte, fiel ich unsanft nach hinten und rutschte gute sechs Meter ungewollt den harten Boden lang. Ich rappelte mich auf. Glaubt sie ich lasse mich demütigen?

Ich versuchte aber cool zu bleiben und versuchte nicht zu hexen, sie muss ja nicht gleich alles erfahren.

Sie steuerte auf mich zu und feuerte den nächsten Fluch auf mich, doch Tom kam gerade aus den Laden und währte den Fluch ab.

"Lass sie in Ruhe!", sagt er kühl.

"Ich lasse mir doch nichts von dir sagen! Die Sache geht nur mir und Alina was an!",

"ICH SAGTE VERSCHWINDE!", schrie er, Liliha wurde ganz rot und ging sogar weiter.

„Willst du eins?", fragte er höflich und reichte mir eine Tüte und tat so als ob gerade nix passiert wäre. Au der Tüte stand 'Bertie Botts Bohnen' die Tüte kannte ich aus den Fantasyfilm Harry Potter und die Bertie Botts Bohnen, bezeichnet man auch als Geschmacksbohnen.

Ich hatte ein rotes in der Hand und kaute nun darauf. Interessant. *Schmeck Schmeck* das schmeckt nach Salami. „Salami Geschmack.", meinte ich kauend. „Nur aus Interesse, wo warst du vorhin?", hinterfragen mich nun mein Vater neugierig.

„Auf ein Berg. Ich konnte mich kaum rühren, ohne eine Lawine herbeizurufen, bis da eine Frau war, sie war in ein komplett Schwarzen Umhang.",

Vater schien überrascht und baff zu sein, mit einer Spur von Trauer.

„Vater, wer ist sie?", fragte ich.

„Nein, ich kenne sie nicht.", meinte er nun, es war offenbar das er mich eiskalt anlog.

Selbst die anderen wollten darüber nicht reden.

„Da seit ihr ja endlich.", sagte meine Tante besorgt. Laurin, Julian' zwei Jähriger Bruder, kam auch angerannt. 

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Montag, der 27.8.2012

Montag. Liliha schien mich nun genauer zu beschatten. Ich war im Biounterricht, während Frau Wunderlich vorne redete. „Freak", hörte ich immer und immer wieder in mein Kopf. Ob ich sie verhexen soll? Ich ließ mir aber nichts anmerken und konzentrierte mich auf den Unterricht.

„Freak.", Hörte ich wieder.

Jessi blickte zu mir. „Alles in Ordnung?", fragte sie mich,

„Mir ging es nie besser.", knirschte ich.

Sie hob nur ihre Augenbraun und schüttelte leicht den Kopf.

„Hei Alina, raste Mal wieder aus.", lachten ein paar Stimmen von hinten. Ich vermutete es war eine Papierkugel, die mein Kopf traf. „Sebastian. Raus.", schrie die Lehrerin.

Liliha hatte ihr typisches Lachen angesetzt.

Jetzt reicht es.

Ich überlegte mir kurz ein Racheplan. Mir viel nur gerade nichts ein.

Ich wittmete mich also mein Blatt und da kam die zündende Idee. Leise murmelte ich die Zauberformel. Jetzt müssten auf ihren Blatt alle Vokale vertauscht sein.

Schnell widmete ich mich wieder zu meinen Blatt und lächelte. Im Augenwinkel sah ich ihr verzweifeltes Gesicht.

|*

„Hey Tom....", meinte ich. Er war so ein Lieber Gentleman den er holte mich von der Schule ab.

(Ich denke auch um es Liliha heimzuzahlen, wenn sie mich provoziert)

und folgte mir bis nach Hause.

An der Tür drückte ich ihn fest und wollte dann selber in meine Wohnung, doch plötzlich löste ich mich in Luft auf und stand auf einmal im See, es war der Schlossteich im Küchwald.

„Mist.", murmelte ich und paddelte klitschnass ans Ufer, das Wasser war elend Kalt und tief ... und wie bin ich hier rein gelangt?

Ich spürte wie ich mich erneuert auflöste. Sekunden, Millisekunden später stand ich mitten im Küchwald. Überall nur Bäume und nirgends ein Weg oder geschweige denn ein Mensch.

„Alina.", schrie eine Stimme, sie klang besorgt und vertraut.

„Vater?", schrie ich ängstlich zurück.

Ich blickte in seine Augen und löste mich auf.

Ob er das, Hilf mir noch hörte, weiß ich nicht. Plötzlich stand ich in der Küche von Herr Beutel, der mich mit riesigen, ängstlichen Augen anstarrte.

„TOM.", schrie ich, er kam verwirrt aus ein Zimmer, neben der Küche, kaum wollte ich ihn drücken, verschwand ich erneuert.

Dieses Mal stand ich in Flammen, es brannte fürchterlich an der Haut.

Ich erkannte nichts durch das Feuer. Ich erkannte etwas schwarzes und schrie.

Es war die Kapuzenfrau oder ein anderer, er oder sie war komplett in ein Umhang gewickelt und hatte eine Sehne in der Hand, es war der Tod, der von den Bergen, bestimmt. Ich will nicht streben...

Ich schrie um mein Leben, mit der Hoffnung das es verschwindet.

Die Gestalt kam immer näher und näher, mein Herz hörte auf zu Schlagen. Vater stand hinter mir.

Ich drückte ihn fest mit verheulten Augen.

Lächelt Vater dem Tod gerade zu?

Auf Vater' Wille verschwand ich.

Was wollte er dort noch?

Ich stand nun in mein Zimmer, ich musste erst Mal Luft schnappen.

„Deine Zauberkraft, du musst sie Kontrollieren können.", schrie mein Vater mich nun an.

„Glaubst du etwa ich mach das absichtlich?", schrie ich ihn zurück an.

Plötzlich war ein Mann im Zimmer.

Er sah unheimlich aus...

„Es tut mir leid, meine süße.", meinte mein Vater, ich schaute ihn behängt an. Der Mann packte mich unsanft und verschwand mit mir.

|*

„Renn über den See.", sagte er kühl, wo war ich?

„Am anderen Ende wartet am Schloss für dich ein Handtuch.", schweigend schaute ich zu den kräftigen Mann. Ich setzte vorsichtig ein Fuß auf das Wasser,

der Fuß glitschte in das Wasser.

„Renn.", schrie er. Ohne zu zögern rannte ich.

Ich hatte keine Lust, von den Muskelpaket noch eine Gewischt zu bekommen.

Ich rannte, nein ich glitt über das blaue Wasser, es machte riesigen Spaß, ich wollte gar nicht aufhören zu rennen.

So als wäre Eis unter mein Füßen. Jeder normale Mensch wäre jetzt im Wasser und klitschnass und müsste schwimmen.

Ich rannte weiter. Es war so unfassbar schön, das ich die schmerzen im Bein und mein Atem kaum spürte. Ich glaube ich renne schon um die 50 Km/h. Ich weiß nicht wie lange ich schon gerannt bin, aber allmählich war ich an ein riesigen Militärschloss auf dem Wasser...WAS MILITÄR???

Ich stand nun auf festen Boden.

Der Muskelmann kam pitschnass an.

„Glückwunsch, sie sind die erste die nicht Nass geworden ist.", sagte eine Frau kühl, schnippte mit den Finger und ich hatte so eine Armee Uniform an.

Ach und meine Haare waren zu einen strengen Zopf zusammen gebunden.

„Auf in dein Zimmer.", schrie eine Frau.

„Jawohl, wohin", fragte ich, sie schaute mich grimmig an.

Es war der reinste Alptraum darin und wie sollte ich mein Zimmer finden?

Ich ging durch das riesige Gebäude und tatsächlich fand ich an einer Tür meinen Namen.

Ich öffnete sie vorsichtig.

Jetzt wurde mir klar, das ich im Gefängnis bin.

In den grauen, kleinen Zimmer standen nur zwei Betten, ein Waschbecken und eine Toilette.

Das Fenster war nur ein circa fünf x acht Zentimeter breites Loch.

Ich ging näher hinein, bis mich jemand sehnsüchtig umarmte.

Alex? „Was...Was machst du den hier?", fragte ich glücklich und überrascht.

„Lange Geschichte.", meinte sie nur.

„Es ist spät. Um neun ist Bett ruhe.", und die Tür wurde zugemacht.

„Darf man hier drinnen Zaubern?", fragte ich sie.

„Solange es kein Ausbrechzauber, Luxuszauber, Krankheitszauber oder Todeszauber sind, klar doch.",

„Luxus? Meinst du damit Elektrische Geräte?",

Sie nickte.

„Alina, morgen Punkt sieben Angezogen neben den Bett sein.",

„Alice. Nenne mich Alice.", sagte ich zu ihr.

|*

In der Nacht ging ich lange auf und ab und fing dann irgendwann an auf dem unbequemen Bett zu schlafen.

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Dienstag, der 28.8.2012

Ich stand nun vor unsern Bett, diese komische Uniform hatte ich auch schon an.

Die Tür ging auf. „RAUS MIT EUCH.", schrie die Stimme an der Tür.

Ich und Alex hetzten nach draußen. Wir wurden herum gejagt wie die Kaninchen.

„Ihr fragt euch warum ihr hier seit.", rief eine kräftige Stimme. Ich reihte mich mit zu den anderen. „Ihr seit lästig. Ihr könnt es nicht unterdrücken zu zaubern. Manche sind hier um ihre Mitmenschen die Zaubern können, zu akzeptieren und es geheim zu halten.", Ich stellte mich kerzengerade hin und fragte mich nur eins.

Warum war ich hier?

„Los in den Pakkur", Im Schritt rannte die lange Linie und da sah ich es.

Es ähnellte ein Hochseilgarten. Ohne Magie, käme man da sicherlich nicht lebend heraus.

Die vier Elemente waren auf das härteste und sehr extrem eingebaut.

Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, was sollte das, was brachte das?

Es ist nun 12 Uhr und wir wurden in die Cafeteria geschickt.

Sollte ich mich freuen das es Essen gibt? Wer weiß welche Egel es umgab.

Es gab Suppe.

Nein keine Suppe...viel mehr Brei...

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Mittwoch, der 29.8.2012

Ich rannte... und rannte und rannte. Ein Bein nach den anderen. Der Schweiß triefte eklig schon herunter, doch stehen bleiben bedeutete den Tod. Vorsichtig blickte ich mich um. Ich war so schnell, das ich kaum was um mir sah. Eigentlich sah ich nur dunkle Farben. Ich fragte mich schon länger, ob ich tatsächlich über die 50 Km/h erreicht habe.

Ich atmete tief ein und aus und gab nochmal, während ich rannte Vollgas. Mir wurde fast schwarz vor Augen. Noch ein Stück... Ein kleines Stück... Ein winzig kleines Stückchen... Geschafft. Ich fiel zu Boden und keuchte.

Die anderen blickten mich mitleidig an. Doch ich rappelte mich auf und ging nun zum Frühstück. Dort bekam ich ein hartes Brötchen und ein wenig ranzige weiche Butter. Zum Glück gab es auch Kaffee zum Munter werden. Alexandra gesellte sich zu mir. Sie war ein wenig blass und schweigsam, daher ließ ich sie lieber in Ruhe und kaute auf den Brötchen herum. „Essen, nicht quatschen." hörte ich immer Mal ein Brüllen.

Ich fing an das Brötchen in den Kaffee zu tunken, um das es weicher wird, was ein gewaltiger Fehler war. Den der Kaffee war ekliger den je.

Wenn es überhaupt Kaffee war und nicht heißes Wasser mit ein Paar Krümeln Kaffeepulver.

Ich könnte am liebsten speien. Immerhin würde ich hier abnehmen... Doch für wie viel Wochen... Monate... würde ich hier bleiben? Ein schaudern umgab mich. Wir wurden plötzlich einzeln aufgerufen. Da ich mit A anfange, wurde ich natürlich in die A Gruppe gesteckt - und die war die erste Gruppe. Ich folgte einfach Alexandra. Wir waren nun in ein großen Zimmer. Tische waren so gestellt, das man von den anderen nicht abschreiben konnte. Außer 16 kleine Tische, mit je ein Stuhl und den darauf liegenden Kuli und Papier war nix in den Raum, außer graue Wand. Ich huschte schnell in die letzte Reihe und warf ein Blick auf das Papier. Es war ein Test...

Musste das jetzt sein? Ich traute mich nicht mit Alexandra in Gedanken Gespräch zu reden. Die Mitarbeiter haben bestimmt daran gedacht, das man nicht schummeln kann... es wäre zu einfach...

Ich blickte die erste Frage an.

'2 Zauberer stürzen sich auf das Opfer.

Wer ist das Opfer?'

Ich runzelte die Stirn. Da ich nicht wusste, was ich hierbei verlieren soll, schrieb ich hin:

- Es ist Kevin, ein Lebewesen.

Und wand mich zur zweiten Aufgabe. Sie klang einfacher.

'Wer ist Alice Sophie und wie lautet ihre Prophezeiung?'

Ich überlegte kurz, ob bei Alexandra' Blatt steht:

'Wer ist Alexandra und wie Lautet ihre Prophezeiung?'

Ein Blick auf die erste Aufgabe verriet mir sicherer, das bei jedem der eigene Name stand. Daher schrieb ich als Antwort:

'Alice Sophie bin ich halt und die Prophezeiung ist unklar. Jeder ist wie er ist'

Ich stöhnte kurz und wand mich zur dritten Aufgabe.

'Zwei Pferde ziehen eine Kutsche.

Wer sitzt in der Kutsche?'

Boar... Was sind das den für Fragen? Ich schrieb einfach Cinderella drunter und malte dahinter eine Kürbis Kutsche. Die vierte Aufgabe und auch die Vorletzte war:

'Wie heißt das Grüne Ampel Männchen der Menschen?'

 

Ach der hat einen Namen? Ich entschloss mich ihn Alf zu taufen. Dann wand ich mich der fünfte und letzten Aufgabe zu. Diese lautete:

'Man finde eine Fischgräte in einen See. Was ist mit dem Fisch passiert?'

Siegessicher schrieb ich als Antwort

Da hatte jemand Hunger.

Und malte dahinter ein paar Pommes und deutete ein Backfisch an. Dann legte ich den Stift beiseite und lehnte mich zurück. Dann ging man zu mir – deutete darauf, das mein Name drauf stehen soll

(Ich entschied mich für Alina), reichte ihr den Zettel und war damit für heute entlassen.

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Freitag, der 1.9.2012

Wieder dieser Morgensport...

Dieses Mal ging es um Ausdauer. Eine Stunde lang rennen. Allerdings sollte die Geschwindigkeit schon beim Rennen liegen. Wie gesagt, stehen bleiben bedeutet sterben und damit übertreibe ich nicht. Es ist zu schwer zu erklären, wie man stirbt. Alexandra war in einer anderen Gruppe. Ich war in der Gruppen von 13-18 Jahren. Ob sie es einfacher hätte...? Ich ließ mich beim Joggen immer und immer wieder ablenken. Immerhin habe ich schon 45 Minuten hinter mir. Zu Hause hätte ich keine zwei Minuten durchgehalten. Ich blickte, während ich rannte zu den anderen, die dass alles mit ein leichten schafften, noch untereinander zu quatschen. Ich bin ja meisten der Typ, der kein Anschluss findet. Ich blickte nach oben, ohne mit rennen aufzuhören, doch statt Vögel zu sehen, wurde der Himmel schwärzer und schwärzer...

Noch 30 Minuten...

Kleine Tropfen flogen von oben und knallten auf den Boden. Die Tropfen wurden stärker und stärker...

Noch 15 Minuten...

Ein Regen, wie ich es dieses Jahr noch nie erlebt hatte, rieselte auf den Boden. Langsam wurde ich nässer und nässer.

Noch 10 Minuten...

Trotz das es regnete, rannten mir viele entgegen, die noch keinen einzigen Tropfen abbekommen hatten. Ich war so nass, das meine Kleidung kein Tropfen Wasser mehr aufnehmen konnte und ich daher triefte.

Noch fünf Minuten...

Das Wasser floss wie ein Wasserfall von mir herunter.

drei Minuten...

zwei Minuten...

Eine... Die letzte Minute kam mir ewig lang vor, aber ich gab nicht auf und joggte weiter. Bis eine laute Sirene das Stop Signal gab. Überglücklich rannte ich in Höchstgeschwindigkeit in den Frühstücksraum. Von gestern habe ich gelernt den Kaffee nicht mehr anzurühren oder eher das Kaffeewasser. Daher nahm ich nur lauwarmes Wasser und ein Teebeutel. Das vertrocknete Brötchen legte ich ebenso auf das Tablett. Womit habe ich das nur verdient? Genervt tunkte ich den Teebeutel in das Wasser. Rein – Raus – Rein - Raus – Rein – Raus – Rein ...

„Ist hier frei?", fragte eine tiefe Stimme.

Keine Alexandra. Ich nickte nur Stumm...

Teebeutel ... Raus – Rein – Raus – Rein – Raus – Rein...

„Warum bist du hier?", fragte er neugierig. Ich zuckte nur mit den Schultern und blickte auf meine Tasse. Mit ein Arm hatte ich mein Kopf abgestützt und die andere Hand hatte den Schnur zum Teebeutel in der Hand...

Raus - Rein - Raus – Rein.

War eigentlich nicht gelogen. „Ich soll mein Kumpel verraten haben.", sprach er weiter. „Warum soll ich mein besten Freund verraten, der Zaubern kann, ich wäre doch nicht so bescheuert.", brummte er. Ich musterte ihn genauer. „Also bist du ein Mensch?", hakte ich nach. Er nickte. „Du scheinst ja auch keine zu sein, so nass wie du bist.", währte er sich halb. Mit geneigten Kopf blickte ich ihn an. „Vielleicht fällt mir nur nicht der richtige Zauberspruch ein.", antwortete ich ihn bissig, eigentlich bin ich ja froh, wenn ich krank werde. Ich hoffe ja, das man mich dadurch verschont. „Alina. Bitte melden sie sich im Hauptzimmer.",

„Siehst du, ich muss gehen. Hier, das Brötchen schenk ich dir.",

Nahm meine Tasse (rein zum spielen) und verließ den Speisesaal. Ich wälzte mich in den Stuhl und blickte auf meine Tasse.

Raus - Rein - Raus – Rein.

„Sie werden ja noch krank.", schimpfte man vor mir und machte mich mit ein Zauber trocken und sprach weiter: „Es geht um ihre Arbeit.", und hielt den Fragebogen hoch.

„Und?", rutschte es mir heraus.

„Die erste Frage...", fing sie an und erklärte mir, das Kevin nicht immer das Opfer ist und klang dabei ziemlich wütend und berichtete die lange und sinnlose Sage von Poseidon.

(Nicht der Weltmeer Poseidon)

Bei der zweiten Aufgabe, war sie ein wenig wütend und schimpfte das ich nicht die Heldin der Zukunft kennen würde. Alf war natürlich auch falsch, wer nennt das Ampelmännchen schon Alf.

Das grüne Männchen hieß natürlich Polizist und der Rote Feuerwehrmann. Engel und Teufel hätte sie auch gelten lassen. Also als grüne Männchen den Engel. Ich fragte mich gerade, ob sie überhaupt eine Ampel von Ordnungshüter unterscheiden konnte. Danach meinte sie die dritte Aufgabe vergessen zu haben. Sie fand diese Frage Idioten Sicher. Jeden wirklich existierenden Hexer oder Hexe gelten lassen, die in einer Kutsche gesessen hatte, Cinderella ließ sie aber definitiv nicht gelten. Bei den Fisch wurde sie noch wütender. Sie klang, als wäre sie Veganer. Als Strafe, da sie mir eine sechs gegeben hat.

(Keine sechs- wegen den wunderschönen Bildern)

Sie behauptet, das ich dafür keinen Brief an mein Vater schreiben durfte.

Wenn es nur das ist.

 

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Samstag, der 2.9.2012

Endlich lag ich krank im Bett. Ich muss ehrlich sein, das ich ein wenig übertreibe. Aber für mein vorteil. Ich lag im Bett, mit einer echten Hühnernudelsuppe - keine Brühe, eine echte Suppe. Ich schlürfte sie ganz langsam. Noch nie habe ich mich so über eine Suppe gefreut. Klar ist sie schon kalt geworden, aber das interessierte mich nicht die Bohne. Alexandra brachte mir lieb einen Tee. Ich stellte die Schüssel auf meinen Nachttisch. „Danke.", sagte ich leise.

„Alex. Kommen sie, ihre Eltern haben ein Brief für sie geschrieben.", sagte die Zollbeamtin. Sie sprang auf und ging mit ihr.... Hatte sie etwa alles bei der Arbeit richtig gehabt?

Ich nippte an den Tee, der mir echt jeden Geschmack verdarb. Grausig...

Teebeutel Raus - Rein - Raus - Rein...

Ich legte die Tasse lieber weg und fing an, sie im Zimmer herum schweben zu lassen. Als sei sie eine Drohne, schwebte die Tasse umher. Da meine Kraft es nicht weiter zuließ, die Tasse weiterhin oben zu lassen, fiel sie zu Boden und zertrümmerte in 1.000 Einzelteilen. Und ich dachte das Zauberglas stabil ist, die Hexenwelt enttäuscht mich gerade sehr und wand mich wieder meine Suppe zu und blätterte ein wenig in mein Buch herum, was ich in meiner Tasche wiederfand. Jetzt kam ich erst richtig auf Fluchtgedanken.

„DU.", rief Alex, ich machte große Augen, als sie mich so Angiftete.

„Wieso hast du mir nicht früher gesagt, das du Alice Sophie Silver bist?

HALLO? Weißt du wer du bist?", fragte sie ungläubig, was wollte sie denn jetzt von mir?

Ich schüttelte irritiert den Kopf. „Komm, ich weiß wie uns eine Flucht gelingen würde.", lenkte ich vom Thema ab. Ich konzentrierte mich und aus mir erschien eine zweite Alina. „Versuchs du.", meinte ich, sie packte dies auch schnell.

Ich kreuzte meine Arme, Alex hielt sich an mich fest und wir standen nun vor dem Schloss.

„Los, renne über das Wasser.", sagte ich bittend. „Ich kann das nicht.", meinte sie Ängstlich, ich nahm vorsichtig ihre Hand.

„Einfach Rennen.", Ich rannte, mit Alex über das dunkle Wasser.

Schnell erreichten wir Land.

„Das ist doch einfach.", meinte ich froh.

Ich rannte weiter und weiter.

„Wir sind in der Provinz, bis zur Stadt können es hunderte Kilometer sein.", sagte ich verunsichert. „Sch...hier lang.", sagte eine Frau, irritierent folgten wir ihr. „Steigt in das Auto rein.",

Wir waren noch mehr verwirrt. „Was soll uns doch geschehen?", fragte ich Alex leise und stieg hinein.

Ich schaute zurück auf den See, er war klar und keine Spur davon, das auf den See eine riesige Militärburg ist.

Es war Stille, Toten Stille im Auto als sie los fuhr.

„Sie sieht aber 100% so aus wie du, nur viel älter.", flüsterte Alex.

„Wie heißen sie?", fragte ich angespannt.

„Das ist wohl deine kleinste Sorge.", sagte sie.

„Kommen sie aus der Zukunft?",

„Mach dich nicht lächerlich.", Sie musterte mich im Spiegel.

Wie süß, ist das dort ein Elch? lenkten mich meine Gedanken ab.

Blitzartig wusste ich wo ich genauer war, irgendwo im Norden. „Alina, weißt du eigentlich wie viel Angst ich habe, das sie uns erwischen?", flüsterte Alex mir zu. „Ich habe auch Angst, aber wir schaffen das schon.",

„Wenn ich euch ein Rat geben darf, da ihr eh erwischt werdet, Alice, nimm die Schult auf dich, dann kann dir nichts passieren, da du mächtig bist und Alex wird eh bald entlassen.", Ich schaute nur irritiert zu Alex.

„Ich glaub ich sag lieber nichts mehr...", murmelte sie zu sich selber.

Sie hielt an und ließ uns an ein Einkaufzentrum heraus. „Hol bitte kein gelbes Kleid, du wirst es bereuen.", und fuhr mit dem Auto blitzschnell weiter.

Es gab unglaublich viele Läden, es war unbeschreiblich cool.

(und wieder lenkte ich davon ab zu fliehen)

Von Mr Lady bis zu Oliver zu Bench und New Yorker, C&A, H&M...

Ich holte mir ein dunkel blaues Kleid, es reichte mir bis zu den Knien und hatte weiße Sterne drauf. „Gefällt mir.", gab Alex zu.

„Ich hol das jetzt.",

„Wir sollten zurück.", quengelte Alex. „Nein. Wir gehen gleich nach Hause. Wie geplant."

Jede Sekunde könnten sie heraus finden, das wir nicht da sind.

„Du hast ja recht. Und wie?",

Sie verdrehte die Augen.

Plötzlich lösten wir uns auf und saßen beide an ein Tisch, vor uns eine Frau.

„Schön das ihr wieder da seit.", lachte eine Stimme, Panik umgab mich.

„Sir. Stecken sie die beide in die Gaskammer.",

Ich blickte zu ihr.

„Wehe sie tun Alex was zu leide, ich habe sie dazu gezwungen mit zu kommen.", schrie ich, Alex schaute überrascht und dankbar zu mir.

„Plan Änderung, steckt sie hinein, mit der kleinen werde ich was anderes machen.",

Man zerrte mich mit.

Ich war nun in ein Raum, er war klein und hatte nichts als eine winzige Tür.

Die Wände waren aus spiegeln und Plaste.

Nebel kam von oben, was sollte das?

Ich fing an zu Husten und Keuchen, ich bekam keine Luft mehr. Stickstoff...

Plötzlich kreuzte ich meine Hände, also linke Hand auf die rechte Schulter und die rechte Hand auf die Linke Schulter, wieso auch immer, stellte mir mein zu Hause vor, wo alles anders wäre, bis ich in ein Glitzern verschwand und zu Hause stand.

„Vati?", schrie ich glücklich und drückte ihn fest.

„Oh Vati, ich bin zu Hause.", winselte ich, er strich mir vorsichtig über die Haare.

„Wie es ist erst sechs Uhr? In der Hexenwelt war es fast Mittag.", sagte ich verwirrt.

„Es gibt ein Zeitunterschied von vier Stunden in der Hexenwelt und hier.", erläuterte er.

„Ich muss zu Jessica, ich muss...", stammelte ich. „BERUHIGE DICH ERSTMAL.", schrie er, Nils kam in die Küche hinein. „Alina, was machst du den hier?",

Vater blickte zu ihn.

„Lass sie einfach Mal in Ruhe bitte.",

Ich schüttelte den Kopf, stand auf, packte meine Tasche und ging in die Schule, Abwechslung brauchte ich jetzt auf alle fälle.

|*

Es ist Montag und die letzte Schulwoche. Vater hat es wiedereinmal geschafft, Lehrer und Schüler so zu Hypnotisieren mit Magie, das sie denken, das ich all die Zeit in der Schule war.

Trotzdem machte ich mir riesige Sorgen, um Jessi zum Beispiel. Ich habe sie seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen und das macht mir beunruhigende Gedanken, was wohl Liliha ihr alles gesagt hat? Das ich eine Schwänzerin bin...? „Da bist du ja Alina.", sagte Liliha gehässig.

Ich blickte verdutzt zu ihr.

„Ach Eierkopf, lange nicht gesehen.", feixte ich.

„Wie bist du aus den Straflager gekommen?", wunderte sie sich abrupt.

„Immerhin hast du als Mensch gegen die Vorschriften verstoßen und musst härter als bestraft werden."

„DU. Du hast mich dazu verflucht?", schrie ich sie an, woher sollte sie sonst wissen, wo ich all die Zeit war.

„Was hätte ich machen sollen, du nimmst hier mir Jessi weg, Linda, Lisa, du bist hier das Opfer in der Schule, du bist hier die Außenseiterin der Schule, dich wird niemand leiden können, ich bin die Hexe die Respekt verdient hat, nicht du.", schrie sie mich an.

Ist die Bescheuert? Ich streckte meine Hand aus und sie wurde an die Wand gepresst. Hilflos zappele sie, um da irgendwie loszukommen.

„Ich bin Alice Sophie Silver, ich glaube du weißt nicht mit wem du dich anlegst.", sagte ich zornig.

„Du...? Du bist nie im Leben Sophie.", sagte sie, voller Angst und klebte immer noch an dieser Mauer.

„Ich glaube mit nur einen Fingerschnippen hätte ich dich los.",

„Glaub was du willst, aber doch ich bin es.", bemerkte ich leise.

„Du kannst es nicht sein, du bist nie im Leben in der Lage ... die Hexenwelt zu retten.", sagte sie gehässig.

„Wenn du wirklich Alice bist, wirst du sie zerstören.", Ich quetschte sie mit meiner Magie noch fester an die Wand. „Sei lieber Still.", hauchte ich.

„Glaub mir, ich habe keine Angst vor deiner Mutter.", sagte sie kühl.

Ich musste feixen, also bitte, wieso sollte man Angst vor meiner Mutter haben, die ein Kopf kleiner ist als ich und keine Ähnlichkeit mit mir hat und nicht Mal hexen kann.

„Schau zu mir.", lachte sie, ich hatte sie immer noch an der Wand gepresst.

„Sieh dich an, du bist nichts, schau dich um, keiner will so was wie dich haben.

Sieh dich an, du lebst in deiner eigenen Welt, werd Erwachsen Alina, du bist kein Kind mehr, du hast das Verhalten eines Kindergartenkind, du bist Abschaum, Überfluss in der Welt.",

„Hör auf damit.", brüllte ich sie an, meine Tränen waren nahe.

„Schau dir erstmal deine Klamotten an, die ziehst du in der Öffentlichkeit an, das ist doch lächerlich und deine abnormen Hobbys kannst du stecken lassen, komm ersticke in der Einsamkeit deiner Seele, die wird dich am meisten auffressen.",

Ich sank auf die Knie, schmerzlich und weinend.

Alice, bleib vernünftig. Aber soweit es mich angeht muss ich was tun.

Ich rappelte mich auf.

„Und? Was bist du Eierkopf, eine verlogene, kleine Göre, die glaubt ihr gehört die Welt, du bist die, die meine Mittelschulzeit geraubt hat, du wolltest das ich alleine bin, das habe ich alles nur dir zu verdanken.", plärrte ich sie an.

Aber ich flennte immer noch. „Und wenn du mein Charakter nicht magst, gut, ich suche mir Freunde, die mich nehmen wie ich bin und wer mich nicht will, soll es sein lassen.", Ich apparierte mich weg, weg nach Hause, Vater hatte Recht, ich hätte nicht in die Schule gehen sollen.

Vor der Tür traf ich auf Tom und Herr Beutel.

Herr Beutel schaute mich nur böse an, ehe er in sein Haus ging.

„Es tut mir leid, die Sache mit mein Vater.",

„Kein Thema.", sagte ich zögernd.

„Ich könne ihn jetzt gut ein Illosionszauber anhängen, wäre Kinderleicht." grinste Tom. „Schöne restliche Sommerferien.", und er gab mir ein Kuss auf die Wange.

Ich lächelte ihn nun auch an.

„Hey...wollen wir Mal was unternehmen?",

Er blickte Überrascht zu mir.

„Gerne.", warf er zu mir ein und

ging in das Haus hinein.

„Verliebt Verliebt verliebt.",

sang Nils plötzlich.

Ich drehte mich verwirrt um.

„Du hast sie doch nicht mehr alle Vollidiot.", warf ich schnell ein, klatschte ihn leicht eine und

ging in mein Zimmer hoch.

Ich war doch nicht in Tom verliebt, er war nur ein Hexer,

mit dem man Spaß haben kann und er ist mir wirklich zu alt.

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Sonntag, der 3.9.2012

Ich lag im Bett und war richtig froh, wieder in mein Bett zu liegen. Tom hatte einige male versucht zu mir gelangen, aber ich verbot es ihn - Ich wollt allein sein. Die hellblaue Wand ließ mich frösteln. Ich machte laute Heavy Metal Musik an. Ich brauchte jetzt Musik, die meine Gefühle wieder spiegelten und ich somit meine Gedanken ordnen konnte. Tom klopfte gerade wieder an die Wand. „Sicher das wir nichts machen wollen?", Er gab einfach nicht nach und ich hüpfte selber durch die Wand zu ihm. Sein Zimmer war makellose - er hatte schwarze Tapetenfarbe mit ein riesigen Poster von einer Japanischen Sängerin.

Ein paar Kleidungsstücke lagen verstreut auf den Boden.

Ich schnippte kurz mit den Fingern und meine Musik verstummte und lehnte mich an sein Eckschrank an. „Na schön.", gab ich letztendlich nach. „Wollen wir Schwimmen gehen?", Er zog ein Lächeln auf und packte seinen Sachen zusammen.

„Gib mir fünf Minuten.", gähnte ich und ging zurück in mein Zimmer und packte rasch zwei Bikinis ein, ein großes Handtuch was schwarz war mit grünen Eidechsen Silhouetten, hellblaue Flip Flops und eine große Sonnenbrille.

Als alles in einer kleinen Tasche gestopft war,

(Ich hatte ein kleinen Dehnungszauber angewandt um nicht zu stopfen)

klopfte ich an der Wand und rannte die Treppen hinunter und drückte Tom fest vor der Tür.

Es tat mir wirklich gut, mit einem Freund mich abzulenken.

Ich ließ ihn nach einer weile los und hakte mich Freundschaftlich bei ihm ein. Da es ein heißer Sommertag war, entschieden wir uns für ein Freibad und rannten unmenschlich durch den Wald. Es war kürzer und spannender als ihm mit laufen zu umrunden. Schneller als schneller waren ich und Tom Schweiß Gebadet und erschöpft vor dem großen Parkplatz. „Und ich dachte die haben dich trainiert." keuchte Tom nur halb so laut wie ich.

Die Menschenmenge beachteten uns kaum.

Ich zeigte ihn nur den bösen Finger und wir schliffen uns zur Kasse. Wir holten uns rasch Tickets und suchten uns ein Schattigen Platz.

Doch da wir keinen fanden, halfen wir nach.

Tom nahm jetzt zum erstenmal bewusst sein Hut ab.

Sein schwarzes Haar war wild durcheinander und klebten an seinem Gesicht. Ich wand schnell mein Blick von ihm... und sein offensichtlichen Sixpack... Ich fühlte mich gerade sehr schrecklich, schon weil ich mich fühlte wie auf ein Date. Ich wand schnell mein Blick von sein Oberkörper, das wird mir so unangenehm... Unter meinen Alltagsklamotten hexte ich schnell und unauffällig meine Unterwäsche zum Bikini und zog mein Shirt und Hose aus und zupfte den hellblauen Bikini zurecht. Plötzlich packte mich Tom frech und schmiss mich eiskalt in das Wasser. Ich wusste nicht wie, aber ich schaffte es ihn mit in das Becken zu ziehen. Das Eiskalte Wasser belebte mein Körper und machte mich Putzmunter. Dann stieg ich nach oben und schnappte nach Luft und spritze den verdutzten Tom mit Wasser voll.

„Lass uns rutschen." grinste Tom und wir beide waren sofort dafür und zogen uns gegenseitig die Treppen hinauf. Oben war eine Prima Aussicht.

Vor uns war eine Mädchen Clique, die uns seltsam begafften. Aus Interesse linkte ich mich in deren Gedanken ein. Ich hörte so was wie:

„Was ist das den für ein Asiatenfresser und die blonde fette Kuh könnte auch Mal auf ihr Aussehen achten." und solche Dinge. In mir platzte ich voller Wut. Niemand beleidigt mich und mein besten Kumpel, so was machte mich immer wütend.

„Bleib ruhig.", flüsterte Tom und die Weiber schwangen sich auf die Rutsche. Er zuckte nur mit den Schultern, warteten ein wenig und ließen uns auf die Rutsche schwingen. Sie war gelb, sehr schnell und geschätzte 150 Meter lang. Ganze drei Stunden waren wir im Bad. Später dann trockneten wir uns ab und liefen zurück zum Parkplatz. Auf einmal prallte etwas auf mich und ich fiel um - es war ohne Zweifel Magie. Ich stand schnell auf und stellte mich Rücken an Rücken mit Tom. Ich prallte ein Zauber wild in die Leere. Dann stand das komplette Militär - Team vor mir. Doch ich machte ein Fehler und schon war ich in Ketten gelegt. „Was hast du angestellt?",

Tom schien irritiert und wütend zu sein. „Ich bin nie entlassen worden.", lispelte ich leise. Tom blickte mich mit sein Todesblick an und legte langsam sein rechten Arm auf die linke Schulter und die linke Hand auf die rechte Schulter und löste sich in schwache Sternchen auf, die gerade verblassten. Doch irgendwie konnte ich die Fesseln lösen und apparierte selbst. Tom war die ganzen Ferien sauer auf mich...

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Montag, der 30.9.2012

Ich stand auf dem Hof, wartend auf meine beste Freundin, auf dem Schulhof tönte Musik, als DJ Herr Schmidt, unser Musiklehrer. Am Schultor hörte ich mein Name.

Linda, Lisa und Marie waren da. Scheinbar gehören sie jetzt mit zur Clique.

Geistes gestört rannte Lisa zu mir, ich verdrehte nur die Augen.

„Na.", sagte Linda, ich kreiste meine Augen erneuert.

Linda ist 14 Jahre alt und was ich an ihr irgendwie hübsch finde ist, das sie nicht Dick ist, sie ist so dürr wie eine Bohnenstange, solange man nicht Magersüchtig wird, finde ich Schlank sein toll.

Leider gibt es dazu kein Zauber, sonst wäre ich jetzt auch längst so Dürre.

Ich will nicht damit sagen, das ich Dick und Fett bin. Ich bin schlank, mit einen kleinen Bäuchlein.

Linda ist eigentlich mit ihren 1,50 m ziemlich klein, nun gut sie vergrößert sich immer mit Absatzschuhen.

Ihr Look fand ich heute auch ziemlich Gut, dazu die Braunen lockigen Haaren.

Lisa war dazu ein wenig dicker, gut ohne sie zu beleidigen, sie ist nun mal dick.

Mit den Taillen langen, Semmel blondes Haaren und ihr blauen Pinguin Shirt.

Marie hat rote Haare. Wir dürfen auf keinen Fall dazu Orange sagen, sonst flippt sie immer aus. „Und Alina, was hast du so in den Sommerferien gemacht?", fragte Linda angespannt.

„Ich war in Schweden, bei Besuch von Bekannten.", sagte ich, ich konnte schlecht sagen das ich stolz in ein Hexenmilitäranlage Gefangen war und es dort die Hölle war.

Es hatte mir dort den Verstand geraubt.

„Das Kleid hab ich auch aus Schweden.", ergänzte ich schnell.

Es ist dunkelblau und reicht mir bis zu den Knien.

Darauf sind im Muster kleine, weiße Sterne abgebildet.

Dazu trage ich weiße Ballerinas. Lisa fing gleich an zu lachen.

„Liliha, wo ist die eigentlich?", fragte ich überrascht und sogleich glücklich, diese Nervensäge von Arroganz und Anfänger Hexe noch nicht zu sehen.

Wir alle schauten zu Lisa, die scheinbar was wusste.

„Sie hat die Schule gewechselt.", rückte sie nun mit der Sprache heraus.

Überrascht schauten wir sie an und fingen vor Freude an zu Quieken.

„Was habt ihr?", fragte eine Stimme, Jessi.

Ich drückte sie fest. „Hallo.", sagte ich in ein übertriebenen, Kindischen Ton und drückte sie.

„Alle Schüler der Klassen fünf bis zehn Stellen sich an die Ecke des Hofes, wo mit Kreide eure Klasse aufgemalt ist, schön in eine Reihe.", schrie Frau Wunderlich in das Mikro, sie ist unsere Sekretärin und Biologielehrerin.

„Oh mein Gott, seht ihr den Emojungen dort, hoffentlich kommt der nicht in unsere Klasse.", lachte Linda, Lisa lachte gleich mit, er sah doch sympathisch aus...

„Scheiße.", sagte Lisa. „Der Junge dort mit den schwarzen Harren, der ging Mal in meine Grundschule.",

Ich schaute nun zu ihn. Er hatte pechschwarzes Haar und hatte ein einfaches schwarzes Shirt an, worauf etwas geschrieben war, es war so verschmiert das man es kaum lesen kann.

Ich schaute weiterhin auf das T-shirt. 'Ϡϟϝ ϙϚϛϞϝ Ϣϣϕϒϐ ϙϪϫϮϱϲ' lies ich leise.

Mein Kopf fing an zu brennen. Wer schleimt sich da in mein Gedanken ein?

Ich ließ mir nichts anmerken und dachte an Pudding. Ich meine ich verrate den oder der doch nicht einfach Mal schnell, was in mein Kopf schief läuft.

Unauffällig schaute ich mich um, wer sich da einschleimen könnte. Will der oder diejenige schauen ob es hier in der Schule Magie gibt oder will es wissen, wie Schüler denken? Ich blieb vernünftig und stellte mich mit brennenden Kopf in die Schlange. Ich versuchte nur an das Thema von Pudding zu denken, denn er soll sich ja bitte schnell von meinen Gedanken langweilen.

Neben mir waren die neuen Fünfer. Mein kleiner Knirps, den wir letztes Schuljahr von Nils auf Nervi getauft hatten, was ihn natürlich nicht gefiel.

Ich bin 13 und er 11, trotzdem reichte mir der Knirps nur bis zu den Schultern *HIHI*.

Die blonden Haare und die Brille, waren irgendwie der Brüller. Nach einer weile hörte das Schmerzen auf und die Rede der Schulleiterin, OH weh, was hatte sie gesagt? Egal. Alle rannten sie in die Schule. Kichernd, sagten zwei Weiber aus der siebten Klasse: „Hübsches Kleid.", und gingen weiter, natürlich lachend und lästernd.

Ich verdrehte die Augen und ignorierte Sie.

Ich setzte mich, oben im Kunstzimmer sofort zu Jessi.

Dann kam auch die Lehrerin.

Ich war am Überlegend und fast verzweifelt, woher ich diesen Sebastian kannte, der hinter mir saß.

Ich hatte den doch irgendwo schon gesehen. Nur wo? Ich schaute nach vorne, ich war ja so heil Froh das dieser Eierkopf weg ist.

Dadurch kamen mir wieder die Bilder von damals in den Kopf.

Ich blieb in meinen Verwirrenden Gedanken, mitbekam ich höchstens noch den Stundenplan.

Montag: Mathe – Englisch – Sport – Musik - Kunst – Geographie

Dienstag: Mathe – Chemie – Ethik – Geschichte – WTH – Info

Mittwoch: Deutsch – Ethik – Englisch – Englisch – Physik – Sport – Sport

Donnerstag: WTH – WTH – Deutsch – Deutsch – Mathe – Geschichte

Freitag: Mathe – Physik – Englisch – Englisch – Chemie – Info

„Gut. Sebastian, Kenny, Franz und Richard sind neu hier in der Klasse. Stellt euch doch kurz vor." 

Sebastian stand knall rot auf. „Mein Name ist Sebastian und bin 14 Jahre alt. Ich bin erst neu hier und kenne eure Kultur nicht, aber ich denke mich hier schnell anpassen zu können."

Dann stand Kenny auf. „Isch Kenny." fing er an, die Klasse lachte Herzhaft. „Meine Elis komm aus'm Ausland und jo..." und setzte sich. Siegessicher stand Franz auf. „Ich bin der Franz und das Gymnasium war einfach Kacke."

Zögernd stand Richard auf und kaute auf seiner Unterlippe rum. „Ich bin Richard und meine Eltern sind erst hier her gezogen."

Frau Lehmann nickte und sagte das wir für heute entlassen sind.

Nach dem Satz der Lehrerin „Ihr könnt jetzt gehen." rannten sie alle hinaus.

„Jessi, wollen wir heute zu dir?", Sie schüttelte den Kopf.

„Heute geht es zu dir.", lächelnd nickte ich.

An der Haltestelle standen wir nun und ich beobachtete vorsichtig die anderen. Wie sie auf der anderen Straßenseite standen und als wäre es das normalste der Welt, rauchten sie genüsslich eine Zigarette nach der anderen. „Fehlt dir Liliha auch?", fragte Jessi leicht.

Ich schüttelte leicht den Kopf. „Wo warst du das ganze Schuljahr?",

Ich wurde leicht rot und setzte mich zu der Bank, an der Haltestelle. „Nun ja ich...", stammelte ich. „Die Wahrheit, bitte, ich will nicht das du mich anlügst.",

Mein Gewissen fieberte Rätselhaft nach einer passenden Antwort, nichts.

Was soll ich ihr nur sagen?

„Natürlich, meine beste Freundin verschweigt mir alles.",

„Du würdest es mir ja eh nicht glauben.",

„Sag schon.",

„Ich war wegen Liliha im Militär.",

„Okay ich glaub dir nicht.",

„Siehst du.", lachte ich nun.

„Warst du wirklich dort?", feixte sie.

„Sehe ich so armselig aus?",

Die anderen sahen uns wohl lachend, zeigten vorsichtig auf uns und lachten uns aus.

Schnell raffte ich mich. „Feueriai.", murmelte ich stumm, ich merkte wie meine Augen leicht glühten und die Zigaretten in ihren Händen brannten Feuer.

„Basti mach das aus.", kreischte Louisa, nun ließ Christoph seine fallen, Kenny versuchte sie auszutreten ohne Erfolg.

Basti versuchte es mit Wasser aus zubekommen, auch das scheiterte.

Nun kam der andere Sebastian und schaute mich lange an. Ich ließ mir nichts anmerken und lachte in mich, wie sie versuchten das Hexenfeuer aus zubekommen.

Ein Glück das Jessi auf ihr Handy starrte, sie wäre gewiss geschockt.

Der Bus '32' fuhr nun ein und Jessi und ich stiegen rasch ein. Sebastian auch.

Bevor Verwirrungen kommen, wir haben zwei Sebastian' seit heute in der Klasse.

Der ältere ist der älteste, 17 Jahre alt, ziemlich groß, kurzes Blondes Haar und um dazuzugehören mobbt er mich natürlich und da Jessi meine Freundin ist, ist sie auch betroffen. Der neue ist kleiner als der große, hat schwarzes Haar...das hatten wir schon.

Also fuhren wir stumm und schweigend zu mir nach Hause mit den Bus.

Während der Fahrt merkte ich immer wieder wie er mich anstarrte, man hätte fast meinen können, er grübelt nach, ob er mich kennt. „Komm Jessi, wir müssen raus.", sagte ich nach einerweile und stand auf, zielstrebig ging ich zur Tür und stieg aus.

Ich besitze ein Einfamilien Haus.

Es ist eigentlich nicht zu groß, trotz den drei Stockwerken.

Unten ist die Küche, ein Wohnzimmer und das Bad.

In der zweiten Etage ein Aufenthaltsraum, ein Bad (mit nur einer Toilette und Waschbecken) und das Schlafzimmer meiner Eltern.

Im dritten Stock ist mein und Nils sein Zimmer, im Keller ist noch ein Bad, mit Badewanne, Dusche, Waschbecken, Waschmaschine und so und natürlich ein Keller, wohin man durch eine Tür kommt und ein Dachboden.

Nicht zu vergessen, am hinter Haus ein Garten mit Gewächshaus, Garage und ein paar Abstellkammern.

Neben uns wohnte Tom, mein bester Freund.

Ich und Jessi saßen auf mein Bett und aßen Pizza, auf unsern Schoß mein Hasi Knuschel.

Wir nennen ihn aber trotzdem immer Hasi.

„Also, was hast du die ganze Zeit gemacht?",

Ich schluckte das Stück herunter, man schmeckte diese leckere Tomatensoße, die warmen, süßen, saftigen Ananasstücke und die gebratenen Schinkenstückchen.

„Ich hatte ein Unfall und habe viel vergessen.", Was besseres fiel mir auch nicht ein.

„Aber...wieso habt ihr nichts gesagt, ich hätte dich echt gern Besucht.",

Ich biss ab und sprach mit vollem Munde.

„Du wärst wirklich nach Schweden gekommen?",

Sie blickte mich mit ihren rehbraunen Augen an und schüttelte den Kopf.

„Siehst du.",

„Alice.", zischte es von neben an. Jessi runzelte ihre Stirn.

„Ich Esse gerade Tom... mit einer Freundin... in meinen Zimmer... sie ist total normal,

also kannst du unten klingeln.", rief ich die Wand an. Jessi musste schmunzeln.

„Jungsfreie Zone.", rief sie nun die Wand an.

„Gut dann klingel ich halt nachher nochmal.",

„Bist du in Alina verliebt oder was?",

Ich schubste Jessi lachend zur Seite.

„Ne Entschuldige, sie ist mir ein wenig zu Jung.",

„Aha.", schmunzelte nun Jessi.

„Jessi, wir sind nur Nachbarn die sich ganz Gut verstehen.",

Sie biss von den nächsten Pizzastück ab.

„Aha.", meinte sie nur spöttisch.

Um sechs wurde sie dann auch von ihrer Mutter abgeholt und ich studierte mein Hexenbuch weiter.

Ein wenig mehr Sprüche zu kennen, ist auch mal wieder gut.

Bis mein Bruder hineinstürmte. „Alina, Alina, Alina, Alina, Alina...", fing er an.

„Was?", fragte ich genervt. „Alina, Alina, Alina...", ich schaute ihn wütend an.

„Was machst du?", Ich schaute ihn genervt an. „Lesen.", antwortete ich kühl.

„TSCHÜSS.", Diese Worte halfen Juhu, er ist fort, in sein Zimmer.

„Ach Alice, darf ich nun zu dir?", fragte Tom.

„Na komm schon, du Nervensäge.",

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Freitag, der 31.9.2012

Hallo. Ich gebe ja zu, ich schreibe nicht jeden langweiligen Tag auf. Aber ich schreib mir die wichtigsten Sachen au.

Ich war wiedereinmal in der Schule.

Wir hatten gerade Mathe.

Diesen Unterrichtsstoff konnte ich nie folgen. Mathe...Bäh.

Vor allem wenn man Dyskalkulie hat, fällt mir das ziemlich schwer, zumindest im Kopf.

Mit mein Schatz, den Taschenrechner bekomme ich es gerade noch so hin.

Tja, selbst Hexen sind nicht perfekt.

Plötzlich fing mein Kopf an zu schmerzen.

Mist, wer schleimt sich schon wieder in meine Gedanken ein.

Ich dachte nach. Noch nie ist dies vorgefallen, also müsste es ein neuer sein.

Ich habe also vier in Verdacht. Sebastian, Kenny, Richard und diesen Franz.

Verdammt, ich muss an was anderes denken...

Ich sang ein Ohrwurm in mein Kopf, was mir gerade einfiel: „I never touched a rainbow, i never touched a rainbow...",

Schlagartig hörte das Schmerzen auf. Wenn ich so überlege bin ich miserabel, wenn es darum geht, über etwas nachzudenken, worüber man nicht denken darf.

Trotzdem, immer wenn mein Kopf normalerweise schmerzt, schreie ich in mein Kopf ganz laut Pudding, doch kommt da immer eine kleine Hintergendankstimme, die sagt „Hör auf, geh weg.", 

Ob das der andere immer hört, hoffe ich meistens nicht, denn wenn er diese

„Geh weg.", Worte hört, hab ich mich ja gleich verraten.

Ich versuchte eine Verbindung zu diesen Franz zu erstellen. Ich hörte in mein Kopf die klaren Worte, eines Mädchens, mit kurzen braunen Haar und lila Strähnchen, rehbraune Augen...

Hihi, oh mein Gott, er schien in meine Jessi verliebt zu sein, schlagartig unterbrach ich die Verbindung. Ob ich es Jessi sagen soll?

Lieber nicht...vielleicht irgendwann ...wenn der Augenblick so weit ist.

Dann versuchte ich es bei diesen Kenny.

Er dachte an diese Matheaufgabe nach, Ablenkung oder wirkliches denken dieser komischen Aufgabe ist fraglich.

Ich starrte weiterhin auf mein Blatt, dann unterbrach ich die Verbindung und startete es auf diesen schwarzhaarigen Sebastian.

Volltreffer oder Zufall. Er hielt seine linke Hand auf seine Stirn.

Was ich merkte ohne ihn zu sehen. Ich hörte, wie er über die Zauberei nachdachte, oh mein Gott, wie schlecht ist dieser Typ?.

„Na du.", flüsterte ich in sein Kopf, ich starrte weiterhin auf das Blatt.

„Wer bist du?", fragte er in mein Kopf.

„Das ist doch unwichtig.", Im Augenwinkel sah ich, wie er sich im Raum umschaute.

„Bist du hier im Raum?", fragte er weiter „Vielleicht.", antwortete ich.

„Du bist die einzige die ich kenne, die eine Hexe ist.", In mir schmunzelte es.

Er log doch. „Das ich ein Mädchen bin ist doch toll, weiter so. Das schließt 49,4% der Weltbevölkerung aus, Super.",

„Hast du die Matheaufgabe?",

„Nein, Sorry, scheiß Stoff, komm hier gar nicht zu recht.",

Ich traute mich kaum umzudrehen.

Ich meine hinter mir sitzt ein Hexer, was mir Angst macht, da ich nicht weiß, ob er mich Angreifen würde.

„Erde an Alina, wo sind deine Aufgaben?", fragte die Lehrerin mich, ich schreckte auf und die Verbindung war gebrochen. „Ich verstehe die Aufgabe a-k nicht.", sagte ich verwirrt. „Wir sind auch auf Seite fünf und nicht 66.", sagte sie zornig, ich wurde ganz rot, na toll. Wäre Jessi da, würde mir nicht so was passieren.

Aber nein sie ist ja beim Arzt.

Lisa, Linda und Marie starrten zu mir, ich merkte wie sie mich auslachten.

Boar, wirklich?

Am liebsten hätte ich alle drei eine gepfeffert, doch ich blieb ruhig.

Haben die denn keine Hobbys?

Ich versuchte, was mir überraschend leicht viel, sie zu Ignorieren.

Ich hatte mir sogar Ohrstöpsel gezaubert, das ich das Dreiergrüppchen nicht mehr hören musste. Ich musste doch nun endlich die Schule genießen, wenn jetzt unser Eierkopf nicht mehr da ist.

Nach der Schule, ging ich auf Toilette, da ich keine Lust hatte, nach Hause mit den Bus zu fahren, um von anderen wieder verspottet zu werden, apparierte ich mich weg.

Ich war am Küchwald um in den Jugendclub zu gehen.

Es waren schon, Alexandra, die wir immer Alex nannten, Laura, Jabo, Niclas, Lea und Benjamin da.

„Alina.", dröhnte eine Stimme, Alex, meine kleine, 12 Jährige Hexe.

„Spielst du mit Galgenraten?.", Ich nickte und schnappte mein Schlüssel und ging zu mein Spind um meine Sachen dort hinein zu tun, dann fingen wir mit Galgenraten an.

Neben mir saß Jabo und Alex.

„Na, scheinst in Jabo Verknallt zu sein.", dröhnte es in mein Kopf, ich hatte gar nicht gemerkt das sie in mein Kopf war.

„Versuch doch heraus zu finden ob er auch in mich verknallt ist.", meinte ich kühl.

„Okay, versuchen kann ich es ja, hihi vielleicht ist er ja auch ein Hexer.",

Jabo stieß mich an. „Dein Buchstabe?."

„A?", Jabo verdrehte die Augen, da das A schon genannt wurde.

„Kannst du mir zeigen, wie der Nebelzauber ging?", fragte leise Alex, ich nickte Stumm. Wir gingen hinter in den Videoraum, wo wir allein waren.

„Also du streckst wie üblich dein Zeigefinger nach vorne aus und sagst leise Nebala, aber dabei musst du deine Hand geschickt drehen, etwa so.",

Aus mein Finger kam weißer Nebel, der sich im Raum verteilte. Man sah kaum seine eigene Hand vor Augen, das ist mir wirklich gut gelungen.

Plötzlich kam Bea herein, bevor ich reagieren konnte, war sie mit einer Kiste in der Hand hinter uns. „Was macht ihr hier?", fragte sie.

„Und woher kommt der Nebel, wart ihr das?",

Ich schüttelte eilig den Kopf. Bea glaubte mir kein Wort und räumte die Kiste ein, darauf rannten wir förmlich aus den Zimmer heraus.

„Ach, Alina, ich wollte dir ja noch was zeigen.", sagte Alex leise und holte aus ihren Spind ein Zauberbuch, mit dem Cover von Harry Potter, darin war ein Zettel, den sie raus nahm und mir gab.

Ich entfaltete ihn und schaute ihn mir an. „Gesucht, Tod oder Lebendig Preisgeld 100,000,000 Chronos ". In der Mitte war ein Bild von mir. Das sind knapp 10.000 Euro.

Als ich gar das Blatt umdrehte war ein kompletter Steckbrief von mir angegeben.

Deckname: Alina

Echter Name: Alice Sophie Silver

Geboren: 8. März 1999 in Stolberg

Größe: 170 cm (circa)

Gewicht: 60 kg

Augenfarbe: Grün

Haarfarbe: Naturhaarfarbe Semmelblond

„Was soll das den?", fragte ich ungläubig. Ich saß auf ein Besen in dem Bild und schaute als wäre ich Hysterisch auf der Flucht. Ich schaute schnell nach hinten, blickte für 30 Sekunden nach vorne und wieder nach hinten für fünf Sekunden.

So ging da immer weiter.

„Glaubst du blaue, schulterlange Haare passen gut zu mir?", fragte ich.

„Das wird nicht Funktionieren. Das ist ein Meldeblatt. Wenn du dich veränderst, ändert sich das Bild.", Nun war ich wirklich verzweifelt.

„Darf ich das mitnehmen?", fragte ich, sie nickte.

„Pass auf dich auf, das Blatt haben die Destroyers raus gestellt.",

Ich nickte stumm und ängstlich noch dazu.

Dann kam jemand hinein, Jabo.

Ich bin nun schon seit gut...drei Jahre in ihn verknallt und schaffe es einfach nicht, ihn zu Fragen. „Was macht ihr hier?", fragte er.

„Ich hatte nur Hunger.", warf Alex ein. Jabo lief einfach weiter.

„Macht euch fertig.", rief Angela, wir eilten in den Aufenhaltsraum und setzten uns auf die Stühle.

„Verratet ihr mir jetzt euer Nebel Geheimnis?", fragte Bea.

„Welcher Nebel?", fragte ich irritiert, dabei in mir schmunzelnd, Bea schien es aufzugeben.

„So, bis nächstes mal!", sagte Angela. Dann rannten alle nach draußen.

„Na dann, ich apparier mich jetzt nach Hause.", rief ich in Alex' Kopf.

„Das ist gemein, ich darf erst in vier Jahren alleine apparieren.", antwortete sie.

Ich rannte in den Wald und apparierte mich in mein Kleiderschrank, dort war ich sicher das da niemand war. Als ich mit meinen Hexensinnen sicher war, das niemand in mein Zimmer war, öffnete ich ihn. Wäre Mam nämlich in mein Zimmer und ich stände plötzlich im Zimmer oder komme spontan herunter, wäre sie verwirrt, wie ich in mein Zimmer komme.

Dann schaute ich aus den Fenster, in der Garage war niemand, also apparierte ich mich darein.

Dann machte ich die Garage auf und tat so, als würde ich von hinten rein kommen.

Jetzt hab ich aber wieder Lust auf Fernsehen, also schaltete ich ihn an mit

ERLAUBNIS VON MAM.

Mein Vater kam in die Wohnstube und schaute mich zornig an.

„Musst du oben nicht lernen?",

Ich schaute zu Mam, pfiffig antwortete ich: „Schularbeit ist erledigt.",

Er schaute mich noch zorniger an.

„Boar Na Gut.", sagte ich widerwillig und ging nach oben und las mir die Zauberbücher durch.

„Ach Daddy. Geh Mal in meine Jackentasche, mit Acico Zettel bekommst du ihn zu fassen, ist wichtig.", sagte ich in Vati' Kopf und unterbrach die Verbindung dann auch wieder.

Langsam kullerten mir die Augen zu.

 

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Montag, den 2.10.2012

Heute früh war Stress. Meine Mutter wurde heute nämlich 40 Jahre alt, ein Grund mehr zu feiern. Der Witz daran, Nils half an diesen Morgen mir überhaupt nicht und starrte auf die Küchenwand.

„Unterstützung wäre nett.", sagte ich zornig.

Wäre er doch nur weg, dann könnte ich alles nur mit ein Fingerschnippen erledigt haben.

Wie auf Kommando kam er wie so ein besoffener zu mir.

„Geh doch Mal bitte runter ins Bad und hol was zu Trinken.",

Er nickte und watschelte ins Bad. Den müsste man eine Bombe vor seinen Augen explodieren lassen, um das er aufweckt. Ich streckte mein Finger aus und sagte Leise:

„Zewertal Morris nulomaso Salzamor.",

Aus mein Finger kam pinker Glitzerstaub, gut fünf cm war die Glitzerspur lang, die sich im Zimmer verteilte und eine wundervolle Dekoration hergab.

Das Wohnzimmer war nun perfekt. Meine Mutter kam herein und wie auf Kommando ging Musik an. „Happy Birthday.", sagte ich sofort und drückte sie fest.

Ich blickte auf die Uhr. „Na super Nils, wegen dir kommst du jetzt zu spät.", grummelte ich zu mein Bruder, er runzelte die Stirn. Ich packte mein Rucksack, nahm eine dünne Jacke in die Hand und rannte. Kein Mensch würde glauben, das man so schnell rennen könnte, aber ich schaffte den Bus noch, was er nicht tat.

(Eine Hexe kann gemütlich bis zu 20 Km/h rennen).

Aber ich könnte auch apparieren, aber da ist die Chance erwischt zu werden zu groß.

Erschöpft war ich auf dem Schulhof. Die anderen waren noch nicht da, vereinzelte Schüler rannten den Pausenhof umher und viele waren schon in ihren Klassenzimmern.

Sebastian stand am anderen Ende.

Kaum sah er mich, dröhnte in mein Kopf „Na Sophie, wie geht es dir?

Ich hätte gleich wissen müssen das du es bist. Glaub mir, mein Vater wird dich finden.",

Schlagartig schaute ich zu ihn.

„Du weißt wohl nicht wer ich bin?", sagte er in meinen Kopf spielerisch.

Ich starrte immer noch zu ihn. „Schnell weg hier.", dachte ich mir, aber wohin?

Ohne zögernd rannte ich vom Schulhof weg, meine Freundinnen waren zum Glück immer noch nicht da, ob Sebastian mir hinterher rannte, konnte ich nicht sagen.

Aber als ich allein war, apparierte ich mich auf schnellsten Weg in die Hexenwelt zu Oma und Opa. Ich hasste sie sehr.

Da sie mich behandeln als wäre ich fünf. Aber mir blieb nichts anderes übrig.

Da muss ich halt die Kinderschnulzen anschauen und das Brot kleingeschnitten bekommen.

Ich stand nun in der Wohnung.

„Ach, schön das du uns auch wieder besuchst. Habt ihr keine Schule?", wunderte sich meine Oma.

„Doch. Nur ist was dazwischen gekommen, die bösen kennt mein echten Name und wie ich wirklich aussehe, man hat mich ausspioniert und jetzt jagt man mich.", sagte ich panisch.

„Du bleibst schön hier, bevor er dich fasst.", warnte sie.

„Ich hatte nichts anderes vor.", knurrte ich leise, nickte dann aber stumm.

„Wir müssen heute trotzdem in die Menschenwelt, um den Geburtstag deiner abartigen Mutter zu feiern.", Das war auch ein anderes Hassthema, meine Menschenmutter. Sie wollte immer, das mein Vater eine hübsche, anerkannte, starke, mächtige Frau heiratet, aber er hat das Gegenteil getan.

Oma machte mir erst einmal Mittag. Die Zeiten in der Menschenwelt und in der Hexenwelt sind unterschiedlich...um vier Stunden geht unsere Hexenzeit vor.

Das hat auch eine Spannende Geschichte die ich mit einen Kurzen Satz zusammenfasse.

Ein Hexer hat mit der Zeit gespielt, vor rund 360 Jahren und wurde dann Verhaftet, der Schaden war für ewig, da die Zeit vier Stunden sich von der Menschenwelt unterscheidet.

Das machte hier aber wohl niemanden aus, da sowieso sich alle daran gewöhnt haben.

Als Oma' gehexter Gulasch fertig war, schnitt sie es sorgfältig in kleine Teilchen, damit ich es nur noch in mein Mund hexen musste und es nicht selber schneiden musste. Nach einerweile feierten wir Mutter' Geburtstag, leider nur mit meiner Nervoma. Die anderen waren am Samstag zu der großen Feier eingeladen.

Oma, Opa und mein Vater hatten ein Schutz um das Haus gemacht, was erstens völlig Sinnlos ist, da schwarze Magie stärker ist und sie mich so der so irgendwann finden. Ich nahm eins von Oma' Hexenbüchern, der Vorteil an den Buch war, dass das Cover 'Kochen leicht gemacht' war.

Darin stand ein paar Geschichten über die größten Hexern der Welt, ein paar Tricks wie man es in der Wildnis überleben kann, da es ja verboten ist Essen zu Zaubern, man darf es höchstens von der Küche ins Wohnzimmer Hexen.

Das Buch fand ich im ganzen sehr interessant.

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Freitag, den 6.10.2012

Diese Woche war nicht viel los. Am Montag musste ich zu Hause bleiben und die restliche Schulwoche war Sebastian nicht da. Oma hatte für mich ein Arztschein gefälscht,

damit es nicht so aussieht, als hätte ich geschwänzt.

Ich war im Bus und dachte nach. Nach der Schule war wieder im Jugendclub.

Ich freute mich total wieder, meine Alex zu sehen... und nun ja... Jabo.

Auch wenn ich die Liebe aufgeben kann. In den Sommerferien hat er gesagt,

er hat eine Freundin, Namens Ronja, darauf wurde ich total Eifersüchtig in mir.

Aber was rede ich da? Prinz Charming wird nie zu mir kommen.

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Samstag, der 9.11.2012

Ich schlüpfte in mein Musical Kleid hinein. Es war kunterbunt, was man nicht Mal mehr als Bunt bezeichnen kann so bunt wie es war. Darauf konnte man gerade noch so ein paar Kreise und Streifen entdecken. Noch fünf Minuten. Ich streckte mein Finger und die Frisur steckte. Meine goldblonden Haare waren nun gelockt und zu ein Pferdeschwanz zugebunden. „Du bist wunderschön.", sagte Tom. „Immerhin bin ich heute im Opernhaus.", strahlte ich. „Und wann?", schmunzelte er. „Jetzt.", und gab ihn ein Kuss auf die Wange und schnappte meine Tasche.

„Und spaziere nicht immer in mein Zimmer, nur weil du Mal so gelaunt bist.", Er streckte seine Zunge raus und ging (übertrieben) beleidigt durch die Wand in sein Zimmer. Heute geh ich mit meiner Oma und Opa (die von Mutter' Sicht) ins Musical - Zauberer von Oz.

Ich liebte Musicals, Opern und viele Schauspiele, nur die Zeit fehlte meist. Ich rannte die Treppen hinunter und schlüpfte in meine Ballarinas. „Ich bin fertig Opi.", sagte ich. „Bist du in den Farbtopf gefallen?", grinste er. Ich schüttelte nur lachend mein Kopf.

„Und die Henne hat wieder deine Haare gerupft?", und blickte auf seine Glatze, mit den einzelnen minikurzen Haaren. Oma war schon im Auto.

|*

Wir suchten nun die Plätze. Mein Blick wanderte zu einer Frau, die hinter uns saß.

Ich kenne sie. Ganz bestimmt.

Aber woher? Sie hatte längeres blondes Haar, eine hellblaue Bluse und sie hatte eine Jeansjacke drüber.

Sie hatte so grüne Augen wie ich und die Sommersprosse an der Wange, an der gleichen Stelle wie ich. Neben ihr könnte ihr Bruder sein.

War das nicht die Frau aus Schweden?

„Opa.", murmelte ich grinsend. „Die Frau könnte ich sein.", Die Frau blickte nun energisch zu mir und stupste ihren Bruder an und deutete leicht auf mich. Ich schüttelte mich beängstigend und blickte auf die Bühne. Sie sieht mir ja wirklich ähnlich aus. Die Frau starrte mich immer noch an und murmelte mit ihren Bruder.

Das Licht wurde dunkel und die Bühne ging auf. „Hallo.", dröhnte es in mein Kopf. Jetzt fing es an zu schmerzen. „Hallo.", sagte ich zu der Person zurück. „Du siehst schön aus.", sagte sie.

„Danke.",

„Ich will dich warnen.",

„Vor was?", fragte ich nun ein wenig ängstlich im Kopf.

„Wenn dir deine Großeltern wichtig sind musst du mir vertrauen.",

„und was ist mit mir?", fragte ich zu ihr per Gedankenübertragung.

„Niemand kann dir was tun.

Es ist besser wenn du von nichts weißt.", sagte sie fürsorglich.

„Also wenn das Leben der anderen dir wichtig ist, vertraue mir. Ich werde nur etwas verhindern.",

„Naschön. Was soll ich tun.", „Kämpfe Alice.",

Ich drehte mich verwirrt um, die Frau die mich die ganze Zeit begutachtete, lächelte mir zu und sie (wahrscheinlich sie) ließ die Zeit stehen.

Alle schienen versteinert zu sein. Nur ich, die Frau hinter mir, ihr Bruder und einer aus der ersten Reihe schien bei bewusst sein. „Hieronymus.

Du brauchst dich nicht zu verstecken.", schrie sie und von vorne kam ein Feuerball, was die Frau mit leichten aufhielt und zusammen mit ihren Bruder schickten sie ein Energieblitz nach vorne.

Ich schrie und duckte mich nur, während die drei den Unabhängigkeit Krieg spielten. Plötzlich lag ein Messer unter mir, verwirrt blickte ich hinter mir und ich blickte in ein total verwirrten Blick und es Verschwand. Ich kreuzte meine Hände und apparierte auf den Sitzbalkons, um besser sehen zu können. Ich feuerte ein paar Flüche auf ihm. „Feigling.", schrie nun die Frau und apparierte wohl hinterher. Was war das eigentlich für eine Aktion? Ich spürte ein Kratzer an mein Rücken.

Da hat das Messer mich vielleicht nur berührt.

Ich apparierte auf mein Platz, die Zeit ging ihren Lauf weiter und ich genoss das Musical weiter.

Ein wenig mulmig war mir es schon.

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Sonntag, den 1.12.2012

Ich schrieb an den Tag mit Jabo und Yves wieder. Es war schön ein wenig Abwechslung von allen zu haben.

Wir waren fast den ganzen Winter Eislaufen. Mal wieder auf das Eis zu gehen und ein Fuß nach dem anderen zu nehmen und wie ein Vogel über das Eis zu gleiten tut mir auch gut. Für meinen Teil fand ich auch schön, das es beim Eislaufen viel Musik gab, viele Charts, somit kann man mitreden und nicht auffallen. Ich meine wenn jeder das Lied kennt und jeder davon schwärmt, doch nur du kennst es nicht, ist es ziemlich merkwürdig, doch heute sollte sich alles ein wenig ändern.

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Er :Wie sehr magst du mich?

1% - 100%

Ich: 100% :/

Er: Echt?

Ich:JA :/

Er: Ist doch nicht schlimm;)

Ich: Echt

Er: Ich bin ja auch ein bissl in dich Verliebt ;)

Sind wir jetzt zusammen?

Ich: Wenn du willst ^^

Er: Also ein ja ^^

Cool ;*

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Mein Herz machte ein Hüpfer, ich konnte kaum noch Atmen....

Ich habe einen Freund ...

ICH HABE EINEN FREUND.

Ich will fliegen. Meine Gedanken sammeln und vor Glück Schreien.

Ein plötzlicher Gedanke, der mir durch den Kopf schlug.

Mir waren jetzt im Moment die Verbote egal und wenn ich über den Wolken fliege, sieht das doch eh niemand. Schon Mal ein Luftballon mit Helium losgelassen?

Nach einiger Zeit sieht man eh nur noch ein Punkt bis gar nichts. Ich koppelte mich mit Tom in die

Gedanken. „Lust zu fliegen?", bat ich „300 Meter übern Haus.",

Ich apparierte mich nach oben. Ich war auf mein Besen, hier oben war es wirklich Kalt. Plötzlich erschien Tom, der sich erst einmal ergab.

„Was habt ihr alle für Probleme, wenn es um apparieren geht?", fragte ich ihn genervt, musste aber gleich wieder grinsen.

„Du kannst gut reden, Sophie. Du bist ja auch mächtig.", grinste er, ich schaute ihn beleidigend an, musste aber gleich wieder schmunzeln.

Tom flog voran, ich blieb neben ihn, es tat schrecklich gut, den Wind zwischen meiner Haut zu spüren.

„Ein Moment ist das da ein Flugzeug?", lachte ich und fing an schneller zu werden. „Möglich.", meinte er nur und beschleunigte ebenfalls. „Aber wieso ist das Flugzeug schwarz?", schrie er, um lauter zu sein, als der Wind, der um uns wehte. „Raben?",

„Die Destroyers eher.", ergänzte er.

„Schnell wir müssen landen.", Ich schaute ihn irritiert an, was ist wenn uns jemand sah, aber Tom fing ein Sturzflug nach unten an. Ich hatte leichte Angst, konnte ihn aber nur folgen.

Die Raben schienen uns zu folgen und unsere Besen zu verhexen, da diese Verrückt spielten. Wir waren nun 10 Meter vom Boden entfernt. „Hilfe.", schrie Tom, der irgendwie auf ein Wildpferd saß. Plötzlich flogen sie weiter und unkontrolliert flogen diese in ein Bürogebäude hinein. Ein Glück das in Moment alles leer war.

„Stopiai.", schrie ich, gerichtet auf Tom, sein Besen verlangsamte sich und landete sicher am Boden. „Stopiai.", wiederholte ich, gezielt auf mein Besen und auch er hielt sicher an.

„Toll, jetzt sind wir in Burgstädt gute 15 Kilometer entfernt von zu Hause.", knurrte er.

„Wozu sind wir Hexen?", und kreuzte meine Arme und lag auch schon in meinen Bett.

„Das Hext du gefälligst weg, den Gestank bitte auch.", befahl ich ernst, was er auch sofort machte. „Bis bald.", sagte er und ging durch die Wand in sein Haus.

Wieso wissen die Destroyers eigentlich immer was und wo ich etwas tu?

Überwachten sie mich? Warten sie nur bis ich rauskomme und mich ergebe?

Komischer Gedanke.

Ich liege nun auf mein Bett, bis der Gedanke Hunger mich kreuzte, daher hexte ich mir erst einmal eine große Pizza her, die unten in der Küche war und genoss sie sehr. Einer der Hexenregeln war, das man kein Essen her hexen darf, man dürfe es sich nur zu hexen. Aber das habe ich schon erwähnt. Aber Geld und Ruhm sich zu hexen, war ebenso verboten. Vieles, wie Liebeszauber, Todeszauber, Flüche und so, gehörten in die Dunkle Magie.

Als nächstes kullerten meine Augen zu. Ach man, morgen ist wieder Schule.

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Montag, den 02.12.2012

Wieder sitze ich hier in der Klasse, ganz hinten. Wir haben in Moment Kunst. Wir sollten ein Papagei malen. Ich blickte mich in der Klasse um und musterte vor allem den neuen Sebastian. Ob er gut malen konnte? Ich konzentrierte mich wieder auf mein Blatt und malte weiter. Ein kurzen Blick auf Jessi' Blatt. Sie schien ziemlich hilflos zu wirken. „Jessi. Schau Mal, wenn du das so machst...", Ich kritzelte auf ihr Blatt herum.

„Hast du immerhin schon ein Super Schnabel.",

Sie sagte nichts, scheinbar war es ihr peinlich. 

 

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Sonntag, der 9.3.2013

Nachtrag

Tom hatte sich in die Bergen von 'Bruhst Hillside ' appariert. Ein sehr "kreativer" Name seiner Meinung nach. Aber erstmal musste er den Eingang finden. Er tastete am Fels entlang, fand aber nichts. Die Vögel um ihn zwitscherten und rings herum war nur Wald. Bäume und Bäume ragten in den Himmel und standen sehr dicht aneinander. Was bedeutete das der Mensch hier in der Gegend noch nicht Gefällt hat. In seiner rechten Hand hatte er sein Besen fest umklammert. Sein Hut hatte er auch mit ein Zauber fest gemacht.

Bäume und Gestrüpp hinderten ihn am Felsen zu laufen. Daher fühlte er sich gezwungen, es zur Seite zu zaubern. „Alice könnte das bestimmt mit ein Finger schnippen und alles wäre erledigt.", murmelte er vor sich hin, während Tom mit der Luft zu kämpfen hatte. Das Gestrüpp war Hartnäckig. Alice ist stark und das versteht sie einfach nicht - war Tom' Gedanke. Dann spürte er eine heftige Schwingung, die ihn nach hinten Schleuderte. Tom stand hastig auf und feuerte den gleichen Zauber zurück, von dem es gekommen war und rannte auf die Gefahr zu. „Sebastian?", schrie er wütend und biss die Zähne vor schmerze zusammen. Alice hatte oft von ihn genörgelt und stürzte sich sofort auf ihn, der Anfing wie ein klein Kind herum zu brüllen. „Was tust du hier?", Er blickte Tom beängstigt an. „Hab was für Alice zu erledigen.", murmelte Spasti leise. „Hau ab und lass das den großen machen.",

„Nix da.", währte sich Sebastian. Tom schaute ihn schief mit seinen kleinen Augen an. „Du musst nicht vor Alice den Held spielen.", passte Tom und verschränkte seine Arme und stieß ihn zur Seite. Ein heftiger Schall stieß ihn wieder um. Wütend sprang Tom wieder auf. „Lass das und zeig mir den Eingang.", giftete er Sebastian an.

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Montag, der 10.3.2013

Ich saß wie immer hinten im Unterricht.... Chemie mit Herr Franksel. Er stand da vorn und redete über eine Salzkartoffel. Die Jungen murmelten umsich her und dachten, man höre sie nicht. „Verstehen sie die frage immernoch nicht?" fragte er Sebastian. Spasti blickte nun nach vorn. Der Lehrer stellte die Frage nochmal, was mit der Kartoffel passieren würde und Sebastian Schlussfolgerte. „Genau. Die Kartoffel ist keine Kartoffel. Sie ist wie ein Sieb, was das Salz filtert, das Wasser kann aus der Kartoffel raus, aber das Salz nicht rein... Dieser Vorgang ist für Lebewesen lebensnotwendig." Ich stöhnte kurz auf. Man war das Langweilig. Der Lehrer fuchtelte vorn herum und während er redete, bewegte er pantomimisch seine Arme. „Kann man sich das Vorstellen? Alina?" fragte er, ich schüttelte einfach nur den Kopf und er erklärte das ganze nochmal. Ich fühlte mich ziemlich schwach, daher war ich fast am einschlafen.

„Er ist doch lächerlich." hörte ich Sebastian' Stimme in mein Kopf. Boar Ali, du musst jetzt keine Selbstgespräche führen.

Der Lehrer füllte ein Messbecher voll Wasser und beleuchtete dies und quatschte dabei. Dann kippte er kunterbunte Salze in das Wasser. Das Wasser fing leicht an zu blubbern und die Salze fingen an, ganz langsam zu wachsen

|*

Tom war zur selben Zeit, noch im Wald. Endlich hatte dieser Spasti die Fliege gemacht und Tom hatte es geschafft, den Eingang zu finden und stand vor den verderben - Der Brunnen Cucreluna . Mit zittrigen Beinen ging er am Rand des Brunnen und blickte hinein und ein schaudern umgab ihn. Der Raum war so groß wie ein gewöhnliches Klassenzimmer und die Schwarzen, dunklen Wände glitzernden. Er ließ die Lichtkugel im Raum schwirren und es schien sicher zu sein. Tom nahm sein Besen fester in die Hände. Fliegen ist das, was er am besten konnte. Lebensmüde ist er ja auch wieder nicht. Er sprang. Er fiel. Um ihn wirbelte Farbnebel wild umher.

„Was hab ich nur gemacht?", flüsterte er.

Tom sprang auf den Besen, mit dem er besser halt hatte – immerhin fällt er gerade.

Als er auf sein Besen besser halt hatte, flog er in die Lichter hinein. Tod ist er sowieso schon.

Um ihn war es komplett weiß. Man sah kein Anfang und ende, man sah nur weiß. Vor ihn tauchte nun ein Nebelbild auf. Es war so klar und real und diese Frau, die aus dem Nebel bestand sagte: „Tom, mein Sohn. Komm zu mir.", Sie ähnelte ihn sehr. Sie sah aus wie eine typische Chinesin.

Sein Vater war braunhaarig und blass, mit einigen Sommersprossen. Man würde eher mich von aussehen als seine Tochter einschätzen, als Tom. Tom war noch immer in der weißen leere.

Die Nebelfigur streckte ihre Hand aus. Wie hypnotisiert blickte er zu seiner verstorbene Mutter. Doch er musste ernst bleiben, noch wie verheult sie war. „Wo ist Alice' Magie?", fragte er sie vorsichtig. Sie lächelte und reichte ihn eine Art Marmeladenglas, worin Goldener Nebel herum schwirrte. Vorsichtig flog er in ihre Richtung und nahm das Glas, was ein fataler Fehler war.

Er hatte zwar das Glas, doch von hinten griff ihn dunkler Nebel an...

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Mittwoch, der 19.3.2013

Die Zeit vergeht ja wie im Flug.

Seit Tom' Versprechen habe ich nichts wieder von ihn gehört.

Hoffentlich ist ihn nichts zu gestoßen.

Ich fühlte mich langsam wie in ein Käfig eingesperrt, wie sehr ich nur Jessi vermisste.

Was sollte ich ihr sagen, wenn wir uns wieder sehen?

Nun ja morgen gehe ich mit Jessi ins Kino.

Mir ist egal was Vati sagt, ich gehe morgen ins Kino.

Was soll er schon groß machen?

Mir Hausarrest geben?

Plötzlich lag Tom in mein Zimmer, voller Blut und riesigen Fleischwunden und ein Glas in der Hand.

Er hatte die Augen zu und war Kreidebleich, ich schrie,

ich schrie und rannte zu mein Vater, der sofort in mein Zimmer handelte.

Oben drückte er mir das Glas in die Hand.

„Es ist dein Schutzengel.", sagte mein Vater froh.

„Wird er überleben?", fragte ich traurig, er zuckte mit den

Schultern.

„Mach das Glas einfach auf, bitte.", befahl mein Vater, so froh wie seit langen nicht.

Ich öffnete es verwundert. Der blaue, leuchtende Nebel stieß in mein Mund.

„Was ist passiert?", fragte ich verwirrt.

„Oh mein Gott, Tom.", schrie ich entsetzt und schnappte sein Körper und apparierte mich sofort, überstürzt und panisch in die Klinik in das anderen Reich.

„Schnell, bitte, helft ihn.", Ein Arzt packte ihn sofort und schaffte ihn auf eine Station und ich stand wieder in mein Zimmer. Zu Dumm, das man nicht in der Klinik sein darf, ohne das man selber Krank ist. Im Moment hätte ich ihn gerne neben mir gehabt.

Ich fiel auf mein Sitzsack.

Ich dachte nach, was passiert war, als ich die letzten Einträge meines Tagebuches hier las, fiel mir irgendwie alles wieder ein.

„Hei, Engelchen.", sagte Vater. „Es ist wirklich ein Weltwunder das du den Brunnen überlebt hast. Selbst Tom hatte wahnsinniges Glück nur so zu enden.",

Auf einmal hätte ich mir gewünscht, keine Ohren mehr zu haben.

Ein lautes, unerträgliches, nervige Sirenensignal stieg los, Feuer.

Ich rannte ohne überlegen nach draußen, in der Hand meine Tasche, wo das wichtigste drinnen war.

Es war eigentlich nur ein Beutel, so groß wie dein Handy, aber mit ein Dehnungszauber passte alles bequem hinein.

Ich stand nun keuchend draußen.

„Teddy.", rief ich entsetzt. Ich rannte hinein, hinein in das brennende Haus, mein Vater wollte mich aufhalten, aber zu spät.

Wäre es nämlich Menschenfeuer, würde ich als Hexe ein leichtes Kitzeln spüren, doch Feuer von Hexenhand ist wirklich heiß, wie dieses.

Ich hatte nun Teddy, unser kleines Meerschweinchen.

Ich konnte nicht durch das Feuer, was sich nun komplett ausgebreitet hatte, ich musste apparieren, trotz das es Mam und Nils sehen werden.

Somit tauchte ich vor den beiden auf.

„Ich hab ihn.",

Nils und Mutti schauten, als hätten sie ein Geist gesehen.

„Ist was?", fragte ich ungläubig.

Vati versuchte sogleich mit Wasserflüchen das Feuer zu löschen.

Da es wahrscheinlich schwarze Magie ist, wird es umso schwieriger sein, es zu löschen.

Ich half ihn somit auch mit, ich hatte Teddy Nils in die Hand gedrückt und versuchte zugleich mit das Feuer zu löschen.

Meine Mutter schaute uns zu, als täten wir gegen Geister kämpfen.

Nach einerweile war das Feuer aus.

„Wir ziehen Freitag zurück, zurück...du weißt schon was ich meine.", sagte Vater streng.

Zurück?

Zurück in die Hexenwelt?

Wieso?

Ich schrieb ohne zögern eine SMS in mein Zimmer.

Hei, Dies werden vielleicht meine letzten Worte sein. Mein Vater versaut in Moment mein ganzes Leben.

Die Destroyers haben unser Haus abgefackelt und mein Vater hat darauf mit Wasser zaubern das Haus versucht zu löschen, mit Erfolg. Nur leider kennt mein Bruder und meine Mutter jetzt unser Geheimnis. Deswegen will mein Vater jetzt wieder zurück in die Hexenwelt. Für mich wird dies leider heißen, das ich kein Kontakt mehr zur Menschenwelt haben darf. Ob und wann wir uns wiedersehen ist Schleierhaft, aber ich werde alles tun, um für ein paar Minuten, Stunden, Tage, Monate wieder zusehen. Ich liebe dich.

|*

„Kannst du nicht anklopfen?", fragte er, ich kicherte.

Er legte seine Konsole weg und drückte mich. Das Handy lag am anderen Ende seines Zimmers und wird es noch nicht gelesen haben.

„Hast du Lust mit mir eine kleine und letzte Runde zu fliegen?", fragte ich, fast traurig.

„Was ist los?", fragte er.

Ich zeigte Richtung seines Handys und bat die SMS erst zu lesen wenn ich weg bin.

Dann schaute er zu mir.

Er schnappte sich etwas und hielt meine Hand. Darauf apparierte ich mich in den Himmel.

Wir saßen nun auf dem Besen, in 300 Metern Höhe.

„Geil, abgefahren.", schrie er um sein Leben und klammerte sich um meine Taille.

„Alice...da kommt ein Flugzeug.", sagte Jabo vorsichtig.

„Quatsch, doch nicht in dieser...",

Ich hielt an, den ich sah es plötzlich auch. „Lächeln und winken.", lachte ich und winkte den Leuten im Flugzeug zu und machte dabei ein übertriebenes Lächeln.

„Hoffen wir das keine Fotos entstanden sind.", Ich drehte mich zu Jabo hinter und küsste ihn auf dem Mund. Sein Atem schmeckte nach der getrunkenen Cola und die Lippen waren weich.

„Pass lieber auf, wohin du fliegst.", grinste er und küsste mich erneuert. Er schaffte es immer wieder das tausende Schmetterlinge in mir tobten.

Er reichte mir eine kleine, Silberne Schachtel.

„Für dich, damit du mich nie vergessen wirst.",

Überrascht öffnete ich die kleine Schatulle.

Darin war eine Kette, ganz zart und schön, als Anhänger ein silberner Stern.

„Wow danke.", sage ich fassungslos, Wortlos machte er mir die Kette dran.

„Ich werde sie nie wieder abmachen.",

Wir flogen noch lange viele Runden, bis ich mich verabschieden musste.

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Donnerstag, der 20.3.2013

Ich war mit Jessica im Kino. Der Saal war komplett leer. Ich brachte uns gerade Popcorn. Still saß ich neben ihr und griff in das Popcorn. „Jessi... Ich ziehe um!", sagte ich offen. Sie blickte mich entsetzt an. „Du lässt mich im Stich?",

„Ja. Es tut mir schrecklich leid. A-Aber ich kann dich gern besuchen kommen!",

Sie blickt auf den Boden und sagte nix.

Ich ließ sie lieber nachdenken.

Ich griff wieder in die Tüte und das Licht ging aus.

Der Countdown lief...

5....

4.....

3....

2....

1.... - Bang.

Nun sah man ein Mann auf der Leinwand und dieser konnte ja wirklich nur einer sein - Hieronymus -.-. Ist das jetzt sein Ernst?

Konnte man nicht einmal seine Ruhe haben?

Ich sagte nichts, als ich mehr Popcorn esse und in mein Sitz sank.

„Du bist nirgends sicher!" lachte er. Er blickt nun lange zu mir.

Keine Ahnung ob das Live war.

Ich wurde immer nervöser.

Was hatte er vor?

Er wird doch nicht...

Nun fiel Jessi einfach um und ich kreischte hysterisch. Dann stürzte ich mich auf sie und rüttelte an ihr, doch sie atmete nicht mehr.

Ich hockte mich hin und schlunzte über den Stuhl. Hieronymus stand zwei Reihen vor mir.

„Heiii...", Sagte ich in ein frohen Ton - trotzdem hatte ich sehr viel Angst und Respekt vor ihn.

„Wir können das doch bestimmt auch mit Worte klären... Gewalt war doch noch nie eine Lösung.",

Nun stand auch Sebastian neben ihn und ich richte mich auf. Keiner Traute sich anzufangen, eine peinliche Ruhe trat ein.

Plötzlich schmiss sich Sebastian auf sein Vater, der umfällt.

„Renn!", schrie er ohne zögern nahm ich Jessi und apparierte in Tom' Zimmer.

(Meins wäre zu auffällig -a'la Hieronymus)

„Merix!", schrie ich und hielt meine Handfläche über ihren Körper.

Tom kam in sein Zimmer gestürzt und sah mich heulen. „Merix!", wiederholte ich ohne Erfolg.

Er setze sich neben mir und umarmte mich um mich zu beruhigen.

Meine beste Freundin ist Tod...

„Ich bringe sie an ein sicheren Ort – okay?",

Ich wischte mir die Tränen weg und nickte.

Dann verschwand Tom mit ihr.

Ich rappelte mich auf und nahm eine Schneekugel von seinem Schreibtisch und blickte dem Totenschädel mit der Weihnachtsmütze an. Wie sollte ich irgendwen retten, wenn ich nicht mal Jessi beschützen konnte?

Durch ein Röngenblick Zauber konnte ich in mein Zimmer Sebastian sehen.

Trotz das eine Wand zwischen uns war, blickte er zu mir und lächelte. In sein Kopf sagt ich „Danke.",

Nun tauchte Tom wieder auf, folgte meinen Blick und schaute zornig. Dann stellte er sich vor mir, bis Basti einknickte und apparierte.

„Is-Ok' ww-e-nn ich bb-ei dd-ir b-blei-be?", fragte ich aufgelöst, er nickte. Darauf nahm er mir die Schneekugel aus der Hand.

Ich setzte mich auf den Boden und meine Tränen fließen wieder. Er setzte sich neben mich.

„Ich habe Angst Tom, fürchterliche Angst!", schluchzte ich.

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Freitag, der 21.3.2013

Nun startete mein neues Leben.

Ich hatte mir meine Haare rot gefärbt.

Ein kurzes Shirt, was weiß, Pink gestreift war und eine Blaue Jeans. Die Kette spürte ich an mein Hals.

Ich lebte nun mit mein Vater in der Hexenwelt, weit weg vom allem.

In ein kleinen Haus, ringsherum war nur Einöde.

Von außen war dieses Haus beeindruckend, es bestand aus Holz. Kurze, große Fenster ließen viel Licht hinein und sie waren in einem ziemlich symmetrischen Muster gestaltet. Das Haus war mit einer altmodischen Küche ausgestattet und hatte ein großes Bad, außerdem hatte es auch ein ziemlich kleines Wohnzimmer, zwei Schlafzimmer, ein geräumigen Essbereich und einen geräumigen Keller. Das Gebäude war quadratisch geformt. Die zweite Etage war kleiner als die erste, die für einen Dachgarten gedacht war. Diese Etage hat einen anderen Stil als der Boden unten. Das Dach war niedrig und abgerundet und war mit Seegras übersehen. Ein großer Kamin saß an der Seite des Hauses. Mehrere große Fenster ließen Licht in die Räume unter dem Dach.

Das Haus selbst war von einem bescheidenen Garten umgeben von ein paar Blumenbeeten und mit einem kleinen Teich bedeckt. „Sophie?", fragte mein Vater. „Jetzt, wo du nicht mehr in die Menschenschule kannst, melde ich dich in der Zauberuni an.", sagte er zufrieden.

Ich drehte mich beschämt um.

„Ich habe dir vermutlich nicht alles erzählt...", fing ich an, da ich gehofft hatte, das die Schule nie Thema wird. „Das Ministerium hat mir nicht nur den Schutz genommen, sondern auch ein Verweis für die Zauberuni erteilt.", sagte ich leise.

„Wie?", fragte er und griff wortlos zum Telefon und schickte mich mit seinen Blicken bittend aus dem Raum.

Ich gehorchte, doch belauschte ihn heimlich.

„Ihr könnt das ihr doch nicht antun.", rief mein Vater wütend in das Telefon.

„Sie brauch die Zauberschule.", Leider konnte ich die andere Stimme im Hörer nicht hören.

„Hallo? Spinnt ihr? Sophie hat nur ein Bruchteil ihrer Magie kennengelernt, was nicht einmal die Hälfte ist, sie weiß ja gar nicht, was sie alles kann.", fuhr er fort.

Ich begab mich darauf nach draußen.

Draußen, dort wo keiner mich für verrückt erklärt, wenn etwas passiert was für Menschen zu kompliziert ist.

Ich rannte, raste, düste, glücklich um die 50 Km/h durch die Steppe und ließ dabei so was wie eine Lichterkette hinter mir, die auch wieder verblasste und sich auflöste.

In der Schule konnte ich nie so schnell rennen wie ich wollte, sonst wäre ich jetzt bei den Olympischen Spielen gelandet.

Deswegen wurde ich oft als unsportlich bezeichnet.

„Beseniai.", murmelte ich und ein Besen kam angeflogen, wo ich sofort drauf

sprang. Es war schön, der Wind peitschte mir ins Gesicht.

Ich schrie in die Steppen leere ein riesigen Freudenschrei heraus.

Wie weit er zu hören war, war unschlüssig.

Plötzlich peitschte etwas an mir vorbei, ein anderer, der auf den Besen ritt, ich flog fast vom Besen. Der Reiter hielt an.

„Oh ... das tut mir jetzt leid.", stieß er aus. „Leon.", fragte ich überrascht.

Er schaute mich überrascht an. „Ich bin's Alina.", meinte ich. „Echt? Ach jetzt erkenne ich dich wieder.",

„Tschau. Wenn du im Jugendclub bist, sag Alex viele Grüße von mir.", meinte ich und düste weiter, ich wollte einfach nur weg von ihn. Ich lag nun im Bett. Verzweifelt von der Langweile.

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Samstag, der 22.3.2013

„Schnell, Versteck dich, sie dürfen dich nicht finden.", drängelte mein Vater und scheuchte mich aus mein Bett, es war gerade vier Uhr morgens.

Draußen hörte ich eine laute Explosion.

„Lieber Kämpfe ich, als feige zu sein.", gab ich zurück mit müden Augen.

Ich schaute mein Vater prüfend an und stieg Wortlos aus den Bett.

„Wenn du nicht tust was ich dir sage, mach ich es eben selber.", meinte er grimmig, packte mich, ziemlich unsanft und steckte mich in eine Geheimtür.

Die Wände waren aus Plastik und Spiegeln. Er verschloss darauf die Tür.

„Lass mich raus.", schrie ich und hämmerte gegen die Tür.

Ich ließ es dann doch sein, bevor ich mich wirklich wehrlos Verrate.

Ich versank zu Boden, ich hätte am liebsten Heulen können.

Wer war meine Mutter? Meine Mutter, von der Tom gesprochen hatte, wer ist sie eigentlich?

Und wieso lasse ich mich von ein wenig Plastik und Spiegeln aufhalten?

Ich versuchte meine ganzen Gedanken und Gefühle zu sammeln.

Bis ich flüssig war, es fühlte sich schrecklich an, so schrecklich das man es kaum beschreiben kann. Diese Leere, das Gefühl von Schwindel... Ich schmelzte durch die Plaste und stand nun in der Küche, oder liege ich?

Das Wasser oder welche Flüssigkeit das auch war, verformte sich wieder zu meiner Gestalt, jetzt war ich wieder ich. Eine Explosion von draußen. Es erschütterte das ganze Haus.

Die nächste Explosion. Ich versuchte mich an ein Bild zu erinnern und apparierte.

Ich saß nun in ein Verlassenen Haus, was fast am Einsturz war.

In einer Ecke erkannte man klar ein Babyzimmer.

Dieser Teddy ... der zerfetzt im Bettchen lag ... gehörte dieser nicht zu mein Kindheitssachen?

Ich nahm ihn in die Hand und er wurde wie neu.

Da, da lag ein Zettel.

Neugierig versuchte ich ihn zu lesen.

Aber vorher musste ich den Brief, der halb zerschnipselt war, heil machen.

Lieber Thilo.

Ich weiß, du wirst mich jetzt deswegen hassen, aber ich muss fliehen,

ohne Sophie. Wenn ich bei ihr bleibe, wird sie in größer Gefahr sein,

als sie schon ist

Dieser Brief erschütterte mich schon weil ein großer Teil einfach nur fehlte, doch machte mir erst einmal etwas anderes Sorgen und das war die Welt.

Aus den halben Balkon sah ich das Hexenzentrum.

Alles war schwarz weiß, die Hexer und Hexen Arbeiteten gegen ihren Willen für die dunkle Seite, sie wurden Hypnotisiert. Sie waren so was wie die Sklaven...

Die Bestimmung. Ich lebe, ich soll den Wahnsinn beenden ... etwa allein?

Schon bei den Gedanken >Allein< machte ich mir Sorgen.

Da war Vater, mit einer großen Kiste in der Hand.

„Vati...", schrie ich in sein Kopf. Zornig schaute er nach oben.

Seine Kristallblauen Augen starrten zu mir.

„Da ist eine.", schrie er. „Flieh.", dröhnte es plötzlich in mein Kopf, es war Vater' Seele, die scheinbar noch lebte. Der Körper brüllte weiter, das ich da stand.

Aber wohin? Wohin sollte ich? Ich rannte.

Ich rannte um die 30 Km/h, bis ich mich in einer Höhle versteckte, ich hoffte nur, das mich niemand sah.

„Lumos.", flüsterte ich und über meiner Handfläche flog ein heller Lichtball.

Ich ging weiter in die Höhle hinein, die Kugel folgte mir.

Ich machte mein Schlafplatz bereit.

Der nasse Boden und die grauen Wände sollten jetzt nicht meine Sorgen sein.

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Montag, der 24.3.2013

Ich wusste, länger als 24 Stunden, darf ich nirgends bleiben, wenn ich nicht gefunden werden wollte und mit jeden noch so kleinsten Zauber könnten sie mich finden.

Deshalb lief ich, ich hatte schrecklichen Hunger.

Da vorne... Ein Haus. Ich rannte zielstrebig, doch vorsichtig hinein und rammelte zum Kühlschrank und plünderte ihn. Etwas, jemand packte mich von hinten und drehte mich unsanft um und beleuchtete mich mit einer Taschenlampe in die Augen und schlug mich derart zu Boden.

„Lass mein Essen hier und geh zurück zu den anderen.", schrie er mich an.

„Bitte verschone mich.", bettelte ich flehend. „Ich wandere seit zwei Tagen umher um Schutz zu suchen.",

Ich blickte Ängstlich zu ihn. Es war ein Junge ...

„Wie bist du hier rein gekommen?", fragte er giftig. Ein weiteres Mädchen kam an.

„Eine schwarz Magierin, gut gemacht Freddy.", sagte nun ein Mädchen.

„Was...?", fragte ich zurück.

„Wo bin ich hier überhaupt?", Sie schienen mich zu ignorieren.

Ich war kraftlos, dennoch versuchte ich aufzustehen, bis ich etwas von hinten spürte und erneuert umflog. „Name.", befahl die dritte Stimme von hinten.

„Sophie.", sagte ich leise und voller Atem.

„Alice Sophie Silver. Und ich gehöre bestimmt nicht zu dieser Schwarzen Gruppe.",

Sie starrte mir in die Augen. „Alice Sophie Silver, ist dass nicht das Mädchen was mit den Bösen verwand ist?",

Das Mädchen nickte zögernd. „Du bleibst hier, bevor du uns an deine Blutlinie weiter verrätst.", sagte die Stimme giftig. Ich bin nicht die einzige, die klar denken kann, Positive Einstellung.

„Hunger.", stotterte ich liegend auf dem Bauch. Sie schmiss mir ein Stück Brot herbei.

„Danke.", und stopfte das trockene Brot in mein Mund. Die Gruppe ist ungefähr 27 Jahre alt. Sie sind nicht Hypnotisiert, da sie schwarze Magie besitzen und nutzen.

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Dienstag, der 25.3.2013

Ich lag schlafend auf dem Sofa, bis ich ein quietschen hörte, war dies die Tür?

Vorsichtig, schlich ich zu der Tür, da ich schlagartig munter war und total Neugierig.

Ist das ein Junge?

„Sebastian.", schrie ich wütend und hämmerte ihn mit meiner Magie gegen die Wand, er hätte Tod sein können.

Plötzlich kamen die drei herunter.

„WAS TUST DU?", schrie Freddy und rannte zu Sebastian, der stark blutete.

„Vielleicht hilft er uns.", antwortete Juliana schnippisch.

„Wie? Er hilft euch? Wenn ich nicht lache. Wisst ihr wer das ist? Das ist Hieronymus Sohn.", sagte ich panisch. „Ja, genau deswegen.", fügte Freddy, verschlafen zurück.

„Ich traue ihn nicht, er hat mich schon einmal verraten.", sagte ich giftig.

„Und wir vertrauen dir nicht.", fügte Juliana hinzu.

„Ihr kann man vertrauen.", sagte nun Spasti ganz rot.

„Sie ist immerhin Alice Sophie Silver und in der Prophezeiung steht, das sie es ist, die die Hexenwelt rettet oder zerstört.",

Ich starrte ihn überraschend an.

„Wie? Was? Ich denk ich bin die Retterin?", Ein Schlag... Vielleicht hat man das schon oft erwähnt, aber jetzt wird die Sache mir erst einmal richtig bewusst.

„Deswegen bin ich hier.", antwortete er giftig.

„Sie wollen den Necron herbei rufen.", meinte nun Spasti. Alle schauten ihn ängstlich an.

Als er mein Verwirrtes Gesicht sahen, fing er an:

'Es waren einst vier Brüder, Sunny, Frosty, Springer und Funny.

Sie waren die ersten, die eine Magische Gabe besaßen, sie wurden von den Menschen gejagt, alle vier mussten auf er Hut sein, um nicht geschnappt zu werden.

Es war eine grausame Zeit, voller Hunger,Tod und Krankheiten.

Doch eines Tages kam ein alter Mann. Zu erst hatten die Geschwister Angst, doch der alte Mann wollte ihnen helfen. Dabei hatte noch niemand geahnt, das er der Tod ist.

Doch er knüpfte sich immer ein Geschwister an sich heran und überlistete sie bis zum Tode.

Doch Zeus, der Gott, duldete den Tod der Geschwister nicht, den eigentlich waren sie mächtiger als alles andere. Er schenkte ihnen ein unsterbliches Leben, Sunny wurde der heutige Sommer, Frosty der Winter und Springer ist der heutige Herbst und Funny der Frühling.'

„Mein Vater will ihn zum Leben Erwecken, damit er sich an dich Rächen kann Sophie.

Den du bist die Nachkomme des Winters, Sophie, dein Uropa ist der Winter.", sagte er zu mir.

Ich wurde Kreidebleich. „Wer ist dann meine Mutter?", fragte ich vorsichtig.

„Eine Wächterin, die Wächterin der Zeit.",

Mir funkelten die Augen.

„Na klar, das könnte Funktionieren.", ein Geistesblitz.

„Wo ist sie, meine Mutter?", fragte ich aufgereckt.

„Keine Ahnung wo Wächter leben. Dein Vater konnte es ja nur gut genug wissen.",

Ich dachte scharf nach. Ich muss sie finden. 

 

Sonntag, der 30.3.2013

Ich habe nun ganze fünf Tage in Büchern gewälzt,

[Die Wächter]

oder

[Beschützer der Erde],

[Elemente]

und komischer Weise nichts über die Wächterin der Zeit gefunden.

Geschweige denn, das man in den Büchern heraus findet, wo überhaupt Wächter leben, geschweige denn ein vernünftiges Bild, alles wurde von ein groben Maler gemalt, also wichtige Details konnte man nicht heraus finden.

Ich war am Boden verzweifelt, irgendwer musste mir doch helfen ...

Meine Magie, mein Fortschritt, mein Wissen, dies alles hört in dieser Stufe auf...

Klar doch....

Der Tod.... Er musste doch wissen wo meine Mutter lebte, unbekannt ist er ja nicht, da ich, als ich in der siebten Klasse war und meine Magie nicht kontrollieren konnte, ihn in der Hölle begegnet war. Aber war es auch der Tod auf dem Berg damals?

Es war aber eine Frauenstimme ... wer weiß. Wieso war ich auch nur so naiv?

Ich muss mich jetzt einfach in die Hölle apparieren, mehr schief gehen kann eigentlich nicht, der Tod, nun gut, ich bin bereit, er wird mir helfen... hoffentlich.

Ich kreuzte meine Hände und apparierte.

Nun stand ich in brennender Feuerhitze, komischerweise verbrannte ich mich gar nicht, doch war eine Hitze hier unten, die man kaum aushalten konnte.

„Hallo?", schrie ich. Da. Da in der Ecke ist der Kapuzenmann. Ich kämpfte mich zu ihn, da hier ziemlicher Wind herrschte, der einen normalen Menschen verdampfen ließe.

„Sir....", Die Gestalt drehte sich um und schaute zu mir.

Doch konnte ich das Gesicht nicht sonderlich sehen.

„Sir. Ich brauche ihre Hilfe. Ich suche die Wächterin der Zeit.", sagte ich bittend.

„Wieso?", fragte es überrascht.

War das etwa eine Frauenstimme?

„Sie ist meine Mutter und ich brauche ihre Hilfe.",

Die Frau schaute nun zu mir, tief in meine Augen.

„Sophie?", fragte sie ganz leise und total überrascht und rannte zu mir und umarmte mich fest. Moment Mal, man will mir nicht gerade Einbleuen, das mein Vater den Tod geheiratet hat?

Nicht sein Ernst ...

Der Umhang von ihr fiel herunter. Sie war ja wirklich wunderschön.

Die Schokobraunen, gelockten Haare, die grünen Augen, der meinen, ein wundervolles Lächeln und um die 1,90 groß. Allerdings war sie ein wenig blass.

„Du musst mir helfen. Die Hexenwelt ist in der größten Krise, die dunkle Seite haben alle Menschen und weiße Magier Hypnotisiert, um irgendwie etwas zu bauen, um den Necron zum leben zu erwecken.", Sie wurde von der Nachricht kreidebleich. „Was soll ich tun?", fragte ich verbittert.

„Deine einzige Chance ist, in die Vergangenheit zurück und alles aufhalten.",

Ich schaute sie an, als wäre sie verrückt.

„Ich werde nicht nur, Wächter der Zeit genannt, weil ich Menschen die Zeit kürzer und länger machen kann, ich kann auch mit ihr spielen.", meinte sie nun. „Ich gebe dir eine Stunde. Dann bist du wieder hier. Ganz Wichtig. Falls du dich irgendwie siehst, vermeide den Blickkontakt, du darfst dich selber auf keinen Fall sehen.

Wenn möglich sollte dich niemand sehen.", „Ich bin bereit.", meinte ich.

Sie fuchtelte mit ihren Händen herum.

Eine Zeitschleife entstand, die Welt, alles war wie, wenn man ein Film zurück spult. Ich stand nun in ein Raum, in ein Raum, worin dunkle Magier waren.

Die Magie spürte man sehr. Da, da ist Hieronymus ...Der Raum war von Zigarettenrauch nur zu überfüllt. Das ist ja nun mein kleinstes Problem.

„Bald, bald ist die Hypnose Maschine fertig.", sagte ein Mann der am anderen Tischende saß.

„Ein Problem stellt uns schon noch da, Vater.", sagte Sebastian, der neben Hieronymus saß.

Doch Hieronymus schwieg.

„Meinst du Alice Sophie Silver?", lachte eine Frau.

„Was soll ein Kind denn, gegen die Revolution von über 800 Milliarden Menschen, Hexer und Hexen anstellen?", Hieronymus schaute wütend zu der Frau.

„Bella, ihre Mutter ist der Tod und der Tod kann viel größeren Schaden anrichten als du glaubst.", sagte nun Hieronymus kühl, was diese Bella als Beleidigung wahrnahm.

„Sie hat den Brunnen überlebt, sie hat ohne ihren Schutzengel weitergelebt, wir haben oft genug versucht sie zu ermorden, doch entstand nur eine Schnittwunde, das nennst du nicht gefährlich? Wir werden die Maschine bald im Seminarraum um die Ecke starten. Am besten ich kümmere mich gleich darum",

Ohne schnell nachzudenken flitzte ich zu den Raum.

Er war leer. Lachend stand 'Er' hinter mir, es war zu dunkel darin, um irgendwen zu erkennen.

„Gut das die Falle mit den Seminarraum eingefallen ist.", sagte er kühl.

Mir blieb das Herz stehen.

„Die Prophezeiung besagt doch Alice, das du die Welt zerstören oder gar retten wirst.

Du wirst sie Zerstören.", schrie er, ich konnte gerade noch den Zauber aufhalten, mit ein Schutzschild. „Sei da Mal nicht so vorlaut.", rief ich zurück.

Es war zu dunkel um irgendwas zu erkennen.

Plötzlich stieß mich etwas scharfes in den Rücken, ein Messer.

Ich fiel zu Boden, hustend und Kraftlos. Bis ich Tod war, ich lag auf den kalten Boden und blutete. Das letzte was ich wahr nahm war: „Hieronymus das ist unser Kampf, du sollst da nicht meine Tochter mit reinziehen, ich hatte schon damals recht, ich wusste in mir, das ich dich hasse, ich wusste warum ich dich immer Ignoriert habe, ich habe sogar Eddy ohne Erfolg von dir ferngehalten, was um Himmelswillen ist dein Problem?",

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Unbekanntes Datum

„Merix.", hörte ich eine Stimme. Vater? „Merix.", hörte ich es erneuert, nur klang dies viel trauriger. Es wurde warm um mir, war trotzdem zu schwach aufzustehen. „Merix.", hörte ich die Stimme noch heulender. „Merix.", versuchte es nun eine Frauenstimme schluchzend. „Ein Messer war in ihrer Brust, was sollen wir tun?",

Neben mir weinte ja noch jemand. Ich öffnete Mühselig meine Augen.

„Alice, du lebst?", sagte eine überraschende, weinende Stimme, Jabo?

Jabo küsste mich erst einmal überglücklich. „Sophie. Du bist die Heldin, du hast es geschafft.", sagte Mutter glücklich, Tränen umkamen ihr.

„Ich muss fort, meine Aufgabe wartet.", sagte sie nun und verschwand einfach. „Vati....", Ich war noch nie so glücklich ihn zu sehen. „Da ist ja meine schwer verletzte Heldin.", sagte nun auch Tom, der mit ein paar Blumen herein kam in mein Zimmer. „Tom, danke das du auch da bist.",

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Montag, der 3.6.2013

Heute zwingt mich mein Vater wieder in die Schule. Kaum einer konnte sich an Details der Zerstörung der Welt erinnern. Und ich sehe immer wieder die gewaltsamen Bilder vor Augen.

Ich hoffte dass meine Mam sie begnadigte.

„Alina, Frau Wunderlich sucht dich.", sagte nun Frau Lehmann, mein Herz schlug wild, was will die Direktorin jetzt von mir?

Ich nickte und ging die Treppen hinauf und klopfte an die Tür, sie ging auf.

„Sie haben mich gesucht?", fragte ich, sie blickte zu mir.

„Ah, Sophie" sagte sie, ich bekam noch mehr Angst, woher kennt sie plötzlich mein richtigen Name?

„Ersteinmal Gratulation, zur Welt Rettung.",

„Ich hab doch gar nichts gemacht.", sagte ich rot. „Ich habe es vermasselt, die Wächterin der Zeit hat die Welt gerettet, nicht ich.",

Sie schüttelte den Kopf. „Du warst die einzige die in der Lage gewesen war, um den Tod zu warnen und einzugreifen, ohne dich wäre er gar nicht in der Lage einzugreifen, weil er ja gar nicht wusste, was in jenseits abgeht. Außerdem kommt kaum jemand in die Hölle.",

„Der Tod ist eine Frau und meine Mutter.", währte ich mich, sie schwieg.

„Aber warum ist Hieronymus immer mit im Spiel, was weiß ich nicht, was andere wissen?",

„Nun... anderes Thema, ich bin Direktorin im anderen Reich, in der Zauberuni, ich hoffe dir wird der Platz dort gefallen.",

Ich machte große Augen.

„Im Ernst?", fragte ich, voller Freude, sie nickte lächelnd.

Ich würde am liebsten vor Glück Schreien, jubelte aber nur „Danke, Danke, Danke.",

„Es ist Mittag, ich glaub es ist ein guter Zeitpunkt jetzt sich dort hin zu apparieren.

Ich hab gehört du bist ein Künstler in apparieren, sollst sogar die erste gewesen sein, die aus den Militär erfolgreich geflohen ist.",

Ich wurde noch röter und löste mich in Luft auf.

Durch die Zeitverschiebung war es nicht mehr 7.40 Uhr, sondern 11.40.

Ich stand in ein leeren Flur, wahrscheinlich waren gerade alle auf dem Hof.

„Ah, da sind sie ja Ms Silver.", sagte eine nette, dunkle Männerstimme.

„Guten Tag, Sir.",

„Gut, sie haben jetzt bis 12.50 große Pause, ihr Spind ist die 311 und ihr Stundenplan ist hier.",

Ich hörte ihn nicht zu, sondern beobachte eine Clique. Ich erkannte sechs Jungen und eine dickere, blond haariges Mädchen. Sie schlugen auf sie ein.

„Jetzt gehen sie die restliche Stunde nach draußen auf den Hof.",

Ich nickte und steuerte auf die Jungen zu.

Das Mädchen rannte sofort zu mir und versteckte sich schützend hinter mir.

Ich ahnte, das sie dachte 'Versteck ich mich einfach hinter ihr, Verlieren kann ich nichts.'

Doch zu ihren Überraschen, sagte ich zu den Jungen lachend:

„Kommt schon, das ist nicht fair, sechs gegen einen.",

„Und du glaubst wohl du bist was besseres.",

Ich legte mein Zeigefinger auf mein Kinn und dachte übertrieben nach und antwortete nach zwei Sekunden ein freches „Ja.",

Die sechs Jungen lachten. Einer ließ ein Fluch los, den ich perfekt abwehrte.

„Ich bin stärker als ihr sechs je zusammen sein werdet, also macht lieber eine Fliege.",

„Du denkst wohl du bist was besseres, ist ja nicht so das du dem Tod dienst oder Alice Sophie Silver bist.", lachten sie mich aus.

Ich streckte meine Hand aus und hob den Jungen am Kragen hoch, das er in meiner Augenhöhe war. „Ich bin Alice Sophie Silver und der Tod ist meine Mutter, noch weitere Fragen?",

Er schüttelte panisch sein Kopf und rannte mit den anderen weg.

„Danke.", sagte das Mädchen vorsichtig. „Du bist neu, oder?",

Ich nickte. „Als Tipp. Solche Leute lassen dich nur in Ruhe, wenn du zeigst, das du groß bist.",

„Nenne mich doch bitte Bithja.", sagte sie vorsichtig.

„Und nenne mich doch bitte Sophie.",

Es war ja typisch wie jeder andere Schulhof. Nur das ich hier mit Magie mutiger bin als auf der Menschenschule. Hier kann ich mich endlich mal wehren.

Alle saßen in ihre Grüppchen, die coolen, die Streber, die Zicken und die, die nirgends so wirklich rein passten. Zettel, Stifte und Blätter schwirrten wild um her. Ich hielt mir meine Hand vor mein Gesicht, damit die Sonne nicht so blendet und ich etwas von den Schulhof sah.

Schon krass, in der Menschenwelt ist es kurz vorm Regen und in der Hexenwelt ist es um die 30°C.

Ich hexte meine lange Jeans Hose, kurz und aus mein T-shirt wurde ein getupftes, blaues Trägerhemd. „Es ist 12.43 Uhr, ich geh schon Mal in die Turnhalle.", sagte ich und tröstete sie.

„Ruf mich, wenn du Probleme bekommst.", Ich rannte in die Turnhalle, die kaum übersehbar blau war und machte die zweite Tür auf. ... Ich machte den ersten Schritt und stand fest auf zwei Beinen in der Sporthalle.

|*

Nach der Stunde, apparierte ich mich nach Hause. Ich stand nun vor unsern Haus.

Vater müsste noch Arbeiten, er hatte ein Job in der Hexenwelt bekommen, wo er allerdings bis spät arbeiten musste. Ich wollte die Tür aufschließen, doch sie stand gute drei cm offen.

Mein Herz fing an zu rasen, war es Angst? Ich machte die Tür auf und das erste was ich sah war, das alles um geworfen war.

Was mach ich jetzt? Ich schnappte mein Handy und kontaktierte mein Onkel, blitzschnell stand er nun vor mir.

„Was ist?", fragte er, drehte sich um und sah das Chaos. Er kontaktierte dann die Ordnungshüter. 

„Fehlt den was?", fragte Markus nun.

„Woher soll ich denn das wissen?", fragte ich empört.

Als die Polizei da war und alles Magisch gefestigt hat, zauberte Markus alles an sein Platz.

Ich stürmte sofort in mein Zimmer, um zu sehen was fehlte.

„Markus.", schrie ich.

Er kam hoch gerannt.

„Meine ganzen Zaubersachen sind weg, von den Büchern bis zum Besen ... und meine Andenken von früher, die Geschenke von Nils ... wer weiß was noch fehlt.", weinte ich, Markus umarmte mich, um mich zu trösten. „Die Briefe von Jabo auch...",

„Geh ruhig, ich werde mit den Polizisten noch ein wenig klären.", sagte Markus, ich nickte stumm und apparierte mich weg. In der Menschenwelt war gerade Mittagszeit ...

Ich und Tom waren im Stadtpark spazieren, um einfach auf andere Gedanken zu kommen.

Unser Ziel war ein Spielplatz.

Der Stadtpark ist wie immer um diese Zeit leer.

Es ist ja auch erst um elf.

Er nahm sein Hut ab und setzte ihn mir auf.

„I'm Sherlock Holmes!", sagte ich und zog den Hut über die Stirn.

Ich setzte ihn wieder ab und setzte den Hut wieder auf sein Kopf.

Ich hakte mich wieder bei Tom ein.

Die Bäume raschelten durch den schwachen Wind und die grünen Blätter fielen von den Bäumen.

Die Sonne knallte stark durch die Bäume und es entstand so eine unglaubliche Hitze.

Nun hatten wir den Spielplatz erreicht.

Wie kleine Kinder rannten wir zur Schaukel und legten uns darauf.

Tom streckte sein Zeigefinger nach oben und schwank ihn im Takt der Schaukel.

Die Wolken am Himmel zogen vorbei und die Sonne gab ihre Kraft nicht auf.

Tom schaffte es wirklich immer mich auf andere Gedanken zu bringen.

Ich kuschelte mich an ihn und er legte ein Arm um mich.

Er ließ nun den Zeigefinger sinken und ließ die Schaukel aus baumeln.

Wir blieben lange in der kuschel Pose.

Am liebsten würde ich einschlafen, doch blieb ich lieber beim Tagträumen.

„Raus aus den Federn!", triumphierte eine Stimme. Ich sprang auf und sah Jabo.

Ich kletterte von der Schaukel und küsste ihn, während er mich näher an sich zog. Jabo schien mit seinen zwei Brüdern hier zu sein - der arme muss Baby Sitten.

„Tom das ist Jabo mein Freund, Jabo das ist Tom.", Nun begrüßten sie sich.

Dann war alles Still.

Sein einer Bruder kletterte bei der Rutsche her und der andere lag im Kinderwagen.

Wir setzten uns auf die Schaukel zu Tom und dieses mal schwang ich mein Zeigefinger im Takt.

Eigentlich wollte ich mich von Jabo verabschieden, aber so weit kam ich nicht, denn Liliha betrat den Spielplatz. Ich sah sie nicht, da sie von hinten kam.

„Alina?", fragte sie zart. „Können wir reden?",

Ich blickte zu erst zu Tom, dann zu Jabo und dann zu ihr. „Schieß los!",

„Allein!", sagte sie zornig und ich sprang von der Schaukel und folgte ihr tatsächlich.

Ich verschränkte meine Arme und fragte gereizt „Was?",

Sie legte wieder ihre Krokodilstränen auf. „Komm mir nicht so! Ich wollte bitten dass wir wieder von vorne anfangen.",

„und wenn ich nicht will?", fragte ich.

„WIESO HAST DU DICH SO SEHR GEÄNDERT?", schrie sie mich an.

„Ich habe mich tatsächlich geändert und das habe ich dir zu verdanken, denn du hast mich ins Militär gesteckt!!",

Sie schüttelte den Kopf. „Deine Magie tut dich nur überfordern. Du denkst ja dass dir die Welt gehört, du denkst du kannst alles erreichen und du denkst dass du alles kannst!",

Ich stöhnte nur und wollte zurück zu den Jungs.

Doch sie wollte mir ein Zauber auf den Hals jagen. Doch ich wehre ihn mit Leichtigkeit ab.

Als ich ihr nun endgültig den Rücken wand, versuchte sie es erneuert, doch dieses mal wehrte es Tom ab und rannte zu Liliha. Jabo hielt mir die Ohren zu, damit ich seine Worte nicht hören konnte.

Als sie einknickte, apparierte sie weg und Jabo lässt seine Arme sinken.

„So ein Mi!?#@.", schrie Tom wütend und Jabo hielt mir wieder die Ohren zu.

„Bin ich eigentlich wirklich so scheiße wie sie sagt?", fragte ich leise.

Tom setzte sich zu mir.

„Natürlich bist du das nicht!", sagte Jabo. „Sonst wäre ich ja nicht hier.", Jetzt lächelte ich wieder.

„Sie hat nur Angst zu versagen und sie hat vor allem Angst alles zu verlieren und da du ihre Konkurrenz bist, versucht sie dich klein zu machen!",

Nun fing sein Bruder an zu weinen. Jabo nahm den Kinderwagengriff und versuchte ihn zu wiegen, damit er wieder einschlief.

„Hier. Wenn du das Papier zerreißt, wirst du zu mir appariert.", sagte ich er nahm es vorsichtig.

„Bis bald.", sagte ich nun wirklich und apparierte mit Tom.

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Dienstag, der 4.6.2013

„Die Frage. fing die Lehrerin an. „Vier Zauberer stürzen sich auf ein Opfer, wer ist das Opfer?",

und blickte in die Runde. Waren es damals nicht nur zwei? Die Lehrerin erklärte uns die Antwort, die für mich noch immer unlogisch war. Nachdem sie merkte, das ihr keiner mehr zuhörte, ließ sie uns aus dem Unterricht. Ich packte meine Sachen in die Tasche und ging im Flur auf und ab. Hexerei findet erst in 20 Minuten statt. Eine Horde zweit Klässler kam uns entgegen. „Alice.", quiekte eine Stimme. Es war mein Cousin Julian. „Seit wann bist du hier?", Ich schmunzelte ihn an.

„Seit gestern.", Er lächelte noch kurz, ehe er weiter musste und verschwand und meinte noch, das ich jederzeit für ein Verwandlungstee zu ihn nach Hause kommen kann. Ich setzte mich auf eine steinerne Fensterbank und blickte hinaus und war sehr überrascht, nur Meer zu sehen. Bithja kam plötzlich her geschlendert und gesellte sich zu mir. „Es heißt, das Meer hat kein Ende.", Meine Blicke war nur auf das Meer gerichtet. Klar wusste ich das die Hexenwelt eine große Insel ist, in einer anderen Galaxie aber dass das Meer so krass ist, hätte ich nie gedacht. Die Worte 'Es gibt kein Ende' faszinierte mich noch mehr. Lange war stille, doch diese Clique von Jungs kamen an. „Hey Fett Bithja.", riefen sie spöttisch. Es waren nicht die von Gestern. „Ist deine Freundin genau so Fett?",

Wütend sprang ich vom der Fensterbank und ging zu den Jungs. „Niemand nennt mich fett.", stellte ich klar. In Gedanken fügte ich hinzu: 'Bin stolz auf meine paar Kurven'. Es hatte mich schon frustriert, kein Gramm im Militärlager abgenommen zu haben. Mein Gewissen, hatte ich das nie erzählt.

„Was will Schickimicki Girl jetzt von uns?",

Am liebsten würde ich sie schlagen, doch wollte ich nicht wegen Prügelei von der Schule fliegen. Die Schule, die ich hart erkämpft hatte.

„Los mach sie fertig.", rief Bithja. Kaum wollte, ich mich umdrehen und zu Bithja brüllen:

'Vergiss es.'

Bis eine Faust im Gesicht mich umstieß. Schnell stand ich auf, streckte meine Hände nach vorn aus und ein Unsichtbarer, aber kräftiger Schall stieß alle drei nach hinten um. Ich packte meine Tasche und verschwand in den Klassenraum, wo wir jetzt hatten und setzte mich an das Fenster. Zu meiner Überraschung sah ich eine riesige Wüste aus dem Fenster.

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Mittwoch, der 5.6.2013

„Alice...aufstehen.", mein Vater stand vor mein Bett.

„Wie spät ist es?", fragte ich verträumt.

„In 20 Minuten beginnt der Unterricht.", Ich nickte stumm.

„Vater? Was wurde denn noch so geklaut?",

„Erinnerungen.", warf er schnell ein

Als ich wieder zu ihn blickte, stand ein Mann vor mir – ein unbekannter.

Ich schrie und apparierte mich kurze Hand später in die Schule.

Da fühlte ich mich irgendwie geborgen und sicher.

Dummerweise war ich noch im Schlafanzug, was ein höllisches lachen der Mitschüler ergab.

Ich hexte mir sofort neue Klamotten an.

„Oh mein Gott, was ist den mit dir passiert?", Frau Wunderlich kam angestürmt.

„Mein Onkel ...", brachte ich nur aus mir heraus.

„Was will er von mir? WAS?", fing ich an zu Schreien.

„Los, gehen sie zu ihrer Mutter, vielleicht kann sie dir weiter helfen.", sagte sie rasch.

So wie ich lag, apparierte ich mich zu Mam, sie war nicht da. „Mam?", schrie ich, kein Ton.

„Mam?", schrie ich lauter, immer noch kein Ton, wo ist sie? Ich kämpfte mich durch das Feuer, was immer heißer wurde. „Mam?", schrie ich aus aller Kraft und sank zusammen. Was sollte das? 

Plötzlich war auf meine Schulter eine kalte Hand, erschrocken drehte ich mich um und wollte schon Zaubern, bis ich ihn erkannte, Jabo. Er hielt den Zettel zerrissen in der Hand.

Doch ich ließ mich nicht verwirren. „Marexia.", schrie ich, ein blauer Lichtball erschien und traf Jabo mitten ins Herz, er fing an zu lachen. „Du bist es wirklich.", sagte ich froh und musste ihn zuerst fest umarmen. „Hier lebst du?", fragte er überrascht.

„Nicht doch, aber du willst gar nicht wissen wo wir sind.",

„Rede nicht so viel."

Ich nahm seine Hand und apparierte mich an ein See, nach Hause wollte ich nicht, mit der Gefahr das mein Onkel dort auf mich wartete.

Mit ein Geistesblitz zauberte ich ein romantisches Boot auf den See und verdunkelte die Sonne, was nicht lange hält. „Steigen sie ein.", sagte ich höflich.

„Nein du zu erst.", lachte er, packte mich und trug mich vorsichtig in das Boot, was sich von alleine fort bewegte. „Nicht ein wenig Dunkel?", fragte er zögernd, ich schüttelte den Kopf.

Tausende, abertausende Glühwürmchen schwebten über den See.

Jabo bekam kein einziges Wort heraus, selbst ich war begeistert, was ich selber alles Hexen kann.

Über den See schimmerte es nur von hellen Glühwürmchen.

Doch unsere Ruhe war schnell gestört.

Die Sonne kam wieder und die Glühwürmchen verschwanden, da vorne ... oh nein, Spasti. Er blickte zu mir. „Entschuldige mich für ein Moment.", sagte ich zu Jabo, ich tat meine Beine aus den Boot und fing an zu rennen. Ich rannte schneller und schneller über das Wasser, zum Land.

„Ich wollte mich für alles Entschuldigen.", sagte er leise. Ich blickte ihn an.

„Für was denn bitte?", fragte ich lachend. „Wegen mein Vater, zumindest ist er Tod, Tod in Akopret, weit weg von Hölle und Himmel, dort ist es qualvoll, nur ist es eine Frage der Zeit bis er wieder kommt.",

Ich nickte nur stumm. „Ich muss dann zurück.", sagte ich kühl.

Er schaute mir nach, als ich zurück über das klare Wasser rannte. Trocken war ich dann wieder im Boot. „Es wird Krieg geben.", schrie Spasti mir, voller Sorge nach.

„Ich glaube bei mein Onkel ist es am Sichersten.", meinte ich dann, nahm Jabo' Hand und apparierte mich zu Mali und Markus.

Erst jetzt bemerkte ich, das Jabo sich übergab.

„Oh Gott, Alice, geht es dir gut?", fragte Mali besorgt.

„Wir müssen uns vorsehen, bevor Eddy uns bekommt.", warf Markus noch ein.

„Mein Vater und meine Mutter hat er wahrscheinlich schon.",

Sie schienen noch besorgter zu sein.

Laurin kam angerannt. „Wer ist der Junge?", fragte er. „Ich bin Jabo...",

Bevor er was sagen konnte, zog Laurin ihn mit in sein Zimmer.

„Viel Spaß mit den Zügen zu spielen und lasse dich nicht verhexen.", rief ich ihn lachend nach, wurde aber schnell ernst.

Mir fiel die Zeitung auf den Tisch auf.

„Deine Prophezeiung ist noch nicht vorbei.", meinte Markus sanft.

„Werde ich wieder alleine sein?", fragte ich leise. „Mann um Mann, Frau um Frau, Kind um Kind steht an deiner Seite, solange es Machtbar ist.", sagte Markus leise.

Ich drückte ihn fest und voller tränen.

„Wasser, Wasser.", schrie Jabo, aus sein Mund qualmte es förmlich, Zauberbohnen, ich schätze Chili. „Bei Chili sollte man lieber Brot essen, Wasser verstärkt nur den Geschmack.", meinte ich und hexte ihn ein Brötchen aus der Brotdose. „Danke.", sagte er keuchend und schlang das Brötchen in sich hinein.

„Die Dinger sind aber wirklich lecker, wenn man die richtigen erwischt.",

Ich lächelte. Draußen klingelten plötzlich laute, kaum überhörbare Glocken.

Julian kam runter. „Mami, was ist da draußen los?", fragte er ängstlich.

„Hallo, Alice.", sagte er noch, ich winkte ihn zu mit einem besorgten Gesicht. Mit Fingern in den Ohren kam dann auch Jabo ins Wohnzimmer.

„Was ist das für ein Lärm?", fragte nun Laurin, der Jabo nachmachte.

„Der Krieg, er hat wieder begonnen.", sagte Markus leise.

Oder hat noch nie aufgehört.

Draußen war ein Geschrei, Knalle schlugen Wild umher. „HIERONYMUS, ER IST FREI.", schrien Leute. Rache, er will Rache und das erreichen was er vorher nicht geschafft hatte, die Herrschaft.

„Julian, Laurin, ihr bleibt bei Jabo.", sagte ich besorgt und gab Jabo ein Kuss.

„Du bist nirgends sicher.", flüsterte ich noch. „Los mein Zocker, es ist dein Computerspiel.", und rannte nach draußen.

„Du willst, das mich Kleinkinder beschützen?", fragte er fassungslos.

„Sie haben Magie.", sagte ich überzeugend und rannte weiter.

„Sophie, bring dich in Sicherheit, los. Deine Mum hat ein Bruder und ein Halbbruder - Hieronymus...", sagte Markus leise. „Hieronymus' Vater hat eine Frau geheiratet, somit wurden Hieronymus und deine Mam Geschwister, bis deine Mam von ihnen flüchtete.

Hieronymus und Eddy blieben trotzdem zusammen. Das musstest du jetzt einfach Mal wissen.",

Der nächste Knall.

„Finde deine Eltern, schnell.", schrie er nun.

„Und wo?", Er zuckte mit den Schultern.

Plötzlich verschwand ich in nichts, ohne es zu wollen, stand ich in einer leeren Gasse.

Zwei Gestalten standen vor mir.

„Ergebe dich doch endlich Mal Sophie, dann wird dies alles auch aufhören.", sagte die Stimme, Hieronymus. Sie kamen näher. Dann erkannte ich noch Eddy und Spasti.

„Ich hab gehört, ihr beide seit Freunde.", sagte Hieronymus leise und blickte zu Basti.

„Wieso um alles in der Welt vertraut er dir?", fragte er mich kühl.

„Zum Glück habe ich mit ihn ein unterhaltsames Gespräch geführt.",

Mein Herz fing an zu schlagen. Ein Blitz kam auf einmal auf, ich fiel schlagartig hin.

Mein Kopf brannte wie verrückt, das man es kaum beschreiben konnte.

Ich konnte mich kaum bewegen. „Seht nur dieses Wertlose Ding an.", lachte Eddy.

„Und ich dachte meine Nichte hat ein wenig mehr verstand, ich wusste schon immer, das meine Schwester Abschaum ist und so ein Kind zur Welt bringt.",

Das schlug mich ins Herz, was sollte diese Scheiße? Ich konnte mich kaum bewegen, doch nahm ich meine ganze Kraft zusammen und kniete mich hin. Plötzlich stand aus den nichts ein weiterer Junge da.

Er hatte Blondes Haar, war ungefähr 1,80 Groß und er hatte überall Sommersprossen.

Seine Klamotten wirkten eher Sportlich. „Wo bin ich?", fragte er überrascht und entsetzt.

„Bei ein Familientreffen.", lachte der unheimliche Mann, der einst in mein Haus war und stieß ihn zu Boden. Das schien also Eddy zu sein. Weshalb auch immer, aber ich klammerte mich an den fremden Jungen, auch wenn ich ihn nicht kannte.

„Ist Gut, ist Gut.", sagte er leise zu mir. Die Panik in mir überfloss.

„Was machen wir jetzt?", fragte ich leise.

Er zuckte vorsichtig mit den Schultern, ich wollte jetzt nicht anfangen zu Heulen, wie ein kleines Kind. „Onkel, lass das doch endlich Mal sein, was willst du den noch?", schrie der Junge neben mir.

Doch ich flüsterte leise „Martuifolas Ertauiopterium Asoloiomagahter Atiomna.",

Es kam aus mein tiefsten Inneren, der Spruch, woher das ganz genau kam, wusste ich selber nicht.

Aus meinen beiden Händen stiegen grüne Flammen empor.

Skelette ... dieser Flugvogel, der mich einst auf den Bergen gerettet hatte, kam angeflogen wie ein hungriges Tier „Ich habe nur leider zu viel von meiner Mutter geerbt.", sagte ich laut und zeigte auf ihn. Es mussten nun schon Stunden in der Gasse verblieben sein.

Wie hungrige Raubvögel rissen sie sich auf die beiden.

Plötzlich kam Basti angesprungen und half mir mit, sowohl auch der Unbekannte Junge.

„Ich will nicht so sein wie du.", schrie nun Spasti, ihn liefen Tränen über die Augen.

„Du sollst dort sein wo du schon seit Ewigkeiten hingehören müsstest, in die Hölle.",

Er weinte immer mehr.

„Ihremnhazueodakjaghu Kodpwiosadjf Dafekidupsssaoske Edakdemduc.", flüsterte er.

Rote Blitze kamen aus ihn und trafen Hieronymus mitten ins Herz.

Sogleich trafen sie auch Eddy. „So schnell?", fragte ich verwirrt, Spasti verschwand in nichts.

Ich wollte apparieren, doch es klappte einfach nicht.

„Hier kommt man nicht so einfach weg.", sagte der Junge. „Ich bin Hektor Silver.", sagte er still.

Ich blickte in seine Augen, die so blau waren, wie Vater'.

„Alice Sophie Silver.", sagte ich gedämpft.

Jetzt blickte er mich an.

„Wer bist du?", fragte ich leise, er müsste schon um die 20 sein.

„Das weißt du nicht Schwester?",

„Ich glaube, der Krieg ist noch lange nicht zu Ende.", Ich blickte zu ihn.

„Mein Schicksal...", murmelte ich.

„...Bleib ich hier, Zerstöre ich meine Welt, wenn ich zurück gehe, könnte beides passieren.",

Tränen überfüllten mich. „Wie? Wie soll ich das ganze Chaos beseitigen, wie?", fragte ich mich laut.

„Mit deiner Unsicherheit zerstörst du nur noch viel mehr.", sagte der Junge leise, ich blickte zu ihn, als er mir ein Besen in die Hand drückte.

„Steig auf, wir fliegen.",

Ich schaute ihn weiter verunsichert an, flog ihn dann doch hinterher.

Die Hexenwelt war nun endlos zertrümmert, Lebenszeichen gab es wohl wirklich nicht mehr.

Sie hatten es geschafft.

Sie hatten alles Zerstört was mir lieb und kostbar war.

„Was sollen wir nur tun? Es ist alles in Schutt und Asche.",

Er blickte von den Besen zu mir.

„Überleben.", meinte er entschlossen.

Unter uns standen Menschen, Hexen oder waren es die Destroyers?

Ich fing ein Sturzflug an.

„Alice, was ist wenn es Schwarzmagier sind?",

Ich ließ mich nicht verirren, ich werde ja wohl mein Tom wieder erkennen.

Von hinten schlich ich mich an und drückte ihn fest.

Er schleuderte mich erst einmal mit seiner Zauberkraft nach hinten.

„Oh Gott, Alice, ist dir was passiert?", fragte er schuldig, ich fing an zu lachen und zu feixen.

Der Junge war noch in der Luft.

Plötzlich stand er hinter mir, kurze Zeit später die anderen, Mam, Dad, Onkel, Tante, Julian, Laurin und Jabo.

Jabo rannte gleich zu mir und hievte mich hoch.

„Mam.", sagte nun der Unbekannte Junge und umarmte meine Mutter, was mich total stutzig machte. „Äh..okay...das ist jetzt doch ein schlechter Scherz?", fragte ich verunsichert, Mam schüttelte den Kopf und beichtete einfach alles, was mich selbst Schockierte, Wissen ist nicht immer Macht.

Nun ja, die Hexenwelt ist zerstört, wie vorhergesehen.

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Donnerstag der 23.08.2013

Heute wollte ich mein Brüderchen abholen. Er arbeitet als Drachenhüter. Alles war mit speziellen Glas gesichert und man konnte die Drachen gut beobachten.

Brenzlich wird es, wenn man wie Hektor mit ihnen arbeitet.

„Oh mein Gott, seht nur, uns kommt Sophie besuchen.", quiekte eine Mitarbeiterin.

„Nicht das noch" murmelte ich zu Jabo. Er wollte unbedingt Mal einen Drachen sehen. Er nahm meine Hand.

„Das ist wohl dein Freund.", Ich nickte nur.

„Wieso bist du hier?", quiekte die Frau.

„Wegen mir.", Hektor kam an, mit blauen Haaren und drückte mich.

Jabo blickte verwundert auf die sonst blonden Haare.

„Keine Sorge, mich hat nur ein Drache erwischt, nach zwei Tagen müssten sie wieder blond sein.",

„Bekommen wir von dir eine Führung?", fragte Jabo bettelnd.

„Gerne doch.",

Ich schaute aus den Glas und beobachtete die riesigen Drachen.

„Ist Eifersüchtig sein schlimm?", fragte Jabo Hektor so leise, das ich es nicht hörte.

„Ist ganz normal großer, wer ist die Konkurrenz?",

„Sebastian.",

„Alter, nein, du musst dich wirklich ran halten....

Mal überlegen, was hat dieser Sebastian nicht was du hast?", fragte er ihn prüfend.

Jabo runzelte die Stirn.

„Magie, Magie, keine Sorge, ich helfe euch oder dir mit ihr.",

„Also Schwesterlein, willst du auch Mal ein anfassen?",

Ich machte ein glücklichen, dennoch ängstliches Gesicht.

Jabo nahm vorsichtig meine Hand und wir folgten Hektor.

„Wie niedlich.", kam es aus mir heraus. Vor uns war ein Glaskasten, mit ungefähr 1 Meter großen Dracheneier. Sie waren gelblicher und jeder hatte unterschiedliche gefleckte Farben.

Das Museum ist wie eine halbe Kugel, wo man eigentlich nur im Kreis laufen kann und aus dem Glas schauen kann. Die Drachenarena war eigentlich riesig und die Drachen hatten so was wie keine Platzangst. Dennoch war die Arena magisch umzäunt.

„Seht ihr die Farbe an den Eierschalen, die meisten sind so ganz schwach getupft, erst wenn die Farbe total grell wird, heißt es, das sie aus der Schale wollen"

„Das ist ja süß.", Neben den Eiern schmunzelte ein kleiner Drache empor.

„Er ist harmlos.", sagte Hektor und streichelte den kleinen. Doch als ich ihn anfasste, speite er Feuer. Doch anstatt besorgt zu sein, lachte Hektor mich nur aus. „Er...", feierte er. „Hat es zum erstenmal geschafft, Feuer zu speien." Er beruhigte sich. Es würde nur ein paar Stunden anhalten, bei ausgewachsenen Drachen, wäre die Dauer viel länger. Ich habe... getupfte ... dunkelblaue Haare... Nach dem brachte ich Jabo nach Hause und ging auch selbst nach Hause, um meinem Koffer für die Ferien zu packen.

In der Küche wartete gar Mam. Sie stand am Herd und kochte.

„Da hast du deine Kuschelmaus.", sagte Mam leise, Hektor musste grinsen.

Er neigte sein Kopf zur Seite.

Ich schüttelte meine Hände aus und ein feiner Staub erschien und Hektor fing an zu Niesen.

Ich lachte. Aber Hektor gefiel das gar nicht und wollte sich, rächen.

„Na warte.", sagte er spielerisch.

Ich apparierte lachend in mein Zimmer, leider kam er auch auf den Gedanken.

Nun lag er auf mir. „Und was hat der feine Herr jetzt vor?", fragte ich in ein Lachkrampf. „Weißt du wie gekochte Alice schmeckt?",

„Nö.", feixte ich.

„Wollen wir es versuchen?",

Ich schüttelte lachend mein Kopf, bis er mich von oben bis unten aus krabbelte.

„Hör auf bitte.", flehte ich um erbarmen. „Was war, ich konnte dich und dein Lachen nicht verstehen.", „Kinder, kommt ihr runter es gibt Essen.", rief Mutti. Hektor hörte trotzdem nicht auf und apparierte uns beide nach unten. Nun lagen wir immer noch, nur in der Küche und Hektor hörte einfach nicht auf.

„Na das ihr solchen Spaß habt, hätte ich ja nicht von euch erwartet.",

Hektor stand nun auf und richtete seine Klamotten. Ich lag immer noch auf dem Boden. Bis ich mich dann doch aufrappelte und mein T-shirt ein wenig runter zog, um das man mein Bauchnabel nicht sah. „Hach süße, die Kuh gefleckten Blau - Blonden Haare stehen dir so was von nicht.", sagte Hektor lachend und sagte noch rasch zu Mam: „Ja, Mam, wir hatten wirklich 10 Minuten lang so was wie Spaß gehabt.",

Hallo? Na warte. Ich schüttelte wieder meine Hände leicht aus und er musste wieder, von den feinen Staub niesen. „Hör auf.", lachte er und nieste wieder.

„Den Nieszauber war schon zu unseren Zeiten Hip, ihr hättet Eddy sehen müssen, das hat manchmal Spaß gemacht.", Ich biss in eine der Schnitten rein, die Mam auf den Tisch gestellt hat. „Ich verschwende mein Niespulver nur an die Drachen.", sagte Hektor empört und streckte seine Zunge raus.

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Freitag, der 22.08.2013

Noch sind Sommerferien und bald komme ich in die neunte Klasse.

Die Uni fand es nicht schlimm, das ich bisher dort kein Unterricht haben konnte, ich müsse nur meine Prüfungen schaffen.

Sie sind schlau genug, das man nicht mit Magie schummeln kann.

Ein Teil der Prüfung ist Theoretisch, der andere Teil, musst du, die vorgegebene Aufgabe schaffen, vor den Leuten.

Vater meinte auch, das es nicht so wild sei, wenn ich sie nicht schaffe.

Ich würde auch ohne diese Prüfung klar kommen und in der Menschenwelt bekommt man immer zu hundert Prozent ein Job, auch wenn man dort nachhelfen musste.

Aber jetzt sind Sommerferien. Die Hexenwelt hat sich langsam wieder aufgebaut, was erschreckend schnell ging.

Es gibt noch um die 3.000 Hexen.

Was Erschreckend wenig ist.

Die Destroyers hatten sich aufgelöst, irgendwann werden sie sicher wieder zurück kommen, aber bitte nicht in meinen Leben.

Ich sitze gerade im Auto von Jabo' Eltern.

Heute fahr ich Mal mit seiner Familie in den Urlaub.

Ben, der im Kindersitz neben mir saß, Deven, der vorn mit Jabo saß und die Eltern der drei, Susi und Leonardo.

Das Auto hielt langsam an.

Jabo nahm meine Hand und rannte zum Strand und ließ sich sofort auf den weichen Sand fallen.

„Ist das nicht herrlich?", seufzte ich, drehte mich auf den Bauch und ließ den Sand durch meine Finger rieseln. „Ich glaube ich will hier nie wieder weg.",

„Zauber doch diese Ferien ewig.", sagte Jabo belustigend.

„Ewig hier am Strand faulenzen wird doch irgendwann auch Mal langweilig.", spielte ich

verführerisch mit. Langsam fing ich im Sand ein Herz zu malen.

Jabo drehte sich auch auf dem Bauch und fügte ein A und J dazu.

„Drehe dich Mal bitte um.", sagte ich leise.

„Wieso?",

„Mach einfach, bevor die Welle kommt.",

Er drehte sich um und sah mein Schriftzug.

Darauf bekam ich ein Kuss von ihm.

„Baden?", fragte ich leidenschaftlich.

„Du kleine Hexe.", jammerte Jabo, da ich aus seien Boxershorts eine Badehose gezaubert habe.

Deven und Ben bauten eine riesige Sandburg.

Zum Glück habe ich keine 2 kleineren Brüder, mit denen ich zusammen leben muss.

Jabo fing an, vorsichtig mein Shirt auszuziehen und meine Hose aufzuknöpfen.

Ich ließ mir nichts anmerken und stand bald in Bikini da.

Er war lila mit süßen Perlen.

Dann hob er mich hoch, meine Beine waren an sein linken Arm und mein Kopf am rechten Arm. Ich blickte tief in seine Augen und küsste ihn.

Dennoch rannte er darauf los und warf mich in das eiskalte Wasser.

Ich fing an, Jabo eine Ladung Wasser zugeben. Mit ein wenig Hexenhilfe.

Nun war er auch pitschnass. Das Wasser reichte uns nicht Mal bis zu den Knien, daher saß ich auf den Sandboden, die Wellen klatschten sanft von hinten.

Lachend versuchte ich, in sitzen mich nach hinten zu bewegen.

Das Wasser wurde mir langsam zu hoch, also versuchte ich aufzustehen.

Jabo hievte mich hoch. Er sah mir wieder mit seinen Augen tief in meine, als er sich mir langsam nährte. Ich merkte wie meine Lippen sich ohne Widerstand leicht öffneten, langsam schloss ich meine Augen und ließ passieren was passieren sollte.

Sein Atem streifte meine Lippen, innerlich war ich bereit, bereit für einen Kuss.

Als unsere Lippen nur noch wenige Millimeter auseinander waren spürte ich die wärme seiner Lippen auf meinen.

Sein Kopf war etwas geneigt, mein Mund öffnete sich Stück für Stück mehr, meine Zunge spürte langsam und zärtlich seine Lippen und auch er war nicht abgeneigt denn er benutzte nun auch seine Zunge.

Dann ging unsere Wasserparty weiter.

„Du bist echt fies, wenn du Magie einsetzt.", grinste er.

„Bin ich das etwa?", fragte ich skeptisch.

Wieder spritzte ich ihn eine Ladung Hexenkraft Wasser auf ihn.

„Na warte.", keuchte er und rammelte auf mich zu und stieß mich um.

Lachend versuchte ich wieder nach oben zu kommen.

|*

Ich hatte das Handtuch in der Hand und wickelte es um mich herum.

Es war wirklich kalt.

„Hier meine zwei, der Schlüssel. Eure Ferienwohnung ist gleich da drüben.

Wenn ihr Ben mit rein nehmt, dürft ihr zu dritt darin schlafen.",

Jabo verdrehte die Augen und willigte ein.

Mein Kopf fing an zu brennen. Stärker als sonst.

Ich lehnte mein Kopf an Jabo' Schulter, um nicht umzukippen.

„HÖRT HER, ALLE DIE ES NICHT WISSEN, ICH LEBE NOCH, NIEMAND KANN MICH UMBRINGEN, NICHT Mal DU ALICE SOPHIE ODER DEINE MUTTER, ICH WERDE WEITERLEBEN UND DAS ERREICHEN WAS ICH SCHON IMMER WOLLTE, DIE HERSCHAFFT BEIDER WELTEN. MACHT EUCH ALLE RUHIG KAMPFBEREIT, DEN MICH WIRD NIEMAND MEHR AUFHALTEN KÖNNEN, NICHT EINMAL DU SOPHIE, MEIN SOHN IST UNTER ENTZUG UND WIRD MIR SO SCHNELL NICHT DAZWISCHEN STEHEN.

ALICE, ICH WERDE ALLES ZERSTÖREN WAS DIR LIEB IST, VIELLEICHT SCHWÄCHT ES DICH SO MIT.",

Wer weiß, wie lang ich schon auf den Sand lag, mit zugekniffenen Augen.

„Oh Gott, Alina, geht's dir gut?", fragte Jabo besorgt.

Ich öffnete leicht meine Augen.

Jabo hievte mich hoch.

Er trug mich in unsere Ferienhütte.

„Okay, was ist passiert?", fragte er behutsam.

Ich drückte ihn weinend.

„Du-weißt-schon-wer ist wieder da.", schluchzte ich. „...Er sagte er will alles vernichten was mir lieb ist.",

Jabo schluckte ein dicken Klos herunter.

„Er will mich endgültig vernichten und dann die Herrschaft an sich reißen.",

„Du wirst ihn aufhalten.", sagte Jabo entschlossen.

„Ich bin viel zu schwach geworden, ein weitere Kampf, werde ich gewiss nicht überleben.",

Jabo gab mir ein Kuss auf die Wange.

„Es wird alles gut werden.",

Ich hatte ein Geistesblitz.

„Sebastian, er wird uns helfen können.", sagte ich rasch.

„Sebastian...?",

„Hieronymus' Sohn, eigentlich ein ganz netter und...",

Jabo hielt mich an. „Ich lasse dich nicht zu diesen Kerl, der will dich doch nur für dich haben, hast du den nicht Mal genau angeschaut.", schnappte Jabo auf.

„Er ist aber unsere letzte Hoffnung und ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte und ich liebe doch nur dich."

„Was würde Hieronymus mit der Welt machen?", fragte Jabo neugierig.

„Er würde sie gewiss versklaven.",

„Genieße doch die Ferien und lass dich doch nicht ablenken.", bat Jabo.

„Na gut.", meinte ich misstrauisch.

Ich lag an den Abend noch lange Zeit allein am Strand und grübelte nach.

Was soll ich tun, was kann ich unternehmen...

Ich hörte ein Flüstern aus dem Boden, Mam.

Ich apparierte mich sofort in die Welt der Toten und Mam umklammerte mich sofort sehnsüchtig.

„Du hast die Warnung auch gehört?", fragte ich misstrauisch, sie nickte.

„Hör genau zu, du darfst keinen mehr trauen, nicht einmal, wenn ich es wäre, du musst Skeptisch werden, nur so hast du eine Überlebens Chance, du hast kaum noch Zeit, bis er kommt.", sagte Mutter hastig.

Ich nickte heftig. Sie kramte in ihr Säckchen und holte ein kleinen Drachen heraus der nicht größer war als ihre kleine, zarte Hand. Plötzlich wurde er Silbern.

Sie steckte mir den Ring an.

„Er wird dich schützen und deine Macht kannst du mit den Ring bündeln und die doppelte Magie auf einmal ab schleudern.", sagte sie fürsorglich. „Pass auf dich auf, such mich, Vater und andere nicht, wenn wir entführt werden, er würde auf dich warten und ein Falle bauen, hörst du?",

Ich nickte.

„Mach nichts unüberlegtes.",

Ich nickte erneuert.

„Und jetzt geh."

Ich lag wieder am Strand und grübelte über alles nach. Warum muss das Leben so schwer sein.

Ich musterte den Silbernen Ring, der die Form eines Drachen hatte.

Nach guten zehn Minuten kam plötzlich Susi zu mir.

„Kannst wohl auch nicht schlafen?", fragte sie, ich schüttelte den Kopf.

„Was war da letztens eigentlich los?", fragte sie vorsichtig.

„Mit den Namen Hieronymus können sie wenig anfangen.", sagte ich leise.

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Samstag, der 23.08.2013

„Guten Morgen.", gähnte Jabo, ich hatte schon sein Bruder Ben auf sein Schoß. „Morgen.", antwortete ich. Jabo fing an, sich umzuziehen.

„Seit wann bist du wach?", fragte er verschlafen.

„Gute drei Stunden.",

|*

An den Tag alberten wir viel herum. Es ging richtung einer Hafenstadt.

Jabo hatte Ben auf den Schultern, Friedrich saß in Ben' Kinderwaagen und Deven schob ihn.

Ich hing an Jabo und Susi machte die Bilder.

Der ewige lange weg, machte uns ein riesigen Spaß.

„Geht's dir gut?", fragte Jabo mich.

Ich schüttelte den Kopf. In mein Bauch strampelte es und erschuf mir ein schrecklichen Schmerz.

„Bist du dicker geworden?", fragte Jabo und musterte mein Bauch.

„Wenn du jetzt glaubst, ich bin Schwanger, hast du ein Rat ab.", grinste ich, dennoch war es kein schlechter Gedanke... Ach das ist albern und ein Baby könnte ich mir jetzt nicht leisten.

„Da vorne ist der Hafen.", kreischte Deven und schob sein Vater noch schneller.

Deven war erstaunt von den ganzen großen Schiffen.

Ich konnte mich wenig auf die Schiffe konzentrieren.

Ich hatte andere Probleme.

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Nachtrag

„Aber Sir, wie wollen wir bitte schön diese Sophie aufhalten?", fragte ein zwielichtiger, der an ein großen Versammlungstisch saß.

„Glaube mir, die Liebe macht sie Blind, es war leicht ihre Mutter nach zu machen,

der Ring, der sie stärken soll, schwächt sie nur.",

„Aber...was ist, wenn sie sie durchschaut und den Ring vernichtet?",

„Dafür Sorge ich schon, es wird nicht geschehen.",

„Was haben sie noch geplant Sir?",

„Hahaha, dieses Baby was sie bekommen wird, wird sie erst einmal ablenken und ihren Menschen Freund, müssen wir auch schnellstens auslöschen.",

„Und was ist mit ihrer Mutter, die sie bis nach den Tod beschützt?",

„Keine Sorge, sie ist mittlerweile schon ausgelöscht, sowie ihr Vater und ihre Großeltern.",

„Wie gedenken sie, diese Menschenfamilie loszubekommen?",

„Ganz einfach.", lachte er. „Du musst Alice' Herz gewinnen und diesen Jabo ausspannen und Sophie in eine Falle locken.",

„Das klingt gut Sir, sehr gut.",

Davon bekam natürlich nicht einmal ich was mit.

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Montag, der 25.08.2013

„Soll ich dir ein Eis holen?", fragte Jabo.

Ich lag in den goldenen Strand und nickte leicht.

„Bis gleich.", Ich bemerkte wie ein blond haariger Surfer um die siebzehn Jahre den Strand entlang rannte. Er war muskulös und wahrscheinlich auch sportlich, war ungefähr so groß wie Jabo oder ein Kopf größer als ich. Seine Haut war braun gebräunt und an seinen langen Armen, blinkten mir schwarze Tattoos hervor. Er hielt an, als er mich sah.

„Ganz alleine hier?", rief er zu mir und ging in meine Richtung.

„Nein, er kommt gleich wieder.", sagte ich abweisend.

„Ach komm schon, du hast doch gewiss Lust zu Surfen.",

Er zog mich an mein Arm hoch, jetzt wird's mir aber genug. „Lass mich in Frieden.", wehrte ich mich. Kaum wollte ich mein Finger zucken, kam auch schon Jabo angerannt.

„Lass sie in Frieden.", wehrte Jabo sich.

„Pumukel wärt sich.", lachte der Junge.

„Niemand beleidigt ihn.", sagte ich wütend und streckte meine Hand nach vorne, nichts geschah.

„Was sollte das?", fragte er ängstlich.

„Ich wollte dich schlagen.", log ich eiskalt.

„Sophie, sag jetzt ja nicht, das deine Magie versagt hat.", flüsterte Jabo mir ins Ohr.

„Scheint aber so.", murmelte ich und versuchte erneuert ein Zauber ohne Erfolg abzulassen.

„Was soll das?", fragte ich mich leise.

„Seit du diesen Ring trägst, hast du nicht wieder gezaubert.", flüsterte Jabo.

„Oder seit es in mein Bauch spuckt.",

„Hallo? Ich steh noch immer vor euch.", Wir ignorierten den Surfer einfach.

Ich merkte nicht, wie seine Augen gelb wurden, doch Jabo sagte:

„Bye, Bye, Sophie, ich hab es satt, ohne eine Hexe zusammen zu sein.",

„Was?", fragte ich überraschend.

„Was sagst du da?",

Er wand mir den Blick ab und verschwand.

„Tja, Loser gibt es.", sagte der Junge mitleidend.

„Das war nie in Leben Jabo und wo ist er den überhaupt hin?", fragte ich halb mich und ihn.

„Wer weiß, ich bin David.",

„Sophie.", sagte ich vorsichtig und meine Augen suchten immer noch vergeblich den Strand ab.

Wo ist er nur?

„Bist du Schwanger?", fragte er geheimnisvoll.

Ich zuckte mit den Schultern.

„Bei Hexen geht die Geburt 70% schneller als bei Menschen, sowie das Menschliche Gehirn nur 10% benutzt und die Hexen das ganze.",

Ich starrte ihn mit offenen Mund an.

„Wer bist du?", fragte ich ihn skeptisch.

„David, einer der Weißmagier.",

„Das glaub ich kaum.", sagte ich ein wenig gereizt.

„Wenn du daran schult hattest, mein Freund mir wegzunehmen und das für immer, schwöre ich, das du stirbst und jetzt entschuldige, ich muss zu meiner Mutter.",

Ich schloss meine Augen, kreuzte meine Hände und 'apparierte' mich zu Mam.

Ich öffnete die Augen und war immer noch am Strand.

Entsetzt blickte ich auf sein Gesicht und rannte zu unsere Ferienwohnung.

Jabo' und Ben' Sachen waren noch da. Ich griff zum Hörer.

„Hier ist die Mail-Box von Thilo Silver, bitte hinterlassen sie eine Nachricht nach den Piepston:.",

„Vater, du bist gerade echt Nutzlos, BITTE ICH BIN IN LEBENSGEFAHR, DU MUSST MIR HELFEN.", schrie ich in den Hörer hinein.

Jetzt versuche ich es mit meiner Oma. Auch bei ihr ging die Mailbox ran:

„...Hier ist Helen und Joachim Wollny, bitte hinterlassen sie eine Nachricht nach den Piepston:",

„Wo seit ihr, wenn man euch braucht?", schrie ich erneuert in den Hörer und legte auf.

Sowie ging niemand bei meinen Bruder heran, bei meiner Uroma Holly, bei Alex oder Mutter. Verzweifelt schmetterte ich den Hörer an die Wand.

Mein Bauch fing an zu schmerzen, ich lag auf den Boden, weinend.

Ich war allein, ganz allein.

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Nachtrag

„Gut, die David Sache hat nicht geklappt, wäre auch zu schön gewesen....",

Hieronymus überlegte.

„Nehme den Menschenjunge als Gestalt an, sag ihr die Wahrheit und sie wird dir als 'Jabo' verzeihen.",

David nickte. „Gut, aber was ist, wenn dieser Junge auftaucht?",

„Glaubst du, du hältst mich für dumm?", lachte Hieronymus.

„Nein, alle die auf Alice Seite sind, stehen bereits gefesselt vor den Brunnen, bald schmeißen wir sie da hinein und keiner wird mehr wissen, wer Alice war.",

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Dienstag, der 26.08.2013

Jabo oder Ben waren immer noch nicht wieder da, dennoch waren die Koffer noch da.

Ein kleines Baby war in mein Bett und schrie.

Das Bett war voller Blut. Oh weh, ich hatte dies alles nicht mitbekommen?

„Hey, kleiner.", sagte ich behutsam und nahm ihn an mich und streichelte ihn über den Kopf. Er beruhigte sich.

Ich bekam mit mühe hin, das Blut auf meinen Bett weg zu Hexen.

Er blickte mich mit den großen Jabo Augen an. Und ja, der Vater müsste Jabo sein.

„Alice, Gott sei Dank da bist du ja.", Jabo rannte in das Haus herein.

„Dieser David hat mich Verhext, damit er mich los wird.", sagte er rasch und blickte auf das Baby. 

„Du warst doch schwanger.",

Ich nickte. Ich war zu schwach aufzustehen.

„Alexander Oliver, den Namen finde ich goldig.", Alexander fing an zu lachen.

Jabo streichelte ihn über den Kopf, während er plötzlich zu heulen anfing.

„Ist gut, Alex, ist gut.", beruhigte ich ihn. „Das ist Papa.", Er schaute Jabo nur mit Hass erfüllten Blick an. „Ich habe keine Ahnung, wie man mit Babys umgeht und ich kann einfach niemanden erreichen.",

„Komisch."

Ich nickte darauf.

Mir kann wohl nur einer helfen dachte ich mir, Sebastian.

Aber wie soll ich in die Hexenwelt kommen, ohne Magie und was wird aus Alexander?

„Alice?", schrie jemand in meinem Kopf. „Mam?", schrie ich erleichtert zurück, ohne meine Lippen zu bewegen.

„Hör jetzt bitte genau zu, ich habe nicht viel Zeit. Nehme zu aller erst den Ring ab, er ist von Hieronymus und blockiert nur deine Zauberkraft. Wir sind alle hier in sein Versteck und wenn ich alle meine, dann blieb niemand verschont, such oder Rette uns nicht, aber halte unbedingt Hieronymus von seinen Plänen ab, überleben wirst du eher, wenn du kämpfst, sterben wirst du, wenn er die Macht hat und die Menschen versklavt.",

„Ja, okay, sag Mal, kennst du dich mit Babys aus?", fragte ich rasch in Gedanken zu Mam hinüber.

„Baby...?", und die Verbindung war gebrochen.

Ich hievte mich auf. Jabo saß auf dem Bett.

Alle?

„Jabo, ich muss nach Hause, es ist was wichtiges geschehen.", sagte ich ruhig und ich gab ihn ein Kuss auf die Wange.

„Hier nehme den Ring, er wird dich an mich erinnern.", sagte ich und nahm den Ring ab.

„Alice, das kann ich nicht annehmen.", sagte er zögernd.

„Doch, ich verlange es.", und zauberte eine Babytragetasche her.

Nun ja, ich packte Alexander dahinein, da ich ihn jetzt auf keinem Falle alleine lasse und apparierte Problemlos in die Hexenwelt.

Sieh Mal einer an, es war nicht Alexander' Schult, sondern des Ringes.

Hoffentlich hat er nicht noch mehr schaden an mir gemacht.

Ich war in einer Kleinstadt in der Hexenwelt. Alles war Zertrümmert, Kinder spielten im Dreck und hatten zerrissene Sachen an und sahen auch noch sehr abgemagert aus.

Ich kam mir vor, als würde ich in einer Provinz in Afrika gelandet sein.

Die Kinder sangen Lieder, was eins klang, wie Hoffnung, Traurigkeit, Angst und auch irgendwie Mut brachte.

Doch schien es so, als wüssten sie, das sie jetzt, im nächsten Krieg nicht gewinnen werden.

Alle blickten auf mich. Dankbar, verhungert und auch ängstlich.

„Das ist doch Alice.", sagte ein Mädchen weinend und zeigte auf mich.

Ohne erst in große Schwierigkeiten zu kommen, apparierte ich schnell weiter.

Ich war im Wald. Es war ziemlich spät.

Wahrscheinlich hat es durch den Krieg, die Zeitverschiebung, noch mehr zu genommen. Ich machte ein Feuer an. Um uns hexte ich ein Schutzschild, es würde uns allerdings eher Wecken als Schützen. Alexander trank von mir, die warme Milch.

Nur eins war die Frage. Wollte das Schicksal Alexander oder Hieronymus?

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Nachtrag

„Sie hat den Ring abgenommen?", schrie Hieronymus um sich. „Es tut mir leid, sie muss verdacht geschöpft haben.", sagte David schuldig. „Gut...Gut...sie wird angreifen, David, ihre Magie wird um jede Sekunde stärker.", Hieronymus war nun selbst verzweifelt. „Wir haben nur eine Chance zu Gewinnen, stecke die alle in den Brunnen, so wird niemand Alice mehr kennen und somit auch nicht schützen und Sebastian müssen wir mehr und mehr Beschützen, aus den Plastik - Spiegel-Gefängnis wird er nicht fliehen können und man kann auch nicht dahinein...",

Hieronymus dachte scharf nach.

„Ohne den Perfekten Plan, sind wir jetzt schon Tod.",

„Mir wird schon was einfallen, aber vorher David, stecke sie alle in den Brunnen, unverzüglich.",

„Jawohl Meister.", Die mit magischen Kräften haben eine Überlebens Chance von 10%, aber wenn man überlebt, dann nur mit sehr heftigen Verletzungen und keinen Gedächtnis. Menschen, wie Jabo vergessen alles nur. Menschen überleben den Brunnen zu 85%, da sie kein Schutzengel besitzen.

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Mittwoch, der 27.08.2013

Vorsichtig öffnete ich meine Augen.

Die Vögel zwitscherten und gaben ihr morgen Konzert ab.

Alexander schlief gemütlich neben mir.

Wieso heute, wieso jetzt, wieso muss ich Alexander in meine Angelegenheiten mit hin einbeziehen?

Mir blieb aber auch nichts anderes übrig. Ich konnte nun wirklich niemanden mehr vertrauen, ohne auf Verräter zu Stoßen.

Ich schloss die Augen und machte ein Durchblick, wie als würde ich mit einer Videokamera ein Ort durchsuchen. Diesen Trick, habe ich erst in ein Buch gefunden.

Er konnte, mit mühe Personen ausfindig machen. Da, da ist Sebastian, in ein Kerker. Ich öffnete die Augen. Ich hole ihn und appariere mich dann wieder hierher. Genau. Schnell apparierte ich mich in sein Kerker.

„Alice?", fragte er fassungslos und rannte zu mir und umarmte mich. „Wie bist du hier rein gekommen?", fragte er und schaute sich um.

„Glaubst du, Spiegel und Plaste können der Superhexe was ausmachen?", fragte ich, ein wenig gereizt, nahm Sebastian an die Hand, apparierte in den Wald, wo Alexander immer noch lag und ließ Sebastian schlagartig los.

„Eh...okay, ist das dein Bruder?", fragte Sebastian lachend.

„Nein...er ist mein Sohn.", sagte ich ernst, mit einer Spur von Wut.

„Wie heißt er?", fragte er, scheinbar hat er sich in den kleinen Spatz verliebt.

„Alexander Oliver Silver.",

„Nun gut, Thema Wechsel, wieso hast du mich befreit, also nicht das ich mich beschweren will...",

„Ich will einfach nur deine Hilfe.",

„Glaube mir, ich kann dir nicht helfen, seit Vater weiß, das ich dir helfe, hat er mich eingesperrt und somit habe ich nicht wieder was von ihn oder seinen Plänen gehört.",

„Trotzdem, er ist dein Vater, du kannst mir mehr helfen, als du glaubst.",

„Lass mich lieber zurück.",

„Du bist aber der einzige, den ich jetzt noch vertrauen kann.",

„Da hast du wohl recht, wie ich ihn kenne, hat er alle, die du vertraust in den Brunnen geworfen.",

Erschrocken hielt ich mir den Mund zu, um nicht anzufangen zu Schreien.

Ich war gewiss die einzige bisher, die sich an alles erinnern konnte, aber doch nicht die anderen.

„Wie kann ich ihn den überhaupt besiegen?", fragte ich leise.

„Mit seinen eigenen Waffen wahrscheinlich.",

„Du meinst, ich soll ihn in den Brunnen schmeißen?",

„Die Geister sind wohl so wütend, das sie alles aus ihn raus saugen, er wird sich nicht Mal mehr daran erinnern, das er ein Hexer ist.",

„Was ist, wenn die Erinnerung wieder kommt?",

„Der Unterschied wird folgend sein: Dir hat jeder geholfen, dein Gedächtnis zu erlangen, jeder hat dir auf die Sprünge geholfen, alles hat dich zurück versetzt und du bist Stark, doch niemand wird an Hieronymus Seite sein, um ihn zu Unterstützen.",

„Gut, der Brunnen...der Brunnen.", murmelte ich. „Klingt beim Hören einfach.",

Ein weiteres Knallen und Tom stand vor uns, Alexander schrie vor Angst und ich nahm ihn in die Arme. „Tom?", fragte ich überrascht. Kaum stürzte ich auf ihn, bevor Sebastian mich aufhielt.

„Stell ihn eine Frage, was nur der echte wissen kann.", murmelte Sebastian in mein Kopf, dabei sagte Tom: „Hey Alice.",

Ich streckte vorsichtshalber meine Hand aus... o.O Welche Frage...

„Hey, Tom, hast du das Drachenmesser mit?", fragte ich ernst und nahm meine Hände hinunter.

„Ja. Allerdings liegt es noch in mein Zimmer", - das ist nicht Tom' Dialekt...

„Er ist es nicht.", flüsterte ich in Sebastian' Kopf.

„Jetzt.", schrie ich in Sebastian' Kopf und zusammen hetzten wir ihn ein Fluch auf.

Er wurde größer und vor uns stand Hieronymus.

„Und jetzt?", flüsterte ich. „Ich habe Keine Ahnung.",

„Sebastian, wie bist du entkommen?", fragte er froh, als würde er stolz sein.

„Hören sie schon auf, was wollen sie.", Nun blickte er mich gehässig an.

„Alice, Alice, Alice, die Tochter des Todes.", murmelte er und schüttelte mit den Kopf.

„In den Brunnen kann ich dich nicht stecken wie die anderen, du hast ihn schon einmal überlistet.", sagte er leise. „Was soll ich mit euch drein nur machen?",

Er blickte in Alexander' Augen. Alexander schien Angst zu haben.

„Ist er das?",

„Was geht dich das an, Onkel?", fragte ich spöttisch.

„Goldig.", Ich musste zugeben, das mir die Angst bis in die Knie rutschte.

Denk nach Alice, denk nach. Ich feuerte einfach den besten Zauber, der mir einfiel auf Hieronymus, doch er wehrte dies mit einer leichten Geste ab.

„Werde Mal nicht unhöflich kleine.", sagte er unheimlich freundlich.

Ich starrte ihn nun mit genau so großen Augen an, wie Alexander es tat.

„Ich apparier ihn zum Brunnen, während du ihn da rein wirfst.", sagte eine zarte Stimme in mein Kopf. „Alles klar.", Jetzt ging alles viel zu schnell:

Sebastian stürzte sich auf sein Dad, dann apparierte er zu diesen Brunnen und ich hinterher.

Erschrocken starrte Hieronymus zu mir, als er knapp vor den Brunnen stand.

„Und wer hat jetzt gewonnen?",

„Es ist noch nicht vorbei.", schrie er und Sebastian gab ihn einen Tritt.

Plötzlich drehte er sich um, blickte in meine Augen.

Ich habe dies nie wirklich realisiert. Dazu schien er tüchtig gewachsen zu sein.

3 Sekunden später, küsste er mich auf die Lippen, ich ließ es zu.

Er setzte den Mund ab. „Wenn du mich brauchst, ruf mich einfach.", sagte er, bevor er verschwand.

„Mam, machst du mir Essen für die Schule?", rief Alexander mir zu.

„Und du kannst das wohl nicht selbst?", hinterfragte ich zurück.

Ich saß am Küchentisch und schlürfte mein 'Munter–Macher-Kaffee'.

Augenblicklich schwebte über mir Scheiben Brot, ... nun kam auch der Käse daher geschwebt.

„Das machen wir aber nicht in der Schule.",

„Ja.", grinste Alexander.

„Werde jetzt nicht frech. Musst du nicht schon längst in der Schule sein?", fragte ich und blickte auf die Uhr.

Es war 7:58. „Oh man...", rief er hysterisch und kreuzte seine Arme und war weg. Kleine, kaum erkennbare, Sterne ließ er zurück, die dann auch im nichts verblassen. Doch tauchte er wieder auf, schnappte sein Rucksack und apparierte wieder. Ich hob meine Hand, um die Wohnung zu verschließen. Ich muss auch gleich zur Arbeit. Ich bin im Ministerium tätig, in der Abteilung 'Apparier-Morphose-Abteilung'.

Seit mein Stiefonkel keine Macht mehr hat, hat das Ministerium seine Macht verstärkt. Also wenn jemand deine Nase putzt, wissen sie genau, wer und wann dir die Nase geputzt wurde.

So sehe ich dies. Vermutlich wollen sie nur für den nächsten Angriff Vorbereitet sein.

Ich meine, sie wussten Jahrelang das es eine Auserwählte gibt, sie wussten nur sie konnte die Welten retten. Aber das Ministerium hätte sich einfach nur darauf Vorbereiten müssen und nicht doof gewartet, bis sich irgendwas rührt und alles zusammenbricht.

|*

„Alice?", rief ein Mann. Es war Herr Tilkowski. Er war ein sonderlicher Typ.

Viele glaubten, er verließ nie das Ministerium, schon aus Angst. Daher hat man ihn noch nie in der Öffentlichkeit gesehen. „Wie geht es ihren Sohn?",

„Ganz gut, schätze ich.",

„Sophie, es gibt Neuigkeiten über ihren Onkel.", flüsterte er leise. Ich beäugte ihn, als wäre er ein Geist. „Der Brunnen war vielleicht eine Lösung, aber nicht die.

Manche behaupten, er will eine Geisterarmee erschaffen und den Tod überlisten, um unsterblich zu werden.",

„Einen Augenblick, wollen sie mir behaupten, das ich und Eddy nicht unten aufpassen können?",

„Ms Silver, passen sie einfach auf. Es liegt böses in der Luft.",

„Werde ich tun.", sagte ich runzelnd.

Ob das Hieronymus nach der ganzen Zeit wirklich wagt? Meine Uhr piepste.

Jemand näherte sich meinem Büro, wohin ich jetzt apparierte.

Ein älterer Herr kam herein.

Er hatte eine halbe Glatze, vereinzelte weiße Haare, mehrere Falten im Gesicht. Dazu eine Hosenträgerhose. Die Hosenträger hielten seine Hose, damit sie nicht runterrutschte.

(Ein Fingerschnippen und die Hose würde auch so oben bleiben).

In Menschenjahren würde ich ihn so 75 einschätzen.

„Guten Tag Fräulein.", sagte er höflich.

„Setzen sie sich doch.", und zeigte auf das einzig farbige in den Raum, der rote Sessel.

„Was kann ich für sie tun?", und setzte mich ebenfalls an ein Stuhl und legte meine Arme auf den Schreibtisch. „Zu aller erst, würde ich gerne wissen, wie lange so eine Lizenz gültig ist. Ich habe dort ein Job angenommen und müsste dann hin und her apparieren, da mein Haus in Gewenhine ist.",

„Zu aller erst, ist es nur unter hoher Beobachtung des Ministeriums möglich.

Ich hoffe das ist ihnen klar.",

„Wieso? Hat man dort kein Privatleben mehr?",

„Ich schätze die neuen Regeln liegen an Hieronymus, ich hoffe von ihm haben sie gehört?",

„Nun gut, aber möglich wäre es?",

Ich bejahte.

„Aber bevor ich ihnen die Lizenz geben kann, möchte ich das sie die Formulare durchlesen, damit sie auch mit allem Einverstanden sind, dann unterschrieben sie einfach und es füllt sich alles von allein aus.",

„Ach diese Nummer.", grinste er.

„Es ist immerhin noch die schnellste und mit den Verfahren wird man nicht lügen können.",

Ich packte nun nach einer ganzen Weile die Formulare wieder zurück.

„Ich wünsche ihnen dann viel Spaß in der Menschenwelt und machen sie kein Unsinn.",

„Vielen Dank, Fräulein.",

Und er verließ den Raum.

Ein Vorteil, warum ich gern hier Arbeite. Ich habe eine Lizenz und ich werde nicht überwacht.

|*

Ich saß im Wohnzimmer auf der Couch und grübelte.

Die Stimme, das Gesicht... an wem erinnerte er mich?

„Mami, ist es okay, wenn Toni hier ist?", Er kreuzte die Finger. Unser Geheimcode für

'Er ist ein Mensch'.

Ich nickte. „Solange ihr kein Unsinn macht.",

Er rannte mit ein lauten Danke in sein Zimmer.

„Alex.", stoppte ich ihn schnell. „Ich bin Mal kurz bei Eddy. Es dauert nicht lange.",

„Okey Mam, pass auf dich auf.", und rannte mit Toni an den Computer.

Ich schloss die Türe zu und kreuzte meine Hände und apparierte in ein weißes Nichts, manche würden es wie eine Achterbahn bezeichnen, aber scheinbar bin ich nicht so eine, der es schnell schlecht wird. In weniger als einer Sekunde war ich bei Eddy in der Hölle.

„Eddy?", rief ich laut. Das Feuer ließ mein Ruf verklingen. „Eddy?", rief ich lauter.

Er war plötzlich hinter mir. „Wie kann ich den meiner lieben Nichte helfen?",

„Edward. Hieronymus ist wahrscheinlich wieder da und will eine Geisterarmee erschaffen.", berichtete ich.

„Sieht ihn doch ähnlich.", spielte er mit mir. „Nein, das ist nicht witzig. Mein Bruder hat wirklich übertrieben, ich konnte ja nur so blind sein, doch er ist zu weit gegangen, du weißt ja gar nicht wie ich mich ohne meine nervige Schwester fühle.",

„Also hast du nichts von allen wieder gehört?",

Er schüttelte traurig den Kopf. „Die Spur hat in Hollywood aufgehört.",

„Alice. Ich habe noch nie Entscheidungen richtig gewählt. Zuerst war ich auf Mary' Seite, dann hat Hieronymus' mich geschnappt und dann haben wir Mary runter gemacht und wenig später bin ich wieder zu ihr um sie zu trösten.",

„Lenke nicht vom Thema ab.", warnte ich ihn nur. „Stiefbrüder ist eine Kategorie. Doch eine wahre Schwester ist für immer.",

Er musterte mich genauer. „Ich habe dich noch in Sinn da warst du sieben. Auf einen Schlag plötzlich 15... und jetzt bist du 28. Es kommt mir vor wie Minuten. Du hast dich kaum Verändert.",

„und du bist auch kein Jahr älter geworden. Die gleichen blonden Haare, die leuchtenden Augen, keine Falten...",

„Willkommen im Totenreich.", antwortete er nur darauf grinsend.

„Gut Süße. Du passt auf Alexander auf und ich auf die Untoten.",

Ich drückte ihn fest. „Danke.", flüsterte ich, bevor ich wieder nach Hause apparierte.

Eddy hatte schon recht. Ich hab das Gefühl, das ich mich in den letzten 7 Jahren überhaupt nicht geändert habe...

|*

„Jungs, wer hat Hunger?", rief ich in Alexander' Zimmer, doch niemand war dahin. Sie waren beide in der Küche und machten das Abendbrot.

Toni hatte eine Tüte Verwandlungstee in der Hand, den Alexander sofort aus der Hand riss.

(Wer ihn trinkt, verwandelt sich halb in ein Tier / z.b. bekommt man für ein paar Minuten Hasenohren, was eigentlich ganz Witzig ist).

Als beide das Essen prima hinbekommen hatten, war der getoastete Tost so knusprig,

die Ananas darauf war saftig und ein wenig säuerlich, der Schinken gut gebraten und richtig viel Käse, der im Mund zerschmelzte. Lecker.

Dann musste Toni auch gehen. Ich bin stolz auf Alexander, das er seine Gabe geheim hält.

„Gut, wir müssen gleich in die Schule. Hast du noch Hausaufgaben?",

Er schüttelte den Kopf.

„In einer halben Stunde werde ich deine Verbrechen eh wissen.", triumphierte ich siegessicher.

|*

„Mrs Silver bitte in den Englischraum.",

„Kommst du?", Alex nickte zögernd. „Ah, Miss Silver, schön sie zu sehen. Setzen sie sich doch.", sagte Alexander' Direktorin. Darauf setzten wir uns hin.

„Das ist Mr Silvester. Er ist neu als Vertrauenslehrer und zum Unterrichten hier.",

„Mr Silvester. Ich glaube wir hatten uns schon kennengelernt.",

Er bestätigte dies durch ein nicken.

„Gut, ihr Sohn wird oft in Ecken gedrängt, vor allem von Josh Robert.",

„Alex. Als ob du dich nicht währen kannst.", flüsterte ich in sein Kopf. Alexander ließ sich nichts anmerken und schaute verträumt aus dem Fenster.

„Abgelenkt ist er auch oft.", meckerte sie. Ich stieß Alex behutsam, um sich auf das wesentliche zu konzentrieren. „Vielleicht ist diese Schule nicht Perfekt für ihn.", äußerte Mr Silvester sich.

„Wenn sie glauben, ich stecke Alex auf das besondere Internat, können sie diese Idee gleich vergessen.",

„Könnt ich Mal was mit Mrs Silver allein klären?", Die Direktorin antwortete mit ja und verließ auch gleich mit Alex den Raum. „Alt bist du geworden Sophie, aber du ähnelst mich noch immer an das Mädchen von damals.", feixte er boshaft. So wie er lachte, streckte er seine linke Hand nach oben. Ich schwebte nun 30 Zentimeter hinauf. Ohne das er mich überhaupt berührte, würgte er mich. Meine Luft war weg.

Ich blieb standhaft, doch ich spürte schon wie es meine Lunge durchbohrte und meine Seele hinaus glitt.

Doch ehe er fester drücken konnte und mein Leben beendete, kam Alexander mit erhobenen Händen herein und schleuderte ihn mit einer Wucht an die Wand mit den Fenstern.

„Lassen sie meine Mutter in ruhe.", brüllte er und ich sank zu Boden und versuchte erstmal Luft zu holen.

Ich stand auf und ging zum 'bewusstlosen Hieronymus'. Ich war mir nun absolut sicher, das er es ist. „Er scheint noch schwach zu sein.", stellte Alex fest, ich nickte vorsichtig.

„Vielleicht ist es besser seine Erinnerungen zu Löschen. Dann wissen wir, wer er wirklich ist, aber er weiß nicht das wir das wissen.", meinte Alex.

„Süßer, du bist brillant.", stellte ich klar und strich, mit ein guten Zentimeter von den Haaren entfernt, über sein Kopf und flüsterte den Spruch und aus Mr Silvesters Kopf kam eine kleine Rauchwolke. „Komm, bevor er aufwacht.",

Unauffällig verließen wir die Schule. Ein wenig Angst hatte ich schon, das man uns das auf die Schuhe bindet.

„Hey Marie.", sagte Alexander knallrot zu einen blonden Mädchen, mit grünblauen Augen und vereinzelten Sommersprossen im Gesicht. Sie winkte ihn zurück, scheinbar musste sie auch eilig weiter.

|*

Alexander war in der Schule, während es mir im Kopf kreiste. Ich musste Stundenlang grübeln, über die Sache mit Hieronymus.

In den Zeitungen steht es. Man weiß ja auch nicht recht, ob man den GGG-Hexenblatt trauen soll, aber man hat ja nur diesen Punkt.

Die Frage aber ist, wie soll man jemanden außer Gefecht setzen, der selbst den Tod überlistet hat?

Es knallte, ich erschrak mich zu Tode...da ist ein Mann in meinen Zimmer...Schwarze Haare, lange, verstrubbelte Haare...Braune Augen...groß...Muskulös... 3 Tage Bart... Sebastian?

Er ist aber richtig groß geworden. Auch Sportlich sah er aus.

„Alice. Hast du den Artikel gelesen?",

Ich zeigte auf den Tisch, wo die Zeitung lag.

„Sprich mich bitte als Benjamin an, damit könnte ich ein wenig gedeckt sein.",

„Nicht so hastig.", sagte ich verwundert. „Geh erstmal unter die Dusche, du siehst schrecklich aus.",

Er nickte Stumm.

|*

„Okey, Benjamin.", (Augen rollen) Ich setzte neu an. „Was ist den passiert, das du gerade jetzt auftauchst.",

„Der Brunnen verliert seine Macht und mein Vater sucht mich.", rasselte er von sich herunter.

Ich drückte ihn, bevor er anfing zu weinen. „Und deswegen bin ich hier.",

Er hielt mir die Zeitung die auf dem Tisch lag, vor die Nase. „Fällt dir nichts auf?",

Ich schüttelte den Kopf, nahm die Zeitung und starrte sie an.

„Seit drei Wochen, keine einzige Todesanzeige. Sicher das alles in Ordnung ist?",

„Eddy hätte was gesagt.", sagte ich ihn. „Bas...Benjamin, es wird Zufall sein.",

Basti lachte in sich und schüttelte den Kopf lachend.

„Bleib doch solange hier, wie nötig, du hilfst mir aber mit im Haushalt und bei Alexander. Ein paar Ratschläge von Mann zu Mann wird ihn Gut tun.",

Er schmunzelte. „Als ob ich in meiner Teenager-Zeit so empfehlen war. Ich war wie du - immer alleine in der Ecke und hatte niemanden um mich. Jeder hatte mich gehasst, hattest du mich nicht Mal eine Zeit lang Spasti genannt?",

Ich wurde knallrot. „Lass das Mal meine Sorgen sein.",

Es klingelte an der Tür. „Das wird er sein und du, du bist ja normal.",

Ich erhob mich und ging zur Tür. „Darf Marie mit rein?", Ich nickte nur Stumm.

Es war das Mädchen aus der Schule. „Alex, wir haben für ein paar Tage Besuch, gewöhne dich schon Mal dran.", sagte ich leicht ironisch.

Er stand lachend hinter mir. Ich konnte nicht anders, als ihn mit ein Kissen zu bewerfen.

„Ihr scheint euch ja auch lieb zu haben.", sagte Alex und lachte dabei. Marie musste auch schmunzeln. Sogleich lag er wieder auf der Couch.

„Wenn du glaubst, die Couch gehört dir, kannst du das gleich vergessen. Du kannst Jabo' Bett haben.", neckte ich ihn. Ich streckte mein Zeigefinger hoch und schmiss ihn, mit meiner Magie erneuert ein Sofakissen auf ihm.

„Soll ich die beiden noch beobachten?",

Ich steckte ihn zickig die Zunge raus. „Schau am besten noch als Giraffe in das Zimmer rein.",

„Wie sehr ich dich Vermisst habe.", und Sebastian nahm ein Sofakissen in die Hand und schmiss es auf mich. Ich hob es auf und schmiss es zurück.

Es klingelte erneuert an der Tür. „Du solltest die Tür prüfen.", schmunzelte Basti.

„Ich tu dir gleich was.", drohte ich ihn spaßig und ging vom Wohnzimmer zur Türe.

Ein Junge in Alexander' Alter, stand davor. „Sie müssen mir helfen.", sagte er verheult.

Alex und Marie waren nun hinter mir. „Meine Eltern ... Sie sind einfach... in der Luft aufgelöst...einfach Bum...", Ich schaute ihn einfach nur verblüfft an. „Und wie kommst du darauf, das wir dir helfen können?", kam es aus mir heraus.

„Josh verschwinde einfach.", sagte Marie. „Du brauchst dir wirklich keine Geschichten erfinden, nur um das du hier reinkommen kannst. Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben klar? Du bist spießig und Gemein und solange du Alexander nicht in Ruhe lässt, will ich nicht mit dir reden.", und knallte die Tür zu. „Muss ich das Verstehen?", fragte ich, ein wenig mehr zu Alex.

„Marie. Wenn du mehr die Zeitung ließt, wüsstest du das es wahr sein kann.",

„Sehe ich so aus, als würde ich Zeitungen lesen?",

„Nein, aber vielleicht Menschenradio.", giftete ich sie ein wenig an.

„Mam sie ist wie wir, also sag ruhig das GGG–Hexenblatt.",

Genervt ging ich zurück ins Wohnzimmer. „Mam, Sie ist eigentlich nie so zickig.

Sie ist ein wenig Aggressiv, seit Josh sie eiskalt belogen hat.", sagte Alex in mein Kopf und brach die Verbindung gleich wieder ab. „Benjamin, wir gehen raus.", schrie ich ihn zu. Er erhob sich verwundernd, doch schmiss ich ihn ein Federkleid zu.

„Wusstest du das ich ein Junge bin und keine Kleider trage?", fragte er mich. „Als Rabe wird dich keiner im Kleid sehen.",

„Also willst du, das wir als Rabe über Hamburg fliegen?",

„Wenn hier Menschen wirklich verschwinden, will ich das als erst wissen.",

„Und du glaubst, mit schwarze Magie wird alles besser?",

Ich hob nur meine Hand und erneuert flog ein Kissen auf ihm.

„Ich verwende ab und zu Schwarze Magie, nur tu ich kein Schaden damit anrichten. Ich bin im Bad.",

„Dann mach aber schon vorher das Fenster auf, als Rabe wirst du schwer das Fenster aufbekommen.",

Und wieder fiel ein Kissen auf Basti. „Alex, wir kommen gleich wieder.",

Ich schloss die Tür und machte das Fenster auf. Dann zog ich komplett alles aus und zog das schwarze Kleid an, sprang hoch und war ein schwarzer Rabe.

„und reden tust du am besten per Gedankenübertragung.", dröhnte es in mein Kopf.

Ich nickte mit meinen zierlichen Rabenkopf und schwang hinauf in die Lüfte.

Wir flogen über die Häuser von Hamburg. Es war unbeschreiblich schön.

Die Wolken zogen sich in falten, die Blumen erbleichten, die Wiesen wanden sich ab.

Die Wege verschlangen sich, die Steine starrten vor sich hin, die Berge versunken in Schweigen,

die Täler erschauerten. Ein Windstoß entringt sich den Lüften, die Büsche rauften sich die Blätter und die Bäume schlugen um sich.

Man konnte die Natur schön beobachten von hier oben, wie langsam, die bunten Blätter der Bäume fielen und sanft auf den Boden gleiten.

Die Luft zwischen den Federn und den frische Meeresduft war himmlisch.

Von weiten sahen wir mit unseren Rabenaugen im Horizont das Meer.

Ein Menschenauge könnte so was gar nicht erfassen. Ich landete in ein Sturzflug in einen kargen Baum. Basti setzte sich neben mich. Ich blickte auf das Stadtinnere. Menschen um Menschen liefen hektisch umher, alle waren so hektisch und schnell. Basti krähte laut.

Da sah ich es auch. Da verschwand jemand im Nichts.

„Vielleicht ist sie appariert?", fragte ich in Sebastian' Kopf, um mich auch ein wenig zu beruhigen. „Sie hatte die Arme nicht gekreuzt?.", meinte er lässig.

„Vielleicht gibt es auch eine andere simple Lösung.",

Ich flog mit meinen eleganten, großen schwarzen Flügeln weiter.

Basti war dieses Mal schneller, daher folgte ich ihn, ohne groß zu wissen wohin nach.

Er ließ sich an einer der Klippen am Meer nieder und wurde wieder er.

Ich verwandelte mich auch zurück. „Das Kleid steht ihnen prima.", schmunzelte ich, bis Basti seine Hand hob und ich eine Ladung Meerwasser auf ihn spritzte.

Vorsichtig legte ich mein Kopf auf seine Schulter.

„Das kleine Kätzchen will wohl kuscheln.",

Ich nickte nur und Sebastian rutschte näher ran. „Meow.", kam es nur aus mir heraus.

Langsam beobachteten wir, wie die Sonne unter ging.

Wir beobachteten wie sie im Horizont verschwand und sie wunderschön im Wasser sich spiegelte. Der große Leuchtende Ball verschwand nun endgültig im Horizont.

Als ich etwas sagen wolle, schaute er mich böse an.

„Sei doch Mal bitte Still jetzt, ja? Ich versuche jetzt gerade meinen ganzen Mut zusammenbringen und dir eine Liebesgeständnis machen, darin bin ich echt schlecht.",

„Wie bitte?",

„Ich habe mich in dich verliebt Sophie.", sagte er ernst. „Seit unserer ersten Begegnung.", Ich schaute in seine braunen Augen und er küsste mich.

|*

„Alex wir sind wieder zu Hause.", rief ich und ging ins Bad um das Federkleid los zu werden. Ich schnippte nur mit den Fingern und meine Alltagsklamotten hatte ich wieder an. „Alex?", rief ich verwundert, da noch keine Antwort kam.

„Alex?", und öffnete die Tür zu sein Zimmer. Aus mir kam nur ein Schreien heraus. Um nicht weiter zu Schreien, hielt ich mir den Mund zu. Basti kam nun auch dazu und sah das verwüstete Zimmer.

„Er ist weg.", stammelte ich. „Wo finden wir ihn?", Basti zuckte nur mit den Schultern.

„Blondine, wie wäre es bei Hieronymus, meinen Vater?",

„Das weiß ich selber, Blödmann.", Sebastian schüttelte nur lachend den Kopf.

„Weißt du wo er ist?", fragte ich ihn.

„Woher? Süße, ich habe ihn seit mindestens 13 Jahren nicht mehr gesehen.

Aber ich kann ja in seinen alten Verstecken suchen.",

Basti drückte mich, um das ich nicht wirklich anfing zu flennen.

„Ich könnte mir nie verzeihen, wenn ihn was passiert.",

„Mein ersten Vergessenszauber hab ich an Alex gerichtet, damit er nicht weiß, das Hieronymus sein Großonkel ist.", hauchte ich.

|*

„Schlechte Nachrichten, Benjamin hat nur mich gefunden.",

Ich musste gleich wieder anfangen zu weinen, aber eher wegen der Freude.

„HEKTOR.", schrie ich halb und drückte ihn.

„Hübsches Apartment.",

„Danke.",

„Alice...", Ich grinste und hielt sein Mund zu.

„Hieronymus ist wieder zurück.", flüsterte ich, er konnte nur nicken.

„Rote Haare? Ein Drache hat dich erwischt, stimmts?",

Ich nahm meine Hand wieder weg.

„Ja, vor 6 Tagen waren die noch Himmelblau, jetzt gehen sie ins rötliche und so in einer Woche müssten sie wieder Blond sein.",

„Ich habe alles abgesucht, ich habe ihn nicht gefunden.",

„Langsam, was ist bei euch los?", erkundigte sich Hektor.

„Alexander wurde entführt.",

„Sagt das doch gleich, wir nehmen einfach ein Drachen, der Alexander Mal schnell findet.", Er schaute mich ernst an. „Wir finden dein Mann.",

„Hektor...", stammelte ich. „Er ist mein Sohn.",

„Ist doch das gleiche.",

Ich schaute meinen Bruder dankbar an.

„Wie wäre es wenn ich Tom noch hole?", fragte er. Ich hätte ihn am liebsten geküsst.

„WO? Wo ist er?",

------- --------- -------------- -----------

Er war gefangen, in einer Art Box, wie in einer Hühnerbox und eine Kette, die den Stall in der Luft taumeln ließ. Hieronymus hat Alexander' Schüler auf ihn gehetzt, die nun um ihn standen und ihn klein machten, ihn hänselten... .

„Na Hosenscheißer, wie ist es den so als Hexe da in den Gehege, schrecklich nicht war?",

Er konnte sich ja auch nicht befreien. Die Gitterstäbe waren aus harten Plastik mit Spiegeln. Sie standen um ihn, spuckten ihn voll und lachten ihn aus, weil er was besonderes war, weil Alex anders war.

„Na wohl zu schiss um was zu reden?", lachte ihn Toni gehässig aus.

Er streckte seine Hände durch die Gitterstäbe und mit Erfolg erschuf er eine Explosion, nur die Gitterstäbe verminderten die schöne Explosion.

„Uhu, er wird Aktiv.", spottete der andere. Die drei Jungen tanzten nun wie Hühner um ihm herum ebenso gackerten sie wie die Vögel.

Nun aber war er glücklich, ein Hologramm zu erschaffen. „Lasst ihn in Ruhe.", schrie die halb durchsichtige Gestalt, die mich verkörperte. Doch sie zerplatzte auch gleich wieder. „Ey, wahrscheinlich hat er in sein kleinen Stall nicht genug Kraft.", und schikanierten gleich wieder auf ihm herum. Ihm war es zum Heulen zu mute. Blieb aber tapfer, um nicht noch mehr zur Show gestellt zu werden. „Oliver ist eine heulsuse, Alexander ist eine heulsuse.", sangen sie im Chor. Marie, Marie hilf mir, betete er nur.

„Marie.", flüsterte er, die Kleinkinder unter ihm verpufften.

Er sah Marie, nur 5 Meter von ihm entfernt. Weinte sie?

Nun tauchte auch Hieronymus auf. „Bravo Marie.", lobte er sie. „Dank dir hab ich den Aufenthaltsort von Alice.",

Alexander schaute Marie nur hasserfüllt an und schrie: „Wie konntest du nur Marie?

Und ich sage dir eins. Was machst du dann mit meiner Mutter? Sie ist viel stärker als du... du Komiker.", schrie Alex mutig seinen Stiefgroßonkel an.

„Dann bring ich das zu Ende, was ich damals nicht geschafft habe.",

„Was ist den wichtiger als die Menschen hier?", schrie er.

„Da gibt es einiges, zum Beispiel den Tod außer Gefecht zu setzen, um unsterblich zu werden.",

„Woher wissen sie überhaupt davon?", schrie Alexander weiter.

„Das liegt wohl in der Familie. Frag doch deine verdorbene Oma.",

Alexander würde am liebsten ausrasten.

„So nun entschuldige, ich hab was mit meiner Stiefnichte was zu klären.", und kreuzte die Arme und löste sich in kleine Sternchen auf. Marie verschwand zugleich. Schon waren die Hühner wieder unter ihm.

------- --------- -------------- -----------

Wir standen auf ein Hügel und blickten in das tiefe Tal unter uns.

Ich saß am Felsende und ließ meine Beine baumeln. Ein guter halber Kilometer ging es gewiss hinunter. Die Sonne strahlte auf uns, der See im Tal glitzerte Himmelsblau.

Hier hätte man damals leben müssen, am grünen Wald, im nichts und die Katastrophe einfach vergessen. Tom gesellte sich nun zu mir und setzte sich mit an die Klippe.

„Wir werden ihn finden.",

„Das hoffe ich auch.", sagte ich beunruhigend.

„Unsere einzige Chance ist, das er uns findet und wir ihm folgen können.

„Wir sollten uns vorbereiten und ihn eine Falle stellen.",

„Da hat er vollkommen Recht.", warf Hektor ein und gesellte sich zu uns.

„Blick nicht in die Leere Schwester, denk an das gute und das was kommen wird.",

„Alex?", murmelte ich mit Hoffnung, als ich ihn da unten an den See sah.

„Alice alles gut?",

Doch schon apparierte ich hinunter zu den See.

Aber Alex war eher durchsichtig, als lebhaft. „Renn Weg Mam, Renn.", schrie er und löste sich wie Dampf auf.

Meine Jungs waren auch schon da.

Nun stand ein älterer Herr vor uns, Hieronymus.

„Mrs Silvester, schön sie hier zu sehen.",

Er schaute mich so erstarrt an, so verwundert, als ob ich Tod sein müsste.

„Ebenso Erfreut.Was haben sie mit der Bande von Jungs vor?", fragte der ältere Herr.

„Wir sind auf Wanderschaft.", funkte Hektor ein.

„Wir wollten gerade in die Kirche.", sagte Tom.

Wo ist Sebastian hin?

„Ich bin Kevin.", sagte Tom. Er merkte wohl rasch, das er den alten Mann (Hieronymus) nicht trauen konnte. „Und er hier ist Horsten.",

Ich musste mich zusammenreißen. Meine Ader schmerzte schon, da ich das Lachen unterdrückte.

|*

Die Helligkeit erlosch und ich stand plötzlich in meiner alten Schule, auf den Schulhof. Es war eine Erinnerung... :

„Jessi.", murmelte ich und rannte zu ihr. Sie blickte zu mir und grinste karg.

„Ich hab dich so vermisst.", Ein Augenblick, wieso tu ich das...das ist nicht real...nein....

„Schau zu mir.", Ich drehte mich verdutzt um, Liliha?

„Sieh dich an, du bist nichts, schau dich um, keiner will so was wie dich haben, keiner, nicht einmal dein Jabo. Er ist doch nur ein Mensch, was erhoffst du dich von ihm? Sieh dich an, du lebst in deiner eigenen Welt, werd Erwachsen Alice, du bist kein Kind mehr, du machst Sachen, das man noch im Kindergarten macht, du bist Abschaum, Überfluss in der Welt.",

„Hör auf damit.", brüllte ich sie an, meine Tränen waren nahe.

„Schau dir erstmal deine Klamotten an, die ziehst du in der Öffentlichkeit an, das ist doch lächerlich und deine abnormen Hobbys kannst du stecken lassen, komm ersticke in der Einsamkeit deiner Seele, die wird dich am meisten auffressen oder werde Erwachsen.", fing plötzlich Jessi an.

Meine Seele schrie, trotz das es mich hin und her drehte, verstand ich alles klar.

Es ist eine wiedergekommene Erinnerung.

Ich sank auf die Knie, schmerzlich und weinend.

Ich schrie und wollte vergebens aufstehen. Ein Traum also.

Ich versuchte meine Gedanken zu sammeln. An meinen Händen war wie ein fester Armband, an den jeweils ein fester Eisenstrick war und das Ende des Stricks war fest in den Wänden gebohrt oder eher gehext. Die Kette war silbrig, daher spiegelte es sich, also nichts mit Magie.

Meine Beine schienen mit einen einfachen Plastikstrick zugebunden zu sein, den Strick könnte man mit Gewalt Zerreißen.

Der harte Steinboden war auch nicht sehr gemütlich. Ein kleines Fenster spendete Licht. Ich war total fertig. Was war gestern passiert? (Wenn es gestern war)

Ich lehnte mich an die Wand und dachte nach. Eine kleine, winzige Tür öffnete sich.

„Basti. Mach mich los, bitte.",

Er knallte mir Wortlos ein Teller mit Essen vor die Füße. Darauf lag ein Sandwich und ein Glas Saft.

„Sei froh, wenn es nach mein Vater ginge, würdest du hier unten verhungern.", grummelte er und haute ab.

Nein...Nein...wieso hab ich ihm vertraut...?

WIESO?

Ich hätte doch wissen müssen, das er lieber seinen Vater treu ist, als mit den Erzfeind. Blond muss man schon sein um so blöd zu sein. Wie dämlich man sein muss. Ich muss hier raus.

Alexander muss hier irgendwo sein...

Hieronymus wird ihn töten...

Er ist der Nachkomme der Wächterin der Zeit...

Wenn ich nicht mehr Fähig bin...

und wenn Alexander Tod ist...dann fehlt nur noch Eddy.

Dann ist er unsterblich, keiner wird hin hindern können...

Er würde Himmel und Hölle unter Kontrolle haben...

Er allein...

Bei den ganzen Gedanken schauderte es mich.

„Merexi.", murmelte ich auffordernd. Ein blauer Lichtstrahl erschien und verpuffte sogleich. Mist. Blöder Spiegeleffekt. „Merexi.", wiederholte ich vergebens.

„MEREXI.", schrie ich aus meiner ganzen Seele. So wird das nichts.

|*

Es mussten Tage vergangen sein, mein Magen knurrte. Ich habe Spasti' Essen nicht einmal angerührt.

Ich versuchte viele Zauber, vergeblichst. Ich hoffte nur, das es Alex gut ging.

Nun explodierte der Raum. Die Schmerzen an mein Körper sind unbeschreiblich schlimm.

Ich konnte mich bequem befreien und rannte. Ich wollte einfach nur noch zu Alex.

„Alex?", schrie ich. „Mam?", schrie die Stimme.

„Renn Mam, Renn weg.", Doch zu spät, da war Hieronymus.

Ich begab mich in Kampfpose.

„Gib mir mein Sohn.", flüsterte ich wütend.

Da spürte ich eine scharfe Klinge in meiner Brust, das Blut rann in Strömen über meine Hände und hinterließ Spuren wie von einzelnen Rosenblättern auf dem Boden, eine Träne vergoss ich nur.

Meine Hände! Sie sind mit Blut bedeckt! Warte.... ist das mein Blut?

Ja es ist meins. Ich kann es fühlen meinen Körper tropft, bis auf den Boden unter mir. Oh Gott, das ist schlecht, das ist wirklich schlecht.

Ich sitze auf meinen Knien, bald werde ich wohl auf dem Rücken liegen. Ich will aufstehen, aber ich kann es nicht. Meine Beine konnte ich nicht bewegen. Mein Körper konnte sich nicht bewegen.

Nein, ich kann nicht aufgeben. Aufgeben bedeutet, dass ich verlieren werde. Es muss einen Ausweg geben, es muss eine Möglichkeit geben, das ich leben kann.

Mein ganzer Körper zitterte, ich kann da nicht mehr mithalten. Ich werde sterben. Oh Gott, ich werde sterben! Ich fühle es, ich werde sterben! Ich will nicht sterben. Ich kann nichts fühlen, nichts. Alles ist taub, es ist seltsam. Ich kann mich auch nicht bewegen.

„Nein...", flüsterte Alexander. Ich...Ich war Tod...Ich schwebte in der Luft, als Silbriges etwas... Alexander lag verweint neben mein Leblosen Körper, kreidebleich und rot von mein eigenen Blut, während Spasti nur Schaden freudig war. „Ich wusste, die Klinke wird sie töten. Sie ist extra aus den tiefen der dunklen Magie geformt, die überlebt keiner.", sagte Hieronymus lachend zu Alexander.

Spasti, der noch immer die blutige Klinge in der Hand hatte, erstach somit auch Alexander.

Ich sah ein Licht...da war ein Mann, Dad...Alexander...Mam...

Ich komme in den Himmel... Ich komme... .

Schlagartig stand ich auf und schnappte die Klinge, die Spasti in der Hand noch hielt und stach ihn nun mitten in die Brust.

Er fiel um. Ich schaute schmerzhaft und immer noch Kreidebleich zu Hieronymus.

Ich blickte verheult zu Alexander' Leiche. „Ferredoxine.", schrie ich und feuerte eine riesige Feuerkugel auf ihm. (Hexenfeuer)

Er fiel um, scheinbar verwundert, das ich wohl auf bin. Auch wenn ich gewiss mehr verwundert bin, als er. Das sein Körper brannte, schien ihm nun nichts auszumachen.

Aus meiner Verblutung war nur noch ein Kratzer übrig geblieben, mehr nicht...

Na ja. Den Schmerz konnte man nicht Ignorieren.

Hat Spasti mich doch nicht erwischt?

Ich schnappte Sebastian' Klinge. Ehe Hieronymus aufstand, schmiss ich sie auf Hieronymus, doch er apparierte rasch 5 Meter weiter.

„Alice. Ich muss dir sagen, schwarze Magie steht dir ganz und gar nicht.",

Ich währte sein Zauber ab.

„Alice Sophie Silver. Was willst du töten, was schon längst Tod ist?",

Ich feuerte erneuert ein Zauber vergeblich auf ihm. Das Feuer erlosch an seinen Sachen immer mehr. „Alice gib auf. Diesen Krieg wirst du ganz gewiss nicht gewinnen.",

„Doch das wird sie Bruder.", sagte Edward traurig.

„Was fällt dir ein, meinen Enkel zu töten?", Eddy war außer sich.

„Edward, eine Freude dich zu sehen.", sagte Hieronymus ironisch.

„Du kannst mir viel vorwerfen, aber langsam gehst du zu weit.",

Meine Augen müssten knallrot vom weinen sein. Er schoss ein Feuerball auf Hieronymus.

„Eddy. Hör auf. Ich bin's dein Bruder.",

„Du hast schon meine Tochter umgebracht, nur das sie ihren Cousin ausspioniert. Dein eigener Sohn ist Tod. Willst du das wirklich alles Opfern?",

Aus den alten Mann wurde wieder der junge Hieronymus, wie ich ihn kennengelernt hatte. Ein 40 Jähriger Mann, mit kurzen blonden Haar und den schönsten blausten Augen, die man noch nie gesehen hat... Ach was rede ich da.

„Ja.", antwortete er sofort, als er sich zurück verwandelt hat und apparierte weg.

„Angsthase.", schrie Eddy. Ich rannte zu ihn und drückte Edward fest.

„Ich hab dich so vermisst.",

„Beruhige dich kleine.",

„Ich war Tod.", flennte ich. „Wie kann es sein, das ich noch lebe, ist jede Wächterin der Zeit unsterblich?",

Er schüttelte den Kopf. „Alice. Keiner kann Mal einfach so unsterblich sein...",

Ich fiel ihn Ohnmacht. Das wurde mir scheinbar zu viel. Meine letzten Worte waren noch: „Aus einer Verblutung wurde ein Kratzer.",

„Der einzige der jemals Unsterblich war, war Jesus.", hörte ich eine verwirrte Stimme.

|*

Ich wachte baff auf. „Ruh dich aus kleine.", flüsterte Tom.

„Was ist passiert?", stellte ich die berühmteste Frage, wenn aufwacht, einen alles Weh tat und man sich an nichts vom Vortag erinnern kann.

„Du bist in Ohnmacht gefallen.",

„Alexander, wo ist er?",

Er machte vorwurfsvolle Blicke und versuchte die richtigen Worte zu finden.

„Er ist nur an einen Ort Gesund.", sagte er behutsam.

Der Schmerz an meinen Augen verhinderte, das ich mit weinen anfing.

„Eddy meint, das es Gefährlich ist, ihn wieder herzuholen. Er hat eine tiefe Verletzung, die man hier nicht heilen kann.",

Ich nickte nur und vergrub mich in mein Kissen.

„Aber im Jenseits ist er Gesund.", stöhnte ich.

„Dir macht niemand Vorwürfe Alice.",

Er verließ den Raum, vorher hatte er mir ein Kuss auf die Wange gegeben.

------- --------- -------------- -----------

„Marie?", fragte Alexander, der sie froh und glücklich drückte. Das um ihnen Feuer brannte, interessierten den beiden nicht. „Alex.", antwortete sie ebenso Glücklich.

„Ich glaub du kennst mich nicht richtig. Ich bin Edward' Tochter.", Er hielt sein Zeigefinger auf ihre Lippen, um das sie still ist. Das Feuer verwandelte sich in Gräser, hinter Marie stand ein prächtiger Baum und ein kleiner Fluss schlängelte sich hindurch. Der Himmel blieb feuerrot. „Dreh dich um, da will jemand zu dir.",

Marie drehte sich auf und machte ein kleinen Freudenschrei.

Sie drückte die Frau fest an sich.

„Marie. Du bist noch so Jung.", waren ihre einzigen Worte.

„Hieronymus.", sagte Alexander schnell.

Er überlegte gerade ob Sebastian in der Hölle ist oder noch lebte.

Aber wiederum gehörte er nicht offiziell zur Familie...

Jede Familie hat sein eigenen Totenhimmel. Würde man Heiraten, würde man auch in den Familienhimmel wieder zusammen treffen.

„Na kommt. Ich habe euch viele Leute vorzustellen.",

„Wenn Hieronymus Himmel und Hölle regiert, würde das alles zusammenbrechen?",

„Überlege nicht so viel. Ja das würde es. Aber genieße es.

Ihr seit in Neverland, dem Land ohne Grenzen."

------- --------- -------------- -----------

Ich war auf den Eiffelturm und dachte nach. Ich hatte mich dahin appariert, ganz nach oben, wo man sonst nicht hin kommt. Ich blickte hinunter und grübelte.

Vor mir war die Wiese, mit den parallel angeordneten Bäumen und den stummen Springbrunnen, Daneben waren unendliche große weiße Häuser, egal wo man hinschaut, nur Häuser. Die Stadt war Menschenleer. Was jemanden richtig Angst machte.

Dort wo die Menschen sich über latschen, war niemand, absolut niemand.

Alles schien so still. Neben mir saß nun Hektor. „Ich bin nicht in Stimmung zu reden.", sagte ich betrübt, kreuzte meine Arme, linke Hand an die rechte Schulter und die rechte Hand an die linke Schulter und apparierte in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit und saß nun auf den Londoner Eye.

Die Themse floss leise um sich, während der Big Ben, sein berühmtes Glockenspiel spielte. Der Palast war Menschenleer und auch das Riesenrad, wo ich hoch oben saß, war still gelegt. Wie im Paris sah man nur Häuser um Häuser.

„Alice. Renn doch nicht von mir weg.",

„Wie hast du mich gefunden?",

„Ich war erst schnell in Peking, danach dachte ich das du hier bist.",

Ich kuschelte mich ein wenig an mein Bruder, da ich ein wenig fröstelte.

Wegen der Themse, war es ein wenig kühl.

„Hast du eine Idee, großer?", murmelte ich hoffnungsvoll. Ich suchte mit meinen Augen vergeblich nach Leben.

„Nein.", sagte er leise. „Dafür bin ich auf etwas schrecklicheres gestoßen.", und drückte mir ein Buch in die Hand und blätterte, ohne das Buch zu berühren eine Seite auf.

„Hier. Wenn eine Person mit magischen Kräften Stirbt, sucht sich die Magie ein neugeborenes aus, was die Kräfte bekommt. Wenn man bis 8 Jahren nicht Zaubert und dazu gehört nicht das apparieren, schlummert die Magie ein und verpufft.",

Ich runzelte die Stirn. „Und das wusstest du nicht?",

„Sophie. Überlege Mal. Was wenn Hieronymus in der Lage ist, die Magie zu bekommen und keine Neugeborene?",

„Hektor. Denk doch bitte nicht so viel nach.", Darauf kreuzte ich meine Hände und schnappte sofort Hektor und saßen auf einen großen Stein, was gewiss Mal eine Säule war, im Kolosseum.

„Also. Kein Weltrette Plan?",

Er schüttelte den Kopf. „Hast du keine Schuldgefühle, wegen...",

„Sebastian hat es definitiv so verdient.", antwortete ich Eiskalt und blickte auf das steinere Turnierfeld. „Es ist so einsam, ohne Menschen.",

„Ja, das macht ein wirklich Angst.", Es verdunkelte sich alles auf einem Schlag. Verwundert blickten wir uns um und sahen ein Mann. „Ihr habt noch nicht immer eure Lektion erkannt.", sagte Hieronymus leise, es war hundert pro seine Stimme.

„Was? Was willst du denn noch von uns? Du hast doch schon alles?",

„Ach glaubst du Sophie?", fragte er kritisch und nun stand Tom vor uns.

„Es sind die Dinge die uns am Herzen liegen, die uns zerstören, Sophie.",

Und schon fiel Tom Tod um. Ich schrie um mein Leben. Nein. Wie konnte er nur.

„Tom.", schrie ich und rannte zu ihn, Hektor konzentrierte sich auf sein Onkel.

„Tom? Geht es dir Gut?", schrie ich erneuert und beugte mich hinunter. Ich nahm den leblosen Körper in meine Arme und flennte. Ich blickte nach oben, da ich wusste das er nach oben flog und nicht nach unten in die Hölle. Ich griff nach oben, mit der Hoffnung er bekommt es noch als Engel mit, bevor er im Licht ist, bei seiner Mutter und seiner Familie. Ob sein Vater da oben ist, weiß ich nicht. Hieronymus verschwand und Hektor setzte sich zu mir.

„Wir haben verloren Alice. Sieh es ein.", sagte er leise.

„Wir müssen fliehen, damit ich dich nicht auch noch verliere, Broo.", flüsterte ich.

„In die Vergangenheit?",

Ich nickte. „Lassen wir die Zukunft dort wo sie ist.", flüsterte ich und gab Tom noch ein Kuss auf die Wange und legte ein Blumenstrauß auf ihn, den ich gerade her gehext hatte .

„Welche Zeit ist die beste?", fragte er, er wollte gewiss auf die Hexenverbrennungen verzichten.

„Die 50er finde ich eine gute Idee. Vor den Krieg wissen wir uns ja zu helfen.",

Ich packte ihn an den Händen. „Versprich mir aber, wenn du dich sieht, versuche das du anders handelst, vielleicht können wir das ganze Chaos ja ändern.",

„Bereit?", fragte ich und ein Knall hörte man von hinten.

Hektor drehte sich und flüsterten zusammen die Worte, bis heitere Blitze und Donner uns in das Jahr 1951 führte.

Ich lebte sehr lange in den 50er Jahren und lebe noch heute mit meinen Bruder zusammen. Da er jetzt auch ein Wächter der Zeit ist, ist er auch unsterblich, allerdings nur solang bis er abgelöst wird. 

In den Jahren, als Hieronymus 20 Jahre war, stellte ich das Gerücht mit Mir in die Welt, das nur Alice die Welt retten kann.

Denn ich wusste das mir nichts passieren kann, da ich unsterblich bin. 

Ich bin nicht wie Hektor unsterblich, sondern wie Jesus. Er wurde in übrigen ermordet, weil er unsterblich war, sie brauchten viele Rituale, die man heute gar nicht mehr umsetzen könnte.

Außerdem habe ich oft an der Vergangenheit herumgeputscht, um etwas zu ändern, vergeblichst.

Bye liebes Tagebuch...

Ich habe das Kapitel zum Schluss gemacht, weil ich das Gefühl hatte dass es zu sehr spoilert - eigentlich wollt ich es ganz lassen, daher betrachte ich es als Zusatz Kapitel

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Montag, der 8.8.2005

Sie blickte zu ihren Opa und lächelte.

„Danke für die wunderschöne Zuckertüte.",

Und strahlte ihren Großvater mit ihren Wackel Zähnen an.

„Dank nicht mir, sag lieber Dankeschön zu Oma.

Die hat sie nämlich selber gemacht.",

Die große, schwere Zuckertüte hievte Alina zu ihrer Oma.

„Der Stern darauf ist wunderschön.", und sie strahlte.

Ihre Großmutter legte ein Lächeln auf.

„Komm. Geh zu deiner Klasse, sie warten schon auf dich.",

Alina nickte fröhlich und ging mühselig zu ihrer Klasse. Wie jede Erstklässlerin freute sie sich auf den ersten Schultag.

Doch die Familie Vaterseites Unterhält sich zappelig.

„Wie willst du ihr erklären wer sie wirklich ist?", fragte Markus leise seinen großen Bruder.

„Mach du es doch kleiner, wenn du es als so kompliziert siehst.", Er schüttelte matt den Kopf.

„Lass sie Glücklich sein, bevor sie mit ihren Onkel in ein Duell steht.", mischte sich Mali ein.

„Du musst ihr Zeit geben.",

Seine Mutter Helen kam nun zu ihnen.

Das Schreien von Nils im Kinderwagen von Alina' Stiefmutter, interessierte in Moment niemanden. Definitiv war klar, das sie nicht von Thilo schwanger war, den das konnte er sich nie verzeihen.

„Du musstest ja auch wirklich dieses Weib nehmen.", schimpfte Helen und blickte zu der Frau.

„Es ging um das Leben um Alice, merk dir das...", schimpfte ihr Sohn.

„Ich dachte sie heißt Alina.",

„Ja, hier schon, damit man sie nicht gleich erkennt, die Prophezeiung ist klar.",

„Aber wieso diese Frau?",

„Lass sie doch, bitte in Ruhe.",

„Nein, das werde ich nicht.",

Alice, entschuldige Alina rannte zu ihrer Familie.

„Bitte streitet doch nicht.",

Sie verzogen ein Lächeln, blieben trotzdem alle genervt.

„Wenn ihr weiterhin so viel streitet, fährt sie bei mir mit.", provozierte Mali und nahm Alina sachte an die Hand und kutschierte sie in ihr Auto. „Kommst du Markus?", rief Mali zuckersüß, als sie einstieg. Markus joggte sofort zu ihnen und machte den Motor an.

„Bis gleich.", rief er schmunzelnd aus dem Fenster und der Motor brüllte los. Vorne Diskutierten die beiden weiter. Alina konnte nur nicht recht verstehen worüber sie Diskutierten. Aber sie nervte es. Immer wenn die Familie beisammen ist kam eigentlich nie was gutes dabei heraus.

Sie schaut hinaus und beobachtete die Landschaft. Einzelne Häuser zogen an ihr Vorbei bis sie den Wald erreichten und die Bäume flogen nur an ihr vorbei.

Alina zupfte ein wenig an ihren zwei Zöpfen.

Aufgeregt war sie definitiv. „Markus, du kannst doch nicht mit den Auto apparieren.", zischte Mali vorn. Apparieren? Bestimmt war das ein Fremdwort in der Autowissenschaft, was sie noch nicht kannte. Vorsichtig schloss Alina kurz die Augen und als sie diese sogleich öffnete, war das Auto auch schon in Flöha. Man ging das schnell. Mali funkelte Markus höllisch an und stieg wütend aus dem Auto aus. Alina folgte ihrer Tante nur vorsichtig, da sie nicht wollte das man die Wut an ihr rauslässt.

Alina kroch in ihr Baumhaus und wartete dort auf die anderen Gäste.

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Dienstag, der 9.8.2005

„Ich bin Alina.", sagte sie zu ihrer Banknachbarin.

„Jessica.",

„Wollen wir Freunde sein?", Sie nickte. Böse blicke warf man Alina zu. Sie wusste nicht warum.

Es war ihr egal. Sie quatschte mit Jessy, wie es kleine Kinder taten. Sie konnte ja nicht ahnen, das manchmal ihre Magie rauskam und sie deshalb ein wenig verrückt war.

Zum Beispiel malte Alina mit einen roten Stift, der plötzlich grün wurde.

Sie hatte nur Glück, das dies niemand gesehen hatte, selbst Alina dachte manchmal sie wird verrückt. Thilo konnte stolz sein, das sie zauberte.

Würde sie nämlich bis zu ihren neunten Lebensjahr nicht zaubern, nicht einmal, würde die Magie in ihren Körper eingehen und sie wäre ein Mensch. So passiert es in vielen Menschenfamilien, wenn niemand weiß das es Hexen gibt und es den Kindern nicht beibringen.

So könnten die Kinder nie hexen.

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Montag, der 4.9.2006

Ihre Jessy war weg.

Weg für immer.

Sie konnte nicht verstehen wo sie war.

Sie wusste nur, das sie weg war.

„Hey, guckt Mal, da ist diese Alina.", lachten ein paar Weiber, sie ignorierte dies.

Sie stand auf den Hof, alleine an der Schulwand und beobachtete die neuen Erstklässler.

Eine stach Alina ins Auge.

Sie spielte mit ein blond Haarigen Mädchen.

Das andere Mädchen hatte kurzes Schwarzes Haar und war ein wenig molliger.

Sie beobachtete die beiden lange, bis sie sich ihr Mut zusammen nahm.

Alina ging auf sie zu.

„Darf ich mitspielen?", fragte Alina zuckersüß.

Sie nickten und spielten auf dem Hof.

Zum ersten mal vernahm sie ein unbekanntes Gefühl der Freundschaft.

In der Klasse war sie allein, wurde gehänselt und gemobbt.

Sie hatte nur ihre Pati aus der Klasse unter ihr.

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Donnerstag, der 18.9.2008

„Oh Gott, mein Glücksbringer ist weg.", schrie ein Mädchen Fassungslos.

Alina verdrehte die Augen. „Ich werde jetzt Taschenkontrolle machen.",

Sie kam auf Alina zu.

„Ich fang bei dir an.",

Alina reichte ihre Schultasche. „Bitte schön, ich habe nichts zu verbergen.",

Sie durchsuchte ihre Tasche und wurde fündig.

Alina wusste, das der Stein nicht ihr gehörte.

Ebenso wusste sie, das sie es nicht gewesen war, es konnte ihr nur untergejubelt wurden sein, um das man ein besseren Grund hatte sie zu hassen.

Ein Junge kam lachend zu ihr und schlug Alina.

Ihr waren die Tränen nahe.

Doch kaum, war eine Träne über sie geflossen, kam plötzlich ein derartiger Wind,

der den Jungen, das Mädchen und die ganzen Sachen vom Tisch pustete.

War sie das etwa? Das war unmöglich, nein, das musste der Wind von draußen sein.

Plötzlich fing Susi an, das ihr Füller fehlte.

Schnell fand man auch dies in ihrer Tasche.

Sie rannte heulend aus dem Klassenzimmer.

Sie beschloss zurück in die dritte Klasse zu gehen. Zu Pati, ihrer Wahren und einzige Freundin.

Dies geschah auch und ihre Mutter steckte sie zurück in die dritte Klasse.

Dort lernte sie etwas Neues und wunderbares kennen: Freundschaft und Klassenteam.

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Das waren ihre besten eineinhalb Jahre. Bis sie getrennt wurde, getrennt von Pati, denn die Mittelschule lehnte Alina ab, nahm aber Pati an.

Sie kam nun in eine neue Schule, wo sie niemanden kannte, sie wollte dies nicht, in eine Schule, wo sie unbekannt ist. Nur um ihre Mutter glücklich zu machen.

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Autorennotiz

Viel Spaß beim Lesen :3

Steckbriefe und Hintergrundinformationen auf Wikipedia:
de.the-story-of-my-life.wikia.com/wiki/The_Story_of_my_life_Wikia

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AuctrixMundis Profilbild
AuctrixMundi
M
Am 25.02.2017 um 9:17 Uhr
Hallo,

zugegebenermaßen hab ich nur den Prolog und das erste Kapitel gelesen, und selbst das nicht mal komplett, aber schon das reicht mir. Sorry, der Stil ist unerträglich. Hast du jemals Tagebuch geschrieben? Hast du jemals einen literarischen Text gelesen? Was das hier ist, weiß ich nicht. Es wirkt wie eine verunglückte Mischform aus beidem und liest sich auch so. Entscheide dich für eines! Es passiert A, Ereigniss B wird unterschlagen, dann passiert C. Parataxe, Parataxe, Parataxe kombiniert mit schlichtesem Vokabular. Atmosphäre kommt absolut nicht auf, und wirklich klar, was passiert, wird hier auch nichts. Erst denkt sie, sie sei ein normales Mädchen, und reagiert dann nur mit einem "Okay, is halt so" auf die Neuigkeit ihres Vaters, dass sie nen Freak ist. Und plötzlich ist sie in einem Bootcamp oder so. WAS ZUM HENKER PASSIERT HIER?! Was mich zum nächsten Punkt bringt: GESCHREI. Der Leser wird nur sehr ungern angeschrien und möchte außerdem einen literarischen Text und keinen Comic lesen. In diesen gehört daher so etwas nicht hienein: "*Schmeck Schmeck*"

Zusammenfassend: Das ist nix. Den Stil ausbaufähig zu nennen, wäre ein Euphemismus. Er ist eine Katastrophe, die die Handlung völlig verdeckt. Der Text selber ist weder Fisch noch Fleisch. Zeichensetzung solltest du ebenfalls dringend widerholen, die Satzzeichen schwirren hier nämlich eher willkürlich herum.

Lg Auctrix
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tettie009 (Autor)Am 26.02.2017 um 13:30 Uhr
Danke für deine Review.

Autor

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Bewertung

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Statistik

Kapitel:7
Sätze:3.462
Wörter:36.189
Zeichen:205.624

Kurzbeschreibung

Alina hat es nicht gerade leicht. Von ihren Mitschülern wird sie gehänselt und ihre wenigen Freundinnen verlassen sie. Sie scheint einfach nirgends richtig hineinzupassen. Doch dann erfährt sie das sie zauber kann... Und so entsteht eine unglaubliche Story mit der Zeit. Was würdest du tun, wenn dich jemand sucht um dich umzubringen? Und niemand kann dir diese Frage beantworten: WIESO??

Kategorisierung

Diese Story wird neben Fantasy auch in den Genres Liebe, Krieg, Katastrophe und Freundschaft gelistet.