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Advent im Kollegium (HP Adventskalender 2018)

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2.1.2019 7:01
6 Ab 6 Jahren
Fertiggestellt

Autorennotiz

Hallo, zusammen. Schön, dass ihr in meinen Adventskalender reinschaut. Jeden Tag bis Heilig Abend gibt es hier eine kurze Geschichte zu einer, manchnmal auch zu zwei Lehrkräften oder Angestellten aus Harrys Schulzeit. Ich habe versucht alle unterzubringen und hoffe, ich habe niemanden vergessen. Auch die Gründer sind mit dabei. Und natürlich versteckt sich hinter jedem Türchen eine Menge Magie und Weihnachtsstimmung. Viel Spaß beim Lesen!

Nächte auf dem Astronomieturm konnten lang sah! Einsam saß Professor Sinistra auf ihrem Stuhl und wartete auf ihre Klasse, nur von Stille umgeben. Einzig ein warmer, flackernder Schimmer leistete ihr Gesellschaft. Adventszeit war Kerzenzeit, das hatte sie immer gewusst. Würde es dazu doch nur schneien! Kalt genug war es, doch am Horizont regte sich kein Wölkchen. Sie musste wohl ein wenig nachhelfen. „Meteolohex recanto!“, rief Aurora und blickte zufrieden in den Himmel. Staunend und still betraten die Schüler den Astronomieturm. Schneeflocken tänzelten blitzend im flackerenden Schein. Und das Licht malte einen warmen Glanz in alle Gesichter ringsumher. Adventszeit war Kerzenzeit!

Schneefall ließ das Schloss unter einer weißen Decke verschwinden. Der Winter hielt die Welt im eisigen Griff. Und doch wuchsen Pflanzen in Hogwarts: Weiß und durchscheinend, filigran und zerbrechlich. Wunderschöne Ornamente aus kaltem Kristall. Godric stand vor den Bogenfenstern und bewunderte die Eisblumen. Welch ein herrliches Blütenmeer mitten in der klammen Kälte! Doch auch wie traurig: Sie ließen ihre Köpfe hängen als betrübe sie etwas. Nun, vielleicht gab es etwas, das sie aufrichten könnte. Godric zog den Zauberstab, murmelte leise Erecto und lächelte zufrieden. Die Blüten hoben die Köpfe, streckten und reckten sich, bis sie stolz das ganze Fenster bedeckten.

Oh wie das duftete! Wie das die Nase verlockte! Plumpudding. So lecker! Plumpudding aus der Schulküche. Sofort folgte Professor Raue-Pritsche dem Duft in den Keller. Doch er führte sie nicht zur kitzeligen Birne. Verdutzt fand sie sich in einem Kerkerklassenzimmer wieder. Ein Kessel glühte unter einem Flagrante.

„Was brauen Sie denn da, Herr Kollege?“, fragte sie.

„Amortentia“, antwortete Horace Slughorn.

Professor Raue-Pritsche sah ihn einen Augenblick an, die Wangen gerötet. Dann verschwand sie.

Horace runzelte die Stirn und zuckte schließlich mit den Achseln. Auf die Arbeit etwas Plumpudding dachte er und holte den Teller unter dem Pult hervor. Einfach Köstlich!

In Remus‘ Haaren hingen Schneeflocken.  Seine Taschen waren vollgepackt mit Weihnachtsleckereien aus dem Honigtopf als er für eine Verschnaufspause die Tür zum leeren Klassenzimmer öffnete. Plötzlich drang ihm ein Ruf entgegen: „Incarcarus!“.  Ehe er sich versah verschnürten ihn Seile, ließen ihn stürzen.

„Oh, Verzeihung, Professor Lupin, wir üben für Zauberkunst!“, stammelte eines der Ravenclawmädchen hochrot als er sich aus den  Fesseln befreite.

Doch Remus lächelte.

„Und ich dachte schon, ihr könntet es so wenig erwarten, nach Hogsmeade zu dürfen, dass ihr Lehrer wegen Plätzchen überfallt!“

„Frohe Weihnachten!“, sprach er und ließ den Schülerinnen mit einem Augenzwinkern ein paar Lebkuchen da.

Alecto blickte auf die Weihnachtskarte ihres Bruders und las: Nichts. Amycus war ein Schlitzohr! Wahrscheinlich war die Karte verhext. Könnte sie sich nur an den Zauberspruch erinnern! Sie war mehr die Frau fürs Grobe. Grübelnd lehnte Alecto sich gegen die Scheibe ihres Büros. Vom Wald her zog Tannenduft herein. Er erinnerte sie an schöne Zeiten. Da plötzlich fiel es ihr ein. Natürlich! Sie eilte zur Karte: „Aparecium!“. Herzlichen Glückwunsch, Schwesterherz, der Spruch war richtig, stand dort. Amycus verzog das Gesicht. Doch dann musste sie lachen. Der Tannenduft kam nicht vom Wald, er entströmte der Karte. Als hätte Amycus es gewusst!

Der Kamin im Büro neben den Gewächshäusern war mit Efeu überwachsen, das im feuchtwarmen Klima noch immer blühte. Fröhlich pfeifend hängte Pomona am Weihnachtsabend ihre alte Weihnachtssocke auf – handgestrickt, mit Flicken übersät, so wie ihr Hut. Pomona war rund siebzig Jahre zu alt, um an den Weihnachtsmann zu glauben. Doch Wichteln war unter den alten Mädchen im Kollegium – ihr, Minerva und Poppy – Tradition. Erwartungsvoll ging sie zu Bett und wurde nicht enttäuscht. Am Morgen war die Weihnachtssocke prallgefüllt. Pomona zog den Zauberstab: „Gemino!“ Schwuppdiwupp: Aus einer Socke waren zwei geworden. Hach, Süßigkeiten! Doppelt so viel schmeckte doch doppelt so gut!

„Morgen kommt der Hipppogreif!“, schallte es festlich durchs Treppenhaus. Der Chor im Zauberkunstklassenzimmer gab sein Bestes. Sopran und Alt, Kanon und Solosänger, die schönsten Weihnachtslieder. Poppy, auf dem Weg von der Großen Halle zum Krankenflügel lauschte vergnügt und konnte nicht widerstehen. Heimlich stahl sie sich in den Zauberkunstkorridor, öffnete die Tür zum Hörsaal nur ein kleines Stück - und erschrak. Halbschatten drangen ihr entgegen. Nur Sekunden später zog sie den Zauberstab: „Lumos!“

Verwirrt verfiel der Chor in Schweigen als das Deckenlicht entflammte. Poppy aber schüttelte verständnislos den Kopf.  

„Notenlesen in der Dunkelheit, also wirklich!“, schimpfte sie, „So schlecht für die Augen!“

„Oh, ich erspüre es!“, sprach Sibyll in feierlichem Ton, die libellengroßen Augen hinter den Brillengläsern dramatisch blitzend, „Die Zukunft offenbart sich mir. Zwischen diesen Schalen enthüllt sich mir ein großes Schicksal!“ Sie griff in den Korb mit den goldenen Wallnüssen, hielt sie gebieterisch gegen das Licht. Das Gold funkelte, glänzte und strahlte. „Alohomora!“ Nichts geschah. Charity aber lachte nur. „Versuch es doch mal mit diesem Muggelding!“, sagte sie und stellte einen alten Nussknacker aus Holz auf den Tisch, der an einen Offizier erinnerte und dessen Mund sich bewegen ließ, „Vielleicht offenbart sich uns beiden die Zukunft dann als leckerer Snack“

„Helena, Kind, reiß dich zusammen! Wie soll deine Mutter stolz auf unser Krippenspiel sein, wenn du so albern bist?“ Die magischen Flügel wippten, der Heiligenschein saß schief. Das Mädchen gluckste vor Kitzeln und brachte nur gekicherte Entschuldigen hervor. Salazar beobachte Marias verzweifelte Miene und lächelte still in sich hinein. Er war ernster, stolzer Mann. Doch verstand auch er einen guten Scherz. Sein Rictusempra wirkte. Doch plötzlich hielt das Mädchen inne und blickte entgeistert zur verzauberten Decke. Verdutzt folgte Salazar ihrem Blick und versank in Ehrfurcht wie nie zuvor. Alles überstrahlend schwebte dort ein Engel, ein echter, für eine Sekunde nur.

Leise rieselte der Schnee, aus Glitzerpapier, dort in der kleinen, wässrigen Welt. Dolores betrachtete das eingeschneite Kätzchen darin, versunken in ein seltsames Spiel. Die Schneekugel in ihrer Hand war alt. Ein Erbstück, das wusste sie noch. Doch die Bedeutung war ihr entfallen. Nur vage nagte etwas an ihrem Gedächtnis, die Ahnung eines tieferen Sinns. Es war ein Obliviate gewesen, der ihr alles genommen hatte. Doch das wusste Dolores nicht. Die Küsse der Großmutter, der Katzennärrin; die zärtlichen Finger im Mädchenhaar; das liebevolle Abschiedsgeschenk - verloren im Grau. Was blieb war die Schneekugel. Eine nebulöse Erinnerung nur, geliebt worden zu sein.

„Haben Sie eigentlich einen Lieblingszauber, Professor?“, fragte Seamus. Der Punsch auf der Weihnachtsfeier vernebelte seine Sinne. Er war angeheitert und mutiger als er sonst gewesen wäre. Auch Filius Flitwick hatte ordentlich gebechert. Seine Nase glühte schon rot.

„Natürlich! Den Patronuszauber!“, hickste er.

„Wirklich?“, fragte Seamus, „Der ist sehr kompliziert, oder?“

„Ach, keineswegs. Es kommt nur auf das Wutschen und Wedeln an“, lallte Flitwick, „Ich zeig es Ihnen mal!“

Expecto Patronum!“, rief er oder glaubte es zumindest.

KNALL!

Plötzlich explodierte das Punschglas und glühende Weinfunken regneten auf die schreiende Festgesellschaft herab.

„Professor“, murmelte Seamus kreidebleich, „Ich glaube, Sie haben Expulso gesagt!“

Nur kurz in den Wald, etwas frisches Tannengrün fürs Klassenzimmer geholt und schnell wieder zurück ins Schloss. Die Gurte des Schlittens an seinem Körper spannten, seine Familie hätte ihn wohl wieder mit Tritten bedacht. Sollten sie ihn doch Zugpferd schimpfen, Firenze gefiel die wilde Schlittenfahrt! Vergnügt summte er vor sich hin. Ob er nach dem Immergrün noch ein paar Erstklässler ausführen sollte? Doch nein, was war das?! Da, vor seinen Augen hatte eine Gruppe Schüler die Treppe offenbar mit einem Glisseo in eine Eisbahn verwandelt. Stürmisch rutschten sie hinab. Firenze hob die Augenbrauen. Tja, sein Typ wurde wohl nicht gebraucht.

„Dreck! Überall Dreck!“ Argus grummelte vor sich hin. Weihnachten könnte viel schöner sein, wenn er nicht die ganze Arbeit hätte! Die Christbäume nadelten, die Kugeln waren matt und blind. Könnte er zaubern, dann müsste er hier nicht kehren! Plötzlich hörte Argus hinter sich ein Murmeln. In seinen Ohren klang es wie die Schrift alter Runen. Doch im nächsten Augenblick wusste er, dass es das nicht war. Die Nadeln fegten über den Boden in den Sack, die Kugeln wischten sich unter Schaumwasser sauber. Ein Ratzeputz! Argus drehte sich um. Professor Babbling ließ den Zauberstab sinken. Sie lächelte. „Frohe Weihnachten, Mister Filch!“

Professor Quirrell zuckte zusammen. Was war das?! Da war doch ein Kratzen, ein Schaben an der Tür! War jemand hinter sein Geheimnis gekommen? Ängstlich schlich Quirinus hinüber, öffnete sie. Niemand war da. Doch auf den Marmorfliesen lag ein goldener Brief. Frohe Weihnachtsgrüße, stand auf dem Umschlag. Skeptisch hob Professor Quirrell ihn auf, spähte den Flur hinab. „Homenum Revelio“, rief er mit erhobenem Zauberstab. Ergebnislos. Dann besah er sich den Brief und lächelte. Sein Herr in seinem Hinterkopf krümmte sich. Doch Quirinus war für einen Augenblick gerührt. Weihnachtspost! Wie lang schon hatte er keine mehr bekommen?! Irgendwo hatte ihn jemand gern!

Lautlos, auf Katzenpfoten, schlich Minerva durchs Schloss. Die Nacht schimmerte durchs Fenster herein, doch sie war schlaflos. Viel gab es zu tun. Große, matte Bronze. Feines, glänzendes Gold. Und nicht zu vergessen, die geheimnisvollen, silbrigen Minibimmeln. Jede Schelle, jedes Glöckchen berührte Minerva mit dem Zauberstab. Am nächsten Morgen, dem letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, trat Albus vor die Schülerschaft, zog eine Schelle aus seiner Robe. Ein Handgriff, ein Schwung und… Die Schüler staunten, trauten ihren Ohren nicht. Ganz Hogwarts erschallte in festlichem Klang. Alle Glocken, sie schlugen, die Kleinen, die Großen. Minerva aber lächelte still. Der Proteuszauber war ihr Geheimnis.

Hogwarts lag in köstlichem Duft. Wärme und Weihnachtsgerüche zogen durch die Türme, die Erker, die Korridore und Zimmer. Die Schulküche war zur Weihnachtsbäckerei geworden. Doch nicht die Hauselfen kneteten die Teige. Helga Hufflepuff selbst war am Werke. Fröhlich summend zog sie den Zauberstab: „Locomotor Gewürze!“. Zimt und Kardamon, Nelken und Vanille, brauner Zucker. Sie alle schwebten durch die Luft: süßer Staub, der die Sinne betörte, das Wasser im Mund zusammenliefen ließ. Leckerer, brauner Schnee, der in die Rührschüsseln regnete. Die Kollegen, angelockt von den Düften, staunten, rochen, schmeckten. Weihnachten lag in der Luft! Und niemand konnte so backen wie Helga!

„Hagrid, meinst du sie sind dort oben, meine Eltern?“, fragte Harry. Die Nacht war eisig, die Bank vor der Hütte in den Schlossgründen schneebedeckt. Doch Harry saß eingemummelt in seinem Schal davor und bestaunte das Sternenmeer.

„Denke schon“, sagte Hagrid.

„Aber sie sind so klein, so fern!“, seufzte Harry.

„Hm, das lässt sich ändern“, brummte Hagrid und zog seinen rosa Regenschirm, „Engorgio!“

„Das ist ein Vergrößerungszauber“, erklärte er und zwinkerte Harry zu. Nichts geschah.

„Naja, einen Versuch war es wert“, murmelte Hagrid traurig. Doch Harry lächelte. Für ihn waren die Sterne ein Stück größer geworden, denn Hagrid war bei ihm.

„Weg da, das ist mein Platz! Nur der Beste für die Schönheitskönigin!“

„Meine Flügel kommen nicht zur Geltung! Ich kann so nicht arbeiten!“

„Hier?! Niemals! Ich bin viel zu hübsch für dieses Schatteneck!“

Barty verrollte die Augen. Die Feen stritten sich die ganze Zeit. Eigentlich war er seit Jahren nicht mehr in Weihnachtslaune. Doch solange die Schüler ihn Moody nannten, müsste er das Spiel mitspielen. Zeit, den Kleinkrieg zu beenden: „Confundo!“. Der Verzwechslungszauber wirkte. Plötzlich waren alle zufrieden mit ihrem Platz. Barty lächelte. Die Feen bildeten Lichterketten um die Fensterbögen seines Klassenzimmers. Und eigentlich sah es doch ganz schön aus.

Professor Kesselbrand, der sich bereit erklärt hatte, mit ihr die Besen im Quidditchschuppen zu überprüfen, wirkte nervös. Immer wieder erschien ein zarter Rotton auf seinen Wangen, wenn Madam Hooch ihm einen Blick zuwarf. „Alles in Ordnung mit den Winterschutzzaubern“, erklärte er schließlich und folgte Rolanda zur Tür. Im Rahmen baumelte ein Mistelzweig. Madam Hooch war nicht zimperlich bei Traditionen. Sofort wandte sie sich um und drückte ihm beherzt die Lippen auf die Wangen. Professor Kesselbrand lächelte versonnen. „Oh, Rolanda“, säuselte er und fiel in Ohnmacht. Verdutzt beugte sie sich über ihn. Dann zog sie wie in Trance den Zauberstab: „Mobilcorpus!“

Professor Vektor hatte alles genau berechnet. Dank sei der Arithmantik, sonst wäre ihr dieses Kunststück nie gelungen. Ein wahres Wunderwerk ragte vor ihr auf, zehn Meter hoch und breit. Ein Wunderwerk aus Stroh. In filigranen Verschlingungen fügten sich die Halme zu Mustern zusammen. Herrliche Ornamente, die in fünf Spitzen endeten. Auch Professor Binns betrachtete den Stern voller Bewunderung.

„Er ist sehr hübsch“, gestand er, „Aber was haben Sie damit vor?“

 „Sie werden sehen“, sagte Professor Vektor augenzwinkernd und zog den Zauberstab, „Wingardium Leviosa!“

„Wirklich!“, staunte Binns, „Sie haben die besten Ideen!“

Der Strohstern war hinauf geschwebt und zierte das Schulportal.

„Liebe Schüler, liebe Kollegen. Es ist Weihnachten, das Fest der Liebe“, erklärte Gilderoy am letzten Schultag in der Große Halle unter dem Augenrollen der Kollegen, „Meine Wichtel verteilen bereits meine Weihnachtsautogrammkarten. Doch ich will euch noch mehr schenken! Seht, wie ich diese Zuckerstangen hier gegen Schnee schützen werde, auf dass ihr sie auch im Freien genießen könnt!“ Er hob den Zauberstab, schwang ihn eindrucksvoll und rief: „INCENDIO!“. Plötzlich Qualm, Ruß in Lockharts Haaren und der süße Geruch von verkohltem Zucker. Gilderoy hustete heftig. Doch Ron wandte sich nur Lapidar an Harry:„Tja, hat ja nicht so gut geklappt mit dem Impervius!“

Severus runzelte verdutzt die Stirn. Wer legte ihm denn ein Weihnachtsgeschenk ins Fach? Das grünlich schimmernde Papier mit den silbernen Sternen wirkte sehr edel. Ein leiser Verdacht kam ihm. Er löste das Geschenkband, öffnete die Schachtel. „Serpensortia!“, sprach eine Flüsterstimme. Severus staunte. Schneeflocken wirbelten empor und eine silberne Schlange wand sich aus der Kiste. Sie schlängelte über den Boden, ringelte sich ein und verpuffte in einem silbernen Rauch. Wo sie gelegen hatte, lag nun ein Bogen edles Briefpapier und dazu eine Karte: Ein Weihnachtsgruß aus dem Hause Malfoy. Severus wiegte den Kopf. Lucius übertraf sich doch jedes Jahr wieder selbst!

Rieselnder Schnee, gefrorene Pfützen, Tannenspitzen in dunklem Grün. Das Eis knackte unter Rowenas Schritten, Stöckchen brachen. Ihr Atem in Nebel verwandelt. Die Stille, der Zauber des Verbotenen Waldes umfing sie. Klammer Frost setzte sich in ihr Haar. Doch Rowena frohr nicht. Sie genoss die Einsamkeit des Winterwaldes. Wie herrlich es war! Die frische Schneeluft, Bäume wie mit Puderzucker bestäubt. Könnte sie diese Welt nur ins Schloss bringen! Doch genau das war ihr Plan! Rowena zog den Zauberstab: „Reducio“. Eine Baumgruppe schrumpfte auf Bonsaigröße zusammen. Vorsichtig stach Rowena sie aus, setzte sie in den Schubkarren. Dieses Weihnachten würde ein Besonderes werden!

„Habt ihr gehört?“, flüsterten die Schüler einander zu, ein Munkeln an den Tischen, „Dieses Jahr soll der Weihnachtsmann nach Hogwarts kommen!“ Manche blickten verträumt, andere stirnrunzelnd. Da plötzlich: eine Regung am Lehrertisch. Alle sahen auf, verfielen in andachtsvolles Staunen. Ein Mann mit langem, weißen Bart und rotem Mantel trat hervor. Mit dem Zauberstab an der Kehle sah er in die Runde.

„Ho ho ho“, rief er den Schülern zu.

„Der Weihnachtsmann!“, murmelte ein Erstklässler überwältigt.

„Nein“, erklärte Percy, „Das ist Albus Dumbledore mit sonorusverstärkter Stimme!“

Der Schulleiter zwinkerte ihm zu. „Ein fröhliches Weihnachtsfest, Mister Weasley. EIN FRÖHLICHES FEST EUCH ALLEN!“

Feedback

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magicblue Am 04.01.2019 um 22:06 Uhr Mit 22. Kapitel verknüpft
Irgendwie war es schon klar, dass Snape solche Grüße von Lucius Malfoy bekommt. Wahrscheinlich mit dem Hintergedanken, dass Draco auch immer der Klassenbeste ist^^
Aber wie du die Grüße gestaltet hast, ist wirklich total schön geworden. Ich will auch solche Weihnachtsgrüße! Aber vielleicht nicht gerade von Lucius...
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magicblue Am 04.01.2019 um 22:54 Uhr
Dankeschön für den Adventskalender, auch wenn ich ihn größtenteils nicht im Advent gelesen habe^^ Super ist auch, dass du die vier Gründer von Hogwarts untergebracht hast:)
LG,
magicblue
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magicblue Am 04.01.2019 um 22:41 Uhr Mit 24. Kapitel verknüpft
Es kann an mir liegen, aber ich dachte immer ,dass die Zauberergesellschaft etwas anderes hat als den Weihnachtsmann, irgendetwas magischeres? Trotzdem ein schönes Drabble^^
Dumbledore hat ja auch ziemliche Ähnlichkeit mit dem Weihnachtsmann, da glaubt man das ja schon sehr leicht. Okay, alle außer Percy, der Spielverderber^^
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magicblue Am 04.01.2019 um 22:25 Uhr Mit 23. Kapitel verknüpft
Das würde ich mit ein paar Landschaften wohl auch machen, wenn es Magie gäbe^^ aber ich bin mir nicht so sicher, ob ich dann auch darauf kommen würde. Rowena Ravenclaw ist echt ziemlich cool. Ob die ausgegrabene Minilandschaft dann auch wirklich alle Schüler bemerken würden?
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magicblue Am 04.01.2019 um 21:52 Uhr Mit 21. Kapitel verknüpft
Hahaha, der Gilderoy mit seinen Autogrammkarten, die doch eh fast keiner will :D und mit dem Zaubern hat ers immer noch nicht^^ so ein Selbstdarsteller und das auch noch zu Weihnachten :D Aber du hast ihn sehr gut getroffen. Fehlt nur noch eine Versteigerung von seinem neuen Buch XD
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magicblue Am 04.01.2019 um 21:34 Uhr Mit 20. Kapitel verknüpft
Ich glaube, ich wäre mit dem Berechnen genauso wie Professor Vektor^^ Sie ist wohl auch ein bisschen perfektionistisch. Eine nette Idee einen riesigen Strohstern über das Schulportal zu hängen. Ich könnte mir vorstellen, dass ein so riesiges Schloss ein wenig schwierig zu schmücken ist.
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magicblue Am 04.01.2019 um 21:17 Uhr Mit 19. Kapitel verknüpft
Der Professor Kesselbrand ist wohl ein wenig in Madame Hooch verliebt^^ und der Kuss war wohl einfach zu viel für ihn. Solche Mistelzweige sind aber auch gefährlich! Ob sie es erraten hat?
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magicblue Am 04.01.2019 um 20:51 Uhr Mit 18. Kapitel verknüpft
Feen sind ja reizende Geschöpfe... aber Barty Crouch mag ich leider immer noch nicht sonderlich und dass er die armen Feen verzaubert, dass sie ihn nicht nerven, finde ich irgendwie fies. Da sind mir normale Lichterketten mut Ekletrizität doch lieber :D
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magicblue Am 04.01.2019 um 18:49 Uhr Mit 17. Kapitel verknüpft
Der Gedanke zählt :) ja, Hagrids Stärke ist eben nicht das Zaubern, aber die Idee ist wirklich süß, wobei ich mir vorstellen kann, dass der Zauber dazu vielleicht nicht so ohne ist. Wie wirkt der? Macht der die Sterne als solches größer oder nur wie mit einem Fernrohr?
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magicblue Am 04.01.2019 um 18:29 Uhr Mit 16. Kapitel verknüpft
Irgendwie vermutet man bei Helga Hufflepuff so etwas. Genauso dass es wahrscheinlich nicht weiter bekannt ist^^
Was mich interessiert, was machen die Hauselfen währenddessen? Machen die einfach etwas anderes, wie Wäsche waschen oder schauen sie zu und wollen sich tricks bei Helga abschauen, damit sie auch so gut backen können?
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magicblue Am 04.01.2019 um 18:06 Uhr Mit 15. Kapitel verknüpft
Oh Gott, die Arme. Minerva muss wirklich jedes Jahr jede einzelne Glocke wieder verzaubern? Das ist ja vielleicht eine Arbeit! Und wie macht sie das dann als Katze?
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magicblue Am 04.01.2019 um 17:52 Uhr Mit 14. Kapitel verknüpft
Ich fand Quirrell ja schon immer merkwürdig, selbst als ich noch nicht gewusst habe, dass er Voldemort als Parasit an seinem Hinterkopf hat. Aber irgendwie ist er schon süß, dass er sich so über eine Weihnachtskarte freut (auch wenn er sie erst auf böswillige Zauber untersucht). Wer hat sie ihm wohl geschrieben? Ich bin mir sicher, das hat mit dem Kratzen an der Türe zu tun...
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magicblue Am 04.01.2019 um 17:33 Uhr Mit 13. Kapitel verknüpft
Das ist aber nett von Professor Babbling! Ich habe ja irgendwie immer so den Verdacht, dass selbst die Lehrer Filch hin und wieder vergessen. Vor allem, muss er ja wirklich alles von Hand putzen und kann das nicht mal eben mit einem Zauberstab wedeln erledigen. Und wenn ich mir so vorstelle, ich sitze in einem Zauberschule und werde niemals selbst zaubern können, kann ich die Laune von Filch irgendwie gut nachvollziehen.
Vielleicht nagt bei dieser nettgemeinte Geste ja auch etwas an ihm?
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magicblue Am 04.01.2019 um 17:19 Uhr Mit 12. Kapitel verknüpft
Das waren die Erstklässler wohl schneller und haben sich etwas anderes ausgedacht^^
Ich finde es ja immer richtig cool, dass er sich für sein Klassenzimmer so viel Mühe gibt
Aber, das Firenze ja nichts zu tun hat, kann ich mit ihm eine Nachtschlittenfahrt machen, wo er mir den Nachthimmel erklärt?
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magicblue Am 04.01.2019 um 17:05 Uhr Mit 11. Kapitel verknüpft
Wenn man betrunken nicht mehr Autofahren darf, sollte das wohl auch für Zaubern und Besenfliegen gelten :D
Aber typisch Flitwick, dass er denkt das Wutschen und Wedeln sei das Schwierigste an einem Patronus^^
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magicblue Am 04.01.2019 um 16:51 Uhr Mit 10. Kapitel verknüpft
Oooh, wie traurig:( das Dolores das nicht mehr weiß, also wissen kann. Also hat sie daher vielleicht ihre Besessenheit mit Katzen her? Ich mag die Frau ja eigentlich gar nicht. Aber hier hab ich Mitleid mit ihr.
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magicblue Am 04.01.2019 um 16:38 Uhr Mit 9. Kapitel verknüpft
Ein sehr niedliches Drabble^^ Ich finde es schön, dass du auch Salazar Slytherin eine gute Seite gibst:)
Nur mir ist aufgefallen, dass im Satz "Er war ernster, stolzer Mann." vielleicht ein "ein" fehlt. Mir ist klar, dass das dann ein Problem mit dem Wortcount gibt, als lass es so, es stört nicht wirklich^^
Und jetzt mache ich mir Gedanken, ob die Zauberergemeinschaft auch an so etwas muggelmäßiges wie Religion und Jesus glaubt. Vor allem Salazar. Hmmm.
Aber das mit dem Engel ist ein tolles Ende:)
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magicblue Am 04.01.2019 um 16:20 Uhr Mit 8. Kapitel verknüpft
Hihihi, Sibyll ist einfach klasse :D Hat das Alohomora eigentlich nicht funktioniert, weil sie sich ja eher mit Wahrsagerei beschäftigt und -so wie ich es mir jedenfalls vorstelle - dann bei praktischen Sachen eher nicht so gut ist. Oder kann man Nüsse einfach nicht so knacken und man braucht wirklich auch in der Zaubererwelt einen Nussknacker? Und wo hat Charity den her? Kannst du dazu nicht auch eine Geschichte schreiben? Bitte * _ *
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magicblue Am 04.01.2019 um 16:02 Uhr Mit 7. Kapitel verknüpft
Das ist aber lieb von Poppy:) Nur eigentlich haben die Wissenschaftler ja mittlerweile wohl herausgefunden, dass das Lesen im Halbdunkel die Augen eher trainiert^^ Allerdings kann man wahrscheinlich warten, bis sie in naher Zukunft wieder etwas anderes herausfinden :D
(Edit: mir ist noch was eingefallen. Oder hast du Poppy das bewusst glauben lassen, weil sie eben schon so alt ist? Und Zauberer ja sicher nicht allzu viel von der Muggel Wissenschaft wissen?)
Trotzdem ist das Notenlesen wohl gerade wenn man nebenbei noch singt mit Licht bestimmt angenehmer.
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magicblue Am 04.01.2019 um 15:47 Uhr Mit 6. Kapitel verknüpft
Also irgendwie finde ich das Verdoppeln von den Süßigkeiten im Socken ja echt eine Pfiffige Idee, aber andererseits ist das schon etwas schlitzohrig(bin mir nicht sicher ob es das Wort gibt^^). Machen das dann Minerva und Poppy auch?
Auf jeden Fall ist es eine sehr schöne Idee, dass sich diese drei alten Damen im Kollegium zu Weihnachten gegenseitig wichteln:)
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magicblue Am 04.01.2019 um 15:26 Uhr Mit 5. Kapitel verknüpft
Irgendwie hätte ich nach dem Drabble auch gerne einen Bruder, der mir so eine Karte schickt (also mal angenommen, Zauberei würde es auch geben). Ich hätte auch gerne so eine Beziehung^^
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magicblue Am 06.12.2018 um 12:48 Uhr Mit 4. Kapitel verknüpft
Das Drabble ist so neidlich, man kann sich das immer voll gut vorstellen:) Aber vielleicht hat Remus die Kinder (oder zumindest manche davon) jetzt auf eine Idee gebracht:)
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magicblue Am 03.12.2018 um 9:18 Uhr Mit 3. Kapitel verknüpft
Hahaha:D Der Horace. Hat die arme Prof. Raue-Pritsche ohne es zu wissen voll gelinkt :D
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magicblue Am 02.12.2018 um 13:43 Uhr Mit 2. Kapitel verknüpft
Sind das echte Eisblumen, die Godric da sieht? Also nicht nur die Eiskristalle an den Fenstern^^
Sehr schönes Drabble zu dem Gryffindor Gründer:)
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Augurey (Autor)Am 02.12.2018 um 15:15 Uhr
Wer weiß? Mit Magie ist alles möglich :). Danke dir auch heute für dein Review!
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magicblue Am 01.12.2018 um 1:44 Uhr
Ein echt schönes Drabble mit Professor Sinistra:) Ich hab ein Wort gefunden, dass eigentlich ein anderes sein sollte^^
Den Zauberspruch hast du selbst erfunden?
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magicblue Am 01.12.2018 um 12:32 Uhr
@Augurey Ah, stimmt. Ich erinner mich daran:D
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Augurey (Autor)Am 01.12.2018 um 10:12 Uhr
Hi du! Danke für dein Feedback, schon inmitten der Nacht. Freut mich, dass dir das erste Türchen schon gefällt. Das böse Wort hab ich glaube ich gefunden und eliminiert. Was den Zauberspruch angeht, nein, der kommt im Canon vor, wird dort aber nur erwähnt und zwar im 5. und 7. Band als es Probleme mit dem künstlichen Wetter in den Büros des Ministeriums gibt. Hab ihn allerdings etwas umgedeutet, denn dort wird er benutzt, um Regenwetter zu stoppen.

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Statistik

Kapitel:24
Sätze:308
Wörter:2.618
Zeichen:16.269

Kurzbeschreibung

Weihnachten naht! Und natürlich ist auch in Hogwarts so einiges los. Das ganze Kollegium bereitet sich auf das Fest vor. Was die Lehrer und Angestellten der berühmtesten Zauberschule so alles erleben, das erfahrt ihr hier. 24 Türchen, 24 Drabbles, 24 kleine Freuden für den Advent.

Kategorisierung

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