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habe einfach Angst, das die Angst wieder kommt

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30.06.26 15:28
16 Ab 16 Jahren
In Arbeit

Angst!

Ich habe mich nie als Therapeut gefühlt oder gesehen, aber ich habe in meinem Leben wirklich viel erlebt und viele verschiedene Menschen getroffen, vor allem Frauen! 😊 In den 70ern sprach man von Magersucht, und in den 80ern bezeichnete sie sich selber als "Ritzerinnen". Für mich wirklich schockierend, zu sehen, wie viele Frauen mit ihrem Leben nicht zurechtkamen, weil ihnen Schreckliches widerfahren ist.

Es ist traurig und frustrierend, dass trotz all der Emanzipation und den Fortschritten, die wir gemacht haben, die Frauen noch immer die Schwächsten in der Gesellschaft – abgesehen von Kindern, versteht sich, sind.

Es sollte nicht vergessen werden, dass ihre Geschichten die sie hier veröffnetlichen wichtig sind und gehört werden müssen! Diese Frauen haben Rettung und Unterstützung verdient! Es ist an der Zeit, die gesellschaftlichen Normen in Frage zu stellen und zu erkennen, dass jeder ein Recht auf eine positive und erfüllte Lebensweise hat! Jede und jeder soll die Hilfe und Anerkennung bekommen, die er braucht!

Hinter der Angst, erwartet dich das Leben.

Diese Story von mir wurde im Dezember 2024 veröffentlicht und bis heute 5725 Mal gelesen. Dies zeigt die Relevanz des Themas Angsterfahrung in der schriftlichen Auseinandersetzung hier auf StoryHub auf.

Doch wie kann jemand ein Referat über eine Bergtour halten, wenn er nie einen Berg erklommen hat? Ist gleichbedeutend mit der Frage: Wie kann ich mich anmaßen, über das Thema Angst zu referieren und Ihnen somit ein solches Referat anzubieten, obwohl ich persönlich keine Erfahrung mit dieser Emotion habe? Ist dies überhaupt möglich? Und ja, diese Frage ist durchaus berechtigt –und ja, es existiert eine solche Form von Furcht, ist mir bekannt. Zwar nicht in dem Maße wie bei vielen anderen Menschen; jedoch bin ich mir bewusst um die Art von Furcht, die viele täglich begleitet und häufig lähmend oder gesundheitsschädigend wirkt – diese kenne ich nicht aus eigener Erfahrung.

Zudem muss ich betonen: Furcht zu empfinden ist nicht stets negativ; oft spielt sie eine schützende Rolle, für unser Wohlbefinden, durch die Fluchtmechanismen vor Bedrohungen. Problematisch wird es hingegen, wenn Ängste ohne objektive Gefahr auftreten und bleiben.

 

 

 

So habe ich eine Autorin kennengelernt, die nach 9 Jahren mit mir das erste Mal wieder das Haus verlassen hat. Hand in Hand bis zum Friseur, das war sehr wichtig, ich auch dort, die ganze Zeit ihre Hand gehalten. Sie 29 ich 69, was sich das Personal dachte, war mir wurscht.

Ich war selbständig, nicht so viel Zeit zur Verfügung, nicht so viel, wie ich mit ihr gebraucht hätte. Nach 19 Tagen ertser Ausflug, mit ihr, Hand in Hand auf die Sky-Walk, ein Ausflugsziel, die hohe Wand. Sie hielt das Handy in der Hand, telefonierte die gesamte Zeit mit meiner Tochter, die einen guten Draht zu ihr aufbauen konnte und der sie vertraute. Es hat sie jedoch überfordert, es gab einen Rückschlag, doch ich war hartnäckig, in Summe von 2021 bis 2023, lange gedauert, ich immer wieder den Kontakt neu suchen musste, sie ihn immer wieder abgebrochen. Angst! Keine Aufzüge, Okay,kann ich verstehen, aber nicht am Beifahrersitz sitzen, der Todessitz, lieber hinten auf den Rückbank. Heute ist sie wieder in ihrem gelernten Berufsleben, Kindergartenmutter für 30 Kinder.

Angst ist also therapierbar, so wie ich als 12-Jähriger schreckliche Angst vor meinem Erzeuger hatte. Watschen, Hosenriemen-Exzesse, Blutergüsse und auf dem Sessel in der Schule nicht sitzen können. Niemanden interessierte es, selber helfen, sagte ich mir. Ich habe begriffen, dieses Gefühl, dass ich Angst nenne und spüre, beim Hochsteigen der 4 Stockwerke, mir jetzt nicht mehr hilft.

Er, mein Erzeuger wird wie ein Tiger im Käfig, bereits in der Wohnung auf und ab laufen, mit dem Hosenriemen in der Hand und auf seine Zigaretten warten. Bin ich denn blöd? Warum tummele ich mich nicht, laufe zum Wirten ums Eck, 10 Dreier ins Seidenpapier, zahlen und schnell zurück? Nein!

Ich wusste, wie es ihn fertig macht, wenn er keine Glimmstängel mehr hat, es war das Einzige, womit ich ihn bestrafen konnte für sein Verhalten mir gegenüber. Ich lachte ihn aus, wenn er mich schlug, natürlich kontraproduktiv, ich auch nicht mehr auswich oder schützend die Hand vor den Po, was nur eine Strieme an der Hand gebracht hätte.

Akzeptierte und lernte den Schmerz als Freund kennen. Heute muss ich lachen, wenn mein Knie punktiert wird, der Arzt fragt mich deswegen, es ist also etwas, da im Oberstübchen zurückgeblieben.

Nach Tagen nur mehr optische Spuren der Züchtigung zu sehen, in der Seele tiefe Narben. Und ja, damals mit 12 Jahren verschwand dieses Angstgefühl.

Gar nicht gut, das ließ mich in den Fußballkäfig gehen, obwohl die Erwachsenen da waren und Kinder durften dann nicht hinein. Wollte auch gar nicht Ball spielen, hatte nur wieder eine Züchtigung hinter mir, die Haut brannte an manchen Stellen höllisch und in mir enorme Aggressionen, die ich jetzt für eine gute Sache loswerden wollte. Angeschlagen, aber nicht kraftlos, sechs Halbstarke waren da, die mir zeigten, was sie aus meiner Courage hier hineinzugehen hielten. 6 Wochen Spital, davon brauchte ich 4, bis ich wieder selbständig laufen konnte. Angst hätte mich sicher daran gehindert hineinzugehen. Hätte aber dann auch nicht die "Leo Zone" für den ganzen Park durchziehen können. Jeder durfte in den Käfig und Bänke und der Tisch wurden hinausgetragen und keiner durfte mehr mit Moped oder Motorrad hineinfahren.

Als 13-Jähriger begriff ich: HINTER DER ANGST WARTET DAS LEBEN AUF MICH!

So wurde ich mit 13 bereits der Boss in dem Park, suchte und wählte aus, wer zu meiner Familie dazu passt und wer nicht. Wenn ich kam, stand der auf, den ich winkte, auch wenn es ein Erwachsener war. Erzeugte enormes Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, denn ich hatte von den 6 Halbstarken, die mich zusammengeschlagen haben, drei in der Hand. Von mir hing´s ab, ob sie ins Gefängnis wandern oder nicht. Diese hatten offene Bewährungsstrafen, die sie sofort antreten müssten, würde ich mich an sie erinnern. Nein, ich habe bei der Gegenüberstellung keinen verraten, dadurch einen viel größeren Nutzen daraus gezogen.

Und die Angst kam noch einmal zurück, also ich kennen habe sie erlebt. Mein Sohn, 4 Jahre und mit pfeifischen Drüsenfieber im Spital, ich am Gang und er 40 Grad Fieber, ob er die Nacht übersteht war fraglich. Hat sie, heute ist er 43 und gesund.

Doch sonst? Die Familie, meine Freundinnen fragten sich, "Ist der noch normal?" Drei Blumengeschäfte und einen Blumengroßhandel eröffnet und keinen Gewerbeschein. Ja, ich war am Magistrat, wollte es anmelden, doch bin Elektrotechniker, tut uns leid, das ist ein anderes Gewerbe. Florist oder Handel hätten sie dazu lernen müssen.

SO EIN SCHMORRN! Dachte ich, lebte den amerikanischen Traum, machen und sehen wie es funktioniert. Nach 8 Monaten und mit Millionen Schilling Umsätze in der Großmarkthalle und einen Zeitungsartikel und der Zeitung der Innung: "Muss uns ein Elektriker zeigen, wie unser Geschäft funktioniert? Sind wir alle Betriebsblind?" Habe ich ihn bekommen.

Den Gewerbeschein: Groß und Kleinhandel Waren aller Art in Klammer (mit Nachsicht). Na bitte, wieder ein beweis nicht gleich einen Schritt zurück, wenn s starken Gegenwind gibt.

Selbige Szenario Jahre später, muss dazu sagen, nach vier Jahren in der Blumenbranche, wirklich viel verdient, Haus in Perchtoldsdorf, + Dachterrassenwohnung, + 2 Kosmetiksaloons für meine Frau+ obligaten Porsche, man will ja zeigen das man erfolgreich ist? Wie erfolgreich? Solange bis ein besserer kommt, mit deiner Idee und viel Fremdkapital dich kopiert. Ich mit meinen 9 Filialen, gegen seine 400 Geschäfte in ganz Österreich? Nicht einmal David gegen Goliath ist da noch richtig. Die Branche war am Boden, kaputt, es gab Konkurse und auch ich wollte mich mit einem Zwangsausgleich noch irgendwie retten. Nicht einmal Miete und Strom waren zu erwirtschaften, Personal zu bezahlen und meinen Lebensstandart wollte ich auch nicht einschränken. 4 Millionen blieben, wo ich persönlich haftbar war, bei den Banken an mir kleben.

Aber? Ich war 31 Jahre, voll in Saft, frisch geschieden und in diversen Lokale in der Innenstadt, stand meine Bacardi Flasche mit meinen Namen darauf. Es war um ein Vielfaches leichter, stand die Flasche auf der Tresen , daneben ein Krug mit Cola und Eis, jemanden, Frauen natürlich, einzuladen. Sie durften sich selber nehmen, die Dosierung bestimmen, kam auch ganz gut an. Vielleicht noch ein wichtiges Detail am Rande erwähnen für die Jugend, die ja fast nur mehr das Internet verwendet, um Kontakte zu knüpfen?

Ich ging erst um Mitternacht aus dem Haus, legte mich vorher nieder, schlief eine Runde, und war daher richtig ausgeruht, als ich meine Runde durch die Lokale begann. Der große Vorteil dabei: Die Kinder bereits zu Hause und ich meine jene an, die wie 18 ausschauen, aber erst 15 sind. Gab es schon immer, unter der Schminke, ihr wahres alter verstecken. Schon schlimm, wenn du in der früh neben so einem Girl aufwachst und du erkennen musst, das war aber jetzt eine grenzwertige Häfenpartie! Noch keine 15 Jahre?

Es geht um Angst und nein, sie war nicht da, als ich mir einbildete, in Wien jetzt eine Tischtennishalle zu eröffnen, ganz Wien wartet auf mich und meine Tische. So war's auch, für 40 Schilling eine Stunde und 7 Tische standen da nebeneinander in einer Halle. Ach so, man braucht auch einen Gewerbeschein, wenn man keinen Verein aufmachen möchte. Nein", wollte ich ganz bestimmt nicht, brauche niemanden zum Hineinreden und zu fragen. Auch keinen Kassierer und keinen Obmann, ich bin der Chef. Ich sage, wann aufgesperrt wird und wann ich genug habe und nach Hause gehen möchte. Nur? Auf der Gemeinde wusste man nicht, was man in den Gewerbeschein hineinschreiben soll, ein freies Gewerbe, klar, aber was?

Eine Tischtennis begeisterte Frau Magister hat sich der Sache und mich angenommen, wir waren auch dann eine ganze Zeit eng befreundet. Bereitstellung von Tischtennistischen, stand in dem Gewerbeschein, abgekupfert vom Bootsverleih an der alten Donau.

Angst? Hier und auf anderen Autorenplattformen, überall ich meine Lebensweisheiten, erlebtes und erfahrenes wiedergebe, verwenden einige "Autoren" es, sich ihre Sorgen und Frust und über ihr nicht komplexes Leben wiederzugeben. Mit der Vorstellung, endlich jemanden zu finden, der ihnen zuhört bzw. es liest. Mal künstlerisch, mal so, dass ich am liebsten losfahren würde, um ihnen beizustehen und ihr zu helfen.

Beispiel: 2019, StoryOne, die Plattform gegründet von dem Politiker Stolz und ich bald mein erster Kontakt zu? Weiblich, männlich war nicht klar. ADHS, lärmempfindlich, hochsensibel und hohem EQ. Nach drei Wochen unser erstes Telefonat, war junge Frau, Wirbelsäulenverkrümmung, nicht nur dieses schreckliche Handykap, deswegen weggegeben in ein Waisenhaus. Wir telefonieren fast täglich mit WhatsApp und sie vertrauen gefasst und nun auch Bildtelefonie, sie es wissen möchte, ob ich der auch bin, mit den sie da korrespondiert. Liegt im Bett, zeigt mir ihre Wirbelsäule und nur mit dem Rollstuhl Fortbewegung möglich. Wohnt in einer betreuten WG und hustet immer wieder, braucht oft lange, bis sie wieder normal sprechen kann. Um es abzukürzen. Ich habe in der Universitätsklinik Graz einen Sonder-Ambulanztermin bekommen. 22 Uhr, man wird darauf achten dass keine fremde Leute auf den Gängen sich aufhalten und nur die Fachärztin mit ihr sprechen wird. Keine Schwester, niemand sonst, das waren ihre Bedinungen. Ich mit ihr hingefahren, wir waren in der Klinik, meine Vermutung bestätigt, schweres Asthma. Habe durch ihre Übersiedlung in ein Wohnheim den Kontakt leider verloren.

Angst! Bin nie ein, oder habe mich nie als ein Therapeuth gefühlt oder gesehen, nur wirklich viel erlebt, viele verschiedene Menschen, vor allem Frauen kennen gelernt. Magersucht sagte man in den 70er, Ritzerinnen in den 90er. Frauen die mit ihrem Leben nicht mehr zurechtkamen, weil, ?? vieles schreckliches ihnen passiert ist und auch wenn noch soviel emanzipation gesprochen wird, sie sind außer Kinder die schwächsten in der Gesellschaft.

 

 

 

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Leara Vor 24 Minuten
Angst hat eine Schutzfunktion. Sie sollte aber nicht zum Dauerbegleiter werden. Leider tut sie das in schwierigen Lebenssituationen. Und - es wird nie eine Welt ohne diese Angst geben. Daher müssen wir uns damit befassen, jeder Beitrag dazu ist wünschenswert.

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Diese Story wird neben Liebe auch in den Genres Entwicklung, Alltag und Angst gelistet.