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Sahnetorte

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7.2.2020 18:36
Fertiggestellt

Autorennotiz

Die Kurzgeschichten entstand durch die Aktion Gedrabbletes Fandom. Die Worte Sahnetorte und Allgemein, haben mich stark inspiriert.

Drabble Nr. 17
Erster Absatz, der Rest dient zur Erklärung ;-)

Im gehe in halb Schlaf in die Küche und will mir am frühen Morgen, etwas von dem frisch gepressten Orangensaft gönnen. Öffne darauf die Kühlschranktür und erstarre. „Was ist das denn?“ Frage ich in den leeren Raum hinein. „Wie kommt der denn in meinen Kühlschrank? Habe ich gestern doch ein Sake zu viel getrunken? Und mir den gekauft?“ So muss das wohl gewesen sein. Denke ich mir. Wie kommt sonst die dreistöckige Sahnetorte in meinen Kühlschrank! Ziehe den Zeigefinger durch die dicke Sahne und steck ihn mir in den Mund. „Verdammt gut das Zeug!“ Mampfe ich vor mich hin.


Ich schneide mir ein, nein zwei Stücke oder vielleicht doch mehr von der Torte ab und esse ihn zum Frühstück. Eine leckere Erdbeer-Schoko-Sahnetorte, meine Lieblingssorte, um es genau zu nehmen. Nach dem Frühstück, packe ich meine Sachen zusammen und gehe gestärkt und voller Tatendrang zum Kageturm, wo Sakura, Tenten, Temari, Ino und Hinata auf mich warten. Wir bekommen eine Mission von Kakashi und ich frage mich die ganze Zeit, welche das wohl sein mag? Das ich mit den Mädels zusammen arbeiten soll. „Ah gut, da seid ihr ja! Seid ihr bereit, die Mission anzutreten?“ Unterbricht der Kage meine Gedanken. Er steht plötzlich hinter mir, wie immer zu spät und wie immer erschreckt er mich etwas. „Ja!“ Bestätigen sie, wie aus einem Mund. „Gut, dann macht euch auf den Weg.“ Sagte er noch und verschwindet so schnell, wie er kam. „Warte, was? Um was geht es denn überhaupt?“ Frag ich in die Runde und fünf Augenpaare sehen mich an. Sakura, Ino, Tenten und Temari schütteln dem Kopf, Hinata sieht schnell zu Boden, als ich ihren Blick streife. „Hast du den Bericht nicht gelesen, den ich dir gestern gegeben habe?“, will Sakura wissen. „Welchen Bericht?“, sie schlägt sich gegen die Stirn und wischt dann übers Gesicht. „Den Umschlag, den ich dir gestern gegeben habe! Bei Ichiraku?“ Ich überlege kurz, dann fällt es mir wieder ein. Sie hat mir ein Umschlag in die Hand gedrückt und irgendetwas dazu gesagt, da ich aber so einen riesigen Hunger hatte, habe ich natürlich nicht alles mitbekommen. „Oh Mann, den habe ich auf dem Tresen liegengelassen.“ Spreche ich meinen letzten Gedanken aus. „Das war ja klar.“ Kam es von Ino. Tenten und Temari schütteln wieder den Kopf. „Könnt ihr mir nicht kurz erzählen, um was es geht?“ „Dafür haben wir keine Zeit!“ Schnaubte Sakura. Damit war auch sofort klar, wer bei dieser Mission, das sagen hat. „Ich werde dir unterwegs alles erklären.“ Flüstert Hinata, neben mir. „Danke das ist nett.“ Sag ich und wundere mich, warum sie ganz rot im Gesicht wird.


„Echt jetzt! Das ist der Grund, warum ich mit musste? Ihr hättet das auch alleine hinbekommen.“ Gebe ich genervt zu. „Ja das mag sein, aber der Kage wollte unbedingt, das du dabei bist.“ Versuchte Hinata mich zu beruhigen und sie schafft es auch. „Ich verstehe nur nicht, warum ich das Oiroke no Jutsu anwenden soll?“ „Da der Feudalherr nur mit Frauen unterwegs sein will.“ Mischte sich Temari ein, die gerade neben mir auftaucht. Ich atme tief durch und muss akzeptieren, was unser Feudalherr wünscht. Kurz bevor wir ankommen, wende ich mein Jutsu an und wir betreten das Gebäude.


„Endlich darf ich wieder der sein, der ich bin!“, gebe ich zu, man mag ja gar nicht glauben, dass das einfach war. Angestarrt und auch ab und zu betatscht zu werden, gut das sie die Finger von meinen Team-Kameradinnen gelassen habe, das hätte mächtig Ärger gegeben. Jetzt sind wir wieder auf dem direkten Weg nach Hause. Die Reise ist anstrengend und da es auch schon spät ist, schwächeln Tenten, Ino und Hinata. Sakura und Temari, wollen aber so schnell wie möglich ins Dorf zurück. Kurzerhand beschließe ich, das Kage Bunshin no Jutsu anzuwenden. Erzeuge zwei Doppelgänger, die Ino und Tenten auf den Rücken tragen werden, um sie etwas zu entlassten. Ich selber, gehe vor Hinata in die Knie und biete ihr meinen Rücken an. Sie traut sich nicht, oder ist zu stolz, doch dann steigt sie auf meinen Rücken, hält sich fest und wir machen uns schnell auf den Heimweg.


Dort angekommen, fällt mir auf, das Hinata sich nicht wirklich mehr festhält. Sie scheint eingeschlafen zu sein, ich will sie aber nicht wecken. So bitte ich einen der Doppelgänger, die gerade Ino und Tenten abgesetzt haben, mir zu helfen sie vom Rücken in meine Arme zu verlegen. Dann löse ich die beiden auf. Die anderen verabschieden sich gerade und ich bringe Hinata jetzt nach Hause. Klopfe an dem Haupttor von den Hyuugas Clan, es dauert etwas aber Hanabi die kleine Schwester von Hinata macht mir auf und bittet mich rein. Ich hätte gedacht, dass ihr Vater mir öffnen würde. So hätte ich ihm einfach seine Tochter übergeben können, doch so, bringe ich sie in ihr Zimmer. Lege sie auf ihr Bett und bemerke erst jetzt, wie süß sie aussieht. Wie schön und hinreisend sie doch wirkt. Sie ist eine starke und doch eine sehr schüchterne Frau geworden. Die gerade dabei ist mein Interesse zuwecken. Hanabi reißt mich aus meiner Bewunderung, während sie sie zudeckt. Ich schüttle leicht den Kopf und verabschiede mich von ihr. Wieso ist mir nie vorher aufgefallen, wie hübsch Hinata eigentlich ist? Was ist jetzt so anders? Ich habe schon so viele Missionen mit ihr gehabt und nie zuvor sind mir ihre Eigenschaften so aufgefallen. Stelle ich mir selber die Fragen, aber ich schüttele den Gedanken ab. Das wird wohl die Müdigkeit sein, die mir gerade diesen Streich von Bewunderung spielt.


Zu Hause angekommen, will ich nichts anderes als ins Bett. Aber daraus wird wohl nichts, in meiner Küche brennt Licht. Ich gehe dort hin und sehe Shizune an meinem Küchentisch sitzen. „Was machst du hier?“, will ich wissen. Sie sieht zu mir hoch mit dem finstersten Blick, den ich je gesehen habe und es läuft mir eiskalt den Rücken runter. „Was ich hier mache! Ich wollte die Torte abholen, die ich bei dir gelagert hatte. Aber wie es aussieht, hattest DU Hunger gehabt und sie gegessen!“, ihr Stimme wird immer lauter. „Ähm.“ Bekam ich nur raus und versuche mich an das Gespräch zu erinnern! Ich weiß noch, dass sie gestern Abend auf mich zu kam und etwas wollte. Was war das doch gleich? „Du hast es vergessen, oder?“, fragt sie und ihre Stimme wird etwas ruhiger. Ich sehe sie entschuldigend an, da ich weiß, egal was ich sagen würde, es würde die Situation nicht verbessern. Sie atmet tief durch, steht auf und geht zum Kühlschrank. Holt die nun jetzt halbe Torte raus, stellt sie auf den Tisch und erklärt es mir noch einmal. „Ich habe dich gefragt, ob ich die Torte bei dir unterbringen kann. Da mein Kühlschrank voll ist und die Geburtstagstorte für Tsunade gekühlt werden muss. Du weißt schon, dass sie morgen Geburtstag hat, oder?“ „ Das habe ich ganz vergessen.“ Gebe ich zu und das hab ich wirklich, so viel wie ich in letzter Zeit zu tun hatte, bin ich froh, dass ich nicht vergessen habe zu Duschen. Das klingt, jetzt nach einer Ausrede, aber Kakashi hat mich nach dem Krieg ganz schön eingespannt. „Dacht ich es mir, was mach ich den jetzt? Ich kann ihr schlecht einen Neuen besorgen, die Läden sind zu, alleine kann so einen nicht backen und ohne auftauchen ist nicht in Ordnung.“ Überlegt sie laut und läuft dabei in meiner Küche auf und ab. Mir kommt sofort eine Idee. „Wir backen ihr zusammen einen Kuchen, der wird vielleicht nicht so prachtvoll wie dieser dort“ ich zeige auf die Torte „aber der Gedanke zählt und ist das nicht das größere Geschenk?“ Sie atmet wieder tief durch, überlegt kurz und klatscht dann in die Hände. „Gut dann lass uns loslegen.“


Ich wache auf, mir kribbelt es in der Nase und ich muss niesen. Mann da bin ich in einer Mehllache auf dem Tisch eingeschlafen. Ich stehe auf, reibe mir mein Gesicht und strecke mich erstmal. Gehe an den Kühlschrank, hole mir aus der Tür eine Dose kalten Kaffee und staune nicht schlecht. Die Torte für Tsunade ist wirklich gut gelungen, sie hat zwei Stockwerke und ist in eine weiße Creme eingehüllt. Das sieht so lecker und verführerisch aus, dass ich am liebsten wieder mit dem Finger durch möchte. Doch ein lautes Gähnen neben dem Kühlschrank hält mich zurück. „Morgen“ sagt Shizune neben mir, reibt sich die Augen und sieht mich total verschlafen an. „Morgen“ begrüße ich sie, greife wieder in die Tür und reiche ihr auch eine Dose kalten Kaffee. Sie nimmt es mit einem Danke entgegen, öffnet sie und trinkt einen riesigen Schluck davon. Sie schiebt mich zur Seite, holt die Torte raus und grinst sich ein zurecht. „Die haben wir aber gut hinbekommen.“ Gibt sie noch zum Besten, trinkt in einem weiteren großen Schluck die Dose leer und stellt die Torte mit der Dose zusammen auf den Tisch. Wir! Denke ich, sie ist doch eingeschlafen, bevor ich den Kuchen aus dem Ofen holen konnte. Aber da ich, die erste gegessen habe, war es nur fair, dass ich die Zweite alleine fertig mache. „Komm, lass uns zu ihr gehen und die Torte überreichen“ ich nicke ihr zu, greife in meine Obstschale und fische eine Passionsfrucht raus. Da Shizune schon an meiner Haustür ist, kann ich die ausgewählte Frucht nicht mehr tauschen. Ziehe meine Schuhe an und stolpere ihr hinterher. Unterwegs schneide ich die Frucht in zwei Hälften und lutsche sie aus, da ich kein Löffel dabei habe und zum Glück ist sie nicht so groß, das ich mich nicht damit einsaue.


Bei Tsunade angekommen, wische ich mir den zuckersüßen Mund sauber, währen Shizune klopft. Uns wird die Tür geöffnet, aber nicht von Oma Tsunade selber, sondern von Sensei Kakashi. „Guten Morgen" begrüßt er uns und lässt uns rein. „Na schon wieder fit?“, fragt er an mich gewandt und ich wiege mit dem Kopf hin und her. So richtig wach bin ich nicht, aber ich merke, dass der Kaffee so wie dir Frucht langsam zu wirken beginnt und der Energieschub einsetzt. In der Küchentür angekommen, sehe ich wie, sie schon am Tisch sitzt. Shizune stellt ihr die Torte hin -wo hat sie so schnell die Kerzen her?- beugt sich dann zu ihr ans Ohr und flüstert ihr irgendetwas zu. Darauf sieht Tsunade zu mir und grinst mich liebevoll, sowie ganz stolz an. Ich erwidere das Grinsen, ohne geanu zuwissen was Shizune ihr erzählt hat und bleibe ihm Türrahmen stehen. Alle Teams sind hier, die Küche hätte nicht voller sein können. Sogar einzelne Kages haben sich heute Morgen hier eingefunden. Wir fangen alle im Chor an zu singen und feiern so unsere Tsunade.


Ende

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Kurzbeschreibung

Ein fast normaler Tag, bei Naruto. Aber nur Fast! Lest es selbst. Hat was mit Kuchen, einer Mission, Erkenntnis und Freundschaft zu tun.

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