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Klapptexte

Vor 6 Tagen, 8 Stunden und 52 Minuten

Hey ihr Lieben,

Klapptexte für Bücher sind für Autoren so wichtig wie die Sonne für die Blumen.

Ich habe schon so viel darüber gelesen und auch schon versucht ein eigenen zuschreiben, aber irgendwie will mir das nicht gelingen. Die Spannung, geschweige die tausend Fragen bauen sich einfach nicht auf. Es lässt sich bis jetzt wie eine kurze Zusammenfassung lesen und das ist ja nun nicht Sinn und Zweck.

Hat vielleicht jemand ein oder mehrere Tipps für mich?

Sollte man vielleicht Fragen stellen?

Den Aufbau komplett ändern?

- HC beschreiben, um was es ungefähr geht und zum Schluss die Leser anheizen.

Ich verzweifle langsam und brauche dringend Rat.

Gruß Yuki

Zuletzt bearbeitet: Vor 6 Tagen, 2 Stunden und 56 Minuten von Yuki

Vor 6 Tagen, 7 Stunden und 40 Minuten

Was meinst du mit Klapptexten? Kurzbeschreibungen, die du hier zu deinen Fanfictions schreibst? Oder tatsächlich die professionellen Klappentexte, die bei veröffentlichten Büchern auf der Rückseite stehen?

#2
(Threadersteller)

Vor 6 Tagen, 3 Stunden und 48 Minuten

Ich meint die Profezionellen Klapptexte für Bücher. Für meine FF oder Storys hier, ist mir das nicht ganz so wichtig.

#3

Vor 6 Tagen, 2 Stunden und 33 Minuten

Wirklich einen Tipp habe ich nicht, aber ich habe schon verschiedenes gesehen. Manche nehmen eine spannende Stelle aus dem Buch (beispielsweise als der Hautpcharakter feststellt, dass er von einem Freund verraten wird. Natürlich so, dass man nicht sagen kann, was gerade wirklich passiert, aber so, dass man halt gespannt darauf ist, zu erfahren, was passiert).

Und andere manchen da wirklich nur eine kurze Zusammenfassung (so von wegen: Sara war ein ganz normales Mädchen bis sie auf den msyterösen Tom trifft, der sie in eine Welt voller Magi entführt. Von nun an muss Sara sich nicht nur mit gefährlichen Monstern, die ihr nach dem Leben tachten auseinandern setzen, sondern auch mit ihren Gefühlen und ihrer Vergangenheit, den es scheint als wäre sie und ihre Familie nicht so normal, wie sie immer dachte. Was passierte damals vor 10 Jahren, als sie durch einen angeblichen Unfall ihre Erinnerungen verlor?)

Ich persönlich brauche nicht zig Fragen. Empfinde ich eher nicht ansprechend, wenn da dann sowas steht wie "Wird Maria ihre große Liebe finden?", "Können die Freunde die Welt vor dem Untergang bewahren?", "Wird Tom je erfahren, was damals wirklich passiert ist?".
Fragen sagen mir nichts über die Geschichte bzw. nur wenig, dass man es sich auch gleich sparren kann.

Eine komplette Beschreibung des Hauptcharakter ist meiner Meinung nach auch nicht nötig (wie soll das aussehen? Dass man liest, wie schön wallendes braunes Haar er hat und wie samragdgrün seine Augen sind? Das Aussehen des Charas interessiert mich ehrlich gesagt relativ wenig. Ich will wissen, um was es in der Geschichte geht).

Ich persönlich habe es gerne, wenn man mit sagt, um was es in der Geschichte geht. Ob man dann vielleicht am Ende noch eine Frage stellt oder nicht, ist mir dann egal. Aber ich will wissen, was ist das Thema. Für mich soll ein Klappentext die Zusammenfassung der Geschichte sein.

Tut mir leid, dass ich nicht wirklich behilflich sein kann. :(
Ich drücke dir die Daumen, dass du einen für dich zufriedenstellenden Klappentext schaffst. :)

#4
(Threadersteller)

Vor 6 Tagen und 7 Minuten

Ich danke dir SuYeon, das ist doch schon mal ein Einblick.

Ich sehe das genauso, zuviele Fragen lenken vom eigentlichen ab.

Vor 5 Tagen, 21 Stunden und 53 Minuten

Damit kenne ich mich nciht sonderlich aus, aber aus persönlicher Sicht möchte ich dir nur einen Rat geben: Benutze niemals das Wort "normal". Egal in welcher Verbindung. Eine "normale" Protagonistin? Langweilig. Ein "normaler" Love Interest? Langweilig. Eine "normale" Umgebung? Langweilig. Es gibt nicht viel, was mich und auch viele andere, wenn man einschlägige Threads im Auge behält, das Buch schneller weglegen lässt als "das ganz normale Mädchen". Ja, eine persönliche Ansicht, aber gar keine so seltene. ;)

#6
(Threadersteller)

Vor 5 Tagen, 19 Stunden und 49 Minuten

Okay, Danke LockXOn. Gut das ich das Wort 'Normal' nicht drin habe. Ich verstehe ja, das Normal gleich langweilig ist und genau das sollte es nicht sein.

 

 

Ich freue mich, das mir wenigstens erzählt wird, auf was ihr bei einem Klapptext achtet, dass ist gut und so kann man sich auch direkt an die Leser richten. Zwar nicht mit persönlicher Ansprache, aber wenn man weiß was ungefähr gut ankommt ist das doch schon mal die halbe Miete.

Ich habe mir auch KT von dem gleichen Genre angesehen, aber die sagen mir entweder nicht zu oder der Stil passt nicht zu mir.

Danke für eure Kommentare

Vor 5 Tagen, 9 Stunden und 44 Minuten

Ich persönlich kann vor allem sagen, was ich NICHT mag an Klappentexten. Das sind zum einen Zitate aus dem Text selbst: Ich will wissen, worum es geht und keinen Textauszug. Den hab ich auch, wenn ich das Buch aufschlage. Gerade bei englischen Büchern ist es üblich, blurbs hinten drauf zu packen, das ist genauso nervig; mich interessiert es nicht, wenn Autor*innen dafür Werbung machen, weil es eben Werbung ist und keine unvoreingenommene Meinung und mir immer noch nicht sagt, warum ich dieses Buch lesen soll.

Überhaupt ist das der wichtigste Punkt bei einem Klappentext: Er soll mir sagen, warum ich diesen Text lesen soll. Wichtig ist daher vor allem, den Konflikt anzureißen, um den es geht.

Und Fragen kann ich ja mal gleich gar nicht leiden, weil ich die immer bereits nach Lesen des Klappentext beantworten kann. Werden sie zueinander finden? JA! Wird unsere Heldin es schaffen? JA! Und wie LockXOn auch schon schrieb: Bloß niemals über "ganz normale Teenager" oder dergleichen schreiben. Oh, sie sind doch nicht so normal, wie sie gedacht haben. Who would have guessed??!! Dasselbe mit "attraktiven, aber mysteriösen fremden Kerlen, die der Prota über den Weg laufen", da bin ich auch immer ganz schnell raus.

#8
(Threadersteller)

Vor 5 Tagen, 5 Stunden und 53 Minuten

Auch dir danke ich AuctixMundi und sehe, dass ich etwas ändern muss.

Die Attraktivität des Protas steht drin und das muss ich dann noch ändern.

Fragen, die sich von selbst beantworten mag ich auch nicht. Genauso wie vorhersehbaren Abläufe. Kleine Dialog, Auszüge finden ich jetzt nicht zu schlimm, aber es gibt Autoren die nur damit den KT beschreiben und das find ich zuviel. Als Schnipsel oder Werbung für die Geschichte, sehe ich das anders, da stellt man sich vielleicht die ein oder andere Frage, aber wie gesagt als KT finden ich das nicht okay.

#9

Vor 5 Tagen, einer Stunde und 39 Minuten

Man muss womöglich unterscheiden, ob es der Klappentext im Buch oder der Text auf der Rückseite des Buches ist. (Ich meine, gelernt zu haben, dass nur Ersteres der eigentliche Klappentext ist, also lege ich das hier mal eher so aus.) Beides soll mich allerdings überzeugen, das Buch zu kaufen bzw. zu lesen und mir ausreichend Auskunft geben. Während die Rückseite mehr dem Interesse-Wecken dient, soll der Klappentext - soweit das eh nicht schon auf der Rückseite geschieht - den Leser wissen lassen, was auf ihn zukommt.

Je nach Art (Roman, Sachbuch, etc.) stelle ich dabei andere Ansprüche bzw. erwarte, dass mir bestimmte Fragen beantwortet werden.
Bei einem Roman etwa:
In was für einer Welt spielt die Geschichte?
Was für ein Charakter steht bzw. was für Charaktere stehen im Zentrum der Erzählung?
Falls es eine mehrteilige Geschichte ist, welcher Teil davon ist es?
Besonders gut finde ich es auch, wenn man etwas über die Erzählweise erfährt.

Ich möchte dir auch mal zwei Beispiele zeigen, die ich persönlich gut finde, weil sie meiner Meinung nach diese Fragen beantworten.

Schwert und Krone - Meister der Täuschung von Sabine Ebert:

 

Heilige Mörderin von Keigo Higashino:

 

Auf den ersten Blick ist der perfekte Mord geschehen: Der erfolgreiche Unternehmer Mashiba liegt tot in seinem Wohnzimmer. Kurz zuvor hatte er von seiner Frau die Scheidung verlangt. Physik-Professor Yukawa liefert zusammen mit Inspektor Kusanagi ein Kabinettstück an Kombination, um die Schuldige zu überführen.

Keigo Higashino treibt sein hochraffiniertes Spiel mit Figuren und Lesern. Mit leichter Hand schafft er einen Kriminalfall wie ein Sudoku: Spannung bis zum Ende garantiert, die Auflösung rückblickend ganz logisch.

Vielleicht hilft es dir auch einfach, dir dabei die Frage zu stellen, ob du, wenn der Text alles ist, was du über das Werk weißt, dieses Werk lesen würdest. Oder auch, wenn ein Leser Interesse an dem Werk hat, aber sich noch nicht ganz sicher ist, was würdest du als letztes Argument für das Werk vorbringen?

#10
(Threadersteller)

Vor 5 Tagen und 45 Minuten

Reeney Dankeschön.

Das hört sich gut an und damit kann ich arbeiten.

Und so habe ich nun auch erfahren, dass ich den Text auf dem Buchrücken meine und nicht den KT. Aber auch der ist wichtig in einem Buch.

 

Ich danke euch für eure tollen Antworten, Anregung, Meinung und Ideen.

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Vor 5 Tagen und 45 Minuten
Von Yuki
Reeney Dankeschön.Das hört sich gut an und damit kann ich arbeiten.Und so habe ich nun auch erfahren, dass ich den Text auf dem Buchrücken meine und nicht den KT. Aber auch der ist wichtig in einem Buch. Ich danke euch für eure tollen Antworten, Anregung, Meinung und Ideen. Mehr anzeigen
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Vor 5 Tagen, einer Stunde und 39 Minuten
Von Reeney
Man muss womöglich unterscheiden, ob es der Klappentext im Buch oder der Text auf der Rückseite des Buches ist. (Ich meine, gelernt zu haben, dass nur Ersteres der eigentliche Klappentext ist, also lege ich das hier mal eher so aus.) Beides soll mich allerdings überzeugen, das Buch zu kaufen bzw. zu lesen und mir ausreichend Auskunft geben. Während die Rückseite mehr dem Interesse-Wecken dient, soll der Klappentext - soweit das eh nicht schon auf der Rückseite geschieht - den Leser wissen lassen, was auf ihn zukommt.Je nach Art (Roman, Sachbuch, etc.) stelle ich dabei andere Ansprüche bzw. erwarte, dass mir bestimmte Fragen beantwortet werden.Bei einem Roman etwa:In was für einer Welt spielt die Geschichte?Was für ein Charakter steht bzw. was für Charaktere stehen im Zentrum der Erzählung?Falls es eine mehrteilige Geschichte ist, welcher Teil davon ist es?Besonders gut finde ich es auch, wenn man etwas über die Erzählweise erfährt.Ich möchte dir auch mal zwei Beispiele zeigen, die ich persönlich gut finde, weil sie meiner Meinung nach diese Fragen beantworten.Schwert und Krone - Meister der Täuschung von Sabine Ebert: Unheilvolle Zeiten brechen herein, als nach dem Tod des Kaisers Staufer und Welfen um den Thron kämpfen, während Askanier, Wettiner und andere mächtige Häuser um Erhalt und Ausbau ihrer Macht ringen. Sie alle scheuen vor keinem Mittel zurück: Intrigen, Verrat, erzwungene Ehebündnisse und offener Krieg. Gefolgsleute müssen entscheiden, auf welche Seite sie sich stellen, blutjunge Mädchen werden als Treuepfand verschachert, Frauen bangen oder finden Kraft, sich zu behaupten.Meister der Täuschung ist der Auftakt zu einer außergewöhnlichen epischen Mittelalter-Saga, mit der Bestseller-Autorin Sabine Ebert ihre Leser in die bewegte Zeit des 12. Jahrhunderts entführt. Erzählt aus der Perspektive verschiedenster Fürsten und ihrer Frauen, bietet der Roman Leseerlebnisse der besonderen Art - und ein Stück faszinierender deutscher Geschichte.So erlebt der Leser den Aufstieg Friedrich Barbarossas zu einem der mächtigsten Herrscher des Mittelalters sowie das bewegende Schicksal der blutjungen Kunigunde von Plötzkau mit, die über sich selbst hinauswachsen muss. Und er lernt die charismatischen Slawenfürsten Niklot und Jacza von Köpnick kennen, die die Lebensweise ihres Volkes bewahren möchten.Für alle Liebhaber von Sabine Eberts Hebammen-Romanen gibt es sogar ein Wiedersehen mit einigen Protagonisten dieser Saga in ihren Jugendjahren.Heilige Mörderin von Keigo Higashino: Auf den ersten Blick ist der perfekte Mord geschehen: Der erfolgreiche Unternehmer Mashiba liegt tot in seinem Wohnzimmer. Kurz zuvor hatte er von seiner Frau die Scheidung verlangt. Physik-Professor Yukawa liefert zusammen mit Inspektor Kusanagi ein Kabinettstück an Kombination, um die Schuldige zu überführen.Keigo Higashino treibt sein hochraffiniertes Spiel mit Figuren und Lesern. Mit leichter Hand schafft er einen Kriminalfall wie ein Sudoku: Spannung bis zum Ende garantiert, die Auflösung rückblickend ganz logisch.Vielleicht hilft es dir auch einfach, dir dabei die Frage zu stellen, ob du, wenn der Text alles ist, was du über das Werk weißt, dieses Werk lesen würdest. Oder auch, wenn ein Leser Interesse an dem Werk hat, aber sich noch nicht ganz sicher ist, was würdest du als letztes Argument für das Werk vorbringen? Mehr anzeigen
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Vor 5 Tagen, 5 Stunden und 53 Minuten
Von Yuki
Auch dir danke ich AuctixMundi und sehe, dass ich etwas ändern muss.Die Attraktivität des Protas steht drin und das muss ich dann noch ändern. Fragen, die sich von selbst beantworten mag ich auch nicht. Genauso wie vorhersehbaren Abläufe. Kleine Dialog, Auszüge finden ich jetzt nicht zu schlimm, aber es gibt Autoren die nur damit den KT beschreiben und das find ich zuviel. Als Schnipsel oder Werbung für die Geschichte, sehe ich das anders, da stellt man sich vielleicht die ein oder andere Frage, aber wie gesagt als KT finden ich das nicht okay. Mehr anzeigen

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