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Nachts sind alle Katzen grau

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12.10.24 10:45
16 Ab 16 Jahren
In Arbeit

„Nein, nein, nein, ... ich komme zu spät“, flucht sie nach Atmen ringend, während sie durch die Seitengasse rennt.
Ihre Seitenstiche dabei ignorieren, sogar noch etwas schneller werden, als sie den kleinen Laden sieht, in dem sie seit ein paar Monaten nach der Schule aushilft.
Mit Höchsttempo gegen die Tür krachen und diese dabei aufdrücken, bleibt sie stolpernd und nach Atmen ringend mitten im Laden stehen. Sich auf ihre Knie abstützen und so versuchen, ihre Lungen wieder mit dem so nötigen Sauerstoff zu füllen.
Als sie auch schon die schneidende Stimme ihrer Chefin hört und welche ihr Unbehagen beschert.
„Gerade so, Mädchen.“
„Tut, ... tut mit leid. Es kommt ... nicht mehr vor“, keuchend herausbringen und sich dabei wieder etwas aufrichten.
Wissen, dass es schon das dritte Mal in diesem Monat ist, dass sie gerade so auf die Sekunde pünktlich war und das, wo ihre Chefin ihr an ihrem ersten Tag gesagt hatte, dass sie noch mindestens zehn Minuten für den Kassenwechsel einplanen und daher früher hier sein muss. Und es wieder nicht geschafft haben.
Und als sie in das von Falten durchzogene Gesicht ihrer Chefin blickt, und sieht, wie diese mit einem lauten seufzen, ihren Kopf schüttelt, rutscht ihr Herz in die Hose. Ahnen, worauf das hier hinauslaufen wird.
„Ich glaube nicht, Mädchen. Das funktioniert nicht. Ich werde dich für die komplette Woche bezahlen, weil ich sehe, dass du es versucht hast, aber du wirst hier nicht länger arbeiten. Es tut mir leid.“
Ihren Blick niedergeschlagen senken, nickt sie, der Älteren verstanden haben zu,
Wissen dass Bitten, ihr doch noch eine Chance zu geben, nichts bringen wird. Von daher lässt sie es gleich bleiben und geht mit gesenktem Kopf zu Tür und öffnet diese.
Doch bevor sie den Laden endgültig verlässt, murmelt sie noch, „Es tut mir leid, dass Sie meinetwegen so viel Ärger hatten.“

Wieder draußen an der kühlen Luft, atmet sie diese tief ein und schluckt den Kloß, der sich in ihrem Hals bildet, herunter.
Würde zu weinen anfangen, ihr den Job auch nicht wiedergeben. Von daher es gleich sein lassen und den Weg, den sie vor wenigen Minuten noch entlang gerannt ist, langsam zurückgehen.
„So eine Scheiße“, murmeln und ihre Hände tief in ihren Manteltaschen vergraben, als ein frischer Wind aufzieht und sie zum Frösteln bringt.
Würde sie sich dann gleich morgen nach einem anderen Job umschauen müssen, wenn sie in zwei Monaten bei ihrem Erzeuger ausziehen will.
Und aktuell will sie nichts lieber als genau dies, möchte sie keine Minute länger bei diesem leben müssen, als absolut notwendig. Doch ob sie bei der aktuellen Wirtschaftskrise überhaupt etwas findet?
Stellen die wenigsten jemanden ein, erst recht keine Schülerin, die mehr als nur zeitlich unflexibel ist.
Schwer seufzen, kickt sie einen Stein vor sich her und biegt dann in den Irrgarten von Seitengassen ein, wobei eine schäbiger ist, als die nächste.
Doch kennt sie diese schon zu Genüge, immerhin lebt sie seit ihrem zehnten Lebenjahr in dieser Gegend.
Dort, wo sich Drogendealer, Junkies und Alkoholiker die Klinke, oder doch eher die Spritze, in die Hand drücken.
Daher auch noch keine Lust verspüren, jetzt schon wieder nach Hause zu gehen, wartet dort eh keiner auf sie, was auch gut so ist. Sind die Tage, wo er da ist, die reinste Hölle auf Erden und versucht sie, diese so wenig werden zu lassen wie möglich. Doch gerade zu dieser Jahreszeit, wenn es früh dunkel wird, sollte sie sich nicht allzu lange draußen herumtreiben.
Denn dann sind die Straßen gefährlicher als ihr zu Hause.
Seufzend ihren Blick in den Himmel richten, an dem sich dicke graue Wolken sammeln und regen ankündigen, seufzt sie einweiteres Mal leise auf und bittet in Gedanken die Götter, von der ihre Mutter ihr damals immer erzählt hat, ihr nur ein kleines bisschen zu helfen. Nicht viel, nur ein wenig. Doch gerade so viel, dass sie die nächsten Monate übersteht. Danach würde sie es alleine schaffen.

Ihren Blick wieder auf den Weg vor sich senken, kommt sie nämlich gerade an einer dunklen Sackgasse vorbei, in der es seit Jahren schon kein Licht mehr gibt und welche gerne von Obdachlosen benutzt wird.
Und was ihr jedes Mal aufs Neue eine Gänsehaut beschert, wenn sie an dieser vorbei muss. So auch jetzt, fröstelnd und schneller werden, will sie gerade an dieser vorbeigehen, als sie plötzlich ein leises Wimmern hört, worauf es ihr kalt den Rücken herunterläuft. Hat ihr das gerade noch gefehlt.
Mit einem unguten Gefühl stehen bleiben, schaut sie in die Dunkelheit und schallt sich selber eine Idiotin.
Sollte sie zusehen, dass sie von ihr wegkommt, doch irgendwas an dem Wimmern, welches in kurzen Abständen erfolgt, hindert sie daran, weiterzugehen. Sich auf die Lippen beißen, schaut sie sich zu allen Seiten um, doch ist sie alleine, worauf sie ihren ganzen Mut zusammenkratzt, von dem sie weiß, Gott nicht viel hat und geht die paar Schritte in die Gasse hinein.
Immer darauf bedacht, sofort umzudrehen, sollte es ihr zu gefährlich werden.
Als jedoch das leise Wimmern links von ihr ertönt, blickt sie zu den Mülltonnen runter, die dort an der Wand gereiht stehen und zieht erschrocken die Luft ein.

„Ah du meine Güte, was ist denn mit dir passiert?“

*

Benommen und sich seltsam fühlen, öffnet er seine Augen einen Spalt und blinzelt mehrmals hintereinander, worauf sich sein Blick klärt, was ihn jedoch nur noch mehr verwirrt. Kann er mit der Umgebung, in der er sich befindet, nichts anfangen, so gar nichts. Dazu kommt noch, dass alles viel zu groß erscheint.
Sich versuchen aufzurichten, bemerkt er, dass etwas ganz und gar nicht mit seinem Körper stimmt, worauf er seinen Blick auf seine Hände senkt und erstarrt.
Denn anstelle dieser findet er zwei flauschige, grau-schwarze Katzenpfoten vor.
Was zum Teufel, ... faucht er gedanklich und blickt an seinem restlichen Körper entlang, welcher genau wie seine Hände, der einer Katze ist.
Das für einen schlechten Scherz halten, betrachtet er mit Entsetzen seinen Körper, es nicht glauben wollen und können.
Fauchend und die Ohren anlegen, dreht er sich mehrmals um sich selber, wobei er zusammenzuckt, als er seinen Schwanz sieht, welcher hin und her wedelt und in ihm das Bedürfnis auslöst, diesen zu jagen.
Ein weiteres Mal daraufhin zu fauchen anfangen, zwingt er sich selber zur Ruhe und setzt sich hin.
Würde er jetzt ganz gewiss nicht die Nerven verlieren und damit mehrmals tief ein und aus atmen.
Beruhig dich, es gibt sicher eine plausible Erklärung für das ganze hier. Auch dafür, dass ich nicht mehr auf der Tang bin, sondern, ... sich bei dem Gedanken umschauen und es am Ende doch nicht sagen können.
Nur die Ruhe, was ist das Letzte, an was ich mich erinnern kann? ... Ich war auf dem Deck, angelehnt an der Reling, ... doch was dann? Was ist dann passiert?
Missmutig, da im einfach nichts einfällt, was das Ganze hier zu verschulden hat, maunzet er gefrustet auf und betrachtet seine Umgebung erneut. Und welche ihm genau wie beim Aufwachen schon, mehr als nur fremd ist.
Sich wieder aufrichten, entschließt er, sich die Gegend etwas anzuschauen und vielleicht so herauszufinden, wo er sich überhaupt befindet.
Doch bevor er nur einen Schritt getan hat, stellt sich plötzlich sein Nackenfell auf und seine Sinne schlagen Alarm.
Sich daraufhin umdrehen, sieht er sich einen riesigen Hund gegenüber, welcher alles andere als erfreut über seine Anwesenheit ist und ihm drohend die Zähne zeigt.
Fuck, ... auch das noch, ich muss echt jemanden auf den Schwanz getreten sein, um das hier zu verdienen, geht es ihm panisch durch den Kopf, während er mit angelegten Ohren und eingekniffenen Schwanz, langsam zurückweicht.
Doch als der Hund seinen Fluchtversuch erkennt, fletscht dieser nur noch mehr seine Zähne und kommt drohend auf ihn zu.

*

Mit letzter Kraft, die dieser kleine Körper aufbringen kann, schleppt er sich humpelnd und vor Schmerzen fiepen, in die dunkle Sackgasse. Hoffend, dass er da etwas Ruhe findet und neue Kraft tanken kann. Ist er gerade einfach nur am Ende.
Hält dieser Körper bei weiten nicht das aus, was er sonst gewöhnt ist, dazu kommt noch seine geringe Größe und das in dieser vollgestopften Welt. Einer Welt, die definitiv nicht die seine ist. Und es immer noch nicht glauben können, was hier gerade passiert ist. Nicht nur, dass er von einem Hund, durch eine ihm unbekannte Stadt gejagt wurde, dessen Häuser, bis zu den Wolken reichen, und was ihm im ersten Moment völlig überfordert hat, wurde er auch von der schieren Menschenmasse auf den Wegen, getreten und verscheucht.
Seufzend seine Vorderpfote betrachten, aus welcher Blut fließt und höllisch brennt, versucht er sich hinzulegen, was ihm jedoch nur ein Wimmer entlockt.
Nicht nur, dass seine Vorderpfote schmerzt, fühlt sich auch der Rest seines Körpers nicht besonders gut an und tut bei jeder falschen Bewegung weh. Auch wenn er dort keine weiteren Verletzungen hat. Jedenfalls keine, die er gesehen oder bis jetzt bemerkt hat.
Seufzend resignieren, da er aktuell nichts dagegen machen kann, legt er sich umständlich hin und schaut sich in der dreckigen Sackgasse um, wobei ihm der Geruch des Mülls übel aufstoßen lässt.
Doch besser, als wieder von einem Hund gejagt zu werden, und damit seine Augen schließen wollen, als er Schritte hört und daraufhin ein Mädchen vor sich stehen sieht, welche sich suchend umschaut.
Und als sich ihre Blicke begegnen, sie ihn und das Blut sieht, entkommt ihr ein, „Ah du meine Güte, was ist denn mit dir passiert?“

Dem Mädchen aus müden Augen folgen, welche sich langsam vor ihm hinkniet und ihm ihre Hand hinhält, welche, nachdem er nichts unternommen hat, vorsichtig zu seiner Seite wandert und ihn dort sanft berührt.
Ihn hochhebt, was ihm nur ein leise maunzen entlockt, als er sich in ihren Armen wiederfindet und ihre warmen Finger spürt, die über seinen Kopf und Nacken kraulen. Und auch, wenn er am Ende seiner Kraft ist und ihm alles wehtut, merkt er, wie er leise zu schnurren anfängt. Tut dies nach der Hetzjagd und allem, einfach nur gut, und auch wenn er nicht weiß, wer das Mädchen ist und was sie mit ihm vorhat, ob sie ihm hilft oder nicht, kommt er etwas zur Ruhe. Dabei das Kraulen genießen, schließt er seine Augen, während das leichte Schaukeln ihrer Schritte und ihre Körperwärme, ihn in einen tiefen Schlaf fallen lassen.

*

Immer wieder auf das Kätzchen in ihren Armen schauen, das fest am Schlafen ist, erreicht sie einige Zeit später den Plattenbau, in dem sie mit ihrem Erzeuger lebt.
Der Urinpfütze ausweichen, die irgendjemand direkt vor dem Eingang hinterlassen hat, und einen entsetzlichen Gestank verströmt, macht sie sich an den Aufstieg der sieben Etagen. Zwar gibt es einen Aufzug, aber selbst wenn dieser funktionieren sollte, würde sie einen Teufel tun und in das Teil einsteigen. Liegen in diesem neben Fäkalien, Unmengen an Spritzen und anderem Zeugs für Drogen. Nein, dann quält sie sich lieber die Treppe herauf und tut noch etwas für ihre Figur.
Auch wenn sie alles anderen als dick ist. Wenn dann schon viel zu dünn. Doch wenig Geld, wenig essen.
Und das, was sie die letzten Monate über verdient hat, will sie nicht dafür ausgeben.
Da hungert sie lieber noch etwas, kann dann aber mit achtzehn ausziehen.
Wobei, ... etwas Geld werde ich doch ausgeben müssen. Wenigstens Fressen braucht er, und bei dem Gedanken die kleine Katze betrachten, welche ihren Kopf in ihrer Armbeuge versteckt hat und immer noch am Schlafen ist.
Aber dafür tut sie es gerne, würde es nämlich bedeuten, dass sie nicht mehr alleine ist.

Einige Minuten später und nach Atmen ringen, erreicht sie endlich die siebte Etage und zieht ihren Schlüssel aus ihrer Hosentasche und schließt die vergilbte Tür auf und lauscht. Lauscht nach jedem noch so kleinen Geräusch, das ihr sagt, ob er da ist oder nicht. Doch bleibt zu ihrem Glück alles ruhig, worauf sie die Angehaltende Luft auspustet und die Wohnung betritt. Leise die Tür hinter sich schließen, geht sie auf Zehenspitzen zu ihrem Zimmer, denn nur weil sie nichts gehört hat, heißt es nicht, dass er nicht da ist. Er könnte auch einfach besoffen irgendwo herumliegen und seinen Rausch ausschlafen.
Eine Erfahrung, die sie schon das ein oder andere Mal gemacht hat und was meistens damit geendet ist, dass sie den ein oder anderen neuen blauen Fleck oder Prellung hatte. Und es gerade jetzt, mit der Katze im Arm, nicht riskieren wollen.
Traut sie es ihrem Erzeuger zu dem Tier etwas anzutun, einfach schon aus dem Grund, weil er sie damit verletzen würde.
Doch als sie ohne Zwischenfälle ihr Zimmer erreicht, öffnet sie ihre Tür und schlüpft durch diese in den Raum und erst, als sie diese wieder schließt, fällt die Anspannung, welche sie die ganze Zeit gefühlt hat, von ihr ab.
Aufatmen, geht sie zu ihrem Bett herüber, welches aus einer alten und gammligen Matratze bestehet, die einfach auf den Boden gelegt wurde und setzt sich zusammen mit dem Kätzchen auf diese. Blickt auf das Tier in ihren Armen herunter und welches sich zu regen anfängt, seine Augen öffnet und sich verschlafen und vorsichtig umschaut.

„Hi du“, murmeln und dem Tier dabei vorsichtig über den Kopf streicheln, worauf es diesen hebt und sie aus seinen blauen Augen betrachtet.
„Keine Angst, du bist in Sicherheit. Und um deine Pfote kümmere ich mich auch gleich“, erzählt sie dem Tier, das daraufhin seinen Kopf schief legt und leise maunzt.
Zu lächeln anfangen, als sie dies hört, streichelt sie ihm noch einmal über das weiche Fell und setzt es dann vorsichtig neben sich auf ihre Decke ab, beobachtet es, wie es sich neugierig umschaut, ehe sein Blick wieder zu ihr geht.
„Bleib schön hier sitzen, ich hole eben etwas, womit ich deine Pfote versorgen kann. Ja?“
Sich schon etwas seltsam dabei vorkommen, so mit einer Katze zu sprechen, zumal diese sie wohl eher weniger versteht, doch nicht weiter darauf achten, steht sie mit einem letzten Blick zu dem kleinen Kater auf und verlässt auf leises Sohlen ihr Zimmer.

*

Dem Mädchen noch kurz hinterherschauen, das sich seiner angenommen hat, lässt er seinen Blick durch den kleinen und spärlich eingerichteten Raum gleiten und welcher wohl ihr Zimmer sein soll. Und ihm schon etwas zu denken gibt.
Nicht nur, dass die Matratze auf dem sie ihn abgesetzt hat, schrecklich stinkt, sind die wenigen Möbelstücke im Raum, alt und kaputt und sich bei dem Anblick wirklich zu fragen anfangen, was hier los ist. Sich nicht vorstellen können, dass die Kleiner hier lebt.
Doch bevor er sich auch nur einen weiteren Gedanken dazu machen kann, wird die Tür wieder geöffnet und das Mädchen kommt mit verschiedenen Dingen auf dem Arm, zurück ins Zimmer.
Ihr Lächeln sehen, kaum das sie ihn erblickt, legt er seinen Kopf schief, den erreicht dieses ihre Augen nicht, und in denen er eine tief sitzende Traurigkeit sehen kann.
Leise maunzen, während sich die Kleine vor ihm auf die Matratze setzt und die Dinge in ihren Armen, darunter eine Schale mit Wasser und Tüchern, neben sich abstellt.
„Hi Kleiner, lässt du mich deine Pfote ansehen, ja?“
Auf ihre Worte hin, zu dieser schauen, welche zwar nicht mehr blutet, dafür immer noch schmerzt, streckt er diese ein Stück von sich weg, ehe er wieder das Mädchen vor sich anblickt.
In ihre grünen Augen schauen, welche ihn aufmerksam betrachten, während sie vorsichtig nach seiner Pfote greift und was ihm ein leises Fauchen entlockt, als ein Stechen durch diese zieht.
„Ich weiß, ich weiß. Aber ich muss sie reinigen und verbinden.“
Dies alles selber wissen, jedoch nicht verhindern können, dass sein neuer Körper entsprechend auf die Schmerzen reagiert, die ihre Versorgung auslösen, krallt er sich mit seiner gesunden Pfote in ihre Bettdecke. So zu verhindern versuchen, dass er sie aus Reflex mit dieser kratzt.
Und während das Mädchen die Wunde auswäscht und reinigt, hat er genug Zeit, sich diese in aller Ruhe anzusehen und das, was er sieht, gefällt ihm so gar nicht. Und damit meint er nicht ihr Aussehen, welches an sich ganz hübsch ist, mit ihren braunen Haaren, die einen Rotschimmer besitzen und völlig krumm und schief geschnitten sind, oder ihre Sommersprossen, welche auf ihren Wangen und Nase zu sehen sind.
Sondern alles andere. Dass sie viel zu dünn ist, was er ohne Probleme selbst mit ihren Klamotten sehen kann, ebenso den gewaltigen blauen Fleck an ihrem Schlüsselbein, und welcher sich bis weit über ihre Schulter nach hinten erstreckt und immer wieder kurz zu sehen ist. Oder die Platzwunde an ihrer Lippe.
Das alles zusammen, ihr Ausdruck in ihren Augen, dieses Zimmer, ihre Erscheinung mit den Verletzungen und die er schon oft genug bei sich oder den anderen aus der Crew gesehen hat und welche von Fremdeinwirkungen in Form von Schlägen oder Tritten kommen, sagen ihm, dass seine kleine Retterin große Probleme hat.
Und sich daher fragen, warum sie sich noch mehr aufhalst und ihn mitgenommen hat.
Jeder andere in ihrer Situation hätte ihn liegen lassen, warum also sie nicht?

„So, das war es schon. So schlimm war es gar nicht, oder?“
Wird er aus seinen Gedanken geholt, worauf er von ihr zu seiner Pfote schaut, die tatsächlich kaum noch wehtut und was ihn leise, zufrieden schnurren lässt.
„Du bist echt süß“, sie sagen hören und direkt darauf ihre Finger in seinem Nacken spüren, welche ihn dort sanft streicheln.
„Hmm, weißt du, dass du das einzig Gute an diesem Tag bist. Wenn nicht soagr in den letzten Wochen und Monaten. Ich war nämlich gerade auf dem Heimweg, als ich dich gefunden habe. Meine Chefin hat mich gefeuert, weil ich zum dritten Mal in diesem Monat gerade noch so pünktlich auf der Arbeit erschienen bin. Na was soll ich dazu sagen, vielleicht gar nicht so schlecht, dass das passiert ist, ansonsten hätte ich dich nicht gefunden. Aber was erzähle ich dir das, du verstehst warhscheinlich nicht ein Wort von dem, was ich sage, oder? Aber besser als diese ständige Stille, so und jetzt, ich kann mir gut vorstellen, dass du Hunger haben musst. Leider habe ich aktuell nur etwas Milch hier, die ich dir geben kann, ich hoffe das reicht bis morgen. Dann würde ich dir richtiges Fressen kaufen.“

Den Worten des Mädchens lauschen, während ihre Finger weiter über seinen Nacken und Rücke streicheln und die ihn nachdenklich stimmen.
Doch bevor er sich da richtig Gedanken zu machen kann, steht sein Gegenüber auf und geht zur Zimmertür, worauf er ihr mit den Augen folgt.
„Ich werde dir etwas Milch holen, schön dort sitzen bleiben, hörst du.“
Leise maunzen, was ihr ein Lächeln entlockt, verlässt sie ihr Zimmer und dies auch so gleich ausnutzen und sich etwas umschauen. Vielleicht so herausfinden, mit wem er es überhaupt zu tun hat. Kann er sie ja schlecht nach ihren Namen fragen, doch kaum von der Matratze herunter gestiegen, und bevor er auch nur den ersten Schritt machen kann, öffnet sich die Tür, und das Mädchen kommt mit einer kleinen Schale in der einen Hand und einem Pappkarton in der anderen zurück.
„So, mein Kleiner, hier ist einmal deine Milch und den Karton, ... nun der ersetzt das Katzenklo, jedenfalls fürs erste.“
Sich bei ihren Worten kurz versteifen, hat er daran überhaupt nicht gedacht, betrachtet er den Karton mit zweifelndem Blick, welchen sie in eine Ecke ihres Zimmers stellt und in dem er zerrissenes Papier ausmachen kann, welches wohl als Einstreu dienen soll.
„Schau doch nicht so, und jetzt friss“, kommentiert sie seine Reaktion, ihm dabei über das sich sträubende Fell streicheln, und die Schale mit der Milch hinstellen, welche daraufhin seine Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Merkt er bei dem Geruch, was für einen Hunger er eigentlich hat und lässt den Karton, erst einmal Karton sein und geht die wenigen Schritte bis zur Schale.

*

„Geht doch“, murmeln, als sie sieht, wie die kleine Katze erst zaghaft, dann immer selbstsicherer die Milch trinkt und was ihr ein zufriedenes Lächeln entlockt.
Hatte sie schon die Befürchtung, dass ihr neuer Mitbewohner diese nicht mag, doch als sich dieser mit genüsslichem Blick über die Schnauze leckt, ehe er sich wieder dem Inhalt der Schale zuwendet, atmet sie erleichtert aus.
Reicht es, dass sie hier mit leeren Magen sitzt, weil der Kühlschrank nichts anderes mehr hergibt und was sie morgen ändern muss. Immerhin hat sie jetzt nicht nur sich, um die sie sich kümmern muss, sondern eine Katze und welche etwas Anständiges zu fressen braucht.
Sich bei diesen Gedanken mit einem Seufzen auf ihr Bett setzten, ahnen, dass ihre Entscheidung, das Tier mitzunehmen, ihr einiges an Kosten verursachen wird, Geld welches sie eigentlich für ihren Auszug angespart hat, und doch, ...
Doch allein der Anblick des Katers, welcher sich gähnend streckt und sie dann von unten her mit seinen blauen Augen anschaut, während er langsam auf sie zugelaufen kommt, sorgt dafür, dass sie sich nicht mehr so schrecklich allein fühlt, und das ist das bisschen Geld, alle male wert.
Und als der Kater zu ihr aus Bett gesprungen kommt und es sich auf ihrem Kopfkissen gemütlich macht, sich mit einem weiteren Gähnen einkringelt, tut sie es ihm mit einem Lächeln gleich und legt sich neben ihn hin.
Dabei es sich nicht nehmen lassen, ihre Nase in sein weiches Fell zu stecken und mit ihren Fingerspitzen durch dieses zu streicheln, worauf er zu schnurren anfängt. Und allein die Tatsache, zu wissen, zu hören und zu spüren, dass sie nicht mehr alleine ist, es jetzt jemanden in ihrem Leben gibt, der für sie da ist und um den sie sich kümmern muss, lässt sie sich besser den je fühlen und was sie langsam in einen leichten Schlaf fallen lässt. Den sie nach dem Horror, welchen sie erst gestern wieder durchleben musste, auch bitternötig hat.

*

Blinzelnd seine Augen öffnen, nicht genau sagen können, was ihn geweckt hat, schaut er sich um und sieht das Mädchen neben sich liegen und welches leise murmelnd ihre Augen öffnet.
„Hmm, alles gut Kleiner? Oder tut dir die Pfote weh?“, will sie ihm Halbschlaf wissen und sich dabei halb aufrichten.
Maunzend schüttelt er schwach seinen Kopf, als er wieder dieses sonderbare Gefühl verspürt, genau das gleiche, was ihn geweckt hat und was sein Nackenfell sich sträuben lässt.
„Sch, ist doch alles gut“, versucht die Kleine neben ihm, ihn zu beruhigen, und legt ihm daraufhin ihre Hand auf den Rücken, welche sie jedoch sofort wieder wegnimmt, als sie es ebenfalls spürt.
„Du Vibrierst ja regelrecht.“
Ihren überraschten und von Sorge durchzogenen Blick sehen, jedoch nicht darauf reagieren können, da das Vibrieren mit jeder Sekunde stärker und stärker wird und mittlerweile seinen ganzen Körper befallen hat.
Und als er glaubt, es nicht mehr auszuhalten, sieht er, wie sich seine Pfote zu verändern beginnt.
Sie größer und größer wird, die einzelnen Krallen sich zu Fingern formen und sich sein Fell zurückzieht. Aber nicht nur die verändert sich, auch der Rest seines Körpers nimmt wieder die Form eines Menschen an und als die Verwandlung nach wenigen Sekunden abgeschlossen ist, und er wieder ganz er selbst ist, betrachtet er seinen nackten Körper. Froh, keine Katze mehr zu sein, jedenfalls bis er das entsetzte keuchen neben sich hört und er seinen Blick auf das Mädchen neben sich richtet, welche ihn mit erschrockenem Blick betrachtet.
„Ähm ...“, hauchen, nicht sicher was er nun sagen, noch wie er reagieren soll.
Das Einzige, was ihm auf die Schnelle einfällt, ist, seine Hände über seinen Schritt zu legen, als ihm erst so richtig bewusst wird, dass er völlig entblößt vor seiner Retterin sitzt.
„Du ... du ... du bist ein Mensch?“
„Ähm ... ja.“
„Aber ... wie? Und ... oh mein Gott, du bist ja nackt.“
Sehen wie sie puterrot anläuft, als ihr Blick über seinen Körper wandert und bei seinen Händen in seinem Schritt stoppt, was dafür sorgt, dass auch sein Gesicht warm, ja schon heiß wird und er seinen Kopf beschämt zur Seite dreht.
Und bevor er irgendwas sagen oder tun kann, spürt er, wie sie ihm ihre Decke zuschmeißt, worauf er verwundert zu ihr schaut, ehe er sich diese über die Beine und Hüfte legt.
Etwas, was das Ganze sofort ein wenig entspannt und er sich wieder traut, sie anzuschauen, dabei ihren ängstlichen Blick sehen, mit dem sie ihn betrachtet. Und welchen er nur zu gut versteht und der dafür sorgt, dass er seine Hände beruhigend hebt.
„Hab bitte keine Angst. Ich werde dir nichts tun. Ich weiß selber nicht, was hier los ist. Erst vor ein paar Stunden bin ich hier in dieser Welt als Katze aufgewacht, werde von diesem Köter durch die Straßen gejagt und jetzt, ... jetzt bin ich plötzlich wieder ein Mensch, ich ... ich“, platz alles aus ihm heraus, was sich heute ereignet hat und merken, wie jämmerlich er sich in dem Moment anhört, doch auch sehen können, wie ihr Blick sich ein wenig verändert. Die Angst vor ihm nicht mehr ganz so deutlich hervorsticht und anstelle dessen so etwas, wie Mitleid zu erkennen ist.
„Also bist du eigentlich ein Mensch?“
„Hmm“, stimmt er ihr nickend zu und blickt sie unsicher an. Nicht sagen können, was nun als Nächstes passiert und was ihm tatsächlich etwas Angst und Sorge bereitet.
„Ich ... ich wollte mich noch bedanken. Also dafür dass du mich mitgenommen hast, in dem Moment wusste ich tatsächlich nicht mehr, was ich tun soll.“
Bei diesen Worten auf den kleinen Stoffstreifen schauen, welcher eben noch um die Wunde an seiner Pfote gewickelt war und nun an seinem kleinen Finger ist.
„Ich bin übrigens Penguin“, stellt er sich ihr vor.
„Penguin, das ist aber ein sehr ungewöhnlicher Name. Ähm ..., ich bin Katie.“
„Katie also, das habe ich mich schon den ganzen Tag über gefragt. Ähm, also dann noch einmal vielen Dank Katie, dass du meine Wunde versorgt und mir was zu essen gegeben hast.“
„Nicht ...,, nicht doch. Das war doch selbstverständlich. Ähm nun ja, immerhin bin ich davon ausgegangen, dass du eine Katze bist und ... und keine Mensch, ähm ... ich ... ich such dir mal was zum Anziehen heraus.“
Etwas irritiert über den plötzlichen Themenwechsel betrachtet er Katie wie sie mit verschämten Blick und rot leuchtenden Wangen seinen Oberkörper betrachtet und ihm wieder vor Augen führt, das er unbekleidet ist.
„Äh ja, ja das wäre nicht schlecht“, stimmt er ihr murmelnd zu, sie dabei weiterhin beobachten und feststellen, dass sie ihm kaum in die Augen schauen kann, während sie von ihrer Matratze krabbelt und im Anschluss zu ihrem Kleiderschrank geht.
„Ich habe leider nur eine Jogginghose und Shirt für dich, aber ...“
„Das reicht, danke“, unterbricht er sie, es ihr nicht schwerer machen wollen, als sie es wohl durch den Umstand, dass er nackt ist, schon hat. So nimmt er die dargereichten Klamotten entgegen, als sie mit diesen zurück zur Matratze kommt und sich, nach kurzem zögern an dessen Ende hinsetzt.
Die Jogginghose sich mit etwas Umstand unterhalb der Decke anziehen und anschließend noch das Shirt, welches ruhig eine Nummer größer sein könnte, doch besser als nichts.
„Schon viel besser, danke.“
„Nicht dafür, ähm was ... was hast du jetzt vor? Also, ich meine, jetzt wo du wieder du bist?“
Seufzend mit den Schultern zucken, betrachtet er Katie, welche mit angezogenen Beinen soweit wie möglich von ihm entfernt sitzt und ihn mit schüchternen Augen betrachtet. Wobei ihm wieder die deutliche Blaufärbung ihres Schlüsselbeines und Schulter auffällt und was seine Laune gleich verschlechtert.
„Hmm, gute Frage. Ich weiß ja nicht einmal, wo ich hier bin. Wie schon gesagt, ich bin hier in dieser Welt als Katze aufgewacht. Das letzte an das ich mich erinnern kann ist, dass ich auf dem Deck unserer Polar Tang gestanden bin und auf das Meer geschaut habe.“
Auf seine Worte sehen können, wie sich ihr Blick weitet und ungläubig, fragend wird.
„Was meinst du mit andere Welt und was ist eine Polar Tang?“
„Was ich mit andere Welt meine, nun, gibt es hier Piraten oder die Grand Line?“
Ihren verwirrten Blick, zusammen mit ihrem Kopfschütteln sehen, nickt er sachte.
„Genau das meine ich mit anderer Welt. Als mich eben der Köter durch die Stadt gejagt hat, und ich diese riesigen Häuser gesehen habe, ebenso diese seltsam fahrenden Dinger, wusste ich, dass ich nicht mehr in meiner Welt sein kann.“
„Wolkenkratzer, heißen diese Hochhäuser und diese fahrenden Dinger, nennt man Autos.“
Verstanden haben, nickt er ihr zu und wartet, bis sich ihr Blick wieder etwas geklärt hat und sie nicht mehr über seine Worte nachdenkt und als es so weit ist und sie seinen Blick erwidert, setzt er zum Weitersprechen an.

Erklärt ihr, was die Polar Tang ist, ebenso, dass er ein Pirat ist und mit einer Crew unter Trafalgar Law die Grand Line bereist und mit jedem Wort, das er erzählt, ihr immer mehr von sich und seiner Welt offenbart, desto mehr fangen ihre Augen an zu leuchten. Und das ist etwas, was ihm deutlich besser gefällt als die Traurigkeit oder gar Angst, welche er in den wenigen Stunden die er sie nun kennt, eindeutig zu oft gesehen hat.

Mit einem herzhaften Gähnen und sich einmal der Länge nach strecken, kuschelt sie sich noch etwas mehr in ihre Decke.
Noch nicht bereit aufzustehen. Nicht nach der Nacht, in der sie sich bis zum frühen Morgen mit Penguin unterhalten hat.
Und so sonderbar sich seine Geschichte auch anhört, so wenig sie ihm vertrauen sollte, kommt sie nicht drumherum, ihm zu glauben, und in der Nacht gemerkt haben, dass ihr anfängliches Misstrauen ihm gegenüber nach und nach, nachgelassen hat. Soweit jedenfalls, dass sie sich halbwegs entspannt zu ihm auf die Matratze setzten konnte, während sie seinen Worten lauschte. Worte über eine Welt, die sich eher nach einer Fantasiewelt angehört haben, als dass es sie wirklich gibt. Und doch ... irgendetwas sagt ihr, dass es genauso ist. Denn auch wenn die Menschen gerne glauben, dass sie die einzigen Geschöpfe im Weltraum sind, ist das All groß und warum sollte es dann nicht auch noch andere Welten geben?
Welten, die so fantastisch sind wir die seine?
Als jedoch ihr Magen anfängt sich bemerkbar zu machen und erst leise, dann immer lauter grummelt, ihr mitteilt, dass er endlich etwas zu Essen braucht, öffnet sie seufzend ihre Augen und schaut direkt in das schlafende Gesicht von Penguin, welcher sich unerwarteterweise am Morgen wieder in eine Katze verwandelt hat.
Und wo sie beide nicht schlecht geschaut haben, als er aus den Klamotten gekrochen ist, nur um enttäuscht seine Ohren hängen zu lassen, als es ihm klar wurde. Und wo sie wahrscheinlich aus einem Impuls heraus sagte, dass er erst einmal hierbleiben kann. Bis ihnen etwas anderes eingefallen ist, oder er wieder in seine Welt zurückkann und sich gerade Fragen, wie sie das Finanzieren soll.
Reicht das wenige Geld, das sie im Monat zur Verfügung hat, nicht einmal für sie und jetzt muss sie ihn auch noch durchfüttern. Doch den Kater auf die Straße schicken, kann sie dann auch nicht, denn, wäre die Situation andersherum und sie würde in einer ihr fremden Welt landen, dazu als hilflose Katze, würde sie sich auch wünschen, dass es jemanden gibt, der sich ihrer annimmt.
Dazu kommt noch, dass sie nicht mehr alleine ist, sie endlich jemanden hat, mit dem sie sprechen kann und der ihr zuhört und allein diese Gewissheit, lässt das Thema Geld und Kosten, kleiner erscheinen. Und bisher hat sie es auch immer irgendwie geschafft, warum also dieses Mal nicht? Und mit diesen Gedanken, ihre Hand unter der Decke hervorholen und anfangen, durch sein weiches Fell zu streicheln, worauf seine Nase und Ohren zu zucken anfangen, und was ihr ein kleines Grinsen entlockt, ehe er seine Augen öffnet und sie blinzelnd anschaut.

„Morgen“, hauchen, als er sich gähnend zu strecken anfängt, was sie nicht daran hindert, ihm weiter zu kraulen und ein genüssliches Schnurren zu bekommen.
„Was hältst du davon, wenn ich mich jetzt fertig mache und wir anschließend ein paar Lebensmittel einkaufen. Du hast doch sicher hunger oder?“
Sein Zustimmendes nicken sehen und maunzen hören, worauf sie die Streicheleinheit beende und ihre Decke zur Seite schlägt, worauf es sie sofort anfängt zu frösteln. Was auch kein Wunder ist, immerhin ist es gerade mal Mitte März und da sie die letzte Gasrechnung nicht begleichen konnte, ohne an ihr Erspartes zu gehen, wurde ihnen dieses abgedreht. Nicht das erste Mal in diesem Winter.
Und hoffen, dass das Geld von ihrer alten Chefin nächste Woche kommt. Wäre eine heiße Dusche mal wieder dringend nötig, ist ihre letzte gut eine Woche her.
„Ähm ..., ich werde mich eben schnell wachen gehen, danach können wir auch direkt los. Bleib bitte so lange im Zimmer. Wenn mein Vater nach Hause kommen sollte und dich sieht ...“, bittet sie ihn und den Rest nicht aussprechen wollen und können.
Doch braucht sie das auch nicht, da er sie auch so verstanden hat und nickt und was sie ein wenig erleichtert. Denn auch wenn sie ihm so weit vertraut, dass sie keine Angst mehr hat von ihm vergewaltigt oder gleich umgebracht zu werden, will sie ihm nicht ihre Lebensgeschichte erzählen. Noch nicht jedenfalls. Ist das ein Punkt, mit dem sie selber zu kämpfen hat und sie jedes Mal in ein dunkles Loch zu stürzen droht.
Als sie jedoch plötzlich seine Wange an ihrer spürt und wie er sich schnurrend an ihr reibt, verschwinden diese Gedanken fast sofort aus ihrem Kopf und ein kleines Lächeln bildet sich auf ihre Lippen. Scheint er doch mehr mitzubekommen, als sie angenommen hat und sich wohl auch den ein oder anderen Gedanken gemacht zu haben.
Ihm leicht über den Rücken streicheln, zeigen, dass alles gut ist, und worauf er sich mit einem leisen maunzen von ihr ein Stück entfernt und sie mit schief gelegten Kopf anschaut.
„Alles gut, war nur in Gedanken. Ich werde dann mal ...“, murmeln und damit von ihrer Matratze aufstehen und sich etwas von ihrer Kleidung aus dem Schrank nehmen.
Mit dieser und einem letzten Blick zu Penguin, der es sich auf ihrem Kissen gemütlich gemacht hat, verlässt sie auf leisen Sohlen ihr Zimmer.

*

Zusammen mit Penguin, welcher es sich auf ihren Nacken bequem gemacht hat und leise am Schnurren ist, verlässt sie das Wohnhaus und biegt den Weg rein, welcher zum Supermarkt führt.
Dabei einen Blick zu den dunklen Wolken werfen, welche sich in einiger Entfernung drohend auftun und ordentlich Regen, wenn nicht sogar ein Gewitter ankündigen.
„Ich hatte eigentlich gehofft, dass wir uns etwas an den Kanal setzten können, doch wenn ich mir die Wolken so anschaue, ...“; murmelt sie und ein zustimmendes Maunzen erhalten.
„Dann hoffe ich wenigstens, dass der Alte sich heute nicht blicken lässt. Ansonsten wird das ein verdammt langer Tag.“
Spüren wie Penguin auf ihre Worte ihn, seinen Kopf an ihrer Wange reibt, schaut sie diesen mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen an. Mittlerweile froh, dass dieser bei ihr ist und sie ihn nicht, wie im ersten Moment noch überlegt haben, herausgeschmissen hat, als klar wurde, dass er eigentlich ein Mensch ist.
„Du Penguin, ...“, fängt sie an, nur um sich dann selber zu unterbrechen, und auf ihre Unterlippe zu beißen.
Nicht sicher, ob sie ihn darum bitten kann, doch als sie seinen fragenden Blick auf sich spürt und das leise maunzen an ihrem Ohr hört, atmet sie noch einmal tief ein und nimmt das bissschen Mut zusammen, das sie besitzt.
„Wenn du heute Nacht wieder ein Mensch wirst, ähm ..., also magst du mir dann vielleicht noch mehr von deiner Welt erzählen? Also natürlich nur, wenn es dir nichts ausmacht?“
Fand sie diese Geschichten aus seiner Welt und was er und die Crew schon alles erlebt haben, einfach nur zu schön und würde sie gerne noch mehr davon hören. Eine Welt, die so gänzlich anders ist als ihre. Wo es tatsächlich so etwas wie Freiheit gibt und Abenteuer und das an jeder Ecke. Welche nur darauf warten, gelebt zu werden.
Und als sie sein leises Maunzen hört und spürt, wie er sich an ihrer Wange reibt, steigt so etwas wie Vorfreude in ihr auf.
Vorfreude, die Nacht wieder mit jemanden sprechen zu können. Mit jemanden, der sie nicht beleidigt, erniedrigt oder beschimpft, wie es ihr Vater und viele ihrer Mitschüler tun und sich wirklich darauf freuen.
„Danke, ich freu mich drauf. Aber jetzt musst du dich in meiner Kaputze verstecken. Wie eben schon erklärt.“
Und kaum dies ausgesprochen spürt sie, wie er in diese klettert und damit den Supermarkt betreten.
In Gedanken die wenigen Dinge durchgehen, die sie und Penguin brauchen, wobei ganz oben auf ihrer imaginären Liste, Shirt und Jogginghose für Penguin steht.

*

Genüsslich auf dem Stück Speck herumkauen, welches Katie ihm zusammen mit Ei und etwas Käse, von ihrem Sandwich gegeben hat. Und das sie nun nebeneinander im Gras am Kanalufer sitzend verdrücken.
Hat das Wetter bisher gnade mit ihnen gehabt und mehr als etwas Donnergrollen, ist nicht passiert. Worauf sie nach dem Einkaufen entschieden hatten, ihr Glück zu versuchen, und sind zum Kanal gegangen.
Und während er auf dem Speck herumkaut, schaut er Katie von der Seite her an, welche mit einem nachdenklichen Blick auf das Wasser vor ihnen schaut und nebenbei immer wieder kleine bissen, zu sich nimmt.
Und sich bei ihrem Anblick fragen, was ihr so einen Kummer macht, denn das sie welchen hat, sieht man ihr sofort an.
Hinzukommt ihre Unsicherheit. Hat sie sich doch eben kaum getraut, ihn zu fragen, ob er ihr noch mehr von seiner Welt erzählt und sich wirklich fragen, woher diese kommt. Normal ist es jedenfalls nicht, dass sie so wenig Selbstbewusstsein hat, im Gegenteil. Zeugt dies eher von Unterdrückung und dabei an ihre Warnung betreff ihres Vaters denken und sich sicher sein, dass dieser etwas damit zu tun hat. Genau wie mit der Prellung ihrer Schulter und welche sie sehr gut zu verstecken weiß, doch hat er schon zu oft solche Verletzungen gesehen, als dass er diese nicht erkennt.
„Schmeckt es dir?“
Aus seinen Gedanken gerissen werden, blinzelt er mehrmals, bevor er seinen Blick zurück auf Katies Gesicht hebt und maunzend nickt. Zwar hat er schon besseren Speck gegessen, doch ganz so schlecht ist er dann auch nicht und will er sich auch nicht beschweren. Nicht nachdem er gesehen hat, wie es um Katies Finanzen steht und sie für den Einkauf, etwas von ihrem Ersparten geopfert hat, welches wohl für ihren Auszug in wenigen Wochen vorgesehen ist. Jedenfalls hat er das so verstanden, als sie es ihm erklärt hat. Und dass das Geld, was sie sonst im Monat zur Verfügung hat, erst nächste Woche kommt.
„Das ist gut, ähm ... wenn du fertig bist, würde ich dann auch gerne wieder los. Es zieht sich immer weiter zu und bis wir bei mir sind, brauchen wir etwas.“
Ihrem Blick folgen und die pechschwarzen Wolken über ihnen sehen, maunzt er zustimmend und schlingt das restliche vom Ei in einem herunter, worauf er ihren perplexen Blick sieht.
„So schnell hätte es jetzt auch nicht sein müssen“, kommentiert sie das, worauf er jedoch nur leise maunzt und dann auf ihre Schulter springt, wo er es sich wie schon auf dem Hinweg, in ihrem Nacken gemütlich macht.

*

Zusammenzucken, als es laut über ihnen donnert und nur wenige Sekunden später ein weiterer Blitz den Himmel erhellt, schaut sie zitternd, in ihre Decke eingewickelt zu ihrem Fenster.
„Da haben wir echt Glück gehabt. Eine halbe Stunde später und wir hätten es voll abbekommen“, bringt sie mit zitternder Stimme heraus und zu Penguin blicken, welcher sich auf ihrem Kissen eingekringelt hat und sie aus seinen blauen Augen anschaut.
„Schuldige, dass es so kalt ist. Doch der letzte Monat war lang und das Geld noch knapper als eh schon. Für die Gasrechnung hat es daher nicht mehr gereicht“, entschuldigt sie sich bei dem Kater, dem sie ansieht, dass auch dieser friert und aus Scham ihren Blick senken müssen. War ihr, ihre Lebensumstände ja schon immer peinlich, doch da wussten die Leute es nur durchs Hörensagen, wo viel hinzugedichtet wird, doch jetzt, ... jetzt bekommt es jemand Live mit und sieht, wie sie lebt und kläglich am Scheitern ist. Nicht einmal ihre Gasrechnung begleichen zu können, ist schon verdammt erbärmlich und ihr noch nie so unangenehm gewesen wir gerade in diesem Moment. Denn jetzt sitzt nicht nur sie alleine in der kalten Wohnung, sondern Penguin ebenfalls und muss genauso darunter leiden und diesem daher auch kaum anschauen können.
Doch als sie sein leises Maunzen hört und spürt, wie er auf ihren Schoss geklettert kommt, hebt sie leicht ihren Blick und spürt daraufhin seine warme Wange an der ihren. Ihr damit wohl sagen wollen, das alles in Ordnung ist und ihm daraufhin zaghaft über den gestreckten Rücken streicheln.
Merken, wie ihr dies etwas hilft und sie sich für den Moment nicht mehr ganz so schrecklich fühlen und dem Piraten dankbar sein, dafür, dass er einfach nur da ist und sie nicht verurteilt, wie es schon so viele davor getan haben.

*

Auf das zitternde Mädchen schauen, welches sich tief unter ihrer Decke vergraben hat und am Schlafen ist und ihm anfängt, leid zutun. Nicht nur, dass sie scheinbar von ihrem eigenen Vater unterdrückt und geschlagen wird, kaum genug zu Essen für sich selber hat, muss sie auch noch frieren, weil das Geld vorne und hinten nicht reicht. Und sich überlegen, ob es eine Möglichkeit gibt, wie er ihr helfen kann. Und das nicht nur, weil er ihr etwas schuldig dafür ist, dass sie ihn aufgenommen hat und nun auch noch durchfüttert, sondern ... so wirklich fällt ihm kein anderer Grund ein und welchen es auch nicht bedarf. Er will ihr helfen und damit gut. Doch wie ist die Frage? In seiner Welt würde er einfach das nächste Piratenschiff überfallen und denen die Schätze abknöpfen, doch wird das hier kaum möglich sein, außer ...
In seiner Überlegung innehalten, als ihm eine Idee kommt, wie er Katie helfen könnte, doch dafür braucht er die Möglichkeit, sich auch ohne sie in der Stadt und Umgebung zu bewegen. Doch ob das geht? Das beste wäre wohl, wenn er sie gleich einfach fragen wird, sobald er sich wieder zurückverwandelt hat. Sollte er sie dann nämlich wecken, sollte sie nicht von sich aus aufwachen und auch wenn er sie gerne schlafen lassen will, allein schon, damit sie die Kälte im Raum nicht so mitbekommt, hat er es ihr versprochen. Dazu wollte sie noch mehr über seine Welt und Leben dort erfahren und auch ihr dort zugesagt haben, dass er ihr davon erzählt. Und sich daran halten werden.

*

Aus ihrem leichten Schlaf aufschrecken, als sie eine Berührung an ihrer Schulter wahrnimmt und sich hektisch aufrichten, in dem Glauben, ihr Vater wäre es und heftig zusammenzucken, als sie jemanden vor ihrer Matratze knien sieht.
„Entschuldige, ich wollte dich nicht erschrecken“, hört sie jedoch eine ihr bekannte Stimme, welche eindeutig nicht die ihres Vaters ist und worauf sie sich wieder beruhigt und erleichtert ausatmet.
„Verdammt hast du mich erschreckt“, sagen und dabei ihr Herz viel zu schnell in ihrer Brust schlagen fühlen.
„Das wollte ich nicht, doch sagtest du, dass ich dich wecken soll, wenn ich mich verwandelt habe.“
„Hmm, schon gut. Dachte nur, es sei mein Vater, also nicht deine Schuld“, erklärt sie ihm ihre Reaktion und sein Verstehendes nicken sehen, sich dabei langsam aufrichten und sich mit dem Rücken an die Wand anlehnen.
Dabei ihre Decke wieder höher ziehen, als sie zu frieren anfängt und zu Penguin schauen, welcher nur ein Shirt und Jogginghose anhat und bei seinem Anblick sich sofort wieder schlecht fühlen. Denn wäre sie nicht so unfähig und nutzlos, würde dieser nun nicht vor ihr auf dem Boden sitzen und frieren. Und dass er das tut, sieht sie ihm deutlich an und daher auch ihren Mut zusammennehmen und leise sagen.
„Willst du ... also, willst du mit unter die Decke kommen? Es muss dir doch kalt sein.“
Im Augenwinkel seinen überraschten Blick sehen, mit dem er sie betrachtet und dann leise seufzt.
„Wenn es für dich in Ordnung ist, dann gerne. Es ist schon sehr kalt im Zimmer.“
Auf seine Worte hin nickt sie ihm leicht zu und hebt ihre Decke ein Stück an, worauf er sich neben sie setzt und direkt darauf seine Körperwärme spüren, die von ihm ausgeht.
Und fühlen wie gut ihr diese tut, ihren ausgekühlten Körper langsam wärmt und leise und erleichtert aufatmen, dabei seinen Blick auf sich spüren und diesen verhalten erwidern, was ihn schief grinsen und sie Erröten lässt.
„Muss dir doch nicht peinich sein. Einem jeden von uns tut die Körperwärme eines anderen gut, gerade wenn es so kalt ist, da gibt es nichts dran auszusetzten. Oder ist etwas anderes?“, versucht er es ihr wohl angenehmer zu machen, was sie jedoch nur den Blick senken lässt und auf ihre Lippe beißt. Nicht wissen, wie sie ihm das sagen soll.
„Ich ... ich habe noch nie mit jemanden so gesessen. Und erst recht keinem ... Mann.“
„Wie? Echt jetzt? Was ist den mit Freundinnen? Ihr Mädels umarmt euch doch ständig und hängt wie ein Knaul aufeinander.“
Seinen Unglauben mehr als deutlich aus seinen Worten heraushören können, hebt sie ihren Blick und schaut ihn schulterzuckend an.
„Ich habe keine. Schon lange nicht mehr.“
„Was? Ein so nettes Mädchen wie du, soll keine Freunde haben? Das kann ich mir kaum vorstellen.“
Auf seinen Worten hin, traurig Lächeln und ihre Knie anziehen, entkommt ihr ein schwerer Seufzer.
„Ist aber so. In der Schule mag mich keiner, weil sie wissen wie und wo ich lebe. Dazu das mit meinem Vater ..., na ja, als das alles die Runde machte, war ich schnell unten durch.“
„Verstehe, aber ganz ehrlich, wenn sie dich nur wegen dem hier nicht mögen, sind sie es auch nicht Wert, das man mit ihnen befreundet sein will.“
„Hmm, vielleicht und doch ...“, hauchen und dabei ihre Arme um ihre Knie legen und ihren Kopf auf diese betten.
Kann sie Penguins Standpunkt schon verstehen, doch wäre es schön, wenigstens einen Menschen zu haben, der sie nicht wie Dreck behandelt und ihr ein Freund oder Freundin ist.
„Ich verstehe schon, aber so lange ich hier bin, wirst du nicht mehr alleine sein, dass ist dir doch klar oder? So schnell wird man mich nicht los und jetzte, werde ich dir die Geschichte erzählen, wie mein Käpt´n mich und meinen besten Freund Shachi bei unserer ersten Begegnung, verprügelt hat.“
Ihren Ohren nicht trauen, weder im Bezug auf das, was er direkt zu ihr gesagt hat noch das über seinen Käp´n, schaut sie zu Penguin rauf und welcher auf ihren überraschten Blick einfach nur schief grinst und ihr zuzwinkert, und es sich dann gemütlich macht, bevor er anfängt zu erzählen.
Und mit jedem Wort, das er von sich gibt, merken, wie es sie ablenkt, alles an negativen Gedanken verschwinden oder zur Ruhe kommen lässt und sich daraufhin auch wieder etwas entspannen und ungläubig seinen Worten über einen sprechenden Eisbären lauschen.

*

Auf Katie herunterblicken und welche irgendwann bei seiner Erzählung eingeschlafen und mit ihrem Kopf auf seiner Schulter zum liegen gekommen ist. Und welche es wohl noch schwerer hat, als er am Anfang gedachte. Denn, keine Freunde zu haben, die einem zur Seite stehen, die ein offenes Ohr haben oder einfach nur für einen da sind ..., das möchte er sich gar nicht erst vorstellen, wie sich das anfühlen muss. Wenn man völlig alleine ist, immer und überall, dazu von jedem als Schuhabtreter benutzt wird ...
Schwer seufzen, streicht er dem Mädchen eine ihrer Haarsträhnen aus dem Gesicht und welches sich mit einem Seufzen und nach Nähe und Wärme suchen, sich weiter an ihn kuschelt.
Es wohl das erste Mal, seit einer Ewigkeit ist, dass sie Körperkontakt zu einem anderen Menschen hat, welcher nicht darin ausgelegt ist, ihr wehzutun oder anderweitig zu Schaden.
Und sich überlegen, wie und, ob er ihr nicht helfen kann, abgesehen von der Idee, die er schon hatte, um ihr Geld zu beschaffen. Doch kennt er sich dafür leider nicht gut genug in ihrer Welt aus, als dass er da einfach irgendwas machen kann und als Katze schon gar nicht. Nachher wird es nur schlimmer, anstatt besser und damit wäre keinem von ihnen geholfen.
„Ach man, was soll ich nur machen?“, murmeln und die Decke höher ziehen, als sie sich mit dem Rücken zu ihm dreht.
Sich darauf etwas näher an sie heranlegen, als er sieht, dass sie wieder friert und seinen Arm oberhalb der Decke über ihre Hüfte legen, schließt er ebenfalls seine Augen und versucht etwas zu schlafen. Würde es die Zeit zeigen, ob und was er für die Kleine tun kann.

Autorennotiz

Die Geschichte ist aktuell noch in Arbeit. Sie wird zwischen 40 und 50 Kapitel besitzen und zurzeit sind 20 Kapitel fertiggestellt.
Ich werde jeden Samstag, eines davon onlinen stellen.

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Klugscheisser Am 05.10.2024 um 18:59 Uhr
Ist das dein ganz bewusst gewählter Stil, daß Du die Partizipien wegläßt ?

Beispiel; "Verstanden haben nickt er ihr zu" statt "Verstanden habend...."

Das macht es etwas anstrengend zu lesen.
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Klugscheisser Am 05.10.2024 um 23:25 Uhr
@Raven1990 Hallo Raven,

danke für deine Antwort. Dann weiß ich Bescheid.

Ich kann das gut verstehen, da es auch für mich sprachliche Dinge gibt, die "richtig" geschrieben, sich für mich sonderbar anhören.

Alles Gute
Klugi
Raven1990s Profilbild
Raven1990 (Autor)Am 05.10.2024 um 20:16 Uhr
Hi, ja ich schreibe bewusst so.
Das mit dem "d" am Ende, wie in habend, hört und fühlt sich wenn ich es lese oder ausspreche, falsch an.
Ich weiß, dass viele das als anstrendend empfinden oder als falsch.
Das habe ich auf ff.de wo ich vorher war, auch das ein oder andere Mal gehört bekommen.
Doch für mich ist es so mit dem "d" am Ende.
Es fühl / hört sich nicht richtig an und es liest sich für mich seltsam, wenn ich es als "Verstanden habend" schreibe.
Ob es am Ende Grammatikalisch richtig oder falsch ist, sei dahingestellt ... da bin ich nicht ganz so gut drin.

Raven
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Kapitel: 2
Sätze: 335
Wörter: 8.488
Zeichen: 47.482

Kurzbeschreibung

Katie hat es alles andere als einfach, lebt sie bei ihrem alkoholkranken Vater, dem oft und gerne die Hand ausrutscht. Einer Mutter, die schon vor Jahren gestorben ist und dazu hat sie auch noch ihren Nebenjob verloren. Welchen sie jedoch braucht, um endlich bei ihrem Vater ausziehen zu können. Die Götter in Gedanken bitten, ihr zu helfen, findet sie plötzlich eine kleine und verletzte Katze. Die alles andere als normal ist und ihr Leben, gehörig auf den Kopf stellt. OC/Penguin

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Freundschaft, (romantische) Beziehungsentwicklung, Abenteuer und Drama (Genre) getaggt.

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