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Buch I - Hügeln

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16.04.26 13:34
12 Ab 12 Jahren
In Arbeit

„Chevi Stin!“

Chevi Stin rannte los. Die umstehenden Freyen drehten nach dem quiekenden Schrei ihre Köpfe um. Verwirrte Blicke folgten dem Jungen, als er an ihnen vorbeizog. Zwei Laibe Brot klemmten unter seinen Armen.

Chevi war bei fast jedem Händler der Stadt wohlbekannt und hatte sich einen skrupellosen Ruf gemacht. Einen Namen auf den er selbst nicht stolz war. Das Stehlen zählte nicht zu seiner Leidenschaft, oder sondergleichen. Und wirklich gut darin war er nicht. Aber es blieb ihm keine andere Wahl. Er wollte diesen Tag mit gefülltem Magen abschließen.

Nach den ersten Metern beachtete ihn niemand mehr. Doch aus Erfahrung wusste er anzuhalten wäre alles andere als eine kluge Idee. Also hielt er sein Tempo bei.

Chevi war nicht immer ein Dieb. Für eine kurze Zeit hatte er tatsächlich eine einfache Anstellung bei einem Schuster, mit guten Aussichten für die Zukunft auf eine richtige Lehrlingsstelle. Der Lohn der er bekam reichte jedoch nicht aus, um davon anständig leben zu können. Also wuchs die Verlockung mit der Zeit in die Kasse zu greifen und sich eigenständig einen Bonus auszuzahlen. Was nicht lange unbemerkt blieb, woraufhin er seine Arbeit unfreiwillig aufgeben musste. Hier und da bekam er noch einmal eine Chance von neu anzufangen. Schnell sprach sich herum, dass Chevi Stin einzustellen keine sonderlich gute Idee war, sollten am Ende des Tages die Zahlen stimmen. Danach ging es ihm noch schlechter als zuvor. Er bettelte an den Hauptstraßen und konnte sich an guten Tagen noch ein Laib Brot leisten. Dieser Tag war keiner davon.

Chevi kannte jeden Stein der gepflasterten Straße vom Marktplatz bis in den Süden der Stadt. Jeder Schritt war überlebenswichtig und musste präzise gesetzt sein. In den meisten Fällen, in denen er gefasst wurde, lag es daran, dass er unglücklich gestolpert war. Dazu durfte es nicht erneut kommen. Schritt für Schritt schummelte er sich an den Bürgern der Stadt vorbei. Noch hatte er Glück. Nur der dicke Bäcker lief ihm hinterher, und diesem fiel es schwer mit Chevi Schritt zu halten. Die Stadtwache war ihm noch nicht auf den Fersen, was eher selten vorkam. An jeder Ecke hielt er zunächst an, mit einem prüfenden Blick, ob ihm dort nicht jemand den Weg versperren würde. An diesem Tag waren die Straßen ungewöhnlich wenig patrouilliert, viel ihm positiv auf. Ein kurzer Blick zum Bäcker gerichtet und Chevi sprang los um die nächste Ecke.

„Haltet den Dieb!“

Der Bäcker ließ nicht locker, keuchte bei seinem Ausruf. Niemand schenkte seinen Worten die Beachtung, die er sich daraus erhoffte. Im Gegenteil. Vielmehr wichen die Leute zur Seite und gaben Chevi den Platz, um ungehindert weiterzukommen. Ein kleines Mädchen streckte unbeholfen ihren Fuß aus, als wolle sie Chevi damit zu Fall bringen wurde aber von ihrer Mutter zur Seite gezogen. Und selbst wenn kam Chevi ohne Probleme daran vorbei und nahm es nur kurz im Augenwinkel wahr.

Dies war bereits das dritte Mal innerhalb einer Woche und mindestens das sechste Stück Brot, welches er von demselben Bäcker gestohlen hatte. Die Wut war in seiner fernen Stimme zu hören. Beim nächsten Mal würde Chevi den Bäcker wieder wechseln. Es gab genau einen Händler, bei dem der Junge sich nie traute zu stehlen. Denn wenigstens einen sollte es geben, der Chevi etwas mit seinen erbettelten Münzen kaufen lassen würde.

Wenn er so rannte, fokussiert und ohne Vorsicht auf Kollisionen, stützte er sich an den Passanten ab, um sein Gleichgewicht zu halten. Daraufhin beschwerten sie sich, oder riefen ihm Beleidigungen hinterher, die er ignorierte. Ob die einfachen Bürger ihn vom Sehen her kannten, wusste er nicht. In ihren Augen hoffte Chevi sahen sie nur den siebzehnjährigen Burschen, der ein Teil der Stadt war wie jeder andere auch. Wenn er nicht gerade von der Stadtwache oder schwerfälligen Bäckern flüchtete. Es waren wenige Straßenkinder in der Stadt. Also musste er eine gewisse Aufmerksamkeit und einhergehende Bekanntschaft auf sich gezogen haben. Die Münzen, die er sich beim Betteln verdiente, kamen wiederholend von den gleichen Gesichtern. Wenn er beleidigt wurde, war es die andere mehrheitliche Hälfte. Die anderen Straßenkinder ließen sich zu einfach erwischen und waren in den Süden gebracht worden. Etwas das früher oder später Chevi wahrscheinlich auch passieren sollte. Das war er sich bewusst, aber darüber nachzudenken wagte er selten. Die Vorstellung und die Geschichten, die er über den Süden kannte, waren furchterregend. Der Süden war bekanntermaßen verflucht. Als er vor ein paar wenigen Wochen das letzte Mal geschnappt wurde, erklärte ihm die Wache, dies sei das letzte Mal gewesen, dass er ungeschoren davongekommen war. Sollten sie ihn noch einmal erwischen auch nur ein winziges Törtchen zu stehlen, bedeutete das den Verlust seiner rechten Hand oder der Süden. Er selbst würde sich nicht wagen zu wählen. Das war seine letzte Chance. Am Ende urteilt der Richter.

Chevi hatte den Bäcker hinter sich gelassen. Hörte seine Rufe nicht mehr in der Ferne. Mit einer kurzen gewagten Umdrehung konnte er ihn auch nicht sehen. Noch zwei Kreuzungen entschied er lagen vor ihm, bis er sein Tempo verlangsamen würde. In seiner Brust spürte er wie es sich zusammenzog. Sein Herzschlag pulsierte. Seine Füße brannten. Früher einmal war seine Ausdauer gut trainiert. In der Zeit, bevor er auf der Straße lebte, lief er außerhalb der Stadt stundenlang umher. Einfach weil er Gefallen daran fand. Doch der Mangel an regelmäßiger und abwechselnder nahrhafter Ernährung, machten ihn träge und zu einem dürren Jungen. Auf die Idee Botengänge auszuführen war er zu spät gekommen, da wollte ihn niemand mehr einstellen. Schon gar nicht um vertraute Dokumente, wertvolle Waren, oder Münzen zu überbringen. Einmal entschied er die Stadt zu verlassen. Zu einem anderen Ort, wo ihn niemand kennen würde. Ein Zuhause zu finden und sich etwas Neues aufzubauen. Aber wie sollte er das Anstellen und warum sollte es in einer anderen Stadt anders sein als in dieser? Er kannte keine Karten, wusste nicht in welcher Richtung die nächste Stadt lag. Vermutlich würde er auf dem Weg verhungern, sich verirren, oder von einem wilden Tier zerfetzt werden. Dieses Risiko entschied er war genauso groß wie sich gefangen nehmen zu lassen. Das würde er nur im schlimmsten Fall wagen, sollte ihm die Zeit dazu bleiben.

In einer kleinen dunklen Gasse, in der er allein sein konnte, gönnte er sich eine kurze Verschnaufpause. Sein Atem war schwer. Das eine Brot klemmte unter seiner rechten Schulter. Das andere hielt er in der linken Hand und stützte sich mit der Rechten auf seinem Knie ab. Ging kurz in die Hocke. Atmete tief ein und wieder aus, räusperte sich und streckte seinen Körper wieder gerade, wobei sein Skelett drei Mal knackte. Dann wischte er den Schweiß von der Stirn und fächerte sich mit dem erst vor kurzer Zeit ergaunerten Hemd frische Luft zu.

An der Hauswand bemerkte er ein mittelgroßes Fass. Dieses war halb gefüllt vom Regenwasser der letzten Tage. Mit der rechten Hand tauchte er hinein. Das Wasser war kühl und fast klar. Chevi hielt seinen Arm für einen langen Wimpernschlag darin. Befeuchtete sein Gesicht und das dreckig dunkelblonde Haar. Bürstete es mit den Fingern glatt nach hinten. Schüttelte dann den Kopf, dass die Haare wieder über seine Augen fielen. Er fühlte sich erfrischt. Entschied sich wieder etwas munterer aufzubrechen.

Schlendernd ging Chevi allein durch die leeren Straßen. Fast unbesorgt. Selbst wenn ihn eine Stadtwache ausfindig machen würde, spräche an diesem Tag nichts dagegen, dass er für das Brot bezahlt haben könnte. Der Marktplatz war weit genug entfernt. Der Bäcker würde zu seinem Stand zurückgekehrt sein. Innerlich feierte Chevi seinen Erfolg bereits.

Plötzlich, wie aus dem nichts, lief ein Mann an ihm vorbei. Zuerst zuckte Chevi vor ihm zurück. Umschloss fest seine Brote. Dachte im ersten Augenblick ging um ihn. Vor Chevi wurde der Mann langsamer, drehte sich um und sprang rückwärts im Trap.

„Sie haben sie!“, krähte der Mann wie ein Hahn, der die Stadt wecken wollte. Formte mit seinen Händen eine Muschel. Seine Stimme schallte laut durch die Straße. „Kommt aus euren Häusern und seht es euch an. Sie kniet schon auf dem Boden und bettelt um ihre Welt.“

Chevi fühlte sich nicht angesprochen. Dann öffnete sich ein Fenster im oberen Stockwerk eines der Gebäude. Der Blick des Mannes war erwartungsvoll. Er grinste. Seine Heiterkeit wich ihm kein Stück aus dem Gesicht, als eine alte Frau ihren Nachttopf endlehrte und sich die dunkle Flüssigkeit auf dem Boden vor seinen Füßen verteilte. Aber Neugierde wuchs in Chevi. Wollte wissen um wen es ging. Seit ein paar Wochen gab es Gerüchte. Gerüchte von Toten die außerhalb der Stadt an Bäumen hingen. Andere Behaupteten sie haben gesehen, wie der Kutscher eines Adligen in die Stadt kam. Mit einem Seil am Fuß gebunden soll er von der herrenlosen Kutsche in die Stadt gezogen worden sein. Natürlich sprach niemand direkt mit Chevi über derlei Dinge. Das, was er aus anderen Gesprächen belauscht hatte, widersprach sich zuhauf. Aber bei einer Sache stimmten alle Geschichten überein. Banditen.

„Du auch, Junge.“ Der Mann sprach ihn direkt an und zeigte mit dem Finger auf Chevi. „Komm schon.“ Dann verschwand er nach der Aufforderung hinter der nächsten Kreuzung.

Chevi musste in die andere Richtung. Am südlichen Rand der Stadt standen einige unbewohnte Gebäude. Dort war Chevis kleiner Unterschlupf, von dem niemand wusste, dass er dort lebte. Die Aufmerksamkeit der Stadtwache hatten offensichtlich die Banditen auf sich gezogen. Er fühlte sich sicher. Aufregung breitete sich in seinem Körper aus. Eine andere Art als er sie sonst kannte. Es ging nicht um ihn. Und sie waren tatsächlich Kriminelle.

Die Neugierde gewann. Etwas Unbehagen blieb bestehen, da er seine Beute noch nicht in Sicherheit gebracht hatte. Als würde er nicht auf sich selbst hören, folgte Chevi der Straße, die der Mann zuvor genommen hatte. Er hörte noch seine Rufe, um andere Zuschauer anzuwerben.

Je weiter er sich dem Platz des Geschehens näherte füllten sich die Straßen mit Personen, die auf demselben Weg waren. Die Stimmen um Chevi herum wurden lauter. Mit wieder zahlreichen sich widersprechenden Gerüchten um ihn herum. Die Gassen, durch die sie mussten, waren schmal. Teilweise blieben die Freyen vor ihm stehen. Oder drängelten sich vor. Es wurde eng. Dann drückten wieder andere von hinten. Es gab weder vor noch zurück. Nur langsam ging es voran. Bis sie auf den Platz mit dem Brunnen in der Mitte standen und sich alles etwas weiter verteilte.

Er war im wohlhabenderen Viertel angekommen. Der Brunnen in der Mitte des Platzes war aus geschliffenem Stein. Über die Köpfe hinweg sah er eine Statur, die sich in dessen Zentrum befand. Chevi hatte keinen Sinn für Kunst und wusste nicht, wen es darstellen sollte. Die Figur selbst richtete Hammer und Meißel gegen einen unförmigen Stein.

Die Freyen um ihn herum beschwerten sich darüber nichts sehen zu können. Er selbst sah nicht viel mehr als die nächsten Köpfe vor sich. Er ging etwas seitlich umher, mit der Hoffnung auf einen besseren Blick. Hielt Ausschau nach etwas, auf das er sich draufstellen könnte. Nichts dergleichen.

Eine große Gestalt in dunklem Mantel lief seitlich an Chevi vorbei. Die Kapuze verbarg dessen Gesicht. Rempelte ihn an. Blieb dann ein paar Schritte weiter stehen. Er hatte das Glück und konnte über die Köpfe hinwegsehen. Chevi beobachtete ihn kurz. Fühlte sich unbehaglich durch seine plötzliche Anwesenheit. Die Kapuze der Gestalt drehte sich in seine Richtung um. Chevi erkannte kein Gesicht, aber ihre Blicke trafen sich irgendwie. Ruckartig wandte er seinen Blick woanders hin. Er spürte seinen Herzschlag wieder, doppelt so schnell.

„Hey, ich sehe wegen Ihnen nichts,“ beschwerte sich ein anderer Mann hinter der Kapuzengestalt.

Ohne darauf zu antworten, ging er nach hinten. Irgendetwas daran gefiel Chevi überhaupt nicht.

Da er nichts sah, oder interessantes hören konnte entschied sich Chevi den Platz zu verlassen. Er hatte seine eigenen Angelegenheiten, um die er sich kümmern musste. Fühlte sich dumm überhaupt gekommen zu sein. Sein Hunger brachte ihn fasst um. Als er sich von der Ansammlung entfernte und nach etwas frischer Luft schnappte, erkannte er im Augenwinkel wie sich der große Mann in die andere Richtung entfernte.

Chevi entschied sich dafür abseits der Leute noch ein wenig zu verweilen. Riss sich dann etwas von dem ersten Stück Brot ab. Es war hart genug seinen Zähnen etwas zum Kauen zu bieten. Gleichzeitig so weich, dass es sich einfach schlucken ließ. Er liebte es. Sein ganzer Körper reagierte wohltuend auf die Nahrung. Im Hinterkopf behielt er den großen Mann. Dieser stand noch dort. Weit von ihm entfernt, aber in Sichtweite. Chevi ging etwas zur Seite, sodass sie sich nicht sehen konnten.

Dann tat sich endlich etwas vor ihm. Die Leute wurden lauter. Die Stadtwache kämpfte sich durch die Freyen. Diese ließen sich nur schwer davon abhalten. Wollten einen Blick erhaschen. Chevi wollte das auch. Aber bis auf die aschblauen Röcke der Stadtwache erkannte er nichts. Hielt sich weiter abseits. Sie entfernten sich von Chevi. Gingen in die Richtung der Kapuzengestalt. Dann sah er diesen wieder. Diesmal sprach er mit jemandem. Ein kleiner Mann der Ähnlichkeiten hatte mit… dem Bäcker. Chevi lief es kalt den Rücken runter. Sie kannten sich offenbar. Der Bäcker übergab dem anderen Mann etwas und steckte es in seine Taschen. Chevi blieb ein Stück Brot im Hals stecken, als er bemerkte, wie der große Mann genau auf ihn zeigte. Er hustete sich für ein paar Sekunden die Seele aus dem Leib. Bekam wieder Luft. Sah dann, dass die beiden Männer verschwunden waren. Er wurde wieder gejagt. Chevi entschied sich instinktiv den Freyen zu folgen. Unterzutauchen und in der Menge zu verschwinden.

Um ihn herum bildeten die Freyen eine Mauer. Mittendrin verlor er die Entscheidungsgewalt über die Richtung. Ließ sich Mitreißen von der Strömung wie Treibholz in einem Fluss. Sie folgten weiter der Stadtwache. Links und rechts sah er keine Kapuze und niemanden der mit seiner Größe besonders auffiel. Noch immer hielt er beide Laibe Brote in der Hand. Versuchte diese zu schützen, dass nichts zerdrückt, oder zerbrochen werden konnte. Und auf keinen Fall durften sie verloren gehen. Die Panik in ihm wuchs weiter an. So viele Freyen war er nicht gewohnt und bekam Platzangst. Sie schoben ihn weiter. Immer weiter. Bis er vor sich mindestens ein duzend auffallend aschblaue Stadtwachen sah. Mit Knüppeln bewaffnet und Degen an ihren Hüften gebunden. Einer nach dem anderen wurden die Freyen geschlagen, sobald sie in die erste Reihe kamen. Davor konnte auch Chevi nicht entkommen. Dann zerrte jemand an seinem Hemd und schleuderte ihn mit seinem leichten Gewicht mehrere Meter zur Seite. Als wäre er ein Sack Kartoffeln. Daraufhin konnte der nächste mit dem Knüppel geschlagen werden.

Für einen kurzen Moment war Chevi benommen. Taumelte vor sich her. Bemerkte zuerst, dass sein Hemd zerrissen war. Als nächstes, dass er ein Brot verloren hatte. Fand es auf dem Boden liegend. Zertrampelt, wo die nächsten Leute zunächst verprügelt und dann zur Seite geschubst wurden. Das war die Zeit zu verschwinden.

Chevi drehte sich um.

„Da bist du ja.“ Wenige Meter stand der Bäcker vor ihm. „Na warte. He…“

Der Bäcker lief an Chevi vorbei zu den Stadtwachen.

„Hilfe! Dieb! Der Junge hat mich bestohlen. Helft mi…!“ Ein gewaltiger Schlag traf den Bäcker mitten ins Gesicht. Chevi musste laut lachen. Gleichzeitig tat er ihm leid. Er sah zu wie der dicke Mann auf den Boden fiel und sich den Kopf rieb. Wie er sich auf den Bauch drehte und langsam auf die Füße kam. Dann war Chevi wieder verschwunden bevor der Bäcker sehen konnte, wohin er rannte.

Er musste zurück in den Süden der Stadt. Überall liefen Freye umher. Entweder kamen sie ihm entgegen oder verließen wie er verbeult oder enttäuscht den Platz. Es machte ihn traurig, als er an das Gute noch unangerührte Brot zurückdachte. Und um sein Hemd, weil es neu war und jetzt von seiner Schulter rutschte. Er war den Tränen nahe. Das war zu viel auf einmal und er brauchte endlich etwas Ruhe.

Aber Chevi Stin kam nicht weit. Ein Schlag gegen den Hinterkopf ließ ihn zu Boden fallen. Jemand fesselte ihn. Nahm ihn dann auf die Schulter. Er erkannte den dunklen Mantel. Es roch nach altem Fisch.

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Kurzbeschreibung

Chevi Stin ist ein einfacher Straßenjunge der sich mit Betteln und Diebstahl über die Runden hält. Einsamkeit, Hilflosigkeit und Hunger plagen sein tägliches Leben. Wird es ihm je gelingen sich davon zu befreien, oder ist seine Zukunft im Süden zu sterben vorherbestimmt? Durch einen scheinbar dummen Zufall erfährt er den Standort eines Banditenlagers und steht plötzlich zwischen Gesetz und Verbrechen.

Kategorisierung

Diese Story wird neben Abenteuer auch im Genre Fantasy gelistet.

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