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Zeppelin des Grauens

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19.10.2019 19:59
16 Ab 16 Jahren
In Arbeit

Sehr geehrter/geehrte Finder/-in,

mein Name ist William O'Kelly, ich bin Meteorloge und bin bei einem Polarforschungsteam beteiligt. Es ist eine Qual mir zu erzählen was ich in diesem Gebiet traf und was für ein Geheimnis es verbarg, von dem sich die Menschheit fern halten sollte. Ich kam noch gerade so davon. Lasst mich euch nun erzählen was geschehen ist. Wir kamen mit dem Eisschrauber, einem riesigen Eisbrecher mit einem säulenartigen Schraubenpropeller, sowas wie eine archimädische Schraube am Kiel.

Unsere Aufgabe war einfach, so viele Informationen wie möglich über den Nordpol sammeln. Wir waren ein Team bestehend aus Meteorlogen, Geologen, Geographen und Ozeanographen. Die Ozeanographen besaßen fünf Sepienmenschen, alle anderen im Team waren einfache Menschen. Als wir die eisig, kalte Einöde betraten, fühlten wir ein Gefühl der Freude. Wir freuten uns auf all die Dinge, die wir entdecken konnten und der Welt präsentieren wollten. So dachte ich es zumindest.

Unsere Anfänge waren typisch, wir entnahmen Proben vom Wasser und Eis, tauchten in die arktischen Gewässer, analysierten die Wetterverhältnisse. Wir hatten Spaß und amüsierten uns gegenseitig. Unsere achteckige, gigantische, zusammenfaltbare Basis bot uns alles an was wir brauchten. Bei uns war es übrigens immer Nacht und das wird ein halbes Jahr dauern, bis wir den Lunarstern sahen. Als wir alle am schlafen waren, wurden wir von unserem Bewegungssensor, der einen lauten Alarm auslöste, geweckt. Jemand war in unserem Gebiet. Es war kein Eisbär, es war kein Pinguin und

es war kein neues Lebewesen. Es war ein Gnom! Bei uns kommen sie nur in Skandinavien vor, was ihr eigenes Land ist. Er war 1,5 m groß, hatte einen langen mit Schnee bedeckten roten Bart und war in einem dicken, dunklen Pelzmantel gehüllt. Einige von uns rannten nicht vollständig angezogen zu ihm. Ich blieb mit den anderen zurück um zu sehen was sie mit ihm machten. Wie erwartet nahmen sie ihn mit in die Basis, damit er genau erzählen kann wie er zu uns kam. In

seinem Gesichtsausdruck konnte man eine Mischung aus Trauer und Schock erkennen. Seine Gesichtszüge waren für einen Gnomen typisch; eine große Nase, Augen die in seinem Gesicht wie übergroße Marienkäfer wirken, buschige Augenbrauen und einen großen Kopf. Er erzählte uns das seine Name Emil Olsson ist, der Enkel des verrückten Erfinders Olaf Olsson. Dieser alte Schmied machte die verrücktesten Erfindungen, das meiste davon nutzen wir heute noch für unseren Altag.

Es sind Meisterwerke der Technik. Sie bestehen aus Bambus und Metall und haben einen extravaganten Stil, den viele mögen und ihn sogar vergöttern. Sie kamen in allen möglichen verrückten Formen und Größen mit roboterhaften Aspekten. Einige halten ihn für ein Genie, andere meinen er sei wahnsinnig. Es ist mir eigentlich egal, denn ohne ihn wären wir nicht hier. Wir boten ihn einen heißen Kaffe an, er akzeptierte. Eine Kollegin bemerkte, dass er sich langsam beruhigte,

also fingen wir an zu fragen, ob er alleine ist. Er schüttelte den Kopf. Danach fragte ich, ob seine Freunde ihn folgen würden oder später kommen. Seine Antwort war; "Sie sind alle tot." Er antwortete mit einer heiseren Stimme, dies machte es noch schrecklicher abzuhören-- es hat mir eine starke Gänsehaut gegeben. Er erzählte uns, dass er Teil eines Suchtrupps ist, der vermisste Personen aufspüren soll-- hier in der Arktis. Es war nichts außergewöhnliches, denn eine hohe Nummer an verschwundenen Personen wurde am Nordpol gezählt. Suchtrupps wurden geschickt

-- sie kamen alle erfolglos zurück. Er war ein Teil von zehn weiteren Gnomen, alles Männer mit viel Survival-Erfahrung und Kenntnisse zu dem Thema Arktis. Meine Kollegen befragten ihn, ob er der einzige Überlebende ist. Beantwortet wurde es mit einem beunruhigendem "Ja". Sie wollten wissen was passiert ist, und fingen an ihn mit den Fragestellungen zu beschießen. Jedes mal Antwortete er aber mit; "Nein," oder "So war es nicht." Je mehr meine Kollegen anfingen ihn mit

Fragen zu terrorisieren desto wirrer und teilweise bescheuerter wurden sie. Sie reichten von Entführungen von Ausserirdischen, bis hin zu paranormale Aktivitäten. Beim Paranormalen meinte Olsson, dass es etwas Paranormales war. So entwickelte sich die Befragung zu einer Diskussion, wessen Aussage richtig war, oder ob es nur reiner Humbug ist. Es wurde mir zu laut, die Diskussion wurde langsam zu einem Streit. Deshalb ging ich nach draußen, um einen kühlen Kopf

zu bewahren. Ich merkte nicht einmal, dass Emil neben mir stand. Wir beide standen in einem warmen Lichtstrahl, ich starrte in die dunkle Eiswüste der Arktis und Olsson schaute in den Nachthimmel. "Was sich wohl da alles befindet?", sagte der Gnom, "Vermutlich großartige Dinge, welche wir eines Tages erreichen werden.", gab ich ihm mit Freude als Antwort. "Nein, ich glaube nicht," meinte er, "Ich glaube dort draußen lauern Dinge die wir nie entdecken sollten. Dinge von

denen wir nur in den Tod oder Wahnsinn gerissen werden. Schreckliche Dinge." "Warum den das?" "Ich habe Dinge gesehen, die man nie sehen sollte. Ich habe Alpträume gesehen, die schlimmer sind als alles andere im gesamten Universum. Mr. O'Kelly, glauben sie an die Antiken Ältesten, an die Teufelssterne, an die großen kosmischen Rassen, an die Unterweltler und an die wachenden Götter?" "Nein, ich glaube nicht an sie." Sein Gesicht wandte sich zu mir mit einer ernsten Mine.

"Bald werden Sie es" sagte er zu mir und ging die Treppe hinauf in unsere Basis. Ich blieb auf der Stelle, denn ich wollte nicht zurück zu den Anderen, da sie immer noch bei ihrer Diskussion, und Sie wissen ja wie nervig es sein kann. Nun ja, dass ich nicht an diese Dinge glaube, würde ich bereuen-- sehr stark bereuen. Mein Blick wandte sich dem Sternenhimmel und meine Gedanken vertieften sich in seine Worte. Ich muss zugeben, wir sind klein-- sehr klein-- im vergleich zur Größe

des Universums. Selbst unser Fortschritt ist sehr klein und wir besitzen viele Grenzen, welche die Menschheit nie überwinden könnte. Wer weiß was es alles im unendlichen Kosmos befindet. Wie sagt man so schön; Nichts ist unmöglich, wenn man alles auf einer kosmischen Ebene sieht. Darf ich ehrlich zu Ihnen sein? Ich habe unheimlich große furcht, von den Möglichkeiten. Mein Trip in die Gedankenwelt wurde von einem Gesang unterbrochen. Es war ein langsames Wiegenlied,

das von einer jungen Dame gesungen wurde. Ich wunderte mich wo sie herkam, und bekam meine Antwort schnell. Es kam aus der Ferne, im Eisland. Meine Hände nahmen schnell ein Fernglas und drückten es gegen die Augen. Ich schaute in die Richtung aus der die Melodie kam und sah eine Frau. Herangezoomt, konnte ich sie mir genauer unter die Lupe nehmen. Es war eine schöne Japanerin, mit sehr langem, schwarzen Haar im traditionellen Schnitt, bekleidet in nichts anderem

als einen schneeweißen Kimono mit einem Schädelmuster an den rändern ihrer Ärmel und dem Tsumaski, ihre Haut war so weiß wie der Schnee selbst, ihre Lippen und Augenfarbe wurden von einem eisigen Blau getönt und ihre Statur war groß und gerade, wie ein Eiszapfen. Zuerst staute ich es mit Verwirrung an, da solch eine Kleidung hier sehr unpraktisch wirken sollte. Ich hielt es für eine Halluzination, aber ich merkte, dass es keine wahr. Sie war da, und sie war echt. Sie müssten

mich jetzt für verrückt halten nicht wahr? Glauben sie mir, ich bin nicht verrückt und was ich sah war echt! Die Dame fing an näher zu kommen, dabei schien sie keine Fußspuren zu hinterlassen! Sie schien nicht einmal eine Bewegung von Beinen zu zeigen. Ein starker Wind fing an, der ihr den Tsumasaki zur Seite fliegen ließ, nur um zu zeigen, dass sie keine Beine hatte! So ließ ich alles stehen und liegen und rannte die Treppen hoch zu unserer Basis. Die Tür wurde von mir

abgeriegelt. Ich eilte durch die rohrartigen Gänge zu unserem Mannschaftsraum, um den Anderen von meiner Sichtung zu erzählen. Sie starrten mich mit verwunderten Zügen an und schienen mir nicht zu glauben. War aber auch zu erwarten. Deshalb wollten sie einen Blick aus dem Balkon, der sich neben unserem Raum befand, werfen. Doch ein Schneesturm fing an, somit konnten sie auch, glücklicherweise, die Plattform nicht betreten. Jack, ein menschlicher Geologe und guter Freund,

hatte uns vorgeschlagen schlafen zu gehen. Wir akzeptierten. Alle gingen, bis auf mich und Olsson. Wir saßen nur rum, deshalb beschloss ich ihn zu verlassen. Er packte mich am Arm. "Du hast sie gesehen nicht war?" fragte er mich. "Schlaf nicht ein, denn sonst holt es dich auch Junge." Jetzt glauben Sie; dass dieser Mann wahnsinnig ist. Sind wir das nicht alle? Oh, wie ich es bereue seine Worte nicht befolgt zu haben. Warum? Es geschah, als ich im Tiefschlaf war. Ich konnte den

ganzen Raum durch meine geschlossenen Augen sehen, aber ich konnte mich weder bewegen als auch sprechen. Es war eine Schlaf-Paralyse. Unheimliche Geschichten werden von Leuten erzählt, wie sie schreckliche Monster sahen und sich nicht bewegen konnten. Mein Zimmer hatte ein riesiges Fenster, was eine Wand ersetzte. Es war viereckig und mein Bett war, aus der Perspektive des Fensters, in der rechten Ecke. Und die Tür war hinter mir links. Im Fenster konnte man noch

den starken Schneesturm sehen und heulen hören. Kalt war mir nicht, denn mein Heizschlafsack hielt mich warm. Mein Fenster begann urplötzlich auf eine rasante weise zuzufrieren. Eine ungeheure kälte, die so kalt war das selbst mein Schlafsack nur noch wenig wärme spenden konnte. Ein Nebel fing an sich durch die Türspalten zu bluten. Der kalte weiße Dampf bedeckte den einst warmen Boden mit ihren frierenden Wolken, bis der Boden nicht mehr sichtbar war. Ein Kopf

ragte ohne große Mühe aus dem Boden. Es war die Frau. Sie kam langsam aus dem wolkigen Boden und starrte währenddessen auf meinem bewegungsunfähigen Körper. Je mehr sie ihren Körper aus dem Nebel hervorzeigte, desto kleiner schien ich mich zu fühlen. Ihre Größe war unglaublich, beinahe hätte ihr Kopf die Decke berührt, während ich nur 1/3 brauchte, um sie zu erreichen. Sie begann sich auf mich mit einem steifen Körper zu neigen. Sie nutzte nicht ihre

Hüften sondern ihre Füße, die ihr fehlten. Sie sollte umfallen, aber sie konnte sich irgendwie halten. Je näher sie kam desto kälter wurde es. Mit ihren Händen berührte sie meinen Schlafsack. Die Stellen, welche ihre Fingerspitzen berührten, wurden in Sekunden zu Eiskristallen. Ihr schrecklich schönes Gesicht, kam meinem immer näher. Die Kälte war unerträglich-- alptraumhaft. Meine Körper war noch nicht erwacht. Ich konnte nichts tun außer warten und verzweifelt

versuchen ein Zeichen von Bewegung zu zeigen. Mein Mund konnte sich aus dem Koma befreien und einen Ton ausspucken. Die Frau war überrascht und explodierte zu einer dichten weißen Wolke, die den gesamten Raum befüllte. Ich konnte nichts sehen und die kälte war unerträglich. Ich konnte nicht einschlafen und wie von Geisterhand verblasste alles in einer schwärze. Einer meiner Kollegen wollte mich wecken, er fand das Zimmer, und mich, vollkommen verschneit,

obwohl das Fenster geschlossen war. Der Grund warum er mich weckte war aber etwas ganz anderes. Es war nämlich wegen Emil Olsson, er war nicht mehr bei sinnen. Er redete ständig etwas über eine gewisse "Yuki-onna" und fragte ständig nach, ob wir eine Kopie des Monstropedias von Fernando Flores besitzen. Natürlich wollte ich nachsehen, um zu sehen wie es ihm geht. Um ehrlich mit Ihnen zu sein, so gut wie gar nicht gut.Die Wände, der Boden und sogar die Decke,

wurden von unlesbaren Schmierereien bedeckt, die sogar noch tropften. Er hatte sich seine eigene Hand aufgeschnitten und mit seinem eigenen Blut die Wände beschmiert. Da sah ich ihn gebückt in der Mitte des Raumes liegen. Seine Augen waren voll mit Wahnsinn und unbeschreiblicher Furcht. Sein Haar war kreidebleich und er stöhnte ruhig. Er war wirklich nicht mehr beim klaren Verstand. Die Crew brauchte Stunden, um ihn zu beruhigen, damit er erzählen kann was er da sah.

Er sagte, er habe den nackten Körper der Yuki-onna sah. Meine Kollegen wurden fragwürdig. Einige von ihnen, nahmen es sogar nicht ernst und machten Witze darüber. Sie fragten ob sie heiß aussah und sonstiges über ihr aussehen. Ihr Lachen verging, als er endlich seine ersten Worte sprach; "Nein, das war sie nicht. Es war das schlimmste, aller schlimmsten Monster. Es war das ultimative Gräuel. I-Ich s-sah, das Unbeschreibliche."

Tagebuch des Jack Morgan

Arktis-Expedition Tag 4. : Will war nach den Ereignissen von Vorgestern nicht mehr der selbe. Er schlief nicht ein, nahm ständig Koffein zu sich, hörte sich auf zu pflegen, nahm nicht an der Forschung teil, nimmt nur noch kleine Mengen an Nahrung zu sich und schließt sich für Stunden in unserer kleinen Bibliothek ein. Ich mache mir schreckliche Sorgen um ihn. Seit dieser Gnom da ist, ist er wie besessen von dieser "Yuki-onna". Sonst hatte er sich nie mit Mythologie beschäftigt, aber jetzt ist es für ihn wichtig--sehr wichtig. Wonach er sucht weiß ich nicht, aber ich werde ihn jetzt in der Bibliothek besuchen.

 

Sprachtagebuch von William O'Kelly:

O'Kelly: Gestern kam es nicht. Das ist auch gut so, denn ich muss herausfinden was es ist. Hier vielleicht? Nein. Buch fällt auf den Boden. Ist es das? Auch nicht. Buch fällt. 

Öffnen einer Holztür.

Jack Morgan: Großer Gott Will, sie dir an was du für einen Schlamassel angerichtet hast!

O'Kelly: Das spielt keine Rolle. Das vielleicht? wirft ein Buch auf den Haufen.

Morgan: Warum hörst du nicht auf?! Manuskript landet auf den Haufen. Du sollst aufhören hab ich dir gesagt! Lexikon knallt auf den Fußboden. Wenn du nicht aufhörst dann muss ich Gewalt anwenden, denn das geht schon zu weit.

O'Kelly: Da! Da ist es! Ich wusste das wir es haben.

Morgan: Das wir was haben?

O'Kelly: Das hier. Eine übersetzte Kopie des Monstropedias. Umhüllt mit ranzigem dunklem Leder, verschlossen mit einem eisernen Schloss. Die Seiten bestehen aus weißem Leder und die Schrift mit den Zeichnungen wurden in ihr eingebrannt. Sie enthält jedes Wissen über die Monster des schrecklichen Kosmos.

Morgan: Hieß es nicht das; wenn man daraus ließt und es danach schließt stirbt?

O'Kelly: Das passiert nur beim Originalen, das von Fernando Flores verfasst wurde. Aber ein Blick in die Seiten kann man werfen. Öffnen eines alten Schlosses. Es ist leer! Monstropedia knallt auf den Fußboden. Es ist einer ihrer Tricks. Die Yuki-onna will mich zum Narren halten!

Morgan: Will, es geht dir wortwörtlich nicht gut. Sieh dich selbst doch mal an. Du siehst fürchterlich aus und du stinkst.

O'Kelly: Jack, wir kennen uns schon seit 10 Jahren. Du weißt wie ich bin. Ich bin nicht wahnsinnig! Glaub mir!

Morgan: Ich glaube dir, aber du gehst zu weit. Du bist besessen davon.

O'Kelly: Nein! Und ich werde es dir zeigen, indem wir es suchen werden.

Morgan: Du weißt nicht einmal wo sich deine sogenannte Schneefrau aufhält.

O'Kelly: Olsson weiß es, und du wirst mitkommen, um mir zu helfen.

Morgan: *seufz* Ich werde mitkommen, aber nicht um dir zu helfen, sondern um auf dich aufzupassen. Wie sagte ein Jäger mal; "Alleine zu gehen ist Selbstmord."

O'Kelly lachend: Ja da hast du recht, vor allem wenn deine Beute ein Monster ist.

*Gelächter im Raum*

*Ende des Rekorders*

 

Nachricht an Prof. James Blackwood:

Sehr geehrter Prof. Blackwood,

ich hoffe es geht Ihnen besser, da Sie in einem Krankenhaus für Nervenheilung waren. Jedenfalls möchte ich Ihnen sagen; dass Jack Morgan und William O'Kelly weg sind. Ich weiß nicht was in die Beiden gefahren ist, damit sie sich so verhalten. Morgan sah wie immer aus-- ordentliche braune Frisur, großer schlanker Körper, eine polierte Brille auf seiner Stupsnase und ein glatt, rasiertes, längliches Gesicht. Im Gegensatz zu William, dessen lange schwarze Haare, ein kleiner

zerzauster Vollbart, Tränensäcke unter den Augen und ein magerer Körper, ihn wie einen Überlebenden eines Flugzeugabsturzes aussehen ließen. Die Beiden gingen ohne ein Wort zu sagen an uns allen vorbei. Sie wollten zu Emil Olsson, einem Gnom den wir gerettet haben und Enkel des Erfinders Olaf Olsson. Sie müssten diesen Raum sehen in dem er war-- es war wirklich keine gute Idee ihn bei uns zu lassen. Es bricht eine kleine Hölle aus und es wird immer

schlimmer. O'Kelly und Morgan gingen zu ihm und waren nur eine einzige Minute drinnen, danach kamen sie raus und sagten uns; dass sie sich auf den Weg machten. Wohin und warum sagten sie uns nicht. Für mich ist es jetzt sehr unangenehm. Wir haben großartige Fortschritte und Entdeckungen gemacht, warum müssen sie ausgerechnet gehen und uns nicht bescheid sagen? Ich glaube selbst schon, dass ich von diesen Fragen wahnsinnig werde. Es ist besser ich gehe

zurück an die Arbeit. Dennoch passieren hier eigenartige Dinge, jedoch bin ich mir sicher, dass es dafür eine wissenschaftliche Erklärung gibt. Auf wiederhören werter Herr Professor.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Robert Finch.

 

Abschnitt des Briefes von William O'Kelly

Ich hoffe diese Abschnitte können Ihnen helfen können einen Blick in die Gedanken der anderen zu verschaffen. Ich kannte einige dieser Leute und ich wusste, dass ich einige von ihnen nie wieder sehen werde. "Dies könnte meine letzte Forschungsreise werden," dachte ich mir. Es gab für mich kein zurück mehr-- es stand fest. Jack packte seinen Rucksack mit allem möglichen was wir für unsere kleine Reise brauchten, dazu einen Photoapparat, sein Tagebuch und ein Aufnahmegerät.

Jack und ich sind, wie Sie glaube ich schon wissen, seit Ewigkeiten Freunde. Wir kannten uns seit dem Abitur und gingen gemeinsam auf die gleiche Universität. Seitdem Forschen wir immer gemeinsam, wir sind wie Brüder-- für einander bestimmt und unzertrennlich. Falls all das hier vorbei ist, werde ich mir ihm nach New England reisen, um ein angenehmes Haus in Spooky Hollow zu kaufen. Aber zuerst mussten wir es überstehen, ohne dabei unsere Zehen zu verlieren.

Natürlich wagte ich mich einen Blick in den Spiegel wagte ich, da es mir empfohlen wurde. Meine Reaktion war nicht schockierend. Ich wusste bereits wie ich aussehe, doch war es das alles wert. Das ist eine Frage, bei der ich mich einfach nicht entscheiden kann. Jack wartete schon draußen auf mich und bereitete das Schneemobil, das nach einer 20er Luxuslimosine modelliert wurde und mit Psycho-Energie betrieben wurde. Jetzt fragen Sie sich bestimmt; was das ist, nicht wahr?

Niemand weiß es, denn sein Entdecker, Vinzent Dupont, hat dieses Geheimnis mit sich selbst in den Tod genommen. Wir wissen nur, dass es besser ist als Elektrizität, Dampf, Atomenergie und Öl. Das ist alles was ich euch darüber erzählen kann, na ja dies werden Ihnen die meisten Bewohner dieses Planeten sagen. Um ehrlich zu sein, ich will es nicht herausfinden und es sollte auch niemand herausfinden. Ich werde Jacks sarkastisches Lächeln nie vergessen, das er mir

zeigte bevor wir in die nächtliche, bitterkalte, verschneite, endlose Einöde der Arktis befuhren, denn es war sein letztes.

Autorennotiz

Diese Story wurde gemacht, weil es keine Novellen oder Novelleten auf StoryHub gibt. Warum eigentlich?

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Autor

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Kapitel:2
Sätze:242
Wörter:3.251
Zeichen:18.906

Kurzbeschreibung

William O'Kelly ist mit einem Forschungsteam auf eine Expedition in die Arktis. Es sollte eine entspannte Forschung sein, doch es wurde alles andere als entspannt. Was ist passiert? Was macht ein zerstörter Forschungszeppelin hier? Wo sind die Leute des Rettungsteams? Wer ist diese Frau? Werden diese schrecklichen Geheimnisse gelöst, oder werden sie Teil eines Mysteriums, dass nie gelöst wird? Er will es herausfinden, doch er merkt, dass er es mit etwas viel größerem aufnimmt.

Kategorisierung

Diese Story wird neben Fantasy auch in den Genres Horror und Steampunk gelistet.

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