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Der Unfall

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26.12.2018 17:30
12 Ab 12 Jahren
Fertiggestellt

Es war Freitagabend Paul, Jule, Lara und Marc hatten bald Feierabend. Darauf freuten sich an diesem Tag alle.  Zehn Minuten vor Dienstschluss bekamen Marc und Lara noch einen Einsatz. Sie mussten zu einem Autounfall mit einem Schwerverletzten und einem Toten. Für Beide war klar den pünktlichen Feierabend konnten sie nun vergessen. Als sie am Unfallort ankamen war der Rettungswagen schon da und kümmerte sich um den Schwerverletzten. Marc schaute sich den Unfallort erst einmal genauer an. Plötzlich wurde er ganz still und zog sich an den Streifenwagen zurück. Lara merkte das irgendetwas nicht stimmte. Sie ging ihrem Kollegen hinterher.

„Hey was ist los?“ frage Lara

„Nichts.“  sagte Marc

„Das stimmt nicht. Irgendwas ist nicht in Ordnung. Soll ich einen anderen Streifenwagen schicken lassen?“ hackte sie vorsichtig nach

„Ich schaff das schon. Ich brauche nur ein paar Minuten.“ sagte Marc

„Ich funkte die Leitstelle an und lasse einen zweiten Streifenwagen schicken. Dann können die Kollegen hier übernehmen und dann erzählst du mir mal was mit dir los ist.“  sagte Lara

Gesagt! Getan! Die Leitstelle schickte schnell einen anderen Streifenwagen. Die Kollegen waren auch schnell vor Ort und kümmerten sich weiter um den Unfall.

„Marc, jetzt sag mir mal was gerade mit dir los ist. Du bist seit dem due um die Fahrzeuge gegangen bist so komisch ich mache mir echt Sorgen.“  sagte Lara

„Bitte Lara. Ich weis  du meinst es gut, aber ich möchte jetzt nicht reden.“ sagte  Marc

„Ok Dann lass uns erst mal zurück um Revier fahren. Da warten Jule und Paul noch auf uns.“ sagte Lara

Die Beiden stiegen ins Auto und fuhren zurück ans Revier. Dort warteten Paul und Jule auf die Zwei.

„Hey da seid ihr ja. Dann lasst uns jetzt Feierabend machen.“ sagte Paul

„Paul, kann ich mal mit dir reden?“ fragte Lara

„Ja klar.“ sagte Paul

„Irgendwas stimmt mir Marc nicht. Wir waren bei diesem Unfall und er ging um die Fahrzeuge. Anschließend zog er sich ans Auto zurück und seit dem sagt er kaum noch ein Wort.“ erzählte Lara ihrem Bruder

„Das klingt ja nicht so gut. Deswegen habt ihr abgebrochen und einen anderen Streifenwagen kommen lassen.“ sagte Paul

„Ich hab schon versucht mit ihm zu reden, aber er möchte nicht reden.“ sagte Lara

Plötzlich hörten Paul und Lara jemanden im Aufenthaltsraum weinen. Die Beiden gingen rein. Marc saß in der Ecke und war völlig am Ende.

„Marc was ist los?“ fragte Paul doch Marc antwortete ihm nicht.

Lara ging zu Marc, nahm ihn in den Arm und versuchte ihn erst einmal zu beruhigen. Das war allerdings gar nicht so leicht, denn Marc war am Ende seiner Kräfte.

„Jetzt sag mir doch mal was los ist. Du bist völlig am Ende und ich möchte dir gerne helfen.“ sagte Lara

„Lass uns aber alleine reden. Ich möchte nicht, dass es gleich alle wissen.“ sagte Marc

„Ok“ sagte Lara

Paul und Jule verstanden und verließen den Raum.

„Das eine Auto gehört meiner jüngeren Schwester und die Tote ist sie.“ sagte Marc

„Beruhig dich mal.“ sagte Lara

„Kann ich mit zu dir kommen? Ich möchte nicht alleine sein.“ sagte Marc mit Tränen in den Augen

„Ja klar. Kannst du bei mir bleiben.“ sagte Lara

„Sagst du es Jule und Paul?“ fragte Marc

„Wenn du es möchtest mache ich das“ sagte Lara

„Ja, die Beiden sollten auch wissen was los ist.“ sagte Marc

„Ok machen wir gleich wenn wir zu Hause sind. Ich fahre gleich erst mal zu Paul und ich weiß, dass Jule auch dort hin fährt. Und du kommst einfach mit.“ sagte Lara

„Ok.“ sagte Marc

Marc und Lara gingen sich umziehen. Dann fuhren alle zusammen zu Paul

 

Wie wird es weiter gehen?

Nachdem Jule, Paul, Lara und Marc bei Paul angekommen waren, wollten auch Jule und Paul wissen was los ist. Lara tat das was sie Marc versprochen hatte.

„Was ist denn jetzt eigendlich passiert?“ fragte Jule

„Das würde mich auch interessieren.“ sagte Paul

„Das eine Unfallfahrzeug gehörte Marc seiner jüngeren Schwester. Sie ist auch die Tote.“ erklärte Lara und lies Marc nicht aus den Augen.

„Scheisse.“ sagte Jule

„Allerdings. Vorallem wenn man auch noch an den Unfallort gerufen wird und es selber ansehen muss.“ sagte Paul

„Lass uns mal bei der Leitstelle nachfragen was bei dem Unfall rausgekommen ist“ schlug Jule vor

„Ich möchte es ehrlich gesagt gerade nicht wissen.“ sagte Marc

Marc war mit den Nerven am Ende.

„Ich glaube Marc möchte jetzt einfach erstmal zu Ruhe kommen. Erst die anstrengende Schicht und dann auch noch dieser Unfall.“ sagte Lara

„Stimmt. Wir hatten heute ganz schön viele Einsätze.“ sagte Jule

Dann klingelte Lara ihr Telefon. Vivienne rief vom Revier aus an und berichtete ihr, dass der schwerverletzte Unfallgegner der Verursacher war und Alkohol im Blut hatte. Nachdem die Beiden das Telefonat beendet hatten, musste Lara schlucken. Ihr Bruder merkte sofort das irgendwas nicht in Ordnung war und ging zu ihr hin.

„Was ist los, Lara?“ fragte Paul nach

„Das war Vivienne. Sie hat mir gerade Neuigkeiten zu dem Unfall mitgeteilt.“ sagte Lara

„Und was gibt es neues?“ hackte Paul nach

Lara wurde kurz ganz still und Paul wusste das sie jetzt eigentlich nichts mehr sagen wollte, aber er musste wissen was los ist.

„Jetzt sag schon. Ich weis das du jetzt eigentlich nichts mehr sagen willst aber es ist wichtig zu wissen was los ist.“ sagte Paul

„Vivienne hat mir gerade erzählt, das der schwerverletzte Unfallgegner der Verursacher war  und Alkohol im Blut hatte.“ sagte Lara

„Mist.“ sagte Paul

„Ich weis jetzt nicht ob und wie ich es Marc sagen soll, denn er ist ja jetzt schon am Ende und wenn ich das ihm sage rutscht ihm der Boden ganz unter den Füßen weg.“ sagte Lara

„Das glaub ich dir. Ich denke aber es wäre besser wir sagen es ihm, bevor er es morgen von Vivienne erfährt. Denn die quasselt gerne, weil sie auch noch was wissen will.“ sagte Paul

„Ich weis. Aber ich fahre morgen mit Marc, wenn der überhaupt arbeiten kann.“ sagte Lara

„Wir sollten dringend mit dem Chef reden bevor es Vivi macht und der Chef Marc anruft.“ sagte Paul

„Stimmt, rufst du ihn an?“ fragte Lara

„Ja mache ich und du redest in der Zeit mit Marc.“ sagte Paul

„Ok mache ich.“ sagte Lara

Paul kannte seine kleine Schwester, aber er wusste das sie jetzt da durch musste.

„Wer war das am Telefon?“ frage Jule

„ Das war Vivienne. Ich muss Marc jetzt was sagen.“ sagte Lara

„Soll ich euch alleine lassen?“ frage Jule

„Nein bleib bitte hier, Jule.“ sagte Lara

„Hör mir mal bitte zu, Marc. Vivienne hat mich gerade angerufen und mir Neuigkeiten zu dem Unfall mitgeteilt.“ sagte Lara

„ich möchte eigentlich jetzt grad nichts wissen.“ sagte Marc

„Ich muss es dir aber sagen. Der schwerverletzte Unfallgegner war der Verursacher und hatte Alkohol im Blut.“ sagte Lara

Marc wurde ruhiger aber Lara und Jule wussten, das es innerlich in ihm brodelt.

„Marc, mach nichts unüberlegtes.“ sagte Jule

„Paul telefoniert gerade mit dem Chef. Vielleicht bleibst du morgen erstmal zu Hause.“ sagte Lara

„Nein, ich muss mich ablenken, sonst fällt mir die Decke auf den Kopf.“ sagte Marc

„Das glaub ich dir.“ sagte Jule

„Wir glauben dir alle Marc, aber der Chef denkt es wäre besser du bleibst morgen zu Hause und ruhst dich aus.“ sagte Paul

„Ich kann und werde nicht zu Hause bleiben. Ich schaff das schon“ sagte Marc

„Ich glaub das hat grad keinen Sinn. Er braucht jetzt erst mal Zeit um sich etwas zu fangen.“ sagte Lara

Am nächsten Morgen versuchte Lara Marc zu überreden einfach zu Hause zu bleiben.Doch Marc wollte unbedingt mit.

 

„Dann lass uns mal zur Arbeit fahren.“ sagte Lara

„ok“ antwortete Marc leise

 

Als die Beiden auf der Dienststelle kamen, warteten Paul und Jule schon auf sie. Auch die Beiden hatte gehofft, dass Marc sich mal einen Tag Ruhe gönnt.

 

„Guten Morgen“ begrüßte Paul die Beiden

„Guten Morgen“ antwortete Lara

„Marc hat sich nicht überreden lassen zu Hause zu bleiben wie ich sehen.“ sagte Jule

„Nein, leider nicht. Ich habe aller versucht, aber er meint ihm fällt dann die Decke auf den Kopf.“ sagte Lara

 

Paul kannte seine Schwester und merkte dass sie sich Sorgen um Marc machte.

 

„Wenn er sich nicht helfen lassen will dann will er es nicht und dann können wir ihm auch nicht helfen.“ sagte Paul

„Ja, aber ich mache mir Sorgen, denn ich glaube nicht, dass er heute in der Lage ist zu arbeiten.“ sagte Lara

„Das glaubt keiner von uns und den anderen. Nicht einmal der Chef glaubt das, aber keiner kann ihn anhalten.“ sagte Jule

„Ich weis und das ist ja das schlimme.“ sagte Lara

 

Nachdem er sich umgezogen hatte, kam auch Marc zu der kleinen Gruppe hinzu. Man sah im an dass er noch nicht ganz fit war, aber er wollte unbedingt arbeiten, also beschlossen seine Kollegen einfach nichts mehr zu sagen.

 

„Marc, willst du wirklich mir Auf Streife fahren?“ frage Jule vorsichtig nach

„Ja will ich.“ antwortete Marc

„Du bist echt ein sturrer Esel. Wir wollen dir nur helfen.“ sagte Lara

„Ich weis aber zu Hause fällt mir die Decke auf den Kopf.“ sagte Marc

 

Dann verließ Marc den Aufenthaltsraum.

 

„Ich hab keine gutes Gefühl. Marc hat gestern Abend noch Rache geschworen.“ sagte Lara

„Das klingt nicht so gut. Hoffentlich macht Marc keine Scheiss.“ sagte Jule

„Das hoffe ich auch.“ sagte Lara

„Ihr müsst ja heute auch zu dem schwerverletzten Unfallverursacher ins Krankenhaus um den zu befragen.“ sagte Jule

„Ich weis und deswegen wollte ich mit dem Chef reden. Ich kann Marc nicht mit dahin nehmen. Ich glaube das geht nicht gut und ich möchte nicht das Marc noch Scheisse baut.“ sagte Lara

„Das glaub ich dir. Wenn du magst fahr ich mit dir dahin.“ sagte Jule

„Das wäre keine schlechte Idee.“ sagte Lara

„Dann sollten wir es nur Marc verklickern und dann uns auf den Weg machen.“ sagte Jule

 

Als Paul wieder zu den Beiden kam, verstand er erst mal gar nicht was die beiden machen wollten. Er hatte nur mitbekommen das sie Marc etwas verklickern wollten.

Aber was, wusste er nicht.

 

„Was wollte ihr Marc verklickern?“ fragte Paul nach

„Das Jule mit mir zu dem Unfallverursacher fährt und ihn befragt.“ sagte Lara

„Das kann ja was werden.“ sagte Paul

„Ich weis, aber ich hab Angst das Marc Scheisse baut wenn er mit ins Krankenhaus fährt.“ sagte Lara

„Ich verstehe dich, aber ob Marc das auch tut, wag ich im Moment zu bezweifeln.“ sagte Paul

 

Das war eine ganz schön verzwickte Situation. Einerseits verstanden Marc alle und anderseits konnten sie nicht verstehen, das er arbeiten wollte.

Dann machten sich die Drei auf die Suche nach Marc, aber keiner ihrer Kollegen hatte ihn in den letzten Minuten gesehen. Das war seltsam. Er war nirgends zu finden und niemand hatteihn gesehen.

 

„Wir müssen ihn finden.“ sagte Lara

„Stimmt. Bevor er einen Alleingang macht.“ sagte Jule

„Oh man. Wo könnte Marc hingegangen sein?“ sagte Paul

„Kaum haben wir den Dienst begonnen, haben wir auch schon ein großes Problem.“ sagte Lara

„Kannst du laut sagen.“ rief Vivienne aus dem Hintergrund

„Warum?“ fragte Jule

„Der Kerl dreht am Rad und schwört Rache.“ sagte Vivienne

„Nicht gut. Hat er gestern Abend auch schon. Ich glaube ich weis wo er hin ist“ sagte Lara

„Ich auch. Der ist ins Krankenhaus gefahren und macht aus seiner Ankündigung Wahrheit.“ sagte Jule

„Nicht gut. Wir sollten uns beeilen, bevor er Scheiße baut.“ sagte Paul

„Dann mal los.“ sagte Jule

„Und was sagen wir dem Chef warum wir zu viert los fahren?“ fragte Vivienne

„Mist! An den haben wir ja garnicht gedacht. Egal lass uns einfach fahren.“ sagte Paul

„Genau. Erklären wir ihm später.“ sagte Jule

 

Zwanzig Minuten später kamen die Vier im Krankenhaus an. Doch von Marc war weit und breit keine Spur.

 

„Verdammt wo ist er?“ sagte Lara

„Keine Ahnung aber das Krankenhaus ist groß und er könnte überall stecken.“ sagte Paul

„Stimmt. Am Besten ist wir schauen erst mal nach dem Unfallverursacher, denn das könnte ja seine Ziel sein.“ sagte Jule

„Stimmt. Gute Idee. Dann mal los.“ sagte Lara

 

Lara hatte ein ungutes Gefühl. Es dauerte für sie einfach schon zu lange.

 

Werden seiner Kollegen Marc rechtzeitig finden? Und vor allem ist er überhaupt ins Krankenhaus gefahren?

 

Während Paul, Jule und Lara im Krankenhaus Marc suchten, wurde Jule neugierig.

 

„Was läuft da eigendlich zwischen Marc und dir?“ fragte sie nach

„Nichts. Wir sind nur Freunde.“ sagte Lara

„Echt?“ sagte Jule mit einem Grinsen im Gesicht.

„Ja echt.“ antwortete Lara

 

Paul kannte seine Schwester und wusste das sie nichts erzählen würde. Auch nicht wenn man sie noch stundenlang ausfragen würde, aber er wusste auch das Lara ziemlich viel über Marc wusste.

 

„Sag mal, Lara, Wo könnte Marc stecken wenn er nicht im Krankenhaus ist?“ fragte Paul

„Keine Ahnung.“ sagte Lara

„Wir laufen seit einer Stunde hier durchs Krankenhaus und suchen ihn. Und keiner der Patienten und Angestellten hat ihn gesehen.“ sagte Paul

„Ich glaube auch nicht, dass er hier ist. Er hat zwar rache geschworen, aber ich glaube nicht das Marc seinen Job riskiert um seine kleine Schwester zu rächen.“ sagte Jule

„Glaub ich auch nicht“ sagte Lara

„Hast du denn noch eine Idee wo wir nach ihm suchen können? Er war nicht auf der Wache und hier ist er scheinbar auch nicht.“ fragte Jule

„Es könnte sein, dass er im Park an dem Teich ist. Da war er oft mit seiner Schwester.“ sagte Lara

„Dann lasst uns mal dorthin fahren“ sagte Paul

„Gute Idee, aber irgendjemand müsste mal dem Chef Bescheid sagen, dass wir zu Vier in einem Streifenwagen unterwegs sind.“ sagte Jule

„Stimmt! Wo ist eigendlich Vivi hin?“ fragte Lara

„Ich habe gar nicht gemerkt das sie weg ist.“ sagte Jule

„Ich auch nicht“ sagte Paul

„Da kommt Vivienne.“ sagte Lara

„Wo warst du?“ fragte Jule

„Auf der Toilette.“ antwortete Vivienne

„Wir wollen zu dem teich im Park. Wir glauben das Marc dort ist.“ sagte Paul

 

Die Vier fuhren zum Park und gingen in Richtung Teich. Von Weitem konnten sie schon sehen, das Marc am Teich saß.

 

„Da ist er.“ sagte Lara

„Gott sei Dank. Ich dachte schon er baut Scheisse.“ sagte Jule

 

Sie gingen zu ihm hin.

 

„Hey Marc, wir sind froh dass wir dich endlich gefunden haben.“ sagte Paul

„Ich kann nicht  mehr. Ich weis nicht was ich machen und denken soll.“ sagte Marc

„Das wissen wir. Deswegen solltest du ja mal einen Tag zu Hause bleiben.“ sagte Jule

„Kann ich aber nicht. Da fällt mir die Decke auf den Kopf.“ sagte Marc

„Wir können dich alle verstehen, aber du musst auch verstehen, dass wir uns Sorgen um dich machen, wenn du Rache schwörst und dann einfach spurlos verschwindest.“sagte Lara

„Ja mache ich doch auch.“ sagte Marc

„Ich glaube wir sollte zurück zur Wache fahren, bevor der Chef uns an funkt.“ sagte Vivienne

„Das könnte dann Ärger geben, denn wir haben nicht bescheid gesagt weil wir uns beeilen mussten.“ sagte Jule

„Na dann mal los zurück zur Dienststelle bevor es Ärger gibt.“ sagte Marc

Als sie auf der Dienststelle ankamen wollte Jule immer noch eine Frage beantwortet haben

 

„Sag mal Marc. Läuft zwischen Lara und dir etwas.? Fragte Jule

„Nein, wir sind nur Freunde.“ sagte Marc

„Hört doch mal auf mich anzulügen.“ sagte Jule

„ Wir lügen dich nicht an.“ sagte Marc

 

Paul musste lachen, denn er hat so wohl ins Laras als auch in Marcs Gesicht geschaut. Und beide grinsten sich nur an.

 

„Ich glaub euch beiden keine Wort. Paul warum lachst du?“ fragte Jule

„Hast du eben das Gesicht von den Beiden gesehen?“ sagte Paul

„Ja deswegen glaub ich den Beiden ja kein Wort.“ sagte Jule

„Sei doch nicht so neugierig.“ sagte Paul

„Ich will es aber wissen.“ antwortete Jule

 

Dann machten erst mal alle ihre Arbeit. Den Unfallverursacher befragten zwei andere Kollegen, weil es der Chef für besser hielt.

 

Der Unfallhergang wurde schnell geklärt und die Schicht ging auch schnell vorbei. Nach der Arbeit gingen Jule, Paul, Lara und Marc noch an der Rhein und unterhielten sich. Langsam kam Marc wieder zur Ruhe.

 

„Jetzt sagt schon ihr Beiden. Was läuft dazwischen euch?“ frage Jule

„Sei doch nicht so neugierig.“ antwortete Lara, aber ihr war klar Jule und Paul schienen schon zu ahnen was zwischen ihr und Marc lief.

„Lass es uns den Beiden doch erzählen“ schlug Marc vor

„Ok dann machen wir das.“ sagte Lara

„Was ist denn nun?“ fragte Paul

„Ja ganz einfach. Ihr habt es ja doch herausgefunden. Wir sind seit vier Wochen zusammen. Aber erzählt es nicht gleich auf der ganzen Dienststelle weiter.“ sagte Lara

„Ok machen wir schon nicht.“ sagte Jule

„Die Kollegen merken es doch irgendwann von selber.“ sagte Paul mit einem Lachen um Gesicht.

„Paul! Halt bloß auf der Dienststelle deinen Mund.“ sagte Lara mit ernstem Ton.

 

Sie kannte ihren Bruder. Wenn er so lachte wusste sie ganz genau, dass er nachhelfen wollte.

 

„Ich halt schon meinen Mund“ sagte Paul

„Ich wills für dich hoffen, denn wenn morgen alle im Revier Bescheid wissen, bin ich echt sauer.“ sagte Lara

„Ich verspreche dir, dass ich nichts sage.“ sagte Paul

„Danke, denn wir wollen nicht dass es gleich alle wissen. Du kennst ja die Kollegen die erfinden dann wieder Geschichten, wenn sie nur ein Wort aufschnappen und dass wollen wir einfach nicht. Jule und du haben doch auch so lange wie es möglich war ein Geheimnis draus gemacht.“ sagte Lara

„Ja, deswegen habe wir beide ja auch lange nichts gesagt. Bis ihr es selber herausgefunden habt und Vivienne und Heidi es mitbekommen haben und alles weiter erzählt und  dann wussten es alle von einer Minute auf die andere.“ sagte Paul

„Also. Bitte sagt niemanden etwas. Sonst hätten wir es gleich mit dem Megafon durchs ganze Revier rufen könnne.“ sagte Lara und musste selber lachen.

„Versprochen ist Versprochen“ sagte Jule und Paul

 

Marc war gerade völlig in Gedanken. Aber zum ersten Mal konnte  er zur Ruhe kommen und einfach mal chillen.

 

 

Werden Paul und Jule ihr Versprechen halten und den Kollegen nichts erzählen? Wird Marc sich jetzt beruhigen und wird er den tragischen Tod seiner Schwester verarbeiten?

Am nächsten Tag hatten alle vier wieder Dienst. Lara und Marc hofften, dass Paul und Jule ihren Mund gehalten hatten. Doch schon beim Betreten des Reviers war klar, dass schon wieder alle Bescheid wussten.

 

„Paul! Du hast versprochen deinen Mund zu halten.“ sagte Lara

„Nette Begrüßung, Schwesterchen. Ich hab aber wirklich nichts gesagt. Vivienne hat uns gestern gesehen und gehört und hat alles erzählt. Jule und ich haben auch nicht schlecht geschaut als wir darauf angesprochen wurden.“ sagte Paul

„Oh Man. Sorry Brüderchen. Ich dachte schon ihr hättet was gesagt. Das Vivienne aber auch alles rumerzählen muss.“ sagte Lara

„Du kennst Vivi doch.“ sagte Marc

„Stimmt. Die kann einfach ihren Mund nicht halten.“ sagte Lara

„Sie ist immer schneller als die Polizei erlaubt. Da kommt man zum Dienst und alle wissen schon Bescheid.“ sagte Jule

„Sie ist einfach zu schnell für alle.“  sagte Marc

„Aber es ist nicht schön, wenn sie alles weitererzählt.“ sagte Lara

 

Paul kannte seine Schwester und wusste dass sie jetzt zu Vivienne rennt und sie zur Rede stellt.

 

„Lara rennt jetzt zu unsere Plappertante und stellt sie zur Rede.“ sagte Paul

„Das könnte etwas lauter werden, denn Lara ist echt sauer.“ sagte Jule

„Stimmt. Ich will nur nicht hoffen, dass es komplett eskaliert, denn normalerweise verstehen sich die Beiden ja ganz gut.“ sagte Marc

„Ja, aber Lara kann es nicht leiden, wenn man was herum erzählt, was sie nicht will.“ sagte Paul

 

Währenddessen war Lara bei Vivienne in der Umkleide angekommen.

 

„Kannst du nicht einfach mal deinen Mund halten wenn du etwas mitbekommst?“ fragte Lara nach

„Was? Warum bist du so sauer?“ fragte Vivienne nach

„Du weist doch ganz genau warum, Vivi. Du hast gestern alles mitgehört und es einfach auf dem Revier erzählt.“ sagte Lara immer noch ziemlich sauer

„Das ist doch nicht schlimm.“ sagte Vivienne

 

Im Aufenthaltsraum hörten Paul, Jule und Marc schon das Geschrei der Beiden. Sie gingen hin , denn sie befürchteten, dass es bald das ganze Revier hört.

 

„Mein Gott, Vivienne kannst du nicht einfach mal deinen Mund halten oder zumindest mit den Leuten reden die damit zu tun haben.“ sagte Lara

„Was ist denn so schlimm daran?“ fragte Vivenne

„Vivi, stell dich nicht doof. Lara ist sauer. Richtig sauer.“ sagte Jule

„Du wolltest doch auch nicht, dass sie dein Geheimnis verrät.“ sagte Paul

„Das wissen aber jetzt auch alle.“ sagte Vivienne

„Ja aber nicht wegen ihr sondern weil Heidi gequatscht hat.“ sagte Marc

„Lass es jetzt einfach mit Reden. Ich hab darauf jetzt keinen Bock mehr. Sie stellt sich nur doof und tut so als wäre es nicht schlimm.“ sagte Lara und verließ den Raum

„Das ist nicht gut, wenn sie so wütend abhaut.“ sagte Paul

„Soll ich mal hinter ihr her gehen?“ fragte Jule

„Mach das.“ sagte Paul

 

Währenddessen versuchten Paul und Marc Vivienne zu erklären, warum Lara so sauer war.

„Vivienne du musst sie auch verstehen. Sie wollte halt nicht dass es alle wissen. Ich im Übrigen auch nicht.“ sagte Marc

„Aber es ist doch nicht so schlimm.“ sagte Vivienne

„Nein, aber du kennst doch Lara.“ sagte Marc

„Du braucht bei ihr nicht viel dann geht sie an die Decke.“ sagte Paul

 

Jule hatte inzwischen Lara eingeholt und versuchte sie etwas zu beruhigen.

 

„Mensch, Lara. Mach dir doch jetzt nichts draus.“ sagte Jule

„Das macht mich einfach nur wütend und dass sie dann auch noch so tut als ob sie von nichts wüsste.“ sagte Lara

„Du kennst du Vivi doch. Ihr habt euch doch echt lieb.“ sagte Jule

„Ja....aber sie könnte ja auch einfach mal ihren Mund halten und es nicht immer allen weiter sagen.“ sagte Lara

„Das stimmt, aber sie kann scheinbar nicht anders. Sie erzählt immer gleich alles.“ sagte Jule

„Oh man. Vivienne ist manchmal ganz schön anstrengend.“ sagte Lara

„Na siehst du.“ sagte Jule

„Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie der Postbote ist.“ sagte Lara mit einem Grinsen im Gesicht.

 

Vivienne war jetzt endlich klar, dass Lara sauer war, weil sie alles weitererzählt hatte. Sie ging auf Lara zu und entschuldigte sich bei ihr.  Lara nahm die Entschuldigung an und alles war wieder in Ordnung.

 

Marc ging es inzwischen wieder besser und er schaffte es Dank seiner Kollegen den Tod seiner Schwester zu verarbeiten.

 

„Danke dass es eich gibt. Ihr seid einfach die Besten.“ sagte Marc

„Denk immer daran du hast Kollegen und Freunde die dir immer helfen.“ sagte Jule

„Werde ich.“ antwortet Marc

 

Dann begannen allen ihren Dienst.

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