Playstorys > Feuer, Sichel, Schwert!

Feuer, Sichel, Schwert!

100
1
12.6.2017 0:53
16 Ab 16 Jahren
In Arbeit

Autorennotiz

Hallo zusammen :)

Herzlich willkommen zu meiner Playstory. Bevor ihr anfangt zu spielen, eine kleine Warnung:
Dies ist keine Playstory, bei dir ihr nach der dritten Entscheidung dem Tod gegenüber stehen werden. Trotzdem werden eure Entscheidungen mehr oder minder schwere Auswirkungen auf den Storyverlauf haben. Ideen habe ich viele, doch da sich ein Plot schon bei bei diesem kurzen Verlauf als extrem umfangreich herausgestellt hat, habe ich es aufgegeben, auch nur ein mögliches Ende bis eben dort hin zu planen. So werde auch ich sehen müssen, was passiert und lasse mich einfach durch die Erzählstränge treiben. Vieles wird also auch für mich überraschend sein^^

Ich wünsche viel Spaß!

*wink*
Kara

Eigentlich ist es ein schöner Tag. Die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel hinab. Nur wenige, flauschig-kleine Wolken sind hier und da zu sehen. Nicht einmal Wind weht. Eigentlich ein perfekter Tag, um irgendwo unter einem Baum im Schatten zu liegen und ein Buch zu lesen. Für dich, als Mädchen, ist lesen zwar ohnehin verboten, doch das heißt nicht, dass du es nicht kannst. Wobei es wohl für immer ein Traum bleiben würde, es offen unter einem Baum zu tun. Trotzdem... Eigentlich ist es ein sehr schöner Tag.

Eigentlich...

Wenn dir die Sonne nicht so unbarmherzig auf den Rücken brennen würde. Wenn du nicht auf dem Feld den aussichtslosen Kampf gegen das Unkraut kämpfen müsstest, damit die zarten Keime der Rüben nicht völlig erstickt würden. Frustriert zerrst du an einem besonders hartnäckigen Kraut, dessen Wurzel einfach nicht nachgeben will. Mit einem Mal reißt das störrische Ding. Durch den Schwung fliegt dir deine kleine Hacke aus der Hand und landet irgendwo hinter dir. Mit den Armen rudernd kämpfst du um dein Gleichgewicht, doch umsonst. Unsanft landest du auf dem Hosenboden. Natürlich, wie könnte es auch anders sein, direkt auf einem Stein.

"Au...", jammerst du leise und reibst dir die Kehrseite, während du dich wieder aufrichtest. In Gedanken hörst du schon deine Mutter: 'Stell dich nicht so an, Kala. An einem blauen Fleck ist noch keiner gestorben.' Unwillkürlich verkneifst du dir jeglichen weiteren Kommentar des Schmerzes. Du gönnst dir einen Moment, in dem du den Rücken durchstreckst. Dein Blick fällt auf deine Schwester Ninet, die zwanzig Meter weiter ebenfalls in der trockenen Erde des Ackers wühlt und gegen das Unkraut kämpft. Sie ignoriert dich, seitdem ihr vor drei Monaten heftig gestritten habt. Doch eigentlich ignorierst du sie seitdem ebenso. Du kannst ihr einfach nicht verzeihen, was sie getan hat.

Du gehst zu ihr, um mit ihr zu reden.
Du verlässt das Feld

Feedback

Logge Dich ein oder registriere Dich um Storys kommentieren zu können!

0
AvaniAirins Profilbild
AvaniAirin Am 12.07.2017 um 15:58 Uhr
So wirklich fesseln konnte mich das Ganze leider nicht, mir gefiel ehrlich gesagt die ganze Konstruktion nicht so wirklich. Es wurden zwar Götter erwähnt, die diese Regel bestimmt haben, aber irrgendwie war mir das persönlich ein zu schwache Begründung. Ich hätte vielleicht etwas hinzugefügt, was zeigt, wie der Glaube an die Götter den Alltag der Menschen bestimmt oder zumindest erwähnt, wie sie von ihren Worten erfahren, weil so erscheint es mir mehr wie ein Plot Device. Auch frage ich mich: Wie kommt es dazu, dass sie lesen kann? Sie ist arm, was Bildung in einem solchen Setting meistens im Weg steht und weiblich, was hier ja auch im Gegensatz dazu steht, wo hat sie es also gelernt? Mehr anzeigen
KaraSilvers Profilbild
KaraSilver (Autor)Am 12.07.2017 um 19:42 Uhr
Hallo AvaniAponi

Erstmal vielen Dank, dass du mir einen Kommentar da gelassen hast :)

Es tut mir leid, dass die Geschichte dich (noch) nicht fesseln konnte. Was die Götter angeht... So viel Alltag war ja noch nicht zu sehen, als dass sie großartig auftreten konnten. Sie werden im weiteren Verlauf der Geschichte jedoch noch Stimme und Macht zeigen. Ebenso wird erklärt werden, woher Kala lesen kann. Je nach Verlauf der Geschichte früher oder später, das wird an der Entscheidung des Lesers hängen.

Mein vorrangiges Ziel in dieser Playstory ist das Erleben der Geschichte für den Leser und nicht die Geschichte selbst. Aus diesem Grund sind die einzelnen Teilstückchen auch so kurz. Da dies meine erste Playstory ist, werde ich natürlich auch dazu lernen müssen. Vielleicht magst du im weiteren Verlauf ja noch einmal vorbei schauen und erneut beurteilen, ob dich immer noch nicht überzeugt.

*wink*
Kara
Mehr anzeigen

Autor

KaraSilvers Profilbild KaraSilver

Bewertung

2 Bewertungen

Kurzbeschreibung

Als Bauernmädchen in einer mittelalterlichen Welt ist dein Weg vorbestimmt. Ehe, Kinder, Arbeit. Oder nicht? Triffst du deine eigenen Entscheidungen, die dich auf neue Pfade führen oder lässt du lieber andere für dich entscheiden?