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Wenn aus Freundschaft Liebe wird

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19.4.2019 20:01
16 Ab 16 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Freunde für immer das dachten sich auch Chris und Svenja. Aber mit den Jahren hatten sich auch die Gefühle der beiden jungen Frauen verändert.

Längst merkten alle, dass zwischen den Beiden mehr als nur Freundschaft war. Es war echte Liebe. Doch noch fiel es den Beiden nicht leicht sich zu outen und deswegen warteten alle ab bis sie selbst dazu standen.

 Ein paar Wochen vergingen und die Beiden fanden endlich den Mut sich zu outen.

Es war gut so und ihre Familien akzeptierten das. Sie liebten ihre Kinder wie sie nun mal waren. Für niemanden brauchten sich die Beiden zu verstellen. Sie konnten sein wie sie wollten.  Gut ein Woche nach ihrem Outing stand das erste Klassentreffen an und die Beiden wollten natürlich auch hingehen.

Sie wussten wie ihre ehemaligen Mitschüler drauf waren und das es dabei bestimmt dann seltsame Sprüche und Lästereien  gab, aber das war den Beiden egal. Sie wollten sich nicht verstecken und so sein wie sie nun mal sind.

Jeder sollte es jetzt wissen und wem es nicht gefiel, der brauchte sich ja nicht mit den Beiden unterhalten.

Svenja und Chris sahen das ganz entspannt und keiner der Beiden hatte Angst davor sich der Situation zu stellen, denn schließlich sollte jeder Mensch so sein dürfen wie er ist.

Es vergingen noch ein paar Stunden bis zu dem Klassentreffen und Svenja und Chris machten sich fertig. Klar waren beide sehr aufgeregt, aber  sie freuten sich auch auf dieses Treffen mit ihren ehemaligen Mitschülern.

Nach so vielen Jahren würde man endlich mal sehen wer von den Menschen sich verändert hat und wer genauso geblieben ist wie damals in der Schule.

Auf dem Klassentreffen erzählten alle von ihren tollen Lebensgefährten, Ehegatten und auch von ihrer Partnerschaft und den Kindern. Svenja und Chris interessierte manches was ihre ehemaligen Mitschüler erzählten überhaupt nicht.

Für die Beiden war es wichtig sich jetzt vor ihren ehemaligen Mitschülern zu outen und das war für beide nicht leicht.

Aber sie taten es und bemerkten, dass  alle nicht mehr die kleinen Kinder von damals waren und sich verändert hatten. Sie nahmen es so hin und freuten sich mit den Beiden.

Svenja war insgeheim froh, dass sie das jetzt hinter sich hatten und sie nicht mehr so ein Geheimnis draus machen musste.

Sie wussten jetzt, dass sie keine Angst mehr haben brauchten sich in der Öffentlichkeit zusammen zu zeigen und alle die Svenja und Chris kannten akzeptierten die Beiden auch so wie sie sind.

Das hätten die Beiden nicht erwartet.

Svenja und Chris konnten nun ihre Liebe offen zeigen. Für fremde Menschen war es zwar manchmal noch ungewohnt, aber die Beiden fühlten sich wohl und ließen die Leute einfach reden oder ihnen Blicke zuwerfen.

Es vergingen ein paar Monate. Längst war es kein Geheimnis mehr, dass die Beiden ein Paar waren. Es war mal wieder ein Festwochenende im Dorf und Chris und Svenja wie immer mittendrin.

Auf einmal kam ein junger Mann auf die Beiden zu und fing an sie zu beleidigen. Gerade auf Svenja ging er ziemlich los.

Plötzlich brach Svenja in Tränen aus. Die Beschimpfungen des jungen Mannes machten ihr ganz schön zu schaffen. Chris spürte, dass Svenja jetzt ihren Halt brauchte um sich wieder beruhigen zu können.

Chris nahm Svenja in den Arm und tröstete sie.

„Wollen wir nach Hause gehen?“ fragte Chris

„Ich möchte eigentlich noch hier bleiben.“ sagte Svenja

„Was ist das für ein Typ?“ fragte Chris

„Ich habe keine Ahnung, aber ich habe das Gefühl er hat etwas gegen Lesben.“ sagte Svenja

„Das sollte uns egal sein. Solange er uns jetzt in Ruhe lässt.“ sagte Chris

„Da hast du Recht.“ sagte Svenja

Svenja und Chris verbrachten noch einige Stunden auf dem Fest, dann gingen sie langsam nach Hause.

Während des ganzen Heimwegs war Svenja in Gedanken gewesen und hatte Chris nicht richtig zugehört.

„Sag mal was ist los mit dir?“ fragte Chris

„Nichts.“ antwortete Svenja

„Doch irgendetwas ist doch. Du hörst mir schon die ganze Zeit nicht richtig zu und bist völlig in Gedanken.“ sagte Chris

„Ich habe das Gefühl, das der junge Mann von vorhin und verfolgt.“ sagte Svenja

„Ich sehe aber niemanden außer uns hier.“ sagte Chris

„Ich sehe auch niemanden, aber ich habe das Gefühl das hier jemand ist.“ sagte Svenja

„Lass uns mal weiter nach Hause gehen und dann werden wir ja sehen ob uns jemand folgt.“ sagte Chris

Für Chris war klar: Jetzt mussten sie etwas aufpassen. Wenn dieser Typ ihnen folgt, dann wäre es durchaus etwas unheimlich.

Chris und Svenja gingen weiter nach Hause. Die ganze Zeit hatte Svenja sich immer wieder umgeschaut. Sie hatte immer noch das Gefühl, dass ihnen jemand folgt und das ging einfach nicht weg.

Zu Hause angekommen versuchte Chris sie zu beruhigen.

„Setz dich erst einmal hin. Ich mache dir einen Tee.“ sagte Chris

„Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Typ hier ums Haus schleicht.“ sagte Svenja leise

„Ich werde gleich mal schauen, ob ich jemanden sehe.“ sagte Chris

„Und was willst du machen wenn dieser Typ darum läuft?“ fragte Svenja nach

„Ganz einfach. Ich sage ihm meine Meinung und kündige ihm auch an die Polizei zu rufen, wenn er das Grundstück nicht verlässt.“ sagte Chris

Chris merkte, dass Svenjas  Angst immer größer wurde und sie sich kaum noch beruhigen konnte. Sie machte ihr noch einen Tee und ging dann einmal ums Haus. Doch Chris sah niemanden. Trotzdem versuchte sie immer wieder einen Blick nach draußen zu werfen, denn verstecken hätte sich der Typ ja auch können.

„Und ist da jemand?“ fragte Svenja

„Ich habe draußen keinen gesehen, aber ich werde immer mal raus schauen, falls er sich nur versteckt.“ sagte Chris

„Danke, dass du für mich da bist.“ sagte Svenja

„Das bin ich doch gerne.“ sagte Chris

Chris merkte, dass Svenja verunsichert war und nach diesem Abend nicht mehr wusste was sie denken sollte.

Als die Beiden ins Bett gingen, fing Svenja plötzlich an zu zittern.

Die Angst war wieder richtig heftig und Chris hatte es nicht leicht Svenja zu beruhigen.

Sie stellte sich auf eine schlaflose Nacht ein.

Svenja war froh, dass Chris für sie da war und sie so liebte wie sie war.

Nach einer schlaflosen Nacht waren Chris und Svenja schon wieder früh auf den Beinen. Auch wenn sie kaum geschlafen hatten mussten sie mit den Hunden spazieren gehen.

Chris kochte Kaffee, während Svenja noch im Bad war und sich fertig machte. Auf einmal hörte Chris Svenja schreien. Sie rannte ins Bad und sah da noch wie ein Typ draußen vor dem Fenster weglief.

Jetzt war klar: Irgendeiner beobachte die Beiden. Aber warum?

Nachdem sich Svenja etwas beruhigt hatte, ging Chris wieder in die Küche und machte Frühstück.

Kurze Zeit später kam Svenja dann auch in die Küche. Gemeinsam frühstückten die Beiden und gingen dann mit den Hunden spazieren.

„Der Typ vorhin am Fenster, sa genauso aus wie der, den wir auf der Feier gestern gesehen haben.“ sagte Chris

„Das war auch der Typ von gestern. Aber was will der von uns?“ fragte Svenja

„Ich habe keine Ahnung.“ sagte Chris

„Lass uns jetzt erst einmal eine Runde mit den Hunden machen und dann können wir uns weiter Gedanken machen, was der Typ von uns will.“ sagte Svenja

„Gute Idee.“ sagte Chris

Die Beiden machten eine lange Runde mit den Hunden und waren sichtlich entspannt. Mittlerweile war es den Beiden egal was der Typ von ihnen hielt.

Es tat so gut, endlich mal einen langen Spaziergang zu machen und einfach mal die Natur zu genießen.

Für Svenja war das eine seltsame Sache, aber trotzdem wollte sie mal eine Stunde lang nicht über diesen seltsamen Typen nachdenken.

Nach dem Spaziergang wollten Chris und Svenja eigentlich noch einen Kaffee trinken, aber dazu kamen sie nicht. Es klingelte an der Haustür und dieser seltsame Typ stand da.

„Was zu Teufel, wollen Sie hier?“ fragte Chris

„ich muss euch etwas erzählen.“ antwortete der Typ

„Dann sag es doch einfach, aber rein lasse ich dich bestimmt nicht.“ sagte Chris

„Svenja und ich haben eine Gemeinsamkeit und zwar haben wir den selben Vater und ich bin nur hier um ihn endlich nach 30 Jahren mal kennenzulernen.“ sagte der Typ

Chris konnte es nicht glauben. Hatte Svenjas Vater tatsächlich schon seit 30 Jahren ein Geheimnis was nie gelüftet wurde.

Svenja hatte das Gespräch mitgehört und war völlig am Ende. Wenn der Typ die Wahrheit erzählte, dann hätte sie einen Halbbruder.

Chris spürte, dass Svenja jetzt ihren Halt brauchte.

„Geh bitte jetzt erst einmal.“ sagte Chris

„Ja ist in Ordnung. Aber es wäre schön, wenn wir uns mal an einem neutralen Ort wieder sehen könnten.“ sagte der Typ

„Das wird denke ich mal kein Problem, aber lass uns bitte ein paar Tage Zeit.“ sagte Chris

Der Typ gab Chris einen Zettel mit seiner Nummer und seiner Adresse und verabschiedete sich freundlich.

Chris ging zu Svenja und versuchte sie wieder etwas zu beruhigen.

Jetzt wussten Chris und Svenja was der Typ wollte und wer er war, aber sie wussten auch dass wieder einer aus der Familie sie angelogen hatte. Und scheinbar kam der Typ auch nicht damit klar, dass Chris und Svenja ein Paar waren. Warum auch immer.

„Müssen hier eigentlich alle nur Lügen erzählen?“ fragte Svenja

„Bleib erst einmal ruhig. Wir wissen ja noch nicht, ob der Typ uns die Wahrheit erzählt hat, auch wenn er sehr glaubwürdig war.“ sagte Chris

„Das stimmt. Aber was ist wenn er uns gerade eben die Wahrheit gesagt hat?“ fragte Svenja

„Dann werden wir auch dafür eine Lösung finden.“ sagte Chris

Chris schaffte es Svenja zu beruhigen.  Sie wusste, dass es jetzt am besten war die Wahrheit rauszufinden. Nur wusste sie noch nicht wie sie das am besten machen sollten.  Chris fand für jedes Problem eine Lösung und diese gab es auch bald wieder.

„Wir müssen deinen Vater fragen. Etwas anderes bleibt uns nicht übrig um die Wahrheit zu erfahren. Nur er kann uns etwas dazu sagen.“ sagte Chris

„Na toll. Aber du hast Recht. Nur er kennt noch die Wahrheit.“ sagte Svenja

Die andere Frage die sich den Beiden stellte, war nur würde er ihnen jetzt auch die Wahrheit sagen und sie nicht wieder anlügen.

Woher konnten sie noch wissen, was wahr und gelogen ist?

Auf jeden Fall mussten sie versuchen, von Svenjas Vater die Wahrheit zu erfahren.

„Was machen wir denn, wenn er uns wieder eine Lüge auftischt?“ fragte Svenja

„Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Im Moment weiß ich nicht was Wahrheit oder Lüge ist und da nur dieser Typ und dein Vater die Wahrheit kennen haben wir keine andere Wahl als zu deinem Vater zu gehen und nachzufragen was an der Geschichte dran ist.“ sagte Chris

Chris spürte die Unsicherheit bei Svenja und versuchte sie etwas aufzumuntern und ihr Mut zu machen. Aber das war in dieser Situation gar nicht so einfach.

Einerseits hatte dieser  Typ scheinbar etwas gegen Homosexuelle und andererseits schien er sehr glaubwürdig zu sein.

Svenja hatte das Gefühl, dass es falsch war sich jetzt schon zu outen und andererseits war sie froh, dass sie es hinter sich hatte und endlich mit Chris zusammen sein konnte ohne das sie sich verstecken mussten.

Die  Beiden machten sich Gedanken und planten für den nächsten Tag zu Svenjas Eltern zu gehen um eventuell mehr über den Typen rauszufinden und vielleicht auch die Wahrheit zu erfahren.

Am nächsten Morgen machten sich Svenja und Chris auf den Weg zu Svenjas Eltern. Beide hatten die Hoffnung dort endlich mal etwas über den Typen rauszufinden.

„Guten Morgen ihr Beiden.“ begrüßte Svenjas Mutter die Beiden

„Guten Morgen.“ grüßte Chris zurück

„Mama, ist Papa zu Hause?“ fragte Svenja nach

„Ja der ist gerade im Stall bei den Pferden. Er kommt aber gleich zum Frühstücken.“ sagte Svenjas Mutter

„Ich muss mal dringend mit ihm reden.“ sagte Svenja

„Was ist denn los?“ fragte Svenjas Mutter nach

„Vorgestern auf der Feier, hat uns so ein seltsamer Typ doof angemacht. Und gestern stand er plötzlich vor unserer Haustür und behauptete dass er und ich den gleichen Vater hätten.“ erzählte Svenja

„Das kann eigentlich nicht sein, aber wir können deinen Vater ja gleich mal fragen. Auch wenn ich es mir nicht vorstellen kann.“ sagte Svenjas Mutter

Svenja Mutter merkte, dass es Svenja mit dem Gedanken dass der Typ ihr Halbbruder sein könnte nicht gut ging und dass sie unbedingt die Wahrheit erfahren musste.

Eine viertel Stunde später, kam auch Svenjas Vater dazu.

„Guten Morgen. Was macht ihr Beiden denn schon so früh hier?“ fragte er nach

„Guten Morgen. Ich muss dich mal etwas fragen und ich hoffe du sagst uns die Wahrheit.“ sagte Svenja

„Was ist den los?“ fragte Svenjas Vater nach

„Gestern stand so ein seltsamer Typ vor unserer Haustür und behauptete, dass wir den gleichen Vater hätten.“ erzählte Svenja

Svenjas Vater muss erst einmal schlucken. Svenjas Mutter merkte genau, dass ihr Mann ein Geheimnis hatte und das er allen jetzt die Wahrheit sagen musste.

„Ich glaube ich muss euch da etwas erzählen. Es ist jetzt schon 30 Jahre her und ich habe es immer für mich behalten können, aber jetzt kann ich es nicht mehr. Ich war damals in einer Kneipe gewesen und da war dann diese Frau. Es war eigentlich nur ein harmloses Gespräch, bei dem ich dann auch rausfand, dass sie etwas gegen Homosexuelle Menschen hat. Und eigentlich wollte ich dann gar nichts mehr mit ihr zu tun haben, aber nach ein paar weiteren Gläsern Bier bin ich dann doch mit ihr im Bett gelandet und dabei ist dieser Junge entstanden.“ erzählte Svenjas Vater

Auch wenn es für alle verletzend war, jetzt war endlich die Wahrheit ans Licht gekommen.

„Du hast all die Jahre nicht ein einiges Mal darüber nachgedacht mir die Wahrheit zu sagen.“ sagte Svenjas Mutter

„Ich wollte dich nicht verlieren und auch nicht verletzen und da habe ich gedacht, dass es besser so ist.“ sagte Svenjas Vater

„Es wäre vielleicht nicht so schlimm gewesen, wenn du mir gleich die Wahrheit gesagt hättest.“ sagte Svenjas Mutter

Svenja war mit den Nerven am Ende. Da hatte dieser Typ doch tatsächlich die Wahrheit erzählt.  Im ersten Moment wusste niemand mit der Sache umzugehen und dann kam auch noch das was kommen musste.

Auf dem Hof tauchte plötzlich dieser Typ mit seiner Mutter auf.

„Was wollt ihr hier?“ fragte Svenjas Vater

„Ich möchte dich gerne kennenlernen.“ sagte der Typ

„Diese verrückten Lesben mal wieder. Schön dass ihr auch hier seid.“ rief die Mutter von dem Typ

„Lass es endlich sein mit deinen Beleidigungen gegenüber Homosexueller Menschen.“ sagte Svenjas Vater

„Ja ist aber doch so. Solche Leute sollte man für immer verbannen.“ sagte die Mutter von dem Typ

„Lass doch einfach die Menschen so sein wie sie sind.“ mischte sich Chris in das Gespräch ein.

„Mit solchen Leute wie euch rede ich doch nicht.“ sagte die Mutter von dem Typ.

Nach einer Stunde waren der Typ und seine Mutter dann endlich weg und auch Chris und Svenja gingen wieder nach Hause.

Sie mussten jetzt erst einmal über das gerade Erfahrene nachdenken und  es schaffen damit klar zu kommen.

Für Svenja war es im Moment nicht leicht über das alles nachzudenken. Die Mutter des Typen war so schlecht auf Lesben zu sprechen, dass sie nicht glaubte das der junge Mann da anders denkt.

Chris versuchte währenddessen etwas über den Typen und seine Mutter rauszufinden. Vielleicht waren die Beiden ja schon öfter aufgetaucht, aber das schien nicht so zu sein. Nach einer Stunde gab sie die Suche nach Informationen auf.

„Ich weiß nicht was ich gerade denken soll. Einerseits hat mein Vater ja die Geschichte des Typen bestätigt und andererseits ist seine Mutter etwas seltsam drauf.“ sagte Svenja

„Ich konnte auch nichts weiteres mehr raus finden.“ sagte Chris

„Die Mutter von dem Typen musste ja vor dreißig Jahren hier im Dorf gewesen sein, deswegen verstehe ich nicht, dass keine Bilder und nichts von ihr hier existiert.“ sagte Svenja

„Naja, die ganze Sache ist wie du schon gesagt hast dreißig Jahre her und da wird es wahrscheinlich ein paar Bilder geben, aber die Leute hier im Dorf werde sich wahrscheinlich nicht mehr an die Frau erinnern.“ sagte Chris

„Das kann schon sein, aber wieso verhält sie sich gegenüber Lesben so?“ fragte Svenja

„Ganz einfach. Ich denke sie mag einfach keine Menschen die anders sind und deswegen ist sie so.“ sagte Chris

„Lass uns erst einmal mit dem Hund spazieren gehen. Ich brauche mal frische Luft.“ sagte Svenja

Chris und Svenja gingen mit den Hunden spazieren. Sie mussten Beide da Erfahrene erst einmal sacken lassen.

Einerseits war es lange her und andererseits hatte Svenjas Vater lange geschwiegen, also konnten die Beiden auch nicht wissen, ob er nicht noch ein Geheimnis hatte.

Eigentlich hatten Chris und Svenja gar nichts mehr mit der Sache zu tun, aber das Erlebte beschäftigte sie immer noch.

Für die Beiden hatte das jedenfalls ein gutes Ende genommen und jetzt konnten sie ihrer Liebe endlich freien Lauf lassen, ohne sich verstecken zu müssen.

 

 

Das ist das Ende meiner etwas anderen Liebesgeschichte. Ich finde man sollte sich auch mal Gedanken darüber machen, dass jeder Mensch anders ist und eventuell auch anders liebt, aber er trotzdem ein Mensch ist wie jeder Andere auch.

 

 

 

Autorennotiz

Ich möchte mit dieser Geschichte zeigen, dass es wichtig ist Menschen so zu akzeptieren wie sie sind.

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Autor

Mausis Profilbild Mausi

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Statistik

Kapitel:7
Sätze:166
Wörter:2.972
Zeichen:16.680

Kurzbeschreibung

Eine etwas andere Liebesgeschichte

Kategorisierung

Diese Story wird neben Liebe auch in den Genres Vermischtes, Nachdenkliches und Angst gelistet.