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Hogwarts Kunterbunt

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15.3.2019 20:58
6 Ab 6 Jahren
In Arbeit

„Was hast du da?“, fragte sie ihre Freundin.
„Das ist ein Trank. Egal in was du dich verwandeln willst, mit dem Trank kannst du es. Aber es muss aus dem Herzen kommen“, erklärte diese.
„Hast du vor ihn zu nehmen?“
„Ja. Du musst ihn auch nehmen Anna.“, antwortet die Freundin voller Begeisterung.
„Was wünscht du dir?“, fragte sie ohne auf den zweiten Satz ihrer Freundin zu beachten.
„Das ist eine Überraschung“, ihrer Freundin zwinkerte.
„Du weist selber nicht, in was du dich verwandeln willst?“, fragte sie.
„Stimmt. Woher weißt du das?“ Ihre Freundin schien verwundert.
„Ich kenne dich gut genug.“ Auf den fragenden Blick von ihrer Freundin erklärte sie weiter: „Immer wenn du eine ausweichende Antwort gibst, weiß du nicht, was du machen sollst. Aber ist es dadurch nicht viel zu gefährlich.“
„Wie meinst du das?“
„Du weist nicht was passiert, daher weißt du nicht, auf was du dich vorbereiten musst“, erklärte sie ihre Freundin.
„Aber ich möchte es machen, um meinen Herzenswunsch in der Sache kennen zu lernen. Du musst zugegeben, dass das echt verlockend sein kann“, begründete ihre Freundin ihren Wunsch. „Du musst es danach auch machen.“
„Ich weiß nicht. Mir ist das zu gefährlich“, versuchte sie sich aus der Sache heraus zu winden.
„Also manchmal frag ich mich echt, warum der Hut dich nach Gryffindor eingeteilt hat.“
„Ich hätte auch nach Ravenclaw gehen können. Ich glaube das kommt dann ein bisschen durch. Wann willst du den Trank den einnehmen?“
„Gleich. Aber draußen auf dem Schlossgelände.“

 

„Viel Glück. Ich werde mich nach da drüben stellen und auf alles gefasst sein.“ Beim Reden deutete sie auch Bäume die etwa 400 Meter entfernt standen.
Als sie sich zum Gehen wandte: „Warte. Hier ist dein Trank, bevor noch irgendwas passiert.“ Ihrer Freundin reichte ihr eine kleine Phiole mit einer hell blauen Flüssigkeit.

 

Nachdem sie sich unter die Bäume stellte, hielt sie eine Hand nach oben. Es war ihr Zeichen, damit sie wussten, dass der andere breit war.
Kurze Zeit später stand eine kleine Schleiereule in dem Gras. „Jetzt weiß ich ihr Geburtstagsgeschenk“, dachte sie sich lachend.
Ganz langsam und vorsichtig ging sie auf die Eule zu. Sie konnte nicht wissen ob noch irgendwas passiert. Die Eule legte den Kopf schief und schaute sie an. Als sie vor der Eule stand schlug diese mit den Flügeln. Sie scheiterte bei dem Versuch zu fliegen. Sie kniete sich zu der kleinen Eule runter. Sie wusste nicht was sie machen sollte. Somit schaute sie der Eule einfach bei den Versuchen zu, zu fliegen. Dabei musste sie lachen, da es irgendwie lustig aussah. Nach einiger Zeit fing die Eule an, auf der Stelle zu hopsen.

 

Nach einigen Minuten hatte sich ihre Freundin wieder zurück verwandelt.
„Das war so cool. Das solltest du auch mal ausprobieren. Und danke für das auslachen.“
„Ich weiß nicht. Ich kann mir was besser vorstellen hilflos im Gras zu sitzen.“ Zweifelnd sah sie ihre Freundin an.
„Du wirst dich bestimmt in etwas anders Verwandeln. Außerdem hast du bei mir gesehen, dass nichts Schlimmes passiert“, versuchte
„Ja bei dir. Aber ich weiß nicht was bei mir passiert. Vielleicht ist es bei mir schlimmer als nur eine Eule.“
„Denk bitte einmal nicht darüber nach, was du machst“, ihrer Freundin schaute sie mit ihrem Hundblick an.
„Na gut Lucy. Aber nur, weil du es bist. Geh aber vorher hinten zu den Bäumen.“

 

Sie schaute sich die Phiole mit dem Trank an. Sie entkorkte die Flasche und trank diese leer. Sie merkte nur ein Kribbeln im ganzen Körper. Das Blickfeld verschob sich nach oben. Das erste was ihr auf fiel, das sie auf allen vieren stand. Als sie versuchte zu sprechen, erklang nur ein Fauchen. Ihre Freundin war unter den Bäumen stehen geblieben und wollte auch nicht zu ihr rüber kommen. Sie machte ein Schritt auf Lucy zu. Dabei merke sie, dass die Schritte viel größer waren als sonst.
Als sie auf ihre Füße, oder besser gesagt auf ihrer Pfoten, schaute, erschreckte sie sich. Ihre Pfoten waren mit schwarzen Schuppen bedeckt. Sie schaute weiter an ihrem Körper entlang. Anscheinen hatte sie sich in einen Norwegischen Stachelbuckel verwandelt. Jetzt wusste sie auch, warum ihrer Freundin Angst vor ihr hatte.

 

Das Kribbeln fing wieder an. Sie verwandelte sich wieder zurück in einen Menschen.

 

Ganz langsam ging ihrer Freundin wieder auf sie zu.
„Hast du das gewusst?“, fragte sie mit einen Zittern in der Stimme.
„Ich habe es geahnt. Deswegen wollte ich es auch nicht“, antwortet sie ehrlich.
„Warum denn ein Drache?“
„Ich möchte, wenn wir die Schule abgeschlossen haben, mit Drachen arbeiten. Vor allem fasziniert mich aber der Norwegische Stachelbuckel.“
„Und ich dachte du hättest einfach nur schiss vor dem Unbekannten“, lachte Lucy.

 

„Anna. Lucy. Habt ihr den Drachen gesehen?“, fragte Lily, die aus der Richtung des Schloss kam. Die beiden Freundinnen sahen sich an und lächelten.
„Nein. Haben wir nicht.“

Sie war auf den Weg zum Büro von Professor Snape. Vor dem Büro wartet noch ein Jung aus Ravenclaw. Er war nicht aus ihrer Stufe und sie hatte ihn nur ein paar Mal auf den Gängen gesehen.
„Hallo", grüßte es sie.
„Hey", antwortete sie. Danach warten die beiden schweigen vor dem Büro.

„Hereinkommen", zischte Professor Snape, als er die Tür öffnete. Die beiden gingen herein und stellten sich vor dem Schreibtisch von Professor Snape. Auf beiden Seiten des Tisches lagen Stapel von Pergamenten. In der Mitte war ein freier Platz. Auf der rechten Seite stand noch ein Tintenfass und eine Feder lag daneben. Sonst war noch ein Stuhl hinter dem Tisch. Ansonsten war der Raum bis auf den Kamine leer. Da kein Feuer im Kamin brannte, war es sehr kalt.
„Ihr beide werdet gemeinsam meine Lager aufräumen. Irgendwelche Dummköpfe fanden es anscheinend Lustig die Gefäße durcheinander hin zu stellen. Rechts neben der Tür fangt ihr mit A an und arbeitet euch dann weiter so vor, dass links neben der Tür Z ist. Ich brauche euch beiden wohl kaum erklären, dass sie nichts stehlen sollten. Ansonsten werde ich auf sie beiden zurückkommen und sie müssen einen ganzen Monat jeden Abend nachsitzen", erklärte der Professor, in seinem üblichen schneiden Ton. Innerlich stöhnte sie auf. Es würde nicht einfach werden, aber zu glück war sie nicht alleine.

„Das ist mein Lager. Ihr beide könnte gehen, wenn alle Zutaten sortiert sind. Dann kommt ihr zu meinem Büro und sagt mir Bescheid. Kommt auch zu mir, falls euch ein Gefäß zerbrechen sollte, natürlich müssen sie für den entstanden Schaden aufkommen" Nachdem er das gesagt hatte ging der Professor wieder in sein Büro.

„Komm, lass uns Anfangen. Durch das Herumstehen, werden wir auch nicht fertig", sagte der Junge und ging herein. Die beiden fingen an still zu arbeiten. Sie redeten nur, wenn es nötig war. Erst räumten sie alle Gläser rechts neben der Tür aus dem Regal. Dann fingen sie an die Gefäße zu suchen, deren Inhaltsnamen mit einem A anfing. Der Inhalt der Gläser war echt teilweise echt widerlich. Eingelegte Augen waren noch harmlos gegen so einiges Anderes.

Da die Arbeit sehr eintönig war und es ihr zu blöd wurde still vor sich hin zu arbeiten, fragte sie: „Wie heißt du?"
„Ich heiße Fin und du?"
„Ich heiße Susan. Ich bin in der fünften und du?"
„Ich bin in der vierten. Spielst du nicht Quidditch?" Jetzt war auch klar warum sie ihn noch nicht oft gesehen hatte. Schließlich kannte sie von den jüngeren Schülern, nur die aus ihrem eigen Haus.
„Ja, ich spiele als Jägerin", erwiderte sie stolz.
„Das nächst Spiel werdet ihr trotzdem nicht gewinnen", erwiderte der Junge lachend.
„Da sie dir nicht so sicher. Wir hat öfters gegen euch gewonnen, als ihr gegen uns."
„Egal. Lass uns weiter machen, sonst sitzen wir hier morgen noch", das letzte wollte er anscheinen nicht so gerne hören, aber es stimmte.
„Was hast du gemacht, das du nachsitzen musst?", fragte sie ihn.

„Ich konnte nicht schlafen, also bin ich auf den Astronomieturm. Dort war ich schon öfters nachts und normalerwiese nicht erwischt. Ich finde immer Ruhe, wenn ich die Sterne anschaue und das geht dort am besten.
Als mir kalt wurde, bin ich wieder runter gegangen. Auf der Treppe hörte ich plötzlich Schritte. Ich konnte mich nicht mehr verstecken, also kehrte ich um. Ich versuchte so leise wie möglich zu sein. Aber die Schritte kamen immer näher. Als ich noch so sechs Stufen von der rettenden Nische entfernt war fragte eine Stimme auf einmal hinter mir. „Ich brauche ihnen nicht zu erklären, dass nach der Sperrstunde auch für sie das herumstreunen auf den Korridoren verboten ist."
Ich brauchte mich nicht umdrehen, um zu wissen, dass Professor Snape hinter mir war. Ich drehte mich um. „Mister Abbot. Ich hoffe es wird ihnen eine Lehre sein. Das gibt 20 Punkte Abzug für Ravenclaw und sie kommen morgen Abend um 18 Uhr zu meinem Büro. Sein sie pünktlich", erzählte er ihr. „Warum bist du hier? Oder ist deine Geschichte genauso unspektakulär wie meine?"

„Ich habe versucht im Zaubertrankunterricht, einem Jungen aus meinem Haus zu helfen. Er ist miserable und ich habe ihn wie immer Tipps geben. Dieses Mal waren seine Fehler aber sehr schlimm. Ich habe über die Tipps geben, meinen eigenen Trank etwas vernachlässigt. Dabei habe ich vergessen die Temperatur herunter zu stellen. Als ich es dann doch noch gemerkt habe, war es dann schon zu spät. Mein Kessel ist explodiert und ein ekelhafter lila Schleim folg quer durch das Klassenzimmer. Der Schleim senkte die Kleidung an, und alle, die etwas davon auf die Haut bekommen hatten, bekamen schmerzhafte Schwellungen an den Stellen.
„Sie Dummkopf, Miss Clare. Anstatt auf den Kessel ihres Nachbarn zu konzentrieren, sollten sie sich um ihren eigen kümmern. Das gibt 10 Punkte Abzug für Hufflepuff", schnarrte Professor Snape. Mit einem schwenk von seinem Zauberstab entfernte der er den Rest von ihrem Trank. „Der Unterricht ist hiermit zu ende. Gehen sie in den Krankenflügel", wies er die Schüler an, die etwas von dem Trank abbekommen hatten. „Miss Clare, sie werden heute Abend um 18 Uhr vor meinem Büro erschienen und sein sie pünktlich."
Deswegen bin ich hier" endete sie.

Den Rest räumten die beiden still auf. Kurz vor Zehn Uhr waren sie fertig.
„Endlich", sagte Fin. „Ich glaube ich kann die ganzen Sachen eine Zeitlang nicht sehen."

 

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Das ist das letzte Kapitel, was ich 2018 veröffentlichen werde. Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2019.

 

Lucy armte noch eine mal tief durch und ließ den Blick durch das Stadion schweifen. An beiden Enden standen jeweils drei Torstangen mit Ringen, die in zwanzig Meter Höhe thronten. Das Stadion wurde von hohen Tribünen einfasst. In der Mitte auf dem Feld standen um die 25 Leute. Auf der Tribünen saßen um ihrer Freunde zu unterstützen.

 

Lucy strafte noch einmal die Schultern und lief auf die Gruppe in der Mitte zu. Wie auch sie hatten alle einen Besen dabei. Als sie näher kam, konnte sie den Dachs auf gelben Hintergrund, auf den Umhängen der anderen erkennen. Ja, sie war in Hufflepuff und stolz darauf. Sie verstand die Vorurteile der anderen nicht. Was sprach dagegen vor Arbeit keine Angst zu haben und seien Freunden gegenüber loyal zu sein.

„Sind jetzt alle da?“, fragte Peter, der Quidditch Kapitän. „Gut dann können wir anfangen“, sprach er weiter, als keiner etwas sagte. „Wir werden erst mit den Jägern anfangen und dann den Hüter weitermachen. Lucy, Jasmin und Mike, ihr werdet als erste zusammen spielen. Ihr drei werdet auf die Ringe zufliegen und versuchen die Quaffel dadurch zu werfen, dabei werden aber Oliver, Susan und George versuchen zu stören und an den Quaffel zu kommen. Für euch alle gilt, ich möchte sehen das ihr als Team agiert.“

 

Sie schluckte. Jetzt wurde es ernst. Die Jäger hatten letztes Jahr alle aufgehört. Seit dem sie im letzten Schuljahr das erste Mal ein Quidditchspiel gesehen hatte, wusste sie, dass als Jägerin spielen wollte. Noch einmal schaute sie sich die andern an. Sie waren alle viel größer als sie. Was auch kein Wunder war, da sie mindestens zwei Jahre älter waren.

 

„Auf die Besen“, rief Peter nachdem sie noch Kleinigkeiten geklärt hatten. Alle schwangen sich auf den Besen. Peter warf Jasim den Quaffel zu, die darüber so überrascht, dass sie ihn fast fallen ließ. „Das kann ja heiter werden“, dachte sich Lucy. „Hob in die Luft“, rief da Peter, dem das Missgeschick von Jasmin natürlich auch aufgefallen war. In der Luft warf Jasmin schnell den Quaffel zu. Der Wurf war sehr unpräzise und Lucy musste zwei Meter nach unten fliegen um den Ball noch zu bekommen.

 

Je länger sie spielten, umso mehr Spaß machte es Lucy. Sie vergaß alles um sie herum. Sie fühlte sich wieder in die Zeit vor Hogwarts zurück versetzte, nur das sie da nicht geflogen ist.

Lucy konnte sich noch gut an den Tag erinnern, als Madam Hooch ihr erklärt hatte, dass sie eine Hexe sie.

„Kann ich in Hogwarts auch Handball spielen?“, hatte Lucy gefragt. Ein Leben ohne Handball war für sie nicht vorstehlbar.
„Nein. Aber es gibt einem viel besseren Sport. Quidditch.“ Lucy wollte nicht glauben es bis zu dem ersten Spiel, dass sie gesehen hatte.

 

Sie tauschten die Teams durch, so dass jeder mit jedem gespielt hatte.

 

Peter rief sie alle auf den Boden zurück. „Ich finde ihr habt gut gemacht, aber euch muss klar sein, das drei von euch es leider nicht geschafft haben. Erst mal kann ich sagen das Mike und Lucy es sicher ins Team geschafft haben. Susan und Goerge, ihr habt euch zwar angestrengt, aber euch beide muss ich leider enttäuschen. Ihr beide werdet leider nicht mit uns spielen können. Jasmin, du hast dich echt gesteigert während des Spielens. Oliver, du warst von Anfang an gut. Ich möchte euch beiden noch mal spielen sehen, wenn ich entscheide, wer der neue Hüter wird.“

 

„So jetzt sind die Hüter an die Reihe. Ihr werde euch gegen die neuen Jäger behaupte. Jeweils einer von euch wird die Ring schützen während die Jäger erst aus dem stand werfen und danach aus dem Flug.“

 

Wenn wir von einem Punkt aus warfen, konnten die meisten den Ball sehr gut einschätzen. Ein Mädchen und zwei Jungen durften sich aber schon nach dieser Übung auf die Tribüne setzten.

 

Weiter ging es das wir aus dem Flug heraus warfen. Jetzt waren die meisten nicht mehr sicher. Nur zwei, ließen nur einen Quaffel durch.

 

„Der Hüter wird Luke“, entschied Peter nachdem wir uns alle nochmal versammelt hatten. „James, du warst auch sehr gut, aber dir fehlt ein bisschen an Dynamik. Ich habe mich auch für den dritten Jäger entschieden. Jasmin, du hast dich jetzt deutlich besser gemacht, als ich dachte. Ich darf auch dich im Team begrüßen. Danke, dass ihr an dem Auswahltraining teilgenommen habt, auch wenn ihr keinen Platz im Team bekommen habt. Für die neuen Jäger und dem neuen Hüter, um 16 Uhr ist Training.“

 

„Ich habe selten eine Zweitklässlerin mit so einem Wurf gesehen“, sagte Peter anerkennend zu Lucy, als sie sich auf dem Weg zum Schloss machte.
„Ich habe Handball gespielt“, erwiderte Lucy, ohne zu bedenken, dass Peter es nicht kennen könnte.
„Echt. Mein bester Freund spielt es auch.“

„Wie schöne wäre es, einen Tag in Hogwarts zu verbringen“, schwärmte ihre Freundin. Danach wurde es komplett schwarz um sie herum.

 

Als sie wieder zu sich kam, lag sie auf etwas kalten, harten und glatten. Sie vermutete, dass es sich um einen Steinboden handelt.
„Kira?“, rief jemand neben ihr. Sie schlug die Augen auf. Um sie herum war es dunkel. Die Wände waren vereinzelt mit Fackeln beleuchtet. So wie sie es erkenne konnte, befanden sie sich in einem sehr großen Raum. Obwohl Halle beschreib es besser. Neben ihr konnte sie die Umrisse ihrer besten Freundin erkennen.
„Weißt du wo wir hier sind?“, fragte diese.
„Ich habe keine Ahnung“, antwortet Kira.

 

„Wer sind sie? Was haben sie hier zu suchen?“, schnarrte eine Stimme hinter ihr. Die beiden Mädchen schauten sich an und drehten sich um. Kira dachte sie müsste träumen. Dies konnte eindeutig nicht real sein. Der Mann der vor ihnen stand konnte wirklich sein. Einfach nur unmöglich.
„Bekomme ich heute noch eine Antwort?“, schnarrte er ungeduldig und schaute die beiden Mädchen genervt an.
Es ries Kira aus ihrer Starre. „Das ist Michelle Bauer“, sie deutete auf ihr Freundin, „und ich bin Kira Sprau, Sir.“
„Nun Miss Sprau und Miss Bauer, was haben sie hier zu suchen?“, wiederholte der Mann seine Zweite Frage.
Bevor einer von ihnen Antworten konnte sagte eine ruhige und angenehme Stimme hinter ihnen:„ Ah. Mister Snape sie sind noch wach. Warum genießen sie nicht die letzte Nacht, bevor die Schüler kommen und schlafen aus?“ Hinter ihr stand ein alter Mann mit langen silbernen Bart und Haare. Er trug eine blauen Umhang.
„Professor Dumbledore. Ich genieße die Letzen ruhigen Stunden gerne auf den Fluren. Dabei bin ich auf diese zwei Mädchen getroffen, die hier offensichtlich nichts zu suchen haben“, antwortet Professor Snape mit seiner üblichen Stimme.
„Ich denke nicht, dass die beiden hier nichts zu suchen haben. Aber das weitere besprechen wir lieber in meinem Büro.“ Sie gingen hinter Professor Dumbledore hinterher. Die beiden Mädchen konnten nicht anders als jeden Eindruck einzusaugen. Es war viel besser als sie es sich vorgestellt hatten. Professor Snape warf den beiden missbilligend Blicke zu.

 

Michelle lief fast in Professor Dumbledore rein, da sie nicht bemerkt hatte wie er stehen geblieben war. Sie waren vor dem Wasserspeier angekommen. Professor Dumbledore murmelte:„ Zitronenbonbon.“ Der Wasserspeier gilt zur Seite und sie gingen die Treppe hoch.
Im Büro setzt sich Dumbledore hinter seinen Schreibtisch und bot seine Gästen die Stühle an. Die beiden Mädchen setzten sich jeweils auf eine. Professor Snape blieb hinter ihnen stehen. Kira schaute sich verstohlen um. Alle möglichen Instrumente standen in dem Raum. An den Wänden waren Bücherregale. Fawkes saß auf seiner Stange.
„Erst einmal Herzlich Willkommen in Hogwarts, auch wenn mich eurer Erscheinen überrascht hat“, sprach Professor Dumbledore zu den beiden Mädchen. „Da ihr meine Namen bereits kennt und ich euren nicht, wäre es angebracht, dass ihr euch vorstellt.“
„Das ist Kira Sprau und ich bin Michelle Bauer, Sir“, übernahm diese mal Michelle das Wort.
„Miss Sprau und Miss Bauer, es interessiert mich, wie sie beiden hier her gekommen sind.“
„Wir wissen es selber nicht, Sir. Wir waren in meinem Zimmer Zuhause. Dann wurde alles schwarz um uns herum. Und dann sind wir dort wach geworden, wo sie uns gefunden hatten“, erklärte Kira. Michelle nickte bestätigend. Professor Dumbledore sah die beiden überlegend an.
„Ich würde vorschlagen, sie schauen sich die Zauberstäbe der beiden an. Dann wissen wir vielleicht mehr“, äußerst sich Professor Snape. Kira und Michelle sahen sich mit großen Augen an. Was werden die beiden Professoren sagen, wenn sie erfahren, dass sie Muggel sind.
„Ich denke kaum, dass es möglich ist. Die beiden wären nicht in der Eingangshalle plötzlich aufgetaucht, wenn sie böse Absichten hätten. Wobei es wäre wichtig auf welchen Stand sie sind, damit sie die richtig Klasse besuchen.“ Professor Dumbledore sah Kira und Michelle erwartend an.
„Professor, wir beide können nicht Zaubern“, antwortet Kira zaghaft.
„Das ist nicht möglich. Muggel können sich nicht in Hogwarts aufhalten“, widersprach Professor Snape.
„Wir wollen jetzt keine voreiligen Schlüsse ziehen, aber es stimmt. Normalerweise können hier keine Muggel sein“, versuchte Dumbledore die Situation zu entspannen, da die Stimmung nach der Bemerkung noch angespannter wurde.
„Und was heißt das jetzt für uns?“, fragte Michelle.
„Nun da es so spät ist, wird Professor Snap euch in Wohnung bringen, in der ihr beide die Nacht verbringen werdet.“ Professor Snape schien davon nicht sehr begeistert zu sein. „Wartet sie eben vor der Tür. Ich muss mit dem Professor noch etwas besprechen.“ Kira und Michelle standen auf und gingen vor die Tür.

 

„Kannst du ich mal boxen?“, fragte Kira ihre Freundin. Diese übernahm es gerne.
„Ich kann es nicht glauben, wirklich in Hogwarts zu sein“, sagte Michelle.
Da öffnete sich auch schon die Bürotür und Professor Snape ging wortlos an ihnen vorbei. Kira und Michelle folgte dem Professor in den vierten Stock. Dieser blieb vor einer Wand stehen und murmelte irgendetwas. In der Wand bildete sich ein Durchgang.
„Hier werden sie die restlich Nacht verbringen. Morgen früh wird euch jemand hier abholen, vorher können sie diesen Raum nicht verlassen.“ Nach diesen Worten rauschte Professor Snape davon. In seiner Stimme lag etwas Unmissverständliches. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätten die beiden schon das Schloss verlassen und keine Erinnerung mehr an die Begegnung gehabt.

 

Nachdem die beiden die Räumlichkeiten betreten hatten, schloss sich der Durchgang und eine unscheinbare Wand wurde sichtbar. Der Raum war gemütlich eingerichtet. Im Kamin brannte ein Feuer. Davor stand ein rotes Sofa. Auch die Vorhänge waren rot. Die Wand war rot golden. In der linken Ecke von der Tür aus, stand ein dunkler Holztische mit sechs Stühlen. Der Raum wurde auch noch durch Fackeln an den Wänden erleuchte. Rechts und links gingen jeweils eine Tür ab. Links war ein Schlafzimmer mit zwei Himmelbetten, die auch in Rot gehalten waren. Auf den Betten lag ein Schlafanzug in der passenden Größe. In dem rechten Raum war ein geräumiges Badezimmer.
„Ein bisschen zu viel rot“, meinte Michelle auf einmal.
„Stimmt“, pflichtet Kira ihr bei. „Kommt es dir auch ein bisschen wie ein Gefängnis vor?“
„Ja. Da ist man schon mal in Hogwarts und darf nicht das Schloss erkunden“, beschwerte sich Michelle.
„Sei froh, dass wir noch hier sind. Wenn es nach Professor Snap gegangen wäre, wären wir längst schon wieder Zuhause und würde uns an das hier nicht erinnern.“
„Auf jeden Fall. Aber ich bin echt froh, dass der Professor so drauf ist. Ich glaube für mich wäre eine Welt zusammen gebrochen, wenn es anders wäre.“
„Von dem Trauma hätte ich mich nie erholt“, sagte Kira lachend.
Die beiden legten sich ins Bett. Erst jetzt viel Kira auf, wie hundemüde sie war. Sie wünschte Michelle noch „Gute Nacht“ und schlief direkt ein.

 

Als Kira aufwachte, wusste sie erst nicht, wo sie war. Das Bett war größer als Zuhause. Außerdem hatte sie kein Himmelbett. Direkt kamen ihr die Ereignisse der letzten Nacht in den Sinn. Sie befand sich mit Michelle in Hogwarts. Freudig sprang sie auf und nahm ihre Klamotten, um ins Bad zu gehen. Dann erinnerte sie sich daran, dass sie die Räumlichkeiten nicht verlassen konnten. Dies versetze ihre Freud eine kleinen Dämpfer.

 

Auf dem Tisch im Wohnzimmer stand Frühstück. Es bestand aus Pancakes, Marmelade, Schokocreme und Rührei.
„Woher wissen die, was wir mögen?“, fragte Michelle verschlafen.
„Wir sind in Hogwarts. Schon vergessen. Immerhin hatten die Schlafanzüge auch die passende Größe.“
„Stimmt“, Michelle musste gähnen. „Nur Gestern war ich zu müde, um mich zu wundern.“ Schweigend aßen die beiden. Sie wussten nicht was auf sie zukam und waren beide in ihre Gedanken versunken.

 

Auf einmal ging der Durchgang auf und eine streng dreinblickende Frau betrat den Raum.
„Guten Morgen. Mein Name ist Professor McGonagall und ich habe die Ehre, sie beiden in das Lehrezimmer zu begleiten.“ Die Professorin sah die beiden Mädchen erwartend an. Die beiden erhoben sich und gingen aus dem Raum. Ohne ein Wort zu sagen gingen sie in das Lehrezimmer. Es war typisch eingerichtet. Jeder Lehrer hatte einen Schreibtisch, auf dem sich mehr oder weniger Pergamente und Bücher stapelten. An den Wänden standen Schränke mit Regalfächern obendrauf.
„Sie können auf den beiden Stühlen Platz nehmen.“, Professor McGonagall deutet auf zwei Stühle gegenüber der Tür.

 

Nach und nach drudelten auch die andern Lehrer ein und warfen den Mädchen überraschte Blicke zu. Als letztes betraten Professor Snape und Professor Dumbledore den Raum. Wobei Professor Snape sie keines Blickes würdigte. Professor Dumbledore lächelte den beiden aufmunternd zu.
„Liebe Kollegen und Kolleginnen, ich habe sie heute wegen einem etwas unüblichen Fall zusammen gerufen. Die Schüler werden wie üblich erst heute Abend ankommen. Aber wie sie gemerkt haben, haben wir Besuch bekommen. Diese beiden jungen Damen sind gestern Abend in der Eingangshalle aufgetaucht. Wie ich mittlerweile in Erfahrung bringen konnte, ist diese auch so geplant gewesen ist. Auch ist es richtig, dass es sich bei den Beiden um Muggel handelt. Die beiden werden, dass kommende Schuljahr hier verbringen. Sie werden zusammen mit den Erstklässlern in ein Haus eingeteilt. Sie werden den Unterricht besuchen, aber auch von einem Privatlehrer, in den Muggelfächern unterrichtet.“ Es war erst Still in dem Raum. Jeder schein über die Worte von Professor Dumbledore überlegen. Kira und Michelle starrten ihn mit großen Augen an. Ein Jahr in Hogwarts, sie konnten es nicht glauben.
„Und was ist mit unseren Freunden?“, durchbrach Kira als erstes die Stille. „Sie werden sich Sorgen um uns machen.“
„Keine Sorge. Offizielle macht ihr ein Auslandsjahr in Schottland“, beantwortet Professor Dumbledore ihrer Frage.
„Es wird bestimmt genug Schüler geben, die nicht sehr begeistert von dem Aufenthalt der beiden sein werden. Da sie über keine Magie verfügen, könnte sie sie als leichte Ziel ansehen.“ Jeder im Raum war klar, dass Professor Snape vor allem, seinen Slytherins meinte.
„Nun. Da werden sie ihre Schüler zu Rechenschaft ziehen müssen“, antwortet Professor Dumbledore.
„Werden wir auch die Schuluniform tragen müssen?“, fragte Kira.
„Es bleibt euch selbst überlassen, aber ich glaube ihr könnt euch besser in die Gemeinschaft einleben, wenn ihr das macht.“
„Wir werden sie tragen“, bestimmt Michelle auf die Antworte von Professor Dumbledore.
„Eine Frage habe ich noch“, mischte sich Professor Sprout ein. „Was genau so der Aufenthalt der beiden bringen, wo es doch so offensichtlich ist, das es nicht ganz ungefährlich ist?“
„Das Ministerium ist der Meinung, die Schüler sollten mal anderen Kontakt mit Muggeln bekommen. Auch wenn ich der Auffassung bin, dass das nicht die beste Idee ist. Nun wir sollten unser bestes machen.“

 

Die Versammlung löste sich langsam auf.
„Madam Melkin habe ich bereits schon informiert. Sie wird in wenigen Minuten da sein, um eure Umhänge zu schneidern.“

 

Den restlichen Tag verbrachten Kira und Michelle damit das Schloss zu erkunden.
Vor allem die Bibliothek hatte es den beiden angetan. Die Bibliothekarin Madam Pince hielt die beiden in den Augen. Schließlich leiten sich die beiden jeweils ein Ausgabe von Geschichte von Hogwarts aus.
„Geht auch ja pfleglich mit den Büchern um. Sie sind zwar durch Zauber geschützt, aber alles halten sie auch nicht ab“, ermannte Madam Pince sie.
„Keine Sorge. Bücher haben wir noch nie leiden lassen“, versichert Michelle.

 

Als es Abend wurde standen die beiden vor der Wand, die die Tür zu ihren Zimmern bildete.
„Und jetzt?“, fragte Michelle. Sie hatten seit einer halben Stunde, der Wand alle möglichen Wörter zugeraunt.
Kira sah die Wand an. „Wenn es das Wort ist, sind wir einfach nur doof.“
„Was meinst du?“
„Wir haben alle möglich Wörtern ausprobiert, nur Muggel nicht.“ Die Wand verschwand. Kurz wunderten sich die beiden und dann gingen sie herein.
„Ich dachte das wäre viel zu offensichtlich“, gab Michelle zu.

 

Die beiden zogen sich die neuen Umhänge an. Kira stellt sich vor den Spiel und stellte sich vor, wie das Wappen ihres Lieblingshauses zierte. Der Gedanke, dass sie bald von dem Sprechenden Hut eingeteilt wird, war immer noch so unrealistisch.
„Ah. Wie ich sehe haben sie beide es auch ohne das Passwort rein geschafft“, schnarrte Professor Snape hinter ihnen. Kira drehte sich um. In dem Wohnzimmer stand der Professor und schaute sie an.
„Sie können froh sein, dass wir schon unsere Umhänge an haben“, schnaubt Michelle den Professor an. Er warf sie mit einen Todesblickte blick zu, kommentierte es aber nicht weiter.
„Ich sollte euch zur Eingangshalle bringen, da die Schüler in kürze ankommen werden. Weiter soll ich euch von Professor Dumbledore ausrichten, dass die diese Räume als Rückzugs Ort immer betreten können.“

 

In der Eingangshalle herrschte ein buntes Trieben. Viele Schüler liefen und redeten durcheinander Keiner interessierte sich für die unbekannten Mädchen, die auf der Treppe standen. Es dauerte ein wenig, bis die letzten Schüler in der großen Halle waren. Auch Professor Snape war mittlerweile in der Halle.

 

Professor McGonagall kam mit den Erstklässlern in die Eingangshalle und führte sie in eine kleine Kammer. Kira und Michelle schlossen sich denen an. Einige der Erstklässler sahen sie verwundert an.
„Ihr werdet bald auf in die Häuser eingeteilt. Jedes Haus hat seine eigene ehrenwerte Geschichte und hervorragende Hexen und Zauber hervorgebracht. Die Häuser sind Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin. Die Häuser werden in eure Zeit hier, gleichsam eure Familie sein. Für gute Leistungen bekommt ihr Punkte für den Hauspokal. Für Regelverstöße werden euch Punkte abgezogen. Am Ende des Schuljahres wird der Hauspokal verliehen. Warte hier kurz, ich werde gleich wieder da sein“ Professor McGonagall verließ den Raum. Zurück blieben ängstliche Erstklässler.

 

„In zweier Rhein aufstellen und mit folgen“, wies Professor McGonagall sie an.
Kira und Michelle hatten sich extra an das Ende der Schlange gestellt. So verließen sie den Raum und gingen in die große Halle. Die Augen, der Schüler aus den älteren Jahrgängen, waren alle auf die Erstklässler gerichtet. Als Kira und Michelle entdeckt wundern, fingen die anderen Schüler an zu tuscheln.
„Na toll. Keine Minute sehen sie uns, und schon sind wir Gesprächsthema Nummer 1“, murmelte Kira. Michelle sah sich nur staunend die Decke an und hörte Kira nicht. Auch Kira warf einen Blick nach oben. Die Decke war für sie heute Abend nicht das interessantestes. Lieber sah sie sich um und schaute die Gesichter der Schüler an. Am Gryffindortsich meinte sie Harry Potter zu erkennen, während am Slytherintisch Draco Malfoy saß.

 

Nachdem der Hut sein Lied gesungen hat, wurden die Erstklässler, Kira und Michelle eingeteilt.
„Bauer, Michelle“, rief McGonagall. Kira sah ihre Freundin aufmunternd an. Diese straffte die Schultern und ging nach vorne. Nach ungefähr zwei Minuten reif der Hut:„ Hufflepuff.“ Kira und die Hufflepuff klatsche auch für ihre Freundin, während diese sich lächelnd an ihren Haustisch nieder ließ.
„Sprau, Kira“, rief Professor McGonagall nach einer gefühlten Ewigkeit. Kira versuchte sich auf dem Weg nach vorne, ihre Nervosität nicht anmerken zu lassen.
„Ah. Die zweite Austauschülerin“, sprach der Hut in ihrem Kopf. „Auch du hast ein Haus, für das dein Herz schlägt. Du weist aber auch, dass in deinem Haus Wert auf den Blutstatus gelegt wird. Egal in welches Haus ich dich schicke, bleib stark. Setze dich gegen die andern Schülern durch. Du kannst ihnen zeigen, was Muggel alles drauf haben und nicht weniger Wert sind als Zaubere. Ich weiß, dass du das Schaffen kannst. Den du gehörst eindeutig nach“, der Hut machte eine Pause, bevor er laut rief „Slytherin.“ Erst war es ruhig in der Halle. Dann fingen ein paar Slytherins an zu klatschen. Michelle lächelte Kira zu.
Kira setzte sich an den Slytherintisch. Professor Snape warf ihr vom Lehrtisch einen überraschenden Blick zu. Auch die anderen Lehrer scheinen überrascht.

 

Nach der Auswahl erhob sich Professor Dumbledore. „Herzlich Willkommen zu einem weiteren Jahr in Hogwarts. Bevor das Essen losgeht, habe ich noch ein paar Ankündigungen. Zuerst einmal ist das Zaubern auf den Gängen verboten. Die Liste der Verboten Gegenständen hängt in den Gemeinschaftsräumen aus. Der verbotene Wald darf von keinem Schüler betreten werden.
Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, wurden auch zwei älter Mädchen heute eingeteilt. Dies liegt daran, dass es sich um zwei Muggel handelt, die diese Schuljahr hier verbringen werden.“ Kira bekam von einigen ihren Hauskammerden abwertende Blicke. „Behandelt die beiden wie ganz normale Mitschüler“, dabei schaute der Professor vor allem die Slytherins an. „Und jetzt last das Fest beginnen.“
Auf dem Tisch erschien das Essen.

 

„Somit beginnt das aufregendste Jahr in meinem Leben“, dachte sich Kira.

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Augureys Profilbild
Augurey Am 02.01.2019 um 22:13 Uhr Mit 1. Kapitel verknüpft
Hallo KatWolfLT,

Da empfohlen wird, Reviews mit etwas Nettem zu Beginnen, will ich erst einmal mit dem Positivem anfangen: Die Idee eines Tranks, der einen in Tiere verwandelt, fand ich ganz nett und es passt auch zu zwei neugierigen Mädchen, dass sie den ausprobieren wollen. Leider hat mich deine Umsetzung wenig überzeugt. Ich gehe mal davon aus, dass du noch recht jung bist, denn deine Geschichte erinnert mich sehr an die Sachen, die ich selbst mit etwa 13 schrieb. Ich gehe mal nach und nach durch, was mir an deiner Geschichte nicht so gefiel.

Erstens: Deine Geschichte leidet insgesamt am „weißen Raum“-Syndrom. Das heißt, deine Charaktere unterhalten sich zwar, aber man erfährt gar nichts darüber, wo sie sich befinden, was sie tun ect. Sie könnten sich in einem vollkommen weißen Zimmer befinden und das ist für den Leser unbefriedigend. Du brauchst nicht akribisch jedes Staubkorn beschreiben, aber lass wenigstens hier und da ein bisschen einfließen, wo dieses Gespräch stattfindet.

Zweites: Stil. Du hast einige Rechtschreib- und Grammatikfehler in deinem Text und solltest den nochmal durchgehen. Beispiel: „Außerdem hast du bei mir gesehen, dass nichts Schlimmes passiert“, versuchte“ – der Satz ist nicht vollständig. Zudem baust du viele Sätze gleich auf. „Sie schaute sich die Phiole mit dem Trank an. Sie entkorkte die Flasche und trank diese leer. Sie merkte nur ein Kribbeln im ganzen Körper.“ Das sind drei Sätze und alle beginnen mit einem Nomen, sogar dem gleichen. So etwas ist unschön zu lesen. Tipp: Wechsle die Satzanfänge ab und spiele auch mit Satzlängen. Wenn du längere und kürzere Sätze mischst, bekommt dein Text eine Melodie.

Drittens: Logik. Einige Sachen an deiner Geschichte erzeugen Ungereimtheiten. Da wäre zum Beispiel der Zaubertrank selbst. Ich frage mich, wo zwei Schülerinnen einen so mächtigen Trank her haben. Dann sagt Anna, dass der Trank einen in verwandelt, was immer mal will, aber man muss es auch von Herzen wollen. Aber dann weiß die eine beiden nicht mal, in was sie sich verwandeln würde und die andere hat Angst davor? Das ergibt keinen Sinn! Logischerweise würde der Trank bei der Sachlage gar nicht funktionieren. Tipp: Mehr Sinn würde es ergeben, wenn der Trank einen in die eigene Patronusgestalt verwandelt oder so etwas in der Art. Aber lass das mit dem von Herzen wollen weg.
Und das mit dem Geburtstagsgeschenk habe ich ehrlich gesagt auch nicht verstanden, das müsstest du noch erklären.

Das waren so im Groben meine Kritikpunkte. Das Ende als Lily auftaucht, fand ich dagegen wieder schön. Das war so ein kleiner Überraschungsmoment, der der Sache auch einen Rahmen gegeben hat, denn dadurch wusste ich, in welcher Zeit deine Geschichte spielte und mit wem Lucy und Anna befreundet sind. Außerdem hat mir die Verschwiegenheit der beiden Mädchen gut gefallen. Vielleicht kannst du ja am Rest noch arbeiten.

Liebe Grüße, Augurey
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KatWolfLW (Autor)Am 05.01.2019 um 10:36 Uhr
Hey Augurey,

Vielen Dank für dein leibe Review. Ich freue mich immer darüber, wenn mir ander Tipps geben.
Ich werde deine Tipps beherzigen.

Selber weiß ich auch, das ich probelem damit habe Details der Umgebung mit in die Geschichte einzubaunen.

LG,
Kat

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Kapitel:4
Sätze:528
Wörter:5.514
Zeichen:31.773

Kurzbeschreibung

Hogwarts, ein Ort den wir alle kennen. Es gehen viel verschieden Menschen dort zu Schule. Alle haben eine Geschichte, die es lohnt zu erzählen.

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