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Kalendergeschichten des Makaberen

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14.02.20 19:30
16 Ab 16 Jahren
Pausiert

In einer kleinen Stadt begab sich eine junge Dame nach einer kleinen Trinkerei zu ihrem Wohnort. Es war schon dunkel und die Straßen waren auch schwach beleuchtet. Doch auf einmal traf sie einen unheimlich gut aussehenden Mann. Er hatte lockiges blondes Haar, ein bleiches Gesicht und ein weites Grinsen mit dreieckigen Zähnen und trug einen weißen Zylinder mit einem weißen Cutaway. Sie begann sich mit ihm auf eine amüsante weise zu unterhalten. Doch dann unterbrach er sie und

sagte einen Namen:"Meine Name ist Lucifer." Es war der Teufel höchstpersönlich und er war hier um ihre Seele in die Hölle mitzunehmen, um sie dort für ihre Sünden für eine Ewigkeit zu bestrafen. Doch die Frau hatte eine andere Idee-- eine Wette. Die Wette wurde folgendermaßen aufgestellt: sollte ihr Son es schaffen einen teuren Stuhl mit einem Küchenmesser in zwei Hälften zu schlagen so wird der Teufel ihr einen einzigen Wunsch erfüllen. Sollte sie aber verlieren so bekommt der Teufel ihre Seele.

Der Teufel konnte nur akzeptieren, denn er glaubte er könnte gewinnen. In ihrem Wohnort angelangt holte sie ihren Sohn herbei. Er war so gror und ging zu dem teuren Stuhl. Der Teufel lachte nur und meinte, dass sie aufgeben sollte. Abeß wie ein Zwerg und gehüllt in einem übergroßen Mantel. Er nahm das Küchenmesser der junge Mann sprang höher als es seine Größe erlauben sollte, und spaltete den Stuhl mit nur einem Hieb in zwei Stücke. Der Teufel konnte es

nicht glauben, als der Son den Mantel auszog und einen unglaublich athletischen Körper zeigte. Die Frau wollte ihren Wunsch nun vom Teufel haben, den schließlich hatte sie die Wette gewonnen. Sie verlangte von ihm, wer hätte das gedacht, ewiges Leben. Der Teufel grinst weiter als davor und erfüllte ihren dummen Wunsch. Die Zeit verging und die Frau amüsierte sich mit ihrer erlangten Ewigkeit. Sie war immer noch ein Mensch und ihr Leben war wie immer-- langweilig. Doch als sie sich eines Morgens in den Spiegel sah, musste sie aufschreien und weinen. Sie entdeckte eine Falte an ihrem Gesicht.

In irgendeinem Land in irgendeiner Stadt lebte einst eine Mutter mit einem Kind. Die Sache begann als das Kind auf die Welt kam. Es schreite oft und machte der Mutter nur Nerven. Sie hatte einmal vor das Kind zu töten, doch sie entschied sich es nicht zu tun, da sie sehr religiös war und somit glaubte; sie kämme in die Hölle dafür. Eines Tages, als sie sich auf einen Spaziergang mit dem Kind im Kinderwagen befand, kam ihr eine Idee. Sie gab dem Kind eine kleine, quaderförmige, hölzerne

Kiste, die einen "Film" abspielte, der sich ständig loopt. Der "Film" war einfach nur eine kreisende schwarze Spirale auf einem weißen Hintergrund, zu der auch noch ein Theremin ihre unheimlichen elektronischen Geräusche spielt. Das Kind war hypnotisiert von der Spirale und der Musik, die dieses Gerät den zwei Sinnen spielte. Als das Kind Älter wurde beschloss die Mutter ihr Kind für ihre Zwecke zu nutzen. Wenn er dies oder das nicht erfülle so würde er seine "Unterhaltung" nicht

bekommen. natürlich konnte das Kind nichts anderes machen als gehorchen, denn er war schon so vertieft in die Apparatur, dass er einfach nur mehr brauchte. Die Zeit verging und die Beiden wurden älter und das Kind wurde immer mehr vertieft in das Gerät. Von der Schule wurde das Kind, aufgrund von aggressivem Verhalten, verwiesen. Freunde hatte das Kind, bis auf den "Film" keine. Und ein Ziel, bis auf die Spirale bis zum bitteren Ende zu beobachten und die Musik zu hören, hatte es keine.

Auf einmal kam der Tag an dem die Mutter starb und das Kind schon erwachsen war. Es bekam nichts vom Tod der Mutter mit, den er war vertieft in die Apparatur. Es konnte an nichts anderes Denken als diese Apparatur. Es wurde Obdachlos, doch das war für das Kind nicht wichtig, den es hatte immer noch das Gerät. Aber dann hatte das Gerät keine Energie mehr, da es auf Strom lief und man für Strom zahlen musste. Es geriet in Wut und Verzweiflung. Schrie mit einem

unerträglichen Geschrei, welches einem Baby ähnelt. Lebendig wurde es das letzte mal an einer Brücke gesehen. Und am nächsten Tage fand man es liegend, mit dem Gesicht zur Wand, unter einer Brücke. An der Wand selbst war eine rote getrocknete Pfütze. Es sah so aus als ob jemand irgend etwas gegen die Wand geschlagen hatte.

Einmal wollte ein kleiner Junge als Traumberuf zum Engel des Todes werden. Er träumte schon immer davon irgendwann mal die Seelen anderer Menschen zu ernten und sie in das nächste Leben zu begleiten. Dieser Wunsch ging im, nachdem er zwanzig Jahre alt wurde, in Erfüllung, als ihm der Sensenmann selbst ein Angebot machte. Er konnte solch eine Gelegenheit nicht widerstehen und nahm ohne nochmal genauer Nachzudenken an. Sein erster Auftrag war für ihn ein reiner thrill.

Er fühlte sich saturiert als er mit seiner Sense die Seele eines Menschen aus ihm entfernte. Doch beim zweiten wurde es schwächer und beim dritten wurde es noch schwächer und das so lange bis er so gar keine Lust mehr darauf hatte. Nicht, weil er es nicht mag die Seelen zu ernten, es ist nur nicht das was sein Herz von ihm verlangte, sondern sein Verstand. Er hatte seinen Verstand genutzt, um das zu wollen, was sein Verstand will, aber er hat nicht den Verstand genutzt, um

herauszufinden was sein Herz will. Nun ist er gefangen in einer Arbeit die ihn mit jedem Auftrag immer mehr verlässt und unmöglich ist zu verlassen, es sei den ein neuer Jemand kommt auf die Welt, der zum Sensenmann werden will. Doch dies würde mehrere hundert Jahre dauern. Ach übrigens die Arbeit wird ihm langweiliger mit jeder Seele die er erntet und jede Sekunde stirbt mindestens ein Menschenleben.

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Statistik

Kapitel:3
Sätze:58
Wörter:1.017
Zeichen:5.639

Kurzbeschreibung

Hier ist eine Sammlung von makaberen Kalendergeschichten.

Kategorisierung

Diese Story wird neben Horror auch in den Genres Mystery und Vermischtes gelistet.

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