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Weihnachtsgeschichten

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21.12.19 12:02
Fertiggestellt

Die Antischnuppe (Weihnachtsgeschichte 2019)

Eines Nacht fielen die Sterne vom Himmel herab. In einem riesigen Spektakel, das kaum einer sah entflammte es in hellen Farben. Andy war einer jener Personen, die es erst über die Zeitung erfuhren. Es war eine absurde Nacht gewesen. Auch für ihn, der dieses Naturphänomen verpasst hatte. Von einer bildhübschen Frau hatte er geträumt. Dabei war er schwul. Sie hatte geleuchtet, als würde sie von einem der kräftigsten Sonnenuntergänge angestrahlt werden, die er je gesehen hatte. Allerdings stand sie umgeben von Schwärze genau vor ihm. Er hatte Boden unter den Füßen. Sie aber schien im Nichts zu stehen, regungslos, lächelnd umgeben von leisen Klängen. Was das sollte verstand er nicht. Er war bei weitem nicht romantisch. Viel eher mochte er die Routine. Warum sollte er dann also von einer Frau träumen, die es in seinem Umfeld nirgends gab und vermutlich auch sonst wo nicht lebte?

Eine Weile saß er da und fühlte sich leer. Später schickte ihn sein Wecker zur Arbeit. Im Laden verpackte er beinahe wie am Fließband Pakete, die für das morgige Weihnachtsfest noch auf den letzten Drücker eingekauft wurden. Schließlich war er der Letzte im Laden, der bei künstlichem Licht aufräumte.

„Guten Abend, mein Herr.“ Die Stimme sprach sacht und mit einer Art die ihm Gänsehaut bereitete aber keine die aus Angst entstand. Als er sich zu ihr wandte, stand die Frau aus seinem Traum vor ihm. Er hielt die Luft an. Zu unnatürlich war diese Situation. Sie sagte jedoch nichts weiteres. Rührte sich gar wie in seinem Traum nicht von der Stelle. „Ähm … äh … Raus? Wollen sie raus? Ich mach ihnen auf. Eine Sekunde.“ Hektisch suchte er den Schlüssel an der Theke fand ihn aber in seiner eigenen Tasche. „Entschuldigen sie, normalerweise sperren wir keine Leute ein.“ Mit schnellen holprigen Schritten ging er zur Tür und öffnete sie.

„Kommen sie mit?“ Sie wirkte so sicher in der Frage, dass sie das wohl kaum zum erstenmal gestellt hatte. „Tut mir Leid aber ich habe hier noch zu tun. Haben sie es denn weit? Ich kann ihnen gern noch ein Taxi rufen.“ „Das ist sehr nett.“ Täuschte er sich oder hörte er die Klänge aus seinem Traum? Er war doch hoffentlich nicht auf der Arbeit eingeschlafen. „Andy Schnuppe.“ Seinen Augen nicht mehr trauend war er sich auch nicht sicher, ob sie tatsächlich einen leichten Knicks vor ihm machte bevor sie einen Schritt zurücktrat. „Wie heißen sie denn?“ „Polar Stern.“ „Wie der Stern am Himmel.“ Als er zum Himmel auf deutete und selbst hinauf blickte, bemerkte er, dass der wolkenlose Himmel keinen einzigen Stern zeigte. Fassungslos hatte er eine Weile hinauf gestarrt ehe er wieder zu ihr sah. Eine große Sehnsucht weckte die schöne Frau beim Anblick der Nacht. Er fühlte das Verlangen ihr Trost zu schenken, doch wie wusste er auch nicht. Unbeholfen schlich er sich wieder in den Laden zurück.

Dort räumte er die letzten Dinge auf und ging dann selbst. Er war nicht weit gekommen als ihm Polar auf einer Bank auffiel. Ihr Leuchten war irgendwie verschwunden. Sie verschwand fast in der Nacht. „Die Sterne kommen wieder. Es ist nur ein Naturspektakel.“ Sie lächelte müde, sah ihn aber nicht an. Daraufhin zog ihr Andy seine Jacke um und riet ihr zu, er wolle sie nach Hause bringen. Ihr gings nicht gut, das merkte er mit jeden Schritt, den er sie voranbrachte.

„Wo wohnen sie denn?“, fragte er nachdem sie schon einige Meter zu einem Park gelaufen waren. Ihr Blick ging wieder in den Himmel hoch. „Ja, die Sterne sind wunderschön. Am Meer kann man sie noch besser sehen. Die Stadt verschluckt die Meisten von ihnen.“ Mit dieser Ansicht kam ihm der Gedanke, dass sie nur dort wohnen konnte wo man die Sterne am Besten sehen konnte. Gleich hatte er auch eine Idee wo. Er lieh sich Hals über Kopf ein Auto von einem Freund und fuhr los. Doch auch wenn er sich sicher gewesen war lag er falsch.

„Frau Stern, soll ich sie vielleicht in eine Klinik fahren? Hatten sie einen Unfall?“ „Ich möchte einfach nur wieder nach Hause.“ „Wo wohnen sie denn?“ Diesmal zeigte sie es mehr als deutlich. Ihr Finger markierte den Himmel. „Sie veralbern mich doch.“ Er war verunsichert. Keinen Plan worauf er sich da eingelassen hatte, nur weil er von ihr geträumt hatte.

„Ich bring sie zu den Sternen“, sprach er sicher. Der Sinn war nur die arme Frau zu Ärzten zu bringen. Sie brauchte wohl dringend Hilfe. „Polarstern, richtig?“ Sie nickte niedergeschlagen. „Weshalb muss der Polarstern weiblich sein. Ich meine, es heißt auch DER Polarstern.“ „Würden sie mich gehen lassen wäre ich ein hübscher Mann?“ Die Frage kam zu plötzlich an das er seine Sicherheit hätte behalten können. „Ähm … ich … ich bin vergeben, falls sie sich Hoffnung machen sollten.“ Sie lachte. „Mir gehört der Himmel und dort muss ich wieder hin.“

Sie reckte ihr Gesicht zum Mond, als wollte sie sich dran sonnen. Ihr ging es wieder ein klein wenig besser. „Warum wären sie dann nicht einfach nicht hübsch?“ „Ich bin gerne hübsch. Zu einem Mann sagt man das nicht unbedingt. Ich möchte wieder hinauf. Dort wo ich hingehöre.“ Andy schüttelte nur den Kopf. Das war hoffnungslos. Plötzlich löste sich die Frau aus seinem Arm, der ihr Halt geboten hatte. „Warten sie! Was tun sie da? Sie können doch nicht einfach …“ Bevor es Sinn ergab stieg sie eine Leiter auf einer Obstwiese hoch.

Etwas nervös trat er auf die unterste Sprosse. Die Leiter hatte bedrohlich gewankt, nachdem sie ohne ein Halten hinaufstieg. Doch als sein Fuß das Metall berührte schoss ein weiteres Stück der Leiter hoch. Es wurde länger ohne einen logischen Grund. Die Frau hatte rasch das Ende des neues Stückes erklommen wodurch er aus Schreck das zweiten Bein aufstellte und wieder kam neuer Aufstieg hinzu. Er konnte es sich nicht erklären. Doch musste er wohl oder Übel mit aufsteigen. Die Zeit verstrich nicht während die Beiden immer weiter hinauf stiegen. Irgendwann jedoch hielt sie am Ende der Leiter an. Bedankte sich herzlich für seine Hilfe und versprach ihm einen Wunsch zu erfüllen. Gleich am Morgen würde er es sehen. Ein kalter Wind lies ihn frieren. Dann fiel langsam seine Jacke auf ihn herab. Die Frau vor ihm war verschwunden. Nur der Polarstern erstrahlte am Himmel über ihn.

Verwirrt stieg er die Leiter wieder hinunter, die mit ihm auch wieder Stück für Stück schrumpfte. Was war hier bloß geschehen? Sein Unterbewusstsein wollte ihm wohl raten selbst einem Psychiater aufzusuchen. Fürs erste legte er sich aber Todmüde ins Bett.

Beim Aufwachen am nächsten Morgen blitzte ihm etwas ins Gesicht. Er stand auf. Sein Fenster war offen und irgendetwas leuchtete blinkend vom Himmel herunter. Sicherlich ein Flugzeug dachte er und schloss genervt sein Fenster. Über das Frühstück hinweg lies ihm das keine Ruhe und so lies es ihn bald schon aufbrechen. Das Licht war der Polarstern, der aufhörte zu blicken als er es bemerkte. Wieso sah er ihn am helligsten Tag? Sollte er spinnen oder einfach seinem Gefühl zu folgen nachgeben.

Es war als wüsste er genau wohin der Stern unsichtlich deutete. Er nahm ein Ruderboot am Hafen, das vermutlich niemand interessierte und paddelte drauflos. Stunden verbrachte er auf dem Meer zu ehe er eine Insel erreichte. Eine besondere Insel. Jene, die sein Mann gekauft hatte. Einfach so. Er klopfte schwach an die Tür. War er noch da? Sie waren letzte Weihnachten im Streit auseinandergegangen, da er ihn hier mit der Insel, dem Haus und dem Umzug überrascht hatte. Dreißig Jahre hatten sie eine Fernbeziehung geführt und sich immer ein gemeinsames Zuhause gewünscht, dennoch war er überrumpelt gewesen und hatte sich stur in sein altes berechenbares Leben verkrochen. Das war jetzt fühlbar dumm gewesen und er hoffte innig er sei hier nach einem ganzen Jahr.

Die Tür ging auf und Koffer standen im Inneren. „Andy!“ Die Stimme war überrascht und unter Tränen verzerrt. „Ein Stern hat mir in den Hintern getreten.“ Nicht in der Lage etwas anderes außer Scham zu fühlen klang er doch recht neutral. Sein Mann riss ihn in die Arme und mit in das Haus. Er war der Typ mit dem Quatsch von Sternen, Sonnenuntergängen und Gedichten. Wobei er ihm doch immer gerne zuhörte und sah.

Ein Pferd namens Esel (Weihnachtsgeschichte 2018)

Zwischen all den Profireitsport Pferden, stand Esel. Esel war kein Esel. Er hieß nur so weil er ein wenig so wirkte. Seine Maulpartie war weiß, ein sogenanntes Mehlmaul. Danach wurde sein Fell etwas länger, braun und kuschelig weich. Doch leider sah man ihn hier nur als Beistellpony. Das war blöd, denn mit dem meisten Pferden hier verstand er sich nicht. Sie jagten ihn über die Koppel und verdrängten ihn am Futter aber weil er sich einmal wehrte, galt er als bissig. Sogar ein Schild hing jetzt vor seiner Box. Einfach nur damit ihn niemand mehr gern hatte. „Hallo Esel“, grüßte ein Mädchen, das er schon gut zwei Jahre kannte. Selbst sie kam nicht mehr her. Mühsam erknapperte er sich sein Halfter an der Boxentür und warf es zu ihr. „Nein Esel, das darfst du nicht! Das geht doch kaputt.“ Sie lachte und kam auf ihn zu. Das Schild jedoch hemmte ihre Entschlossenheit. Frustriert wieherte ihr Esel entgegen. Er wollte doch nur, das sie sich traute. Endlich raus aus dieser Box. Sie aber hing das Halfter woanders auf und verschwand eilig. Esel schrie ihr hinter her doch sie kam nicht wieder. Tage lang sah Esel zu, wie das Treiben um ihn herum ihn gänzlich vergessen hatte. Doch ganz so wie er dachte war es nicht. An Weihnachten kam das Mädchen wieder. Sie war ganz alleine im Stall, wo die Dunkelheit bald vom Tageslicht verdrängt wurde. „Esel?“, flüsterte sie ganz aufgeregt. Seine Ohren spitzen sich alles andere blieb betrübt. „Esel, ich weiß du bist anders. Vertrau mir.“ Sie kam näher. Ihre Hand zitterte. Kurz vor ihm senkte sie ihre Hand wieder herab. Esel wollte sie ermuntern, doch hatte er gelernt, dass sie dies nur verjagte. So blieb er ganz still. Nervöser den je zog sie ihm ein Halfter auf. Kaum trug er es zeigte er sich voller Stolz. Das Mädchen
lachte. „Weißt du wo es hin geht?“, fragte sie und verlor damit ein Teil ihrer Angst. Sie begann ihn gründlich zu putzen, was er eigentlich noch nie besonders mochte. Heute aber irgendwie doch. Er schloss die Augen und genoss es. „Ich wusste es“, erklang ihre erfreute Stimme vor ihm. Seine Ohren drehten sich nach vorn. Erst dann öffnete er wieder seine Augen. „Es geht nach Hause, Esel. Dort wo du hingehörst. Meine Mutter wird sich freuen dich wiederzusehen.“ Esel beschloss den Kopf schief zu heben. Das hatte ihm früher oft Leckerlis eingebracht. Sie löste sich allerdings von ihm ab und besorgte eine Pferdedecke. „Der Weg ist weit. Ich hoffe
du bist fit“, sagte sie beim Anbringen des Führstricks. „Können wir?“ Warum fragte sie das eigentlich? Esel drängte an die Tür heran. Etwas verwundert stellte er fest, das es nicht zu den Koppeln ging. Dennoch folgte er ihr mit großer Freude durch den Schnee. Abseits der großen Anlage blieb er dann plötzlich stur stehen. „Komm schon. Wir werden den halben Tag brauchen.“ Esel zog sie zurück und scharte wie wild unter seiner Decke am Fell herum. „Ist was an deiner Decke? Lass mal sehen.“ Kaum hob sie die Decke etwas ging Esel wieder voran. „Warte, deine Decke.“ Immer wieder wich er dem Versuch aus sich die Decke überlegen zu lassen. „Okay dann nehme ich sie, wenn du nicht willst.“ Somit kleidete sie sich in die warme Pferdedecke ein. Ihr war offenbar sehr kalt gewesen. Was das Pony betraf, so schien sich dieser zu freuen. Er nahm an Tempo zu und irgendwie gewann er auch die Führung bei diesem vermeintlichen Spaziergang. So zum Beispiel drängte er sie in eine Abzweigung obwohl sie hatte geradeaus laufen wollen. „Esel jetzt sei doch nicht so stur“, jammerte sie aber er begann nur seelenruhig unter dem Schnee zu grasen. „Ach so du hast Hunger. Warte ich hab doch vorgesorgt.“ Sie legte die Decke zu Boden und nahm ihren großen Rucksack ab. In diesem befand sich ein ganzer Bündel Heu, ein Apfel, eine Karotte, und zwei Wasserflaschen. „Bitte sehr“, empfing sie ihr Pony feierlich am Heu auf Pferdedecke-Mahl. Anstandslos knabberte Esel sein Heu weg. Das Mädchen rieb solange ihre Hände im Fell warm. Kurz bevor Esel fertig war wand sie sich zum Trinken ab. Während sie trank wurde ihr klar, das sie etwas wichtiges vergessen hatte. „Ich hab ja gar keine Tränke für dich. Wie sollst du denn trinken, Esel?“ Er starrte sie an während sie den Rucksack und die Umgebung absuchte. Was sie nicht gleich bemerkte war, das Esel ihr mit der Flasche im Maul zu folgen begann. Nachdem sie es bemerkte musste sie lachen. „Lass es uns so probieren“, meinte sie und leerte ihm langsam etwas Wasser ins Maul. Esel verstand diese Methode sofort. Es sah nur urkomisch aus. Frisch versorgt drängte er zum Gehen. So ganz uneigennützig tat er das wohl doch nicht. Im Vorbeilaufen konnte sich das Mädchen gerade noch so die Decke schnappen. Ihr Pony kannte kein Halten mehr. Im Trab ging es bis zum Zielort. Erst dort stoppte er abrupt. Keuchend blieb das Mädchen neben ihm stehen. Schuldbewusst wandte sich Esel zu ihr. Er beobachtete sie eine Weile. Dann ging er noch etwas näher und rieb sanft seinen Kopf an ihr. „Du liebst es noch immer durch den Schnee zu rennen.“ In einer nickenden Bewegung riss er den Kopf hoch um dann wieder in ihren Armen zu versinken. „Du Clown!“ Sie kam seiner Streichelbitte nach und genoss es selbst durch das weiche warme Fell zu fahren. „Herzlich willkommen Zuhause, Esel. Mama wird sich so sehr freuen aber psst, du bist Mamas Weihnachtsgeschenk.“ Sie brachte ihn vergnügt in einen Unterstand auf einer weitläufigen Koppel auf der bereits andere Ponys standen. Esel schien sich wohl zu fühlen. Zumindest begann er schon vom Heu zu fressen. Das Mädchen verschwand derweil im Haus. Als sie am Abend wieder kam war ihre Mutter bei ihr. „Es ist doch hoffentlich nicht so groß, das es nicht zur Tür herein passt?“, scherzte sie. „Och ich hätte es schon auch reinbringen können“, erwiderte sie bemüht nichts zu verraten vor Aufregung. Sie stellte ihre Mutter mitten auf die Koppel. Was um die Mutter herum war sah sich aufgrund ihrer verbundenen Augen nicht. „Sind wir da? Ich habe keinen blasen Schimmer wo wir sind.“ Ihre Tochter wurde von einem anrennenden Schlammwesen abgelenkt. „Esel!“, zischte sie verärgert. „Esel?“ Sofort riss sie sich die Augenbinde vom Kopf. „Esel! Du bist es ja wirklich.“ Wieder riss er bestätigen seinen Kopf in die Höhe und nickte dabei. Das war jene Frau, die ihn mit der Flasche großgezogen hatte und das Mädchen neben ihr, ja das war ihre Tochter, die mit Hilfe seiner stützenden Nase das Laufen gelernt hatte. Er war doch ein guter, der Esel. Nicht wahr? Jetzt war das Pony namens Esel nach Jahren wieder Zuhause.

Spuren im Schnee (Weihnachtsgeschichte 2017)

Gebannt schaute der kleine Tim aus dem Fenster. In zwei Tagen stand Weihnachten vor der Tür aber es lag kein bisschen Schnee. Er hatte sich doch aber Schnee gewünscht. Wo blieb er bloß? Enttäuscht nahm er auf dem Stuhl platz, auf dem er gestanden hatte. Vor ihm lag ein halbbeschriebenes Blatt. Ihre Tradition hielt vor, das gesungen und gelesen wurde. Papa hatte ihm das Gedicht aufgetragen weil er nicht singen wollte. Toll, er mochte auch keine Gedichte. Er las es dennoch aber nur weil ihm Langweilig war. Als die Zeit fürs Bett reif war sahen seine funkelnden Äuglein, die ersten Flocken vom Himmel fallen. Doch die bösen Eltern verbannten ihn ins Bett. Es sei schon zu spät, hatten sie ihm gesagt aber was wen der Schnee morgen wieder weg war. Als es ruhig im Haus wurde zog er sich Stiefel und seine Winterjacke an. Wow, war sein erster Gedanke über den liegengeblieben Schnee. Bis über die Knöchel versank er in dem glitzernden Weiß. Er spielte und tobte, bis am Himmel die Sonne wieder aufging. Dann der Schreck. Wo war das Haus? Er hatte sich verlaufen. Seine Fußspuren waren verdeckt von neuem Schnee. Die Einzigen, die er wiederfand waren die eines Rehs. Er folgte ihnen bis in einen Wald hinein. Eiskalt war es ihm mittlerweile. Seine nasse Kleidung schien wie gefroren, die körperliche Kraft am Ende. Müde setzte er sich an einen Baum und schlief ein. Auf einmal legte sich etwas wärmendes um ihn herum. Es war ein großer langhaariger Hund, der ihn wieder wach leckte. Als er wieder bei Kräften war stand der mächtige Hund auf. Er ging nicht fort, als würde er auf ihn warten. Jeden Schritt den Tim machte ging der fremde Hund mit. Musste er ruhen, hüllte er ihn mit seiner Wärme ein. Fast so als verstand er ihn. Nach langer Reise hörten sie ein weihnachtliches Trompetenspiel. Sein Vater, was für ein Glück. Er rannte los, ins Haus hinein und wurde sofort in die Arme genommen. Tränen der Freude liefen. Als sie sich wieder zum Hund wandten war nichts mehr außer seine Spuren im Schnee zu sehen.

Autorennotiz

Frohe Weihnachten

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Augureys Profilbild
Augurey Am 20.06.2019 um 14:44 Uhr Mit 1. Kapitel verknüpft
Hallo! Das ist aber eine rührige, kleine Geschichte. Inhaltlich gefällt sie mir bis auf den Anfang sehr gut. Leider macht die Formatierung die Freude schnell kaputt. Ehrlich, du musst dringend Absätze einbauen. So eine Wall of Text macht das Lesen extrem schwer und ich war schon gewillt, allein deswegen abzubrechen. Leider sind da auch so einige Rechtschreib- und Grammatikfehler drin. Die Idee, dass ein Pony Esel heißt, das aufgeregte Flüstern und dass sich Esel nicht so eselig anstellen soll, waren sehr schön und ich denke, wenn du am Format arbeitest, kann daraus eine schöne, kleine Geschichte werden. Grüße, Augurey Mehr anzeigen
RhodaSchwarzhaars Profilbild
RhodaSchwarzhaar (Autor)Am 21.06.2019 um 22:15 Uhr
Vielen Dank. Ich versuche mir das anzugewöhnen.

Autor

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Kapitel:3
Sätze:312
Wörter:2.996
Zeichen:16.694

Kurzbeschreibung

Ein Bündel meiner Weihnachtsgeschichten. ''Spuren im Schnee'' Ein Junge der sich den Schnee herbeiwünschte. ''Ein Pferd namens Esel'' Ein unterschätztes Tier.

Kategorisierung

Diese Story wird neben Festliches auch in den Genres Abenteuer, Vermischtes, Familie gelistet.

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