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Der lange Weg nach Hause

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19.10.2017 22:00
16 Ab 16 Jahren
Heterosexualität
In Arbeit

2 Charaktere

Sakura Haruno

Sakura Haruno ist zusammen mit Naruto Uzumaki, Sasuke Uchiha und Kakashi Hatake ein Teil von Team 7. Die temperamentvolle Kunoichi wurde unter der legendären Tsunade trainiert. Sie ist in Sasuke verliebt und ihr einziger Wunsch ist es, ihn von seinem Rachplan abzubringen und Team 7 wiederzuvereinen.

Sasuke Uchiha

Sasuke Uchiha ist das letzte lebende Mitglied des großen Uchiha-Klans. Sein einziges Ziel es, Rache zu nehmen und seinen Bruder Itachi umzubringen. Zusammen mit Naruto Uzumaki, Sakura Haruno und Kakashi Hatake ist er ein Teil von Team 7.
A/N: Ich bin ein bisschen late to the party, aber mir ist leider erst drei Jahre später eingefallen, dass ich noch meine Version, wie Sasuke und Sakura nach Kapitel 699 zusammenkommen, schreiben muss, haha. Was passierte nach Kapitel 699, in dem Sasuke Sakura bei seinem Abschied verspricht, sie nächstes Mal mitzunehmen und vor Erscheinen von Naruto Gaiden, in dem erklärt wird, dass Sakura auf ihren Reisen mit Sasuke Sarada auf die Welt bringt? Kishi hat hier viel Raum für Interpretationsmöglichkeiten offen gelassen; es erinnert mich ein bisschen an die mysteriösen Jahre, die Vegeta auf der Erde mit Bulma verbrachte ;). Meine anderen offenen Stories wurden übrigens nicht vergessen- ich versuche gerade nur eine Schreibblockade zu überwinden.
Was euch erwartet: Canonverse, Liebe, Fluff, Herzschmerz
Zeitlicher Rahmen: Die Story schließt direkt an Kapitel 699 an, in dem sich Sasuke auf seine Reise macht und bevor Naruto Gaiden beginnt. Den Film „The Last“ habe ich allerdings nicht gesehen, daher werde ich die Geschehnisse aus dem Film beim Schreiben nicht berücksichtigen. 
Kapitelanzahl: Etwa 4-7 Kapitel
Rating: Die Fanfiktion ist auf FSK-16 gesetzt wegen einigen sex. Andeutungen. Eventuell werde ich sie auf FSK-18 setzen, da ich mir noch nicht sicher bin, inwieweit einige Szenen zensiert werden. Sollte ich das Rating ändern, gebe ich früh genug Bescheid, damit minderjährige Leser rechtzeitig abspringen können. 
Ansonsten here we go!

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Der lange Weg nach Hause

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„The Uchihas are the ones who valued love and friendship above all else... So much so that they deemed it necessary to seal them off.”

Tobirama Senju, zweiter Hokage, Naruto, Kapitel 619

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Es sind nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen, welche der Liebe bedürfen. Wurde einem eine Wunde zugefügt, sei es durch die eigene oder die fremde Hand, dann sollte die Liebe herannahen und ihm Heilung schenken - aus welchem Grunde sonst existierte die Liebe?

Oscar Wilde (1854-1900), ir. Schriftsteller

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Akt I

Wiedersehen

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Die Sonnenstrahlen blendeten ihn, als er aus dem Wald trat und die Straße erreichte. Er hob den Blick und betrachtete die Tore der Stadt, die vor ihm aufragten.

Er war wieder in Konoha.

Kurzzeitig horchte er in sich hinein.

Aber da war nichts. Weder Freude, Trauer, Aufregung noch eine andere Emotion.

Einfach… nichts.

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„Sakura!“

Mit einem lauten Knall flog die Tür zum Krankenzimmer auf.

Sie hob nicht den Kopf, sondern runzelte nur genervt die Stirn, während sie am Krankenbett stand und die Patientenhistorie überprüfte.

„Ino, siehst du nicht, dass ich gerade arbeiten muss?“

„Ach, papperlapapp, das kann warten. Ich habe unglaublich gute Neuigkeiten.“

Ihre Freundin ließ sich im Besuchersessel fallen und warf ihre blonde Mähne zurück. Sie ignorierte den sichtlich verstörten Patienten, der den Blick zwischen ihr und Sakura hin und herwarf.

Sakura notierte sich einige Angaben auf dem Krankenblatt. Sie verabschiedete sich vom Patienten und verließ das Zimmer. Ino folgte ihr widerwillig.

„Stirngesicht, du kannst doch wenigstens etwas Neugierde heucheln“, schmollte sie.

Sakura ignorierte das laute Lamentieren ihrer Freundin- sie hatte keine Zeit für den neusten Klatsch und Tratsch. In Gedanken ging sie ihre To-do-Liste durch. Um 14 Uhr hatte sie ihre Patientenvisite auf Station drei und um 16.30 Uhr war Teambesprechung. Vielleicht schaffte sie es noch vorher, sich einen Kaffee zu holen, bevor sie-

„Rate mal, wer wieder in Konoha ist!“

Abrupt blieb Sakura stehen. Die Gedanken waren in ihrem Kopf schlagartig still. Der vielsagende Ton ihrer Freundin war ihr nicht entgangen.

Triumphierend sah Ino Sakura an. Endlich hatte sie diesem Dickschädel eine Reaktion entlocken können.

Sie wackelte suggestiv mit den Augenbrauen. „Und, wirst du alles stehen und liegen lassen, um deinen Liebsten zu empfangen?“

Sakura biss sich auf die Lippe. Sie zog demonstrativ die Tür ihres Büros auf.

„Jetzt nicht, Ino. Ich habe zu tun.“

Sie schloss die Tür vor der Nase ihrer völlig perplexen Freundin.

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So hatte sich Sasuke das Wiedersehen nicht vorgestellt.

Eigentlich hatte er sich gar nichts vorgestellt. Tief drinnen hatte er eher damit gerechnet, dass alles beim Alten blieb.

Die Gesichter der Hokage starrten ihn wie immer grimmig von oben herab an, als er über die Torschwelle trat. Als er im Hokage-Tower zum Report antrat, sprang Naruto, der neue Hokage in spe, sofort von seinem Platz auf und erdrückte ihn fast in einer stürmischen Umarmung. Anschließend verpasste er dem finster dreinblickenden Uchiha ein paar Seitenhiebe und verkündete lautstark, dass sie später auf dem Trainingsplatz unbedingt ein Kräftemessen austragen mussten, da er in dem Jahr, wo Sasuke auf seiner Reise fort gewesen war, definitiv noch stärker und unbesiegbarer geworden war. Sasuke quittierte den leidenschaftlichen Ausbruch seines Teamkollegen nur mit einem Augenrollen.

Zurück auf der Straße lief er Kakashi über den Weg, der es sich mit der neusten Ausgabe der Icha Icha Paradise-Reihe auf einer Bank gemütlich gemacht hatte. Als er Sasuke entdeckte, hob er die Hand und grüßte ihn mit einem kurzen „Jo.“ Nach ein paar kurz ausgewechselten Worten, einem etwas umständlichen, väterlichen Tätscheln auf dem Kopf (Sasuke war in den letzten Monaten in die Höhe geschossen) und einem halbherzigen Versprechen, am Abend beim Ichiraku-Nudelshop vorbeizuschauen, trennten sich ihre Wege. Allerdings waren bis auf die Begegnungen mit Naruto und Kakashi die restlichen Bewohner Konohas weniger erpicht darauf, den letzten Uchiha freundlich zu empfangen. Obwohl seine Hilfe essentiell im Kampf gegen Kaguya gewesen war und Tsunade selbst ihn begnadigt hatte, blieb das Misstrauen. Seine Sünden wurden nicht vergessen. Er war nicht willkommen.

Eindeutig alles beim Alten.

Aber wieso hatte er trotzdem das Gefühl, dass etwas nicht stimmte?

Er ignorierte die argwöhnischen Blicke und das Tuscheln hinter vorgehaltenen Händen. Als er den totenstillen Uchiha-Distrikt erreichte, ließ er endlich die penetranten Blicke der Bewohner hinter sich. Sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, als er seinen Blick über die verlassenen Häuser wandern ließ.

Aber der altbekannte Zorn blieb dieses Mal weg.

Die alten Dielen knarzten unter seinen Sandalen, als er das Haus seiner Eltern betrat. Die Möbel waren bedeckt mit weißen Laken und leuchteten geisterhaft in der Dunkelheit. Er strich mit den Fingern über das Familienporträt, das in der Diele hing.

Seine Eltern, sein Bruder und sein jüngeres Ich lächelten ihn an.

Er hatte sie alle gerächt. Die Bürde auf seinen Schultern war nicht mehr länger da. Aber statt Erleichterung oder Ruhe zu empfinden, spürte er es jetzt nur noch härter denn je.

Er war der Letzte seiner Art.

Er war vollkommen allein.

Bevor ihn die dumpfe Leere übermannen konnte, entledigte er sich seiner Sachen und ließ sie achtlos auf den Boden fallen. Unter dem prasselnden Wasser der Dusche ließ er die Stirn gegen die nassen Fliesen sinken. Wieso war er überhaupt zurückgekehrt? Es gab nichts mehr, was ihn noch hier hielt. Nur das Opfer, das sein Bruder für diese Stadt gebracht hatte und mit Nichts in dieser Welt aufzuwiegen war, hatte ihn nach Konoha zurückgetrieben.

An die tiefen Schuldgefühle, die er gegenüber seinen Teamkameraden hegte, wollte er lieber gar nicht erst denken.  

Nachdem er aus der Dusche gestiegen war, zog er sich schwarze Trainingskleidung über, die das Uchiwa-Symbol zierte. Nach einigen Meditationsübungen trieb ihn die erdrückende Stille im Haus wieder raus auf die Straßen Konohas. Er entschied, dass er genauso gut bei Ichirakus vorbeischauen konnte. Abgesehen davon hätte der blonde Idiot eh nicht Ruhe walten gelassen, bis er dazu gestoßen wäre.

Und nun saß er hier zwischen Naruto und Kakashi beim Nudelshop, während ihn der Duft von gebratenen Nudeln umwölkte. Da Naruto wie üblich einen großen Teil des Gesprächs übernahm, konnte er in Ruhe seinen Gedankengängen nachhängen.

Bis ihn Narutos Frage aufhorchen ließ.  

„Oi, Kakashi-sensei, wo steckt überhaupt Sakura-chan?“

„Meinte sie nicht, dass sie heute eine längere Schicht hat? Bestimmt ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie auftaucht - ah, wenn man vom Teufel spricht.“

Sasuke drehte sich just in dem Moment um, als sich die Tücher über dem Eingang teilten und eine bekannte Gestalt den Nudelshop betrat. Ihre überhitzten Wangen deuteten darauf hin, dass sie gerannt war. Die feuchten Haare kräuselten sich in der warmen Luft und grüne Augen strahlten auf, als sie ihre Teammitglieder entdeckte.

„Naruto, Kakashi-sensei, ich-“ Ihre Stimme stockte, als sie ihn entdeckte. Unmöglich große Augen wurden noch größer.

Er starrte sie abwartend an.

Sie trat zögernd einen Schritt auf ihn zu. An ihrer steifen Haltung konnte er deutlich erkennen, dass sie innerlich mit sich kämpfte. Sie biss sich auf die Lippe.

Schließlich nickte sie ihm einfach nur zu.

„Willkommen zurück, Sasuke-kun.“

Er ließ sich seine Überraschung nicht anmerken.

Das Wiedersehen war definitiv nicht das, was er erwartet hatte.

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Am liebsten hätte sie sich innerlich einen Tritt verpasst.

So hatte sie sich das Ganze nicht vorgestellt.

Sakura stocherte in ihrer Nudelsuppe herum und lauschte nur mit halbem Ohr Narutos Plappern. Stattdessen betrachtete unter halb gesenkten Augenlidern das jüngst dazu gestoßene Mitglied von Team 7.  

Er war wirklich wieder zurück.

Sie konnte nicht verhindern, dass ihr Herz bei seinem Anblick leise aufflatterte. Das dümmliche Grinsen, das sich auf ihrem Gesicht stahl, konnte sie ebenfalls nur schwer unterdrücken. Es wirkte schon fast surreal, ihn mehr als ein Jahr später friedlich zwischen ihnen sitzen zu sehen. Wehmut überflutete sie, als ihr bewusst wurde, dass sie so zuletzt mit 13 Jahren zusammen gegessen hatten. Es schien eine Ewigkeit her zu sein.

Schwamm drüber, Haruno, solche Abende wird es nun öfters geben.

Die zuversichtliche Stimme ihres inneren Ichs versuchte ihr Mut zuzusprechen. Sie hoffte, dass ihre innere Stimme am Ende Recht behielt. Ihn nochmal von ihnen fortgehen zu sehen, würde sie nicht ertragen können.

Ihm zuliebe würde sie alles opfern. Zur Not ihre Liebe.

Sie verzog den Mund, als sie wieder an ihren Auftritt von vorhin denken musste. Sie hatte es versucht. Ehrlich. Eigentlich hatte sie vorgehabt, mit einem souveränen, selbstbewussten Auftritt zu glänzen, so wie es sich für die stärkste Kunoichi nach der legendären Lady Tsunade gehörte. Er sollte nicht von ihren Gefühlen völlig überrumpelt werden. Zumindest nicht gleich beim allerersten Treffen.

Leider hatte sie nicht bedacht, dass auf ihre miserablen Schauspielkünste kein Verlass war. Ihre Begrüßung war mehr als gestelzt und unglaublich peinlich gewesen. Alles andere als locker und lässig, Haruno. Wem versuchte sie überhaupt etwas vorzumachen? Dass sie Uchiha Sasuke seit Kindheitstagen vollkommen verfallen war, stand praktisch auf ihrer übergroßen Stirn (in die sie zum Glück hineingewachsen war) in Leuchtbuchstaben geschrieben.

Nach dem Essen traten alle vier raus auf die Straße.

Genüsslich rieb sich Naruto den Bauch. „Das müssen wir jetzt jeden Abend machen.“ Er wies drohend mit dem Finger auf Sasuke. „Und keine faulen Ausreden.“

„Hn.“ Statt näher darauf einzugehen, nickte Sasuke allen kurz zu. „Wir sehen uns.“

„Warte mal, Teme. Begleite erstmal Sakura-chan nach Hause.“

Sakura wirbelte überrascht herum. „Was-“

„Das Gleiche gilt für dich, Sakura-chan. Was auch immer da los ist, macht es unter euch aus.“ Er verschränkte die Arme hinterm Kopf und trabte davon. Hilfesuchend wandte sich Sakura an Kakashi. Dieser zuckte nur ratlos mit den Schultern und war ebenfalls auf und davon, so dass sie mit Sasuke alleine zurückblieb.

Sie hätte sich denken können, dass ihr Auftritt bei Kakashi und Naruto ebenfalls für Stirnrunzeln gesorgt hatte. Sie vergaß manchmal, wie sensibel Naruto war. Er hatte instinktiv gespürt, dass ihre Beziehung zu Sasuke -anders als seine- noch viele offene Fragen aufwies.

Plötzlich trat Sasuke neben sie. Überrascht blickte sie auf. Er schaute stur nach vorne.

„In diese Richtung, nicht wahr?“

Sie konnte nur stumm nicken.

Schweigend gingen sie nebeneinander her. Unausgesprochene Worte hingen zwischen ihnen beiden. Oder bildete sie es sich nur ein? Der Uchiha war anders als sie schon immer von Natur aus sehr wortkarg.

Sie verschränkte die Arme hinterm Rücken und lächelte zu ihm auf. „Erzähl, Sasuke-kun. Wie war deine Reise?“

Es schien wohl eine Ewigkeit zu vergehen, bevor er kurzbündig antwortete: „Gut.“ Aus dem Augenwinkel beobachtete er, wie ihr Lächeln in sich zusammenfiel. Irritiert zog er die Augenbrauen zusammen. Wieder einmal mehr war er die Ursache für Haruno Sakuras Kummer.

„Zuletzt war ich in Karagakure.“

Überrascht blinzelte sie ihn an. „In dem Dorf hinter den grünen Wasserfällen?“

Er nickte.

„Ich war da vor einigen Jahren wegen einer Mission. Ein sehr armes Dorf, aber trotzdem begegnen die Bewohner Fremden mit einer unglaublichen Gastfreundschaft.“ Traurig schüttelte sie den Kopf. „Durch den Ninja-Krieg wurde dieses Gebiet besonders in Mitleidenschaft gezogen. Immer muss es die Ärmsten treffen.“

In Gedanken musste er ihr zustimmen.

Plötzlich breitete sich auf ihrem Gesicht ein kleines Lächeln aus. „Und du warst dort für den Wiederaufbau, stimmt’s?“

Er spürte, wie sich seine Ohren plötzlich unangenehm warm anfühlten. „Es gibt noch viel zu tun“, antwortete er brüsk.

Erst einige Sekunden später wurde ihr die Tragweite seiner Antwort bewusst. Bestürzt blieb sie mitten auf der Straße stehen.

„Du gehst wieder zurück?“, flüsterte sie. Es war mehr eine Feststellung als eine Frage.

Er ging ungerührt weiter. „Ich werde übermorgen aufbrechen.“

Sprachlos starrte sie den roten Fächer auf seinem Rücken an. In ihrem Mund breitete sich ein bitterer Geschmack aus. Sie bemerkte, dass sie bei der verhassten Bank stehen geblieben war. Wäre die Situation nicht so unendlich traurig, hätte sie zynisch gelacht. 

Er würde sie alle verlassen. Wieder einmal.

Ein drittes Mal kam sie sich in dieser Situation unglaublich hilflos vor. Sie wusste, dass er sich mit Nichts auf dieser Welt aufhalten ließ. Dazu kannte sie diesen Sturkopf zu gut.

Plötzlich ballte sie die Hände zu Fäusten zusammen. Zorn schoss durch ihre Adern.

Aber dieses Mal würde sie nicht untätig hinter ihm herschauen.

„Sasuke-kun, warte!“

In zwei Schritten hatte sie ihn aufgeholt. Sie packte ihn an der Schulter und riss ihn zurück. Überrascht drehte er sich zu ihr um. Er betrachtete ihre Finger, die ihn mit ihrer fast unmenschlichen Chakra festhielten. Schließlich hob er fragend eine Augenbraue.

In ihren grünen Augen blitzte eiserne Entschlossenheit auf.

„Nimm mich mit.“

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tbc…

A/N: Für die folgenden Kapitel weise ich darauf hin, dass mir ein Plotaufbau sehr wichtig ist, bevor ich unsere beiden Lieblinge aufeinander loslasse (im Bett natürlich, hehe ;D). Das Erzähltempo wird also am Anfang etwas langsam sein. Eventuell nicht enttäuscht sein; der Teil mit der Romantik kommt auf jeden Fall noch!

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Akt II

Erinnerungen

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Seine Entscheidung, fortzugehen, hatte er erst beim Essen mit Naruto und Kakashi gefällt.

Obwohl er sich teilnahmslos gab, waren ihm Narutos aufgeregte Berichte über sein Leben als frischgebackener Hokage nicht entgangen- die neuen Freiheiten, der Respekt, den ihm die Bewohner Konohas entgegen brachten (für Naruto war dies als Langzeitausgestoßener weiterhin eine neuartige Erfahrung), die unzähligen Verpflichtungen und der nervtötende Papierkram, mit dem er definitiv nicht gerechnet hatte. Er erzählte von Shikamaru, der sich zu seinem persönlichen Berater auserkoren hatte, von Ebisu, der ihm ständig in den Ohren lag, von der Hyuuga-Erbin, mit der er neuerdings viel Zeit verbrachte, von Shino, der sich zum Lehrer fortbilden ließ, von Kibas Eskapaden, von Lee, und, und, und. Während Naruto seinen Monolog herunterratterte, zwischenzeitlich Kakashi auf den Rücken klopfte und ihn zu seiner Freundin, einem ANBU-Mitglied, beglückwünschte, wurde es Sasuke schlagartig bewusst.

Obwohl der Ninja-Krieg seine Spuren hinterlassen hatte, hatte er trotzdem seine Teamkameraden nicht daran gehindert, da weiterzumachen, wo sie aufgehört hatten. Sich ein eigenes Leben aufzubauen.

Alle außer ihm.

Auf ihn warteten nur Scherben. Ein leeres Haus, eine Stadt, dessen Bewohner ihn überwiegend lieber tot als lebendig sehen wollten und mehr oder weniger zerbrochene Freundschaften. Es gab keine Rache mehr, die seiner Aufmerksamkeit bedurfte. Die ihn ablenken würde von dem Berg an Arbeit, der ihn bei seiner Rückkehr erwartete.

Tief drinnen wusste er, dass er den Status quo ändern könnte. Der Weg bis dahin erschien ihm jedoch hart und beschwerlich. Ob er jemals so ein sorgenfreies und unbekümmertes Leben wie seine Teamkameraden führen konnte, stand in den Sternen geschrieben. Uchiha Sasuke war ein Mann, der selten eine Herausforderung ausschlug. Aber mit seiner jetzigen Situation wollte er sich lieber ungern befassen.

Und nun hatte ihm Sakura völlig unwissend die perfekte Ausrede geliefert. Jetzt musste er sie bloß von ihrem eigenen aberwitzigen Plan abbringen.

Er ließ sie nicht aus den Augen, als er langsam ihre Finger von seiner Schulter löste.

„Sakura“, begann er ruhig, „meine Sünden haben-“

„Nichts mit mir zu tun“, unterbrach sie ihn. „Ich weiß, das hast du mir bereits bei deiner Abreise gesagt. Aber hier geht es nicht um uns beide, sondern um die Bewohner Karagakures. Das Dorf ist sehr arm- ich bin mir sicher, dass sie jede helfende Hand benötigen können. Besonders die eines Medizin-Ninjas.“

„Du wirst hier gebraucht.“

Sie schüttelte den Kopf. „Tsunade-sama hat hier alles bestens unter Kontrolle. Ich bin mir sicher, dass sie meine Abwesenheit für einige Monate verschmerzen kann.“

Er musterte sie eindringlich. Ihre Logik war unbestechlich- das musste er ihr lassen. Das Dorf konnte auf einen Medizin-Ninja, besonders einem mit Sakuras Fähigkeiten, nicht verzichten. Aber dennoch…

„Das ist nicht der einzige Grund“, stellte er fest.

Sie erwiderte seinen Blick furchtlos. Nur der zarte Rosaton, der sich in ihren Wangen vertiefte, verriet ihm, dass sie seine Andeutung sehr wohl verstanden hatte. Schließlich hatten beide ihr Geständnis auf dem Kampfplatz vor mehr als einem Jahr nicht vergessen.

„Aber deiner auch nicht“, flüsterte sie.

Seinen Augen weiteten sich kaum merklich.

Sakura ahnte also den wahren Grund für seine überstürzte Abreise. Sie hatte bereits im Alter von zwölf Jahren die nervige Angewohnheit entwickelt, zu wissen, was in ihm vorging. Er bildete sich ein, in ihren grünen Augen Vorwurf und Spott zu lesen. Augen, die ihn als Feigling betitelten. Ihre Blicke trugen einen Kampf von unausgesprochenen Worten aus. Als er merkte, dass sie sich nicht unterkriegen ließ, wandte er ruckartig den Kopf ab.

„Mach dir keine unnötigen Hoffnungen“, entgegnete er barsch.

Er machte auf dem Absatz kehrt und ließ sie alleine zurück. Über ihr Gesicht huschte kurzzeitig ein verletzter Ausdruck. Aber dieser hielt nicht lange an, bevor ihre Lippen ein triumphierendes Lächeln umspielte.

Er hatte ihr indirekt erlaubt, ihn zu begleiten.

Aus dieser Schlacht war sie dieses Mal als Siegerin hervorgegangen.

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Sie sprangen von Ast zu Ast und ließen Konoha schon bald hinter sich. Sakura warf einen Blick nach vorne zu ihrem einsilbigen Reisepartner, der sich einige Meter vor ihr befand. Seit ihrem Aufbruch hatte sich ihr Wortwechsel nur auf das Nötigste beschränkt. Sie wusste, dass es ihn wurmte, sie mitnehmen zu müssen.

Aber so schnell würde sie ihn nicht mehr alleine lassen.

Wie erwartet hatte Tsunade keine Probleme gehabt, sie freizustellen. Tatsächlich schien sie erfreut darüber zu sein, dass ihre hart arbeitende ehemalige Schülerin endlich mal aus dem Krankenhaus kam und „sich eine Auszeit gönnte“. Sie ließ ihre Reise nach Karagakure eher wie einen Ferienaufenthalt erscheinen. Ino hatte sie dagegen verschmitzt angegrinst. „Soso, alleine auf Reisen mit Sasuke-kun. Dann könnt ihr ja nachts wunderbar eure Körperwärme teilen!“ Sakura hat trotz Augenverdrehens nicht verhindern können, dass sie rot wie eine Tomate anlief. Ino und ihre absurden, völlig unanständigen Fantasien wieder.

Von Naruto hatte sie eher erwartet, dass er darauf bestand, beide zu begleiten, nur um der guten alten Zeiten willen, bis ihm enttäuscht einfallen würde, dass er als Hokage das Shinobi-Dorf nicht so lange alleine lassen konnte. Überraschenderweise war Naruto nach ihrer Ansage still geworden. Nachdenklich hatte er sie angesehen, bevor er sie in den Arm genommen hatte. „Bring Teme heile nach Hause zurück, Sakura-chan“, hatte er gemurmelt.

Dieses Mal lag es in ihrer Hand, ihr Team wieder zu vereinen.

„Wir schlagen hier unser Lager für die Nacht auf.“ Sasukes Stimme riss sie aus ihren Gedanken.

Während er die naheliegenden Wälder nach potentiellen Feinden durchkämmte, entfachte sie ein Feuer. Sie teilten sich ihr Proviant und aßen schweigend am Lagerfeuer. Er hatte gegenüber von ihr Platz genommen. Sie spürte seinen schweren Blick auf sich ruhen. Irgendwo zirpten Grillen und sie hörte das weit entfernte Heulen von Wölfen. Obwohl sie selbst nicht auf den Mund gefallen war, wünschte sie sich plötzlich, dass Naruto hier wäre. Er hätte mit seinem Redeschwall so eine unangenehme Stille gekonnt verhindert. Verlegen erinnerte sie sich daran, wie Sasuke ihr unterstellt hatte, nur mit ihm mitgehen zu wollen, weil sie ihn liebte.

Dabei sehnte sie sich nach weiter nichts, als dass er wieder glücklich wurde. Mit ihnen zusammen.

Plötzlich fühlte sie sich völlig ausgelaugt. Ihre Euphorie, mit der sie heute Morgen aufgestanden war, schien wie weggeblasen. Ihr Ziel, ihn nicht nur physisch, sondern auch psychisch zurückzuholen, schien auf einmal unerreichbar.

Sie rollte ihren Schlafsack auf und schaute ihm kurz in die Augen, bevor sie wieder schnell den Blick senkte. Die Flammen wurden von seinen schwarzen Augen reflektiert und ließen seinen Blick unergründlich wirken.

„Gute Nacht, Sasuke-kun.“

Er beobachtete, wie sie in ihren Schlafsack schlüpfte und ihm den Rücken zuwandte.

Er öffnete den Mund, schloss ihn dann aber wieder. Wieso hatte er das Gefühl, Sakura enttäuscht zu haben? Er schüttelte seine irrsinnigen Gedanken ab und schaute hoch zu den Sternen am Himmelszelt.

Sie hatten den gesamten Weg über kaum miteinander geredet. Eigentlich sollte es ihn wenig kümmern. Er erinnerte sich gut an die Zeiten, als Sakura auf ihren Missionen unentwegt nur am Reden wie ein Wasserfall war. Jedes Mal richtete sie das Wort an ihn, versuchte ihn in ihre Gespräche mit Naruto und Kakashi einzubeziehen, versuchte es immer wieder und ließ sich von seiner Teilnahmslosigkeit nicht entmutigen.

Aber diese Sakura war bisher nur professionell und distanziert geblieben.

Plötzlich fragte er sich, wie viel von dem Mädchen von früher noch in der jungen Frau steckte, die wenige Meter entfernt von ihm lag.

Er schloss die Augen und versuchte sie aus seinen Gedanken zu verbannen- Sakura, die ihn wie einen Fremden behandelte und nicht wie einen Teamkameraden, dem sie einst ihre Liebe gestand.

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„Nein!“

Er riss die Augen auf und war augenblicklich auf den Beinen. Ein kurzes Scannen mit seinem Sharingan-Auge verriet ihm, dass keine unmittelbare Gefahr zu befürchten war. Das Feuer war heruntergebrannt und in der Dunkelheit konnte er Sakuras Schemen ausmachen.

Sie stieß ein leises Wimmern aus.

Einen Herzschlag später war er bei ihr. Zögernd beugte er sich über sie. Unter ihren geschlossenen Augenlidern konnte er das wilde Rollen ihrer Augäpfel beobachten.

Sie hatte einen Albtraum.

Er überlegte, aufzustehen und sie alleine zu lassen. Es war ein ungewöhnlich intimer Moment, sie so schutzlos ausgeliefert zu sehen. Zu wissen, dass sie ähnlich wie er nachts von Dämonen aufgesucht wurde. Aber dann dachte er an seine Kindheit zurück, und wie ihm Itachi Nacht für Nacht einen Besuch in seinen Träumen abstattete, ihn in einem endlosen Tsukuyomi die Gräueltaten jener Nacht immer und immer wieder erleben ließ. Dachte daran, wie er einst wünschte, dass ihn jemand aus diesem Höllentraum wecken würde. 

Er rüttelte sie leicht an der Schulter.

„Sakura, wach auf.“

Blitzartig riss sie die Augen auf. Mit den Reflexen eines jahrelangen harten Trainings hatte sie sich in Sekunden halb aufgerichtet, ihre linke Hand in seinen Oberarm vergraben und mit der anderen Hand presste sie einen Kunai in seine Halsbeuge- direkt oberhalb der Halsschlagader.

Ihre desorientierten Augen strichen über sein Gesicht. Er spürte ihren warmen, hektischen Atem auf seinen Lippen.

Als sich langsam der Schleier des Schlafs lichtete und sie in die Realität zurückkatapultiert wurde, ließ sie kraftlos ihren Kopf gegen seine Brust sinken. Mit einem leisen Klirren fiel der Kunai auf den Boden. Instinktiv spürte er, wie sich ihr schraubstockartiger Griff um seinen Arm lockerte. Das Blut strömte fast schmerzhaft durch seine kurzzeitig abgepressten Venen.

„Sasuke-kun“, flüsterte sie. Ihre Stimme klang belegt. „Kami sei Dank- du bist noch hier. Ich habe geträumt, dass du uns wieder verlässt.“

Ihre Lider fühlten sich schwer an, als langsam der Schlaf wieder überhandnahm.

Die Stimme der Vernunft riet ihr, von ihm abzurücken, da sie nur zu gut seine Aversion gegenüber körperlicher Nähe in Erinnerung hatte. Aber stattdessen schlang sie im Schutz der Dunkelheit ihre Arme um seinen Oberkörper und presste ihr Gesicht noch enger an seine Brust. Erst jetzt merkte sie, wie sehr sie es vermisst hatte, ihn in den Armen zu halten. Sie spürte unter ihren Fingerspitzen seine Körperwärme und das dumpfe Klopfen seines Herzens. So lebendig. Er war bei ihr und nicht mutterseelenallein irgendwo in fremden Ländern, um hasszerfressen einer aussichtslosen Rache hinterherzujagen.

Als er schon dachte, dass sie eingeschlafen wäre, drang ihre leise Stimme an seine Ohren.

„Ich bin froh, dass du wieder bei uns bist.“ Sie schloss die Augen. Worte, die ihr schon seit geraumer Zeit auf der Zunge lagen, fanden endlich ihren Weg nach draußen. „Ich habe dich vermisst, Sasuke-kun. Bitte, geh nie mehr wieder fort.“

Er rührte sich nicht und starrte in die Schatten der Bäume. Ihre Haare kitzelten sein Kinn.

Abwesend bemerkte er, dass sich Haruno Sakuras Umarmungen nicht verändert hatten- zu fest, zu eng, zu überwältigend.

Es hatte etwas seltsam Tröstliches an sich.

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Am nächsten Morgen wachte Sakura allein am Lagerplatz auf. Im ersten Moment glaubte sie, den Vorfall von gestern Nacht nur geträumt zu haben. Aber dann entdeckte sie ihren heruntergefallenen Kunai auf dem sandigen Boden.

In ihrem Bauch breitete sich eine angenehme Wärme aus, als ihr bewusst wurde, dass er tatsächlich gestern Nacht neben ihr aufgetaucht war.

Auf seine Weise hatte er sich um sie gesorgt und sie nicht mit ihren Albträumen alleingelassen. Seine gleichgültige Miene ließ nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser stoische Kerl unter seiner harten Schale weiterhin einen weichen Kern besaß.

„Lass uns aufbrechen.“ Sasuke trat zwischen den Bäumen hervor.

Sie konnte nicht anders- sie schenkte ihm ihr strahlendstes Lächeln. „Danke, Sasuke-kun.“ Eine weitere Erklärung brauchte es nicht.

Er starrte sie sekundenlang an, bevor er ihr schließlich den Rücken zukehrte. „Nicht dafür“, murmelte er.

Sie kicherte, als ihr seine roten Ohren auffielen. Die angespannte Stille von gestern war wie von Zauberhand verschwunden.

Am späten Nachmittag erreichten sie das Dorf Karagakure. Wie erwartet, herrschte eine unglaubliche Armut. Sie übertraf sogar die Zustände, die sie damals mit zwölf im Wellen-Reich angetroffen hatte. Die Bewohner lebten in den wenigen maroden Lehmhütten, die vom Krieg verschont geblieben waren. Eine Schar neugieriger Kinder folgte ihnen, als sie sich dem Dorfzentrum näherten. Ihr Ankommen schien sich schnell herumgesprochen zu haben, da sie auf dem Marktplatz von einer großen Gruppe von Bewohnern begrüßt wurden. Ein älterer Herr auf einem Krückstock löste sich von der Menge und kam ihnen entgegen.

„Uchiha-san, Ihr seid zurückgekehrt.“ Ehrfürchtig verbeugte er den Kopf. Die Menschen hinter ihm taten es ihm gleich.

Sasuke nickte ihm zu. „Ich hatte es Euch versprochen.“

„Wer ist Eure reizende Begleitung?“ Der ältere Mann schaute Sakura neugierig an.

Sie neigte respektvoll den Kopf. „Mein Name ist Haruno Sakura. Ich bin Medizin-Ninja aus dem Dorf Konohagakure. Ich werde Euch bei der medizinischen Versorgung unterstützen.“

Die Augen des Mannes weiteten sich. „Haruno-san? Die Schülerin einer der legendären Sannin?“

Verblüfft hob sie die Augenbrauen. „Ihr kennt meinen Namen?“

Die Falten um seine Mundwinkel vertieften sich, als er sie anlächelte. „Aber ja. Eure einzigartigen Fähigkeiten haben sich auch bis hier herumgesprochen. Abgesehen davon gehört Ihr zu den Kriegshelden- es käme einer Schande gleich, euren Namen nicht zu kennen. Mein Name ist Shioshi Masumoto, ich bin der Dorfälteste. Es ehrt mich, dass Ihr uns Eure Dienste zur Verfügung stellt.“

Er wies mit dem Kopf Richtung Hauptstraße. „Ihr seid bestimmt müde von eurer Reise. Ich zeige euch eure Räumlichkeiten.“

Sakura und Sasuke folgten ihm die Straße hinunter. Hier reihten sich die Häuser nebeneinander, die etwas besser in Stand waren. Sie betraten eine Taverne und wurden direkt von der lächelnden Besitzerin begrüßt, die sich als Akiko vorstellte. Shioshi verabschiedete sich von ihnen an der Türschwelle.

Sie folgten der laut schnatternden Akiko in den ersten Stock. Sie öffnete eine Zimmertür und ließ Sasuke und Sakura eintreten.

Beim Anblick, der ihnen geboten wurde, klappte Sakuras Mund auf.

Doppelbett.

Ein Doppelbett.

Siedende Hitze schoss ihr in die Wangen, als ihr bewusst wurde, in was für einer Beziehung die Bewohner sie und ihren Teamkameraden vermuteten.

Wie zur Bestätigung kreuzte sich ihr Blick mit dem von Sasuke. Der Blick des Uchihas war durchdringend und ließ nichts von seinen Gedanken erahnen. Anscheinend ließ ihn die Situation kalt.

„Ich hoffe, euch gefällt dieses Zimmer. Es ist das Beste, was wir hier zu bieten haben.“ Akikos stolzes Lächeln sackte etwas zusammen, als sie Sakuras entgeisterten Gesichtsausdruck bemerkte. „Stimmt etwas nicht?“

Sakura riss sich aus ihrer Erstarrung los. Professionalität! Professionalität wahren, Haruno!

Wo war die toughe Kunoichi geblieben, die berufsbedingt ständig von sexy, durchtrainierten Männern umgeben war? Sasuke schien die missliche Lage nicht zu kümmern. Sollte sie sich dann einschüchtern lassen, wie es sicherlich ihr jüngeres Ich mit zwölf getan hätte? Einen Teufel würde sie tun!

Abgesehen davon wollte sie diesem von Armut geplagten Dorf nicht allzu viele Umstände bereiten.

Sie zwang sich zu einem Lächeln. „Alles bestens.“

Innerlich seufzte sie schwer. Na wunderbar. Über ihr Problem, nachts überhaupt ein Auge zuzukriegen, würde sie sich später Gedanken machen.

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tbc…

 

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StoryHub Awards 2017

Du kannst diese Fanfiction nicht für die StoryHub Awards 2017 nominieren, da nur Werke teilnehmen, welche im letzten Jahr und nicht während des Events erschienen sind.

Autor

UchihaKudis Profilbild UchihaKudi

Bewertung

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Statistik

Kapitel:2
Sätze:377
Wörter:5.032
Zeichen:30.532

Kurzbeschreibung

Dieses Mal lag es in ihrer Hand, ihr Team wieder zu vereinen. – Vom Lieben und Liebenlernen. SasuSaku. Post-War.

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Liebe und Drama (Genre) getaggt.