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Hogwarts Kunterbunt

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31.12.2018 22:31
6 Ab 6 Jahren
In Arbeit

„Was hast du da?“, fragte sie ihre Freundin.
„Das ist ein Trank. Egal in was du dich verwandeln willst, mit dem Trank kannst du es. Aber es muss aus dem Herzen kommen“, erklärte diese.
„Hast du vor ihn zu nehmen?“
„Ja. Du musst ihn auch nehmen Anna.“, antwortet die Freundin voller Begeisterung.
„Was wünscht du dir?“, fragte sie ohne auf den zweiten Satz ihrer Freundin zu beachten.
„Das ist eine Überraschung“, ihrer Freundin zwinkerte.
„Du weist selber nicht, in was du dich verwandeln willst?“, fragte sie.
„Stimmt. Woher weißt du das?“ Ihre Freundin schien verwundert.
„Ich kenne dich gut genug.“ Auf den fragenden Blick von ihrer Freundin erklärte sie weiter: „Immer wenn du eine ausweichende Antwort gibst, weiß du nicht, was du machen sollst. Aber ist es dadurch nicht viel zu gefährlich.“
„Wie meinst du das?“
„Du weist nicht was passiert, daher weißt du nicht, auf was du dich vorbereiten musst“, erklärte sie ihre Freundin.
„Aber ich möchte es machen, um meinen Herzenswunsch in der Sache kennen zu lernen. Du musst zugegeben, dass das echt verlockend sein kann“, begründete ihre Freundin ihren Wunsch. „Du musst es danach auch machen.“
„Ich weiß nicht. Mir ist das zu gefährlich“, versuchte sie sich aus der Sache heraus zu winden.
„Also manchmal frag ich mich echt, warum der Hut dich nach Gryffindor eingeteilt hat.“
„Ich hätte auch nach Ravenclaw gehen können. Ich glaube das kommt dann ein bisschen durch. Wann willst du den Trank den einnehmen?“
„Gleich. Aber draußen auf dem Schlossgelände.“

 

„Viel Glück. Ich werde mich nach da drüben stellen und auf alles gefasst sein.“ Beim Reden deutete sie auch Bäume die etwa 400 Meter entfernt standen.
Als sie sich zum Gehen wandte: „Warte. Hier ist dein Trank, bevor noch irgendwas passiert.“ Ihrer Freundin reichte ihr eine kleine Phiole mit einer hell blauen Flüssigkeit.

 

Nachdem sie sich unter die Bäume stellte, hielt sie eine Hand nach oben. Es war ihr Zeichen, damit sie wussten, dass der andere breit war.
Kurze Zeit später stand eine kleine Schleiereule in dem Gras. „Jetzt weiß ich ihr Geburtstagsgeschenk“, dachte sie sich lachend.
Ganz langsam und vorsichtig ging sie auf die Eule zu. Sie konnte nicht wissen ob noch irgendwas passiert. Die Eule legte den Kopf schief und schaute sie an. Als sie vor der Eule stand schlug diese mit den Flügeln. Sie scheiterte bei dem Versuch zu fliegen. Sie kniete sich zu der kleinen Eule runter. Sie wusste nicht was sie machen sollte. Somit schaute sie der Eule einfach bei den Versuchen zu, zu fliegen. Dabei musste sie lachen, da es irgendwie lustig aussah. Nach einiger Zeit fing die Eule an, auf der Stelle zu hopsen.

 

Nach einigen Minuten hatte sich ihre Freundin wieder zurück verwandelt.
„Das war so cool. Das solltest du auch mal ausprobieren. Und danke für das auslachen.“
„Ich weiß nicht. Ich kann mir was besser vorstellen hilflos im Gras zu sitzen.“ Zweifelnd sah sie ihre Freundin an.
„Du wirst dich bestimmt in etwas anders Verwandeln. Außerdem hast du bei mir gesehen, dass nichts Schlimmes passiert“, versuchte
„Ja bei dir. Aber ich weiß nicht was bei mir passiert. Vielleicht ist es bei mir schlimmer als nur eine Eule.“
„Denk bitte einmal nicht darüber nach, was du machst“, ihrer Freundin schaute sie mit ihrem Hundblick an.
„Na gut Lucy. Aber nur, weil du es bist. Geh aber vorher hinten zu den Bäumen.“

 

Sie schaute sich die Phiole mit dem Trank an. Sie entkorkte die Flasche und trank diese leer. Sie merkte nur ein Kribbeln im ganzen Körper. Das Blickfeld verschob sich nach oben. Das erste was ihr auf fiel, das sie auf allen vieren stand. Als sie versuchte zu sprechen, erklang nur ein Fauchen. Ihre Freundin war unter den Bäumen stehen geblieben und wollte auch nicht zu ihr rüber kommen. Sie machte ein Schritt auf Lucy zu. Dabei merke sie, dass die Schritte viel größer waren als sonst.
Als sie auf ihre Füße, oder besser gesagt auf ihrer Pfoten, schaute, erschreckte sie sich. Ihre Pfoten waren mit schwarzen Schuppen bedeckt. Sie schaute weiter an ihrem Körper entlang. Anscheinen hatte sie sich in einen Norwegischen Stachelbuckel verwandelt. Jetzt wusste sie auch, warum ihrer Freundin Angst vor ihr hatte.

 

Das Kribbeln fing wieder an. Sie verwandelte sich wieder zurück in einen Menschen.

 

Ganz langsam ging ihrer Freundin wieder auf sie zu.
„Hast du das gewusst?“, fragte sie mit einen Zittern in der Stimme.
„Ich habe es geahnt. Deswegen wollte ich es auch nicht“, antwortet sie ehrlich.
„Warum denn ein Drache?“
„Ich möchte, wenn wir die Schule abgeschlossen haben, mit Drachen arbeiten. Vor allem fasziniert mich aber der Norwegische Stachelbuckel.“
„Und ich dachte du hättest einfach nur schiss vor dem Unbekannten“, lachte Lucy.

 

„Anna. Lucy. Habt ihr den Drachen gesehen?“, fragte Lily, die aus der Richtung des Schloss kam. Die beiden Freundinnen sahen sich an und lächelten.
„Nein. Haben wir nicht.“

Sie war auf den Weg zum Büro von Professor Snape. Vor dem Büro wartet noch ein Jung aus Ravenclaw. Er war nicht aus ihrer Stufe und sie hatte ihn nur ein paar Mal auf den Gängen gesehen.
„Hallo", grüßte es sie.
„Hey", antwortete sie. Danach warten die beiden schweigen vor dem Büro.

„Hereinkommen", zischte Professor Snape, als er die Tür öffnete. Die beiden gingen herein und stellten sich vor dem Schreibtisch von Professor Snape. Auf beiden Seiten des Tisches lagen Stapel von Pergamenten. In der Mitte war ein freier Platz. Auf der rechten Seite stand noch ein Tintenfass und eine Feder lag daneben. Sonst war noch ein Stuhl hinter dem Tisch. Ansonsten war der Raum bis auf den Kamine leer. Da kein Feuer im Kamin brannte, war es sehr kalt.
„Ihr beide werdet gemeinsam meine Lager aufräumen. Irgendwelche Dummköpfe fanden es anscheinend Lustig die Gefäße durcheinander hin zu stellen. Rechts neben der Tür fangt ihr mit A an und arbeitet euch dann weiter so vor, dass links neben der Tür Z ist. Ich brauche euch beiden wohl kaum erklären, dass sie nichts stehlen sollten. Ansonsten werde ich auf sie beiden zurückkommen und sie müssen einen ganzen Monat jeden Abend nachsitzen", erklärte der Professor, in seinem üblichen schneiden Ton. Innerlich stöhnte sie auf. Es würde nicht einfach werden, aber zu glück war sie nicht alleine.

„Das ist mein Lager. Ihr beide könnte gehen, wenn alle Zutaten sortiert sind. Dann kommt ihr zu meinem Büro und sagt mir Bescheid. Kommt auch zu mir, falls euch ein Gefäß zerbrechen sollte, natürlich müssen sie für den entstanden Schaden aufkommen" Nachdem er das gesagt hatte ging der Professor wieder in sein Büro.

„Komm, lass uns Anfangen. Durch das Herumstehen, werden wir auch nicht fertig", sagte der Junge und ging herein. Die beiden fingen an still zu arbeiten. Sie redeten nur, wenn es nötig war. Erst räumten sie alle Gläser rechts neben der Tür aus dem Regal. Dann fingen sie an die Gefäße zu suchen, deren Inhaltsnamen mit einem A anfing. Der Inhalt der Gläser war echt teilweise echt widerlich. Eingelegte Augen waren noch harmlos gegen so einiges Anderes.

Da die Arbeit sehr eintönig war und es ihr zu blöd wurde still vor sich hin zu arbeiten, fragte sie: „Wie heißt du?"
„Ich heiße Fin und du?"
„Ich heiße Susan. Ich bin in der fünften und du?"
„Ich bin in der vierten. Spielst du nicht Quidditch?" Jetzt war auch klar warum sie ihn noch nicht oft gesehen hatte. Schließlich kannte sie von den jüngeren Schülern, nur die aus ihrem eigen Haus.
„Ja, ich spiele als Jägerin", erwiderte sie stolz.
„Das nächst Spiel werdet ihr trotzdem nicht gewinnen", erwiderte der Junge lachend.
„Da sie dir nicht so sicher. Wir hat öfters gegen euch gewonnen, als ihr gegen uns."
„Egal. Lass uns weiter machen, sonst sitzen wir hier morgen noch", das letzte wollte er anscheinen nicht so gerne hören, aber es stimmte.
„Was hast du gemacht, das du nachsitzen musst?", fragte sie ihn.

„Ich konnte nicht schlafen, also bin ich auf den Astronomieturm. Dort war ich schon öfters nachts und normalerwiese nicht erwischt. Ich finde immer Ruhe, wenn ich die Sterne anschaue und das geht dort am besten.
Als mir kalt wurde, bin ich wieder runter gegangen. Auf der Treppe hörte ich plötzlich Schritte. Ich konnte mich nicht mehr verstecken, also kehrte ich um. Ich versuchte so leise wie möglich zu sein. Aber die Schritte kamen immer näher. Als ich noch so sechs Stufen von der rettenden Nische entfernt war fragte eine Stimme auf einmal hinter mir. „Ich brauche ihnen nicht zu erklären, dass nach der Sperrstunde auch für sie das herumstreunen auf den Korridoren verboten ist."
Ich brauchte mich nicht umdrehen, um zu wissen, dass Professor Snape hinter mir war. Ich drehte mich um. „Mister Abbot. Ich hoffe es wird ihnen eine Lehre sein. Das gibt 20 Punkte Abzug für Ravenclaw und sie kommen morgen Abend um 18 Uhr zu meinem Büro. Sein sie pünktlich", erzählte er ihr. „Warum bist du hier? Oder ist deine Geschichte genauso unspektakulär wie meine?"

„Ich habe versucht im Zaubertrankunterricht, einem Jungen aus meinem Haus zu helfen. Er ist miserable und ich habe ihn wie immer Tipps geben. Dieses Mal waren seine Fehler aber sehr schlimm. Ich habe über die Tipps geben, meinen eigenen Trank etwas vernachlässigt. Dabei habe ich vergessen die Temperatur herunter zu stellen. Als ich es dann doch noch gemerkt habe, war es dann schon zu spät. Mein Kessel ist explodiert und ein ekelhafter lila Schleim folg quer durch das Klassenzimmer. Der Schleim senkte die Kleidung an, und alle, die etwas davon auf die Haut bekommen hatten, bekamen schmerzhafte Schwellungen an den Stellen.
„Sie Dummkopf, Miss Clare. Anstatt auf den Kessel ihres Nachbarn zu konzentrieren, sollten sie sich um ihren eigen kümmern. Das gibt 10 Punkte Abzug für Hufflepuff", schnarrte Professor Snape. Mit einem schwenk von seinem Zauberstab entfernte der er den Rest von ihrem Trank. „Der Unterricht ist hiermit zu ende. Gehen sie in den Krankenflügel", wies er die Schüler an, die etwas von dem Trank abbekommen hatten. „Miss Clare, sie werden heute Abend um 18 Uhr vor meinem Büro erschienen und sein sie pünktlich."
Deswegen bin ich hier" endete sie.

Den Rest räumten die beiden still auf. Kurz vor Zehn Uhr waren sie fertig.
„Endlich", sagte Fin. „Ich glaube ich kann die ganzen Sachen eine Zeitlang nicht sehen."

 

Autorennotiz

Das ist das letzte Kapitel, was ich 2018 veröffentlichen werde. Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2019.

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Augurey Am 02.01.2019 um 23:13 Uhr Mit 1. Kapitel verknüpft
Hallo KatWolfLT,

Da empfohlen wird, Reviews mit etwas Nettem zu Beginnen, will ich erst einmal mit dem Positivem anfangen: Die Idee eines Tranks, der einen in Tiere verwandelt, fand ich ganz nett und es passt auch zu zwei neugierigen Mädchen, dass sie den ausprobieren wollen. Leider hat mich deine Umsetzung wenig überzeugt. Ich gehe mal davon aus, dass du noch recht jung bist, denn deine Geschichte erinnert mich sehr an die Sachen, die ich selbst mit etwa 13 schrieb. Ich gehe mal nach und nach durch, was mir an deiner Geschichte nicht so gefiel.

Erstens: Deine Geschichte leidet insgesamt am „weißen Raum“-Syndrom. Das heißt, deine Charaktere unterhalten sich zwar, aber man erfährt gar nichts darüber, wo sie sich befinden, was sie tun ect. Sie könnten sich in einem vollkommen weißen Zimmer befinden und das ist für den Leser unbefriedigend. Du brauchst nicht akribisch jedes Staubkorn beschreiben, aber lass wenigstens hier und da ein bisschen einfließen, wo dieses Gespräch stattfindet.

Zweites: Stil. Du hast einige Rechtschreib- und Grammatikfehler in deinem Text und solltest den nochmal durchgehen. Beispiel: „Außerdem hast du bei mir gesehen, dass nichts Schlimmes passiert“, versuchte“ – der Satz ist nicht vollständig. Zudem baust du viele Sätze gleich auf. „Sie schaute sich die Phiole mit dem Trank an. Sie entkorkte die Flasche und trank diese leer. Sie merkte nur ein Kribbeln im ganzen Körper.“ Das sind drei Sätze und alle beginnen mit einem Nomen, sogar dem gleichen. So etwas ist unschön zu lesen. Tipp: Wechsle die Satzanfänge ab und spiele auch mit Satzlängen. Wenn du längere und kürzere Sätze mischst, bekommt dein Text eine Melodie.

Drittens: Logik. Einige Sachen an deiner Geschichte erzeugen Ungereimtheiten. Da wäre zum Beispiel der Zaubertrank selbst. Ich frage mich, wo zwei Schülerinnen einen so mächtigen Trank her haben. Dann sagt Anna, dass der Trank einen in verwandelt, was immer mal will, aber man muss es auch von Herzen wollen. Aber dann weiß die eine beiden nicht mal, in was sie sich verwandeln würde und die andere hat Angst davor? Das ergibt keinen Sinn! Logischerweise würde der Trank bei der Sachlage gar nicht funktionieren. Tipp: Mehr Sinn würde es ergeben, wenn der Trank einen in die eigene Patronusgestalt verwandelt oder so etwas in der Art. Aber lass das mit dem von Herzen wollen weg.
Und das mit dem Geburtstagsgeschenk habe ich ehrlich gesagt auch nicht verstanden, das müsstest du noch erklären.

Das waren so im Groben meine Kritikpunkte. Das Ende als Lily auftaucht, fand ich dagegen wieder schön. Das war so ein kleiner Überraschungsmoment, der der Sache auch einen Rahmen gegeben hat, denn dadurch wusste ich, in welcher Zeit deine Geschichte spielte und mit wem Lucy und Anna befreundet sind. Außerdem hat mir die Verschwiegenheit der beiden Mädchen gut gefallen. Vielleicht kannst du ja am Rest noch arbeiten.

Liebe Grüße, Augurey
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KatWolfLW (Autor)Am 05.01.2019 um 11:36 Uhr
Hey Augurey,

Vielen Dank für dein leibe Review. Ich freue mich immer darüber, wenn mir ander Tipps geben.
Ich werde deine Tipps beherzigen.

Selber weiß ich auch, das ich probelem damit habe Details der Umgebung mit in die Geschichte einzubaunen.

LG,
Kat

Autor

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Bewertung

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Statistik

Kapitel:2
Sätze:180
Wörter:1.787
Zeichen:10.108

Kurzbeschreibung

Hogwarts, ein Ort den wir alle kennen. Es gehen viel verschieden Menschen dort zu Schule. Alle haben eine Geschichte, die es lohnt zu erzählen.

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