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[Diskussion] Euer Lieblingsfilm

Am 28.02.2017 um 16:18 Uhr

Hallo!
Was ist euer Lieblingsfilm? Warum hat es genau dieser Film es geschafft, den Platz 1 bei euch zu erobern?

Zu meinen eigenen Liebllingsfilmen gehört „Pans Labyrinth“ von Guillermo del Torro. Besonder mochte ich die Verschmelzung von Fantasy und der wirklichen Welt. Auch der Mix von Geschichte (spanischer Bürgerkrieg) und einem anderen Genre (Fantasy), zusammen mit einer sehr jungen Protagonistin hat mir sehr gefallen.

Am 28.02.2017 um 17:56 Uhr

Kritische Frage. Ich kann mich nicht so ganz entscheiden, welcher DER ultimative Lieblingsfilm ist. Cecil B., Six String Samurai, The Big Empty und The happieness of the Katakuris (sowie das koreanische Original The Quiet Family) gehören zu meinen absoluten Favoriten. Alles Low Budget und Independent-Movies.

Zuletzt bearbeitet: Am 02.03.2017 um 6:37 Uhr von TinkerMoore

Am 01.03.2017 um 22:02 Uhr

"Kubo and the Two Strings" ist mein absoluter Liebling und der beste Stop-Motion Film aller Zeiten. Naja, zumindest bis Laika Studios den nächsten Film rausbringt. ;)

Es geht um einen einäugigen japanischen Jungen, der seine Eltern verliert und auf der Flucht von seinen Tanten und sein Großvater (Der Mondkönig) ist. Sie wollen sein letztes Auge stehlen damit er ein Teil ihrer Familie werden kann und zu ihnen in den Himmel kommt. Warum dafür sein Auge klauen? Damit er keine Menschlichkeit mehr sehen kann.

Und darum handelt der Film: Menschlichkeit und was alles dazu gehört. Sie gehen so respektvoll mit Tod, Verlust

Am 03.03.2017 um 13:52 Uhr

Herr der Ringe? Denkste! Insterstellar :D Wobei HdR gaaaanz knapp dahinter ist. Interstellar flasht mich aber wirklich total! Ich sitze auch nach mehrmaligen Schauen immer total gebannt da, kaue Finger und kann die Spannung kaum ertragen. Und die Musik! Boah! Einfach phänomenal!

Am 03.07.2017 um 12:07 Uhr

Ich glaube, es ist immer noch Dirty Dancing:)

Aber so Sachen wie Herr der Ringe, Interstellar, Avatar sind auch mit dabei auf den obersten Plätzen. Und Chihiros Reise ins Zauberland und das wandelnde Schloss.

Am 17.10.2017 um 8:25 Uhr

Ist ganz schwierig, da es verschiedene Jahre und verschiedene Länder gibt und ne Menge Filme, die ich mehr als 30ig mal gesehen habe, manche sogar deutlich mehr... Ich kann mich echt nicht entscheiden, aber in der Unzahl der Verfilmungen, wären dies meine und davon kann ich keinen auf Platz 1 setzen...

Lieblingsfilme der 80er:

The Lost Boys
Die Goonies
Renegade oder Terence Hill und der faulste Gaul der Welt
Der Supercop

Lieblingsfilme ab den 90ern:

HdR 1-3
Hobbit 1-3
Wonder Woman
Batman v Superman (erschlagt mich ruhig, ich bin ein Batfleck-Fan, Ben Affleck für mich der beste Batman aller Zeiten)
Mamma Mia

Lieblingsfilme DDR-Produktionen:

Heißer Sommer
Kai aus der Kiste

Und absoluter Favorit ist und bleibt aus Thailand:

Sa tre lek -The Iron Ladies

Verdammt, wie alt bin ich denn nur? Und nur zwei Romanzen dabei und das sind auch noch Musicals...
 

Am 12.01.2019 um 11:29 Uhr

Kommt so ein wenig darauf an, unter welchen Aspekten man es genau betrachtet. Auf einen Lieblingsfilm kann ich mich nie Festlegen. Aber ich habe ein paar Lieblinge.


Mad Max: Fury Road
Fury Road war ein Film, in den ich nie von mir aus gegangen wäre. Aber dann las ich Kritiken von Bekannten und alles, was ich hörte war, dass der weibliche Hauptcharakter verdächtig nach einem meiner Charaktere (Joanne, aus Mosaik) klang. Also musste ich den Film doch einmal sehen und man, er war verdammt geil! Ich liebe diesen Film, vor allem für die tollen weiblichen Charaktere, das tolle Worldbuilding und die Dekonstruktion von Genrestereotypen.

What we do in the Shadows
Ich hatte von dem Film damals zufällig erfahren und es war mein erster Film von Taika Waititi. Ich liebe ihn einfach. Ich liebe den Humor und die Dekonstruktion von verschiedenen Vampirstereotypen.

Fluch der Karibik (1-3)
Die originale Fluch der Karibik Trilogie ist für mich immer noch etwas sehr besonderes und vor allem liebe ich Elizabeth, Barbossa und Davey Jones. Außerdem sind die Effekte wirklich verdammt geil!

Black Panther
Der Film ist einfach so wichtig und hat es dabei auch noch geschafft richtig, richtig gut zu sein. Die Schauspieler sind genial, der Film stellt uns gleich drei coole Heldinnen vor, Erik ist für mich der beste Marvel-Bösewicht (ja, besser als Loki). Und ich liebe den Soundtrack des Films einfach so, so sehr.

Guardians of the Galaxy Vol. 2
Oder auch: Der Film für die Erwachsenen, die in ihrer Kindheit von Eltern misshandelt wurden. Irgendwie ist jedenfalls die Überschneidung zwischen Leuten, die diesen Film abgöttisch lieben, und Leuten, auf die das zutrifft, relativ groß. Aber ja, der Film spricht auf einer emotionalen Ebene zu mir, die die wenigsten Filme erreichen.

Kung Fu Panda 2
Für mich soweit wahrscheinlich einer der Peaks der Computeranimation. Der Film ist so, so gut animiert, hat einen so, so tollen Soundtrack und Shen ist und bleibt mein liebster Bösewicht in allen Animationsfilmen. Und das Ende ... ;____;

Moana
Und ja, für mich heißt der Film Moana. Ich hasse es, dass sie den Film im Deutschen umbenannt haben, da der Film durch den Namen der Protagonistin zusätzliche Bedeutung bekommen hat *seufz* Deswegen habe ich mir auch eine Englische Fassung des Films importiert. Aber ja, als jemand, der die polynesische Kultur immer spannend fand und sich eine Heldin wie Moana gewünscht hat, ist der Film einfach nur LIEBE.

Lilo & Stitch
Wo wir schon bei Disneyfilmen sind, die polynesische Themen ansprechen: Lilo & Stitch ist einer der wenigen älteren Disneyfilme, die ich wirklich sehr, sehr liebe. Der Film hat einfach eine gewisse emotionale Ehrlichkeit ... Und ich finde es gut, das der Film bestimmte Themen anspricht, selbst wenn mehr im Subtext, als im Text.

Neue Kommentare

Zur Story Schatten
Vor 6 Tagen, 17 Stunden und 59 Minuten
Klingt wie der Anfang eines Mystery-Romans.
Zur Story Kinder ihrer Eltern 1
Am 12.01.2019 um 21:50 Uhr
Von Aurinko
(2) Ich werde jetzt glaube ich nicht zu jeder einzelnen Figur etwas sagen, ich hoffe, du verzeihst mir das, das würde ich glaube ich nicht angemessen schaffen. Aber zu ein paar Leuten möchte ich mich doch noch kurz äußern.

First of all: Die Oma! Oh mein Gott! *packt Fähnchen aus* Sie ist eine großartige Mischung aus Großmuttertraum und knallhart-Patin. Ich liebe sie. Über alles. Und gerade als ich dachte, dass ich diese Figur in all ihren Facetten nicht noch toller finden könnte, kommst du mit dem letzten Kapitel her, reißt ihren Heiligenschein herunter und machst aus der lieben, alten Frau endgültig die kalte, berechnende, alles für’s Geschäft tuende Patin. Es war großartig – sie ist großartig. Auch, wie du es geschafft hast, dass sie – ganz im Sinne einer Patin – halt immer irgendwie da war, obwohl sie so oft ja gar nicht selbst vorkommt, aber man immer das Gefühl hatte, sie sei präsent, war großartig. Ich konnte mir so gut vorstellen, wie sie in diesem Büro sitzt, diese Krisensitzung abhält und dann entscheidet, dass sie ihrer Enkelin jetzt den Mordauftrag gibt, weil es einfach so sein muss, weil das die Regeln sind. Sogar die – sorry – abgedroschensten Klischee-Mafiosi-Sätze haben bei ihr irgendwie stimmig gewirkt. Ich mag das wirklich sehr. Ich würde ja jetzt fast sagen, ich hätte sie gerne noch mehr in Action erlebt, aber irgendwie war ja andererseits alles, was passiert ist, irgendwie von ihr gesteuert – und wenn das nur darüber passierte, dass sie eben die Regeln vorgegeben hat, an die sich alle zu halten hatten. Irgendwie hätte ich noch so gerne mehr von ihrer Vorgeschichte erfahren: Wie war das, als ihr Mann noch gelebt hat, welche Rolle hatte sie da? Nach welchen Kriterien, außer denen, die wir kennen lernen, führt sie den Laden? War sie schon immer so knallhart, wie sie da am Ende wirkt oder hat sich das mit der Zeit entwickelt? Ich weiß, dass du auf all diese Fragen eine Antwort hast und ach…ich glaube, noch lieber als ein Dina/Jodie-Sequel hätte ich ein „The becoming of Omi!“- Prequel. Sie ist badass und liebevoll und eine tolle Patin und wahrscheinlich eine noch viel tollere Oma und wenn du wirklich mit dem Gedanken einer Fortsetzung spielst, will ich mehr Screentime für sie.

Mit Dina hatte ich gerade am Anfang wirklich meine Probleme. Sie wirkte mir zu lange etwas wie der „Kerl der Geschichte“ mit ihren multiplen Frauengeschichten, ihrer Toughness, dem Hang, Dinge mit Gewalt und den Fäusten zu lösen. Aber vielleicht muss man so sein, wenn man in einem Mafia-Clan eine hohe Position bekleidet. Die Szene unter der Dusche, wo man merkt, dass das alles eben doch nicht so spurlos an ihr vorbeigeht, war für mich unglaublich wichtig, weil man da gemerkt hat, dass es ihr eben doch nachhängt, sie berührt, etwas mit ihr macht. (Zwar nur, bis sie dann in den Wald geht, aber wie gesagt, das ist dann vielleicht einfach „Das Business“) Da hatte ich irgendwie das Gefühl, dass ich ihr mal nahe komme. Zwar konnte man aus ihren Frauengeschichten auch einiges über sie erfahren – besonders weil ich davon ausgehe, dass sie auch für verschiedene Phasen in ihrem Leben stehen, in denen ihr verschiedene Dinge wichtig waren. Das mit Jodi jetzt ist ja schon fast eine Art Familienphase, denn immerhin hat sie sich mit ihr bewusst jemanden ausgesucht, der ein Kind hat und der damit ja auch für eine gewisse Form der Sicherheit steht, nach die sie sich vielleicht auch sehnt, gerade in diesem kriminellen Umfeld, in dem sie aufgewachsen und seitdem ja auch nicht mehr wirklich rausgekommen ist. Was ich auch toll an ihr fand war, dass du die ganzen Klischeedramen, die sich bei ihr ja Zuhauf angeboten hätten (Tote Eltern, offensichtlich Bindungsprobleme, tötet Menschen, Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung) nicht als solche ausgeschlachtet hast, sondern sie einfach Teil dessen sind, was sie ist. Sehr gut gemacht, don’t feed the Dramalama. Und auch, wenn sich das zum Ende hin nochmal ein bisschen geändert hat, so ganz warm geworden bin ich mit ihr noch nicht. Aber ich glaube, sie ist mir einfach ein bisschen zu sehr Macho.

Generell mochte ich es, wie die Mafia-Handlung bei dir zwar immer der rahmengebende Handlungsstrang war, an dem sich alles entlanghangelte, aber nie der Quell für unnötiges Drama oder zu dominant wurde. Du hast immer genug Platz gelassen, für all die tollen kleinen Szenen (die Kinder im Schnee, die Sache mit der Pommes, hach, ich bin fast dahingeschmolzen!) die einem das Herz erwärmt und deine Figuren so menschlich, so nah und alles so real gemacht haben. Das war sehr, sehr schön und auch ein Grund, warum ich das heute alles in einem Rutsch durchgelesen habe, danke dafür. Und dann das Ende, so böse, so beiläufig, so konsequent, so perfekt. Wie es sein muss.

Dann…bleibt mir wohl nichts anderes übrig als nochmal zu sagen, wie gern ich das hier gelesen habe und zu hoffen, deinem Wunsch hiermit entsprochen zu haben. Ich las deinen Scheiß.
Heippä hei
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