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Ein besonderer Geburtstag

19
23.10.21 14:12
16 Ab 16 Jahren
Heterosexualität
Homosexualität
Bisexualität
Fertiggestellt

5 Charaktere

Senju Hashirama

Auch als Gott der Shinobi bekannt. Er ist mit seinem Freund und Rivalen Uchiha Madara einer der Gründer Konohagakures und wurde auch erster Hokage mit seinem jüngeren Bruder Tobirama als sein Nachfolger. Hashirama besitzt das einmalige kekkei genkai des Mokuton, das Erd- und Wasser-Elemente verbindet und ihn in die Lage versetzt, die Kräfte der Biju zu unterdrücken.

Uchiha Madara

Zur Zeit der Bürgerkriege war er einer der mächtigsten Ninja und Anführer der Uchiha. Zusammen mit seinem Bruder Izuna erlangt er das Mangekyō Sharingan, doch selbst damit war er nicht in der Lage, seinen alten Kindheitsfreund Hashirama zu besiegen. Später schloss er mit diesem Frieden, um ihren alten Traum zu verwirklichen, verließ dann jedoch Konoha, um es einige Zeit später wieder anzugreifen.

Uzumaki Mito

Mito vom Uzumaki Clan ist bekannt als der erste jinchūriki Kuramas, welchen sie in sich versiegelte, nachdem Uchiha Madara mit ihm Konoha angriff. Sie heiratete Senju Hashirama und unterwies später in ihrem Leben Uzumaki Kushina darin, was es heißt, der jinchūriki Kuramas zu sein.

Senju Tobirama

Der jüngere Bruder Hashiramas und zweiter Hokage. Er ist weithin gerühmt für seine Schnelligkeit, auf deren Basis er auch das Hiraishin entwickelte. Außerdem entwickelte er zahlreiche weitere Jutsu, unter anderem auch das Edo Tensei. Er ist mit seiner ruhigen und rationalen Natur ein Gegenstück zu seinem Bruder und bremst oft dessen Enthusiasmus aus, um ihn in realistischere Bahnen zu lenken.

Uchiha Izuna

Izuna ist der jüngere Bruder Madaras und mit ihm einer der stärksten Mitglieder des Uchiha Clan. Sie beide erweckten schon in jungen Jahren das Mangekyō Sharingan und konnten damit über ihren Clan herrschen. Izuna steht treu zu seinem Bruder und unterstützt ihn. Er wurde von seinem Rivalen Senju Tobirama tödlich verwundet und gab seine Augen noch auf dem Sterbebett Madara.

Hashirama hatte einen wunderbaren Traum, einer von der Sorte, die Madara zwischen seinen Beinen beinhaltete. Natürlich hatte Madara in diesem Traum nichts an und sah mit diesem ganz speziellen Blick zu Hashirama auf, der ihn immer hart werden ließ, egal ob sie sich mit Vertretern anderer Länder trafen oder ganz für sich allein in ihrem Schlafzimmer waren. Madara wusste, was dieser Blick bei Hashirama bewirkte, ganz besonders, wenn er ihn auch noch mit seinem Sharingan unterstrich.

In diesem Traum lächelte Madara verschlagen, während er seine Hände über Hashiramas Körper gleiten ließ, erst über seine Brust und dann Stück für Stück immer tiefer. Er hatte sogar seine Handschuhe ausgezogen, was dieser Geste eine ganz besondere Intimität verlieh. Fast schon geisterhaft flatterten seine Berührungen über Hashiramas Haut und zirkelten verlockend um jene eine Stelle, wo Hashirama Madaras Finger unbedingt haben wollten. Die Verheißung von mehr hing in der Luft.

Madara streckte sich, um an Hashiramas Ohr zu nippen, erst sanft und dann plötzlich war da ein scharfer Schmerz, als er fester zubiss.

»Sag mal, muss ich dir erst einen blasen, bis du aufwachst?«

Hashirama blinzelte und kniff die Augen gegen die helle Morgensonne zusammen, die in ihr Zimmer schien. Er jammerte und gab einen verschlafenen Laut von sich.

»Ich hatte so einen schönen Traum.«

Als Antwort hob Madara lediglich eine Augenbraue. »Ein Traum, ja?«

Hashirama blicke an sich herab und stellte fest, dass es in der Tat kein Traum gewesen war. Ein verwegenes Lächeln schlich sich auf seine Lippen. Er wackelte mit den Hüften, um die Hand endlich dorthin zu führen, wo er sie haben wollte. Zu seinem Missfallen kam Madara dem jedoch nicht nach. Stattdessen schwang er ein Bein über Hashiramas Hüften und setzte sich rittlings auf ihn. Er beugte sich herab, um Hashirama wild zu küssen, durchaus auch unter Einsatz seiner Zähne. Hashirama stöhnte in Madaras Mund, als sich dessen Zähne in seine Lippe gruben. Er packte Madaras Hüften und stieß mit seiner eigenen fast schon unbewusst nach oben.

»Ich könnte jeden Tag so geweckt werden«, raunte er mit vor Lust dunkler Stimme.

»Vergiss es«, erwiderte Madara unbarmherzig. Er richtete sich wieder auf und stützte sich dabei mit einer Hand auf Hashiramas Brust ab, um ihn unten zu halten. »Alles Gute zum Geburtstag.«

Hashiramas Gesicht erstrahlte. »Awww, danke! Da könnte ich doch glatt jeden Tag Geburtstag haben, wenn mir so etwas geboten wird.«

Madara warf ihm einen besonders finsteren Blick zu, konnte aber nicht ganz das Lächeln verbergen, das an seinen Mundwinkeln zupfte. »Nichts da, du hast immer noch einen Arbeitstag vor dir.«

Hashirama strich sanft mit den Fingerspitzen über Madaras Unterleib. »Wie ich das sehe, steht dir aber gerade auch der Sinn nach etwas anderem.«

Als Antwort packte Madara seine Handgelenke, fixierte sie mit einem nicht allzu sanften Griff über seinem Kopf und küsste ihn erneut. Hashirama stöhnte und rieb seine Schenkel an Madaras Hüften, verzweifelt jedes bisschen Reibung erhaschend, das er finden konnte.

»Du quälst mich.«

»Geschieht dir recht. Bist du jetzt endlich munter?«

»Hmhm.«

»Gut. Dann kannst du ja jetzt aufstehen.«

Mit diesen Worten stieg Madara von ihm herunter und stand auf. Hashirama starrte ihm mit offenem Mund nach.

»Hey, heute ist mein Geburtstag! Ich verdiene es, verwöhnt zu werden.«

Madara ignorierte ihn und warf sich einen leichten, dunkelblauen yukata über.

Hashirama legte das wehleidigste Gesicht auf, zu dem er fähig war. »Dann frag ich eben Mito. Wo ist sie überhaupt?«

»Schon vor über einer Stunde aufgestanden.« Madara warf Hashirama seine Kleidung zu. »Na los, mach schon. Die anderen warten schon.«

Ein klein wenig bedauerte Hashirama, was ihm hier verwehrt worden war, hoffte aber darauf, dass sich Madara am Abend vielleicht williger zeigen würde. Er zog sich an und folgte Madara nach draußen.

Er vernahm gedämpfte Stimmen aus der Küche und als sie die Treppe hinabstiegen, erkannte er die Stimmen als die Tobiramas und Izunas.

»Du musst da mehr Zuckerguss drauf machen«, sagte Izuna gerade.

»Und wer soll das essen?«, erwiderte Tobirama. »Da ist bereits mehr Zucker drin, als reingehört.«

»Und Alkohol. Der ist wichtig.«

»Willst du von einem Kuchen besoffen werden?«

»Vielleicht schaffen wir es so endlich einmal, deinen Bruder betrunken zu erleben.«

»Tse. Ich jedenfalls packe da keinen Zuckerguss mehr drauf.«

»Doooooch! Los, komm schon.«

»Vergiss es. Ich hab den Kuchen gebacken und ich mache ihn genau so, wie Mutter das immer gemacht hatte. Ende der Diskussion.«

Hashirama wählte diesen Moment, um in die Küche zu stürmen. »Ich hörte Kuchen!«

»Alles Gute zum Geburtstag!«, rief Izuna begeistert und fiel Hashirama um den Hals. »Schau, wir haben dir einen Kuchen gebacken, frisch aus dem Ofen.«

Hashirama schnupperte. »Oh, das riecht wunderbar!«

Er breitete die Arme weit aus und umarmte Tobirama fest. Lachend zerwuschelte er ihm die Haare. Tobirama grummelte und versuchte vergebens, Hashirama von sich zu schieben.

»Du kannst dich echt glücklich schätzen«, sagte Izuna. »Tobi-chan bäckt nie etwas für mich, und dabei sind wir verheiratet. Ich könnte fast neidisch sein.«

Hashirama lachte und gab Tobirama wieder frei. Er beugte sich über den Kuchen und besah sich das Werk seines kleinen Bruders. Es war über und über mit Zuckerguss und kleinen Marzipanfiguren verziert. »Für den besten Hokage«, stand in bunter Farbe darauf.

Als Madara das sah, gab er einen empörten Laut von sich. »Was soll das hier heißen? Dass der Holzkopf den Job besser macht als ich, oder was? Wir teilen uns das Amt!«

»Tja, denk mal drüber nach, nii-san«, sagte Izuna breit grinsend.

»Ah, kein Grund für Unbill«, warf Hashirama leichthin ein. »Lasst uns fix den Kuchen anschneiden, dann haben wir alle was davon.«

Er steckte seinen Finger in den Zuckerguss, um schon vorab etwas davon zu naschen. Das nächste, was er wusste, dass er mit dem Gesicht voran im Kuchen landete. Izuna lachte schallend.

»Izuna!«, rief Tobirama erbost aus. »Wozu stand ich jetzt stundenlang in der Küche?!«

Izuna hielt sich vor Lachen den Bauch. Hashirama wischte sich die Kuchenreste aus den Augen, und als Madara seine Misere sah, stimmte er in das Lachen seines Bruders ein. Hashirama schmollte, leckte sich aber dennoch die Kuchenreste von den Fingern.

»Na warte!«, drohte er, fasste in den zerstörten Kuchen und langte dann nach Izuna. Izuna duckte sich lachend davon, wurde aber von Tobirama aufgehalten, der ihn festhielt, sodass Hashirama die Kuchenreste auch in sein Gesicht verteilen konnte. Izuna zappelte und schrie wie am Spieß, lachte jedoch Tränen.

»Euch Kindsköpfe kann man wirklich keine Sekunde lang aus den Augen lassen, ohne dass ihr nicht irgendwelchen Unfug anstellt.«

Hashirama entließ Izuna aus seiner Folter. »Mito-chan!«

Mito besah sich die Szenerie vor ihr mit einem Kopfschütteln, jedoch auch einem Schmunzeln. »Ihr seid einfach unverbesserlich.«

An diesem Tag hatte sie einen ihrer besten kimono angelegt, der in einem hellen Weiß erstrahlte. Die Säume waren mit smaragdgrüner Seide besetzt. Mit einiger Verwunderung stellte Hashirama fest, dass Mito ihren obi an diesem Tag auf eine ungewöhnliche Weise in einer Schleife gebunden hatte, die sich um ihren Bauch wand.

Mito trat zu ihnen und nahm sich ein Kuchenstück. »Ich sehe, ihr habt euren Spaß.«

Hashirama legte einen Arm um seine Frau und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. »Du siehst umwerfend aus.«

Sie fuhr mit dem Finger über seine Brust und lächelte zu ihm auf. Hashirama war wieder einmal sprachlos, wie wunderschön sie war. Es war beinahe surreal, wie ein so wundervolles Wesen wie sie ihn lieben konnte.

»Ich hab ein Geschenk für dich.«

Er strahlte. »Oh, wirklich? Aber bitte nicht noch ein Kuchen in meinem Gesicht.«

Sie kicherte. »Nein, nichts dergleichen. Ich bin das Geschenk.«

Er sah sie fragend an.

Lächelnd streckte sie sich, um ihm einen Kuss auf sein Ohr zu hauchen. Er erschauderte.

»Ich bin schwanger.«

Sprachlos starrte Hashirama sie an. Die Information brauchte verblüffend lange, bis er sie verarbeitet hatte. Für einen Moment herrschte Stille in der Küche.

Dann brach ein wildes Stimmengewirr los.

»Madara-oji!«, quäkte Izuna.

»Untersteh dich!«, zischte Madara zurück.

»Glückwunsch. Glaube ich«, sagte Tobirama unbeholfen.

»Du bist was?!«, rief Hashirama mit ungewohnt hoher Stimmlage aus.

»Ich bin schwanger«, wiederholte Mito lachend. »Du wirst Vater.«

Hashirama starrte sie sprachlos an. »Vater …«

Mito strich ihm über die Wange. »Ja. Vater.«

»Und du wirst Mutter.« Dann sank die Erkenntnis ein. »Du wirst Mutter!«

Lachend hob Hashirama Mito hoch und schwang sie herum. Als er sie wieder absetzte, küsste er sie lang und tief. Er quoll förmlich über vor Glück. Ihm schwirrte der Kopf und sein Magen flatterte. Er konnte sich einfach nicht helfen und zog Madara mit in die Umarmung.

»Madara-chan, wir werden Eltern! Kannst du das glauben? Wir werden Eltern!«

Madara lächelte unsicher, was eher einer Grimasse glich. »Das ist eine Sache zwischen euch beiden«, stellte er klar.

Hashirama küsste auch ihn. »Madara-oji. Ich finde, das klingt hervorragend.«

Madara schien nicht überzeugt und wirkte eher überfordert von dem ganzen Thema. Hashirama fand, dass seine Unsicherheit irgendwie niedlich anzusehen war, wo er sich doch sonst immer so selbstsicher und von sich überzeugt gab.

Er legte eine Hand auf Mitos Bauch. Noch war keine Wölbung zu spüren, aber er bildete sich ein, das heranwachsende Leben in ihr ausmachen zu können. Was für ein Wunder es doch war. Sein Kind. Ihrer beider Kind.

Das war definitiv der beste Geburtstag seines Lebens.

Autorennotiz

Diese Ironie, dass ich in meinem Leben noch nie was für den Hobbit Day gemacht hab, aber jetzt superspontan das hier existiert ...

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Kurzbeschreibung

Es ist Hashiramas Geburtstag und Mito hat ein ganz besonderes Geschenk für ihn. [HashiMadaMito, TobiIzu]

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Fluff, Familie, Humor, Alternativuniversum, Polyamorie und OneShot getaggt.

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